MSI Venom-Aktion

Preise für DRAM-Chips fallen weiter

reported by doelf, Donnerstag der 11.10.2018, 18:42:31 Uhr

Im Jahr 2017 kam es beim Arbeitsspeicher zwischen September und Oktober zu einem explosiven Preisanstieg, der insbesondere die DDR4-Chips getroffen hatte. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Seit Jahresbeginn sind die Kurse für Arbeitsspeicher am DRAM-Spot-Markt in Taiwan um bis zu 28,88 Prozent gefallen und aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Intels Prozessoren dürften die Preise bis zum Jahresende weiter sinken.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 7,150 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind 3,06 Prozent weniger als Mitte September, womit sich der Preisverfall binnen Monatsfrist mehr als halbiert hat. Seit Januar 2018 sind diese Chips um 25,46 Prozent billiger geworden, während der Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrutsch um 19,09 Prozent zeigt.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,463 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante um 5,49 Prozent gefallen und damit ein wenig stärker als im Vormonat. Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Preisrutsch um 28,88 Prozent, der größte in diesem Feld. Auch binnen Jahresfrist ist dieser Speicher um 23,47 Prozent günstiger geworden.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 2,945 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat nochmals um 3,54 Prozent nachgegeben, wobei er zwischen August und September noch um 4,95 Prozent gefallen war. Seit Januar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 25,22 Prozent gesunken und im Laufe von zwölf Monaten sehen wir einen Preisverfall von 14,19 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1529 US-Dollar wert und notierte damit um 0,91 Prozent unter dem Stand von Mitte September. Seit Jahresbeginn hat der Euro 4,06 Prozent verloren und der Vergleich mit Oktober 2017 zeigt einen Einbruch um 2,40 Prozent.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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