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DSL: Feuchte Schnur statt Glasfaser

reported by doelf, Freitag der 15.12.2017, 11:40:26 Uhr

Mitarbeiter des britischen Internetanbieters Andrews & Arnold Ltd haben eine preisgünstige Alternative zu teuren Glasfaser- und Kupferleitungen entdeckt: Eine feuchte Schnur. Ein wichtiger Punkt bei dieser Art des Datentransports ist die Art des Wassers, denn mit Süßwasser funktioniert es nicht.

Wird stattdessen Salzwasser verwendet, sind 3,5 Mb/s im Download möglich - zumindest wenn die nasse Schnur nicht länger als zwei Meter ist. Natürlich muss man darauf achten, dass die Leitung immer schön feucht bleibt. Dies erfordert eine kontrollierte Unterbrechung der Datenübertragung, denn wenn jemand die Leitung während eines Downloads berührt, bricht dieser eh zusammen. Über die Upload-Geschwindigkeit breiten die Techniker lieber den Mantel des Schweigens, geben dafür aber einen Tipp zur Sprachkommunikation: Beidseitig eine alte Konservendose an der Schnur befestigen, stramm ziehen und schon kann man Sprechen. Die spinnen, die Briten!

Aus undurchsichtigen Quellen, die absolut keine Ahnung von der Materie haben, konnten wir erfahren, dass die Deutsche Telekom sehr an diesem Verfahren interessiert ist. Insbesondere für ländliche Gebiete sei die Nasse-Schnur-Kommunikation (NSK) vielversprechend und könnte das bisher noch weit verbreitete Verfahren der Stillen Post (VSP) ablösen. Die Stille Post wird von Experten seit Jahren kritisiert, da es bei dieser Methode immer wieder zu einer Verfälschung der Ausgangsdaten kommt. Ein weiterer Vorteil der NSK-Technologie: Wenn man mal wieder unkommunikativ ist, kann man mit der Schnur auch eine Kuh anbinden oder ein Gatter verschießen.

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