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Das neue iPad heißt iPad und das iPhone wird rot

reported by doelf, Mittwoch der 22.03.2017, 15:49:12 Uhr

Apple versucht, die Nachfrage für sein iPad zu steigern und hat hierfür an der Preisschraube gedreht: Das neue Modell, welches nun wieder schlicht und einfach "iPad" genannt wird, kostet in der Basisvariante mit 32 GB Speicherplatz und WLAN nur noch 399 Euro inklusive der Mehrwertsteuer. Überarbeitet wurden das iPad mini 4 und die iPhones 7, 7 Plus und SE. Die wichtigste Erkenntnis lautet indes: Apple hat sich endlich von den Einstiegsgeräten mit 16 GB Speichermangel verabschiedet.

iPad: Dicker und nicht mehr entspiegelt
Das neue iPad dient als Nachfolger des am 16. Oktober 2014 vorgestellten iPad Air 2 und genau wie dieses hat es ein 9,7 Zoll (24,63 cm) großes Retina-Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten bei 264 ppi. Dieses basiert auf der IPS-Technologie und bietet nur noch eine "fettabweisende Beschichtung", während auf die "Antireflex-Beschichtung" und das "vollständig laminierte Display" verzichtet wird. Der Apple Pencil wird im Gegensatz zu den Pro-Modellen des iPad ebenfalls nicht unterstützt. Mit 7,5 mm ist das neue iPad so dick wie das iPad Air der ersten Generation, das iPad Air 2 war um 1,4 mm schlanker. Auch das Gewicht ist um gut 30 g auf 469 g (mit LTE: 478 g) angewachsen. Es bleibt aber bei einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium, welches in den Farben Silber, Gold und Space Grau erhältlich ist.

iPad 2017

Die Hauptkamera leistet weiterhin 8 Megapixel und zeichnet Full-HD-Videos mit 30 fps auf, die FaceTime-Kamera kommt auf 1,2 Megapixel und 720p. Statt des betagten A8X findet sich im neuen iPad immerhin ein A9-SoC (beim iPhone 7 kommt bereits ein A10 zum Einsatz), diesem steht der Co-Prozessor M9 zur Seite. Beim Speicherplatz hat man die Wahl zwischen 32 und 128 GB, das LTE-Modul ist weiterhin optional. Die 32,4 Wh der Lithium-Polymer-Batterie reichen für zehn Stunden Nutzung, beim Surfen im Mobilfunknetz sind es neun Stunden. Hatte Apple 2014 für ein iPad Air 2 mit 16 GB Speicherplatz noch stolze 489 Euro verlangt, bekommt man das neue iPad mit 32 GB nun für 399 Euro. 128 GB kosten 100 Euro Aufpreis, für das LTE-Modul berechnet Apple weitere 160 Euro. Die Vorbestellung startet am Freitag, die Auslieferung in der kommenden Woche.

Mehr Speicher für iPad mini 4 und iPhone SE
Das iPad mini 4 gibt es jetzt nur noch mit 128 GB Speicherplatz, die Varianten mit 16 und 64 GB wurden gestrichen. Die WLAN-Version kostet ab sofort 479 und die LTE-Variante 629 Euro. Zu diesen Preisen lieferte Apple bisher nur 64 GB. Auch das iPhone SE wurde überarbeitet und ist nun mit 32 oder 128 GB erhältlich statt mit 16 oder 64 GB. Auch hier sind die Preise um eine Stufe nach unten gerutscht, so dass man das iPhone SE 32 GB nun für 479 Euro und das iPhone SE 128 GB für 589 Euro bekommt.

iPhone 7 und 7 Plus in rot
Die iPhones 7 und 7 Plus gibt es ab sofort in einer neuen Farbe und zwar in rot. Diese "RED Special Edition" gehört zur Initiative (PRODUCT)RED, welche von U2-Sänger Bono und Bobby Shriver begründet wurde. Dabei wird ein Teil der mit den Produkten erzielten Gewinne an die in der Schweiz ansässige Organisation "Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria" überwiesen. Genau wie das diamantschwarze iPhone 7 ist auch die "RED Special Edition" nur mit 128 oder 256 GB Speicherplatz erhältlich, eine 32-GB-Version gibt es nicht.

iPhones 7 in rot

Für 128 GB und 4,7 Zoll (11,94 cm) Bilddiagonale werden 869 Euro fällig, für die Plus-Variante mit 5,5 Zoll (13,94 cm) zahlt man 1.009 Euro. Der Schritt auf 256 GB kostet für beide Größen 110 Euro Aufpreis. Die Vorbestellung der "RED Special Edition" startet am Freitag und der Versand läuft Ende März an.

Alle genannten Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer!

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