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NVIDIA: Treiber-Update bringt DLSS für "Final Fantasy XV"

Meldung von doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 19:47:20 Uhr

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 417.35 aktualisiert, welche "Deep Learning Super Sampling" (DLSS) für die Windows-Ausgabe von "Final Fantasy XV" bringt. Bei DLSS handelt es sich um ein neues Kantenglättungsverfahren, das dank des Einsatzes künstlicher Intelligenz effizienter funktionieren soll.

Weitere Verbesserungen und neue Profile
Neue 3D-Vision-Profile gibt es für "Insurgency Sandstorm" (nicht empfehlenswert) und "Atlas" (brauchbar). Hinsichtlich der Treiberkomponenten wurde einzig GeForce Experience auf die Version 3.16.0.140 aktualisiert. Alle übrigen Bestandteile - nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert.

Behobene Fehler
Bei der Installation des Treibers wird SLI für Grafikkarten des Typs Titan XP nicht mehr deaktiviert und NVIDIAs Control Panel verzichtet darauf, die Verwaltung der GPU-Nutzung auf Workstations irrtümlich für die Titan V anzuzeigen. Behoben wurden auch ein Startabsturz des Spiels "Rocket League" und flackernde Texturen bei "Hitman 2 - Silent Assassin". Auf Notebooks soll die Frame-Rate nicht mehr willkürlich unter 30 fps fallen und bei "Battlefield V" bleibt der FOV-Slider (Field of View) beim Schieben nicht mehr ganz links hängen.

Bekannte Probleme
Werden ein G-Sync-Bildschirm und ein Monitor ohne G-Sync-Unterstützung, der über HDMI verbunden ist, zeitgleich verwendet, kann es in unregelmäßigen Abständen zu einem Flackern kommen. Abhilfe schafft das Abschalten von G-Sync, alternativ kann man den Bildschirm ohne G-Sync-Unterstützung vorübergehend entfernen.

Bleiben noch zwei richtig alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 417.35 WHQL

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