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NVIDIA bringt GeForce RTX 3060 auf den Markt

Meldung von doelf, Freitag der 26.02.2021, 23:05:29 Uhr

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Zumindest in der Theorie kann man seit gestern NVIDIAs neue Mittelklasse in Form der GeForce RTX 3060 kaufen. Diese Grafikkarte soll die Leistung einer GeForce RTX 3070 bieten, besitzt aber 12 GiB statt 8 GiB Grafikspeicher und soll nur 329 Euro kosten. Das klingt zu schön, um wahr zu sein: In der Realität werden aktuell 972 Euro aufgerufen.

Preis-Kapriolen
Der Markt für Grafikkarten leidet nach wie vor unter massiven Lieferengpässen, die zu wahrhaft irrwitzigen Preisen geführt haben - und das längst nicht nur bei taufrischen Modellen! So bieten gleich mehrere Händler die 2017 vorgestellte Einstiegskarte Sapphire Pulse Radeon RX 550 4G G5 640SP zu Preisen zwischen 324 und 425 Euro an. Vor einem Jahr hatte dieses Modell nur um die 100 Euro gekostet und auch heute findet man vergleichbare Karten noch für rund 140 Euro, doch dieses Beispiel zeigt, zu welch frechen Preisen die derzeitige Chipknappheit führt. Und besonders stark sind die neuen Modelle von AMD und NVIDIA betroffen.

Die technischen Daten der GeForce RTX 3060 sind aufgrund ihres aktuellen Straßenpreises tatsächlich vollkommen uninteressant, da die zwei Stufen höher angesiedelte GeForce RTX 3070 (empfohlener Verkaufspreis: 499 Euro) schon ab 889,00 Euro lieferbar ist. Dazwischen gäbe es noch die GeForce RTX 3060 Ti (empfohlener Verkaufspreis: 399 Euro), doch diese Karte bietet in Deutschland und Österreich derzeit nur ein Händler für indiskutable 1.099 Euro an. Wer AMDs Radeon RX 6800 (offizielle Preisempfehlung: 579 Euro) als Alternative ins Auge fasst, wird mit einer Rechnung über mindestens 1.199,00 Euro konfrontiert. Und die Radeon RX 6700 wird erst Anfang März erwartet.

Die Eckdaten der GeForce RTX 3060
In der Hoffnung auf bessere Zeiten wollen wir die Eckdaten der GeForce RTX 3060 dennoch nicht unerwähnt lassen: Mit 3.584 CUDA-Recheneinheiten ist der GA106 die bisher kleinste GPU aus der Ampere-Generation (GeForce RTX 3060 Ti: 4.864). Der Chip kann zwar höher boosten als die Ti-Variante (1,78 zu 1,67 GHz), doch der Basistakt fällt mit 1,32 statt 1,41 GHz niedriger aus. Die Speicherschnittstelle hat NVIDIA von 256 auf 192 Bit beschnitten, dafür aber den Speicherausbau von 8 auf 12 GiB GDDR6 angehoben. Auch wenn die GeForce RTX 3060 eine Stufe langsamer als ihre Ti-Schwester ist, bietet sie beim Speicher deutlich mehr Reserven und punktet zudem bei der Leistungsaufnahme mit 170 statt 200 Watt.

MSI GeForce RTX 3060 VENTUS 2X 12G OC

Ein typisches Beispiel für eine solche Grafikkarte ist die MSI GeForce RTX 3060 VENTUS 2X 12G OC (siehe Foto). Dieses Modell verfügt über eine HDMI-2.1-Buchse sowie drei DisplayPorts der Generation 1.4a, ist mit 235 x 124 x 42 mm aber 7 mm kürzer als NVIDIAs Referenzdesign. Im GPU-Boost geht MSI bis auf 1,807 GHz, der Grafikspeicher arbeitet mit 15 Gbps. Nur bei der GeForce RTX 3060 GAMING X TRIO 12G dreht MSI noch etwas weiter an der Taktschraube und boostet bis 1,852 GHz. Diese Variante wirkt mit ihren 323 x 140 x 56 mm allerdings auch ziemlich überdimensioniert.

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