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Flash-Speicher: Die Preise stagnieren weiter

Meldung von doelf, Donnerstag der 07.10.2021, 16:26:21 Uhr

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Während die Preise der DRAM-Chips wieder gefallen sind, haben sich die Kurse der Flash-Chips am Spot-Markt in Taiwan auch in diesem Monat kaum verändert. Schon im September hatten sie sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres eingependelt und scheinen auf diesem verharren zu wollen, denn die seit einem Jahr vorhergesagten Lieferengpässe lassen weiterhin auf sich warten.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,467 US-Dollar auf den Tisch legen, was einem Aufschlag von +0,20 Prozent entspricht. Der Kurs dieser Chips stagnierte zu Jahresbeginn (-0,54%; +0,54%), bevor es im März (+3,12%) und April (+11,56%) zu einer spürbaren Verteuerung kam. Seit Mai fallen die Preise (-0,72%; -0,04%; -5,02%; -4,25%; -1,48%). Blicken wir ein Jahr zurück, sind die 64Gb-MLC-Chips um 0,61 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,052 US-Dollar. Hier tut sich seit Jahresbeginn nicht allzu viel (-0,05%; +1,08%; +2,24%; +1,84%; +0,68%; +0,24%; -0,10%; +0,44%; -0,63%; -0,24%) und auch der Rückblick auf August 2020 zeigt lediglich einen geringfügigen Preisrückgang von 3,79 Prozent.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 2,851 US-Dollar. Bei diesen Chips sind die Schwankungen seit Jahresbeginn etwas deutlicher, bewegen sich aber dennoch nur auf einem niedrigen einstelligen Niveau (-0,60%; +1,87%; +2,49%; -1,69%; -1,82%; +1,99%; +1,99%; -1,38%; +0,07%; -2,83%). Auch im Laufe der vergangenen zwölf Monate sind diese Chips lediglich um 3,26 Prozent billiger geworden.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1556 US-Dollar wert und notierte damit um -2,23 Prozent schwächer als Anfang September 2021. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 1,51 Prozent verloren. Die seit Monaten befürchteten Lieferengpässe sind bisher nicht eingetreten, da der Mangel an wichtigen Bauteilen die Hersteller weltweit ausbremst und somit auch weniger Flash-Chips benötigt wurden. Da kein schnelles Ende dieser Situation abzusehen ist, dürften sich die Flash-Kurse bestenfalls seitwärts bewegen.

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