MSI X470 Steam Aktion

Kolumne: Donald Trump steckt Milliarden in die SPD

reported by doelf, Dienstag der 19.06.2018, 15:45:35 Uhr

Donald Trump, der selbstherrliche Präsident einer ehemals stolzen Kolonie des Britischen Empire, setzt seine Mission als übergroße Friedenstaube fort und will nach seinem heimeligen Schmusetreffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jong-un nun auch das Weltall befrieden. Dazu steckt er Milliarden neuer US-Schulden in die SPD. Ergibt keinen Sinn? Natürlich nicht! Aber es wird ein wenig plausibler, wenn man SPD als "Space Policy Directive" ausschreibt.

Man höre und staune:

"President Donald J. Trump is Achieving a Safe and Secure Future in Space"

Übersetzung: "Präsident Donald J. Trump erreicht eine sichere Zukunft im Weltraum"

Tatsächlich würden viele den US-Präsidenten gerne zum Mond schießen, doch dieser sorgt jetzt für Recht und Ordnung im All, ohne jemals unseren Planeten verlassen zu haben. Es ist wahrlich faszinierend! Aber irgendwie auch konsequent, denn warum sollte sich Trumps Maxime "America first" auf unsere gute, alte Erde beschränken? Andererseits lohnt ein genauer Blick auf den frisch formulierten Führungsanspruch der USA, welcher drei Punkte umfasst:

  • The new Directive seeks to reduce the growing threat of orbital debris to the common interest of all nations.
  • The new Directive sets guidelines for the United States to manage space traffic more effectively by spearheading new data sharing initiatives.
  • The United States will maintain and expand its leadership in space by increasing its capabilities and developing standards and best practices.

Im Rahmen der "Space Policy Directive" will sich die USA um den Weltraumschrott kümmern, den stetig wachsenden Weltraumverkehr regeln und für die Standardisierung von Weltraumkram sorgen. Donald Trump wird damit oberster Um-unsere-Welt-herum-Schützer, obwohl er sich auf dem Boden der Tatsachen herzlich wenig um die Umwelt kümmert, zieht als All-Verkehrswichtel chinesische Raser und besoffene Russen aus dem Verkehr und sorgt mit neuen Normen für den Schutz US-amerikanischer Investitionen jenseits der Erdatmosphäre.

Wäre da nicht diese unerträgliche "l'univers est moi"-Attitüde, würde man sich ja irgendwie darüber freuen, dass Trump endlich mal etwas Sinnvolles macht - und das auch noch schön weit weg. Aber da es hier um Trump geht, bleibt am Ende die Befürchtung, dass die letzte Grenze eine Mauer sein könnte...

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]