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Firefox 66 blockiert Autoplay und stopft kritische Lücken

Meldung von doelf, Donnerstag der 21.03.2019, 20:13:27 Uhr

Der seit Dienstag erhältliche Firefox 66.0 blockiert das automatische Abspielen von Video- und Audioinhalten (Autoplay), wie es häufig von aufdringlichen Werbeanzeigen genutzt wird. Dem Benutzer steht es dabei frei, Ausnahmen zu definieren. Nutzer von macOS dürfen sich über die grundlegende Unterstützung der Touch Bar freuen.

Bedienung und Optik
Wenn man viele Tabs geöffnet hat, kann man nun gezielt über das Overflow-Menü nach einem gewünschten Tab suchen. Neu gestaltet wurden auch die neuen Tabs im privaten Modus, welche nun ein Eingabefeld für die Suche umfassen. Im Falle von Zertifikatfehlern liefern die Warnhinweise mehr Anhaltspunkte einschließlich einer Identifizierung der Zertifikatsaussteller für Antivirensoftware. Die Themes "Hell" und "Dunkel" überschreiben nun die Systemeinstellung für die Akzentfarbe der Titelleiste unter Windows 10, wodurch eine einheitlichere Optik entsteht. Bei Linux-Systemen mit Gnome wird die Titelleiste standardmäßig versteckt, da dies eine Vorgabe dieses Desktops ist.

Leistung und Stabilität
Beim Scrollen springen Webseiten nicht mehr aufgrund nachgeladener Bilder und Werbeanzeigen. Mozilla nennt diese sinnvolle Funktion "Scroll Anchoring". Die Verdopplung der Prozesse zum Laden von Webinhalten von vier auf acht soll den Firefox beschleunigen und zugleich seine Stabilität verbessern. Auch Erweiterungen laufen nun schneller, da sie ihre Einstellungen in einer Firefox-Datenbank statt in einzelnen JSON-Dateien ablegen. Zudem wurde die Verwaltung der Tastaturkürzel für Erweiterungen unter about:addons überarbeitet. Der Video-Codec AV1 wird nun auch unter macOS sowie auf Windows-Systemen mit 32 Bit geboten. Die 64-Bit-Versionen von Windows hatten diese Funktion schon mit dem Firefox 65 erhalten. Für Linux wurde ein Problem beseitigt, welches den Browser während eines Downloads einfrieren ließ.

Sicherheit
Der Firefox 66 beherrscht nun Windows Hello unter Windows 10, so dass sich Nutzer mit ihrem Gesicht, Fingerabdruck oder einem USB-Schlüssel bei Webseiten authentifizieren können. Die Liste der behobenen Sicherheitslücken umfasst 21 Einträge, wobei zwei davon gleich mehrere kritische Speicherfehler zusammenfassen. Drei weitere Fehler sind ebenfalls kritischer Natur: Es handelt sich um einen Zugriff auf ein bereits gelöschtes DOM-Element (CVE-2019-9790) und zwei Schwachstellen im IonMonkey Just-in-time (JIT) Compiler (CVE-2019-9791 und CVE-2019-9792). Alle kritischen Lücken führen zum Absturz und bergen das Potential zum Einschleusen von Schadcode. Sieben weitere Fehler sind hochgefährlich, fünf von mittlerer Schwere und vier vergleichsweise harmlos.

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