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AMD: Neuer Treiber beschleunigt "Warhammer 40,000"

reported by doelf, Donnerstag der 27.04.2017, 22:05:47 Uhr

Mit der neuen Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.4 will AMD das Spiel "Warhammer 40,000: Dawn of War III" um bis zu sieben Prozent beschleunigen, die Vergleichswerte hierzu liefern eine Radeon RX 580 8GB und die Treiberversion 17.4.3. Der neue Treiber läuft auf allen Desktop-GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 und auf allen Mobil-GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700M. APUs werden nicht unterstützt.

Behobene Fehler
AMD hat Darstellungsfehler bei der HDMI-Skalierung behoben und fehlerhafte Beschreibungen sowie nicht verfügbare Funktionen aus den Radeon Einstellungen entfernt. Nach der Treiber-Installation wird nun auch auf Systemen mit XConnect-Technologie ein Neustart verlangt. "Battlefield 1" (DirectX 11) soll im Multi-GPU-Betrieb an 4k-Bildschirmen nicht mehr stottern und bei "Mass Effect: Andromeda" sollen die HDR-Farben wieder stimmen. Dies war nach dem letzten Update für das Windows 10 Creators Edition Update nicht mehr der Fall gewesen. Weiterhin wurde ein Systemhänger gelöst, der nach langen Laufzeiten im Zusammenspiel mit der Radeon RX 550 auftreten konnte.

Ungelöste Probleme
"Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Auch ein Task-Wechsel soll helfen. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Die Radeon Einstellungen können abstürzen, wenn das Benutzerkonto nach dem Aktivieren bzw. Deaktivieren von AMD CrossFire gewechselt wird, und der Radeon WattMan übernimmt die Einstellungen für einige Grafikkarten der Baureihe Radeon R9 390 nicht. Über HDMI verbundene TV-Geräte können das Signal der Radeon RX 480 verlieren und "Call of Duty: Advanced Warfare" hängt sich zuweilen beim Task-Wechsel auf. Dazu kommen einige Probleme rund um AMDs Radeon ReLive, beispielsweise Konflikte mit XBOX DVR sowie Inkompatibilitäten mit APUs.

Profi-Treiber
Für Workstation-Karten gibt es seit Anfang April die Radeon Pro Software Beta 17.4.2 sowie den stabilen Treiber Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1. Die Beta-Version bringt grundlegende Unterstützung für das Windows 10 Creators Update und schaltet HBR3 für DisplayPorts der Generation 1.4 frei (Radeon Pro WX-Serie). HBR3 bezeichnet eine Datenrate von 25,92 GBit/s bei Verwendung von vier Leitungen. Bei verlustfreier Übertragung reicht das für 5.120 x 2.880 Bildpunkte (5K), während mit verlustbehafteten Kompressionsverfahren auch 7.680 x 4.320 Pixel (8K) möglich sind. Für die 8K-Ausgabe mit 30 Hz reicht jetzt ein einzelnes Kabel aus. Werden zwei Kabel verwendet, sind 60 Hz möglich. Die stabile Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1 bringt die weltweit erste hardware-basierte virtualisierte GPU-Lösung namens "AMD Multiuser GPU" (kurz: "MxGPU") für die Server-Karten der Baureihe FirePro S.

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