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No Man's Sky mit vollwertigem Multiplayer und auf der Xbox

reported by doelf, Donnerstag der 19.07.2018, 10:24:51 Uhr

Das Indie-Studio Hello Games hatte den Mund im Vorfeld seines Erstlings "No Man's Sky" sehr voll genommen und so folgte auf die Veröffentlichung im August 2016 eine große Enttäuschung. Doch seither haben die Entwickler ihr Weltraumabenteuer in wesentlichen Punkten verbessert und das nächste große Update ist für den 24. Juli 2018 geplant.

Die Urversion und das "Foundation Update"
Das prozedural generierte Universum von "No Man's Sky" wirkte anfangs eintönig und leer, jeder Spieler war alleine und es gab keinen richtigen Auftrag, wenn man einmal vom Vordringen zum Zentrum der Galaxie absieht. Die Möglichkeit, auf dem Weg dahin 18 Trillionen Planeten zu erkunden, schien viele Spieler eher abzuschrecken als zu begeistern. Mit dem "Foundation Update" wurden neue Ökosysteme, Rohstoffe und Technologien nachgereicht. Die Einführung von Frachtschiffen und die Möglichkeit, eigene Stützpunkte aufzubauen, brachten den Handel voran. Zudem kann man in seinen Basen forschen und neue Technologien entwickeln.

"Path Finder Update" und "Atlas Rises Update"
Das "Path Finder Update" brachte Fahrzeuge (Exocrafts), mit denen sich Planeten schneller erkunden lassen. Seither kann man auch mehrere Raumschiffe besitzen und die Heimatbasis online mit anderen Spielern teilen. Dieser erste Ansatz eines Multiplayer-Konzepts wurde mit dem "Atlas Rises Update" weiter ausgebaut: Erstmals konnte man anderen Spielern begegnen, wobei man diese aber nur stark abstrahiert als blaue Sphäre sieht. Portale erlauben seither das schnelle Reisen zwischen den Planeten und die Texturen wurden stark aufgewertet. Dazu wurde eine Hintergrundgeschichte mit 30 Stunden Spielzeit nachgereicht, welche orientierungslose Spieler an die Hand nimmt.

Was bringt "No Man's Sky NEXT"?
Und jetzt kommt mit "No Man's Sky NEXT" ein weiteres kostenloses Update. Dieses bringt das Spiel, das bisher nur für den PC und die PlayStation 4 erhältlich war, knapp zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung erstmals auf die Xbox One. Für alle Plattformen gibt es erstmals einen vollwertigen Mehrspielermodus, in dem man die Unendlichkeit gemeinsam erkunden kann. Man kann auf andere Spieler aufpassen oder ihnen in den Rücken fallen, gemeinsam Rückzugsorte anlegen oder komplexe Kolonien aufbauen, an Weltraumschlachten teilnehmen oder Rennstrecken auf den Planetenoberflächen anlegen. Auch das eigene Erscheinungsbild lässt sich personalisieren.

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Spieler können nun mehrere Basen besitzen, deren Komplexität und Größe dramatisch gestiegen ist - es gibt alleine hunderte neue Bauteile. Zudem ist man nicht mehr an bestimmte Orte gebunden, sondern kann seine Basen an jeder beliebigen Stelle eines Planeten errichten. Man kann Flotten aus Fregatten aufbauen und diese von der Brücke des eigenen Frachters befehligen. Diese Flotten stehen dem Spieler beim Erkunden neuer Systeme zur Seite, man kann sie aber auch ausschicken. Der eigene Frachter lässt sich zum maßgeschneiderten Führungsschiff ausbauen, von dessen Brücke aus man Freunde zu gefährlichen Mehrspieler-Missionen einladen kann.

Auch grafisch gibt es grundlegende Neuerungen: Man kann "No Man's Sky NEXT" sowohl aus der Third-Person-Perspektive als auch aus der Ich-Perspektive spielen und das gilt sowohl für Fußgänger als auch für Weltraumpiloten. Schiffe, Gebäude und Nicht-Spieler-Charaktere haben deutlich mehr Details erhalten und auch planetare Ringe und andere Weltraumeffekte wurden grafisch aufgewertet. Die größte Änderung zeigt sich indes auf den Planetenoberflächen, wo neue Texturen für Böden, Wasser und Wolken auf eine verbesserte Topografie treffen. Obiges Video verschafft einen ersten Eindruck, der sich durchaus sehen lassen kann.

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