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Gerüchteküche: iPhone 10, größere Displays und schnellere MacBooks

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 17:21:25 Uhr

Die Gerüchteküche hat derzeit allerhand Apple-Gerichte auf ihrem Herd stehen: So soll das iPhone 10 schon in diesem Jahr auf den Markt kommen und optional mit einem 5,8 Zoll großen Bildschirm angeboten werden. Die Standardgröße des iPads könnte von 9,7 auf 10,5 Zoll steigen und die MacBook Pros bekommen "Kaby Lake"-CPUs sowie bis zu 32 GiB Arbeitsspeicher. Nach Ansicht der Analysten werden sich die Kunden um diese Produkte reißen.

Sofern der Finanzdienstleister "Cowen and Company" recht behalten sollte, wird es kein iPhone 8 geben. Stattdessen soll im September 2017 ein iPhone 10 auf den Markt kommen. Das würde numerisch gut zu iOS 10 passen, doch eigentlich soll das nächste iPhone mit iOS 11 ausgeliefert werden. Als Neuerung soll das Telefon eine Gesichtserkennung bieten, die Apple angeblich über einen neuartigen Laser-Sensor und einen Infrarot-Sensor realisiert. Die Technik soll von der im Jahr 2013 durch Apple übernommenen Firma Primesense stammen und auch für Augmented-Reality-Funktionen genutzt werden. Weiterhin soll sich das iPhone 10 kabellos laden lassen und in drei Bildschirmgrößen - 4,7, 5,5 und 5,8 Zoll - auf den Markt kommen. Das 5,8-Zoll-Modell verwendet demnach einen OLED-Bildschirm, in den der Fingerabdrucksensor integriert ist.

Aus Apples Lieferkette ist zu vernehmen, dass für 2017 drei neue iPads geplant sind. Das 9,7 Zoll große Einstiegsmodell wird demnach im ersten Quartal in die Massenfertigung gehen, während die iPads mit 10,5 und 12,9 Zoll Bilddiagonale erst ein Quartal später starten werden. Die Ankündigung der drei Varianten könne dennoch zeitgleich stattfinden, vermutlich Anfang der zweiten Jahreshälfte. Offenbar will Apple das iPad mini streichen und die bisherige Standardgröße mit 9,7 Zoll Bilddiagonale zur neuen Einstiegsklasse in einem "freundlichen Preisbereich" machen. Die typischen iPad-Käufer sollen zukünftig mit 10,5 Zoll großen Displays und dem A10X-Prozessor beglückt werden, während sich die neue Generation des 12,9 Zoll großen iPad Pro weiterhin an zahlungskräftige Profis richtet.

Die chinesischsprachige "Economic Daily News" (EDN) hat indes mit Marktbeobachtern über die MacBooks gesprochen und erwartet, dass Apple 2017 rund 15 Millionen Notebooks ausliefern wird. Hauptgrund für diese Steigerung um immerhin zehn Prozent soll das neue MacBook Pro sein. Dieses sei zwar teuer, doch die Nachfrage sei überraschend stark. Im Laufe des dritten Quartals soll ein Umstieg von den bereits veralteten Skylake-Prozessoren auf die frisch vorgestellten Modelle der Generation "Kaby Lake" erfolgen und für das vierte Quartal erwarten die Analysten ein 15 Zoll großes MacBook Pro mit 32 GiB Arbeitsspeicher. Bereits im zweiten Quartal könnte Apple ein MacBook im 12-Zoll-Format vorstellen, das optional mit bis zu 16 GiB RAM bestückt wäre.

Für alle drei Produktlinien erwarten die Marktbeobachter eine hohe Nachfrage. Die neuen Funktionen und die größeren Bildschirme sollen selbst zögerliche Kunden zum Neukauf ihrer Smartphones und Tablets animieren, während bei den MacBooks der größere Arbeitsspeicher sowie der geringere Stromverbrauch als wichtigste Argumente angeführt werden. Letzteres halten wir für fraglich, denn nur wenige Käufer benötigen 16 oder gar 32 GiB RAM und beim Stromverbrauch gab es zumindest bisher noch keine Fortschritte, die sich in längeren Akkulaufzeiten niedergeschlagen hätten.

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