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NVIDIA: Neue Treiber bringen DirectX 12 Ultimate und stopfen Sicherheitslücken

Meldung von doelf, Donnerstag der 25.06.2020, 20:28:48 Uhr

NVIDIA hat frische Grafiktreiber für Windows, Linux und FreeBSD veröffentlicht, die neben Fehlern auch mehrere Sicherheitslücken beheben. Für Windows 10 und 7 gibt es den WHQL-zertifizierten GeForce Game Ready Driver 451.48 und für Linux und FreeBSD liegt die Version 440.100 zum Download bereit. In allen vier Fällen werden ausschließlich die 64-Bit-Varianten der Betriebssysteme versorgt. Auch die vGPU-Software musste abgesichert werden. Unter Windows 10 wird bei Verwendung kompatibler Hardware DirectX 12 Ultimate unterstützt, dazu gibt es Vulkan 1.2 und CUDA 11.0.

Sicherheit: Die Grafiktreiber
Der Windows-Grafiktreiber 451.48 WHQL kümmert sich um fünf Schwachstellen (CVE-2020-5962, CVE-2020-5963, CVE-2020-5964, CVE-2020-5965 und CVE-2020-5966), die Risikobewertungen zwischen 5,5 und 7,8 erhalten haben. CVE-2020-5962 (7,8/10) beschreibt eine mögliche Manipulation von Systemdateien über das NVIDIA Control Panel, welche sich für Rechteausweitungen und DoS-Angriffe missbrauchen lässt. CVE-2020-5963 (7,8/10) steckt in der Programmierschnittstelle Inter Process Communication des CUDA-Treibers, hier ermöglicht eine unzureichende Zugriffskontrolle Code-Ausführungen, Rechteausweitungen und DoS-Angriffe.

Für Quadro- und NVS-Produkte, welche die aktuelle Treibergeneration 451.48 nicht nutzen können, hat NVIDIA die Treiberpakete 443.18, 426.78 und 392.61 geschnürt. Die Tesla-Karten müssen noch auf einen aktualisierten Treiber der 450er-Serie warten, die Versionen 443.18 und 426.78 liegen aber schon zum Download bereit.

Für Linux und FreeBSD behebt der neue Grafiktreiber 440.100 nur zwei Sicherheitslücken. Abgesehen von der für Windows bereits beschriebenen Schwachstelle CVE-2020-5963 (7,8/10) ist dies CVE-2020-5967, welche mit einer Wertung von 5,5 lediglich eine mittelschwere Gefahr darstellt. Es handelt sich um eine Race-Condition im UVM-Treiber, die sich möglicherweise für DoS-Angriffe einspannen lässt.

Sicherheit: Der Virtual-GPU-Manager
Für die vGPU-Software führt NVIDIA ebenfalls sechs Sicherheitslücken (CVE-2020-5968, CVE-2020-5969, CVE-2020-5970, CVE-2020-5971, CVE-2020-5972 und CVE-2020-5973) auf, die Risikobewertungen reichen von 4,4 bis 7,8. CVE-2020-5973 (4,4/10) bedroht alle Plattformen und wurde für Windows in der vGPU-Software 9.4 (Treiber 432.44) und 8.4 (Treiber 426.72) geschlossen. Für Linux, Citrix Hypervisor, VMware vSphere, Red Hat Enterprise Linux with KVM und Nutanix AHV lauten die abgesicherten Treiberversionen 430.99 und 418.149. Abseits von Windows und Linux beseitigen diese Treiber auch die fünf übrigen Angriffspunkte.

Der Windows-Treiber aus Gamer-Sicht
Abgesehen von einer höheren Sicherheit bringt der GeForce Game Ready Driver 451.48 WHQL den Nutzern von Windows 10 Version 2004 volle Unterstützung für DirectX 12 Ultimate inklusive DirectX Raytracing (DXR) Version 1.1, Mesh-Shader, Sampler-Feedback, Variable-Rate Shading (VRS) und Hardware-beschleunigtes GPU-Scheduling. Auch Vulkan 1.2 und CUDA 11.0 werden geboten. Neue bzw. überarbeitete SLI-Profile gibt es für Jiu Xiao, Planetside 2 (DirectX 11), Sniper Elite V2 Remastered, Surviving The Aftermath, Warhammer Underworlds: Online und Wolcen: Lords of Mayhem. Nur für Turing (RTX) oder neuer sind die SLI-Profile für DCL - The Game, Monster Energy Supercross 2 - The Official Videogame, MORDHAU, Overpass, Spyro Reignited Trilogy, System Shock und The Fisherman - Fishing Planet geeignet.

Download: Aktuelle NVIDIA Treiber

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