MSI Assassins Bundle

DRAM: Der Preisanstieg flacht ab

reported by doelf, Sonntag der 10.12.2017, 22:33:55 Uhr

Am DRAM-Spot-Markt in Taiwan ist der rasante Preisanstieg für Arbeitsspeicher zum Jahresende weiter abgeflacht. Nachdem die Preise von September auf Oktober schmerzhaft in die Höhe geschossen waren und der November einen weiteren Preissprung gebracht hatte, lagen die Kurse Anfang Dezember nur knapp über dem Niveau des Vormonats.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man am Freitag im Schnitt 9,683 US-Dollar auf den Tisch legen, das sind lediglich 0,50 Prozent mehr als Anfang November. Von September auf Oktober waren diese Chips bereits um 20,33 Prozent teurer geworden und von Oktober auf November nochmals um 9,03 Prozent. Im Vergleich zum Januar 2017 beläuft sich der Aufschlag inzwischen auf 69,05 Prozent und seit Dezember 2016 ist der Kurs dieser Chips sogar um 83,56 Prozent gestiegen.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 4,875 US-Dollar. Binnen Monatsfrist ist diese Variante um 1,52 Prozent teurer geworden. Zum Oktober hatten wir hier mit 24,14 Prozent noch den größten Kursanstieg gesehen und zum November waren die Preise um weitere 6,12 Prozent gestiegen. Der Vergleich mit Januar 2017 offenbart einen Preisanstieg um 72,14 Prozent und wenn wir Dezember 2016 als Ausgangspunkt nehmen, sind es 87,00 Prozent.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 4,024 US-Dollar gezahlt, ein Anstieg um 0,85 Prozent. Hier erfolgte der größte Preissprung mit 16,26 Prozent von Oktober auf November, zum Oktober waren die DDR3-Chips lediglich um 6,75 Prozent teurer geworden. Mit 44,07 Prozent fällt der Preisanstieg seit Jahresbeginn hier am niedrigsten aus, gleiches gilt für die Teuerung seit Dezember 2016, welche sich auf 53,82 Prozent beläuft.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1773 US-Dollar wert und notierte damit um 1,32 Prozent teurer als Anfang November. Seit Jahresbeginn ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar um 11,90 Prozent gestiegen.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]