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MWC 2020: GSMA kapituliert vor Covid-19

Meldung von doelf, Donnerstag der 13.02.2020, 21:02:21 Uhr

Vom 24. bis zum 27. Februar sollte der "Mobile World Congress 2020" (MWC) in Barcelona stattfinden und uns einen Vorgeschmack auf die Mobilfunktrends des Jahres geben. Doch dann kam die Covid-19-Epidemie, welche, wie viele der Aussteller, ihren Ursprung in Asien hat, und es hagelte Absagen. Es drohte eine Messe ohne Aussteller und ohne Besucher, weshalb die GSM Association (GSMA) die Notbremse zog und den MWC erstmals absagte.

Auf Seiten der Mobilfunkbetreiber hatten die Deutsche Telekom, Vodafone, die BT Group (British Telecommunications), NTT Docomo (Japan) und Orange aufgrund der Covid-19-Epidemie auf ihre Teilnahme verzichtet. Lediglich Telefonica hatte noch gezögert, da sich die spanische Firma als Mitgastgeber der Messe sieht. Bei den Netzwerkausrüstern wollten Ericsson und Nokia passen, während Huawei unbedingt antreten wollte - zur Not auch mit einem verkleinerten Team aus europäischen Mitarbeitern.

Amazon und seine Cloud-Sparte AWS hatten sich zurückgezogen und auf Seiten der Chiphersteller hätten Intel, MediaTek, NVIDIA und STMicroelectronics gefehlt. Bei den Geräteherstellern hätte man Gigaset, LG, Sony, Ulefone, Umidigi und Vivo vermisst, während dem Smartphone-Primus Samsung die reisewilligen Mitarbeiter ausgingen. Die mögliche Abstinenz des Marktführers wollte Xiaomi nutzen, um seine neuen Flaggschiffe Mi 10 Pro und Mi 10 zu enthüllen, doch nun droht eine Verschiebung der Markteinführung in Europa.

Die GSMA veranstaltet die MWC seit 1987, dem Gründungsjahr dieser Vereinigung. Zunächst wechselte der Veranstaltungsort jährlich (Brüssel, Rom, Nizza, Berlin, Lissabon, Athen, Madrid) und auch der Name der Veranstaltung wurde mehrfach angepasst. Ab 1996 wurde die Messe dann für zehn Jahre in Cannes ausgetragen. 2006 erfolgte der Umzug nach Barcelona, wo der Vertrag noch bis 2023 läuft.

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