MSI RTX Triple Threat

NVIDIA: Neuer Treiber bringt Unterstützung für Notebooks mit GeForce RTX

Meldung von doelf, Mittwoch der 06.02.2019, 16:18:57 Uhr

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 418.81 aktualisiert, welche nun auch Laptops mit einer GeForce RTX basierten Grafiklösung unterstützt. Dazu gibt es mehr Leistung in Futuremarks Benchmark-Test "3DMark Port Royal", da dieser nun auch NVIDIAs "Deep Learning Super Sampling" (DLSS) nutzt.

Profile und Treiberkomponenten
Dank aktualisierter SLI-Profile können die Spiele "Assetto Corsa Competizione", "Battlefleet Gothic: Armada 2", "Life is strange Season 2", "NBA 2K19" und "Space Hulk Tactics" auf Turing-GPUs das schnelle "Alternate Frame Rendering" (AFR) verwenden. Für "Anthem" wurde ein SLI-Profil hinzugefügt. Hinsichtlich der Treiberkomponenten gibt es wenig Neues zu berichten: Der HD-Audio-Treiber wurde auf die Version 1.3.38.13 aktualisiert, ansonsten bleibt alles wie gehabt, also GeForce Experience 3.16.0.140, nView 149.34, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0.

Behobene Fehler
Wird HDR von Betriebssystem und Anzeigegerät unterstützt, soll Gamestream auch die Hochkontrastdarstellung nutzen, was bisher nicht immer der Fall war. Die Anzeige der Framerate (FPS) per Überlagerung soll nicht mehr irrtümlich mit Twitters UWP-App für Windows 10 auftreten. Hinsichtlich G-SYNC konnte NVIDIA ein Flackern in zahlreichen Spielen beseitigen und das Hot-Plugging G-SYNC-kompatibler Bildschirme verbessern. Wurden solche Monitore unmittelbar nach einem G-SYNC-Bildschirm mit der Grafikkarte verbunden, beschränkte sich die Bildanzeige auf deren linke Hälfte.

Bekannte Probleme
Sind mehrere Anzeigegräte mit dem PC verbunden, kommt es gelegentlich zu einem Flackern des Windows-Desktops. Eine Änderung der "Digital Vibrance Control" (DVC) erzeugt bei Modellen der GeForce-RTX-Serie einen Fehlereintrag in den Log-Dateien (Event ID 14) und die "Dynamic Super Resolution" (DSR) steht für 4k2k-Bildschirme derzeit nicht zur Verfügung. Bei "Batman: Arkham Origins" scheitert PhysX an der Darstellung des Nebels. Die übrigen Probleme kennen wir bereits: "ARK Survival" stolpert über Fehler, die letztendlich in einem Bluescreen münden. "Shadow of the Tomb Raider" flackert, wenn SLI, HDR und G-SYNC zusammentreffen. "Ni no Kuni 2" stürzt ab, wenn HDR aktiviert wird. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit April 2018 entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 418.81 WHQL

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