NVIDIA: Neuer Treiber bringt Surround-Modus für G-SYNC-kompatible Monitore
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NVIDIA: Neuer Treiber bringt Surround-Modus für G-SYNC-kompatible Monitore

Meldung von doelf, Montag der 01.04.2019, 16:37:03 Uhr

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 419.67 aktualisiert, welche insbesondere für die Spiele "Battlefield V: Firestorm", "Anthem", "Shadow of the Tomb Raider" und "Sekiro: Shadows Die Twice" empfohlen wird. G-SYNC-kompatible Monitore können auf Turing-GPUs den Surround-Modus nutzen und es wurden zwei weitere Bildschirme - ASUS VG278QR und VG258 - als G-SYNC-kompatibel zertifiziert.

Profile und Treiber-Komponenten
Diesmal gibt es zwei neue 3D-Vision-Profile, doch NVIDIA kann weder das Profil für "Devil May Cry 5" noch das für "Total War: Three Kingdoms" empfehlen. Die SLI-Profile wurden in diesem Update nicht gepflegt. Seit der Freigabe der Treiberversion 419.35 am 5. März 2019 hat NVIDIA lediglich GeForce Experience auf die Version 3.17.0.126 aktualisiert. Alle übrigen Treiber-Komponenten - nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.13, PhysX-System-Software 9.19.0218, CUDA 10.1 - zeigen sich unverändert.

Behobene Fehler
NVIDIA hat sich um einen Leistungsabfall in der Videobearbeitung "DaVinci Resolve" sowie um Grafikfehler in Applikationen von Adobe gekümmert - letztere können in SLI-Konfigurationen aber noch auftreten. NVAPI-Aufrufe verursachen im Zusammenspiel mit der GeForce GTX 980 keine massive CPU-Last mehr und die Temperatur der Titan RTX soll nach Aufruf des NVLINK-Kommandos zur Aktivierung des TCC-Modus nicht mehr um zwanzig Grad Celsius ansteigen. Bei Videoaufnahmen mit Shadowplay wurde das Beschneiden des Bildschirm repariert und die GeForce RTX 2070 verzichtet auf das Flackern des zweiten Bildschirms.

Bei "Ghost Recon: Wildlands", muss man nicht mehr auf den Fotomodus "Ansel" verzichten. Dieser hatte das Spiel zuvor stark ausgebremst und zuweilen auch abstürzen lassen. Die Übersteuerung von Helligkeit und Farben im HDR-Betrieb von "Far Cry: New Dawn" (DirectX 11) wurde ebenso behoben wie die HDR-bedingten Grafikfehler, wenn man bei "Apex Legends" in die Vollbildanzeige wechselt. Die Kantenglättung bremst "Total War: Warhammer 2" nicht mehr so extrem aus, "Resolume Arena 6" läuft auf der mobilen GeForce RTX 2080 schneller und "Star Citizen" lässt sich nun auch auf Turing-GPUs starten.

Bekannte Probleme
Die Grafikfehler in Applikationen von Adobe treten im SLI-Betrieb weiterhin auf und bei einigen Konfigurationen mit mehreren Bildschirmen flackert zuweilen der Desktop. Bei "Tom Clancy's The Division II" sollte man im SLI-Betrieb die Finger von den HDR-Einstellungen des Spiels lassen, da dieses ansonsten einfriert oder die Anzeige verschwindet. Läuft "Shadow of the Tomb Raider", muss man auf den Fotomodus "Ansel" verzichten, da dieser das Spiel stark ausbremst und zuweilen auch abstürzen lässt. "ARK Survival" stolpert über Fehler, die letztendlich in einem Bluescreen münden, und "Ghost Recon Wildlands" macht beim Aufruf des Inventars einen Abflug.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit April 2018 entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 419.67 WHQL

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