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Microsoft verlängert den Support-Zeitraum für Windows 10 Version 1709

Meldung von doelf, Freitag der 20.03.2020, 09:30:31 Uhr

In Anbetracht der grassierenden COVID-19-Pandemie hat Microsoft den Support-Zeitraum für Windows 10 Version 1709 um sechs Monate verlängert. Ob sich hieraus auch eine Verschiebung der für das laufende Halbjahr geplanten Version 20H1, zuweilen auch 2004 genannt, ableiten lässt, ist allerdings unklar. Erst am Mittwoch gab es einen neuen Insider Preview Build.

Kein unnötiger Stress
Für Windows 10 Version 1709 wollte Microsoft eigentlich am 14. April 2020 den Stecker ziehen, doch Firmen und private Nutzer haben derzeit ganz andere Probleme, als den Wechsel auf ein neuere Variante von Windows 10 vorzubereiten. Daher hat Microsoft den Support-Zeitraum bis zum 13. Oktober 2020 ausgedehnt. In diesen sechs Monaten werden neue Sicherheits-Updates und wichtige Korrekturen wie gewohnt über Windows Update verteilt und auch über die Windows Server Update Services und den Microsoft Update Catalog bereitgestellt. Die verbliebenen Nutzer von Windows 10 Version 1709 müssen somit erst einmal gar nichts tun, außer sich den 13. Oktober 2020 als neue Deadline zu notieren.

Neue Testversionen von Windows 10 Version 20H1
Die Entwicklung von Windows 10 Version 20H1 schreitet derzeit noch voran: Am 13. März 2020 wurde der Insider Preview Build 19041.153 in den Slow-Ring für vergleichsweise stabile Testversionen entlassen und am 18. März 2020 wurde der Insider Preview Build 19587 für den Fast Ring mit den neuesten Testversionen freigegeben. Für ARM-basierte Rechner wurde der Insider Preview Build 19587 inzwischen blockiert, da es auf dieser Plattform zu erheblichen Instabilitäten kommen kann. Wie es mit der Entwicklung in den nächsten Wochen weitergehen wird, erscheint uns allerdings fraglich - mit Kalifornien hat heute der erste US-Bundesstaat eine allgemeine Ausgangssperre verhängt.

Windows 10 Version 20H1: Die Neuerungen
Windows 10 Version 20H1 speichert den Status von Apps vor einem Herunterfahren oder Neustart des Betriebssystems, um diese bei der nächsten Anmeldung wiederherstellen zu können. Microsoft will zudem mehr Hersteller dazu bringen, neue Gerätetreiber über Windows Update zu verteilen. Eine stufenweise Auslieferung sowie optionale Treiber-Updates sollen dabei für mehr Flexibilität sorgen. Sollte das System dann doch einmal klemmen, kann die Windows-Reparatur ein neues Systemabbild aus der Cloud ziehen. Unterstützt der Grafiktreiber WDDM 2.4, findet sich im Task-Manager nun auch die GPU-Temperatur. Dazu gibt es offizielle Unterstützung für Bluetooth 5.1.

Die Datei-Indexierung der Windows-Suche soll den PC beim Arbeiten weniger ausbremsen und eine verbesserte Rechtschreibkorrektur soll bei der Eingabe von Suchbegriffen helfen. Cortana wandert in eine eigene App und soll auch schneller reagieren. Editor, Paint, WordPad und Windows Hello finden sich unter Installierte Features und lassen sich entfernen bzw. über Feature hinzufügen zurückholen. EdgeHTML hat Microsoft ausgemustert und seinen Webbrowser Edge mit Chromium-Unterbau neu aufgestellt - diesen neuen Browser können Nutzer schon herunterladen. Praktisch: Über die Schaltfläche Immer sichtbar hält man den Taschenrechner im Vordergrund.

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