MSI RTX-Steam-On

Brot und Butter: NVIDIA stellt GeForce GTX 1660 vor

Meldung von doelf, Donnerstag der 14.03.2019, 18:20:42 Uhr

NVIDIAs RTX-Baureihe startet mit dem aktuellen Einstiegsmodell GeForce RTX 2060 erst bei 349 US-Dollar und das ist vielen PC-Spielern zu teuer. Abgespeckte Turing-Varianten ohne Raytracing sollen das Angebot nach unten abrunden, wobei auch die am 22. Februar 2019 vorgestellte GeForce GTX 1660 Ti mit ihren 279 US-Dollar noch ziemlich teuer ist. Nun soll es die GeForce GTX 1660 für 219 US-Dollar richten.

GeForce GTX 1660 und GeForce GTX 1660 Ti richten sich an Gamer, denen die Full-HD-Auflösung ausreicht. Laut NVIDIA ist die neue GeForce GTX 1660 im Durchschnitt um 130 Prozent schneller als eine GeForce GTX 960 (Maxwell-Generation), die noch in vielen Rechnern steckt. Die GeForce GTX 1660 Ti soll die 2014 eingeführte Maxwell-GPU sogar um das Dreifache übertreffen. Das Upgrade von einer GeForce GTX 1060 3GB lohnt nur bedingt: Trotz einer Verdopplung des Grafikspeichers erzielt die GeForce GTX 1660 nur eine Mehrleistung von durchschnittlich 35 Prozent. Das folgende Foto zeigt MSIs GeForce GTX 1660 Ventus XS 6G OC mit zwei TORX-2.0-Lüftern und einer massiven Backplate:

MSI GeForce GTX 1660 Ventus XS 6G OC

Die GeForce GTX 1660 Ti besitzt 1.536 CUDA-Kerne und damit gut neun Prozent mehr als die GeForce GTX 1660 (1.408 CUDA-Kerne). Dafür hat das preiswertere Modell mit 1.530 MHz einen um 30 MHz (+2,00%) höheren Basistakt und darf auch im Boost-Takt mit 1.785 MHz um 15 MHz schneller arbeiten (+0,85%). Während die reinen GPU-Daten eine Leistungsdifferenz im Bereich von neun Prozent vermuten lassen, macht uns NVIDIA mit dem Speicher einen Strich durch die Rechnung: Beide Modelle werden mit 6 GiB kombiniert und besitzen eine 192 Bit breite Anbindung, doch während die GeForce GTX 1660 Ti moderne GDDR6-Chips bekommt, muss die GeForce GTX 1660 mit GDDR5-Speicher vorlieb nehmen, wodurch sich die Speicherbandbreite auf 192 GB/s reduziert. Zum Vergleich: Die GeForce GTX 1660 Ti kommt auf 288 GB/s, ein Plus von 50 Prozent.

Im Gegensatz zu ihren RTX-Verwandten fehlt der neuen GTX-Baureihe das Echtzeit-Raytracing, ansonsten werden alle bei NVIDIA üblichen Technologien - mit Ausnahme von SLI - geboten. Maximal lassen sich 7.680 x 4.320 Bildpunkte bei 120 Hz darstellen, wobei die Grafikkarten neben dem DisplayPort 1.4a und HDMI 2.0b auch noch Dual-Link-DVI bieten. Beide Varianten sind mit einer Länge von 14,48 cm recht kompakt, dennoch werden zwei Steckplätze belegt. Unter Last verbrauchen die Karten rund 120 Watt und übersteigen damit die Grenzen des PCIe-Steckplatzes (75 Watt), weshalb sie eine zusätzliche Strombuchse mit acht Kontakten besitzen.

In Preisvergleichen findet sich die GeForce GTX 1660 derzeit ab 225 Euro, die billigste GeForce GTX 1660 Ti bekommt man für 260 Euro. Andere Händler haben die GeForce GTX 1660 allerdings bei 250 bis 270 Euro eingepreist, was sie völlig unattraktiv macht. Keine Frage: Interessenten sollten warten, bis die neuen Karten unter 200 Euro rutschen. Dort befindet sich bereits AMD Radeon RX 580 mit 8 GiB Grafikspeicher, während die Radeon RX 590 mit ebenfalls 8 GiB ab 225 Euro zu haben ist. Da der Grafikkartenmarkt zur Zeit sehr schwierig ist, gehen wir für die kommenden Wochen von fallenden Preisen aus.

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