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Google Chrome schränkt Erweiterungen ein - Hintergründe und Alternativen

Meldung von doelf, Mittwoch der 23.10.2024, 16:51:19 Uhr

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Dass dieser Tag kommen würde, stand schon lange fest. Schon im Jahr 2018 hatte Google den Umbau der Erweiterungsschnittstelle von Chrome angekündigt und mit den Entwicklungsversionen von Chrome 127 wurde Manifest v2 zu Gunsten von Manifest v3 nach und nach abgeschaltet. Dieser Prozess hatte im Juni 2024 für die Kanäle Beta, Entwickler und Canary begonnen, doch inzwischen berichten auch Nutzer der Stable-Version, dass Werbeblocker wie uBlock Origin bei ihnen nicht mehr funktionieren.

Google Chrome schränkt Erweiterungen ein - Hintergründe und Alternativen

Die von Google ersonnene Schnittstelle Manifest v3 schränkt die Möglichkeiten solcher Erweiterungen deutlich ein und verstärkt dabei die Kontrolle des Browsers. Die Entwicklung des Browsers Chrome und dessen Unterbau Chromium, der auch von Edge, Vivaldi und Brave verwendet wird, liegt derweil ebenfalls in Googles Hand. Und der weltweit wichtigste Spieler auf dem Markt der Internetwerbung, der fast seinen gesamten Umsatz mit Internetwerbung generiert, heißt ebenfalls Google. Wer nicht bewusst wegschaut, wird einen Interessenkonflikt erkennen. Raymond Hill, der Entwickler des Ad-Blockers uBlock Origin, empfiehlt zum Firefox zu wechseln.

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