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Videokonferenz-App Zoom: Zahlreiche Zugangsdaten stehen zum Verkauf

Meldung von doelf, Dienstag der 14.04.2020, 23:23:35 Uhr

Dieser Tage ist die App "Zoom" ein beliebter Notnagel, um schnell und unkompliziert Videokonferenzen abzuhalten, sich im Home-Office mit Firmenleitung und Team zu besprechen oder um Unterricht für Schüler und Studenten zu ermöglichen. In Hinblick auf Datenschutz und Sicherheit war und ist Zoom allerdings eine ziemliche Katastrophe, da grundlegende Sicherheitsregeln systematisch ignoriert wurden. Dass irgendwann Zugangsdaten für mehr als eine halbe Million Zoom-Konten im Darknet landen, war somit nur eine Frage der Zeit.

Wie das Portal BleepingComputer meldet, werden seit Anfang des Monats Zoom-Konten zu Stückpreisen von einem Penny verkauft und zuweilen sogar verschenkt. Die Sicherheitsfirma Cyble konnte auf diese Weise 530.000 Zugangsdaten zum Sonderpreis von nur 0,002 US-Dollar pro Konto erwerben. Jeder Datensatz umfasst die E-Mail-Adresse und das Passwort, die persönliche Meeting-URL und den HostKey. Neben Universitäten und Schulen fanden die Sicherheitsexperten in dieser Sammlung auch Konten bekannter Firmen wie Chase oder Citibank. Stichproben zeigten, dass die Zugangsdaten authentisch und aktuell sind.

Woher die Daten stammen, ist noch nicht ganz klar. Laut Zoom hatten die Angreifer einfach bereits bekannte Kombinationen aus E-Mail und Passwort ausprobiert und die Treffer in Listen zusammengefasst. Solch massenhafte Abfragen hätten Zooms Server allerdings erkennen und blockieren müssen. Zudem sollen Kriminelle versucht haben, Zoom-Interessenten auf Download-Seiten mit Malware zu locken, um deren Zugangsdaten abzugreifen. Wer für sein Zoom-Konto ein altes Passwort recycelt hat, sollte dies jedenfalls schnellstmöglich ändern.

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