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VLC 3.0.10 bringt Verbesserungen und Sicherheitskorrekturen

Meldung von doelf, Sonntag der 03.05.2020, 19:29:27 Uhr

Die VideoLAN Organization hat ihre quelloffene Multimedia-Allzweckwaffe VLC auf die Version 3.0.10 aktualisiert. Eigentlich sollte seit dem 10. April 2020 die Version 3.0.9 verfügbar sein, doch auf der offiziellen Projektseite wurde weiterhin die Version 3.0.8 angeboten. VLC 3.0.10 ist indes tatsächlich verfügbar.

SMB-Unterstützung ausgeweitet
Laut Changelog bringt die Version 3.0.10 lediglich aktualisierte Skripte für Twitch und VLSub, doch die Versionshinweise fallen deutlich umfangreicher aus. Die Entwickler führen dort nämlich auch alle Korrekturen und Verbesserungen der ominösen Version 3.0.9 auf. Darunter findet sich Unterstützung für SMB-Freigaben der Protokollversionen 2 und 3 über die Bibliothek libsmb2. Die erste SMB-Generation gilt seit Jahren als unsicher und sollte nicht mehr zum Einsatz kommen. Doch etliche Programme und Geräte, darunter auch die NAS-Funktion der in Deutschland beliebten FRITZ!Boxen, sind noch auf SMB1 limitiert. Während AVM seit Monaten an der SMB-Umstellung arbeitet, hat VLC sie nun vollzogen.

Korrekturen rund um DVDs, Codecs, Dienste und Geräte
Mehrere Instabilitäten beim Lesen und Navigieren von DVDs wurden beseitigt und auch um diverse Störungen beim Abspielen von DVDs haben sich die Entwickler gekümmert. Zudem kommt VLC nun besser mit fehlerhaft erstellten DVDs zurecht und soll Untertitel zuverlässiger erkennen. Für .MP4-Videos wurde die Interlacing-Handhabung korrigiert und Audio-Probleme (nur beim PCM-Format) gelöst. Dazu kommen korrigierte Bildraten für H264/HEVC und Maßnahmen gegen einen Synchronisationsabfall bei .FLAC-Dateien. Die Scripte für YouTube, SoundCloud und Vocaroo wurden überarbeitet, so dass sich nun auch YouTube-URLs wieder abspielen lassen. Für Chromecast wird eine bessere Tonqualität versprochen, für Geräte von Amazon wurde das Seitenverhältnis angepasst und iOS-Geräte können nun auch mehr als 48 KHz für die Audiowiedergabe nutzen.

Korrekturen rund um Betriebssysteme und Protokolle
Es wurden OpenGL-Fehler, die im Zusammenspiel mit bestimmten Grafiktreiber auftraten, beseitigt und auch Intels Graphics Media Accelerator 950 (Intel GMA 950) kann nun wieder OpenGL unter macOS nutzen. Für Grafiktreiber von NVIDIA wurde die Übertragung des YUV-Farbmodells auf RGB repariert. Eine schichtenbasierte Videoausgabe für macOS 10.14 und höher soll gleich mehrere Ausgabeprobleme beheben. Für macOS 10.15 (Catalina) wurden die Audioaufnahme und die Unterstützung für Apple Remote korrigiert, zudem gibt es nun eine Pausenfunktion für Apple Music. Die Suche nach UPnP-Quellen sorgte für einen Absturz, wenn kein Netzwerkadapter in Betrieb war, und VLC vergaß den zuletzt verwendeten Audioausgang. Diese Fehler wurden ebenso gelöst wie die fehlenden Verknüpfungen für die Dateiformate .WLP und .ZPL unter Windows.

Sieben Sicherheitskorrekturen
VLC 3.0.10 umfasst wichtige Sicherheitskorrekturen, welche auch die Apps für iOS und Android betreffen. Die korrigierte VLC-App für iOS trägt die Versionsnummer 3.2.8, während die gehärtete Android-App als Version 3.2.11 angeboten wird. Es geht um insgesamt sieben Schwachstellen, über die sich im schlimmsten Fall Schadcode auf dem Zielrechner ausführen lässt. Mit Hilfe manipulierter Bilddateien können Angreifer einen unkontrollierten Lesezugriff (CVE-2019-19721) auslösen, der allerdings auf 1 Byte beschränkt ist. Schwerer wiegen sechs Speicherfehler (CVE-2020-6071, CVE-2020-6072, CVE-2020-6073, CVE-2020-6077, CVE-2020-6078 und CVE-2020-6079) bei der Erkennung von microdns-Diensten, welche sich über speziell gestaltete Anfragen ansteuern lassen.

Download: VLC 3.0.10

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