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Amazon wird von Betrügern überrannt

Autor: doelf - veröffentlicht am 17.10.2016
s.1/3
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Bei Amazon finden sich immer wieder interessante Schnäppchen - mal als Tagesangebot, mal als Blitzangebot und oft auch als Offerte eines Dritten. Solche Drittanbieter sind Händler, die Amazons Handelsplattform (Neudeutsch: Marketplace) nutzen und die meisten davon sind auch seriös. Doch in den letzten Wochen wird Amazon zunehmend von unseriösen Angeboten weit unterhalb üblicher Schnäppchenpreise überschwemmt. Und das ist weit mehr als nur lästig! Am vergangenen Donnerstag konnte wir live beobachten, wie die Betrüger dabei vorgehen.
Zugegeben, das Problem selbst ist nicht ganz neu, dafür aber dessen Ausmaße. Schon seit Monaten stolpern wir immer wieder über unseriöse Dumping-Preise, zu denen kein Händler die beworbenen Produkte verkaufen könnte. Am 13. Oktober 2016 hatten wir im Rahmen unserer Recherchen nach Notebooks, DSR-Kameras und Smartphones gesucht und für jedes zweite Produkt entdecken wir ein betrügerisches Angebot. Dabei konnte die Mehrzahl der auffälligen Händler überwiegend positive Kundenbewertungen vorweisen. Wie kann das sein?

Warum lässt Amazon überhaupt andere Händler zu?

Beim Handelsunternehmen Amazon finden sich nicht nur dessen eigene Angebote im Shop, denn die Plattform kann auch von Partnern genutzt werden. Damit vergrößert Amazon das Angebot und kassiert von seinen Partnern Verkaufsgebühren und Monatspauschalen. Diese erhalten im Gegenzug Zugriff auf einen großen Kundenstamm, müssen sich nicht um die Abwicklung der Bezahlung kümmern und können gegen weitere Gebühren auch Amazons Versanddienste nutzen. Gerade für kleine Anbieter oder Hersteller, die eine Plattform für den Direktvertrieb ihrer Waren suchen, bietet sich Amazons "Marketplace" als Verkaufsplattform an. Dank Amazons Käuferschutz ist der Einkauf bei diesen Drittanbietern im Normalfall auch völlig unproblematisch.

Die Theorie: Wie gehen die Betrüger vor?

Damit die Betrüger unser Geld erhalten, ohne dass Amazon es für uns zurückholen kann, muss das Geschäft außerhalb der Handelsplattform stattfinden. In allen uns bekannten Fällen drängen die betrügerischen Anbieter ihre potentiellen Kunden zu einer Kontaktaufnahme per E-Mail. Die einen behaupten, bei der Bestellung über den Shop gäbe es technische Probleme. Die anderen erklären dreist, ihre tollen Preise ließen sich nur realisieren, weil sie sich die Transaktionsgebühr an Amazon sparen. Erfolgt dann eine Zahlung per Vorkasse, beispielsweise per Überweisung oder Geldtransfer (Western Union), ist das Geld weg und die bestellte Ware bekommt man niemals zu sehen. Amazon reagiert in der Regel prompt und sperrt die Shops der Betrüger, doch der Käufer bleibt auf dem Schaden sitzen.
Amazon ist sich dieser Masche durchaus bewusst und schreibt in seinem Leitpfaden Über Bestellungen bei Marketplace-Verkäufern:
"Überweisen Sie nie direkt an einen Marketplace-Verkäufer. Falls Sie von einem Verkäufer aufgefordert werden, einen Betrag an ihn oder einen Dritten zu überweisen, kommen Sie dieser Aufforderung bitte nicht nach, sondern melden Sie den Vorfall unserem Kundenservice. Nur Marketplace-Bestellungen, die per Bank- oder Kreditkarteneinzug über die Website von Amazon.de bezahlt werden, sind durch die Amazon A-bis-z-Garantie abgesichert. Wir empfehlen Ihnen zudem, Ihre Kommunikation mit Verkäufern ausschließlich über die Amazon.de Website zu führen."
Wer sich für neunmalklug hält und über Amazons Plattform bei den Betrügern bestellt, bekommt umgehend eine Stornierung seiner Bestellung übermittelt. Einklagen kann man die Lieferung der Ware auch nicht, denn wir haben es hier nicht mit echten Händlern, sondern tatsächlich mit echten Kriminellen zu tun.
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Inhaltsverzeichnis:
  1. Die Theorie
  2. Die Praxis
  3. Live beim Hack dabei

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