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IDF Peking 2010: Von Sandy Bridge, Moorestown und Tunnel Creek

Autor: doelf - veröffentlicht am 16.04.2010
s.2/2
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Atom-Zuwachs durch "Moorestown" und "Tunnel Creek"
Im Frühjahr 2008 lief Intels erste Atom-Plattform "Menlow" (Atom-Z) für mobile Internetgeräte (MIDs) vom Stapel und wartet seither auf einen Nachfolger. Dieser soll noch im ersten Halbjahr 2010 auf den Markt kommen und trägt den Codenamen "Moorestown". Zudem ist auch eine SoC-Variante namens "Tunnel Creek" geplant.

Ende 2009 hatte Intel bereits seine Atom-Plattform für Netbooks und Nettops aufgefrischt und den Pine Trail vorgestellt. Die dazugehörigen Pineview Prozessoren vereinen CPU, Speicher-Controller und Grafikkern. Man könnte auch sagen, dass die Northbridge des Chipsatzes in die CPU gewandert ist und Intel daher einen Chip einsparen konnte, wodurch Platzbedarf und Energieverbrauch deutlich gesenkt wurden. Hier ein Schema des Pine Trail im Vergleich zur ersten Atom-Generation:

Bei der Menlow-Plattform steckten Speicher-Controller und Grafikkern noch im Chipsatz "Poulsbo", während der Prozessor "Silverthorne" nur den Rechenkern und den Cache umfasste. Mit dem Wechsel zu "Moorestown" wandern Grafik und Speicher-Controller in den neuen Prozessor namens "Lincroft". Der Chipsatz "Langwell", welcher sich nur noch um Audio, USB, Kommunikation und Speichergeräte kümmert, kann dadurch kleiner werden.

Der Lincroft wird wie alle Atom-Prozessoren im 45nm-Prozess gefertigt, beim Chipsatz setzt Intel noch auf Strukturgrößen von 65 nm. Dank eines verbesserten Power-Managements und aufgrund des verteilten Power Gating benötigt die neue Plattform im Vergleich zu ihrem Vorgänger fünfzigmal weniger Strom wenn die CPU im Leerlauf ist sowie zehnmal weniger Strom beim Abspielen von Musik.

Noch eine Nummer kleiner kommt ein System-on-Chip daher, welches ebenfalls auf Intels Atom-Architektur basiert und den Codenamen "Tunnel Creek" trägt. Tunnel Creek ist für den Einsatz in IP-Telefonen, Druckern und automobilen Infotainment-Systemen gedacht. Das System-on-Chip umfasst einen Atom-Prozessor mit PCI-Express- und Speicher-Controller sowie die Grafikeinheit.

Für die I/O-Funktionen wird ein zweiter Chip per PCI-Express angekoppelt. Der Kunde kann entweder einen I/O-Hub von Intel verwenden oder zu Produkten eines anderen Herstellers greifen. Die Plattform des Tunnel Creek bezeichnet Intel übrigens als "Queensbay".

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