Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

Korrupte Dateien durch Southbridge-Problem auch ohne IDE-Transfer!
31.07.2001 by landmark

Der Datenverlust an der VIA 686B Southbridge konnte bislang nur sehr umständlich und mit viel Glück (bzw. Pech) nachvollzogen werden. Im Regelfall hat man bisher etliche Dateitransfers zwischen zwei internen IDE-Festplatten bei gleichzeitiger Nutzung einer Soundblaster-Karte vollziehen müssen, um den Fehler zu verifizieren.

Ein wesentlich verlässlicher Weg ergibt über eine andere Methode. Diese Methode ist nach derzeitigen Erkenntnisse sehr zuverlässig. Es gibt aber auch hier einige Voraussetzungen. Ihr benötigt am besten drei Rechner und als Datei den deutschen "Windows 2000 Service Packs 2". Einer der Rechner sollte natürlich den KT133A-Chipsatz mit der Southbridge 686B verwenden.

Richtet die Rechner wie folgt ein:

  • Rechner 1: beliebiger Rechner, Chipsatz egal
  • Rechner 2: beliebiger Rechner, Chipsatz egal (Windows 2000 als Betriebssystem zum Test wäre gut)
  • Rechner 3: Rechner KT133A-Chipsatz (bei mir ein IWILL KK266-R-Mainboard) - keine zweite IDE-Platte oder Soundblaster vorhanden. Test lief unter Windows 2000.

Richtet auf Rechner 1 und Rechner 2 einen Share ein, von dem man lesen und schreiben kann. Rechner 3 sollte auf beide Shares zugreifen können. Nun kommt der entscheidene Moment:

Legt auf Rechner 1 die Datei des deutschen Service Packs 2 von Windows 2000 ab. Von Rechner 3 aus müsst ihr dann die Datei vom Rechner 3 direkt im Explorer von Rechner 1 auf Rechner 2 kopieren (ein Copy-Kommando, nicht die Datei erst auf Rechner 3 ablegen). Anschließend testet ihr durch den Aufruf des Service Packs auf Rechner 2, ob die Datei korrupt ist.

Aus den bisherigen Tests lässt sich feststellen, dass die Datei immer dann korrupt ist, wenn folgende Voraussetzung gegeben ist:

Schaut mit Hilfe von WPCREDIT nach, ob das Register (52h) "Disconnect Enable When - STPGNT Detected" gesetzt ist. Sollte es gesetzt sein, dann wird dieser Fehler auftreten. Ist es nicht gesetzt, dann ist alles okay - der Fehler tritt nicht mehr auf. Dieses Register ist in den neuen BIOS-Versionen der meisten Mainboard-Hersteller nicht mehr gesetzt - eine Konsequenz des Southbridge-Problems. Dummerweise hat diese Maßnahme zur Konsequenz, dass der Prozessor nicht mehr runtergekühlt wird und immer bei hohen Temperaturen zwischen ca. 50-60 Grad läuft.

Wer also einen wesentlichen Faktor des Southbridge-Problems umgehen will, sollte sich immer das neuste BIOS laden oder ggf. ein anderes Mainboard mit einem anderen Chipsatz besorgen!

Etwas Off-Topic: Ob der neue KT266-Chipsatz dabei die richtige Alternative für eine automatische Kühlung des Prozessors darstellt, kann derzeit bezweifelt werden!

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2016 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
05.12.2016 21:47:46
by Jikji CMS 0.9.9c