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Gefangen im Datennetz: Verdammt in alle Ewigkeit?

Autor: doelf - veröffentlicht am 02.01.2008
s.2/3

Wie man die Informationen findet
Doch wie findet man unter den Milliarden von Webseiten Informationen über eine bestimmte Person? Das Vorgehen ist denkbar einfach: Man gibt bei Google den Vornamen und Nachnamen der gesuchten Person an und findet mit hoher Wahrscheinlichkeit ein paar passende Webseiten.


Google, die wichtigste Suchmaschine im Netz

Hat man erst einmal einen Anhaltspunkt, beispielsweise ein Mitgliedskonto für ein Diskussionsforum, für dass der Realname hinterlegt wurde, kann man sich dann über die dortigen Beiträge oder auch über den verwendeten Nickname weiterhangeln. Auf die Suche nach Personen spezialisiert sind Suchmaschinen wie Spock oder Peekyou, wobei letztere auch Benutzer- oder Nicknamen einschließen kann.


Intelius sucht auch nach Sozialversicherungsnummern

Einen Schritt weiter gehen Pipl.com, YoName.com, Stalkerati.de und Yasni.de, denn hier werden zusätzlich soziale Netzwerke wie Facebook, Secondlife, Linkedin, Myspace, StudiVZ und Xing durchforstet. Der Dienst Intelius.com greift zudem über Telefonnummern und Sozialversicherungsnummern auf öffentliche Datenbanken in den USA zu. Damit lassen sich dann auch die vorherigen Wohnorte, Arbeitgeber oder das polizeiliche Führungszeugnis abrufen, diese Daten sind allerdings gebührenpflichtig.


Maltego versucht die gefundenen Daten zu vernetzen

Die nächste Stufe stellt die derzeit noch im Aufbau befindliche Suchmaschine Maltego dar: Sie versucht die gefundenen Daten miteinander zu verknüpfen und zudem Verbindungen zu weiteren Personen herzustellen. Dadurch kommen nicht nur die eigenen Fehltritte ans Tageslicht, sondern auch all die Spuren, welche das soziale Umfeld der gesuchten Person im weltweiten Datennetz hinterlassen hat. Wer engen Kontakt zu Mitmenschen pflegt, die im Internet kritische oder gar radikale Äußerungen tätigen, landet schnell in der Schublade "Störenfried". Sollte sich ein flüchtiger Bekannter aus Studienzeiten Jahre später als gewaltbereiter Islamist zu erkennen geben, sind die Kontakte über längst vergessene Arbeitsgruppen im Web auch weiterhin präsent und man kann nur hoffen, nie etwas geschrieben zu haben, dass sich falsch interpretieren lässt.


Blinkx findet gesprochene Texte in Videos und Podcasts

Und selbst Videos und Podcasts werden von Suchmaschinen wie Blinkx längst nach Stichwörtern durchforstet, so dass man auf der Betriebsfeier lieber keine Paraodie auf den Chef machen sollte, denn Kollege Meier könnte diese später bei YouTube einstellen. Die Einladung zum nächsten Bewerbungegespäch kann derjenige abhaken, der in seinen Videos allzu geschmacklos herumblödelt: Das Risiko eines Fehltrittes wird vom potentiellen Arbeitgeber wahrscheinlich als zu hoch eingestuft.

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