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Garantiefall: Der Kundendienst von Medion im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 12.10.2013
s.2/3

Die Sache mit dem Ladestand des Akkus

Wie bereits erwähnt, erreichte uns das Sony Ericsson Xperia Pro mit eingelegtem Akku. Nach dem Einschalten meldete das Smartphone einen Ladestand von gut 70 Prozent. Drei Tage später schaltete sich das Telefon inmitten eines Gesprächs unvermittelt aus. Der Neustart offenbarte eine leere Batterie, was uns verwunderte, da der Ladebalken am Abend zuvor noch im grünen Bereich gewesen war. Das Smartphone verbrachte fünf Stunden am Ladegerät - im eingeschalteten Zustand. Danach meldete das Gerät einen Akkustand von einem Prozent. Na toll, Akku defekt? Ladegerät im Eimer? Wir versuchten es an einem USB-Anschluss und nach einer weiteren Stunde waren wir keinen Schritt weiter, sondern weiterhin bei einem Prozent. Also ausschalten und erst einmal eine neue Batterie besorgen.
Am nächsten Morgen starteten wir das Xperia Pro ohne die Batterie zu tauschen und - oh Wunder - der Akku war voll geladen. Dummerweise meldete der Ladestand auch an den vier Folgetagen eine volle Batterie und dann schaltete sich das Smartphone wieder ohne Vorwarnung ab. Eine nähere Untersuchung des Problems ergab, dass der Ladestand nur beim Neustart aktualisiert wurde. Im Betrieb blieb der Wert hingegen unverändert, was die Nutzbarkeit eines solchen Gerätes stark einschränkt. Zunächst vermuteten wir einen Software-Fehler und setzen Android auf den Auslieferungszustand zurück, doch auch das brachte keine Abhilfe.

Die Support-Hotline zum Zweiten

Am 9. September 2013 griffen wir daher ein zweites Mal zum Telefon und wählten Medions Nummer. Nach einer Minute und 43 Sekunden - wir erwarteten schon die Zwangstrennung - meldete sich ein freundlicher Mitarbeiter, der unser Problem staunend zur Kenntnis nahm. Da das Fehlerbild zwar leicht nachzuweisen, aber dennoch eher von subtiler Natur war, riet er uns, eine detaillierte Beschreibung beizulegen. Ladegerät und USB-Kabel sollten wir nicht mitschicken, denn diese hatten wir ja schon als mögliche Fehlerquellen ausgeschlossen. Wenige Minuten nach dem Ende des Gesprächs erhielten wir einen neuen Retourenschein per E-Mail.

Hin und wieder zurück

Am 11. September 2013 machte sich unser Xperia Pro auf seine zweite Reise - inklusive einer ausführlichen Beschreibung des Fehlers. Diese erklärte, wie man das Problem gezielt nachstellen kann und beschrieb die von uns vorgenommenen Lösungsversuche. Doch dieses Mal wählte das Telefon offenbar einen Umweg, denn Medion bestätigte seinen Eingang erst am 16. September 2013. Vier Tage später, am 20. September 2013, wurde uns die Rücksendung angekündigt und am 21. September 2013 erfolgte die Zustellung.

Auspacken und Kopfschütteln

Abermals traf das Xperia Pro in einer robusten Verpackung und mit eingelegtem Akku ein. Es war sauber auf die Reise gegangen, zurück erhielten wir es voller Fingerabdrücke und mit zwei kleinen Kratzern auf seiner Rückseite. So etwas sollte nicht passieren, doch es kommt noch schlimmer, denn auf dem Reparaturschein steht:
"Kein Fehler feststellbar (Bedienungsfehler des Kunden)"
Auf einem weiteren Begleitzettel ist Folgendes vermerkt:
"Bitte überprüfen sie die Funktionalität Ihres Netzteils. Dieses lag Ihrer Einsendung nicht bei, so dass wir es nicht prüfen konnten."
Da muss man sich schon fragen, warum wir uns als Kunde überhaupt die Mühe gemacht hatten, eine detaillierte Fehlerbeschreibung beizulegen. Ein kurzer Test bestätigt unsere Befürchtung: Der Fehler ist immer noch vorhanden! Also auf zu Runde drei...
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