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Neu von MSI

Special: VIA 4in1 und Windows 2000 - reported by doelf

UPDATE: 21.03.2001
Die Kombo aus VIA 4.29v(a) Release und dem Microsoft Hotfix für UDMA-100 aus dem Servicepack 2 sieht sehr gut aus! Auf zwei Rechnern mit dem VIA KT133A Chipsatz scheinen die Probleme unter Windows 2000 nun gelöst zu sein. Bitte installiert keine Beta-Versionen der VIA Treiber!
DOWNLOAD: 4in1 4.29v Servicepack
DOWNLOAD: Microsoft UDMA-100 Hotfix
Nach der Installation solltet ihr im Gerätemanager die beiden IDE-Schnittstellen überprüfen und den angeschlossenen Geräten manuell den DMA-Modus ermöglichen, da dieser anscheinend nicht automatisch aktiviert wird!
Bitte berichtet von euren Erfahrungen im Forum!

Step By Step für Neuinstallationen:

  1. Windows 2000 installieren
  2. Servicepack 1 (möglichst früh)
  3. Servicepack 2 Hotfix(es) (sofort nach SP1)
  4. DirectX 8a (falls erwünscht)
  5. VIA 4in1 4.29v(a)
  6. Grafikkarte (sollte nach den VIA Treibern installiert werden)

UPDATE 16.03.2001
VIA hat nun offiziell den 4in1 4.29v Servicepack released, die Treiber sehen gleich aus, doch die .inf-Dateien haben sich geändert. Drei Versuche mit unserer Multisession CD liefen erfolgreich! Diese Treiber sprechen UDMA-100 Festplatten mit UDMA-66 an, wer volle UDMA-100 Leistung will, der muß auch den Microsoft Hotfix (Bestandteil des Service Pack 2 für Windows 2000) installieren. Diesen gibt es nun endlich auch für die deutsche Version von Windows 2000: Download!

UPDATE 14.03.2001
Auch der VIA Servicepack 4.29v ist noch buggy (aber immerhin läßt er sich prima deinstallieren)! Während sich das CD-Brenner Problem gelöst hat, existieren noch immer Probleme mit der Datenintegrität. Bei dem Versuch eine 128MB Datei von der vierten Session einer CD-R mit unserem DVD-ROM (UDMA-Modus am zweiten IDE-Ast) auf die Festplatte (am Highpoint RAID Controller) zu kopieren, gab es reproduzierbare Fehler und Bluescreens! Meine Empfehlung bleibt daher: UDMA-100 Festplatten unter Windows 2000 auf UDMA-66 zurückstellen (Tools hierfür bieten die Festplattenhersteller) und den VIA Servicepack 4.25a verwenden!

Worum es geht:
Schöne neue VIA-Welt: lange Zeit war die Version 4.25a die neueste Variante der VIA Treiber für Windows und sie funktionierte stabil und zuverlässig. Doch mit dem Erscheinen der VT82C686B Southbridge für den VIA KT133 Chipsatz Ende 2000 zeigte sich ein ärgerliches Problem: UDMA-100 Festplatten liefen unter Windows 2000 nur im langsamen PIO Mode, da sie vom Betriebsystem nicht richtig erkannt wurden. Der von Microsoft mitgelieferte ATAPI.SYS Treiber für IDE Geräte hatte einen Bug. Mit dem Erscheinen des VIA KT133A Chipsatzes wurde auch die VT82C686B Southbridge flächendeckend eingeführt, doch das Problem bestand weiterhin.

Das UDMA-100 Disaster und Würgarrounds:
1. Microsoft hatte das Problem erkannt und einen Fix für den Service Pack 2 für Windows 2000 in Aussicht gestellt. Nun warten wir schon recht lange auf diesen Service Pack 2 und es wird wohl auch noch ein Weilchen dauern, bis Microsoft sich sortiert hat. Immerhin gibt es einen Hotfix für die englische Sprachversion von Windows 2000 über den Microsoft Support zu beziehen (oder bei viahardware.com zum Download). Das ist jedoch umständlich und wer hat schon ein englisches Windows 2000?
2. VIA schickte sich an, das Problem im Alleingang zu lösen. Es erschienen der VIA 4in1 Service Pack 4.26 und 4.27, die neue UDMA-100 fähige IDE Treiber für Windows 2000 enthielten. Diese Versionen waren nie offiziell über VIA zu beziehen, sie wurden jedoch an die Mainboardhersteller herausgegeben, damit die Produkte auch die beworbene UDMA-100 Fähigkeit aufwiesen. Leider zeigten sich etliche Bugs bei diesen Treibern. Unsere Review des ABit KT7A-Raid wurde zum Desaster, da die mitgelieferten IDE Treiber unser Dateisystem auf der Systemplatte zerhackstückelten. Dieser Fehler tritt vor allem dann auf, wenn an beiden IDE-Strängen UDMA-fähige Geräte hängen oder große Datenmengen kopiert werden. Seit eingen Tagen empfiehlt VIA den 4in1 4.28v Treiber für alle Chipsätze und alle Windows Versionen. Diese Version ist aber keinesfalls eine gute Lösung, im Gegenteil: der VIA 4in1 4.28v Service Pack spielt Windows 2000 einen SCSI Controller vor, um UDMA-100 zu erreichen. Das bringt ATAPI CD-Rekorder zur Verzweiflung und auch einige DVD Laufwerke machen Zicken. Schlimmer noch: die Deinstallation der Treiber ist schier unmöglich, jeder Versuch endet mit einem Bluescreen. Entfernt man sie mit der Wiederherstellungskonsole, dann stellt das "INACCESSIBLE BOOTDEVICE" ein massives Problem da. Einziger Ausweg: die IDE-Schnittstellen im BIOS ausschalten, die Systemplatte an einen RAID oder externen Controller hängen und mit diesem Booten (die Treiber für dieses Gerät müssen natürlich zuvor installiert worden sein!).
3. UDMA-66 ist die sauberste Lösung. Die meisten Hersteller (IBM, Maxtor,...) bieten Hilfsprogramme für ihre Festplatten an, mit diesen können die Festplatten vom UDMA-100 Modus auf UDMA-66 zurückgesetzt werden. Das hat keinen Einfluß auf die Leistung der Festplatte, denn selbst 66MB/Sekunde sind derzeit noch unerreicht. Mit UDMA-66 Geräten kommt der ATAPI.SYS Treiber von Microsoft wunderbar zurecht und der VIA 4in1 4.25 Servicepack genügt. Wer mehr AGP-Performance will, der kann den aktualisierten AGP-Treiber (viahardware.com) separat installieren.

4in1 4.29v - die Lösung?
Soviel vorweg: der VIA 4in1 Servicepack der Version 4.29v löst viele Probleme. Unser CD-Brenner funktioniert problemlos, auch massives Verschieben von Daten brachte noch keine Fehler hervor (ja, wir verwenden eine Soundblaster Live und nein, bei uns trägt sie keine Schuld an kaputten Daten). In der Datenträgerverwaltung kam Windows 2000 beim Ändern der Laufwerksbuchstaben einmal ins Trudeln und vergaß die Systemplatte. Kurz darauf stürzte die Datenträgerverwaltung ab. Dieser Fehler war jedoch nicht reproduzierbar. Ansonsten gibt es keine Auffälligkeiten zu vermelden.
Der IDE-Treiber des 4in1 4.29v Servicepacks ist also ein Schritt in die richtige Richtung. Laufen UDMA-100 Festplatten ohne den Treiber aus diesem Paket im langsamen PIO Mode, so steigert VIAs IDE Treiber die Festplatte bis zu UDMA-66. Ist der Microsoft Hotfix (nur für die englische Sprachversion von Windows 2000) oder der Service Pack 2 für Windows 2000 (noch nicht verfügbar) installiert, dann schafft VIAs neuer Treiber auch UDMA-100. Statt eigenen Mist zu basteln (siehe den Pseudo-SCSI-Treiber 4.28v), setzt VIA nun wieder auf Microsofts Grundgerüst und schafft einen sauberen Workarround. Die endgültige Lösung heißt jedoch immer noch "Service Pack 2".

Wer den VIA 4in1 4.28v Servicepack installiert hat,
der hat - so leid es mir tut - die Arschkarte gezogen. Auch wir mußten unser Windows 2000 neu installieren, da sich diese Ausgeburt der Treiberhölle nicht entfernen ließ. Der Treiber ist für Windows 2000 völlig ungeeignet und die Tatsache, daß VIA ihn derzeit für Windows 2000 empfiehlt, ist eine Frechheit! Das tragische an der ganzen Sache ist jedoch, daß gleich zwei großartige Produkte wegen eines unüberlegen Schnellschusses bei den Benutzern in Verruf geraten. In den Foren wettern zahlreiche Benutzer über VIAs KT133A Chipsatz, der zu den stabilsten Plattformen gehört, die ich jemals getestet habe, und natürlich auch über Microsofts Windows 2000, ein sehr stabiles Betriebsystem und keine "Bluescreenschleuder", wie ich gestern lesen mußte. Derzeit hat VIA das Zeug, Hardware für hohe Ansprüche zu liefern. Mit Treibern wie dem 4in1 4.28v Servicepack ruiniert man sich jedoch schnell seinen Ruf. Eigentlich schade!

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