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CeBIT 2007 - Teil 4: Scythe - 1/4
20.03.2007 by doelf
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Der vierte Stop auf unserem CeBIT-Rundgang ist der japanische Kühlerspezialist Scythe. Im letzten Jahr hatten wir zahlreiche CPU-Kühler dieser Firma getestet - darunter die Modelle Andy Samurai Master, Infinity, Mine Cooler, Samurai Z und Ninja PLUS - und all diese Kühler haben einen positiven Eindruck hinterlassen. Zudem ist die Firma im Bereich der Frontpanels und Lüfter aktiv, in Zukunft wird es wohl auch Netzteile von Scythe im europäischen Handel geben.

Netzteil Kamariki IV
Da wir gerade bei Netzteilen sind, bleiben wir bei diesem Thema und betrachten das Kamariki IV. Zu den Leistungsdaten des Kamariki IV fanden sich keine Angaben, positiv fällt allerdings die Verbindung aus Kühlkörper und Lüfter auf. Scythe ist bemüht, auch im Inneren des Netzteiles für eine effektive Kühlung zu sorgen und verlagert den Lüfter zwischen die Kühlrippen. Der Hersteller verspricht die Möglichkeit, die Netzteiltemperatur auslesen und die Lüfterdrehzahl regulieren zu können.

GPU-Kühler Musashi
Ein weiteres Produkt, das derzeit in der Entwicklung steckt, ist der GPU-Kühler Musashi. Es handelt sich um eine Hybridkonstruktion mit zwei 100 mm Lüftern und zwei Heatpipes. Die Lüfter rotieren mit maximal 1500 U/min, aufgrund seiner Bauhöhe blockiert der Musashi allerdings gleich mehrere Steckplätze.

Digital Bay Amplifier
Eine weitere Überraschung war für uns der Digital Bay Amplifier. Es handelt sich um einen Stereoverstärker mit einer Leistung von 2x 10 Watt, der in einem freien 5,25-Zoll Schacht verbaut wird und der zwei passive Lautsprecher ansteuert. Auf der Frontseite sehen wir von links nach rechts einen Ein-/Ausschalter, den Lautstärkeregler, einen Köpfhöhrerausgang und eine Taste zum Stummschalten:

Der Digital Bay Amplifier war am Stand bereits im Einsatz und kann in Kürze auf den Markt kommen.

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CeBIT 2007 - Teil 4: Scythe - 2/4
20.03.2007 by doelf
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CPU-Kühler Kama Cross
Bereits in den Startlöchern steht der neue CPU-Kühler Kama Cross. Diese auffällige Hybridkonstruktion bringt 530 Gramm auf die Waage und verwendet drei Heatpipes. Der Lüfter hat einen Durchmesser von 100 mm und soll bei 1500 U/min einen Schallpegel von lediglich 22 dB(A) erreichen.

CPU-Kühler Mini Ninja
Insbesondere für flache HTPC-Gehäuse ist der Mini Ninja gedacht. Die niedrigere Variante des Ninja verfügt wie dieser über sechs Heatpipes, ist aber lediglich 115 mm hoch. Der Mini Ninja wird mit einem 80 mm Lüfter bestückt und wiegt 510 Gramm.

In einem seiner Vorführsysteme demonstrierte Scythe, dass man den Mini Ninja durchaus auch passiv betreiben kann. In diesem System befanden sich zudem ein Chipsatz-, ein GPU- sowie zwei Speicherkühler des japanischen Herstellers, die derzeit noch erprobt werden:

Angesichts der guten Übertaktbarkeit von DDR2-Speicher bei einer deutlichen Anhebung der Speicherspannung waren neue Wege zur Speicherkühlung vielerorts ein Thema.

Das Problem besteht allerdings darin, dass man nicht nur die Speicherchips kühlen muss, sondern auch die Platine mit ihren weiteren Bauteilen. Schottet man die Platine mit einem umschließenden Kühlprofil ab, kann dies kontraproduktiv wirken, da die Platine selbst vom Luftstrom abgeschnitten wird.

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CeBIT 2007 - Teil 4: Scythe - 3/4
20.03.2007 by doelf
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CPU-Kühler Water Ninja
Der Prototyp Water Ninja verbindet den leistungsstarken Heatpipe-Kühler Ninja mit einer Wasserkühlung. Eine der sechs Heatpipes wird für den Wassertransport genutzt, doch es wird Scythe schwer fallen, diese beiden Techniken sinnvoll zu kombinieren:

Infinity mit Vieren
In einem weiteren Testsystem befindet sich der bereits bekannte CPU-Kühler Infinity. Kevin zückte dennoch seine Kamera:

Und das aus gutem Grund, denn statt eines 120 mm Lüfters befanden sich an diesem Infinity gleich vier 120 mm Lüfter:

Die beiden horizontal angeordneten Lüfter blasen in Richtung des Netzteils, die beiden vertikal ausgerichteten Lüfter zur Gehäuserückseite hin. Das Gewicht des Kühlers steigt hierbei allerdings deutlich an. Die für die Montage notwendigen Befestigungsklammern kann man bereits bei Scythe erwerben.

Da das Testsystem Scythes Kartenleser verwendet, haben wir vor Ort gleich mal einen Microdrive-Test durchgeführt. Viele preiswerte Kartenleser stellen den Speichermedien maximal 250 mA zur Verfügung, was bei den Microdrives von IBM und Hitachi regelmäßig zu Problemen führt. Nicht so bei den Kartenlesern von Sctyhe, die diesen Test ohne Fehl und Tadel bestanden.

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CeBIT 2007 - Teil 4: Scythe - 4/4
20.03.2007 by doelf
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Floppy & Card Reader Combo Laufwerk
Wo wir gerade bei den Kartenlesern sind, wollen wir dieses Thema zum Abschluss noch etwas ausführlicher behandeln. Besonders clever finden wir Scythes Floppy & Card Reader Combo Laufwerk, ein Diskettenlaufwerk mit integriertem 18-in-1 Kartenlesegerät:

Kama Panel
Das Kama Panel vereint indess einen Kartenleser mit Frontanschlüssen (2x USB 2.0, 1x Firewire, 3x Audio) und einer 6-Kanal-Lüftersteuerung. Vier der Lüfterregler können entfernt werden, um Platz für ein optisches Slimline-Laufwerk zu schaffen. Damit eignet sich diese Fronterweiterung insbesondere für Gehäuse, die nur einen 5,25-Zoll Schacht haben:

Kama Reader
Bleibt noch der Kama Reader zu nennen, ein Kartenleser im 3,5-Zoll Format:

Über den Messestand führte uns Andreas Bunen, Marketing Manager der Scythe EU GmbH - herzlichen Dank!
Fotos: Michael Doering, Kevin Kleibömer, Rolf Quint.

Weiter zu Teil 5: Xigmatek (Heatpipe- und Wasserkühlung)

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