Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

CeBIT 2006: AMD & Intel - 5/7
15.03.2006 by doelf & trebar
Der komplette Artikel als Druckversion

Intels Core Mikroarchitektur
Die Netburst-Architektur des Pentium 4 hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, dennoch ist es für Intel an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen. AMD liefert seit dem Wechsel zur 90 nm Fertigungstechnologie in Bezug auf den Stromverbrauch sehr sparsame Prozessoren und obwohl Intel den Stromverbrauch seit der ersten Prescott-Generation deutlich senken konnte, hat Intel hier weiterhin Nachholbedarf. Mit dem Wechsel zur Core Mikroarchitektur vereint Intel die Vorteile der Pentium M Schiene mit denen der Netburst-Architektur. Grob geschätzt verspricht sich Intel 40% mehr Leistung bei gleichzeitig 40% weniger Stromverbrauch.
Die neuen CPU-Familien sind Merom (Notebook), Conroe (Desktop) sowie Woodcrest (Server). Zu den Optimierungen der Core Mikroarchitektur zählen:

  • Intel Wide Dynamic Execution
  • Intel Intelligent Power Capability
  • Intel Advanced Smart Cache
  • Intel Smart Memory Access
  • Intel Advanced Digital Media Boost

Ein wichtiger Punkt ist hierbei der Advanced Smart Cache. Intel hat den Cache für den Multi-Core-Betrieb optimiert, die CPU-Kerne teilen sich den Cache und können daher beide auf alle dort zwischengespeicherten Daten zugreifen. Verwendet jeder Kern seinen eigenen Cache, so kann es vorkommen, daß Daten doppelt hinterlegt werden müssen oder Daten zwar dem einen Kern im Cache vorliegen, diese jedoch gerade von einem anderen Kern benötigt werden. Zudem können sich die Kerne die gerade von ihnen benötigte Cache-Größe dynamisch aufteilen. Insbesondere in Hinblick auf CPUs mit vier oder mehr Kernen ist eine clevere Cache-Auslastung ein wichtiges Thema.

Intel zeigte auf der CeBIT eine Demonstration einer Conroe CPU sowie ein Dual-System mit zwei Quad-Core Clovertowns, auf denen acht Threads zeitgleich liefen.

Intels Broadwater Chipsatz (P965)
Der Permium-Chipsatz Intel 975X wurde bereits im November präsentiert, der Broadwater - P965 - läßt hingegen noch auf sich warten. Der Chipsatz wird DDR2-800 unterstützen und mit Intels Southbridge ICH8 kombiniert werden. Diese bringt sechs Serial-ATA 3 Gb/s Ports sowie zehn USB 2.0-Anschlüsse, die Zeit für P-ATA ist mit dem Erscheinen des P965 bei Intel jedoch abgelaufen. Mainboards wie das Abit AB8 Pro oder das Biostar TForce P965 greifen daher auf P-ATA Controller von Drittanbietern zurück:

Der P965 Chipsatz verfügt über AMT mit Circuit Breaker Funktionalität. Intels Active-Management-Technologie (AMT) speichert Hardware- und Softwaredaten in einem nicht flüchtigen Speicher. Auf diese Weise können die Bestandsdaten sebst bei den PCs erfaßt werden, die zu diesem Zeitpunkt nicht in Betrieb sind. Eine Fernwartung ist dank AMT auf keine lokale Software angewiesen. Meldungen und Protokolldaten helfen dabei, Probleme auch aus der Ferne zu analysieren und dadurch Ausfallzeiten zu minimieren. Mit dem Circuit Breaker ist es möglich, Angreifer zu blockieren und infizierte Systeme unter Quarantäne zu stellen.

Weiter: 6. Virtualisierung

1. Intro
2. Intel Viiv
3. AMD LIVE!
4. AMDs Sockel AM2, F und S
5. Intels Core Mikroarchitektur und Broadwater Chipsatz
6. Virtualisierung
7. Ultra Mobile PCs

Diesen Testbericht diskutieren...

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2016 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
11.12.2016 01:22:53
by Jikji CMS 0.9.9c