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Gamescom 2009: Halbe Sachen op de schäl Sick

Autor: doelf - veröffentlicht am 23.08.2009
s.2/2
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Wer tatsächlich spielen wollte, musste zuweilen stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die ungleiche Verteilung der Besucher spiegelte sich auch in der Einschätzung der Aussteller wieder, die von mäßigem bis sehr großem Andrang sprachen. An einigen Ständen musste man die Namen von Herstellern und Spielen brüllen, eine Idee, die so neu und originell ist, wie die Witze von Fips Asmussen.


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Und natürlich wurde auch das übliche Schau-Übertakten praktiziert. Während sich einige Mitglieder der Overclocker-Szene professionell gaben, scheiterten andere bereits an zu langsam drehenden Lüftern. Viel mehr hatten die Hardware-Hersteller nicht zu bieten, denn neue Prozessoren und Grafikchips durften noch nicht gezeigt werden. Schon gar nicht in Betrieb.


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So kam es, dass ASUS bekannte Grafikkartenmodelle als Formel-1-Renner verkleidete und bei Sapphire nicht etwa zukünftige Grafikkarten, sondern überarbeitete Netzteile als Neuheit präsentiert wurden. Sony hatte sich zumindest die Mühe gemacht, die bekannte Technik seiner Playstation 3 in ein kleineres Gehäuse zu stecken und den Preis zu senken. Ach ja, die Festplatte der PS3 fasst nun 120 GB, revolutionär!


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Die frischeste Idee und geschmackvollste Neuigkeit auf der Gamescom 2009 war das Gemüse aus Holland, was zwar ein wenig deplaziert wirkte, dem verschrumpelten Grünzeug aus der Selbstbedienungskantine jedoch weit überlegen war. Sicher, Gemüse hat auf einer Spielemesse so viel verloren wie Automobilhersteller und Parteien, doch es ist ein bunter Lichtblick, wenn viel Tamtam um so wenig gemacht wird.


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Eine Messe ohne echte Neuheiten ist wie en halve Hahn ohne Kies ("ein Käsebrötchen ohne Käse"): Etwas trocken und langweilig. Das gilt für die CeBIT ebenso wie für die Gamescom. Hoffen wir, dass die Hersteller zur Vernunft kommen und solche Messen in Zukunft wieder dazu nutzen, dem interessierten Publikum wirkliche Neuheiten zu zeigen.

Unser Fazit: Die erste Gamescom in Köln hat uns nicht umgehauen. In Schulnoten ein schwaches "befriedigend" und somit stark ausbaufähig. Das Beste an der Gamescom war das musikalische Randprogramm, doch die Gamescom muss auch für sich überzeugen, denn schließlich ist sie nicht die Popkomm.

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