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Neu von MSI

Asus A7A266 Setup Guide v1.40, 2/3
24.12.2001 by doelf

Nach dem Einbau des Mainboards:
Sollten wir uns zuerst einmal um das BIOS kümmern, bevor wir Windows starten. Da das Asus A7A266 seine Resourcen sehr gut verwalten kann, sollte man es unter Windows 98, ME und 2000 die Resourcen auch automatisch verwalten lassen. Wenn die Gerätetreiber mitspielen, sollte auch ACPI kein Problem darstellen - wir haben alle Tests unter Windows 2000 mit ACPI gemacht und sind auf keine Probleme gestossen. Vielmehr zeigte sich bei unserem Leser Holger, daß gerade das Abschalten des ACPI-Modus zu Problemen führen kann. Hier muß Asus noch etwas am BIOS feilen.

    Schritt 5: Erweiterungskarten
    Eines der Hauptprobleme der meisten Mainboards ist es, die vielen Erweiterungskarten so zu verteilen, daß keine Konflikte entstehen. Das Asus A7A266 hat damit kaum Probleme, wie die folgende Tabelle zeigt:

    INT-AINT-BINT-CINT-DINT-EINT-F
    PCI 1X-----
    PCI 2-X----
    PCI 3--X---
    PCI 4---X--
    PCI 5-----X
    AGP ProXX----
    OnBoard Audio-----X
    OnBoard USB----X-


    Der Interrupt Request Table des A7A266 offenbart es: hier sind kaum Probleme zu erwarten. Der erste PCI Slot sollte für eine PCI-Grafikkarte genutzt werden oder frei bleiben, falls eine AGP-Grafikkarte zum Einsatz kommt. Der fünfte PCI-Slot sollte frei bleiben, wenn der OnBoard-Sound zum Einsatz kommt. Ansonsten gibt es nichts zu befürchten, selbst der USB-Controller wird separat angesteuert. Da auch die seriellen Schnittstellen, der LPT-Anschluß und die beiden IDE-Controller auf dem Asus A7A266 Resourcen brauchen, sollte man diese Funktionen im BIOS abschalten, wenn man sie nicht benötigt. Die IDE-Controller werden die Meisten benutzen, aber die seriellen Schnittstellen und der LPT werden zunehmend überflüssig - USB hat die alten Schnittstellen fast völlig verdrängt.
    TV- und DVB-Karten bereiteten dem Asus A7A266 anfangs Probleme. Neben dem ATI AGP-Treiber in der Version 1.80 sollten die WDM-Treiber der Karten-Hersteller installiert werden. Hauppauge bietet für die Win DVB einen neuen Treiber mit der Versionsnummer 2.06 an, der die Probleme mit dieser Karte ebenfalls lösen sollte.


    Vorbildlich: jedem PCI-Slot kann ein eigener IRQ zugeordnet werden

    Schritt 6: BIOS Update
    Sollte sich die BIOS-Version 1.004 oder eine spätere auf dem Board befinden, dann ist ein Update des BIOS nicht unbedingt nötig. Die Version 1.007 behebt Bootprobleme und erlaubt den Einsatz von Soundblaster Karten unter DOS. Ältere Versionen (besonders die Version 1.002) sollten unbedingt erneuert werden. Unter Windows kann hierzu die Asus LiveUpdate Software benutzt werden, alternativ kann man auch mit einer DOS-Diskette (ohne Speicherverwaltung) starten und von dort aus das BIOS mit AFlash aktualisieren. Egal welche Methode man wählt, der PC sollte während des Flashvorganges niemals übertaktet sein! Die aktuelle BIOS Version gibt es bei Asus.

    Schritt 7: die CPU einstellen
    Das Asus A7A266 unterstützt Prozessoren mit 100/200MHz Bustakt, aber auch die neueren Modelle mit 133/266MHz. Um erstere nicht zu Übertakten, startet das Board zunächst mit 100/200MHz Bustakt, im BIOS kann man dann auf 133/266MHz umschalten. Dazu muß lediglich die Einstellung unter CPU-Speed im BIOS, Untermenü Advanced, angepaßt werden, denn hier stehen die beiden möglichen Werte zur Auswahl. Bei der Verwendung eines Prozessors mit 133/266MHz Bustakt muß zwingend PC133 (133MHz) oder PC2100 (266MHz) Speicher verwendet werden. Mit Hilfe der DIP-Schalter auf dem Mainboard und der BIOS-Option CPU/PCI Frequency kann das gute Stück auch noch übertaktet werden - dazu später mehr.


    Mit CPU-Speed wird zwischen 100/200MHz (Athlon-B, Duron) und 133/266MHz (Athlon-C) gewählt

    Schritt 8: Speichereinstellungen prüfen
    In unserem Test erkannte das A7A266 die Speicherbausteine mustergültig, wenn es dennoch einmal Probleme gibt, dann sollte man die Autoerkennung ausschalten und die Werte manuell einstellen.


    Die SD-RAM CAS Latency wird auf dem Speicherbaustein angegeben, kleinere Werte sind schneller, erfordern aber auch besseres RAM

    Schritt 9: die CPU Temperatur prüfen
    Im BIOS sollte man auch noch einen Blick auf die CPU-Temperatur werden. Keine Panik - im Gegensatz zu anderen Herstellern erhöht Asus die Meßwerte und etwa 10°. Damit wird die angezeigte Temperatur deutlich realistischer! Und ein 1,2GHz Athlon-C erreicht selbst gut gekühlt noch gute 60° Celsius. Das Maximum liegt beim Asus A7A266 bei etwa 70° Celsius und solange die CPU unter Vollast 65° nicht überschreitet, braucht man sich keine Sorgen zu machen.

Das Betriebsystem startet
... und sollte - wenn möglich - frisch installiert sein. Da ein neues Mainboard und ein neuer Chipsatz eine große Veränderung für das System sind, ist eine Neuinstallation des Betriebssystemes immer wünschenswert. In vielen Fällen wird Windows aber auch starten, ohne neu installiert worden zu sein.

    Schritt 10: die Treiber installieren
    Windows 98, ME und 2000 sollten keine Probleme mit dem Asus A7A266 haben (ältere Windows Versionen haben wir nicht getestet), der IDE-Treiber ist bereits in Windows enthalten und der Chipsatz sollte automatisch erkannt werden. Trotzdem sollte man als erstes ALis Treiber für den ALi MAGiK 1 installieren. Hier macht es uns auch ALi mittlerweile sehr einfach und bietet ein fertig geschnürtes Treiberpaket (derzeit Version 1.06) an. Wichtig ist hierbei vor allem der AGP-Treiber 1.81 - dieser behebt etliche Probleme mit TV-Karten. Separat erhältlich ist auch die Version 1.82 des ALi AGP-Treibers, er ist ebenfalls sehr zuverlässig. Auch ein AGP-Tool (Version 1.40) ist verfügbar, es kann die Leistung etwas steigern, dies geht jedoch auf Kosten der Stabilität. 3DMark2001 lief z.B. nicht mehr sauber, nachdem wir die AGP-Performance auf Optimal gestellt hatten. Das AGP-Tool funktioniert unter Windows 9x, ME, 2000 und XP.
    Für Windows 2000 gibt es mittlerweile einen neuen IDE-Treiber von ALi, aber auch der von Microsoft aus dem Service Pack 2 für Windows 2000 funktioniert wunderbar. Unter Windows 9x und ME ist ebenfalls der Treiber von Microsoft einzusetzen, das gleiche gilt bei allen Windows Versionen für den USB-Treiber: Windows erkennt den Chipsatz und installiert die eigenen Treiber von selbst.
    Neben dem AGP und IDE Treiber, gibt es auch noch einen Audio und FIR Treiber (für eine serielle Infrarotschnittstelle), die gegebenenfalls installiert werden sollten. Unser Asus A7A266 kam ohne OnBoard Sound, wir haben diese Treiber somit nicht getestet.

Weiter: 3. Tweaking & Overclocking

1. Kauf & Einbau
2. PCI-Karten & BIOS
3. Tweaking & Overclocking
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