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Aktuelles:
Aktuelle Meldungen und Probleme, die von Asus derzeit untersucht werden:

  1. Das BIOS 1010 behebt anscheinend SSE Probleme!
  2. Das BIOS 1009 behebt Probleme mit ATI Grafikkarten!
  3. Das BIOS 1008 unterstützt den AMD Athlon XP!
  4. Das BIOS 1007 behebt Probleme mit Soundblaster-Karten unter DOS!
  5. Revision 1.00-1.09: AMD Athlon XP wird nur unterstützt wenn er nicht unlocked wurde!
  6. Revision 1.10+: AMD Athlon XP wird voll unterstützt!
  7. Das Asus A7A266-E wird die C-Revision des ALi MAGiK haben, die deutlich schneller als die alte Revision ist!
  8. Fehlerhafte Anzeigen in PC Probe können durch ein Update der Software behoben werden!

Asus A7A266 Setup Guide v1.40, 1/3
24.12.2001 by doelf

Das Asus A7A266 ist ein sehr pflegeleichtes Mainboard, weder im Betrieb mit SD-RAM noch DDR-RAM gab es bei uns einen Crash, der nicht irgendwie mit ATI Radeon Beta-Treibern und der Video-Capturing Funktion dieser Karte zusammenhing. Da es diese Probleme aber auf fast allen Systemen gibt (also auch bei Intel und VIA), kann man das weder dem Asus A7A266 noch dem ALi MAGiK Chipsatz anlasten. Dieser Guide richtet sich an Anfänger, die ihr erstes Mainboard einbauen, dient aber auch als Referenz für erfahrene Benutzer und als Tuning Guide für Leute, die das Board in einem OEM-System (z.B. von Vobis) erworben haben.
Also dann, ran ans Eingemachte.


Das A7A266: nicht gerade klein, aber gut ausgestattet

Vor dem Kauf:
Auch wenn das Asus A7A266 absolut empfehlenswert ist, sollte man vorher ein paar Punkte überprüfen, damit man etwaige zusätzliche Kosten abschätzen kann.

    Schritt 1: CPU, RAM, Gehäuse und Netzteil
    des Asus A7A266 entspricht der des Asus A7V und Asus A7V133 - das Board ist also groß! Das sollte man berücksichtigen, wenn man das Board kaufen will, denn in manche kleinen Gehäuse wird es nicht passen. 24,5 x 30,5 cm sollten vorhanden sein, wenn man SD-RAM verwenden will, sollte man zudem überprüfen, ob der Festplattenkäfig mit eingebauten Geräten die Speicherbänke nicht blockiert.
    Das Gehäuse sollte mit einem 300 Watt Netzteil ausgestattet sein, sollen viele Geräte und ein AMD Athlon über 1,2 GHz eingesetzt werden, dann darf es auch ruhig ein wenig mehr sein. Da viele Netzteile geradezu unerträglich laut sind, sollte man sich das Gerät im Falle eines Neukaufes vorführen lassen oder mit dem Händler einen unkomplizierten Umtausch aushandeln.
    Neben dem Netzteil ist auch der Speicher wichtig: Markenspeicher der PC133 oder PC2100 Spezifikation bieten sich an, da die Preise günstig sind und die Qualität stimmt.
    Als CPU sollte möglichst ein AMD Athlon C zum Einsatz kommen. Diese CPU läuft mit 133/266MHz Frontsidebus - also genauso schnell wie der Arbeitsspeicher. Wird der Arbeitsspeicher asynchron angesprochen - etwa mit einem AMD Athlon B oder Duron gepaart mit PC133 oder PC2100 Speicher - dann verliert man etwas Performance. Wer den Prozessor per Multiplikator übertakten will, der sollte darauf achten, daß seine Version des A7A266 10 DIP-Schalter hat und nicht vier (A):


    A: die DIP-Schalter 5-10 erlauben die Manipulation des Multiplikators, B: diese Kontakte löschen das CMOS

Bevor das Mainboard eingebaut wird:
...sollte man sich den Gefallen tun und alles vorbereiten, was für die Inbetriebnahme nötig ist. Bevor sich das Mainboard angeschraubt im Gehäuse wiederfindet, kann man noch bequem an alle Jumper herankommen und CPU und Kühler sorgfältig montieren.

    Schritt 2: CPU einsetzen
    Nur Sockel A CPUs wie der AMD Athlon und Duron finden auf dem Asus A7A266 Verwendung, idealerweise sollte es ein Athlon C mit 133/266MHz Frontsidebus sein. Zunächst muß der Hebel am CPU-Sockel angehoben werden, dann sollte man sich die Unterseite der CPU betrachten: die CPU kann nur in eine Richtung aufgesetzt werden. Nachdem der Prozessor widerstandslos in den Sockel gerutscht ist, schließt man den Hebel wieder und sichert somit die CPU im Sockel. Nun muß der CPU Kühler montiert werden. Hierzu sollte Wärmeleitpaste benutzt werden (fragt euren PC-Händler) und nicht die Pads, die oft bereits auf der Unterseite des CPU-Kühlers kleben. Wenn es ein Pad gibt, solltet ihr es vorsichtig entfernen (z.B. mit dem Fingernagel). Es ist wichtig, daß der Kühlkörper nicht zerkratzt wird aber auch keine Kleberrückstände an ihm haften bleiben. Nachdem das Pad entfernt wurde und die Unterseite des Kühlkörpers sauber und trocken ist, gebt ihr einen kleinen Klecks Wärmeleitpaste auf den CPU-Core (die rechteckige Erhöhung in der Mitte des Prozessors) und verteilt diese mit möglichst glattem Papier, bis eine hauchdünne aber deckende Schicht entstanden ist. Wärmeleitpaste dient lediglich dazu, Unebenheiten auf der Unterseite des Kühlkörpers auszugleichen - weniger ist hier mehr! Nun müßt ihr den CPU-Kühler vorsichtig aufsetzen. Sollte der CPU-Kühler nicht passen, da Bauteile auf dem Mainboard im Wege sind, solltet ihr den Kühler gegen ein anders Modell umtauschen. Es ist keine gute Idee, die Bauteile wegzubiegen, da dadurch sehr leicht das Mainboard beschädigt wird. Auch der CPU-Kühler kann nur in eine Richtung augesetzt werden, achtet auf die Aussparung an der Unterseite! Bei der Montage sollte der CPU-Kühler nicht verkanten, da sonst hoher Druck auf die empfindlichen Kanten des CPU-Cores ausgeübt wird und die CPU dadurch beschädigt werden könnte! Bitte schaut euch die Anleitung, die bei eurem CPU-Kühler beiliegt, gründlich an oder fragt euren Händler direkt beim Kauf - er wird euch sicherlich gerne bei der Montage helfen.
    Ganz wichtig: wenn ihr den Rechner ohne ordentlich montierten CPU-Kühler startet, dann ist euer Prozessor irreperabel zerstört. Und zwar sofort!

    Schritt 3: Speicher einbauen
    Das Asus A7A266 unterstützt PC100 und PC133 SD-RAM (3 Bänke) und PC1600 und PC2100 DDR-RAM (2 Bänke) Speicher. SD-RAM Speicherbausteine haben zwei Einkerbungen auf der Unterseite während DDR-RAM nur eine hat, somit können die Speichermodule nicht in die falsche Bank eingebaut werden. Ganz wichtig ist es, niemals DDR-RAM und SD-RAM zu mischen, da SD-RAM mit einer höheren Spannung angesprochen wird und das DDR-RAM dabei zerstört würde! Achtet darauf, daß die Speicherbausteine richtig sitzen und auf beiden Seiten eingerastet sind. Auf dem Asus A7A266 gibt es eine grüne LED, die anzeigt ob das RAM noch Strom hat. Ihr solltet erst am Mainboard herummontieren, wenn diese LED erloschen ist!
    Sollte das Board einmal gar nicht mehr reagieren, sollte man den Netzstecker ausziehen, das RAM ausbauen und neu einsetzen. Gerade DDR-RAM wird oft leicht verkantet eingesetzt, lockert sich dann der Baustein ein wenig, sich nicht mehr alle Kontakte gegeben und ohne RAM kann der PC nicht starten. Das passiert zwar selten und normalerweise nur beim ersten Einsetzen, aber gerade bei DDR-RAM Mainboards sind uns zwei Fälle bekannt.


    SD-RAM oder DDR-RAM, das A7A266 bietet die Wahl

    Schritt 4: Jumperless Mode
    Im letzten Schritt vor dem Einbau des Mainboards, sollten die Jumper überprüft werden. Glücklicherweise gibt es nur zwei, die sich beide oberhalb der DIP-Schalter befinden: JEN und VID. JEN sollte auf 2-3 stehen und VID auf 1-2. Bei JEN wird damit der Jumperfreie Modus aktiviert und alle wichtigen Einstellungen finden sich im BIOS wieder. VID legt fest, ob die Spannung für den CPU-Kern verändert werden darf, bei einer Einstellung auf 1-2 wird die Spannung automatisch eingestellt und das sollte erst einmal so bleiben. Wir wollen das Board zunächst mit den Standard-Einstellungen in Betrieb nehmen und erst später, wenn alles stabil läuft, tweaken.

Weiter: 2. PCI-Karten & BIOS

1. Kauf & Einbau
2. PCI-Karten & BIOS
3. Tweaking & Overclocking
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