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Notebooks: Übersicht aktueller Rückrufaktionen

Autor: doelf - veröffentlicht am 06.10.2006 - UPDATE: 10.01.2018
s.3/4

Hitachi

Im Oktober 2006 hat Hitachi 16.000 Akkus zurückgerufen, betroffen ist anscheinend aber nur der japanische Mark. Kunden, die ein entsprechendes Gerät besitzen, sollen mit dem Support der Firma in Kontakt treten:

Hewlett-Packard (HP)

HP hat im Januar 2018 eine neue freiwillige Rückrufaktion für Laptop-Batterien gestartet. Diesmal sind viele Akkus betroffen, die fest in den Computern verbaut sind und sich somit nicht vom Kunden austauschen lassen. Der kostenlose Austausch wird daher durch einen autorisierten Techniker vorgenommen. HP hat spezielle UEFI-Versionen (BIOS) veröffentlicht, welche einen "Akkusicherheitsmodus" enthalten. Dieser deaktiviert die Ladeelektronik, so dass sich die Batterie komplett entlädt und das Notebook im Anschluss solange sicher am Netzteil genutzt werden kann, bis der Techniker den Austausch vornimmt. Die fehlerhaften Akkus stecken in Notebooks und Mobile Workstations, die zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 verkauft wurden. Weitere gingen als Zubehör oder Ersatzteil über die Ladentheke. HP hat ein Dienstprogramm zur Validierung bereitgestellt, welches allerdings nur unter Windows läuft. Hier eine Liste der betroffenen Computer:
  • Informationsseite zum Rückruf von HP
  • HP Probook 640 G2, 640 G3, 645 G2, 645 G3, 650 G2, 650 G3, 655 G2 und 655 G3
  • HP ZBook 17 G3, 17 G4, Studio G3
  • HP ZBook Studio G4 (nicht im Lieferumfang, nur als Zubehör)
  • HP x360 310 G2
  • HP Pavilion x360
  • HP ENVY m6
  • HP 11 Notebook PC
HP hat im August 2014 ein freiwilliges Austauschprogramm für die Netzkabel einiger Notebooks gestartet. Es handelt sich um Kabel mit der Kennung "LS-15", welche zwischen September 2010 und Juni 2012 zum Lieferumfang mehrerer Notebook-Modelle gehörten. Laut Hersteller besteht Überhitzungsgefahr. HP hat eine Webseite eingerichtet, auf der man das eigene Netzkabel mit Hilfe von Teilenummer und Datumscode prüfen kann.
HP hat seine freiwillige Rückrufaktion von Laptop-Batterien im Januar 2017 zum siebten Mal erweitert. Zuvor hatte die US-Verbraucherschutzbehörde "U.S. Consumer Product Safety Commission" vor der Gefahr einer Überhitzung sowie eines Brandes gewarnt. Jenen Kunden, die ihre Notebooks im Rahmen des Rückrufprogramms von Juni 2016 bereits geprüft hatten, rät HP eindringlich, die Prüfung zu wiederholen. Folgende Liste umfasst alle betroffenen Laptops seit 2005:
  • Informationsseite zum Rückruf von HP Deutschland
    Informationsseite zum Rückruf von HP USA

  • Rückruf vom 14. Juni 2016, erweitert am 25. Januar 2017:
    • HP Compaq CQ45, CQ58
    • HP ENVY dv6
    • HP Pavilion 14, 15, 17, g4, g6 und g7
    • HP 240, 245, 246, 250 G1, 255 G1, 450, 455, 650, 655, 1000 und 2000
    • HP ProBook 440 GO, 440 G1, 445 G1, 450 GO, 450 G1, 455 G1, 470 GO, 470 G1 und 470 G2
    • HP ProBook 4440s, 4441s, 4445s, 4446s, 4540s und 4545s
    • Ersatzakkus, deren Barcode mit 6BZLU, 6CGFK, 6CGFQ, 6CZMB, 6DEMA, 6DEMH, 6DGAL oder 6EBVA beginnt

  • Rückruf vom 26. Mai 2011:
    • HP Compaq 6520s

  • Rückruf vom 19. Mai 2010:
    • HP Compaq 6510b, 6515b, 6710b, 6710s, 6715b, 6715s

  • Rückruf vom 14. Mai 2009:
    • HP G6000, G7000
    • HP Pavilion dv2000, dv2500, dv2700, dv6000, dv6500, dv6700, dv9000, dv9500, dv9700, dx6500, dx6000, dx6700
    • Compaq Presario A900, C700, F500, F700, V3000, V3500, V3700, V6000, V6500, V6700
    • HP Compaq 6720s

  • Rückruf vom 30. Oktober 2008:
    • HP Pavilion dv1000, dv8000, zd8000
    • Compaq Presario V2000, V2400
    • HP Compaq nc6110, nc6120, nc6140, nc6220, nc6230, nx4800, nx4820, nx6110, nx6120, nx9600

  • Rückruf vom 20. April 2006:
    • HP Pavilion dv1xxx, ze2xxx
    • Compaq Presario M2xxx, V2xxx
    • HP Compaq nx48xx

  • Rückruf vom 14. Oktober 2005:
    • Compaq Evo N1010v, N1050v
    • HP Pavilion 4200, dv7000, dx4000, dx5000, dx7000, zd8100, ze4100, ze4100/xt1xx, ze4200, ze4300, ze4400, ze4500, ze4600, ze4700, ze4800, ze5155, ze5200, ze5300, ze5400, ze5500, ze5600, zv5000, zv5200, zx5000, zx5200
    • Compaq Presario 1100, 2100, 2500, R3000, R3200, V1000, X4000, X5000, X6100
    • HP Compaq 9000, 9005, nc6000, nc8000, nw8000, nx5000, nx9005, nx9008, nx9010, nx9100, nx9105

Lenovo (IBM)

Lenovo hat im Dezember 2014 ein freiwilliges Austauschprogramm für die Netzkabel einiger Notebooks gestartet. Es handelt sich um Kabel mit der Kennung "LS-15", welche zwischen Februar 2011 und Juni 2012 zum Lieferumfang mehrerer Notebook-Modelle gehörten. Laut Hersteller besteht Überhitzungsgefahr. Lenovo hat eine Webseite eingerichtet, auf der man das eigene Netzkabel mit Hilfe von Teilenummer und Datumscode prüfen kann.
  • Informationsseite zum Rückruf von Lenovo
  • betroffene Notebooks:
    IdeaPad B460, B470, B560, B570
    IdeaPad G460, G470, G475, G480, G560, G570, G575, G580, G770
    IdeaPad S100, S10-3, S10-3c, S10-3n, S10-3s, S10-3t, S110, S205, S400
    IdeaPad U150, U160, U165, U260, U455, U460
    IdeaPad V360, V370, V460, V560, V570
    IdeaPad Y460, Y470, Y560, Y570
    IdeaPad Z360, Z370, Z460, Z465, Z470, Z475, Z560, Z565, Z570, Z575, Z580
    Lenovo B460, B470, B470e, B475, B560, B570, B570e, B575
    Lenovo G455, G460, G465, G470, G475, G480, G560, G565, G570, G575, G580, G770
    Lenovo V370, V470, V470c, V560, V570
Am 27. März 2014 startete Lenovo erneut einen Austausch für mehrere zehntausend Akkus, bei denen die Gefahr eine Überhitzung besteht. Die betroffenen Notebooks wurden laut Hersteller weltweit zwischen Oktober 2010 und April 2011 ausgeliefert. Zudem sind auch Zusatz- oder Austauschakkus betroffen. Lenovo hat ein Testprogramm für Windows veröffentlicht, mit dem sich die Batterie des Notebooks überprüfen lässt.
  • Informationsseite zum Rückruf von Lenovo
  • betroffene Notebooks:
    ThinkPad T410, T420, T510, W510
    ThinkPad X100E, X120E, X200, X201, X201s
    ThinkPad Edge 11, 13 und 14
  • Zusatz-/Ersatzakku mit den Produktnummern:
    43R9255, 51J0500, 57Y4186, 57Y4564, 57Y4565, 57Y4625, 57Y4559, 43R9254, 0A36277
Lenovo hat im August 2009 eine neue Rückrufaktion für Akkus seiner ThinkPad-Baureihe gestartet. Diesmal geht es jedoch nicht um eine potentielle Überhitzung mit Brandgefahr, sondern lediglich um defekte Batterien, die sich aufgrund fehlerhafter Zellen nicht laden lassen. Power Manager bzw. Message Center melden einen irreparablen Schaden oder dass die Batterie nicht aufgeladen werden kann. Alternativ kommt es aufgrund eines niedrigen Ladestandes zu sehr kurzen Akku-Laufzeiten.
Am 28. September 2006 startete Lenovo einen Austausch für 526.000 Akkus, bei denen die Gefahr eine Überhitzung besteht. Die betroffenen Notebooks wurden laut Hersteller zwischen Februar 2005 und September 2006 verkauft. Am 1. März 2007 erweiterte der Hersteller seinen Rückruf um 208.000 Lithiumionen-Akkus mit 9-Zellen, welche mit Notebooks der ThinkPad-Serie ausgeliefert wurden. Laut Lenovo wurden diese Akkus zwischen November 2005 und Februar 2007 als Erstausstattung oder Zusatz-/Ersatzakku verkauft:
  • Informationsseite zum Rückruf von Lenovo
  • betroffene Notebooks:
    ThinkPad R51e, R52, R60, R60e
    ThinkPad T43, T43p, T60, T60p
    ThinkPad X60, X60s
    ThinkPad Z60m, Z61e, Z61m, Z61p
  • Zusatz-/Ersatzakku für:
    ThinkPad R50, R50e, R50p, R51
    ThinkPad T40, T40p, T41, T41p, T42, T42p

Maxdata

Die deutsche Firma Maxdata gehörte im Juni 2005 zu den ersten Herstellern, die Notebook-Akkus wegen Überhitzungsgefahr zurückriefen. Betroffen waren 10.000 Geräte. Nach zwei Insolvenzen ist die Informationsseite leider nicht mehr erreichbar (Stand: Mai 2011).
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