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OpenMediaVault - NAS im Eigenbau

Autor: doelf - veröffentlicht am 14.10.2014 - UPDATE: 27.02.2015
s.3/7

OpenMediaVault: Konfiguration #1

Sind alle Festplatten einsatzbereit, schalten wir das NAS an und öffnen einen Internetbrowser auf unserem PC. Im normalen Betrieb benötigt unser NAS nämlich weder Bildschirm noch Tastatur, da alle Zugriffe über eine Weboberfläche stattfinden. Auf diese gelangen wir, wenn wir in der Adresszeile des Browsers den Namen des NAS - in unserem Beispiel "EIKLAUT" - oder dessen IP-Adresse eingeben.
Der Benutzername lautet "admin" und als Passwort ist "openmediavault" voreingestellt. Und das sollten wir zuallererst ändern! Die entsprechende Option findet sich unter "System" ⇒ "Allgemeine Einstellungen" ⇒ "Web Administrator Passwort".
Die Web-Schnittstelle von OpenMediaVault ist sehr mächtig und bietet viele Möglichkeiten. Wir werden uns zunächst darauf beschränken, das NAS für die grundlegende Nutzung einzurichten. Und das bedeutet in erster Linie: Wir wollen von unserem Windows-PC sowie von anderen Geräten aus auf die Datenfestplatte(n) im NAS zugreifen können. Für alle, die sich schon einmal mit Netzwerkfreigaben und Samba beschäftigt haben, dürften die folgenden Schritte kein großes Problem darstellen. Alle anderen können sich an unserem Beispiel orientieren.
Schritt 1: Unter "Datenspeicher" ⇒ "Dateisysteme" klicken wir auf "Erstellen". Im folgenden Dialog wählen wir die leere Festplatte aus, geben dieser einen Namen ("Datenträgerbezeichnung") und wählen ein Dateisystem. Als Dateisysteme stehen EXT3, EXT4, XFS und JFS zur Auswahl. EXT4 ist ein Journaling-Dateisystem mit TRIM-Unterstützung und Defragmentierung, das Volumes mit mehr als 16 Terabyte unterstützt. Es benötigt wenig Ressourcen und gilt als zuverlässig und stabil. JFS (Volumes bis 4 Petabyte) und XFS (Volumes bis 16 Exbibyte) sind zwar noch mächtiger, bieten für den Heimgebrauch aber keine Vorteile und sind zudem sehr speicherhungrig. Wir wählen daher EXT4.
Schritt 2: Nachdem die Festplatte formatiert wurde, klicken wir auf "Einbinden". Damit geben wir den Datenträger für die Zugriffskontrolle frei.
Schritt 3: Wir öffnen die "Zugriffskontrolle" und wählen den Unterpunkt "Benutzer". Mit "Hinzufügen" legen wir einen ersten Benutzer an - in unserem Beispiel nennen wir ihn "WinMan", da über diesen Benutzer die Windows-Zugriffe laufen sollen.
Der Dienst, welcher den Windows-Zugriff ermöglicht, heißt "Samba", daher muss unser neuer Benutzer der Gruppe "sambashare" angehören. Mit Hilfe der Gruppen können wir die Rechte aller Benutzer konfigurieren. Die Möglichkeiten reichen von der Freigabe einzelner Dienste bis hin zum vollen Root-Zugriff.
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