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Radionomy, das eigene Internetradio - Anleitung und Test v2.0

Autor: doelf - veröffentlicht am 16.01.2014 - UPDATE: 06.02.2015
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Vor einem Jahr hatten wir Radionomy, eine Plattform für Internetradios getestet und dabei ausführlich beschrieben, wie man bei Radionomy ein eigenes Internetradio aufbauen kann, welche Möglichkeiten diese Plattform bietet und für wen sich Radionomy eignet. Seither hat sich bei Radionomy einiges verändert, weshalb wir unseren Artikel umfassend überarbeitet und alle Bilder ausgetauscht haben.
Wie gehabt gibt es zwei Anleitungen: Die erste beschreibt, wie man sein eigenes Internetradio in weniger als zehn Minuten auf Sendung bringt, während wir in der zweiten in die Tiefe gehen und (fast) alle Möglichkeiten der Radionomy-Plattform ausloten. Wir hatten hierzu ein eigenes Internetradio eingerichtet, das nach 13 Monaten Laufzeit am 13. Februar 2015 von Radionomy abgeschaltet wurde, da wir die geforderten Hörerzahlen nicht erreicht hatten. Daher ist es uns jetzt nicht mehr möglich, die Funktion der Plattform an einem "lebenden" Beispiel zu demonstrieren.

Generelle Fallstricke beim Internetradio

Technisch gesehen ist es kein Problem, ein eigenes Internetradio vom heimischen Rechner aus zu betreiben. Dabei greift man einfach zu Programmen wie Shoutcast oder Nicecast und streamt seine eigene Musiksammlung ins Internet. Doch die meisten Internetzugänge nutzen wechselnde IP-Adressen und führen hierzu einmal täglich eine Zwangstrennung der Verbindung durch, was den Zugriff auf das Internetradio erschwert. Zudem schränkt die limitierte Upload-Bandbreite die Zahl der Zuhörer stark ein, zumal der heimische Internetanschluss auch für andere Zwecke genutzt wird. Und auch aus Sicherheitsgründen sollte man sich gut überlegen, ob man das ganze Web auf seinen privaten Rechner locken will. Fazit: Für den rein privaten Gebrauch ist der heimische PC okay, aber für ein echtes Internetradio kaum geeignet.
Eine gangbare Alternative stellen Server dar, welche man bei einem Hosting-Anbieter mietet. Die Bandbreite ist hier im Allgemeinen kein Problem, zudem muss sich der gemietete Rechner nur um das Internetradio kümmern. Solche Server erfordern einen gewissen Wartungsaufwand und man sollte generell zumindest Grundkenntnisse von Internetdiensten haben. Und mit dieser Variante sind monatliche Kosten verbunden, insbesondere wenn man keinen unbegrenzten Traffic hat. Somit sollte man sich vor dem Start eines Internetradios gut überlegen, wie man das Projekt finanzieren will. Die Konkurrenz ist groß und der Erfolg des eigenen Angebotes ist keinesfalls garantiert.
Grundsätzlich fallen Kosten für das Urheberrecht an, es sei denn, man nutzt die Technik ausschließlich zum privaten Vergnügen - beispielsweise um einen Musikstream im eigenen Haus zu verbreiten. Dabei muss man allerdings durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass Dritte keinen Zugriff auf diesen Stream haben. Ansonsten steht vor der ersten Sendung die Anmeldung bei der GEMA. Deren Gebühren setzen sich aus einer Regelvergütung und einer Mindestvergütung zusammen. Bei der Regelvergütung handelt es sich um eine Beteiligung an den Einnahmen des Internetradios, die sich am Musikanteil der Sendezeit orientiert und derzeit zwischen 0,78 und 7,75 Prozent liegt. Darüber hinaus wird eine Mindestvergütung fällig, welche die GEMA anhand des weitesten Hörerkreises festlegt. Wer mit seinem Internetradio keine Einnahmen erwirtschaftet und nur eine Handvoll Hörer hat, muss aber mindestens 30 Euro pro Monat entrichten.

Die Lösung: Radionomy

Wer sich jetzt die Haare rauft, sollte kurz durchatmen und zumindest noch den folgenden Absatz lesen. Denn es gibt eine einfache Lösung für alle genannten Probleme und diese heißt Radionomy. Radionomy ist eine belgische Firma mit Sitz in Brüssel, die von Alexandre Saboundjian gegründet wurde und ihre Dienste weltweit anbietet. Derzeit umfasst das dortige Angebot mehr als 55.000 Internetradios. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Frankfurt, Paris, Madrid, Luxemburg und San Francisco. Radionomy bietet jedem die Möglichkeit, kostenlos eine eigene Radiostation im Internet zu starten. Hierzu stellt Radionomy nicht nur die technische Plattform und eine ansehnliche Musikbibliothek bereit, sondern bezahlt auch alle anfallenden Urheberrechtsabgaben. Dies geschieht über das belgische GEMA-Pendant SABAM, einem offiziellen Partner von Radionomy. Finanziert wird das Projekt durch Werbeeinblendungen, die vier Minuten pro Stunde nicht überschreiten. Hat ein Radiomacher viele Zuhörer in den richtigen Ländern (derzeit sind das Frankreich und die USA), wird er sogar an den Gewinnen beteiligt. Interesse geweckt?
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