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News-Archiv: Januar 2013

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Neustart: RIM heißt jetzt BlackBerry

reported by doelf, Donnerstag der 31.01.2013, 18:28:05
Der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) wagt einen kompletten Neustart und heißt ab sofort BlackBerry. Damit übernimmt die Firma den Namen, welchen ihre Geräte und Betriebssysteme schon seit Jahren tragen. Zugleich gibt es neue Smartphones, ein generalüberholtes Betriebssystem und Alicia Keys.

Neuer Name, neues Image
Als Smartphones noch ein Managerspielzeug mit vielen kleinen Tasten waren, gehörte BlackBerry zu den Vorreitern der Branche. Doch mit dem Erfolg der Touchscreens wurde die Firma von Apple und Google überholt und war zuletzt auch finanziell in Schieflage geraten. Nun sollen das neue Betriebssystem BlackBerry 10, die damit ausgestatteten Smartphones BlackBerry Z10 und BlackBerry Q10 sowie die Sängerin Alicia Keys für die Wende sorgen. Die vierzehnmalige Grammy-Gewinnerin Alicia Keys wurde von BlackBerry-Chef Thorsten Heins als "Global Creative Director" vorgestellt und soll wohl in erster Linie als Aushängeschild der sich neu erfindenden Firma dienen. Im Rahmen des Projekts "Keep Moving" sind zudem der Regisseur Robert Rodriguez ("Sin City") und der Schriftsteller Neil Gaiman ("Stardust") mit an Bord.

Neues Betriebssystem
BlackBerry 10 wird als sicheres Betriebssystem positioniert, das private und geschäftliche Daten streng voneinander trennt. Dennoch soll das System auch für private Kunden attraktiv sein und die Funktionen der Mitbewerber in den Schatten stellen. Trotz der Trennung von private und geschäftliche Daten führt der BlackBerry Hub als zentraler Informationsknotenpunkt alle Informationen zusammen - seien es Konversationen, Mitteilungen, E-Mails oder Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken. Der BlackBerry Messenger (BBM) unterstützt neuerdings auch Sprachanrufe und Video-Chats, zudem kann man den Bildschirminhalt mit seinem Kommunikationspartner teilen. Die umfangreiche Erinnerungsfunktion verknüpft beliebige Inhalte (z.B. Dateien, Dokumente, E-Mails oder URLs) mit Aufgaben, Terminen und einem Fortschrittsprotokoll. Zudem kann sie die Daten mit Microsoft Outlook und Evernote abgleichen. Für Firmen dürfte darüber hinaus interessant sein, das BlackBerry 10 auch Microsoft Exchange ActiveSync beherrscht.

Das System bietet neue Verknüpfungen, beispielsweise von Kontakten mit deren Konten bei Twitter oder LinkedIn bzw. von Fotos mit der Bildbearbeitung und der Möglichkeit, das Foto mit anderen zu teilen. Die Bedienung soll hierdurch intuitiver und komfortabler sein. Die Kamerafunktion "Time Shift" löst erst dann aus, wenn alle Personen einer Gruppe lächeln und die Augen offen haben. Mit dem "Story Maker" lassen sich Fotos, Videos und Musik mit Effekten versehen und als HD-Film speichern und teilen. Die verbesserte Tastatur lernt ständig neue Wörter und bietet diese schon während der Eingabe zur Schnellauswahl an. Der neue Internetbrowser soll die beste HTML5-Unterstützung aller Smartphones bieten und auch in Bezug auf die Geschwindigkeit neue Maßstäbe setzen. Er unterstützt mehrere Tabs und bietet einen Privatmodus. Die BlackBerry World bietet derzeit 70.000 Apps sowie ein umfangreiches Angebot an Musik und Filmen.

Neue Smartphones
Bild Und damit kommen wir zu den beiden neuen Smartphones BlackBerry Z10 und BlackBerry Q10:
  • Das BlackBerry Z10 (Foto) kommt als erstes Gerät mit BlackBerry 10 in den Handel. Es misst 130 x 65,6 x 9 mm und wiegt 137,5 g, der Hersteller verspricht eine Sprechzeit (3G) von zehn Stunden und nennt eine Stand-by-Zeit von 13 Tagen. Die Batterie leistet 1.800 mAH und ist erfreulicherweise austauschbar. Der 4,2 Zoll große Touchscreen im Format 15:9 bietet eine native Auflösung von 1.280 x 768 Bildpunkten bei 356 ppi und 24 Bit Farbtiefe. Tasten gibt es nur für die Lautstärke und zum Sperren des Telefons, zur Texteingabe dient eine Bildschirmtastatur, die sich sowohl im Hoch- als auch im Breitformat nutzen lässt. Die Hauptkamera bietet eine Auflösung von 8 Megapixel, Autofokus und einen digitalen 5-fach Zoom. Mit ihr lassen sich auch Full-HD-Videos (1080p) aufzeichnen. Die zweite Kamera bringt es auf 2 Megapixel, einen 3-fachen Digitalzoom und 720p-Videos.

    Herz des BlackBerry Z10 ist eine mit 1,5 GHz getaktete Doppelkern-CPU, der 2 GByte RAM und 16 GB Flash-Speicher zur Seite stehen. Letzterer lässt sich mit Hilfe von microSD-Speicherkarten, deren Steckplatz unter dem Batteriedeckel zu finden ist, um bis zu 64 GB erweitern. Neben einer USB-2.0-Buchse gibt es auch einen Micro-HDMI-Anschluss. Die kabellose Anbindung erfolgt im Mobilfunknetz über LTE 3, 7, 8, 20 (1800/2600/900/700 MHz), HSPA+ 1, 5/6, 8 (2100/850/900 MHz) oder EDGE (850/900/1800/1900 MHz), zudem werden Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 a/b/g/n (2,4 und 5 GHz) und Bluetooth 4.0 Low Energy (LE) geboten. Erfreulich: Das BlackBerry Z10 kann auch als mobiler LTE-Hotspot fungieren und natürlich werden auch GPS und NFC unterstützt. Bleiben noch die Farben, welche der Hersteller auf Schwarz und Weiß beschränkt hat.

  • Beim BlackBerry Q10 wurde die klassische Kombination mit einer mechanischen Tastatur gewählt. Der quadratische Touchscreen ist hierdurch deutlich kleiner dimensioniert und soll im 3-Zoll-Bereich liegen. In Bezug auf Prozessor und Speicher darf man eine ähnliche Ausstattung wie beim BlackBerry Z10 erwarten. Eine Produktseite mit detaillierten Spezifikationen gibt es für das BlackBerry Q10 leider noch nicht.
 
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LibreOffice: Das "kleine" Update ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 31.01.2013, 16:40:10
Während LibreOffice 4.0 erst in der kommenden Woche an den Start gehen wird, liegt das "kleine" Update auf die Version 3.6.5 bereits in seiner finalen Fassung zum Download bereit. Obwohl man hier auf die neuesten Funktionen verzichten muss, stellt LibreOffice 3.6.5 die bessere Wahl für den Produktiveinsatz dar.

Die Fehler der Generation 3.6 sind weitgehend ausgemerzt und so verspricht die Version 3.6.5 eine besonders hohe Stabilität und Zuverlässigkeit. Verglichen mit LibreOffice 3.6.4 haben die Entwickler nochmals 85 Änderungen vorgenommen, darunter auch einige Abstürze. Im Gegensatz hierzu bringt LibreOffice 4.0 zahlreiche Neuerungen, die erst im Verlauf der kommenden Monaten ihren Feinschliff erhalten werden. Das finale LibreOffice 3.6.5 entspricht Bit für Bit dem zuvor veröffentlichten Release Candidate 2 - wer diesen bereits verwendet, muss die Büro-Software also nicht erneut herunterladen.

Download:
 
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Firefox 19.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 31.01.2013, 15:52:16
Mozillas Entwickler haben die vierte Beta-Version des Firefox 19.0 zum Download freigegeben. Die wohl wichtigste Änderung ist die Integration eines PDF-Betrachters. Zudem haben sich die Entwickler eines Dauerärgernisses angenommen und ermöglichen das Zurücksetzen des Suchmaschinenanbieters.

Dessen Voreinstellung wird leider viel zu oft von Drittsoftware auf andere Suchmaschinen umgebogen. Die Rücksetzung des Anbieters erfolgt allerdings noch etwas umständlich über den Aufruf von "about:config". Weitere Änderungen lassen den Firefox 19.0 schneller starten und der private Modus wird nun wieder korrekt angezeigt. Der Internetbrowser unterstützt neuerdings canvas.toBlob(), CSS @page sowie CSS Viewport-Angaben in Prozenten (vh, vw, vmin und vmax). CSS Text-Transform wurde um die Option "full-width" ergänzt. Die Veröffentlichung des finalen Firefox 19.0 ist für die Woche ab dem 18. Februar 2013 geplant.

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Facebook beendet 2012 mit Minigewinn

reported by doelf, Mittwoch der 30.01.2013, 23:53:52
Facebook hat heute seine Geschäftszahlen für das vierten Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2012 veröffentlicht. Obwohl das soziale Netzwerk seinen Umsatz im Jahresvergleich um 37,1 Prozent steigern konnte, steht unter dem Strich nur ein magerer Nettogewinn in Höhe von 53 Millionen US-Dollar.

Im Vergleich zum vierten Quartal 2011 konnte Facebook seinen Umsatz um 40,1 auf 1,585 Milliarden US-Dollar (Q3/2012: 1,131 Milliarden US-Dollar) steigern, doch der operative Gewinn (GAAP) sank von 548 Millionen auf 523 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn (GAAP) belief sich sogar nur auf 64 Millionen US-Dollar, vor einem Jahr waren es 302 Millionen US-Dollar gewesen - fast fünfmal soviel. Der Gewinn je Aktie (GAAP) rutschte entsprechend von 0,14 auf 0,03 US-Dollar.

Betrachten wir das gesamte Geschäftsjahr, stieg der Umsatz 2012 um 37,1 Prozent auf 5,089 Milliarden US-Dollar (2011: 3,711 Milliarden US-Dollar). Zugleich rutschte der operative Gewinn (GAAP) von 1,756 Milliarden US-Dollar auf 538 Millionen US-Dollar, das ist nicht einmal ein Drittel des Vorjahreswertes. Der Nettogewinn (GAAP) lag bei enttäuschenden 53 Millionen US-Dollar nach 1,000 Milliarden US-Dollar im Jahr 2011. Pro Aktie (GAAP) verdiente Facebook gerade einmal einen 0,01 US-Dollar - also einen Cent (2011: 0,46 US-Dollar).

Betrachtet man die non-GAAP-Ergebnisse, welche Anpassungen für die Einkommenssteuer, die aktienbasierte Vergütung von Mitarbeitern und die damit verbundenen Aufwendungen für Lohnsteuern ausklammern, sehen die Zahlen deutlich besser aus. Demnach stieg der operative Gewinn (non-GAAP) im vierten Quartal 2012 um 18,3 Prozent auf 426 Millionen US-Dollar (Q4/2011: 360 Millionen US-Dollar). Im gesamten Geschäftsjahr 2012 konnte Facebook seinen operativen Gewinn (non-GAAP) um 13,1 Prozent auf 1,317 Milliarden US-Dollar ausbauen (2011: 1,164 Milliarden US-Dollar).

Das Wachstum des sozialen Netzwerks hat sich im vierten Quartal 2012 ein wenig abgekühlt - eine Tendenz, die man bereits im dritten Quartal erkennen konnte. Laut Facebook waren monatlich 1,06 Milliarden Benutzer aktiv, das sind 25 Prozent mehr als vor einem Jahr. Zweidrittel davon, genauer gesagt 680 Millionen, nutzten hierfür mobile Geräte (+57%). Dennoch erzielte Facebook nur 23 Prozent seiner Werbeeinnehmen mit den Mobilkunden. Zumindest ist dies eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den 14 Prozent im dritten Quartal 2012.

Facebooks Aktie startete mit einem Kurs von 31,00 US-Dollar in den heutigen Börsentag und beendete diesen mit einem leichten Plus auf 31,24 US-Dollar. Nachbörslich kamen dann die Geschäftszahlen und sorgten bei den Anlegern für Ernüchterung. Schon kurz nach 16 Uhr Ortszeit rutschte das Wertpapier bis auf 27,90 US-Dollar ab, derzeit liegt es bei 29,92 US-Dollar (-4,23%).
Quelle: investor.fb.com
 
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Crysis 3: Öffentlicher Beta-Test gestartet

reported by doelf, Mittwoch der 30.01.2013, 15:29:21
Am 21. Februar 2013 kommt der 3D-Shooter "Crysis 3" in den Handel. Wer das Spiel vorab schon einmal ausprobieren möchte, kann ab sofort an einem öffentlichen Beta-Test teilnehmen. Hierzu muss man bei Facebook sein Gefallen bekunden und benötigt darüber hinaus ein Benutzerkonto bei Origin.
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Die Beta-Version umfasst zwei Mehrspielerkarten - Museum und Flughafen (Airport) - sowie zwei Spielmodi - Hunter und Absturzstelle (Crash Site). "Museum" spielt in den finsteren Ruinen eines Museums in Manhattan und beim zerfallenen "Flughafen" gibt es viel Freiraum. Im "Hunter Modus" spiele zwei Teams aus dauerhaft getarnten Jägern und bis zu vierzehn CELL-Troopern. Wird ein Trooper ausgeschaltet, spawnt er im Team der Jäger und verfolgt seine bisherigen Verbündeten. Am Ende darf kein Trooper überleben. Im Modus "Absturzstelle" müssen die Spieler jedes Teams außerirdische Kapseln sichern und dann die Stellung halten, um Punkte zu sammeln. Die beiden Schilde der Kapsel können die Spieler dabei für ihre Verteidigung nutzen. Zudem gibt es in diesem Spielmodus einen "Pinger", eine wandelnde Massenvernichtungswaffe.
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"Crysis 3" wird für den PC, die PlayStation 3 und die Xbox 360 angeboten. Während sich der Spieler mit der verbesserten Nanosuit vertraut machen kann, gerät so manche Grafikkarte aufgrund der hohen Anforderungen ins Schwitzen - zumindest wenn hohe Auflösungen auf ebenso hohe Qualitätseinstellungen treffen. Da trifft es sich gut, dass die GPU-Hersteller bereits neue Treiber im Angebot haben, welche mehr Leistung für "Crysis 3" versprechen: Weitere Details und Preise gibt es bei unserem Partner Amazon.de:
Quelle: www.crysis.com
 
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Samsung: Linux gebootet, Notebook defekt

reported by doelf, Mittwoch der 30.01.2013, 14:13:34
Unsere Kollegen von heise online warnen vor einem Fehler, der bei Notebooks des Herstellers Samsung zu einem dauerhaften Ausfall führen kann. Hierzu genügt es, auf dem Notebook einmal Linux per UEFI zu booten. Bereits beim Start stürzt das Gerät ab und zeigt auch nach einer kompletten Trennung vom Strom keine Reaktion mehr.

Der Fehler steckt offenbar im Kernel-Treiber "samsung-laptop", der beim UEFI-Boot zum Super-GAU führt. Ob Secure Boot aktiviert ist, spielt dabei keine Rolle. Wird Linux hingegen über CSM (Compatibility Support Module) gestartet, besteht keine Gefahr. Zu den betroffenen Notebooks gehören die Modellreihen 300E5C, 530U3C, NP700Z5C, NP700Z7C und NP900X4C. Nach dem Ausfall kann nur noch Samsung helfen, das Notebook muss also eingeschickt werden.

Offenbar arbeiten beide Seiten an einer Lösung in Form einer neuen Firmware und der Sperrung des gefährlichen Kernel-Treibers. Wer Linux auf den betroffenen Laptops nutzen will oder muss, sollte unbedingt von UEFI auf CSM umschalten.
Quelle: www.heise.de
 
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XBMC 12 ("Frodo") ist endlich fertig

reported by doelf, Mittwoch der 30.01.2013, 13:41:50
Dreieinhalb Wochen nach dem dritten Veröffentlichungskandidaten ist die finale Version 12 ("Frodo") von XBMC endlich fertig. XBMC ist eine frei erhältliche, unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und neuerdings auch für den Raspberry Pi.
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Die Version 12 bringt zahlreichen Neuerungen, darunter Live-TV und ein Personal-Video-Recorder (PVR). Das Programm umfasst eine neue Audio-Engine, die Unterstützung für HD-Audio inklusive DTS-MA und Dolby True-HD bringt. Unter Mac OS X und Linux arbeitet XBMC neuerdings im 64-Bit-Betrieb und erstmals wird auch das ARM-basierende Mini-System Raspberry Pi unterstützt. Für Googles Android-Plattform gibt es erste Ansätze, doch hier wartet noch viel Arbeit auf die Entwickler. Weiterhin wurden die Filterfunktionen für die Medienbibliothek verfeinert, der Video-Codec h.264 10bit (Hi10P) hinzugefügt und die Bildunterstützung verbessert.

Download: XBMC 12 ("Frodo")

Augenblick! Warum eigentlich "Frodo"? "Frodo" ist der Nickname des Entwicklers, der im November 2002 mit YAMP ("Yet Another Media Player") zum "Xbox Media Player" von d7o3g4q und RUNTiME stieß. Diese drei Programmierer legten den Grundstein für das heutige XBMC-Projekt.
Quelle: xbmc.org
 
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AMD Catalyst 13.2 Beta bringt mehr Leistung und behebt Flackern

reported by doelf, Mittwoch der 30.01.2013, 10:15:59
AMD hat einen neuen Beta-Treiber für Windows 8, 7 und Vista veröffentlicht, der deutliche Leistungsgewinne für die Spiele "Crysis 3" (Beta), "Crysis 2" und "DmC - Devil May Cry" verspricht. Für "Boderlands 2", "Guild Wars 2" und "Skyrim" nennt AMD signifikant verbesserte Latenzen und auch die flackernden Texturen in Verbindung mit etlichen DX9-Spielen sollen nun endlich behoben sein.

Mit bis zu 50 Prozent mehr Leistung bei Verwendung einer einzelnen GPU profitiert "DmC - Devil May Cry" am stärksten von dem Update. Die Beta-Version von "Crysis 3" läuft mit hohen MSAA-Einstellungen um bis zu 15 Prozent schneller, weitere Verbesserungen für diesen Titel sollen in kommenden Beta-Treibern folgen. Beim Vorgänger "Crysis 2" profitieren CrossFire-Konfiguration von maximal zehn Prozent mehr Leistung. Der Catalyst 13.2 Beta unterstützt AMDs Grafikprozessoren der Baureihen Radeon HD 7900, 7800, 7700, 6000 und 5000.

Download: AMD Catalyst 13.2 Beta - 177,0 MByte
Quelle: support.amd.com
 
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Opera 12.13 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Mittwoch der 30.01.2013, 09:46:41
Der norwegische Internetbrowser Opera wurde auf die Version 12.13 aktualisiert. Bisher findet sich die neue Version nur auf Operas FTP-Server (und natürlich bei uns), auch das aktualisierte Änderungsprotokoll ist zur Stunde noch nicht verfügbar.

Download:
 
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Amazon: Deutliches Umsatzplus, doch 2012 endet mit Verlust

reported by doelf, Mittwoch der 30.01.2013, 09:35:19
Der Online-Händler Amazon hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2012 veröffentlicht. Obwohl das Unternehmen seinen Umsatz deutlich steigern konnte und im Abschlussquartal auch wieder Gewinn machte, endete das Geschäftsjahr 2012 mit einem Nettoverlust.

Im vierten Quartal 2012 steigerte Amazon seinen Umsatz um 22,01 Prozent auf 21,268 Milliarden US-Dollar (Q4/2011: 17,431 Milliarden US-Dollar) und profitierte dabei von der Verlagerung des Weihnachtsgeschäftes auf Online-Händler. Seinen operativen Gewinn konnte das Unternehmen sogar um 55,77 Prozent auf 405 Millionen US-Dollar (Q4/2011: 260 Millionen US-Dollar) verbessern. Der Nettogewinn brach hingegen um 45,2 Prozent auf 97 Millionen US-Dollar (Q4/2011: 177 Millionen US-Dollar) bzw. der Gewinn je Aktie um 44,74 Prozent auf 0,21 US-Dollar (Q4/2011: 0,38 US-Dollar) ein. Grund hierfür sind die Rückstellungen für die Ertragssteuern, die mit 194 Millionen US-Dollar mehr als doppelt so hoch ausfallen wie im Vorjahreszeitraum (86 Millionen US-Dollar).

Der Jahresumsatz lag 2012 bei 61,093 Milliarden US-Dollar und damit um 27,07 Prozent über den 48,077 Milliarden US-Dollar von 2011. Zugleich sank der operative Gewinn um 21,58 Prozent auf 676 Millionen US-Dollar (2011: 862 Millionen US-Dollar) und unter dem Strich steht sogar ein Nettoverlust in Höhe von 39 Millionen US-Dollar bzw. 0,09 US-Dollar je Aktie. Im Vorjahr hatte Amazon noch 631 Millionen US-Dollar bzw. 1,37 US-Dollar pro Anteil verdient. Auch auf das Jahr gesehen fallen die Rückstellungen für die Ertragssteuern mit 428 Millionen US-Dollar deutlich höher aus als im Vorjahr (2011: 291 Millionen US-Dollar), was letzten Endes zu den roten Zahlen führt.

Für das erste Quartal 2013 erwartet Amazon einen Umsatz zwischen 15,0 Milliarden und 16,6 Milliarden US-Dollar, womit die Firma den Vorjahreszeitraum um 14 bis 26 Prozent übertreffen würde. Operativ könnte es einen Verlust von 285 Millionen US-Dollar geben, doch auch ein Gewinn von bis zu 65 Millionen US-Dollar liegt im Bereich des Möglichen. Darin enthalten sind 285 Millionen US-Dollar für auf Aktien basierenden Vergütungsaufwendungen und für Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte.
 
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Kritische Schwachstellen in unzähligen Netzwerkgeräten

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2013, 22:23:32
Ob Router, NAS, Drucker, Smart-TV, Internetradio, netzwerkgebundene Kamera oder Haussteuerung - unzählige Geräte beherrschen Universal Plug and Play (UPnP). Und viele dieser Geräte verwenden dabei fehlerhafte Bibliotheken, welche Angreifern den Zugriff aus dem Internet ermöglichen.

Im Rahmen einer umfangreichen Sicherheitsanalyse entdeckten die Experten von Rapid7 mehrere kritische Schwachstellen in der Bibliothek libupnp, welche von UPnP verwendet wird. Insbesondere drei Pufferüberläufe aufgrund einer fehlerhaften Implementierung des Simple Service Discovery Protocol (SSDP) eignen sich für Angriffe über das Internet. Sie finden sich in der Funktion unique_service_name(), welche von außen kommende SSDP-Anfragen auf dem UDP-Port 1900 bearbeitet. Die Pufferüberläufe finden sich in den Versionen 1.2 (Intel SDK) und 1.2.1a bis 1.8.0 (Portable SDK), in den Versionen vor 1.6.17 wurden zudem noch andere Sicherheitslücken entdeckt.

Hunderte Hersteller verwenden UPnP in Millionen Geräten und auch in etlichen Programmen aus den Bereichen Datenaustausch und Multimedia-Streaming findet sich die verwundbare Bibliothek. Das genaue Ausmaß dieses Problems lässt sich also nicht genau abschätzen, aber es ist gewaltig. Während man bei Computern einfach die entsprechende Software aktualisieren oder entfernen kann, sind die Benutzer bei anderen Geräten auf Firmware-Updates der Hersteller angewiesen. Diese lasen meist lange auf sich warten und ältere Geräte werden oft gar nicht mehr aktualisiert. Doch solange die Geräte benutzt werden, besteht auch eine Bedrohung. Als Zwischenlösung bietet sich nur an, den Zugriff auf den UDP-Port 1900 zu beschränken.

Das Computer Emergency Response Team (CERT) hat heute eine offizielle Warnung ausgesprochen und empfiehlt, betroffene Geräte vom Netz zu trennen. Zudem konnte man das Problem für Geräte der Hersteller Fujitsu, Huawei, NEC, Siemens und Sony bereits bestätigen.
Quelle: www.kb.cert.org
 
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NVIDIA veröffentlicht Grafiktreiber GeForce 313.96 Beta

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2013, 18:43:36
Der neue Grafiktreiber GeForce 313.96 Beta wird insbesondere für den offenen Beta-Test des Spiels "Crysis 3" empfohlen. Hier soll er SLI-Konfigurationen bis zu 65 Prozent mehr Leistung entlocken, doch auch andere Spiele profitieren von diesem Update.

NVIDIA nennt folgende Leistungssteigerungen verglichen mit der WHQL-zertifizierten Version 310.90:
  • Assassin's Creed III: GeForce GTX 690: +24% / GeForce GTX 670: +28%
  • Batman - Arkham City: GeForce GTX 690: +7% / GeForce GTX 670: +5%
  • Battlefield 3: GeForce GTX 690: +5%
  • Call of Duty - Black Ops 2: GeForce GTX 690: +14% / GeForce GTX 670: +4%
  • Civilization V: GeForce GTX 690: +15% / GeForce GTX 670: +11%
  • Crysis 3: GeForce GTX 690: +65%
  • Deus Ex: Human Revolution: GeForce GTX 690: +9% / GeForce GTX 670: +5%
  • DiRT 3: GeForce GTX 690: +12% / GeForce GTX 670: +5%
  • Dragon Age II: GeForce GTX 690: +7%
  • Far Cry 2: GeForce GTX 690: +8% / GeForce GTX 670: +5%
  • Far Cry 3: GeForce GTX 690: +7% / GeForce GTX 670: +8%
  • Just Cause 2: GeForce GTX 690: +11% / GeForce GTX 670: +6%
  • Shogun - Total War: GeForce GTX 690: +4% / GeForce GTX 670: +3%
  • S.T.A.L.K.E.R. - Call of Pripyat: GeForce GTX 690: +4% / GeForce GTX 670: +3%
Die SLI-Profile für "Crysis 3" und "Warframe" wurden aktualisiert und ein neues Profil für "DmC: Devil May Cry" hinzugefügt. Die PhysX-Systemsoftware wurde bereits im GeForce 310.54 Beta auf die Version 9.12.1031 gebracht und beseitigt einen Fehler, welcher die Spiele "Unreal Tournament III", "Trine" und "Metro 2033" am Start hinderte. Der HD-Audiotreiber macht einen Sprung auf die Version 1.3.23.1.

Download:
 
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FRITZ!OS 05.50 jetzt auch für die FRITZ!Box 7270

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2013, 18:08:41
Nach der Fritz!Box 7390 kommt seit einigen Tagen auch die weit verbreitete FRITZ!Box 7270 in den Genuss der verbesserten Firmware FRITZ!OS 05.50 - allerdings erst ab der Modellversion v2. Laut AVM beinhaltet FRITZ!OS 5.50 über 100 neue Funktionen und Verbesserungen.

Hier die Highlights im Überblick:
  • Telefonbuch: Ab sofort findet ein automatischer Abgleich zwischen dem Telefonbuch der FRITZ!Box und Online-Telefonbüchern statt, so dass Smartphones und Festnetztelefone immer den selben Datenstand nutzen. Bisher musste der Abgleich der Telefonbücher manuell angestoßen werden. Wer Google Kontakte nutzt, kann neuerdings auch ausgewählte Gruppen mit dem Telefonbuch der FRITZ!Box synchronisieren. Und beim Einrichten eines neuen Telefonbuchs lässt sich dieses direkt einem oder mehreren Schnurlostelefonen zuweisen.

  • Anrufbeantworter: Der Anrufbeantworter hat einen eigenen Menüpunkt erhalten. Hier kann man festlegen, zu welchen Zeiten der Anrufbeantworter aktiv sein soll. Neu hinzugekommen ist die Memo-Funktion mit der Möglichkeit, die Memos per E-Mail weiterzuleiten. Und eingegangene Nachrichten kann man nun direkt auf der Startseite des Routers abspielen.

  • MyFRITZ!-App: Mit der neuen MyFRITZ!-App kann man auch von unterwegs auf Anruflisten, Nachrichten und die auf dem FRITZ!NAS gespeicherten Daten zugreifen. Zudem wurde die Anmeldung der drei Dienste MyFRITZ!, FRITZ!NAS und fritz.box zusammengefasst, wodurch sich der externe Zugriff auf die eigene Cloud komfortabler gestaltet. Die MyFRITZ!App gibt es derzeit nur für Android, eine iOS-Version soll aber in Kürze folgen.

  • Smart Home: Erstmals gibt es die Möglichkeit, die Steckdose FRITZ!DECT 200 über die FRITZ!Box zu steuern und damit Geräte automatisch ein- und auszuschalten. Beispielsweise lassen sich Schaltvorgänge auf den Sonnenauf- und -untergang abstimmen oder über den Google-Kalender gezielt steuern. Über die MyFRITZ!App kann man die FRITZ!DECT 200 ebenfalls ansteuern. Zudem überwacht die Steckdose den Energieverbrauch und informiert auf Wunsch auch per E-Mail.

  • Mediaplayer: Erstmals bietet FRITZ!OS einen integrierten Mediaplayer, der sich über die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, das FRITZ!Fon oder Smartphones steuern lässt. Der Mediaplayer unterstützt die Musikwiedergabe auf anderen UPnP-fähigen Geräten und kann zeitgleich zwei verschiedene Musikstreams senden.

  • FRITZ!Fon: Das FRITZ!Fon profitiert vom neuen Mediaplayer und bietet nun ebenfalls Zugriff auf die "Smart Home"-Funktionen, beispielsweise um eine Steckdose fernzusteuern. Für das FRITZ!Fon MT-F gibt es einen neuen Startbildschirm, der entgangene Anrufe, E-Mails und hinterlassene Nachrichten zusammenfasst. Und im Telefonbuch wurde ein Suche nach Vor- und Nachnamen integriert.

  • FRITZ!NAS: Die Weboberfläche von FRITZ!NAS wurde für Mobilgeräte optimiert und lässt sich auch über Smartphones bedienen. Man kann mehrere Benutzer anlegen und dabei unterschiedliche Speicherbereiche und Berechtigungen vergeben. Zudem lassen sich Dateien und Ordner nun einfach per Link mit Freunden teilen.
Zum Update der Firmware muss man sich bei der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche anmelden, hierzu gibt man in der Adresszeile des Internetbrowsers "http://fritz.box/" ein. Unter "System" findet man dann den Menüpunkt "Firmware-Update". Es empfiehlt sich das Online-Update.
 
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Philips trennt sich von der Unterhaltungselektronik

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2013, 17:57:37
Der niederländische Elektronikkonzern "Royal Philips Electronics" hat seine Quartalszahlen für das vierte Quartal sowie für das gesamte Geschäftsjahr 2012 veröffentlicht. Darin teilt das Unternehmen mit, seine gesamte Unterhaltungselektronik - Audio, Video, Multimedia und Zubehör - an den japanischen Hersteller Funai abzugeben.

Im vierten Quartal 2012 lag der Umsatz des Unternehmens bei 7,161 Milliarden Euro und damit um 6,7 Prozent über den 6,712 Milliarden Euro des Vorjahreszeitraums. Dennoch verbuchte Philips einen Nettoverlust von -355 Millionen Euro (Q4/2011: -160 Millionen Euro) bzw. -0,39 Euro je Aktie (Q4/2011: -0,17 Euro), dessen Ursache eine von der EU-Kommission verhängte Kartellstrafe in Höhe von 509 Millionen Euro ist. Ohne diese Strafe hätte Philips schwarze Zahlen geschrieben und 154 Millionen Euro verdient.

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2012 lag bei 24,788 Milliarden Euro, eine Steigerung um 9,78 Prozent (2011: 22,579 Milliarden Euro). Nach einem Nettoverlust in Höhe von 1,291 Milliarden Euro im Vorjahr kann Philips diesmal einen Gewinn von 231 Millionen Euro bzw. 0,25 Euro je Anteil (2011: -1,36 Euro) vorweisen. Im Geschäftsjahr 2011 hatte die defizitäre Fernsehsparte das niederländische Unternehmen belastet. Diese wurde inzwischen an ein gemeinsames Joint Venture mit dem in Hongkong ansässigen Auftragsfertiger TPV Technology ausgegliedert.
 
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Vorsicht: Viren auf PC-WELT.de!

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2013, 17:00:25
Am vergangenen Wochenende hatten Unbekannte Schadprogramme über die Internetseite der PC-WELT verbreitet. Wer PC-WELT.de am Freitag oder Samstag besucht hatte, sollte seinen Computer daher auf Viren untersuchen. Die Betreiber konnten das Problem inzwischen beheben.

Am Samstag warnten die Internetbrowser Chrome und Firefox vor Malware auf PC-WELT.de und blockierten den Zugriff auf die Webseite. Daraufhin untersuchten die dortigen Techniker das Problem und konnten den Schadcode sowie eine Sicherheitslücke ausmachen. In den Abendstunden war der Schaden behoben und die Seite wurde wieder freigegeben. Nach Angaben von PC-WELT war es den Angreifern gelungen, die Javascript-Datei "require.js" um eigenen Code zu erweitern. Dieser erzeugte ein iframe, mit dem Daten von einer Domain mit der Länderkennung Hongkong in die Webseite der PC-WELT eingebettet wurden. Es erfolgte ein Angriff mit dem Redkit Exploit Kit, welches u.a. versuchte, die Benutzerkontensteuerung von Windows auszuhebeln.

Man muss davon ausgehen, dass nicht alle Virenschutzprogramme diesen Angriff erkannt haben. Daher empfiehlt es sich, die Virensuche mit Hilfe eines Bootmediums vorzunehmen, statt lediglich aus dem laufenden Betriebssystem heraus zu prüfen. Wir haben im Folgenden ein paar Optionen zusammengestellt: Auch wenn die ganze Sache sehr ärgerlich ist, muss man den Kollegen von PC-WELT ihre schnelle Reaktion und den offenen Umgang mit dem Problem zugutehalten.
Quelle: www.pcwelt.de
 
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Apple gibt iOS 6.1 zum Download frei

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2013, 15:02:04
Apple hat sein Betriebssystem iOS auf die Version 6.1 aktualisiert, viele Neuerungen gibt es nicht, dafür wurden etliche Sicherheitslücken geschlossen. iOS 6.1 kann auf den iPhones 5, 4S, 4 und 3GS, auf den iPads der Generationen 2, 3 und 4 sowie auf dem iPod touch der vierten und fünften Generation installiert werden.

Mit iOS 6.1 erweitert Apple die LTE-Unterstützung um etliche Mobilfunkanbieter, doch in Deutschland steht nach wie vor einzig die Deutsche Telekom zur Auswahl und Benutzer aus der Schweiz müssen Swisscom verwenden. Über Siri können US-Kunden ihre Filmtickets nun auch über den Anbieter Fandango kaufen und der "Advertising Identifier" lässt sich ab sofort zurücksetzen. Wer iTunes Match abonniert hat, kann endlich wieder einzelne Musikstücke aus der iCloud herunterladen. Apple hatte diese Funktion zum Ärger vieler Benutzer mit dem Update auf iOS 6 auf ganze Alben bzw. das Gesamtwerk des Künstlers beschränkt.

Das Update auf iOS 6.1 beseitigt 27 Sicherheitslücken. Die Mehrzahl dieser Schwachstellen steckt im WebKit und ermöglicht Angreifern beim Aufruf bösartiger Internetseiten das Einschleusen von Schadcode. Weitere Fehler ermöglichen Cross-Site-Scripting, das Umgehen von AppleID-Zertifikaten, das Aktivieren von JavaScript ohne Zustimmung des Benutzers und den Zugriff auf die erste Seite des Kernelspeichers. Bei Geräten, die Broadcoms Wireless-Controller BCM4325 oder BCM4329 verwenden, können Nutzer im selben Netzwerk aufgrund eines Firmware-Fehlers die WiFi-Funktion temporär deaktivieren. Zudem hat Apple die von TURKTRUST widerrufenen Zertifikate gesperrt.
 
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Festplatten: Western Digital bleibt vor Seagate

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2013, 14:30:27
Letzte Woche hatte der Festplattenhersteller Western Digital frische Quartalszahlen veröffentlicht und gestern folgte der wichtigste Mitbewerber Seagate. Sowohl bei den ausgelieferten Stückzahlen als auch beim Umsatz liegt Western Digital vor Seagate, dennoch fuhr Seagate einen deutlich höheren Gewinn ein.

Für beide Hersteller endete mit dem Dezember 2012 auch das zweite Quartal des fiskalischen Jahres 2013. Seagate brachte es in diesen drei Monaten auf einen Umsatz in Höhe von 3,668 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 3,195 Milliarden US-Dollar) und erzielte einen Nettogewinn (GAAP) von 492 Millionen US-Dollar (Q2/2012: 563 Millionen US-Dollar) bzw. 1,30 US-Dollar je Anteil (Q2/2012: 1,28 US-Dollar). Mit 3,824 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 1,995 Milliarden US-Dollar) kann Western Digital einen höheren Umsatz ausweisen, doch der Nettogewinn (GAAP) beläuft sich lediglich auf 335 Millionen US-Dollar (Q2/2012: 145 Millionen US-Dollar) bzw. 1,36 US-Dollar pro Aktie (Q2/2012: 0,61 US-Dollar).

Die - insbesondere im Falle von Western Digital - gewaltigen Unterschiede zum Vorjahresquartal beruhen auf der Überflutung, die Thailand im Herbst 2011 heimgesucht hatte. Diese Naturkatastrophe hatte die Produktionsanlagen von Western Digital schwer beschädigt und darüber hinaus auch einige für die gesamte Branche wichtige Zulieferer über Monate außer Gefecht gesetzt. Hatte Seagate vor einem Jahr nur 46,9 Millionen Festplatten ausliefern können, waren es diesmal 58,0 Millionen Geräte. Western Digital hatte im zweiten Quartal 2012 mit nur 28,5 Millionen Einheiten noch schwer zu kämpfen, nun konnte die Firma wieder 59,2 Millionen Festplatten verkaufen.
 
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Kolumne: Der schwarze Peter für Windows 8 geht an...

reported by doelf, Montag der 28.01.2013, 15:10:32
...den Kunden. Warum? Nun, einer muss schließlich schuld sein, dass sich Windows 8 trotz der Dumping-Preise zur Markteinführung nicht sonderlich gut verkauft und der PC-Markt auch im Weihnachtsquartal lahmte. Auch wir Konsumenten haben in einer Marktwirtschaft Pflichten, doch nehmen wir sie auch gewissenhaft wahr?

Bild Acers CEO Jim Wong hatte den schwarzen Peter fälschlicherweise an Microsoft gespielt. In einem Interview mit der Wirtschaftswoche sagte Wong, Windows 8 wäre zu kompliziert und die Menschen würden das System nicht verstehen. Diese Kritik teilt Wong mit vielen Firmen, die aufgrund des neuen Bedienkonzepts einen Umstieg auf Windows 8 scheuen. Zugegeben, wer seine Mitarbeiter mit Windows 8 konfrontiert, sollte schon einmal eine Kur für das Administratorenteam einplanen: "Wo ist denn die Startleiste?" - "Ich kann den Rechner nicht herunterfahren!" - "Wieso sind die PDFs immer im Vollbild?" - "Die Icons sind ganz komisch und verändern sich dauernd!" - "Wo zum Teufel ist die Suche?" - "Wie kann ich meine Programme sortieren?" - "In welcher Ecke war jetzt nochmal was UND WARUM?!?". Man könnte das Dilemma folgendermaßen umschreiben: In Windows 8 führen viele Wege zum Ziel, nur nicht die gewohnten. Und wir Kunden? Wir sind Gewohnheitstiere, stockkonservativ und neuen Dingen gegenüber absolut nicht aufgeschlossen. Statt Windows 8 als Abenteuer zu sehen und auf eine verwirrende Entdeckungsreise abseits der Autobahn zu gehen, stellen wir uns lieber allmorgendlich bei Windows 7 in den Stau und investieren unser Erspartes in Immobilien. Langweilig!

Microsoft vertritt einen gänzlich anderen, aber ebenso völlig falschen Standpunkt: Laut The Register sieht Microsoft das Problem darin, dass die PC-Hersteller zum Weihnachtsgeschäft kaum attraktive Tablet-PCs mit Windows 8 im Angebot hatten. Die Touch-Bedienung sei für Windows 8 nämlich von zentraler Bedeutung. Das ist nicht falsch und einer der Gründe dafür, dass sich Windows 8 insbesondere auf Desktop-PCs immer recht seltsam anfühlt. Dort bietet die Touch-Bedienung praktisch keine Vorteile und wer will schon jeden Abend seinen Bildschirm abwischen? Auf der anderen Seite erfordert Windows 8 eine leistungsstarke Hardware und Microsoft hat den PC-Herstellern strenge Auflagen gemacht. Tablet-PCs mit Windows 8 bewegen sich daher im Preisbereich um die 900 Euro und drohen besonders teure Ladenhüter zu werden. Und Schuld daran sind abermals die Kunden, die einfach nicht genug Geld in die Hand nehmen, um einen völlig überteuerten Tablet-PC zu kaufen, der zugleich ein richtiger - wenn auch unbedienbarer - x86-PC ist.

So richtig passt Windows 8 weder zu einem Tablet noch zu einem Desktop-PC. Am besten macht sich das Betriebssystem auf Intels Ultrabooks, doch deren Absatz blieb 2012 noch weit hinter den Erwartungen zurück. Weil die Kunden die teuren, leichten Notebooks mit fest verklebter Batterie nicht kauften. Ich denke, wir erkennen so langsam ein Muster: Wenn die Kunden die richtigen Geräte kaufen würden, wäre Windows 8 ein echter Verkaufsschlager und der PC-Branche ginge es besser!

Eine interessante Randnotiz bei diesem Dilemma ist Windows RT - also das Windows 8 für ARM-Prozessoren, dass nur Apps und keine normalen Windows-Programme ausführen kann. Hier ist Microsoft sowohl der Software-Hersteller, der mit dem nichtssagenden Kürzel "RT" potentielle Kunden verwirrt, als auch der Hardware-Hersteller, der mit hohen Preisen und fehlender Mobilfunkunterstützung auch die letzten Interessenten in die Flucht schlägt. Während sich der Staubmantel des allgemeinen Desinteresses über den Surface RT legt, sei allerdings eine Frage erlaubt: Werden wir in ein paar Jahren zurückblicken und sagen: "Weißt du noch, Windows 8 und RT... Das waren echte Ballmer!"
 
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"The Cave": Adventure oder nicht?

reported by doelf, Montag der 28.01.2013, 13:14:40
Mit "The Cave" hat Ron Gilbert, der Mann hinter klassischen Adventures wie "Monkey Island" und "Maniac Mansion", letzte Woche sein neuestes Spiel veröffentlicht. Generell wurde "The Cave" von Spielern und Kritikern positiv aufgenommen, doch die Bezeichnung "Adventure" erscheint unpassend.
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"The Cave" wurde am 23. Januar 2013 auf Steam für PC, Mac OS X und Linux sowie im Xbox Live, Playstattion Network und Wii U eShop veröffentlicht. Sieben seltsame Helden mit unterschiedlichen Fähigkeiten stehen bereit, von denen der Spieler drei auswählen muss. Diese steigen dann in die mysteriösen Tiefen hinab, wo sie ein unterirdischer Freizeitpark, eine mittelalterliche Burg und eine abschussbereite Interkontinentalrakete mit Nuklearsprengkopf erwartet.
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Bereits der Trailer erinnerte mehr an ein plattformbasierendes Geschicklichkeitsspiel als an ein klassisches Adventure, das fertige Spiel ist nun weder das eine, noch das andere. Bereits früh hatte Gilbert entschieden, bei "The Cave" auf ein Inventar zu verzichten. Er wollte nicht, dass die Spieler alle möglichen Dinge aufsammeln und dann später raten müssen, welche der tausend Gegenstände in irgendeiner Kombination hilfreich sein könnten.
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Doch ganz ohne Inventar erinnern die Rätsel eher an Plattformspiele - ein Eindruck, den die Steuerung weiter verstärkt. Das fehlende Inventar könnten viele Fans klassischer Adventures noch verschmerzen, doch dem Spiel fehlt auch der rote Faden, was zum Teil daran liegt, dass es kaum Dialoge gibt. Doch gerade die aberwitzigen Dialoge und die daran geknüpfte Entwicklung des Handlungsstrangs hatten ein Spiel wie "Monkey Island" zum Klassiker gemacht. "The Cave" macht Laune und ist gefällig. Ob es das Zeug zum Klassiker hat, darf allerdings bezweifelt werden.
 
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Offizieller Startschuss für Video-Codec H.265/HEVC

reported by doelf, Montag der 28.01.2013, 10:03:31
Im Sommer 2012 hatte die "Moving Picture Experts Group" (MPEG) bei ihrem Treffen in Stockholm den vorläufigen Standard des HD-Video-Codecs H.265/HEVC (High Efficiency Video Coding) verabschiedet. In der vergangenen Woche gab dann auch die zuständige UN-Agentur ITU (International Telecommunication Union) grünes Licht für den hocheffizienten Codec.

H.265/HEVC (ITU-T H.265 / ISO/IEC 23008-2 HEVC) ist der Nachfolger von H.264/AVC (ITU-T H.264 / MPEG-4 AVC) und benötigt bei gleicher Qualität nur halb soviel Platz. Der neue Codec unterstützt Auflösungen von QVGA (320 x 240 Pixel) bis 4320p (7.680 x 4.320 Pixel) und ermöglicht somit ein breites Einsatzgebiet. Die Firmen ATEME, Broadcom, Cyberlink, Ericsson, Fraunhofer HHI, Mitsubishi und NHK haben bereits erste Implementierungen gezeigt. Noch in diesem Jahr sollen entsprechende Produkte in den Handel kommen, es dürfte sich dabei vornehmlich und Software und Mobilgeräte handeln. Insbesondere für die Mobilfunknetze, die mit der stark gestiegenen Videonutzung zu kämpfen haben, ist H.265/HEVC ein Hoffnungsschimmer.

Bis zum Einzug von HEVC in den TV-Sektor könnten hingegen noch mehrere Jahre vergehen. Wichtiger als eine höhere Bandbreite ist hier die Kompatibilität der Empfangsgeräte und somit reagiert der Markt sehr träge auf neue Technologien. Schon der Umstieg auf HDTV hatte sich über Jahre hingezogen und wurde bisher nur von einem Bruchteil der Zuschauer vollzogen. Wann (und ob) sich "Ultra High Definition Television" (UHDTV), welches Auflösungen von 4320p verwendet und daher besonders stark von HEVC profitieren würde, durchsetzen kann, steht noch in den Sternen.

Über die kommenden Monate und Jahre wird H.265/HEVC zudem noch einige Erweiterungen erhalten. Geplant sind beispielsweise die Unterstützung von 12-Bit-Videos, die Farbunterabtastungen 4:2:2 und 4:4:4 sowie Scalable Video Coding (SVC). Eine weitere Baustelle ist die ste­reo­s­ko­pische 3D-Darstellung.
Quelle: www.itu.int
 
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Memtest86 4.1.0 veröffentlicht

reported by doelf, Montag der 28.01.2013, 09:19:06
Memtest86 ist ein umfassendes Programm zur Prüfung des Arbeitsspeichers, welches ohne Installation direkt von einem USB-Datenträger, einer CD oder einer Diskette bootet. Da man hierzu kein Betriebssystem starten muss, lassen sich diverse Speicheroptionen testen, ohne dass Abstürze zu Schäden an der Installation führen können.

Die neue Version 4.1.0 leitet den Benutzer Schritt für Schritt durch den Testprozess, was Laien den Umgang mit der Software erleichtert. Mit "One Pass" ist eine neue Testvariante hinzugekommen, die den Test einmal durchläuft und das Programm - sofern kein Fehler gefunden wird - automatisch beendet. Der Benutzer kann neuerdings die Tests auswählen, welche Memtest86 durchführen soll. Die CPU-Erkennung wurde verbessert, einige Probleme, die auf Systemen mit mehreren CPUs auftreten, wurden behoben und man kann Memtest86 ab sofort auf bestimmte Prozessoren beschränken. Memtest86 4.1.0 kann die Geschwindigkeit von Arbeitsspeicher und Cache zuverlässiger berechnen und die fehlerhafte Erkennung des Speichertaktes in Verbindung mit Prozessoren, die einen sehr großen L3-Cache besitzen, wurde berichtigt. Für die Boot-Fähigkeit der Datenträger wird seit dieser Version Syslinux verwendet.

Download: Memtest86 4.1.0
 
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Kompaktes Notebook mit AMD APU, HDMI und USB 3.0 für 199,- Euro

reported by doelf, Samstag der 26.01.2013, 18:03:26
Unser Partner Amazon verkauft derzeit ein kompaktes Notebook von Lenovo zum Kampfpreis von 199,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Das IdeaPad S206 bietet ein 11,6 Zoll (29,5 cm) großes Display mit einer internettauglichen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Das Gerät misst 299,5 x 192,0 x 20,7 mm, wiegt 1,3 kg und bietet sogar USB 3.0 sowie einen HDMI-Anschluss.

Bild Herz des Gerätes ist AMDs APU E1-1200, deren beide Rechenkerne mit 1,4 GHz takten und die eine Grafikeinheit vom Typ Radeon HD 7310 umfasst. Die 80 Radeon-Kerne der iGPU takten mit 500 MHz und unterstützen DirectX 11. Mit einer TDP von 18 Watt ist AMDs E1-1200 recht genügsam, doch Lenovo verbaut eine Batterie mit nur zwei Zellen, die eine Laufzeit von maximal 3,5 Stunden ermöglicht. Das Lenovo IdeaPad S206 ist mit 2 GByte Arbeitsspeicher und einer 320 GB großen Festplatte ausgestattet.

Das Notebook bietet einen USB-3.0-Port, einen USB-2.0-Port, einen HDMI-Anschluss, Audiobuchsen für Kopfhörer und Mikrofon sowie einen Kartenleser für SD- und MMC-Medien. Die Auflösung der Webcam fällt mit 0,3 Megapixel recht bescheiden aus, dafür gibt es Bluetooth und Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n. Leider verzichtet Lenovo auf einen LAN-Anschluss und auf ein Betriebssystem (DOS ist vorinstalliert). Erfreulich: Bei Verkauf und Versand durch Amazon.de gibt es 24 Monate Garantie.

Weitere Details und Produktfotos: Lenovo IdeaPad S206 für 199,- Euro bei Amazon.de
 
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Schadensersatz bei Ausfall des Internetanschlusses

reported by doelf, Samstag der 26.01.2013, 17:23:21
Der für das Telekommunikationsrecht zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass Kunden beim Ausfall ihres Internetanschlusses ein Schadensersatz zusteht. Im verhandelten Fall hatte ein Fehler bei einer Tarifumstellung zu einem zweimonatigen Komplettausfall des Anschlusses geführt.

Da es sich um einen Internetanschluss mit Voice over IP handelte, konnte der Kläger in diesem Zeitraum weder das Internet nutzen noch Telefonieren oder Faxen. Er forderte daher von dem Telekommunikationsunternehmen, welches den Fehler verursacht hatte, die Erstattung seiner Mehrkosten sowie einen Schadensersatz in Höhe von 50 Euro pro Tag. Die Vorinstanzen hatten dem Kläger allerdings nur die Erstattung seiner Mehrkosten von 457,50 Euro zugesprochen, weshalb er die vom Berufungsgericht eingeräumte Möglichkeit einer Revision nutzte.

Die Richter des III. Zivilsenats erklärten, dass Anspruch auf einen Schadensersatz nur dann besteht, wenn sich die nicht erfolgte Dienstleistung "auf die materiale Grundlage der Lebenshaltung signifikant auswirkt". Eine signifikante Auswirkung verneinten die Richter für den Ausfall des Telefaxes und des Festnetztelefons. Mit Post und Mobiltelefon konnte der Kläger auf Alternativen zurückgreifen und die hierbei entstandenen Kosten gegenüber dem beklagten Unternehmen geltend machen.

Anders sehen die Richter die Sachlage bei der Internetnutzung. "Dessen ständige Verfügbarkeit" sei "seit längerer Zeit auch im privaten Bereich für die eigenwirtschaftliche Lebenshaltung typischerweise von zentraler Bedeutung". Hierzu gehöre nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Unterhaltung und Informationsgewinnung. Hinzu kommen die Anbahnung und der Abschluss von Verträgen, die Abwicklung von Rechtsgeschäften und die Erfüllung öffentlich-rechtlicher Pflichten. Allerdings beschränkt der Bundesgerichtshof den möglichen Schadensersatz auf die Kosten für die Bereitstellung des DSL-Anschlusses - abzüglich der Kosten für Telefon und Fax. Der mögliche Schadensersatz bewegt sich damit in einem sehr niedrigen Bereich.
 
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NVIDIAs GeForce Experience Beta hilft bei der Grafikkonfiguration

reported by doelf, Samstag der 26.01.2013, 16:37:09
Die Software "GeForce Experience" soll den Besitzern von NVIDIA-basierenden Grafikkarten dabei helfen, die bestmögliche Qualität und Leistung aus ihren Grafikkarten herauszukitzeln. Hierzu analysiert das Programm die vorhandene Hardware und prüft zudem, ob der Grafiktreiber auf dem neuesten Stand ist.

Für seine Empfehlungen berücksichtigt "GeForce Experience" den Prozessor, die GPU und den Bildschirm. Diese gleicht es mit bereits bekannten Konfigurationen aus NVIDIAs Datenbank (so etwas nennt das Marketing heutzutage "cloud datacenter") ab und schlägt Einstellungen vor, welche eine maximale Bildqualität ohne spürbare Einschnitte bei der Geschwindigkeit ermöglichen. Interaktive Bildschirmfotos veranschaulichen die Änderungen und erklären die Auswirkungen einzelner Optionen. Ist ein neuer Grafiktreiber verfügbar, wird dieser gemeldet und kann auch sofort installiert werden.

"GeForce Experience" benötigt Windows 8, 7 oder Vista, die Unterstützung von Windows XP verspricht NVIDIA für kommende Versionen. Die Treiber-Updates funktionieren mit allen Grafikprozessoren ab der Baureihe GeForce 8, für die Optimierung der Grafikkonfiguration ist jedoch eine GPU der Baureihe GeForce 400 oder neuer erforderlich. Beim Bildschirm werden Auflösungen bis 2.560 x 1.440 Bildpunkte unterstützt. NVIDIAs Optimierungen funktionieren bisher mit 41 Spielen, darunter fast alle aktuellen Bestseller: "Assassin's Creed 3", "Batman: Arkham City", "Battlefield 3", "Borderlands 2", "Call of Duty: Black Ops 2", "Call of Duty: Modern Warfare 3", "Counter-Strike: GO", "CrossFire: Rival Factions", "Crysis 2", "Deus Ex Human Revolution", "Diablo III", "Dirt 3", "DOTA 2", "Elder Scrolls V: Skyrim", "F1 2012", "Fable III", "Fallout New Vegas", "Far Cry 3", "FIFA 12", "FIFA 13", "Football Manager 2013", "Hawken", "Hitman Absolution", "League of Legends", "Left 4 Dead 2", "Mass Effect 3", "Max Payne 3", "Mechwarrior Online", "Medal of Honor: Warfighter", "Planetside 2", "Portal 2", "Shogun 2: Total War", "Star Wars The Old Republic", "StarCraft II: Wings of Liberty", "Team Fortress 2", "The Secret World", "The Sims 3", "The Sims Medieval", "The Witcher 2: Assassins of Kings", "World Of Tanks" und "World of Warcraft: Mists of Pandaria".

Download: GeForce Experience 1.0.1.0 Beta - 9,2 MByte
 
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Lenovo bekundet Interesse an RIM

reported by doelf, Samstag der 26.01.2013, 14:32:16
Lenovos Finanzchef Wong Wai Ming hat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos das Interesse seiner Firma am kanadischen Blackberry-Hersteller RIM bekundet. Als PC-Hersteller ist Lenovo weltweit die Nummer zwei, zudem konnte die chinesische Firma bereits kleinere Erfolge mit ihren Tablet-PCs feiern. Im Smartphone-Geschäft ist Lenovo bisher nur ein Nebendarsteller.

Wie Wong Wai Ming in einem Interview erklärt, möchte sich Lenovo im Mobilbereich verstärken und plant hierzu Übernahmen und strategische Allianzen. Als möglichen Partner nannte Lenovos Finanzchef dabei den kanadischen Smartphone-Pionier Research In Motion (RIM). Hier habe es bereits Gespräche mit RIM und seinen Banken über alle Optionen gegeben. Eine Entscheidung wurde laut Wong aber noch nicht getroffen. Hierbei erinnert der Finanzchef daran, dass RIMs Aktie in den vergangenen Monaten stark gestiegen sei - und das macht eine Übernahme natürlich weit weniger attraktiv. RIM wird in der kommenden Woche sein neues Betriebssystem BlackBerry 10 mitsamt einer komplett überarbeiteten Produktpalette vorstellen. Dies könnte dem Aktienkurs der Kanadier zu weiteren Höhenflügen verhelfen.
 
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LibreOffice 4.0: Zweiter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 19:17:14
Der zweite und vermutlich auch letzte Veröffentlichungskandidat der kostenlosen Büro-Software LibreOffice 4.0 liegt seit wenigen Minuten zum Download bereit. Seit dem ersten Release Candidate wurden 77 Fehler beseitigt und verglichen mit dem finalen LibreOffice 3.6 wurden stolze 874 Änderungen vorgenommen.

LibreOffice 4.0 bringt etliche Neuerungen und zahlreiche Verbesserungen. So lassen sich im Writer Textpassagen mit Kommentaren versehen und abweichende Kopf- und Fußzeilen für die Startseite einrichten. In Calc wurde die Visualisierung von Diagrammen optimiert, Impress generiert die Vorschau multimedialer Inhalte deutlich schneller und Draw und Impress nutzen Supersampling, um die Qualität der Seitenvorschau zu verbessern. Zudem wurde abermals an den Im- und Exportfiltern gearbeitet. Mit der Fertigstellung von LibreOffice 4.0 ist Anfang Februar 2013 zu rechnen, im aktuellen Zeitplan ist die Woche vom 4. bis zum 10. Februar vermerkt.

Download:
 
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"Omerta - City of Gangsters": Demoversion verfügbar

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 18:32:00
Am 31. Januar 2013 kommt das Strategiespiel "Omerta - City of Gangsters" in den Handel, vorab gewährt uns Kalypso Media einen ersten Blick in Form einer Demo-Version. Diese umfasst die ersten beiden Spielabschnitte der Einzelspielerkampagne und unterstützt die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Polnisch.
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"Omerta - City of Gangsters" spielt in Atlantic City und zwar in den 20er Jahren - unsere Fotostrecke gibt einen ersten Eindruck. In den USA gilt die Prohibition, doch das hält Gangster nicht davon ab, mit hochprozentigen Spirituosen und krimineller Energie viel Geld zu verdienen. Das Spiel läuft dabei als rundenbasierende Strategie ab.
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Der Spieler startet als armer Einwanderer und gibt seinem Charakter eine Geschichte mit auf den Weg, die diesem bestimmte Fähigkeiten verleiht. Im Verlauf des Spiels erlernen unser Charakter und seine Komplizen weitere Fähigkeiten, die sie gefährlicher und schlagfertiger machen.
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Auf der Suche nach dem amerikanischen Traum (von ganz viel Geld) plündert man illegale Brauereien, leert Lagerhäuser und liefert sich Gefechte mit verfeindeten Banden. Die Einzelspielerkampagne umfasst ca. 15 Stunden Spielzeit, zudem gibt es einen Mehrspielermodus, in dem man wahlweise zusammen oder gegeneinander antreten kann.
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Download: Omerta - City of Gangsters, Demoversion - 793 MByte

Weiterführende Informationen:
 
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Samsung wächst weiter

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 15:45:39
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2012 auf den Tisch gelegt. Während prominente Mitbewerber wie Apple derzeit schwächeln, konnte Samsung den steilen Wachstumskurs der vergangenen Monate fortsetzen.

Samsungs Umsatz lag im vierten Quartal 2012 bei 56,06 Billionen Won (ca. 39,322 Milliarden Euro) und übertraf den Wert des Vorjahreszeitraums um 18,5 Prozent (Q4/2011: 47,30 Billionen Won / 33,178 Milliarden Euro). Sequentiell konnten die Südkoreaner ihren Umsatz um 7,4 Prozent (Q3/2012: 52,18 Billionen Won / 36,601 Milliarden Euro) steigern. Der operative Gewinn belief sich auf 8,84 Billionen Won (6,201 Milliarden Euro) und lag damit um stolze 89,3 Prozent über den 4,67 Billionen Won (3,276 Milliarden Euro) des vierten Quartals 2011. Verglichen mit dem dritten Quartal 2012 (8,06 Billionen Won / 5,654 Milliarden Euro) bedeutet dies eine Verbesserung um 9,7 Prozent. Samsung beziffert seinen Nettogewinn auf 7,04 Billionen Won (4,938 Milliarden Euro), rund 75,6 Prozent mehr als vor einem Jahr (Q4/2011: 4,01 Billionen Won / 2,813 Milliarden Euro). Sequentiell konnte die Firma ihren Gewinn um 7,3 Prozent auf 6,56 Billionen Won (4,601 Milliarden Euro) ausbauen.

Im DRAM-Geschäft sicherte Samsung seine Profitabilität durch höhere Stückzahlen bei Spezialspeicher für Server und den mobilen Einsatz. Neue Produkte und eine größere Marktdurchdringung der 20-nm-Chips verbesserten die mit NAND-Flash-Speicher erzielten Einnahmen. In der Display-Sparte sorgten hochwertige Produkte für solide Verkaufszahlen und im TV-Geschäft konnte Samsung im vierten Quartal 2012 schneller als der Markt wachsen. Die Konzentration auf Fernsehapparate mit zusätzlichen Funktionen und LED-Hintergrundbeleuchtung verbesserte zudem die Profitabilität in diesem Geschäftsbereich. Weiterhin stark waren auch die Verkaufszahlen für Smartphones und Tablet-PCs, während sich in der Netzwerksparte die Auswirkungen des harten Preiskampfes bemerkbar machten.
Quelle: www.samsung.com
 
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Belkin kauft Linksys von Cisco Systems

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 14:58:27
Der US-amerikaische Peripheriegerätehersteller Belkin hat sich mit dem Kommunikationsspezialisten Cisco Systems auf die Übernahme der Marke Linksys geeinigt. Neben den Markenrechten wird Belkin auch die gesamte Produktpalette und die Mitarbeiter von Linksys übernehmen.

Cisco Systems hatte Linksys im Juni 2003 für eine halbe Milliarde US-Dollar gekauft, um im Endkundenmarkt Fuß zu fassen. Nachdem Cisco die Marke Linksys zunächst fortgeführt hatte, wurde sie in den vergangenen Monaten zu Gunsten des eigenen Markennamens weitgehend aufgegeben. Cisco verwendet Linksys zwar noch in den Modellnamen, doch auf den Geräten sieht man nur noch das eigene Logo.

Belkin will Linksys als eigene Marke erhalten und übernimmt auch den Kundendienst und die Garantieleistungen für bereits verkaufte Geräte. Belkin und Cisco Systems schweigen sowohl zum Kaufpreis als auch zu den übrigen Eckdaten der Transaktion. Sofern es keine unerwarteten Probleme gibt, soll die Transaktion bereits im März 2013 abgeschlossen sein. Zudem planen die beiden Firmen eine strategischen Allianz in den Bereichen Einzelhandel, strategisches Marketing und Produkte für Telekommunikationsunternehmen. Durch die Übernahme von Linksys wird Belkin seine Position im US-amerikanischen Netzwerkmarkt für Endkunden und kleine Unternehmen auf ca. 30 Prozent ausbauen.
Quelle: www.belkin.com
 
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Microsoft Security Essentials: Problem beim Update

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 14:00:36
Laut heise online hat Microsofts kostenloser Virenschutz "Microsoft Security Essentials" (MSE) seit dem vergangenen Samstag Probleme mit seiner Update-Funktion. Das Programm bezieht auf betroffenen Systemen keine neuen Signaturen mehr - weder automatisch noch manuell durch einen Klick auf die Schaltfläche "Aktualisieren".

Wie die Kollegen berichten, lässt sich das Problem recht einfach lösen, indem man die neuesten Signaturen einmal von Microsofts Webseite herunterlädt und mit Administratorrechten von Hand installiert. Man muss nur die richtige Datei erwischen, denn Microsoft bietet zwei unterschiedliche Pakete für 32- und 64-Bit-Systeme an. Wer MSE in der Version 2.0.0375.0 oder neuer verwendet, sollte zusätzlich die Signaturen zur Überprüfung der Netzwerkpakete aktualisieren - auch hier gibt es eine 32- und eine 64-Bit-Version.
Quelle: www.heise.de
 
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GPU-Z 0.6.7 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 13:35:16
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 0.6.7 erkennt nun auch die Zahl der Texture Mapping Units (TMUs) und merkt sich beim Schließen die Fensterposition.

Wird das Fenster minimiert, erscheint ein kleines Tray-Icon in der Startleiste. Dessen Tool-Tipp zeigt dem Benutzer neuerdings einige Sensordaten an. Die Version 0.6.7 behebt zwei Abstürze, welche die Grafiktreiber von AMD und NVIDIA verursachen. Zudem wurde Unterstützung für neue Grafikchips von AMD (Tahiti LE, HD 7870M, HD 8000M) und NVIDIA (GTX 670MX, GT 645M, 730M, GeForce 505, Tesla K20c, K20m, M2070-Q, M2075, Quadro 410, K600, K4000, K4000M K5000, K5000M 5010M) eingepflegt.

Download: GPU-Z 0.6.7 - 1,24 MByte

Hier die Übersicht aller Neuerungen:
  • Added readout for texture mapping units (TMUs)
  • Window position is now restored on startup
  • When GPU-Z is minimized, the tray icon tooltip will show some sensor data
  • Added support for AMD Tahiti LE, HD 7870M, HD 8000M Series
  • Added support for NVIDIA GTX 670MX, GT 645M, 730M, GeForce 505, Tesla K20c, K20m, M2070-Q, M2075, Quadro 410, K600, K4000, K4000M K5000, K5000M 5010M
  • Fixed system hang when GPU-Z starts on CrossFire systems (Catalyst driver bug)
  • Fixed application crash when scanning for power sensors (NVIDIA driver bug)
  • Fixed memory size and GPU temperature reading on AMD Llano Fusion systems
  • Added command-line parameter -tab to select active tab on startup
  • Fixed OpenCL detection for all AMD Thames based cards (e.g. FirePro m2000)
  • Added version number to about dialog
 
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Spiele-Publisher THQ wird zerschlagen

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 12:12:16
Der insolvente Spiele-Publisher THQ ("Company of Heroes", "Metro", "Saints Row") wird zerschlagen. Die zuständige Richterin Mary F. Walrath aus Wilmington im US-Bundesstaat Delaware votierte gegen den Erhalt des Unternehmens, da eine Auktion der Teile höhere Einnahmen brachte.

Laut Bloomberg belaufen sich die Einnahmen aus der Auktion auf 72 Millionen US-Dollar, während der Verkauf des kompletten Unternehmens an die Clearlake Capital Group LP lediglich 60 Millionen US-Dollar gebracht hätte. Zudem blieben nach der Auktion Vermögenswerte im Wert von 29 Millionen US-Dollar übrig, welche noch zum Verkauf stehen. Hier eine Übersicht der wichtigsten Posten:
  • Entwicklunsstudio Relic Entertainment ("Company of Heroes"): für 26,6 Millionen US-Dollar an Sega Sammy Holdings
  • Entwicklunsstudio THQ Montreal ("1666"): für 2,5 Millionen US-Dollar an Ubisoft Entertainment
  • Entwicklunsstudio Vigil Games ("Darksiders"): unverkauft
  • Entwicklunsstudio Volition ("Saints Row"): für 22,3 Millionen US-Dollar an Koch Media
  • Rechte am Spiel "Evolve": für 10,9 Millionen US-Dollar an Take-Two Interactive Software
  • Rechte an den Spielen "Metro 2033" und "Metro 2034": für 5,9 Millionen US-Dollar an Koch Media
  • Rechte am Spiel "South Park: The Stick of Truth": für 3,3 Millionen US-Dollar an Ubisoft Entertainment
  • Rechte am Franchise "Homefront": für 544.218 US-Dollar an Crytek
 
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AMD Catalyst 13.1 jetzt auch für Radeon HD 4000, HD 3000 und HD 2000

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 10:09:19
Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des Grafiktreibers Catalyst 13.1 für die DX11-Baureihen Radeon HD 7000, HD 6000 und HD 5000 hat AMD auch seinen Legacy-Treiber für die älteren DX10-Serien Radeon HD 4000, HD 3000 und HD 2000 aktualisiert. Es handelt sich um den ersten neuen Treiber für diese Grafikkarten und Chipsätze seit Juli 2012.

Der Download umfasst den Grafiktreiber 8.97.100.7 sowie das Catalyst Control Center in der Version 2012.1116.1514.27190 (Windows 8, 7 und Vista) bzw. 2012.1116.1444.26409 (XP). Einen OpenCL-Treiber bietet AMD nur noch für Windows 8, 7 und Vista an, es handelt sich dabei um die Version 10.0.937.2. Leider nennt AMD keine Details zu den Änderungen und Verbesserungen, welche der Catalyst 13.1 Legacy bringt.

Download für Radeon HD 4000, HD 3000 und HD 2000: Download für Radeon HD 7000, HD 6000 und HD 5000:
 
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Firefox 19.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 25.01.2013, 09:17:23
In der letzten Nacht haben Mozillas Entwickler die dritte Beta-Version des Firefox 19.0 zum Download freigegeben. Die wohl wichtigste Änderung ist die Integration eines PDF-Betrachters. Zudem haben sich die Entwickler eines Dauerärgernisses angenommen und ermöglichen das Zurücksetzen des Suchmaschinenanbieters.

Dessen Voreinstellung wird leider viel zu oft von Drittsoftware auf andere Suchmaschinen umgebogen. Die Rücksetzung des Anbieters erfolgt allerdings noch etwas umständlich über den Aufruf von "about:config". Weitere Änderungen lassen den Firefox 19.0 schneller starten und der private Modus wird nun wieder korrekt angezeigt. Der Internetbrowser unterstützt neuerdings canvas.toBlob(), CSS @page sowie CSS Viewport-Angaben in Prozenten (vh, vw, vmin und vmax). CSS Text-Transform wurde um die Option "full-width" ergänzt. Die Veröffentlichung des finalen Firefox 19.0 ist für die Woche ab dem 18. Februar 2013 geplant.

Download:
 
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Microsoft tritt trotz Rekordumsatz auf der Stelle

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2013, 23:24:29
Für Microsoft endete das zweite Quartal des fiskalischen Jahres 2013 am 31. Dezember 2012 mit einem neuen Rekordumsatz. Dieser lag allerdings nur knapp über der Vorgabe des letzten Jahres und der Gewinn schrumpfte ein wenig. Da in den GAAP-Ergebnissen zahlreiche Posten fehlen, bilden sie den Geschäftsverlauf des Quartals allerdings nur unzureichend ab.

Betrachten wir dennoch zunächst die Resultate gemäß GAAP: Microsofts Umsatz lag im zweiten Quartal 2013 bei 21,456 Milliarden US-Dollar und damit um drei Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums (Q2/2012: 20,885 Milliarden US-Dollar). Der operative Gewinn (GAAP) gab indes um drei Prozent auf 7,771 Milliarden US-Dollar nach (Q2/2012: 7,994 Milliarden US-Dollar), der Nettogewinn (GAAP) fiel um vier Prozent auf 6,377 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 6,624 Milliarden US-Dollar) und der Gewinn je Aktie (GAAP) rutsche um drei Prozent auf 0,76 US-Dollar (Q2/2012: 0,78 US-Dollar). In diesen Zahlen werden allerdings weder die Belastungen durch die Vorverkäufe von Windows 8 noch die Einnahmen durch die Upgrade-Angebote für Windows und Office oder die Vorverkäufe von Spielen berücksichtigt. Bezieht man diese Posten mit ein, ergibt sich ein Umsatz (non-GAAP) von 22,002 Milliarden US-Dollar (+5%), ein operativer Gewinn (non-GAAP) von 8,317 Milliarden US-Dollar (+4%) und ein Gewinn je Aktie (non-GAAP) von 0,81 US-Dollar (+4%).

Der Umsatz (GAAP) der "Windows Division" lag bei 5,881 Milliarden US-Dollar und übertraf den Vorjahreswert um stolze 24 Prozent. Die "Business Division" musste hingegen einen Umsatzeinbruch um zehn Prozent auf 5,691 Milliarden US-Dollar hinnehmen und im Bereich "Entertainment and Devices" fiel der Umsatz mit 3,772 Milliarden US-Dollar sogar um elf Prozent niedriger aus. Die angepassten Werte (non-GAAP) ergeben für die "Windows Division" 5,259 Milliarden US-Dollar (+11%), für die "Business Division" 6,479 Milliarden US-Dollar (+3%) und für das Segment "Entertainment and Devices" 4,152 Milliarden US-Dollar (-2%).
 
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Dotcoms MEGA startet MEGA-unsicher

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2013, 16:32:09
Schon kurz nach seinem offiziellen Start war der neue Cloud-Speicher-Dienst MEGA dem Ansturm der Interessenten nicht mehr gewachsen und hatte mit massiven Ausfällen zu kämpfen. Nun, da sich die Lage etwas entspannt hat, beunruhigen erste Untersuchungen des Sicherheitskonzepts.

Laut Kim Dotcom alias Kim Schmitz alias "Kimble" alias "Kim Tim Jim Vestor" ist MEGA nicht weniger als "BIGGER. BETTER. FASTER. STRONGER. SAFER.". SICHERHEIT wird, wie auch alle übrigen Schlagwörter, bei Dotcom groß geschrieben und so steht "MEGA" für "MEGA Encrypted Global Access". Die Übertragung der Daten verläuft End-To-End verschlüsselt, soll heißen: Die Dateien werden schon vor dem Hochladen verschlüsselt und erst nach dem Herunterladen entschlüsselt. Für die Verschlüsselung verwendet der Anbieter RSA-2048 als Kompromiss aus Sicherheit und Leistung - und auf den ersten Blick wirkt dieses Konzept stimmig.

Die Sicherheitsexperten von fail0verflow haben sich daher erst gar nicht mit der Verschlüsselung aufgehalten, sondern viel mehr untersucht, wie sicher die Webseite von MEGA ist. Die Ver- und Entschlüsselung findet nämlich über die Webseite von MEGA statt, die hierzu JavaScript verwendet. Wenn es einem Angreifer gelingt, diesen JavaScript-Code zu verändern, bekommt er die Schlüssel der aktiven Nutzer sozusagen auf dem Silbertablett serviert. Und die Sicherheitsexperten wurden schnell fündig, denn lediglich MEGAs Startseite "index.html" liegt auf einem sicheren Server, der SSL mit einer 2048 Bit starken RSA-Verschlüsselung verwendet.

Alle weiteren Inhalte werden dynamisch von den Servern eines Content Distribution Networks (CDN) per JavaScript nachgeladen, doch diese Server verwenden lediglich eine 1024 Bit starke (bzw. schwache) SSL-Verbindung mit MD5-Autentifizierung. Um dieses Sicherheitsdefizit auszugleichen, vollzieht MEGA eine HASH-Prüfung der nachgeladenen Inhalte. Dieses Konzept, welches MEGA als "secure boot for websites" bezeichnet, könnte funktionieren, wenn das Hashing richtig umgesetzt wäre. Kurioserweise verwendet der Anbieter aber kein sicheres Verfahren wie SHA-256, sondern einen Cipher Block Chaining Message Authentication Code (CBC-MAC) mit einem festen Schlüssel (111111, 222222, 333333 oder 444444), der eigentlich für den Austausch von Nachrichten gedacht ist. Das Problem hierbei: Man kann auf einfache Weise Inhalte mit eigenem Code generieren, die dennoch den richtigen HASH liefern. Wer sich also Zugriff auf einen einzigen Server im Content Distribution Network verschafft, kann die externen Inhalte manipulieren, die HASH-Prüfung täuschen und eigenen JavaScript-Code auf den MEGA-Server einschleusen.

Nachdem fail0verflow über diesen gravierenden Fehler berichtet hatte, stellte MEGA die Hash-Prüfung auf SHA-256 um. Zumindest ist der Anbieter bemüht, seine Sicherheitslücken schnell auszumerzen. Dennoch bleibt die Frage, warum die Kontrolle der extern nachgeladenen Inhalte zunächst derart unorthodox und angreifbar umgesetzt wurde. Auf einen Dienst, der sich SICHERHEIT (mit Großbuchstaben) auf die Fahne geschrieben hat, werfen solche Schlampereien jedenfalls kein gutes Licht.
 
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Nokia schreibt wieder schwarze Zahlen

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2013, 14:17:34
Der finnische Mobilfunkspezialist Nokia sieht endlich wieder etwas Licht am Ende des Tunnels. Im Abschlussquartal des Geschäftsjahres 2012 schrieb das angeschlagene Unternehmen endlich wieder schwarze Zahlen und konnte seinen Umsatz - zumindest sequentiell - zweistellig steigern.

Nokias Umsatz belief sich im vierten Quartal 2012 auf 8,041 Milliarden Euro. Das sind zwar zwanzig Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (Q4/2011: 10,005 Milliarden Euro), doch zugleich auch elf Prozent mehr als im vorausgegangenen Quartal (Q3/2012: 7,239 Milliarden Euro). Viel wichtiger ist jedoch, dass Nokia mit seinem operativen Geschäft einen Gewinn in Höhe von 439 Millionen Euro erzielte. Vor einem Jahr stand ein operativer Verlust in Höhe von 954 Millionen Euro zu Buche und im dritten Quartal 2012 summierten sich die roten Zahlen auf 576 Millionen Euro. Und auch unter dem Strich stehen endlich wieder schwarze Zahlen: Den Gewinn pro Aktie beziffert Nokia auf 0,05 Euro nach einem Verlust von 0,29 Euro im Vorjahreszeitraum und einem Minus von 0,26 Euro im dritten Quartal.

Betrachten wir das gesamte Geschäftsjahr 2012, dominiert der negative Trend der ersten neun Monate. Der Umsatz des Unternehmens ist um 22 Prozent auf 30,176 Milliarden Euro (2011: 38,659 Milliarden Euro) eingebrochen, zugleich ist der operative Verlust von 1,073 Milliarden Euro auf 2,303 Milliarden Euro angewachsen. Der Verlust pro Anteil summiert sich auf 0,84 Euro, 2011 waren es "nur" 0,31 Euro gewesen.

Im vierten Quartal 2012 konnte Nokia 6,6 Millionen Smartphones verkaufen und erzielte damit einen Umsatz in Höhe von 1,225 Milliarden Euro. Während die Verkaufszahlen sequentiell um fünf Prozent gestiegen sind, schoss der Umsatz um 26 Prozent in die Höhe. Hier konnte der Hersteller klar von den teuren Neuvorstellungen auf Basis von Windows Phone 8 profitieren. Vom Glanz vergangener Jahre ist Nokia aber noch weit entfernt: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die mit Smartphones erzielten Umsätze um 55 Prozent und die Verkaufszahlen sogar um 66 Prozent.

Der Umsatz mit Mobiltelefonen kletterte im Abschlussquartal sequentiell um vier Prozent auf 2,468 Milliarden Euro, auch bei den Stückzahlen konnte sich Nokia um vier Prozent auf 79,6 Millionen Geräte verbessern. Verglichen mit dem vierten Quartal 2011 brach der Absatz von Mobiltelefonen um 15 Prozent ein, zugleich verringerte sich der dazugehörige Umsatz um 19 Prozent.

Die schmerzhaften Einschnitte beim Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks haben indes zu einer erfolgreichen Trendwende geführt. Sequentiell konnte der Umsatz dieser Sparte um 14 Prozent auf 3,988 Milliarden Euro zulegen und auch im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Plus von fünf Prozent. Der operative Gewinn von Nokia Siemens Networks liegt um beachtliche 38 Prozent über dem Wert des dritten Quartals 2012 und schoss verglichen mit dem Abschlussquartal 2011 sogar um 275 Prozent in die Höhe.
 
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Sicherheits-Update für Googles Chrome

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2013, 12:19:50
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X, Linux und ChromeFrame auf die Version 24.0.1312.56 aktualisiert. Das Update behebt drei Probleme und schließt fünf Sicherheitslücken, von denen drei ein hohes Risiko darstellen.

Die hochgefährlichen Schwachstellen betreffen die Verwendung nicht unterstützter Sampling-Raten bei der Audiowiedergabe, einen ungeprüften Array-Index beim Blockieren von Inhalten sowie die Verwendung bereits aus dem Speicher gelöschter Objekte bei der Anzeige von Schriftarten. Hinzu kommen zwei mittelschwere Fehler - eine fehlende Validierung von URLs beim Öffnen neuer Fenster und Probleme durch Pfadangaben, die NULL-Zeichen enthalten.

Zudem haben die Entwickler drei nicht sicherheitsrelevante Probleme behoben: So wurde das Scrollen mit dem Mausrad verbessert, eine Regression bei der Markierung zuvor besuchter Links behoben und ein Fehler bei der Installation unter Windows beseitigt. Wurde Chrome von einem Konto mit Administratorrechten installiert, konnten normale Benutzer das Programm nicht starten.

Download:
 
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Apples "Rekordgewinn" frustriert die Anleger

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2013, 11:58:11
Wie wir bereits gestern berichteten, konnte Apple mit seinen Quartalszahlen auch einen neuen Rekordumsatz und Rekordgewinn vermelden. Dennoch wurde Apple von den Investoren nachbörslich abgestraft und die Aktie des Unternehmens verlor zwischenzeitlich mehr als zehn Prozent.

Um 16:30 Uhr Ortszeit ging das Wertpapier mit 527,97 US-Dollar in den nachbörslichen Handel und erreichte um 18:15 Uhr seinen Tiefstand mit 457,30 US-Dollar. Im weiteren Verlauf erholte sich Apples Aktie leicht auf 463,78 US-Dollar, doch auch dies bedeutet einen Kursrutsch um 9,77 Prozent. Zur Erinnerung: Im September 2012 hatte Apples Aktie noch mehr als 700 US-Dollar gekostet.

Die Unzufriedenheit der Anleger hat durchaus ihren Grund, denn während Apple auch weiterhin gut verdient, scheint das Unternehmen an erste Wachstumsgrenzen zu stoßen. Während Apple seinen Umsatz im letzten Quartal um 17,65 Prozent auf 54,512 Milliarden US-Dollar steigern konnte, ist der verkündete "Rekordgewinn" reine Makulatur: Der Nettogewinn fiel mit 13,078 Milliarden US-Dollar lediglich um 0,11 Prozent höher aus als im Vorjahreszeitraum, der operative Gewinn brach um 0,75 Prozent auf 17,210 Milliarden US-Dollar ein und auch der Gewinn je Aktie gab um 0,43 Prozent auf 13,81 US-Dollar nach. Hohe Entwicklungskosten und eine überraschend schwache Nachfrage für Mac-Computer hatten ein besseres Ergebnis verhindert.
Quelle: www.nasdaq.com
 
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Intel: 17 neue Prozessoren und eine Preissenkung

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2013, 11:30:10
Intel hat seine Preisliste aktualisiert und 17 neue Prozessoren eingepflegt. Acht der neuen Modelle starten im unteren Leistungsspektrum des Desktop-Segments, die neun übrigen CPUs sind für den Einsatz in Notebooks und Ultrabooks gedacht.

Der schnellste Neuling für Desktop-PCs ist der mit 3,2 GHz getaktete Dual-Core-Prozessor Core i3-3210. Er kostet mit 117 US-Dollar genauso viel wie der Core i3-3220, welcher 100 MHz schneller läuft. Mit dem G2130 hebt Intel die Taktrate seiner 22-nm-Pentiums auf 3,2 GHz an und behält zugleich den Preis von 86 US-Dollar bei. Parallel hierzu wurde der Preis des 100 MHz langsameren G2120 um 13 Prozent auf 75 US-Dollar reduziert. Drei weitere Pentium-CPUs positioniert Intel als Nachfolger bisheriger 32-nm-Modelle, zudem bringt Intel seine ersten 22-nm-Celerons in den Handel.

Die neuen Desktop-CPUs:
  • Core i3-3210: 117 US-Dollar
    2 Kerne (3,2 GHz), 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, 55 Watt TDP
  • Pentium G2130: 86 US-Dollar
    2 Kerne (3,2 GHz), 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, 55 Watt TDP
  • Pentium G2020: 64 US-Dollar
    2 Kerne (2,9 GHz), 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, 55 Watt TDP
  • Pentium G2010: 64 US-Dollar
    2 Kerne (2,8 GHz), 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, 55 Watt TDP
  • Pentium G2010T: 64 US-Dollar
    2 Kerne (2,5 GHz), 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, 35 Watt TDP
  • Celeron G1620: 52 US-Dollar
    2 Kerne (2,7 GHz), 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, 55 Watt TDP
  • Celeron G1610: 42 US-Dollar
    2 Kerne (2,6 GHz), 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, 55 Watt TDP
  • Celeron G1610T: 42 US-Dollar
    2 Kerne (2,3 GHz), 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, 35 Watt TDP
Für Notebooks und Ultrabooks gibt es fünf neue Core-Modelle, die sich an der Spitze der jeweiligen Verbrauchs- und Leistungsklassen einordnen. Sie übernehmen die Preise der bisherigen Top-Prozessoren, bringen aber einen Taktvorteil von 100 MHz. Zudem halten auch in mobilen Computern die ersten 22-nm-Celerons Einzug. Insbesondere die beiden ULV-Modelle Celeron 1037U und 1007U sollen preiswerte Laptops ermöglichen, deren flaches und leichtes Design den teuren Ultrabooks ähnelt.

Die neuen Mobil-CPUs:
  • Core i7-3540M: 346 US-Dollar
    2 Kerne (3,0 - 3,7 GHz), 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, 35 Watt TDP
  • Core i7-3687U: 346 US-Dollar
    2 Kerne (2,1 - 3,3 GHz), 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, 17 Watt TDP
  • Core i5-3380M: 266 US-Dollar
    2 Kerne (2,9 - 3,6 GHz), 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, 35 Watt TDP
  • Core i5-3340M: 225 US-Dollar
    2 Kerne (2,7 - 3,4 GHz), 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, 35 Watt TDP
  • Core i5-3437U: 225 US-Dollar
    2 Kerne (1,9 - 2,9 GHz), 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, 17 Watt TDP
  • Celeron 1020M: 86 US-Dollar
    2 Kerne (2,1 GHz), 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, 35 Watt TDP
  • Celeron 1000M: 86 US-Dollar
    2 Kerne (1,8 GHz), 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, 35 Watt TDP
  • Celeron 1037U: 86 US-Dollar
    2 Kerne (1,8 GHz), 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, 17 Watt TDP
  • Celeron 1007U: 86 US-Dollar
    2 Kerne (1,5 GHz), 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, 17 Watt TDP
 
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Bringt Apple ein 10-Zoll iPad zum Kinostart des Jobs-Films?

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2013, 10:40:52
Wie KitGuru berichtet, will Apple zum Kinostart des Films "jOBS" eine neue Version seines iPads in den Handel bringen. Das in der Meldung "iPad 5" genannte Gerät käme nur sechs Monate nach der letzten Überarbeitung und soll neben iOS 7 auch ein 10 Zoll großes Display bieten.

Trotz des größeren Displays könnte das iPad 5 dünner und leichter sein. Vermutlich wird mit dem größeren Display auch ein Wechsel des Seitenverhältnisses einhergehen. Bisher nutzt Apple für seine iPads 9,7 Zoll große Anzeigen mit einem Seitenverhältnis von 4 zu 3, während Mitbewerber wie Samsung auf 10,1 Zoll und das 16-zu-10-Format setzen. Sofern sich die Gerüchte bewahrheiten, müssten diesmal nicht nur die App-Entwickler ihre Programme anpassen, sondern auch Apples Partner ihr Zubehör überarbeiten.

Laut KitGuru sind Markteinführung und Kinostart für Ostern geplant. In "jOBS" spielt Ashton Kutcher die Rolle des im Oktober 2011 verstorbenen Apple-Gründes Steve Jobs. Regie hat Joshua Michael Stern, der mit "Neverwas" (2005) und "Swing Vote" (2008) eher mäßige Kost ablieferte, die hierzulande direkt auf DVD landete bzw. erst gar nicht in den Handel kam.
Quelle: www.kitguru.net
 
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3DMark für Windows 8 ist... noch nicht fertig

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2013, 10:11:45
Der Oktober 2012 kam und brachte uns Windows 8 inklusive DirectX 11.1. Es folgten Weihnachten, der Jahreswechsel und nun ist der erste Monat des Jahres 2013 schon fast vorbei. Was bisher noch nicht kam, ist eine neue Version des beliebten Grafiktests 3DMark.
Bild

Angesichts von Windows 8 und DirectX 11.1 wünschen sich nicht nur die professionellen Hardware-Tester, sondern auch viele ganz normale Kunden eine neue Version dieser Software. Dies ist auch Futuremark bewusst, dennoch konnte sich die Firma nicht zur Bekanntgabe eines Termins für die Veröffentlichung durchringen. In der neuesten Meldung von Futuremark heißt es:
"Simply put, 3DMark will be ready when it's ready, which we expect will be sooner rather than later."
Die neue Version ist also fertig, sobald sie fertig ist. Die Ergänzung, dass die Firma diesen Termin eher früher als später sieht, bleibt als einziger Hoffnungsschimmer. Futuremark arbeitet bei der Entwicklung von 3DMark eng mit Hard- und Software-Herstellern wie AMD, Intel, Microsoft und NVIDIA zusammen. Und gerade die Rücksprache mit den Herstellern scheint die Entwicklung zu verzögern:
"If there is a downside, it's that it takes time to gather and resolve the feedback from so many partners, and that is where we find ourselves today."
Im Rahmen seiner Mitteilung präsentiert Futuremark drei Screenshots. Diese zeigen die Testszenarien "Fire Strike" (High End DirectX 11), "Cloud Gate" (Notebooks und PCs) sowie "Ice Storm" (Windows, Windows RT, Android und iOS). Neu sind diese Screenshot allerdings nicht, bereits im Dezember 2012 hatte Futremark entsprechende Bilder und Videos veröffentlicht.
 
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Apple meldet Rekordumsatz und Rekordgewinn

reported by doelf, Mittwoch der 23.01.2013, 23:26:47
Für Apple endete am 29. Dezember 2012 bereits das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013 und dieses brachte dem Unternehmen einen neuen Rekordumsatz und einen neuen Rekordgewinn. Letzterer liegt allerdings nur minimal über dem Wert des Vorjahres und der Gewinn je Aktie ist sogar gesunken. Das Ende des rasanten Wachstums zeichnet sich ab.

Um einen Rekordgewinn vermelden zu können, musste Apple mindestens so genau nachzählen wie die Wahlhelfer in Florida. Zudem darf das Unternehmen die Zahlen nicht zu grob runden. Beim operativen Gewinn gibt es dennoch einen geringfügigen Rückgang von 17,340 Milliarden US-Dollar auf 17,210 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn stagniert im Jahresvergleich. Okay, die 13,078 Milliarden US-Dollar des ersten Quartals 2013 sind minimal mehr als die 13,064 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums, doch dafür fällt der Gewinn je Aktie mit 13,81 US-Dollar niedriger aus als im ersten Quartal 2012 (13,87 US-Dollar). Apples Gewinn konnte somit nicht vom deutlichen Umsatzwachstum profitieren - der Umsatz fiel mit 54,512 Milliarden US-Dollar nämlich um 17,65 Prozent höher aus als im Vorjahresquartal (Q1/2012: 46,333 Milliarden US-Dollar).

Im ersten Quartal 2013 konnte Apple 47,8 Millionen iPhones und 22,9 Millionen iPads verkaufen. Dies stellt einen deutlichen Zuwachs dar, vor einem Jahr waren es 37,0 Millionen iPhones und 15,4 Millionen iPads gewesen. Der Absatz der iPods schrumpfte auch in diesem Quartal und statt 15,4 Millionen Geräte konnte Apple nur noch 12,7 Millionen an den Mann (oder die Frau) bringen. Für eine Überraschung sorgen indes die Verkaufszahlen der Mac-Computer: Diese waren zuletzt leicht aber beständig gewachsen, doch ausgerechnet im Weihnachtsgeschäft entwickelten sich die Rechner zu Ladenhütern. Hatte Apple im ersten Quartal 2012 noch 5,2 Millionen Macs verkauft, waren es diesmal nur 4,1 Millionen. Auch sequentiell bedeutet dies einen Einbruch um 800.000 Einheiten.
Quelle: www.apple.com
 
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Bilanzierungspanne: OCZ meldet Abschluss der Untersuchungen

reported by doelf, Mittwoch der 23.01.2013, 15:04:50
Nach einer massiven Bilanzierungspanne hatte der SSD-Hersteller OCZ Technology die fristgerechte Veröffentlichung seines Quartalsberichts im Oktober 2012 versäumt. Aufgrund großer Unstimmigkeiten wurden externe Gutachter von Crowe Horwath LLP hinzugezogen, welche die Finanzen der Firma in den letzten Monaten durchleuchtet haben. Gestern meldete OCZ den Abschluss dieser Untersuchungen.

Laut Ralph Schmitt, CEO von OCZ Technology, kamen die externen Prüfer zu ähnlichen Ergebnissen wie das Unternehmen bei seinen internen Untersuchungen. Als Schwachstelle wurde die zeitliche Zuordnungen und Klassifizierung von Rabattaktionen zwischen Umsatz und Betriebskosten ausgemacht. Weitere Probleme ergeben sich aus der Höhe der Rückstellungen für Retouren und der zeitlichen Zuordnung der Umsatzrealisierung für bestimmte Transaktionen. Abermals kündigte OCZ die Veröffentlichung korrigierter Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 an, welches bereits am 29. Februar 2012 endete. Auch der für Oktober 2012 angekündigte Quartalsergebnis mache Fortschritte. Wann OCZ konkrete (und zur Abwechslung auch richtige) Zahlen auf den Tisch legen wird, ließ Schmitt abermals offen.

Da OCZ seiner Quartalsbericht-Pflicht nach wie vor nicht nachgekommen ist, droht weiterhin ein Ausschluss von der US-Technologiebörse NASDAQ. Zuletzt hatte diese OCZ einen Aufschub bis zum 28. Februar 2013 gewährt. Das Unternehmen hat zudem die Möglichkeit, die NASDAQ bis zum 1. Februar 2013 über seine weiteren Schritte zu informieren, um eine weitere Fristverlängerung bis zum 8. April 2013 zu erhalten. Unabhängig hiervon ermittelt auch die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC gegen OCZ.

In den vergangenen Wochen hatte OCZ mit Wells Fargo Capital Finance über frische Kredite verhandelt. Am 15. Januar 2013 einigte man sich auf eine Reduzierung des maximalen Darlehensbetrags von 35 Millionen US-Dollar auf 20 US-Millionen Dollar. Zum 31. Dezember 2012 belief sich der Saldo des ausstehenden Darlehens auf 7 Millionen US-Dollar, zum 30. November 2012 waren es 15 Millionen US-Dollar gewesen und zum 31. August 2012 rund 20 Millionen US-Dollar. An den neuen Kredit sind allerdings besondere Meldepflichten und eine Mindestliquidität geknüpft.

Als Reaktion auf die aktuelle Krise hatte OCZ seine Belegschaft und Produktpalette massiv reduziert, insbesondere im unteren Preissegment wurde das Sortiment der Firma um 80 Prozent ausgedünnt. Durch diese Maßnahme konnte OCZ auch seine Lagerbestände in den Vertriebskanälen unter 50 Millionen US-Dollar drücken.
Quelle: ir.stockpr.com
 
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Intel plant das Ende seiner Desktop-Mainboards

reported by doelf, Mittwoch der 23.01.2013, 14:15:36
Intel baut um und wird in den kommenden Jahren noch stärker auf Server, den Embedded-Markt, kompakte Desktop-Plattformen und Ultrabooks setzen. Hierzu wird das Unternehmen auch Ressourcen und Mitarbeiter aus seinem Mainboard-Bereich abziehen und die Entwicklung neuer Desktop-Mainboards aufgeben.

Der Ausstieg soll schrittweise über die nächsten drei Jahre stattfinden und Intel will seine letzten Desktop-Mainboards bereits im Laufe dieses Jahres vorstellen. Diese Hauptplatinen werden die kommenden Haswell-Prozessoren, also die vierte Generation der Core-Architektur, unterstützen. Auf die Qualität des Kundendienstes und die Garantieleistungen soll Intels Entscheidung indes keine Auswirkungen haben. Zudem wird Intel auch weiterhin Referenz-Designs für Desktop-CPUs entwickeln. Während Intels Desktop-Mainboards im Endkundensegment keine große Rolle spielen, sind die Hauptplatinen im Geschäftssegment recht beliebt. Intel bietet nämlich diverse Modelle auf Basis seiner Q-Chipsätze an, die wichtige Management-Funktionen beherrschen.

Intels Entscheidung bedeutet indes keinen Ausstieg aus dem Desktop-Segment, die Firma wird auch weiterhin auf dieses Format setzen und entsprechende Prozessoren anbieten. Im Bereich der Hauptplatinen gibt es wesentlich größere Hersteller als Intel, beispielsweise die taiwanischen Firmen ASUS, Gigabyte und MSI. Weitere Alternativen sind ASRock, Biostar und ECS. Und große PC-Hersteller wie Acer, Dell, HP und Lenovo entwickeln sowieso ihre eigenen Motherboards. Für den zukünftigen PC-Bedarf ambitionierter Spieler, Übertakter und Konsumenten ist also auch weiterhin gesorgt. Dennoch hat Intels Ausstieg aus der Mainboard-Fertigung nach zwanzig Jahren im Geschäft ohne Zweifel einen symbolischen Wert.
Quelle: hardocp.com
 
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Microsoft gibt SDK für Windows Phone 7.8 frei

reported by doelf, Mittwoch der 23.01.2013, 13:36:35
Microsoft hat gestern sein Entwicklungspaket für Windows Phone aktualisiert. Die neue Version unterstützt Windows Phone 7.8, welches als Update für die letztjährigen Smartphones gedacht ist, die mit Windows Phone 7.5 ausgeliefert wurden. Auf diesen Geräten kann Windows Phone 8.0 nicht genutzt werden.

Das Software Development Kit (SDK) ermöglicht es Entwicklern, ihre Apps für Windows Phone 7.8 anzupassen. Dafür liefert Microsoft zwei neue Emulatoren mit, welche Windows Phone 7.8 (Build 8858) auf Geräten mit 512 bzw. 256 MB Arbeitsspeicher simulieren. Auch nach dem Update lassen sich mit dem SDK Geräte mit Windows Phone 7.5 emulieren und neue APIs werden auch nicht mitgeliefert. Primär geht es bei Windows Phone 7.8 um eine optische Angleichung an die Benutzeroberfläche von Windows Phone 8.0. Unter Windows Phone 7.8 lassen sich die Kacheln leichter anordnen und auch "Live Tiles", also Kacheln mit sich ändernden Informationen, werden unterstützt.

Wichtig: Das "Windows Phone SDK Update für Windows Phone 7.8" ist ein reines Update und benötigt daher eine vorhandene Installation des Entwicklungspakets. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Version 7.1, 7.1.1 oder 8.0 verwendet.

Download: Windows Phone SDK Update für Windows Phone 7.8 - 1,1 MByte
 
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IBM beendet 2012 mit Rekordquartal

reported by doelf, Mittwoch der 23.01.2013, 00:30:54
Big Blue trotzt der Krise und hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem neuen Rekordquartal beendet. Die neuen Bestwerte wurden beim Profit, beim Gewinn je Aktie und beim Barmittelzufluss gesetzt, lediglich der Umsatz gab um 1,6 Prozent nach. Und auch für 2013 gibt sich IBM optimistisch.

IBMs Umsatz belief sich im vierten Quartal 2012 auf 29,304 Milliarden US-Dollar nach 29,486 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum (-1,6%). Dafür kletterte der Nettogewinn um 6,3 Prozent auf 5,833 Milliarden US-Dollar (Q4/2011: 5,490 Milliarden US-Dollar) und der Gewinn pro Aktie verbesserte sich um elf Prozent auf 5,13 US-Dollar (Q4/2011: 4,62 US-Dollar). Wenn wir das gesamte Geschäftsjahr betrachten, ist IBMs Umsatz um 2,3 Prozent auf 104,507 Milliarden US-Dollar (2011: 106,916 Milliarden US-Dollar) geschrumpft. Dennoch konnte Big Blue seinen Nettogewinn (GAAP) um 4,7 Prozent auf 16,604 Milliarden US-Dollar (2011: 15,855 Milliarden US-Dollar) steigern. Der Gewinn pro Anteil lag 2012 bei 14,37 US-Dollar und damit exakt zehn Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres (13,06 US-Dollar).

Während IBMs Umsatz im vergangenen Jahr in Amerika, Europa, dem Mittleren Osten und Afrika um ein bis sechs Prozent schrumpfte, gab es in Asien einen Zuwachs um drei Prozent. Für Brasilien, Russland und China meldet die Firma eine Umsatzsteigerung von sieben Prozent. In den Unternehmensbereichen "Global Services" und "Global Technology Services" gab der Umsatz um zwei Prozent nach, "Global Business Services" verzeichnete einen Einbruch um vier Prozent und im Segment "Systems and Technology" waren es sogar sieben Prozent. Lediglich bei der Software konnte IBM seinen Umsatz um zwei Prozent verbessern. Nach 13,06 US-Dollar im Jahr 2011 und 14,37 US-Dollar im Jahr 2012 erwartet IBM für 2013 einen Gewinn je Aktie (GAAP) in Höhe von 15,53 US-Dollar.
Quelle: www.ibm.com
 
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Googles Jahresumsatz überschreitet 50 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2013, 23:48:05
Der Internetriese Google hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen. Das Unternehmen erzielte erstmals einen Jahresumsatz von mehr als 50 Milliarden US-Dollar und konnte den Umsatz des vierten Quartals 2011 um stolze 36 Prozent überbieten. Zudem gelang es Google, mit Motorola Home einen Unkostenfaktor zu verkaufen.

Google hatte die Übernahme von Motorola Mobile im August 2011 angekündigt und im Mai 2012 abgeschlossen. Für den Mobilfunkpionier hatte Google stolze 12,5 Milliarden US-Dollar gezahlt und wird sich im kommenden Jahr einen Teil davon zurückholen. Im Dezember 2012 hatte Google erklärt, mit der Arris Group eine Übereinkunft über den Verkauf der Home-Sparte von Motorola getroffen zu haben. Das Volumen des Geschäfts, welches in diesem Jahr über die Bühne gehen soll, beziffert Google auf 2,35 Milliarden US-Dollar. Aus diesem Grund werden die Zahlen der Home-Sparte als eingestelltes Geschäftsfeld geführt.

Googles Umsatz belief sich im vierten Quartal 2012 auf 14,419 Milliarden US-Dollar, wobei 1,514 Milliarden US-Dollar von Motorola Mobile stammen. Im Vorjahreszeitraum hatte Googles Umsatz noch bei 10,584 Milliarden US-Dollar gelegen. Der operative Gewinn (GAAP) rutschte indes von 3,507 Milliarden US-Dollar auf 3,394 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn (GAAP) von 2,705 Milliarden US-Dollar auf 2,886 Milliarden US-Dollar zulegen konnte. Der Gewinn pro Aktie (GAAP) stieg von 8,22 US-Dollar auf 8,62 US-Dollar.

Im gesamten Geschäftsjahr erzielte Google einen Umsatz in Höhe von 50,175 Milliarden US-Dollar nach 37,905 Milliarden US-Dollar im Jahr 2011. Motorola Mobile steuerte hierzu 4,136 Milliarden US-Dollar bei. Beim operativen Gewinn (GAAP) sehen wir eine Verbesserung von 11,742 Milliarden US-Dollar auf 12,760 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn (GAAP) wuchs um exakt eine Milliarde auf 10,737 Milliarden US-Dollar. Für den Gewinn je Anteil (GAAP) bedeutet dies eine Steigerung von 29,76 US-Dollar auf 32,31 US-Dollar. Google beschäftigte am 31. Dezember 2012 weltweit 53.861 Personen in Vollzeit, drei Monate zuvor waren es 53.546 gewesen.
 
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Schwacher PC-Markt macht AMD zu schaffen

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2013, 22:56:21
Der seit Monaten schwächelnde PC-Markt hat dem CPU- und GPU-Hersteller AMD im vierten Quartal sowie im gesamten Geschäftsjahr 2012 schwer zu schaffen gemacht. Wie zuvor schon beim Mitbewerber Intel zeigt sich auch bei den Quartalszahlen von AMD kein positiver Effekt durch die Markteinführung von Windows 8. Stattdessen rutsche AMD wieder tiefer in die Verlustzone.

AMDs Umsatz belief sich im vierten Quartal 2012 auf 1,16 Milliarden US-Dollar und lag damit um 32 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (Q4/2011: 1,69 Milliarden US-Dollar). Auch sequentiell bedeutet dies einen Einbruch um 9 Prozent (Q3/2012: 1,27 Milliarden US-Dollar), obwohl das vierte Quartal in der Computerbranche traditionell das umsatzstärkste ist. Der operative Verlust (GAAP) weitete sich sequentiell von 131 Millionen US-Dollar auf 422 Millionen US-Dollar aus, im Vorjahr hatte AMD noch einen operativen Gewinn in Höhe von 71 Millionen US-Dollar erzielt. Unter dem Strich steht ein Nettoverlust (GAAP) von 473 Millionen US-Dollar bzw. 0,63 US-Doller je Aktie nach einem Nettoverlust von 177 Millionen US-Dollar bzw. 0,24 US-Dollar je Anteil im vierten Quartal 2011.

Die Zahlen des vierten Quartals enthalten eine einmalige Abschreibung auf Inventar in Höhe von ca. 100 Millionen US-Dollar. Hinzu kommen einmalige Restrukturierungskosten von 90 Millionen US-Dollar, welche größtenteils für Abfindungen gezahlt wurden. Weitere 273 Millionen US-Dollar musste AMD aufgrund nicht abgenommener Wafer an Globlfoundries überweisen - die Liefervereinbarungen zwischen den beiden Firmen enthalten eine Klausel des Typs "take or pay" ("nehme oder zahle"). Betrachtet man die non-GAAP-Zahlen, sieht das vierte Quartal nicht mehr ganz so schlimm aus: Der operative Verlust liegt bei 55 Millionen US-Dollar und der Nettoverlust bei 102 Millionen US-Dollar bzw. 0,14 US-Dollar pro Anteil.

Das Geschäftsjahr 2012 brachte AMD Umsätze in Höhe von 5,42 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen bleibt damit um 17 Prozent unter den 6,57 Milliarden US-Dollar des Vorjahres. Operativ belief sich der Verlust (GAAP) auf 1,06 Milliarden US-Dollar nach einem operativen Gewinn von 368 Millionen US-Dollar im Jahr 2011. Den Nettoverlust (GAAP) beziffert AMD auf 1,18 Milliarden US-Dollar bzw. 1,60 US-Dollar je Aktie. Vor einem Jahr hatte AMD noch 491 Millionen US-Dollar in schwarzen Zahlen geschrieben und 0,66 US-Dollar je Anteil verdient. Auch der Ausblick auf das erste Quartal 2013 drückt die Erwartungen: AMD geht derzeit von einem sequentiellen Umsatzrückgang zwischen 6 und 12 Prozent aus.
 
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Seamonkey 2.15.1 behebt zwei Fehler

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2013, 14:36:05
Die Internet-Suite Seamonkey 2.15.1 behebt zwei Fehler, welche Mozillas Entwickler zuvor schon im Firefox 18.0.1 beseitigt hatten. Hierzu gehören mehrere Probleme mit Proxy-Servern, welche im Zuge der umfassenden Überarbeitung (und Beschleunigung) der Proxy-Verbindungen entstanden sind. Die zweite Änderung betrifft den Unity-Player, der unter Mac OS X abstürzte.

Download:
 
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Foxit Reader 5.4.5 schließt kritische Sicherheitslücke

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2013, 14:15:22
Mit dem Update auf die Version 5.4.5 wurde eine kritische Schwachstelle im Browser-Plugin des Foxit Readers geschlossen. Ein sofortiges Update ist anzuraten, denn der Fehler lässt sich über das Internet ausbeuten und ermöglicht Angreifern das Einschleusen von Schadcode.

Bei der Installation des Foxit Readers fügt das Programm den Internetbrowsern Chrome, Firefox, Opera und Safari ein eigenes Plugin hinzu. Dieses umfasst die Bibliothek "npFoxitReaderPlugin.dll", bei der sehr lange URLs einen Stack-Puffer zum Überlaufen bringen. Der italienische Sicherheitsspezialist Andrea Micalizzi konnte über diesen Fehler eigenen Code im Speicher des angegriffenen Rechners platzieren und ausführen. Der Fehler wurde am 8. Januar 2013 gemeldet und das Update liegt seit dem 17. Januar 2013 zum Download bereit.

Download: Foxit Reader 5.4.5
 
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Offiziell bestätigt: Samsung Galaxy Note 8 kommt

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2013, 13:53:58
Das südkoreanische Nachrichtenportal iNews24 hat von Samsungs Mobil-Chef JK Shin erfahren, dass das Unternehmen einen Tablet-PC namens Galaxy Note 8 mit einem acht Zoll großen Display auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentieren wird. Weitere Details ließ sich der Manager leider nicht entlocken.

Unsere Kollegen von Engadget vermuten hinter dem Galaxy Note 8 einen Prototypen mit der Produktkennung GT-N5100. Kürzlich waren Leistungsmessungen des GT-N5100 aufgetaucht, die auf eine 1,60 GHz schnelle Vierkern-CPU vom Typ Exynos hindeuten. Das Display des Gerätes soll eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten bieten und läge damit auf dem Niveau des wesentlich größeren Galaxy Note 10.1.
 
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China Times: Zwei neue iPhone-Modelle mit bis zu 4,8 Zoll im Juni

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2013, 10:43:39
Die China Times will über Kontakte mit Zulieferern erfahren haben, dass Apple im Juni 2013 gleich zwei neue iPhone-Modelle vorstellen wird. Neben dem iPhone 5S, welches auch weiterhin ein 4,0 Zoll großes Display haben soll, stehe auch ein iPhone Math mit 4,8 Zoll großer Anzeige in den Startlöchern.

Beide Geräte sollen eine Hauptkamera mit 8 Megapixel Auflösung bieten und einen neuen LTE-Chip umfassen. Die Zulieferer planen, ihre Bauteilproduktion im März hochzufahren. Der Zusammenbau der Geräte soll dann ab April bei Foxconn stattfinden. Für das Jahresende 2013 kündigte die China Times eine weitere Produktüberarbeitung an, bei der die Hauptkamera angeblich auf 12 Megapixel aufgewertet wird. Die Zeitung führt etliche Zulieferer auf, nennt aber keine weiteren Details zu den Geräten. Auch auf eine eventuelle Einstiegsvariante des iPhone geht die Meldung nicht ein.
 
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SimCity: EA droht Beta-Testern mit Verbannung

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2013, 10:21:27
Nutzungsvereinbarungen sind oft das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Insofern ist es recht praktisch, dass die meisten nur noch in digitaler Form veröffentlicht werden und man die ellenlangen Texte schnell wieder wegklicken kann. Spieler, die sich für den Beta-Test von SimCity angemeldet haben, sollten diesmal allerdings weiterlesen.

Der Herausgeber Electronic Arts (EA) ist für seine einseitigen Nutzungsvereinbarungen bekannt, doch beim Beta-Test von SimCity haben sich die Rechtsexperten der Firma selbst übertroffen. Es geht insbesondere um den folgenden Absatz:
"It is understood and agreed that, as part of your participation in the Beta Program, it is your responsibility to report all known bugs, abuse of 'bugs', 'undocumented features' or other defects and problems related to the Game and Beta Software to EA as soon as they are found ('Bugs'). If you know about a Bug or have heard about a Bug and fail to report the Bug to EA, we reserve the right to treat you no differently from someone who abuses the Bug. You acknowledge that EA reserve the right to lock anyone caught abusing a Bug out of all EA products."
Zusammengefasst: EA verpflichtet die Beta-Tester, alle Fehler, den Missbrauch von Fehlern, undokumentierte Funktionen sowie weitere Defekte und Probleme unverzüglich zu melden. Gut, die Fehlersuche ist der Sinn und Zweck eines Beta-Tests und somit ist der Hinweis auf diese Pflicht nachvollziehbar. Doch dann schießt EA weit über das Ziel hinaus: Wer einen Fehler entdeckt oder auch nur davon hört und EA nicht sofort unterrichtet, wird genauso behandelt wie jemand, der Fehler missbräuchlich ausbeutet. Damit räumen die Beta-Tester dem Herausgeber das Recht ein, sie dauerhaft von allen EA-Produkten auszuschließen. Na, wenn das mal kein fetter Bug in den Nutzungsvereinbarungen ist...
 
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Windows Phone 7.8 ab dem 31. Januar... zumindest in Kolumbien

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2013, 09:56:51
Über Facebook hatte Microsoft am vergangenen Samstag erstmals einen konkreten Veröffentlichungstermin für Windows Phone 7.8 genannt. Die Ankündigung stammt von Microsofts kolumbianischer "Windows Phone"-Sektion, weshalb sich die Nachricht zunächst nur in Südamerika und dann im spanischsprachigen Teil des Internets verbreitete.

Hier die Mitteilung im Originalwortlaut:
"A partir del 31 de Enero y durante el primer trimestre de 2013 algunos terminales con Windows Phone 7.5 estarán recibiendo la actualización 7.8... Feliz fin de semana."
Und hier die Übersetzung:
"Ab dem 31. Januar und im Verlauf des ersten Quartals 2013 werden einige Geräte mit Windows Phone 7.5 eine Aktualisierung auf 7.8 erhalten... Ein schönes Wochenende."
Wann welche Geräte ein Update bekommen werden, bleibt vorerst noch unklar. Nokia hatte bereits vor einigen Tagen eine neue Bluetooth-Software veröffentlicht, welche zum Update auf das bisher noch nicht verfügbare Windows Phone 7.8 rät.
 
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ASUS P8Z77-I Deluxe - Kleines Mainboard, große Leistung

reported by doelf, Montag der 21.01.2013, 18:20:32
Die kompakte Mini-ITX-Plattform ist in den letzten Jahren zu einer echten Alternative zu größeren Formaten herangereift und wer sich heutzutage für ein Mini-ITX-Mainboard entscheidet, muss weder bei der Ausstattung noch bei der Leistung Verzicht üben. Ein Paradebeispiel hierfür ist unser heutiger Testkandidat, das ASUS P8Z77-I Deluxe.
Bild

Das ASUS P8Z77-I Deluxe bietet Vollausstattung inklusive USB 3.0, SATA 6Gb/s, Gigabit-LAN, Dual-Band-WLAN und Bluetooth 4.0. Dazu gibt es einen PCIe-x16-Steckplatz und einen spektakulären Spannungswandler mit zehn Phasen - und das alles auf eine Grundfläche von nur 170 x 170 Millimetern! Wer mit zwei DIMM-Slots und einem PCIe-x16-Steckplatz leben kann, muss bei dieser Hauptplatine keine weiteren Kompromisse eingehen. Das gilt auch für die Übertaktungsoptionen.
 
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Kim Dotcom startet neuen Cloud-Strorage-Dienst MEGA

reported by doelf, Sonntag der 20.01.2013, 13:21:21
Ein Jahr nach der Schließung von Megaupload und seiner Verhaftung ist Kim Dotcom alias Kim Schmitz alias "Kimble" alias "Kim Tim Jim Vestor" wieder oben auf. Gestern startete der selbsternannte Kämpfer für die Freiheit des Internets seinen neuen Dienst "MEGA". Und der ist nach eigenen Angaben "BIGGER. BETTER. FASTER. STRONGER. SAFER.".

Bei der offiziellen Vorstellung von MEGA frönte Dotcom einmal mehr der Selbstinszenierung und spielte vor der versammelte Journalistenschar die letztjährige Razzia nach - inklusive Helikopter, Stuntman und Modells in engen Uniformen. Dabei konnte man glatt vergessen, dass es nicht um den Hausherren, sondern ein neues Produkt ging. Die Macher von MEGA betonen, dass ihr Dienst in Neuseeland entwickelt wurde und auch dort beheimatet ist. Hintergrund hierfür dürfte sein, dass Kim Dotcom in den laufenden Prozessen um Megaupload Rückendeckung von den neuseeländischen Gerichten bekam, die die Bürgerrechte über die Urheberrechte stellten. Natürlich klingt es besser, die Standortfrage damit zu begründen, dass die Maori ihre Heimat als "Land der langen weißen Wolke" (Aotearoa) bezeichnen und dann den Bogen zum Cloud-Speicher zu schlagen.

End-To-End verschlüsselt
"MEGA" steht für "MEGA Encrypted Global Access" bietet seinen Kunden verschlüsselten Cloud-Speicher. Die Daten werden dabei schon vor dem Upload auf dem Computer des Benutzers per JavaScript verschlüsselt. Lädt man Dateien von MEGA herunter, findet die Entschlüsselung ebenfalls auf dem Computer des Benutzers statt. Für die Verschlüsselung verwendet der Anbieter RSA-2048 als Kompromiss zwischen Sicherheit und Leistung. Derzeit wird nämlich noch JavaScript für diese Aufgabe verwendet, was sich negativ auf die CPU-Last und die mögliche Bandbreite auswirkt. In Zukunft soll die WebCrypto-API von HTML5 dieses Problem lösen. Dank der End-To-End-Verschlüsselung kann MEGA die Daten seiner Benutzer nicht einsehen und darum - nach eigener Auffassung - auch nicht für diese haftbar gemacht werden. Und sollten neugierige Behörden die Server beschlagnahmen, müssen sie einen sehr hohen Aufwand treiben, um die Daten zu entschlüsseln. Schließlich verwendet jeder Benutzer einen anderen Schlüssel. Die Benutzer wiederum dürfen ihr Passwort nie verlieren, da es als Master-Key für alle Daten dient. Wer das Passwort vergisst, verliert somit auch alle Daten, die nicht anderswo gesichert wurden. Intern arbeitet MEGA zudem mit einer AES-128-Verschlüsselung.

Daten teilen
Trotz Verschlüsselung kann man seine Daten mit anderen teilen. So kann man Ordner oder einzelne Dateien für andere Nutzer freigeben. Besonders bequem ist es, einen Link zu verschicken, der einen öffentlichen RSA-Schlüssel beinhaltet. In diesem Fall reicht ein Klick zum Download aus. Alternativ kann man Links und Schlüssel voneinander trennen. Auf diese Weise kann man die Links auf Internetseite und in Foren veröffentlichen und zugleich den Benutzerkreis auf Personen mit gültigem Schlüssel eingrenzen.

Welcher Browser wird unterstützt?
Da MEGA JavaScript verwendet und ohne zusätzliche Apps und Plug-ins komplett im Browser läuft, unterstützt der Dienst alle modernen Internetbrowser. Empfohlen wird allerdings nur einer: Googles Chrome. Bei Firefox, Opera und dem Internet Explorer 10 kann es Probleme mit sehr großen Dateien geben, da diese Browser die Datei zunächst vollständig im Arbeitsspeicher ablegen müssen. Gleiches gilt für den Internet Explorer 9 und Safari 5, doch diese Browser stolpern auch beim Upload über diese Limitierung.

Was kostet der Spaß?
MEGA gibt es sowohl als Abonnement als auch kostenlos. Wir haben die wichtigsten Unterschiede in folgender Übersicht zusammengefasst:
  • kostenloser Zugang: 50 GB Speicherplatz
  • 9,99 Euro pro Monat: 500 GB Speicherplatz, 1 TB Übertragungsbandbreite
  • 19,99 Euro pro Monat: 2 TB Speicherplatz, 4 TB Übertragungsbandbreite
  • 29,99 Euro pro Monat: 4 TB Speicherplatz, 8 TB Übertragungsbandbreite
Die Preise sind also durchaus attraktiv. Was die Übertragungsbandbreite betrifft, so kann der Benutzer festlegen, wie viel er selbst benutzten will und wie viel er seinen Freunden zugesteht.
Quelle: mega.co.nz
 
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Fast fertig: LibreOffice 3.6.5 Release Candidate 2

reported by doelf, Samstag der 19.01.2013, 18:28:13
Nicht nur die neue Version 4.0 der quelloffenen Büro-Software LibreOffice steht kurz vor ihrer Fertigstellung, sondern auch die Version 3.6.5. Diese liegt bereits in Form eines zweiten Veröffentlichungskandidaten zum Download bereit.

Während die Entwicklungsschiene 4.0 die neuesten Funktionen und zahlreiche Änderungen bietet, verspricht die Generation 3.6 eine besonders hohe Zuverlässigkeit und zielt auf den Produktiveinsatz. Vergleichen mit LibreOffice 3.6.4 haben die Entwickler 85 Änderungen vorgenommen, darunter befinden sich auch sieben behobene Abstürze.

Download:
 
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Amazon schließt kritische Sicherheitslücke

reported by doelf, Samstag der 19.01.2013, 15:20:45
Aufgrund einer kritischen Sicherheitslücke waren Amazons Webseiten in Deutschland und in allen anderen Ländern anfällig für Cross-Site-Scripting. Unsere Kollegen von heise Security hatten den Online-Händler über das Problem informiert und dieser habe die Schwachstelle umgehend beseitigt.

Das Problem war die unzureichende Prüfung der Beitragstitel im Kundenforum. Hier konnten Angreifer ganz einfach JavaScript-Code eingeben, der dann beim Aufruf bestimmter Forumsseiten ausgeführt wurde. Angreifer konnten die präparierten Seiten auch als Link verschicken oder auf anderen Internetseiten einbinden. Mit Hilfe des JavaScript-Codes verschafften sich die Experten von heise Security Zugriff auf die Sitzungs-Cookies und darüber auf die Klarnamen, die E-Mail-Adressen und den Inhalt der Einkaufskörbe. Auch der Abgriff von Zugangsdaten und das Einbinden von Schadprogrammen wäre möglich gewesen. Die Schwachstelle wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beseitigt.
Quelle: www.heise.de
 
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Firefox 18.0.1 löst einige Probleme

reported by doelf, Samstag der 19.01.2013, 14:40:29
Nach der Veröffentlichung des Firefox 18.0 waren einige Fehler aufgetaucht, welche Mozillas Entwickler mit einem neuen Update angehen. Hierzu gehören mehrere Probleme mit Proxy-Servern, welche im Zuge der umfassenden Überarbeitung (und Beschleunigung) der Proxy-Verbindungen entstanden sind.

Auch die für Mac OS X 10.7 und neuer integrierte Unterstützung der hochauflösenden Retina-Displays (HiDPI) hat ihre Tücken. Um Rendering-Fehler zu vermeiden, wurde HiDPI für externe Bildschirme vorerst deaktiviert. Die letzte Änderung betrifft den Unity-Player, der unter Mac OS X abstürzte. Diesen Fehler konnten die Entwickler beseitigen. Wer keines der genannten Probleme hat, muss den Firefox 18.0.1 auch nicht unbedingt installieren, denn Sicherheits-Updates gibt es diesmal keine.

Download:
 
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Fast fertig: Internet Explorer 10 für Windows 7

reported by doelf, Samstag der 19.01.2013, 14:20:22
Die Fertigstellung des Internet Explorer 10 für Windows 7 wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Dies geht laut ZDNet aus einer E-Mail hervor, die Microsoft erst kürzlich an ausgewählte Tester verschickt hatte.

Die E-Mail wurde zusammen mit einer nicht-öffentlichen Testversion des Internet Explorer 10 verschickt, die darin als letzte Stufe vor der Auslieferung der finalen Software bezeichnet wurde. Obwohl Microsoft noch kein Veröffentlichungsdatum festgelegt hat, sollen die Tester eventuelle Probleme so schnell wie möglich melden. Dies lässt vermuten, dass die Auslieferung schon bald anlaufen wird. Der Internet Explorer 10 ist bereits ein Bestandteil von Windows 8, das Update für Windows 7 wird man nach der Veröffentlichung über Windows Update aufspielen können.
Quelle: www.zdnet.com
 
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Voreilig: Nokia-App rät zum Update auf Windows Phone 7.8

reported by doelf, Samstag der 19.01.2013, 13:45:52
Vor zwei Tagen hatte Nokia seine App "Bluetooth teilen" auf die Version 2.0.2.2 aktualisiert. Diese ermöglicht den Dateitransfer über Bluetooth und setzt Windows Phone 7.5 als Betriebssystem voraus. Wird dieses gefunden, empfiehlt die App allerdings das Update auf Windows Phone 7.8.

Genauer gesagt rät Nokia seinen Kunden, die Zune-Software zu starten und ihr Betriebssystem zu aktualisieren. Dies hat verständlicherweise für einige Verwirrung gesorgt, da Nokia bisher noch gar keine Updates auf Windows Phone 7.8 anbietet. Bleibt die Frage, ob sich Nokia hier nur ein ganz besonders schlechtes Timing geleistet hat, oder ob die von vielen Benutzern sehnlichst erwartete Freigabe der Betriebssystem-Updates unmittelbar bevorsteht.
 
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Wine 1.5.22 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 19.01.2013, 13:25:02
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit gestern ist Wine in der Entwicklungsversion 1.5.22 verfügbar, die nun auch ARM64 unterstützt.

Download: Wine 1.5.22

Für die Entwicklungsversion 1.5.22 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • New version of the Gecko engine.
  • Beginnings of the Mac graphics driver.
  • Support for ARM64 platforms.
  • Fixes for RTL text in Uniscribe.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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AMD veröffentlicht Catalyst Software Suite 13.1

reported by doelf, Freitag der 18.01.2013, 15:06:34
Nach drei Monaten und einigen Beta-Versionen hat AMD einen neuen WHQL-zertifizierten Grafiktreiber für alle Grafikkarten ab der Baureihe Radeon HD 5000 veröffentlicht. Der Catalyst 13.1 bringt optisch überarbeitete 3D-Einstellungen, verspricht mehr Leistung und behebt etliche Fehler.

Folgende Leistungsgewinne verspricht AMD für Grafikkarten der Baureihe Radeon HD 7000:
  • Battlefield 3: +10% bis 15%, in Einzelfällen bis zu +20%
  • Call of Duty Black Ops 2: Bessere CrossFire-Skalierung
  • Civilization V: +12%
  • DIRT Showdown: +10%
  • Far Cry 3: +25% (8xMSAA, SSAO); +15% (8xMSAA, HDAO)
  • Max Payne 3: +5%
  • Metro 2033: +7%
  • Sleeping Dogs: +8%
  • Sniper Elite - V2: +8%
  • StarCraft II: +10%
Noch deutlicher fallen die Zugewinne für die Notebook-GPU Radeon HD 7970M auf Plattformen mit AMDs Enduro Technologie aus:
  • 3DMark 06: +6%
  • 3DMark 11: +12%
  • 3DMark Vantage: +15%
  • AvP: +11%
  • Battlefield 3: +25%
  • Call of Duty Black Ops 2: +13%
  • Crysis 2: +45%
  • DiRT Showdown: +62%
  • ETQW: +8%
  • Hard Reset: +8%
  • Just Cause 2: +90%
  • The Chronicles of Riddick: +4%
  • Shogun 2: +56%
  • Sniper Elite V2: +60%
  • Tom Clancy's HAWX: +56%
  • Unigine Heaven: +33%
  • Wolfenstein: +9%
Download für APUs und Grafikkarten mit AMD (ATi) GPU: Zusätzlicher Download für Mainboards mit AMD (ATi) Chipsatz:
 
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"Star Wars: The Old Republic" in Schwulitäten

reported by doelf, Freitag der 18.01.2013, 11:20:55
Mit ihrer höchst inkonsequenten Haltung in Bezug auf gleichgeschlechtliche Beziehungen haben sich die Entwickler von "Star Wars: The Old Republic" zwischen alle Stühle gesetzt. Nachdem das Spiel streng heterosexuell gestartet war, wird nun auch Homosexualität ermöglicht. Allerdings mit abstrusen Auflagen.

Ja, über das Thema Sexualität in Computerspielen lässt sich trefflich streiten. Ob das Abtauchen in ein Rollenspiel tatsächlich auch virtuelle Beziehungen umfassen muss, bleibt letztendlich den Entwicklern überlassen. Tatsächlich scheint diese Komponente der Realitätsflucht für viele Spieler reizvoll zu sein und so wird sie immer öfter integriert. Allerdings geht dabei kaum jemand so inkonsequent vor wie BioWare bei "Star Wars: The Old Republic".

Am 20. Dezember 2011 startete "Star Wars: The Old Republic" als Abonnement mit einer streng heterosexuellen Ausrichtung. Dies führte immer wieder zur Kritik, welche die Entwickler allein schon aufgrund der besorgniserregenden Republikflucht ernst nehmen mussten. Im August 2012 kündigten BioWare und Electronic Arts eine Änderung des Geschäftsmodells, kostenlose Zugänge und weitere Neuerungen an. Zu letzteren sollte auch die Möglichkeit gehören, gleichgeschlechtliche Beziehungen zu haben. Seit dem 15. November 2012 gibt es die kostenlosen Zugänge für Charaktere bis Stufe 50, doch die Homosexualität lässt weiter auf sich warten.

Anfang des Jahres meldete sich dann Jeff Hickman, der Produktionsleiter des Spiels, zu Wort und entschuldigte sich für die Verspätung bei der Integration der Homosexualität. Da der Entwicklungsaufwand höher als erwartet sei, wird es vorerst keine gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit Begleitern (Companions) geben. Allerdings wurden einige Nicht-Spieler-Charaktere auf dem Planeten Makeb so programmiert, dass sie zustimmend auf homosexuelle Offerten reagieren. Man sei aber bemüht, weitere gleichgeschlechtliche Optionen zu schaffen.

Das ist ein Anfang, mag so mancher denken, aber es ist ein Anfang mit Beigeschmack. Die Auslagerung des Themas Homosexualität auf einen einzelnen, weit entfernten Planeten wirft aus keinem Blickwinkel ein positives Licht auf "Star Wars: The Old Republic". Während die einen Benutzer hierin eine klare Ausgrenzung sehen und sich diskriminiert fühlen, befürchten andere einen weiteren Untergang der Republik durch den Verfall von Ordnung und Moral. Mit der dunklen Seite der Macht können viele durchaus leben, nicht aber mit Schwulen und Lesben. Die Fronten sind verhärtet und die Entwickler haben sich zielsicher zwischen alle Stühle gesetzt.

Und als wäre die Ausgrenzung homosexueller Aktivitäten nicht schon peinlich genug, verfrachtet BioWare dieses heiße Eisen ausgerechnet auf einen Planeten, der zur angekündigten Erweiterung "Rise of the Hutt Cartel" gehört. Diese Erweiterung kostet Abonnenten 9,99 US-Dollar und wer einen kostenlosen Zugang nutzt, muss 19,99 US-Dollar bezahlen. Irgendwie klingt das mehr nach einem Schwulenstrich als nach einer echten Integration gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Zumindest liefern uns die Entwickler mit "Star Wars: The Old Republic" ein glänzendes Beispiel dafür, wie man mit diesem Thema nicht umgehen sollte.
Quelle: www.swtor.com
 
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openSUSE 12.3 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2013, 23:29:15
Die zweite Beta-Fassung der Linux-Distribution openSUSE 12.3 ist heute pünktlich erschienen. Es gibt nur kleine Änderungen, da sich die neue Version der Fertigstellung nähert und der erste Veröffentlichungskandidat bereits für den 7. Februar 2013 geplant ist.

openSUSE 12.3 Beta 2 basiert auf dem Kernel 3.7.1 und enthält das KDE-Desktop 4.10 in Form des Release Candidate 2. Die KDE-Entwickler werden vor der finalen Fassung noch einen dritten Veröffentlichungskandidaten einschieben. Mit an Bord sind die Dateimanager Thunar und PCMan, Firefox wurde auf die finale Version 18 aktualisiert und LLVM auf die finale Version 3.2. Hinzu kommen gdb 7.5 und postgresql 9.2. openSUSE 12.3 wird standardmäßig das erprobte und stabile LibreOffice 3.6.x verwenden. Für experimentierfreudige Zeitgenossen soll allerdings auch die Version 4.0 mitgeliefert werden. Im März 2013 soll openSUSE 12.3 fertig sein.

Download: openSUSE 12.3 Beta 2
 
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Intel war 2012 deutlich schwächer als 2011

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2013, 23:01:54
Wenn der CEO eines Unternehmens von "einem herausfordernden Umfeld" spricht, darf man keine neuen Rekordergebnisse erwarten. Und so verhält es sich auch mit Intels Geschäftszahlen für das Jahr 2012, die in allen Belangen unter denen des Vorjahres liegen.

Im vergangenen Jahr erzielte Intel einen Umsatz in Höhe von 53,3 Milliarden US-Dollar, das sind nur 1,2 Prozent weniger als die 54,0 Milliarden US-Dollar des Jahres 2011. Insbesondere des wichtige PC-Geschäft schwächelte und lag mit 34,3 Milliarden US-Dollar drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Data Center Group konnte ihren Umsatz hingegen um 6 Prozent auf 10,7 Milliarden US-Dollar steigern. Intels Architecture Group verzeichnet einen deutlichen Einbruch um 13 Prozent auf 4,4 Milliarden US-Dollar.

Die Bruttogewinnmarge des Chipriesen fiel von 62,5 auf 62,1 Prozent und das operative Ergebnis (GAAP) rutschte um 16 Prozent auf 14,6 Milliarden US-Dollar (2011: 17,5 Milliarden US-Dollar) ab. Ähnlich sieht es beim Nettogewinn (GAAP) aus, der um 15 Prozent auf 11,0 Milliarden US-Dollar (2011: 12,9 Milliarden US-Dollar) einbrach. Der Gewinn je Aktie fällt mit 2,13 US-Dollar um elf Prozent niedriger aus als im Vorjahr (2011: 2,39 US-Dollar).

Besonders enttäuschend verlief das vierte Quartal, in dem Intel nicht von der Veröffentlichung von Windows 8 und Server 2012 profitieren konnte. Der Umsatz gab um drei Prozent auf 13,5 Milliarden US-Dollar (Q4/2011: 13,9 Milliarden US-Dollar) nach und das operative Ergebnis (GAAP) brach um 31 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar (Q4/2011: 4,6 Milliarden US-Dollar) ein. Der Nettogewinn (GAAP) rutschte um 27 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar (Q4/2011: 3,4 Milliarden US-Dollar) und der Gewinn je Aktie (GAAP) um 25 Prozent auf 48 Cent (Q4/2011: 64 Cent).

Für das Gesamtjahr 2013 erwartet Intel eine Umsatzsteigerung im unteren einstelligen Prozent-Bereich und eine Bruttogewinnmarge von ca. 60 Prozent. Das erste Quartal 2013 soll einen Umsatz zwischen 12,2 und 13,2 Milliarden US-Dollar und eine Bruttogewinnmarge von um die 58 Prozent bringen.
 
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Nokia streicht weitere Arbeitsplätze

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2013, 17:18:43
Der kriselnde Mobilfunkspezialist Nokia will weitere 300 Arbeitsplätze abbauen und 820 Stellen an indische Partner auslagern. Über diese Maßnahmen hinaus sei vorerst keine weitere Personalreduzierung geplant, teilte das finnische Unternehmen mit.

Die Mehrzahl der Stellen geht in Finnland verloren und Nokia will die betroffenen Mitarbeiter finanziell entschädigen. Einige Aufgabenbereiche wird das Unternehmen an seine indischen Partner HCL Technologies und TATA Consultancy Services abgeben. Um welche Bereiche es sich dabei handelt, sagt Nokia allerdings nicht. Die jetzt angekündigten Schritte gehören zu dem Restrukturierungsplan, welchen die Finnen im Juni 2012 vorgelegt hatten.
Quelle: press.nokia.com
 
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eBay steigert Umsatz bei fallendem Gewinn

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2013, 16:36:15
Das Online-Auktionshaus eBay, welches mit PayPal über ein starkes zweites Standbein im Segment der Zahlungsdienstleister verfügt, hat seine Geschäftszahlen für das Jahr 2012 veröffentlicht. eBay vermeldet einen um 21 Prozent höheren Umsatz, zugleich ging der Gewinn des Unternehmens um 19 Prozent zurück.

Im Geschäftsjahr 2012 erzielte eBay einen Umsatz in Höhe von 14,072 Milliarden US-Dollar (2011: 11,652 Milliarden US-Dollar), wobei alleine 3,992 Milliarden US-Dollar auf das vierte Quartal fallen (Q4/2011: 3,380 Milliarden US-Dollar). Mit 5,574 Milliarden US-Dollar (2011: 4,412 Milliarden US-Dollar) steuerten die Zahlungsdienste mehr als ein Drittel zum Jahresumsatz bei, von den Marktplätzen kommen weitere 7,398 Milliarden US-Dollar (2011: 6,642 Milliarden US-Dollar). Während der Umsatz der Zahlungsdienste um 26 Prozent gestiegen ist, konnten die Marktplätze lediglich um 11 Prozent zulegen.

Der Nettogewinn (GAAP) belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 2,609 Milliarden US-Dollar (2011: 3,229 Milliarden US-Dollar), ein Minus von 19 Prozent. Hierbei spielt insbesondere das vierte Quartal eine große Rolle, dessen 751 Millionen US-Dollar deutliche 62 Prozent unter den 1,980 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums liegen. Auch der Gewinn pro Aktie brach 2012 um 19 Prozent auf 1,99 US-Dollar (2011: 2,46 US-Dollar) ein. Der Grund hierfür ist allerdings im Vorjahr zu suchen, als eBay seine restliche Skype-Beteiligung von 30 Prozent an Microsoft verkauft hatte. Lässt man diesen Posten außen vor, ergibt sich für den Nettogewinn (non-GAAP) ein Plus von 16 Prozent.

Für 2013 erwartet eBay einen Umsatz zwischen 16,000 und 16,500 Milliarden US-Dollar. Die zu erwartenden Gewinne je Aktie (GAAP) schätzt das Unternehmen auf 2,23 bis 2,29 US-Dollar.
 
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RTL steigt bei DVB-T aus

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2013, 15:22:14
Das digitale, terrestrische Fernsehen (DVB-T) verliert die Mediengruppe RTL Deutschland und damit die Sender RTL, VOX, Super RTL, RTL II und n-tv. Die bisher genutzten Frequenzen sollen am 31. Dezember 2014 abgeschaltet werden. Einzig in der Region München endet die Ausstrahlung bereits am 31. Mai 2013.

Als Gründe für den Ausstieg nennt die Mediengruppe RTL Deutschland fehlende Planungssicherheit und ein unsicheres Geschäftsmodell. So beklagt der Anbieter, dass Bund und Länder die bisherigen terrestrischen Frequenzen nur bis 2020 garantieren. Bereits im Jahr 2010 hatten Bund und Länder die Frequenzen zwischen 790 und 860 MHz der Rundfunknutzung entzogen, ohne dass es eine Kompensation für die betroffenen Veranstalter gegeben hatte.

Weiterhin befürwortet die Mediengruppe RTL Deutschland den Umstieg auf DVB-T2, welches neue Geräte erfordert. DVB-T2 verspricht nicht nur eine bessere Empfangs- und Bildqualität, sondern kann auch mehr Sender bei unveränderter Bandbreite übertragen. Im Zuge dieser Umstellung würde RTL sein terrestrisches Angebot verschlüsseln, doch weder DVB-T2 noch eine mögliche Verschlüsselung sind für Deutschland geplant. Anders sieht es in Österreich aus, wo der Anbieter diesen Weg gehen will.

Nach Angaben der Mediengruppe RTL Deutschland nutzen nur 4,2 Prozent ihrer Zuschauer DVB-T, zugleich sei die terrestrische Verbreitung des Fernsehsignals 30 mal teurer als über Satellit. Auch für den Zuschauer sei DVB-T nicht attraktiv, da sich hier nur 30 Programme übertragen lassen. Das Unternehmen sieht für seine DVB-T-Ausstrahlung kein tragfähiges Geschäftsmodell und wird die aktuellen Verträge zu den in der Einleitung genannten Terminen auslaufen lassen.
 
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Online-Handel sorgt für Insolvenzwelle in Großbritannien

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2013, 14:41:02
Normalerweise bringt das Jahresende den Handelsketten die höchsten Umsätze, doch in Großbritannien war die Kauflaune getrübt und es profitierte diesmal nur der Online-Handel. Immer mehr Händler, insbesondere jene mit vielen Filialen, geraten hierdurch in Bedrängnis, was zuletzt für eine Kette von Insolvenzen sorgte.

Das jüngste Opfer der übermächtigen Online-Konkurrenz ist der Video- und Spiele-Verleiher Blockbuster, der am gestrigen Mittwoch in die Insolvenz ging. Wie ein Vermerk am unteren Ende der Firmenseite erklärt, werden Blockbuster Entertainment Limited und Blockbuster GB Limited nun von den Wirtschaftsprüfern der Firma Deloitte LLP verwaltet. Bei Blockbuster geht es um 4.000 Arbeitsplätze.

Nur einen Tag zuvor übernahm Deloitte LLP auch das Ruder bei der traditionsreichen Plattenladenkette HMV (His Master's Voice). Das am 20. Juli 1921 in London gegründete Unternehmen hatte bereits im Dezember angekündigt, aufgrund des schwierigen Marktes bis Ende Januar 2013 frisches Geld zu benötigen. Nachdem keine Einigung mit den Banken erzielt werden konnte, stehen bei HMV nun 4.350 Arbeitsplätze auf der Kippe.

Auch der 1935 in Leicester gegründete Fotohändler Jessop Group Limited hatte eine lange Tradition, die ihn am Ende nicht retten konnte. Am 9. Januar 2013 verkündete Jessop seine Zahlungsunfähigkeit und die Verwaltung wurde an PwC übergeben. Bereits zwei Tage später wurden alle 187 Filialen geschlossen und das Online-Geschäft eingestellt. Hierdurch gingen 1.370 Arbeitsplätze verloren, am 14. Januar 2013 folgten 77 weitere Arbeitsplätze in der Verwaltung. Auch die zahlreichen Geschenkgutscheine, welche Jessop im Weihnachtsgeschäft verkauft hatte, sind nun völlig wertlos.

Bereits am 2. November 2012 traf es die Elektronikkette Comet Group Limited. Nach ihrer Insolvenz versuchte Deloitte LLP, also jene Firma, die derzeit an der Rettung von Blockbuster und HMV arbeitet, vergeblich, einen Käufer zu finden. Alle 236 Filialen wurden am 18. Dezember 2012, also mitten im Weihnachtsgeschäft, geschlossen. Comet wurde 1933 gegründet und war seit 1968 mit eigenen Geschäften als Händler aktiv.
 
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Firefox 19.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2013, 13:07:38
Mozillas Entwickler haben die zweite Beta-Version des Firefox 19.0 zum Download freigegeben. Die wohl wichtigste Änderung ist die Integration eines PDF-Betrachters. Zudem haben sich die Entwickler eines Dauerärgernisses angenommen und ermöglichen das Zurücksetzen des Suchmaschinenanbieters.

Dessen Voreinstellung wird leider viel zu oft von Drittsoftware auf andere Suchmaschinen umgebogen. Die Rücksetzung des Anbieters erfolgt allerdings noch etwas umständlich über den Aufruf von "about:config". Weitere Änderungen lassen den Firefox 19.0 schneller starten und der private Modus wird nun wieder korrekt angezeigt. Der Internetbrowser unterstützt neuerdings canvas.toBlob(), CSS @page sowie CSS Viewport-Angaben in Prozenten (vh, vw, vmin und vmax). CSS Text-Transform wurde um die Option "full-width" ergänzt. Die Veröffentlichung des finalen Firefox 19.0 ist für die Woche ab dem 18. Februar 2013 geplant.

Download:
 
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Adobe stopft kritische Schwachstellen in ColdFusion

reported by doelf, Mittwoch der 16.01.2013, 17:08:07
Mit einem Hotfix schließt Adobe vier kritische Sicherheitslücken in ColdFusion 10, 9.0.2, 9.0.1 und 9.0 für Windows, Mac OS X und Linux. Angreifer missbrauchen die Schwachstellen seit Anfang des Jahres, um die Kontrolle über Server, auf denen ColdFusion läuft, zu erlangen. Ein unverzügliches Update ist allen Nutzern anzuraten.

Die gefährlichste der vier Schwachstellen ermöglicht es unautorisierten Personen, sich administrative Rechte zu verschaffen und damit die Kontrolle über den Server zu erlangen. Mit Hilfe einer zweiten Sicherheitslücke lässt sich die Authentifizierung umgehen und eine dritte verschafft unautorisierten Personen Zugriff auf geschützte Verzeichnisse. Diese drei Fehler betreffen sowohl ColdFusion 10 als auch die Versionen 9.0.2, 9.0.1 und 9.0. Die vierte Schwachstelle findet sich ausschließlich in ColdFusion 9.x, sie ermöglicht den Abgriff von Informationen.

Download: ColdFusion Security Hotfix APSB13-03
Quelle: www.adobe.com
 
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Geheimnisverrat bei AMD durch Überläufer zu NVIDIA

reported by doelf, Mittwoch der 16.01.2013, 15:47:15
Der CPU- und Grafikspezialist AMD hat beim Distriktgericht von Massachusetts Klage gegen vier ehemalige Mitarbeiter, darunter der ehemalige Vizepräsident Robert Feldstein, eingereicht. Die vier Manager sollen bei ihrem Wechsel zum Mitbewerber NVIDIA haufenweise Firmengeheimnisse mitgenommen haben.

Laut AMD wurden mehr als 100.000 vertrauliche Dokumente und Dateien entwendet bzw. kopiert. Wie interne Nachforschungen ergaben, begann der Datendiebstahl im Juli 2012 mit dem Weggang von Robert Feldstein. In den folgenden sechs Monaten sollen auch Manoo Desai, Nicolas Kociuk und Richard Hagen systematisch Unterlagen gestohlen haben, indem sie Dateien auf externe Datenträger kopierten. Laut AMD handelt es sich um vertrauliche Daten und Geschäftsgeheimnisse, die von der Entwicklung zukünftiger Produkte und bis hin zu strategischen Unternehmensplanungen reichen.

Besonders pikant an dieser Angelegenheit ist der Umstand, dass alle vier Mitarbeiter zu AMDs wichtigstem Mitbewerber NVIDIA gewechselt sind. Bei der Untersuchung der Computer von Manoo Desai und Nicolas Kociuk zeigte sich zudem, dass Desai von Robert Feldstein und Richard Hagen abgeworben wurde. Desai wiederum überredete Kociuk zum Wechsel nach NVIDIA. Dabei hatten sich alle vier gegenüber AMD verpflichtet, keine ehemaligen Kollegen abzuwerben.
Quelle: de.scribd.com
 
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"Warzone 2100" - Version 3.1.0 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 16.01.2013, 15:08:03
Nach zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit gibt es wieder eine stabile Version der kostenlosen Echtzeitstrategie "Warzone 2100". Die Version 3.1.0 bringt erstmals "perfekt synchronisierte Multiplayer-Spiele", verbesserte Modelle und Texturen sowie eine höhere Intelligenz für die Computergegener.
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Natürlich wurden auch zahlreiche Fehler behoben, darunter ein Problem beim Laden von Mods unter Windows, diverse Logikfehler und ein Absturz beim Abbruch von Bauaufträgen. Allerdings offenbart das Spiel auch einen Fehler in Intels Grafiktreibern, der zum Absturz der Bibliothek "ig4icd32.dll" führt. Die Entwickler raten zum Abschalten der Shader und zu einer Fehlermeldung bei Intel.
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"Warzone 2100" wurde ursprünglich von "Pumpkin Studios" entwickelt und im Jahr 1999 als kommerzielles Spiel veröffentlicht. Fünf Jahre später wurde der Quellcode freigegeben und seither wird das Spiel von der Community weiterentwickelt. "Warzone 2100" spielt nach einem nuklearen Weltkrieg und stellt den Spieler vor die Aufgabe des Wiederaufbaus. Neben einem Kampagnenmodus kann man auch alleine oder mit anderen Gefechte austragen. Wir haben ein paar Screenshots erstellt, um euch einen Vorgeschmack zu geben.
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Mit mehr als 400 Technologien und der Möglichkeit, eigene Einheiten zu entwickeln, bietet die Echtzeitstrategie fast unzählige Möglichkeiten. Das Spiel ist kostenlos für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich, als Sprachen sind Deutsch, Englisch und Niederländisch enthalten. Optional kann man während der Installation Videosequenzen in unterschiedlichen Qualitäten herunterladen, welche allerdings nur in englischer Sprache angeboten werden.

Download: Warzone 2100 - Version 3.1.0 - 75,6 MByte
 
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Arbeitsspeicher: 2Gb-DDR3-Chips deutlich teurer

reported by doelf, Mittwoch der 16.01.2013, 13:14:06
Mitte Dezember setzten die Preise für 2Gb-DDR3-Chips zum Jahresendspurt an und schossen verglichen mit November um knapp 30 Prozent in die Höhe. Nach einer Beruhigung über den Jahreswechsel kam es in den letzten Tagen zu weiteren Kurssprüngen und inzwischen sind die Chips zwischen 50 und 64 Prozent teurer als vor zwei Monaten.

Hier die aktuelle Kursentwicklung an der asiatischen Speicherbörse:
  • Für DRAM-Chips des Typs 2Gb (256Mx8) DDR3-1600 musste man heute durchschnittlich 1,23 US-Dollar bezahlen, die DDR3-1333-Version wurde für 1,26 US-Dollar gehandelt und die eTT-Variante (funktionsgetestet, aber ohne Taktangabe) für 1,13 US-Dollar. Alleine seit Jahresbeginn sind die Preise um 18, 19 bzw. 15 Cent gestiegen, beim Vergleich mit Mitte November sehen wir sogar eine Verteuerung um 41, 43 und 44 Cent.

  • Etwas anders sieht es für Chips der Bauart 1Gb DDR3-1333 (128Mx8) aus: Diese waren mit 0,64 US-Dollar schon Mitte November verhältnismäßig teuer und kosteten damals fast soviel wie 2Gb-eTT-Chips. Seither ist ihr Kurs um vier Cent auf 0,68 US-Dollar geklettert. Diesen Wert hatten wir auch zu Jahresbeginn notiert.

  • Aufgrund der stark reduzierten Fertigungskapazitäten liegen die Kurse für Chips des Typs 1Gb DDR2-800 (128x8) auf einem sehr hohen Niveau und schwanken zudem stark. Heute musste man zwischen 0,98 und 1,55 US-Dollar für diese Chips bezahlen, der durchschnittliche Kurs belief sich auf 1,20 US-Dollar. Das ist lediglich ein Cent mehr als Mitte November.
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Wird TSMC die neuen Apple-SoCs fertigen?

reported by doelf, Mittwoch der 16.01.2013, 10:45:44
Das Verhältnis zwischen Apple und Samsung ist kälter als eisig. In der Vergangenheit lieferte die südkoreanische Firma Flash-Chips und Displays für Apples Geräte, wurde mittlerweile aber weitgehend ersetzt. Offenbar will Apple zukünftig auch die Fertigung seiner SoCs an andere Firmen vergeben.

Als neuer Partner wird schon seit längerer Zeit die Firma TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) gehandelt. In der chinesischsprachigen Presse wurde zuletzt vermehrt berichtet, dass TSMC eine 28-nm-Variante des Apple A6X fertigen wird. Apple hatte den A6X am 23. Oktober 2012 zusammen mit der 4. Generation des iPads vorgestellt und lässt den Chip bisher im 32-nm-Prozess bei Samsung produzieren. Die überarbeitete Variante wird für Mitte 2013 erwartet und soll in neuen Versionen des iPad und iPad mini zum Einsatz kommen.

Andere Quellen vermuten, dass TSMC erst ab Ende des Jahres für Apple arbeiten wird. Zu diesem Zeitpunkt will der Auftragsfertiger seinen 20-nm-Prozess zur Serienreife gebracht haben und dieser wäre für Apple hoch interessant. Sollte TSMC eine ausreichende Qualität und Ausbeute erreichen, würde der 20-nm-Prozess Apple neue Möglichkeiten bei Stromverbrauch und Taktraten eröffnen. Zudem könnten die beiden Firmen schon frühzeitig an Produkten in TSMCs 16-nm-FinFET-Prozess arbeiten, welchen die Taiwaner bis Ende 2014 zur Serienreife bringen wollen.
 
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Das iPhone 5S kommt im Juni oder Juli

reported by doelf, Mittwoch der 16.01.2013, 09:57:20
Der Analyst Peter Misek behauptet, dass Apple im Juni oder Juli 2013 ein iPhone 5S auf den Markt bringen will. Alles deute darauf hin, dass die Massenfertigung des neuen Modells bereits im März anlaufen wird. Möglicherweise sind zwei Varianten geplant.

Laut Misek hat Apple grünes Licht für eine preiswertere Variante des iPhone gegeben, was die zweite Variante erklären würde. Er vermutet dabei Polycarbonat als Gehäusematerial, ein vier Zoll großes Display mit einer durchschnittlicher Auflösung und den Verzicht auf LTE. Das iPhone 5S werde indes doch kein 4,8 Zoll großes Display bringen, der neuerliche Wechsel von Display-Größe und Auflösung sei erst für das iPhone 6 zu erwarten.

Die angeblichen Absatzprobleme des iPhone 5 hält Misek für unwahrscheinlich. Er vermutet vielmehr, dass Engpässe bei bestimmten Komponenten zu einer Überkapazität bei anderen geführt haben. Da der Nachfolger des iPhone 5 kurz vor dem Produktionsbeginn stehe, musste Apple seine Bestellungen entsprechend anpassen.
 
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Bestätigt: Media-Saturn verlässt China

reported by doelf, Mittwoch der 16.01.2013, 09:37:17
Nach einer zweijährigen Testphase beendet die zur Metro Group gehörende Elektronikhandelskette Media-Saturn ihr Engagement in China. Dies hat die Metro Group am heutigen Morgen anlässlich der Veröffentlichung ihrer Geschäftszahlen für 2012 mitgeteilt.

Die Entscheidung beruhe auf "den Erfahrungen und Prognosen aus der Ende Dezember beendeten, zweijährigen Testphase" erklärt das börsennotierte Unternehmen. Offenbar sieht die Metro Group in China derzeit keine Möglichkeit, mit Media-Saturn eine ausreichend starke Marktposition erreichen zu können. Dies überrascht, denn mit dem weltgrößten Auftragsfertiger Foxconn Technology Group hat man dort einen sehr starken Partner. Ob Foxconn den Geschäftsbetrieb alleine übernehmen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Hoffnungsvoller ist das Unternehmen für sein Großhandelsgeschäft mit METRO Cash & Carry, dieses soll in China weiter ausgebaut werden. Für Olaf Koch, den Vorstandsvorsitzenden der METRO AG, ist China auch weiterhin ein "wichtiger und zukunftsträchtiger Markt".

Die Geschäftszahlen für 2012 lösen indes wenig Begeisterung aus: Im Geschäftsjahr 2012 konnte die Metro Group ihren Umsatz um bescheidene 1,2 Prozent auf 66,7 Milliarden Euro (2011: 65,9 Milliarden Euro) verbessern, denn die anhaltende Eurokrise macht dem Handelsriesen zu schaffen. Bereinigt man diese Zahl um den Verkauf von Makro UK und Saturn Frankreich, ist der Umsatz zumindest um 2,3 Prozent gestiegen. Knapp die Hälfte des Umsatzes, 31,6 Milliarden Euro (+1,6%), steuerte die Großhandelskette METRO Cash & Carry bei. Es folgen die Elektronikhandelskette Media-Saturn mit 21,0 Milliarden Euro (+1,6%), die Warenhauskette Real mit 11,0 Milliarden Euro (-0,1%) und Galeria Kaufhof mit 3,1 Milliarden Euro (-0,9%). Seine EBIT-Prognose von rund 2,0 Milliarden Euro für 2012 hat das Unternehmen bestätigt.
 
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Fedora 18 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 15.01.2013, 18:57:31
Mit einer Verspätung von über zwei Monaten liegt die finale Fassung der Linux-Distribution Fedora 18 zum Download bereit. Fedora 18 basiert auf dem Kernel 3.6.0 und gelangt über den komplett neu gestalteten Anaconda-Installer auf den PC. Dieser bietet mehr Flexibilität und führt einige Aufgaben im Hintergrund aus, was die Installation beschleunigt.

Benutzer von Windows 8 sollten die Option "Fast Restart" deaktivieren, da ansonsten Datenverluste drohen. "Fast Restart" ist standardmäßig aktiviert und schickt Windows 8 in einen Ruhemodus, statt das System vollständig herunterzufahren. Falls ein anderes Betriebssystem auf die Systempartition zugreift, während Windows 8 ruht, kann das Dateisystem durcheinander geraten. Xorg kommt jetzt mit KMS-Treibern (Kernel Mode Setting) und Hot-Plugging für GPUs. Neben den bekannten Desktops GNOME 3.6, KDE 4.9 und Xfce 4.10 gehört auch die erste Veröffentlichung des MATE-Desktops zum Lieferumfang. Statt iptables kommt ab sofort firewalld als Firewall zum Einsatz. Diese Software ermöglicht das Ändern von Regeln, ohne dass die Netzverbindungen hierfür unterbrochen werden.

Download: Fedora 18
 
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"Age of Empires II": Kostenlose Erweiterung "Forgotten Empires"

reported by doelf, Dienstag der 15.01.2013, 17:55:39
Die Echtzeitstrategie "Age of Empires II" wurde von Ensemble Studios entwickelt und am 28. Oktober 1999 von Microsoft veröffentlicht. Seit Dezember 2012 gibt es frisches Futter für das dreizehn Jahre alte Spiel: Die kostenlose Erweiterung "Forgotten Empires".
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Das inoffizielle Fan-Projekt war seit 2009 in der Entwicklung und behebt auch einige Fehler des Originalspiels, darunter die fehlerhafte Farbdarstellung unter Windows 7 und 8. Natürlich unterstützt das Spiel auch Windows XP und Vista, Versionen für Apples Mac OS und Sonys PlayStation 2 sind hingegen nicht geplant. Aktuell sind die Sprachen Englisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch (traditionell und vereinfacht) enthalten, Deutsch, Französisch und Portugiesisch sollen später folgen.
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"Forgotten Empires" bringt uns fünf neue Zivilisationen: Indianer, Inka, Italiener, Slawen und Ungarn. Hinzu kommen 30 neue Technologien, 9 neue Einheiten und 11 neue Karten. Es gibt ein neues Gebäude und zwei neue Architektur-Sets, 20 neue Objekte für den Szenario-Editor sowie neue Kampagnen. Das Bevölkerungsmaximum wurde auf 50+ angehoben und es werden Auflösungen bis zu 1.920 x 1.440 Pixel - darunter auch Breitbildformate - unterstützt.
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Wichtig: Da es sich bei "Forgotten Empires" nicht um ein eigenständiges Spiel, sondern um eine Erweiterung handelt, wird das Originalspiel "Age of Empires II - Age of Kings" inklusive der offiziellen Erweiterung "The Conquerors" benötigt.

Download: Age of Empires II - Forgotten Empires - 3,4 MByte
 
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Unter 150 US-Dollar #2: Acer Iconia B1-A71

reported by doelf, Dienstag der 15.01.2013, 15:17:53
Neben ASUS wagt sich auch Acer mit seinen Tablet-PCs in den Preisbereich unter 150 US-Dollar vor. Das Iconia B1-A71 zielt laut Hersteller auf junge Nutzer und Kunden, die bisher noch keinen Tablet-PC besessen haben. Es ist auch als Zeitgerät für Familien gedacht.
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Wie ASUS beim MeMO Pad kombiniert auch Acer beim Iconia B1-A71 ein 17,78 cm (7 Zoll) großes, kapazitives Multi-Touch-Display mit dem Betriebssystem Android Jelly Bean. Ob es sich dabei um die Version 4.1 oder 4.2 handelt, lässt der Hersteller allerdings offen. Die Auflösung ist mit 1.024 x 600 Bildpunkten nur ausreichend, das Gleiche gilt für den internen Speicher, dessen 8 GB sich der Benutzer mit dem Betriebssystem teilen muss. Auch Acer ermöglicht die Speichererweiterung per microSD-Karte, wobei bis zu 32 GB unterstützt werden.

Acer verbaut einen Prozessor vom Typ Mediatek MTK 8317T. Dieser besitzt zwei nicht näher benannte Kerne, die mit 1,2 GHz takten. Zur kabellosen Anbindung bietet das Gerät Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 und GPS, für Kabel stehen ein micro-USB-2.0-Anschluss und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse zur Verfügung. Hinzu kommen ein Mikrofon, ein integrierter Lautsprecher (1 x 1 W) und eine Frontkamera mit einer dürftigen Auflösung von 0,3 Megapixel. Die Abmessungen beziffert der Hersteller auf 197,4 x 128,5 x 11,3 mm und das Gewicht auf 320 g.

Das Acer Iconia B1-A71 kommt dieser Tage in den Handel und kann bei vielen Anbietern vorbestellt werden. Bei unserem Partner Amazon.de gibt es das Acer Iconia B1-A71 für 129,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.
Quelle: us.acer.com
 
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Unter 150 US-Dollar #1: ASUS MeMO Pad

reported by doelf, Dienstag der 15.01.2013, 15:11:06
ASUS schickt mit dem "MeMO Pad" einen neuen Tablet-PC ins Rennen, der lediglich 149,- US-Dollar kosten soll. "MeMO" sollen wir "meemo" aussprechen und dabei "My Mobile. My Moment" denken. Das Gerät ist in drei Farben erhältlich, bietet ein 7 Zoll großes Multi-Touch-Display und arbeitet mit Android 4.1 (Jelly Bean).
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Das Display erreicht eine Leuchtdichte von 350 Nit und hat eine native Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten bei 170 PPI. Die Auflösung reicht zwar für die meisten Webseiten, ist für einige Einsatzgebiete aber knapp bemessen. Die Leuchtstärke ist laut ASUS kräftig genug, um das Gerät auch im Sonnenlicht bedienen zu können. Für 149,- US-Dollar erhält man magere 8 GB Speicherplatz, optional gibt es 16 GB. Dank eines Einschubs für microSD-Karten lässt sich der Speicherplatz aber problemlos um bis zu 32 GB erweitern. Bei den Farben stehen "Sugar White", "Titanium Gray" und "Cherry Pink" zur Auswahl, die Abmessungen belaufen sich auf 196.2 x 119.2 x 11.2 mm.

Herz des ASUS MeMO Pad ist der Prozessor WonderMedia PRIZM WM8950, dessen einzelner Cortex-A9-Kern mit 1.000 MHz taktet, und für die Grafik sorgt eine GPU vom Typ Mali-400. Die VIA-Tochter WonderMedia ist in erster Linie für günstige Preise bekannt und so darf man von diesem Prozessor keine Höchstleistungen erwarten. Theoretisch kann die GPU HD-Videos bis 1080p wiedergeben, doch das MeMO Pad kommt ohne HDMI-Anschluss. Ein Dock ist nicht vorgesehen, nicht einmal als optionales Zubehör. Details zur Webcam, zu den Anschlüssen und zur drahtlosen Anbindung nennt ASUS leider nicht, verspricht dafür aber eine Sammlung interessanter Apps, darunter SuperNote Lite, BuddyBuzz, ASUS WebStorage, ASUS Studio und WebStorage Office.

Wann und auf welchen Märkten ASUS das MeMO Pad anbieten will, ist derzeit noch nicht ganz klar. In europäischen Preisvergleichen ist das Gerät bisher noch nicht zu finden.
Quelle: www.asus.com
 
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Steht Dell zum Verkauf?

reported by doelf, Dienstag der 15.01.2013, 12:13:57
Wie Bloomberg berichtet, führt der PC-Hersteller Dell derzeit Übernahmegespräche mit privaten Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Der Finanznachrichtendienst nennt zwei Personen, die mit dem Thema vertraut seien, als Quelle.

Bei den Private-Equity-Gesellschaften soll es sich um "TPG Capital" und "Silver Lake" handeln. Angeblich sind die Verhandlungen schon weit fortgeschritten und der Kauf könnte bereits in dieser Woche bekannt gegeben werden. Mit einem Marktwert von 18,9 Milliarden US-Dollar (Stand: 11. Januar 2013) ist Dell allerdings ein dicker Brocken, weshalb die Finanzierung des Geschäfts offenbar noch nicht in trockenen Tüchern ist.

Dell hatte im vergangenen Jahr fast ein Drittel seines Börsenwertes verloren. Der Kauf durch Privatinvestoren würde es der Firma ermöglichen, die Börse zu verlassen. Auf diese Weise ist ein weitreichender Umbau des Unternehmens möglich, ohne dass schlechte Quartalszahlen den Wertverlust weiter vorantreiben würden. Insbesondere im Endkundengeschäft hat Dell mit dem schwachen PC-Markt zu kämpfen, während sich die Mobilgeräte der Firma in der Käufergunst bisher nicht durchsetzen konnten. Im letzten Quartal brach Dells Umsatz im Endkundengeschäft um 23 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar ein, was in diesem Segment auch zu einem operativen Verlust führte. Die übrigen Geschäftsbereiche hatten zwar auch mit fallenden Umsätzen zu kämpfen, arbeiteten aber zumindest profitabel. Insofern halten die Finanzexperten Dells Rückzug aus dem Endkundenmarkt für denkbar.
 
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Patch für kritische Schwachstelle im Internet Explorer verfügbar

reported by doelf, Montag der 14.01.2013, 22:37:36
Microsoft hat am heutigen Abend ein Sicherheits-Update veröffentlicht, welches eine kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer der Versionen 6, 7 und 8 schließt. Wird eine bösartige Webseite geöffnet, ermöglicht die Schwachstelle das Einschleusen von Schadcode.

Laut Microsoft sind die Versionen 9 und 10 des Internet Explorers nicht betroffen, weshalb Benutzern von Windows 7 und Vista zum Update auf den Internet Explorer 9 geraten wird. Für die Server-Betriebssysteme 2003, 2008 und 2008 R2 wurde das Problem als moderates Risiko eingestuft. Die Sicherheitslücke wird schon seit Ende 2012 aktiv angegriffen, weshalb Microsoft ein provisorisches Fix-it veröffentlicht hatte. Das nun veröffentlichte Sicherheits-Update wird ganz normal über Windows Update verbreitet.

Der Angriff funktioniert nur, wenn der Internet Explorer Javascript ausführen darf und zugleich Flash installiert ist. Dies ist allerdings eine weit verbreitete Konfiguration. Die Angreifer sprechen über ActionScipt (Flash) ein bereits aus dem Speicher gelöschtes Objekt an, um dort ihren eigenen Code zu platzieren. Die Schutzmechanismen ASLR und DEP werden dabei umgangen, wozu weitere Schwachstellen - beispielsweise in Java6 (msvcr71.dll) und Office 2007/2010 (hxds.dll) - genutzt werden.
 
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Scribus 1.4.2 ist fertig

reported by doelf, Montag der 14.01.2013, 16:53:16
Scribus ist ein quelloffenes Desktop-Publishing-Programm für Windows, Mac OS X, Linux und OS/2. Die Software eignet sich auch zum Erstellen von PDF-Dokumenten, sie unterstützt das CMYK-Farbmodell, Schmuckfarben sowie das ICC-Farbmanagement.

Scribus kann alle gängigen Bilddateien und Vektorgrafiken der Formate EPS, PDF und SVG importieren. Das eigene Dokumentformat basiert auf XML und lässt sich somit recht einfach in andere Formate umwandeln. Die offizielle Ankündigung für Scribus 1.4.2 steht zwar noch aus, doch über SourceForge kann man bereits die neuen Installationsdateien herunterladen.

Download:
 
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LibreOffice 4.0: Erster Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Montag der 14.01.2013, 16:33:45
Der erste Veröffentlichungskandidat der kostenlosen Büro-Software LibreOffice 4.0 liegt zum Download bereit. Seit der zweiten Beta-Fassung wurden 70 Fehler beseitigt und verglichen mit dem finalen LibreOffice 3.6 wurden stolze 797 Änderungen vorgenommen.

LibreOffice 4.0 bringt etliche Neuerungen und zahlreiche Verbesserungen. So lassen sich im Writer Textpassagen mit Kommentaren versehen und abweichende Kopf- und Fußzeilen für die Startseite einrichten. In Calc wurde die Visualisierung von Diagrammen optimiert, Impress generiert die Vorschau multimedialer Inhalte deutlich schneller und Draw und Impress nutzen Supersampling, um die Qualität der Seitenvorschau zu verbessern. Zudem wurde abermals an den Im- und Exportfiltern gearbeitet. Mit der Fertigstellung von LibreOffice 4.0 ist Anfang Februar 2013 zu rechnen, im aktuellen Zeitplan ist die Woche vom 4. bis zum 10. Februar vermerkt.

Download:
 
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Nikkei: Apple kürzt Display-Bestellungen für das iPhone 5

reported by doelf, Montag der 14.01.2013, 15:39:38
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei berichtet, hatte Apple seine Display-Bestellungen für das iPhone 5 bereits im Dezember halbiert. Angeblich ist die Nachfrage für das März-Quartal deutlich geringer ausgefallen als zuvor erwartet.

Diese Meldung trifft auch den angeschlagenen japanischen Elektronikkonzern Sharp, der Apple mit entsprechenden Displays beliefert. Ein weiterer Zulieferer ist die südkoreanische Firma LG. Laut Nikkei hat Apple auch die Bestellungen für andere Komponenten deutlich zusammengestrichen.

Allerdings könnte Apples Einkaufpolitik auch andere Gründe haben: Bereits zuvor hatte es Berichte über die mögliche Markteinführung eines iPhone 5S bzw. iPhone 6 im ersten Halbjahr 2013 gegeben. Dieses Smartphone soll ein p-Si LCD-Display verwenden, dessen Niedertemperatur-Polysilizium eine noch flachere Bauform, weitere Gewichtsersparnis und längere Akkulaufzeiten ermöglicht. Zugleich wurde über einen flexibleren LTE-Chip und eine Quad-Core-CPU spekuliert.

Etwas widersinnig erscheinen indes die Gerüchte über eine preiswertere Variante des iPhone. Apple bietet solche Geräte seit Jahren an, in dem die Firma die älteren Modelle zu reduzierten Preisen abverkauft. So bekommt man das iPhone 4 8 GB ab 399,- Euro und das iPhone 4S ab 579,- Euro. Für das aktuelle iPhone 5 muss man hingegen mindestens 679,- Euro auf den Tisch legen.
Quelle: e.nikkei.com
 
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Oracle schließt kritische Sicherheitslücke in Java

reported by doelf, Montag der 14.01.2013, 15:06:37
Oracle hat offenbar aus der Kritik der letzten Monate gelernt und die erst vor vier Tagen gemeldete kritische 0-Day-Sicherheitslücke in Java bereits geschlossen. Das Java 7 Update 11 schließt darüber hinaus eine zweite Schwachstelle und hebt die standardmäßig voreingestellte Sicherheitsebene von "Mittel" auf "Hoch" an.

Die kritische 0-Day-Sicherheitslücke steckt im Java-Plugin, welches bei der Installation von Java für alle unterstützten Internetbrowser eingerichtet wird. Der Angriff macht sich nicht spezifizierte Klassen zu Nutze und ermöglicht Angreifern das Einschleusen von Schadcode. Unmittelbar nach ihrem Bekanntwerden wurde die Schwachstelle in die Exploit-Kits "Blackhole" und "Nuclear Pack" integriert. Auch die zweite Sicherheitslücke betrifft das Java-Plugin für Internetbrowser, hier nennt Oracle aber noch keine Details.

Als Reaktion auf die vermehrten Angriffe wurde die standardmäßig voreingestellte Sicherheitsebene bei Java 7 Update 11 von "Mittel" auf "Hoch" angehoben. Für die Benutzer bedeutet dies, dass sie vor der Ausführung nicht signierter Java-Applets oder Java-Web-Start-Apps grundsätzlich gefragt werden.

Download: Java 7 Update 11
Quelle: www.oracle.com
 
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MSI bringt UltraSlider S20 nach Deutschland

reported by doelf, Freitag der 11.01.2013, 15:32:29
Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigte MSI seine Neuinterpretation des Ultrabooks als eleganter Slider, der sich blitzschnell in ein Tablet verwandeln lässt. Schon Ende Januar 2013 soll der UltraSlider S20-i541 in den deutschen Handel kommen, die unverbindliche Preisempfehlung beläuft sich auf 999 Euro inklusive Mehrwertsteuer.
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Der kapazitive 10-Punkt-Touch-Bildschirm des MSI UltraSlider S20-i541 misst nur 29,5 cm (11,6 Zoll) und ermöglicht kompakte Abmessungen, die insbesondere der Nutzung als Tablet zu Gute kommen. Das Gerät ist lediglich 19,8 mm hoch und bringt für diese Leistungsklasse akzeptable 1,16 kg auf die Waage. Zugleich bietet das IPS-Panel die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten, eine energieeffiziente LED-Hintergrundbeleuchtung und ist entspiegelt (Anti Glare). Auf dem MSI UltraSlider S20-i541 läuft ein vollwertiges Windows 8, mit dem man alle x86-Programme sowie Windows-Apps ausführen kann.
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Als Prozessor kommt Intels Core i5-3337U aus der "Ivy Bridge"-Familie zum Einsatz. Dieser Prozessor umfasst zwei Kerne und kann dank HyperThreading vier Aufgaben parallel bearbeiten. Sein Grundtakt liegt bei 1,80 GHz, doch im Turbo-Modus erreicht die CPU bis zu 2,70 GHz. Der 3 MByte große Cache wird sowohl von den CPU-Kernen als auch vom integrierten Grafikkern genutzt. Es handelt sich dabei um die Variante Intel HD 4000, welche erfreulich leistungsstark ist. Dem Prozessor stehen 4 GByte DDR3-Arbeitsspeicher zur Seite und als Festplatte kommt ein schnelles Solid-State-Laufwerk mit 120 GB Speicherkapazität zum Einsatz.
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MSI hat seinen UltraSlider mit einem HDMI-Ausgang, zwei USB-3.0-Ports und einem GBit-LAN-Anschluss versehen. Hinzu kommen Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 b/g/n mit Wireless-Display (WiDi) und Bluetooth 4.0. Die integrierten Stereo-Lautsprecher sind THX TruStudio Pro zertifiziert und es gibt eine HD-Webcam, die 720p mit 30 fps aufzeichnet. Der Kartenleser unterstützt SD- und MMC-Karten. MSI beziffert die Akku-Laufzeit des UltraSlider S20-i541 auf sieben Stunden.
Quelle: de.msi.com
 
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Und wieder eine kritische 0-Day-Sicherheitslücke in Java

reported by doelf, Freitag der 11.01.2013, 09:53:08
Wer Java installiert hat und dessen Plug-in in seinen Internetbrowsern nutzt, spielt einmal mehr mit dem Feuer. Denn auch in Java 7 Update 10 steckt mindestens eine kritische 0-Day-Sicherheitslücke, welche das Einschleusen von Schadcode ermöglicht und die bereits aktiv angegriffen wird.

Die über Twitter unter dem Pseudonym "Kafeine" gemeldete Schwachstelle wurde von AlienVault Labs analysiert und bestätigt. Auf einem vollständig gepatchten Windows mit Java 7 Update 10 konnte der Exploit den Taschenrechner (calc.exe) starten. Dies bedeutet: Ein Angreifer kann aus der Ferne beliebigen Programmcode ausführen, den Computer mit Viren und Trojanern infizieren und die komplette Kontrolle übernehmen. Wie die Sicherheitsexperten berichten, umgeht der Angriff vermutlich einige Sicherheitsprüfungen und trickst die Rechtebeschränkungen bestimmter Java-Klassen aus.

Die Exploit-Kits "Blackhole" und "Nuclear Pack" machen von dem neuen Angriff bereits Gebrauch, "Metasploit" dürfte bald folgen. Für Java-Benutzer bedeutet dies: Das Java-Plugin muss sofort in allen Internetbrowsern deaktiviert werden. Wer keine Software verwendet, die auf Java angewiesen ist, sollte die riskante Laufzeitumgebung lieber komplett entfernen. Oracle hat bisher noch keine Sicherheitswarnung herausgegeben, erfahrungsgemäß wird sich die Firma mit dem Update Zeit lassen. Die nächsten Java-Updates sind für den 19. Februar 2013 geplant.
 
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GEMA bricht Verhandlungen mit Google ab

reported by doelf, Freitag der 11.01.2013, 09:21:06
Die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA hat ihrer Verhandlungen mit Google zum wiederholten Mal abgebrochen und für "vorerst gescheitert" erklärt. "Vorerst" ist dabei ein relativer Begriff, denn der Vertrag zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Musikwerke auf Googles Video-Plattform YouTube ist schon Ende März 2009 ausgelaufen.

Aufgrund dieses Konflikts sind bestimmte Musikvideos für deutsche YouTube-Nutzer gesperrt, selbst wenn diese von den Künstlern oder Plattenfirmen bereitgestellt werden. Die GEMA fordert von YouTube eine Vergütung in Höhe von mindestens 0,375 Cent pro Videoaufruf, Google findet diesen Wert unangemessen hoch und verweist auf vergleichbare Vereinbarungen mit den Verwertungsgesellschaften anderer Länder. Nun soll ein Verfahren bei der Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamts entscheiden, ob die Rechnung der GEMA angemessen ist. Zudem fordert die GEMA Schadensersatz für die unlizenzierte Nutzung von 1.000 Musikstücken aus ihrem Repertoire.

Darüber hinaus verschickte die GEMA eine Abmahnung, welche Google die Einblendung von Sperrtafeln untersagen soll. Auf den umstrittenen Sperrtafeln steht zu lesen: Dieses Musikvideo ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt werden. Das tut uns leid." Diese Aussage ist nach Ansicht der GEMA irreführend und soll die öffentliche und mediale Meinung negativ beeinflussen. Es würde der Eindruck erweckt, "dass die GEMA die Lizenzierung von Musiknutzung kategorisch verweigere". Tatsächlich war die Lizenzierung jederzeit möglich, nur eben nicht zu den Bedingungen, die sich YouTube wünscht.
Quelle: www.gema.de
 
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"Cube 2 - Sauerbraten" als "Collect Edition" veröffentlicht

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2013, 20:56:35
Es gibt ein Lebenszeichen vom kostenlosen 1st-Person-Shooter "Cube 2 - Sauerbraten": Die Entwickler haben die neue "Collect Edition" für Windows, Mac OS X und Linux zum Download freigegeben, welche drei neue Spielmodi, 45 neue Mehrspielerkarten und viele Verbesserungen bringt.
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Auch als "Collect Edition" bleibt "Cube 2 - Sauerbraten" ein klassischer und darüber hinaus sauschneller Arena-Shooter mit zuweilen etwas komischen Bäumen, reichlich Blut und einer Kettensäge als Nahkampfwaffe. Soll heißen: Ein Kinderspiel ist das nicht!
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Die abwechslungsreichen Maps reichen von unheimlichen Raumstationen über finstere Horrorszenarien bis hin zu Innenstädten und Gartenanlagen. Die Qualität der grafischen Ausarbeitung schwankt dabei genauso stark wie die Themen. Damit ihr euch ein Bild machen könnt, haben wir eine umfangreiche Fotostrecke der Mehrspielerkarten erstellt.
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Zu den ohnehin schon zahlreichen Spielmodi sind drei neue hinzugekommen: "collect", "insta collect" und "efficiency collect". Hierbei geht es darum, die Köpfe der Gegner zu sammeln und zu einem Sammelpunkt im gegnerischen Lager zu bringen. Wie gesagt: "Cube 2 - Sauerbraten" ist kein Spiel für Kinder oder Feingeister!

Download: Cube 2 - Sauerbraten
Quelle: cubeengine.com
 
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NVIDIA präsentiert Tegra 4

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2013, 15:59:49
Während Samsungs Exynos 5 Octa mit 4+4 Kernen punkten will, begnügt sich NVIDIA beim Tegra 4 (Codename: "Wayne") mit 4 Kernen. Es gibt zwar einen fünften, doch dieser springt als "Stromsparkern" lediglich im Leerlauf ein, um die Batterie zu schonen.

Wie beim Exynos 5 Octa profitieren anspruchsvolle Aufgaben auch beim Tegra 4 von vier ARM-Kernen des Typs Cortex-A15, hier werden sich die beiden Chips vermutlich auf Augenhöhe begegnen. Bei gemischten Lasten sollte Samsungs Chip jedoch im Vorteil sein, insbesondere in Hinblick auf die Energieeffizienz. Dank eines verbesserten Stromsparkerns soll der Tegra 4 rund 45 Prozent effizienter arbeiten als sein Vorgänger Tegra 3, in dem vier 40-nm-Kerne des Typs Cortex-A9 stecken.

Während sich die Grafikeinheit des Tegra 3 aus 12 Kernen zusammensetzt, kommen im Tegra 4 stolze 72 Kerne zum Einsatz - eine Steigerung um den Faktor 6. NVIDIA verspricht Bestwerte für Spiele wie "Dead Trigger 2", "Hawken" und "Real Boxing", macht aber keine konkreten Angaben zur Grafikleistung des neuen Chips. Im Fotobereich verspricht NVIDIA den Einsatz von HDR-Kameras für Fotos und Videos. LTE verwirklicht NVIDIA über einen zusätzlichen Chip, dessen Technik von der im Jahr 2011 übernommenen Firma Icera stammt.

Genauere Angaben zu den Taktraten und Funktionen gibt es bisher noch nicht. Unklar bleibt auch, wann die ersten Produkte auf Basis des Tegra 4 in den Handel kommen werden.
 
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Samsung Exynos 5 Octa: Acht Kerne für's Tablet

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2013, 14:57:53
Samsungs neuester Prozessor heißt Exynos 5 Octa und ist für den Einsatz in Tablet-PCs gedacht. Wie der Beiname "Octa" bereits andeutet, enthält der Chip acht ARM-Kerne. Richtiger wäre es jedoch, von 4+4 Kernen zu sprechen, denn um den Stromverbrauch in Grenzen zu halten, sind nicht alle Kerne gleich leistungsstark.

Samsung hat beim Exynos 5 Octa nämlich ARMs big.LITTLE-Konzept umgesetzt und das erstmals bei einer Mobil-CPU mit Kernen des Typs Cortex-A15. Davon gibt es im Exynos 5 Octa immerhin vier und diese sind für anspruchsvolle Aufgaben gedacht. Hinzu kommen vier sparsame Cortex-A7-Kerne, die einfachere Aufgaben übernehmen. Durch die Verlastung auf die unterschiedlichen Kerne will Samsung bis zu 70 Prozent mehr Effizienz erzielen als mit seinen aktuellen Quad-Core-CPUs. Zugleich ermöglicht der Exynos 5 Octa eine optimale Rechenleistung, was Samsungs Glenn Roland anhand des Spiels "Need for Speed Most Wanted" demonstrierte.
Quelle: www.samsung.com
 
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USB 3.0 mit doppelter Datenrate

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2013, 14:32:40
Die USB 3.0 Promoter Group hat die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas dazu genutzt, ihre Pläne für "10Gbps SuperSpeed USB" bekanntzugeben. Unter diesem Arbeitstitel soll die Datenrate von USB 3.0 auf 10 Gbps verdoppelt werden.

Bei "10Gbps SuperSpeed USB" handelt es sich um keinen komplett neuen Standard, sondern lediglich um eine Erweiterung von USB 3.0, welche bis Mitte 2013 in ihrer finalen Form vorliegen soll. Versprochen wird eine effizientere Nutzung der Bandbreite sowie eine bessere Energieeffizienz, doch diese Maßnahmen alleine werden nicht ausreichen, um den Datendurchsatz zu verdoppeln. Der erweiterte Standard soll kompatibel zu existierenden Kabeln und Steckern, Hubs und Geräten sein, sofern diese zumindest USB 2.0 unterstützen.
Quelle: www.usb.org
 
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Intel Grafiktreiber 15.28.8.2875 für Windows 7 und 8

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2013, 13:42:42
Eigentlich hatte Intel den Grafiktreiber 15.28.8.2875 bereits am 21. Dezember 2012 veröffentlicht, doch die Verknüpfungen in Intels Download-Center führten ins Leere. Nachdem wir Intel auf den Fehler aufmerksam gemacht hatten, lassen sich die neuen Treiber nun herunterladen.

Der Grafiktreiber 15.28.8.2875 wird für Windows 7 und 8 angeboten und unterstützt die CPU-Generationen "Sandy Bridge" und "Ivy Bridge". Hierzu gehören die Prozessoren der Baureihen Core i7, i5 und i3 der zweiten und dritten Generation, die Pentium-Modelle 900, B900, G600, G800, 2000 und G2100 sowie die Celeron-Modelle 700, 800, B700, B800, G400 und G500. Das Update beseitigt Startprobleme mit den Spielen "Doom 3 BFG" und "Worms Revolution", auch "Krater" stürzt nicht mehr nach kurzer Zeit ab. Bei etlichen Titeln, darunter "Call of Duty - Black Ops", "Counter-Strike Source", "League of Legends" und "Lord of the Rings Online", konnte Intel Grafikfehler beheben. Unter Windows 8 erreichen "Battlefield 3" und "Lost Planet 2" nun eine vergleichbare Leistung wie unter Windows 7 und bei "Crysis 2" stehen unter Windows 8 ab sofort die richtigen Auflösungen zur Auswahl. Zudem konnte Intel etliche Fehler bei der Wiedergabe von Videos und im Alltagsbetrieb beheben.

Download:
 
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ZTE bringt Smartphone mit Firefox OS nach Europa

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2013, 12:21:34
Der chinesische Mobilfunkspezialist ZTE will ein Smartphone auf Basis des unabhängigen Firefox OS auf den europäischen Markt bringen. Dies bestätigte Cheng Lixin, CEO der US-Tochter von ZTE, im Verlauf eines Interviews, welches er auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas dem Nachrichtendienst Bloomberg gab.

Laut Cheng Lixin verhandelt ZTE mit mehreren europäischen Mobilfunkanbietern, nannte dabei aber keine Namen. Es ist allerdings bekannt, dass die Deutsche Telekom, Sprint Nextel und Telefonica zu den Unterstützern von Firefox OS gehören. Da Mozilla unabhängig und ohne wirtschaftliche Interessen arbeitet, ermöglicht Firefox OS mehr Freiheiten als die Betriebssysteme von Apple, Google und Microsoft. Die ersten Smartphones mit Firefox OS werden Hardware von Qualcomm verwenden und im unteren Preisbereich auf Kundenfang gehen.
 
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Firefox 19.0 Beta 1 und 20.0 Aurora 2

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2013, 11:45:32
Die nächsten Versionen des Internetbrowsers Firefox werfen ihre Schatten voraus und sowohl der Firefox 19.0 Beta 1 als auch der Firefox 20.0 Aurora 2 liegen zum Download bereit. Die Veröffentlichung des finalen Firefox 19.0 ist für die Woche ab dem 18. Februar 2013 geplant.

Bisher hat Mozilla noch keine Versionshinweise für die neue Beta-Version veröffentlicht, weshalb wir auf die Informationen zum Firefox 19.0 Aurora 2 zurückgreifen müssen. Die wohl wichtigsten Änderungen sind die Integration eines PDF-Betrachters und die Unterstützung für die Mitteilungszentrale von Mac OS X 10.8. Zudem haben sich die Entwickler eines Dauerärgernisses angenommen und ermöglichen den Benutzern das Zurücksetzen des Suchmaschinenanbieters, dessen Voreinstellung von Drittsoftware oftmals umgebogen wird. Der Zugriff auf diese Option erfolgt über den Aufruf von "about:config". Zudem soll der Firefox 19.0 schneller starten.

Der E-Mail-Client Thunderbrid wird die Versionsnummern 18.0 und 19.0 überspringen und erst bei 20.0 wieder einsteigen. Eine entsprechende Aurora 2 liegt ebenfalls zum Download bereit.

Download:
 
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Kritische Schwachstelle im Foxit Reader

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2013, 18:40:19
Der italienische Sicherheitsspezialist Andrea Micalizzi warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke im aktuellen Foxit Reader. Der Fehler steckt im Browser-Plugin und lässt sich über das Internet ausbeuten, er ermöglicht dem Angreifer das Einschleusen von Schadcode.

Wird der Foxit Reader installiert, fügt das Programm den Internetbrowsern Chrome, Firefox, Opera und Safari ein eigenes Plugin hinzu. Doch die dazugehörige Bibliothek "npFoxitReaderPlugin.dll" stolpert über sehr lange URLs. Andrea Micalizzi konnte auf diese Weise einen Stack-Puffer zum Überlaufen bringen und eigenen Code im Speicher des angegriffenen Rechners platzieren und ausführen. Der Sicherheitsexperte hat seinen Angriff mit der aktuellen Version 5.4.4.1128 (FoxitReader544.11281_enu_Setup.exe) verifiziert und ausführlich dokumentiert. Da es noch keinen Patch gibt, sollte man das Browser-Plugin des Foxit Readers in allen Internetbrowsers deaktivieren.
 
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FreeCol 0.10.7 behebt Probleme

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2013, 18:13:11
"FreeCol" ist ein kostenloses, zugbasierendes Aufbaustrategiespiel, das auf dem Klassiker "Colonization" basiert. Mit Schiffen starten die Kolonisten zu fernen Kontinenten, um dort ihr Glück zu suchen. Doch diesen Plan haben auch andere und die neue Welt ist alles andere als unbewohnt.
Bild

Ende Dezember 2012 hatten die Entwickler FreeCol 0.10.6 veröffentlicht und dabei mehr als 80 Fehler behoben. Doch nach dem Update berichteten etliche Spieler von ernsthaften Problemen mit dem Gameplay. Insgesamt wurden 18 neue Fehler gemeldet, von denen die Entwickler 8 reproduzieren und beseitigen konnten. Zugleich wurde die Grafik verbessert. Um FreeCol 0.10.7 installieren (und auch deinstallieren) zu können, wird Java benötigt. Da die Homepage des Projektes derzeit einige Probleme hat, verweisen wir zum Download direkt auf Sourceforge.

Download: FreeCol 0.10.7
Quelle: www.freecol.org
 
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AMDs mobile HD-8000er-Serie im Detail

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2013, 16:22:19
Die Grundzüge seiner neuen Mobil-GPUs hatte AMD bereits im Dezember umrissen, auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas erfolgte nun die offizielle Vorstellung inklusive aller Details zu den unterschiedlichen Ausbaustufen. Die neuen Grafikprozessoren werden im 28-nm-Prozess gefertigt und entstammen ausnahmslos der ersten Generation der GCN-Architektur (Graphics Core Next).

Genau wie bei den neuen OEM-Karten für Desktop-PCs handelt es sich auch bei den Chips der Baureihen HD 88xxM und HD 87xxM um letztjährige Modelle, bei denen lediglich die Taktraten von GPU und Speicher variiert wurden. Eine echte Neuerung sind die Baureihen Radeon HD 85xxM und HD 86xxM, welche in dieser Leistungsklasse erstmals die moderne GCN-Architektur bieten. Ihre Vorgänger basierten nämlich noch auf der älteren Architektur "TeraScale 2".

Bei zwei der neuen Grafikprozessoren ist Vorsicht geboten, denn hier kauft man die Katze im Sack: Der Radeon HD 8850M taktet zwischen 575 und 725 MHz und kann wahlweise mit schnellem GDDR5- oder lahmen DDR3-Speicher kombiniert werden. So reicht die Rechenleistung von 800 bis 992 GFLOPS und der Speicherdurchsatz von 32 bis 72 GB/s. Ähnlich sieht es beim Radeon HD 8750M aus, der mit Taktraten zwischen 620 bis 775 MHz arbeitet und so eine Rechenleistung zwischen 537 und 633 GFLOPS erzielt. Auch hier sind GDDR5 und DDR3 erlaubt, so dass der Speicherdurchsatz zwischen 28,8 und 64 GB/s schwankt. Leider geben die Notebook-Hersteller zumeist nur den Namen der GPU an und der Kunde muss sich überraschen lassen, wie der Grafikchip implementiert wurde.

Hier eine Übersicht der "neuen" Modelle:
  • AMD Radeon HD 8870M:
    640 Stream-Prozessoren (725 MHz; Boost bis 775 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,125 GHz; 72 GB/s)
    oder bis zu 2 GByte DDR3-Speicher (1,0 GHz; 32 GB/s)
    992 GFLOPS Single Precision / 62 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x16; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8850M:
    640 Stream-Prozessoren (575 - 725 MHz; Boost bis 625 - 775 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,125 GHz; 72 GB/s)
    oder bis zu 2 GByte DDR3-Speicher (1,0 GHz; 32 GB/s)
    800 - 992 GFLOPS Single Precision / 50 - 62 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x16; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8830M:
    640 Stream-Prozessoren (575 MHz; Boost bis 625 MHz)
    bis zu 2 GByte DDR3-Speicher (1,0 GHz; 32 GB/s)
    800 GFLOPS Single Precision / 50 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x16; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8790M:
    384 Stream-Prozessoren (850 MHz; Boost bis 900 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,125 GHz; 72 GB/s)
    691 GFLOPS Single Precision / 43 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x8; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8770M:
    384 Stream-Prozessoren (775 MHz; Boost bis 825 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,125 GHz; 72 GB/s)
    633 - 691 GFLOPS Single Precision / 39 - 42 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x8; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8750M:
    384 Stream-Prozessoren (620 - 775 MHz; Boost bis 670 - 825 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,0 GHz; 64 GB/s)
    oder bis zu 2 GByte DDR3-Speicher (1,0 GHz; 28,8 GB/s)
    537 - 633 GFLOPS Single Precision / 33 - 39 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x8; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8730M:
    384 Stream-Prozessoren (650 MHz; Boost bis 700 MHz)
    bis zu 2 GByte DDR3-Speicher (1,0 GHz; 32,0 GB/s)
    537 GFLOPS Single Precision / 33 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x8; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8690M:
    384 Stream-Prozessoren (775 MHz; Boost bis 825 MHz)
    1 GByte GDDR5-Speicher (1,125 GHz; 36,0 GB/s)
    633 GFLOPS Single Precision / 39 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x8; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8670M:
    384 Stream-Prozessoren (775 MHz; Boost bis 825 MHz)
    1 GByte DDR3-Speicher (900 MHz; 14,4 GB/s)
    633 GFLOPS Single Precision / 39 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x8; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8570M:
    384 Stream-Prozessoren (650 MHz; Boost bis 700 MHz)
    1 GByte GDDR5-Speicher (1,125 GHz; 36,0 GB/s)
    537 GFLOPS Single Precision / 33 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x8; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8550M:
    384 Stream-Prozessoren (650 MHz; Boost bis 700 MHz)
    1 GByte DDR3-Speicher (900 MHz; 14,4 GB/s)
    537 GFLOPS Single Precision / 33 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0 x8; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN
Quelle: www.amd.com
 
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Sicherheits-Updates für Firefox, Thunderbird und Seamonkey

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2013, 13:30:29
Neben dem Internetbrowser Firefox 18.0 sind nun auch der E-Mail-Client Thunderbird 17.0.2 und die Web-Suite SeaMonkey 2.15 verfügbar. Die drei Updates bringen aber nicht nur neue Funktionen, sondern schließen auch etliche Sicherheitslücken, von denen viele kritischer Natur sind.

Der Firefox 18.0 behebt 21 Schwachstellen, darunter zwölf kritische, acht hochgradig gefährliche und eine moderate. Bei den kritischen Fehlern handelt es sich um den Aufruf bereits gelöschter Objekte, überlaufende Puffer und diverse Speicherprobleme. Hinzu kommen eine Rechteausweitung durch Plugin-Objekte und der Widerruf dreier TURKTRUST-Zertifikate.

Seamonkey 2.15 schließt die selben Sicherheitslücken, lediglich eine der als hohes Risiko eingestuften Schwachstellen fehlt. Sie ermöglicht es Angreifern, dem Installationsprogramm des Firefox eigene DLL-Dateien unterzuschieben. Für den Thunderbird 17.0.2 werden 19 sicherheitsrelevante Änderungen genannt, auch hier fehlt das DLL-Problem. Hinzu kommt der moderate Fehler, durch den Touch-Ereignisse an alle iFrames weitergegeben werden.

Download:
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Apple: Über 40 Milliarden App-Downloads

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2013, 11:52:59
Mit Apps hat sich Apple ein echte Goldader erschlossen. Bisher wurden über den App Store des Unternehmens mehr als 40 Milliarden Apps heruntergeladen - und diese Zahl berücksichtigt nicht einmal Updates und wiederholte Downloads einer App durch den selben Benutzer.

Knapp die Hälfte aller Downloads wurden im Jahr 2012 gezählt, alleine im Dezember kamen dabei zwei Milliarden Downloads zustande. Apples App Store hat nach Angaben des Unternehmens mehr als 500 Millionen aktive Benutzer aus 155 Ländern. Die Entwickler haben dort mehr als 775.000 Apps eingestellt, gut 300.000 davon wurden speziell für Apples iPad entwickelt. Die bisherigen Auszahlungen an App-Entwickler beziffert Apple auf 7 Milliarden US-Dollar.
Quelle: www.apple.com
 
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Windows 8: 60 Millionen Lizenzen verkauft

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2013, 10:37:48
Auf dem "J.P. Morgan Tech Forum", welches gestern auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas abgehalten wurde, gab Microsofts Finanzchefin Tami Reller die aktuellen Verkaufszahlen für Windows 8 bekannt. Demnach konnte Microsoft seit Ende Oktober 2012 rund 60 Millionen Lizenzen verkaufen.

Diese Zahl umfasst sowohl die Verkäufe an OEM-Kunden, welche Windows 8 auf neuen Computern vorinstallieren, als auch die bisher verkauften Upgrade-Lizenzen. Laut Brandon LeBlanc, der den offiziellen Windows Blog betreut, liegt das neue Betriebssystem damit auf dem Niveau seines Vorgängers Windows 7. Bisher hat Microsoft 1.700 Systeme für die Verwendung von Windows 8 bzw. Windows RT zertifiziert. Über den Windows Store wurden zudem mehr als 100 Millionen Apps heruntergeladen.
 
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Preise für 4-GByte-DRAM-Module angehoben

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2013, 09:46:46
Wie aus Asien zu hören ist, haben Samsung und Kingston die Lieferpreise für ihre 4-GByte-DRAM-Module angehoben. Mit weiteren Preiserhöhungen ist noch vor Februar zu rechnen, denn die Lager der PC-Hersteller haben sich mittlerweile geleert und die Überproduktion von DRAM-Chips wurde weitgehend abgebaut.

Die Lieferpreise für 4-GByte-DRAM-Module waren im Laufe des letzten Jahres bis auf 14 US-Dollar eingebrochen und zogen erst im Dezember wieder auf 15,75 US-Dollar an. Kingston verlangt nach Angaben der industrienahen Quellen inzwischen über 20 US-Dollar für diese Speicherriegel und bei Samsung sollen sich die Preise zwischen 17,00 und 17,50 US-Dollar bewegen.
 
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FFmpeg 1.1 "Fire Flower" ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2013, 09:24:18
Das Multimedia-Tool FFmpeg liegt in der neuen Version 1.1 (Codename: "Fire Flower") zum Download bereit. Zu den Änderungen gehören neue bzw. verbesserte Decoder, Encoder, Demuxer und Muxer für zahlreiche Dateiformate, darunter Opus und Flac 24-Bit. Auch zahlreiche Untertitel (AQTitle, MPL2, MPlayer, PJS, Raw Text, SubViewer v1 und VPlayer) werden neuerdings unterstützt.

Download: FFmpeg 1.1

Hier die Zusammenfassung aller Änderungen:
  • Decoder für 012v, ADPCM IMA Dialogic, AQTitle (Untertitel), AVC Intra (verbessert), BRender PIX, GIF (animiert), JSON captions for TED talks, MPL2 (Untertitel), MPlayer (Untertitel), Pinnacle TARGA CineWave YUV16, PJS (Untertitel), Raw Text (Untertitel), SGI RLE 8-bit, Silicon Graphics Motion Video Compressor 1 und 2, SubViewer v1 (Untertitel), TAK, VPlayer (Untertitel), X-Face
  • Encoder für ALAC (Mehrkanal bis 7.1), FLAC 24-bit, Opus (über libopus), X-Face
  • Demuxer für AQTitle (Untertitel), AST, AVR, BRSTM, DTS-HD, GIF (animiert), IRCAM, LVF, Megalux Frame, MPL2 (Untertitel), MPlayer (Untertitel), NIST Sphere, Paris Audio File, PJS (Untertitel), PVF, Silicon Graphics Movie, SubViewer v1 (Untertitel), TAK, Virtual Concatenation, VobSub, VPlayer (Untertitel)
  • Muxer für AST, CAF (erweitert um Info Chunk), IRCAM, Sony Wave64, WAV (erweitert um INFO Tag)
  • Filter: apad, aselect, field (portiert von libmpcodecs), geq (portiert von libmpcodecs), histeq (portiert von VirtualDub), kerndeint (portiert von MPlayer), Loudness-Analyse gemäß R128, postproc (portiert von MPlayer), subtitles
  • Neue Optionen in ffprobe: -sections option, -select_streams option, -show_entries option, stream disposition information printing
  • Entfernt: -same_quant, ffserver daemon mode
  • Weitere Änderungen:
    • FFM2 support
    • support for building DLLs using MSVC
    • ffescape tool
    • new expansion syntax for drawtext
    • SOX Resampler support in libswresample
    • Resolution & pixel format change support with multithreading for H.264
    • documentation split into per-component manuals
    • adobe and limelight publisher authentication in RTMP
    • data: URI scheme
    • support building on the Plan 9 operating system
Quelle: ffmpeg.org
 
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Adobe warnt vor Angriffen auf ColdFusion

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2013, 21:07:32
In einem Sicherheitshinweis warnt Adobe vor Angriffen auf ColdFusion 10, 9.0.2, 9.0.1 und 9.0 für Windows, Mac OS X und Linux. Ein Update gibt es noch nicht, dieses wird erst am 15. Januar 2013 verfügbar sein. Zur Überbrückung gibt Adobe ein paar Ratschläge zur Sicherung der Server.

Insgesamt geht es um drei Schwachstellen: Die wichtigste ermöglicht es unautorisierten Personen, die Authentifizierung zu umgehen und die Kontrolle über den Server zu erlangen. Über die zweite Lücke können sich unautorisierten Personen Zugriff auf geschützte Verzeichnisse verschaffen. Beide Fehler betreffen sowohl ColdFusion 10 als auch die Versionen 9.0.2, 9.0.1 und 9.0. Die dritte Schwachstelle betrifft nur ColdFusion 9.x, sie ermöglicht den Abgriff von Informationen.

Adobe rät seinen Kunden, einen Benutzernamen und ein Passwort für die Remote Development Services (RDS) zu setzen und danach RDS deaktivieren. Dabei sollte man auf keinen Fall die selben Zugangsdaten benutzen wie für das Administrator-Konto. Für alle gehosteten Seiten sollte man den externen Zugriff auf die Verzeichnisse "/CFIDE/administrator", "/CFIDE/adminapi" und "/CFIDE/componentutils" sperren und alle nicht benötigten Komponenten aus den Verzeichnissen "CFIDE" und "webroot" entfernen. Weiterhin rät Adobe, Zugriffskontrollen für das Administratoren-Interface zu setzen.
Quelle: www.adobe.com
 
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Microsoft Security Bulletin Summary für Januar 2013

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2013, 20:37:14
Microsoft hat am heutigen Patch-Day sieben Sicherheits-Updates veröffentlicht. Diese schließen insgesamt zwölf Schwachstellen, von denen drei kritischer Natur sind. Die ebenfalls kritische und bisher nur provisorisch gestopfte Lücke im Internet Explorer der Versionen 6, 7 und 8 wurde leider nicht beseitigt.

Die drei kritischen Fehler, welche Microsoft behoben hat, stecken im Drucker-Spooler von Windows 7 und Server 2008 R2 sowie in den XML-Core-Diensten von Windows XP, Vista, 7 und 8. Auch die Server 2003, 2008, 2008 R2 und 2012 sind betroffen, aber hier stuft Microsoft das Risiko nur als mittelschwer ein. Während der Drucker-Spooler über manipulierte Druckaufträge stolpert, können die beiden Sicherheitslücken in den XML-Core-Diensten bereits beim Besuch bösartiger Webseiten zum Ausführen von Schadcode führen.

Im System Center Operations Manager 2007 und 2007 R2 wurden zwei Fehler behoben, die beim Aufruf speziell gestalteter URLs zur Erhöhung von Berechtigungen führen können. Gleiches ermöglichen vier Schwachstellen im .NET-Framework, die sich über .NET- und XAML-Browseranwendungen (XBAP) ansteuern lassen. Eine weitere Möglichkeit zur Rechteausweitung steckt in den Kernelmodustreibern von Windows Vista, 7 und 8 sowie Server 2008, 2008 R2 und 2012. Die fehlerhafte Implementierung von SSL und TLS bietet Gelegenheit, diese Sicherheitsfunktionen zu umgehen, und das Open Data Protocol stolpert über speziell gestaltete HTTP-Anforderungen, die sich für DoS-Angriffe nutzen lassen.

Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
  • Sicherheitsanfälligkeit in Komponenten der Windows-Druckwarteschlange kann Remotecodeausführung ermöglichen (2769369)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Druckserver eine speziell gestaltete Druckaufgabe erhält. Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die direkt mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft XML Core Services können Remotecodeausführung ermöglichen (2756145)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Microsoft Office, Microsoft Developer Tools, Microsoft Server Software
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft XML Core Services. Wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt, können diese Sicherheitsanfälligkeiten Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer solchen Website zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in System Center Operations Manager können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2748552)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Server Software
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft System Center Operations Manager. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Benutzer über eine speziell gestaltete URL eine betroffene Website besucht. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer solchen Website zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in .NET Framework können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2769324)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Microsoft .NET Framework
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt viervertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in .NET Framework. Die schwerste dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite anzeigt und dabei einen Webbrowser verwendet, mit dem XAML-Browseranwendungen (XBAP) ausgeführt werden können. Die Sicherheitsanfälligkeiten können auch von Windows .NET-Anwendungen verwendet werden, um Einschränkungen durch die Codezugriffssicherheit (CAS) zu umgehen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Windows-Kernelmodustreiber kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2778930)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann die Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer eine speziell gestaltete Anwendung ausführt.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows kann Umgehung der Sicherheitsfunktion ermöglichen (2785220)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in der Implementierung von SSL und TLS in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann die Umgehung der Sicherheitsfunktion ermöglichen, wenn ein Angreifer verschlüsselte Internetdatenverkehr-Handshakes abfängt.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Open Data Protocol kann Denial-of-Service ermöglichen (2769327)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in OData (Open Data Protocol). Die Sicherheitsanfälligkeit kann Denial-of-Service ermöglichen, wenn ein nicht authentifizierter Angreifer speziell gestaltete HTTP-Anforderung an eine betroffene Site sendet. Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen.
 
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Neue APUs von AMD: Richland, Kabini, Kaveri und Temash

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2013, 19:58:46
AMD hat die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas genutzt, um seine APU-Pläne für 2013 zu konkretisieren. Den Trinity-Nachfolger "Richland" liefert AMD bereits an seine Kunden aus, in der zweiten Jahreshälfte soll dieser dann von "Kaveri" abgelöst werden. Eine Leistungsklasse tiefer werden "Kabini" und "Temash" noch im ersten Halbjahr 2013 auf den Markt kommen.

Richland wird wie Trinity im 32-nm-Prozess gefertigt und umfasst ein oder zwei Piledriver-Module (2. Generation des Bulldozer). Verbessert wurde die Grafikeinheit, welche zwischen 20 und 40 Prozent schneller arbeiten soll. Richland ist allerdings nur eine Zwischenlösung, denn der eigentliche Trinity-Nachfolger Kaveri soll im zweiten Halbjahr 2013 auf den Markt kommen. Kaveri wird Strukturgrößen von 28 nm aufweisen und mit ein oder zwei Steamroller-Modulen (3. Generation des Bulldozer) bestückt sein. Zugleich wird AMD bei der Grafikeinheit zur GCN-Architektur (Graphics Core Next) wechseln und HSA (Heterogeneous System Architecture) bieten. Hierbei verwenden die CPU- und Grafikkerne einen gemeinsamen Adressraum, wodurch die Grafikeinheit leichter als Co-Prozessor genutzt werden kann. Richland und Kaveri entspringen beide der A-Serie und nutzen den Sockel FM2.

Kabini und Temash treten eine Leistungsstufe tiefer an und werden auf der Hauptplatine verlötet. AMD bezeichnet beide Chips als "Complete SoC", was eine Vereinigung aus CPU, GPU und Chipsatz (North- und Southbridge) bedeutet. Beide SoCs verwenden zwei oder vier Jaguar-Kerne, was im Vergleich zum Bobcat eine Verdopplung bedeutet. Zudem wechselt AMD auch hier zur GCN-Architektur und verwendet 28-nm-Strukturen. Mit einem Stromverbrauch von 9 bis 15 Watt ist Kabini recht sparsam und zielt auf schlanke und preiswerte Notebooks, während Temash für den Einsatz in Tablets konzipiert wurde und ohne Lüfter gekühlt wird. Kurioserweise zählt AMD sowohl Kabini als auch Temash zur A-Serie, wobei Kabini auch die E-Serie bedienen soll.
Quelle: www.amd.com
 
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AMD stellt Radeon HD 8000 OEM vor

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2013, 18:06:13
AMD hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas seine ersten Desktop-GPUs der Baureihe Radeon HD 8000 vorgestellt. Dabei handelt sich ausschließlich um OEM-Versionen, welche für große PC-Hersteller gedacht sind. Die meisten Modelle sind zudem alte Bekannte, welche lediglich mit neuen Namen bedacht wurden.

So ist das Top-Modell Radeon HD 8970 GHz Edition OEM ein Radeon HD 7970 GHz Edition und die Grafikprozessoren Radeon HD 8950 OEM und HD 8870 OEM entsprechen den GPUs Radeon HD 7950 und HD 7870. Aus dem Modell Radeon HD 7770 wurde ein Radeon HD 8760 OEM und aus dem Radeon HD 7750 ein Radeon HD 8740 OEM. Neu sind lediglich die Varianten Radeon HD 8670 OEM und Radeon HD 8570 OEM, die mit 384 Stream-Prozessoren die bisher kleinste Ausbaustufe der GCN-Architektur markieren. Für das absolute Einstiegssegment greift AMD auf die ältere Architektur "TeraScale 2" zurück. Die GPU Radeon HD 6450 darf jetzt mit bis zu 875 MHz takten und heißt neuerdings Radeon HD 8400 OEM, während die Radeon HD 5450 zur Radeon HD 8350 OEM ernannt wurde.

Hier eine Übersicht der "neuen" Modelle:
  • AMD Radeon HD 8970 GHz Edition OEM (= Radeon HD 7970 GHz Edition):
    2048 Stream-Prozessoren (1,00 GHz; Boost bis 1,05 GHz)
    3 GByte GDDR5-Speicher (1,50 GHz / 6,0 Gbps; 288 GB/s)
    4,3 TFLOPS Single Precision / 1,07 TFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8950 OEM (= Radeon HD 7950):
    1792 Stream-Prozessoren (925 MHz)
    3 GByte GDDR5-Speicher (1,25 GHz / 5,0 Gbps; 240 GB/s)
    3,31 TFLOPS Single Precision / 827 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8870 OEM (= Radeon HD 7870):
    1280 Stream-Prozessoren (1.000 MHz)
    2 GByte GDDR5-Speicher (1,20 GHz / 4,8 Gbps; 153,6 GB/s)
    2,56 TFLOPS Single Precision
    PCI Express 3.0; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8760 OEM (= Radeon HD 7770):
    640 Stream-Prozessoren (1.000 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,125 GHz / 4,5 Gbps; 72,0 GB/s)
    1,28 TFLOPS Single Precision
    PCI Express 3.0; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8740 OEM (= Radeon HD 7750):
    512 Stream-Prozessoren (900 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,125 GHz / 4,5 Gbps; 72,0 GB/s)
    819 GFLOPS Single Precision
    PCI Express 3.0; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8670 OEM (neu):
    384 Stream-Prozessoren (1.000 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,15 GHz / 4,6 Gbps; 72,0 GB/s)
    768 GFLOPS Single Precision / 48 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8570 OEM (neu):
    384 Stream-Prozessoren (730 MHz)
    bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher (1,15 GHz / 4,6 Gbps; 72,0 GB/s)
    oder 2 GByte DDR3 (900 MHz / 1,8 Gbps; 28,8 GB/s)
    560 GFLOPS Single Precision / 35 GFLOPS Double Precision
    PCI Express 3.0; DirectX 11.1; OpenGL 4.2; GCN

  • AMD Radeon HD 8400 OEM (= Radeon HD 6450):
    160 Stream-Prozessoren (625-875 MHz)
    bis zu 1 GByte DDR3- oder GDDR5-Speicher (8,5 - 28,8 GB/s)
    200 - 280 GFLOPS Single Precision
    PCI Express 2.1; DirectX 11.0; OpenGL 4.2; TeraScale 2

  • AMD Radeon HD 8350 OEM (= Radeon HD 5450):
    80 Stream-Prozessoren
    DDR2- oder DDR3-Speicher
    PCI Express 2.1; DirectX 11.0; OpenGL 3.2; TeraScale 2
Erste PCs mit den OEM-GPUs der Baureihe Radeon HD 8000 werden für Ende Januar erwartet.
Quelle: www.amd.com
 
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Adobe stopft kritische Sicherheitslücken in Acrobat und Reader

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2013, 16:43:29
Adobe hat mehrere kritische Schwachstellen in seinen Programmen Acrobat und Reader geschlossen. Für Windows und Mac OS X wurden die Versionen 11.0.01, 10.1.5 sowie 9.5.3 zum Download bereit gestellt. Die Softwarefirma empfiehlt ihren Kunden ein sofortiges Update.

UPDATE: Adobe führt in seinem aktualisierten Sicherheitshinweis 27 Schwachstellen auf, von denen sich 24 zum Einschleusen von Schadcode eignen. Die Palette reicht von Fehlern in der Programmlogik über manipulierte Speicherinhalte und die Verwendung bereits gelöschter Elemente bis hin zu diversen Überläufen (Buffer, Heap, Stack und Integer). Zwei weitere Fehler ermöglichen das Umgehen von Sicherheitsfunktionen und eine Lücke das Ausweiten von Rechten.

Download: Reader Download: Acrobat
Quelle: www.adobe.com
 
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Neuer Flash Player schließt kritische Schwachstelle

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2013, 14:18:45
Adobe hat seinen Flash Player für Windows, Mac OS X und Linux aktualisiert und behebt damit eine kritische Sicherheitslücke. Offenbar wurden die Updates in Eile bereitgestellt, denn zunächst fand sich die Sicherheitswarnung nur als kurzer Hinweis auf der Download-Seite im Support-Center und der Verweis auf das Security Bulletin APSB13-01 führte ins Leere.

UPDATE: Die neuen Versionen beheben einen Puffer-Überlauf, der zum Absturz der Software führt. Dabei können Angreifer Schadcode platzieren und die Kontrolle über das System erlangen. Die kritische Sicherheitslücke wurde von Mateusz Jurczyk, Gynvael Coldwind und Fermin Serna gefunden, die für Googles Sicherheitsteam arbeiten. Man kann also hoffen, dass sie noch nicht aktiv ausgenutzt wird. Dennoch erscheint eine baldige Aktualisierung von Flash Player und AIR ratsam.

Download:
Quelle: www.adobe.com
 
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Firefox 18.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2013, 12:01:48
Der finale Firefox 18.0 liegt ab sofort zum Download breit. Der Firefox 18.0 enthält den neuen "Just In Time"-Compiler IonMonkey, der JavaScript-Code vor der Ausführung optimiert und damit zum Teil deutlich schneller ausführt. Unter Mac OS X 10.7 und neuer werden ab sofort die hochauflösenden Retina-Displays unterstützt.
Bild

Ein neuer Algorithmus soll die Bildqualität beim Skalieren verbessern und der Wechsel zwischen den Tabs wurde beschleunigt. Die Entwickler haben dem Internetbrowser eine vorläufige Unterstützung für die API WebRTC (Web Real-Time Communication) hinzugefügt, die CSS3-Flexbox implementiert und die proprietären MozTouch-Events durch die offiziellen W3C-Touch-Events ersetzt. Zudem versprechen sie eine bessere Sicherheit beim Zugriff auf HTTPS-Seiten sowie schnellere Reaktionen für Benutzer von Proxy-Servern.

Download:
 
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Erster Jailbreak für Windows RT

reported by doelf, Montag der 07.01.2013, 15:21:03
Der Blog "On the Surface of Security" beschreibt einen ersten Jailbreak für Windows RT. Der Autor, welcher das Pseudonym "clrokr" verwendet, nutzte hierzu eine seit längerer Zeit bekannte Schwachstelle im Windows-Kernel, welche Microsoft "erfolgreich" auf die ARM-Plattform portiert hat.

Windows kennt folgende Signatursstufen: Unsigned (0), Authenticode (4), Microsoft (8) und Windows (12). Während die x86-Versionen, wie beispielsweise Windows 8, auch nicht signierte Software ausführen, verlangt die ARM-Variante nach einer Signatur von Microsoft. Diese Mindeststufe hat Microsoft fest im Kernel verankert und über den UEFI Secure Boot geschützt, weshalb eine dauerhafte Änderung unmöglich ist. Allerdings wird der Wert in den Speicher geladen und dort kann er geändert werden, sofern man das entsprechende Byte finden kann. Hierzu nutzte "clrokr" den Umweg über Windows 8 Pro. Nachdem das Byte lokalisiert war, verschaffte er sich mit Hilfe der "Visual Studio 2012 Remote Tools" Zugriff auf den CSRSS-Prozess und änderte den Wert. Dieses Vorgehen ist zwar ein sehr interessantes Konzept, doch praxistauglich ist es leider nicht.
 
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Etliche Uplay-Konten gekapert

reported by doelf, Montag der 07.01.2013, 14:52:49
Seit Ende Dezember 2012 melden sich in den Support-Foren von Ubisoft immer mehr Spieler, deren Uplay-Konten gekapert wurden. Geändert wurden die E-Mail-Adressen und Passwörter, wobei die neuen E-Mail-Adressen zumeist auf Russland (.ru) oder die ehemalige Sowjetunion (.su) verweisen.

Besonders gehäuft treten dabei @playbay.su und @mail.ru auf, doch auch Gmail-Adressen (@gmail.com) wurden mehrfach für den Kontendiebstahl genutzt. Wie die Angreifer die Konten übernehmen konnte, ist derzeit noch völlig unklar. Aufgrund des Jahreswechsels war Ubisofts Support allerdings unterbesetzt und nur schwer zu erreichen. Zeitgleich versuchten viele Spieler die freien Tage zu nutzen und neue Titel wie "Far Cry 3" zu spielen. Die Reaktionszeiten auf E-Mail-Anfragen lagen zwischen einigen Stunden und mehreren Tagen und auch die kostenpflichtige Hotline frustrierte mit langen Wartezeiten.

Kunden, die ihr Uplay-Konto mit Facebook, PSN, ihrer Playstation oder ihrer Xbox verknüpft haben, können es auch ohne Hilfe des Supports zurückholen. Hierzu meldet man sich bei uplay.com mit seinen Kontodaten von Facebook oder PSN bei Uplay an und bearbeitet dann die E-Mail-Adresse und das Passwort. Alternativ startet man auf der Playstation oder Xbox ein Uplay-Spiel und öffnet Uplay über das Hauptmenü. Auch hier kann man seine Zugangsdaten bearbeiten. Wer sein Uplay-Konto nicht verknüpft hat, muss leider den Umweg über den Support gehen.
Quelle: forums.ubi.com
 
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Samsung schließt kritische Lücke in Galaxy S3

reported by doelf, Montag der 07.01.2013, 12:13:16
Seit einigen Tagen verbreitet Samsung in Großbritannien ein System-Update für das Smartphone Galaxy S3, welches die kritische Exynos-Lücke schließt. Das Update I9300XXELLA basiert auf Android 4.1.2 und datiert auf den 24. Dezember 2012. In Kürze soll auch der Rest Europas mit dem Update versorgt werden.

Die Schwachstelle steckt allerdings auch in vielen anderen Geräten, beispielsweise im Vorgängermodell Galaxy S2, in den Tabphones Galaxy Note, Note 2 und Note 10.1 sowie in den Tablets Galaxy Tab 7.0 Plus und Tab 7.7. Wann diese ein Update erhalten werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Die betroffenen Prozessoren Samsung Exynos 4210 und 4412 wurden zudem von anderen Herstellern verbaut, beispielsweise von Lenovo im K860 und von Meizu in den Modellen MX 2 und MX 4.

Der Fehler steckt im Kernel des Systems, genauer gesagt im Gerät "/dev/exynos-mem". Wie eine Analyse des Linux-Entwicklers Arjan van de Ven ergab, hatten Samsungs Entwickler das Gerät "/dev/mem" als "/dev/exynos-mem" kopiert und in der Art verändert, dass es nicht nur auf den Gerätespeicher, sondern auch auf Kernel-Speicher zugreifen kann. Das war früher bei Android auch über "/dev/mem" möglich, wurde aus Sicherheitsgründen jedoch geändert. Doch anstatt die eigenen Treiber anzupassen, hatten Samsungs Entwickler den einfachen Weg gewählt und den alten Zustand wiederhergestellt - inklusive Lese- und Schreibrechte auf den gesamten Speicher für alle Apps und Benutzer. Dass damit die gesamte Sicherheitsarchitektur ausgehebelt wurde, nahmen sie offenbar bewusst in Kauf.
 
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NVIDIA schließt gefährliche Sicherheitslücke in Grafiktreiber

reported by doelf, Montag der 07.01.2013, 10:59:13
Mit der Veröffentlichung des Grafiktreibers GeForce 310.90 WHQL schließt NVIDIA eine schwere Sicherheitslücke, welche Angreifern die Umgehung von Microsofts Sicherheitsmechanismen "Data Execution Prevention" (DEP) und "Address Space Layout Randomization" (ASLR) ermöglicht.

Der Fehler wurde Weihnachten vom britischen Sicherheitsspezialisten Peter Winter-Smith gemeldet und mit funktionsfähigem Exploit-Code untermauert. Diesen Code musste Winter-Smith nach eigenen Angaben wieder entfernen, für weitere Informationen kann man ihn aber über Twitter kontaktieren. NVIDIA hat die Schwachstelle im GeForce 310.90 WHQL geschlossen und gibt dies auch in den Versionshinweisen an, Details zum Problem nennt der Grafikspezialist aber nicht.

Das Problem steckt offenbar in der Datei "nvvsvc.exe", einem Teil des "NVIDIA Display Driver Service". Dieser Dienst wartet auf "pipensvr" auf Anweisungen und hat eine leere Zugriffssteuerungsliste, so dass jeder lokal angemeldete oder externe Benutzer im Domain-Kontext auf ihn zugreifen kann. Mit Hilfe eines überlaufenden Stack-Puffers konnte Winter-Smith einen Super-User anlegen und dabei die Sicherheitsmechanismen "Data Execution Prevention" (DEP) und "Address Space Layout Randomization" (ASLR) umgehen. In seinem Beispiel erzeugt er den Benutzer "r00t" und fügt ihn der Administratoren-Gruppe zu. Primär geht es also um eine Ausweitung der Benutzerrechte. Wer ältere Versionen von NVIDIAs Grafiktreiber benutzt, sollte diese unverzüglich aktualisieren.

Download:
 
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Firefox 18.0 Final-Candidate Build 1

reported by doelf, Montag der 07.01.2013, 09:53:21
Der finale Firefox 18.0 soll im Laufe dieser Woche offiziell zum Download freigegeben werden, aktuell liegt der erste Build des "Final Candidate" zum Download bereit. Ob die Entwickler diesen allerdings auch zum finalen Build erklären werden, steht derzeit noch nicht fest.

Der Firefox 18.0 unterstützt unter Mac OS X 10.7 und neuer die hochauflösenden Retina-Displays, ein neuer Algorithmus soll die Bildqualität beim Skalieren verbessern und der Wechsel zwischen den Tabs wurde beschleunigt. Die Entwickler haben dem Internetbrowser eine vorläufige Unterstützung für die API WebRTC (Web Real-Time Communication) hinzugefügt, die CSS3-Flexbox implementiert und die proprietären MozTouch-Events durch die offiziellen W3C-Touch-Events ersetzt. Zudem versprechen sie eine bessere Sicherheit beim Zugriff auf HTTPS-Seiten sowie schnellere Reaktionen für Benutzer von Proxy-Servern.

Download: Firefox 18.0 Final-Candidate Build 1
 
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Internet Explorer: "Fix It" unzureichend

reported by doelf, Sonntag der 06.01.2013, 22:55:50
Wie die Sicherheitsexperten von Exodus Intelligence berichten, lässt sich das "Fix It", mit dem Microsoft eine kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer der Versionen 6, 7 und 8 provisorisch abdichten wollte, relativ leicht umgehen.

Die kritische Sicherheitslücke ermöglicht das Einschleusen von Schadsoftware beim Besuch einer manipulierten Internetseite. Der Angriff funktioniert laut Microsoft nur, wenn der Internet Explorer Javascript ausführen darf und zugleich Flash installiert ist. Die Angreifer sprechen über ActionScipt (Flash) ein bereits aus dem Speicher gelöschtes Objekt an, um dort ihren eigenen Code zu platzieren. Die Schutzmechanismen ASLR und DEP werden dabei umgangen, wozu Schwachstellen in Java6 (msvcr71.dll) und Office 2007/2010 (hxds.dll) genutzt werden. Einen wirksamen Schutz soll auch das Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) bieten, indem es die beiden genannten DLL-Angriffe abwehrt.

Als Zwischenlösung, die sich leicht installieren und auch wieder entfernen lässt, hatte Microsoft ein provisorisches Fix it bereitgestellt. Dieses "Fix It" hat sich Exodus Intelligence genau angesehen und konnte Microsofts Sicherungsmaßnahmen innerhalb eines Tages umgehen. Genauere Details sind den zahlenden Kunden der Sicherheitsfirma vorbehalten, aber Microsoft wurde bereits informiert. Für den Patch-Day am kommenden Dienstag scheint zumindest noch kein entsprechendes Update geplant zu sein, zumindest fehlt der Internet Explorer in der Vorankündigung.
 
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Wine 1.5.21 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 06.01.2013, 18:36:35
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit einigen Tagen ist Wine in der Entwicklungsversion 1.5.21 verfügbar.

Download: Wine 1.5.21

Für die Entwicklungsversion 1.5.21 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Anfänge eines eigenen netstat Programms.
  • Unterstützung für die Auswahl der Auflösung im PostScript Treiber.
  • Verschiedene Fehlerbehebungen.
Quelle: www.winehq.org
 
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"SimCity" kommt mit Online-Zwang

reported by doelf, Freitag der 04.01.2013, 14:43:00
Die mit Spannung erwartete Neuauflage der Simulation "SimCity" wird sich nur online spielen lassen. Lucy Bradshaw, Senior Vice President des verantwortlichen Entwicklerstudios Maxis, nennt hierfür technische Gründe. Den Fans der Serie wird diese gravierende Einschränkung allerdings kaum schmackhaft zu machen sein.

"SimCity" bedeutet virtueller Städtebau mit allen Parametern. Die Bewohner erwarten gute Arbeitsplätze und eine hohe Lebensqualität. Neben Straßen und Gebäuden muss auch die Versorgung mit Wasser und Strom funktionieren, ebenso müssen Abwasser und Müll abtransportiert werden. Die hohe Komplexität dieser Aufgabe verschlingt so manche Stunde und viele Spieler basteln auch gerne unterwegs an ihren Städten, wobei das Internet nicht immer zur Verfügung steht. Das war bisher auch kein großes Problem, da jeder für sich alleine tüftelte.

Beim neuen "SimCity" sieht das ganz anders aus: Wenn "SimCity" am 5. März 2013 in den Handel kommt, benötigt das Spiel eine dauerhafte Internetverbindung. Der Online-Zwang ermöglicht dem Herausgeber Electronic Arts (EA) einen wirkungsvollen Kopierschutz, doch auf diesen geht Lucy Bradshaw in ihrer Argumentation mit keinem Wort ein. Vielmehr betont sie die Vorteile, welche das Spiel durch den Netzzugang erhält. Laut Bradshaw handelt es sich bei "SimCity" um ein Cloud-Spiel, bei dem ein Großteil der Rechenlast auf die Server von EA ausgelagert wird. Die dem Spiel zugrunde liegenden "GlassBox Engine" kann auf diese Weise Städte mit bis zu 100.000 Einwohnern simulieren.

Zudem sind diese Städte nicht isoliert, sondern werden mit anderen Städten in der selben Region abgeglichen. Die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen, Umweltverschmutzung, Kriminalität und Handelsbeziehungen wirken sich auf regionaler Ebene aus und betreffen alle benachbarten Städte. Der entsprechende Datenabgleich findet laut Bradshaw im 3-Minuten-Takt statt. Da sich alle Daten in der Cloud befinden, kann EA auch weltweite Bestenlisten führen und wöchentlich besondere Herausforderungen an die Spieler stellen.

Zugegeben, die neuen Möglichkeiten sind durchaus spannend. Aber warum gibt es keine Wahlmöglichkeit zwischen Online- und Offline-Spiel? Viele Tüftler haben gar kein Interesse an einem Wettbewerb mit anderen Spielern. Und dann schwebt über allen Spielen mit Online-Zwang das Damoklesschwert der Abschaltung. Bei EA gingen erst gestern die Lichter für den "Fussball Manager 11" aus und am 11. Januar 2013 werden mit "FIFA 11", "Madden NFL 11", "NBA JAM", "NBA LIVE 10", "NCAA Football 11", "NHL 11", "NHL 11 Ultimate Team" und "The Sims 2" etliche weitere Titel folgen.
Quelle: www.simcity.com
 
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XBMC 12 ("Frodo"): Dritter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Freitag der 04.01.2013, 13:49:45
XBMC ist eine frei erhältliche, unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und neuerdings auch für den Raspberry Pi. Seit gestern liegt der dritte Veröffentlichungskandidat der Version 12 zum Download bereit und bringt zahlreichen Neuerungen.
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XBMC 12 bietet nun auch Live-TV und arbeitet als Personal-Video-Recorder (PVR). Das Programm umfasst eine neue Audio-Engine, die Unterstützung für HD-Audio inklusive DTS-MA und Dolby True-HD bringt. Unter Mac OS X und Linux arbeitet XBMC neuerdings im 64-Bit-Betrieb und erstmals wird auch das ARM-basierende Mini-System Raspberry Pi unterstützt. Für Googles Android-Plattform gibt es erste Ansätze, doch hier wartet noch viel Arbeit auf die Entwickler. Weiterhin wurden die Filterfunktionen für die Medienbibliothek verfeinert, der Video-Codec h.264 10bit (Hi10P) hinzugefügt und die Bildunterstützung verbessert.

Download: XBMC 12 ("Frodo") Release Candiate 3

Augenblick! Warum eigentlich "Frodo"? "Frodo" ist der Nickname des Entwicklers, der im November 2002 mit YAMP ("Yet Another Media Player") zum "Xbox Media Player" von d7o3g4q und RUNTiME stieß. Diese drei Programmierer legten den Grundstein für das heutige XBMC-Projekt.
Quelle: xbmc.org
 
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Microsoft kündigt 7 Sicherheits-Updates für Januar an

reported by doelf, Freitag der 04.01.2013, 12:06:47
Am kommenden Dienstag den 8. Januar wird Microsoft den ersten Patch-Day des Jahres 2013 abhalten. Hierfür hat die Softwarefirma sieben neue Sicherheits-Updates angekündigt, von denen zwei kritische Schwachstellen beseitigen. Die übrigen fünf Patches kümmern sich um Fehler der Risikostufe "hoch".

Das erste kritische Update betrifft nur Windows 7 und Server 2008 R2. Es behebt einen oder mehrere Fehler, welche Angreifer zum Einschleusen von Schadsoftware nutzen können. Auch der zweite Patch schließt eine solche Schwachstelle, die allerdings in allen Windows-Versionen von XP bis 8 sowie in der ARM-Variante Windows RT zu finden ist. Betroffen sind zudem Microsoft Office 2003 und 2007, der Word Viewer, das Office Compatibility Pack, Expression Web 1 und 2, der SharePoint Server 2007 und der Groove Server 2007. Für die Server-Versionen 2003 bis 2012 stuft Microsoft diesen Fehler als "moderat" ein.

Hinzu kommen zwei Updates, die alle Windows- und Server-Varianten sowie das .NET-Framework betreffen. Sie beheben Sicherheitslücken der Gefahrenstufe "hoch", welche eine Ausweitung der Rechte und DoS-Angriffe ermöglichen. Zwei weitere Patches beheben eine Rechteausweitung und das Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen unter Windows Vista, 7, 8 und RT sowie Server 2008, 2008 R2 und 2012. Bleibt noch eine dritte Rechteausweitung, welche den System Center Operations Manager in den Versionen 2007 und 2007 R2 betrifft.
 
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Google-Phishing: Microsoft widerruft türkische Zertifikate

reported by doelf, Freitag der 04.01.2013, 09:20:00
Microsoft hat ein Sicherheits-Update veröffentlicht, das drei türkische Zertifikate widerruft. Die von TURKTRUST herausgegebenen Zertifikate werden offenbar aktiv für Spoofing und Phishing genutzt, wobei sich die Angriffe gegen Googles Internetdienste (*.google.com) richten.

Denkbar sind auch Mittelsmannangriffe, doch diese konnten bisher noch nicht nachgewiesen werden. Google hatte das missbräuchlich genutzte Zertifikat für seine Domain erstmals am 24. Dezember 2012 entdeckt und bereits am Folgetag gesperrt. Auch TURKTRUST wurde umgehend informiert und musste eingestehen, dass im August 2011 zwei CA-Zertifikate an Organisationen erteilt wurden, die nur reguläre SSL-Zertifikate hätten erhalten sollen. "CA" steht hierbei für Certification Authority und ermöglicht das Ausstellen eigener Zertifikate für beliebige Domains.

Hier die drei widerrufenen Zertifikate:
  • *.google.com - Herausgeber: *.EGO.GOV.TR (4d 85 47 b7 f8 64 13 2a 7f 62 d9 b7 5b 06 85 21 f1 0b 68 e3)
  • *.EGO.GOV.TR - Herausgeber: TURKTRUST Elektronik Sunucu Sertifikasi Hizmetleri (f9 2b e5 26 6c c0 5d b2 dc 0d c3 f2 dc 74 e0 2d ef d9 49 cb)
  • e-islem.kktcmerkezbankasi.org - Herausgeber: TURKTRUST Elektronik Sunucu Sertifikasi Hizmetleri (c6 9f 28 c8 25 13 9e 65 a6 46 c4 34 ac a5 a1 d2 00 29 5d b1)
Googles Internetbrowser Chrome vertraut diesen Zertifikaten seit dem 26. Dezember 2012 nicht mehr. Nutzer des Internet Explorer können den entsprechenden Patch ab sofort über Windows Update einspielen.
 
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FTC hat Ermittlungen gegen Google eingestellt

reported by doelf, Freitag der 04.01.2013, 08:49:29
Die US-Wettbewerbsbehörde FTC betrachtet Googles Geschäftspraktiken in ihrem abschließenden Urteil als aggressiv aber gesetzeskonform. Um verbliebene wettbewerbsrechtliche Bedenken zu zerstreuen, wird Google dennoch Änderungen vornehmen. Diese betreffen sowohl die Werbung als auch essentielle Patente.

Beispielsweise wird Google den Betreibern von Webseiten die Möglichkeit einräumen, die Anzeige von Ausschnitten ihrer Inhalte auf bestimmten Seiten des Google-Netzwerkes zu unterbinden, ohne dass dies Einfluss auf die Suchergebnisse hat. Weiterhin werden Einschränkungen aus den Nutzungsbedingungen der AdWords-API gestrichen, welche die Verwendung konkurrierender Werbeplattformen erschweren. Der Internetriese hat darüber hinaus zugesichert, alle für die Einhaltung gängiger Standards essentiellen Patente zu fairen, zumutbaren und nicht diskriminierenden Bedingungen zugänglich zu machen. Dies gilt insbesondere für den Mobilfunksektor, wo Google durch die Übernahme von Motorola Mobility über mehr als 24.000 teils grundlegende Patente verfügt.
Quelle: www.ftc.gov
 
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Ubuntu präsentiert Smartphone-Linux

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2013, 17:53:32
Canonical bringt seine beliebte Linux-Distribution Ubuntu jetzt auch auf Smartphones. Das Unternehmen verspricht ein schnelleres System, das aufgeräumter aussieht, ganz ohne Tasten auskommt und aus dem Smartphone mit Hilfe eines Docks einen vollwertigen Computer macht.
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Bedienung ohne Tasten:
Mit Hilfe von Wischgesten, die am Rand des Bildschirms beginnen, ersetzt Canonical mechanische Tasten. Ein kurzer Wisch von links öffnet die meistgenutzten Apps. Setzt man die Bewegung bis zur rechten Kante fort, werden alle aktiven Apps angezeigt. Wischt man von der Kante nach rechts, blättert man mit jeder Geste eine App zurück. Der Wisch von der unteren Kante macht die App-Kontrollen sichtbar.

Apps und Entwicklungsumgebung:
Ubuntu für Smartphones kann auf HTML5-basierende Web-Apps verwenden. Wenn es auf eine hohe Leistung ankommt, bietet sich allerdings die hauseigene Entwicklungsumgebung an, welche QML, C/C++ und OpenGL unterstützt. Laut Canonical entwickeln EA, Valve Software und Unity Technologies bereits Spiele für die neue Plattform. JavaScript kann auch genutzt werden, erreicht aber nicht die Geschwindigkeit nativer Anwendungen.

Hardware-Anforderungen:
Als Mindestanforderung nennt Canonical einen mit 1 GHz getakteten Cortex A9, optimal sollen ein vierkerniger Cortex A9 oder ein Atom-SoC von Intel sein. Der Arbeitsspeicher muss 512 MByte bieten, mehr als 1.024 MByte wären ideal. 4 GB Flash-Speicher sollten es mindestens sein, wobei nicht alle Daten auf dem internem Speicher liegen müssen - es lassen sich Teile auf die SD-Karte auslagern. Multi-Touch-Unterstützung wird vorausgesetzt, das Dock für die Nutzung als Computer ist hingegen optional.
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Marktchancen:
Ubuntu für Smartphones basiert auf Android und ermöglicht den Herstellern einen beinahe nahtlosen Wechsel zwischen den beiden Systemen. Insbesondere für Mobilfunkanbieter ist dies interessant, da sie über solche Geräte eigene Shops etablieren könnten. Doch Canonicals Betriebssystem hat ernstzunehmende Mitbewerber: So setzen Intel und Samsung auf das Betriebssystem "Tizen OS", während die finnische Firma Jolla den legitimen "MeeGo"-Erben "Sailfish OS" im Angebot hat. Und in diesem Jahr soll bekanntlich auch Mozillas "Firefox OS" durchstarten. Es blüht also neuer Wettbewerb auf. Ob dieser die alten Ketten sprengt, um dem Benutzer neue Freiheiten zu geben, oder ob es nur darum geht, uns neue Ketten anzulegen, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.ubuntu.com
 
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"App Store"-Streit: Weiterer Punktgewinn für Amazon

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2013, 16:28:27
Apple sieht sich als Erfinder des "App Store" und beansprucht den Begriff für sein eigenes Angebot. Insbesondere Amazons Appstore ist Apple ein Dorn im Auge und so reichte die Firma am 18. März 2011 eine Klage gegen den Online-Händler ein. Bisher verlief der Prozess für Apple jedoch wenig erfolgreich.

Das kalifornische Gericht hatte unter Richterin Phyllis J. Hamilton bereits im Juli 2011 befunden, dass der Begriff "App Store" lediglich einen beschreibenden Charakter habe, im Sprachgebrauch weit verbreitet sei und die Menschen diesen Begriff nicht ausschließlich mit Apples Dienstleistungen assoziieren. "App Store" ist damit als Marke nicht schutzfähig. Dies hatte Microsoft im Juli 2010 ebenso empfunden und beim US-Patentamt Widerspruch gegen die Marke eingelegt. In Anbetracht von "Windows" (Fenster) und "Word" (Wort) sollte man sich in Redmond allerdings nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.

Die neueste Entscheidung bezieht sich nur indirekt auf die Marke. Nach Apples Ansicht versucht Amazon den Eindruck zu erwecken, dass sein Appstore mit Apple verbandelt sei. Die Kunden würden den Begriff mit Apples umfangreichem Angebot und der bei Apples Geräten weitreichenden Integration verbinden. Und da Amazons Angebot nicht an Apples App Store heranreiche, sei dies eine irreführende Werbung. Dieser Argumentation wollte Richterin Phyllis J. Hamilton nicht folgen. Sie sah keinen Beleg für eine Verwechslungsgefahr, zumal Amazon gar keine Apps für Apples Geräte anbietet, wie auch Apple keine Apps für Amazons Tablets in seinem Sortiment führt.
Quelle: docs.dpaq.de
 
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AMD hat einen neuen Finanzchef

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2013, 14:10:59
Bereits im September 2012 hatte AMD seinen damaligen Finanzchef Thomas Seifert verloren. Vertretungsweise sprang Devinder Kumar ein, der seit 2001 den Posten des Corporate Controller innehatte. Wie das Unternehmen gestern bekannt gab, hat Kumar die Position des Finanzchefs nun dauerhaft übernommen.

Devinder Kumar ist als Chief Financial Officer direkt AMDs Chef Rory Read unterstellt. Bereits seit 2006 bekleidet Kumar den Posten eines Senior Vice President und wird dies auch weiterhin tun. Nach 28 Jahren im Unternehmen und 11 Jahren als Corporate Controller dürften ihm AMDs Finanzen bestens bekannt sein. Es wird allerdings keine leichte Aufgabe, die Firma wieder auf ein festes finanzielles Fundament zu stellen. AMD verliert derzeit Marktanteile an seinen übermächtigen Mitbewerber Intel und leidet zudem unter dem schwachen PC-Markt.
Quelle: www.amd.com
 
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Intels Smart-TV-Pläne für 2013

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2013, 13:43:46
Bereits seit sieben Jahren ist Intel im Bereich Smart-TV tätig, zunächst mit IPTV-Boxen und seit einiger Zeit auch mit echten Smart-TVs. Der Chipriese kümmerte sich bisher nur um die Hardware, doch das soll sich in diesem Jahr mit neuen Bedienkonzepten ändern.

Moderne Fernsehapparate bieten Zugriff auf zahlreiche Dienste und oft auch auf das ganze Internet. Doch zumeist gestaltet sich die Bedienung viel zu umständlich und die integrierten Computer arbeiten träge und langsam. Viele Benutzer greifen daher lieber zum Tablet oder Notebook und so bleiben die Zusatzfunktionen der teuren Fernsehgeräte oftmals ungenutzt.

In Kooperation mit Hewlett-Packard (HP), Lenovo, Quanta Computer und Compal Electronics will Intel nun eine neue Generation Smart-TVs auf den Markt bringen, die nicht nur Computerfunktionen bieten, sondern bei denen auch die Bedienung Spaß macht. Wie aus dem Umfeld asiatischer Zulieferer zu erfahren ist, sollen sich die neuen Geräte per Sprache und Gesten steuern lassen. Ein weiterer Fokus liegt auf einer intuitiven Benutzeroberfläche und eine Gesichtserkennung ist ebenfalls geplant.
 
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Grünes Licht für Microns Übernahmepläne

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2013, 12:52:59
Taiwans Wettbewerbsbehörde hat dem US-amerikanischen Speicherhersteller Micron Technology grünes Licht für die Übernahme seines Mitbewerbers Rexchip Electronics Corporation gegeben. Kurz vor Weihnachten hatten bereits die japanischen Wettbewerbswächter die Übernahme von Elpida Memory genehmigt.

Laut Micron können Elpida und Rexchip zusammen mehr als 200.000 300-mm-Wafer pro Monat produzieren. Durch die Übernahmen steigert Micron seine eigene Kapazität um ca. 50 Prozent und wird zukünftig 25 Prozent des weltweiten DRAM-Marktes halten - in etwa gleich viel wie SK Hynix (Südkorea). Marktführer bleibt der ebenfalls aus Südkorea stammende Hersteller Samsung Electronics, der sich ca. 40 Prozent des Weltmarktes gesichert hat. Auf dem DRAM-Markt werden Micron, SK Hynix und Samsung auf absehbare Zeit keine ernstzunehmenden Mitbewerber haben, was zu steigenden Preisen führen könnte.

Was für den Kunden auf den ersten Blick nachteilig erscheint, ist für die DRAM-Industrie überlebenswichtig. Aufgrund einer massiven Überproduktion und daraus resultierenden Niedrigstpreisen musste Elpida Memory im Februar 2012 Gläubigerschutz beantragen. Micron will bis 2019 rund 200 Milliarden Yen (ca. 2,5 Milliarden US-Dollar) in Elpidas Restrukturierung investieren. Für die Übernahme des Joint-Ventures "Rexchip Electronics Corporation", an dem neben Elipida der taiwanische DRAM-Hersteller "Powerchip Technology Corporation" beteiligt ist, wird Micron Powerchip ausbezahlen. Der Kaufpreis für Powerchips Anteil an Rexchip (ca. 24 Prozent) liegt bei 10 Milliarden NTD (ca. 334 Millionen US-Dollar).
 
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Tomb Raider: Multiplayer-Modus offiziell bestätigt

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2013, 10:38:41
Kurz vor dem Jahresende wurde erstmals über einen Multiplayer-Modus im neuen "Tomb Raider" berichtet, doch dann verschwand die entsprechende Passage wieder. Die Gerüchteküche kochte für einige Tage auf großer Flamme und dann kam die offizielle Bestätigung vom Herausgeber Square Enix.
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"OK, so after all the speculation..yes it's true.", teilte Karl Stewart von Square Enix über Twitter mit. Zudem verweist er auf das Offical Xbox Magazine, welches in seiner Januarausgabe (erhältlich ab dem 8. Januar 2013) über den Multiplayer-Modus im neuen "Tomb Raider" berichtet. Das zunächst unter dem Projekttitel "Crossroads" von Crystal Dynamics entwickelte Spiel wird am 5. März 2013 als "Tomb Raider" in den Handel kommen. Angekündigt wurden Versionen für den PC, die Xbox 360 und die Playstation 3.
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Wie der schlichte Titel "Tomb Raider" bereits andeutet, setzen die Entwickler auf einen kompletten Neuanfang. Zu Anfang der Geschichte ist Lara Croft noch nicht die mit allen Wassern gewaschene Abenteurerin, welche wir aus früheren Teilen der Serie kennen. Sie ist vielmehr eine junge Frau, die sich ihre Überlebenskünste erst noch aneignen muss. Und auf einer vergessenen Insel bieten sich hierfür unzählige Gelegenheiten. Die USK-Einstufung steht bisher noch aus, aber nach einem Kinderspiel sieht dieser harte Survial-Trip ganz und gar nicht aus.
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Abgesehen von der normalen Fassung gibt es auch eine "Survival Edition" und eine "Collector's Edition". Die "Survival Edition" umfasst ein doppelseitiges Poster mit einer detaillierten Karte der Insel, ein 32-seitiges Artbook, den Soundtrack zum Spiel, einen wasserfesten Outdoor-Beutel sowie herunterladbare Bonusinhalte. Zusätzlich zu diesen Extras beinhaltet die "Collector's Edition", welche als Metallbox geliefert wird, eine rund 15 Zentimeter große "Lara Croft"-Figur von Play Arts Kai.

"Tomb Raider" vorbestellen:
Quelle: twitter.com
 
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SiSoft Sandra Lite 2013 SP1 (19.23) bringt Haswell-Updates

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 23:43:19
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Analyse- und Benchmark-Suite, welche Leistungsmessungen für CPU, Cache, Arbeitsspeicher, Speichermedien und Grafikkarten umfasst. In unserem Download-Center findet sich seit heute die frisch veröffentlichte Version 2013 SP1 (19.23), die Neuerungen für Intels kommende CPU-Generation Haswell bringt.

Beispielsweise wurde die zweite Generation der Befehlssatzerweiterung AVX (Advanced Vector Extensions) in die Tests "Multi-Media Integer" und "Hashing" integriert. Die Messungen "Multi-Media Float/Double" und "Memory/Cache Bandwidth" nutzen neuerdings FMA3 (Fused Multiply-Add-Technik), was nicht nur mit Intels Haswell, als auch mit AMDs Vishera funktionieren soll. TSX (Transactional Synchronization Extensions) wird bei der "Transaction Rate" berücksichtigt und die Speichertests - "Memory", "Cache" und "Latency" - können den integrierten Speicher (embedded DRAM/L4) des Haswell verwenden.

Download: SiSoft Sandra Lite 2013 SP1 (19.23) - 57,3 MByte
 
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Preise für Arbeitsspeicher haben sich stabilisiert

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 16:00:27
Mitte Dezember setzten die Preise für 2Gb-DDR3-Chips zu einem überraschenden Jahresendspurt an und schossen verglichen mit dem Vormonat um fast 30 Prozent in die Höhe. Der Anstieg ist mittlerweile gebremst, doch die Preise verharren seither auf dem höheren Niveau.

Hier die aktuelle Kursentwicklung an der asiatischen Speicherbörse:
  • Für DRAM-Chips des Typs 2Gb (256Mx8) DDR3-1600 musste man heute durchschnittlich 1,05 US-Dollar bezahlen, die DDR3-1333-Version wurde für 1,07 US-Dollar gehandelt und die eTT-Variante (funktionsgetestet, aber ohne Taktangabe) für 0,98 US-Dollar. Dies entspricht weitgehend den Kursen von Mitte Dezember, vergleichen mit Mitte November bedeutet dies jedoch Steigerungen um 23, 24 und 29 Cent.

  • Etwas anders sieht es für Chips der Bauart 1Gb DDR3-1333 (128Mx8) aus: Diese waren mit 0,64 US-Dollar schon Mitte November verhältnismäßig teuer und kosteten damals fast soviel wie 2Gb-eTT-Chips. Seither ist ihr Kurs um vier Cent auf 0,68 US-Dollar geklettert. Mitte Dezember hatten wir 0,65 US-Dollar notiert.

  • Aufgrund der stark reduzierten Fertigungskapazitäten liegen die Kurse für Chips des Typs 1Gb DDR2-800 (128x8) auf einem sehr hohen Niveau und schwanken zudem stark. Heute musste man zwischen 0,96 und 1,38 US-Dollar für diese Chips bezahlen, der durchschnittliche Kurs belief sich auf 1,22 US-Dollar. Das sind fünf Cent mehr als vor einem Monat und drei Cent mehr als Mitte November.
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Erste Smartphones mit Tizen OS kommen 2013

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 15:30:44
Wie die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" berichtet, setzt NTT Docomo Inc., der größte Mobilfunkanbieter des Landes, auf das Betriebssystem "Tizen OS" und arbeitet mit Samsung und Intel an der baldigen Markteinführung entsprechender Smartphones.

Docomo verkauft, anders als seine beiden größten Mitbewerber, keine iPhones und hatte in den letzten Monaten mit einem deutlichen Kundenschwund zu kämpfen. Von "Tizen OS" erhofft sich die Firma eine quelloffene Lösung, welche sie für ihre eigenen App- und Medienangebote anpassen kann. Derzeit beherrschen Google und Apple den Smartphone-Markt und geben den Mobilfunkanbietern kaum eine Chance, eigene Online-Shops zu etablieren. Zudem gibt es Bedenken bezüglich des Datenschutzes und der Sicherheit, da beide Firmen aus den USA stammen und den dortigen Behörden weitreichende Zugriffe ermöglichen müssen. Neben Docomo setzen auch Vodafone, France Telecom und weitere europäische Anbieter auf "Tizen OS". Auch Panasonic und NEC sind an der Entwicklung entsprechender Geräte beteiligt. Laut "Yomiuri Shimbun" wird Samsung seine ersten Tizen-Smartphones im Laufe des Jahres auf den japanischen und den europäischen Markt bringen.

Ein Rückblick: Die Geschichte von Linux auf Smartphones war bisher ein langer und steiniger Weg. Bereits im Jahr 2005 versuchte sich Nokia, damals noch der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen, an einem Linux namens "Maemo". Die Finnen kamen damit aber ebenso schlecht voran wie Intel, damals wie heute der Weltmarktführer bei Mikroprozessoren, mit seinem im Jahr 2007 gestarteten Projekt "Moblin". Im Februar 2010 kündigten die beiden Firmen an, ihre zukünftigen Anstrengungen in Form von "MeeGo" zu bündeln. Dies passte einigen Entwicklern nicht ins Konzept, so dass sich "Mer" als unabhängiges Projekt abspaltete, das später allerdings einschlief. Im September 2011 wurde dann auch "MeeGo" eingestellt, da sich Nokia inzwischen mit Microsoft verbündet hatte. Im Gegensatz zu Nokia wollte Intel das mobile Linux nicht aufgeben und wählte Samsung als neuen Partner. Zusammen gründeten die beiden Firmen die "Tizen Association", welche offiziell von der "Linux Foundation" unterstützt wird. "Tizen" ist jedoch kein direkter Nachfolger von MeeGo, sondern hat lediglich einige Bestandteile aus dem MeeGo-Code übernommen. Dies führte wiederum zu einer Wiederbelebung von "Mer". Ehemalige Nokia-Mitarbeiter, welche an der Entwicklung des Smartphones N9 beteiligt waren, gründeten dann die Firma Jolla. Diese hatte erst kürzlich den legitimen "MeeGo"-Erben "Sailfish OS" vorgestellt.
 
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Menuet64 0.98.96 veröffentlicht

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 14:45:59
Das 64-Bit Mini-Betriebssystem Menuet64 liegt in der Version 0.98.96 zum Download bereit. Menuet64 0.98.96 bringt Mathlib (sc151) basierend auf Naoki Shibatas SLEEF-Bibliothek, SMP Mandelbrot und umfasst Treiber-Updates für Audio- und Netzwerk-Controller.

Menuet64 unterstützt bis zu acht Prozessoren bzw. Kerne, verfügt über einen TCP/IP-Stack, FTP-, HTTP- und Chess-Clients, FTP-, HTTP- und MP3-Server. Mit Menuet64 ist sogar das digitale Fernsehen (DVB-T) sowie die Wiedergabe von MP3s und DVDs möglich, hierzu wird allerdings der kostenpflichtige MPlayer v0.55 benötigt. Während das Betriebssystem selbst kostenlos ist, muss der Autor Lizenzgebühren für die Nutzung der vom MPlayer genutzten Codecs bezahlen, weshalb dieser ausgelagert wurde und 10 Euro kostet.

Menuet64 unterstützt Bildschirmauflösungen bis zu Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) mit 16 Millionen Farben. Dass dieses Betriebssystem auf einer einzelnen Diskette Platz findet, liegt an der Assembler-Programmierung. Alternativ kann man es auch auf USB-Sticks oder eine CD kopieren, eine Installationsroutine für Windows ist ebenfalls vorhanden.

Download: Menuet64 0.98.96 - 795 KByte
 
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FreeBSD 9.1 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 14:01:28
Das freie, unixartige Betriebssystem FreeBSD ist ab sofort in der stabilen Version 9.1 erhältlich. Zu den Neuerungen gehört ein überarbeiteter Scheduler, der besser mit SMT-Prozessoren (z.B. Intel-CPUs mit HyperThreading) umgehen kann. Solange die Zahl der Threads geringer ist als die Zahl der logischen Kerne, sollen Leistungsgewinne zwischen 10 und 15 Prozent möglich sein.

Das Jail-System, welches einzelne Prozesse in eine virtuelle Zelle sperrt, kann neuerdings auch die Dateisysteme devfs, nullfs und ZFS mounten. Für die Dateisysteme NFS und ZFS werden etliche Neuerungen genannt. FreeBSD 9.1 enthält einen neuen Grafiktreiber, der die Intel iGPUs der CPU-Familien "Sandy Bridge" und "Ivy Bridge" unterstützt. Der überarbeitete HD-Audio-Treiber kann auch HDMI-Anschlüsse nutzen, verfügt über eine automatische Auswahl der Aufnahmequelle, kann mehrere Kanäle zeitgleich aufzeichnen und wiedergeben, bietet mehr Bandbreite und eine neue Lautstärkeregelung. Über den Treiber snd_hdspe wurde zudem die Unterstützung für Soundkarten der Typen RME HDSPe AIO und RayDAT nachgerüstet.

Neue Treiber gibt es für die LAN-Controller Realtek RTL8411, Ralink RT2800 und RT3000, Emulex OneConnect (10 Gbit), Intel X540 (10 Gbit) und Solarflare SFC9000 (10 Gbit) sowie für die Storage-Controller HighPoint RocketRAID 27xx (SAS 6Gb/s) und Intel C600 (Patsburg/X79). Weiterhin wurde ein Fehler in xhci behoben, welcher den Einsatz von USB-3.0-Hubs verhinderte. Die Benutzeroberfläche KDE wird in der Version 4.8.4 mitgeliefert und OpenSSL wurde auf die Version 0.9.8 aktualisiert.

Download: FreeBSD 9.1
Quelle: www.freebsd.org
 
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Wine 1.5.20 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 13:19:06
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit einigen Tagen ist Wine in der Entwicklungsversion 1.5.20 verfügbar.

Download: Wine 1.5.20

Für die Entwicklungsversion 1.5.20 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Ein haufen DLLs mit hässlichen Namen für die API Set Unterstützung.
  • Mehr implementierete ATL Funktionen.
  • Schonwieder mehr C++ Runtime Funktionen.
  • Mehere Text Render Fehlerbehebungen.
  • PostScript Treiber Verbesserungen.
  • Verschiedene Fehlerbehebungen.
Quelle: www.winehq.org
 
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Firefox 18.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 10:26:20
Die siebte und letzte Beta-Version des Internetbrowsers Firefox 18.0 liegt zum Download bereit. Mit der finalen Fassung darf man in der kommenden Woche rechnen. Auf den genauen Tag wollten sich die Entwickler diesmal nicht festlegen und sprechen stattdessen von der Woche, die am 6. Januar 2013 beginnt.

Der Firefox 18.0 unterstützt unter Mac OS X 10.7 und neuer die hochauflösenden Retina-Displays, ein neuer Algorithmus soll die Bildqualität beim Skalieren verbessern und der Wechsel zwischen den Tabs wurde beschleunigt. Die Entwickler haben dem Internetbrowser eine vorläufige Unterstützung für die API WebRTC (Web Real-Time Communication) hinzugefügt, die CSS3-Flexbox implementiert und die proprietären MozTouch-Events durch die offiziellen W3C-Touch-Events ersetzt. Zudem versprechen sie eine bessere Sicherheit beim Zugriff auf HTTPS-Seiten sowie schnellere Reaktionen für Benutzer von Proxy-Servern.

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"Fix it" für kritische Schwachstelle im Internet Explorer

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 10:13:57
Kurz vor dem Jahresende meldete Microsoft erfolgreiche Angriffe auf den Internet Explorer der Versionen 6, 7 und 8. Ein reguläres Sicherheits-Update ist zwar in Vorbereitung, wurde bisher aber noch nicht veröffentlicht. Als Zwischenlösung bietet Microsoft ein provisorisches Fix it an.

Die kritische Sicherheitslücke ermöglicht das Einschleusen von Schadsoftware beim Besuch einer manipulierten Internetseite. Der Angriff funktioniert nur, wenn der Internet Explorer Javascript ausführen darf und zugleich Flash installiert ist. Die Angreifer sprechen über ActionScipt (Flash) ein bereits aus dem Speicher gelöschtes Objekt an, um dort ihren eigenen Code zu platzieren. Die Schutzmechanismen ASLR und DEP werden dabei umgangen, wozu Schwachstellen in Java6 (msvcr71.dll) und Office 2007/2010 (hxds.dll) genutzt werden. Einen wirksamen Schutz bietet das Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET), welches die beiden genannten DLL-Angriffe abwehrt. Wer auf Nummer Sicher gehen will, spielt das Fix it ein, welches Microsoft als Übergangslösung bereitgestellt hat.
 
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Windows 8 startet nicht durch

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2013, 09:34:52
Auch im zweiten Monat nach seiner Markteinführung konnte sich Windows 8 noch keinen nennenswerten Marktanteil sichern. Trotz günstiger Upgrade-Angebote ab 14,99 Euro waren im Dezember 2012 laut NetMarketShare weniger als zwei Prozent der Desktop-PCs mit Windows 8 unterwegs.

Für den November 2012 hatte NetMarketShare einen Marktanteil von 1,09 Prozent gemeldet, welchen Windows 8 im Folgemonat auf 1,72 Prozent ausbauen konnte. Zum Vergleich: Windows 7 erreichte bereits in seinem ersten Verkaufsmonat (November 2009) einen Marktanteil von 4,06 Prozent und kam einen Monat später auf 5,80 Prozent. In den Statistiken werden für beide Betriebssysteme auch die kostenlos verfügbaren Vorabversionen mitberücksichtigt. Dies lässt vermuten, dass viele unzufriedene Vista-Benutzer schon früh bei Windows 7 hängen geblieben waren. Im Gegensatz hierzu traf Windows 8 auf viele zufriedene Benutzer von Windows 7, denen Microsoft den Wechsel bisher noch nicht schmackhaft machen konnte.

Windows 8 konnte im Dezember 2012 lediglich Linux (12/2012: 1,19%) überholen, bleibt aber hinter dem ungeliebten Vor-Vorgänger Windows Vista (12/2012: 5,67%). Mit einem Marktanteil von 45,11 Prozent war Windows 7 im Dezember 2012 das beliebteste Betriebssystem von Microsoft. Nicht weit dahinter folgt der Evergreen Windows XP mit 39,08 Prozent, dessen Zeit allerdings so langsam abläuft. Ab dem 8. April 2014 wird es für den Oldie keine Sicherheits-Updates mehr geben, weshalb man zeitig über einen Wechsel nachdenken sollte. Mit 29,99 Euro ist das Upgrade von Windows XP auf Windows 8 (zeitlich begrenztes Angebot bis Ende Januar 2013) zwar sehr günstig, doch noch zögern die Kunden. Insbesondere im geschäftlichen Umfeld scheut man das stark veränderte Bedienkonzept und investiert lieber in Windows 7. So konnte Windows 7 seinen Marktanteil von November auf Dezember um 0,40 Prozent ausbauen.
 
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