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News-Archiv: Januar 2016

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Arbeitsspeicher: Wilde Preissprünge am Spotmarkt

reported by doelf, Sonntag der 31.01.2016, 22:05:02
Nachdem uns das Jahr 2015 einen dauerhaften Preisverfall für DRAM-Chips gebracht hatte, kam es im Verlauf des Januar am Spotmarkt in Taiwan zu ein paar chaotischen Preissprüngen. Recht konstant war die Entwicklung für DDR4-Chips, deren Kurs über die letzten vier Wochen um weitere 3,30 Prozent gefallen ist. 2Gb-Chips ohne garantierte Taktrate sind hingegen um 27 Prozent teurer geworden.

Da die als DDR3-1333 und -1600 spezifizierten Varianten zeitgleich um rund vier Prozent günstiger geworden sind, ist es bei den unterschiedlichen 2Gb-Chips zu einer deutlichen Preisangleichung gekommen. 4Gb-DDR3-Chips haben sich indes uneinheitlich entwickelt: DDR3-1600 ist etwas teurer geworden, DDR3-1333 hingegen etwas billiger. Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,0831 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 0,28 Prozent unter dem Wechselkurs von Anfang Januar.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an und in den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten vier Wochen:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 2,113 US-Dollar (-3,30%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 1,892 US-Dollar (+1,12%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,621 US-Dollar (-1,16%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,088 US-Dollar (-4,39%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,084 US-Dollar (-3,64%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,907 US-Dollar (+27,03%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Toshiba ruft zahlreiche Akkus zurück

reported by doelf, Sonntag der 31.01.2016, 18:26:12
Wieder einmal muss ein Hersteller Notebook-Akkus aufgrund Überhitzungs-, Verbrennungs- und Brandgefahr zurückrufen. Diesmal ist es die japanische Firma Toshiba, die zwischen Juni 2011 und November 2015 potentiell fehlerhafte Batterien ausgeliefert hatte. 18 unterschiedliche Akkutypen, die mit 29 Laptop-Modellen ausgeliefert worden, sind betroffen. Die Akkus wurden zudem für 99 Notebook-Modelle als Zubehör verkauft.

Toshiba betont, dass es sich um ein freiwilliges Austauschprogramm handelt. Trotzdem sollten betroffene Akkus nicht mehr verwendet und aus den Notebooks entfernt werden. Das japanische Unternehmen tauscht die fehlerhaften Batterien kostenlos aus. Eine eigens für diesen Rückruf eingerichtete Webseite liefert weitere Details.

Hier eine Liste der zurückgerufenen Akkutypen. Da Toshiba diese Batterien auch als Zubehör verkauft hat, geben wir neben der normalen Artikelnummer in Klammern auch die internationale Zubehör-Artikelnummer sowie die davon abweichende Zubehör-Artikelnummer für Japan an:
  • G71C000AW210 (PA3817U-1BRS, PABAS228)
  • G71C000D4110 (PA5023U-1BRS, PABAS259)
  • G71C000D7110 (PA5024U-1BRS, PABAS260)
  • G71C000DD110 (PA5026U-1BRS, PABAS262)
  • G71C000FQ110 (PA5108U-1BRS, PABAS271)
  • G71C000FS110 (PA5109U-1BRS, PABAS272)
  • G71C000FS210 (PA5109U-1BRS, PABAS272)
  • G71C000G3110 (PA5121U-1BRS, PABAS274)
  • G71C000GN110 (PA5170U-1BRS, PABAS279)
  • G71C000BD510 (PA3831U-1BRS, PABAS234)
  • G71C000BE310 (PA3832U-1BRS, PABAS235)
  • G71C000BE410 (PA3832U-1BRS, PABAS235)
  • G71C000BE510 (PA3832U-1BRS, PABAS235)
  • G71C000BE710 (PA3929U-1BRS, PABAS249)
  • G71C000BE810 (PA3929U-1BRS, PABAS249)
  • G71C000BE910 (PA3929U-1BRS, PABAS249)
  • G71C000CE210 (PA3984U-1BRS, PABAS256)
  • G71C000BED10 (PA3929U-1BRS, PABAS249)
Die fehlerhaften Batterien gehörten zum Lieferumfang der folgenden Notebooks:
  • Portege R700, R830
  • Qosmio X70-B
  • Satellite C50-A, C50D-A, C55D-A, C70-A, C70-B, C70D-A, C70D-B, C850, C870, C875, C875D
  • Satellite L70-A, L70-B, L830, NB10-A
  • Satellite P70-A, P845T, P850, R830, R840
  • Satellite Pro C50-A, C70-B, L70-A, L830
  • Tecra A50-A, R840
Toshiba bietet zudem noch eine Übersicht aller Notebook-Modelle, für die die Akkus als Zubehör angeboten worden. Auch im Rahmen von Reparaturen wurden diese Batterien in einige Rechner eingesetzt.
 
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Nero stellt Onlinespeicherdienst "Nero BackItUp" ein

reported by doelf, Sonntag der 31.01.2016, 17:32:00
Nero wird seinen Onlinespeicherdienst "Nero BackItUp" zum 5. Mai 2016 einstellen. Betroffene Kunden müssen ihre Daten bis dahin herunterladen, denn nach dem 5. Mai 2016 sind die online gespeicherten Inhalte nicht mehr zugänglich und werden dauerhaft gelöscht. Einen Grund für das Aus nennt Nero nicht.

Nero BackItUp wurde im Dezember 2013 vorgestellt und versprach "Backup und Onlinespeicher Made in Germany". Zunächst wurden Windows und Android unterstützt, später folgten auch iOS und Windows Phone. Das kostenlose Basisangebot ist auf eine manuelle Sicherung und 5 GB Onlinespeicher beschränkt, daneben gab es drei Abonnementmodelle zu Preisen zwischen 19,99 und 69,99 Euro pro Jahr. Aufpreispflichtig waren automatische Sicherungen, Datenkomprimierung und -verschlüsselung sowie die Sicherung auf NAS-Laufwerken und optischen Datenträgern - die kostenlose Version speichert nur auf Festplatten und USB-Laufwerken. In der teuersten Variante war unbegrenzter Onlinespeicher inbegriffen.
 
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Windows 10 Mobile erhält "Configuration Update"

reported by doelf, Samstag der 30.01.2016, 17:46:55
Gabe Aul, bei Microsoft für das Insider-Programm verantwortlich, hat die Auslieferung eines "Configuration Update" für Windows 10 Mobile an Insider im Fast-Ring angekündigt. Diese Aktualisierung sei notwendig, um das "Update-Erlebnis zu verbessern". Zudem bereite sie die Geräte auf den Empfang der nächsten kumulativen Updates vor.

Alle Builds von Windows 10 Mobile tragen seit Ende November 2015 die Nummer 10586, die selbe Nummer verwendet auch das Windows 10 Herbst Update für PCs. Lediglich hinter der 10586 zählt Microsoft weiter, zuletzt geschah dies Anfang Januar beim Build 10586.63. Die neuen Versionen werden jetzt aber nicht mehr als Builds angekündigt, sondern lediglich als kumulative Updates. Damit will Microsoft unterstreichen, dass Windows 10 Mobile eigentlich fertig ist und nur noch kleinere Anpassungen für ältere Geräte benötigt werden.

Das nun bereitgestellte "Configuration Update", welches laut Aul keine erkennbaren Veränderungen bringt, bereitet vermutlich die Verteilung von Windows 10 Mobile als Upgrade für ältere Geräte vor. Die Auslieferung der ersten offiziellen Upgrades steht unmittelbar bevor, sollte ursprünglich allerdings schon im Dezember 2015 anlaufen.

Ob Microsoft mit dem "Configuration Update" auch die Probleme von Smartphones mit nur 4 GB Flash-Speicher behebt, ist unklar. Auf den 4-GB-Modellen - z.B. dem Lumia 530 - funktioniert die Installation der Insider-Builds nur, wenn der Benutzer ausreichend viel Speicher freischaufelt - beispielsweise indem das Gerät zurückgesetzt und möglichst viele Apps auf die Speicherkarte verschoben werden. Doch selbst dann läuft die Installation nicht immer durch.
Quelle: twitter.com
 
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LibreOffice 5.1 RC 3 offiziell verfügbar

reported by doelf, Samstag der 30.01.2016, 17:18:51
Der dritte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1 ist jetzt auch offiziell verfügbar und wird für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) angeboten. Seit der ersten Alpha-Ausgabe wurden insgesamt 567 Änderungen vorgenommen, davon allerdings nur neun seit dem zweiten Release Candidate. Die Freigabe des finalen LibreOffice 5.1 ist für die kommende Woche geplant.

Hier nun die wichtigsten Neuerungen in einer kurzen Zusammenfassung:

Writer
Um ein besseres Textbild zu erreichen, sind die Einstellungen "Hurenkinder" und "Schusterjungen" in der Textverarbeitung Writer nun standardmäßig aktiviert. Hierdurch wird vermieden, dass wenige Zeilen eines Absatzes auf eine neue Seite umgebrochen werden bzw. nur wenige Zeilen am Seitenende übrig bleiben. Der Serienbrief-Assistent bettet den verwendeten Datensatz in das Writer-Dokument ein, statt hierfür eine zusätzliche .odb-Datei anzulegen. Auf diese Weise funktionieren Serienbriefvorlagen auch auf anderen Rechnern und werden nicht mehr nutzlos, falls die .odb-Datei gelöscht wurde. Der Dialog "Rechtschreibung und Grammatik" bleibt nach Abschluss der Prüfung geöffnet und mit dem neuen Menüpunkt "Zwischenraum verbergen" lassen sich die Seitenzwischenräumen in der Druckansicht verstecken.

Calc
Die Tabellenkalkulation Calc bietet in ihrem Menü die neuen Punkte "Zeilen unterhalb einfügen" sowie "Spalten rechts einfügen". Nach Writer und Impress kann nun auch Calc PNG-Bilder exportieren und die verbesserte Suche findet auch formatierte Zeichenketten (z.B. "10.113" statt nur "10113"). Einschränkungen bei der Formelverarbeitung auf Basis strukturierten Tabellenbezüge wurden behoben und die Funktionen KALENDERWOCHE und KALENDERWOCHE_ADD erfüllen nun strikt den ODF-Standard in der Version 1.2.

Impress und Draw
Für die Präsentationsanwendung Impress und das Zeichenprogramm Draw gibt es neue Befehle zum Navigieren durch sowie zum Sortieren von Seiten. Für die Ansicht "Folienmaster" wird eine andere Hintergrundfarbe verwendet, um den Unterschied zur normalen Ansicht zu unterstreichen. Zudem wird während einer Präsentation der Start des Bildschirmschoners nun auch unter KDE, XFCE und Mate unterdrückt. Ein neues Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen Master und anderen Modi. Ändert man eine Folienvorlage, wirkt sich dies auf alle ausgewählten Standardfolien aus. Sind mehrere Objekte ausgewählt, kann man unter "Formen" deren Breite und Höhe miteinander abgleichen. Über das Menü "Folie" lässt sich ein "Hintergrundbild speichern" und in der Presenter Console findet sich eine Schaltfläche, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Chart
In Chart können exponentielle und potentielle Trendlinien nun auch negative Werte handhaben und in den Trendliniengleichungen wurden überflüssige Einsen entfernt.

Allgemeine Neuerungen
Neu hinzugekommen ist die Eingabe von Unicode-Zeichen über deren Hexadezimalcode mit anschließender Umwandlung über die Tastenkombination ALT+C (jenseits des deutschsprachigen Raums ALT+X). Unter Windows wurde der Zugriff auf die Registrierung geändert, um benutzerspezifische Konfigurationsmöglichkeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwendung von WebDAV-Verbindungen und den Datei-Import, der nun auch Gnumeric (nicht unter Windows), Microsoft Write-Dokumente sowie Apple Keynote 6 unterstützt. Im Startcenter und im Menü "Datei" findet sich nun ein neuer Eintrag, um Dateien von Diensten wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint zu öffnen. Dazu kommt im Menü "Datei" die entsprechende Option zum Speichern. Einige Menüs wurden neu organisiert und auch die Sidebar hat eine Überarbeitung erfahren. Vor eingebetteten NPAPI-Plugins (z.B. Flash) wird nun gewarnt. Diese Plugins sind veraltet und funktionieren nicht mehr auf allen Plattformen, zukünftig soll ihre Unterstützung gänzlich entfernt werden.

Download: LibreOffice 5.1 RC 3
 
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Firefox 45.0 Beta 1 und 46.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Freitag der 29.01.2016, 16:46:42
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 44.0 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in den Versionen 45.0 Beta 1 und 46.0 Aurora 2 zum Download bereit. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten und die Version 46.0 soll im Laufe des April 2016 fertigstellt werden.

Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen. Der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos wurde verbessert und unter Linux wurde GTK3 integriert. Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt.

Die Version 46.0 verspricht ein flüssigeres Verschieben und Zoomen von Webinhalten. Unverschlüsselte Webseiten (HTTP) mit Anmeldeformularen werden als unsicher gekennzeichnet und der JavaScript-JIT-Compiler wurde überarbeitet, um eine höhere Sicherheit zu gewährleisten. Die Unterstützung der WebKitCSSMatrix soll die Kompatibilität mit mobilen Webseiten, die sich nicht an gültige Webstandards halten, verbessern.

Download:
 
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Zweiter Release Candidate von Kodi 16.0 (Jarvis) verfügbar

reported by doelf, Freitag der 29.01.2016, 15:24:46
Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) nähert sich der Fertigstellung der Version 16.0 (Codename: Jarvis) - seit heute liegt der zweite Veröffentlichungskandidat zum Download bereit. Dieser behebt einen Absturz beim Entfernen von USB-Geräten und einen weiteren beim Hinzufügen eines Timers im EPG-Fenster. Windows bekommt ein wenig mehr Zeit für die Suche nach Audiogeräten zugestanden, womit die Entwickler ein mögliches Startproblem beheben wollen.

Die wichtigste Änderung findet bei Kodi 16 unter der Haube statt: Im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, setzt Jarvis auf das wesentlich frischere DirectX 11. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern. Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten. Für Fernbedienungen, die keine Taste für das Kontextmenü besitzen, gibt es nun die Möglichkeit, dieses über einen langen Druck auf die Taste OK bzw. Enter zu öffnen. Die Entwickler versprechen zudem eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer und die Musikbibliothek lässt sich nun auch nach dem Hinzufügedatum sowie "Interpreten/Jahr" sortieren.

Für Android wurden die Auflösungen von Benutzeroberfläche und Videoskalierung getrennt, denn viele Geräte, die 4K-Videos abspielen können, sind mit der Darstellung der Benutzeroberfläche in ultrahoher Qualität schlicht und einfach überfordert. Bei Kodi 16 wird das Interface auf 1080p begrenzt, während die Videos die volle Qualität auskosten können. Leider funktioniert dies nicht mit allen Geräten, da einige Hersteller Googles Designvorgaben ignorieren. Betroffenen Benutzern empfehlen die Entwickler, bei den verantwortlichen Herstellern Druck zu machen. Zugleich macht Kodi den Schritt von libstagefright zu MediaCodec, was insbesondere für ältere Geräte ein Problem darstellen kann.

Die veraltete Karaoke-Funktion, die sich im Code von Kodi versteckte, wurde entfernt. Eine Rückkehr ist zwar möglich, doch hierfür muss sich zunächst ein interessierter Entwickler finden. Der Add-On-Manager wurde abermals überarbeitet und mit einer Update-Schaltfläche für die Erweiterungen versehen. Unter dieser finden sich nun - sofern verfügbar - unterschiedliche Versionen des jeweiligen Add-ons. Zudem lässt sich für jede Erweiterung einzeln einstellen, ob diese automatische Updates beziehen soll oder nicht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen.

Download: Kodi 16.0 (Jarvis) RC 2
Quelle: kodi.tv
 
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Amazon machte 2015 über 100 Milliarden US-Dollar Umsatz

reported by doelf, Freitag der 29.01.2016, 14:58:28
Der Online-Händler Amazon ist weiterhin auf Wachstumskurs und hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als 100 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert. Zudem gönnt Firmengründer und CEO Jeff Bezos seinem Unternehmen mal wieder einen Nettogewinn, statt sämtliche Einnahmen umgehend in die weitere Expansion zu investieren. Den Anlegern war dies aber nicht genug und so verlor die Aktie im nachbörslichen Handel gut zehn Prozent.

Im Abschlussquartal erzielte Amazon einen Umsatz in Höhe von 35,747 Milliarden US-Dollar, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung um 21,89 Prozent. 26,618 Milliarden US-Dollar (+15,22%) stammen aus dem Verkauf von Produkten, weitere 9,129 Milliarden US-Dollar (+46,63%) hat das Unternehmen mit seinen Dienstleistungen generiert. Doch regional gibt es starke Unterschiede: Mit 21,501 Milliarden US-Dollar (+24,05%) ist Amazon in den USA deutlich stärker gewachsen als im Rest der Welt, welcher lediglich 11,841 Milliarden US-Dollar (+11,97%) zum Umsatz beigetragen hat. Seine Web- und Cloud-Dienste (AWS) führt das Unternehmen gesondert auf. Sie brachten im vierten Quartal 2015 zwar nur 2,405 Milliarden US-Dollar ein, doch hier beläuft sich die Steigerung auf beachtliche 69,37 Prozent.

Der operative Gewinn ist im Abschlussquartal um 87,48 Prozent auf 1,108 Milliarden US-Dollar geschossen und der Nettogewinn hat sich mit 482 Millionen US-Dollar (Q4/2014: 214 Millionen US-Dollar) mehr als verdoppelt. Gleiches gilt für den Gewinn je Aktie, der von 0,45 auf 1,00 US-Dollar gestiegen ist. Betrachtet man das gesamte Geschäftsjahr 2015, beläuft sich der Nettogewinn auf 596 Millionen US-Dollar bzw. 1,25 US-Dollar pro Anteil. 2014 hatte Amazon hingegen einen Nettoverlust in Höhe von 241 Millionen US-Dollar bzw. 0,52 US-Dollar je Aktie eingefahren. Der operative Gewinn hatte 2014 lediglich 178 Millionen US-Dollar betragen, 2015 waren es 2,233 Milliarden US-Dollar gewesen.

Mit 107,006 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz (+20,25%) konnte Amazon einen weiteren Meilenstein setzen. Davon fallen 79,268 Milliarden US-Dollar (+13,11%) auf den Handel mit Produkten und 27,738 Milliarden US-Dollar (+46,70%) auf den Verkauf von Dienstleistungen. In den USA ist der Umsatz 2015 um 25,33 Prozent auf 63,708 Milliarden US-Dollar gewachsen, im Rest der Welt hingegen nur um 5,69 Prozent auf 35,418 Milliarden US-Dollar gestiegen. Die Web- und Cloud-Dienste weisen auch für das gesamte Geschäftsjahr ein Wachstum von 69,68 Prozent auf, ihr Umsatzvolumen lag 2015 immerhin bei 7,880 Milliarden US-Dollar.
 
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Tipp: Crucial BX200 240GB im Tagesangebot bei Amazon

reported by doelf, Freitag der 29.01.2016, 09:51:33
Bei unserem Partner Amazon ist heute das Solid-State-Drive Crucial BX200 240GB für 54,99 Euro im Tagesangebot. Zudem gibt es aktuell Samsungs 850EVO SSD 2TB im Blitzangebot für 558,00 Euro. Beide Preise gelten nur bei Verkauf und Versand durch Amazon und verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Samsung setzt bei seiner 850EVO-Serie auf hauseigene Controller und 40-nm-TLC-Speicherchips, welche eine sequentielle Leserate von bis zu 540 MB/s sowie eine sequentielle Schreibrate von bis zu 520 MB/s ermöglichen. Bei 4K-Zufallszugriffen erzielt die 2-TB-Variante maximal 98.000 IOPS beim Lesen und 90.000 IOPS beim Schreiben. Mit an Bord ist eine 256 Bit starke AES-Verschlüsselung und es gibt fünf Jahre Herstellergarantie.

In Crucials BX200 240GB steckt 16-nm-TLC-Speicher von Micron, als Controller dient ein Silicon Motion SM2256. Das Laufwerk erzielt eine maximale sequentielle Leserate von 540 MB/s, beim sequentiellen Schreiben sind bis zu 490 MB/s möglich. Für das 4K-Zufallslesen nennt der Hersteller 66.000 IOPS und für das 4K-Zufallsschreiben 78.000 IOPS. Im Lieferumfang ist ein Aktivierungsschlüssel für die Software Acronis True Image HD enthalten und es gibt drei Jahre Herstellergarantie.

Zum Tagesangebot Crucial BX200 240GB für 54,99 Euro im Tagesangebot

Zum Blitzangebot Samsung 850EVO SSD 2TB im Blitzangebot für 558,00 Euro

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Quartalszahlen: Die Cloud rettet Microsoft

reported by doelf, Freitag der 29.01.2016, 09:42:10
Der teure Dollar und der schwache PC-Markt machten Microsoft im vergangenen Quartal zu schaffen. Die Trendwende bei den Mobiltelefonen lässt weiterhin auf sich warten, dafür verkaufen sich die Surface-Tablets immer besser. Und während sich Windows 10 stetig weiter verbreitet, hält die Cloud die Redmonder über Wasser.

Für Microsoft endete am 31. Dezember 2015 bereits das zweite Quartal das fiskalischen Jahres 2016 und dieses bescherte der US-Firma einen Umsatzrückgang um 10,1 Prozent auf 23,796 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn (GAAP) ist um 22,51 Prozent auf 6,026 Milliarden US-Dollar eingebrochen und der Nettogewinn (GAAP) ist um 14,75 Prozent auf 4,998 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Dass der Gewinn je Aktie (GAAP) nur um 12,68 Prozent gefallen ist, liegt an umfangreichen Aktienrückkäufen: 6,5 Milliarden US-Dollar hatte Microsoft in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden an seine Aktionäre ausgeschüttet.

Die obigen Zahlen haben - laut Microsoft - allerdings nur eine begrenzte Aussagekraft, da sich das Unternehmen derzeit in einer Umbauphase befindet. Deswegen gibt es neben den GAAP-Ergebnissen, welche nach allen Regeln der Buchhaltungskunst (Generally Accepted Accounting Principles) errechnet wurden, auch non-GAAP-Zahlen: Diese sehen einen Umsatz von 25,693 Milliarden US-Dollar (-1,73%), einen operativen Gewinn von 7,923 Milliarden US-Dollar (+2,99%) und einen Nettogewinn von 6,275 Milliarden US-Dollar (+8,38%). Rechnet man nun noch die Wechselkursschwankungen heraus, ist der Umsatz um drei Prozent gestiegen, der operative Gewinn um 13 Prozent und der Nettogewinn sogar um zwanzig Prozent.

Gut die Hälfte des Umsatzes steuerte die Sparte "More Personal Computing" bei. 12,660 Milliarden US-Dollar bedeuten zwar einen Rückgang um 4,68%, doch der operative Gewinn konnte um 35,33 Prozent auf 2,038 Milliarden US-Dollar zulegen. Die Verkäufe von Windows und Geräten sind rückläufig, was den schwachen PC-Markt sowie Microsofts geänderte Smartphone-Strategie widerspiegelt. Zulegen konnten indes die Werbeeinnahmen von Bing sowie der über Xbox Live generierte Umsatz.

Mit einem Umsatz in Höhe von 6,690 Milliarden US-Dollar (-1,93%) ist der Bereich "Productivity and Business Processes" bei Microsoft die Nummer 2, doch der operative Gewinn ist um 7,86 Prozent auf 3,305 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Aufgrund des schwachen PC-Markts hatten weniger Endkunden Office lizenziert und auch bei den Geschäftskunden tritt Office auf der Stelle. Microsoft Dynamics konnte zwar leicht zulegen, doch ungünstige Wechselkursschwankungen belasten das Geschäft.

Mit einem Umsatzplus von 5,00 Prozent auf 6,343 Milliarden US-Dollar schickt sich die Sparte "Intelligent Cloud" an, die neue Nummer 2 zu werden. Während das Geschäft mit Windows Server derzeit etwas lahmt, gab es ein Umsatzplus beim Microsoft SQL Server. Letztendlich retten die Cloud-Plattform Microsoft Azure und deren Dienste das durchwachsene Quartal, denn hier gab es ein beachtliches Umsatzplus von 127 Prozent - allen negativen Wechselkurseinflüssen zum Trotz.
 
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Stromschlag: Apple ruft Netzteilstecker zurück

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 21:18:08
Ein kleiner Fehler, der lange Zeit unentdeckt geblieben ist, veranlasst Apple zum Rückruf von mehreren Millionen Netzteilsteckern. Betroffen sind Stecker mit zwei Kontaktstiften, wie sie in Kontinentaleuropa, Australien, Neuseeland, Korea, Argentinien und Brasilien zum Einsatz kommen. Diese Stifte können abbrechen und einen Stromschlag zufolge haben.

Die betroffenen Netzteilstecker wurden von Apple zwischen 2003 und 2015 ausgeliefert. Sie lagen sowohl Macs als auch einigen iOS-Geräten, darunter iPods, iPads und iPhones, bei und gehörten darüber hinaus zu Apples Reise-Adapter-Kit. Nicht betroffen sind die USB-Netzteile von Apple. Die Steckervarianten, welche in den USA, Großbritannien, China und Japan Verwendung finden, weisen dieses Problem ebenfalls nicht auf.

Apple tauscht die fehlerhaften Netzteilstecker kostenlos aus. Diesen Austausch kann man wahlweise in einem Apple Store, bei einem autorisierten Apple Service Provider sowie über ein Online-Formular durchführen.
Quelle: www.apple.com
 
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GEMA unterliegt YouTube (mal wieder)

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 19:32:59
Im Dauerstreit zwischen der deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und dem Videoportal YouTube war heute wieder einmal die Einschätzung eines Richters gefragt. Doch auch das Münchener Oberlandesgericht konnte keine Urheberrechtsverletzungen durch YouTube erkennen.

YouTube ist der Ansicht, dass alleine seine Benutzer für die Einhaltung der Urheberrechte in ihren Videos verantwortlich sind. Das Videoportal stelle lediglich die technischen Möglichkeiten zur Verfügung und hätte keinen Einfluss auf die Inhalte sowie die korrekte Lizenzierung der darin verwendeten Musik. Doch die technischen Möglichkeiten von YouTube umfassen auch die Vermarktung der Videos. Und hier fließt Geld zwischen der Plattform und ihren Benutzern, das bei der GEMA seit jeher Begehrlichkeiten weckt.

Tatsächlich gab es vor langer Zeit einen Lizenzvertrag zwischen GEMA und YouTube: Von November 2007 bis März 2009 war das gesamte GEMA-Repertoire für offizielle Musikvideos und auch für von Benutzern eingestellten Inhalten lizenziert. Doch dann konnten sich die beiden Kontrahenten nicht über die finanziellen Eckpunkte eines Nachfolgevertrags einigen und seitdem herrscht quasi Krieg. Die erfolglose Schadensersatzklage vor dem Münchener Oberlandesgericht war zuvor schon beim Landgericht München auf taube Ohren gestoßen.

Aber das Oberlandesgericht hat eine Revision zugelassen. Dies will die GEMA nutzen und nach einer eingehenden Prüfung der Urteilsbegründung vor den Bundesgerichtshof ziehen.
Quelle: www.gema.de
 
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Wichtiges Update für Mac OS X 10.6 (Snow Leopard)

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 19:05:05
Apple hat ein wichtiges Update für Mac OS X 10.6.8 (Snow Leopard) veröffentlicht, welches das Intermediate-Signing-Zertifikat für den Mac App Store erneuert. Ohne dieses Update wird das Zertifikat am 14. Februar 2016 auslaufen - mit weitreichenden Konsequenzen.

Ohne gültiges Intermediate-Signing-Zertifikat sind nämlich keine weiteren Einkäufe im Mac App Store möglich. Zudem können die Kaufnachweise nicht mehr überprüft werden, so dass auch bereits installierte Applikationen den Betrieb verweigern. Der Support für Mac OS X 10.6.8 (Snow Leopard) ist eigentlich schon abgelaufen, daher erfolgt das Update hier vergleichsweise spät. Neuere Betriebssysteme hatte Apple bereits in den vergangenen Wochen mit einem frischen Zertifikat versorgt.

Download: Mac App Store Update für Mac OS X Snow Leopard
 
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Ein frisches Update für Windows 10 Version 1511

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 15:15:41
Microsoft hat gestern Abend ein neues kumulatives Update für Windows 10 Version 1511, also die November-Ausgabe, veröffentlicht. Das neue Update trägt die Kennung KB 3124262 und ersetzt das vor zwei Wochen veröffentlichte Update KB 3124263. Sollte KB 3124263 noch nicht installiert sein, ist das kein Problem, denn KB 3124262 enthält alle benötigten Inhalte.

Aber was macht KB 3124262 überhaupt? Microsoft lässt seine Benutzer wissen:
"Dieses Update enthält Verbesserungen zur Erweiterung der Funktionalität von Windows 10 Version 1511."
Aha! Informativ und detailliert wie man es von den Redmondern gewohnt ist! Da man sich unter Windows 10 nicht vor dem Update-Zwang drücken kann, bleibt nur beten und auf Holz klopfen...
 
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Große Nummer: Windows 10 Insider Preview Build 14251 für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 15:03:41
Sechs Tage nach der Freigabe des Windows 10 Insider Preview Build 11102 für PCs hat Microsoft am gestrigen Abend den Build 14251 für Insider im Fast-Ring bereitgestellt. Der große Sprung bei der Build-Nummer bringt aber keine neuen Funktionen, sondern behebt nur ein paar Fehler. Er dient primär der Zusammenführung der PC- und Mobile-Builds.

Mit der Zusammenlegung der Windows-Entwicklung für Mobilgeräte und PCs hatte Microsoft auch einheitliche Versionsnummern eingeführt - bisher allerdings nur oberflächlich. Während die unterschiedlichen Windows-Ausgaben ähnliche Versionsnummern anzeigen, waren die Versionsnummern der zugrundeliegenden Binärdateien noch verschieden. Nun findet auch hier eine Angleichung statt und da Windows Mobile die höheren Nummern verwendet, hat man diese gewählt.

Abgesehen von der großen Nummer behebt der Build 14251 auch einen Fehler im Grafik-Stack, der Spiele wie "Assassin's Creed", "Fallout 4", "Metal Gear Solid V", "The Witcher 3" und "Tomb Raider" beim Start, beim Umschalten der Auflösung sowie beim Wechsel in den Vollbildmodus abstürzen lässt. Auch diverse Programme zur Barrierefreiheit wie "Narrator" und "Magnifier" sollen nun wieder stabil laufen. Zudem wurde ein Absturz des Windows-Explorer behoben, der nur in der DPI-Stufe 175% auftritt.

Andere Fehler sind noch vorhanden: Nach der Anmeldung kann es zu einer Fehlermeldung bezüglich der Bibliothek "WSClient.dll" kommen. Diese lässt sich über eine Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten beheben. Der notwendige Befehl lautet:
schtasks /delete /TN "MicrosoftWindowsWSWSRefreshBannedAppsListTask" /F
Im Action Center wird nach wie vor die Schaltfläche "Connect" vermisst, ein Druck auf Windows+P hilft weiter. In Edge lassen sich die Entwicklerwerkzeuge nicht über die Taste F12 aufrufen. Generell gibt es im Build 14251 Stabilitätsprobleme, da Microsoft Änderungen am Speichermanagement vorgenommen hat. Sollten Apps abstürzen oder Speicherfehler melden, sorgt ein Neustart vorübergehend für Abhilfe.
 
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Samsung beendet 2015 mit Gewinneinbruch

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 14:26:00
Dem südkoreanischen Elektronikriesen Samsung brachte das vierte Quartal 2015 gemischte Zahlen: Der Umsatz ist nur geringfügig um 1,12 Prozent auf 53,32 Billionen Won (ca. 40,52 Milliarden Euro) gestiegen, dafür konnte der operative Gewinn um deutliche 16,07 Prozent auf 6,14 Billionen Won (ca. 4,67 Milliarden Euro) zulegen. Unterm Strich steht allerdings nur ein magerer Nettogewinn in Höhe von 3,22 Billionen Won (ca. 2,45 Milliarden Euro) - ein Minus von 39,81 Prozent.

Samsungs Halbleitersegment hatte in den vergangenen drei Monaten mit einer schwachen Nachfrage zu kämpfen. Die Erwartungen für den Jahresauftakt 2016 sind bescheiden, doch das Unternehmen hofft auf seine neuen 14-nm-Produkte und die V-NAND-Chips der dritten Generation. Die Display-Sparte konnte zwar mehr OLEDs verkaufen, doch die fallenden Stückpreise haben den Profit gedrückt. Dazu kommt ein weiterer Einbruch beim Absatz von LCD-Panels. Die saisonale Schwäche des Marktes und die finanziellen Probleme in vielen Schwellenländern trüben die Aussichten.

Neue Produkte aus dem unteren und mittleren Preissegment haben Samsungs Smartphone-Verkäufe gestützt, zugleich drückten volle Lager und Preisanpassungen den Gewinn. Dies konnte auch eine gestiegene Nachfrage für Tablets nicht verhindern. Samsungs Fernsehapparate waren zum Jahresabschluss sehr gefragt - insbesondere in Nordamerika, wo sich die Verkaufszahlen im Vergleich zum dritten Quartal fast verdoppelt haben. Auch die Premiummodelle mit gebogenem Display und UHD-Auflösung verkauften sich prächtig.

Im gesamten Geschäftsjahr 2015 summiert sich Samsungs Umsatz auf 200,65 Billionen Won (ca. 152,49 Milliarden Euro), ein Minus von 2,7 Prozent. Der operative Gewinn ist zwar um 5,51 Prozent auf 26,41 Billionen Won (ca. 20,07 Milliarden Euro) gewachsen, doch der Nettogewinn rutschte um 18,51 Prozent auf 19,06 Billionen Won (ca. 14,49 Milliarden Euro) ab. Das Jahr 2015 verlief für Samsung ziemlich enttäuschend, insbesondere im Geschäft mit Mobilgeräten wirkte der Marktführer getrieben und wenig innovativ. Es ist irgendwie bezeichnend, dass das aktuelle Top-Modell Galaxy S6 im abschließenden Geschäftsbericht für 2015 keinerlei Erwähnung findet.
 
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Facebook verdoppelt seinen Gewinn

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 11:55:14
Das vierte Quartal 2015 bescherte Facebook einen überaus positiven Jahresabschluss: Der Quartalsumsatz ist im Jahresvergleich um 51,67 Prozent auf 5,841 Milliarden US-Dollar gestiegen, der operative Gewinn (GAAP) schoss um 125,95 Prozent auf 2,560 Milliarden US-Dollar und auch der Nettogewinn (GAAP) hat sich mit einem Zuwachs um 122,82 Prozent auf 1,562 Milliarden US-Dollar (0,54 US-Dollar je Aktie) mehr als verdoppelt.

Die Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr 2015 sehen ebenfalls gut aus, allerdings konnte nur der Umsatz ähnlich stark zulegen wie in den letzten drei Monaten - 17,928 Milliarden US-Dollar bedeuten eine Verbesserung um 43,82 Prozent. Der operative Gewinn (GAAP) ist um 24,65 Prozent auf 6,225 Milliarden US-Dollar geklettert und der Nettogewinn (GAAP) um 25,44 Prozent auf 3,688 Milliarden US-Dollar (1,29 US-Dollar je Aktie) gewachsen.

Ein zweiter Blick zeigt: Die Gewinnexplosion zum Jahresabschluss hat ihre Ursache im Vorjahreszeitraum. Lässt man die damaligen "Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, aktienbasierte Vergütung und die damit verbundenen Lohnsteuerkosten" beiseite und betrachtet die Non-GAAP-Zahlen, bleiben ein operativer Gewinn in Höhe von 3,523 Milliarden US-Dollar (+58,77%) und ein Nettogewinn von 2,265 Milliarden US-Dollar (+49,21%).

Die Nutzerzahlen wachsen im Vergleich zum Umsatz deutlich langsamer: Vom dritten zum vierten Quartal 2015 konnte Facebook 30 Millionen täglich aktive Nutzer (DAUs) hinzugewinnen, bei den monatlich aktiven Nutzern (MAUs) waren es 40 Millionen. Insgesamt zählte das soziale Netzwerk im Dezember 2015 1,04 Milliarden DAUs (+17%) und 1,59 Milliarden MAUs (+14%). Knapp 90 Prozent der täglich aktiven Nutzer verwenden ein Mobilgerät.
Quelle: investor.fb.com
 
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NVIDIA GeForce 361.75 WHQL für "Rise of the Tomb Raider" und "The Division"

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 11:09:08
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 361.75 aktualisiert, welche insbesondere für "Rise of the Tomb Raider" und die Beta-Version von "Tom Clancy's The Division" empfohlen wird. Für Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista ist der Treiber WHQL-zertifiziert, für Windows XP gibt es den Treiber ohne Zertifizierung. Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400. Viele aktuelle GPUs werden unter XP aber nicht mehr unterstützt.

Mit dem GeForce 361.75 WHQL unterstützt NVIDIA erstmals externe Grafiklösungen, welche über Thunderbolt 3 angebunden sind. Vorerst ist diese Funktion auf die GPUs der Baureihen GeForce GTX 9xx, Titan X, GTX 750 und GTX 750Ti beschränkt und befindet sich offiziell noch in der Beta-Phase. Neue SLI-Profile gibt es für die Spiele "Metal Gear Solid V: The Phantom Pain" (Multiplayer), "Rise of the Tomb Raider" und "Tom Clancy's The Division", zudem wurden die SLI-Profile für "Sebastien Loeb Rally Evo" und "Tom Clancy's Rainbow Six: Siege" aktualisiert. Neue Profile für 3D-Vision oder den 3D-Kompatibilitätsmodus gibt es diesmal nicht.

Überarbeitet wurden die Treiberkomponenten GeForce Experience 2.9.1.35 und NView 147.00, unverändert bleiben indes die PhysX System-Software 9.15.0428 und der HD-Audio-Treiber 1.3.34.4. Unter Windows 10 konnte NVIDIA einen Bluescreen beim Start des Adobe Photoshop CC 2015 beheben, welcher ausschließlich auf Notebooks auftritt. Zudem wurde ein Absturz des Adobe Illustrator CC 2015 repariert. Des weiteren soll auch der Bluescreen SYSTEM_THREAD_EXCEPTION_NOT_HANDLED_M (1000007e) nicht mehr auftreten.

Download: NVIDIA GeForce 361.75 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Tipp: Samsung SSD 850 EVO im Tagesangebot bei Amazon

reported by doelf, Donnerstag der 28.01.2016, 10:42:18
Bei unserem Partner Amazon sind heute Solid-State-Drives aus der Baureihe SSD 850 EVO des Herstellers Samsung im Angebot. 120 GB gibt es für 42,90 Euro und 1 TB für 249,90 Euro. Beide Preise gelten nur bei Verkauf und Versand durch Amazon und verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Die beiden internen Laufwerke nutzen das 2,5-Zoll-Format und eignen sich sowohl für die Nutzung in Desktop-PCs als auch für den Einbau in Notebooks oder externe Festplattengehäuse. Zum Einsatz kommen 40-nm-TLC-Speicherchips von Samsung, welche eine sequentielle Leserate von bis zu 540 MB/s sowie eine sequentielle Schreibrate von bis zu 520 MB/s ermöglichen. Bei 4K-Zufallszugriffen erzielt die 1-TB-Variante maximal 98.000 IOPS beim Lesen und 90.000 IOPS beim Schreiben, das 120-GB-Modell kommt auf 94.000 IOPS beim Lesen und 88.000 IOPS beim Schreiben. Mit an Bord ist eine 256 Bit starke AES-Verschlüsselung und es gibt fünf Jahre Herstellergarantie.

Zum Tagesangebot Samsung SSD 850 EVO

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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LibreOffice 5.1 RC 3 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 27.01.2016, 18:42:40
Soeben wurde ein dritter Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers von The Document Foundation bereitgestellt. Angeboten wird dieser für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1 ist für Anfang Februar 2016 geplant.

Wir haben die wichtigsten Neuerungen schon einmal zusammengefasst:

Writer
Um ein besseres Textbild zu erreichen, sind die Einstellungen "Hurenkinder" und "Schusterjungen" in der Textverarbeitung Writer nun standardmäßig aktiviert. Hierdurch wird vermieden, dass wenige Zeilen eines Absatzes auf eine neue Seite umgebrochen werden bzw. nur wenige Zeilen am Seitenende übrig bleiben. Der Serienbrief-Assistent bettet den verwendeten Datensatz in das Writer-Dokument ein, statt hierfür eine zusätzliche .odb-Datei anzulegen. Auf diese Weise funktionieren Serienbriefvorlagen auch auf anderen Rechnern und werden nicht mehr nutzlos, falls die .odb-Datei gelöscht wurde. Der Dialog "Rechtschreibung und Grammatik" bleibt nach Abschluss der Prüfung geöffnet und mit dem neuen Menüpunkt "Zwischenraum verbergen" lassen sich die Seitenzwischenräumen in der Druckansicht verstecken.

Calc
Die Tabellenkalkulation Calc bietet in ihrem Menü die neuen Punkte "Zeilen unterhalb einfügen" sowie "Spalten rechts einfügen". Nach Writer und Impress kann nun auch Calc PNG-Bilder exportieren und die verbesserte Suche findet auch formatierte Zeichenketten (z.B. "10.113" statt nur "10113"). Einschränkungen bei der Formelverarbeitung auf Basis strukturierten Tabellenbezüge wurden behoben und die Funktionen KALENDERWOCHE und KALENDERWOCHE_ADD erfüllen nun strikt den ODF-Standard in der Version 1.2.

Impress und Draw
Für die Präsentationsanwendung Impress und das Zeichenprogramm Draw gibt es neue Befehle zum Navigieren durch sowie zum Sortieren von Seiten. Für die Ansicht "Folienmaster" wird eine andere Hintergrundfarbe verwendet, um den Unterschied zur normalen Ansicht zu unterstreichen. Zudem wird während einer Präsentation der Start des Bildschirmschoners nun auch unter KDE, XFCE und Mate unterdrückt. Ein neues Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen Master und anderen Modi. Ändert man eine Folienvorlage, wirkt sich dies auf alle ausgewählten Standardfolien aus. Sind mehrere Objekte ausgewählt, kann man unter "Formen" deren Breite und Höhe miteinander abgleichen. Über das Menü "Folie" lässt sich ein "Hintergrundbild speichern" und in der Presenter Console findet sich eine Schaltfläche, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Chart
In Chart können exponentielle und potentielle Trendlinien nun auch negative Werte handhaben und in den Trendliniengleichungen wurden überflüssige Einsen entfernt.

Allgemeine Neuerungen
Neu hinzugekommen ist die Eingabe von Unicode-Zeichen über deren Hexadezimalcode mit anschließender Umwandlung über die Tastenkombination ALT+C (jenseits des deutschsprachigen Raums ALT+X). Unter Windows wurde der Zugriff auf die Registrierung geändert, um benutzerspezifische Konfigurationsmöglichkeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwendung von WebDAV-Verbindungen und den Datei-Import, der nun auch Gnumeric (nicht unter Windows), Microsoft Write-Dokumente sowie Apple Keynote 6 unterstützt. Im Startcenter und im Menü "Datei" findet sich nun ein neuer Eintrag, um Dateien von Diensten wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint zu öffnen. Dazu kommt im Menü "Datei" die entsprechende Option zum Speichern. Einige Menüs wurden neu organisiert und auch die Sidebar hat eine Überarbeitung erfahren. Vor eingebetteten NPAPI-Plugins (z.B. Flash) wird nun gewarnt. Diese Plugins sind veraltet und funktionieren nicht mehr auf allen Plattformen, zukünftig soll ihre Unterstützung gänzlich entfernt werden.

Download: LibreOffice 5.1 RC 3
 
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Bundesverfassungsgericht stoppt Vorratsdatenspeicherung nicht

reported by doelf, Mittwoch der 27.01.2016, 16:54:32
Die im Dezember 2015 in Kraft getretene Änderung des deutschen Telekommunikationsgesetzes, welche eine Speicherpflicht sowie eine Höchstspeicherdauer für Telekommunikationsdaten vorsieht, wird bis zur endgültigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Bestand haben. Ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen die Datensammlung wurde abgelehnt.

Dies entschied die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts am 12. Januar 2016. Vizepräsident Kirchhof, Richter Masing und Richterin Baer vertraten einstimmig die Auffassung, dass eine nicht verfassungsgemäße Vorratsdatenspeicherung für den Antragssteller kaum Nachteile hätte. Die Folgen einer "vorläufigen Verhinderung eines sich als verfassungsgemäß erweisenden Gesetzes" würden deutlich schwerer wiegen. Somit bleiben die umstrittenen Paragraphen 113b und 113c des Telekommunikationsgesetzes vorläufig in Kraft. Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Die Grundfrage, ob sich die Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung mit dem deutschen Grundgesetz und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union vereinbaren lässt, bleibt hiervon unberührt. Es besteht zudem die Möglichkeit weiterer Verfassungsbeschwerden. Da die Richter die Nachteile für jeden Einzelfall neu abwägen müssen, könnten diese sogar Erfolg haben. Dies ist aber unwahrscheinlich.
 
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Neue Inhalte für "Star Wars Battlefront"

reported by doelf, Mittwoch der 27.01.2016, 15:30:23
Electronic Arts wird heute weitere kostenlose Inhalte für "Star Wars Battlefront" freischalten, hierzu gehören neue Karten für den Multiplayer- und Missionen-Modus, die Einführung von Privatspielen sowie neue Helden-Outfits. Weitere Inhalte sollen im Februar und März folgen. Zudem hat Electronic Arts einen Fahrplan für geplante Erweiterungen veröffentlicht.

Zu den für heute angekündigten Inhalten gehören neue Hoth-Outfits für Luke Skywalker und Han Solo. Bei der Karte "Räuberlager" (Raider Camp) handelt es sich um die Tatooine-Überlebenskarte, welche jetzt auch die Multiplayer-Modi Gefecht, Droidenalarm, Abwurfzone, Heldenjagd und Helden vs. Schurken unterstützt. Durch die Erstellung von geschlossenen Privatspielen wird das Spielen mit Freunden deutlich erleichtert, zudem wurden die Multiplayer-Modi und die Effizienz einiger Waffen überarbeitet. Mit Community-Events und täglichen Herausforderungen will Electronic Arts die Spieler bei der Stange halten. Als Belohnung winken Credits und die Freischaltung neuer Objekte.

Für Februar ist eine neue Überlebensmission auf Hoth geplant. Dazu soll es eine Multiplayer-Karte für die Modi Kampfläufer-Angriff, Vorherrschaft, Jägerstaffel und Wendepunkt geben, welche ebenfalls auf Hoth spielt. Weiterhin wird Wendepunkt für alle Karten freigeschaltet, die bereits den Modus Kampfläufer-Angriff unterstützen. Im März sollen eine weitere Überlebenskarte auf Tatooine und eine Multiplayer-Karte auf Endor für die Modi Kampfläufer-Angriff, Vorherrschaft und Wendepunkt folgen. Und Prinzessin Leia Organa bekommt ein neues Endor-Kostüm. Auch diese Inhalte sollen laut Electronic Arts allesamt kostenlos bereitgestellt werden.

Wer den Season-Pass bucht, darf darüber hinaus die folgenden Inhalte erwarten:
  • März 2016: Star Wars Battlefront Outer Rim - Diese Erweiterung spielt in den Fabriken auf Sullust und im Palast von Jabba dem Hutten auf Tatooine.
  • Sommer 2016: Star Wars Battlefront Bespin - Es geht in die luftige Wolkenstadt Bespin zu einer wilden Jagd.
  • Herbst 2016: Star Wars Battlefront Todesstern - Endlich, der Todesstern! Eine runde Sache mit einem kleinen Konstruktionsfehler.
  • Anfang 2017: Star Wars Battlefront Erweiterungspack 4 - Name und Details werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht.
Weitere Informationen und Bestellung: Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
Quelle: starwars.ea.com
 
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Weitere Todesmeldung für Windows 10 Mobile und die Lumias

reported by doelf, Mittwoch der 27.01.2016, 14:42:22
Der als "Brancheninsider" bekannte Eldar Murtazin hat Windows 10 Mobile und die Lumia-Telefone für tot erklärt. Weder die Geräte noch das Betriebssystem seien in der Lage, das Interesse des Marktes zu wecken. Stattdessen werde Microsoft im September 2016 ein Surface-Phone mit einem x86-SoC von Intel und einem vollwertigen Windows 10 für 800 Euro auf den Markt bringen.

Murtazin zieht diesbezüglich Parallelen zum ebenfalls eingestellten Surface RT, dessen für die ARM-Architektur angepassten Versionen von Windows 8 und 8.1 letztendlich am App-Angebot gescheitert waren. Die aktuellen Surface-Tablets setzen ausnahmslos auf x86-Prozessoren von Intel und werden mit einem richtigen Windows 10 ausgeliefert. Den selben Schritt müsse Microsoft nun bei seinen Telefonen gehen, auch in Hinblick auf Continuum, also den Einsatz identischer Software über alle Geräteklassen hinweg.

Diese neue Wintel-Allianz hätte allerdings einen Haken: Die komplexe x86-Architektur ist trotz großer Fortschritte immer noch durstiger als ARM-SoCs und für mobile Geräte spielt die Akkulaufzeit eine entscheidende Rolle. Daher hält Murtazin auf längere Sicht einen weiteren Wechsel zu ARM64 für wahrscheinlich. Die x86-Generation des Surface Phone wäre somit nur eine Überbrückung, bis Microsoft die Entwicklung von Windows 10 für AMR64 abgeschlossen hat. Wie x86-Software auf ARM64 laufen soll, lässt er allerdings offen.

Wer heutzutage ein Telefon mit Windows Phone 8.1 oder Windows 10 Mobile kauft, macht dies laut Murtazin aufgrund der niedrigen Preise oder seiner schlechten Bildung. Andere Gründe sieht der "Brancheninsider" nicht, denn Microsoft läge in allen Belangen um drei Generationen hinter seinen Mitbewerbern zurück. Smartphones mit Windows 10 Mobile erwartet Murtazin in geringer Stückzahl von chinesischen Herstellern, aber nicht mehr von Microsoft. Selbst die Markteinführung des Lumia 650 hält er für fraglich.
 
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Windows 10 Mobile und die Firmware-Updates

reported by doelf, Mittwoch der 27.01.2016, 13:36:56
Microsoft arbeitet daran, Betriebssystem- und Firmware-Updates für seine Lumia-Telefone besser unter einen Hut zu bekommen. Wer die stabilen Versionen von Windows Phone 8.1 oder Windows 10 Mobile nutzt, wird von Microsoft auch mit Firmware-Updates beliefert. Ganz anders sieht es für Insider aus, die Vorabversionen von Windows 10 Mobile verwenden.

Mobiltelefone mit Insider-Builds werden bei den Firmware-Updates schlicht übergangen. Laut Gabe Aul, der für das Insider-Programm verantwortlich ist, will Microsoft diesen Missstand in Kürze beheben, doch die Umstellung der verantwortlichen Server wird noch ein paar Wochen dauern. Als Zwischenlösung hat die Insider-App von Windows 10 Mobile eine neue Option namens "Production" erhalten.

Mit der Auswahl von "Production" wird das Telefon auf jene Update-Server umgestellt, welche die Firmware-Updates ausliefern. Nach einem Neustart lässt man das Smartphones nach neuen Updates suchen und installiert diese. Im Anschluss muss man abermals die Insider-App öffnen, den Slow-Ring oder den Fast-Ring aktivieren und neu starten. Nun empfängt das Telefon wieder neue Insider-Builds und kumulative Updates, aber keine weiteren Firmware-Updates.

Der manuelle Wechsel zwischen "Production" und "Insider" ist zwar nur eine Notlösung, aber diese ist zumindest benutzerfreundlich. Wichtig: Wer die Rückkehr zum Slow- oder Fast-Ring vergisst, bekommt mitunter gar keine neuen Builds mehr. Dies gilt für alle Versionen vor dem Build 10586. Ab dem Build 10586 wird das Telefon bei dauerhafter Auswahl von "Production" nur noch mit stabilen Builds und Updates versorgt.
 
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Firefox 44 behebt zwölf Sicherheitsprobleme

reported by doelf, Mittwoch der 27.01.2016, 11:55:52
Mit dem gestrigen Update auf die Version 44.0 wurden auch zwölf Sicherheitsprobleme im Internetbrowser Firefox behoben, wobei Mozilla zum Teil mehrere Fehler zu einem Eintrag zusammenfasst. Drei Einträge beschreiben kritische Schwachstellen, zwei hochgradig gefährliche und sechs mittelschwere Fehler. Das zwölfte Sicherheitsproblem betrifft ausschließlich den Firefox für Android und ist vergleichsweise harmlos.

Bei den kritischen Sicherheitslücken handelt es sich um diverse Speicherfehler, einen Pufferüberlauf beim Rendering bestimmter WebGL-Inhalte sowie einen Ganzzahlenüberlauf beim Parsen von Metadaten unter Verwendung der Bibliothek libstagefright. Ein hochgradig gefährlicher Fehler steckt in der Grafikbibliothek ANGLE. Dass Berechnungen mit den Funktionen mp_div und mp_exptmod der "Network Security Services" (NSS) falsche Ergebnisse liefern können, bewerten die Entwickler ebenfalls als hohe Gefahr. Ein weiteres hohes Risiko geht von einem Spoofing-Angriff auf Firefox für Android aus. Hier können Webseiten mit Hilfe der scrollTo()-Methode die Adressleiste verstecken und durch eine Fälschung ersetzen.

Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Firefox 44.0: Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben. Ein eingebauter JSON-Reader (JavaScript Object Notation) macht zusätzliche Erweiterungen überflüssig.

Download: Firefox 44.0 (32/64 Bit)
Quelle: www.mozilla.org
 
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Apple bricht Rekorde - aber nur mit Mühe

reported by doelf, Mittwoch der 27.01.2016, 09:28:40
Für Apple endete am 26. Dezember 2015 bereits das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2016. Dieses profitierte sowohl vom Weihnachtsgeschäft als auch von der Markteinführung der Modelle iPhone 6s und 6s Plus - allerdings nicht so stark, wie Analysten es erhofft hatten. Doch zumindest hat es gerade so für neue Rekorde in den Disziplinen Umsatz und Nettogewinn gereicht.

Apples Umsatz ist im ersten Quartal 2016 auf 75,872 Milliarden US-Dollar angestiegen und liegt um 1,71 Prozent über dem Wert des Vorjahresauftakts (Q1/2015: 74,599 Milliarden US-Dollar). Der operative Gewinn ist um 0,31 Prozent auf 24,171 Milliarden US-Dollar (Q1/2015: 24,246 Milliarden US-Dollar) gefallen, doch der Nettogewinn kletterte um 1,87 Prozent auf 18,361 Milliarden US-Dollar (Q1/2015: 18,024 Milliarden US-Dollar). Dank massiver Aktienrückkäufe ist der Gewinn je Anteil um 7,19 Prozent auf 3,28 US-Dollar (Q1/2015: 3,06 US-Dollar) gewachsen.

Alleine in den vergangenen drei Monaten hatte Apple mehr als 9 Milliarden US-Dollar für Aktienrückkäufe und Dividenden ausgegeben. Insgesamt will der Konzern 200 Milliarden US-Dollar an seine Investoren ausschütten, 153 Milliarden US-Dollar davon wurden bereits verteilt. Am 11. Februar 2016 wird Apple eine weitere Dividende in Höhe von 0,52 US-Dollar je Aktie auszahlen, Stichtag ist der 8. Februar 2016.

In Amerika ist Apples Umsatz um vier Prozent auf 29,3 Milliarden US-Dollar geschrumpft, ein Grund hierfür dürften die anhaltenden Wirtschaftsprobleme in Lateinamerika sein. Zweitwichtigster Markt ist China mit 18,4 Milliarden US-Dollar Umsatz und einem Plus von 14 Prozent. Es folgen Europa mit 17,9 Milliarden US-Dollar (+4%), der asiatisch-pazifische Raum mit 5,4 Milliarden US-Dollar (+4%) und Japan mit 4,8 Milliarden US-Dollar (-12%).

Das Unternehmen berichtet auch von Rekordverkäufen bei iPhone, Apple Watch und Apple TV, konkrete Zahlen gibt es aber nur für iPhone, iPad und Mac. Beim iPhone wurde der neue Bestwert denkbar knapp erreicht: Die 74,779 Millionen Einheiten bedeuten eine Steigerung um gerade einmal 0,42 Prozent, dennoch bleibt das Telefon mit 51,635 Milliarden US-Dollar (+0,89%) Apples wichtigster Umsatzlieferant. Und diese Abhängigkeit von einer einzelnen Produktfamilie ist weiter gewachsen: Beim iPad sind die Verkaufszahlen nochmals um 24,73 Prozent auf 16,122 Millionen Geräte eingebrochen, der Tablet-Umsatz rutschte in der Folge um 21,16 Prozent auf 7,084 Milliarden US-Dollar. Auch 5,312 Millionen Macs bedeuten einen Rückgang um 3,75 Prozent, so dass der mit Computern generierte Umsatz um 2,85 Prozent auf 6,746 Milliarden US-Dollar eingebrochen ist. Seit Ende 2015 sind weltweit erstmals mehr als eine Milliarde Apple-Geräte aktiviert, dies beschert steigende Umsätze für Dienstleistungen und App-Verkäufe. Hier ist der Umsatz um 26,19 Prozent auf 6,056 Milliarden US-Dollar geklettert.

Apples Quartalszahlen stimmen trotz neuer Rekorde nachdenklich: 68,06 Prozent seines Umsatzes generiert das Unternehmen direkt mit seinen iPhones, zudem trägt deren Benutzung zu einem Großteil der Umsätze mit Dienstleistungen und Apps bei. Es ist nie gesund, wenn das Schicksal einer so großen Firma von einem einzigen Produkt abhängt, insbesondere wenn das weitere Wachstum dieses Produktes fraglich erscheint. Noch kann Cupertino seine Anleger mit Rekordergebnissen und Ausschüttungen in Milliardenhöhe bei Laune halten, doch mit China wackelt der wichtigste Zukunftsmarkt des iPhones. Apple muss sich breiter aufstellen, doch mit Nischenprodukten wie der Watch und dem iPad Pro wird dies kaum gelingen.
Quelle: www.apple.com
 
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Yandex hat Agnitum gekauft, Outpost wird eingestellt

reported by doelf, Dienstag der 26.01.2016, 18:46:12
Agnitum Ltd, ein russischer Hersteller von Sicherheitssoftware aus Sankt Petersburg, wurde von der russischen Internetfirma Yandex aufgekauft. Yandex betreibt die größte Suchmaschine Russlands und hat auch einen eigenen Internetbrowser im Angebot. Diesem soll die Erfahrung von Agnitum zugutekommen.

Die Sicherheitstechnologien von Agnitum sollen in den Yandex-Browser, der bisher auf einen Virenschutz von Kaspersky setzt, integriert werden. Für die Produkte der Outpost-Familie bedeutet die Übernahme allerdings das Aus: Der Verkauf wird mit sofortiger Wirkung eingestellt, für die Anti-Virus-Lösung soll es aber noch bis zum 31. Dezember 2016 Updates geben. Yandex empfiehlt allen Kunden mit einer gültigen Lizenz, kostenlos zum Mitbewerber Kaspersky zu wechseln. Zur Annahme dieses Angebots, welches nur noch bis zum 31. Januar 2016 gilt, wurde eine Support-Seite eingerichtet.
Quelle: www.agnitum.com
 
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AMD zeigt Radeon R9 Fury X2 mit HTC Vive

reported by doelf, Dienstag der 26.01.2016, 18:18:02
Auf der VR-Messe VRLA in Los Angeles hat AMD seine kommende Dual-GPU-Grafikkarte Radeon R9 Fury X2 im Zusammenspiel mit HTCs VR-Brille Vive gezeigt. Diese Grafikkarte kombiniert zwei Fiji-GPUs mit jeweils 4 GiB HBM1-Speicher. Der Dual-GPU-Ansatz verspricht eine besonders hohe Leistung für VR-Anwendungen und - Spiele, insbesondere wenn AMDs Entwicklungspaket LiquidVR zum Einsatz kommt.

Für DirectX 11 ist die Grafikkarte mit 2 x 4 GiB Grafikspeicher nicht sonderlich großzügig bestückt, doch zumindest ist AMDs Stapelspeicher sehr schnell. Erst DirectX 12 kann den Speicher beider GPUs zu 8 GiB zusammenfassen und damit wäre die Radeon R9 Fury X2 schon ein ganz anderes Kaliber. Dennoch: Dual-Fiji klingt sehr teuer und extrem stromhungrig. Dass die Markteinführung dieser Grafikkarte Sinn macht, erscheint in Hinblick auf Polaris zweifelhaft.

Anfang Januar hatte AMD Polaris als wichtiges Architektur-Upgrade angekündigt. Es handelt sich um die vierte Ausbaustufe der GCN-Architektur (Graphics Core Next), welche eine deutliche Steigerung von Energieeffizienz und Grafikleistung verspricht. Dazu schrumpfen die Fertigungsstrukturen von 28 auf 14 nm, gefertigt werden sollen die neuen Chips im 14-nm-FinFET-Prozess bei Globalfoundries. Polaris soll auch moderne Schnittstellen wie HDMI 2.0a und DisplayPort 1.3, Unterstützung für HDR-Bildschirme sowie H.265-De-/Endcoding in 4K-Qualität bringen.
 
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Philips mit Minus im vierten Quartal

reported by doelf, Dienstag der 26.01.2016, 12:32:40
Der niederländische Technologiekonzern Philips konnte seinen Umsatz im vierten Quartal 2015 weiter steigern, doch eine höhere Steuerlast sorgte unterm Strich für rote Zahlen. Betrachtet man das gesamte Geschäftsjahr, sieht es positiver aus. Die Abspaltung der Beleuchtungssparte liegt angeblich im Zeitplan, doch konkrete Entscheidungen lassen weiterhin auf sich warten.

Letzteres überrascht, denn eigentlich sollte Philips Lightning schon ab Februar 2016 auf eigenen Beinen stehen. Nun spricht das Unternehmen etwas vorsichtiger vom "ersten Halbjahr 2016" und lässt weiterhin offen, ob die Beleuchtungssparte als eigenständige Firma an die Börse gehen soll oder doch noch verkauft wird. Im Geschäftsjahr 2015 hatten die Vorbereitungen der Abspaltung bereits 183 Millionen Euro gekostet und weitere 200 Millionen bis 300 Millionen Euro sind für 2016 eingeplant. Philips Lightning hatte im vierten Quartal 2,026 Milliarden Euro (+2,58%) zum Umsatz beigesteuert, im gesamten Geschäftsjahr waren es 7,411 (+7,89%) gewesen. Rechnet man die positiven Effekte der Wechselkurse heraus, wäre der Umsatz allerdings leicht zurückgegangen.

Philips Lightning war auch im Geschäftsjahr 2015 das zweitgrößte Geschäftsfeld des Konzerns. Den meisten Umsatz generierte Philips abermals in der Sparte Healthcare, auf Platz drei folgt die Heimelektronik (Consumer Lifestyle). Das Segment Gesundheit konnte im vierten Quartal um 14,78 Prozent auf 3,270 Milliarden Euro zulegen und im Jahresverlauf ist der Umsatz hier sogar um 18,79 Prozent auf 10,912 Milliarden Euro gestiegen. Für Consumer Lifestyle gab es zum Jahresabschluss ein Umsatzplus von 8,84 Prozent auf 1,663 Milliarden Euro, im gesamten Geschäftsjahr ist der Umsatz um 13,02 Prozent auf 5,347 Milliarden Euro gewachsen. Die Beleuchtungssparte wächst also langsamer und passt nicht mehr ins Restrukturierungs-Programm "Accelerate!".

Philips konnte seinen Jahresumsatz um 13,34 Prozent auf 24,244 Milliarden Euro ausbauen und seinen Nettogewinn trotz einer deutlich höheren Steuerlast um 60,34 Prozent auf 659 Millionen Euro verbessern. Dies bedeutet einen Gewinn in Höhe von 0,70 Euro je Anteil (+55,56%). Im vierten Quartal hatte sich das Wachstum aber merklich abgeschwächt: Mit 7,095 Milliarden Euro lag der Umsatz nur um 8,55 Prozent über dem Vorjahreswert und Einkommenssteuern in Höhe von 152 Millionen Euro - in Q4/2014 waren es nur 16 Millionen Euro - sorgen für einen Nettoverlust von 39 Millionen Euro bzw. 0,05 Euro je Aktie. Im Abschlussquartal 2014 hatte Philips noch 134 Millionen Euro bzw. 0,15 Euro je AKtie verdient. Für 2016 erwartet CEO Frans van Houten ein bescheidenes Wachstum.
Quelle: www.philips.com
 
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Firefox 44.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 26.01.2016, 11:40:20
Der fertige Firefox 44.0 liegt auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zum Download bereit. Die offizielle Ankündigung steht allerdings noch aus und es gibt auch noch keine Informationen bezüglich geschlossener Sicherheitslücken. Wir werden diese sobald verfügbar nachliefern. Beim Firefox 44.0 liegt das Hauptaugenmerkmal auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben. Ein eingebauter JSON-Reader (JavaScript Object Notation) macht zusätzliche Erweiterungen überflüssig.

Download: Firefox 44.0 (32/64 Bit)
 
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Maxxter ACT-MUSG-001 - eine Gaming-Maus für 5 Euro

reported by doelf, Dienstag der 26.01.2016, 09:45:27
Nachdem wir uns unlängst die Bluetooth-Tastatur ACT-KB-BT-001 angesehen hatten, tritt heute ein weiteres Gerät der niederländischen Firma Maxxter zum Test an: Die Gaming-Maus ACT-MUSG-001. Während die Mitbewerber ihre Produkte mit martialischen Namen ins Gefecht schicken, versucht es Maxxter mit einem Kampfpreis: Für 4,99 Euro ist die ACT-MUSG-001 in den Läden der Handelskette Action zu haben.

Bild

In den vergangenen Jahren haben wir gelernt, dass Gaming-Zubehör von jungen, innovativen Firmen kommt und schneidige bis tödliche Namen trägt. Und obwohl die leuchtenden Kunststoffobjekte oftmals mehr nach Disco aussehen, soll es sich um hochpräzises bzw. militärisches Equipment handeln, das Mäxchen Mustermann in einen unaufhaltsamen Killer verwandelt. Es geht um DPI, Nanosekunden, möglichst viele Tasten und eine Gewinnmarge, die weit über der normaler Mäuse und Tastaturen liegt. Die Idee, mit einer 5-Euro-Maus gut spielen zu können, ist völlig absurd. Oder etwa doch nicht?
 
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Fast fertig: Firefox 44.0 Final Candidate Build 3 (32/64 Bit)

reported by doelf, Montag der 25.01.2016, 14:20:23
Kurz vor der für den morgigen Dienstag erwarteten Veröffentlichung des Firefox 44.0 findet sich überraschend ein dritter Finalkandidat auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server). Beim Firefox 44.0 liegt das Hauptaugenmerkmal auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Final Candidate Build 3 (32/64 Bit)
 
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Debian 8.3: Das dritte Update für Jessie ist fertig

reported by doelf, Montag der 25.01.2016, 11:34:38
Die Linux-Distribution Debian 8, welche den Codenamen "Jessie" trägt, liegt seit dem 25. April 2015 zum Download bereit. Seit Samstag gibt es mit der Version 8.3 ein frisches Update, welches zahlreiche Fehler behebt und etliche Sicherheitslücken stopft. Die Installationsroutine wurde ebenfalls überarbeitet und für das NAS QNAP TS-x09 angepasst.

Debians Installer funktionierte schon früher einmal mit dem QNAP TS-x09, doch zuletzt fehlte diese Unterstützung. Die Liste der Änderungen umfasst 108 korrigierte Fehler sowie 101 geschlossene Sicherheitslücken. Sechs Pakete wurden aus dem Umfang der Distribution entfernt: core-network (Sicherheitsprobleme), elasticsearch (Entwicklung eingestellt), googlecl (Fehler aufgrund veralteter APIs), libnsbmp und libnsgif (Sicherheitsprobleme, Entwicklung eingestellt) sowie vimperator (inkompatibel mit neueren Versionen von Iceweasel).

Download: Debian 8.3
Quelle: www.debian.org
 
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Windows 10 Build 10586.71 im Anflug

reported by doelf, Montag der 25.01.2016, 11:19:39
Laut Windows Central wird Microsoft am morgigen Dienstag ein weiteres kumulatives Update für Windows 10 (PC) veröffentlichen. Es trägt die Build-Nummer 10586.71 und beerbt den Build 10586.63 vom 12. Januar 2016. Zeitgleich soll es auch Firmware-Updates für Microsofts Surface Book und Surface Pro 4 geben, Benutzer dieser Geräte klagen seit Wochen über geringe Akku-Laufzeiten.

Die Quellen von Windows Central berichten zudem, dass auch von Windows 10 Mobile ein Build 10586.71 existiert. Dieser soll sich derzeit in internen Tests befinden und könnte ebenfalls schon morgen für Insider im Fast Ring freigegeben werden. Demnach wird der Build 10586.71 auch als mögliches Upgrade auf Windows 10 Mobile gehandelt. Microsoft plant die Freigabe der ersten Upgrades für Anfang bis Mitte Februar 2016.
 
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Windows 10 Mobile: Upgrades erst im Februar

reported by doelf, Montag der 25.01.2016, 11:01:03
Während einige Mobilfunkanbieter, darunter auch die Telekom, die Auslieferung erster Upgrades auf Windows 10 Mobile für Januar 2016 angekündigt hatten, herrschte seitens Microsoft beharrliches Schweigen. Nun berichtet Venturebeat, dass Redmond die Upgrades auf Anfang bis Mitte Februar 2016 verschoben hat.

Microsoft hatte seine Partner demnach per E-Mail über die Verzögerung informiert, doch einige hatten diese Information offenbar übersehen oder ignoriert und die Upgrades dennoch angekündigt. Ein Grund für diese Missverständnisse könnten die ausschweifenden Formulierungen des Marketings sein, deren Essenz sich mit "ist doch noch nicht fertig" zusammenfassen lässt.

Auch die Modelle Lumia 950 und Lumia 950 XL sind betroffen. Dies mag verwundern, da diese Smartphones bekanntlich mit Windows 10 Mobile ausgeliefert werden, doch Microsoft hatte für diese Geräte monatliche Updates versprochen. Nachdem das Dezember-Update ausgeliefert wurde, wird das Januar-Update nun übersprungen und die Benutzer müssen auf das Februar-Update warten.
Quelle: venturebeat.com
 
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Wine 1.9.2 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 23.01.2016, 15:17:11
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die gestern veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.2 bringt Unterstützung für GStreamer 1.0 sowie SHA-Hashes für BCrypt.

Fette Schriftzeichen gibt es nun auch für Bitmap-Schriften, das Unterstreichen funktioniert über DirectWrite und es wurden weitere Instruktionen des Shader Model 4 hinzugefügt. Darüber hinaus haben die Entwickler 41 Fehler behoben, beispielsweise Abstürze der Spiele "EveOnline" und "StarCraft II" (64 Bit) sowie ein Problem beim Schließen des maximierten Word 2007.
Quelle: www.winehq.org
 
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Fraunhofer ESK hat erhebliche Sicherheitsbedenken gegenüber Skype

reported by doelf, Samstag der 23.01.2016, 15:00:17
Das Institut Fraunhofer ESK forscht anwendungsorientiert an Verfahren und Methoden der Informations- und Kommunikationstechnik und hat sich in diesem Sinne mit Microsofts Kommunikationsdienst Skype beschäftigt. Geht es um den Einsatz im Unternehmensumfeld, sehen die Forscher "erhebliche Sicherheitsrisiken" und raten insbesondere für den "Austausch geschäftskritischer Informationen" von der Skype-Nutzung ab.

Die Wissenschaftler hatten sich schon im Jahr 2013 mit Skype beschäftigt, also zwei Jahre nach der Übernahme durch Microsoft. Doch viele Änderungen wurden erst nach 2013 umgesetzt und so Bedarf der Kommunikationsdienst einer Neubewertung. Das Problem dabei: Skype ist ein proprietäres System, dessen Quellcode geheim ist und dessen Dokumentation nicht in die Tiefe geht. Nur die genutzten Verschlüsselungsverfahren sind bekannt, deren genaue Implementierung wiederum nicht. Fest steht jedoch: Microsoft liegen die Schlüssel vor und damit ist die Kommunikation "von berechtigten Dritten einsehbar". Zu den "berechtigten Dritten" zählen beispielsweise Ermittlungsbehörden und Geheimdienste.

Und hier ergibt sich das nächste Problem, denn Microsoft hat die Kontrolle des von Skype aufgebauten Peer-to-Peer-Netzes komplett übernommen. Fungierten früher die Rechner normaler Benutzer als Knotenpunkte (Super Nodes), so werde diese inzwischen ausnahmslos von Microsoft gestellt. Folglich kontrolliert alleine Microsoft das Routing der Verbindungen und niemand weiß, über welche Länder die Kommunikation geleitet wird. Damit steigt das Risiko staatlicher Industriespionage, so dass die Experten zu folgendem Schluss kommen: "Für den Austausch sicherheitsrelevanter und geschäftskritischer Informationen wird Skype prinzipiell nicht empfohlen!"

"Skype for Business", der Nachfolger von "Lync", kommt deutlich besser weg. Dieser Dienst ermöglicht Audio- und Videokommunikation, Instant Messaging, Präsenzanzeige sowie Konferenzen. ISDN und VoIP werden über entsprechende Gateways angebunden. Benötigt werden eine Windows-Domäne sowie mehrere Server, dennoch gibt es nicht alle Funktionen, welche man von herkömmlichen Telekommunikationsanlagen gewohnt ist.

Ebenfalls begutachtet wurde der Übersetzungsdienst "Skype Translator". Dieser übersetzt zwischen zwei Sprachen - zur Auswahl stehen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Chinesisch - und befindet sich derzeit noch im Teststadium. Dieser Status ist durchaus berechtigt, denn der Dienst hat noch massive Probleme mit der Grammatik, so dass er lediglich kurze Sätze sinnvoll verarbeiten konnte.
 
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Microsoft ruft das Netzkabel des Surface Pro zurück

reported by doelf, Samstag der 23.01.2016, 14:10:44
Die Netzkabel, welche Microsoft den "Sufrace Pro"-Modellen der ersten beiden Generationen beigelegt hat, sind fehlerhaft und müssen ausgetauscht werden. Auch Geräte der Baureihe "Sufrace Pro 3", welche vor dem 15. Juli 2015 gekauft wurden, sind betroffen. Microsoft tauscht die fehlerhaften Netzkabel kostenlos aus.

Das Problem ist der Stecker, welcher in das Netzteil eingeführt wird. An dieser Stelle kann das Kabel abknicken, so dass die Gefahr eines Brandes oder Stromschlags besteht. Microsoft liefert seit Sommer 2015 ein anderes Kabel aus, welches mit einer Biegeentlastung versehen ist. Auf folgendem Bild zeigt Microsoft den Unterschied:
Bild
Quelle: Microsoft

Wichtig: Nur das Netzkabel wird ausgetauscht, nicht das gesamte Netzteil! Microsoft empfiehlt, das Netzkabel vom Netzteil zu trennen und nicht mehr zu verwenden. Es dauert allerdings vier bis sechs Werktage, bis die betroffenen Kunden Ersatz erhalten. Microsoft hat eine Informationsseite eingerichtet, über die man den Austausch beauftragen kann.
 
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LibreOffice 5.0.5 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Samstag der 23.01.2016, 13:39:19
Abgesehen von LibreOffice 5.1, dessen Veröffentlichung für Anfang Februar 2016 geplant ist, steht auch LibreOffice 5.0.5 in den Startlöchern. Der erste Veröffentlichungskandidat ist nun auch offiziell erhältlich und beseitigt 71 Fehler, darunter neun Abstürze.

LibreOffice 5.0.5 RC 1 wird - wie auch LibreOffice 5.1 RC 2 - für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download angeboten. Es handelt sich allerdings um ein reines Bug-Fix-Update ohne neue Funktionen.

Download: LibreOffice 5.0.5 RC 1
 
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Jolla: Neue Testversion von Sailfish OS

reported by doelf, Freitag der 22.01.2016, 17:06:37
Das finnische Unternehmen Jolla Ltd, welches ein Smartphone und ein Tablet mit dem hauseigenen Sailfish OS vertreibt, hat eine neue Testversion seines Betriebssystems bereitgestellt. Während "Taalojärvi", so der Codename des Updates, ziemlich unaussprechlich ist, sprechen viele Kunden, die noch immer kein Tablet erhalten haben, offen ihre Enttäuschung aus.

Wir blicken zurück: Im November 2014 hatte Jolla seine Pläne für das erste Tablet auf Basis von Sailfish OS 2.0 angekündigt und die notwendige Finanzierung binnen weniger Stunden per Crowdfunding sichern können. Im Februar 2015 ging die Finanzierung in eine zweite Runde, denn Jolla hatte bei Akku und Flash-Speicher nachgelegt. Insgesamt wurden für das Tablet knapp drei Millionen US-Dollar eingesammelt. Danach mussten die Unterstützer Geduld aufbringen, denn die Auslieferung ließ auf sich warten. Nachdem die Finnen im November 2015 eine kleine Auflage verschickt hatten, platzte eine Finanzierungsrunde und Jolla musste Gläubigerschutz beantragen sowie den Großteil seiner Mitarbeiter freistellen. Kurz vor Weihnachten war die Firma dann gerettet, doch das Schicksal des Tablets hing weiterhin am seidenen Faden: Die Projektkosten belaufen sich auf mehr als vier Millionen US-Dollar, so dass ein Verlust von rund 1,5 Millionen US-Dollar aufgelaufen ist. Seit Jahresbeginn steht fest, dass Jolla nur noch wenige Tablets an Unterstützer ausliefern wird. Den übrigen will man in Kürze eine positive Überraschung verkünden.

Seit knapp drei Wochen lässt diese positive Überraschung auf sich warten, weshalb sich die Begeisterung über die neue Testversion vielerorts in Grenzen hält. Dabei bringt Taalojärvi durchaus interessante Neuerungen: So ist es jetzt möglich, Bilder direkt über Dropbox oder OneNote zu teilen und unsignierte Software ohne Jolla-Konto zu installieren. Unter den jeweiligen Kontakten kann man die bisherige Kommunikation einsehen, man kann leichter zwischen Home und Events wechseln und die Felder zur Passworteingabe bieten nun ausnahmslos die Möglichkeit, das Passwort anzeigen zu lassen. Darüber hinaus erhalten Android-Apps Zugriff auf die SD-Karte, können SMS verschicken und über die Multimediafunktionen des Sperrbildschirms gesteuert werden. Diese Funktionen waren bisher nativen Jolla-Apps vorbehalten, doch Dienste wie Spotify kommen derzeit nur über den Android-Umweg auf Sailfish OS. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Sharing-Optionen von Sailfish OS nun auch auf Android-Apps angewendet werden. Die aktuelle Testversion von Taalojärvi richtet sich primär an Entwickler und ist nicht für den täglichen Einsatz gedacht.
Quelle: blog.jolla.com
 
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Update-Mangel: Verbraucherschützer verklagen Samsung

reported by doelf, Freitag der 22.01.2016, 14:54:35
Viele Hersteller aus dem Android-Lager verkaufen zwar gerne neue Geräte, kümmern sich danach aber nicht mehr um deren Sicherheit. Dies gilt insbesondere für den Weltmarktführer Samsung, gegen den niederländische Verbraucherschützer aufgrund seiner miserablen Update-Politik nun vor Gericht ziehen.

Mit einem Unterlassungsverfahren will der "Consumentenbond" die südkoreanische Firma zu einer Änderung ihrer Update-Praxis zwingen. Nach Ansicht der Verbraucherschützer macht sich Samsung nämlich gleich dreifach der unfairen Handelspraktiken schuldig:
  • Beim Kauf eines Android-Gerätes lässt Samsung seine Kunden darüber im Unklaren, wie lange dieses mit Updates versorgt wird. Der Consumentenbond verlangt, dass der Hersteller den Update-Zeitraum eindeutig benennt.
  • Die Informationspolitik bezüglich kritischer Sicherheitslücken bewerten die Verbraucherschützer ebenfalls als unzureichend. Vielen Kunden ist es daher gar nicht bewusst, dass ihre Geräte angreifbar sind.
  • Letztendlich nutzen die beiden erstgenannten Punkte wenig, solange Samsung keine Updates bereitstellt. Und daher will der Consumentenbond das Unternehmen zur Veröffentlichung von Updates zwingen.
Die niederländischen Verbraucherschützer hatten im Juli 2015 eine Kampagne namens "Update!" gestartet und am 2. Dezember 2015 ihre konkreten Forderungen an Samsung geschickt. Im Anschluss wurden auch Gespräche mit dem Unternehmen geführt, doch die Firma zeigte sich uneinsichtig, weshalb nun der Rechtsweg folgt.

Dem Consumentenbond ist durchaus bewusst, dass es nicht nur bei Samsung an Updates mangelt. Der Elektronikriese wurde aufgrund seiner Position als Weltmarktführer und den Ergebnissen einer Studie zum primären Ziel erklärt. Untersuchungen der Verbraucherschützer hatten nämlich gezeigt, dass Samsung 82 Prozent seiner Smartphones nicht einmal in den ersten zwei Jahren nach der Markteinführung mit einem aktuellen Android versorgt.
 
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Tabellenkalkulation: Gnumeric 1.12.26 behebt Absturz

reported by doelf, Freitag der 22.01.2016, 10:12:40
Gnumeric ist eine kostenlose und quelloffene Tabellenkalkulation, welche unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht wird. Aktuelle Versionen gibt es derzeit nur für Linux. Mit dem Update auf die Version 1.12.26 beheben die Entwickler einen Absturz beim Programmstart.

Im Dezember hatte Gnumeric 1.12.25 die Möglichkeit gebracht, in der Liste der kürzlich verwendeter Dokumente mehrere Dateien auszuwählen, um diese zeitgleich zu öffnen. Zudem wurden mehrere Fehler behoben. Die Entwicklung der Windows-Version wurde bereits 2014 eingestellt, da es anhaltende Probleme mit der Komponentenbibliothek GTK+ gab.

Download: Gnumeric 1.12.26
 
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Noch ein Lumia 650 zum Abschied?

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 22:33:10
Laut Windows Central wird Microsoft am 1. Februar ein neues Smartphone namens Lumia 650 auf den Markt bringen, um dann der Marke Lumia den Rücken zu kehren. Andere Quellen erwarten hingegen, dass Microsoft anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona auch die Modelle Lumia 750 und 850 aus dem Sack lassen wird.

So hat Microsoft in China ein Smartphone mit der Kennung RM-1182 zertifizieren lassen, welche auf das Lumia 750 hindeuten soll. Das Gerät ist angeblich mit einem Qualcomm Snapdragon 617 und 2 GiB RAM ausgestattet, dazu gibt es 16 GB Flash-Speicher und ein 5,4 Zoll großes Display mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Die Hauptkamera leistet 10 Megapixel und als Betriebssystem gibt es Windows 10 Mobile inklusive Continuum. Andere sehen hierin ein Lumia 850, denn dieses Modell sollte ursprünglich die Nummer RM-1180 erhalten.

Windows Central äußert sich diesbezüglich skeptisch: Lumia sei so gut wie tot, das hätten mehrere Quellen bestätigt. Stattdessen wolle Microsoft an einem neuen Flaggschiff-Smartphone unter dem Surface-Label arbeiten. Das Abschiedsgeschenk namens Lumia 650 soll gut 200 Euro kosten und auf einem Qualcomm Snapdragon 210 oder 212 basieren. Dazu gäbe es ein 5 Zoll großes Display mit 1.280 x 720 Bildpunkten, 1 GiB Arbeitsspeicher und 8 GB Flash-Speicher. Die Hauptkamera soll 8 Megapixel schaffen und die Frontkamera immerhin 5 Megapixel. Windows 10 Mobile dient als Betriebssystem, allerdings ohne Continuum.
 
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Bug-Parade: Windows 10 Insider Preview Build 11102 für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 21:25:02
Microsoft hat einen neuen Windows 10 Insider Preview Build für PCs veröffentlicht: Dieser trägt die Nummer 11102 (vor einer Woche gab es den Build 11099) und wird derzeit an Insider im Fast Ring verteilt. Der Build 11102 bringt kleine Verbesserungen für Edge sowie große Probleme für Spieler und die Nutzer von Software für die Barrierefreiheit.

Kommen wir zunächst zur ersten Neuerung des Jahres 2016: Im Internetbrowser Edge kann man sich jetzt mit einem Rechtsklick auf die Schaltflächen Vor und Zurück durch den Browser-Verlauf des jeweiligen Tabs hangeln. Und das war es dann auch schon.

Wesentlich umfangreicher sind die neuen Probleme, welche der Build 11102 im Schlepptau hat: Es gibt einen Fehler im Grafik-Stack, der Spiele beim Start, beim Umschalten der Auflösung sowie beim Wechsel in den Vollbildmodus abstürzen lässt. Betroffen sind beispielsweise "Assassin's Creed", "Fallout 4", "Metal Gear Solid V", "The Witcher 3" und "Tomb Raider". Diverse Programme zur Barrierefreiheit, darunter "Narrator" und "Magnifier", sind ebenfalls von Problemen geplant und neigen zu Abstürzen. Wer bei der Anmeldung eine Fehlermeldung bezüglich der Bibliothek "WSClient.dll" sieht, kann dies über eine Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten beheben. Der notwendige Befehl lautet:
schtasks /delete /TN "MicrosoftWindowsWSWSRefreshBannedAppsListTask" /F
Auf manchen Systemen meldet Windows 10 zudem, dass die verbaute WLAN-Lösung nicht kompatibel sei. Ein Treiber-Update soll für Abhilfe sorgen. Bleibt noch die Schaltfläche "Connect", die im Action Center mit Abwesenheit glänzt.

Nun gut, Microsoft hatte im Vorfeld versprochen, ab 2016 im Fast Ring wesentlich mehr Builds mit viel mehr Fehlern ausliefern zu wollen. Wer keine Lust auf schwerwiegende Probleme hat, sollte lieber in den Slow Ring wechseln.
 
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Scribus 1.4.6 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 20:30:09
Scribus ist ein quelloffenes Desktop-Publishing-Programm für Windows, Mac OS X, Linux und OS/2. Bei der neuen Version 1.4.6 handelt es sich um ein reines Bug-Fix-Release, welches den PDF-Export und die Silbentrennung verbessert. Erstmals werden die SVG-Mischmodi unterstützt und es gibt vier neue Farbpaletten (CIE LAB und CIE HLC jeweils als CMYK und sRGB).

Zudem haben die Entwickler die Übersetzungen und die Dokumentation überarbeitet. Die Mehrzahl der genannten Änderungen stammt aus der noch in Arbeit befindlichen Entwicklungsversion 1.5.1, welche in Kürze nachgereicht werden soll. Bei 1.5.x handelt es sich um eine reine Entwicklungsschiene, denn die nächste stabile Ausgabe soll die Versionsnummer 1.6 tragen.

Download: Scribus 1.4.6
Quelle: www.scribus.net
 
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Au-Ja Download-Center 2.0

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 18:25:09
Wir arbeiten momentan am Aufbau eines neuen Download-Centers. Statt die Downloads auf unserem eigenen Server anzubieten, werden wir auf die jeweiligen Hersteller bzw. Autoren verweisen. Zudem wird das neue Download-Center ein Teil des Forums und nicht des Portals sein. Ziel ist es, eine Bibliothek kostenloser, freier bzw. empfehlenswerter Software zu erstellen, an deren Aufbau und Pflege auch unsere Forenmitglieder aktiv mitwirken können.

Wir wollen keinesfalls die ganze Arbeit auf unsere Forenmitglieder abladen, vielmehr lassen sich solch häufig ändernde Inhalte im Forum viel schneller ändern und aktualisieren. Im Rahmen der jeweiligen Threads können die Programme auch kommentiert, diskutiert und bewertet werden. Auch Probleme und Lösungen lassen sich den Anwendungen direkt zuordnen. Die Idee zu dieser Neustrukturierung hatte unser Forenmitglied Mausolos, dafür meinen Dank!

Die ersten Rubriken wurden heute freigeschaltet, doch es wartet noch viel Arbeit auf uns und die bisherigen Einträge sind in erster Linie als Vorlage gedacht. Weitere Rubriken werden in Kürze folgen, darunter auch Spiele und Treiber. Wir hoffen, dass Euch die Idee eines neuen Download-Centers ohne Werbeflut und Pop-ups gefällt.

Euer Au-Ja-Team
 
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Erster Release Candidate von Kodi 16.0 (Jarvis) verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 17:14:15
Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) nähert sich der Fertigstellung der Version 16.0 (Codename: Jarvis) - seit heute liegt der erste Veröffentlichungskandidat zum Download bereit. Die wichtigste Änderung findet dabei unter der Haube statt: Im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, setzt Jarvis auf das wesentlich frischere DirectX 11.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern. Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten. Für Fernbedienungen, die keine Taste für das Kontextmenü besitzen, gibt es nun die Möglichkeit, dieses über einen langen Druck auf die Taste OK bzw. Enter zu öffnen. Die Entwickler versprechen zudem eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer und die Musikbibliothek lässt sich nun auch nach dem Hinzufügedatum sowie "Interpreten/Jahr" sortieren.

Für Android wurden die Auflösungen von Benutzeroberfläche und Videoskalierung getrennt, denn viele Geräte, die 4K-Videos abspielen können, sind mit der Darstellung der Benutzeroberfläche in ultrahoher Qualität schlicht und einfach überfordert. Bei Kodi 16 wird das Interface auf 1080p begrenzt, während die Videos die volle Qualität auskosten können. Leider funktioniert dies nicht mit allen Geräten, da einige Hersteller Googles Designvorgaben ignorieren. Betroffenen Benutzern empfehlen die Entwickler, bei den verantwortlichen Herstellern Druck zu machen. Zugleich macht Kodi den Schritt von libstagefright zu MediaCodec, was insbesondere für ältere Geräte ein Problem darstellen kann.

Die veraltete Karaoke-Funktion, die sich im Code von Kodi versteckte, wurde entfernt. Eine Rückkehr ist zwar möglich, doch hierfür muss sich zunächst ein interessierter Entwickler finden. Der Add-On-Manager wurde abermals überarbeitet und mit einer Update-Schaltfläche für die Erweiterungen versehen. Unter dieser finden sich nun - sofern verfügbar - unterschiedliche Versionen des jeweiligen Add-ons. Zudem lässt sich für jede Erweiterung einzeln einstellen, ob diese automatische Updates beziehen soll oder nicht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen.

Download: Kodi 16.0 (Jarvis) RC 1
Quelle: kodi.tv
 
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Kostenlose Audiobearbeitung Audacity 2.1.2 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 12:25:57
Audacity ist ein leistungsstarkes Programm zur Bearbeitung von Audiodateien, welches für Windows, Mac OS X und Linux angeboten wird. Die quelloffene Software, welche die GNU General Public License (GPL) nutzt, ist seit gestern in der stabilen Version 2.1.2 verfügbar. Diese bringt Verbesserungen für die Spektrogramm-Ansicht und behebt viele Fehler in der Linux-Fassung.

Die "spektrale Neuzuordnung" (spectral reassignment) ermöglicht eine feinere Abstufung für die Arbeit an Gesangspassagen, für jede Spur lassen sich eigene Spektrogramm-Einstellungen festlegen und es gibt vier neue Skalierungen. Weiterhin wurde der Algorithmus für die Tonhöhe optimiert und ein Absturz beim Laden sehr großer .WAV- und .MP2-Dateien behoben. Die Bibliothek wxWidgets wurde auf die Version 3.0.2 aktualisiert - dies korrigiert zahlreiche Fehler, die insbesondere Linux betreffen. Für den Filter "Rauschverminderung" wurde die Einstellung "Frequenz-Glättung" standardmäßig auf den Wert 3 angehoben, wodurch man metallische Artefakte vermeiden will. Zudem wurden zwei Menüs umstrukturiert und unter Windows der Pfad zu den temporären Arbeitsdateien geändert.

Download: Audacity 2.1.2
 
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Chrome 48.0.2564.82 schließt 37 Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 11:50:32
Google hat seinen Internetbrowser Chrome auf die Version 48.0.2564.82 aktualisiert und dabei 37 Sicherheitslücken geschlossen. Die neue Version streicht zudem die unsichere RC4-Verschlüsselung für HTTPS-Verbindungen und bringt VP9-Unterstützung für WebRTC. Weitere Änderungen betreffen die Presentation-API, Push-Mitteilungen sowie die Erkennung der Verbindungsgeschwindigkeit.

Bild Letztere kann insbesondere in den Mobilnetzen stark schwanken, was die Betreiber von Webseiten vor das Problem stellt, wie viel Daten man seinen Smartphone-Besuchern zumuten möchte. Wir plädieren für ein Minimum, denn neben der Verbindungsgeschwindigkeit ist auch das Problem des limitierten Datenvolumens zu berücksichtigen. Wer die Datenmenge hingegen an die Verbindungsgeschwindigkeit anpassen möchte, kann die maximale Bandbreite mit NetworkInformation.downlinkMax abfragen und über das Ereignis NetworkInformation.onChange auch auf Veränderungen reagieren.

Chrome für Android bietet mobilen Webseiten ab sofort die Möglichkeit, Präsentationen über Geräte mit Unterstützung für Google Cast anzuzeigen. Hierzu werden die Presentation-API und das Cast Web SDK verwendet. Die mit Chrome 42 eingeführten Push-Mitteilungen von Webseiten wurden um Schaltflächen erweitert. Die Schaltflächen werden von der Webseite definiert und als Teil der Mitteilung angezeigt, so dass die Benutzer direkt über die Mitteilung reagieren können (siehe Bildschirmfoto).

Bleibt noch der Blick auf die geschlossenen Sicherheitslücken: Acht der 37 Schwachstellen wurden von externen Experten entdeckt und zwei davon bergen ein hohes Risiko. Sie stecken in der Javascript-Engine V8 und PDFium, Google belohnt ihre Entdecker mit jeweils 3.000 US-Dollar. Zumindest eine kritische Schwachstelle wurde von Googles Entwicklern intern entdeckt und behoben.

Download:
 
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Opera 34.0.2036.50 behebt Netflix-Problem

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 11:13:21
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 34.0.2036.50 aktualisiert. Dieses Update behebt einen Fehler unter Linux, welcher die Wiedergabe von Netflix-Inhalten verhindert. Zudem wurde ein Problem mit dem Turbo-Modus gelöst.

Bei aktiviertem Turbo konnte es vorkommen, dass Opera nicht mehr reagierte. Der Internetbrowser stürzte hierbei allerdings auch nicht ab. Weiterhin wurde Chromium, der Unterbau von Opera, auf die Version 47.0.2526.111 aktualisiert.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Fast fertig: Firefox 44.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 09:20:45
Der zweite Finalkandidat des Firefox 44.0 liegt seit heute auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zum Download bereit, die Freigabe der finalen Fassung darf man im Laufe der kommenden Woche erwarten. Das Hauptaugenmerkmal liegt diesmal auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)
 
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LibreOffice 5.0.5 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 21.01.2016, 09:17:28
Abgesehen von LibreOffice 5.1, dessen Veröffentlichung für Anfang Februar 2016 geplant ist, steht auch LibreOffice 5.0.5 in den Startlöchern. Ein erster Veröffentlichungskandidat findet sich seit wenigen Stunden im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers von The Document Foundation.

LibreOffice 5.0.5 RC 1 wird - wie auch LibreOffice 5.1 RC 2 - für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download angeboten. Es handelt sich allerdings um ein reines Bug-Fix-Update ohne neue Funktionen. Über die Anzahl und Art der Änderungen ist bisher noch nichts bekannt, wird werden diese Informationen in Kürze nachreichen.

Download: LibreOffice 5.0.5 RC 1
 
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AMDs Jahresabschluss enttäuscht

reported by doelf, Mittwoch der 20.01.2016, 16:41:37
AMDs Umsatz ist im vierten Quartal 2015 unter eine Milliarde US-Dollar gesunken und unterm Strich bleibt das Unternehmen in den roten Zahlen. Erst mit der Markteinführung der CPU-Architektur Zen und den kürzlich angekündigten GPUs der Polaris-Generation dürfte AMD das Ruder herumreißen können.

Das vierte Quartal 2015 bescherte AMD trotz des Weihnachtsgeschäfts einen sequentiellen Umsatzrückgang um 9,62 Prozent auf 958 Millionen US-Dollar. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist der Umsatz sogar um 22,74 Prozent geschrumpft. Zumindest konnte das Unternehmen seinen operativen Umsatz von 330 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2014 auf nunmehr 49 Millionen US-Dollar reduzieren, im dritten Quartal 2015 war noch ein operativer Fehlbetrag von 158 Millionen US-Dollar zusammengekommen. Der Nettoverlust beläuft sich auf 102 Millionen US-Dollar (-0,13 US-Dollar je Anteil) nach 197 Millionen US-Dollar (-0,25 US-Dollar je Anteil) im vorausgegangenen Quartal und 364 Millionen US-Dollar (-0,47 US-Dollar je Anteil) im Vorjahreszeitraum.

Betrachten wir das gesamte Geschäftsjahr 2015, muss AMD einen Umsatzeinbruch um 27,59 Prozent auf 3,99 Milliarden US-Dollar (2014: 5,51 Milliarden US-Dollar) verkraften. Der operative Verlust ist zugleich um 210,32 Prozent auf 481 Millionen US-Dollar (2014: 155 Millionen US-Dollar) angewachsen und beim Nettoverlust stehen statt 403 Millionen US-Dollar (-0,53 US-Dollar je Anteil) stolze 660 Millionen US-Dollar (-0,84 US-Dollar je Anteil) zu Buche. Auch der Ausblick ist bescheiden: Für das erste Quartal 2016 erwartet AMD einen sequentiellen Umsatzrückgang zwischen 11 und 17 Prozent.
 
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IBMs Geschäftszahlen: Big Blue wird kleiner

reported by doelf, Mittwoch der 20.01.2016, 15:40:11
IBM, auch bekannt als "Big Blue", hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2015 auf den Tisch gelegt. Diese belegen einen breiten Umsatzrückgang über alle Geschäftsfelder, wobei die Hardware-Sparte nach dem Verkauf der x86-Server an Lenovo mit Abstand am deutlichsten geschrumpft ist.

IBM erzielte im vierten Quartal einen Umsatz in Höhe von 22,059 Milliarden US-Dollar (-8,5%), im gesamten Geschäftsjahr 2015 waren es 81,741 Milliarden US-Dollar (-11,9%). Der Nettogewinn sank im schwachen Abschlussquartal um 18,6 Prozent auf 4,463 Milliarden US-Dollar, dennoch bleibt für das Jahr 2015 ein Gewinnanstieg um 9,7 Prozent auf 13,190 Milliarden US-Dollar. Damit ist der Gewinn je Anteil in den letzten drei Monaten um 16,7 Prozent auf 4,59 US-Dollar geschrumpft, auf zwölf Monate gesehen aber um 12,8 Prozent auf 13,42 US-Dollar gewachsen. Für IBMs Chefin Ginni Rometty sind diese Zahlen eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg hin zu einer besseren Wertschöpfung.

Dies bedeutet allerdings auch, dass "Big Blue" auf breiter Front weiter schrumpft: Für den wichtigsten Geschäftsbereich "Global Technology Services" meldet das Unternehmen für 2015 einen Umsatzrückgang um 9,7 Prozent auf 32,017 Milliarden US-Dollar und auch der Umsatz der Software-Sparte, im Konzern die Nummer 2, ist um 9,8 Prozent auf 22,932 Milliarden US-Dollar gefallen. Die "Global Business Services" haben sogar 12,0 Prozent eingebüßt und steuerten nur noch 17,166 Milliarden US-Dollar bei, während das Hardware-Geschäft mit 7,581 Milliarden US-Dollar und einem Einbruch um 24,2 Prozent weiter an Bedeutung verloren hat. Indes ist der Cloud-Umsatz um 43 Prozent auf 10,2 Milliarden US-Dollar gestiegen, doch die Cloud stellt bei IBM noch keinen eigenen Geschäftsbereich dar.
Quelle: www-03.ibm.com
 
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HTC bekommt den Zuschlag für das nächste Nexus-Smartphone

reported by doelf, Mittwoch der 20.01.2016, 14:16:25
Laut DigiTimes hat der Smartphone-Pionier HTC den Zuschlag für das nächste Nexus-Smartphone erhalten. Google plant demnach zwei Varianten mit 5,0 und 5,5 Zoll großen Displays, welche beide von HTC gebaut werden sollen. Das neue Smartphone soll im Herbst 2016 auf den Markt kommen.

HTC gehört zu Googles ältesten Partnern. Im Jahr 2010 hatte die Firma bereits das erste Google-Smartphone "Nexus One" gebaut und seit Ende 2014 liefern die Taiwaner auch das Tablet "Nexus 9". Die 2015er Smartphone-Modelle "Nexus 5X" und "Nexus 6P" stammen hingegen vom südkoreanischen Hersteller LG und dem chinesischen Unternehmen Huawei. Beide wurden am 29. September 2015 angekündigt.
 
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Oracle VM VirtualBox 5.0.14 behebt Probleme

reported by doelf, Mittwoch der 20.01.2016, 13:57:26
Oracle hatte seine Virtualisierungssoftware VirtualBox im Juli auf die Version 5.0 aktualisiert, welche Unterstützung für USB 3.0, Mac OS X Yosemite und Windows 10 brachte. Seither gab es sieben Updates, welche diverse Probleme beheben. Das neueste trägt die Versionsnummer 5.0.14 und wurde erst gestern zum Download freigegeben.

VirtualBox 5.0.14 berichtigt eine Regression, welche das Laden eines gespeicherten Gastes mit HDA-Emulation verhindert hatte. Unter Mac OS X wurde die Audioaufnahme repariert und generell stürzt die Software nicht mehr ab, falls sich das Audio-Backend nicht initialisieren lässt. Weiterhin wurde ein Problem mit USB-Filtern behoben sowie ein möglicher Absturz beim mehrfachen Verbinden des selben ISO-Abbilds korrigiert. Die Version 5.0.14 erkennt und meldet zwei angeschlossene Diskettenlaufwerke, während inkompatible Erweiterungspakete (vor Version 4.3.30) blockiert werden. Auf Windows-Hosts funktioniert robocopy wieder und auf Linux-Hosts wird die symbolische Verknüpfung /sbin/rcvboxdrv jetzt korrekt angelegt. Es gibt auch einige Anpassungen für Linux 4.5 sowie Mac OS X El Capitan. Und unter Mac OS X wurde die Zahl der virtuellen Prozessoren auf die Zahl der tatsächlich vorhandenen CPU-Kerne beschränkt.

Download: VirtualBox 5.0.14 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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BOINC @ Au-Ja: Die 2,3 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Mittwoch der 20.01.2016, 11:05:55
Knapp sechs Monate nach dem historischen Schritt über die 2-Milliarden-Schwelle haben die Mitglieder unseres BOINC-Teams, allen voran MrJo und Radulf, nochmals nachgelegt und am heutigen Mittwoch die Marke von 2,3 Milliarden Credits geknackt. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und uns für das Engagement unserer Mitstreiter GANZ HERZLICH BEDANKEN! Dies gilt insbesondere für den Einsatz bei GPUGrid, wo unsere Mitglieder einen erheblichen Beitrag für die medizinische Grundlagenforschung über den Krebs leisten.

Innerhalb Deutschlands belegt unser Team den 15. Rang, im internationalen Vergleich findet es sich derzeit auf Platz 143. In vier Projekten erreichte BOINC @ Au-Ja in Deutschland eine Top-10-Platzierung: Moo! Wrapper (3), GPUGRID (4), Rosetta@Home (5) und Collatz Conjecture (9). Interesse geweckt? Unser Team ist ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen wollen.

Hier noch ein paar Hintergrundinformationen: www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Oracle schließt 248 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Mittwoch der 20.01.2016, 10:50:10
Oracle hat am gestrigen Abend neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 248 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Die gefährlichsten Fehler stecken diesmal in Java, GoldenGate und dem Oracle Database Server. Ein Großteil der Schwachstellen lässt sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen, weshalb betroffene Kunden die Updates unverzüglich einspielen sollten.

In Java SE finden sich diesmal nur acht Sicherheitslücken, darunter allerdings drei der höchsten Kategorie 10,0. Sieben der Schwachstellen lassen sich von außen ohne Zugangsdaten angreifen. Es folgt GoldenGate mit zwei Fehlern der höchsten Risikostufe. Insgesamt wurden hier drei Lücken gestopft, die sich alle von außen ausnutzen lassen. Im Oracle Database Server wurden sieben Sicherheitsprobleme behoben. Zwar steht keine davon nach außen offen, dennoch wurde einmal die Gefahrenstufe 9,0 verhängt. Dass es insgesamt nur sechs Fehler der Kategorie 9,0 und höher gibt, ist ein positives Zeichen - die Gesamtzahl der behobenen Schwachstellen fällt mit 248 allerdings sehr hoch aus.

In den folgenden Produkten wurden Sicherheitslücken bis zur Risikostufe 7,8 behoben. In den runden Klammern geben wir jeweils an, wie viele der Fehler sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen lassen, während in den eckigen Klammern die höchste Risikostufe zu finden ist:
  • Oracle Sun Systems Products: 23 (7) [7,8]
  • Oracle JD Edwards Products: 7 (6) [7.8]
  • Oracle Fusion Middleware: 27 (17) [7,5]
  • Oracle Retail Applications: 9 (4) [7,5]
  • Oracle Enterprise Manager Grid Control: 33 (23) [7,5]
  • Oracle Virtualization: 9 (5) [7,5]
  • Oracle MySQL: 22 (1) [7,2]
  • Oracle E-Business Suite: 78 (69) [6,4]
  • Oracle Communications Applications: 5 (0) [6,0]
  • Oracle PeopleSoft Products: 11 (4) [5,5]
  • Oracle Supply Chain Products: 5 (3) [5,0]
  • Oracle iLearning: 1 (1) [4,3]
Quelle: www.oracle.com
 
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UPDATE: Adobe Flash Player 20.0.0.286 für Windows und Mac OS X

reported by doelf, Mittwoch der 20.01.2016, 09:25:32
Adobe hat seinen Flash Player für Windows und Mac OS X auf die Version 20.0.0.286 aktualisiert. Dieses Update behebt drei funktionale Fehler, schließt aber keine Sicherheitslücken. Es soll auch an Google Chrome, den Internet Explorer und Microsoft Edge ausgeliefert werden.

Nur eine der Korrekturen betrifft alle Varianten des Flash Players: Wenn die Timeline von Flash-Inhalten mehrere Layer umfasst, kann die Audiowiedergabe jetzt wieder gestoppt werden. Die beiden anderen Fehler treten ausschließlich in der ActiveX-Ausgabe auf: So wurden VB6-Fusion-Charts vom Flash Player 20 nicht geladen und lokal gespeicherte SWF-Dateien ließen sich nicht über das File-Protokoll abspielen.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Marktwächter: Neues Frühwarnsystem für den Verbraucherschutz

reported by doelf, Dienstag der 19.01.2016, 16:55:19
Mit "Marktwächter" hat der Verbraucherzentrale Bundesverband ein neues Frühwarnsystem für den Verbraucherschutz geschaffen. Die Plattform sammelt Erfahrungen der Verbraucher mit Finanzdienstleistern, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen und digitalen Angeboten. Neben Beratungen und Beschwerden fließen auch die Ergebnisse empirischer Untersuchungen in das Gesamtbild ein.

Bild

"Marktwächter" ist zweigeteilt: Die Rubrik "Finanzmarkt" kümmert sich um die Themenbereiche Altersvorsorge, Bankdienstleistungen, Geldanlage, Immobilienfinanzierung, Konsumentenkredite, Versicherungen und den grauen Kapitalmarkt, während sich die Rubrik "Digitale Welt" mit digitalen Dienstleistungen und Gütern, dem Online-Einkauf, nutzergenerierten Inhalten sowie Telekommunikationsdienstleistungen beschäftigt. Als Grundlage dienen jeweils Erkenntnisse aus den bundesweit rund 200 Beratungsstellen der Verbraucherzentralen, die von je fünf fachlich spezialisierten Verbraucherzentralen gesichtet und aufbereitet werden.

Was "Marktwächter" dringend benötigt, sind Informationen aus erster Hand. Dazu kann und sollte jeder beitragen, indem man das Beschwerdeformular ausfüllt und seine eigenen Erfahrungen schildert. Kurioserweise fehlt dem Beschwerdeformular in der Rubrik "Finanzmarkt" das eigentliche Formularfeld zur Eingabe und Übermittlung der Beschwerde, während der Link zum Beschwerdeformular in der Rubrik "Digitale Welt" noch ins Leere führt (siehe Bildschirmfoto). Bei "Marktwächter" handelt es sich offenbar um ein Projekt im Aufbau, dennoch sollte zumindest diese wichtige Grundfunktion vorhanden sein.
 
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Asustek zieht mit roter Fahne in den Preiskampf

reported by doelf, Dienstag der 19.01.2016, 14:21:13
Um den wichtigen Absatzmarkt China tobt seit Monaten ein erbitterter Preiskampf zwischen den Motherboard-Herstellern Asustek und Gigabyte. Im Jahr 2015 konnte Asustek mit 10 Millionen Hauptplatinen im Reich der Mitte die Oberhand behalten, doch Gigabyte lag mit 9,5 Millionen Einheiten nicht weiter dahinter. Doch nun schwenkt Asustek die rote Fahne.

"Red Flag" heißt nämlich eine neue Produktlinie für den unteren und mittleren Preisbereich, welche Asustek speziell auf den chinesischen Markt zugeschnitten hat. Und das zeigt sich schon am Namen, denn die "Rote Fahne" ist seit jeher das Symbol der kommunistischen Bewegung. Ob Asustek aus "Red Flag" eine neue Untermarke formen wird, ist derzeit noch unklar - dies werden letztendlich die Verkaufszahlen entscheiden. Fest steht hingegen, dass sich die Produkte von "Red Flag" durch eine extrem aggressive Preisgestaltung auszeichnen werden.

Bereits im Jahr 2002 hatte Asustek mit einer Billigmarke experimentiert und einen Teil seines OEM-Geschäfts in die Firma ASRock ausgelagert. Doch ASRock wurde auch im Endkundengeschäft zu einem Erfolgsmodell und ging 2009 an die Börse. Seit 2011 ist ASRock hinter Asustek und Gigabyte die Nummer drei im Mainboard-Geschäft.
 
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Überflieger Xiaomi verfehlt sein Absatzziel

reported by doelf, Dienstag der 19.01.2016, 14:00:46
Xiaomi, der erst im Jahr 2010 gegründete und seither extrem schnell gewachsene Smartphone-Hersteller aus China, hat sein Jahresziel verfehlt. Statt der erhofften 80 Millionen bis 100 Millionen Telefone konnte das Unternehmen im Jahr 2015 lediglich 70 Millionen Geräte verkaufen. Nun sollen VR-Lösungen und Roboter neue Zukunftsmärkte erschließen.

Neben Huawei und Lenovo ist Xiaomi der größte Smartphone-Hersteller Chinas. Im Jahr 2013 konnte die Firma 18,7 Millionen Telefone verkaufen, 2014 waren es dann schon 61,12 Millionen (+226,84%). Für 2015 hatte sich Firmengründer und CEO Lei Jun einen Absatz zwischen 80 Millionen und 100 Millionen Einheiten erhofft, doch es waren nur 70 Millionen. Dies bedeutet zwar eine Steigerung um 14,53 Prozent, doch der erfolgsverwöhnte Lei Jun dürfte mit diesen Zahlen kaum zufrieden sein. Er kündigte bereits an, dass ein neues Forschungslabor VR-Lösungen und Roboter für Xiaomi entwickeln soll.

Bei den Smartphones sollen die nur knapp über 5 mm dicken Modelle Xiaomi Mi 5 und Mi 5 Plus den Absatz ankurbeln. Sie beherbergen das 64-Bit-SoC Qualcomm Snapdragon 820 (4 x Cortex-A57 plus 4 x Cortex-A53 plus Adreno 530) und werden unmittelbar nach den chinesischen Neujahrsferien in den Handel kommen. Das Display des Mi 5 misst 5,3 Zoll und bietet 1.440 x 2.560 Pixel bei 554 ppi, während das Mi 5 Plus aufgrund seines 5,7 Zoll großen Bildschirms bei identischer Auflösung nur auf 515 ppi kommt. Die Hauptkamera soll bis zu 16 Megapixel schaffen und die Batterie binnen 30 Minuten zu 60 Prozent gefüllt sein. Weitere Merkmale: 4 GiB RAM, bis zu 64 GB Flash-Speicher, LTE, Dual-Band-Wi-Fi gemäß IEEE 802.11 a/b/g/n/ac, Fingerabdrucksensor und USB Type-C.
 
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Sicherheits-Updates: FFmpeg 2.8.5, 2.7.5, 2.6.7 und 2.5.10

reported by doelf, Dienstag der 19.01.2016, 11:24:02
Das Multimediawerkzeug FFmpeg wurde aktualisiert und liegt nun in der neuen Version 2.8.5 (Feynman) zum Download bereit. Da die Entwickler auch zwei Sicherheitslücken (CVE-2016-1897 und CVE-2016-1898) geschlossen haben, wurden auch die älteren Entwicklungszweige überarbeitet - hier stehen die fehlerbereinigten Fassungen 2.7.5 (Nash), 2.6.7 (Grothendieck) und 2.5.10 (Bohr) zur Auswahl.

Der Fehler mit der Kennung CVE-2016-1897 ermöglicht Cross-Origin-Attacken, in deren Verlauf der Angreifer beliebige Dateien lesen kann. Hierzu nutzt der Angreifer das Concat-Protokoll beim HTTP-Live-Streaming (HLS) einer M3U8-Datei, wobei die URL einer externen HTTP-Anforderung auf eine lokale Datei verweist. CVE-2016-1898 funktioniert ganz ähnlich, statt des Concat-Protokolls wird lediglich das Subfile-Protokoll missbraucht. Der Angriff auf die beiden Sicherheitslücken ist vergleichsweise simpel und die Tragweite als Informationsleck groß, doch zumindest können diese Schwachstellen nicht als Einfallstor für Schadprogramme genutzt werden.

Download: FFmpeg 2.8.5, 2.7.5, 2.6.7 und 2.5.10
Quelle: ffmpeg.org
 
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Fast fertig: Firefox 44.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)

reported by doelf, Dienstag der 19.01.2016, 10:42:20
Der erste Finalkandidat des Firefox 44.0 liegt seit heute auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zum Download bereit, die Freigabe der finalen Fassung darf man im Laufe der kommenden Woche erwarten. Das Hauptaugenmerkmal liegt diesmal auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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WhatsApp spart sich die Abogebühr

reported by doelf, Montag der 18.01.2016, 15:07:01
Bisher konnte man den plattformübergreifenden Mobiltelefon-Messenger WhatsApp ein Jahr lang kostenlos nutzen und musste ab dem zweiten Jahr eine Jahresgebühr von 0,89 Euro entrichten. Dieser Betrag ist zwar sehr gering, wurde von vielen Benutzern aber dennoch als Ärgernis empfunden. Daher will die Facebook-Tochter das Abonnement im Laufe der nächsten Wochen einstellen.

Laut WhatsApp hat sich das Abokonzept als nicht praxistauglich erwiesen: Unter der knapp eine Milliarde Benutzer gäbe es viele ohne Kredit- oder Bankkarte, für die eine Bezahlung kaum möglich sei. Zudem hätten viele Internetnutzer den Dienst aufgrund der Gebühren komplett gemieden. In Zukunft soll das kostenlose WhatsApp also noch mehr Menschen anlocken, doch wie soll sich der Dienst finanzieren? Werbung von Drittanbietern ist laut WhatsApp nicht geplant, stattdessen will man Geschäftskunden für den Dienst gewinnen.

So sollen beispielsweise Banken oder Fluggesellschaften über WhatsApp mit ihren Kunden kommunizieren und über den Dienst konkrete Probleme klären oder Änderungen mitteilen. Dabei scheint der Nutzer entscheiden zu können, welches Unternehmen ihn über WhatsApp kontaktieren darf. Diese neuen Möglichkeiten sollen den Nutzern mehr Übersicht bringen, da sie außer WhatsApp kaum noch andere Kommunikationswege benötigen, während die Firmen einen Obulus an WhatsApp entrichten. Details zur Finanzierung verrät die Facebook-Tochter aber nicht.
 
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LibreOffice 5.1 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 18.01.2016, 14:09:42
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1 ist jetzt auch offiziell verfügbar und wird für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) angeboten. Seit der ersten Alpha-Ausgabe wurden insgesamt 558 Änderungen vorgenommen, davon alleine 77 seit dem ersten Release Candidate. Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1 ist für Anfang Februar 2016 geplant.

Hier nun die wichtigsten Neuerungen in einer kurzen Zusammenfassung:

Writer
Um ein besseres Textbild zu erreichen, sind die Einstellungen "Hurenkinder" und "Schusterjungen" in der Textverarbeitung Writer nun standardmäßig aktiviert. Hierdurch wird vermieden, dass wenige Zeilen eines Absatzes auf eine neue Seite umgebrochen werden bzw. nur wenige Zeilen am Seitenende übrig bleiben. Der Serienbrief-Assistent bettet den verwendeten Datensatz in das Writer-Dokument ein, statt hierfür eine zusätzliche .odb-Datei anzulegen. Auf diese Weise funktionieren Serienbriefvorlagen auch auf anderen Rechnern und werden nicht mehr nutzlos, falls die .odb-Datei gelöscht wurde. Der Dialog "Rechtschreibung und Grammatik" bleibt nach Abschluss der Prüfung geöffnet und mit dem neuen Menüpunkt "Zwischenraum verbergen" lassen sich die Seitenzwischenräumen in der Druckansicht verstecken.

Calc
Die Tabellenkalkulation Calc bietet in ihrem Menü die neuen Punkte "Zeilen unterhalb einfügen" sowie "Spalten rechts einfügen". Nach Writer und Impress kann nun auch Calc PNG-Bilder exportieren und die verbesserte Suche findet auch formatierte Zeichenketten (z.B. "10.113" statt nur "10113"). Einschränkungen bei der Formelverarbeitung auf Basis strukturierten Tabellenbezüge wurden behoben und die Funktionen KALENDERWOCHE und KALENDERWOCHE_ADD erfüllen nun strikt den ODF-Standard in der Version 1.2.

Impress und Draw
Für die Präsentationsanwendung Impress und das Zeichenprogramm Draw gibt es neue Befehle zum Navigieren durch sowie zum Sortieren von Seiten. Für die Ansicht "Folienmaster" wird eine andere Hintergrundfarbe verwendet, um den Unterschied zur normalen Ansicht zu unterstreichen. Zudem wird während einer Präsentation der Start des Bildschirmschoners nun auch unter KDE, XFCE und Mate unterdrückt. Ein neues Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen Master und anderen Modi. Ändert man eine Folienvorlage, wirkt sich dies auf alle ausgewählten Standardfolien aus. Sind mehrere Objekte ausgewählt, kann man unter "Formen" deren Breite und Höhe miteinander abgleichen. Über das Menü "Folie" lässt sich ein "Hintergrundbild speichern" und in der Presenter Console findet sich eine Schaltfläche, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Chart
In Chart können exponentielle und potentielle Trendlinien nun auch negative Werte handhaben und in den Trendliniengleichungen wurden überflüssige Einsen entfernt.

Allgemeine Neuerungen
Neu hinzugekommen ist die Eingabe von Unicode-Zeichen über deren Hexadezimalcode mit anschließender Umwandlung über die Tastenkombination ALT+C (jenseits des deutschsprachigen Raums ALT+X). Unter Windows wurde der Zugriff auf die Registrierung geändert, um benutzerspezifische Konfigurationsmöglichkeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwendung von WebDAV-Verbindungen und den Datei-Import, der nun auch Gnumeric (nicht unter Windows), Microsoft Write-Dokumente sowie Apple Keynote 6 unterstützt. Im Startcenter und im Menü "Datei" findet sich nun ein neuer Eintrag, um Dateien von Diensten wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint zu öffnen. Dazu kommt im Menü "Datei" die entsprechende Option zum Speichern. Einige Menüs wurden neu organisiert und auch die Sidebar hat eine Überarbeitung erfahren. Vor eingebetteten NPAPI-Plugins (z.B. Flash) wird nun gewarnt. Diese Plugins sind veraltet und funktionieren nicht mehr auf allen Plattformen, zukünftig soll ihre Unterstützung gänzlich entfernt werden.

Download: LibreOffice 5.1 RC 2
 
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Firefox 44.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 18.01.2016, 14:02:40
Für alle, denen der unlängst veröffentlichte Firefox 43.0.4 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 44.0 Beta 9 zum Download bereit. Den fertigen Firefox 44.0 darf man ab dem 26. Januar 2016 erwarten. Das Hauptaugenmerkmal liegt diesmal auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Beta 9
 
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Chrome 47.0.2526.111 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 14.01.2016, 11:28:45
Gut einen Monat nach der Freigabe von Chrome 47.0.2526.80 hat Google seinen Internetbrowser auf die neue Version 47.0.2526.111 aktualisiert. Eile war nicht geboten, denn diesmal wurden nur kleinere Probleme beseitigt, aber keine weiteren Sicherheitslücken geschlossen.

Während der Update-Mechanismus des Browsers sauber funktioniert, berichten einige Benutzer, dass neue Installationen mit der Meldung "Unknown Installer Error" scheitern. Dieses Problem konnten wir zumindest unter Windows 7 64-Bit nicht nachvollziehen, bei einem Selbstversuch verlief die Installation normal und danach meldete sich Chrome mit der Versionsnummer 47.0.2526.111.

Download:
 
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Windows 10 Insider Preview Build 11099 für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 14.01.2016, 10:59:16
Microsoft hat nun auch für PCs den ersten Windows 10 Insider Preview Build des Jahres 2016 veröffentlicht: Er trägt die Nummer 11099 (zuvor gab es am 16. Dezember 2015 den Build 11082) und wird derzeit nur an Insider im Fast Ring verteilt. Die einzige sichtbare Änderung sind die Fortschrittsanzeigen beim Kopieren, Verschieben und Löschen von Dateien, welche im Build 11082 gefehlt hatten.

Laut Gabe Aul, der bei Microsoft für das Insider-Programm verantwortlich ist, wurden die meisten Änderungen unter der Haube vorgenommen und das wird auch bei den folgenden Builds nicht viel anders sein. Insbesondere an Microsofts Multi-Architektur-Technologie OneCore wird derzeit schwer gearbeitet. Dank OneCore soll der selbe Code auf unterschiedlichen Geräten wie PCs, Tablets, Smartphones oder der Xbox One laufen. Auch für das Internet der Dinge (IoT) und die Augmented-Reality-Brille Hololens setzt Microsoft auf OneCore.

Der Fast Ring, der zuerst mit neuen Builds versorgt wird, soll in diesem Jahr eine deutlich höhere Veröffentlichungsfrequenz erleben. Um dies zu ermöglichen, schraubt Microsoft seine Qualitätstests auf das Niveau herunter, welches bisher für die Freigabe interner Builds galt. Die Insider können somit früher auf die neusten Änderungen zugreifen, werden aber auch häufiger mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen haben. Weniger risikofreudige Insider sollten daher lieber in den Slow Ring wechseln.
 
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LibreOffice 5.1 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 14.01.2016, 10:39:56
Seit wenigen Stunden findet sich ein zweiter Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers von The Document Foundation. Angeboten wird dieser für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1 ist für Anfang Februar 2016 geplant.

Wir haben die wichtigsten Neuerungen schon einmal zusammengefasst:

Writer
Um ein besseres Textbild zu erreichen, sind die Einstellungen "Hurenkinder" und "Schusterjungen" in der Textverarbeitung Writer nun standardmäßig aktiviert. Hierdurch wird vermieden, dass wenige Zeilen eines Absatzes auf eine neue Seite umgebrochen werden bzw. nur wenige Zeilen am Seitenende übrig bleiben. Der Serienbrief-Assistent bettet den verwendeten Datensatz in das Writer-Dokument ein, statt hierfür eine zusätzliche .odb-Datei anzulegen. Auf diese Weise funktionieren Serienbriefvorlagen auch auf anderen Rechnern und werden nicht mehr nutzlos, falls die .odb-Datei gelöscht wurde. Der Dialog "Rechtschreibung und Grammatik" bleibt nach Abschluss der Prüfung geöffnet und mit dem neuen Menüpunkt "Zwischenraum verbergen" lassen sich die Seitenzwischenräumen in der Druckansicht verstecken.

Calc
Die Tabellenkalkulation Calc bietet in ihrem Menü die neuen Punkte "Zeilen unterhalb einfügen" sowie "Spalten rechts einfügen". Nach Writer und Impress kann nun auch Calc PNG-Bilder exportieren und die verbesserte Suche findet auch formatierte Zeichenketten (z.B. "10.113" statt nur "10113"). Einschränkungen bei der Formelverarbeitung auf Basis strukturierten Tabellenbezüge wurden behoben und die Funktionen KALENDERWOCHE und KALENDERWOCHE_ADD erfüllen nun strikt den ODF-Standard in der Version 1.2.

Impress und Draw
Für die Präsentationsanwendung Impress und das Zeichenprogramm Draw gibt es neue Befehle zum Navigieren durch sowie zum Sortieren von Seiten. Für die Ansicht "Folienmaster" wird eine andere Hintergrundfarbe verwendet, um den Unterschied zur normalen Ansicht zu unterstreichen. Zudem wird während einer Präsentation der Start des Bildschirmschoners nun auch unter KDE, XFCE und Mate unterdrückt. Ein neues Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen Master und anderen Modi. Ändert man eine Folienvorlage, wirkt sich dies auf alle ausgewählten Standardfolien aus. Sind mehrere Objekte ausgewählt, kann man unter "Formen" deren Breite und Höhe miteinander abgleichen. Über das Menü "Folie" lässt sich ein "Hintergrundbild speichern" und in der Presenter Console findet sich eine Schaltfläche, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Chart
In Chart können exponentielle und potentielle Trendlinien nun auch negative Werte handhaben und in den Trendliniengleichungen wurden überflüssige Einsen entfernt.

Allgemeine Neuerungen
Neu hinzugekommen ist die Eingabe von Unicode-Zeichen über deren Hexadezimalcode mit anschließender Umwandlung über die Tastenkombination ALT+C (jenseits des deutschsprachigen Raums ALT+X). Unter Windows wurde der Zugriff auf die Registrierung geändert, um benutzerspezifische Konfigurationsmöglichkeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwendung von WebDAV-Verbindungen und den Datei-Import, der nun auch Gnumeric (nicht unter Windows), Microsoft Write-Dokumente sowie Apple Keynote 6 unterstützt. Im Startcenter und im Menü "Datei" findet sich nun ein neuer Eintrag, um Dateien von Diensten wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint zu öffnen. Dazu kommt im Menü "Datei" die entsprechende Option zum Speichern. Einige Menüs wurden neu organisiert und auch die Sidebar hat eine Überarbeitung erfahren. Vor eingebetteten NPAPI-Plugins (z.B. Flash) wird nun gewarnt. Diese Plugins sind veraltet und funktionieren nicht mehr auf allen Plattformen, zukünftig soll ihre Unterstützung gänzlich entfernt werden.

Download: LibreOffice 5.1 RC 2
 
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Maxxter Slimline Bluetooth Keyboard (ACT-KB-BT-001) im Test

reported by doelf, Mittwoch der 13.01.2016, 18:15:55
Nachdem wir mit dem TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 kürzlich eines des billigsten Windows-10-Tablets am Markt getestet hatten, suchten wir nach einer passenden Bluetooth-Tastatur. Da diese nicht unbedingt teurer als das Tablet sein sollte, fielen alle Modelle oberhalb von 49 Euro aus. Fündig wurden wir letztendlich bei der Handelskette Action in Form des Maxxter Slimline Bluetooth Keyboard (ACT-KB-BT-001) zum Preis von 12,95 Euro.
Bild

Bluetooth ist eigentlich eine schöne Sache. Dieser kabellose Übertragungsstandard ist in fast allen Notebooks, Tablets und Smartphones integriert und wird auch von einigen Fernsehapparaten, Set-Top-Boxen und Blu-Ray-Playern unterstützt. Bluetooth erlaubt den Anschluss unterschiedlicher Peripheriegeräte - vom Lautsprecher und Headset bis zu Maus und Tastatur. Die kabellosen Eingabegeräte lassen die USB-Buchsen für andere Aufgaben frei, was insbesondere bei Mobilgeräten Sinn macht. Zudem umgeht man Treiberprobleme - das klingt nach einem Muss-Haben, oder?
 
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AMD Radeon R9 Nano: Preis fällt unter 500 Euro

reported by doelf, Mittwoch der 13.01.2016, 17:15:26
AMD hat den Preis seiner kompakten (15,2 cm) und zugleich sehr leistungsstarken Grafikkarte Radeon R9 Nano (Fiji XT) von 649 auf 499 US-Dollar reduziert. In den Preisvergleichen finden sich bereits ein paar deutsche Händler, die das gute Stück für unter 500 Euro anbieten und die Grafikkarten angeblich sogar auf Lager haben.


Der Grafikprozessor Fiji XT umfasst 4.096 Stream-Prozessoren und kommt auch auf AMDs Topmodell Fury X zum Einsatz. Für die kurze Radeon R9 Nano wurde lediglich die Taktrate um 50 MHz auf 1.000 MHz reduziert, zugleich sinkt der Stromverbrauch um 100 auf 175 Watt. Auch bei der Speicherausstattung gibt es keinen Unterschied, denn der Hersteller setzt bei beiden Modellen auf den neuen Stapelspeicher "High Bandwidth Memory" (HBM). Die 4 GiB Grafikspeicher takten zwar nur mit 500 MHz, erreichen dank ihrer 4 x 1.024 Bit breiten Anbindung aber dennoch eine beachtliche Datentransferrate von 512 GB/s. Die Anschlüsse der Radeon R9 Nano umfassen HDMI 1.4a sowie drei DisplayPorts der Generation 1.2. Eigentlich spricht Vieles für den Kampfzwerg, doch AMD hatte den Preis mit 649 US-Dollar auf dem Niveau der Fury X und damit ziemlich hoch angesetzt. 499 US-Dollar klingen wesentlich attraktiver und sollten der Verkauf kräftig ankurbeln.
Quelle: geizhals.de
 
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AMD legt nach: A10-7890K, USB 3.1 und M.2

reported by doelf, Mittwoch der 13.01.2016, 14:14:08
AMD hat eine neue APU namens A10-7890K angekündigt, die noch in diesem Quartal auf den Markt kommen soll. Es handelt sich dabei um einen Vertreter der Godavari-Familie, welche eine überarbeitete Variante der vor zwei Jahren eingeführten Kavari-Architektur darstellt. AMD verspricht vier Rechenkerne, die mit bis zu 4,3 GHz takten, sowie eine Grafikeinheit der GCN-1.1-Generation mit 512 Streaming-Prozessoren. Der Speicher-Controller unterstützt weiterhin DDR3-2133.

Passend zum A10-7890K soll es auch neue Mainboards geben, welche M.2-SATA-SSDs aufnehmen können und die zudem mit USB 3.1 Gen 2 Type A und C aufwarten. Für USB 3.1 greift AMD auf den Controller ASMedia ASM1142 zurück, der über zwei PCIe-2.0-Lanes angebunden ist und eine Bandbreite von bis zu 10 Gbps verspricht. Für M.2 benötigt AMD allerdings vier PCIe-3.0-Lanes und das wirft eine Frage auf: Sollen für M.2 vier Lanes der Grafikkarte geopfert werden oder wird AMD die Anbindung über das langsamere PCIe 2.0 vornehmen? Letzteres scheint wahrscheinlich, denn AMD will M.2 auch für seine FX-Prozessoren und den Sockel AM3+ anbieten, obwohl weder die CPUs noch die Chipsätze mit PCIe 3.0 ausgestattet sind.
 
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Intels Skylake-CPUs haben ein AVX-Problem

reported by doelf, Mittwoch der 13.01.2016, 13:38:02
Schon Mitte Dezember 2015 meldete die Mersenne Community, deren Mitglieder mit Hilfe der Software Prime95 nach neuen Primzahlen suchen, ein Problem mit Intels aktuellen Skylake-Prozessoren. Diese sorgen unter Windows und Linux für unerwartete Abstürze, sobald sie in einer bestimmten Weise belastet werden. Das Problem ist reproduzierbar, es tritt mit unterschiedlichen Speichermodulen und Hauptplatinen auf.

Wer den Fehler nachstellen will, benötigt eine Skylake-CPU, die HyperThreading unterstützt. Dann muss man lediglich Prime95 v27.9 herunterladen, im Menü "Advanced" den Unterpunkt "Test..." auswählen und als Exponent die Zahl "14942209" eingeben. Bestätigt man die Eingabe mit OK, beginnen die Berechnungen. Nach ein paar Minuten oder Stunden friert das System ein und reagiert nicht mehr.

Alternativ lässt sich der Test auch mit dem aktuellen Prime95 v28.7 durchführen, hier muss man allerdings zusätzlich eine Textdatei namens "local.txt", welche als Inhalt "CpuSupportsFMA3=0" hat, erstellen. Diese Textdatei verhindert die Verwendung von AVX2/FMA3, so dass stattdessen AVX in der ersten Generation zum Einsatz kommt, denn in der AVX-Unterstützung scheint der Hund begraben zu sein.

Am 6. Januar 2016 wurde das Problem seitens Intel bestätigt:
"Intel has identified an issue that potentially affects the 6th Gen Intel Core family of products. This issue only occurs under certain complex workload conditions, like those that may be encountered when running applications like Prime95. In those cases, the processor may hang or cause unpredictable system behavior. Intel has identified and released a fix and is working with external business partners to get the fix deployed through BIOS.
Laut Intel tritt der Fehler tatsächlich nur in bestimmten Lastzuständen auf und bringt den Prozessor wahlweise zum Hängen oder führt zu einem nicht vorhersagbaren Verhalten. Es gibt auch schon eine Lösung, welche Intels Partner in Form von BIOS-Updates ausliefern sollen.

Ob sich diese Updates auch auf die Rechenleistung der betroffenen Prozessoren auswirken werden, ist noch unklar. In vielen Fällen lassen sich solche Fehler ohne Nebenwirkungen beheben, doch in der Vergangenheit musste Intel zuweilen auch Funktionen deaktivieren. Im Jahr 2011 war dies bei den ersten Prozessoren der Baureihe Sandy Bridge-E, welche auf die schnelle Virtualisierung mit VT-d verzichten mussten, der Fall. 2014 erwischte es dann den Haswell-E, bei dem Intel die "Transactional Synchronization Extensions" (TSX) deaktivieren musste. Ein echter Klassiker ist der FDIV-Bug, der 1994 in den Pentium-Prozessoren entdeckt wurde.
 
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Microsoft veröffentlicht 9 Sicherheits-Updates für Januar

reported by doelf, Dienstag der 12.01.2016, 20:10:32
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Zum Auftakt des Jahres 2016 werden wir von Redmond mit neun Flicken bedacht, von denen sechs kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen drei Updates kümmern sich um Gefahren der Kategorie "hoch". Insgesamt wurden diesmal 24 sicherheitsrelevante Fehler korrigiert.

Zwei Sicherheitslücken stecken im Internet Explorer der Versionen 7 bis 11. Eine betrifft die Scripting-Engine, sie kann zum Einschleusen von Schadcode dienen und wurde als kritisch eingestuft. Dieser Fehler betrifft neben dem Internet Explorer auch die Komponente VBScript von Windows Vista und Server 2008. Beim zweiten Fehler handelt es sich um eine Rechteausweitung, die lediglich als hohes Risiko betrachtet wird. Hinsichtlich des Internet Explorers ist zu beachten, dass am heutigen Dienstag der Support für die Versionen 7 bis 10 weitgehend endet. Microsoft wird zukünftig nur noch die neuesten Versionen des Webbrowsers flicken, die für das jeweilige Betriebssystem angeboten werden. Auch im neuen Webbrowser Edge stecken zwei Schwachstellen, hier sind allerdings beide von kritischer Natur. Es handelt sich um Speichermanipulationen im Webbrowser und dessen Scripting-Engine.

Drei Schwachstellen wurden in den Office-Ausgaben 2007, 2010, 2013, 2013 RT und 2016 sowie Office für Mac 2011 und 2016 behoben. Als kritisch wurde dabei eine Speicherkorruption bewertet, während eine zweite nur als hochgefährlich gilt. Fehler Nummer drei ermöglicht das Umgehen der Speicherwürfelung ASLR, neben Office ist hiervon auch die Laufzeitumgebung von Visual Basic 6.0 betroffen. Zwei weitere Schwachstellen stecken im SharePoint Server 2013 sowie SharePoint Foundation 2013, sie sind hochgefährlich und können zum Aushebeln von Sicherheitsmaßnahmen missbraucht werden. Auch im Kernel-Mode-Treiber aller Windows-Versionen wurden zwei Sicherheitslücken entdeckt - eine kritische Speichermanipulation sowie eine weitere Möglichkeit, um die Speicherwürfelung ASLR auszutricksen. Schadprogramme lassen sich auch über Silverlight 5 einschleusen, beispielsweise beim Besuch einer Webseite, in die eine speziell gestaltete Silverlight-Applikation eingebunden ist.

Kommen wir nun zu den drei wichtigen Flicken, die sich "nur" mit hochgefährlichen Probleme befassen: Sechs solcher Fehler verteilen sich über alle Versionen von Windows inklusive die Server. In vier Fällen ist die Ursache das unsichere Laden von Bibliotheken (.DLL), aber auch DirectShow ermöglicht das Einschleusen von Schadcode und das Remote-Desktop-Protokoll gewährt auch ohne Passwort Zugriff. Im Kernel aller Windows-Versionen finden sich zudem zwei Rechteausweitungen, auch die Server sind hiervon betroffen. Den Abschluss bilden vier Spoofing-Fehler in den Exchange Servern 2013 und 2016.
 
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Kritische Updates für Adobe Reader und Acrobat

reported by doelf, Dienstag der 12.01.2016, 19:09:55
Adobe hat 17 Sicherheitslücken in seinen Programmen Reader und Acrobat geschlossen. Die Software-Firma stuft diese Schwachstellen für Windows und Mac OS X zwar als kritisch ein, doch da es noch keine Hinweise auf tatsächliche Angriffe gibt, gilt lediglich die zweithöchste Warnstufe. Eine zeitnahe Installation der Patches ist trotzdem anzuraten.

Bei neun Fehlern handelt es sich um Speichermanipulationen, über die Angreifer Schadcode einschleusen können. Gleiches gilt für fünf Fälle, in denen auf bereits gelöschte Objekte zugegriffen wird, sowie einen doppelten Aufruf von free(). Eine weitere Schwachstelle ermöglicht das Umgehen von Beschränkungen, welche die Javascript-API betreffen. Auch der zum Installationsumfang gehörige Download Manager musste aktualisiert werden, da Angreifer im Verzeichnissuchpfad auf Ressourcen stoßen konnten, welche ihnen das Einschleusen von Schadsoftware ermöglichen.

Die aktualisierten Versionen des Acrobat DC und des Reader DC tragen die Nummer 15.010.20056 (Continuous) bzw. 15.006.30119 (Classic), die Generation XI wurde auf die Version 11.0.14 aktualisiert. Für die Generation X werden keine weiteren Updates angeboten, weshalb betroffene Nutzer zum Acrobat DC und Reader DC wechseln sollten.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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QuickTime 7.7.9 für Windows behebt schwere Sicherheitsprobleme

reported by doelf, Dienstag der 12.01.2016, 18:32:13
Apple hat die Windows-Ausgabe seiner Multimedia-Software QuickTime auf die Version 7.7.9 aktualisiert und behebt damit neun kritische Speicherprobleme. Mit Hilfe speziell präparierter Video-Dateien können Angreifer das Programm zum Absturz bringen und dabei eigenen Code ausführen. Ein sofortiges Update ist anzuraten.

Ab QuickTime 7.7.9 verzichtet Apple auf das bisher zusammen mit der Software installierte Plug-in für Internetbrowser. Der Hersteller geht sogar noch einen Schritt weiter und entfernt auch alle bereits installierten Versionen des Plug-ins. Anscheinend stellt das QuickTime-Plug-in ein Risiko dar und Apple ist nicht mehr bereit, diese Software für Windows zu pflegen. Für den Download müssen wir leider auf die englischsprachige Seite von Apple verlinken, da die deutsche Übersetzung weiterhin auf die angreifbare Version 7.7.8 verweist.

Download: QuickTime 7.7.9

Danke an Thomas für den Hinweis!
 
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Apple untersagt VW kabellose CarPlay-Demonstration

reported by doelf, Dienstag der 12.01.2016, 18:14:15
Eigentlich wollte Volkswagen auf der CES kabellose Verbindungen über Apples CarPlay-Technologie zeigen, doch der iPhone-Konzern untersagte diese Vorführung. Dies bestätigte Volkmar Tanneberger, VWs Entwicklungsleiter für den Bereich Elektronik, gegenüber dem Magazin "Car and Driver". Einen Grund für das Verbot nannte Tanneberger nicht.

CarPlay spiegelt den Bildschirm des iPhone auf das Display des Infotainment-Systems und ermöglicht einen eingeschränkten Zugriff auf bestimmte Apps. Diese Technologie gibt es seit iOS 8.3, doch bisher wird ein USB-Kabel zur Anbindung des Smartphones benötigt. Die kabellose Übertragung per WiFi wird seit iOS 9 unterstützt, doch bisher fehlt es an kompatiblen Fahrzeugen. Die Demonstration seitens Volkswagen wäre somit eine Premiere gewesen und möglicherweise hatte Apple diese Ehre bereits einem anderen Partner versprochen.

Statt CarPlay zeigte Volkswagen den quelloffenen Standard MirrorLink, welcher ebenfalls die kabellose Spiegelung von Smartphone-Bildschirmen ermöglicht. Bei MirrorLink sind zahlreiche Automobilbauer von Buick und Chevrolet über Citroën, DS, Honda, Mercedes-Benz, Peugeot, SEAT, Skoda, Smart, Toyota bis Volkswagen mit an Bord, doch die Zahl der kompatiblen Telefone ist recht gering. Obwohl diese Technologie ihren Ursprung bei Nokia hat, kommt sie bisher nur in einigen Android-Geräten von Fujitsu, HTC, Samsung und Sony zur Anwendung.

Um die Akkus der Smartphones zu entlasten, will VW die kabellose Übertragung mit einer kabellosen Ladevorrichtung kombinieren. Ein USB-Kabel löst indes beide Probleme und lässt sich in der Variante USB Type-C sogar kinderleicht und ohne Hinsehen einzuführen. Zudem gestaltet sich ein Angriff auf Kabelverbindungen wesentlich schwerer, so dass auch Sicherheitsaspekte für USB sprechen. Andererseits lassen sich kabellose Funktionen auf Ausstattungslisten mit unverschämten Aufpreisen kombinieren, weil sie angesagt und total modern sind.
 
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Kolumne: Werde zum Unwort des Jahres!

reported by doelf, Dienstag der 12.01.2016, 13:53:17
Wer die Menschenrechte und die Genfer Flüchtlingskonvention achtet oder gar den europäischen Gedanken verteidigt, wird heutzutage verächtlich als "Gutmensch" bezeichnet. Dies brachte "Gutmensch" heute die Auszeichnung als Unwort des Jahres 2015 ein. Auch 2016 ist dieser Begriff überaus gefragt, insbesondere bei unseren osteuropäischen Nachbarn, die endlich wieder ungestraft Liberale, Homosexuelle und Andersgläubige vermöbeln wollen.

Es ist schon bizarr: Jene, die lautstark Intoleranz und Egoismus predigen, wollen damit unsere Kultur und christliche Werte retten. Dass Demokratie, Meinungsfreiheit und Nächstenliebe zu den Eckpfeilern der westlichen Kultur gehören, wird dabei völlig vergessen. Ganze Heerscharen marschieren auf die Straße, um sich über Politik und Lügenpresse aufzuregen. Das unzivilisierte Ausländerpack, in Osteuropa von Rechts- wie Linksextremen immer öfter mit Tieren auf eine Stufe gesetzt, wird von der tumben Meute als gefährlich und unbelehrbar abgetan. Und während die deutschen Rassisten den osteuropäischen Populisten Beifall klatschen, würden sie Polen, Rumänen und Bulgaren am Liebsten ins gleiche Verlies stoßen wie Syrer, Afghanen und Marokkaner, um dann die Schlüssel wegzuwerfen.

Der Gutmensch ist angeblich naiv und weltfremd. Er ist zu dumm, die Gefahr, welche alles Fremde darstellt, zu erkennen. Insofern scheint es mir ein wenig überraschend, dass ausgerechnet Menschen mit einem derart begrenzten Horizont, dies bemerkt haben. Lösungen haben diese Nicht-Gutmenschen, nennen wir sie der Einfachheit halber "Arschlöcher", natürlich nicht zu bieten. Aber sie kennen wen, der eine passende Endlösung hat. Eben eine typische Führerpersönlichkeit. Einen starken Mann, der tut, was halt getan werden muss. Was auch immer das ist. Solche Typen schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Hierzulande sägen sie sich dann gegenseitig ihre Äste ab, was ganz unterhaltsam sein kann, doch in anderen Ländern übernehmen sie tatsächlich die Macht.

Diese selbsternannten Retter des christlichen Abendlandes, die das Andenken an den größten Gutmenschen aller Zeiten, Jesus Christus, in den Schmutz ziehen, sind leider nicht nur lächerlich, sie stellen eine echte Gefahr dar. Sie verbreiten eine Schreckensbotschaft und machen sich damit - im Sinne des Wortes - zu Terroristen, zu Gefährdern. Denn es wird immer wieder Dumme geben, die solch fehlgeleitete Angst in fatale Gewalt umsetzen - sei es im Namen Allahs, völkischer Verblendung oder einfach nur zum Wohle des einst so stolzen Vaterlandes. Ich habe jedenfalls nicht vor, zum Arschloch zu konvertieren und bleibe dann doch lieber ein Gutmensch!
 
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Firefox 44.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 12.01.2016, 11:52:25
Für alle, denen der unlängst veröffentlichte Firefox 43.0.4 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser seit heute in der Version 44.0 Beta 8 zum Download bereit. Den fertigen Firefox 44.0 darf man ab dem 26. Januar 2016 erwarten. Das Hauptaugenmerkmal liegt diesmal auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Beta 8
 
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Fedora 24 ohne Installationsmedien für i686-Server

reported by doelf, Dienstag der 12.01.2016, 11:37:30
Das Fedora-Projekt wird ab der kommenden Version 24 keine Server-Installationsmedien für die i686-Architektur mehr bereitstellen. Dies gilt sowohl für die DVD-Abbilder als auch für die netzwerkbasierte Installation dieser weit verbreiteten Linux-Distribution. Mit i686 wird Intels 32-Bit-Architektur ab dem Pentium Pro umschrieben, andere Projekte nutzen hierfür zumeist den allgemeineren Ausdruck x86.

Nach Aussage des Fedora-Projekts werden Benutzer bestehender Installationen keinen Unterschied bemerken, da die i686-Repositories vorerst erhalten bleiben und sich diese Systeme auch weiterhin aktualisieren lassen. Neue 32-Bit-Server-Installationen werden dann allerdings nicht mehr möglich sein. Fest steht zudem, dass die i686-Unterstützung bei Fedora keine allzu lange Zukunft mehr haben wird.

Der Wegfall der Installationsmedien für i686-Server soll dem Projekt Arbeit und Zeit ersparen, die an anderer Stelle sinnvoller investiert werden kann. Zudem sollen die Benutzer nicht mehr durch die Auswahl zweier x86-Architekturen verwirrt werden. Das zweite Argument erscheint etwas seltsam, denn wer sich zutraut, einen Linux-Server einzurichten, sollte zumindest ein wenig über den eingesetzten Prozessor wissen.

Mit Fedora 24 Alpha darf man ab dem 1. März 2016 rechnen, am 12. April 2016 soll dann die Beta-Phase beginnen. Die Veröffentlichung des finalen Fedora 24 ist für den 17. Mai 2016 geplant.
 
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Letzte Beta-Version von Kodi 16.0 (Jarvis) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 12.01.2016, 10:01:48
Während Kodi 15 (vormals XBMC) mit dem Update auf die Version 15.2 als fertig gilt, laufen die Arbeiten am Nachfolger Kodi 16.0 (Jarvis) auf Hochtouren. Inzwischen ist die fünfte und zugleich auch letzte Beta-Version verfügbar und schon bald soll ein erster Veröffentlichungskandidat folgen. Die wichtigste Änderung findet dabei unter der Haube statt: Im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, setzt Jarvis auf das wesentlich frischere DirectX 11.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern. Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten. Für Fernbedienungen, die keine Taste für das Kontextmenü besitzen, gibt es nun die Möglichkeit, dieses über einen langen Druck auf die Taste OK bzw. Enter zu öffnen. Die Entwickler versprechen zudem eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer und die Musikbibliothek lässt sich nun auch nach dem Hinzufügedatum sowie "Interpreten/Jahr" sortieren.

Für Android wurden die Auflösungen von Benutzeroberfläche und Videoskalierung getrennt, denn viele Geräte, die 4K-Videos abspielen können, sind mit der Darstellung der Benutzeroberfläche in ultrahoher Qualität schlicht und einfach überfordert. Bei Kodi 16 wird das Interface auf 1080p begrenzt, während die Videos die volle Qualität auskosten können. Leider funktioniert dies nicht mit allen Geräten, da einige Hersteller Googles Designvorgaben ignorieren. Betroffenen Benutzern empfehlen die Entwickler, bei den verantwortlichen Herstellern Druck zu machen. Zugleich macht Kodi den Schritt von libstagefright zu MediaCodec, was insbesondere für ältere Geräte ein Problem darstellen kann.

Die veraltete Karaoke-Funktion, die sich im Code von Kodi versteckte, wurde entfernt. Eine Rückkehr ist zwar möglich, doch hierfür muss sich zunächst ein interessierter Entwickler finden. Der Add-On-Manager wurde abermals überarbeitet und mit einer Update-Schaltfläche für die Erweiterungen versehen. Unter dieser finden sich nun - sofern verfügbar - unterschiedliche Versionen des jeweiligen Add-ons. Zudem lässt sich für jede Erweiterung einzeln einstellen, ob diese automatische Updates beziehen soll oder nicht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen.

Download: Kodi 16.0 (Jarvis) Beta 5
Quelle: kodi.tv
 
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Morgen kommen Sicherheitsupdates für Adobes Acrobat und Reader

reported by doelf, Montag der 11.01.2016, 15:45:51
Adobe hat für den morgigen Dienstag frische Sicherheitsupdates seiner Programme Acrobat und Reader angekündigt. Diese Aktualisierungen beheben kritische Fehler, die allerdings noch nicht aktiv angegriffen werden. Daher gilt für Windows und Mac OS X lediglich die zweithöchste Warnstufe, welche eine zeitnahe Installation der Patches nahelegt.

Laut Adobe erhalten folgende Programme ein Update:
  • Acrobat DC 15.009.20077
  • Acrobat Reader DC 15.009.20077
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  • Acrobat XI 11.0.13
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Weitere Details zur Zahl und Art der behobenen Schwachstellen werden wir dann morgen nachliefern.
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Wine 1.9.1 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Montag der 11.01.2016, 15:34:45
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Samstag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.1 markiert den zweiten Schritt in Richtung der finalen Ausgabe 2.0.0.

Die stabile Version 1.8.0 liegt seit dem 19. Dezember 2015 zum Download bereit. Während der Vorbereitung der Veröffentlichungskandidaten hatte es den üblichen Code-Freeze gegeben, so dass einige Korrekturen zunächst auf Eis gelegt wurden. Ende Dezember hatte Wine 1.9.0 einige dieser Fixes nachgereicht, nun bringt die Version 1.9.1 ein paar weitere. Auf x86-64-Systemen lassen sich neuerdings Register debuggen und für die ARM-Architekturen werden die Entwicklungswerkzeuge von MinGW (Minimalist GNU for Windows) unterstützt. Wine hat weitere Instruktionen des Shader Model 4 gelernt und natürlich wurden wieder etliche Fehler korrigiert.
Quelle: www.winehq.org
 
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AMD veröffentlicht Radeon Software Crimson Edition 16.1 Hotfix

reported by doelf, Sonntag der 10.01.2016, 22:09:50
AMD hat ein neues Treiberpaket für seine Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700/7700M sowie für die APU-Familien Kaveri, Godavari und Carrizo veröffentlicht. Die Radeon Software Crimson Edition 16.1 Hotfix wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, wobei die Unterstützung der APUs abgesehen von Windows 7 auf die 64-Bit-Ausgaben der Betriebssysteme beschränkt ist.

Mit der Radeon Software Crimson Edition 16.1 Hotfix behebt AMD etliche Probleme: Die Installationsroutine des Treiber bleibt nicht mehr hängen und beschwert sich nicht mehr über die fehlenden Programme wie "RadeonSettings.exe" und "cncmd.exe". Auch der OpenGL-Fehler im Anschluss an die Installation wurde behoben. Beim Herunterfahren stürtzt cnext.exe nicht mehr ab, FRTC (Frame Rate Target Control) funktioniert sofern VSync deaktiviert wurde und die Einblendung von Gaming Evolved bremst die Spiele nicht mehr aus. Nach einem Neustart wechseln die Benachrichtigungen nicht mehr willkürlich zur englischen Sprache und der erhöhte Stromverbrauch bei der Wiedergabe von Videos wurde ebenfalls beseitigt. Weitere Änderungen lösen Fehler mit Eyefinity, FreeSync und der Ausgabe über die HDMI-Anschlüsse bestimmter Notebooks.

Bei "Fallout 4" flackert der Kompass nicht mehr (Radeon R9 290 und R9 295X2), das Spiel läuft auch im FreeSync-Modus flüssig (Ultra bei 1440p) und die Helligkeitswechsel wurden ebenfalls behoben. "Just Cause 3" bleibt beim Task-Wechsel nicht mehr hängen (AMD CPU und GPU) und es gibt ein Applikationsprofil für Laptops mit Dual-Grafik von AMD und Intel. "Elite: Dangerous" hat im Supercruise-Modus unter Windows 10 endlich die Kriechspur verlassen und bei "Call of Duty: Black Ops 3" wurde das zufällige Einfrieren von Frames gelöst. Bei "DiRT Rally" wurde ein Absturz im Zusammenhang mit Crossfire und FreeSync behoben, bei "Assassins Creed Syndicate" schalten sich die Bildschirme in 3x1-Eyefinity-Setups (Grafikeinstellung: Very High) nicht mehr ab und "Star Wars: Battlefront" flackert nicht mehr beim Laden.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.1 Hotfix
 
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Windows 10 Mobile Build 10586.63 ist da

reported by doelf, Sonntag der 10.01.2016, 17:51:42
Auf den Build 10586.36 folgt die Version Build 10586.63: Für Insider im Fast-Ring gibt es einen neuen Build von Windows 10 Mobile. Dieser geisterte am Freitag zunächst unabsichtlich als Update-Benachrichtigung über einige Windows-Telefone, doch nun ist er offiziell verfügbar und kann ausprobiert werden.

Beim Build 10586.63 handelt es sich abermals um ein kumulatives Update, das Fehler korrigiert, aber keine neuen Funktionen bringt. Microsoft möchte die Build-Nummer 10586 für die finale Fassung von Windows 10 Mobile nutzen, doch bisher ist das Betriebssystem noch nicht fit genug für alle Geräte. Während die neuen Lumias 950, 950 XL und 550 bereits mit Windows 10 Mobile ausgeliefert werden, fehlen auch weiterhin die versprochenen Upgrades für ältere Telefone. Hierzulande plant die Telekom, den Build 10586.29 an mehrere Telefonmodelle zu verteilen. Dieser Build stammt vom 4. Dezember 2015.
Quelle: twitter.com
 
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LibreCAD 2.0.9 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 10.01.2016, 17:25:15
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt seit heute in der Version 2.0.9 für Windows zum Download bereit, für Mac OS X und Linux gibt es hingegen noch keine Updates. LibreCAD 2.0.9 behebt in erster Linie Abstürze in Zusammenhang mit gelöschten Objekten und verbessert die Unterstützung der Dateiformate .DXF und .DWG.

Für Splines und Spline-Punkte wurde die Spiegelung repariert und die Bearbeitung der Eigenschaften aufgeräumt. Beim Zeichnen von Rechtecken wird statt vier einzelner Linien nun eine Polylinie gezeichnet, zudem wurden allgemeine Probleme rund um Polylinien behoben. Auch beim Schraffieren wurden viele Fehler korrigiert, beispielsweise funktioniert die Vorschau der Schraffuren jetzt wieder. Auch in die Schriftarten und Übersetzungen ist eine Menge Arbeit geflossen.

Download: LibreCAD 2.0.9
 
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Firefox 44.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 08.01.2016, 09:44:17
Für alle, denen der unlängst veröffentlichte Firefox 43.0.4 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser seit heute auch in der Version 44.0 Beta 7 zum Download bereit. Den fertigen Firefox 44.0 darf man ab dem 26. Januar 2016 erwarten. Das Hauptaugenmerkmal liegt diesmal auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Beta 7
 
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Thunderbird 38.5.1 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 08.01.2016, 09:16:08
Mozilla hat seinen E-Mail-Client Thunderbird für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 38.5.1 aktualisiert. Nachdem die Version 38.5.0 die Verwendung eines SHA-256-Signaturzertifikats für Windows vorbereitet hatte, wird dieses nun mit dem Thunderbird 38.5.1 ausgeliefert. Mozilla erfüllt hiermit eine Vorgabe seitens Microsoft, welche am 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist.

Das neue Signaturzertifikat hat allerdings auch Nebenwirkungen: Unter Windows XP SP2 lässt sich der Thunderbird 38.5.1 nicht mehr installieren. Hier muss man zunächst den Thunderbird 38.5.0 einspielen und im Anschluss ein Update auf 38.5.1 ausführen. Natürlich sollte man Windows XP schon längst nicht mehr online verwenden, da dieses Betriebssystem ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.

Download: Thunderbird 38.5.1
 
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Und wieder nachgebessert: Der Firefox 43.0.4 ist da

reported by doelf, Donnerstag der 07.01.2016, 16:12:47
Das vierte Update für den Firefox 43.0 liegt zum Download bereit. Die Version 43.0.4 behebt einen Absturz des Firefox im Zusammenspiel mit der Sicherheits-Software von G Data. Weiterhin wurden Download-Probleme unter Linux gelöst und SHA1 reaktiviert. Letzteres wirft einige Fragen auf, denn als Grund werden ausgerechnet Probleme mit Spyware genannt.

Doch zunächst zu dem Fehler, der bei Verwendung der insbesondere in Deutschland beliebten Produkte von G Data auftritt. Hier hatte die Funktion BankGuard (banksafe.dll), welche die Integrität von Binärdateien überprüft, zum Absturz des Firefox geführt. Mozillas Entwickler konnten die entsprechende Bibliothek aber nicht einfach auf die schwarze Liste setzen, da dies die Sicherheitsfunktion von G Data beeinträchtigt hätte, und so musste das Problem im Firefox selbst gelöst werden.

Auf Linux-Systemen mit mehreren Benutzerkonten scheiterte zuweilen der Download von Dateien, da nicht für jeden Benutzer ein eigenes temporäres Download-Verzeichnis angelegt wurde. Hatte ein Benutzer einen Download getätigt, schlug der Download der selben Datei beim nächsten Benutzer fehl, da das entsprechende Verzeichnis bereits existierte, aber dem anderen Benutzer zugeordnet war.

Das Thema SHA1 ist recht heikel: Diese Version des "Secure Hash Algorithm" gilt seit 2005 als angreifbar und sollte dringend ausgemustert werden. Bei Mozilla hatte man daher beschlossen, SHA1-Zertifikate, die nach dem 1. Januar 2016 herausgegeben worden, nicht mehr zu akzeptieren. Dies führte allerdings dazu, dass viele Benutzer gar keine HTTPS-Verbindungen mehr aufbauen konnten. Als Ursache wurden Spyware-Infektionen ausgemacht, da sich diese Spionageprogramme eigene Sicherheitszertifikate mit aktuellem Datum generieren, um den gesamten Datenverkehr analysieren zu können. Neben echter Schadsoftware gehören hierzu auch Programme der Werbeindustrie, die einige Benutzer freiwillig installieren, um Punkte für Bonusprogramme zu sammeln. Da die typische Reaktion der betroffenen Benutzer in einem Wechsel zu Chrome oder Edge besteht, hat man sich bei Mozilla entschlossen, die Daumenschrauben für SHA1 wieder zu lockern. Damit sind HTTPS-Verbindungen auf betroffenen Rechnern zwar wieder möglich, doch solange die Spyware nicht entfernt wurde, ist der verschlüsselte Datenverkehr alles andere als sicher. Eine echte Lösung liefert Mozillas Vorgehen leider nicht.

Download: Firefox 43.0.4
 
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Verbraucherzentrale mahnt Google erneut ab

reported by doelf, Donnerstag der 07.01.2016, 15:11:02
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat Google abermals aufgrund zweier Klauseln in seiner Datenschutzerklärung abgemahnt. Beanstandet wird, dass sich der Internetriese herausnimmt, die E-Mails seiner Nutzer mitzulesen und die daraus gewonnenen Informationen für die Zusammenstellung personalisierter Werbung zu verwenden.

Google beschäftigt zwar keine Mitarbeiter, die tagaus und tagein die E-Mails der Kunden lesen und sich dabei Notizen machen, doch eine automatische Auswertung der Inhalte durch Algorithmen findet statt. Wie diese funktionieren, wonach sie suchen und an wen die gewonnenen Daten gegebenenfalls weitergereicht werden, bleibt Googles Geschäftsgeheimnis. Für diesen Eingriff in extrem sensible Bereiche der Kommunikation holt der Internetriese nicht einmal eine besondere Einwilligung bei seinen Kunden ein. Das Thema wird lediglich in der Datenschutzerklärung angeschnitten, welcher der Kunde als Ganzes zustimmen muss, um Googles Dienste nutzen zu können.

Weiterhin erklärt Google in seiner Datenschutzerklärung, dass es zwei Arten von personenbezogenen Daten gebe. Demnach bedürfen lediglich Daten aus "sensiblen Kategorien" einer ausdrücklichen Einwilligung, während Google alle übrigen personenbezogenen Informationen ohne Rückfrage weitergegeben darf. Die Verbraucherschützer bewerten diese Unterscheidung als nicht mit dem deutschen Datenschutz vereinbar.

Google hat nun bis zum 25. Januar 2016 Zeit, um auf die Abmahnung zu reagieren. Sollte der Internetkonzern nicht einlenken, droht ihm eine Unterlassungsklage vor dem Landgericht Berlin.
Quelle: www.vzbv.de
 
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iOS-Nutzer leiden unter musikalischer Verstopfung

reported by doelf, Donnerstag der 07.01.2016, 14:24:00
Mit dem Update auf iOS 9.2 hat Apple offenbar einen Bock geschossen, der bei iPhone, iPad und iPod touch zu einer höchst unangenehmen Verstopfung führt. Wer nach dem Update neue Musik in die iCloud-Musikmediathek stellt, findet diese kurze Zeit später auf allen seinen Mobilgeräten wieder. Diese sind dann oft randvoll, während das Datenvolumen des Mobilfunktarifs restlos verbraucht ist.

Die Ursache des Fehlers, der in Apples Support-Foren erstmals am 10. Dezember 2015 gemeldet wurde, ist bisher unklar. Zumeist scheint das Elend erst dann zu beginnen, wenn neue Musik in die iCloud-Musikmediathek geladen wird. Während bei einigen Nutzern im Anschluss deren vollständige Musiksammlung auf alle Mobilgeräte geladen wurde, waren es bei anderen nur die neuen Titel. In vielen Fällen war die Musiksammlung größer als der Speicher der Mobilgeräte, so dass die betroffenen Kunden neben einer Fehlermeldung auch eine lange Warteschlange mit noch nicht durchgeführten Downloads zu sehen bekamen. Oft machte der Akku vor Abschluss des Downloads schlapp oder das Datenvolumen war restlos aufgebraucht.

Es soll helfen, jegliche lokal gespeicherte Musik aus iTunes zu entfernen, im Anschluss iTunes Match auf allen Computern und Mobilgeräten zu aktualisieren und dann die anstehenden Downloads händisch aus der Download-Liste der Music-App zu löschen. Alternativ kann man die iCloud-Musikmediathek auch komplett deaktivieren. Mac OS X zeigt dieses Verhalten übrigens nicht, selbst wenn man mehrere Macs besitzt. Apples Support scheint wenig hilfreich, denn die meisten Mitarbeiter erklären den verdutzten Kunden, dass dieser Datenabgleich eine gewollte Funktion und keinesfalls ein Fehler sei. Offenbar muss Apple dringend Schulungen durchführen, in denen den eigenen Support-Mitarbeitern das Grundkonzept der Cloud näher gebraucht wird.

Danke an Thomas für den Hinweis!
 
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Die Prefix-Pest: Firefox wird kompatibler

reported by doelf, Donnerstag der 07.01.2016, 12:52:03
Nach Opera und den Internetbrowsern von Microsoft wird nun auch Mozillas Firefox kompatibler. Damit ist nicht gemeint, dass sich der Firefox in Zukunft strikter an verabschiedete Web-Standards halten wird, denn das tut er bereits. Vielmehr geht es um experimentelle Funktionen aus dem Umfeld von WebKit, welche viele mobile Webseiten abseits von Android und iOS problematisch machen.

Smartphones und Tablets haben das Web verändert, daran besteht kein Zweifel. Konnte man sich früher lange Texte und viele Unterseiten leisten, müssen nun Minimalinhalte optisch aufgeblasen als touch-optimierte Ein-Seiten-Wischorgie aufbereitet werden. Noch vor wenigen Jahren deutete die Full-HD-Auflösung auf einen Bildschirm der 20-Zoll-Klasse hin, doch inzwischen quetschen viele Hersteller die vierfache Pixelzahl auf Geräte mit einem nur fünf bis sechs Zoll großen Display. Einige Betriebssysteme blasen die winzigen Bildpunkte über unterschiedliche Zoom-Stufen dann wieder auf, damit die Benutzer zur Betrachtung keine Lupe benötigen. Für Web-Entwickler ist dies ein großes Problem, denn sie müssen wissen, wie ihre Seiten tatsächlich angezeigt werden. Einige Punkte lassen sich im Vorfeld über Stylesheets definieren, für andere muss man mit JavaScript tricksen. Da JavaScript im Webbrowser ausgeführt wird, kann es die Lage nachträglich analysieren und etwaige Probleme reparieren, doch eigentlich sollte vom Webserver eine gebrauchsfertige Seite ausgeliefert werden.

Keine Frage: Für die Nutzung auf mobilen Geräten werden neue CSS-Eigenschaften benötigt und insbesondere aus dem Umfeld von WebKit kommen hier viele Neuerungen. Da diese Eigenschaften noch nicht standardisiert sind und als experimentell gelten, werden sie mit einem Präfix (englisch: Prefix) versehen. Die WebKit-Engine, welche als Grundlage für Googles Chrome und Apples Safari dient, verwendet hierfür "-webkit-", Mozilla nutzt "-moz-", Microsoft "-ms-" und Opera "-o-". Die Idee hinter dem Präfix-Konzept basiert darauf, dass man zunächst eine Internetseite entwickelt, die mit allen Webbrowsern funktioniert. Parallel hierzu betreibt man eine Entwicklungsversion der Webseite, in der man experimentelle Funktionen noch vor deren Standardisierung testen kann. Anhand der Präfixe lassen sich die experimentellen Funktionen leicht identifizieren und man kann auch recht übersichtlich abweichende Interpretationen der gleichen Funktion durch die unterschiedlichen Browser-Hersteller einpflegen. Wird die jeweilige Eigenschaft dann in den Standard übernommen, implementiert man diese in die öffentliche Version der Webseite.

In der Realität haben sich Web-Entwickler und deren Kunden jedoch als ungeduldige Spezies erwiesen: Sie stürzen sich auf die experimentellen Funktionen wie der Teufel auf die arme Seele und auf Kompatibilitätstests abseits von iOS und Android wird weitgehend verzichtet. Viele Webseiten lassen sich daher nur noch in Webbrowsern anzeigen, die das Präfix "-webkit-" verstehen. Mozillas Firefox gehört zu diesen Browsern, doch bisher musste die entsprechende Einstellung "layout.css.prefixes.webkit" manuell aktiviert werden. Erst ab dem Firefox Nightly 46.0a1, welcher seit dem 3. Januar 2016 vorliegt, ist die Verarbeitung des Präfix "-webkit-" standardmäßig aktiviert. Hierdurch kann der Firefox fehlerhaft und schlampig programmierte Webseiten korrekt anzeigen, allerdings auf Kosten etablierter Standards. Mozilla unterwirft sich hierbei den Realitäten des Marktes: Wenn eine Webseite nur auf Chrome und Safari funktioniert, interessieren sich die Benutzer nicht für die Ursache dieses Problems. Aus Sicht der Benutzer erscheinen Chrome und Safari einfach als die kompatibleren und somit besseren Browser.

Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben: HTML5 und CSS3 hatten anfangs zwar eine größere Kompatibilität sowie einheitliche Standards versprochen, doch die Web-Entwickler haben sich für einen anderen Weg entschieden und WebKit zu ihrer wahren Referenz erklärt. Und so wird der Einfluss von Google und Apple auch aufgrund schlampig programmierter Webseiten weiter steigen.
 
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Oculus Rift: 699 Euro plus Versand plus Zoll/Einfuhrumsatzsteuer

reported by doelf, Donnerstag der 07.01.2016, 09:27:59
Beim Verkaufsstart am gestrigen Mittwoch hatte die Facebook-Tochter Oculus mit einigen Problemen zu kämpfen: Für die USA wurde die VR-Brille mit einem Preis von 59.900 US-Dollar angeboten, für Großbritannien wurden 49.900 Pfund aufgerufen und für Europa 69.900 Euro. Bestellversuche scheiterten zumeist an der unzureichenden Deckung der Kreditkarten. Lediglich für Japaner war die Rift ein Schnäppchen: Die ausgewiesenen 83,80 Yen bedeuteten einen Preis von 0,652 Euro.

Bild

Erst in den Abendstunden wurden die Preise korrigiert, denn tatsächlich kostet die VR-Brille 599 US-Dollar, 699 Euro, 499 Pfund bzw. 83.800 Yen. Alle Preise verstehen sich dabei zuzüglich Steuern, Zoll und Versandkosten. Da Oculus seinen Sitz in den USA hat, werden Mehrwertsteuern nur für US-Kunden erwähnt. Beim Kauf aus Deutschland wird in jedem Fall Zoll fällig, denn der Kaufpreis überschreitet die Wertgrenze von 500 Euro und für die USA werden keine Zollpräferenzen gewährt. Da Oculus zudem Postgebühren in Höhe von 42 Euro in Rechnung stellt, sind diese mitanzurechnen. Unter Berücksichtigung des Einfuhrumsatzsteuersatzes, der derzeit bei 19 Prozent liegt, ergeben sich Gesamtkosten von 881,79 Euro. Verbrauchsteuern dürften bei VR-Brillen nicht anfallen, eventuell aber ein Zollsatz. Der Zollsatz richtet sich nach der Gerätegruppe, so liegt dieser für Notebooks und Tablets bei 0 Prozent, für DVD-Player hingegen bei 13,9 Prozent. Ob und welcher Zollsatz bei VR-Brillen Anwendung findet, konnten wir nicht ermitteln. Zieht man als verwandte Gerätegruppe Monitore heran, so schwankt der Zollsatz in Abhängigkeit von den technischen Eigenschaften zwischen 0 und 14 Prozent.
Quelle: shop.oculus.com
 
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Kolumne: Die Integration von Bayern ist gescheitert

reported by doelf, Mittwoch der 06.01.2016, 19:26:46
Die Klausurtagung der CSU, eine Art Weißbiergelage im bayrischen Wildbad Kreuth, hat uns wieder einmal vor Augen geführt, dass die Integration von Bayern ins demokratisierte Restdeutschland vollkommen gescheitert ist. Die lederbehoste Hälfte der Union, welche sich selbst für den "bundespolitischen Taktgeber" hält, stellt mit ihren Forderungen sogar noch die AfD in den Schatten.

Bild Obwohl sich eine Obergrenze für Flüchtlinge rechtlich und politisch nicht durchsetzen lässt, bleibt CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer genau bei dieser Forderung. Passend dazu wird dann gleich noch eine Zahl - 200.000 pro Jahr - in den Raum gestellt und sogleich wieder relativiert. Nein, man muss den 200.001. Flüchtling nicht gleich wieder rauswerfen - diese Zahl soll nur so als grober Richtwert dienen. Klar, schließlich kann man die Grenze nach Österreich auch schon nach dem 100. Flüchtling dicht machen und den Rest erst wieder reinlassen, wenn Griechenland seine Schulden bezahlt hat.

Doch nicht nur das Flüchtlingsproblem hat die CSU in bierseeliger Eintracht unter den Tisch gesoffen, auch den Terrorismus haben die Alleinregierer aus Bayern erledigt: Um potentielle Gefährder mundtot zu machen, sollen die Betreiber von Internetangeboten dazu verpflichtet werden, die Beiträge ihrer Nutzer vorab zu zensieren. Bürger, die sich positiv über Terroristen, Putin, Kim Jong-un oder die Linke äußern, sind zudem den Behörden zu melden und mit Fußfesseln zu versehen. Nach ihrer Verurteilung vor dem Münchener Landgericht müssen sie diese Fußfesseln dann lebenslang tragen.

Um Terrororganisationen finanziell auszubluten, will die CSU zudem anonyme Online-Bezahlungen mit Gutscheinen oder Prepaid-Karten verbieten. Auch das Einlösen von McDonalds-Gutscheinen auf Produkte, die kein Schweinefleisch enthalten, soll rigoros erfasst und dem Bayrischen Landesamt für Verfassungsschutz gemeldet werden. Die 1803 abgeschaffte Bücherzensur und die 1859 eingeführte eingeschränkte Pressefreiheit sollen noch einmal überdacht werden. Kritik an Horst Seehofer soll zukünftig - abhängig vom Inhalt - als Majestätsbeleidigung oder Gotteslästerung geahndet werden.

Fehlt nur noch der Vorschlag, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan den Bayerischer Verdienstorden für seinen unnachgiebigen Kampf gegen Facebook, Twitter, YouTube und andere Horte des Unfriedens zu verleihen. Ja, liebe Leser, es ist unendlich traurig, aber wir müssen es uns eingestehen: Die Integration von Bayern ist leider gescheitert. Wir sollten nun versuchen, die südlichen Landesteile an Österreich zu verscherbeln, um mit diesem Geld den Rest des Landes zu sanieren. Vielleicht gucken die Österreicher ja nicht so genau hin - wie damals die BayernLB beim Kauf der Hypo Alpe Adria.
Quelle: www.csu.de
 
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Telekom kündigt Upgrade auf Windows 10 Mobile an

reported by doelf, Mittwoch der 06.01.2016, 18:31:28
Die Telekom will über die kommenden Wochen das Betriebssystem Windows 10 Mobile an sieben Smartphone-Modelle von Microsoft und Nokia ausliefern. Es handelt sich um den Build 10586.29 vom 4. Dezember 2015, der am 17. Dezember 2015 bereits durch den Build 10586.36 ersetzt wurde. Microsoft selbst hat noch keinen Termin für das Upgrade älterer Telefone genannt.

Die Telekom will die folgenden Modelle aktualisieren:
  • Microsoft Lumia 950
  • Microsoft Lumia 640 XL LTE
  • Microsoft Lumia 640 LTE
  • Microsoft Lumia 535
  • Nokia Lumia 930
  • Nokia Lumia 830
  • Nokia Lumia 635
Für das Lumia 950, welches seitens Microsoft schon mit Windows 10 ausgeliefert wird, stellt der Build 10586.29 lediglich ein Update dar. Die übrigen sechs Modelle werden mit Windows 8.1 verkauft und verfügen über mindestens 8 GB Flash-Speicher. Microsoft hatte vor einigen Wochen bereits angekündigt, Windows 10 Mobile erst später an Telefone mit weniger als 8 GB ausliefern zu wollen. Allerdings hatten die Redmonder seinerzeit auch die Modelle Lumia 430, 435, 532, 540, 635 (1 GB RAM) und 735 als bevorzugte Upgrade-Kandidaten aufgeführt. Zudem fehlen in der Auflistung der Telekom die UMTS-Versionen der beiden Lumias 640 XL und 640.
 
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UPDATE: Oculus Rift - Vorbestellung gestartet - 59.900 US-Dollar!

reported by doelf, Mittwoch der 06.01.2016, 17:14:02
Um 17 Uhr deutscher Ortszeit ist am heutigen Mittwoch die Vorbestellung für die Endkundenversion der VR-Brille Oculus Rift gestartet. Der offizielle Shop veranschlagt derzeit 59.900 US-Dollar zuzüglich Steuern und Versandkosten - ein recht kostspieliges Vergnügen. Laut Oculus-Blog sollen es eigentlich 599 US-Dollar sein, doch in der ersten halben Stunde seit Anlauf der Vorbestellungen wurde dieser Mondpreis noch nicht korrigiert. Ein kleiner Trost: Die Vorbesteller werden zwei Spiele erhalten.

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Es handelt sich um das Weltraumspiel "EVE: Valkyrie" und das 3D-Jump-'n'-Run "Lucky's Tale". Während "Lucky's Tale" familientaugliche Unterhaltung im Stil von Super Mario oder Sonic bietet, richtet sich "EVE: Valkyrie" mit seinen Raumschiffkämpfen eher an ein erwachsenes Publikum. Der ganz große Kracher ist allerdings keines dieser Spiele, doch die Oculus Rift braucht Titel eines anderen Kalibers, um Spieler in Massen anzulocken. Insbesondere wenn der Preis nicht bald korrigiert wird ;-)

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Eine weitere Baustelle ist der Controller Oculus Touch: VR-Spiele benötigen eine neue Art von Steuerung, damit der Spieler tatsächlich in die virtuelle Welt eintauchen kann. Auch Oculus arbeitet an einer entsprechenden Lösung, wird diese aber erst in der zweiten Jahreshälfte ausliefern können. Bis dahin wird das VR-Erlebnis unvollständig bleiben. Als Ersatz springt der Controller der Xbox One ein, der zum Lieferumfang gehört. Das relativiert den Preis etwas. Jeder Kunde darf vorerst nur eine Brille bestellen, die Auslieferung der ersten Rifts soll dann Ende März anlaufen.
Quelle: www.oculus.com
 
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AMD hofft auf Polaris

reported by doelf, Mittwoch der 06.01.2016, 17:00:49
Nicht nur bei den Prozessoren, auch bei den Grafiklösungen steht AMD derzeit mächtig unter Druck. Das aktuelle Top-Modell Radeon R9 Fury X hat dank High-Bandwidth Memory (HBM) zwar neue Akzente gesetzt, konnte zu Anfang aber nur in homöopathischen Dosen geliefert werden. Zudem verhagelt der 28-nm-Fertigungsprozess echte Fortschritte beim Stromverbrauch. Eine neue Architektur namens Polaris soll dies bald ändern.


Polaris soll im 14-nm-FinFET-Prozess produziert werden, wir sprechen also über eine Halbierung der Strukturgröße. Grund für diesen gewaltigen Schritt sind die Probleme des Auftragsfertigers "Taiwan Semiconductor Manufacturing Company" (TSMC), komplexe Grafikchips mit 20 nm zu fertigen. Dies bewegte AMD im Frühjahr 2015 dazu, 20 nm komplett zu überspringen und alles auf 14 nm zusetzen. Da TSMC derzeit auf Strukturgrößen von 16 nm setzt, dürfte Polaris bei Globalfoundries vom Band laufen. Globalfoundries hatte bereits im Frühjahr 2014 eine Lizenz für Samsungs 14-nm-FinFET-Prozess erworben.

Mit Polaris wird AMD die vierte Ausbaustufe der GCN-Architektur (Graphics Core Next) zünden. Abgesehen von einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz und einer höheren Grafikleistung verspricht diese moderne Schnittstellen wie HDMI 2.0a und DisplayPort 1.3, die Unterstützung von HDR-Bildschirmen sowie H.265-Endcoding und -Decoding in 4K-Qualität. Und natürlich sollen die neuen Grafikprozessoren auch für VR-Spiele optimiert sein. Bereits im Dezember hatte AMD angekündigt, seine Freesync-Technologie ab 2016 auch über den HDMI-Anschluss anzubieten und die erweiterte Farbtiefe von 10 Bit zukünftig auch für die Wiedergabe von Videos zu nutzen.

"High Dynamic Range" (HDR) verspricht feinere Farbverläufe und höhere Kontraste, bisher aber nur für Spiele und 2D-Darstellungen. Aktuell sind 10 Bit Farbtiefe nur bis 3.840 x 2.160 Bildpunkte bei 30 Hz möglich, mit Polaris soll die Bildwiederholrate auf 60 Hz verdoppelt werden. Der bevorzugte Monitorausgang dürfte dann der DisplayPort 1.3 sein, welcher eine Bandbreite von 32,4 Gbit/s (25,92 Gbit/s ohne Overhead) und 5K-Auflösungen (5.120 x 2.880 Pixel @ 60 Hz) im RGB-Betrieb verspricht. HDMI 2.0a schafft nur 18 Gbit/s (14,4 Gbit/s ohne Overhead) sowie 4K-Auflösungen (4.096 x 2.160 Pixel @ 60 Hz). Mit Hilfe des DisplayPort 1.3 können 4K-Ausgaben zudem auf 120 Hz beschleunigt werden.

Danke an Thomas für den Hinweis!
Quelle: www.amd.com
 
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Niederländische Regierung will Verschlüsselung fördern statt untergraben

reported by doelf, Mittwoch der 06.01.2016, 13:56:19
Angesichts der zunehmenden Verschlüsselung im Internet haben die niederländischen Minister für Justiz und Wirtschaft in einem Positionspapier Stellung zu diesem Thema bezogen. Erfreulicherweise kommen unsere Nachbarn zu einem ganz anderen Schluss als beispielsweise die Briten.

Natürlich sieht auch die niederländische Regierung den Konflikt zwischen der notwendigen Absicherung des Datenverkehrs und den Problemen, welche sichere Kommunikationswege für Ermittlungsbehörden und Geheimdienste bedeuten. Aus Großbritannien und auch aus den USA ist immer wieder zu hören, dass es staatliche Generalschlüssel geben müsse - eine Forderung, die bei Kryptografieexperten regelmäßig zu Schreikrämpfen und Kopfschütteln führt. Die Niederländer bewerten die Verschlüsselung hingegen als Chance für den Ausbau ihrer digitalen Wirtschaft. Insbesondere für Start-ups sowie den Betrieb von Rechenzentren und Cloud-Computing sei eine sichere Verschlüsselung von großer Bedeutung.

Ohne eine sichere Verschlüsselung würden die niederländischen Bürger und die dortigen Unternehmen nach Einschätzung der Minister das Vertrauen in digitale Produkte und Dienstleistungen verlieren. Und da das Internet nicht an niederländischen Grenzen endet, wären nationale Maßnahmen auch weitgehend sinn- und wirkungslos. Hinzu kommt, dass in den Niederlanden bis 2017 alle Behördengänge für Bürger und Unternehmen auch digital möglich sein sollen. Die hierbei anfallenden und zu verarbeitenden Daten lassen sich aber ohne eine sichere Verschlüsselung nicht wirksam vor dem Zugriff durch Dritte schützen, so dass dieses Projekt ohne Verschlüsselung begraben werden müsste.

Zudem stärke eine sichere Verschlüsselung die Meinungsfreiheit und somit letztendlich auch die Demokratie. Sowohl normale Bürger als auch besondere Berufsgruppen wie beispielsweise Journalisten müssten die Möglichkeit haben, vertraulich zu kommunizieren. Bei der notwendigen Abwägung gehe es also nicht nur um Datenschutz und wirtschaftliche Interessen, sondern auch um fundamentale Grundrechte und Freiheiten. Zur Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität können diese Rechte zwar eingeschränkt werden, doch dies bedarf klarer rechtlicher Regeln sowie enger Grenzen. Das Aushebeln der Verschlüsselung, so wünschenswert dies im Einzelfall auch sein mag, gehört nicht dazu.

Ein Verbot von Verschlüsselung im Allgemeinen oder in Sonderfällen mache keinen Sinn. Von speziellen Normen, die Verschlüsselungen schwächen und somit brechbar machen, würden insbesondere Kriminelle und ausländische Spione profitieren. Die logische Schlussfolgerung laute daher, die Verbreitung und Entwicklung sicherer Verschlüsselungsmethoden zu fördern, statt diese zu bekämpfen.

Danke an Thomas für den Hinweis!
 
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Twitter und die 10.000 Zeichen

reported by doelf, Mittwoch der 06.01.2016, 09:17:53
Die Nutzer des Dienstes Twitter sind keine Freunde vieler Worte: Statt auf umfangreiche Inhalte setzt Twitter seit jeher auf verlängerte Überschriften mit maximal 140 Zeichen. Diese Limitierung, welche historisch aus der Länge einzelner SMS-Mitteilungen resultiert, soll allerdings im ersten Quartal 2016 fallen.

Entsprechende Gerüchte gab es immer wieder, beispielsweise im August letzten Jahres. Damals hatte Twitter die 140-Zeichen-Beschränkung aber nur für Mitteilungen an andere Nutzer, die sogenannten "Direct Messages", aufgehoben. Dennoch berichtete re/code nur einen Monat später, dass Twitter auch an längeren Tweets arbeite. Nun legt re/code noch einmal nach und beruft sich auf Quellen, die mit den Plänen des Unternehmens vertraut sind. Demnach dürfen Tweets in Zukunft bis zu 10.000 Zeichen lang sein und die Umstellung soll noch im ersten Quartal 2016 erfolgen.

Der Fall der 140-Zeichen-Grenze wäre für Twitter eine Revolution. Doch das Unternehmen braucht dringend mehr Benutzer und scheint daher bereit zu sein, hierfür auch eines seiner Markenzeichen zu opfern. Schließlich wird Twitters Aktie an der Börse gehandelt, wo man nur Gewinner schätzt. Und als ewiger Zweiter hinter Facebook ist Twitter zugleich der erste Verlierer.
Quelle: recode.net
 
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Volvo und Microsoft machen jeden zum Hasselhoff

reported by doelf, Dienstag der 05.01.2016, 19:53:38
Wer hat noch nicht davon geträumt, wie David Hasselhoff zu leben? Also nicht als ausgemusterter Schauspieler mit Alkoholproblemen, sondern in seiner 80er-Jahre Paraderolle als Michael Knight (Knight Rider), der sich mit seinem Auto KITT unterhält. Lehrer, Skandinavienfans und andere Volvo-Kunden können dies schon bald erleben - dank einer Kooperation mit Microsoft.


Als Mittler zwischen Fahrer und Fahrzeug dient nämlich das Microsoft Band 2, eigentlich eine Mischung aus Smartwatch und Fitnesstracker. Im Volvo mutiert der kalorienzählende Zeitgeber dann zur Steuerzentrale für Navigation, Klimaanlage, Heizung und Türschlösser. Selbst die akustische und optische Hupe wird der Volvo-Fahrer per Sprachbefehl bedienen können. Die neue Funktion, welche sich auch außerhalb des Fahrzeugs nutzen lässt, soll im Laufe des Frühjahrs 2016 freigeschaltet werden - allerdings nur für Märkte, in denen "Volvo On Call" bereits verfügbar ist.
 
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CES: LGs K-Serie verspricht ein wenig Premium für die Mittelklasse

reported by doelf, Dienstag der 05.01.2016, 19:25:18
Mit den neuen Smartphones der K-Serie möchte der südkoreanische Hersteller LG ein wenig Luxus in die Mittelklasse bringen. Hierzu bedient sich die K-Serie, welche die bisherige L-Serie ablöst, bei den Oberklassegeräten von LG. Die ersten beiden Modelle K10 und K7 sind auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas zu sehen.

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Die Smartphones der K-Serie präsentieren sich in einer neuen Optik mit abgerundeten Kanten, welche laut LG an polierte Kiesel erinnern soll. Um dies zu erreichen, wurde das gebogene 2.5D Arc Glass auf der Vorderseite verwendet und auf seitliche Tasten verzichtet. Stattdessen gibt es den von anderen LG-Telefonen bekannten "Rear Key" als Bedienungselement auf der Rückseite. Diese wird zudem von einer griffigen Oberfläche, deren Struktur an gewebten Stoff erinnert, geprägt. Von anderen LG-Modellen wurde zudem die "Selfie Cam-Funktion" übernommen, bei der der Selbstauslöser durch das Öffnen und Schließen der Hand ausgelöst wird.

K10 und K7 werden mit Android 5.1 (Lollipop) ausgeliefert und sind wahlweise mit oder ohne LTE erhältlich. Einzig das K10 mit LTE ist mit einer Hauptkamera ausgestattet, welche es auf 13 Megapixel bringt. Die UMTS-Version muss sich mit 8 Megapixel begnügen und die Frontkamera leistet modellabhängig entweder 8 oder 5 Megapixel. Beim K7 schafft die Hauptkamera 8 oder 5 Megapixel und die Frontkamera grundsätzlich nur 5 Megapixel. Während es das K10 LTE auch mit einer 1,14 GHz schnellen 8-Kern-CPU geben soll, stehen für alle übrigen Varianten unterschiedliche 4-Kern-Prozessoren zur Auswahl. Nähere Details nennt LG leider nicht.

Der Arbeitsspeicher des K10 reicht von 1 bis 2 GiB, beim K7 sind es 1 oder 1,5 GiB. Der Flash-Speicher ist mit 8 bzw. 16 GB bei beiden Modellen recht knapp bemessen. Während das Display des K10 in der Diagonalen 5,3 Zoll misst, fällt das K7 mit 5,0 Zoll etwas kleiner aus. Mit 146 x 74,8 x 8,8 mm (K10 LTE) und 143,6 x 72,5 x 9,05 mm (K7 UMTS) liegen die Abmessungen der beiden Telefone aber recht dicht beieinander. Dies gilt auch für den Akku, der beim K10 2.300 mAh leistet und beim K7 immerhin auf 2.125 mAh kommt. Der Termin der Markteinführung und die Preise bleiben erst einmal LGs Geheimnis.
 
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CES: Acer präsentiert Monitore mit USB Type-C

reported by doelf, Dienstag der 05.01.2016, 17:41:53
Mit seiner H7-Serie zeigt Acer auf der CES in Las Vegas seine ersten Bildschirme mit USB Type-C. Über diesen Anschluss fließen nicht nur Bild- und Datensignale, er dient zugleich zum Aufladen von Mobilgeräten. Für Spieler ist der Acer XR342CK interessant, denn dieser gebogene Bildschirm unterstützt AMDs FreeSync-Technologie, welche die Bildwiederholrate an die Framerate der Grafikkarte anpasst.

Doch zurück zur H7-Serie: Neben einem USB-Type-C-Anschluss sind diese Bildschirme auch mit HDMI-2.0-Ports ausgestattet. Sie bieten eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten (WQHD) bei Bilddiagonalen von 25 bzw. 27 Zoll und bilden den sRGB-Farbraum vollständig ab. Ein schmaler Rahmen und ein Fuß aus gebürstetem Metall sorgen für die moderne Optik, integrierte Lautsprecher mit Acer TrueHarmony und DTS Sound für einen guten Klang. Laut Acer kommen die neuen Monitore im Laufe des Februar nach Europa, die Preise sollen bei 499 Euro beginnen.

Mit 1.099 Euro ist der Acer XR342CK deutlich teurer, doch man kann auch einen Monat länger sparen - seine Markteinführung ist erst für März 2016 geplant. Das gebogene Display im 21:9-Format misst 34 Zoll und bietet eine Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten. Auch der XR342CK kann den vollständigen sRGB-Farbraum abbilden, zudem wird eine 6-Achsen-Farbeinstellung geboten. Bei Spielen nutzt der Bildschirm AMDs FreeSync-Technologie, um seine Bildwiederholrate mit der Framerate der Grafikkarte abzugleichen. Der Monitor lässt sich um 60 Grad (-30 bis +30 Grad) neigen und wurde am unteren Rand mit einer anpassbaren Stimmungsbeleuchtung versehen. DTS Sound, PIP (Picture in Picture), PBP (Picture by Picture) und die Reihung von Bildschirmen (Daisy-Chain) werden ebenfalls geboten.

Im unteren Preisbereich sollen die nur 7 mm dicken Modelle der Baureihe R1 für Aufmerksamkeit sorgen. Geboten wird die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten in Kombination mit Bilddiagonalen von 21,5, 23,0, 23,8, 25,0 sowie 27,0 Zoll. Der Bildschirm lässt sich bei der R1-Serie zwischen +5 und +15 Grad neigen, die Zertifizierungen EcoDisplay und ENERGY STAR 6.0 versprechen indes einen geringen Stromverbrauch. In den Handel kommen die R1-Modelle bereits im Januar zu Preisen ab 139 Euro.
Quelle: us.acer.com
 
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CES: Acer kündigt Chromebase mit Intel Core-CPU an

reported by doelf, Dienstag der 05.01.2016, 17:02:57
Mitte 2014 hatte LG den ersten All-in-One-PC mit Googles Betriebssystem Chrome OS vorgestellt. Diese Chromebase, wie Google diese Rechnerklasse nennt, war mit einem Intel Celeron 2955U (2 x 1,4 GHz), 2 GiB DDR3-Speicher und 16 GB Flash-Speicher recht mager ausgestattet. Auf der CES in Las Vegas hievt Acer die Chromebase nun in eine neue Leistungsklasse und verbaut einen deutlich leistungsstärkeren Core-Prozessor.

Die Acer Chromebase 24 (CA24I) ist zudem mit 8 GiB DDR3L-Speicher ausgestattet und verfügt über schnelles Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11ac. Dazu gibt es Gigabit-Ethernet, vier Mikrofone und eine in ihrer Ausrichtung verstellbare HD-Webcam. Für die Sicherheit - oder Unsicherheit, abhängig vom individuellen Standpunkt - sorgt ein Trusted Platform Module der Version 1.2. Der IPS-Bildschirm hat eine Bilddiagonale von 23,8 Zoll und bietet die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten sowie einen Blickwinkel von 178 Grad. Es handelt sich um den größten Bildschirm, welchen man bei einer Chromebase derzeit bekommen kann.

Genauere Angaben zur verwendeten CPU, beispielsweise deren Kernzahl, Taktrate und Stromverbrauch, macht Acer leider nicht. Die genaue Ausstattung soll sich je nach Land unterscheiden, auch einen Termin für die Markteinführung nennen die Taiwaner noch nicht.
Quelle: us.acer.com
 
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CES: Acer zeigt Oberklassen-Smartphone mit Windows 10 Mobile

reported by doelf, Dienstag der 05.01.2016, 10:36:34
Anlässlich der Elektronikmesse CES in Las Vegas hat Acer ein neues Smartphone mit Windows 10 Mobile angekündigt. Das auf den Namen "Liquid Jade Primo" getaufte Gerät richtet sich primär an Power-User und Geschäftskunden: Es verschlüsselt die Benutzerdaten, ermöglicht ein weitreichendes Geräte-Management und lässt sich dank Windows-10-Universal-Apps auch als PC-Ersatz (Continuum) verwenden.

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Im PC-Betrieb lassen sich Anzeigegeräte wie Bildschirme oder Fernsehapparate wahlweise über einen USB-Type-C-Anschluss, kabellos oder mit Hilfe eines Display Docks verbinden. Das Telefon agiert dabei als Touchpad und virtuelle Tastatur, man kann das Setup aber auch um Maus und Tastatur erweitern. Dann dient das Smartphone als vollwertiger Desktop bzw. Notebook-Ersatz. Es ist auch ein Zweibildschirmbetrieb möglich, beispielsweise für Präsentationen. Oder man gibt Videos auf dem Fernseher wieder, während man andere Apps auf dem Telefon nutzt.

Das Liquid Jade Primo verfügt über ein 5,5 Zoll großes AMOLED-Display, welches den gesamten NTSC-Farbraum abdeckt - dieser ist deutlich größer als sRGB. Mit einem Kontrast von 10.000 zu 1 und einem Blickwinkel von 176 Grad ist es in allen Lagen gut ablesbar. Als Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon 808 zum Einsatz, der zwei leistungsstarke Kerne des Typs ARM Cortex A57 mit vier energieeffizienten Kernen des Typs ARM Cortex A53 kombiniert. Dieses 64-Bit-SoC, dem 3 GiB Arbeitsspeicher zur Seite stehen, beherbergt zudem die Grafikeinheit Adreno 418.

Dazu bietet Acers Smartphone 32 GB Flash-Speicher, LTE (Cat. 6) und Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11ac MIMO. Die Hauptkamera leistet 21 Megapixel (Blende f/2.2, Autofokus, Dual-LED-Blitz) und zeichnet 4K-Videos (3.840 x 2.160 Pixel) auf, die Frontkamera bringt es auf 8 Megapixel (Blende f2.2, 84 Grad Weitwinkelobjektiv) sowie Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel). Der Verkaufsstart ist für Februar 2016 geplant, zunächst in Europa mit einem Preis ab 569 Euro.
Quelle: us.acer.com
 
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Wi-Fi HaLow für das Internet der Dinge

reported by doelf, Dienstag der 05.01.2016, 09:11:45
Das Firmenkonsortium Wi-Fi Alliance hat einen neuen WLAN-Standard namens IEEE 802.11ah angekündigt, der insbesondere als Lösung für das "Internet der Dinge" (IoT) gedacht ist. Wi-Fi HaLow, so der Marketingname, soll eine besonders große Reichweite mit einem geringen Energieverbrauch vereinen. Dies wird durch Frequenzen unterhalb von einem Gigahertz erreicht.

Ob Smart Home, Smart City, Automotive, Fitness und Gesundheit, Industrie, Handel oder Landwirtschaft - zukünftig soll alles miteinander vernetzt werden, doch die bisherigen WLAN-Standards verbrauchen zu viel Strom und Bluetooth stolpert über seine geringe Reichweite. Hier setzt Wi-Fi HaLow an, welches weder mit 2,4 noch 5,0 GHz, sondern im 900-MHz-Band arbeitet. Die niedrigeren Frequenzen verdoppeln die Reichweite und sorgen zugleich für stabilere Verbindungen, da sie Hindernisse wie Mauern oder Betondecken leichter durchdringen.

Auch Wi-Fi HaLow wird IP-basierte Verbindungen erlauben und sich in Hinblick auf Sicherheit und Konfiguration an den bisherigen WLAN-Standards orientieren. Um der umfassenden Vernetzung aller Lebensbereiche gerecht zu werden, sollen sich tausende Geräte mit einem einzigen Wi-Fi-HaLow-Access-Point verbinden können. Viele Geräte mit Wi-Fi-HaLow-Zertifizierung sollen neben 900 MHz auch die 2,4- und 5,0-GHz-Bänder unterstützen, so dass eine Integration in bestehende Netze möglich ist. Die Vorteile der neuen Technologie werden dann allerdings nicht genutzt.

Einen wichtigen Aspekt verschweigt die Wi-Fi Alliance diesmal völlig: Die Geschwindigkeit. Dass bei Wi-Fi HaLow Stromverbrauch und Reichweite im Vordergrund stehen, ist verständlich. Dennoch wären die zu erwartenden Übertragungsraten interessant. Wann man die Markteinführung der ersten Geräte mit Wi-Fi HaLow erwarten darf, bleibt ebenfalls unklar.
Quelle: www.wi-fi.org
 
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Firefox 44.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 05.01.2016, 08:38:52
Für alle, denen der unlängst veröffentlichte Firefox 43.0.3 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser seit heute auch in der Version 44.0 Beta 6 zum Download bereit - die Beta 5 wurde, wie zuvor bereits die Beta 3, übersprungen. Den fertigen Firefox 44.0 darf man ab dem 26. Januar 2016 erwarten. Das Hauptaugenmerkmal liegt diesmal auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Beta 6
 
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Microsoft: Windows 10 auf 200 Millionen Geräten

reported by doelf, Montag der 04.01.2016, 17:57:01
Microsoft hat heute offiziell bekannt gegeben, dass Windows 10 bisher auf 200 Millionen Geräten aktiviert wurde. Mehr als vierzig Prozent der Geräte seien nach dem "Black Friday", also dem 27. November 2015, aktiviert wurden. Hieraus leiten die Redmonder ab, dass sich die Verbreitung von Windows 10 weiter beschleunigt hat.

Während 200 Millionen Geräte einen beachtlichen Meilenstein markieren, sehen wir die beschleunigte Verbreitung von Windows 10 etwas skeptischer. Das weltweite Tamtam rund um die "Black Friday"-Angebote und der weihnachtliche Kaufrausch machen das vierte Quartal alljährlich zum wichtigsten und umsatzstärksten Zeitraum für die gesamte Technikbranche. Es verwundert somit keinesfalls, dass im Dezember 2015 ein Großteil der Rechner mit Windows 10 aktiviert wurden. Zudem hatten viele Hersteller ihre neuen Modelle erst zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt gebracht und zuvor ihre alten Modelle mit vorinstalliertem Windows 8.1 rabattiert abverkauft. Erst die kommenden Monate werden zeigen, ob Windows 10 tatsächlich als Ablösung für Windows 7 taugt.

In einem Punkt hat Windows 10 schon jetzt die Nase vorne: Laut Microsoft verbreitet es sich um 140 Prozent schneller als seinerzeit Windows 7. Vergleichen mit Windows 8 sind es sogar 400 Prozent, doch das dürfte wohl niemanden überraschen. Interessant ist allerdings das große Interesse der Geschäftskunden und des Bildungssektors: Laut Microsoft haben mehr als 76 Prozent der Geschäftskunden bereits Pilotprojekte mit Windows 10 gestartet und auf über 22 Millionen Geräten im Geschäfts- und Bildungsbereich läuft Windows 10 schon heute. Während Windows 7 bei Geschäftskunden sehr beliebt ist, machten die meisten einen großen Bogen um Windows 8 und seinen Nachfolger 8.1. Die Skepsis gegenüber Windows 10 scheint deutlich geringer zu sein.

Zudem liefert uns Microsoft die folgenden Zahlen:
  • Im Dezember 2015 verbrachten die Nutzer insgesamt 11 Milliarden Stunden mit Windows 10.
  • 44,5 Milliarden Minuten fielen dabei auf den Internetbrowser Microsoft Edge.
  • Cortana wurden seit Markteinführung 2,5 Milliarden Fragen gestellt.
  • Die Photo-App hat seit Markteinführung 82 Milliarden Fotos angezeigt.
  • Unter Windows 10 wurden bisher 4 Milliarden Stunden gespielt.
  • Die Zahl der Suchanfragen bei Bing fällt unter Windows 10 um 30 Prozent höher aus.
Diese Zahlen belegen, dass Windows 10 auch das neugierigste Windows aller Zeiten ist. Wer die Datenschutzeinstellungen nicht genauestens überarbeitet, schickt all seine Tastatureingaben, Webseitenaufrufe und App-Interaktionen nach Redmond zur weiteren Auswertung. Alles getreu dem Motto: Klaut first.
 
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HP verwirrt mit Angaben zu Gaming-PC

reported by doelf, Montag der 04.01.2016, 17:14:02
In seinem eigenen Online-Shop preist der Computerhersteller HP das Gaming-System ENVY Phoenix 860-008na mit verwirrenden Angaben an: So verspricht HP eine Grafikkarte des Typs NVIDIA GeForce GTX980 Ti, verbaut hierfür aber ein unterdimensioniertes Netzteil mit lediglich 500 Watt Leistung. An anderer Stelle fehlt der wichtige Zusatz "Ti" hinter der Angabe "GeForce GTX980".

Das aktuelle Windows 10 Home 64-Bit, der Skylake-Prozessor Core i7-6700 von Intel, satte 16 GiB DDR4-Speicher und eine Grafikkarte des Typs NVIDIA GeForce GTX980 Ti: HPs ENVY Phoenix 860-008na scheint ein mächtiger Gaming-PC zu sein, doch die Produktbeschreibung wirft einige Fragen auf. So verspricht der Hersteller "Stunning graphics with NVIDIA GeForce GTX980Ti", verbaut aber nur ein Netzteil mit 500 Watt Leistung ("500 W AC power adapter"). NVIDIA deklariert für diese Grafiklösung indes ein 600 Watt starkes Netzteil als absolutes Minimum.

In HPs Systemspezifikationen ist beim Unterpunkt Grafik dann wieder von einer "NVIDIA GeForce GTX 980 (6 GB GDDR5 dedicated)" die Rede - es fehlt also der Zusatz "Ti". Für diese Grafiklösung reichen 500 Watt zwar aus, doch dann wäre auch die Grafikleistung deutlich geringer. Allerdings stehen der GeForce GTX 980 nur 4 GiB GDDR5-Speicher zur Seite, lediglich die Ti-Variante wird mit 6 GiB angeboten.

Während es die GeForce GTX 980 Ti auf 2.816 CUDA-Kerne bringt, die mit 1.000 MHz (Boost: 1.075 MHz) takten, umfasst die GeForce GTX 980 lediglich 2.048 CUDA-Kerne, die mit 1.126 MHz (Boost: 1.216 MHz) laufen. Hierdurch sinkt die Texturfüllrate von 176 auf 144 GigaTexels/sec. Während die GeForce GTX 980 Ti ihre 6 GiB Grafikspeicher über eine Breite von 384 Bit anbindet und damit einen Durchsatz von 336,5 GB/sec erreicht, sind die 4 GiB der GeForce GTX 980 auf eine 256 Bit schmale Anbindung limitiert und bringen es lediglich auf 224 GB/sec.

Danke an Thomas für den Hinweis!
Quelle: store.hp.com
 
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Gerücht: Intel verschenkt Prozessoren

reported by doelf, Montag der 04.01.2016, 16:04:25
Zwei zum Preis von einem - das kennt man sonst nur aus dem Supermarkt beim Kauf von Dosensuppe oder Spülmittel. Nun scheint auch Intel diese Strategie aufzugreifen und legt für jede Notebook-CPU einen kostenlosen Tablet-Prozessor dazu. Natürlich nicht für Lieschen Müller oder Max Mustermann, sondern nur für den chinesischen Senkrechtstarter Xiaomi. Dies berichten zumindest Quellen aus dem Umfeld asiatischer Zulieferer.

Bild Die Xiaomi Corporation hat ihren Sitz in Peking und wurde erst im April 2010 gegründet. Der Hersteller setzt auf leistungsfähige Smartphones, eine aggressive Preispolitik und den Direktvertrieb über seinen eigenen Online-Shop. Zudem hat er das Android-Derivat MIUI ("XiaoMI User Interface") entwickelt, dessen geschlossener Code gegen die Linux-Lizenz verstößt. Mit Hilfe von MIUI stellt Xiaomi auch eigene Produkte und Dienste - "Mi Home" für das Internet der Dinge, "Mi Fit" für Sport und Gesundheit und die "Mi Cloud" für Benutzerdaten - in den Fokus seiner Nutzer, deren Zahl sich mittlerweile auf über 100 Millionen belaufen soll. Aktuell expandiert Xiaomi ins Internet der Dinge (IoT), beispielsweise in Form des Luftfilters "Mi Air Purifier".

Bei seinen Smartphones und Tablets setzt der Hersteller auf ARM-Chips unterschiedlicher Hersteller wie Qualcomm, MediaTek und NVIDIA. Intel steht erst seit Ende November 2015 auf der Liste der Zulieferer, denn im Mi Pad 2 (siehe Foto) steckt ein Atom X5-Z8500. Standardmäßig wird das Mi Pad 2 mit Android 5.1 ausgeliefert, es gibt aber auch eine Variante mit Windows 10. Unterstützt durch den taiwanischen Auftragsfertiger Inventec will Xiaomi schon bald ins Notebook-Geschäft einsteigen und benötigt hierfür Prozessoren von Intel. Durch die Bündelung von Notebook-CPUs und Mobil-SoCs will Intel seine Geschäftsbeziehungen mit Xiaomi festigen und die eigenen Produkte in weitere Mobilgeräte der Chinesen einbringen.

Danke an Thomas für den Hinweis!
 
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Marktanteile: Windows 10 verfehlt 10 Prozent

reported by doelf, Montag der 04.01.2016, 15:17:54
Im Dezember 2015 ist Windows 10 knapp an der 10-Prozent-Marke gescheitert: Mit einem Marktanteil von 9,96 (+0,96) Prozent bleibt der Hoffnungsträger aus Redmond hinter Windows 8.1, dessen Verbreitung nur leicht auf 10,30 Prozent (-0,85) zurückgegangen ist, auf dem undankbaren vierten Rang. Davor finden wir Windows XP auf dem zweiten Platz sowie Windows 7 auf der Spitzenposition.

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Während es für Windows XP nochmals um 0,34 Punkte hoch auf 10,93 Prozent geht, ist der Marktanteil von Windows 7 um 0,43 Punkte auf 55,68 Prozent gefallen. Rang fünf belegt Mac OS X 10.11 (El Capitan), welches mit 2,99 Prozent (+0,33) an Windows 8 mit 2,76 Prozent (-0,12) vorbeiziehen konnte. Es folgen Mac OS X 10.10 (Yosemite) mit 2,23 Prozent (-0,22), Linux mit 1,66 Prozent (+0,04) und Windows Vista mit 1,62 Prozent (+0,01). Alle andere Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisiert lassen.
 
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Arbeitsspeicher: Preise über den Jahreswechsel stabil

reported by doelf, Sonntag der 03.01.2016, 21:11:04
Der seit Anfang 2015 andauernde Preisverfall für DRAM-Chips am Spotmarkt in Taiwan ist zum Jahreswechsel beinahe zum Stillstand gekommen. Während die Kurse der 4Gb-DDR4-Chips nochmals um 1,62 Prozent nachgegeben haben, sind die meisten DDR3-Chips um weniger als ein Prozent billiger geworden. Betrachtet man das gesamte Jahr 2015, so haben die DDR3-Chips rund 50 Prozent ihres Wertes eingebüßt.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,0861 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 0,07 Prozent über dem Wechselkurs von Mitte Dezember. Im Verlauf des vergangenen Jahres hat der Euro allerdings 10,25 Prozent auf den US-Dollar verloren, denn am 1. Januar 2015 war ein Euro noch 1,2102 US-Dollar wert gewesen. Somit verschlingen die Wechselkursschwankungen einen gehörigen Batzen des Preisvorteils.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Wochen und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung des vergangenen Jahres:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 2,185 US-Dollar (-1,62%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 1,871 US-Dollar (-0,37%) [-49,19%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,640 US-Dollar (-0,91%) [-51,20%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,138 US-Dollar (-0,52%) [-35,01%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,125 US-Dollar (-0,53%) [-49,10%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,714 US-Dollar (-3,64%) [-57,45%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Adobe bessert ActiveX-Ausgabe des Flash Players nach

reported by doelf, Samstag der 02.01.2016, 17:59:41
Adobe hatte am 28. Dezember 2015 seine Programme Flash Player und AIR aktualisiert und dabei 19 kritische Schwachstellen behoben. Bei der ActiveX-Version hatte sich allerdings ein Fehler eingeschlichen, der ausschließlich bei Applikationen mit eingebettetem Flash Player auftritt. Statt der Flash-Inhalte zeigen diese nämlich nur einen weißen oder schwarzen Bildschirm an.

Für Windows XP, Vista und 7 hat Adobe inzwischen den Flash Player 20.0.0.270 freigegeben, welcher das Problem beseitigt. Unter Windows 8.x und 10 sieht das anders aus, denn dort kümmert sich Microsoft um die Bereitstellung der ActiveX-Ausgabe des Flash Players. Laut Adobe arbeitet man derzeit zusammen mit Microsoft an einer Lösung für Windows 8.x und 10, diese ist bisher aber noch nicht verfügbar.

Nutzen wir die Gelegenheit, um einen kurzen Blick auf die 19 Sicherheitslücken zu werfen, die Adobe kurz vor dem Jahreswechsel behoben hatte. Adobe bewertet diese Fehler als kritisch und zumindest eine der Schwachstellen (CVE-2015-8651) wird für gezielte Angriffe missbraucht. 13 der 19 Sicherheitslücken entstehen dadurch, dass auf bereits aus dem Speicher entfernte Objekte zugegriffen wird. Dabei können Angreifer Schadcode im Arbeitsspeicher platzieren und diesen auch ausführen. Ähnlich verhält es sich bei vier Speichermanipulationen, einem Ganzzahlenüberlauf und einer Typenverwechslung. Bei CVE-2015-8651, also der Schwachstelle, die bereits angegriffen wird, handelt es sich um den Ganzzahlenüberlauf.

Download: Danke an Thomas für den Hinweis!
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Jolla: Nur wenige werden ihr Tablet bekommen

reported by doelf, Freitag der 01.01.2016, 19:51:15
Nach einem turbulenten Jahresabschluss hat das finnische Unternehmen Jolla Ltd, welches ein Smartphone und ein Tablet mit dem hauseigenen Sailfish OS vertreibt, einen Neujahrsgruß auf seiner Webseite veröffentlicht. Die gute Nachricht: Noch Anfang 2016 sollen weitere Unterstützer ihr Tablet erhalten. Die schlechte: Es werden nicht viele Tablets sein und weitere Lieferungen wird es nicht geben.

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Wir blicken zurück: Im November 2014 hatte Jolla seine Pläne für das erste Tablet auf Basis von Sailfish OS 2.0 angekündigt und die notwendige Finanzierung binnen weniger Stunden per Crowdfunding sichern können. Im Februar 2015 ging die Finanzierung in eine zweite Runde, denn Jolla hatte bei Akku und Flash-Speicher nachgelegt. Insgesamt wurden für das Tablet knapp drei Millionen US-Dollar eingesammelt.

Danach mussten die Unterstützer Geduld aufbringen, denn die Auslieferung ließ auf sich warten. Nachdem die Finnen im November eine kleine Auflage verschickt hatten, platzte eine Finanzierungsrunde und Jolla musste Gläubigerschutz beantragen und den Großteil seiner Mitarbeiter freistellen. Kurz vor Weihnachten war die Firma dann gerettet, doch das Schicksal des Tablets hing weiterhin am seidenen Faden: Die Projektkosten belaufen sich auf mehr als vier Millionen US-Dollar, so dass ein Verlust von rund 1,5 Millionen US-Dollar aufgelaufen ist.

Nun steht fest: Einige Unterstützer der ersten Finanzierungsrunde werden ihr Tablet Anfang 2016 endlich in den Händen halten können. Jolla nennt zwar keine konkreten Stückzahlen, spricht aber von einer kleinen Auflage. Danach wird es keine weitere Lieferung des Tablets mehr geben. Die Mehrzahl der Unterstützer wird das Gerät also nicht bekommen. Jollas PR-Chef Juhani Lassila betont allerdings, dass niemand leer ausgehend wird. Es könnte sogar eine positive Überraschung geben. Weitere Details sollen demnächst folgen.
Quelle: blog.jolla.com
 
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Hallo 2016!

reported by doelf, Freitag der 01.01.2016, 15:27:28
Wir wünschen allen unseren Lesern Gesundheit, Glück und Erfolg im Jahr 2016! Weniger Kriege und Krisen wären recht nett, selbst wenn dies in der deutschen Waffenindustrie den einen oder anderen Arbeitsplatz kosten würde. Natürlich könnten sich die entsprechenden Firmen einfach neu orientieren und mal etwas Konstruktives produzieren - "Schwerter zu Pflugscharen" schlägt schon der Prophet Micha in der Bibel1 vor.

Mehr Ehrlichkeit - hallo VW2 - und Toleranz - ja, ich meine die Lügenbolde und Aufgwigler von Pegida3 - wären auch nicht schlecht. Schon Charles Dickens warnte in seiner 1843 veröffentlichten und in den vergagenen Wochen in vielen unterschiedlichen Interpretationen ausgestrahlten Weihnachtsgeschichte vor den tragischen Kindern der Menscheit namens Dummheit und Mangel, aus denen letztendlich Elend und Gewalt entsteht. Um die Krisen der Welt zu bekämpfen, muss man keine Boben abwerfen, sondern Dummheit und Mangel vertreiben. Leider wurde diese Erkenntnis in den letzten Jahrzehnten sträflich vernachlässigt. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies 2016 endlich ändern wird.

Allerdings sollten unsere Politiker und Behörden davon absehen, ständig neues Wasser auf den Mahlstein der Dummheit gießen. An Autobahnkontrollpunkten über Wochen für Staus zu sorgen, mit Maschinengewehren bewaffnete und völlig vermummte Anti-Terror-Einheiten aufmaschieren zu lassen und immer wieder Veranstaltungen abzusagen, nur weil irgendein alles andere als konkreter Verdacht im Raum steht oder irgendein ausländischer Geheimdienst mal wieder einen nebulösen Tipp gegeben hat, ist kontraproduktiv. Damit erzeugt man nur dauerhafte Angst und Verunsicherung, ohne dass die Terroristen auch nur einen einzigen Finger rühren müssen. Zuweilen kann man sich nur schwer des Eindrucks erwehren, dass eine gewisse Strategie hinter den vagen Aussagen bestimmter Politiker steckt. Wenn sich ein Bundesinnenminister in einer Pressekonfernz vor die Fernsehkameras setzt und den Bürgern mitteilt, dass er ihnen nichts zu sagen habe, da er sie nicht verunsichern wolle, so lässt sich dies beim besten Willen nicht mehr alleine mit Ungeschick und Unfähigkeit erklären.

So schrecklich die Terroranschläge des Jahres 2015 auch waren, ihre politischen und gesellschaftlichen Folgen sind viel weitreichender und tragischer. In Anbetracht der Ereignisse von Paris, scheinen extraordinäre Maßnahmen wie ein Ausnahmezustand, der mit einer umfangreichen Beschränkung der bürgerlichen Freiheiten einhergeht, plötzlich gesellschaftsfähig geworden zu sein. Der Schutz vor staatlicher Überwachung, immerhin ein Menschenrecht, wird von unseren demokratisch gewählten Politikern inzwischen als ein lästiger Wunschgedanke abgetan, den man sich angesichts der harten Realitäten nicht mehr leisten könne. Und die meisten Bürger scheinen dieser Auffassung - und das ist wohl die mit Abstand erschreckenste Erkenntnis des letzten Jahres - zuzustimmen. Scheiß auf die Freiheit, Hauptsache wir fliegen nicht in die Luft. Google und Konsorten sammeln ja eh all unsere Daten, warum also nicht auch BND4 und NSA5. Wir haben ja sowieso nichts zu verbergen. Doch, das haben wir. Alle. Ausnahmslos. Sowohl vor Firmen wie Apple, Google und Microsoft als auch vor staatlichen Behörden und insbesondere vor Geheimdiensten, die für sich in Anspruch nehmen, zum Wohle des Staates außerhalb des Rechtssystems agieren zu dürfen.

Zum Abschluss möchte ich dem Jahr 2016 noch drei Zitate mit auf den Weg geben. Sie stammen von zwei amerikanischen Staatsmännern, deren Weitsicht bis in unsere Zeit reicht und die uns daran erinnern, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Freiheit muss nicht nur erkämpft, sondern auch verteidigt werden. Und zwar nicht nur gegen Feinde von Außen, sondern auch gegen Angriffe aus dem Inneren.

"Wer wesentliche Freiheit aufgeben kann um eine geringfügige bloß jeweilige Sicherheit zu bewirken, verdient weder Freiheit, noch Sicherheit."
Benjamin Franklin (1706-1790)

"Die Freiheit einer Demokratie ist nicht sicher, wenn die Menschen das Wachstum privater Macht bis zu dem Punkt tolerieren, da sie stärker wird als der demokratische Staat selbst."
"Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst."
Franklin D. Roosevelt (1882-1945)

1 Die Bibel ist ein dickes Buch, das ein gewisser Gideon in zahlreichen Hotelschubladen vergessen hat. Sehr gläubig und belesen, der gute Mann, aber auch extrem vergesslich!
2 VW ist eine bekannte deutsche Software-Firma, die bei der Anpassung ihrer optionalen Hardware (Automobile) in den vergangenen Jahren gravierende Probleme hatte.
3 Pegida ist eine Ansammlung besorgniserregender Bürger, die ausschließlich auf Lautstärke anstatt auf Inhalte und Argumente setzt.
4 Der Bundesnachrichtendienst ist nachweislich ein schlecht überwachter bzw. kontrollierter Geheimdienst made in Germany.
5 Die NSA ist ein US-amerikanische Auslandsgeheimdienst, der seit Jahren unter unbehandelten Allmachtsfantasien leidet.
 
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