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Intel 300 Series

News-Archiv: Januar 2017

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AMD verringert seine Verluste, Produkte im Zeitplan

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 23:34:33

Minimalziel erreicht: Laut Firmenchefin Dr. Lisa Su liegt AMD wieder auf Kurs und die neuen Produkte für 2017 im Fahrplan. Doch wie so oft, wenn große Neuerungen vor ihrer Markteinführung stehen, schwächelt die Nachfrage für die aktuellen Produktreihen. Und so ist AMDs Umsatz im Abschlussquartal zumindest sequentiell gesunken.

Mit 1,106 Milliarden US-Dollar lag der Umsatz im vierten Quartal 2016 zwar um 15,45 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums, blieb zugleich aber auch um 15,38 Prozent unter der Vorgabe des dritten Quartals. Der operative Verlust (GAAP) ist im Jahresvergleich von 49 Millionen auf 3 Millionen US-Dollar geschrumpft, im dritten Quartal 2016 hatte AMD einen deutlich höheren Fehlbetrag von 293 Millionen US-Dollar ausweisen müssen. Auch der Nettoverlust (GAAP) ist von 102 Millionen auf 51 Millionen gesunken, während das dritte Quartal 2016 noch ein Minus von 406 Millionen US-Dollar eingefahren hatte. Je Aktie ergab sich ein Verlust (GAAP) von 6 Cent (Q4/2015: 13 Cent; Q3/2016: 50 Cent).

Mit 4,272 Milliarden US-Dollar übertraf 2016 den Umsatz des Vorjahres um 7,04 Prozent. Der operative Verlust (GAAP) konnte von 481 Millionen auf 372 Millionen US-Dollar verringert werden und auch der Nettoverlust (GAAP) ist von 660 Millionen auf 497 Millionen US-Dollar gesunken. Der Verlust je Aktie belief sich 2016 auf 60 Cent nach 84 Cent im Jahr 2015.

AMDs traditionelles Kerngeschäft mit Prozessoren und Grafiklösungen generierte 2016 einen Jahresumsatz von 1,967 Milliarden US-Dollar (+8,98%), fuhr aber auch einen operativen Verlust in Höhe von 238 Millionen US-Dollar ein. Die Sparte "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" erreichte mit 2,305 Milliarden US-Dollar (+5,44%) den höheren Umsatz und konnte zudem einen operativen Gewinn von 283 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Aber es gibt auch Lichtblicke für AMDs PC-Geschäft: Mit 600 Millionen US-Dollar erreichte es im Schlussquartal den höheren Umsatz, während "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" lediglich auf 506 Millionen US-Dollar kam.

Sollte Ryzen gut einschlagen und auch die neuen Grafikchips zünden, könnte AMD in diesem Jahr endlich auf die Erfolgsspur zurückfinden. Für den PC-Markt und uns Käufer wäre dies ein Segen, denn Intels in Stein gemeißelten Preise würden dann endlich wieder bröckeln.

Quelle: ir.amd.com
 
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Fallout 4 v1.9: HD-Texturen, Mods und Unterstützung für die PS4 Pro

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 22:54:10

Schon nächste Woche will Bethesda das Update 1.9 für "Fallout 4" freigeben. Dieses verspricht ein hochauflösendes Texturpaket für PCs, die Möglichkeit zur Modifizierung von Inhalten sowie Unterstützung für Sonys PlayStation 4 Pro. Auch die "Skyrim Special Edition" soll in der kommenden Woche veröffentlicht werden, inklusive Mod- und PS4-Pro-Unterstützung.

"Fallout 4" soll auf der PS4 Pro mit einer nativen Auflösung von 1440p laufen, verbesserte Strahlenbüschel (God rays) sowie eine höhere Sichtweite für Bäume, Gras, Objekte und Computergegner bieten. PC-Nutzer dürfen sich auf hochauflösende Texturen freuen, sofern noch 58 GB auf der Festplatte frei sind. Bethesda empfiehlt Windows 7 64-Bit oder höher, einen Intel Core i7-5820K oder besser, eine GeForce GTX 1080 oder schneller sowie mindestens 8 GiB RAM. Sollte die eigene Mühle zu schwach sein, lassen sich die HD-Texturen im Startmenü des Spiels wieder deaktivieren.

Quelle: bethesda.net
 
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Resident Evil 7: Kopierschutz nach fünf Tagen geknackt

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 22:39:05

Eigentlich sollte die aus Österreich stammende "Anti-Tamper-Technologie" namens Denuvo das Kopieren von Spielen so gut wie unmöglich machen. Doch beim kürzlich erschienenen "Resident Evil 7" dauerte es nur fünf Tage, bis er Kopierschutz geknackt war. Damit ist auch dieser Kopierschutz wieder das, was seine Vorgänger schon waren: Eine nervige Gängelung ehrlicher Käufer, während Software-Diebe darüber lachen.

Streng genommen ist Denuvo kein richtiges DRM-System, sondern soll vielmehr die Manipulation von Dateien, die zum DRM-System gehören, verhindern. Dies funktionierte anfangs recht gut, doch inzwischen scheint der Mechanismus keinen echten Mehrwert zu bieten. Zuvor war Denuvo bereits in den Spielen "The Climb", "Inside" und "Doom" geknackt wurden, woraufhin die jeweiligen Herausgeber - Crytek, Playdead und Bethesda - den zusätzlichen Schutz entfernt hatten. Eventuell wird dies ja auch bei "Resident Evil 7" geschehen.

 
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Kyocera rafre: Einseifen, abspülen, Smartphone sauber

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 17:27:28

Die japanische Kyocera Corporation hat ein neues Smartphone vorgestellt, dass nicht nur gegen Tropf- oder Sprühwasser geschützt ist, sondern auch Wasserstrahlen aus beliebigen Richtungen (IP X5) sowie ein dauerhaftes Eintauchen (IP X8) in Wasser übersteht. Zudem ist das Telefon vor Staubablagerungen im Innern geschützt (IP 5X) und erträgt Stöße gemäß der US-amerikanische Militärnorm MIL-STD-810G (Methode 516.7). Zum Säubern empfiehlt Kyocera Wasser und Seife.

Kyoceras rafre, welches wahlweise in klarem Weiß, bleichem Pink oder leichten Blau erhältlich ist, ist das weltweit erste Smartphone, welches man nach einer solchen Reinigung weiterverwenden kann. Besonders praktisch: Auch während der Reinigung kann man das Gerät nutzen, denn der Touchscreen funktioniert sogar unter Wasser oder wenn der Benutzer Handschuhe trägt. Wie die Farben bereits andeuten, ist das rafre nicht für die Baustelle, sondern eher für die Küche gedacht. Hier profitiert es von seiner Koch-App, die Rezepte anzeigt und eine Eieruhr (Timer) umfasst. Alternativ zur Berührung lässt sich die App auch mit Gesten bedienen.

Ein echtes Highlight ist der proprietäre "Smart Sonic Receiver", durch den Kyocera auf einen herkömmlichen Lautsprecher verzichten kann. Der Ton wird mit Hilfe von Vibrationen direkt über das Display erzeugt, was nicht nur das Problem der Dichtigkeit löst, sondern auch das Positionieren des Geräts am Ohr erleichtert. Der 16 GB große Speicher lässt sich erstaunlicherweise per microSD-Karte um 200 GB erweitern und es soll auch einen Kopfhöreranschluss geben. Beides lässt sich bei einem wasserdichten Gerät nur schwer umsetzen. Der Arbeitsspeicher fasst 2 GiB und die Batterie leistet 3.000 mAh. Die Laufzeiten sind noch unbekannt.

Das Telefon besitzt ein fünf Zoll großes Display mit HD-Auflösung und zwei Kameras. Die Hauptkamera bringt es auf 13 und die Frontkamera auf 5 Megapixel. Neben 4G LTE und WiMAX2+ bietet das Telefon Wireless-LAN gemäß IEEE802.11a/b/g/n/ac und Bluetooth 4.2. Beim Betriebssystem vertrauen die Japaner auf Android 7.0 (Nougat). Kyoceras rafre misst 71 x 142 x 10,4 mm und bringt 158 g auf die Waage. Es soll ab März 2017 in Japan verkauft werden, eine Markteinführung in Europa ist derzeit nicht geplant.

 
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Android 7.1.2 (Nougat): Ohne Nexus 6 und 9

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 12:29:54

Android-Chefentwickler Dave Burke hat die erste öffentliche Beta-Version von Android 7.1.2 (Nougat) angekündigt. Diese wird seit gestern an geeignete Geräte, die für das Beta-Programm angemeldet sind, ausgeliefert. Nicht geeignet sind die Modelle Nexus 6 und 9, die kein Upgrade auf Android 7.1.2 erhalten werden.

Bereits verfügbar ist Android 7.1.2 Beta 1 für die Modelle Pixel, Pixel XL, Nexus 5X, Nexus Player und Pixel C. Eine Fassung für das Nexus 6P befindet sich noch in Vorbereitung, soll aber in Kürze folgen. Leer ausgehen werden das Phablet Nexus 6 und Tablet Nexus 9. Google hatte das Nexus 6 am 29. Oktober 2014 auf den Markt gebracht, das Nexus 9 folgte am 3. November 2014. Googles zweijährige Versorgung mit Versions-Updates endete somit schon im Oktober 2016. Bis Ende 2017 sollen Nexus 6 und 9 aber zumindest noch Sicherheits-Updates bekommen.

Laut Burke handelt es sich bei Android 7.1.2 um eine Wartungs-Version, die Feinschliff, Optimierungen sowie Fehlerkorrekturen enthalten soll. Es wird wohl auch ein paar Verbesserungen geben, doch auf Details geht der Chefentwickler nicht ein. Obwohl Burke seinen Beitrag mit "Die nächste Wartungsversion für Android Nougat -- 7.1.2 -- ist gleich um die Ecke!" einleitet, wird es bis zur Veröffentlichung noch "ein paar Monate" dauern. Und Smartphones und Tablets von Drittherstellern werden wohl noch deutlich länger auf Android 7.1.2 warten müssen.

 
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Windows 10 Insider Preview Build 15019 für PCs

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 10:49:08

Microsoft hat einen weiteren Insider Preview Build von Windows 10 für Insider im Fast-Ring veröffentlicht. Es handelt sich um den Build 15019, der sich ausschließlich an PCs richtet. Beim Download ist weiterhin Geduld gefragt, denn die Fortschrittsanzeige funktioniert nicht und bleibt zumeist auf 0 Prozent stehen. Sollte der Download gar nicht anlaufen, muss man die Dienste "Windows Update" und "Delivery Optimization" manuell stoppen und den Rechner im Anschluss neu starten.

Noch mehr nervige Fehler
Nach wie vor verursacht der Dienst Spectrum.exe dauerhaft Probleme wie Audio-Aussetzer, ständige Zugriffe auf die Datenträger und Abstürze von Edge beim Öffnen der Konfiguration. Um den Fehler zu beheben, muss man das Verzeichnis C:ProgramDataMicrosoftSpectrumPersistedSpatialAnchors löschen und den Rechner im Anschluss neu starten. Neue Sicherheitsfunktionen verhindern den Zugriff auf diverse Webseiten von Google. Edge kann die betroffenen Seiten nur noch im InPrivate-Modus öffnen. Auch die Erweiterungen des Webbrowsers sind derzeit ohne Funktion, der Aufruf der Entwicklerwerkzeuge über die Taste F12 lässt das Programm abstürzen oder hängen und "Element untersuchen" sowie "Quellcode anzeigen" funktionieren ebenfalls nicht. Es gibt auch Probleme mit WiFi-Netzwerken, die auf eine eigene Willkommens- oder Anmeldeseite umleiten (Captive Portal), und unter "Update und Sicherheit" verweist Windows selbst dann auf eine Systemverwaltung durch eine Organisation, wenn dies gar nicht der Fall ist.

Probleme mit Spielen
Beim Build 15019 sorgen neue Gaming-Verbesserungen für Probleme mit etlichen Spielen. Viele beliebte Titel stürzen gleich beim Start ab oder zeigen nur einen schwarzen Bildschirm an - bisher gibt es dafür leider noch kein Gegenmittel. Die Fenster einiger 32-Bit-Spiele werden nach Klicks auf bestimmte Elemente minimiert und lassen sich danach auch nicht wiederherstellen. Der "Game Mode" ist standardmäßig systemweit aktiviert, wird in den Einstellungen aber als deaktiviert angezeigt. Versucht man ihn zu aktivieren, wechselt die Anzeige auf "an", doch der "Game Mode" ist dann aus. Wer sein Spiel live per Spielleiste (Game Bar) über Beam streamen möchte (Details hierzu folgen im nächsten Absatz), muss dies zuvor in den Datenschutz-Einstellungen erlauben. Abhängig von der Hardware flackert das Vorschaufenster der Übertragung grün, bei den Empfängern sollte das Bild aber fehlerfrei ankommen.

Neuerungen für Spiele
Das Game-Streaming über Beam wurde mit dem Build 15019 in Windows 10 integriert und steht neben PCs auch auf der Xbox One zur Verfügung. Gestartet wird die Übertragung über die Spielleiste (Windowstaste + G). In den Einstellungen findet sich die neue Kategorie "Gaming", welche mit dem Xbox-Logo versehen wurde. Aktuell lassen sich dort Spielleiste, GameDVR, Game Mode sowie Broadcasting und Streaming konfigurieren, weitere Optionen sollen folgen. 17 Spiele zusätzliche Spiele - "Battlefield 3", "Call of Duty: Black Ops 2", "Call of Duty: Black Ops 2 - Zombies", "FIFA 14", "FIFA 17", "FIFA Manager 14", "Grim Dawn", "Guild Wars 2", "Left 4 Dead 2", "MapleStory", "Paragon", "Payday 2", "Rocket League", "The Elder Scrolls Online", "The Sims 4", "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" und "Warface" - unterstützen den Vollbild-Modus im Zusammenspiel mit der Spielleiste.

Weitere Neuerungen
Microsoft Edge kann nun eBooks vorlesen (auch in deutscher Sprache) und zeigt neue bunte Emojis an - ja, selbst der freundliche Scheißhaufen ist jetzt kackbraun! Im Rahmen der Bemühungen um ein besseres Out-Of-Box-Experience (OOBE) wurde die Datenschutzkonfiguration in der Erstkonfiguration überarbeitet, man kann sich mit Netzwerken verbinden, die auf eine feste Willkommens- oder Anmeldeseite umleiten (Captive Portal), und die Integration eines Microsoft Account (MSA) wurde umgestaltet. Auch die Anmeldung über Windows Hello wurde neu gestaltet, die Sprachbeschreibungen klingen professioneller und für Menschen mit Hörproblemen gibt es Untertitel. Aus Blaulicht wurde Nachtlicht, denn der reduzierte Blauanteil bei der Bildausgabe soll Schlafstörungen verhindern. Im Erweiterten Sitzungsmodus von Hyper-V kann man das Fenster der virtuellen Maschine größer oder kleiner ziehen und Download-Fortschritte werden jetzt im Action Center angezeigt.

 
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Für Mutige: Ubuntu 17.04 (Zesty Zapus) Alpha 2

reported by doelf, Montag der 30.01.2017, 17:32:13

Am 2. Februar 2017 wird das LTS-Update 16.04.2 (Xenial Xerus) das Ubuntu-Jahr einläuten und den "Rolling HWE Kernel" 4.8 von Ubuntu 16.10 (Yakkety Yak) übernehmen. Am 13. April 2017 soll dann Ubuntu 17.04 (Zesty Zapus) mit dem Linux-Kernel 4.10 folgen, hierbei handelt es sich aber um keine LTS-Ausgabe. Wer will, kann schon mal die zweite Alpha-Version von "Zesty Zapus" ausprobieren.

Ubuntu 17.04 wird nur über einen Zeitraum von neun Monaten gepflegt, schon im Januar 2018 wird diese Version als veraltet gelten. Wer sich langfristig binden will, sollte daher lieber zu Ubuntu 16.04.1 LTS oder gleich zum kommenden 16.04.2 LTS greifen. Aktuell verwendet Ubuntu 17.04 den Kernel 4.9, es wird aber erwartet, dass die finale Fassung den Kernel 4.10 nutzen wird. Während Ubuntu selbst auf Unity 8 setzen wird, bieten die Schwester-Distributionen eine breite Auswahl an Desktops wie MATE 1.17.2, KDE Plasma 5 mit den KDE Applications 16.12.1, GNOME 3.22, LXDE oder Budgie v10.2.9. Bis zur finalen Version soll auch der LXDE-Nachfolger LXQt auf Basis der Grafikbibliothek Qt 5 fertig sein, das LXDE-Team bereitet diesen momentan vor.

Downloads:
Noch ein Wort zu den Downloads: Von Ubuntu gibt es während der Alpha-Phase nur Daily Builds, die übrigen Geschmacksrichtungen befinden sich auf dem Stand Alpha 2. Kurioserweise wurde diesmal keine erste Alpha-Ausgabe veröffentlicht. Es sei an dieser Stelle betont, dass es sich bei Alpha-Versionen um sehr frühe Veröffentlichungen handelt, die noch zahlreiche Fehler enthalten und die auf einigen Systemen gar nicht laufen werden. Idealerweise testet man solche Versionen auf einer virtuellen Maschine und niemals auf dem primären Arbeitsrechner!

 
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Datenweitergabe: Verbraucherschützer haben WhatsApp verklagt

reported by doelf, Montag der 30.01.2017, 14:51:56

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat beim Landgericht Berlin eine Klage gegen WhatsApp eingereicht. Als Grund nennen die Verbraucherschützer die widerrechtliche Datenweitergabe an die Konzernmutter Facebook. Bereits im September 2016 hatte der vzbv WhatsApp abgemahnt, doch das Unternehmen wollte keine Unterlassungserklärung abgeben. Nun haben die Gerichte zu entscheiden, ob sich Facebook an frühere Zusicherungen halten muss.

Neue Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen
Der Konflikt entsprang aufgrund neuer Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen, welche WhatsApp im August 2016 eingeführt hatte. In diesen räumt sich die Firma das Recht ein, die Daten ihrer Benutzern und deren Kontakte an den Mutterkonzern Facebook weiterzureichen. Laut WhatsApp dient dies der Verbesserung von Infrastruktur und Zustellsystemen, der Analyse des Nutzerverhaltens sowie der Bekämpfung von Spam, Missbrauch bzw. Verletzungshandlungen. Und natürlich sollen auch Facebooks Werbekunden von den Nutzerdaten profitieren.

Alte Versprechen
Doch während WhatsApp bisher ein gutes Datenschutzniveau hatte, war das von Facebook schon immer unterirdisch. Im Jahr 2014 ermahnte die US-Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) die beiden Firmen angesichts der bevorstehenden Übernahme, dass sie getätigte Versprechen in Hinblick auf den Datenschutz auch zukünftig zu halten hätten:

"We want to make clear that, regardless of the acquisition, WhatsApp must continue to honor these promises to consumers. Further, if the acquisition is completed and WhatsApp fails to honor these promises, both companies could be in violation of Section 5 of the Federal Trade Commission (FTC) Act and, potentially, the FTC's order against Facebook."
Beide Firmen erklärten damals, dass sich für ihre Benutzer nichts verändern würde und WhatsApp auch nach der Übernahme eigenständig bleibe. Ein Bruch der Datenschutzversprechungen kann laut FTC zu einer empfindlichen Strafe für Facebook führen. Um das zu vermeiden, räumte WhatsApp seinen Bestandskunden eine zeitlich begrenzte Opt-Out-Möglichkeit an. Für Neukunden gab es diese Wahlmöglichkeit nicht.

Rechtliche Maßnahmen und Teilrückzieher
Ende Sepetmber 2016 untersagte Hamburgs Datenschutzbeauftragter den Datenabgleich und verlangte die Löschung bereits übermittelter Daten. Nach einem Urteil, welches der Europäische Gerichtshof im Juli gefällt hatte, muss Facebook nationales Datenschutzrecht von EU-Staaten einhalten. Voraussetzung hierfür ist die Existenz einer nationalen Niederlassung, welche die Daten verarbeitet. Im Falle Facebooks gibt es eine Niederlassung in Hamburg, über die das deutschsprachige Werbegeschäft abgewickelt wird. Als dann auch andere EU-Staaten gegen die Datenweitergabe vorgingen, setzte Facebook die Verwendung der Daten teilweise aus.

Was wird überhaupt noch weitergegeben?
Facebook hat bisher nur erklärt, im Falle von EU-Bürgern vorerst freiwillig auf die Verwendung der WhatsApp-Daten verzichten zu wollen. Dass man Daten nicht verwendet, bedeutet indes nicht, dass deren Erhebung oder deren Abgleich eingestellt wurde. Zudem wurde der Chat-Dienst ausdrücklich ausgeklammert, hier findet weiterhin ein Datenabgleich "zur SPAM-Bekämpfung" statt. Und natürlich kann Facebook diese freiwillige Maßnahme jederzeit beenden und das auch ohne vorherige Ankündigung. Eine endgültige Klärung ist daher unabdingbar.

Quelle: www.vzbv.de
 
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LibreOffice 5.3.0 RC 3 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 30.01.2017, 13:35:24

Der dritte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.3.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieser behebt nochmals 13 Fehler, nachdem die ersten beiden Release Candidates 68 bzw. 60 und die beiden Beta-Versionen 297 bzw. 70 Korrekturen vorgenommen hatten. Seit dem Ende der Alpha-Phase wurden somit 508 Bugs erledigt. Abgesehen von Korrekturen bringt LibreOffice 5.3.0 viele neue Funktionen und Verbesserungen wie einen sicheren Modus, welcher bei der Problembehebung hilft.

Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Ist er aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt. Zu den Menüpunkten werden jetzt die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt (dies kann deaktiviert werden) und die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster".

Für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji". Neben "Öffnen" gibt es nun auch den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt auch eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.22 gebracht und die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS wurden weiter verbessert.

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Erstmals kann man Kapitälchen (Small Capitals), also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, nutzen und die am Dokument vorgenommenen Änderungen lassen sich bequem in der Seitenleiste verwalten. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an. Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, die Liste der zur Auswahl stehenden Funktion lässt sich durchsuchen und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Im Menü "Ansicht" kann man zwischen dem bekannten Layout mit zwei Werkzeugleisten und einem neuen mit einer einzelnen Leiste wechseln. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0 RC 3

 
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LibreOffice 5.2.5 ist fertig

reported by doelf, Montag der 30.01.2017, 13:25:19

Die finale Version von LibreOffice 5.2.5 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Wer bereits den ersten Veröffentlichungskandidaten installiert hat, muss die finale Fassung nicht erneut herunterladen, denn die beiden Installationspakete sind absolut identisch.

LibreOffice 5.2.5 bringt keine neuen Funktionen und beschränkt sich stattdessen auf Fehlerkorrekturen. Da noch keine aktualisierten Versionshinweise vorliegen, können wir leider nicht sagen, welche bzw. wie viele Bugs dieses Update erledigt. Dafür haben wir noch einen Tipp: Die 64-Bit-Version für Windows findet sich auf der Download-Seite im Abschnitt "Operating Systems". Standardmäßig wird Windows-Nutzern nämlich nur die 32-Bit-Ausgabe angeboten.

Download: LibreOffice 5.2.5

 
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Mobilfunkanbieter Blau verschenkt Datenpakete

reported by doelf, Samstag der 28.01.2017, 20:11:42

Der Mobilfunkanbieter Blau verschenkt aktuell Datenpakete mit einem Volumen von 500 MB. Als ehemaliger simyo-Kunde wurde meine Zweitkarte, die von mir ausschließlich zum Telefonieren verwendet wird, letzte Nacht beglückt. Ganz freiwillig scheint man die Geschenke aber nicht zu verteilen, denn das Social-Media-Team von Blau spricht von einer "Störung".

Die SMS traf gegen Mitternacht ein, sie kam vom "Blau Team" und lautet:

"Lieber Blau Kunde, für Sie wurde aktiviert: Surf-Zusatzpaket 500 MB. Laufzeit: 27.01.2017 bis 27.02.2017. Ihr Blau Team."
Ein Blick in das katastrophal unübersichtliche Kundenportal von Blau bestätigt dies: Das "Surf-Zusatzpaket 500 MB" wird als gebucht angezeigt und soll sich nach einem Monat automatisch deaktivieren. Blau nennt keinen Preis für das Paket und es wurde bisher auch nichts in meinem Guthaben verbucht. Da Blaus Kundendienst mal wieder nicht zu erreichen ist, habe ich das Blau-Kundenportal auf Facebook aufgesucht. Dort hatte die Kunden Nadine das gleiche Problem und erhielt folgende Antwort:
"Hallo Nadine, wir haben gerade eine Störung, dass automatisch Datenvolumen kostenfrei dazugebucht wird. Ich gehe davon aus, dass dies automatisch bereinigt wird. Ansonsten melde dich bei unserer Kundenbetreuung dazu. LG, Tobias"
Ganz freiwillig scheint die Geschenkaktion also nicht zu sein. Wir bleiben am Ball...

 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht RC 4

reported by doelf, Freitag der 27.01.2017, 18:22:01

Der vierte Veröffentlichungskandidat von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt seit heute zum Download bereit und bringt weitere Optimierungen für die neuen Standard-Skins "Estuary" und "Estouchy" und die Web-Oberfläche "Chorus2". Kodi 17 soll unter Android 7 zuverlässiger starten und unter Windows besser mit fehlerhaften Grafiktreibern zurechtkommen. Die Favoriten sollen sich zuverlässiger aktualisieren und es wurden Probleme rund um die Installation und Deinstallation von Add-ons behoben. Auch überlange Timeouts bei bestimmten Audio-Streams wurden korrigiert.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. In den vergangenen Wochen und Monaten wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

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Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Aktuell gibt es noch kein Veröffentlichungsdatum für die finale Version 17.

Download: Kodi 17 (Krypton) RC 4

 
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Au-Ja.de für Leseansicht des Firefox optimiert

reported by doelf, Freitag der 27.01.2017, 16:28:05

Seit der Version 51.0 kann man die Leseansicht des Firefox auf Au-Ja.de ohne den Umweg über "about:reader?url=" verwenden. Allerdings zeigten sich im Praxisbetrieb ein paar Unschönheiten wie fehlende Umbrüche und die Abwesenheit der Überschrift. Mit einem Software-Update für unser CMS haben wir diese Fehler heute behoben.

Den einen oder anderen Webmaster mag es interessieren, dass der Lesemodus des Firefox sämtliche Überschriften der Klassen <h1> und <h2> ignoriert. Auch <h3> und höher werden nicht immer berücksichtigt, insbesondere wenn sie im <article>-Bereich unter <title> stehen. Stattdessen wertet der Lesemodus lieber den Seitentitel aus oder priorisiert "<meta property="og:title" content=", sofern vorhanden. Wir haben unsere Nachrichtenseiten entsprechend angepasst und können nun das folgende Benutzererlebnis (diesen PR-Bergriff mussten wir jetzt einfach auch mal missbrauchen) bieten:

Leseansicht des Firefox

Wie man sieht, ist die Leseansicht schön aufgeräumt und komplett werbefrei, aufgrund der fehlenden Navigation ersetzt sie aber nicht unser normales Layout. Während die Nachrichten vorzeigbar sind, fehlt bei den Testberichten noch das notwendige HTML5-Upgrade. Dieses ist noch immer in Arbeit und wird freigeschaltet, sobald es fertig ist. Eventuell parallel zur Veröffentlichung von "Half Life 3", möglicherweise aber auch ein paar Tage früher ;-)

 
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Firefox 51.0.1 behebt kaputte Geolokalisierung

reported by doelf, Freitag der 27.01.2017, 16:04:01

Mit dem ersten Update für den erst am Dienstag veröffentlichten Firefox 51.0 beheben Mozillas Entwickler die defekte Geolokalisierung. Darüber hinaus wurden Maßnahmen gegen mögliche Add-on-Probleme im Multi-Thread-Betrieb ergriffen, indem der Eintrag multiProcessCompatible in der Datei install.rdf zwingend ausgewertet wird. Von der Version 51.0 wurde stattdessen die Liste E10SAddonsRollout.jsm priorisiert.

Die Neuerungen der Version 51.0
Der Firefox 51.0 unterstützt WebGL 2 und den verlustfreien und quelloffenen Audio-Codec FLAC (Free Lossless Audio Codec). Das Programm warnt vor Webseiten mit Anmeldeformular, falls diese keine verschlüsselte Verbindung nutzen. Die Entwickler versprechen eine flüssigere Darstellung von Videos auf Maschinen, deren Grafiklösung keine Videobeschleunigung bietet. Hiervon soll insbesondere die Vollbildwiedergabe profitieren. Passwörter können jetzt auch für Formulare gespeichert werden, die keine submit-Ereignisse verwenden. Auf Wunsch kann man sich Passwörter vor dem Speichern anzeigen lassen. Sehr praktisch ist auch die Zoom-Stufe, die rechts in der Adresszeile angezeigt wird, sofern sie nicht bei 100 Prozent liegt. Weiterhin soll der Abgleich von Browser-Daten zuverlässiger funktionieren.

Die Multi-Prozess-Architektur Electrolysis (e10s) wurde weiter optimiert und jetzt auch für die russische Sprachversion aktiviert. Das Update der "Network Security Services" (NSS) auf die Version 3.28.1 behebt ein kleineres Kompatibilitätsproblem mit TLS und aktualisiert die Liste der Root-CA-Zertifikate. Unter Linux wird die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia für das Rendering der Inhalte genutzt. Die Entwicklung von Skia wird von Google geleitet, weshalb diese Bibliothek auch in Chrome und Android Verwendung findet. Bei den Lokalisierungen sind Georgisch (ka) und Kabylisch (kab) hinzugekommen, die Kabylen sind ein in Algerien beheimateter Berber-Stamm. Entfernt wurde die Weißrussische (be) Sprachvariante.

Es wurden auch 24 Sicherheitslücken gestopft, von denen fünf als kritisch und sechs als hochgefährlich gelten. Zehn Fehler bergen ein moderates Risiko und die übrigen drei sind vergleichsweise harmlos. Zwei Einträge für kritische Sicherheitslücken fassen mehrere Speichermanipulationen, die sich vermutlich zum Einschleusen von Schadcode eignen, zusammen. Auch ein Fehler in Skia, der beim Transformieren von Gradienten auftritt, und der Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt in XSL lösen Abstürze aus, die ebenfalls als Einfallstor für Schadcode dienen können. Bei der Allokation von JIT-Code lasen sich die Schutzmechanismen ASLR und DEP umgehen, was Speichermanipulationen erleichtert.

Download: Firefox 51.0.1 (32/64 Bit)

 
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Intel: Mehr Umsatz, weniger Gewinn und ein Flash-Problem

reported by doelf, Freitag der 27.01.2017, 11:32:10

Intels CEO Brian Krzanich bewertet das vierte Quartal als "hervorragenden Abschluss" für das Geschäftsjahr 2016. Parallel zur fortschreitenden Transformation des Geschäftsmodells kann sein Unternehmen einige Rekordzahlen vorweisen, was alles andere als selbstverständlich ist. Auch für die Zukunft gibt sich Krzanich zuversichtlich, obwohl das Flash-Geschäft 2016 eine halbe Milliarde US-Dollar verbrannt hatte. Dafür boomte die PC-Sparte.

Die Zahlen
Im vierten Quartal 2016 erzielte Intel einen Umsatz in Höhe von 16,374 Milliarden US-Dollar (Q4/2015: 14,914 Milliarden US-Dollar), ein Plus von immerhin 9,79 Prozent. Der operative Gewinn (GAAP) ist im Jahresvergleich von 4,299 Milliarden US-Dollar um 5,02 Prozent auf 4,526 Milliarden US-Dollar angewachsen, der Nettogewinn (GAAP) jedoch um 1,41 Prozent auf 3,562 Milliarden US-Dollar (Q4/2015: 3,613 Milliarden US-Dollar) gesunken. Je Anteil sank der Gewinn um einen Cent auf 0,73 US-Dollar.

Der Jahresumsatz ist um 7,28 Prozent auf 59,387 Milliarden US-Dollar (2015: 55,355 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Beim operativen Gewinn (GAAP) muss Intel indes einen empfindlichen Einbruch um 8,06 Prozent auf 12,874 Milliarden US-Dollar (2015: 14,002 Milliarden US-Dollar) verkraften und der Nettogewinn (GAAP) ist sogar um 9,67 Prozent auf 10,316 Milliarden US-Dollar (2015: 11,420 Milliarden US-Dollar) geschrumpft. Damit fällt auch der Gewinn je Aktie von 2,33 auf 2,12 US-Dollar.

Die Sparten
Mit 14,8 Prozent erzielte die "Internet of Things Group" 2016 das deutlichste Umsatzplus, doch der absolute Umsatz dieser Sparte liegt lediglich bei 2,638 Milliarden US-Dollar. Allerdings ist der operative Gewinn hier um 13,59 Prozent auf 585 Millionen US-Dollar geklettert. Es folgt die "Intel Security Group", deren Umsatz um 8,87 Prozent auf 2,161 Milliarden US-Dollar angewachsen ist. Dazu ist der operative Gewinn um 87,79 Prozent auf 400 Millionen US-Dollar geschossen. Auch die "Data Center Group" liegt mit einem Umsatzplus von 7,85 Prozent auf 17,236 Milliarden US-Dollar knapp über dem Durchschnitt, hier ist der operative Gewinn allerdings um 4,17 Prozent auf 7,520 Milliarden US-Dollar gefallen.

Intels wichtigstes Standbein bleibt die "Client Computing Group" mit einem Umsatz von 32,908 Milliarden US-Dollar (+2,14%) und einem operativen Gewinn in Höhe von 10,646 Milliarden US-Dollar (+30,37%). Das Sorgenkind ist derzeit die "Non-Volatile Memory Solution Group": Das Geschäft mit Flash-Speicher ist um 0,81 Prozent auf 2,576 Milliarden US-Dollar geschrumpft und hat einen operativen Verlust von 544 Millionen US-Dollar eingefahren. Auch die "Programmable Solutions Group", welche aus der Anfang 2016 übernommenen Firma Altera besteht, weist rote Zahlen in Höhe von 104 Millionen US-Dollar aus, verbuchte im Abschlussquartal aber einen operativen Gewinn von 80 Millionen US-Dollar. Altera steuerte im Geschäftsjahr 1,669 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei.

Investoren-Beglückung und Aussichten
Über das gesamte Geschäftsjahr 2016 hatte Intel 2,6 Milliarden US-Dollar in den Rückkauf eigener Aktien gesteckt, zwischen Oktober und Dezember wurden hierfür 533 Millionen US-Dollar investiert. Zudem wurden Dividenden mit einem Gesamtvolumen von 4,9 Milliarden US-Dollar ausgeschüttet, davon 1,2 Milliarden US-Dollar im Abschlussquartal. Für das erste Quartal 2017 hat Intel eine Dividende in Höhe von 26 Cent pro Anteil angekündigt. Sie wird am 1. März 2017 ausgezahlt, Stichtag ist der 7. Februar 2017.

Obwohl sich CEO Brian Krzanich für 2017 zuversichtlich äußert, erwartet sein Unternehmen stagnierende Umsätze. Dafür sollen aber die Gewinne spürbar steigen: Für den operativen Gewinn (GAAP) erwartet Intel 15,7 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 2016 wäre dies eine Verbesserung um 21,95 Prozent und läge auch über dem Wert von 2015. Den Gewinn je Anteil (GAAP) prognostiziert Intel mit 2,53 US-Dollar, ein Plus von 19,34 Prozent. Man darf gespannt sein, ob Intel seine Profitabilität in den neuen Geschäftsbereichen steigern wird oder am Ende dann doch wieder die alteingesessenen Kernkompetenzen für den Gewinnsprung sorgen müssen.

Quelle: www.intc.com
 
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Chrome 56 bringt WebGL 2.0 und 51 Sicherheitsflicken

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 18:01:54

Google hat seinen Webbrowser Chrome für Windows, macOS und Linux auf die Version 56 - genauer gesagt 56.0.2924.76 - aktualisiert. Die neue Version bringt WebGL 2.0, eine Flash-Sperre und eine Warnung vor unverschlüsselten Webseiten mit Anmeldeformular. Darüber hinaus wurden 51 Sicherheitslücken gestopft.

Steht in der Adresszeile "Nicht sicher" vor der URL, dann beinhaltet die Webseite ein Anmeldeformular, verwendet aber keine verschlüsselte Datenübertragung (HTTPS). Chrome 56 warnt ab sofort vor solchen Internetangeboten, da Dritte die Zugangsdaten abgreifen und die übertragenen Daten manipulieren können. Auch bei Flash-Inhalten wurden die Daumenschrauben weiter angezogen: Sofern HTML5-Alternativen verfügbar sind, wird Flash ignoriert, die restlichen Flash-Inhalte muss der Benutzer per Klick aktivieren. Nur auf Webseiten, die komplett mit Flash gestaltet wurden, sowie für besonders beliebte Angebote macht Chrome vorläufig noch Ausnahmen. Das 3D-Framework WebGL ist in der Version 2.0 an Bord, dazu gibt es eine experimentelle Unterstützung für WebVR. Unter macOS kann Chrome den verlustfreien und quelloffenen Audio-Codec FLAC (Free Lossless Audio Codec) verwenden und WebBluetooth wurde als Schnittstelle für Bluetooth-LE-Geräte integriert.

21 der 51 Sicherheitslücken wurden von externen Experten gemeldet. Darunter finden sich sieben Schwachstellen, die eine hohe Gefahr darstellen und deren Entdeckung mit einem Finderlohn zwischen 5.500 und 8.837 US-Dollar vergütet wurde. Für vier hochgefährliche Universal-XSS-Bugs in Blink konnte Mariusz Mlynski die beachtliche Summe von 32.337 US-Dollar einstreichen. Gergely Nagy kassierte 5.500 US-Dollar für einen Heap-Überlauf in der Javascript-Engine V8. Jeweils 3.000 US-Dollar bekamen Khalil Zhani für einen nicht autorisierten Dateizugriff in den Devtools und Sean Stanek und Chip Bradford für einen ausufernden Speicherzugriff in WebRTC.

Download:

 
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LineageOS unterstützt schon 66 Geräte

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 14:42:42

Nachdem die finanzielle Krise bei Cyanogen Inc. auch das Community-Projekt CyanogenMod erfasst hatte, benötigte dieses einen neuen Namen - Cyanogen Inc. hält die Rechte an "Cyanogen" - und eine neue Heimat - Cyanogen Inc. hatte seine Infrastruktur Ende 2016 abgeschaltet. Als LineageOS startet das Projekt nun durch und bietet bereits Builds für 66 Smartphones und Tablets an.

Auf dem offiziellen Download-Server liegt LineageOS 14.1 für die folgenden Geräte zum Herunterladen bereit:

  • ASUS ZenPad 8.0 (Z380KL) (P024)
  • BQ Aquaris M5 (piccolo)
  • BQ Aquaris E5 4G (vegetalte)
  • Google Nexus 6P (angler)
  • Google Nexus 5X (bullhead)
  • Google Nexus 7 2013 (4G) (deb)
  • Google Nexus 7 2013 (Wi-Fi) (flo)
  • Google Nexus 5 (hammerhead)
  • Google Nexus 4 (mako)
  • Google Android One 2nd gen (seed)
  • HTC One 2014 (m8)
  • HTC One 2014 Dual SIM (m8d)
  • Huawei Honor 5X (kiwi)
  • Huawei Ascend Mate 2 (mt2)
  • LG G4 (TMO) (h811)
  • LG G4 (Intl) (h815)
  • LG G3 S (jag3gds)
  • LG G3 Beat (jagnm)
  • LG G Pad 8.3 (v500)
  • Motorola Moto G4/G4 Plus (athene)
  • Motorola Moto X Pure (2015) (clark)
  • Motorola Moto E (condor)
  • Motorola Moto G (falcon)
  • Motorola Moto G4 Play (harpia)
  • Motorola Moto X Play (lux)
  • Motorola Moto G3 Turbo (merlin)
  • Motorola Moto G (2015) (osprey)
  • Motorola Moto E (2015) (otus)
  • Motorola Moto G 4G (peregrine)
  • Motorola Moto E LTE (2015) (surnia)
  • Motorola Moto G 4G 2014 (thea)
  • Motorola Moto G 2014 (titan)
  • Nexbit Robin (ether)
  • OnePlus One (bacon)
  • OnePlus 2 (oneplus2)
  • OnePlus 3 (oneplus3)
  • OnePlus X (onyx)
  • Oppo Find 7a (find7)
  • Oppo Find 7s (find7s)
  • Oppo N3 (n3)
  • Oppo R5/R5s (Intl) (r5)
  • Oppo R7 Plus (r7plus)
  • Samsung Galaxy S III (AT&T) (d2att)
  • Samsung Galaxy S III (Sprint) (d2spr)
  • Samsung Galaxy S III (TMO) (d2tmo)
  • Samsung Galaxy S III (VZW) (d2vzw)
  • Samsung Galaxy S II (Intl) (i9100)
  • Samsung Galaxy S III (Intl) (i9300)
  • Samsung Galaxy S5 (klte)
  • Samsung Galaxy S5 (China) (kltechn)
  • Samsung Galaxy S5 Duos (China) (kltechnduo)
  • Samsung Galaxy S5 Duos (klteduos)
  • Samsung Galaxy S5 (Vodafone) (kltedv)
  • Samsung Galaxy S5 (AU) (kltekdi)
  • Samsung Galaxy S5 (Korea) (kltekor)
  • Samsung Galaxy S5 (Sprint) (kltespr)
  • Samsung Galaxy S5 (USC) (klteusc)
  • Samsung Galaxy S5 (VZW) (kltevzw)
  • Samsung Galaxy Note 10.1 2014 (LTE) (lt03lte)
  • Sony Xperia M (nicki)
  • Xiaomi Redmi 1S (armani)
  • Xiaomi Mi 3w and Mi 4 (cancro)
  • Xiaomi Mi 5 (gemini)
  • Xiaomi Mi Max (hydrogen)
  • Xiaomi Redmi 3/Prime (ido)
  • Xiaomi Redmi Note 3 (kenzo)
Root-Rechte bekommt man über das Add-on su (arm, arm64 und x86), welches ganz unten in der Download-Liste unter "Extras" zu finden ist. Laut Wiki ist LineageOS derzeit für 104 Geräte geplant. Es gibt auch eine Statistik, welche die Verteilung von LineageOS bzw. CyanogenMod über die unterschiedlichen Geräte und Länder aufbereitet.

Hintergründe zu Cyanogen Inc...
Cyanogen Inc. wurde im September 2013 gegründet und der großmäulige CEO Kirt McMaster versprach nicht weniger als die Befreiung Androids aus Googles Klauen. Bis März 2015 konnte McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn. Doch nur wenige Smartphone-Hersteller wollten das Risiko eingehen, Google durch den Verkauf von Produkten mit Cyanogen OS zu verärgern und so blieb der Durchbruch des Betriebssystems aus. Letzten Sommer zeigten sich dann finanzielle Probleme und zum Jahresende folgte ein radikaler Schrumpfkurs, dem auch McMaster geopfert wurde.

...und CyanogenMod
Das im Jahr 2009 gestartete Community-Projekt CyanogenMod zeigte sich lange Zeit unbeeindruckt von den Problemen des kommerziellen Ablegers, doch dann schaltete Cyanogen Inc. zum Jahresende die komplette Infrastruktur für CyanogenOS ab. Da diese Infrastruktur auch von CyanogenMod genutzt wurde und das Unternehmen die bevorstehende Abschaltung erst am 23. Dezember 2016 angekündigt hatte, brachte der Niedergang von Cyanogen Inc. auch das eigentlich unabhängige Community-Projekt CyanogenMod zu Fall. Lediglich der Quellcode blieb erhalten, aus dem sich interessierte Nutzer weiterhin ihre eigenen Builds basteln können. Führende Mitglieder der Community beschlossen, einen Neuanfang unter einem neuen Namen zu wagen, denn die Namensrechte für "Cyanogen" liegen bei Cyanogen Inc. Damit war LineageOS geboren und wir drücken die Daumen, dass das Projekt gestärkt aus dem Cyanogen-Debakel hervorgehen wird.

Quelle: lineageos.org
 
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Wine 2.0 bringt mehr Direct3D 11

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 14:04:48

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach sechs Veröffentlichungskandidaten liegt nun die finale Version 2.0 zum Download bereit und bringt umfangreiche Verbesserungen.

Wine 2.0 umfasst rund 6.600 individuelle Änderungen, ermöglicht die Verwendung von Microsoft Office 2013 und bringt 64-Bit-Unterstützung für Mac OS X. Auch die Implementierung von Direct3D 11 wurde weiter vorangetrieben, bleibt aber auch in der Version 2.0 noch unvollständig. Gleiches gilt für den neuen HID-Minitreiber, der seit Oktober 2016 erweitert und optimiert wurde, den Grafiktreiber für Android und die Message-Mode-Pipes. Der Grund für diese offenen Baustellen ist der Zeitplan des Projektes, welcher seit einiger Zeit die Bereitstellung neuer Versionen im Jahrestakt vorsieht. Früher hatten sich die Versionssprünge sehr lange hingezogen, so dass die Nutzer der stabilen Ausgaben erst sehr spät in den Genuss längst vorhandener Neuerungen gekommen waren.

Parallel zu den Arbeiten an Direct3D 11 wurde auch der Nachbau von Direct3D 9 weiter gepflegt. Zu den Direct3D-Neuerungen in Wine 2.0 gehören Effect-States, Unordered-Access-Views, zusätzliche Farbformate und Shader-Anweisungen (Shader-Modell 4 und 5) sowie Arbeiten am Command-Stream. Im Bereich Direct2D wurden Farbschriftarten, DC-Rendering und das Bitmap-Rendering ergänzt. Die Implementierung von WebServices wurde ausgeweitet und es gibt eine überarbeitete Zwischenablagen-API. Die Grafikschnittstelle (Graphics Device Interface, GDI) und JavaScript wurden beschleunigt, mehrere Kernel-Treiber können in einem einzelnen Prozess laufen und es gibt mehrere Optimierungen für Joysticks. Dazu kommen die Gecko-Engine des Firefox 47, Unicode 9.0.0 und Downmixing für DirectSound.

 
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Thunderbird 45.7 behebt vier Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 13:37:22

Die Version 45.7 des E-Mail-Clients Thunderbird, welche auf dem am Dienstag veröffentlichten Firefox ESR 45.7 basiert, liegt für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Dieses Update behebt vier Fehler und schließt mehrere Sicherheitslücken. Leider hat Mozilla bisher noch nicht dokumentiert, um welche Sicherheitslücken es sich handelt.

Bei Antworten auf Mails, die per BCC an einen oder mehrere Empfänger adressiert wurden, wird endlich wieder ein Empfänger angezeigt - dies hatte seit der Version 38 nicht mehr funktioniert. Das Verschieben oder Umbenennen eines IMAP-Ordners blockiert die Vorschau der Mitteilungen nicht mehr und für die Suchergebnisse wurde der funktionslose Menüpunkt "Verschieben in" repariert. Im Kalender kann man Einladungen jetzt auch dann annehmen oder ablehnen, wenn die gesendeten und empfangenen Mitteilungen im selben Ordner gespeichert werden.

Download: Thunderbird 45.7

 
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Firefox: Update für kaputte Geolokalisierung

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 11:17:02

Beim neuen Firefox 51.0 funktioniert die Geolokalisierung nicht. Daher arbeiten die Entwickler mit Hochdruck an der Version 51.0.1, welche dieses Problem beheben soll. Alleine am gestrigen Mittwoch wurden drei neue Builds erstellt. Bisher ist noch unklar, wann der finale Firefox 51.0.1 veröffentlicht werden soll.

Auf einer Entwicklerseite von Mozilla kann man die Funktion der Geolokalisierung prüfen: Einfach in die Mitte der Seite bis zur Überschrift "Live Result" scrollen und die Schaltfläche "Show my location" anklicken. Während andere Browser ein Ergebnis anzeigen, meldet der Firefox 51.0 lediglich "Unable to retrieve your location". Nutzer, die auf eine funktionierende Geolokalisierung angewiesen sind, sollten die Vorabversion des Firefox 51.0.1 ausprobieren oder vorläufig einen anderen Browser verwenden.

Download: Firefox 51.0.1 Finalkandidat Build 3

 
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HP ruft weitere 101.000 Laptop-Akkus zurück

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 09:42:29

Aufgrund einer neuen Warnung der "U.S. Consumer Product Safety Commission" vor brandgefährlichen Notebook-Batterien hat HP seine freiwillige Rückrufaktion von Juni 2016 massiv ausgeweitet. Während letzten Sommer lediglich 41.000 Lithium-Ionen-Akkus betroffen waren, sind nun nochmals 101.000 Batterien hinzugekommen. Die betroffenen Akkus wurden zwischen 2013 und 2016 zusammen mit Notebooks der Marken HP und Compaq sowie einzeln verkauft.

Nach Angaben der US-Verbraucherschutzbehörde enthalten die fraglichen Batterien Zellen des japanischen Zulieferers Panasonic. Diese können im Betrieb sowie beim Laden überhitzen und dabei auch in Brand geraten. Bisher ist es nicht zu Personenschäden gekommen, doch es entstanden Sachschäden im Wert von rund 1.000 US-Dollar. HP rät seinen Kunden eindringlich, ihre Akkus per Software oder über Angabe der Barcodenummer zu prüfen. Dies gilt auch für jene Kunden, die in den vergangenen Monaten bereits eine Prüfung durchgeführt hatten. Die vom Rückruf betroffenen Batterien sollen - nach dem Herunterfahren des Notebooks - entnommen und nicht mehr verwendet werden. Im Anschluss an die Prüfung kann man einen kostenlosen Austausch-Akku anfordern.

Die fehlerhaften Batterien wurden mit den folgenden Notebook-Modellen ausgeliefert:

  • HP Compaq CQ45, CQ58
  • HP ENVY dv6
  • HP Pavilion 14, 15, 17, g4, g6 und g7
  • HP 240, 245, 246, 250 G1, 255 G1, 450, 455, 650, 655, 1000 und 2000
  • HP ProBook 440 GO, 440 G1, 445 G1, 450 GO, 450 G1, 455 G1, 470 GO, 470 G1 und 470 G2
  • HP ProBook 4440s, 4441s, 4445s, 4446s, 4540s und 4545s
Darüber hinaus sind auch etliche Ersatz-Akkus, deren Barcode mit 6BZLU, 6CGFK, 6CGFQ, 6CZMB, 6DEMA, 6DEMH, 6DGAL oder 6EBVA beginnt, betroffen. In jedem Fall muss eine Einzelfallprüfung über die Seriennummer des Notebooks oder die Barcodenummer der Batterie durchgeführt werden.

Tipp: Seit Juni 2005 wurden mehr als 10 Millionen Notebooks wegen Brandgefahr zurückgerufen. Zumeist war die Batterie der Schuldige, zuweilen waren allerdings auch fehlerhafte Kabel oder Anschlüsse verantwortlich. Wir haben die uns bekannten Rückrufaktionen in einer Übersicht zusammengefasst, der Zeitraum spannt von 2005 bis 2017.

 
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Trump kämpft gegen den Klimawandel

reported by doelf, Mittwoch der 25.01.2017, 18:57:24

Der hyperaktive US-Präsident Donald Trump glaubt nicht an den Klimawandel, bewertet das ganze Konzept der Erderwärmung als schädlich für die US-Wirtschaft und will nun etwas dagegen unternehmen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von zwei Mitarbeitern der US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) erfahren hat, wurden sie von Trumps Verwaltung aufgefordert, sämtliche Informationen zum Thema Klimawandel von ihrer Webseite zu entfernen.

Unter Trumps Vorgänger Barack Obama hatte die EPA eine eigene Schwerpunktseite zum Thema Klimawandel eingerichtet, deren Nachrichten, Hintergrundinformationen und Forschungsergebnisse allerdings mit den alternativen Fakten der Trump-Verwaltung kollidieren. Wie die EPA-Mitarbeiter berichten, wurden sie am Dienstag kontaktiert und aufgefordert, sämtliche Informationen zum Klimawandel umgehend zu entfernen. Möglicherweise wird die Schwerpunktseite zum Klimawandel schon heute vom Netz gehen. Die Quellen haben Reuters um Anonymität gebeten, da ihnen von offizieller Seite untersagt wurde, mit den Medien zu sprechen. Inoffiziell arbeitet die EPA gerade an der Sicherung der betroffenen Daten. Reuters Nachfragen wurden vom Trump-Team noch nicht beantwortet.

Mit Scott Pruitt, dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Oklahoma, hat Trump einen ausgesprochenen Gegner der EPA an deren Spitze gestellt. Pruitt würde die Umweltbehörde am liebsten schließen und das Geld in - seiner Ansicht nach - sinnvollere Projekte investieren. Am Montag wurden schon einmal die staatlichen Zuschüsse an die EPA eingefroren, so dass die Umweltbehörde bis auf weiteres handlungsunfähig ist. Zeitgleich bemüht sich Trump, den Abbau fossiler Rohstoffe voranzutreiben und umstrittene Pipeline-Projekte wiederzubeleben. Schließlich ist der steigende Ausstoß von Kohlendioxid ein sicheres Zeichen für eine boomende Wirtschaft und die Amerikaner hatten sich schon lange Luftverhältnisse wie in China gewünscht.

Make America Smoke Again!

 
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Die USA und der Kampf um den Zugriff auf Nutzerdaten im Ausland

reported by doelf, Mittwoch der 25.01.2017, 18:19:43

Microsoft muss Benutzerdaten, die auf Servern außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert sind, vorerst nicht an die US-Behörden herausgeben. Ein Bundesberufungsgericht hatte gestern entschieden, ein entsprechendes Urteil vom 14. Juli 2016 nicht aufzuheben. Für die Aufhebung hätte es einer Mehrheit bedurft, doch die Abstimmung der acht Richter endete vier zu vier.

Die US-Regierung hatte im Jahr 2013 argumentiert, dass nicht der Speicherort der Daten, sondern vielmehr der Sitz des Unternehmens ausschlaggebend sei. Daraufhin hatte der United States District Court für den Süden New Yorks Durchsuchungsbefehle erteilt, die von Microsoft die Herausgabe von E-Mails verlangten, welche auf einem Server in Irland gespeichert waren. Der Technologiekonzern weigerte sich jedoch, diese Daten herauszugeben, da die Anordnung eines US-Richters im Ausland keine Gültigkeit habe.

Ein Bundesgericht gab 2014 zunächst der US-Regierung Recht, doch dieses Urteil wurde letzten Sommer durch ein Berufungsgericht wieder aufgehoben. Da sich die drei Berufungsrichter nicht einig waren und ihr Urteil mit einer Gegenstimme erfolgte, sollte eine Vollversammlung aus acht Richtern dieses Urteil überprüfen. Die US-Regierung hoffte auf eine Revidierung, doch dies misslang, dürfte der Fall nun vor dem Obersten Gerichtshof landen.

Oder Donald Trump schreibt einen bösen Tweet und schickt anschließend einen Schlägertrupp nach Redmond - heutzutage scheint ja fast alles möglich zu sein...

 
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Sicherheits-Updates: iTunes 12.5.5 und iCloud 6.1.1 für Windows

reported by doelf, Mittwoch der 25.01.2017, 13:44:41

Apple hat die Windows-Versionen von iTunes und iCloud aktualisiert. Die beiden Updates beheben jeweils vier identische Sicherheitslücken im WebKit, welche Angreifer zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen können. Es ist anzumerken, dass Apple in zwei Fällen mehrere Fehler zu einer Sicherheitslücke zusammengefasst hat.

Alle Schwachstellen sind auf eine unzureichende Prüfung manipulierter Web-Inhalte zurückzuführen. Apple hat die Kontrolle von Eingaben sowie die Speicherverwaltung des WebKit überarbeitet, um die Angriffspunkte zu beseitigen. Da zwei der Schwachstellen anlässlich des PwnFest 2016 bereits öffentlich demonstriert wurden, ist eine zeitnahe Installation der Updates anzuraten. Das PwnFest 2016 hatte schon vor zweieinhalb Monaten stattgefunden.

Download:

 
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macOS Sierra 10.12.3 stopft elf Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 25.01.2017, 13:24:03

Mit dem Update auf macOS Sierra 10.12.3 kümmert sich Apple um drei Probleme: So wurde der automatischen Wechsel zwischen den Grafikeinheiten des 15 Zoll großen MacBook Pro (Baureihe ab Oktober 2016) verbessert und ein Fehler behoben, der das Durchsuchen eingescannter PDF-Dokumente in der Vorschau verhinderte. Auch Grafikprobleme beim Video-Encoding mit Adobe Premiere Pro wurden korrigiert, diese treten beim MacBook Pro mit Touch Bar (Baureihe ab Oktober 2016) auf. Betroffen sind beide Display-Formate, also 13 sowie 15 Zoll.

Darüber hinaus wurden elf Sicherheitslücken geschlossen: In der Bluetooth-Unterstützung wurde ein Zugriff auf bereits gelöschte Objekte behoben, über den Apps beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen können. Gleiches gilt für zwei Bugs im Kernel und eine Schwachstelle im Grafiktreiber. Über manipulierte Archive (libarchive), Modelines (VIM) und Webinhalte (Help Viewer) können Angreifer Schadcode einschleusen und über einen Fehler in IOAudioFamily lassen sich Rückschlüsse auf das Layout des Kernel-Speichers ziehen. Bleiben noch drei Sicherheitslücken, welche durch das Update auf PHP 5.6.28 behoben werden.

Download:

Hinweis: Für Mac OS X 10.11 (El Capitan) gibt es keine neuen Updates.

 
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Der Firefox 51.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 23:10:27

Mozilla hat seinen Webbrowser Firefox auf die Version 51.0 aktualisiert. Diese bietet neue Funktionen wie die Unterstützung für den verlustfreien und quelloffenen Audio-Codec FLAC (Free Lossless Audio Codec), stopft aber auch 24 Sicherheitslücken, von denen fünf als kritisch und sechs als hochgefährlich eingestuft wurden. Zehn Fehler bergen ein moderates Risiko und die übrigen drei sind vergleichsweise harmlos.

Der Firefox 51 warnt vor Webseiten mit Anmeldeformular, falls diese keine verschlüsselte Verbindung nutzen. Ebenfalls neu hinzugekommen sind die Unterstützung für WebGL 2 und eine flüssigere Darstellung von Videos auf Maschinen, deren Grafiklösung keine Videobeschleunigung bietet. Hiervon soll insbesondere die Vollbildwiedergabe profitieren. Passwörter können jetzt auch für Formulare gespeichert werden, die keine submit-Ereignisse verwenden. Auf Wunsch kann man sich Passwörter vor dem Speichern anzeigen lassen. Sehr praktisch ist auch die Zoom-Stufe, die rechts in der Adresszeile angezeigt wird, sofern sie nicht bei 100 Prozent liegt. Weiterhin soll der Abgleich von Browser-Daten zuverlässiger funktionieren.

Die Multi-Prozess-Architektur Electrolysis (e10s) wurde weiter optimiert und jetzt auch für die russische Sprachversion aktiviert. Das Update der "Network Security Services" (NSS) auf die Version 3.28.1 behebt ein kleineres Kompatibilitätsproblem mit TLS und aktualisiert die Liste der Root-CA-Zertifikate. Unter Linux wird die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia für das Rendering der Inhalte genutzt. Die Entwicklung von Skia wird von Google geleitet, weshalb diese Bibliothek auch in Chrome und Android Verwendung findet. Bei den Lokalisierungen sind Georgisch (ka) und Kabylisch (kab) hinzugekommen, die Kabylen sind ein in Algerien beheimateter Berber-Stamm. Entfernt wurde die Weißrussische (be) Sprachvariante.

Zwei Einträge für kritische Sicherheitslücken fassen mehrere Speichermanipulationen, die sich vermutlich zum Einschleusen von Schadcode eignen, zusammen. Auch ein Fehler in Skia, der beim Transformieren von Gradienten auftritt, und der Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt in XSL lösen Abstürze aus, die ebenfalls als Einfallstor für Schadcode dienen können. Bei der Allokation von JIT-Code lasen sich die Schutzmechanismen ASLR und DEP umgehen, was Speichermanipulationen erleichtert.

Download: Firefox 51.0 (32/64 Bit)

 
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iOS 10.2.1 behebt Fehler und Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 17:30:42

Während das Update auf iOS 10.2 noch zahlreiche Neuerungen wie die TV-App (nur für US-Kunden), "hübsche Emojis mit neuem, detaillierterem Design" und zahlreiche Verbesserungen rund um Fotos, Mail, Nachrichten und Musik gebracht hatte, enthält die Version 10.2.1 lediglich Fehlerbehebungen und verbessert die Sicherheit.

Detaillierte Angaben zu den Korrekturen macht Apple, wie schon bei den Beta-Versionen, nicht. Somit scheint es auch weiterhin keine Lösung für die Akku-Probleme, mit denen sich viele iPhone-Nutzer seit dem Update auf iOS 10 herumschlagen müssen, zu geben. Obwohl ihre Geräte einen Ladestand zwischen 20 und 30 Prozent anzeigen, schalten sich die Telefone ohne Vorwarnung aus. Apple sprach bisher lediglich von einer handvoll Batterien, die "nicht die übliche Qualität erreichen".

Fest steht indes, dass iOS 10.2.1 insgesamt 18 Sicherheitslücken stopft, von denen ein Dutzend im WebKit gefunden wurde. So können manipulierte Webinhalte als Einfallstor für Schadcode und zum Abgreifen von Daten dienen. Auch das Blockieren von Pop-Ups lässt sich umgehen. Durch einen Pufferüberlauf und den Zugriff auf bereits gelöschte Objekte können Apps beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen und auch über Archiv-Dateien lässt sich Schadcode einschleusen. Weiterhin wurde ein Logikfehler beim automatischen Entsperren behoben, welcher beim Nichttragen einer Apple Watch auftritt.

 
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Samsung: Starke Geschäftszahlen zum Jahresende

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 16:59:25

Allen Problemen mit dem Galaxy Note 7 zum Trotz konnte Samsung den Umsatz des Vorjahresquartals mit 53,33 Billionen Won (ca. 42,66 Milliarden Euro; Q4/2015: 53,32 Billionen Won) leicht übertreffen. Der operative Gewinn ist um mehr als ein Drittel auf 9,22 Billionen Won (ca. 7,38 Milliarden Euro) geklettert und ihren Nettogewinn haben die Südkoreaner mehr als verdoppelt: 7,09 Billionen Won (5,67 Milliarden Euro) bedeuten ein Plus von 120,19 Prozent.

Auch im gesamten Geschäftsjahr ist der Umsatz nur leicht von 200,65 Billionen auf 201,87 Billionen Won (ca. 160,52 Milliarden Euro) angewachsen, während das Unternehmen beim Gewinn kräftiger zulegen konnte: Der operative Gewinn ist um 10,72 Prozent auf 29,24 Billionen Won (ca. 23,39 Milliarden Euro) und der Nettogewinn sogar um 19,25 Prozent auf 22,73 Billionen Won (ca. 18,18 Milliarden Euro) gestiegen. Damit dürfte der Technologieriese seine Krise sowie den durch die defekten Akkus verursachten Rückschlag wohl endgültig überwunden haben.

Doch zurück zum vierten Quartal: Bei der positiven Geschäftsentwicklung hat auch der Kursanstieg des US-Dollar geholfen, denn Elektronikwaren werden zumeist in dieser Währung bezahlt. Das Geschäft mit Speicherprodukten sorgte für "robuste Verkaufszahlen" (+18%) und auch hochpreisige OLED- und UHD-Panele (+14%) waren im Weihnachtsgeschäft stark gefragt. Bei Mobilgeräten gab es im Jahresvergleich einen Einbruch um sechs Prozent, wobei die Smartphone-Flaggschiffe Galaxy S7 und S7 edge sowie höhere Margen in der Mittelklasse die Auswirkungen des Note-7-Debakels lindern konnten. In den Bereichen Haushalts- und Unterhaltungselektronik sanken die Umsätze um zwei Prozent.

Für 2017 setzt Samsung auf flexible OLED-Panels und großformatige LCD-Panels, dies gilt sowohl für die eigenen Produkte als auch in der Rolle des Zulieferers. Beim Speicher (DRAM und NAND) soll die Profitabilität weiter gesteigert werden und die Chipsparte LSI soll durch eine breite Produktpalette wachsen. Mit dem Programm Quality First will das Unternehmen das Vertrauen in seine Mobilgeräte stärken und künstliche Intelligenz soll zum Kaufargument für neue High-End-Smartphones werden. Hinsichtlich seiner Prognosen verweist Samsung auf gewisse Unsicherheitsfaktoren (Donald Trump), welche zu einer Herausforderung für mittel- und langfristige Geschäftsziele werden könnten.

 
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LibreELEC v7.95.1 Beta mit Kodi 17.0 RC3 (Krypton)

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 15:12:34

Bei LibreELEC (Libre Embedded Linux Entertainment Center) bereitet man sich bereits auf die Veröffentlichung des finalen Kodi 17.0 (Codename: Krypton) vor. Die aktuelle Beta-Version LibreELEC v7.95.1 hat den dritten Veröffentlichungskandidaten von Kodi 17.0 an Bord und basiert auf dem Linux-Kernel 4.9.3.

Kodis neuer Standard-Skin estouchy findet sich in den offiziellen Add-ons, der Fenster-Manager fluxbox startet Apps nun wieder maximiert und die AppleTV-Fernbedienung (atvclient) soll wieder funktionieren. Es wurden Probleme mit Grafiktreibern von AMD und Intel sowie etliche Timing-Probleme mit ARM-Geräten auf Basis von Amlogic-Chips behoben. Die CEC-Unterstützung (Consumer Electronics Control) wurde aktualisiert (libCEC 4.0.1) und für den Raspberry Pi gibt es passende Firmware-Updates sowie einige Linux-Korrekturen. Mit Hilfe von CEC lassen sich über HDMI verbundene Geräte zentral steuern. Ebenfalls für die Raspberries wurden ein DVB-Treiber (Digital Video Broadcasting) und ein UDL-Treiber, der DisplayLink-basierte USB-2.0-Geräte ansteuert, hinzugefügt. Beim JustBoom DAC für den Raspberry Pi wurde das Weiterreichen des Audiosignals repariert.

Images gibt es für x86-PCs, den Raspberry Pi der Generationen 1 bis 3, i.MX6 sowie WeTek Play und Core. Für Geräte auf Basis des Amlogic aarch64, darunter WeTek Hub, WeTek Play 2 und Odroid C2, sind diesmal keine Abbilder verfügbar, da sich die Entwickler zunächst noch um ein Speicherleck kümmern müssen.

Download: LibreELEC v7.95.1 Beta

 
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OpenELEC 7.0.1 behebt zwei Probleme

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 14:39:40

Nach der unerwarteten Veröffentlichung von OpenELEC 7.0 mit Kodi 16.1 (Jarvis) gibt es ein weiteres Bug-Fix-Update. Die Version 7.0.1 des "Open Embedded Linux Entertainment Center" behebt Installationsprobleme auf x86-Computern (also normalen PCs) und korrigiert einen Fehler, der das Booten auf SolidRuns Cubox i4pro verhindert.

OpenELEC steckte seit dem Frühjahr 2016 in einer tiefen Krise, weil ein Großteil der Entwickler zum Fork LibreELEC abgewandert war. Die Medien-Center-Software Kodi hatte den Versionssprung auf 16.0 am 21. Februar 2016 vollzogen, einen Monat später erschien dann die erste Beta-Ausgabe von OpenELEC 7.0. Am 7. April folgte die zweite Beta-Version, am 24. April dann Kodi 16.1 und am 1. Mai dann OpenELEC 7.0 Beta 3 mit dem finalen Kodi 16.1 an Bord. Danach herrschte Funkstille und eine finale Ausgabe war über Monate nicht in Sicht. Erst Ende 2016 wurde das finale OpenELEC 7.0 freigegeben.

Im Gegensatz zum aktuellen Bug-Fix-Update stellt OpenELEC 7.0 einen echten Versionssprung dar. Die wichtigste Neuerung war zweifelsohne Kodi 16.1, doch auch die Grafiktreiber für Produkte von AMD und Intel wurden aktualisiert und auch für WLAN-Geräte gab es neue Treiber- und Firmware-Versionen. Das zwischenzeitlich entfernte OpenVPN ist seither wieder enthalten und erstmals wurden Audio-Geräte mit Bluetooth-Anbindung sowie die Android-TV-Box WeTek Core mit einem eigenen Build unterstützt. Und der zuvor getrennt gepflegte Build "Nvidia_Legacy" wurde mit dem allgemeinen Build (Generic) zusammengefasst.

Download: OpenELEC 7.0.1

 
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Windows 10 Insider Preview Build 15014 für PCs und Smartphones

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 12:35:44

Microsoft hat einen weiteren Insider Preview Build von Windows 10 für Insider im Fast-Ring veröffentlicht. Es handelt sich um den Build 15014, der sich sowohl an PCs als auch an Smartphones richtet. Beim Download ist allerdings Geduld gefragt, denn die Fortschrittsanzeige funktioniert nicht und bleibt zumeist auf 0 Prozent stehen. Und obwohl Microsoft zahlreiche Fehler korrigiert hat, bereitet Spectrum.exe weiterhin Ärger.

Neu für PC und Mobile
Obwohl der Schwerpunkt des Builds 15014 auf den Fehlerkorrekturen liegt, gibt es auch ein paar Neuerungen: So können US-Kunden eBooks im Windows Store kaufen und in Microsoft Edge lesen (siehe Bildschirmfoto). Hierzu hat Microsoft seinen Webbrowser um eine eBook-Bibliothek erweitert, die sich zu den Lesezeichen, dem Browserverlauf, den Downloads und der Leseliste gesellt. Für jedes eBook gibt es ein Inhaltsverzeichnis und eine Volltextsuche. Cortana übernimmt die Rolle eines Wörterbuchs, man kann Lesezeichen setzen und gekaufte Bücher auch offline lesen. Textgröße, Zeichenabstände und die Darstellung lassen sich individuell anpassen. Abgesehen von eBooks aus dem Windows Store unterstützt Edge auch PDF-Dateien sowie das EPUB-Format, solange kein Kopierschutz zum Einsatz kommt. In den "Einstellungen" unter "Netzwerk und Internet" wurden offene und kostenpflichtige WiFi-Dienste zu einem Unterpunkt zusammengefasst.

Bild

Nur für PCs
Windows 10 hat gelernt, Datenmüll automatisch zu entsorgen. Im Build 15014 funktioniert dies mit temporären Dateien und gelöschten Objekten, die seit 30 Tagen im Mülleimer liegen. Das automatische Löschen ist standardmäßig deaktiviert und kann unter "Einstellungen", "Speicher" freigeschaltet werden. Benutzer können ihre Akzentfarbe frei wählen und Cortana nutzt diese jetzt auch für Benachrichtigungen im Action Center. Die Textgröße für Cortanas Mitteilungen wurde ebenfalls angeglichen und Cortanas Suchfeld hat eine hellere Optik bekommen. Ausgewählte Notebook-Benutzer bekommen zudem einen neuen Schieberegler für den Batteriebetrieb, mit dem man das System in Richtung einer längeren Akkulaufzeit oder einer höheren Systemleistung optimieren könnte. Könnte, weil es zwar den Regler gibt, dieser aber noch keine Funktion hat. Um den Schieber mit einer Funktion zu versehen, muss Microsoft erst noch mit seinen Hardware-Partnern zusammenarbeiten.

Die Mail-App wird nun standardmäßig an die Task-Leiste geheftet, sofern sich dort nicht schon Outlook, Yahoo! Mail oder TouchMail befinden. Das Snipping-Tool unterscheidet jetzt zwischen "Neu" und "Neuer Modus", man muss beim Erstellen eines Bildschirmfotos also nicht erst den gewünschten Modus auswählen. Die Projektion auf einen zweiten Bildschirm und Verknüpfungen mit einem Prozentzeichen im Pfad lassen den Explorer nicht mehr abstürzen. Miracast soll wieder funktionieren, was in den letzten Builds leider nicht der Fall war. Es wurden allerlei Fehler rund um das Action Center behoben, in der Kommandozeile lässt man STRG + C wieder nutzen und das Schließen des Notebook-Deckels verursacht keinen Greenscreen mehr. Weitere Korrekturen befassen sich mit optischen Unstimmigkeiten, der Anordnung von Icons auf dem Desktop und die Reduzierung des Blaulichtanteils in den Abendstunden soll nun sanfter verlaufen.

Nur für Mobile
Die "Apps Corner" wurde eingestellt, da sie laut Microsoft kaum noch genutzt wird. Windows Hello grüßt wieder auf dem Sperrbildschirm und im Gegensatz zum vorherigen Build 15007 konnte Microsoft die plötzlichen Neustarts der Telefone unterbinden. Benutzerdefinierte Wörterbücher werden nicht mehr unerwartet gelöscht und Miracast-Geräte werden nur noch dann als verbunden angezeigt, wenn tatsächlich eine Verbindung besteht. HTTP-Bilder, die in Live-Kacheln eingebettet sind, werden schneller geladen und das Layout der Benachrichtigungen wurde an das anderer Systemdialoge angepasst. Wer während der Verwendung von Continuum einen Anruf entgegennimmt, hat möglicherweise bemerkt, dass das Telefon seinen Bildschirm nicht mehr automatisch abdunkelt. Dieses Problem wurde im Build 15014 korrigiert.

Bekannte Probleme für PCs
Die Installation endet auf einigen Computern mit einem "Green Screen Of Death" (GSOD), also einem Absturz. Als Ursache nennt Microsoft die Datei storport.sys, kann aber noch keine Abhilfe bieten. Weiterhin verursacht der Dienst Spectrum.exe dauerhaft Probleme wie Audio-Aussetzer, ständige Zugriffe auf die Datenträger und Abstürze von Edge beim Öffnen der Konfiguration. Um den Fehler zu beheben, muss man das Verzeichnis C:\ProgramData\Microsoft\Spectrum\PersistedSpatialAnchors löschen und den Rechner im Anschluss neu starten. Netflix und DOT2 neigen zu Abstürzen, die Vorschau der Task-Leiste wird auf hochauflösenden Anzeigegeräten zu klein dargestellt und unter "Update und Sicherheit" verweist Windows selbst dann auf eine Systemverwaltung durch eine Organisation, wenn dies gar nicht der Fall ist.

 
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LineageOS: Die ersten Builds sind online

reported by doelf, Montag der 23.01.2017, 17:18:58

Nachdem die finanzielle Krise bei Cyanogen Inc. Ende Dezember 2016 auch das Community-Projekt CyanogenMod erfasst hatte, benötigte dieses einen neuen Namen - Cyanogen Inc. hält die Rechte an "Cyanogen" - und eine neue Heimat - Cyanogen Inc. hatte seine Infrastruktur abgeschaltet. Die Neuorganisation hat naturgemäß viel Zeit verschlungen, doch nun liegen die ersten Builds von LineageOS zum Download bereit.

Auf dem offiziellen Download-Server findet sich LineageOS 14.1 für fünf Smartphones: Google Nexus 6P (angler), Google Nexus 5X (bullhead), Motorola Moto G4/G4 Plus (athene), Nexbit Robin (ether) und Xiaomi Redmi 1S (armani). In der ebenfalls neuen Wiki finden sich insgesamt 104 Geräte, für die Builds bereitgestellt werden sollen. Es gibt auch eine Statistik, welche die Verteilung von LineageOS bzw. CyanogenMod über die unterschiedlichen Geräte und Länder aufbereitet.

Hintergründe zu Cyanogen Inc.
Cyanogen Inc. wurde im September 2013 gegründet und der großmäulige CEO Kirt McMaster versprach nicht weniger als die Befreiung Androids aus Googles Klauen. Bis März 2015 konnte McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn. Doch nur wenige Smartphone-Hersteller wollten das Risiko eingehen, Google durch den Verkauf von Produkten mit Cyanogen OS zu verärgern und so blieb der Durchbruch des Betriebssystems aus. Letzten Sommer zeigten sich dann finanzielle Probleme und zum Jahresende folgte ein radikaler Schrumpfkurs, dem auch McMaster geopfert wurde.

Das im Jahr 2009 gestartete Community-Projekt CyanogenMod zeigte sich lange Zeit unbeeindruckt von den Problemen des kommerziellen Ablegers, doch dann schaltete Cyanogen Inc. zum Jahresende die komplette Infrastruktur für CyanogenOS ab. Da diese Infrastruktur auch von CyanogenMod genutzt wurde und das Unternehmen die bevorstehende Abschaltung erst am 23. Dezember 2016 angekündigt hatte, brachte der Niedergang von Cyanogen Inc. auch das eigentlich unabhängige Community-Projekt CyanogenMod zu Fall. Lediglich der Quellcode blieb erhalten, aus dem sich interessierte Nutzer weiterhin ihre eigenen Builds basteln können. Führende Mitglieder der Community beschlossen, einen Neuanfang unter einem neuen Namen zu wagen, denn die Namensrechte für "Cyanogen" liegen bei Cyanogen Inc. Damit war LineageOS geboren und wir drücken die Daumen, dass das Projekt gestärkt aus dem Cyanogen-Debakel hervorgehen wird.

Quelle: lineageos.org
 
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Galaxy Note 7: Das Akku-Problem war ein Akku-Problem

reported by doelf, Montag der 23.01.2017, 16:50:34

Samsung hat das Debakel um die überhitzenden Akkus des Galaxy Note 7 aufgearbeitet und kann nun bestätigen, dass die Akkus der Phablets in Brand geraten waren, weil sie fehlerhaft waren. Das mag ein wenig seltsam klingen, schließlich hatte ja niemand ernsthaft erwartet, dass Samsung die Akkus als Taschenwärmer entwickelt hatte, doch für die Zukunft ist die nun abgeschlossene Untersuchung durchaus von Bedeutung - auch für das kommende Galaxy S8.

700 Techniker hatten 200.000 Geräte sowie 30.000 Batterien untersucht, um die Ursache für die spontanen Selbstentzündungen zu klären. Zusätzlich zum eigenen Personal wurden auch externe Experten von UL, Exponent und TÜV Rheinland eingespannt, um möglichst objektive - und glaubwürdige - Ergebnisse sicherzustellen. Und diese kamen am Ende zu dem Schluss, dass die von Samsung verbauten Batterien fehlerhaft waren. Dabei sei angemerkt, dass eine Großzahl der fehlerhaften Batterien von Samsungs eigener Akku-Tochter SDI geliefert wurde. Wenn Samsung die Verantwortung nun auf seine Zulieferer schiebt, sollte man im Gedächtnis behalten, dass Samsung auch sein eigener Zulieferer war.

Um die Wiederholung eines solchen Fauxpas zu verhindern, hat Samsung ein Programm namens "America Frist"... Pardon: "Quality First" ins Leben gerufen (dass diese PR-Leute auch immer beieinander abschreiben müssen). Dank "Quality First" rücken Qualitäts- und Sicherheitstests bei Samsung an die erste Stelle, wobei dies die Frage provoziert, an welcher Stelle sie zuvor gestanden hatten. Herzstück der neuen Kontrollen ist eine 8-Punkte-Akku-Prüfung. Abgesehen von einer visuellen Inspektion nutzt Samsung Röntgengeräte, um in die Batterien zu blicken, und sucht nach Spannungsschwankungen sowie organischen Substanzen, die auf Leckagen hindeuten können. Die Akkus werden überladen, extremen Temperaturen ausgesetzt, mit Nägeln angestochen, etliche Male ge- und entladen sowie einer beschleunigten Alterung ausgesetzt. Am Ende werden die Batterien seziert und auf mögliche Schwachstellen untersucht. Die Mehrzahl dieser Tests beschränkt sich natürlich auf Stichproben, denn die Akkus sind nach dieser Tortur nicht mehr nutzbar.

Samsungs Botschaft ist klar: So eine Blamage wird uns nicht noch einmal passieren. Und es spricht einiges dafür, dass die Südkoreaner aus ihrem Akku-Debakel gelernt haben. Unter anderem auch, dass Samsung sein neues Top-Smartphone Galaxy S8 nicht auf dem Mobile World Congress, der Ende Februar 2017 in Barcelona stattfindenden wird, vorstellen wird. Viele Marktbeobachter hatten fest mit dieser Vorstellung gerechnet, doch Koh Dong-jin, der Chef von Samsung Mobile, erteilte solchen Spekulationen bei der Präsentation obiger Untersuchungsergebnisse eine Absage. Nachfragen bezüglich der Markteinführung des Galaxy S8 wollte Koh Dong-jin nicht beantworten. Gut Ding will halt Weile haben...

 
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LibreOffice 5.2.5 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 23.01.2017, 13:33:08

Neben LibreOffice 5.3.0 RC 2 liegt auch ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.5 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieser bringt keine neuen Funktionen und beschränkt sich stattdessen auf Fehlerkorrekturen. Da noch keine Versionshinweise vorliegen, können wir leider nicht sagen, welche bzw. wie viele Bugs dieses Update erledigt.

Bei LibreOffice 5.2.5 wird es sich um die vorletzte Ausgabe der aktuellen Entwicklungsschiene 5.2 handeln. Ein letztes Update mit der Versionsnummer 5.2.6 ist für Anfang Mai geplant und am 4. Juni 2017 wird dann die Pflege und Entwicklung der 5.2er-Generation enden. Zu diesem Zeitpunkt soll aber bereits LibreOffice 5.3.3 verfügbar sein.

Download: LibreOffice 5.2.5 RC 1

Tipp: Die 64-Bit-Version für Windows findet sich auf der Download-Seite im Abschnitt "Operating Systems". Standardmäßig wird Windows-Nutzern nämlich nur die 32-Bit-Ausgabe angeboten.

 
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LibreOffice 5.3.0 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 23.01.2017, 13:19:53

Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.3.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Ein dritter Release Candidate soll noch in dieser Woche erscheinen und eine Woche später wollen die Entwickler das finale LibreOffice 5.3.0 veröffentlichen. Zu den neuen Funktionen und Verbesserungen gehört der sichere Modus, welcher bei der Problembehebung hilft.

Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Ist er aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt. Zu den Menüpunkten werden jetzt die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt (dies kann deaktiviert werden) und die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster".

Für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji". Neben "Öffnen" gibt es nun auch den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt auch eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.22 gebracht und die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS wurden weiter verbessert.

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Erstmals kann man Kapitälchen (Small Capitals), also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, nutzen und die am Dokument vorgenommenen Änderungen lassen sich bequem in der Seitenleiste verwalten. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an. Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, die Liste der zur Auswahl stehenden Funktion lässt sich durchsuchen und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Im Menü "Ansicht" kann man zwischen dem bekannten Layout mit zwei Werkzeugleisten und einem neuen mit einer einzelnen Leiste wechseln. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0 RC 2

 
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Google bringt "Android One" in die USA

reported by doelf, Freitag der 20.01.2017, 17:36:55

Bisher hatte Google mit "Android One" ausschließlich auf Schwellen- und Entwicklungsländer gezielt. Die preiswerten Smartphones, auf denen ein sauberes Stock-Android läuft, werden von Google selbst mit Updates versorgt. Das macht diese Geräte auch für die Kunden in Industriestaaten interessant und diese sollen erstmals ab Sommer 2017 bedient werden.

Smartphones, die von Google selbst auf den Markt gebracht werden, bekommen ihre Updates immer als erstes und werden über einen Zeitraum von zwei Jahren mit frischen Betriebssystemversionen versorgt. Mit Preisen ab 759 Euro sind die aktuellen Pixel-Modelle allerdings recht kostspielig. Ebenfalls von Google gewartet werden die Einsteigergeräte, die unter dem Label "Android One" laufen, doch diese kann man weder in Europa noch in Nordamerika kaufen. Zumindest bisher, denn laut "The Information" will Google ab Sommer 2017 den US-Markt mit "Android One" aufmischen. Ob diese Geräte später auch nach Europa kommen werden, ist aber noch unklar.

"The Information" beruft sich auf drei Insider, die von einer Markteinführung im Sommer 2017 sprechen. Google wird demnach die Werbekosten tragen, während ein Partner die Fertigung der Telefone übernimmt. Ob dieser Partner auch die Entwicklungsarbeit leistet oder die beiden Unternehmen dabei kooperieren, ist genauso unbekannt wie der Name des Partners. Preislich soll sich "Android One" in den USA zwischen 200 und 300 US-Dollar (188 bis 281 Euro) bewegen und über einen Zeitraum von zwei Jahren mit frischen Betriebssystemversionen und Sicherheits-Updates versorgt werden.

 
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Android: Google stopft 94 Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 20.01.2017, 17:13:34

Mit seinem Januar-Update hat Google rekordverdächtige 94 Sicherheitslücken in Android gestopft. 22 dieser Schwachstellen sind kritischer Natur und von weiteren 47 geht eine hohe Gefahr aus. Die restlichen Fehler wurden als moderates Risiko eingestuft. Aufgrund eines Bugs im Mediaserver können Angreifer Schadcode mit Hilfe einer manipulierten Mediendatei einschleusen und ausführen.

Gleich mehrere Lücken ermöglichen das Erlangen von Kernel-Rechten. Hat ein Angreifer hierbei Erfolg, kann er scheine Schadsoftware dauerhaft auf dem Gerät verankern, so dass man sie nur noch mit einem Flash des kompletten Betriebssystems entfernen kann. Einer dieser Fehler steckt im Kernel-Memory-Subsystem und ein zweiter im Kernel-File-System von Android. Qualcomm steuert sieben weitere Schwachstellen (3 x Komponenten, 2 x Bootloader, 1 x GPU-Treiber, 1 x Video-Treiber) zu dieser Kategorie bei, NVIDIAs Grafiktreiber elf und die Treiber von MediaTek einen. Auch die Mehrzahl der hochgefährlichen Sicherheitslücken ermöglicht das Ausführen beliebigen Codes mit Kernel-Rechten, doch hier muss der Angreifer zunächst einen privilegierten Prozess übernehmen. Über eine hochgefährliche Schwachstelle in NVIDIAs Video-Treiber und zwei weitere im Bootloader lassen sich sensible Daten abgreifen, während sich ein Problem im Bootloader und eines in Qualcomms Dateisystem FUSE für DoS-Angriffe eignet.

Während Google seine eigenen Modelle der Baureihen Pixel und Nexus bereits auf den Patch-Level 2017-01-05 gebracht hat, müssen Produkte von Drittherstellern noch auf die Bereitstellung warten - sofern dies überhaupt geschieht. Auch mehr als acht Jahre nach seiner Premiere krankt Android noch immer an seiner maroden Update-Strategie, die einzig und alleine auf die freiwillige Kooperation der Gerätehersteller setzt. Und die stecken ihr Geld lieber in die Entwicklung neuer Geräte als in die Pflege bereits verkaufter Produkte.

 
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Das lange Warten auf LineageOS

reported by doelf, Freitag der 20.01.2017, 15:45:47

Noch nie etwas von LineageOS gehört? Aber eventuell von CyanogenMod? Okay, dann hier die Kurzversion: CyanogenMod war, LineageOS wird, doch aktuell haben wir gar nichts. Schuld ist die Firma Cyanogen Inc., die aus dem Community-Projekt CyanogenMod ein kommerzielles Produkt namens Cyanogen OS gebastelt hatte und damit baden ging.

Cyanogen Inc. wurde im September 2013 gegründet und der großmäulige CEO Kirt McMaster versprach nicht weniger als die Befreiung Androids aus Googles Klauen. Bis März 2015 konnte McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn. Doch nur wenige Smartphone-Hersteller wollten das Risiko eingehen, Google durch den Verkauf von Produkten mit Cyanogen OS zu verärgern und so blieb der Durchbruch des Betriebssystems aus. Letzten Sommer zeigten sich dann finanzielle Probleme und zum Jahresende folgte ein radikaler Schrumpfkurs, dem auch McMaster geopfert wurde.

Das im Jahr 2009 gestartete Community-Projekt CyanogenMod zeigte sich lange Zeit unbeeindruckt von den Problemen des kommerziellen Ablegers, doch dann schaltete Cyanogen Inc. zum Jahresende die komplette Infrastruktur für CyanogenOS ab. Da diese Infrastruktur auch von CyanogenMod genutzt wurde und das Unternehmen die bevorstehende Abschaltung erst am 23. Dezember 2016 angekündigt hatte, brachte der Niedergang von Cyanogen Inc. auch das eigentlich unabhängige Community-Projekt CyanogenMod zu Fall. Lediglich der Quellcode blieb erhalten, aus dem sich interessierte Nutzer weiterhin ihre eigenen Builds basteln können.

Alles aus und vorbei? Nicht ganz, denn noch vor Abschaltung der Domain cyanogenmod.org und der von CyanogenMod genutzten Infrastruktur wurde mit den Vorbereitungen für LineageOS begonnen. Führende Mitglieder der Community hatten sich entschlossen, einen Neuanfang unter einem neuen Namen zu wagen, denn die Namensrechte für "Cyanogen" liegen bei Cyanogen Inc. Doch LineageOS steckt noch in den Kinderschuhen: Das Projekt braucht eine funktionierende Infrastruktur, um neue Builds zu erstellen und diese zum Download anbieten zu können. Zudem müssen Grafiken und Code für den neuen Namen LineageOS angepasst werden. Auf der Projektseite gab es zuletzt am 28. Dezember 2016 ein Status-Update und auf Facebook wurde am 2. Januar 2017 ein neues Logo eingebunden. Seither herrscht Funkstille.

Wir hoffen sehr, dass der engagierten Community von CyanogenMod der Neustart gelingen wird. Smartphones brauchen dringend offenere Alternativen zu Android und iOS, doch das kommerzielle Cyanogen OS war eindeutig der falsche Weg. Dies mussten alle Beteiligten auf schmerzhafte Weise lernen.

Quelle: lineageos.org
 
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Julian Assange setzt auf Donald Trump

reported by doelf, Freitag der 20.01.2017, 11:14:31

Die ganze Welt zittert vor Donald Trump, nur Julian Assange scheint großes Vertrauen in den neuen US-Präsidenten zu haben. In einer Webkonferenz erklärte der Wikileaks-Mitbegründer, dass er bereit sei, in die USA zu reisen, um sich den dortigen Gerichten zu stellen. Bisher haben die US-Behörden weder Anklage gegen Assange erhoben noch wurden Auslieferungsanträge gestellt. Es ist sogar unklar, ob überhaupt gegen Assange ermittelt wird. Nach Schweden will er allerdings nicht.

Julian Assange, der von Schweden mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wird und der sich deswegen seit viereinhalb Jahren in der Londoner Botschaft Ecuadors verschanzt, hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Mai 2015 unterlag Assange dann vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens. Einen Monat später wurden Gespräche aufgenommen, um ein Verhör des Australiers in der Londoner Botschaft zu ermöglichen, doch erst im Dezember 2015 konnten sich Ecuadors stellvertretender Außenminister Xavier Lasso und Anna-Carin Svensson, die Leiterin für internationale Angelegenheiten im schwedischen Justizministerium, auf ein Vorgehen verständigen.

Im Februar 2016 forderte die "Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen" (UNWGAD) Großbritannien und Schweden auf, Assange freizulassen und ihm eine Wiedergutmachung zu zahlen. Diese Aufforderung wurde von beiden Ländern abgelehnt. Nach eigenen Aussagen befürchtet Assange, von Schweden an die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm wegen seiner Arbeit bei Wikileaks ein Prozess wegen Spionage droht. Bisher hatte sich er Australier mit Händen und Füßen gegen diese Perspektive gewehrt, doch der neue Präsident Donald Trump scheint Assange keine Angst zu machen. Dies hat einen faden Beigeschmack, denn im Präsidentschaftswahlkampf hatte Wikileaks recht einseitig Dokumente der Demokratischen Partei veröffentlicht, aber keine Skandale bei den Republikanern aufgedeckt. Assange hatte hierzu erklärt, Wikileaks habe nur das veröffentlichen können, was die Plattform an Dokumenten bekommen habe.

 
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Fast fertig: Firefox 51 Finalkandidat 2

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 21:41:12

Die Veröffentlichung des finalen Firefox 51 ist für den kommenden Dienstag geplant und seit heute gibt es einen zweiten Finalkandidaten. Der Firefox 51 warnt vor Webseiten mit Anmeldeformular, falls diese keine verschlüsselte Verbindung nutzen, und unterstützt endlich den verlustfreien und quelloffenen Audio-Codec FLAC (Free Lossless Audio Codec).

Ebenfalls neu hinzugekommen sind die Unterstützung für WebGL 2 und eine flüssigere Darstellung von Videos auf Maschinen, deren Grafiklösung keine Videobeschleunigung bietet. Hiervon soll insbesondere die Vollbildwiedergabe profitieren. Passwörter können jetzt auch für Formulare gespeichert werden, die keine submit-Ereignisse verwenden. Auf Wunsch kann man sich Passwörter vor dem Speichern anzeigen lassen. Sehr praktisch ist auch die Zoom-Stufe, die rechts in der Adresszeile angezeigt wird, sofern sie nicht bei 100 Prozent liegt. Unter Linux wird die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia für das Rendering der Inhalte genutzt. Die Entwicklung von Skia wird von Google geleitet, weshalb diese Bibliothek auch in Chrome und Android Verwendung findet. Bei den Lokalisierungen sind Georgisch (ka) und Kabylisch (kab) hinzugekommen, die Kabylen sind ein in Algerien beheimateter Berber-Stamm. Entfernt wurde die Weißrussische (be) Sprachvariante.

Download: Firefox 51 Finalkandidat 2

 
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VirtualBox 5.1.14 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 21:09:23

Oracle hat seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 5.1.14 aktualisiert und dabei zehn Probleme behoben. Beispielsweise gibt es Korrekturen für die neuesten Versionen von Windows 10 und Linux 4.10, wenn diese Betriebssysteme als Host fungieren. Bei den Linux Additions wurde zudem ein Protokollfehler behoben, der beim Zugriff auf geteilte Verzeichnisse auftritt.

Bestimmte Befehle für 64-Bit-Gäste auf 32-Bit-Hosts wurden falsch emuliert und es gab auch Probleme mit 64-Bit-Gästen auf alten Prozessoren ohne VT-x-Unterstützung. Unter bestimmten Umständen konnte die Benutzeroberfläche bei Verwendung mehrerer Bildschirme abstürzen und das Klonen von Snapshots war irrtümlicher Weise auch dann möglich, wenn die virtuelle Maschine lief. Ein Kompatibilitätsproblem mit dem Storage Performance Development Kit und NVM Express (NVMe) wurde ebenfalls behoben. Bei VBoxSVC wurde ein seltener Absturz gelöst und bei VBoxManage wurde eine Logikprüfung ergänzt, welche eine Größenänderung der Festplatte von 1 GB auf 1 PB verhindert.

Download: VirtualBox 5.1.14 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack und die Guest Additions herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!

 
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Oracle schließt 270 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 20:49:19
Oracle hat neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 270 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Lange Zeit waren wir es gewohnt, dass Java SE der größte Brandherd in Oracles illustrer Software-Sammlung war, doch seit einiger Zeit haben andere Produkte die rote Fahne übernommen. Der gefährlichste Fehler steckt diesmal in der Primavera Products Suite, während die E-Business Suite mit 121 Sicherheitslücken in Puncto Quantität neue Maßstäbe setzt.

In der Primavera Products Suite wurden zwar nur vier Schwachstellen behoben, von denen sich auch nur zwei von außen ohne Authentifizierung angreifen lassen, doch einem der Fehler wurde der höchste Risikograd 10,0 zugewiesen und ein zweiter schafft immerhin noch 8,1 auf der Gefahrenskala. Es folgt Oracles Enterprise Manager Grid Control mit acht Lücken, darunter drei der Gefahrenstufe 9,8 und eine mit 9,1. Vier der Fehler lassen sich von außen attackieren. Die Fusion Middleware bringt es auf 18 Sicherheitsprobleme, von denen zwei mit 9,8, je eine mit 9,0 und 8,0 sowie neun mit 8,6 bewertet wurden. 16 Bugs lassen sich von außen ausnutzen. In den Communications Applications wurden vier Schwachstellen - einmal 9,8, zweimal 8,8 - behoben, zwei kann man aus dem Internet angreifen. Von sieben Lücken in den PeopleSoft Products lassen sich fünf von außen ausnutzen und einmal wurde die Risikostufe 9,8 vergeben. In JD Edwards Products, Big Data Graph und der Supply Chain Products Suite steckt jeweils ein nach außen offener Fehler der Kategorie 9,8.

Java SE bringt es diesmal auf 17 Schwachstellen und bis auf eine lassen sich alle von außen angreifen. Zwei der Fehler wurden mit 9,6 bewertet und je einer mit 9,0 und 8,3. Die E-Business Suite bringt es auf 121 Sicherheitslücken, von denen 118 nach außen offenstehen. Eines der Probleme wurde als 9,1 eingestuft und vierundzwanzig weitere mit 8,2 bewertet. In Oracles Secure Backup stecken zwei von außen angreifbare Fehler, darunter einer der Kategorie 9,1. Die beiden Bugs im Database Server lassen sich nur lokal ausnutzen, einer davon erhielt dennoch die Bewertung 9,0. Die Retail Applications bringen es auf acht Schwachstellen, von denen fünf der Kategorie 8,8 entsprechen. Zwei der Lücken stehen nach außen offen. MySQL ist diesmal mit 27 Problemen dabei, fünf davon kann man von außen attackieren und immerhin drei dieser Fehler wurden mit 8,8 bewertet.

In den folgenden Produkten wurden Sicherheitslücken bis zur Risikostufe 8,4 behoben. In den runden Klammern geben wir jeweils an, wie viele der Fehler sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen lassen, während in den eckigen Klammern die höchste Risikostufe zu finden ist:
  • Oracle Virtualization: 4 (1) [2 x 8,4]
  • Oracle Financial Services: 37 (14) [1 x 8,2]
  • Oracle Siebel CRM: 3 (1) [1 x 8,2]
  • Oracle Sun Systems Products Suite: 4 (1) [1 x 5,9]
  • Oracle Commerce: 1 (1) [1 x 4,3]
 
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Gerüchteküche: iPhone 10, größere Displays und schnellere MacBooks

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 17:21:25
Die Gerüchteküche hat derzeit allerhand Apple-Gerichte auf ihrem Herd stehen: So soll das iPhone 10 schon in diesem Jahr auf den Markt kommen und optional mit einem 5,8 Zoll großen Bildschirm angeboten werden. Die Standardgröße des iPads könnte von 9,7 auf 10,5 Zoll steigen und die MacBook Pros bekommen "Kaby Lake"-CPUs sowie bis zu 32 GiB Arbeitsspeicher. Nach Ansicht der Analysten werden sich die Kunden um diese Produkte reißen.

Sofern der Finanzdienstleister "Cowen and Company" recht behalten sollte, wird es kein iPhone 8 geben. Stattdessen soll im September 2017 ein iPhone 10 auf den Markt kommen. Das würde numerisch gut zu iOS 10 passen, doch eigentlich soll das nächste iPhone mit iOS 11 ausgeliefert werden. Als Neuerung soll das Telefon eine Gesichtserkennung bieten, die Apple angeblich über einen neuartigen Laser-Sensor und einen Infrarot-Sensor realisiert. Die Technik soll von der im Jahr 2013 durch Apple übernommenen Firma Primesense stammen und auch für Augmented-Reality-Funktionen genutzt werden. Weiterhin soll sich das iPhone 10 kabellos laden lassen und in drei Bildschirmgrößen - 4,7, 5,5 und 5,8 Zoll - auf den Markt kommen. Das 5,8-Zoll-Modell verwendet demnach einen OLED-Bildschirm, in den der Fingerabdrucksensor integriert ist.

Aus Apples Lieferkette ist zu vernehmen, dass für 2017 drei neue iPads geplant sind. Das 9,7 Zoll große Einstiegsmodell wird demnach im ersten Quartal in die Massenfertigung gehen, während die iPads mit 10,5 und 12,9 Zoll Bilddiagonale erst ein Quartal später starten werden. Die Ankündigung der drei Varianten könne dennoch zeitgleich stattfinden, vermutlich Anfang der zweiten Jahreshälfte. Offenbar will Apple das iPad mini streichen und die bisherige Standardgröße mit 9,7 Zoll Bilddiagonale zur neuen Einstiegsklasse in einem "freundlichen Preisbereich" machen. Die typischen iPad-Käufer sollen zukünftig mit 10,5 Zoll großen Displays und dem A10X-Prozessor beglückt werden, während sich die neue Generation des 12,9 Zoll großen iPad Pro weiterhin an zahlungskräftige Profis richtet.

Die chinesischsprachige "Economic Daily News" (EDN) hat indes mit Marktbeobachtern über die MacBooks gesprochen und erwartet, dass Apple 2017 rund 15 Millionen Notebooks ausliefern wird. Hauptgrund für diese Steigerung um immerhin zehn Prozent soll das neue MacBook Pro sein. Dieses sei zwar teuer, doch die Nachfrage sei überraschend stark. Im Laufe des dritten Quartals soll ein Umstieg von den bereits veralteten Skylake-Prozessoren auf die frisch vorgestellten Modelle der Generation "Kaby Lake" erfolgen und für das vierte Quartal erwarten die Analysten ein 15 Zoll großes MacBook Pro mit 32 GiB Arbeitsspeicher. Bereits im zweiten Quartal könnte Apple ein MacBook im 12-Zoll-Format vorstellen, das optional mit bis zu 16 GiB RAM bestückt wäre.

Für alle drei Produktlinien erwarten die Marktbeobachter eine hohe Nachfrage. Die neuen Funktionen und die größeren Bildschirme sollen selbst zögerliche Kunden zum Neukauf ihrer Smartphones und Tablets animieren, während bei den MacBooks der größere Arbeitsspeicher sowie der geringere Stromverbrauch als wichtigste Argumente angeführt werden. Letzteres halten wir für fraglich, denn nur wenige Käufer benötigen 16 oder gar 32 GiB RAM und beim Stromverbrauch gab es zumindest bisher noch keine Fortschritte, die sich in längeren Akkulaufzeiten niedergeschlagen hätten.
 
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Akku-Chaos: Forbes bezeichnet iOS 10.2.1 als komplettes Durcheinander

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 15:25:19
Seit Monaten klagen iPhone-Benutzer über massive Akku-Probleme. Obwohl ihre Geräte einen Ladestand zwischen 20 und 30 Prozent anzeigen, schalten sich die Telefone ohne Vorwarnung aus. Apple sprach von einer handvoll Batterien, die "nicht die übliche Qualität erreichen". Für Forbes und viele andere ist das Problem wesentlich größer und iOS 10.2.1 scheint alles noch schlimmer zu machen.

Laut Forbes-Autor Gordon Kelly tritt das Problem bei allen iPhones auf, auf denen iOS 10 läuft. Lediglich die aktuellen Modelle iPhone 7 und 7 Plus scheinen nicht betroffen zu sein, doch möglicherweise sind deren Akkus einfach noch zu frisch. Apple hat den Fehler bisher nur für einige Geräte der Baureihe iPhone 6s eingeräumt und liefert seit iOS 10.2 ein Tool zur Batteriediagnose mit. Das Problem selbst hat sich dadurch nicht verbessert, sondern eher verschärft. Kelly setzte seine Hoffnung in iOS 10.2.1 und wurde abermals enttäuscht: Für keine der vier bisher veröffentlichten Beta-Versionen nennt Apple irgendwelche Details, sondern schreibt lediglich: "Diese Beta-Version von iOS enthält Fehlerkorrekturen und Verbesserungen". Und keine der Fehlerkorrekturen scheint sich um das Akkuproblem zu kümmern.

Während Apple beharrlich schweigt - selbst das Eingeständnis von Problemen bei einigen Geräten der Baureihe iPhone 6s erfolgte erst auf Druck der chinesischen Verbraucherschutzbehörde China Consumers Association - wächst die Frustration der betroffenen Kunden. Mehrere Besitzer defekter iPhone 6s, deren Geräte repariert oder getauscht wurden, melden bereits, dass nach einigen Wochen des korrekten Betriebs nun auch die Austauschgeräte das gleiche Fehlerbild zeigen würden. Ein erneuter Austausch wurde indes seitens Apple abgelehnt, da die neuen Geräte nicht betroffen seien. Dies wurde anhand der Seriennummer verifiziert. Gordon Kelly bewertet Apples Verhalten als komplettes Durcheinander und projiziert diesen Begriff zugleich auf die bevorstehende Veröffentlichung von iOS 10.2.1.
 
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Wie man Windows 10 mit dem richtigen Linux versieht

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 14:46:16
Hannes Kühnemund von SUSE hat ein Problem mit dem "Windows Subsystem for Linux" (WSL). Die Idee, Linux-Anwendungen unter Windows 10 ausführen zu können, findet Kühnemund gar nicht schlecht. Nur hat sich Microsoft seiner Ansicht nach den falschen Partner, nämlich Canonical, ausgesucht. Und daher beschreibt Kühnemund, wie man Ubuntu unter Windows 10 gegen SUSE austauscht.

SUSE ist seit dem Jahr 1992 im Geschäft und damit der Dinosaurier unter den Linux-Distributoren. Canonical trat mit Ubuntu hingegen erst 2004 auf den Plan und bedient sich zudem beim erstmals 1993 erschienenen Debian. Andere beliebte Distributionen, wie beispielsweise Linux Mint, setzen wiederum auf Ubuntu auf. Die unbedarfte Frage, welche Distribution denn nun die beste sei, enthält ähnlich viel Zündstoff wie religiöse Grundsatzdiskussionen. Während man die armen Deppen, die auf Windows oder macOS setzen, mitleidig belächelt, erwartet man von anderen Linux-Nutzern schon, dass sie wissen, welche Distribution mit welchem Desktop zu verwenden ist.

Wir hissen an dieser Stelle die Regenbogenflagge und propagieren, dass ein jeder mit seinem Lieblings-Linux glücklich werden soll. Die Option, openSUSE Leap 42.2 oder SUSE Linux Enterprise Server 12 SP2 als "Windows Subsystem for Linux" nutzen zu können, ist indes extrem spannend! Zunächst muss das Windows Subsystem for Linux installiert werden. Dann lädt man einen Docker-Container mit SUSE herunter und packt diesen im WSL, das zu diesem Zeitpunkt noch auf Ubuntu basiert, aus. Im Anschluss wird Ubuntu durch SUSE ersetzt und man muss noch Root zum Standardnutzer erklären. Letzteres ist natürlich nicht ideal, weshalb Kühnemund seine Anleitung in Kürze erweitern will.
Quelle: www.suse.com
 
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Windows 10 Insider Preview Build 15007 für PCs und Smartphones

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 14:06:47
Windows 10 Mobile ist doch nicht tot: Nachdem sich Microsoft in den vergangenen Wochen ausschließlich auf neue Insider Preview Builds für Computer konzentriert hatte, liegt mit dem Build 15007 jetzt wieder eine Version vor, die sich sowohl an PCs als auch an Smartphones richtet. Wie üblich, wurde der neue Build erst einmal nur für Insider im Fast-Ring veröffentlicht.

Neu für PC und Mobile
Im Vergleich zum vorherigen Build 15002 halten sich die Neuerungen in Grenzen: Microsoft Edge kann jetzt endlich Daten von anderen Browsern importieren, beispielsweise die Lesezeichen, die gespeicherten Passwörter und den Verlauf. Der Browser bietet die Möglichkeit Tabs-Sets, die man zuvor abgespeichert hat, mit anderen Apps zu teilen. Downloads kann man mit "Speichern unter" gezielter ablegen oder gleich ausführen. "Web Notes" wurde vom Verhalten her an andere Ink-fähige Apps wie Photos und Maps angepasst. Auf Mobilgeräten verzichtet Edge auf die Skalierung von Texten und lässt dafür bei jeder Webseite das Heranzoomen bis auf mindestens 500 Prozent zu. Hierdurch will Microsoft verhindern, dass Webseiten aufgrund der vom Benutzer gewählten Textskalierung fehlerhaft dargestellt werden. Scroll-Leisten werden auf PCs und Mobilgeräten automatisch ausgeblendet, um Platz zu sparen und unerwünschte Effekte zu vermeiden. Die Regenbogenflagge hat es als Zeichen für Toleranz und Vielfältigkeit in die Emojis geschafft und die neue Bluetooth-API bringt GATT-Server und erweitert die Anbindung von Bluetooth-LE-Geräten.

PC-Nutzer werden bald neue Themes aus dem Windows Store herunterladen können, aktuell funktioniert die entsprechende Verknüpfung aber noch nicht. Wer mehrere Windows-PCs verwendet, wird von Cortana beim Gerätewechsel unterstützt. Über Links im Action Center verweist die Assistentin auf zuletzt geöffnete Webseiten sowie die kürzlich bearbeiteten Dokumente, sofern diese auf SharePoint oder bei anderen Cloud-Diensten liegen. Auf dem PC können Benachrichtigungen nun auch eine Fortschrittsanzeige umfassen und die Gesichtserkennung Windows Hello hilft bei der Einrichtung. Auf dem PC kann man das Snipping Tool zum Erstellen von Bildschirmfotos komplett per Tastatur steuern: Zunächst wählt man mit Alt + N die Art des Screenshots aus, dann navigiert man mit Hilfe der Pfeiltasten an die Startposition und drückt Enter oder die Leertaste, um mit der Auswahl zu beginnen. Mit den Pfeiltasten zieht man einen Rahmen und schließt die Auswahl mit einem weiteren Druck auf Enter oder die Leertaste ab.

Nur für Mobile
Mit Hilfe von Azure Active Directory (AAD) Identity (Mobile) lassen sich Daten geräteübergreifend abgleichen, beispielsweise Passwörter, WLAN-Profile, App-Daten sowie die Lesezeichen und die Leseliste von Edge. Hierzu müssen auf den Geräten natürlich die selben Konten eingerichtet sein. Auf diese Weise lässt sich übrigens auch Cortana auf Systeme von Schulen, Universitäten oder Arbeitgebern nutzen, die keine Microsoft-Konten erlauben. Die digitale Assistentin kann Musik steuern, auch über Drittanbieter-Apps. Dies funktioniert vorerst aber nur in US-Englisch bei den Apps "iHeartRadio" und "TuneIn Radio". Wie beim PC versteht Cortana Fragen nach den Schemata "Play on ", "Play on " aber auch "Hey Cortana, What song is Playing?". Gibt man keinen App-Namen an, bezieht Cortana den Befehl auf die zuletzt genutzte App. Benutzer aus China können indes Cortanas Musikerkennung nutzen. Weiterhin kann Cortana Erinnerungen nun auch monatlich und jährlich wiederholen.

Das Zurücksetzen von Apps auf den Auslieferungszustand ist jetzt auch auf Smartphones möglich, die PC-Version von Windows 10 beherrscht dies schon seit dem im vergangenen Sommer veröffentlichten Anniversary Update. Das mobile Edge umfasst eine Vorschau der Payment Request API, welche für mobile Zahlungen auf das Microsoft Wallet zugreift. Aktuell können aber noch keine Zahlungen durchgeführt werden. Die Darstellung mit hohem Kontrast wurde für alle XAML-Apps optimiert, um Darstellungsprobleme zu beheben. Die Unterseiten der Einstellungen umfassen neuerdings Verknüpfungen zum Kundendienst, Feedback sowie zu verwandten Themen. In den Einstellungen bilden die Apps ab sofort eine eigene Kategorie, zuvor fanden sich diese unter "System". In der Kategorie "Geräte" wurden "Angeschlossene Geräte" und "Bluetooth Geräte" zusammengefasst. Das Verbinden und Trennen von Bluetooth-Geräten wurde dabei direkt in die Seite integriert.

Das Aufspielen neuer Updates lässt sich neuerdings um 35 Tage verzögern, sofern das Telefon von einem Unternehmen verwaltet (Enterprise Managed Device) wird. Administratoren können auch die SD-Karten in Mitarbeiter-Telefonen verschlüsseln und dies über die Bereitstellungsrichtlinien vorschreiben. Da sich Daten auf verschlüsselten Speicherkarten kaum wiederherstellen lassen, rät Microsoft eindringlich, zeitgleich ein Cloud-Backup einzurichten. Der "Glance Screen", also die Bereitstellung von Informationen auf einem weitgehend inaktiven Display, wurde mal wieder überarbeitet. Nachdem der "Glance Screen" beim Laden zunächst immer an war, musste er später manuell aktiviert werden. Nun kann man den "Glance Screen" beim Laden zurückholen, die entsprechende Einstellung findet sich unter Personalisieren.

Bekannte Probleme
Die Installation endet auf einigen Computern mit einem "Green Screen Of Death" (GSOD), also einem Absturz. Microsoft arbeitet an einer Lösung. Sollte das Aufspielen bei 99 Prozent stockt, hilft nur Geduld. Bei PCs verursacht der Dienst Spectrum.exe nach dem Update dauerhaft Probleme wie Audio-Aussetzer, ständige Zugriffe auf die Datenträger und Abstürze von Edge beim Öffnen der Konfiguration. Um den Fehler zu beheben, muss man das Verzeichnis C:\ProgramData\Microsoft\Spectrum\PersistedSpatialAnchors löschen. Verknüpfungen, die ein Prozentzeichen enthalten, bringen den Explorer zum Absturz. Bei Smartphones fehlt die Begrüßung durch die Gesichtserkennung "Windows Hello" und es gibt noch einige Probleme rund um den Datenabgleich über Azure Active Directory (AAD). Auf einigen Smartphones neigt dieser Build zu sporadischen Abstürzen.
 
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Valve-Chef redet nicht über die Nummer 3

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 11:45:43
Valve-Chef Gabe Newell hat sich auf Reddit einer Fragerunde gestellt und Antworten bezüglich "Half Life 3", "Half Life 2 - Episode 3" und "Portal 3" gemieden wie der Teufel das Weihwasser. "The number 3 must not be said", also "Die Nummer 3 darf nicht gesagt werden", war das Einzige, was Newell zu den von vielen Fans sehnlichst erwarteten Fortsetzungen zu verkünden hatte.

Aber alleine, dass Newell diesen Projekten keine kategorische Absage erteilt hatte, sorgte bei etlichen Fans für Euphorie. Einige sehen "Half Life 3" und "Portal 3" durch Newells ausweichende Äußerungen so gut wie bestätigt, doch tatsächlich hat sich der Valve-Chef einmal mehr alle Optionen offen gehalten. Untermauern soll die Beinahe-Ankündigung, dass Newell die Frage, ob Valve weiterhin an Einzel-Spieler-Titeln arbeite, bejaht hatte. Newell wurde auch auf eine anonyme Quelle, die sich sehr pessimistisch über ein mögliches "Half Life 3" geäußert hatte, angesprochen und sagte hierzu, "Er persönlich glaube allen nicht identifizierten anonymen Quellen im Internet". Seine ironische Bemerkung wird ebenfalls als Beleg für laufende Arbeiten an "Half Life 3" und "Portal 3" gewertet. Wir sind weniger optimistisch und sehen lediglich, dass Newell diesen Fragen aus dem Wege geht.

Und was hatte der Valve-Chef sonst noch mitzuteilen? VR hält Newell für ein wichtiges Werkzeug zur Entwicklung interessanter Spiele. Derzeit arbeite Valve an VR-Titeln, Namen nennt er aber nicht. Bezüglich der geplanten Filme, die in Zusammenarbeit mit J.J. Abrams, dem Regisseur von "Star Wars: Das Erwachen der Macht", "Star Trek: Into Darkness" und "Super 8", entstehen sollen, wurde Newell dann sogar konkret: "Diese werden kommen". Es handelt sich hierbei um filmische Interpretationen der Spiele "Half Life" und "Portal".
 
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AMD Crimson ReLive Edition 17.1.1 für "Resident Evil 7: Biohazard"

reported by doelf, Mittwoch der 18.01.2017, 16:40:55
AMD hat seinen Grafiktreiber Crimson ReLive Edition auf die Version 17.1.1 aktualisiert, welche insbesondere für das Spiel "Resident Evil 7: Biohazard" empfohlen wird. Dieser Treiber unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M sowie APUs der Generationen "Kaveri", "Godavari" und "Carrizo". Die Radeon Pro Software für Workstation-Karten liegt indes weiterhin in der Version 16.12.1 vom 12. Dezember 2016 vor.

Während die erste Crimson ReLive Edition neue Funktionen wie ReLive und Chill brachte, kümmert sich dieses Update ausschließlich um die Beseitigung von Fehlern. So soll "Dishonored 2" in Verbindung mit der Radeon R9 380 nicht mehr abstürzen, "Paragon" im Multi-GPU-Betrieb mit DirectX 11 nicht mehr flackern und das Aufwachen nach einem Display-Timeout nicht mehr zu Anzeigefehlern führen. ReLive wurden sinnlose Warnhinweise unter Windows 7 sowie Abstürze beim Wechsel zum oder aus dem Multi-GPU-Betrieb ausgetrieben. Auch ein schwarzer Bildschirm nach der Treiber-Installation, der auf die Kappe von ReLive geht, wurde behoben. Die Verwendung externer Grafiklösungen über XConnect soll beim Laden der Audio-Treiber keine Bluescreens mehr verursachen und "Solidworks" beendet sich nicht mehr beim Entfernen einer XConnect-Grafiklösung.

Andere Probleme warten noch auf eine Lösung: Beispielsweise flackern "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Für defekte Mauszeiger (nur mit Radeon RX 480) sowie Abstürze von "Shadow Warrior 2" (nur auf Multi-GPU-Konfigurationen) und "Deus Ex: Mankind Divided" (beim Task-Wechsel auf Multi-GPU-Konfigurationen in Verbindung mit DirectX 12) gibt es ebenfalls noch keine Lösung. Und auf Multi-GPU-Konfigurationen, an denen 4K/5K-Bildschirme unter Verwendung von "Multi Stream Transport" (MST) angeschlossen sind, kommt es während der Treiber-Installation regelmäßig zu Abstürzen oder Neustarts!

Download: AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.1.1 (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Kolumne: Let's make Great Britain great again

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 18:54:34
Theresa May hat gesprochen und dabei Anleihen bei der eisernen Margaret Thatcher genommen. In zwölf Punkten fasste die Premierministerin ihre Vision des zukünftigen Großbritanniens zusammen: Vereint, versöhnt und als weltweite Handelsmacht, deren bester Freund ein jedes Land auf der Welt sein will. Schließlich war man mal groß, habe einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat, sei eine Atommacht mit einem starken Militär und branchenführenden Geheimdiensten.
"Britain and France are Europe's only two nuclear powers. We are the only two European countries with permanent seats on the United Nations Security Council. Britain's armed forces are a crucial part of Europe's collective defence. And our intelligence capabilities - unique in Europe - have already saved countless lives in very many terrorist plots that have been thwarted in countries across our continent."
Insbesondere die Passage über die eigene militärische Stärke und die ach so allwissenden Geheimdienste Großbritanniens wirkte wie eine Drohung. Beim Ausblick, dass sich Großbritannien als Niedrigststeuernation vor den Toren Europas positionieren könnte, falls sich die EU in den bevorstehenden Verhandlungen als unkooperativ und uneinsichtig erweisen sollte, darf man das Verb "wirkte" getrost weglassen, denn dies war eine Drohung. Ein Bruch zwischen Großbritannien und der EU würde beiden Seiten schweren Schaden zufügen, betonte May mehrfach - und damit hat sie natürlich nicht unrecht. Dennoch sollte die Premierministerin aufpassen, mit ihren Thatcher-Anleihen das britische Blatt nicht zu überreizen. Die Stimmung in der EU ist seit dem Brexit-Votum aufgeheizt und es ist nicht anzunehmen, dass die seitens Großbritannien gewünschte Rosinenpickerei von den europäischen Ex-Partnern durchgewunken wird.

Kernstück dieser Rosinenpickerei ist ein harter Brexit: May will den Binnenmarkt verlassen, Großbritanniens Grenzen schließen und EU-Bürger nur noch dann ins Land lassen, wenn es sich um die "Klügsten und Besten" ("the brightest and the best") handelt. Für EU-Bürger, die bereits in Großbritannien leben, müsse man eine Lösung finden, wie auch für Briten im europäischen Ausland. Wie diese Lösung aussehen soll, sagte May aber genauso wenig, wie sie eine Lösung für das geteilte Irland präsentierte. Einerseits will sie den offenen Grenzverkehr zwischen der Republik Irland und dem britischen Nordirland beibehalten, zugleich sollen aber die Außengrenzen Großbritanniens nicht geschwächt werden. Dies würde bedeuten, dass die Briten Irland in ihr zukünftiges Grenzkonstrukt mit einbeziehen, also Grenzkontrollen rund um die Republik Irland einführen. Dies dürfte weder der Republik Irland noch der EU gefallen.
"There has been a Common Travel Area between the United Kingdom and the Republic of Ireland for many years. Indeed, it was formed before either of our two countries were members of the European Union. And the family ties and bonds of affection that unite our two countries mean that there will always be a special relationship between us. So we will work to deliver a practical solution that allows the maintenance of the Common Travel Area with the Republic, while protecting the integrity of the United Kingdom's immigration system."
Dass Großbritannien den europäischen Binnenmarkt verlässt, bedeutet freilich nicht, dass man auf diesen verzichten will. Stattdessen strebt May ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der EU an. Damit hätten britische Unternehmen vollen Zugang zum Binnenmarkt, ohne sich an europäische Vorschriften oder europäische Gesetze halten zu müssen - von irgendwelchen Richtern in Luxemburg will sich die neue Handelsmacht nämlich nichts vorschreiben lassen. Und auch mit dem Rest der Welt wollen die Briten neue Freihandelsabkommen schließen, allen voran mit den USA, China und den Staaten des alten Empire. Diese gewünschte Position als Handelsbrückenkopf außerhalb der europäischen Zollunion soll sicherstellen, dass Großbritannien nicht halb innerhalb und halb außerhalb der EU sei, erklärt May - doch genau darauf läuft dieser Vorschlag hinaus.
"So we do not seek membership of the Single Market. Instead we seek the greatest possible access to it through a new, comprehensive, bold and ambitious Free Trade Agreement... But it is not just trade with the EU we should be interested in. A Global Britain must be free to strike trade agreements with countries from outside the European Union too. Because important though our trade with the EU is and will remain, it is clear that the UK needs to increase significantly its trade with the fastest growing export markets in the world."
Mays Vision eines "stärkeren, faireren und globaleren Britanniens" ("stronger, fairer, Global Britain") baut auf einem wachsenden Wohlstand als Handelsmacht sowie auf der Einigkeit der eigenen Völker. Das klingt nach Zweckoptimismus, denn seit Jahren krankt Großbritannien an seinem Handelsdefizit und auch die Risse im eigenen Staatengebilde sind durch den Brexit alles andere als kleiner geworden. Während England und Wales für den Austritt gestimmt hatten, waren Nordirland und insbesondere Schottland dagegen. So wundert es nicht, dass Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon umgehend gegen die von der Premierministerin beschriebene Einigkeit schoss und aufgrund des harten Brexits ein neues Unabhängigkeitsreferendum für "noch wahrscheinlicher" hält. In einem anderen Punkt sorgte May indes für Klarheit:
"And when it comes to Parliament, there is one other way in which I would like to provide certainty. I can confirm today that the Government will put the final deal that is agreed between the UK and the EU to a vote in both Houses of Parliament, before it comes into force."
Nicht die Regierung oder das Volk soll beim Austritt das letzte Wort haben, sondern das britische Parlament. Beiden Häusern sollen die mit der EU ausgehandelten Austrittsbedingungen zur Abstimmung vorgelegt werden - und das binnen zwei Jahren. Dieser Zeitplan ist sehr ambitioniert und vermutlich nicht einzuhalten. Und was geschehen soll, wenn das Parlament oder eines seiner Häuser den Austritt ablehnen sollte, verrät uns Frau May leider auch nicht. Am Ende bleibt eine Rede, deren Ton irgendwo zwischen bester Freund und Schulhofschläger pendelt und die wohl in erster Linie der eigenen Bevölkerung Mut machen soll.
 
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Debian 8.7 und Debian 9 RC 1

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 15:11:59
Die Linux-Distribution Debian liegt seit Samstag in der Version 8.7 zum Download bereit. Für Debian 8.7 (Codename: Jessie) wurden 87 Pakete aktualisiert und 86 Sicherheitslücken gestopft. Viele dieser Updates waren bereits im Laufe der vergangenen Wochen an die Nutzer der Distribution verteilt worden. Mit dotclear und sogo wurden auch zwei Pakete entfernt, bei beiden gab es Sicherheitsprobleme.

Derweil nähert sich Debian 9 (Codename: Stretch) der Fertigstellung: Aktuell befindet sich die Entwicklung im Soft-Freeze, der sich auf letzte Fehlerkorrekturen konzentriert. Es liegt auch schon ein erster Veröffentlichungskandidat zum Ausprobieren bereit. Am 5. Februar 2017 folgt dann ein Hard-Freeze, bei dem für weitere Änderungen eine Genehmigung benötigt wird. Die Freigabe der fertigen Version 9 wird vermutlich ein paar Wochen später erfolgen, einen genauen Termin nennen die Entwickler - wie bei Debian üblich - nicht. Debian 9 RC 1 basiert auf dem Linux-Kernel 4.8.0-2.

Download:
 
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Wine 2.0 RC 5 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 14:41:07
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Aktuell befindet sich die Version 2.0 von Wine kurz vor ihrer Fertigstellung und liegt in Form eines fünften Veröffentlichungskandidaten zum Download bereit.

Mit Wine 2.0 schreitet die Implementierung von Direct3D 11 weiter voran. Diese hatte in Wine 1.8 ihre Premiere gefeiert, bleibt aber auch in der Version 2.0 noch unvollständig. Parallel hierzu wurde aber auch der Nachbau von Direct3D 9 weiter gepflegt. Zu den Direct3D-Neuerungen gehören Effect-States, Unordered-Access-Views, zusätzliche Farbformate und Shader-Anweisungen (Shader-Modell 4 und 5) sowie Arbeiten am Command-Stream. Im Bereich Direct2D wurden Farbschriftarten, DC-Rendering und das Bitmap-Rendering ergänzt. Es wurde an der Implementierung von WebServices geschraubt und es gibt eine überarbeitete Zwischenablagen-API. Neu hinzugekommen ist ein HID-Minitreiber, der seit Oktober 2016 erweitert und optimiert wurde. Die Grafikschnittstelle (Graphics Device Interface, GDI) und JavaScript wurden beschleunigt, mehrere Kernel-Treiber können in einem einzelnen Prozess laufen und es gibt einige Verbesserungen rund um die Verwendung von Joysticks. Dazu kommen die Gecko-Engine von Firefox 47, Unicode 9.0.0 und Downmixing für DirectSound.

Hinweis: Beim Wine-Projekt werden die ungeraden Versionsnummern wie 1.9 für die Alpha- und Beta-Phase der Entwicklung genutzt, während die geraden Nummern den stabilen Veröffentlichungen vorbehalten sind. Daher wird die Versionsnummer der stabilen Schiene von 1.8.6 auf 2.0 springen.
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht RC 3

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 12:37:54
Der dritte Veröffentlichungskandidat von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit und behebt Paketerstellungsprobleme bei der Android-Version. Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Kodi 17 bringt Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Die Benutzeroberfläche wurde komplett neu gestaltet und es gibt auch ein besseres Web-Interface zur Fernbedienung über den Webbrowser.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. Im Rahmen der Beta-Phase wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

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Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Während die sieben Beta-Versionen noch zahlreiche Verbesserungen und Funktionsänderungen gebracht hatten, beschränken sich die Release Candidates auf Fehlerkorrekturen. Bei RC3 wurden Probleme mit dem Programmführer (EPG), bei der Wiedergabe und Aufnahme von Videos sowie mit dem neuen Standard-Skin Estuary behoben.

Download: Kodi 17 (Krypton) RC 3
 
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TEST-UPDATE - HP 260-a105ng im Dual-Channel-Betrieb

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 12:16:26
Kurz vor dem Jahreswechsel hatten wir den Desktop-PC HP 260-a105ng zum Spottpreis von 122 Euro (neu inklusive Windows 10 64-Bit) erworben und ausführlich getestet. Leider hatte HP dieses Schnäppchen mit nur einem Speichermodul ausgestattet, so dass der zweite Speicherkanal ungenutzt blieb. Inzwischen haben wir einen zweiten Riegel eingesetzt und weitere Leistungsmessungen vorgenommen.

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Die Speicheraufrüstung bietet sich an, denn hierzu muss man nur eine einzige Rändelschraube entfernen. Da der Intel Celeron J3060 bis zu 8 GiB unterstützt, kann man für kleines Geld (ca. 25 bis 30 Euro) das RAM mitsamt des theoretischen Speicherdurchsatzes verdoppeln. HP hat ein Modul des Typs 4 GiB DDR3L-1600 CL11-11-11-28, welches mit 1,35 Volt betrieben wird, verbaut. Es stammt von Samsung und ist doppelseitig mit je vier Chips, insgesamt also acht Chips, bestückt. Zum Aufrüsten sollte man ein weitgehend baugleiches Modul verwenden, wir haben Crucials CT51264BF160BJ genutzt. Speicherriegel mit 16 Chips akzeptiert der Rechner leider nicht.
 
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Au-Ja-Forum: Erst Ausfall, dann eine neue Version

reported by doelf, Montag der 16.01.2017, 16:58:25
Hallo liebe Leser, wir haben unser Forum auf die neueste Version von phpBB aktualisiert. Bei phpBB 3.2.0 (Codename: Rhea) handelt es sich um ein Funktions-Update, welches erstmals PHP in den Versionen 7.0 und 7.1 unterstützt. PHP 7.x verspricht deutlich mehr Leistung und wird von uns für zukünftige Änderungen benötigt. Daher hatten wir das Update auf phpBB 3.2.0 vorgezogen - und uns einige Probleme eingehandelt.

Wir hatten in den vergangenen Wochen schon Vorabversionen von phpBB 3.2 parallel installiert und getestet, ohne dass es dabei zu größeren Problemen gekommen wäre. Am 7. Januar 2017 wurde dann die finale Fassung veröffentlicht und einen Tag später folgte die deutsche Übersetzung. Da die erste Übersetzung noch nicht ganz vollständig war, entschieden wir uns, eine Woche und eventuelle Korrekturen abzuwarten. Heute Mittag sollte die Aktualisierung dann binnen weniger Minuten vollzogen sein, doch daraus wurde leider nichts, denn das Update von phpBB 3.1.10 auf 3.2.0 entpuppte sich als fehlerhaft.

Tipps für alle, die ebenfalls phpBB einsetzen
Wer sich am automatischen Update versucht, wird zumeist auch den FTP-Transfer verwenden. Doch das Aufspielen der neuen Dateien schlägt fehl und das Script meldet:
The installer detected a timeout
Dies hatte uns zunächst auf eine falsche Fährte gelockt, doch unsere PHP-Installation und die darin festgelegten Timeouts waren unverändert und ausreichend dimensioniert. Ein Blick in die Log-Datei entlarvte das Script install/helper/file_updater/ftp_file_updater.php als Übeltäter und die dortigen Timeout-Bedingungen wurden durch einen Tippfehler ausgelöst. Das Problem steckt in der Zeile 50, denn dort steht:
public function __constructor(update_helper $update_helper, $phpbb_root_path, $php_ext)
Richtig wäre jedoch:
public function __construct(update_helper $update_helper, $phpbb_root_path, $php_ext)
Nach einer manuellen Änderung der Datei läuft das Script zwar weiter, bleibt später aber nochmals hängen. Danach waren mehrere Dateien defekt und das Forum nicht mehr lauffähig. Hier ist also Vorsicht geboten!

Glücklicherweise wurde die Datenbank bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht angerührt, so dass man sich mit dem Hochladen des kompletten Installationspakets von phpBB 3.2.0 behelfen kann. Das dauert natürlich recht lange und so kam es zu einem knapp zweistündigen Komplettausfall unseres Forums. Nach dem Hochladen des Installationspakets muss dann nur noch die Datenbank konvertiert werden - hier ist Geduld gefragt - und im Anschluss mussten wir unsere Anpassungen aus einem Backup holen und wieder einbauen. Unsere Code-Modifikationen funktionierten problemlos, ebenso die Erweiterungen.

Nur der Einbau des Site-Logos - wir verwenden eine Vektorgrafik statt eines GIF-Bildes - verlief anderes als bisher: Statt des Eintrags imageset.site_logo in der Datei imageset.css müssen nun zwei Einträge für site_logo in den Dateien colours.css (Link zur Bilddatei) und common.css (hier finden sich die Abmessungen) geändert werden.

Während phpBB 3.2.0 an sich einen guten Eindruck macht, scheint das Upgrade noch mit der heißen Nadel gestrickt zu sein. Generell würden wir phpBB-Nutzern raten, noch etwas abzuwarten. Bis Mitte 2017 bekommt die Entwicklungsschiene 3.1 funktionale Updates und bis Ende 2017 wird es Sicherheits-Updates geben. Wer noch nicht auf php 7.0 oder 7.1 angewiesen ist, kann sich also Zeit lassen. Auch ja: Für phpBB 3.2.0 wird php 5.4 oder neuer benötigt!

Wir bedauern den zeitweisen Ausfall unseres Forums. Inzwischen sollte das Forum wieder uneingeschränkt funktionieren und so wünschen wir allen Lesern viel Spaß mit der neuen Version!

Euer Au-Ja-Team
 
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Kodi 18 wird "Leia" heißen

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 21:09:22
Die Entwickler haben entschieden: Die nächste Version der Medien-Center-Software Kodi wird den Namen "Leia" tragen. Der Name erinnert an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher, die in ihrer Rolle als Prinzessin Leia in die Filmgeschichte eingegangen ist. Möge die Macht mit ihr sein!

Atlantis, Babylon, Camelot, Dharma, Eden, Frodo, Gotham, Helix, Isengard, Jarvis, Krypton - seit dem Jahr 2008 und der Version 8.10 trägt jede Version der Medien-Center-Software Kodi, die damals noch XBMC hieß, einen Beinamen. Aktuell ist die Version 16 (Jarvis) und Kodi 17 (Krypton) steht kurz vor seiner Fertigstellung. Für Kodi 18 wurde somit ein Name gesucht, der mit einem "L" beginnt. Unter den Vorschlägen hatte es "Leia" nicht einmal in die Top 10 geschafft, doch dann schug das Todesjahr 2016, das neben Carrie Fisher auch David Bowie, Alan Rickman, Colin Vearncombe alias Black, Roger Willemsen, Umberto Eco, Peter Lustig, Guido Westerwelle, Lothar Späth, Roger Cicero, Hans-Dietrich Genscher, Prince, Uwe Friedrichsen, Erika Berger, Muhammad Ali, Götz George, Carlo Pedersoli alias Bud Spencer, Walter Scheel, Gene Wilder, Manfred Krug, Fidel Castro, Hildegard Hamm-Brücher, Zsa Zsa Gabor und George Michael gefordert hatte, noch einmal zu und die Entscheidung war gefallen.
Quelle: kodi.tv
 
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Leider nichts Neues von "Half-Life 3"

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 20:46:04
Selten wurde ein Physiker zum Held eines Ego-Shooters gemacht und auch von Gordon Freeman, dem Protagonisten von "Half-Life" (1998) und "Half-Life 2" (2004), hat man schon lange nichts mehr gehört. Seit nunmehr zwölf Jahren wird über einen dritten Teil der Erfolgsserie spekuliert, doch dieser ist weiterhin nicht in Sicht.


Das Schicksal von "Half-Life 3" wurde in den vergangenen Tagen wieder mehrfach thematisiert, doch nun zieht Andrew Reiner von gameinformer einen dicken Schlussstrich. Von einem ehemaligen Valve-Entwickler will Reiner erfahren haben, dass es "Half-Life 3" nie bis zur Entwicklung geschafft hat. Angeblich hatten einige Teams mit unterschiedlichen Ideen gespielt, von denen letztendlich keine das Management überzeugen konnte. Auch an einen Abschluss von "Half-Life 2" glaubt die anonyme Quelle nicht mehr. Eine Lizenzierung oder Auslagerung der Serie an externe Entwickler wäre ebenfalls höchst unwahrscheinlich, weil dies nicht mit Valves Qualitätsansprüchen vereinbar sei. Was Gordon Freeman bleibt, ist nur das nächste Sixpack und viel zu viel Speck auf den Hüften...
 
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Alphabet (Google) streicht die Solar-Drohne

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 20:43:07
Im Jahr 2014 hatte Google mit Titan Aerospace einen Entwickler für solarbetriebene Drohnen gekauft. Diese Fluggeräte sollten als atmosphärische Satelliten in großer Höhe fliegen, um abgelegene Gegenden mit Internet zu versorgen oder Umweltdaten aufzuzeichnen. Nun hat Googles Dachgesellschaft Alphabet das ambitionierte Projekt zu den Akten gelegt.

Probleme hatte es schon zuvor gegeben: Am 1. Mai 2015 war eine Drohne des Typs Solara 50 kurz nach dem Start bei einem Testflug über New Mexiko abgestürzt. Um eine ausreichende Zahl Solarzellen unterbringen zu können, hatte dieses Fluggerät eine Spannweite von 50 Metern, doch die gewaltigen Flügel des Leichtbaus waren nicht stabil genug. Später gab es massive Probleme mit den 5G-Sendern, welche Google zur Bereitstellung der Internetversorgung nutzen wollte.

Inzwischen wurde die Titan-Abteilung geschlossen und die mehr als 50 Mitarbeiter auf andere Alphabet-Einheiten verteilt, darunter die Projekte Loon und Wing. Während sich Wing mit Lieferdrohnen beschäftigt, zielt Loon wie Titan auf die Internetversorgung, setzt dabei aber auf Ballons. Diese Methode ist laut Alphabet technisch weniger anspruchsvoll und auch kostengünstiger.
 
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MacBook Pro: Apple findet den Akku-Bug

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 17:24:07
Nachdem die Warentester von Consumer Reports dem MacBook Pro 2016 die rote Karte aufgrund seltsamer Akku-Laufzeiten gezeigt hatten, meldet sich nun Apple zu Wort. Gegenüber The Loop erklärte das Unternehmen, den Fehler gefunden zu haben. Allerdings hätte Consumer Reports das Problem mit untypischen Einstellungen selbst herbeigeführt.

Consumer Reports hatte für den Akku-Test das Browsen von Webseiten simuliert. Damit dies zu konsistenten Ergebnissen führt, wurden nicht beliebige, sondern vorgegebene Webseiten geladen. Diese Entscheidung der Tester war korrekt, schließlich entscheiden die Inhalte der Webseiten darüber, wie stark Prozessor, Grafik und Speicher beansprucht werden. Weiterhin wurde das Caching der Webseiten, also die Zwischenspeicherung der Inhalte auf dem SSD des MacBooks, deaktiviert, denn man wollte ja reguläres Surfen nachstellen und dabei werden die Daten nun mal über das Netzwerk und nicht über den Festspeicher gelesen.

An der beschriebenen Testmethode gibt es erst einmal nichts auszusetzen, dennoch beklagt sich Apple, dass diese nicht lebensnah sei. Das Caching wird bei Safari nämlich im Entwicklermenü versteckt, welches die Mehrzahl der Nutzer vermutlich noch nie gesehen hat. Allerdings ist es ein Software-Fehler in Safari, der zu den unrealistischen Ergebnissen geführt hat, denn mit deaktiviertem Cache lädt der Webbrowser Icons ständig nach - jedenfalls manchmal. Tritt das Problem auf, saugen die Icons - laut Apple - den Akku wesentlich schneller leer. Testet man die MacBooks mit Caching, sind die Resultate konsistent.

Apples Erklärung wirft gleich mehrere Fragen auf: Kann es wirklich sein, dass beim Nachladen von Icons so viel Strom verbraucht wird, dass die Laufzeiten zwischen 4,5 und 19,5 Stunden schwanken? Warum wird der Fehler bei identischen, über mehrere Stunden andauernden Testabläufen mal ausgelöst und dann wieder nicht? Und wieso ist eine Testmethode nicht lebensnah, wenn sie gut durchdacht ist und der eigentliche Auslöser ein Software-Fehler war, den die Tester nicht zu verantworten haben? Schließlich regt sich bei Stiftung Warentest auch kein Hersteller darüber auf, dass Fahrräder oder Möbel mit einem automatisierten Mechanismus und nicht mit einem echten Arsch belastet werden...
 
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Windows 10 Insider Preview Build 15002 für PCs bringt Greenscreen

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 14:13:06
Microsoft hat den Insider Preview Build 15002 von Windows 10 für PCs im Fast-Ring veröffentlicht, die passenden ISO-Abbilder sollen nächste Woche folgen. Der Build 15002 bringt umfangreiche Änderungen: So lässt sich die Darstellung GDI-basierter Applikation für hochauflösende Bildschirme anpassen, man kann Kacheln zusammenfassen und Browser-Tabs besser organisieren. Umfangreiche Änderungen gibt es zudem bei den Einstellungen, Abstürze präsentieren sich in Grün und man kann Updates verzögern.

Neuerungen in Edge
Wie üblich werden wir uns bemühen, die Neuerungen des Insider-Builds detailliert zu beschreiben. Aufgrund der großen Anzahl von Neuerungen müssen wir uns aber etwas kürzer fassen als gewohnt: Im Webbrowser Edge lässt sich die Tab-Leiste nach unten erweitern (mit dem Winkel-Symbol rechts vom Plus-Zeichen, siehe Animation), so dass unter den Titeln der jeweiligen Tabs die Vorschaubilder der Webseiten angezeigt werden. In dieser Tab-Vorschau-Leiste kann man mit dem Finger, dem Mausrad oder dem Touchpad scrollen.

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Man kann die aktuell geöffneten Tabs auch zur Seite legen (mit den Symbolen links neben der Tab-Leiste), frisch loslegen und später zum alten Tab-Stand zurückkehren. Über das Edge-Icon in der Taskleiste lassen sich neue Fenster im normalen oder privaten Modus öffnen und unter der Haube wurde an der Multi-Prozess-Architektur des Browsers geschraubt, um die Auswirkungen hängender Webseiten zu minimieren. Flash-Inhalte, denen nicht vertraut wird, werden solange blockiert, bis der Nutzer diese per Klick freigibt. Als neue Schnittstelle gewährt die "Payment Request API" Webseiten Zugriff auf das Microsoft Wallet, was das Bezahlen im Internet erleichtern soll. Bisher handelt es sich aber nur um eine Vorschauversion, bei der noch kein Zahlvorgang ausgeführt wird.

Startmenü und Desktop
Die Kacheln im Startmenü lassen sich zur besseren Übersicht zu Ordnern gruppieren. Hierzu zieht man die Kacheln einfach übereinander. Das Teilen von Informationen orientiert sich nun an den zur Verfügung stehenden Apps. Sollen Daten geteilt werden, bietet Windows eine Auswahl der zuletzt zum Teilen genutzten Apps an. Mit der Tastenkombination Win + Shift + S kann man einen Teil des Bildschirms fotografieren. Dies ersetzt die Screenshot-Funktion von OneNote 2016. Nach der "Microsoft Management Console" (MMC) wurde nun auch der "Performance Monitor" (Perfmon) für hochauflösende Anzeigegeräte angepasst. Die entsprechenden Optimierungen kann man zudem manuell für jegliche GDI-basierte Applikation aktivieren, dies geschieht nach einem Rechtsklick auf die Programmdatei über den Menüpunkt "Eigenschaften" und den Reiter "Kompatibilität". Die Größenänderung von Fenstern (GDI und UWP) soll geschmeidiger und die Skalierung und Platzierung von Icons zuverlässiger funktionieren. Die Verbindung mit VPNs wurde in das Netzwerk-Flyout integriert, so dass man nicht erst die VPN-Einstellungen öffnen muss. Die Verwendung unterschiedlicher Benutzerkonten wurde ebenso optimiert wie die Präsentation von Benachrichtigungen im Action Center, welche Entwickler nun stärker beeinflussen können. Und der Kalender unterstützt jetzt auch den chinesischen Mondkalender.

Windows Ink, Cortana, erleichterte Bedienung und Defender
Bei Windows Ink wird für Stift, Bleistift und Textmarker die gewählte Farbe angezeigt und das Radieren wurde verbessert. Das Taskbar-Icon von Windows Ink wird auf jedem Bildschirm angezeigt und der Windows Ink Workspace wird auf dem jeweiligen Anzeigegerät geöffnet. Gibt man bei Cortana den Namen einer App ein, werden zugleich die möglichen Sprachbefehle angezeigt. Erinnerungen kann Cortana nun auch monatlich und jährlich wiederholen. Das Tastaturkürzel für die Sprachassistentin wechselt zu WIN + C, während Microsoft WIN + Shift + C für App-Charms nutzen wird. Cortana soll in Zukunft auch bei der Ersteinrichtung von Windows helfen, doch diese Umstellung ist noch nicht ganz abgeschlossen. Passend hierzu wurde auch die Sprachausgabe (Narrator) für das "Windows Preinstallation Environment" (WinPE) und das "Windows Recovery Environment" (Windows RE) ergänzt. Wichtig: Das Tastenkürzel zum Start der Sprachausgabe wurde von WIN + Enter zu STRG + WIN + Enter abgeändert. Die Darstellung mit hohem Kontrast wurde weiter optimiert und die Arbeit an der Integration der Blindenschrift schreitet ebenfalls weiter voran. Der überarbeitete Windows Defender ist jetzt nutzbar und kann neben der Virensuche auch Leistungstests und Fehleranalysen durchführen. Zudem lässt sich Windows bei hartnäckigen Problemen aus dem Defender heraus "auffrischen". Dies bedeutet eine Neuinstallation, in deren Verlauf die meisten Apps, aber keine persönlichen Dateien entfernt werden.

Verbesserte Einstellungen
Die Unterseiten der Einstellungen umfassen neuerdings Verknüpfungen zum Kundendienst, Feedback sowie zu verwandten Themen. In den Einstellungen bilden die Apps ab sofort eine eigene Kategorie, zuvor fanden sich diese unter "System". Während man eine Seite verschiebt, bleibt der Kopfbereich der jeweiligen Landungsseite fixiert. In der Kategorie "Geräte" wurden "Angeschlossene Geräte" und "Bluetooth Geräte" zusammengefasst. Das Verbinden und Trennen von Bluetooth-Geräten wurde dabei direkt in die Seite integriert. Die Einstellungen zum Bildschirm wurden neu organisiert und man kann jetzt die Auflösung ohne Umwege ändern. Gleiches gilt für die Display-Orientierung und das Skalieren der Inhalte. Falls gewünscht, kann Windows auch den Blauanteil der Bildschirmausgabe zu Nachtstunden reduzieren. Mit wärmeren Farben kann man nämlich wesentlich besser auf der Tastatur schlafen. Entwickler und Nutzer können die Belegung des Eingabegeräts "Surface Dial" konfigurieren, die Farbpalette zum Personalisieren von Windows zeigt die zuletzt gewählten Farbtöne an und die Auswahl und Konfiguration von Designs wurde von der Systemsteuerung in die Einstellungen-App verlagert. Für die geräteübergreifende Nutzung von Daten und Apps gibt es nun ebenfalls eine eigene Kategorie, bisher befanden sich die entsprechenden Einstellungen in der Kategorie "System" unter "Datenschutz". Und neben den eigenen kann man nun auch fremde Geräte einbinden. Weiterhin lassen sich kabelgebundene Ethernet-Verbindungen als getaktete Verbindungen definieren, bei denen der Datenverbrauch eingeschränkt wird.

Touchpad, Hyper-V, Updates und Greenscreen
Auf Precision-Touchpads lässt sich die Lautstärke mit 3 bzw. 4-Finger-Gesten leichter regeln, zudem wird das dazugehörige Kontrollelement angezeigt. Darüber hinaus wurden die Touchpad-Einstellungen überarbeitet und zwei neue Gruppen für 3 bzw. 4-Finger-Gesten hinzugefügt. Die dazugehörigen Suchbegriffe wurden aktualisiert und die Reaktionen auf Tipp-Gesten lassen sich flexibler konfigurieren. Es wurde auch ein Fehler behoben, aufgrund dessen das Icon für die Touchpad-Einstellungen nicht immer angezeigt wurde. Im Hyper-V Manager gibt es einen neuen Assistenten zum Anlegen virtueller Maschinen und bei Windows 10 Professional, Education und Enterprise lässt sich das Aufspielen neuer Updates um 35 Tage verzögern. Zudem soll es bei diesen Editionen leichter sein, Treiber-Updates zu umgehen. In den Einstellungen zeigt ein neues Icon den Update-Status an und Windows soll besser erkennen, ob das Gerät genutzt wird, bevor es nach einer Aktualisierung einen Neustart auslöst. Als Vorgriff auf das nächste Frühjahr und um seinen Kunden unruhige Nächte zu ersparen hat Microsoft den traditionellen Bluescreen grün angemalt. Nein, Scherz beiseite: Während reguläre Versionen von Windows bei Abstürzen weiterhin den "Bluescreen of Death" (BSOD) anzeigen, crashen die Insider-Builds ab sofort mit einem Greenscreen (GSOD), damit Microsofts Support die unterschiedlichen Entwicklungsschienen besser auseinander halten kann.

WIP, Energiemanagement, IME
Der Umgang mit Dateien, die von der "Windows Information Protection" (WIP) geschützt werden, wurde verständlicher gestaltet. Dies betrifft das Speichern und Kopieren auf externe Datenträger sowie die Bearbeitung mit vom Unternehmen nicht freigegebener Software. Um die Batterielaufzeiten des kommenden Windows 10 Creators Updates weiter zu verbessern, experimentiert Microsoft mit der Drosselung bestimmter Apps. Diese Funktion ist noch experimentell und wird daher nur stichprobenartig an wenige Benutzer verteilt. Im Task-Manager werden betroffene Apps mit dem Status "throttled" markiert. Der "Input Method Editor" (IME) für asiatische Sprachen und die Umschrift Pinyin lassen sich besser konfigurieren und nutzen. Es gibt neue Tastaturkürzel für Pinyin sowie eine überarbeitete Emoji-Auswahl mit besseren Empfehlungen. Die Tasten U und V werden bei Pinyin für neue Eingabemodi verwendet, es gibt einen eigenen Modus für Eigennamen und man kann Shortcuts für Double-Pinyin anlegen und bearbeiten. Für die Nutzer japanischer Schriftzeichen werden englische Begriffe häufiger bei den Wortvorschlägen angezeigt, da diese doch recht häufig benötigt werden.

Auf die Fehlerkorrekturen werden wir nicht weiter eingehen, denn dies würde den Rahmen einer Nachrichtenmeldung endgültig sprengen. Nur soviel sei angemerkt: Wird die Kategorie "Akku" in den Einstellungen geöffnet, stürzt die Einstellungen-App ab. Und wenn man versucht, einen Edge-Tab in ein eigenes Fenster zu ziehen, kommt es zum Systemabsturz - ein guter Test für den "Greenscreen of Death"!
 
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AMD Crimson ReLive Edition 16.12.2 behebt Probleme

reported by doelf, Mittwoch der 11.01.2017, 17:33:26
AMD hat seinen Grafiktreiber Crimson ReLive Edition auf die Version 16.12.2 aktualisiert. Der neue Treiber unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M sowie APUs der Generationen "Kaveri", "Godavari" und "Carrizo". Die Radeon Pro Software für Workstation-Karten liegt indes weiterhin in der Version 16.12.1 vom 12. Dezember 2016 vor.

Während die erste Crimson ReLive Edition neue Funktionen wie ReLive und Chill brachte, kümmert sich dieses Update ausschließlich um die Beseitigung von Fehlern. So hat AMD die Leistungsprobleme der FreeSync-Technologie, welche bei rahmenlosen Vollbild-Applikationen auftreten, weitgehend behoben. Zu diesen kommt es, wenn bestimmte Inhalte auf einem zweiten Bildschirm oder im Hintergrund laufen. Und einige Anwendungen, deren Namen AMD leider nicht nennt, leiden auch weiterhin unter diesen Einbrüchen. Chrome hatte für VP9-Inhalte nicht immer eine hybride Decodierung genutzt. Dies will AMD ebenso korrigiert haben wie sehr lange Ping-Zeiten im Zusammenspiel mit bestimmten WLAN-Adaptern sowie das Flackern von "Battlefield 1" bei Multi-GPU-Konfigurationen auf Basis der Radeon-RX-400-Serie.

Das Aufnahme- und Streaming-Tool ReLive soll sich zuverlässiger installieren und den Ton in der richtigen Geschwindigkeit abspielen. Probleme mit der Aufnahme von Bildschirmfotos auf sekundären Anzeigegeräten wurden ebenso behoben wie Fehler, welche bei "League of Legends" eine Aufzeichnung verhindern. "DOTA 2" soll nicht mehr über Task-Wechsel stolpern, wenn auf Multi-GPU-Systemen zeitgleich eine Aufnahme mit ReLive stattfindet. Zusätzliche Grafikprozessoren werden von ReLive nicht mehr am Wechsel in einen Energiesparzustand gehindert. Bei Aufnahmeproblemen empfiehlt AMD zudem, die "Frame Rate Target Control" zu deaktivieren. Die Treiberkonfiguration (Radeon Settings) soll sich zuverlässiger aufrufen lassen und es wurden Übersetzungsfehler behoben.

Andere Probleme warten noch auf eine Lösung: Beispielsweise flackern "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Für defekte Mauszeiger (nur mit Radeon RX 480), die schwarzen Quadrate in "Titanfall 2" (nur mit GCN-Chips) oder die Abstürze von "FIFA 17" (nur mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress) gibt es noch keine Workarounds.

Achtung: Auf Multi-GPU-Konfigurationen, an denen 4K/5K-Bildschirme unter Verwendung von "Multi Stream Transport" (MST) angeschlossen sind, kann es während der Treiberinstallation zu Abstürzen oder Neustarts kommen!

Download: AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 16.12.2 (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Apple: Bringt das iPhone 8 den Edelstahl-Rahmen zurück?

reported by doelf, Mittwoch der 11.01.2017, 16:38:27
Wie aus dem Umfeld der Zulieferer zu erfahren ist, will Apple beim iPhone 8 auf ein aufwändiges Aluminiumgehäuse verzichten und stattdessen einen Edelstahl-Rahmen verbauen. Zuletzt hatte das im Oktober 2011 vorgestellte iPhone 4s einen solchen Edelstahl-Rahmen, der die beiden aus Spezialglas bestehenden Seiten hielt und zugleich als Antenne fungierte, gehabt.

Mit der Vergrößerung der Bildschirmdiagonalen von 8,9 cm (3,5 Zoll) auf 10,0 cm (4,0 Zoll) wechselte Apple auch das Gehäusematerial und setzt seither auf eloxiertes Aluminium. Sowohl das Fräsen als auch das Eloxieren des Leichtmetalls ist zeit- und kostenintensiv, zudem ist eine aufwändige Qualitätskontrolle erforderlich. Die Kombination zweier Glashälften mit einem Edelstahl-Rahmen würde die Kosten schätzungsweise um 30 bis 50 Prozent drücken.

Neben dem taiwanischen Unternehmen Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) soll nun auch die US-Firma Jabil Circuit Inc. als Zulieferer für die Komponenten dienen. Möglicherweise will Apple mit diesem Schachzug den designierten US-Präsidenten Trump ruhigstellen. Auch für die Montage der Smartphones wurde mit Wistron ein neuer Partner gewonnen, der allerdings, genau wie Foxconn Electronics und Pegatron Technology, aus Taiwan stammt.
 
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Microsoft: 4 Sicherheits-Updates zum Jahresbeginn

reported by doelf, Mittwoch der 11.01.2017, 14:44:47
Das Jahr hat noch nicht so richtig angefangen und schon laden die ersten Sicherheitsflicken auf unseren Rechnern. Erfreulicherweise lässt es Microsoft ruhig angehen und begnügt sich mit vier Patches, von denen nur einer als kritisch bewertet wird. Und der kümmert sich um den Mist, den Adobe beim Flash Player verzapft hat.

In Edge wurde eine öffentlich gemeldete Rechteerweiterung behoben, da der Webbrowser domänenübergreifende Richtlinien beim Aufruf von "about:blank" nicht richtig durchsetzt. Über eine speziell gestaltete Webseite kann ein Angreifer auf Informationen einer fremden Domäne zugreifen und diese auch in eine andere Domäne einschleusen. Microsoft bewertet dieses Szenario als hochgefährlich. Betroffen sind Windows 10 und Server 2016.

In Office 2016 und im SharePoint Enterprise Server 2016 steckt ein Fehler, durch den Angreifer Schadcode einschleusen können. Der Angriff erfolgt über ein speziell gestaltetes Dokument, mit dem eine gezielte Speicherbeschädigung provoziert wird. Im Anschluss kann der Angreifer beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen. Diese hochgefährliche Schwachstelle wurde bisher weder öffentlich dokumentiert oder attackiert.

Windows Vista und 7 sowie die Server-Ausgaben 2008 und 2008 R2 weisen eine DoS-Lücke (Denial-of-Service) auf. Diese steckt im Subsystemdienst für die lokale Sicherheitsautorität, dem "Local Security Authority Subsystem Service" oder kurz LSASS. Ausgelöst wird der Fehler, welcher einen Neustart des Systems provoziert, durch eine speziell gestaltete Authentifizierungsanforderung. Der öffentlich gemeldete Bug wurde als hochgefährlich eingestuft.

13 Sicherheitslücken kritischer Natur wurden in Adobes Flash Player behoben, mit Hilfe dieser Fehler können Angreifer die vollständige Kontrolle über das System ihres Opfers erlangen. Der Flash Player wird von Microsoft für die Webbrowser Internet Explorer und Edge verwendet.
 
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Adobe stopft 13 kritische Lücken im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 11.01.2017, 14:39:12
Mit der Veröffentlichung des Flash Players 24.0.0.194 für Windows, macOS und Linux kümmert sich Adobe um 13 kritische Sicherheitslücken. Während Nutzer unter Windows und macOS sofort zum Update greifen sollten, können sich Linux-User etwas Zeit lassen - es sei denn sie verwenden Googles Chrome als Internetbrowser.

Fünf Speicherbeschädigungen, vier überlaufende Heap-Puffer und drei Zugriffe auf zuvor bereits gelöschte Objekte lassen sich von Angreifern zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen. Über einen weiteren Fehler lassen sich Sicherheitsfunktionen des Flash Players umgehen, um Informationen abzugreifen.

Download:
 
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Kolumne: Der Trumpeltiereffekt

reported by doelf, Montag der 09.01.2017, 17:41:27
Der Schmetterlingseffekt besagt, dass kleine Ereignisse im weiteren Verlauf große Auswirkungen auf komplexe Systeme haben können. Ganz ähnlich verhält es sich mit kurzen Tweets des designierten US-Präsidenten Trump: Einfach mal schnell eine Firma dissen und schon geht deren Aktie, zuweilen mitsamt der ganzen Branche, in den Keller. Der Trumpeltiereffekt.

Doch während der Flügelschlag eines Schmetterlings erst sehr viel später irgendwelche Auswirkungen haben könnte, vergehen nach den verbalen Faustschlägen eines Donald Trump meist nur wenige Minuten, bis der Kurs des Opfers gen Boden sinkt. Ob Boeing, Fiat Chrysler, Ford, Toyota oder Volkswagen: Wenn Trump mit seinem Halbwissen loswettert, brauchen Manager in aller Welt neue Unterwäsche. Und, wie im Wahlkampf, stellt Trump dabei Polemik über Fakten. Wäre die arme Meryl Streep ein Unternehmen, hätte sie nach Trumps heutiger Schelte wohl zumachen können:
"Meryl Streep, one of the most over-rated actresses in Hollywood, doesn't know me but attacked last night at the Golden Globes. She is a....."
Nun mal ganz offen gesprochen: Wie primitiv sind Sie eigentlich, Herr Trump? Höflichkeit und gute Umgangsformen sind Ihnen fremd, ebenso Anstand und Ehrlichkeit. Und als Unternehmer sind Sie völlig überbewertet, aber das wissen Sie ja selbst am besten. Jemand, der alle fünf Minuten austickt und sich genötigt sieht, die Welt über Twitter zurechtzuweisen, ist als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika völlig ungeeignet. Vielleicht hätten Sie lieber klein anfangen sollen, mit ehrlicher Arbeit oder einem Putsch in einer fünftklassigen Bananenrepublik.

Doch zurück zum Trumpeltiereffekt, denn dieser hat es in sich: Wer Trumps nächstes Opfer kennt, kann mit Wetten auf fallende Kurse Millionen - ach was: Milliarden - verdienen. Und dies dürfte Trump und seinen dubiosen Beratern ebenfalls bewusst sein. Wenn Trump im Wahlkampf mit seinen krummen Geschäften konfrontiert wurde, präsentierte er sein Insider-Wissen über die Schwächen des Systems immer wieder als eine optimale Qualifikation für das Präsidentenamt. Nun steht er da, am Hebel der Macht als allergrößte Schwäche im wirtschaftlichen System der Welt.

Bekanntlich denkt Trump in schwarz und weiß und möglichst groß. Auf das popelige Präsidentengehalt von nicht einmal 400.000 US-Dollar im Jahr will er in seiner Großzügigkeit verzichten, doch um welchen Preis? Kann es wirklich sein, dass es einem Donald Trump nicht in den Fingern juckt, wenn er die Fäden der Börsenkurse in seinen Händen spürt? Ich hoffe sehr, dass die US-Börsenaufsicht jetzt und in den kommenden vier Jahren ein überaus wachsames Auge auf Trumps Tweets und dazu auffällig gut passende Aktiengeschäfte haben wird!
 
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Ubuntu Phone steht in der Warteschlange

reported by doelf, Montag der 09.01.2017, 16:50:14
Ubuntu Phone, FirefoxOS, Cyanogen OS, webOS, Sailfish OS, Windows Mobile: Viele Betriebssysteme sind in den vergangenen Jahren angetreten, um die Vorherrschaft von Android und iOS zu brechen, doch selbst Microsoft ist an dieser Aufgabe verzweifelt. Während Sailfish OS und Windows Mobile zumindest noch entwickelt werden, sind FirefoxOS und webOS zumindest auf Smartphones tot. Und Ubuntu Phone?

Ubuntu Phone steht derzeit in der Warteschlange. Laut Canonical-Mitarbeiter Pat McGowan wird es vorerst weder neue Geräte noch neue Funktionen für die bereits existierenden Geräte von BQ und Meizu geben. Dies betrifft auch das für dieses Jahr erwartete Betriebssystem-Update auf OTA 15. Lediglich Sicherheits-Updates sollen in den kommenden Monaten ausgeliefert werden.

Doch Canonical hat keineswegs einen Schlussstrich unter Ubuntu Phone gezogen, sondern priorisiert die Umstellung auf Unity 8 und Snap. Snap ist Ubuntus neues Paketsystem, welches auch die Pflege von Smartphone-Installationen vereinfachen soll, während es sich bei Unity um Ubuntus Benutzeroberfläche handelt. Mit Unity 8 wird Canonical den Wechsel vom Displayserver X11 zur moderneren Eigenentwicklung Mir auf allen Plattformen vollziehen.

Was bisher fehlt, ist ein genauer Zeitplan für die notwendigen Umstellungen. Wann es eine neue Version des Betriebssystems und neue Geräte geben wird, steht somit in den Sternen. Es bleibt zu hoffen, dass Canonical die Geduld interessierter Nutzer nicht über die Maßen strapazieren wird...
 
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HMD Global kündigt Android-Phone Nokia 6 für China an

reported by doelf, Montag der 09.01.2017, 15:06:39
Die Rechte für die Marke "Nokia" liegen nun auch für Smartphones wieder in Finnland und werden vom neuen Unternehmen "HMD Global" genutzt. Dieses hat nun sein erstes Telefon angekündigt und setzt dabei auf Googles Betriebssystem Android sowie den gewaltigen Absatzmarkt namens China. Und das erst einmal exklusiv.

Das "Nokia 6" getaufte Smartphone soll "Anfang 2017" in den Handel kommen und exklusiv über die chinesische Handelsplattform Jingdong Mall (JD.com, vormals 360buy) für 1.699 Yuan (ca. 233,20 Euro) verkauft werden. HMD Global schreibt, das "Nokia 6 markiere den ersten Schritt der Marke Nokia in Richtung Android-Smartphones" und schon das ist falsch. Kurz vor der Übernahme durch Microsoft hatten die Finnen im Jahr 2014 drei preiswerte Android-Smartphones unter den Namen Nokia X, X+ und XL auf den Markt gebracht. Entweder hat man bei HMD Global die Markengeschichte nicht allzu genau studiert oder man verdrängt die X-Serie bewusst. Abgesehen davon: "Nokia versucht es doch noch einmal mit Android" klingt einfach zu wirklichkeitsnah.

HMD Global will "neue Maßstäbe in den Bereichen Design, Materialqualität und innovative Herstellung setzen". Das Ergebnis soll ein Premium-Smartphone zum Mittelklassepreis sein. China wurde als Zielmarkt ausgewählt, weil dieser mit über einer halben Milliarde Smartphone-Benutzern sehr groß ist. Zudem seien die Chinesen sehr anspruchsvoll, wenn es um Produktdesign und Qualität geht. Und so dauert es 55 Minuten, bis ein Nokia 6 aus einem Block Aluminium gefräst wurde. Das Gehäuse wird dann zweifach eloxiert, was weitere zehn Stunden dauert. Zum Abschluss wird das Gehäuse fünfmal poliert.

Die inneren Werte umfassen einen Qualcomm Snapdragon 430 mit acht 64-Bit-Kernen des Typs ARM Cortex A53 und dem LTE-Modem Snapdragon X6. Dem Prozessor stehen 4 GiB Arbeitsspeicher sowie 64 GB Festspeicher zur Seite. Die Hauptkamera fokussiert automatisch und leistet 16 Megapixel, die vordere Kamera schafft immerhin 8 Megapixel. Eine Blende von f/2.0, eine Motiverkennung und eine besondere Kamera-App sollen großartige Fotos garantieren. Ein Doppelverstärker verspricht einen um 6 dB lauteren Klang mitsamt Dolby Atmos und auf Seiten des Betriebssystems wird Android 7 (Nougat) geboten.

Das klingt zwar alles ganz nett, doch eine Rückkehr zu alter Größe zeichnet sich nicht einmal ansatzweise ab. HMD Global ist ein neuer Hersteller mit einem einzigen angekündigten Produkt, das über einen einzigen Händler in einem einzigen Land verkauft werden soll. Und dann ist dieses Produkt nicht einmal einzigartig, sondern liegt technisch auf dem Niveau vieler anderer gut ausgestatteter China-Böller. Nicht einmal das Betriebssystem ist ein Alleinstellungsmerkmal. Ja, nicht einmal Produktfotos hat HMD Global bisher veröffentlicht. Ob nun in China ein Sack Reis umfällt oder ein weiteres Android-Telefon auf den chinesischen Markt kommt, dürfte eine ähnlich große Welle schlagen. Und Fans der Marke Nokia dürfte diese Ankündigung kaum zufriedenstellen.
 
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Intel steigt bei HERE ein

reported by doelf, Mittwoch der 04.01.2017, 17:25:53
Im August 2015 hatten Audi, BMW und Daimler den Kartendienst HERE von Nokia gekauft. Die drei deutschen Automobilhersteller hatten hierfür 2,8 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt. Nun greift sich Intel einen Anteil von 15 Prozent, um die Entwicklung vollständig autonomer Fahrzeuge und das Internet der Dinge weiter voranzubringen.

Als Ziele von HERE nennt Intel hochauflösendes Kartenmaterial mit einiger Genauigkeit von wenigen Zentimetern und Aktualisierungen in Echtzeit. Beides seien Grundvoraussetzungen, um den flächendeckenden Einsatz vollständig autonomer Fahrzeuge zu ermöglichen. Auch die Bereiche "Internet der Dinge" und "maschinelles Lernen" sollen von den Entwicklungen profitieren. Intels CEO Brian Krzanich sieht Automobile auf dem besten Weg, die am weitesten entwickelten vernetzten Geräte zu werden. Hierzu müsse allerdings die Rechenleistung der rollenden Computer deutlich gesteigert und auch die Anbindung an die Cloud massiv beschleunigt werden.

Nach Abschluss des Geschäfts Ende des ersten Quartals 2017 will Intel mit Doug Davis einen eigenen Vertreter in den Aufsichtsrat von HERE entsenden. Die beiden Unternehmen schweigen darüber, wie viel Geld Intel für seinen Einstieg bei HERE auf den Tisch legt.
 
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Intel stellt schnelle Notebook-CPUs der Kaby-Lake-Generation vor

reported by doelf, Mittwoch der 04.01.2017, 17:01:34
Ende August 2016 hatte Intel die ersten Chips aus der Kaby-Lake-Generation vorgestellt, es handelte sich dabei um energieeffiziente SoCs für Mini-PCs und Mobilgeräte (U- und Y-Serie). Was bisher fehlte, waren die leistungsstarken Prozessoren der H-Serie. Diese reicht Intel nun nach und bringt zugleich neue Modelle für die U- und Y-Serie an den Start.

Die Quad-Core-CPUs der H-Serie erzeugen eine Abwärme von 45 Watt und lassen sich auf 35 Watt drosseln. Während die beiden Xeons und die vier Core-i7-Varianten dank HyperThreading auf acht Threads kommen, müssen sich die Core-i5-CPUs mit vier Kernen und vier Threads begnügen. Der Core i3-7100H, der einzige mobile 2-Kern-Prozessor der Baureihe, beherrscht HyperThreading und ist mit 35 Watt spezifiziert. Alle Prozessoren der H-Serie unterstützen DDR4-2400, DDR3L-1600 und LPDDR3-2133. Als Grafikeinheit steht grundsätzlich Intels HD Graphics 630 zur Verfügung, wobei die Taktrate modellabhängig zwischen 950 und 1.100 MHz variiert. Geschäftskunden sollten zu den Xeon-Modellen oder den Core-CPUs i7-7920HQ, i7-7820HQ oder i5-7440HQ greifen, da diese als Mehrwert die Management-Plattform vPro, die Trusted Execution Technology (TXT) und das Stable Image Platform Program (SIPP) bieten.

Hier die neuen Notebook-CPUs der H-Serie im Detail:
  • Intel Core i7-7920HQ, empfohlener Preis: 568 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 3,10 GHz (4,10 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i7-7820HQ/HK, empfohlener Preis: 378 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,90 GHz (3,90 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i7-7700HQ, empfohlener Preis: 378 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,80 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i5-7440HQ, empfohlener Preis: 250 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,80 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i5-7300HQ, empfohlener Preis: 250 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,50 GHz (3,50 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i3-7100H, empfohlener Preis: 225 US-Dollar
    Taktrate: 3,00 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 3 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 950 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Xeon E3-1535M v6, empfohlener Preis: 623 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 3,10 GHz (4,20 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics P630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Xeon E3-1505M v6, empfohlener Preis: 434 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 3,00 GHz (4,00 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics P630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt
In der Y-Serie (TDP: 4,5 Watt) bietet der Core i5-7Y57 eine Alternative zum i5-7Y54. Der Turbo-Takt der beiden Rechenkerne steigt um 100 MHz auf 3,3 GHz, der Basistakt bleibt indes unverändert bei 1,2 GHz und auch der Grafiktakt des HD Graphics 615 verharrt bei 950 MHz. Eine schnellere Alternative zum Top-Modell Core i7-7Y75 gibt es nicht, dafür aber einen preiswerten m3-7Y30 mit zwei Kernen, vier Threads und Taktraten zwischen 1,0 und 2,6 GHz. Der HD Graphics 615 des m3-7Y30 arbeitet mit maximal 900 MHz.

In der U-Serie (TDP: 15 Watt) bereitet der i7-7600U die Ablösung des i7-7500U vor. Zum selben Preis (393 US-Dollar) bietet der neue 100 MHz mehr Basistakt (2,8 GHz) sowie einen um 400 MHz höheren Turbo (3,9 GHz). Auch der Grafikkern HD Graphics 620 hat um 100 MHz auf 1.150 MHz zugelegt. Eine Klasse niedriger bietet der Core i5-7300U (2 CPU-Kerne @ 2,6-3,5 GHz; HD 620 @ 1.100 MHz) identische Steigerungen für 281 US-Dollar.

Vier weitere 15-Watt-Modelle - Core i7-7660U, i7-7560U, i5-7360U und i5-7260U - sind mit der leistungsstärkeren Grafikeinheit Iris Plus Graphics 640 ausgestattet und dann gibt es noch vier U-CPUs - i7-7567U, i5-7287U, i5-7267U und i3-7167U - mit Intels Iris Plus Graphics 650 und einer TDP von 28 Watt. Diese SoCs kosten 304 bzw. 415 Euro. Wie alle U-Modelle besitzen sie zwei Rechenkerne, beherrschen HyperThreading und sind beim Arbeitsspeicher auf DDR4-2133, DDR3L-1600 oder LPDDR3-1866 limitiert.

Wichtig: Während Skylake, also die sechste Core-Generation, neben Windows 10 auch Windows 7 und 8.1 unterstützt, gibt es für Kaby Lake ausschließlich Treiber für Windows 10!
 
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Intel stellt die Desktop-CPUs der Kaby-Lake-Generation vor

reported by doelf, Mittwoch der 04.01.2017, 14:15:09
In Asien konnte man die Kaby-Lake-CPUs für Desktop-Systeme bereits Ende November 2016 kaufen und hierzulande gehen die Prozessoren seit kurz vor Weihnachten über die Ladentheken. Die offizielle Vorstellung fand allerdings erst gestern im Vorfeld der CES (Consumer Electronics Show) 2017 in Las Vegas statt. Überraschungen gab es daher kaum, lediglich die i3- und T-Modelle sowie die genauen Taktraten der Grafikkerne können wir erst jetzt nachreichen.

Im Vergleich zur Sky-Lake-Generation hat sich, abgesehen von höheren Taktraten, kaum etwas getan. Die neuen Prozessoren werden in einem optimierten 14-nm-Prozess gefertigt und passen in den Sockel LGA-1151, sofern der Hersteller des Motherboards ein passendes BIOS-Update anbietet. Wie seit der ersten Core-Generation hat man die Wahl zwischen zwei und vier Rechenkernen, auch an den 16 PCI-Lanes für Grafikkarten und den beiden Speicherkanälen hält Intel fest. Alle CPUs umfassen einen Grafikkern des Typs HD Graphics 630, es gibt aber Unterschiede in Hinblick auf die maximale Taktung. Erstmals wird DDR4-2400 offiziell unterstützt, bisher garantierte Intel lediglich den Betrieb mit DDR4-2133.

Hier die neuen Desktop-CPUs im Detail:
  • Intel Core i7-7700K, ab ca. 400 Euro
    Taktrate (Turbo): 4,20 GHz (4,50 GHz) - übertaktbar
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 91 Watt

  • Intel Core i7-7700, ab ca. 360 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,60 GHz (4,20 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i7-7700T, empfohlener Preis: 303 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,90 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 25-35 Watt

  • Intel Core i5-7600K, ab ca. 275 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,80 GHz (4,20 GHz) - übertaktbar
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 91 Watt

  • Intel Core i5-7600, ab ca. 255 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,50 GHz (4,10 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7600T, empfohlener Preis: 213 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,80 GHz (3,70 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Core i5-7500, ab ca. 235 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,40 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7500T, empfohlener Preis: 192 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,70 GHz (3,30 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Core i5-7400, ab ca. 213 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,00 GHz (3,50 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.000 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7400T, empfohlener Preis: 182 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,40 GHz (3,00 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.000 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Core i3-7350K, empfohlener Preis: 168 US-Dollar
    Taktrate: 4,20 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 4 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 60 Watt

  • Intel Core i3-7320, empfohlener Preis: 149 US-Dollar
    Taktrate: 4,10 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 4 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 51 Watt

  • Intel Core i3-7300, empfohlener Preis: 138 US-Dollar
    Taktrate: 4,00 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 4 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 51 Watt

  • Intel Core i3-7300T, empfohlener Preis: 138 US-Dollar
    Taktrate: 3,50 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 4 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Core i3-7100, empfohlener Preis: 117 US-Dollar
    Taktrate: 3,90 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 3 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 51 Watt

  • Intel Core i3-7100T, empfohlener Preis: 117 US-Dollar
    Taktrate: 3,40 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 3 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt
Beim Grafikkern HD Graphics 630 variiert Intel die maximale Taktrate zwischen 1.100 und 1.150 MHz, was in unseren Augen ziemlich witzlos erscheint. Ansonsten zeigt sich die Grafiklösung unverändert. Lediglich die Video-Engine wurde überarbeitet und kann neuerdings VP9-Inhalte (8/10 Bit) komplett in der Hardware dekodieren und mit 8 Bit Farbtiefe auch transkodieren. Zudem wurde die Unterstützung von HEVC (De-/Encoding) auf 4K-Auflösung, 10 Bit Farbtiefe sowie 60 Hertz erweitert. Bildschirme lassen sich nach wie vor über HDMI 1.4 oder DisplayPort 1.2 ansteuern. Auf HDMI 2.0, welches AMDs "Bristol Ridge" beherrscht, hat der Marktführer leider verzichtet.

UPDATE: Mit dem Core i3-7350K bietet Intel nun auch einen 2-Kern-Prozessor mit frei wählbarem Multiplikator an. Während diese CPU in den PDF-Dokumenten zu finden ist, fehlt sie derzeit noch in Intels Produktübersicht. Zudem scheint Intel die Preise kurzfristig geändert zu haben, denn die PDF-Dokumente führen den Core i3-7320 mit 149 statt 157 US-Dollar und das Doppel Core i3-7300/7300T mit 138 statt 147 US-Dollar.

Wichtig: Während Skylake, also die sechste Core-Generation neben Windows 10 auch Windows 7 und 8.1 unterstützt, gibt es für Kaby Lake ausschließlich Treiber für Windows 10!
 
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Apples MacBook Pro und das Akku-Chaos

reported by doelf, Dienstag der 03.01.2017, 17:15:47
Apples Marketingchef Philip Schiller hatte betroffenen Kunden unmittelbar vor Weihnachten angeboten, ihre neuen MacBook Pros von den hausinternen Technikern testen zu lassen, falls die Akkulaufzeit deutlich hinter den Erwartungen zurück bleibe. Dummerweise haben die Kunden seither noch keine Rückmeldung erhalten, wohin sie ihr Notebook schicken sollen.

Gut, die Tage zwischen den Jahren sind immer etwas kompliziert, doch sieben Arbeitstage nach dem Angebot von Schiller sollte beim Weltkonzern Apple doch irgendein Techniker mal in die E-Mails geschaut haben. Apple hatte das MacBook Pro 2016 Ende Oktober vorgestellt und bis zu zehn Stunden Laufzeit bei der Wiedergabe von Filmen sowie beim Surfen im Internet versprochen. In der Praxis war die Batterie oftmals aber schon nach fünf oder sechs Stunden leer. Als Gegenmaßnahme entfernte Apple bei macOS Sierra 10.12.2 die Restlaufzeit aus der Menüleiste und zeigt dort nur noch die Restladung in Prozent an. Gegenüber einigen Medien hatte Apple erklärt, die Restlaufzeit schwanke aufgrund unterschiedlicher Verwendungszwecke stark, was die Nutzer verwirre. Die prozentuale Angabe des Ladestands sei hingegen präzise.

In einem englischsprachigen Support-Dokument zum Akkupflege und Laufzeit hat Apple einen Absatz ergänzt, welcher sich mit der Erstinbetriebnahme von MacBooks beschäftigt. Darin heißt es, dass die Konfiguration der Apps Mail und Photos, der Datenabgleich mit der iCloud und das Indexieren für die Spotlight-Suche deutlich mehr Strom verbrauche als die normale Nutzung. Falls große Datenmengen übertragen werden, könne dieser Einrichtungsprozess mehrere Tage dauern. Wird das MacBook in dieser Zeit mit seiner Batterie genutzt, leert sich diese wesentlich schneller als normalerweise üblich. Daher solle man das Gerät zunächst am Netzteil betreiben. In der deutschsprachigen Version des Support-Dokuments fehlt der Absatz zur Erstinbetriebnahme noch.
Quelle: twitter.com
 
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Kolumne: Die Popos ziehen in den Waka

reported by doelf, Dienstag der 03.01.2017, 14:12:26
Wie schön. Abgesehen von den üblichen Besoffskis(1) und unbelehrbaren Böllis(2) haben wir den Jahreswechsel ohne größere Turbulenzen überstanden. Den Pobeas(3) im Land sei Dank! Ja, die gezielten Kontrollen in der Silvesternacht hatten hier und da für Empörung gesorgt, doch dank der Sozis(4) leben wir ja in einer Empörungsgesellschaft. Das haben auch die Popos(5) erkannt und machen bereits Stimmung für den Waka(6).

BildSo erklärte der CSU-Ober-Popo(7) Horst Seehofer in seiner Neujahrsansprache an die Funke Mediengruppe das Thema Sicherheit zum Damoklesschwert, das über dem diesjährigen Waka(6) schwebe. Schon zum Jahresabschluss hatte Seehofers Truppe ein neues Pamphlet präsentiert, in welchem ein Verbot des Tragens staatsgefährdender Waffen wie Burka(8) und Nikab(9) gefordert wird. Zudem will die CSU Flüchtlinge, die im Mittelmeer ohne gültige Badeerlaubnis aufgelesen werden, umgehend in Nordafrika aussetzen. Ob dies auch für Nafris(10) gilt, bleibt dabei unklar.

Auch Binni(11) Thomas de Maizière (CDU) verlangt mehr Sicherheit und will hierfür die Lafas(12) abschaffen - in Hinblick auf deren Erfolg bei der Beweisvernichtung rund um den NSU(13) sicher nicht die dümmste Idee des Ministers. Die Konzentration der frei werdenden Kompetenzen beim Bund stimmt indes nachdenklich, ebenso die geradezu inflationäre Ernennung von dahergelaufenen Krisenländern zu Sittis(14) oder die Einrichtung von Bausis(15) nahe internationaler Ausflughäfen (Bitte beachten: Für Ausflüge gelten eingeschränkte Passagierrechte!).

Bayerns Linni(16) Joachim Herrmann geht das wieder mal nicht weit genug, der CSU-Politiker fordert daher ein Smartphone-Verbot für alle Terrorverdächtigen. Die Logik dahinter: Wenn Terroristen keine Smartphones haben, können sie auch keine Selfies(17) vom Tatort machen. Und wenn Terroristen keine Selfies(17) machen können, können sie diese auch nicht in Sozis(4) einstellen. Und wenn sie keine Selfies(17) in den Sozis(4) einstellen können, bekommen sie auch keine Likes(18). Und ohne Likes(18) macht das Morden einfach keinen Spaß.

Doch keine Angst, liebe Leser, uns kann nichts mehr passieren. Seit dem Jahreswechsel wacht nämlich der BND(19), bisher ein staatlich geduldeter Spanner, ganz offiziell über uns und unsere Kommunikation. Das "Gesetz zur Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung" macht es möglich, denn dieses legalisiert die Überwachung der Kommunikation von Ausländern im Ausland auch im Inland. Interessanterweise kann der BND(19) dabei nicht zwischen Inländern im Inland, Inländern im Ausland, Ausländern im Inland oder Ausländern im Ausland unterscheiden.

(1) Besoffskis: Stark alkoholisierte Mitbürger mit akuten Artikulationsproblemen und dem Drang, ihren Döner rückwärts zu essen.
(2) Böllis: Freizeitpyrotechniker, die ohne terroristische Ziele ihre eigenen Finger oder Hände in die Luft sprengen.
(3) Pobeas: Polizeibeamte, deren Namen aufgrund der Zeichenbeschränkung bei Twitter nicht mehr ausgeschrieben werden darf.
(4) Sozis: Wurde früher für Sozialdemokraten verwendet, wird seit deren Aussterben für soziale Internetplattformen genutzt.
(5) Popos: Der gemeine Populärpolitiker legt dem Volk jenen Scheiß in den Mund, den es seiner Meinung nach denken soll.
(6) Waka: Der Wahlkampf ist eine rituelle Auseinandersetzung, bei der seit 2016 wieder mit Kot geworfen werden darf.
(7) Ober-Popo: Eigentlich auch nur ein normaler Popo(5), aber deutlich größer und viel, viel lauter.
(8) Burka: Der burmesische Karabiner ist ein kurzläufiges Gewehr von mäßiger Treffgenauigkeit (möglicherweise von Heckler & Koch)
(9) Nikab: Nicht-karnevalistische-Bützje stellen laut Kölner Konventionen einen biologischen Angriff im Oralbereich dar.
(10) Nafris: Nicht-Afrikaner, von den Pobeas(3) irrtümlich als Kürzel für Nord-Afrikaner verwendet.
(11) Binni: Der Posten des Bundesinnenministers befindet sich in einer Übergangsphase zum Bemi (Bundesemigrationsminister).
(12) Lafas: Die Landesämter für Verfassungsschutz bieten Reintegrationsmaßnahmen für Verfassungsfeinde (V-Männer) an.
(13) NSU: Eine rechte Terrorzelle aus feigen Mördern, über die nicht mal wir Witze machen.
(14) Sittis: Die sicheren Drittstaaten stellen in der aktuellen Sicherheitsdebatte ein Oxymoron dar.
(15) Bausis: Die Bundesausreisezentren bieten eine komfortable Reisemöglichkeit in eine unsichere Zukunft.
(16) Linni: So was wie der Binni(11), aber nur auf Landesebene. Hält sich ein eigenes Lafa(12).
(17) Selfies: Eine Fotografie per Selbstauslöser, nur mit einem Stock oder einem Krampf im Arm.
(18) Likes: Eine internationale Maßeinheit für das Selbstwertgefühl der Nutzer in den Sozis(4).
(19) BND: Der Bundesnachrichtendienst ist so etwas wie Wikipedia - nur komplett andersherum.
 
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eBooks: Telekom verkauft tolino-Ökosystem an Kobo

reported by doelf, Montag der 02.01.2017, 17:32:58
Lange Zeit hatte der Buchhandel das Geschäft mit elektronischen Büchern beinahe kampflos Amazon überlassen, doch im Frühjahr 2013 regte sich Widerstand. Die großen deutschen Buchhändler und die Deutsche Telekom hatten sich zusammengeschlossen und mit dem eBook-Reader Tolino eine gemeinsame Plattform präsentiert. Doch nun geht die Telekom von Bord.

Wie das Telekommunikationsnehmen heute mitteilt, wird das gesamte tolino-Ökosystem an die kanadische Firma "Rakuten Kobo" verkauft. Unter dem Namen Kobo tritt "Rakuten Kobo" sowohl als Buchhändler als auch als Hersteller von Lesegeräten auf. Hieraus entsteht ein Interessenkonflikt, den es mit dem bisherigen Technologiepartner Telekom nicht gab. "Die Buchhandels-Gründungspartner der tolino Allianz, Hugendubel, Thalia und Weltbild, heißen Kobo als neuen Partner herzlich willkommen", heißt es in der Pressemitteilung der Telekom. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass die Buchhändler bei dieser Entscheidung ein großes Mitspracherecht hatten.

Mit Sicherheit ist Kobo ein kompetenter Partner für den schwierigen Markt der eBook-Reader. Die Kanadier hatten ihr erstes Lesegerät im März 2010 präsentiert, die beiden neuesten Modelle Aura One und Aura Edition 2 hatte das Unternehmen am 6. September 2016 auf den Markt gebracht. Durch die Übernahme von tolino verschafft sich Kobo eine Führungsposition im deutschen eBook-Markt und stärkt zugleich seine Präsenz in Österreich, der Schweiz sowie in Belgien, den Niederlanden und Italien. Dabei wird tolino als Marke erhalten bleiben. Sofern das Bundeskartellamt grünes Licht gibt, soll der Verkauf bis Ende Januar 2017 abgeschlossen sein.
 
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Marktanteile: Windows 10, 7 und XP legen zu

reported by doelf, Montag der 02.01.2017, 16:57:57
Zugegeben, es ist ein seltsames Trio, welches das Jahr 2016 laut Netmarketshare mit steigenden Marktanteilen beendet hat. Dass Windows 10 aufgrund des Verkaufs neuer Rechner zulegen konnte, ließ sich nicht verhindern, doch auch der alte wie neue Platzhirsch Windows 7 konnte seine Position wieder ausbauen. Und selbst der Methusalem Windows XP stäubt sich hartnäckig, endlich in der Versenkung zu verschwinden.

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Bei Windows 7 fiel der Zuwachs mit 1,17 Punkten auf 48,34 Prozent am Deutlichsten aus, während das zweitplatzierte Windows 10 gerade einmal um 0,64 Punkte auf 24,36 Prozent zulegen konnte. Windows XP festigte Rang drei mit einem Marktanteil von 9,07 Prozent (+0,44) und übertraf damit nicht nur Windows 8.1 (6,90%; -1,11), sondern auch die zusammengefasste Generation 8 (8,56%; -1,41).

Aufgestiegen auf die Position fünf ist macOS 10.12, das um 0,10 Punkte auf 2,31 Prozent geklettert ist. Linux rutschte indes von fünf auf sechs sowie um 0,10 Punkte auf 2,21 Prozent ab. Mac OS X 10.11 fällt auf den siebten Rang (1,83%; -0,38) und Windows 8 verharrt - ganz passend - auf dem achten Platz (1,66%; -0,30) vor Mac OS X 10.10 (1,11%; -0,24) und Windows Vista (1,06%; -0,04).

Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und teilen sich die restlichen 1,15 Prozent des Marktes.
 
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Apple reduziert die iPhone-Produktion nochmals

reported by doelf, Sonntag der 01.01.2017, 20:03:26
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei meldet, hat Apple die iPhone-Fertigung für das erste Quartal 2017 nochmals um zehn Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum gedrosselt. Dieser Schritt kommt überraschend, da Apple seine Bestellungen schon im Vorfeld um zwanzig Prozent reduziert hatte. Als Ursache nennt Nikkei eine schleppende Nachfrage.

Im ersten Quartal 2016 waren Apples Lager prall gefüllt, denn das iPhone 6s hatte sich zum Jahresende 2015 deutlich schlechter verkauft als in Cupertino erwartet. Damit sich dies 2017 nicht wiederholt, hatte Apple die Bestellungen für das erst im September 2016 eingeführte iPhone 7 um zwanzig Prozent reduziert. Doch diese Drosselung war offenbar zu kurz gegriffen, denn seitens der Zulieferer hat Nikkei nun erfahren, dass die Produktion um weitere zehn Prozent verringert wurde. Von der mäßigen Nachfrage sollen beide Varianten, also das iPhone 7 und das größere 7 Plus, betroffen sein.

Marktuntersuchungen von IDC sehen für 2016 einen weltweiten Smartphone-Markt, der auf dem Niveau des Vorjahres stagniert. Apple bleibt dabei hinter der Marktentwicklung zurück und muss weitere Anteile abgeben. Während sich das iPhone 7 auf dem vergleichsweise kleinen japanischen Markt gut verkauft, ist die Nachfrage in China deutlich abgekühlt. Ein Grund hierfür dürfte die Abstinenz wirklich bahnbrechender Neuerungen sein.
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht RC 2

reported by doelf, Sonntag der 01.01.2017, 17:49:40
Der zweite Veröffentlichungskandidat von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit und behebt Paketerstellungsprobleme bei der Android-Version. Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Kodi 17 bringt Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Die Benutzeroberfläche wurde komplett neu gestaltet und es gibt auch ein besseres Web-Interface zur Fernbedienung über den Webbrowser.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. Im Rahmen der Beta-Phase wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

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Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Während die sieben Beta-Versionen noch zahlreiche Verbesserungen und Funktionsänderungen gebracht hatten, beschränkt sich der zweite Release Candidate auf Fehlerkorrekturen.

Download: Kodi 17 (Krypton) RC 2
 
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