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News-Archiv: Januar 2020

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Au-Ja: Hinter den Kulissen

reported by doelf, Freitag der 31.01.2020, 14:25:59

Der Jahreswechsel 2019 auf 2020 war bei Au-Ja von Arbeiten hinter den Kulissen geprägt, die sich leider auch auf die Nachrichtenversorgung ausgewirkt haben. Seit dem 23. Januar 2020 läuft das neue Forum und am 28. Januar 2020 wurde die neue Suche freigeschaltet. Nun steht noch ein größeres Update für das Nachrichtensystem an.

Suchen auf Au-Ja
Die Arbeiten an der neuen Suche hatten bereits im Oktober 2019 begonnen. Da wir eine stark angepasste Version von Sphider verwenden, ist der Aufwand ziemlich hoch, dennoch war das geplante Update schon im November startklar. Parallel wurde allerdings ein weiteres Update für Sphider veröffentlicht und zugleich das schlankere SphiderLite abgespalten. Da SphiderLite alle Funktionen streicht, welche wir zuvor händisch aus Sphider entfernt hatten, bot sich ein Wechsel an und diesen haben wir vor ein paar Tagen vollzogen. Leider werden beide Sphider-Varianten nach wie vor für das veraltete PHP 5.4 entwickelt, während auf Au-Ja PHP 7.3 zum Einsatz kommt. Somit sind nach wie vor zahlreiche Anpassungen erforderlich und die Fehlersuche ist entsprechend aufwändig. Dennoch denken wir, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

Neuerungen in der Site-Suche:

  • Neue Optionen freigeschaltet: UND Suche, Phrasensuche, ODER Suche
  • Während der Eingabe wird der Suchbegriff in allen Eingabefeldern aktualisiert (Site-Suche, Forum-Suche, Qwant)
  • Google-Suche entfernt (nennen wir es einen persönlichen Feldzug gegen die Firma, die das Internet kaputt macht)
  • Die Site-Suche läuft jetzt deutlich schneller

Neue Foren-Software
Statt das Update auf phpBB 3.2.9 einzuspielen haben wir gleich den Schritt zur Version 3.3.0 gewagt. Wie zu erwarten ist uns das Forum dann erst einmal um die Ohren geflogen, da eine Erweiterung nicht kompatibel war. Dies ließ sich recht schnell beheben, doch im Anschluss gab es Probleme mit den Privaten Nachrichten (PNs), die sich nicht immer löschen ließen. Auch hierfür fand sich eine Lösung. Eine Testinstallation auf Strato führte allerdings zur Fehlermeldung "Failure while aqcuiring locks", was uns an der Ausgereiftheit von phpBB 3.3.0 zweifeln ließ und zu einer weiteren Fehleranalyse führte. Letztendlich entpuppte sich eine besondere Konfiguration bei diesem Webhoster als Ursache der Probleme und wir konnten das neue Forum guten Gewissens freischalten.

Rückkehr zur Normalität
Über die kommenden Tage wird erst einmal der normale Nachrichtenbetrieb wieder anlaufen. Die Arbeiten am neuen Nachrichtensystem, die zwischenzeitlich wieder einmal ruhen mussten, gehen parallel dazu weiter, doch zunächst soll wieder Normalität einkehren. Gegen Ende des ersten Quartals soll das neue Nachrichtensystem dann in einem Testbetrieb parallel laufen und dann zeitnah in die Webseite integriert werden.

Nichts Neues im Breitbandentwicklungsland
Am neuen Standort fehlt nach wie vor ein vernünftiger Internetanschluss. Das von der Telekom für Ende 2015 versprochene VDSL 50 ist nach wie vor nicht in Sicht, stattdessen gibt es weiterhin lächerliche 2 Mbit/s im Download und beim Upload kann man jedes Byte einzeln per Handschlag verabschieden. Die Hoffnung auf Glasfaser wurde ebenfalls noch nicht erfüllt, die Deutsche Glasfaser hängt aktuell zwei Jahre hinter ihrem ursprünglichen Zeitplan. Und da Telefónica das einzig brauchbare Mobilfunknetz von 3G auf 2G kastriert hat, kommt man nicht einmal mehr mobil ins Internet. Also muss ich weiterhin jeden Tag 70 km zum alten Büro pendeln, was aus ökologischer wie ökonomischer Sicht völliger Unsinn ist. Statt in die Eifel hätten wir lieber nach Timbuktu ziehen sollen!

 
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FRITZ!OS Labor 7.19-75207 und 7.19-75208 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 22.01.2020, 17:57:24

Mit der kommenden Version 07.20 wird FRITZ!OS, das Betriebssystem der weit verbreiteten Router des deutschen Herstellers AVM, endlich SMB3-Unterstützung bekommen - ein Vorhaben, das zuletzt im Frühjahr 2019 kläglich gescheitert war. Zur Absicherung von WLAN-Verbindungen wird zudem der Verschlüsselungsstandard WPA3 geboten. Besitzer von FRITZ!Boxen des Typs 7590 oder 7490 können beides bereits anhand der Labor-Version 07.19 ausprobieren, deren heute veröffentlichte Updates etliche Fehler beseitigen.

SMB3: Stabil aber langsam
Beim Test der SMB3-Funktionalität des FRITZ!NAS konnten wir diesmal keine groben Schnitzer wie die im Frühjahr von uns dokumentierten DoS-Lücke entdecken, dennoch ist nicht alles eitel Sonnenschein. Aktuell hängt am USB-3.0-Anschluss unserer FRITZ!Box 7490 ein USB-3.0-Stick mit Leseraten von um die 80 MiB/s. Mit dem stabilen FRITZ!OS 07.12 und SMB1 benötigen wir 2:25 Minuten, um unsere 1,76 GiB Testdaten zu kopieren, was einer Datenrate von 12,43 MiB/s entspricht. Nach dem Aufspielen von FRITZ!OS 07.19 (Labor) und dem Wechsel zu SMB3 verlängert sich die Datenübertragung um 38 Sekunden auf 3:03 Minuten und die Datenrate bricht auf 9,85 MiB/s ein. Die ohnehin sehr geringe Geschwindigkeit ist somit nochmals um über zwanzig Prozent gefallen, obwohl SMB3 Potential für Leistungsgewinne bietet. Doch zumindest verspricht das Update mehr Sicherheit und stabilere Verbindungen.

WPA3: Mehr Sicherheit im WLAN
Die meisten Besitzer lassen die NAS-Funktionalität ihrer FRITZ!Box eh links liegen und hoffen stattdessen auf Verbesserungen in den Bereichen WLAN und Mesh. Hier bietet die Labor-Version 07.19 den Verschlüsselungsstandard WPA3, der das seit 2017 als angreifbar geltende WPA2 ablösen soll. WPA3 wird in der Konfiguration der FRITZ!Box unter "WLAN", "Sicherheit", "WPA-Modus" über die Auswahl "WPA2 + WPA3" aktiviert. Somit läuft WPA3 nicht exklusiv, sondern im Tandem mit WPA2, was eine praxisnahe Lösung darstellt. Zu WPA3 kompatible Geräte und Treiber sind nämlich noch selten anzutreffen und nicht einmal AVM hat solche im Programm. Stattdessen verweisen die Berliner auf Intels AX200. Als kompatible Betriebssysteme nennt AVM nur Windows 10 ab der Version 1903, doch auch aktuelle Linux-Distributionen wie Ubuntu 19.10 bieten bereits WPA3.

Erweitertes Mesh-Steering
Beim sogenannten Mesh-Steering greift FRITZ!OS aktiv ein, damit sich WLAN-Geräte wie Smartphones und Tablets mit dem bestgelegenen WLAN-Zugangspunkt (Access-Point Steering) verbinden bzw. bei Bedarf zwischen den 2,4 und 5 GHz Bändern (Band Steering) wechseln. Damit dies funktioniert, müssen alle Zugangspunkte für alle Frequenzbänder die selbe Netzkennung (SSID) verwenden, was bei den FRITZ!Boxen inzwischen die Standardeinstellung ist. Darüber hinaus müssen die WLAN-Geräte Mesh-Steering beherrschen, was nicht immer der Fall ist. Die Neuerung beim Mesh-Steering besteht nun darin, dass AVM bei der Labor-Version 07.19 aggressiver eingreift und auch bei guten Verbindungen prüft, ob es doch noch eine bessere Alternative gibt. Gleichzeitig wurden Verbesserungen eingepflegt, die das Zusammenspiel mit Geräten, welche Mesh-Steering nicht oder nur unvollständig beherrschen, verbessern.

Weitere Verbesserungen
AVM hat das Telefonbuch seiner FRITZ!Fons smart gemacht, so dass bei der Eingabe von Telefonnummern dazu passende Vorschläge aus den Telefonbüchern unterbreitet werden. Die FRITZ!Boxen haben zudem die verschlüsselte Auflösung von Domain-Namen per "DNS over TLS" gelernt und die Benutzeroberfläche von FRITZ!OS wurde einmal mehr aufgeräumt und optimiert, ohne sich dabei grundlegend zu verändern.

Neu in FRITZ!OS 07.19-74082/74093
Diese Labor-Versionen umfassen einige Fehlerbehebungen, beispielsweise wird als Detailansicht von Geräten am LAN-Gastzugang keine leere Seite mehr angezeigt und MESH-Repeater können wieder auf den Mesh-Master zugreifen, nachdem dessen Verschlüsselung von WPA2 auf WPA2+3 gewechselt wurde. Die Funktionsdiagnose verzichtet auf die fälschliche Meldung von Verbindungsfehlern und der Zugriff auf Netzlaufwerke mit NTFS-Partitionen über Windows funktioniert nun zuverlässiger. AVM verspricht zudem eine höhere Stabilität der Firmware.

Die Funktionsdiagnose für das Internet wurde optimiert und die Darstellung gesperrter Geräte in den Details wurde verbessert. Neu hinzugekommen ist Unterstützung für verschlüsselte Telefonie (TLS und SRTP) für Telekom, Easybell und dus.net. Die Laborbegrüßungsseite zeigt neuerdings Hinweise und Neuigkeiten an, zudem wurde eine Sprach- und Landesauswahl hinzugefügt. Praktisch: Der WAN-Port lässt sich als 5. LAN-Port nutzen. Sollte die FRITZ!Box nicht aus dem Internet erreichbar sein, wird beim Erzeugen neuer NAS-Freigabelinks auf dieses Problem hingewiesen.

Neu in FRITZ!OS 07.19-74232/74231
Diese Updates beheben unerwartet häufige Neustarts, wenn der Router als Mesh-Repeater mit speziellen Einstellungen betrieben wird.

Neu in FRITZ!OS 07.19-74611/74610
Wenn Tickets der Kindersicherung für den Internetzugriff ausgestellt worden, sollen diese auch akzeptiert werden. Beim Deaktivieren von "DNS over TLS" (DoT) werden die bekannten Auflösungsnamen (FQDNs) verworfen. Zudem wird die Syntax der FQDNs nun strikt überprüft und die Fehlermeldung aufgrund einer leeren FQDN-Liste wurde überarbeitet. Im Heimnetz zeigen Mesh-Repeater ihren eigenen Namen an und nicht mehr den des Mesh-Masters, was auch zu Problemen mit den Push Services geführt hatte. Der Vermerk "gültig ab der nächsten Abfrage" unter der IP-Adresse ungenutzter Verbindungen wird nur noch angezeigt, wenn dies tatsächlich der Fall ist.

Neben Google unterstützt die FRITZ!Box nun auch die Online-Telefonbücher von Apple (iCloud), der Telekom (MagentaCLOUD) sowie CardDAV-Anbietern. Die Einstellungen für Smarthome und Telefon lassen sich separat übernehmen, bisher war dies nur zusammen möglich. Beim Aufruf der Bedienoberfläche weist die FRITZ!Box auf veraltete Webbrowser hin, welche die Bedienoberfläche mitunter nicht korrekt anzeigen können und auch generell ein Sicherheitsrisiko darstellen. Über die Support-Seite lassen sich wichtige Daten zur Fehlerbehebung direkt an AVM versenden und die Hilfestellungen unter "FRITZ!Box-Support um Mesh-Informationen" wurden erweitert.

Neu in FRITZ!OS 7.19-75207/75208
Dieses Update verbessert die Stabilität und unterbindet die häufigen Neustarts im Zusammenspiel mit bestimmten Mobilfunk-Sticks. Die Helligkeit der LEDs lässt sich wieder ändern und auch ans Umgebungslicht anpassen. In der Bedienoberfläche wurden die Darstellung der LEDs und weitere Symbole modernisiert, beispielsweise jene für öffentliche WLAN-Hotspots mit "OWE/Enhanced Open" (Opportunistic Wireless Encryption) sowie gleichartig gesicherte Gastnetze. Das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen ohne ausdrückliche Bestätigung wurde unterbunden und bei Aktivierung der verschlüsselten Namensauflösung im Internet (DNS over TLS) wird eine entsprechende Informationsmail verschickt. Die Deaktivierung der VPN-Zugänge nach dem Update wurde ebenso repariert wie der "Fehlercode 1" beim Aufruf von "Diagnose & Wartung". Das Mesh funktioniert nun auch "unverschlüsselt" und auch die Wahlregeln zum Telefonieren werden wieder beachtet. AVM hat sich zudem um Probleme beim Einrichten statischer Routen, beim Ändern der Geschwindigkeit von LAN-Ports sowie der Übernahme neuer USB-Einstellungen gekümmert. Komplett ohne Funktion war zuletzt der USB-Fernanschluss, welchen man mit FRITZ!OS 7.19-75207/75208 wieder verwenden kann.

Probleme mit der WLAN-Zeitschaltung, der Neubewertung der WLAN-Umgebung durch Autokanal und der Anzeige von Geräten an öffentlichen WLAN-Hotspots konnten die Entwickler ebenso lösen wie einen Fehler, aufgrund dessen unterschiedliche SSIDs für die Frequenzbänder nicht übernommen wurden. Der Netzwerkspeicher FRITZ.NAS zeigte nur in deutscher Sprache das korrekte Änderungsdatum für Dateien an, beim Kopieren per Drag & Drop wurden die Dateien doppelt hochgeladen und auch die Suche auf dem Netzwerkspeicher funktionierte nicht zuverlässig. AVM konnte diese Fehler abstellen und verspricht zudem, dass der Zugriff über SMB jetzt zuverlässiger funktioniert. Bisher konnte es vorkommen, dass sich Dateien nicht öffnen ließen und bei den Ereignissen die IP-Adresse des zugreifenden Geräts unterschlagen wurde. Die Diagnose-Funktion wurde um NTP und die Anzeige gesperrter Geräte erweitert sowie im Bereich WLAN verbessert. Für den Fall, dass eine nachgeschaltete FRITZ!Box als IP-Client bei MyFRITZ! registriert ist, wirft die Diagnose keine irreführenden Fehlermeldungen und die Informations-Mail mit der "FRITZ!Box-Info" führt nun auch die DSL-Version auf.

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Microsoft hat im Januar 25 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Dienstag der 14.01.2020, 23:51:39

Zum Auftakt das Jahres 2020 hat Microsoft 49 Sicherheitslücken in Windows, dem Internet Explorer, Office samt Office Services und Web Apps, dem .NET-Framework, .NET Core, ASP.NET Core, Microsoft Dynamics und OneDrive für Android geschlossen. Acht der Schwachstellen gelten als kritisch. Die restlichen sind laut Microsoft hochgefährlich, doch eine dieser Lücken hat es wirklich in sich - sie wurde von der NSA gemeldet! Zudem werden Windows 7 und Windows Server 2008/2008 R2 heute zum letzten mal mit kostenlosen Sicherheitsflicken versorgt.

Wer heutzutage erfahren will, welche Sicherheitslücken Microsoft beseitigt hat, muss bei Talos, den Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems, vorbeischauen. Microsofts eigener Security Update Guide liefert nämlich auch weiterhin eine völlig unübersichtliche Auflistung und taugt nur zur gezielten Suche nach Informationen über spezielle Updates oder Produkte. Es ist nicht einmal möglich, jene Sicherheitslücken, welche bereits aktiv angegriffen werden, herauszufiltern.

CVE-2020-0601 hebelt Signatur-Prüfung aus
Noch bevor wir zu den kritischen Fehlern kommen, werfen wir einen Blick auf CVE-2020-0601. Microsoft bewertet diese Schwachstelle zwar nur als hochgefährlich, erwartet aber baldige Angriffe, denn CVE-2020-0601 erlaubt es Bösewichten, ihren Schadcode mit einer scheinbar gültigen Signatur zu versehen. Das Problem steckt in der Art und Weise, wie die CryptoAPI (Crypt32.dll) die bei den Zertifikaten eingesetzte Kryptographie mit elliptischen Kurven (ECC) validiert. Bisher funktionierte diese Prüfung nicht zuverlässig, so dass zuweilen gefälschte Zertifikate durchgewunken worden und das hebelt ein zentrales Sicherheitsmerkmal von Windows aus. Betroffen sind neben Windows 10 auch die Server von 2016 bis 2019 inklusive der Core-Installationen.

Interessanterweise wurde dieses gravierende Problem vom US-Geheimdienst "National Security Agency" (NSA) entdeckt. Und ungewöhnlicherweise hat die NSA die Lücke bei Microsoft gemeldet, statt sie für eigene Zwecke unter Verschluss zu halten, wie die Danksagung zu CVE-2020-0601 belegt. Microsoft hat CVE-2020-0601 einen eigenen Blog-Betrag gewidmet und auch die NSA hat eine gesonderte Sicherheitswarnung ausgegeben. Schon gestern hatte der bekannte IT-Sicherheitsexperte Brian Krebs von einer Sicherheitslücke in Windows berichtet, welche Microsoft beim US-Militär und anderen hochrangigen Zielen vorab beheben ließ. Inzwischen steht fest, dass es sich dabei um CVE-2020-0601 gehandelt hatte.

Die kritischen Lücken
Kommen wir nun zu den acht kritischen Problemen, um die sich Microsoft an diesen Dienstag gekümmert hat: CVE-2020-0605 und CVE-2020-0606 nutzen eine unzureichende Prüfung des Quell-Markup durch das .NET-Framework, um Schadcode mit den Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn der Benutzer eine derart präparierte Datei öffnet. Gleiches gilt zum Ausnutzen eines Speicherfehlers in ASP.NET Core (CVE-2020-0603). Weiterhin patzt das .NET-Framework hinsichtlich einiger seiner Methoden bei der Prüfung von Nutzereingaben (CVE-2020-0646), wodurch sich Schadcode injizieren lässt. Bisher wird keiner der vier Fehler ausgenutzt und Microsoft hält entsprechende Angriffe auch für weniger wahrscheinlich.

Wenn ein Angreifer Kontrolle über einen Server erlangt, kann er die damit verbundenen Rechner über eine Sicherheitslücke im "Remote Desktop Client" übernehmen (CVE-2020-0611). Betroffen sind alle Windows-Versionen von 7 bis 10 inklusive der entsprechenden Server. Schwerwiegender sind allerdings zwei Fehler (CVE-2020-0609 und CVE-2020-0610) im "Remote Desktop Gateway" der Server 2012 bis 2019, da sich diese von außen ohne vorherige Authentifizierung ausnutzen lassen. Microsoft erwartet schon bald erste Angriffe in Form speziell gestalteter RDP-Anfragen. Bleibt noch ein Speicherfehler im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11 (CVE-2020-0640), durch den bösartige Webseiten Schadcode auf dem lokalen PC ausführen können.

 
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Kolumne: Niemand hat vor, Windows 7 abzuschalten

reported by doelf, Montag der 13.01.2020, 21:01:33

Zu früh gekommen: "Am heutigen Dienstag endet der Support von Microsoft für das Betriebssystem Windows 7" meldet Spiegel Online am heutigen Montag und trägt mit zur Verwirrung bei, welche seit Wochen durch die Medien geistert. Selbst in Werbeprospekten wird davor gewarnt, dass mit Windows 7 Schluss sei und Microsoft das Programm jetzt beende. Doch halt: Es gibt keinen Grund, den heimischen PC mit Benzin zu übergießen und anzuzünden!

Support nur noch gegen Geld und nur noch für Geschäftskunden
Fakt ist, dass Microsoft seinen zehnjährigen Support-Zeitraum für Windows 7 am morgigen Dienstag mit einer letzten Runde Updates beenden wird. Selbst kritische Fehler werden dann nicht mehr behoben, es sei denn man ist ein Unternehmen und schließt einen kostenpflichtigen Support-Vertrag bei Microsoft ab. Nur dann gibt es für maximal drei weitere Jahre Notfallflicken, wobei dieser teure Spaß privaten Nutzern erst gar nicht angeboten wird. Microsoft hatte diese Option eigentlich nur für große Unternehmen und Behörden geplant, musste sie dann aber kurzfristig auch für kleinere Geschäfte öffnen, weil Windows 7 nach wie vor auf einem Drittel aller PCs läuft und viele Geschäftskunden mit dem Wechsel auf Windows 10 und Office 365 hadern - auch weil spezielle Anwendungen und Geräte nicht kompatibel sind.

Die unmittelbaren Folgen des Support-Endes
Was morgen anders sein wird, lässt sich mit zwei Worten zusammenfassen: "Gar nichts". Es ist der zweite Dienstag im Monat, also wird Windows 7 im Laufe des Abends Updates finden und diese installieren. Tatsächlich wird sich die Veränderung erst am 11. Februar 2020 zeigen, denn dann wird es erstmals keine neuen Updates für Windows 7 geben. Sollte am Mittwoch eine neue Malware auf den Plan treten, die Windows-7-PCs in Geiselhaft nimmt, wird Microsoft theoretisch keinen Finger mehr rühren. Die Erfahrung mit Windows XP hat allerdings gezeigt, dass kostenpflichtige Sicherheits-Updates in Ausnahmesituationen auch mal an alle verbliebenen Nutzer verteilt werden. Schließlich will Microsoft zum Upgrade auf Windows 10 drängen, aber keine frustrierten Nutzer an macOS oder Linux verlieren.

Es wird mit zweierlei Maß gemessen
In den vergangenen Wochen hatten On- und Offline-Händler vor dem Support-Ende gewarnt, um geneigte Kunden zum Kauf neuer Computer zu animieren. Dies halten wir aus drei Gründen für verlogen: Erstens vergessen die Händler darauf hinzuweisen, dass Windows 10 auf fast jedem PC, der bisher Windows 7 ausführt, mit einer vergleichbaren Geschwindigkeit läuft. Zweitens kann jeder Windows 10 bei Microsoft kostenlos herunterladen und mit dem vorhandenen Produktschlüsseln von Windows 7, 8 oder 8.1 aktivieren. Und drittens verkaufen diese Händler ohne mit der Wimper zu zucken Smartphones mit veralteten Android-Versionen bzw. irgendwelche smarte Geräte, die nie irgendwelche Updates sehen werden.

Also muss man gar nicht wechseln?
Eine alte Weisheit lautet: Man muss nur sterben. Alles andere ist optional, so auch der Wechsel zu Windows 10 oder - wenn wir schon einmal dabei sind - zu Linux oder BSD. Da die meisten Nutzer den Abschied von der vertrauten Windows-Umgebung und Microsoft Office scheuen und sich Windows 10 derzeit noch kostenlos installieren lässt, bietet sich dieser Pfad an. Und ja, man sollte jetzt zeitnah auf Windows 10 umsteigen. Einen Grund für Panik oder Kurzschlusskäufe sehen wir hingegen nicht. Wer seinen Rechner geschäftlich nutzt, steht natürlich stärker unter Zugzwang als ein privater Anwender, der zur Not mal ein paar Tage auf den PC verzichten kann. Übrigens: Wer noch eine herkömmliche Festplatte verwendet, kann seinen alten Windows-7-PC mit einem SSD spürbar beschleunigen!

Kein Grund zum Jammern!
Was wir indes nicht mehr hören können, ist diese elende Jammerei. Microsoft hatte die Spielregeln für Windows 7 vor zehn Jahren verkündet und diese auch eingehalten. Windows 7 ist ein kommerzielles Produkt, somit ist die Frage der Wirtschaftlichkeit für eine Firma wie Microsoft von höchster Bedeutung. Und da die Quellen geschlossen sind, kann auch niemand die weitere Pflege der Software übernehmen. Wer das nicht will, kann jederzeit zu Linux und LibreOffice wechseln. Und ja, wir freuen uns über jeden, der diesen Schritt wagt. Wer sich hingegen in eine Abhängigkeit von Microsoft begibt, tut dies bewusst und muss mit den Nachteilen einer solchen Geschäftsbeziehung leben. Das tun wir auch, zumindest auf einigen Rechnern. Der älteste davon ist zehn Jahre alt und alle haben das Upgrade auf Windows 10 kostenlos erhalten!

 
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LibreOffice 6.4: Zweiter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 12.01.2020, 14:11:02

Wer einen Blick auf die Zukunft von LibreOffice werfen möchte, findet die für Ende Januar 2020 geplante Version 6.4 ab sofort in Form des zweiten Veröffentlichungskandidaten auf dem Entwicklungs-Server. Die offizielle Ankündigung steht allerdings noch aus. LibreOffice 6.4 RC 2 umfasst alle geplanten Neuerungen und sollte halbwegs zuverlässig funktionieren, ist aber keinesfalls für den Produktiveinsatz geeignet.

Haufenweise Korrekturen in der Alpha-Phase
Die Alpha-Ausgabe von LibreOffice 6.4 hatte 746 Korrekturen gebracht, darunter viele typische Programmierfehler. So fanden sich unter den gelösten Problemen 49 ungeprüfte Rückgabewerte, 41 Nullzeiger-Dereferenzierungen, 21 nicht abgefangene Ausnahmefehler, 17 fehlende Initialisierungen, elf Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, neun Divisionen durch Null, neun Timeouts, sieben ungültige Iteratoren und ebenso viele Ressourcen-Lecks, fünf nicht vertrauenswürdige Werte sowie fünf unkontrollierte Speicherzugriffe, vier Zuweisungen von überlappendem Speicher und zwei Ganzzahlenüberläufe. In vier Fällen wurde Code gefunden, der ganz nicht mehr verwendet wird. Ein weiterer Schwerpunkt war die Kompatibilität zu den Dateiformaten des Marktführers Microsoft: 69 Änderungen verbesserten das Zusammenspiel mit dem Dokumentenformat .docx, sechs weitere wurden für das ältere .doc aufgeführt. 15 Überarbeitungen optimierten den Im- und Export von Präsentationen im .pptx-Format, fünf Korrekturen behoben Probleme rund um .ppt. Weitere acht Fehlerbereinigungen halfen bei der Arbeit mit .xlsx-Tabellen und drei bei Texten im .rtf-Format.

Beta-Test mit 219 Fehlerbereinigungen
Für die Beta-Version führten die Entwickler weitere 219 Fehlerbereinigungen auf und auch diesmal waren darin etliche Programmierfehler enthalten. Dazu gehörten neun Bugs rund um Nullzeiger-Dereferenzierungen, vier Aufrufe bereits gelöschter Objekte, drei Timeouts, drei fehlende Initialisierungen, zwei ungeprüfte Übergabewerte, zwei nicht abgefangene Ausnahmefehler und ein Fall nicht mehr genutzten Codes. Berichtigt hatte man zudem 23 Probleme mit dem Dokumentenformat .DOCX sowie je eines mit .DOC und .RTF. Drei Bugs im Zusammenspiel mit .PPTX-Präsentationen und ein Fehler beim Umgang mit dem Vorgänger .PPT waren ebenfalls beseitigt worden. Rund um .XLSX-Tabellen hatten die Entwickler nochmals fünf Probleme entschärft und auch drei Fallstricke hinsichtlich der Arbeit mit .PDF-Dateien entfernt.

Erster Release Candidate behebt über 200 Fehler
Für den ersten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 6.4 werden 429 Korrekturen aufgeführt, allerdings finden sich darunter auch jene aus der Beta-Phase. Ein Abgleich zeigt 225 neue bzw. signifikant veränderte Einträge, darunter 16 potentielle Abstürze. Beispielweise konnte Writer abfliegen, wenn "Feldbefehle einfügen" aufgerufen wurde, und es gab weiterhin Instabilitäten beim Schließen des Programms mit geöffneten Dialogfenstern. In drei Fällen blieb die Software hängen, etwa wenn man eine "Tabelle aus Datei einfügen" wollte. Rund um .DOCX-Dokumente gab es 26 Fehlerbereinigungen, dazu sieben für das ältere Format .DOC. Hinsichtlich .XLSX-Tabellen wurden neun Bugs entfernt und es gab eine Korrektur für das .XLS-Format. Behoben wurden auch sechs Kompatibilitätsprobleme zu .PPTX-Präsentationen und vier Fehler beim Umgang mit .PDF-Dokumenten.

Zweiter Release Candidate bringt 58 Änderungen
Der nun bereitgestellte zweite Veröffentlichungskandidat beseitigt nochmals fünf Absturzursachen. Diese sind recht speziell, beispielsweise führte die Verwendung mehrerer Dokumente über den selben WebDAV-Server zu Instabilitäten. Auch der Aufruf der Druckansicht mit geöffneten Feldbefehl-Dialog sowie der Versuch, Komponenteneigenschaften von Formularen (nur GTK3) anzusehen, konnten zum Crash führen. Flackernde Formularsteuerelemente, einhergehend mit erhöhter Prozessorlast, konnten die Entwickler ebenso korrigieren wie diverse Probleme mit Microsofts Dateiformaten. Zehn dieser Fehlerbereinigungen betreffen .DOCX, eine das .DOC-Format und je zwei .PPTX-Präsentationen und .XLSX-Tabellen. Ab dem 20. Januar 2020 darf man den dritten und letzten Release Candidate erwarten. Die Freigabe des finalen LibreOffice 6.4 ist für die Woche vom 27. Januar bis zum 2. Februar 2020 geplant.

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AMDs Notebook-Angriff: 8 Kerne, 16 Threads, 15 Watt

reported by doelf, Dienstag der 07.01.2020, 12:35:01

Seit der Einführung der ersten Ryzen-Generation im Jahr 2017 konnte AMD bei Desktop-PCs erfolgreich Marktanteile zurückgewinnen und auch die Server-Ableger der Epyc-Familie finden immer mehr Abnehmer. In diesem Jahr soll nun auch Intels letzte Bastion, das lukrative Notebook-Geschäft, fallen und dazu wurde auf der CES in Las Vegas der mobile Ryzen 4000 mit bis zu acht Kernen und 16 Threads in Position gebracht.

AMDs mobile Ryzen-APUs preschen nur beim Namen vor, während die Technik auf der zuletzt vorgestellten Desktop-Generation basiert. So steckten im mobilen Ryzen 2000 die 14-nm-Zen-Kerne der ersten Ryzen-Generation und in den als Ryzen 3000 vermarkteten APUs Kerne vom Typ Zen+, die mit Strukturgrößen von 7 nm gefertigt werden. Dementsprechend bringt uns der mobile Ryzen 4000 die seit Sommer 2019 bekannten Zen-2-Kerne, deren größter Vorteil in Strukturgrößen von 7 nm liegt. Die feinere Fertigungstechnik verspricht einen deutlich geringeren Stromverbrauch, den AMD zur Verdopplung der Anzahl von Kernen und Threads nutzt: Statt bis zu vier Kerne mit acht Threads gibt es nun bis zu acht Kerne und 16 Threads - und das schon mit einer Abwärme von lediglich 15 Watt! Darüber hinaus steigt die Single-Thread-Leistung aufgrund architektonischer Verbesserungen um vier bis fünf Prozent an.

Für schlanke Notebooks mit langer Akku-Laufzeit bietet AMD fünf CPUs auf Zen-2-Basis, die sich mit 15 Watt zufrieden geben. Dazu gibt es zwei H-Varianten mit einer TDP von 45 Watt (auf 35 Watt reduzierbar), die sich an Gamer richten. Die H-Prozessoren verfügen über einen höheren Basistakt, während der maximale Turbotakt von H- und U-Modellen identisch ist. Beim mobilen Ryzen 7 gibt es jetzt acht statt vier Kerne, während 16 Threads den Top-Modellen vorbehalten bleiben. Bisher beherrschten alle 7er SMT (Simultaneous Multithreading) und kamen damit auf acht Threads. Dem mobilen Ryzen 5 gewährt man neuerdings sechs Kerne, zuvor waren es vier gewesen. SMT gibt es aber nur noch optional, so dass die Thread-Zahl entweder von acht auf zwölf anwächst oder aber auf sechs sinkt. Der Nachfolger des Ryzen 3 3300U/2300U verharrt auf vier Kernen ohne SMT, das Dual-Core Einstiegsmodell Ryzen 3 3200U/2200U läuft indes aus.

  • Ryzen 7 4800H: 8 Kerne/16 Threads @ 2,9-4,2 GHz; 12 MiB Cache; 7 GPU-Kerne @ 1,6 GHz; 45 Watt
  • Ryzen 5 4600H: 6 Kerne/12 Threads @ 3,0-4,0 GHz; 11 MiB Cache; 6 GPU-Kerne @ 1,5 GHz; 45 Watt
  • Ryzen 7 4800U: 8 Kerne/16 Threads @ 1,8-4,2 GHz; 12 MiB Cache; 8 GPU-Kerne @ 1,75 GHz; 15 Watt
  • Ryzen 7 4700U: 8 Kerne/8 Threads @ 2,0-4,1 GHz; 12 MiB Cache; 7 GPU-Kerne @ 1,6 GHz; 15 Watt
  • Ryzen 5 4600U: 6 Kerne/12 Threads @ 2,1-4,0 GHz; 11 MiB Cache; 6 GPU-Kerne @ 1,5 GHz; 15 Watt
  • Ryzen 5 4500U: 6 Kerne/6 Threads @ 2,3-4,0 GHz; 11 MiB Cache; 6 GPU-Kerne @ 1,5 GHz; 15 Watt
  • Ryzen 3 4300U: 4 Kerne/4 Threads @ 2,7-3,7 GHz; 6 MiB Cache; 5 GPU-Kerne @ 1,4 GHz; 15 Watt

Die integrierte Vega-Grafik der 4000er-Serie wurde überarbeitet, es erfolgte aber noch kein Wechsel auf die RDNA-Architektur (Navi). Hatte AMD bisher drei (Ryzen 3 3200U/2200U) bis zehn (Ryzen 7 3700U/2700U) Grafikkerne integriert, gibt es nun fünf bis acht. Die leistungsstärkste iGPU steckt im Ryzen 7 4800U, der seine acht Grafikkerne bis auf 1,75 GHz beschleunigen darf. Die Kombination mit einer preiswerten diskreten Grafiklösung dürfte sich in den meisten Fällen erübrigen, da AMD den entscheidenden Konten gelöst hat: Bisher limitierte der zweikanalige Speicher-Controller den Grafikdurchsatz, da maximal DDR4-2400 geboten wurde. Beim mobilen Ryzen 4000 dürfen sich die Notebook-Hersteller mit DDR4-3200 oder LPDDR4-4266 austoben. Als Partner nennt AMD die PC-Hersteller Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo, von denen man erste Laptops bereits im laufenden Quartal erwarten darf.

Im Einstiegsbereich dürften AMDs unselige Altlasten A4-9125 und A4-9120e auf Basis der veralteten Excavator-Architektur endlich wegfallen, denn auch hier gibt es zwei Ryzen-Ableger als Ablösung. AMD übernimmt dabei die von Intels Pentium bekannte Nomenklatur und präsentiert seine mobilen Athlons mit den Beinamen Gold und Silber. Diese basieren allerdings noch auf der ersten Zen-Generation und verwenden dementsprechend 14 nm Strukturen. Zusätzlich fehlen die Optimierungen von Zen+ und Zen 2 und auch der maximale Speichertakt von DDR4-2400 bremst diese preiswerten APUs aus. Der Grafikteil leidet zudem daran, dass er auf drei oder gar zwei Kerne zusammengestrichen wurde.

  • Athlon Gold 3150U: 2 Kerne/4 Threads @ 2,4-3,3 GHz; 5 MiB Cache; 3 GPU-Kerne @ 1,0 GHz; 15 Watt
  • Athlon Silver 3050U: 2 Kerne/2 Threads @ 2,3-3,2 GHz; 5 MiB Cache; 2 GPU-Kerne @ 1,1 GHz; 15 Watt

Tatsächlich handelt es sich beim Athlon Gold 3150U um einen Ryzen 3 2200U, dessen Basis-, Turbo- und Grafiktakt um jeweils 100 MHz gekappt wurde. Die Leistung dieser CPU dürfte für die meisten Büroanwendungen, Internet und Streaming voll und ganz ausreichen. Zum Spielen ist Vega 3 indes kaum geeignet. Um den Athlon Silver 3050U würden wir hingegen einen Bogen machen: Nur zwei Threads und nur zwei Grafikkerne lassen diesen Chip arg schwachbrüstig erscheinen. Sofern das Budget dies hergibt, würden wir mindestens zum Ryzen 3 4300U raten. Oder man hält im laufenden Abverkauf nach reduzierten Notebooks mit Ryzen 7 3700U oder Ryzen 5 3500U Ausschau, bei denen man durchaus das eine oder andere Schnäppchen finden kann.

Quelle: www.amd.com
 
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AMD Radeon RX 5600 XT: Eckdaten und Fotos

reported by doelf, Montag der 06.01.2020, 11:26:25

Unsere Kollegen von VideoCardz.com präsentieren zahlreiche Produktfotos sowie die Eckdaten von AMDs noch nicht vorgestellter Radeon RX 5600 XT. Die neue Grafikkarte, deren offizielle Marktanführung im Rahmen der morgen beginnenden Elektronikmesse CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas erwartet wird, soll sich im Leistungsbereich von Radeon RX Vega 56 und GeForce GTX 1070 Ti bewegen.

Die Eckdaten
Die Eckdaten wurden zusammen mit Produktfotos der ASRock RX 5600 XT Phantom Gaming D3 veröffentlicht. Demnach verfügt der Grafikchip Navi 10, welcher bei Karten des Typs Radeon RX 5600 XT zum Einsatz kommt, über 2.304 Rechenkerne. Dies entspricht dem Navi 10 XL auf der Radeon RX 5700 (ohne XT), doch AMD hat den Speicher bei der Radeon RX 5600 XT um 2 auf 6 GiB zusammengestrichen und die Anbindung von 256 auf 192 Bit beschnitten. Da zugleich der Speichertakt der GDDR6-Chips von 14 auf 12 Gbps gedrosselt wird, sinkt die maximale Bandbreite von 448 auf 288 GB/s.

Im Gegenzug begnügt sich die Radeon RX 5600 XT mit einem zusätzlichen Stromanschluss, die 5700er-Serie benötigt zwei. Abgesehen vom geringeren Speicherausbau dürfte auch der reduzierter Chiptakt (Base: 1.130 MHz; Game: 1.375 MHz; Boost: 1.560 MHz) geholfen haben, Navi genügsamer zu machen. Eine TDP-Angabe liegt uns jedoch noch nicht vor. Zum Übertakten scheint allerdings noch Spielraum vorhanden zu sein, denn das Modell von ASRock läuft laut VideoCardz.com mit einem um 225 MHz höheren Basistakt und packt auch auf Game- und Boost-Takt 185 bzw. 60 MHz drauf.

Warum AMD 6 GiB verbaut
Da AMD seine Radeon RX 5500 XT (Navi 14 XTX) auch mit 8 GiB GDDR6-Speicher (14 Gbps) anbietet, erscheint die Wahl von 6 GiB für die Radeon RX 5600 XT überraschend. Doch auf diese Weise kann AMD Chips, welche die volle Speicheranbindung von 256 Bit nicht schaffen, zugleich aber über 2.304 funktionsfähige Rechenkerne verfügen, unter Inkaufnahme einer reduzierten Marge weiterverwenden. Zudem eröffnen die Eckdaten der Radeon RX 5600 XT einen Platz für Chips, welche die für den Einsatz als Radeon RX 5700 erforderlichen Chip- und Speichertaktraten nicht erreichen.

Natürlich hätte AMD den Speicherausbau auch auf 4 GiB beschränken können, doch das wäre für das anvisierte Leistungssegment zu wenig gewesen. Benchmark-Ergebnisse von 3DMark, welche VideoCardz.com der Radeon RX 5600 XT zuordnet, liegen im Schnitt rund 35 Prozent über denen einer Radeon RX 5500 XT mit 8 GiB GDDR6-Speicher. Der auf 12 Gbps reduzierte Speichertakt ist dabei schon eingepreist, während sich der Chiptakt oberhalb der Boost-Frequenz von 1.560 MHz bewegt.

Fotos und Eckdaten erster Grafikkarten
VideoCardz.com hat Produktfotos und Eckdaten mehrerer Grafikkarten auf Basis von AMDs Radeon RX 5600 XT gesammelt, hier eine Übersicht:

 
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Österreich: Massiver IT-Angriff auf das Außenministerium

reported by doelf, Sonntag der 05.01.2020, 12:08:01

Am gestrigen Abend um 22:41 Uhr meldete das österreichische Außenministerium (BMEIA) einen schwerwiegenden Cyberangriff auf seine IT-Systeme. Aufgrund der Schwere und der Art des Angriffes liegt die Vermutung nahe, dass es sich "um einen gezielten Angriff eines staatlichen Akteurs handelt".

Seit dem 1. März 2014 tritt das Außenresort Österreichs unter der Bezeichnung "Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres" (BMEIA) auf. Im Internet stellt es Dienstleistungen wie Reiseinformationen und -warnungen bereit, die auch jetzt uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Und das obwohl der aktuelle Angriff nach Aussage des Außenamtssprechers Peter Guschelbauer noch anhält.

Die Attacke wurde nach offizieller Verlautbarung "sehr rasch erkannt" und es wurden "umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet". Anderseits lassen diese Formulierungen darauf schließen, dass die Hacker die "intensiven Sicherheitsvorkehrungen" zumindest zeitweise überwinden konnten. Ein bereits eingerichteter Koordinationsausschuss soll die Ursachen und Auswirkungen des Cyberangriffs untersuchen und bewerten.

Quelle: www.ots.at
 
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Preisbrecher von AMD: Ryzen 5 1600 löst Ryzen 5 1600 ab

reported by doelf, Sonntag der 05.01.2020, 11:26:01

AMDs aktuelles 6-Kern-Modell ist der Mitte 2019 eingeführte Ryzen 5 3600 (Matisse), dessen Straßenpreise allerdings erst bei 192 Euro beginnen. Wesentlich günstiger sind der 2018 eingeführte Ryzen 5 2600 (Pinnacle Ridge, ab 117 Euro) und der Ryzen 5 1600 (Summit Ridge, ab 99 Euro) aus dem Jahr 2017. Die Fertigung der letztgenannten CPU hat AMD nun eingestellt - und liefert einen neuen Ryzen 5 1600 auf Basis von Pinnacle Ridge als Ersatz. Und der kostet sogar weniger.

Der alte Summit Ridge trägt die Kennung YD1600BBAEBOX, wird mit Strukturgrößen von 14 nm gefertigt und taktet mit 3,2 (Basis) bis 3,6 GHz (Turbo). Jeder der sechs Kerne verfügt über 512 KiB L2-Cache (zusammen 3 MiB), dazu kommen 16 MiB L3-Cache. Pro Kern kann der Prozessor zwei Threads parallel bearbeiten. Zur Anbindung von Grafikkarten und anderen Geräten gibt es 24 PCIe-Lanes der dritten Generation und beim Arbeitsspeicher werden bis zu 64 GiB DDR4-2666 (PC4-21300U) im Zweikanalbetrieb unterstützt.

Der neue Pinnacle Ridge wird unter der Kennung YD1600BBAFBOX geliefert und abgesehen vom 12-nm-Fertigungsprozess scheinen die Spezifikationen identisch zu sein. Da Pinnacle Ridge zur Steuerung der Taktrate Precision Boost 2.0 beherrscht, kann die Neuauflage den Turbotakt länger halten und erreicht 3,6 GHz auch bei Last auf allen Kernen. Dazu kommen architektonische Verbesserungen, welche die Latenzen beim Zugriff auf Cache und Arbeitsspeicher reduzieren. Die TDP beider Varianten beläuft sich auf 65 Watt.

Im Vergleich zum Ryzen 5 2600 (YD2600BBAFBOX) fehlen der Neuauflage des Ryzen 5 1600 immerhin 200 MHz beim Basis- sowie 300 MHz beim Turbotakt. Auch DDR4-2933 (PC4-23466U) gibt es offiziell nur, wenn die Produktnummer des Prozessors mit einer 2 beginnt. Hierdurch steigt die maximal erreichbare Speicherbandbreite von 42,7 auf 46,9 GB/​s. Ein großes Problem stellt dies aber nicht dar, denn auch der alte Summit Ridge verkraftet bereits DDR4-3200, was dann allerdings in den Bereich "Übertakten" fällt.

Mit Straßenpreisen, die schon unter 97 Euro beginnen, ist der neue Ryzen 5 1600 ein echter Preisbrecher und unterbietet den Ryzen 5 2600 um 20 Euro. Als Beilage findet sich der CPU-Kühler Wraith Stealth in der Box, welchen AMD auch zum Ryzen 5 2600 packt. Der leistungsstärkere Wraith Spire, welcher mit der ersten 1600er-Generation geliefert wurde, ist 17 mm höher und besitzt einen Kupferkern zur effizienteren Abführung der entstehenden Wärme. Der beigepackte CPU-Kühler sollte hier aber nicht kaufentscheidend sein.

 
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Flash-Speicher: TLC-Chips zum Jahreswechsel 11,4 Prozent teurer

reported by doelf, Samstag der 04.01.2020, 20:05:53

Am Spot-Markt in Taiwan sind nicht nur die Kurse für Arbeitsspeicher deutlich angezogen, sondern auch die Preise für TLC-Chips, die beispielsweise in SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks verbaut werden. Marktbeobachter hatten im Dezember Engpässe für das Jahr 2020 prognostiziert und damit anscheinend die Nachfrage angekurbelt.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am Freitag durchschnittlich 2,402 US-Dollar auf den Tisch legen. Dies bedeutet einen Anstieg um 2,17 Prozent. Bereits Anfang Dezember 2019 hatten wir einen Anstieg um 1,91 Prozent notiert, in den beiden Monaten davor war der Kurs noch um 1,37 und 3,71 Prozent gefallen. Der Blick zurück auf Januar 2019 weist derweil einen Wertverlust von 11,07 Prozent auf.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,262 US-Dollar (+0,22%) und auch im Vormonat (-0,04%) gab es praktisch keine Bewegung im Kurs dieser Chips. Anfang November hatten wir noch einen Anstieg um 3,34 Prozent verzeichnet und Anfang Oktober hatte es einen Einbruch um 9,71 Prozent gegeben. Zugleich liegt der heutige Preis um deutliche 16,18 Prozent über dem des Vorjahresmonats.

Wer statt MLC die Variante TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 3,052 US-Dollar. Über Monate hatte sich der Kurs dieser Chips sehr konstant entwickelt (Oktober: -1,06%; September: -0,92%; August: -0,30%; Juli: -0,71%; Juni: -0,03%; Mai: +2,06%; April: -0,34%), dann ging es im Oktober (-2,22%) und November (-2,91%) etwas bergab. Zum Jahresbeginn sehen wir nun einen happigen Aufschlag von 11,39 Prozent, der zugleich einen neuen Hochstand markiert. TLC-Chips sind bei Schreibzugriffen langsamer als MLC (2 Bit pro Zelle) oder SLC (1 Bit pro Zelle), da immer drei Bit gelöscht und dann neu geschrieben werden müssen. Wir beobachten die Preisentwicklung dieser Chips erst seit März 2019.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1159 US-Dollar wert und notierte damit um 1,22 Prozent stärker als Anfang Dezember. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 2,07 Prozent eingebüßt. Da in den meisten Produkten TLC-Chips zum Einsatz kommen, dürften die Preise erst einmal anziehen. Zudem erwarten einige Analysten für 2020 ein Ende des Überangebots, weshalb auf längere Sicht mit festeren Preisen zu rechnen ist. Wer Bedarf hat, sollte sich daher zeitnah mit SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks eindecken.

 
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Arbeitsspeicher: Preise haben im Dezember angezogen

reported by doelf, Samstag der 04.01.2020, 18:31:17

Abgesehen von einem kurzen Anstieg im Juli, welcher seine Ursache in politischen Spannungen zwischen Japan und Südkorea hatte, brachte uns das Jahr 2019 stetig fallende DRAM-Preise. Für 2020 rechnen Marktbeobachter allerdings mit einer Verknappung der Chips, so dass der Spot-Markt in Taiwan das Jahr als Vorbote mit einem spürbaren Preisanstieg beschloss.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133/2400 8Gb 1Gx8 musste man gestern im Schnitt 3,050 US-Dollar (+11,03%) auf den Tisch legen, was dem Preisniveau von Oktober bzw. Juli entspricht. In den vergangenen vier Monaten hatten wir derweil einen andauernden Preisverfall von 4,62, 6,89, 7,03 bzw. 8,42 Prozent gesehen. Ziehen wir den Vorjahreskurs heran, sind die 8Gb-Chips allerdings um beachtliche 51,98 Prozent billiger geworden. Mehr Speicher pro US-Dollar bekommt man derzeit nicht.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133/2400 4Gb 512Mx8, kostet momentan 1,793 US-Dollar und notiert damit um glatt neun Prozent über dem Kurs von Anfang Dezember. Für Mitte Juni und Mitte Oktober 2019 hatten wir ähnliche Stände vermerkt. Über die vorausgegangenen vier Monate hatten sich diese Chips um 4,91, 7,83, 7,83 und 1,05 Prozent verbilligt. Der Blick auf Januar 2019 bescheinigt uns indes einen Kursrutsch um 40,63 Prozent.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600/1866 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 1,598 US-Dollar gezahlt. Mit 6,39 Prozent ist der Kurs dieser Chips weniger stark angestiegen, allerdings hatte er zwischen Anfang Oktober und Anfang Dezember auch nur um 1,61, 1,95 bzw. 3,47 Prozent nachgegeben. Im Verlauf der letzten zwölf Monate sind die DDR3-Chips um 37,82 Prozent billiger geworden.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1159 US-Dollar wert und notierte damit um 1,22 Prozent stärker als Anfang Dezember. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 2,07 Prozent eingebüßt. Wir müssen zugeben, dass wir keinen derart schnellen Preisanstieg erwartet hatten. Der Ausblick ist derzeit unklar und die Preise profitieren hierzulande noch vom Tiefstand im November. Wer Arbeitsspeicher braucht, sollte jetzt zugreifen.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Marktanteile: Windows 7 läuft noch auf gut einem Viertel aller PCs

reported by doelf, Samstag der 04.01.2020, 17:28:05

Einmal im Monat schauen wir bei NetMarketShare auf die aktuelle Marktentwicklung bei den PC-Betriebssystemen. Seit Dezember 2018 belegt Windows 10 hier den ersten Platz, doch Windows 7 läuft nach wie vor auf mehr als einem Viertel aller PCs. Obwohl das Support-Ende bereits in zehn Tagen, also am 14. Januar 2020 droht, und das kostenlose Upgrade weiterhin funktioniert, scheinen viele Nutzer den Umstieg zu scheuen.

Marktanteile im Dezember

Windows 10 kann für Dezember 2019 einen Marktanteil von 54,62 Prozent vorweisen, was 1,29 Punkte über dem Wert von November liegt und zugleich einen neuen Hochstand markiert. Nach einem überraschenden Einbruch um 0,99 Punkte im Vormonat übertrifft dieser den bisherigen Spitzenwert von Oktober allerdings nur um 0,30 Punkte. Windows 7 behält derweil die zweite Postion und zeigt sich weiterhin sehr stabil. Nachdem der ehemalige Platzhirsch im November gerade einmal 0,04 Punkte verloren hatte, sind es diesmal 0,20 Punkte. Microsoft dürfte diese Entwicklung gar nicht schmecken, es sei denn die hartnäckigen Windows-7-Verfechter schließen einen kostenpflichtigen Support-Vertrag ab. Nur dann gibt es für teures Geld noch kritische Flicken bis Januar 2023.

Bei Apple wurde indes nach nur zwei Monaten die Wachablösung erfolgreich vollzogen: macOS 10.15 war im Dezember mit 4,23 Prozent (+0,30) das am weitesten verbreitete Betriebssystem aus Cupertino, was Rang drei in der Gesamtwertung bedeutet. Derweil ist macOS 10.14 mit 3,50 Prozent (-0,65) auf die fünfte Position abgerutscht und liegt nun zwischen Windows 8.1 (3,63%; +0,31) und macOS 10.13 (1,62%; -0,11). Für obiges Diagramm haben wir Windows 8.1 mit Windows 8.0 (Rang 10 mit 0,66%; +0,11) zusammengefasst, in der Summe kommen die beiden Betriebssysteme auf 4,29 Prozent (+0,42). Linux (1,20%; -0,01) belegt den siebten Platz, da Windows XP um 0,69 Punkte auf einen Marktanteil von 1,16 Prozent abgerutscht ist. An neunter Stelle finden wir macOS 10.12 (0,73%; -0,04) vor dem eben bereits erwähnten Windows 8.0 (0,66%; +0,11).

Hinsichtlich Linux ist noch anzumerken, dass NetMarketShare einige Distributionen wie Chrome OS (Platz 12 mit 0,44%; +0,01), Ubuntu (Platz 13 mit 0,38%; -0,03) und Fedora (Platz 20 mit 0,02%; -0,01) separat aufführt. In der Summe ergibt dies 2,04 Prozent (-0,04) und damit Platz 6 für die Linux-Fraktion. Die Distribution Debian und der Unix-Ableger FreeBSD hatten es im Dezember 2019 nicht über die Wahrnehmbarkeitsgrenze geschafft.

 
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