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Zum Thema 6 Kerne

News-Archiv: Februar 2014

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Intel Core i7-4930K - Ivy Bridge-E mit sechs Kernen

reported by doelf, Freitag der 28.02.2014, 22:01:23
Der Core i7-4930K ist Intels zweitschnellste Desktop-CPU. Und genau das macht diesen Prozessor besonders interessant, denn er kostet knapp 400 Euro weniger als das aktuelle Spitzenmodell Core i7-4960X und bietet dennoch fast die selbe Rechenleistung. Mit Straßenpreisen, die unter 500 Euro beginnen, sind sechs Kerne, zwölf Threads und vier Speicherkanäle bezahlbar.
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Doch Intels zweitschnellste Desktop-CPU hat auch ein Problem: Sie gehört nicht zu den Haswell-Modellen, sondern entspringt der knapp zwei Jahren alten "Ivy Bridge"-Architektur. Daher fehlen AVX 2.0 und TSX, zudem sind die Ausführungseinheiten schwächer und die Cache-Zugriffe langsamer als beim Haswell. Und auch der dazugehörige Chipsatz X79 hat in den letzten Jahren reichlich Staub angesetzt. Während der Core i7-4930K und sein Vorgänger Core i7-3960X in unserem Test ganz auf ihre Muskelkraft setzen, versucht der Core i7-4770K seinen technischen Vorsprung auszuspielen.
 
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NVIDIA veröffentlicht GeForce 335.04 WHQL

reported by doelf, Freitag der 28.02.2014, 19:40:14
Nur wenige Tage nach dem GeForce 334.89 hat NVIDIA einen weiteren WHQL-zertifizierten Grafiktreiber mit der Versionsnummer 335.04 veröffentlicht - und zwar ausschließlich für die 32- und 64-Bit-Varianten von Windows XP. Die Versionshinweise fallen leider recht spärlich aus.

Die neue Version soll "eine Vielzahl neuer SLI-Profile" enthalten sowie ein "Maximum an Leistung und Systemstabilität sicherstellen". Der GeForce 334.89 WHQL hatte neue SLI-Profile für "Assassin's Creed - Liberation HD", "Assassin's Creed: Freedom Cry", "Deus Ex: Human Revolution Director's Cut" und "The Crew" gebracht, somit kann es sich bei der "Vielzahl neuer SLI-Profile" nur um "HeartStone: Heroes of Warcraft" und "Gas Guzzlers" handeln. Ob es beim vorherigen WHQL-Treiber Probleme mit der Leistung oder Systemstabilität gibt, ist uns nicht bekannt.

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Mt.Gox ist zahlungsunfähig

reported by doelf, Freitag der 28.02.2014, 18:53:31
Die Katze ist aus dem Sack: Mt.Gox, einer der bekanntesten Handelsplätze für die Kryptowährung Bitcoin, ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen hat in Tokio einen Insolvenzantrag gestellt. Die Schulden belaufen sich auf 6,5 Milliarden Yen, was laut heutigem Wechselkurs 46,5 Millionen Euro entspricht.

Am 23. Februar 2014 hatte die Firma MtGox Co. Ltd. ihren Sitz in der Bitcoin Foundation geräumt, danach verschwand die Webseite der Firma aus dem Internet. Anfang des Monats hatten Kriminelle eine seit dem Jahr 2011 bekannte Sicherheitslücke für mehrfache Abhebungen missbraucht und Mt.Gox einen Schaden in unbekannter Höhe zugefügt. Der Handelsplatz stoppte daraufhin alle Abhebungen. An die Bitcoins, die bei Mt. Gox lagern, kommt seither niemand heran.
 
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GCHQ sammelte massenhaft Webcam-Aufnahmen

reported by doelf, Donnerstag der 27.02.2014, 21:06:15
Der britische Geheimdienst GCHQ hat zumindest in den Jahren 2008 bis 2012 wahllos die Webcams von Millionen Internetbenutzern angezapft und Standbilder sowie Metadaten in einer Datenbank gesammelt. Die auf den Namen "Optic Nerve" getaufte Aktion zielte auf die Chat-Dienste von Yahoo.

Wie die britische Tageszeitung Guardian berichtet, arbeitete der GCHQ auch bei diesem Programm eng mit dem US-amerikanischen Geheimdienst NSA zusammen. Alleine zwischen 2008 und 2010 wurden mehr als 1,8 Millionen Personen, die Yahoos Webcam-Chat nutzten, Opfer der Spione. "Optic Nerve" war auf die massenhafte Erfassung solcher Fotos ausgerichtet und machte keinen Unterschied zwischen den Nationalitäten der Gefilmten. Auch in diesem Fall machten sich die Geheimdienste zunutze, dass die Daten britischer Bürger in den USA nicht geschützt sind und die von US-Amerikanern von den Briten ohne Gerichtsbeschluss ausgewertet werden dürfen. Der Rest der Welt wird von GCHQ und NSA sowieso als Freiwild betrachtet.

Um die Datenmengen bewältigen zu können, wurde alle fünf Minuten ein Standbild nebst Metadaten gesichert, statt die ganzen Videos mitzuschneiden. Die gesammelten Fotos wurden dann mit Bildern von bekannten Terroristen und Kriminellen abgeglichen. Idealerweise sollten die Fotos das Gesicht der Person frontal abbilden, wie es auch bei biometrischen Ausweisen der Fall ist. Angeblich wurden die Fotos zumeist automatisch verarbeitet, bei Übereinstimmungen mit bekannten Zielen erfolgte aber auch eine Prüfung durch Mitarbeiter der Geheimdienste. In vielen Fällen bekamen die Spione allerdings keine Gesichter, sondern Genitalien zu sehen. Schätzungsweise 7,1 Prozent der Aufnahmen sollen in diese Kategorie fallen.

Wie in früheren Fällen beharrt der GCHQ auch diesmal auf dem Standpunkt, dass alle seine Aktivitäten notwendig, angemessen und in Übereinstimmung mit britischem Recht durchgeführt werden. Bestimmte Programme oder Details kommentiert der Geheimdienst grundsätzlich nicht. Yahoo zeigte sich überrascht und entsetzt. Das Unternehmen will von dem Zugriff nichts gewusst haben und spricht von einer neuen Dimension in der Verletzung der Privatsphäre seiner Benutzer. Das Vorgehen der Geheimdienste bewertete eine Firmensprecherin als absolut inakzeptabel. Als Reaktion auf den massenhaften Abgriff von Benutzerdaten hatte Yahoo kürzlich damit begonnen, alle seine Dienste zu verschlüsseln. Aus diesem Grund dürfte "Optic Nerve" aktuell nicht mehr funktionieren.

Die Unterlagen über "Optic Nerve" entstammen jenem reichhaltigen Fundus, welchen der Whistleblower Edward Snowden bei der NSA entwendet hatte. Und auch diesmal unterstreicht das Vorgehen der Geheimdienste, dass Snowden verantwortungsvoll und völlig richtig gehandelt hat. Herzlichen Dank, Edward!
 
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Amazon-Konten per Brute Force geknackt

reported by doelf, Donnerstag der 27.02.2014, 15:35:20
Der Online-Händler Amazon schützt die Konten seiner Kunden vor Brute-Force-Angriffen, indem er CAPTCHAs einsetzt. Dies gilt jedoch nur für den Login auf der Webseite, die Apps für Mobilgeräte sind nicht mit CAPTCHAs ausgestattet. Zudem erlaubt Amazon die Verwendung schwacher Passwörter.

Wer auf Amazons Webseite zehnmal in Folge das falsche Passwort eintippt, muss zunächst den Text in einer angezeigten Grafik erkennen und eingeben. Diese Grafiken nennen sich CAPTCHA und sie dienen dazu, automatisierte Angriffe auf die Passwörter der Kunden zu unterbinden. Da Amazon bei seinen Apps auf diesen Schutzmechanismus verzichtet hat, waren dennoch Brute-Force-Angriffe möglich. Die Sicherheitsexperten von FireEye benötigten weniger als 1.000 Versuche, um ein eigens hierzu angelegtes Amazon-Konto zu hacken. Dabei kam Amazons Shopping Client für Android in der Version 2.8.0 zum Einsatz. Amazon reagierte umgehend und begrenzte die Zahl der möglichen Fehlversuche für die Passworteingabe. Da dies auf Seiten des Servers geschah, muss die App nicht aktualisiert werden.

Die Sicherheitsforscher monieren zudem, dass Amazon selbst sehr schwache Passwörter wie "123456" und "111111" kommentarlos akzeptiert. Solche Passwörter bieten so gut wie keinen Schutz und sollten daher vom Server beanstandet werden. Bezüglich der CAPTCHAs raten sie Amazon, diese auch in die Apps einzubauen.
 
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Dell: Unterhaltungselektronik von AlienWare

reported by doelf, Donnerstag der 27.02.2014, 15:03:25
Wie aus dem Umfeld der asiatischen Zulieferer zu vernehmen ist, plant Dell den Einstieg in die Unterhaltungselektronik. Allerdings nicht unter seinem eigenen Namen, sondern über die Marke "AlienWare". Bisher nutzt Dell diese Marke für besonders leistungsstarke Gaming-PCs und entsprechendes Zubehör.

Der Schritt vom Gaming zu anderen Geräten der Unterhaltungselektronik ist nicht allzu groß und erscheint logisch. Doch die Marke "AlienWare" steht auch für hochpreisige Produkte und der Markt für teure Unterhaltungselektronik ist klein und hart umkämpft. Leider machen die Quellen keine genaueren Angaben zur Art der geplanten Produkte. Denkbar wären Kopfhörer, Lautsprecher sowie Set-Top-Boxen.
 
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NASDAQ schmeißt Avid Technology raus

reported by doelf, Donnerstag der 27.02.2014, 14:36:22
Die Aktien des Multimediaspezialisten Avid Technology werden nicht mehr an der US-Technologiebörse NASDAQ gehandelt. Das Unternehmen hatte seine Quartalszahlen zuletzt am 29. Oktober 2012 veröffentlicht und seither bereits mehrere Aufschübe seitens der NASDAQ gewährt bekommen.

Nun endete für Avid Technology eine letzte Frist und da immer noch keine Zahlen auf dem Tisch liegen, wurde die Aktie der Firma vom Handel ausgeschlossen. Das Papier kann nun nur noch über den offenen Markt gehandelt werden, Avid nutzt hierzu OTC Pink Tier und verwendet dort das Kürzel "AVID". Die Firma will ihre Finanzen bis Mitte 2014 in Ordnung bringen und plant in diesem Zusammenhang auch seine Rückkehr zur NASDAQ.

Avid Technology stellte Hard- und Software zur Bearbeitung von Video- und Audioinhalten her, welche weltweit von Film- und Musikschaffenden, Fernsehstudios sowie Werbeagenturen genutzt werden. Im Jahr 2004 hatte Avid Technology den Audiospezialisten M-Audio (Midiman) übernommen, ein Jahr später folgte mit Pinnacle Systems ein Videospezialist. Seit 2010 gehört auch Euphonix, ein Hersteller professioneller Mischpulte, zum Unternehmen.
Quelle: ir.avid.com
 
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Service Pack 1 für Microsoft Office 2013 veröffentlicht

reported by doelf, Donnerstag der 27.02.2014, 14:01:46
Microsoft hat das erste Service Pack für Microsoft Office 2013 zum Download freigegeben. Dieses Paket enthält nicht nur alle zuvor veröffentlichten Updates, sondern umfasst auch weitere Aktualisierungen, welche die Sicherheit, Geschwindigkeit und Stabilität verbessern sollen.

Insbesondere will Microsoft die Kompatibilität mit Windows 8.1 und dem Internet Explorer 11 verbessert haben. Auch mit hochauflösenden Anzeigen und den damit verbundenen Touch-Eingaben soll die Büro-Software nun besser zurechtkommen. Dazu kommen neue Apps sowie neue APIs für Entwickler. Beispielsweise können Apps von Drittanbietern die Bearbeitung von E-Mails, Nachrichten und Kalendereinträgen mit Outlook 2013 SP1 erleichtern und PowerPoint-Folien können nach dem Update auch Apps enthalten. Lync 2013 SP1 behebt das Problem abgeschnittener Antworten bei der Entgegennahme von Anrufen und merkt sich nun die vorgenommenen Änderungen für die Ereignisklänge. Zudem lassen sich Videofenster nun auch unter Windows 8.1 rotieren.

Download:
 
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QuickTime 7.7.5 für Windows schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 26.02.2014, 16:18:10
Mit der Veröffentlichung der Version 7.7.5 schließt Apple zehn Sicherheitslücken in seiner Multimedia-Software QuickTime. Jede einzelne der zehn Schwachstellen eignet sich zum Einschleusen von Schadcode, weshalb das Update zeitnah eingespielt werden sollte.

Die meisten dieser Sicherheitslücken können mit Hilfe manipulierter Video-Dateien ausgenutzt werden, zudem stolpert die Software über bösartige PSD-Bilder. Sechs der Fehler wurden von HPs Zero Day Initiative entdeckt, drei meldete iDefense (VCP) und eine das Tencent Security Team. QuickTime 7.7.5 ist ausschließlich für Windows erhältlich.

Download: QuickTime 7.7.5 für Windows - 41,9 MByte
 
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AMD Catalyst 14.2 Beta V1.3 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 26.02.2014, 14:42:16
AMD hat eine neue Beta-Version seines Grafiktreibers veröffentlicht. Der Catalyst 14.2 Beta V1.3 erweitert die Mantle-Unterstützung für "Battlefield 4" auf bis zu vier GPUs und enthält Verbesserungen für "Thief". Von Letzterem profitieren sowohl CrossFire-Konfigurationen als auch Systeme mit einem einzelnen Grafikchip.

Wer "Thief" mit 3D-Brille spielen möchte, sollte allerdings auf CrossFire verzichten, da derzeit das Bild für das rechte Auge fehlt. Bei "Minecraft" wurden fehlenden Texturen wiederhergestellt. Darüber hinaus konnte AMD Probleme beseitigen, welche beim Zusammentreffen von DirectX mit zwei Grafikprozessoren auftreten. Auch nicht näher beschriebene Abstürze, Hänger sowie Darstellungsfehler in der X-Ebene will der Hersteller behoben haben. Der neue Beta-Treiber unterstützt ausschließlich DX11-Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 5000 in Verbindung mit Windows 7, 8 und 8.1. Auf Notebooks, welche die Enduro- oder PowerXpress-Technologie verwenden, kann der neue Treiber allerdings nicht eingesetzt werden.

Download: AMD Catalyst 14.2 Beta V1.3 (Windows 8.1/8/7 32/64-Bit) - 286,0 MByte
 
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Übersicht: Neue Aktionen von Amazon.de

reported by doelf, Mittwoch der 26.02.2014, 10:57:06
Unser Partner Amazon.de gibt beim Kauf einer Canon EOS 70D fünfzig Euro Rabatt auf Adobes Photoshop Lightroom 5. Zudem gibt es 6 DVDs für 20 Euro, Vorteile für die Vorbesteller von "Final Fantasy XIV - A Realm Reborn" und der Basis-Kindle kostet weiterhin nur 49 Euro.

Hier alle Aktionen in der Übersicht:
  • Aktion: 6 DVDs für 20 Euro
    Bis zum 2. März 2014 bekommt man ausgewählte DVDs aus den Bereichen Action, Dokumentation, Drama, Fantasy, Horror, Kinder, Komödie, Science Fiction und Thriller besonders günstig. Wer sechs DVDs findet, zahlt nur 20 Euro inklusive der Versandkosten.
    Zur DVD-Aktion...

  • 50 Euro Rabatt auf Photoshop Lightroom 5 beim Kauf der Canon EOS 70D
    Wer die SLR-Digitalkamera Canon EOS 70D (Kit oder Body) zwischen dem 19. Februar und dem 9. März 2014 bei Amazon.de bestellt, erhält 50 Euro Rabatt auf Adobes Photoshop Lightroom 5. Hierzu müssen beide Produkte zusammen in den Warenkorb gelegt und direkt bei Amazon.de bestellt werden. Den Photoshop Lightroom 5 unterstützt sowohl Windows als auch Mac OS X.
    Zur Canon-Aktion...

  • Vorbesteller-Vorteile bei Final Fantasy XIV
    Wer "Final Fantasy XIV - A Realm Reborn" vorbestellt, bekommt noch vor dem offiziellen Start des Spiels Zugriff auf die Spielserver. Dazu gibt es eine Moogle-Kappe sowie eine Cait Sith-Puppe als Begleiter. Die Vorbestell-Aktion läuft noch bis zum 13. April 2014.
    Vorbestell-Aktion für "Final Fantasy XIV - A Realm Reborn"...

  • Kindle für 49 Euro
    Amazon.de verkauft seinen eBook-Reader Kindle auch weiterhin für 49,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Ende 2013 hatte der Händler diesen Sonderpreis ausgerufen, inzwischen ist er die Regel. Der Basis-Kindle bietet ein 15 cm (6 Zoll) großes "E Ink"-Display mit einer Auflösung von 600 x 800 Bildpunkten sowie 16 Graustufen. Auf Touch-Funktionalität muss man verzichten, die Bedienung erfolgt ausschließlich über Tasten.
    Kindle für 49 Euro...
 
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Kryptowährungskrise: Botnetz "Pony" stieht digitales Geld

reported by doelf, Mittwoch der 26.02.2014, 09:10:21
Wie die Sicherheitsexperten Daniel Chechik und Anat Davidi melden, hat eine neue Variante des Pony-Botnetzes über 700.000 Zugangsdaten sowie digitales Geld im Gesamtwert von 220.000 US-Dollar gestohlen. Betroffen sind 30 Kryptowährungen, darunter BitCoin, LiteCoin und FeatherCoin.

Das diebische Botnetz war zwischen September 2013 und Januar 2014 aktiv. In diesen vier Monaten sammelte es Login-Daten für ca. 600.000 Webseiten und 100.000 E-Mail-Konten. Dazu kommen rund 16.000 FTP-Zugänge, 900 Secure-Shell-Accounts sowie 800 Remote-Desktop-Zugänge. Auch frühere Varianten des Trojaners Pony waren auf den Diebstahl solcher Daten spezialisiert, doch die neue Variante plündert erstmals digitale Brieftaschen.

Der Diebstahl von digitalem Geld lässt sich kaum zurückverfolgen und rechtlich nicht bekämpfen, daher werden solche Attacken in Zukunft vermutlich zunehmen. Eine Mitschuld tragen viele Benutzer, die ihre digitale Geldbörse ("Wallet") nicht verschlüsseln. Kryptowährungen wie Bitcoin arbeiten mit einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel, wobei sich der private Schlüssel im Wallet, der Datei wallet.dat, befindet. Wer diese Datei in seinen Besitz bringt, kann das darin enthaltene Geld auf sein eigenes Konto transferieren. Da zwei identische Dateien existieren, lässt sich nicht klären, bei welcher es sich um das Original handelt. Zudem ist es so gut wie unmöglich, ein Wallet einer realen Person zuzuordnen.

Pony erbeutete auf seinem Raubzug 85 Wallets und erleichterte diese um 355 BitCoins, 280 LiteCoins, 33 PrimeCoins und 46 FeatherCoins - ein Gesamtschaden von rund 220.000 US-Dollar. Der Trojaner hatte insgesamt 31 Kryptowährungen - Anoncoin, BBQcoin, Bitcoin, Bytecoin, Craftcoin, Devcoin, Digitalcoin, Fastcoin, Feathercoin, Florincoin, Franko, Freicoin, GoldCoin, I0coin, Infinitecoin, Ixcoin, Junkcoin, Litecoin, Luckycoin, Mincoin, Namecoin, NovaCoin, Phoenixcoin, PPCoin, Primecoin, Quarkcoin, Tagcoin, Terracoin, Worldcoin, Yacoin und Zetacoin - im Visier. Darüber hinaus sucht er nach den beiden Wallet-Apps Electrum und MultiBit.

Das Botnetz war insbesondere in Deutschland aktiv, wo sich 28,55 Prozent aller Infektionen ereigneten und 41.177 Maschinen betroffen sind. Es folgen Polen (17.214 Rechner), Italien (15.672 Rechner), Tschechien (14.835 Rechner), Bulgarien (7063 Rechner) und Frankreich (5543 Rechner). 44,1 Prozent der gestohlenen Login-Daten stammen von Facebook und weitere 7,67 Prozent von Google. Mit Nk.pl (7,35%), Seznam.cz (6,54%) und WP.pl (4,49%) folgen drei Anbieter aus Polen und Tschechien. Auf einer Webseite des Sicherheitsdienstleisters Trustwave kann man prüfen, ob die eigene E-Mail-Adresse betroffen ist.
 
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Firefox 28.0 Beta 6 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 26.02.2014, 08:42:41
Die sechste Beta-Version des Firefox 28.0 liegt zum Download bereit. Moment - die sechste? Was ist denn mit der fünften? Die wurde übersprungen. Der Firefox 28.0 bringt die die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8.x, die finale Fassung soll am 18. März 2014 erscheinen.

Mozilla hatte die Kacheloptik eigentlich schon in den Firefox 27.0 eingebaut, aufgrund von Problemen aber wieder deaktiviert. Auch im Zusammenhang mit der Version 28.0 sprechen die Entwickler lediglich von einer "Preview". Von der Kacheloptik abgesehen unterstützt die aktuelle Beta-Version VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf neuerdings auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

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Apple stopft zahlreiche Sicherheitslücken in Mac OS X

reported by doelf, Dienstag der 25.02.2014, 21:21:38
Apple hat frische Sicherheits-Updates für Mac OS X 10.9 (Mavericks), Mac OS X 10.8 (Mountain Lion) und Mac OS X 10.7 (Lion) veröffentlicht. Die Patches schließen nicht nur die kritische SSL/TLS-Schwachstelle von Mavericks, sondern auch 32 weitere Sicherheitslücken.

Zunächst einmal die gute Nachricht: Apple hat das überflüssige "goto fail;" entfernt und damit die Verifizierung gesicherter Verbindungen repariert. Wie im Vorfeld erwartet, steckt dieser kritische Fehler lediglich in den beiden Mavericks-Versionen 10.9 und 10.9.1. Dafür schwächelt Mountain Lion bei SSL 3.0 und TLS 1.0 und es gibt gleich vier Möglichkeiten, die Sandbox zu umgehen - und diese betreffen zum Teil auch Lion und Mountain Lion. 15 Sicherheitslücken eignen sich zum Einschleusen von Schadcode, dazu kommen mehrere Fälle von Cross-Site-Scripting, nicht gelöschte Session-Cookies, das unberechtigte Ändern der Uhrzeit und unerlaubte Zugriffe auf Dateien und Speicherinhalte.

Mac OS X 10.9.2 (Mavericks) bringt zudem neue Funktionen wie die Möglichkeit, Sprachanrufe mit FaceTime zu tätigen und anzunehmen. Dazu hat FaceTime eine Warteschleife bekommen und bei iMessages lassen sich unerwünschte Ansender gezielt blockieren. Bei Mail wurden Empfangsprobleme in Verbindung mit bestimmten Providern behoben und das Programm soll sich bei den ungelesenen Nachrichten nicht mehr verzählen. Im Update ist auch Safari 7.0.2 enthalten, das Formulare zuverlässiger vervollständigen soll. Darüber hinaus hat Apple Verzerrungen bei der Audiowiedergabe und die gelegentlichen Abbrüche von VPN-Verbindungen behoben. Auch die VoiceOver-Navigation in Mail und Finder wurde verbessert.

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AMD präsentiert Radeon E8860 für Embedded-Systeme

reported by doelf, Dienstag der 25.02.2014, 20:36:24
Der Embedded-Markt bietet viele Einsatzmöglichkeiten für Grafikprozessoren, die vom Spielautomaten über die bildgebende Diagnostik bis hin zu militärischen Anwendungen reichen. In diesem Segment löst AMD sein bisheriges Modell Radeon E6760 durch den GCN-Chip Radeon E8860 (Codename: "Adelaar") ab.

BildAMDs Radeon E8860 wird von TSMC im 22-nm-Prozess gefertigt und soll über einen Zeitraum von sieben Jahren lieferbar sein. Der Chip umfasst 640 Shader-Einheiten, die mit 625 MHz takten und eine Rechenleistung von 768 GFLOPS (einfache Genauigkeit) erreichen. Für 3DMark 11 nennt AMD einen Wert von 2.689 Punkten. Dem Grafikprozessor stehen 2 GByte GDDR5-Speicher zur Seite, die mit 1.125 MHz arbeiten und über ein 128 Bit breites Interface angebunden sind. Dies reicht für einen Speicherdurchsatz von 72 GB/s. Die maximale TDP des Radeon E8860 beziffert der Hersteller auf moderate 37 Watt.

"Adelaar" beherrscht DirectX 11.1 nebst Shader Modell 5.0, OpenGL 4.2, OpenCL 1.2, DirectCompute 11.1 sowie AMDs APP-Technologie. Dazu gibt es den Unified Video Decoder (UVD) in der Version 4, welcher die Videocodes H.264, VC-1, MPEG-4 und MPEG-2 beschleunigen kann. AMD bietet diese Grafiklösung in verschiedenen Konfigurationen an. Als Bauform stehen eine PCIe-3.0-Karte sowie ein PCIe-Modul (MXM) zur Auswahl, dazu kommen unterschiedliche Anschlussvarianten mit bis zu fünf DisplayPorts. Die Kühlung erfolgt entweder über eine Heatpipe oder einen Kühler mit Lüfter.
Quelle: www.amd.com
 
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Intel: Neue 64-Bit CPU für Smartphones und Tablets

reported by doelf, Dienstag der 25.02.2014, 19:58:45
Im Mobilgeschäft ist Intel nach wie vor eine Randerscheinung, doch dies soll der neue Atom-Prozessor Z3480 (Codename: "Merrifield") mit 64-Bit-Unterstützung ändern. Passend dazu gibt es das Multi-Mode-LTE-Modem XMM 7260, welches LTE Advanced mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbps unterstützt.

Merrifield - 64 Bit mit zwei Kernen
Das System-on-a-Chip (SoC) namens Z3480 basiert auf der Silvermont-Architektur und wird mit Strukturgrößen von 22 nm gefertigt. Es verfügt über zwei Rechenkerne, die mit maximal 2,13 GHz takten und sich 1 MByte L2-Cache teilen. Der Chip beherrscht 64 Bit und Intel hat für seine Kunden auch einen passenden Android-Kernel im Angebot. Der Grafikkern des SoC stammt von Imagination Technologies, es handelt sich um einen 533 MHz schnellen PowerVR G6400. Mit dem Z3460 hat Intel noch eine zweite Variante des "Merrifield" in seinem Sortiment, die allerdings nur bis 1,60 GHz taktet.

Moorefield - 64 Bit mit vier Kernen
Im zweiten Halbjahr 2014 soll laut Intel das Modell Z3580 (Codename: "Moorefield") folgen, welche ebenfalls der Silvermont-Architektur entstammt. Dieses SoC wird allerdings vier Kerne umfassen und mit bis zu 2,30 GHz arbeiten. Der Grafikkern, ein PowerVR G6430, soll weiterhin mit 533 MHz arbeiten. Auch beim "Moorefield" wird es eine langsamere Variante namens Z3560 geben, deren vier CPU-Kerne auf 1,80 GHz limitiert sind.

XMM 7260 - LTE Advanced
Als Trumpf stellt Intel seinen neuen Atom-SoCs das Multi-Mode-LTE-Modem XMM 7260 zur Seite. Dieser Chip ermöglicht bis zu 23 CA-Kombinationen (Carrier Aggregation), um die Datenrate durch die Zuweisung mehrerer Frequenzblöcke zu erhöhen. Intel verspricht 300 Mbps beim Downlink sowie 50 Mbps beim Uplink und konnte diese Werte im Rahmen einer Testvorführung erfolgreich demonstrieren. Der XMM 7260 soll ab dem zweiten Quartal erhältlich sein.

Neue Partner und Funktionen
In den kommenden Jahren sollen insbesondere ASUS, Foxconn und Lenovo für neue Smartphones und Tablets auf Intel-Basis sorgen. Seitens ASUS gibt es mit dem Fonepad 7 LTE (ME3762CL) auch schon ein konkretes Produkt. Intel will zudem mit einer kostenlosen Vollversion von McAfee Mobile Security sowie mit Management-Funktionen für Geschäftskunden punkten. Eine engere Zusammenarbeit mit Alcatel-Lucent und Cisco soll Intel den Weg zum Internet der Dinge ebnen.
 
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Goto Mega Fail: Eine Runde Apple-Bashing zum Exploit!

reported by doelf, Dienstag der 25.02.2014, 18:19:19
Die simple Verdopplung der Codezeile "goto fail;" hat bei Apple die wohl größte Sicherheitslücke der vergangenen Jahre aufgerissen. Und schlimmer noch: Das Vorzeigeunternehmen mit den großartigen Produkten und den begeisterten Kunden versagt beim Krisenmanagement auf ganzer Linie!

Bereits am Freitag hatten wir vor einer Sicherheitslücke in diversen Geräten von Apple gewarnt. An diesem Tag hatte das Unternehmen für seine iPhones, iPads, iPods und Apple TVs frische Updates veröffentlicht, doch dummerweise steckt der kritische Fehler auch in Mac OS X 10.9.1 (Mavericks). Für dieses Betriebssystem gibt es auch weiterhin keinen Patch, dafür aber erste Exploits. Beispielsweise konnte der Sicherheitsexperte Aldo Cortesi sein Programm mitmproxy binnen weniger Stunden modifizieren, damit es die Schwachstelle ausnutzen kann. Der Gipfel der Verantwortungslosigkeit besteht jedoch darin, dass Apple es bisher versäumt hat, die Benutzer von Mac OS X 10.9.1 (Mavericks) vor der gefährlichen Sicherheitslücke zu warnen. Dass ist Apples Mega Fail!

Die Lage ist äußerst ernst, denn die überflüssige Codezeile hat Apples Verifizierung von SSL/TLS-Verbindungen zerstört. Für einen Angreifer in einer privilegierten Position, dem berühmten "Man in the middle", ist es daher ein Leichtes, verschlüsselte Verbindungen vorzugaukeln und wichtige Daten abzugreifen - beispielsweise beim Online-Banking, bei Einkäufen oder bei E-Mails. Der Fehler lässt das gesamte Sicherheitskonzept wie ein Kartenhaus zusammenbrechen, er steckt sowohl in iOS 6 und 7 als auch in Mac OS X 10.9 und 10.9.1 (Mavericks). Ob das eigene Gerät betroffen ist, kann man mit einem Selbsttest unter gotofail.com prüfen.

Weitere Informationen:
 
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UPDATE zur Kryptowährungskrise: Ein Lebenszeichen von Mt. Gox

reported by doelf, Dienstag der 25.02.2014, 17:36:30
Vorgestern hatte die japanische Firma MtGox Co. Ltd. ihren Sitz in der Bitcoin Foundation geräumt. Danach verschwand die Webseite der Firma aus dem Internet und an die Bitcoins, die bei Mt. Gox lagern, kommt derzeit auch niemand heran. Nun gibt es zumindest ein erstes Lebenszeichen.

Folgende Mitteilung ist seit einigen Minuten auf der Webseite zu finden:
"Dear MtGox Customers,

In the event of recent news reports and the potential repercussions on MtGox's operations and the market, a decision was taken to close all transactions for the time being in order to protect the site and our users. We will be closely monitoring the situation and will react accordingly.

Best regards,
MtGox Team"
Übersetzt bedeutet dies:
"Werte Kunden von MtGox,

In Anbetracht der jüngsten Nachrichten und deren möglichen Auswirkungen auf das Geschäft von Mt. Gox und den Markt, wurde die Entscheidung getroffen, vorerst alle Transaktionen zu einzustellen, um die Webseite und unsere Kunden zu schützen. Wir werden die Lage aufmerksam beobachten und entsprechend reagieren.

Mit freundlichen Grüßen,
MtGox-Team"
Trotz des Lebenszeichens bleiben fast alle Fragezeichen bestehen. Warum hat Mt. Gox, immerhin ein Gründungsmitglied der Bitcoin Foundation, diese Organisation verlassen? Hat Mt. Gox finanzielle Probleme? Wurde das Unternehmen übernommen? Gibt es weiterhin Sicherheitsprobleme? Und was ist mit den Bitcoins der Kunden?

Kürzlich hatte Mt. Gox durch einen Software-Fehler, der von Kriminellen für mehrfache Abhebungen ausgenutzt wurde, eine unbekannte Menge an Bitcoins verloren. Der Handelsplatz stoppte daraufhin alle Abhebungen, um die seit dem Jahr 2011 bekannte Sicherheitslücke zu schließen. Entgegen eigener Ankündigungen blieben die Abhebungen bis zuletzt gesperrt. Gestern stellte Mt. Gox den Betrieb dann komplett ein. Von den anderen Handelsplätzen wird Mt. Gox bereits offen kritisiert und als schwarzes Schaf gebrandmarkt.
 
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AMD verlagert sein Desktop-Geschäft angeblich nach China

reported by doelf, Dienstag der 25.02.2014, 15:15:42
Bereitet Lenovo die nächste Übernahme vor? AMD hat das Hauptquartier seiner Desktop-Sparte offenbar aus den USA nach Peking verlagert. Im chinesischen Endkundenmarkt sind die Amerikaner seit Jahren recht erfolgreich. Zudem sitzt hier der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo, mit dem AMD in Zukunft enger zusammenarbeiten möchte.

Lenovo ist in diesem Jahr auf großer Einkaufstour: Zunächst hatten sich die Chinesen IBMs x86-Server-Sparte für 2,3 Milliarden US-Dollar geschnappt und danach für weitere 2,91 Milliarden US-Dollar Motorola Mobility von Google gekauft. Beide Übernahmen müssen allerdings noch von den Regulierungs- und Wettbewerbsbehörden abgesegnet werden. Nun rückt auch AMD dichter an Lenovo heran und das wird die Gerüchteküche mit Sicherheit befeuern. Die Amerikaner werden regelmäßig als möglicher Übernahmekandidat gehandelt und AMDs derzeitiger CEO Rory P. Read hatte zuvor im Management von Lenovo gearbeitet.
 
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MWC: Samsung stellt das Galaxy S5 vor

reported by doelf, Montag der 24.02.2014, 22:54:39
Samsung hat am heutigen Abend sein neues Spitzenmodell Galaxy S5 präsentiert. Das Smartphone ist wieder ein wenig gewachsen, bietet jetzt einen Fingerabdruck-Scanner und integriert einen Pulsmesser. Ein "Download Booster" kombiniert Gigabit-WLAN mit LTE Advanced und die Farbvariante Gold ist ebenfalls erhältlich.

BildEin goldfarbenes Gehäuse und ein Fingerabdruck-Scanner, das klingt nach Apples iPhone 5S. Doch im Gegensatz zu diesem beherrscht der Vierkernprozessor des Galaxy S5 kein 64 Bit. Die CPU taktet mit 2,5 GHz und darf auf 2 GByte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Beim Flash-Speicher stehen 16 und 32 GB zur Auswahl, aufrüsten lässt sich der Speicherplatz mit Hilfe einer microSD-Karte. Das klingt soweit solide, ist aber keine Revolution.

Das Display ist auf 5,1 Zoll gewachsen, zugleich verharrt die Auflösung bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Neben der Helligkeit wird neuerdings auch der Kontrast automatisch geregelt. Die Hauptkamera arbeitet mit einer Auflösung von 16 Megapixeln, die vordere leistet nur 2,1 Megapixel. Die echten Neuerungen stecken im Detail: Als erster Hersteller fokussiert Samsung über einen Phasenvergleich, was nur 0,3 Sekunden dauert. Dazu kommt HDR in Echtzeit.

Mit dem Galaxy S5 ermöglicht Samsung deutlich schnellere Datenübertragungen. Es gibt Gigabit-WLAN gemäß IEEE 802.11ac sowie LTE Advanced mit bis zu 150 Mbps. Und wenn das noch nicht reicht, kann man per "Download Booster" beide Übertragungsverfahren zusammenschalten. Der Fingerabdruck-Scanner, über den man wischt, soll für mehr Sicherheit sorgen und dem Benutzer Stress ersparen, was dieser mit dem Plussensor auf der Rückseite des Smartphones sogleich überprüfen kann.

Auch beim Galaxy S5 bleibt Samsung dem Kunststoff treu, es gibt ihn in den Farben Blau, Gold, Schwarz und Weiß. Die Rückseite ist jetzt gummiert, was dem Smartphone eine bessere Griffigkeit verleihen soll. Das Gerät ist vor Staub und Wasser geschützt (IP67) und bringt 145 g auf die Waage. Der Akku soll im Vergleich zu dem des Galaxy S4 um zwanzig Prozent länger durchhalten und kann ausgetauscht werden. Fehlen noch der Preis und ein Termin für die Markteinführung, doch diese wichtigen Details behielt Samsung heute noch für sich.
 
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MWC: Windows Phone hofft auf die Namenlosen

reported by doelf, Montag der 24.02.2014, 22:09:22
Bisher hatten nur Nokia, HTC, Huawei und Samsung Smartphones auf Basis von Windows Phone auf den Mark gebracht, doch aktuell ist einzig Nokia als ernstzunehmender Anbieter verblieben. Pünktlich zum "Mobile World Congress" in Barcelona präsentiert Microsoft neun neue Partner, die allerdings kaum jemand kennt.

Sie heißen Foxconn, Gionee, JSR, Karbonn, Lava (Xolo), Lenovo, LG, Longcheer und ZTE. Einzig der südkoreanische Elektronikkonzern LG und der chinesische PC-Hersteller Lenovo haben auch hierzulande eine gewissen Bekanntheitsgrad. Foxconn dürfte zumindest einigen als Auftragshersteller mit zweifelhaften Arbeitsbedingungen in Erinnerung sein und Smartphones der chinesischen Firma ZTE findet man zumindest gelegentlich im Handel. Gionee, JSR und Longcheer - alle drei aus China - sowie Lava (Xolo) und Karbonn - beide aus Indien - sind hingegen große Unbekannte. Laut Microsoft repräsentieren die "Windows Phone"-Partner rund 56 Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes, doch dabei wurden vermutlich auch HTC, Huawei und Samsung mit eingerechnet.

Ein berühmter Name fehlt indes: Sony. Viele hatten damit gerechnet, dass Sony in diesem Jahr Geräte mit Windows Phone auf den Markt bringen würde, doch die Japaner halten offenbar Google die Treue. Microsofts überarbeitete Strategie lautet daher: Europa, China und Indien. In Europa hält Windows Phone bereits zehn Prozent des Marktes, doch in China und Indien tut sich Microsoft weiterhin schwer. Mit neuen Partnern aus diesen Ländern alleine ist es jedoch nicht getan, auch die Preise müssen stimmen. Daher hat Microsoft die Hardware-Anforderungen für Windows Phone ausgeweitet und zugleich heruntergeschraubt. So werden jetzt Soft-Keys akzeptiert und Qualcomms CPU-Baureihen Snapdragon 200 und 400 unterstützt. Zudem will Microsoft mit Dual-SIM-Konfigurationen punkten - in China und Indien ein nicht zu unterschätzendes Verkaufsargument.
 
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Loewe: Die Rettung droht zu scheitern

reported by doelf, Montag der 24.02.2014, 21:27:17
Die Investorengruppe Sepmeier, Kalmund und Gesmar-Larsen, welche unter dem Namen Panthera GmbH firmiert, will vom Kauf des insolventen Fernsehgeräteherstellers Loewe zurücktreten. Dies meldet die in Liquidation befindliche Loewe AG im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung.

Nur fünfeinhalb Wochen nach der vermeintlichen Rettung steht das Traditionsunternehmen aus Kronach schon wieder vor dem Aus. Loewe musste Mitte Juli 2013 ein Schutzschirmverfahren beantragen, nachdem anhaltend hohe Verluste mehr als die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt hatten. Am ersten Oktober 2013 ging dieses Schutzschirmverfahren nahtlos in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über. Mitte Januar 2014 verkündete das Unternehmen dann die Übernahme durch eine deutsche Investorengruppe um den ehemaligen Apple-Manager Jan Gesmar-Larsen. Die Loewe AG und die Loewe Opta GmbH gingen in Liquidation und an ihre Stelle traten die New Loewe GmbH, die Loewe Verwaltungs GmbH und die Loewe Manufaktur GmbH.

Doch nun wollen die Retter überraschend vom Kaufvertrag zurücktreten. Nach Ansicht der Loewe AG und der Loewe Opta GmbH gibt es hierfür allerdings keine Rechtsgrundlage. Loewe prüft nun die Einleitung gerichtlicher Schritte, muss sich zugleich aber auch auf die Suche nach Alternativen machen. Ende offen...
 
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MWC: Acer setzt auf preiswerte Smartphones

reported by doelf, Montag der 24.02.2014, 20:22:44
Im Jahr 2013 konnte Acer lediglich 1,5 Millionen Smartphones verkaufen, doch in diesem Jahr sollen es 10 Millionen Einheiten werden. Dabei setzt der Hersteller aus Taiwan primär auf günstige und mittelpreisige Modelle sowie auf den lateinamerikanischen Markt. Mit den Modellen Liquid Z3 und Z5 ist Acer bereits in Chile vertreten und hat nun Argentinien, Brasilien und Mexiko im Visier.

Acer Liquid E3
BildAuf dem "Mobile World Congress" in Barcelona zeigt das Unternehmen seine neuesten Smartphones Liquid E3 und Z4. Das Liquid E3 besitzt ein 4,7 Zoll (11,93 cm) großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten und zwei Kameras, welche 13 bzw. 2 Megapixel leisten. Dem 1,2 GHz schnelle Quad-Core-Prozessor von MediaTek stehen in Deutschland 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GB Flash-Speicher zur Seite - in anderen Ländern soll es allerdings nur 1 GByte RAM sowie 4 GB Flash-Speicher geben.

Dazu kommen ein Steckplatz für microSD-Karten, GPS, WLAN, Bluetooth und UMTS/3G aber kein LTE/4G. Acer will das 135 g schwere Smartphone im April 2014 zunächst mit Android 4.2.2 ausliefern und erst später ein Update auf die Version 4.4 nachreichen. Die unverbindliche Preisempfehlung veranschlagt der Hersteller auf 249,- Euro inklusive der Mehrwertsteuer.

Acer Liquid Z4
BildMit einem empfohlenen Endkundenpreis von 119,- Euro inklusive der Mehrwertsteuer ist das Liquid Z4 deutlich günstiger. Sein Display ist mit 4,0 Zoll (10,2 cm) allerdings auch kleiner und bietet nur eine Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten. Und es gibt lediglich eine Kamera, die es auf mittelmäßige 5 Megapixel bringt. Herz des Liquid Z4 ist ein 1,3 GHz schneller Dual-Core-Prozessor, der ebenfalls von MediaTek stammt. Mit 512 MByte RAM sowie 4 GB Flash-Speicher präsentiert sich dieses Einstiegsmodell ziemlich bescheiden und agiert auf Augenhöhe mit dem neuen Nokia X, welches ebenfalls auf Android basiert.

Acer verspricht nur Android 4.2.2 und schweigt zu möglichen Updates. Das Smartphone beherrscht GPS, WLAN, Bluetooth und UMTS/3G, es wiegt 130 g und ist 9,7 mm dünn. Mit der Markteinführung des Liquid Z4 darf man ebenfalls im April 2014 rechnen, wobei die Farben Weiß und Schwarz zur Auswahl stehen.
 
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Lagert Dell seine Entwicklung nach Taiwan aus?

reported by doelf, Montag der 24.02.2014, 17:10:07
Aus dem Umfeld taiwanischer Zulieferer ist zu vernehmen, dass Dell derzeit Arbeitsplätze bei seiner Entwicklungsabteilung im texanischen Austin abbaut. Offenbar will Dell seine Entwicklungsressourcen zukünftig in Taiwan konzentrieren.

Dort sucht Dell momentan neue Mitarbeiter, insbesondere für die Bereiche Chromebook und Tablet. Wie die meisten seiner Mitbewerber hat auch Dell mit einem rückläufigen PC-Geschäft zu kämpfen. Um auf einem schrumpfenden Markt mit fallenden Preisen bestehen zu können, müssen die Hersteller ihre Kosten reduzieren. Und da die meisten PC-Komponenten in Taiwan und China gefertigt werden, würde sich eine vor Ort angesiedelte Produktentwicklung anbieten.
 
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Samsung: Gear 2 und Gear 2 Neo ticken jetzt mit Tizen

reported by doelf, Montag der 24.02.2014, 14:57:29
Die Gerüchte haben sich bestätigt: Samsung setzt bei der zweiten Generation seiner Smartwatch Gear nicht mehr auf Android, sondern auf das von der Linux Foundation unterstützte Betriebssystem Tizen. Zudem haben die Südkoreaner die Kamera vom Armband in das Uhrengehäuse verlagert und die Akkulaufzeit verlängert.
Bild

Bei normaler Nutzung müssen Gear 2 und Gear 2 Neo nur noch alle zwei bis drei Tage geladen werden und maximal sollen die Uhren bei gelegentlichem Gebrauch bis zu sechs Tage durchhalten können. Dies überrascht, denn der neue Akku fällt mit 300 mAh etwas schwächer aus als beim Vorgängermodell (315 mAh). Nur die Gear 2 ist mit einer Kamera ausgestattet, die Fotos mit 2 Megapixel und Videos mit 720p aufzeichnet. Bei der preiswerteren Variante Gear 2 Neo verzichtet Samsung hingegen auf die Kamera. Statt einem einzelnen CPU-Kern gibt es jetzt zwei und auch die Taktrate wurde von 800 auf 1.000 MHz angehoben. Neu ist der IrLED-Sensor, der die Uhr zusammen mit der App "WatchON Remote" in eine Fernbedienung für Fernseher und andere Geräte verwandelt.

Arbeitsspeicher und Flash-Speicher bleiben mit 512 MByte bzw. 4 GB unverändert und auch beim AMOLED-Display bleibt alles wie gehabt: Es misst weiterhin 1,63 Zoll und bietet eine Auflösung von 320 x 320 Bildpunkten. Sensoren gibt es für Beschleunigung, Bewegung und Pulsrate. Die Anbindung an andere Geräte erfolgt über Bluetooth v4.0 LE. Samsung ist es gelungen, die zweite Generation der Gear um 1,1 mm dünner und um 5,8 g leichter zu machen - die kameralose Gear 2 Neo wiegt sogar 18,8 g weniger. Doch die Grundfläche fällt mit 36,9 x 58,4 mm (Gear 2) bzw. 37,9 x 58,8 mm (Gear 2 Neo) sogar noch größer aus, so dass auch die neue Gear für dünne Arme nur bedingt geeignet ist.

Ein großer Kritikpunkt bleibt: Im Gegensatz zu den Uhren anderer Hersteller können die Gears auch weiterhin nur mit Smartphones und Tablets aus der Galaxy-Baureihe von Samsung genutzt werden. Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Orange, Gold-Braun (nur Gear 2) und Mocha-Grau (nur Gear 2 Neo). Mit der Auslieferung der smarten Uhren will Samsung im April 2014 beginnen. Zu den Preisen hat sich der Hersteller bisher noch nicht geäußert.
 
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MWC: Nokia zeigt billig statt Windows Phone

reported by doelf, Montag der 24.02.2014, 11:07:29
Nokias Gerätesparte, die derzeit in Microsoft integriert wird, sorgt auf dem Mobile World Congress für einen Paukenschlag: Statt teurer Smartphones mit Windows Phone zeigt Nokia in Barcelona seine ersten Geräte auf Android-Basis sowie neue Modelle der Baureihe Asha.

Nokias neues Ziel lautet: Günstige Smartphones für Milliarden von Menschen. Der billigste Weg ins mobile Internet ist das Nokia 220, für das der Hersteller lediglich 29 Euro aufruft. Für 45 Euro gibt es das Asha 230 mit Touchscreen und die Android-Modelle beginnen bei 89 Euro. Dabei stehen gleich drei Smartphones zur Auswahl: Nokia X, Nokia X+ und Nokia XL.

Nokia X, Nokia X+ und Nokia XL mit Android
BildFür seine auf Android basierende X-Serie hat Nokia Googles Betriebssystem mit einer an Windows Phone erinnernden Kachel-Oberfläche versehen. Die passenden Apps liefern der "Nokia Store sowie mehr als ein Dutzend weiterer App-Stores" - über Google Play verliert Nokia allerdings kein Wort. Hauseigene Anwendungen wie der Kartendienst HERE Maps, der sich auch offline nutzen lässt, und MixRadio sind bereits vorinstalliert. Dazu kommen Microsoft-Dienste wie der Cloud-Speicher OneDrive und Skype.

Alle drei Modelle sind mit einer Doppelkern-CPU vom Typ Qualcomm Snapdragon ausgestattet und besitzen zwei Steckplätze für SIM-Karten. Als Einstiegsmodell dient das Nokia X. Es soll 89 Euro kosten und bietet ein 4 Zoll großes IPS-Display mit 800 x 480 Bildpunkten, 4 GB Speicherplatz, einen Leser für microSDHC-Karten mit bis zu 32 GB sowie eine Kamera mit einer Auflösung von 3 Megapixeln. Dazu kommen Bluetooth 3.0 + HS, WLAN IEEE 802.11 b/g/n und HSDPA mit bis zu 7,2 Mbps. Während das Nokia X nur 512 MByte RAM besitzt, ist das X+ mit 768 MByte ausgestattet. Das Nokia XL besitzt zwar ein 5 Zoll großes IPS-Display, doch dieses bietet ebenfalls nur 800 x 480 Pixel. Dafür gibt es zwei Kameras mit Auflösungen von 2 und 5 Megapixeln sowie 768 MByte Arbeitsspeicher.

Nokias Android-Smartphones gibt es in den Farben Grün, Cyan, Gelb, Schwarz und Weiß. Bei den Modellen X und X+ kommt noch Rot dazu und das XL wird in Orange angeboten. Das Nokia X soll sofort in Europa, im Nahen Osten sowie in Afrika, Asien, Indien und Lateinamerika auf den Markt kommen, die beiden anderen Smartphones werden laut Hersteller Anfang des zweiten Quartals 2014 folgen.

Asha 230
BildDas Asha 230 ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 45 Euro das bis dato billigste Modell dieser Baureihe. Zur Auswahl stehen Varianten für eine bzw. zwei SIM-Karten, wobei die Dual-Variante möglicherweise auf bestimmte Märkte beschränkt sein wird. Sein LCD-Display des Asha 230 misst 2,8 Zoll und ist auf 320 x 240 Bildpunkte limitiert. Zur Kamera, die lediglich mit einer Auflösung von 1,3 Megapixel arbeitet, äußert sich Nokia gar nicht. Dafür gibt es zumindest Touch-Bedienung.

Die integrierten 4 GB Speicher lassen sich mit Hilfe von microSDHC-Karten um bis zu 32 GB erweitern und in Kürze soll ein Software-Update den Zugriff auf 7 GB kostenlosen Cloud-Speicherplatz über Microsoft OneDrive ermöglichen. Das Telefon beherrscht Bluetooth 3.0 und ins Internet gelangt man über HSDPA mit bis zu 7,2 Mbps, doch leider fehlt die WLAN-Unterstützung. Mit an Bord sind beliebte Dienste wie Line, WeChat und WhatsApp und das Farbangebot umfasst Grün, Cyan, Gelb, Orange, Schwarz und Weiß. Die Markteinführung für Europa, den Nahen Osten, Afrika, Asien, Indien und Lateinamerika soll unmittelbar stattfinden.

Nokia 220
BildMit dem Nokia 220 gibt es mobiles Internet bereits für 29 Euro. Dieses klassische Mobiltelefon wird über staub- und spritzwassergeschützte Tasten bedient. Es besitzt ein 2,4 Zoll großes LCD-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten. Die Kamera leistet 2 Megapixel und als Speicher dienen microSDHC-Karten mit maximal 32 GB Speicherkapazität. Ins Internet gelangt man über GPRS mit maximal 85,6 kbps, WLAN wird hingegen nicht geboten. Dafür gibt es Bluetooth 3.0 und MP3-Klingeltöne.

Wie beim Asha 230 gibt es auch beim Nokia 220 Varianten mit einem oder zwei SIM-Einschüben. Vorinstalliert sind Facebook und Twitter, Nokia Xpress Browser sucht mit Hilfe von Bing. Bei den Farben stehen Cyan, Gelb, Orange, Schwarz und Weiß zur Auswahl. Das Nokia 220 ist ab sofort in Europa, im Nahen Osten sowie in Afrika, Asien, Indien und Lateinamerika erhältlich.
 
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Apples SSL/TLS-Bug: Details und provisorischer Fix für Mac OS X

reported by doelf, Montag der 24.02.2014, 09:32:20
Am Freitag hatten wir vor einer Sicherheitslücke in diversen Geräten von Apple gewarnt. Für iPhone, iPad, iPod touch und Apple TV gibt es offizielle Updates, doch der gefährliche Fehler steckt auch in Mac OS X 10.9.1 (Mavericks). Und für dieses Betriebssystem lässt der Patch noch auf sich warten.

Dass Apple eine Sicherheitslücke außer der Reihe stopft, kommt recht selten vor. Doch diesmal ist die Lage ernst: Apples Verifizierung von SSL/TLS-Verbindungen ist ziemlich kaputt. Im Programmcode für SecureTransport wurde offenbar ein doppeltes "goto fail;" übersehen, weshalb die Authentizität einer sicheren Verbindung nicht zuverlässig überprüft wird. Für einen Angreifer in einer privilegierten Position, dem berühmten "Man in the middle", ist es daher ein Leichtes, in verschlüsselte Verbindungen einzudringen. Ob Online-Banking, Einkäufe oder E-Mails: Das doppelte "goto fail;" lässt das gesamte Sicherheitskonzept wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Der Fehler steckt in iOS 6, iOS 7 sowie Mac OS X 10.9 (Mavericks). Ob das eigene Gerät betroffen ist, kann man mit einem Selbsttest unter gotofail.com prüfen.

Während die meisten Anwendungen wie Apples Safari und E-Mail-Client auf SecureTransport zurückgreifen, verwenden Chrome und Firefox an dessen Stelle NSS und sind somit nicht betroffen. Für Mac OS X 10.9.1 (Mavericks) empfiehlt sich folglich ein Wechsel des Webbrowsers. Dieser ändert natürlich nichts daran, dass das Betriebssystem selbst angreifbar bleibt. Offenbar hat Apple ein Update für Mavericks in Vorbereitung, doch dieses ist bisher noch nicht verfügbar. Für die 64-Bit-Variante von Mavericks bietet die SektionEins GmbH einen provisorischen Fix zum Download an. Dessen Quellcode ist verfügbar und lässt sich somit auch auf 32 Bit kompilieren.

Weitere Informationen gibt es bei Apple:
  • iOS 7.0.6 (iPhone ab Generation 4, iPad ab Generation 2, iPod touch ab Generation 5)
  • iOS 6.1.6 (iPhone 3GS und iPod touch der Generation 4)
  • Apple TV 6.0.2 (Apple TV ab Generation 2)
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 23.02.2014, 19:02:48
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in der vergangenen Woche 35 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Darunter finden sich Kopfhörer und Headsets von Antec, Monster, Teufel und Zowie sowie eine Anleitung zum Einrichten von ownCloud auf Synologys DiskStation.

allround-pc.com:ht4u.net:hardwareluxx.de:ocaholic.ch:ocinside.de:
  • MSI Twin Frozr Gaming GeForce GTX 780 Ti OC Edition Grafikkarten Test: Begeben wir uns vor dem MSI Twin Frozr Gaming GTX 780 Ti OC Edition Test zunächst auf eine kleine Zeitreise ...Ein kleines Unternehmen namens 3dfx präsentiert im Oktober 1996 die Voodoo 3d Beschleunigerkarte. Zum Einführungspreis von 400 Deutsche Mark benötigte man noch eine Standard Grafikkarte die nochmals mit 100-200 DM zu Buche schlug. Was damals begonnen hat, hält sich bis heute hartnäckig: Der hohe Preis! Performante Grafikkarten sind und bleiben teuer...
pcmasters.de:
  • ownCloud-Anleitung - Eigene Cloud auf Synology DiskStation installieren und nutzen: Fast täglich hört man Neuigkeiten, in denen die Methoden und Machenschaften des US-Auslandgeheimdienstes NSA (National Security Agency) ans Tageslicht gelangen. Nutzer werden nicht nur per Smartphone abgehört, sondern zudem auch ausspioniert; dazu wurden zahlreiche Accounts und Konten gehackt, um an hinterlegte Dateien und Dokumente zu gelangen. Sind die zahlreichen Cloud-Speicher-Lösungen, denen viele Anwender ihre Daten anvertrauen, also wirklich sicher?
pc-max.de:
  • Sapphire R9 290 Tri-X OC Grafikkarte im Test: Ende des letzten Jahres präsentierte AMD die beiden Hawaii-Flaggschiffe in Form der Radeon R9 290X und der R9 290. Beide Ableger sind mittlerweile von den Board-Partnern wie Sapphire in diversen Custom-Designs erhältlich und demnach mit einer überarbeitete Kühllösung ausgestattet. Ein solches Modell stellt die R9 290 Tri-X OC des genannten Herstellers dar, die besonders leise und durch die werkseitige Übertaktung performant zu Werke gehen soll. Was diese Grafikkarte letztlich leistet, haben wir ausführlich getestet...
  • CM Storm Quickfire XT Gaming-Tastatur im Test
technic3d.com:
  • ZOWIE MASHU Gaming Headset: ZOWIE hat es sich zur Aufgabe gemacht bei seinen Produkten bewusst auf Qualität im funktionellen Design zu setzen. So auch der Anspruch beim MASHU Gaming-Headset, das ohne Schnörkel einen kompromisslosen Gaming-Sound auf hohem Niveau bieten soll. Wie gut das ZOWIE mit dem MASHU gelungen ist zeigen wir im folgenden Test...
  • Microlab B-73 Stereo-Soundsystem
tobitech.de:
  • Hanika "Grand Konzert": Da es bei klassischen Konzerten meist keine Verstärkung gibt, ist es wichtig, hochwertige Instrumente mit ausreichender Lautstärke einzusetzen. Kein Geigensolist käme auf die Idee, bei einem Konzert (hinter sich ein volles Symphonieorchester) mit einem minderwertigen Instrument anzutanzen, so würde man ihn bei seinem solistischen Spiel vermutlich gar nicht richtig aus der Menge der anderen Instrumente hören. Bei Gitarren ist es ähnlich, man möchte seine Zuhörer auch in den letzten Reihen erreichen und das nicht nur bei kräftigem sondern auch bei leiserem Spiel...
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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Lenovo Thinkpad T540p: BIOS-Update verhindert Selbstzerstörung

reported by doelf, Samstag der 22.02.2014, 21:35:42
Lenovo hat das BIOS des Thinkpad T540p auf die Version 2.07 aktualisiert. Wer mit dem Gedanken spielt, dieses Notebook in Verbindung mit Linux zu verwenden, sollte das neue BIOS unbedingt einspielen. Ansonsten könnte das Laptop beim Anblick eines Pinguins Selbstmord begehen.

Grund für den Totalausfall beim Linux-Start ist einmal mehr ein fehlerhaft umgesetztes UEFI-BIOS. Doch im Gegensatz zu Samsung ist es Lenovo gelungen, das peinliche Problem zeitnah zu lösen. Bei Samsungs Modellreihen NP300E5C, NP530U3C, NP700Z5C, NP700Z7C und NP900X4C wurde ein ähnlicher Fehler zum Jahreswechsel 2012/2013 entdeckt, doch die Südkoreaner bieten bis jetzt noch keine Updates an. Stattdessen versucht Samsung, das Problem zu merkeln: Auf "Wir untersuchen das Problem" folgte "Wir arbeiten an dem Problem", dann hieß es "Welches Problem?" bevor mit "Für diese Geräte sind keine weiteren Updates geplant" ein Schlussstrich gezogen wurde. Wir sprechen Samsung-Notebooks an dieser Stelle unser volles Vertrauen aus, doch wer Updates für kritische Probleme erwartet, sollte lieber auf Lenovo setzen.

Download: BIOS 2.07 für Lenovo Thinkpad T540p
 
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Sailfish OS 1.0 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 22.02.2014, 21:09:33
Das finnische Unternehmen Jolla meldet die Fertigstellung von Sailfish OS 1.0. Es handelt sich um das vierte Update, mit dem das Betriebssystem seine Marktreife erreicht haben soll. Und es gibt auch immer mehr Portierungen für aktuelle und ältere Android-Geräte.

Seine eigenen Smartphones wird Jolla demnächst auch in Hongkong, Indien und Russland verkaufen. Darüber hinaus will das Unternehmen neue Vertriebskanäle in Europa erschließen. Parallel hierzu fährt die Firma eine zweite Strategie: Sie unterstützt die Portierung von Sailfish OS auf aktuelle sowie ältere Android-Geräte. Sailfish OS kann von Hause aus Android-Apps ausführen, ist davon abgesehen aber ein eigenständiges Betriebssystem. In Hinblick auf Bedienung, Sicherheit und Datenschutz kann es sich somit von Android absetzen. Für die Baureihen Samsung Galaxy, Google Nexus und Sony Xperia gibt es bereits Portierungen und bald sollen auch Smartphones des chinesischen Herstellers Xiaomi hinzukommen.

Sailfish OS 1.0 verspricht eine höhere Geschwindigkeit und eine bessere Unterstützung des Querformats. Dazu kommen visuelle Optimierungen, eine Vielzahl neuer Kamerafunktionen und Verbesserungen beim Jolla Store. Die neue Version des Betriebssystems soll Anfang März ausgeliefert werden.
 
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Ransomware "BitCrypt" geknackt

reported by doelf, Samstag der 22.02.2014, 20:36:39
Ransomware ist eine Form von Schadprogrammen, die wichtige Daten verschlüsseln und solange als Geisel halten, bis der Betroffene den Erpressern viel Geld zahlt. Dumm nur, wenn die Kriminellen beim Verschlüsseln versagen - so geschehen bei der Ransomware "BitCrypt".

Dieser Schädling ist noch recht neu, die dazugehörige Domain bitcrypt.info wurde erst am 3. Februar 2014 registriert. Wer Opfer von "BitCrypt" wird, erhält einen Code, den man auf dieser Webseite eingeben soll. Angeblich hat der Schädling alle Dateien mit RSA-1024 verschlüsselt, was die Wiederherstellung ohne passenden Schlüssel praktisch unmöglich macht. Es folgenden detaillierte Anweisungen zur Zahlung der "Entschlüsselungsgebühr", welche die Erpresser mit 0,4 BitCoins veranschlagen. Zum Zeitpunkt als bitcrypt.info registriert wurde, entsprach dies 220 US-Dollar.

Als sich Fabien Perigaud und Cedric Pernet mit "BitCrypt" konfrontiert sahen, zahlten sie nicht, sondern besorgten sich ein Muster des Schädlings über Virus-Total. Dieses entpuppte sich als "abscheuliche, mit Delphi kompilierte Schadsoftware". Sie generiert zunächst einen öffentlichen Schlüssel und macht sich dann auf die Suche nach interessanten Dateien (.dbf, .mdb, .mde, .xls, .xlw, .docx, .doc, .cer, .key, .rtf, .xlsm, .xlsx, .txt, .xlc, .docm, .xlk, .text, .ppt, .djvu, .pdf, .lzo, .djv, .cdx, .cdt, .cdr, .bpg, .xfm, .dfm, .pas, .dpk, .dpr, .frm, .vbp, .php, .js, .wri, .css, .asm, .jpg, .jpeg, .dbx, .dbt, .odc, .sql, .abw, .pab, .vsd, .xsf, .xsn, .pps, .lzh, .pgp, .arj, .gz, .pst und .xl). Währenddessen werden Aufrufe von taskmgr.exe und regedit.exe unterdrückt. Für jede Zieldatei wird ein neues Zufallspasswort erstellt, aus dem die Schadsoftware dann einen Schlüssel generiert.

Bis hierher scheint der Plan der Kriminellen aufzugehen, doch statt eines 128 Byte starken Schlüssels haben sie lediglich einen 128 Zeichen langen Schlüssel verwendet. Das Ergebnis ist RSA-426 und keinesfalls RSA-1024. Dementsprechend kann ein aktueller Quad-Core-Prozessor die Verschlüsselung in ca. 43 Stunden brechen. Und Fabien Perigaud und Cedric Pernet haben auch gleich ein Python-Script zur Entschlüsselung veröffentlicht - quelloffen und kostenlos. Gute Arbeit!
 
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ASUS: Verhindert Google das Dual-OS-Notebook?

reported by doelf, Samstag der 22.02.2014, 18:20:51
Anfang dieses Jahres hatte ASUS auf der CES in Las Vegas ein Notebook namens "Transformer Book Duet TD300" gezeigt, auf dem neben Windows 8.1 auch Android läuft. Kurze Zeit später tauchten die ersten Angebote bei Online-Händlern auf, doch diese sind mittlerweile wieder verschwunden.

Und wie das chinesischsprachige Wirtschaftsmagazin "Economic Daily News" (EDN) berichtet, wird das "Transformer Book Duet TD300" möglicherweise auch nicht mehr auftauchen. Als Grund nennt die Zeitung den massiven Widerstand seitens Google. Für ASUS, den Hersteller des Nexus 7, wäre ein Konflikt mit Google ein großes Problem. Vermutlich wird ASUS das Produkt komplett aufgeben, was wirtschaftlich wesentlich geringere Auswirkungen hätte. Für die Kunden ist es hingegen schade, dass sie dieses interessante Produkt niemals in die Hände bekommen werden.
 
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Arbeitsspeicher: Leichte Entspannung bei den Preisen

reported by doelf, Samstag der 22.02.2014, 17:34:41
Die Kurse für DRAM-Chips sind in den vergangenen vierzehn Tagen leicht gefallen, liegen aber auch weiterhin auf einem hohen Niveau. Mit gut acht Prozent fällt der Preisrückgang bei den wichtigen 2Gb-Chips am deutlichsten aus.

Die Zeichen stehen derzeit auf Entspannung, doch der starke Kursanstieg vom Jahresanfang konnte noch nicht vollständig kompensiert werden. Nach wie vor leidet der DRAM-Mark unter Lieferengpässen aufgrund eines Feuers, dass sich Anfang September 2013 beim weltweit zweitgrößten DRAM-Hersteller SK Hynix ereignet hatte.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der vorletzter Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,036 US-Dollar (-3,19%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,993 US-Dollar (-1,48%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,363 US-Dollar (-8,27%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,612 US-Dollar (-8,03%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,945 US-Dollar (-1,42%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Apple stopft Sicherheitslücke in iOS und Apple TV

reported by doelf, Freitag der 21.02.2014, 23:51:41
Auch Apple musste heute eine Sicherheitslücke außer der Reihe stopfen. Der Fehler, welcher in iOS 7 und 6 sowie in der Firmware von Apple TV steckt, ermöglicht Angreifern in privilegierten Positionen das Abfangen von verschlüsselten Übertragungen (SSL/TLS), da die Authentizität der Verbindung nicht zuverlässig überprüft wird.

Für iPhones ab der Baureihe 4, iPads ab der 2. Generation und den iPod touch der 5. Generation beseitigt iOS 7.0.6 die Schwachstelle. Für das iPhone 3GS und den iPod touch der vierten Generation hat Apple iOS 6.1.6 zum Download bereitgestellt. Das Update für Apple TV unterstützt Geräte ab der zweiten Generation.

Weitere Informationen gibt es bei Apple:
 
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HP: Trendwende geschafft

reported by doelf, Freitag der 21.02.2014, 16:30:11
Hewlett-Packard (HP), über viele Jahre der weltgrößte PC-Hersteller, scheint die Trendwende geschafft zu haben. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz stabilisieren und macht auch wieder mehr Gewinn. Überraschend stark tritt dabei HPs PC-Sparte auf, die ihren Umsatz und Gewinn ebenfalls ausbauen konnte.

Für das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2014, welches für HP am 31. Januar 2014 endete, meldet die Firma einen Umsatz in Höhe von 28,154 Milliarden US-Dollar. Der sequentielle Rückgang hält sich mit 3,35 Prozent (Q4/2013: 29,131 Milliarden US-Dollar) in Grenzen und die Vorgabe des Vorjahreszeitraums verfehlte HP um lediglich 0,72 Prozent (Q1/2013: 28,359 Milliarden US-Dollar). Mit 8,530 Milliarden US-Dollar (+3,62%) steuerte die PC-Sparte den größten Brocken zum Umsatz bei. Es folgen die Enterprise Group mit 6,993 Milliarden US-Dollar (+0,65%), das Druckergeschäft mit 5,815 Milliarden US-Dollar (-2,20%) und Enterprise Services mit 5,595 Milliarden US-Dollar (-7,34%). Die Softwaresparte kam auf 916 Millionen US-Dollar (-3,68%) und HPs Finanzdienste steuerten 870 Millionen US-Dollar (-9,09%) bei. Damit hat ausgerechnet HPs Sorgenkind, das PC-Geschäft, für einen stabilen Umsatz gesorgt.

Auch der massive Sparkurs, für den HP-Chefin Meg Whitman verantwortlich ist, zeigt Wirkung. Der operative Gewinn kletterte um 13,98 Prozent auf 1,997 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 1,752 Milliarden US-Dollar) und übertraf dabei auch die 1,923 Milliarden US-Dollar aus dem vierten Quartal 2013. Beim Nettogewinn (GAAP) in Höhe von 1,425 Milliarden US-Dollar beläuft sich die Steigerung sogar auf 15,67 Prozent (Q1/2013: 1,232 Milliarden US-Dollar). Sequentiell konnte sich HP in diesem Punkt um 0,78 Prozent (Q4/2013: 1,414 Milliarden US-Dollar) verbessern. Den Gewinn je Aktie (GAAP, diluted) beziffert das Unternehmen auf 0,74 US-Dollar nach 0,63 US-Dollar im Vorjahr und 0,73 US-Dollar im vierten Quartal 2013. Vor Steuern verdiente HPs Enterprise Group 1,006 Milliarden US-Dollar (-5,98%) und das Druckergeschäft kam auf 979 Millionen US-Dollar (+1,24%). Demgegenüber erscheinen die 279 Millionen US-Dollar der PC-Sparte recht mager, doch sie bedeuten eine Verbesserung um 19,74 Prozent.

Für das zweite Quartal 2014 erwartet HP einen Gewinn je Anteil (GAAP) zwischen 0,62 und 0,66 US-Dollar. Dabei ist zu beachten, dass die laufenden drei Monate saisonal eher schwach sind. Für das gesamte Geschäftsjahr gibt sich das Unternehmen optimistischer und setzt den Gewinn je Aktie (GAAP) zwischen 2,85 und 3,00 US-Dollar an.
 
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Google stopft diverse Schwachstellen in Chrome

reported by doelf, Freitag der 21.02.2014, 14:31:17
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 33.0.1750.117 aktualisiert und dabei 28 Sicherheitslücken geschlossen. Chrome Frame, das seit 2009 verfügbare Plug-in für den Internet Explorer, wird ab sofort nicht mehr unterstützt.
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Acht Schwachstellen wurden von externen Experten gemeldet und fünf davon bergen ein hohes Gefahrenpotential. Die restlichen zwanzig Sicherheitslücken wurden intern entdeckt und behoben. Darüber hinaus konnten die Entwickler mehrere Abstürze beseitigen - zuletzt hatten Nutzer vermehrt über die mäßige Stabilität des Browsers geklagt. Was dem Benutzer zuallererst ins Auge springt, ist jedoch die neue Startseite (Screenshot oben). Diese erinnert an Googles Internetsuche und wird von einem großen Google-Logo und einem Suchfeld geprägt. Beides ist völlig überflüssig, schließlich werden Suchbegriffe bei Chrome seit geraumer Zeit direkt in die Adresszeile eingetippt.

Eine weitere Änderung betrifft die Erweiterungen, welche die Benutzer nur noch aus dem Chrome Web Store beziehen können. Wird eine Erweiterung von ihrem Entwickler entfernt oder von Google herausgeworfen, ist diese automatisch für alle Benutzer deaktiviert. Ein manuelles Reaktivieren ist nicht möglich. Ausgenommen sind lediglich jene Erweiterungen, die gemäß der Enterprise-Regeln oder im Entwicklungsmodus installiert wurden. In Zukunft müssen sich Erweiterungen auf eine Hauptfunktion beschränken und dürfen weder Werbung noch Produktbewertungen oder Ähnliches in Webseiten einfügen. Entwickler haben noch bis Juni Zeit, um ihre Erweiterungen an die neuen Vorgaben anzupassen. Mit diesen Maßnahmen versucht Google, den Missbrauch einzudämmen.

Die dritte Neuerung ist die Sprachausgabe "Synthesis". Es handelt sich dabei um die zweite Hälfte der Web Speech API, welche Google mit der Version 25 eingeführt hatte. Mit "Synthesis" kann der Browser Texte vorlesen und bietet auch die Möglichkeit, die Computerstimme in Hinblick auf Sprache, Tonhöhe, Geschwindigkeit und Lautstärke zu manipulieren. Wir sparen uns an dieser Stelle weitere Erklärungen, man sollte Synthesis einfach mal ausprobieren.

Download:
 
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Microsoft: Fix-it für kritische 0-Day-Lücke im Internet Explorer

reported by doelf, Freitag der 21.02.2014, 11:04:05
Zumindest seit dem 11. Februar 2014 wird eine kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer aktiv angegriffen. Microsoft hat nun reagiert und ein Fix-it veröffentlicht, welches die Schwachstelle erst einmal provisorisch abdichtet.

Vor einer Woche hatten die Sicherheitsexperten von FireEye vor der gefährlichen Schwachstelle gewarnt. Sie hatten auf einer Webseite für US-amerikanische Kriegsveteranen neuartigen Schadcode entdeckt, bei dem es sich offenbar um einen gezielten Angriff auf das Personal der US-Streitkräfte handelte. Die Kriminellen hatten ein iFrame in die Veteranen-Seite eingebaut, welches HTML-Code sowie JavaScript enthielt. Damit wurde ein Flash-Objekt geladen, welches sich mit Hilfe von Flash ActionScript Zugriff auf ein Byte des Arbeitsspeichers verschaffte und dabei die Speicherverwürfelung (ASLR) umging. Im Anschluss wurde die Datenausführungsverhinderung (DEP) durch Return-Oriented Programing (ROP) ausgetrickst. Dabei nutzten die Angreifer bereits im Speicher vorhandenen Code, um daraus die benötigten Befehle zusammenzusetzen. Im Erfolgsfall wurde die eigentliche Schadsoftware nachgeladen.

Microsoft hat das Problem mittlerweile untersucht und dabei festgestellt, dass ausschließlich die Versionen 9 und 10 des Internet Explorers betroffen sind. Der Browser greift dabei auf ein Objekt zu, dass noch nicht vollständig initialisiert oder aber schon wieder aus dem Speicher gelöscht wurde. Ein Fix-it namens "MSHTML-Shim Problemumgehung" unterbindet den Angriff, kann aber zu einer erhöhten Speicherauslastung führen. Laut Microsoft tritt diese insbesondere beim Suchen im Web auf. Bezügliche des Sicherheits-Updates lässt Microsoft offen, ob man dieses erst am nächsten Patch-Day - das wäre der 11. März 2014 - oder zwischendurch veröffentlichen wird.

Download: MSHTML-Shim Problemumgehung (Fix-it)
 
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Adobe schließt kritische 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Freitag der 21.02.2014, 09:50:10
Adobe muss abermals eine kritische Sicherheitslücke in seinem Flash Player stopfen, die bereits aktiv angegriffen wird. Die Updates beheben zudem zwei weitere Schwachstellen, welche sich zum Einschleusen von Schadcode sowie zum Aushebeln der Speicherwürfelung eignen. Eine unverzügliche Aktualisierung ist dringend anzuraten!

Für Windows und Mac OS X hat Adobe die höchste Prioritätsstufe 1 ausgerufen. Gleiches gilt für die Flash Player, welche in Google Chrome und im Internet Explorer der Versionen 10 und 11 integriert sind. Google und Microsoft haben bereits mit der Verteilung der Sicherheitsflicken begonnen. Auch für Linux gibt es eine neue Version, doch hier ist die Aktualisierung nicht ganz so dringend. Adobe spricht, wie auch in Bezug auf AIR, von der Prioritätsstufe 3. Dies bedeutet, dass die Schwachstellen zwar vorhanden sind, Adobe vorerst aber keine Angriffe erwartet.

Download:
 
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Vorgezogen: LibreOffice 4.2.1 ist da!

reported by doelf, Freitag der 21.02.2014, 09:30:24
Die Entwickler der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software LibreOffice haben die Veröffentlichung der stabilen Version 4.2.1 vorgezogen. Eigentlich war diese für den Zeitraum zwischen dem 3. und 9. März 2014 geplant, doch nun liegt die neue Version bereits zum Download bereit.

LibreOffice 4.2.0 ist seit Ende Januar erhältlich und bringt viele neue Funktionen. Doch es haben sich auch etliche Fehler eingeschlichen, darunter vier Abstürze des Programms sowie mehrere Speicherlecks beim Import von RTF-Dateien. Offenbar sind diese Probleme so bedeutend, dass die Veröffentlichung von LibreOffice 4.2.1 vorgezogen wurde.

Die finale Fassung entspricht Bit für Bit dem ersten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits installiert hat, muss das Installationspaket daher nicht nochmals herunterladen. In der kommenden Woche soll es dann bereits den ersten Release Candidate von LibreOffice 4.2.2 geben und ab dem 3. März 2014 darf man die finale Version 4.2.2 erwarten.

Download:
 
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Wine 1.7.13 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Freitag der 21.02.2014, 08:49:11
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit gestern ist die Entwicklungsversion 1.7.13 erhältlich, welche die Unterstützung von Direct3D 10 ausweitet.

Download: Wine 1.7.13

Für die Entwicklungsversion 1.7.13 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • More Task Scheduler support.
  • A few more Direct3D 10 interfaces.
  • More Windows Media Player stubs.
  • ARM code generation improvements.
  • Better memory size reporting on Mac OS X.
  • Various bug fixes.
 
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Bringt VIA die x86-Architektur nach China?

reported by doelf, Donnerstag der 20.02.2014, 16:02:24
Die x86-Architektur steckt sowohl in PCs als auch in Macs, entsprechende Prozessoren werden von Intel, AMD und VIA gefertigt. VIA hat dabei zwar nur einen winzigen Marktanteil, dennoch könnte das Unternehmen aus Taiwan nun Geschichte schreiben. Und zwar als der Hersteller, der China einen Zugang zum x86-Markt ermöglichte.

Wie Marktbeobachter berichten, hat VIA seine Kunden darüber informiert, vorübergehend keine x86-Prozessoren liefern zu können. Der Grund für das Lieferproblem soll ein neues Joint-Venture mit einer staatlichen Investment-Firma aus China sein. In dieses Unternehmen, an dem VIA nur mit zwanzig Prozent beteiligt ist, soll die gesamte x86-Sparte der Taiwaner ausgelagert werden. Dazu gehören auch die CPU-Entwicklung und das daran beteiligte Personal. Möglicherweise werden VIAs x86-CPUs zukünftig auch unter dem Namen des Joint-Ventures vermarktet werden.

VIAs Bemühungen im x86-Geschäft waren bisher wenig erfolgreich. Dies könnte sich jedoch ändern, wenn China massiv Geld und Ressourcen in das neue Joint-Venture pumpen sollte. Dass die chinesische Regierung ein großes Interesse an der x86-Plattform hat, ist seit Langem bekannt. Doch die notwendigen Lizenzen liegen bei Intel und werden ähnlich gut gehütet wie die amerikanischen Goldreserven in Fort Knox. Nun stellt sich die Frage wie Intel reagiert, falls VIA seine x86-Lizenzen tatsächlich in ein Joint-Venture mit einem chinesischen Staatsunternehmen einbringen sollte.

Natürlich wird sich Intels Begeisterung in Grenzen halten, aber der Hersteller steht aufgrund seiner marktbeherrschenden Position auch dauerhaft unter Beobachtung. Im Jahr 2010 hatte Intel der US-Wettbewerbsbehörde FTC zugesichert, den Wettbewerb im x86-Markt nicht zu behindern und seinen Mitbewerbern entsprechende Lizenzen zu fairen Bedingungen anzubieten. Und eine offene Konfrontation mit der chinesischen Regierung dürfte ebenfalls nicht in Intels Interesse liegen.
 
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FRITZ!Box-Lücke auch in Repeatern, Powerline-Adaptern und Telekom-Routern

reported by doelf, Donnerstag der 20.02.2014, 13:52:23
Die kritische Sicherheitslücke, über die Angreifer die Kontrolle über Router des Typs FRITZ!Box erlangen können, steckt auch in diversen WLAN-Repeatern und Powerline-Adaptern des FRITZ-Herstellers AVM. Darüber hinaus sind mehrere Speedport-Router der Telekom betroffen. Für die meisten Geräte gibt es bereits Updates.

Schon seit einigen Tagen sind fehlerbereinigten Firmware-Versionen für alle FRITZ!Boxen verfügbar. Bei den FRITZ!WLAN Repeatern sind die Modelle 450E, 310, 300E und N/G betroffen, auch für diese Geräte gibt es bereits Updates. Bei den FRITZ!Powerline Adaptern 546E und 540E stehen die Aktualisierungen noch aus, die Modelle 530E, 520E, 510E und 500E sind laut Hersteller nicht betroffen und somit sicher. Bei der Telekom steckt die gefährliche Schwachstelle in den Routern Speedport W 503V (Typ A), W 721V, W 722V (Typ A) und W 920V. Für alle vier Geräte liegen bereits überarbeitete Firmware-Versionen zum Download bereit.

Download:Die betroffenen Geräte sollten sofort aktualisiert werden, denn mit Hilfe einer manipulierten Webseite können Angreifer auch dann vollen Zugriff erlangen, wenn der Fernzugriff nicht aktiviert wurde. Der Angreifer verfügt dabei über Root-Rechte und kann den Internetverkehr sowie Zugangsdaten abgreifen. Zudem lassen sich neue IP-Telefone einrichten, um extrem teure Telefonate mit Mehrwertdiensten in Übersee zu führen.
 
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Blase 2.0: Facebook will WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar kaufen

reported by doelf, Donnerstag der 20.02.2014, 08:33:55
Der soziale Datenhamster Facebook will WhatsApp, die ebenso beliebte wie unsichere SMS-Alternative, zum wahnwitzigen Preis von 19 Milliarden US-Dollar kaufen. Mit dieser Übernahme will Facebook seine Position in Asien stärken und abgewanderte Nutzer wieder einsammeln.

Facebook wird 4 Milliarden US-Dollar in bar zahlen, dazu kommen 184 Millionen Aktien mit einem Gesamtwert von 12 Milliarden US-Dollar sowie Mitarbeiterbeteiligungen (Restricted Stock Units) mit einem Volumen von 3 Milliarden US-Dollar. Nach Abschluss der Übernahme werden die Anteilseigner und Beschäftigten von WhatsApp mit stolzen 7,9 Prozent an Facebook beteiligt sein. Jan Koum, der CEO und Gründer von WhatsApp, wird zudem in den Vorstand von Facebook wechseln.

WhatsApp hat derzeit über 450 Millionen aktive Benutzer, welche die App zumindest einmal im Monat verwenden. Laut Facebook melden sich jeden Tag mehr als eine Million neuer Benutzer an. Tagtäglich werden über WhatsApp 19 Milliarden Nachrichten verschickt und 34 Milliarden empfangen, was beinahe dem weltweiten SMS-Aufkommen entspricht. Dazu kommen 600 Millionen Bilder, 200 Millionen Sprachmitteilungen und 100 Millionen Videos.

WhatsApp ist insbesondere bei jungen Menschen beliebt und erzielt auch in Asien hohe Marktanteile. In beiden Bereichen weist Facebook deutliche Schwächen auf, weshalb man WhatsApp als Investition in die Zukunft werten kann. Auf der anderen Seite gibt es mehrere Alternativen zu WhatsApp und die Zugehörigkeit zu Facebook könnte so manchen Benutzer zu einem Wechsel bewegen. Und egal wie man es dreht und wendet: Der Kaufpreis ist viel zu hoch. Nachbörslich sank Facebooks Aktie um 2,7 Prozent auf 66,22 US-Dollar.
 
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Verbraucherschützer gewinnen gegen "World of Warcraft"

reported by doelf, Mittwoch der 19.02.2014, 18:24:02
Die Nutzungsbedingungen für das weltweit beliebte Online-Spiel "World of Warcraft" sind einseitig zu Ungunsten des Kunden gefasst und daher teilweise ungültig. Dies entschied das Landgericht Berlin bereits am 28. Januar 2014, wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) heute mitteilt.

Blizzard Entertainment, der Betreiber von "World of Warcraft", räumte sich beispielsweise das Recht ein, im Falle einer fehlgeschlagenen Kreditkartenabbuchung den Zugang zum Spiel ohne Vorwarnung zu sperren und das Benutzerkonto zu löschen. Diese Klausel sollte selbst dann greifen, wenn der Fehler nachweislich bei Blizzard oder dem Kreditkartenunternehmen lag. Ein weiterer Kündigungsgrund war laut Blizzard die berechtigte Verweigerung einer Zahlung durch den Kunden. Demgegenüber durften Kunden ihren Vertrag nicht einmal im Falle eines mehrtägigen Totalausfalls kündigen, sofern Blizzard diesen im Vorfeld angekündigt hatte. Die Richter erkannten in diesen Bedingungen eine einseitige Benachteiligung der Kunden und erklärten sie für ungültig.

Besonders dreist war jedoch ein Absatz, mit dem sich Blizzard das Recht einräumte, sämtliche "Regeln und Bedingungen jederzeit und nach eigenem Ermessen zu ändern, zu modifizieren, zu erweitern, auszutauschen oder zu löschen". Dieser Freibrief beinhaltete ausdrücklich auch die Möglichkeit, "die Höhe von Gebühren oder Kosten zu ändern oder zu modifizieren". Selbst "die Einführung neuer Gebühren und Kosten" sollte zulässig sein. Auch diese Klausel ist nach Ansicht des Landgerichts Berlin null und nichtig.

Insgesamt beanstandeten die Verbraucherschützer neun Klauseln und bekam in allen Punkten Recht. Obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, hat Blizzard Entertainment die strittigen Punkte bereits geändert.
Quelle: www.vzbv.de
 
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Exploit-Code kapert Android bis zur Version 4.2

reported by doelf, Mittwoch der 19.02.2014, 17:29:45
Als Google am 13. November 2012 Android 4.2 veröffentlichte, wurde auch eine kritische Sicherheitslücke im dazugehörigen Webbrowser und der WebView-Komponente geschlossen. Updates für ältere Versionen des Betriebssystems gibt es nicht, dafür aber den passenden Exploit-Code für das Metasploit-Framework.

Obwohl diese kritische Schwachstelle Google schon seit mehr als zwei Jahren bekannt ist, funktioniert der Exploit-Code im Zusammenspiel mit Android-Versionen vor 4.2 immer noch hervorragend. Man muss lediglich eine bösartige Webseite aufrufen und schon ist man nicht mehr Herr über sein Gerät. Bei der Schachstelle handelt es sich um eine Rechteausweitung in der WebView-Komponente, welche Angreifer über JavaScript ansteuern können. Verfügt WebView über mindestens ein Interface, im Falle des Webbrowsers ist dies der Aufruf addJavascriptInterface, kann das JavaScript über das Interface auf die Java Reflection APIs zugreifen und dort beliebige Befehle ausführen. Auch andere Apps, welche die WebView-Komponente beinhalten, sind betroffen. Das gilt insbesondere für kostenlose Apps, die sich über Werbung finanzieren.

Laut androidcentral.com nutzen derzeit nur 27 Prozent aller Android-Geräte die Version 4.2 oder neuer. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass 73 Prozent aller Android-Geräte die kritische Sicherheitslücke aufweisen. Es ist fraglich, ob sich Google jetzt endlich um das Problem kümmern wird. Noch viel unwahrscheinlicher erscheint uns jedoch, dass die Hersteller der Geräte ein solches Update an ihre Kunden weiterreichen würden. Dieses Beispiel zeigt erneut, dass dringend ein langfristiges Sicherheitskonzept für mobile Geräte benötigt wird. Sicherheitsrelevante Aktualisierungen muss es über einen Zeitraum von mehreren Jahren geben und darüber hinaus muss auch sichergestellt werden, dass diese Updates die Endkunden auch erreichen.
 
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NVIDIAs GeForce 334.89 WHQL verspricht deutliches Leistungsplus

reported by doelf, Mittwoch der 19.02.2014, 15:47:05
NVIDIA hat einen neuen Treiber für alle Grafikprozessoren ab der Baureihe GeForce 8 veröffentlicht. Der GeForce 334.89 WHQL unterstützt auch die neuesten Modelle GeForce GTX Titan Black, GeForce GTX 750 Ti und GeForce GTX 750. Hinsichtlich der Betriebssysteme werden Windows XP, Vista, 7, 8 und 8.1 versorgt.

Verglichen mit dem bisherigen WHQL-Treiber GeForce 332.21 verspricht NVIDIA zweistellige Leistungsgewinne:
  • F1 2013: bis zu 19%
  • Sleeping Dogs: bis zu 18%
  • Hitman Absolution: bis zu 16%
  • Company of Heroes 2: bis zu 15%
  • Assassin's Creed 3: bis zu 10%
  • BioShock Infinite: bis zu 7%
  • Sniper Elite V2: bis zu 6%
  • Total War: Rome 2: bis zu 5%
Gemessen wurden diese Werte mit Grafikprozessoren der Baureihen GeForce GTX 770, GeForce 780, GeForce Titan und GeForce 780 Ti. Neue SLI-Profile gibt es für "Assassin's Creed - Liberation HD", "Assassin's Creed: Freedom Cry", "Deus Ex: Human Revolution Director's Cut" und "The Crew". Neue bzw. verbesserte 3D-Vision-Profile sind für die Spiele "Shadow Warrior", "The Stanley Parable", "Walking Dead 2", "World Rally Championship 4", "LEGO Marvel Super Heroes" und "Far Cry 3 Blood Dragon" verfügbar. Im Paket enthalten sind zudem der HD-Audiotreiber 1.3.30.1, die PhysX System-Software 9.13.1220 sowie GeForce Experience in der Version 1.8.2.

Download:
 
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Samsung: 2. Generation der Galaxy Gear angeblich mit Tizen

reported by doelf, Mittwoch der 19.02.2014, 13:52:52
Samsungs erste Smartwatch namens "Galaxy Gear" versprach ein innovatives Produkt zu werden, doch die Uhr fand bisher wenig Anklang. Sie ist zu klobig, muss täglich geladen werden und es gibt nur wenige Geräte, mit denen die "Galaxy Gear" kommunizieren kann.

Wie USA Today berichtet, will Samsung anlässlich des "Mobile World Congress" in Barcelona bereits einen Nachfolger präsentieren. Über die zweite Generation der "Galaxy Gear" ist bisher kaum etwas bekannt, doch die Journalisten wollen von drei Insidern erfahren haben, dass Samsung einen weitreichenden Richtungswechsel vollziehen wird. Statt Android soll die neue Smartwatch das ebenfalls auf Linux basierende Betriebssystem Tizen verwenden. Offenbar will Samsung durch diesen Schritt seine starke Abhängigkeit von Google reduzieren. Auch bei Fernsehern und Haushaltselektronik wollen die Südkoreaner Tizen den Vorzug geben.

Tizen, das Teile von MeeGo und Debian übernommen hat, wird von der Linux Foundation und der Tizen Association unterstützt. Letztere umfasst zehn Unternehmen, darunter die Gerätehersteller Fujitsu, Huawei, Intel, LG und Samsung sowie die Mobilfunkanbieter KT, NTT Docomo, Orange, SK Telecom und Vodafone. Tizen 1.0 (Codename: Larkspur) wurde bereits am 30. April 2012 veröffentlicht, doch bisher gibt es noch keine Geräte, die das Betriebssystem nutzen.
 
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Irrational Games ("BioShock") ist Geschichte

reported by doelf, Mittwoch der 19.02.2014, 12:14:51
Das Entwicklungsstudio Irrational Games, bestens bekannt für seine erfolgreichen Spiele "BioShock" (2007) und "BioShock Infinite" (2013) wird geschlossen. Dies teilte Ken Levine, einer der drei Mitbegründer der Firma, auf der Webseite des Studios mit.

Ken Levine will nach 17 Jahren noch einmal ganz von vorne anfangen und mit einem kleinen Team neuartige Spiele entwickeln. Diese sollen eine narrative Struktur und ein hoher Wiederspielwert kennzeichnen. Levine sucht dabei die Nähe zu den Spielern und wird sich auf digitale Vertriebswege konzentrieren. Er will 15 Mitarbeiter von Irrational Games übernehmen und wird bei seinem Vorhaben von Take-Two Interactive unterstützt. Die übrigen Team-Mitglieder sollen die Chance bekommen, in andere Studios von Take-Two zu wechseln.

Ken Levine hatte Irrational Games im Jahr 1997 zusammen mit Jonathan Chey und Robert Fermier gegründet. Die drei Männer kannten sich von ihrer Arbeit für Looking Glass Studios und konnten mit "System Shock 2" (1999) einen ersten Titel auf den Markt bringen. Es folgten "Freedom Force" (2002), "Tribes: Vengeance" (2004), "Freedom Force vs the 3rd Reich" (2005) und "SWAT 4" (2005). In Erinnerung wird Irrational Games jedoch für "BioShock" (2007) und "BioShock Infinite" (2013) bleiben. Take-Two Interactive, welches Irrational Games Anfang 2006 gekauft hatte, wird das BioShock-Erbe übernehmen.
 
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Türkei stellt das Internet unter Regierungskontrolle

reported by doelf, Mittwoch der 19.02.2014, 11:45:37
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat einen wichtigen Schritt zur Gleichschaltung aller Medien und zur Unterdrückung anderer Meinungen gemacht. Seit heute steht das gesamte Internet unter der Kontrolle der türkischen Regierung.

Mit der Unterschrift von Staatspräsident Abdullah Gül ist ein umstrittenes Gesetz in Kraft getreten, welches das Parlament in Ankara vor zwei Wochen verabschiedet hatten. Dieses Gesetz berechtigt die Telekommunikationsbehörde, welche faktisch von der Regierung kontrolliert wird, Internetseiten nach eigenem Gutdünken zu blockieren. Ein richterlicher Beschluss ist nicht mehr erforderlich. Darüber hinaus werden Internetanbieter dazu verpflichtet, Zugriffsdaten für die Dauer von zwei Jahren zu speichern.

Erdogan und seine islamisch-konservative Partei AKP sind derzeit bemüht, jegliche Berichterstattung über einen Korruptionsskandal innerhalb ihrer Partei zu unterbinden. Auch die Ermittlungen werden massiv behindert, indem die zuständigen Polizisten und Staatsanwälte auf Anweisung der Regierung zwangsversetzt wurden. Dazu kommt ein massiver Druck auf die Presse. Rechtsstaatlichkeit sieht anders aus.
 
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Edward Snowden ist der neue Rektor der Universität von Glasgow

reported by doelf, Mittwoch der 19.02.2014, 11:10:27
Die Studenten der Universität von Glasgow haben ein Zeichen gesetzt und Edward Snowden zu ihrem neuen Rektor gewählt. Der Rektor vertritt die Interessen der Studenten und steht zudem dem Finanzausschuss der Hochschule vor. Seine Amtszeit beläuft sich auf drei Jahre.

Edward Snowden erhielt im zweiten Wahlgang 3.347 von 6.560 abgegebenen Stimmen und konnte sich damit klar gegen Kelvin Holdsworth (1563 Stimmen) und Graeme Obree (1412 Stimmen) durchsetzen. Bleibt noch das Problem, dass Snowden derzeit in Russland festsitzt und den Posten nicht wirklich übernehmen kann. Sollten sich die Schotten am 18. September 2014 für ihre Unabhängigkeit entscheiden, könnte das neue Land ja gleich mal ein Ausrufezeichen setzen und Edward Snowden Asyl gewähren.
Quelle: www.gla.ac.uk
 
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Firefox 28.0 Beta 4 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 19.02.2014, 09:14:52
Die vierte Beta-Version des Firefox 28.0 liegt zum Download bereit. Der finale Firefox 28.0 soll am 18. März 2014 veröffentlicht werden und dann auch die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1 enthalten.

Diese hatten Mozillas Entwickler eigentlich schon in den Firefox 27.0 eingebaut, dann aber aufgrund von Problemen wieder deaktiviert. Doch auch im Zusammenhang mit der Version 28.0 sprechen die Entwickler lediglich von einer "Preview". Von der Kacheloptik abgesehen unterstützt die aktuelle Beta-Version VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf neuerdings auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download:
 
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Die fünf neuen GPUs von AMD und NVIDIA

reported by doelf, Dienstag der 18.02.2014, 21:23:33
Während sich AMD damit begnügt, den Staub der vergangenen beiden Jahre wegzublasen, schickt NVIDIA zumindest zwei Neuentwicklungen aus der Maxwell-Generation ins Rennen. Dazu gesellt sich ein überteuertes Rechenmonster mit dem sperrigen Namen "GeForce GTX Titan Black".

BildDoch bleiben wir zunächst bei AMD: Der Hersteller hat zwei neue Grafikprozessoren namens Radeon R7 265 und R7 250X im Programm und diesen nicht einmal eine einzige Pressemitteilung gegönnt. Offenbar wollte AMD zu viel Aufmerksamkeit vermeiden, denn die Firma betätigte sich einmal mehr als Wiedertäufer. Das Modell Radeon R7 265 entspricht nämlich dem Radeon HD 7850 (Pitcairn) und der Radeon R7 250X wurde bisher als Radeon HD 7770 (Cape-Verde) verkauft. Es handelt sich also um zwei Jahre alte 28-nm-Designs, die noch kein TrueAudio bieten. Beim Radeon R7 265 hat AMD zumindest den Chiptakt um 65 MHz auf 925 MHz angehoben und den Speichertakt von 1.200 auf 1.400 MHz gesteigert, doch beim Radeon R7 250X bleiben sogar die Taktraten (Chip: 1.000 MHz; Speicher: 1.125 MHz) unverändert. Allerdings sollte man die Spezifikationen der Wunschkarte genauestens studieren, denn AMD spricht in Hinblick auf Taktraten nur noch von "up to" also "bis zu". Der eine oder andere Hersteller wird daher vermutlich mit gedrosselten Varianten in den Preiskampf ziehen. Im Handel finden sich bereits erste Grafikkarten auf Basis des Radeon R7 250X zu Preisen ab 85 Euro, AMDs Radeon R7 265 konnten wir hingegen noch nicht sichten.

BildBleibt die Frage, was AMD überhaupt mit seinen "neuen" Modellen bezweckt. Die Antwort lautet, NVIDIAs GeForce GTX 750 Ti und 750 kontern. Diese ersten Vertreter der Maxwell-Architektur hat NVIDIA heute vorgestellt und will mit diesen das Marktsegment zwischen 100 und 150 Euro erobern. Obwohl es sich tatsächlich um neu entwickelte GPUs handelt, kommen weiterhin Strukturgrößen von 28 nm zum Einsatz. Dennoch ist es NVIDIA gelungen, die Grafikleistung pro Watt deutlich zu steigern. Dem GeForce GTX 750 Ti sollen 60 Watt genügen und der GeForce GTX 750 begnügt sich mit 55 Watt. Zum Vergleich: AMD nennt für seinen Radeon R7 265 stolze 150 Watt und für den Radeon R7 250X immerhin noch 95 Watt. NVIDIAs GeForce GTX 750 Ti besitzt 640 CUDA-Kerne, die mit 1.020 bis 1.085 MHz takten. Dem preiswerteren GeForce GTX 750 stehen nur 512 Kerne zur Verfügung, doch bezüglich der Taktraten herrscht Gleichstand. Der GDDR5-Grafikspeicher wird bei beiden GPUs über ein 128 Bit breites Interface angebunden. Während die 2 GByte des GeForce GTX 750 Ti mit 1.350 MHz arbeiten, ist das eine GByte der GeForce GTX 750 auf 1.250 MHz beschränkt. Für Grafikkarten mit NVIDIAs GeForce GTX 750 Ti beginnen die Preise derzeit bei 130 Euro und Modelle ohne den Zusatz "Ti" sind bereits für unter 100 Euro zu haben.

BildIn einer ganz anderen Preisklasse spielt NVIDIAs neues Top-Modell GeForce GTX Titan Black, Grafikkarten auf Basis dieser GPU werden aktuell zwischen 950 und 1.150 Euro angeboten. Der aufgewertete Titan besitzt jetzt 2.880 statt 2.688 CUDA-Kerne und zieht in diesem Punkt mit dem GeForce GTX 780 Ti gleich. Der Basistakt des Chips steigt von 837 auf 889 MHz und im Boost-Betrieb sind nun 980 statt 876 MHz möglich. Damit übertrifft der schwarze Titan auch das Modell GeForce GTX 780 Ti, das mit 875 bzw. 928 MHz arbeitet. Der Takt der 6 GByte GDDR5-Grafikspeicher wurde von 1.500 auf 1.750 MHz angehoben und liegt damit auf dem Niveau des GeForce GTX 780 Ti, dem allerdings nur 3 GByte zur Seite stehen. Alle drei Grafikprozessoren nutzen eine 384 Bit breite Speicheranbindung und genehmigen sich bis zu 250 Watt.
 
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SiSoft Sandra Lite 2014 SP1a (20.21) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 18.02.2014, 15:09:44
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Analyse- und Benchmark-Suite, welche Leistungsmessungen für CPU, Cache, Arbeitsspeicher, Speichermedien und Grafikkarten umfasst. In unserem Download-Center findet sich die neue Version 2014 SP1a (20.21), welche bereits NVIDIAs Maxwell unterstützt.

Es handelt sich dabei um eine vorläufige Unterstützung, da die auf Maxwell basierenden Grafikprozessoren noch nicht erhältlich sind. Sandra erkennt die Maxwell-GPUs (SMM 5.0), doch für Leistungsmessungen kommt weiterhin das CUDA SDK in der Version 5.5 RTM zum Einsatz. Der Wechsel zur Version 6.0 RC ist derzeit noch nicht möglich, da sich NVIDIAs Treiberunterstützung auf sehr wenige Chips beschränkt. Probleme gibt es zudem bei OpenCL-Benchmarks, ihre Ursache konnte noch nicht geklärt werden. Beim SHA-Hashing (Testlauf: "GPGPU Crypto") sollen die Maxwell-GPUs der aktuellen Kepler-Generation deutlich überlegen sein.

Download: SiSoft Sandra Lite 2014 SP1a (20.21) - 65,7 MByte
 
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Kleine Tablets unter Druck

reported by doelf, Dienstag der 18.02.2014, 12:50:51
Marktbeobachter erwarten für 2014 eine deutliche Marktverschiebung zu Ungunsten kleiner Tablets. Während Geräte mit einer Display-Diagonalen zwischen 7 und 8 Zoll im vergangenen Jahr noch für 70 Prozent der Verkäufe verantwortlich waren, sollen es 2014 nur noch 56 Prozent sein.

Grund hierfür sind immer größere Smartphones, die mittlerweile auch Formate zwischen 5 und 7 Zoll abdecken. Diese Telefone setzen insbesondere Tablets mit Mobilfunkunterstützung unter Druck, da sie handlicher sind und auch mehr Funktionen bieten. Zugleich sinken die Preise für großformatige Tablets, wodurch auch die günstigeren 7-Zoll-Modelle an Attraktivität verlieren. Ein weiterer Trend werden in diesem Jahr Tablets mit Display-Größen zwischen 11 und 13,9 Zoll sein. Marktführer Samsung plant beispielsweise ein Gerät im 12,2-Zoll-Format.
 
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HTC: NVIDIA blockiert Android 4.4

reported by doelf, Dienstag der 18.02.2014, 12:33:05
Die Versorgung von Smartphones und Tablets mit frischen Android-Updates ist seit Jahren eine Katastrophe. Manchmal ist die Hardware nicht schnell genug, doch häufig scheuen die Hersteller lediglich den Aufwand sowie die damit verbundenen Kosten. Und zuweilen machen die Zulieferer einen Strich durch die Rechnung.

Genau dies ist laut HTC bei den Smartphones One X und One X+ der Fall. Eigentlich wollte HTC diese Geräte über zwei Jahre mit aktuellen Updates versorgen, doch nach wie vor gibt es für diese Geräte nur Android 4.2 - aktuell ist die Version 4.4. Und dabei soll es auch bleiben, wie HTC erst kürzlich angekündigte. Dies sorgte für einen Aufschrei der Empörung, weshalb der Hersteller nun eine Erklärung nachliefert: Laut HTC weigert sich NVIDIA, die benötigten Updates für seinen Prozessor Tegra 3 zu entwickeln.

In den internationalen Versionen des One X und in allen Varianten des One X+ steckt NVIDIAs Quad-Core-Chip. Lediglich die für den US-Markt produzierte Version des One X setzt auf ein SoC von Qualcomm, welches auch Android 4.4 unterstützt. HTC will nun alle Möglichkeiten ausloten, um One X und One X+ doch noch mit Android 4.4 versorgen zu können. Offenbar gehört hierzu auch der Vorstoß, NVIDIA an den Pranger zu stellen. Ob diese Strategie aufgehen wird, bleibt abzuwarten.
 
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FRITZ!Box auch ohne Fernzugriff angreifbar

reported by doelf, Dienstag der 18.02.2014, 09:53:02
Wie unsere Kollegen von heise online berichten, lassen sich AVMs FRITZ!Boxen auch dann aus dem Internet kapern, wenn gar kein Fernzugriff aktiviert ist. Damit ist es umso wichtiger, die fehlerbereinigten Firmware-Versionen unverzüglich aufzuspielen.

Zusammen mit Hanno Heinrichs, einem Spezialisten für Reverse Engineering, haben die Kollegen die Unterschiede zwischen der alten und neuen Router-Firmware untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die kritische Sicherheitslücke gar nichts mit dem Fernzugriff zu tun hat. Mit Hilfe einer manipulierten Webseite ließen sich FRITZ!Boxen auch ohne aktivierten Fernzugriff oder gültige Zugangsdaten übernehmen. Der Angreifer kann nämlich die Konfigurationsdatei des Routers auf seinen Rechner kopieren und erhält dabei alle erforderlichen Daten für den Vollzugriff auf das Gerät. Damit besitzt er Root-Rechte, kann den Internetverkehr sowie Zugangsdaten abgreifen und auch teure Telefonate führen.

Die Aktualisierung der Firmware wird mit Hilfe eines Assistenten über die Benutzeroberfläche des Routers vorgenommen. AVM bietet auf seiner Internetseite eine Anleitung an, welche die Update-Prozedur erklärt. Sie dauert - abhängig vom jeweiligen Router und der Geschwindigkeit der Internetverbindung - nur wenige Minuten.
Quelle: www.heise.de
 
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Router von Linksys unter Beschuss

reported by doelf, Montag der 17.02.2014, 18:47:12
Ein Wurm namens "The Moon" greift derzeit Router der Marke Linksys an. Wie die Sicherheitsexperten vom "Internet Storm Center" melden, verschafft sich der Schädling Zugang über eine Schwachstelle im "Home Network Administration Protocol" (HNAP) und sucht im Anschluss nach weiteren Zielen.

Der Wurm verbindet sich zunächst über den Port 8080 und fragt eine Liste mit Funktionen des Routers ab, diese liefert ihm auch die Versionsnummer der Firmware sowie die Hardware-Revision des Routers. Ist das Gerät angreifbar, wird eine Schwachstelle in einem CGI-Script ausgenutzt, um den 2 MByte großen Schädling auf den Router zu laden. Hierzu benötigt der Angreifer keine Zugangsdaten. Im Anschluss beginnt das Gerät, nach weiteren Opfern zu suchen. Wird der Router fündig, öffnet er auf einem zufällig gewählten Port unter 1.024 einen HTTP-Server und überträgt sich selbst. Der HTTP-Server wird im Anschluss wieder geschlossen.

Derzeit ist noch unklar, ob sich der Wurm auch fernbedienen lässt und den Router in einen Bot verwandeln kann. Die Firma Belkin, ihres Zeichens Besitzerin der Marke "Linksys", wurde bereits informiert. Welche Router und welche Firmware-Versionen von "The Moon" attackiert werden, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. Laut "Internet Storm Center" sollten die Besitzer der Modelle E4200, E3200, E3000, E2500, E2100L, E2000, E1550, E1500, E1200, E1000 und E900 die neuste Firmware aufspielen sowie HNAP deaktivieren.
Quelle: isc.sans.edu
 
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Intel: Fab 42 exklusiv für Apple?

reported by doelf, Montag der 17.02.2014, 17:26:30
Die Marktforscher von IC Insights spekulieren über die Zukunft von Intels Fab 42 in Chandler im US-Bundesstaat Arizona. Dieses Chip-Fabrik steht derzeit leer und wartet auf Intels 10-nm-Prozess. Zugleich sucht Apple nach neuen Fertigungspartnern, die Samsung vollständig ersetzen sollen.

Einen Teil seiner CPU-Fertigung wird Apple nach TSMC und GlobalFoundries verlagern, dies soll zeitgleich mit dem Wechsel zum FinFET-Prozess mit Strukturen von 14 bzw. 16 nm geschehen. Ein Großteil der Prozessoren wird aber auch zukünftig bei Samsung vom Band laufen, denn Apple braucht große Kapazitäten und will Lieferschwierigkeiten vermeiden. Das aktuelle SoC namens A7, welches beispielsweise im iPhone 5S zum Einsatz kommt, wird ebenfalls von Samsung im High-K/Metal-Gate-Prozess mit 28-nm-Strukturen gefertigt.

Dass Apple und Samsung gewaltige Differenzen haben, ist seit Langem bekannt. Zugleich bezieht Apple seine x86-Prozessoren seit vielen Jahren von Intel. Läge es da nicht auf der Hand, dass Intel auch Apples ARM-SoCs fertigen sollte? Intel könnte hierfür die ungenutzte Fab 42 ausrüsten und dort monatlich 40.000 300-mm-Wafer produzieren. Damit würde Intel einen weiteren Leerstand vermeiden und Apple könnte schon früher auf 14 nm umstellen. Zudem wären CPUs "made in the USA" auch für Apples Marketing ein gelungener Schachzug. Und die Marktforscher denken gleich noch einen Schritt weiter: IM Flash, das gemeinsame Joint-Venture von Intel und Micron, könnte Apple auch mit Flash-Chips versorgen.

Die These von IC Insights scheint schlüssig, schließlich fällt es Intel derzeit sehr schwer, weiteres Wachstum aus dem x86-Markt zu quetschen. Das PC-Geschäft läuft mäßig, im Server-Bereich bringt sich die ARM-Konkurrenz in Position und der Durchbruch bei mobilen Geräten lässt weiter auf sich warten. Ein erfolgreicher Großkunde wie Apple sollte in der aktuellen Marktsituation sogar dem Chipriesen Intel äußerst attraktiv erscheinen.
 
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ADAC: Massive Manipulationen seit 2009 bestätigt

reported by doelf, Montag der 17.02.2014, 15:43:26
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hat ihr zweites Untersuchungsergebnis zur vom ADAC veranstalteten Leserwahl veröffentlicht. Das niederschmetternde Resultat: Zumindest seit dem Jahr 2009 wurden die Gewinnerlisten massiv manipuliert.

Möglicherweise sind auch die Jahre 2005 bis 2008 betroffen, doch für diese konnte der ADAC leider keine Daten zur Auswertung vorlegen. Einzig im Jahr 2013 stimmte die Rangliste der ersten fünf Fahrzeuge, dafür wurden die Plätze 6 bis 8 umsortiert. Der ADAC schob den Opel Adam um zwei Plätze zurück und rückte die Modelle Opel Mokka und Ford B-Max um jeweils einen Platz nach vorne.

Besonders krasse Eingriffe gab es in den Jahren 2014, 2012 und 2009: So fiel der zweitplatzierte 3er BMW im Jahr 2014 komplett aus den Top 5 heraus. 2012 wurde der VW Up um sieben Plätze nach oben gehieft, damit es wenigstens ein Volkswagen unter die ersten fünf Plätze schaffte. 2009 belegte der Mercedes SLK angeblich den dritten Platz, doch die Leser hatten ihn nur auf die neunte Position gewählt.

Im Jahr 2010 schreckte man beim ADAC nicht einmal davor zurück, einen falschen Sieger zu küren. Der Automobilclub erklärte die E-Klasse von Mercedes-Benz zum "Lieblingsauto der Deutschen", doch die Mitglieder hatten sich für Audis A5 Cabriolet entschieden. In der offiziellen Ergebnisliste rangiert der offene A5 aber nur auf dem vierten Rang. Auf diesen Platz hätte eigentlich die E-Klasse gehört.

Hier nun die korrigierten Ergebnisse für die Jahre 2009 bis 2014. In Klammern befinden sich die vom ADAC kommunizierten Fahrzeuge sowie die Anzahl der Plätze, um die man diese nach oben bzw. unten verschoben hatte:

2014:
  1. VW Golf (ok)
  2. BMW 3er (Audi A3 / +1)
  3. Audi A3 (Mercedes-Benz A-Klasse / +1)
  4. Mercedes-Benz A-Klasse (Skoda Octavia / +1)
  5. Skoda Octavia (BMW 5er / +2)
2013:
  1. Mercedes-Benz A-Klasse (ok)
  2. VW Golf (ok)
  3. BMW 3er (ok)
  4. Audi A3 (ok)
  5. Mercedes-Benz SL (ok)
2012:
  1. Audi Q3 (ok)
  2. Audi A6 (BMW 1er / +2)
  3. Mercedes-Benz SLK (ok)
  4. BMW 1er (Audi A6 / -2)
  5. BMW 6er (VW Up / +7)
2011:
  1. BMW 5er (ok)
  2. Mercedes-Benz CLS (ok)
  3. Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet (Audi A1 / +1)
  4. Audi A1 (VW Passat / +2)
  5. BMW X3 (Opel Meriva / +3)
2010:
  1. Audi A5 Cabriolet (Mercedes-Benz E-Klasse / +3)
  2. VW Polo (ok)
  3. Opel Astra (BMW X1 / +3)
  4. Mercedes-Benz E-Klasse (Audi A5 Cabriolet / -3)
  5. Mercedes-Benz E-Klasse Coupé (Opel Astra / -2)
2009:
  1. VW Golf (ok)
  2. VW Passat CC (Opel Insignia / +4)
  3. VW Scirocco (Mercedes SLK / +6)
  4. Mercedes-Benz GLK (VW Scirocco / -1)
  5. Audi A3 Cabriolet (VW Passat CC / -3)
Quelle: www.adac.de
 
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Windows 7: Verkaufsende für vorinstallierte Lizenzen

reported by doelf, Montag der 17.02.2014, 14:14:54
Schon seit dem 31. Oktober 2013 verkauft Microsoft keine Retail-Versionen von Windows 7 mehr, im Handel bekommt man lediglich noch Restposten bzw. Versionen, die eigentlich zum Verkauf mit einem neuen Computer gedacht sind. Doch auch für diese hat Microsoft jetzt ein Verkaufsende festgelegt.

Am 31. Oktober 2014, also ein Jahr nach den Retail-Varianten, wird Microsoft die Schlussglocke für Computer mit vorinstalliertem Windows 7 läuten. Betroffen sind die drei auf Endkunden ausgerichteten Versionen Home Basic, Home Premium und Ultimate. Zeitgleich wird Microsoft übrigens auch den Retail-Verkauf von Windows 8 einstellen.

Eine Ausnahme gilt für Windows 7 Professional. Auch dieses Betriebssystem wird seit dem 31. Oktober 2013 nicht mehr als Retail-Version angeboten, doch Computer mit vorinstallierten Lizenzen werden auch weiterhin erhältlich sein. Das Verkaufsende lässt man in Redmond vorerst offen, zudem will man es mit einem Jahr Vorlaufzeit ankündigen.
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 16.02.2014, 23:09:48
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in der vergangenen Woche 37 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Mit Dells Venue 8 Pro wurde ein sehr günstiges 8-Zoll-Tablet mit Windows 8.1 getestet und auch AMDs DirectX-Herausforderer "Mantle" durfte sich bewähren.

allround-pc.com:hardwareluxx.de:hardware-mag.de:
  • Crucial M500 SSD mit 480 GB im Test: Die M500 ist der offizielle Nachfolger der erfolgreichen m4-Familie (C400), die sich über eine lange Zeit am Markt behaupten konnte. Anfang letztes Jahr präsentierte man dann die neue M500-Serie, die gleich zu Beginn in verschiedenen Formfaktoren erhältlich sein sollte und daher für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke tauglich ist. Seitens der Controller-Technik setzt Crucial auf den bewährten Marvell 88SS9174, den man mit modernen 20 nm Flashchips aus den Fertigungshallen von Micron kombiniert...
ocaholic.ch:ocinside.de:pc-experience.de:
  • RaiJintek Pallas Top-Blow CPU-Kühler: "wer oder was ist denn bitte RaiJintek?" diese Frage werden sich vermutlich selbst eingeweihte Kühler Freaks verwundert gestellt haben, als dieses Branding vor ein paar Monaten das erste mal im Internet auftauchte. Dass Raijin aus der japanischen Mythologie stammt und den Donnergott assoziiert, ist schnell recherchiert. Der Rest auch, denn Raijintek wurde 2013 in Taiwan von Tony Sahin lanciert, dem bisherigen CEO von Xigmatek. Jetzt wird auch klar, woher diese Affinität zu ausgefallen Namen stammt, denn Xigmatek hatte sich ja seinerzeit u.a. den nordischen Gottheiten verschrieben, man denke nur an Thor, Asgard oder Midgard.
pc-max.de:
  • In Win 904 Gehäuse im Test: Seit längerem ist In Win dafür bekannt, sämtliche Normen zu sprengen und etwas andere Gehäuse auf den Markt zu bringen, welche mit gewagten Design-Elementen auffallen sollen. Da bildet das vor Kurzem veröffentlichte Modell mit der numerischen Bezeichnung "904" keine Ausnahme. Viel Glas, vergleichsweise viel Alu und ein alles andere als gewöhnlicher Aufbau machen den Ableger zu einem wirklichen Ausnahme-Gehäuse. Wir haben uns das durchaus gewagte Case, welches auch als Design-Objekt anzusehen ist, in die Redaktion geholt und näher begutachtet...
  • Corsair Vengeance Pro DDR3-2400 16GB RAM im Test
  • Func KB-460 Tastatur im Video-Test
planet3dnow.de:
  • AMD Mantle - Die neue API in einem ersten Test: Lang ist es her, als mit 3dfx auch Glide, eine zu DirectX alternative Programmierschnittstelle, in den Annalen des Computer-Zeitalters verschwand. Seither regiert DirectX von Microsoft die Windows-Welt und ist damit auch die unangefochtene Nummer 1, wenn es um Spiele geht. Auch OpenGL hat sich nie als ernsthafte Alternative etablieren können. Und dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt. DirectX hat gewisse Grenzen, welche von Programmierern ungern hingenommen, mangels Alternativen aber auch akzeptiert werden müssen...
technic3d.com:
  • Cooler Master N600 Gehäuse: Das Cooler Master N600 stellt den größten Ableger der N-Serie dar. Neben dem N600 umfasst die N-Serie das N200, das N300, das N400 sowie das N500. Abgesehen vom N200, das für Micro-ATX-Systeme ausgelegt ist, handelt es sich bei den restlichen Modellen um Gehäuse im Midi-Tower-Format. Das N600 soll maximale Erweiterungsmöglichkeiten bieten und selbst High-End-Systeme in Verbindung mit einer Wasserkühlung beherbergen können. Im folgenden Review erfahrt ihr, wie sich das N600 in der Praxis schlägt...
tobitech.de:
  • Neumann U87 Ai: Das U87Ai ist mit dem U47/48 zweifelsohne eines der bekanntesten Mikrofone von Neumann, welches nun bereits seit fast 50 Jahren ununterbrochen mit einigen kleinen Veränderungen gebaut wird. Die Ur-Modelle waren z.B. noch mit einem Batteriefach ausgestattet, dass die benötigte Betriebsspannung lieferte...
  • Blackspade UM25 Röhrenmikrofon
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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LibreOffice 4.2.1: Erster Release Candiate behebt viele Probleme

reported by doelf, Sonntag der 16.02.2014, 15:10:51
LibreOffice 4.2.0 ist seit gut zwei Wochen erhältlich. Die aktuelle Version der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software bringt zwar viele neue Funktionen, doch sie enthält auch noch eine Vielzahl von Problemen. Die Version 4.2.1, von der es jetzt einen ersten Veröffentlichungskandidaten gibt, soll in Kürze die wichtigsten Fehler beheben.

Bisher wurden 108 kleinere und größere Stolpersteine beseitigt, darunter vier Abstürze des Programms sowie mehrere Speicherlecks beim Import von RTF-Dateien. Mit der Veröffentlichung des finalen LibreOffice 4.2.1 darf man zwischen dem 3. und 9. März 2014 rechnen.

Download:
 
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GPU-Z 0.7.7 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Sonntag der 16.02.2014, 14:32:28
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 0.7.7 ermöglicht es, die Abfragerate der Sensoren anzupassen.

Zudem wurden die Grafikprozessoren AMD Radeon HD 8210 und NVIDIA GeForce GTX 860M ergänzt und NVIDIAs Tesla K20Xm wird nun ebenfalls unterstützt. Auf AMD-Grafikkarten der Baureihen Pitcairn und Curacao, welche einen CHiL 8214 verwenden, können neuerdings auch die Spannungen überwacht werden.

Download: GPU-Z 0.7.7 - 1,56 MByte

Hier die Übersicht aller Neuerungen:
  • Sensor refresh rate is adjustable now
  • Fixed GM107 TMU & shader count
  • Improved NVIDIA Maxwell support
  • Added CHiL8214 voltage monitoring for Pitcairn/Curacao cards
  • Added support for NVIDIA Tesla K20Xm, GTX 860M
  • Added support for AMD Radeon HD 8210
 
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Debian 6.0.9 ("Squeeze") veröffentlicht

reported by doelf, Sonntag der 16.02.2014, 13:52:50
Neben dem aktuellen Debian 7.4 ("Wheezy") ist nun auch für die ältere Entwicklungsschiene "Squeeze" ein frisches Update verfügbar. Debian 6.0.9 ("Squeeze") aktualisiert 17 Pakete zur allgemeinen Fehlerbehebung und beseitigt darüber hinaus 51 Sicherheitsprobleme.

Einige dieser Sicherheitsprobleme umfassen gleich mehrere Schwachstellen, sie reichen von Dienstblockaden über Cross-site Scripting bis hin zu Codeausführungen. Das Paket "iceape" ist nicht mehr enthalten, da dessen Sicherheitsunterstützung eingestellt wurde.

Download: Debian 6.0.9 ("Squeeze")
 
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Kickstarter wurde gehackt

reported by doelf, Sonntag der 16.02.2014, 13:42:58
Kickstarter, eine der wichtigsten Plattformen zur Projektfinanzierung über Crowdfunding, ist Opfer eines Hackerangriff geworden. Die Angreifer konnten Kundendaten inklusive der verschlüsselten Passwörter erbeuten. Zumindest in zwei Fällen fanden auch unberechtigte Zugriffe auf Kundenkonten statt.

Kickstarter wurde nach eigener Aussage in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag von Ermittlungsbehörden kontaktiert, welche über den Angriff gestolpert waren. Der Plattformbetreiber konnte die von den Hackern genutzte Schwachstelle bereits ausmachen und schließen, zudem habe man weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Die gestohlenen Kundendaten umfassen Benutzernamen, E-Mail-Adressen, Anschriften und Telefonnummern, dazu kommen die verschlüsselten Passwörter. Mit den beiden Benutzern, deren Konten kompromittiert wurden, hat das Unternehmen bereits Kontakt aufgenommen.

Laut Kickstarter kam beim Hashing neuerer Passwörter bcrypt, welches auf dem Blowfish-Algorithmus basiert, zum Einsatz. Für ältere Passwörter wurde jedoch das von der NSA entwickelte SHA-1 genutzt. Da die Möglichkeit besteht, Passwörter aus den Hashes zu rekonstruieren, empfiehlt Kickstarter allen Benutzern, ihre Passwörter zu ändern. Dies gilt insbesondere für all jene, die recht simple Passwörter verwenden. Wer identische Login-Daten für mehrere Dienste einsetzt, sollte seine Passwörter auch bei den anderen Diensten ändern.
 
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Kostenlos: "Dungeon Keeper" für Windows und Mac OS X

reported by doelf, Freitag der 14.02.2014, 18:19:28
Die Spieleplattform GOG.com hat derzeit wieder einen Klassiker zu verschenken: Das Spiel "Dungeon Keeper" gibt es dort für Windows und Mac OS X zum kostenlosen Download. Die Aktion endet in knapp 42 Stunden. Zum Download wird lediglich ein Kundenkonto bei GOG.com benötigt.

"Dungeon Keeper" wurde von Bullfrog Productions entwickelt und 1997 von Electronic Arts veröffentlicht. Es handelt sich um ein Echtzeit-Strategiespiel, bei dem man als böser Kerkermeister versucht, die Macht in der Unterwelt zu ergreifen. Hierzu lässt man Imps Tunnel graben und unterirdische Räume anlegen, die man mit Kreaturen und Funktionen ausstattet. Aus der gefestigten Position greift man dann andere Kerkermeister oder lästige Helden an. Möge der Finsterste gewinnen!

Zur Aktion: "Dungeon Keeper" gratis
 
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Firefox 27.0.1 behebt JavaScript-Probleme

reported by doelf, Freitag der 14.02.2014, 17:55:34
Mozillas Entwickler haben den Internetbrowser Firefox auf die Version 27.0.1 aktualisiert. Dieses Update behebt zwei nicht sicherheitsrelevante Probleme mit JavaScript. Einer der Fehler führt zu Stabilitätsproblemen mit der beliebten Erweiterung "Greasemonkey".

Das Problem ist jedoch nicht auf "Greasemonkey" beschränkt, sondern betrifft alle JavaScript-Erweiterungen, die den Befehl "ClearTimeoutOrInterval" nutzen. Die Folge waren häufige Abstürze des Internetbrowsers. Beim zweiten Problem handelt es sich um einen Berechnungsfehler, welche ebenfalls auf JavaScript beschränkt ist.

Download:
 
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Firefox 28.0 Beta 3 verfügbar

reported by doelf, Freitag der 14.02.2014, 17:37:37
Die dritte Beta-Version des Firefox 28.0 liegt zum Download bereit. Der finale Firefox 28.0 soll am 18. März 2014 veröffentlicht werden und dann auch die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1 enthalten.

Diese hatten Mozillas Entwickler eigentlich schon in den Firefox 27.0 eingebaut, dann aber aufgrund von Problemen wieder deaktiviert. Doch auch im Zusammenhang mit der Version 28.0 sprechen die Entwickler lediglich von einer "Preview". Von der Kacheloptik abgesehen unterstützt die aktuelle Beta-Version VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf neuerdings auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download:
 
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0-Day Lücke im Internet Explorer unter Beschuss

reported by doelf, Freitag der 14.02.2014, 16:29:44
Da hat Microsoft gerade erst 24 Sicherheitslücken im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11 gestopft und schon klafft die nächste kritische Schwachstelle. Dummerweise wurde diese zuerst von Internetkriminellen entdeckt, weshalb es seit einigen Tagen zu Angriffen kommt.

Die Sicherheitsexperten von FireEye entdeckten den neuen Schadcode am 11. Februar 2014 auf einer Webseite für US-amerikanische Kriegsveteranen. Sie gehen davon aus, dass es sich um einen gezielten Angriff auf das Personal der US-Streitkräfte handelt. Offenbar wollen die Angreifer dabei die aktuelle sehr dünne Personaldecke ausnutzen, welche das Winterchaos in den USA verursacht hat. Die Entdecker haben den Angriff daher auf den Namen "Operation SnowMan" getauft.

Der Angriff
Die Kriminellen haben ein iFrame in die Veteranen-Seite eingebaut, welches HTML-Code sowie JavaScript enthält. Damit wird ein Flash-Objekt geladen, welches sich mit Hilfe von Flash ActionScript Zugriff auf ein Byte des Arbeitsspeichers verschafft und dabei die Speicherverwürfelung (ASLR) umgeht. Im Anschluss wird die Datenausführungsverhinderung (DEP) durch Return-Oriented Programing (ROP) ausgetrickst. Dabei nutzen die Angreifer bereits im Speicher vorhandenen Code, um daraus die benötigten Befehle zusammenzusetzen. Im Erfolgsfall wird die eigentliche Schadsoftware nachgeladen.

EMET hilft
Aktuell richtet sich der Angriff zwar ausschließlich gegen den Internet Explorer 10, doch es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die 0-Day-Lücke auch in anderen Versionen des Programms existiert. Offenbar waren die Angreifer sehr darum bemüht, nicht aufzufallen, denn bevor sie die Schwachstelle attackieren, halten sie nach Microsofts "Enhanced Mitigation Experience Toolkit" (EMET) Ausschau. Hierzu versuchen sie, mit dem ActiveX-Control Microsoft.XMLDOM auf die Bibliothek EMET.DLL zuzugreifen. Existiert die Datei, wird der Angriff abgebrochen.

Seitens Microsoft gibt es bisher weder eine Bestätigung der 0-Day-Lücke noch einen Patch. Wir empfehlen daher die Installation von EMET oder - zumindest vorübergehend - den Wechsel auf einen anderen Internetbrowser.
 
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"Reichere und bedeutendere Erlebnisse" dank Werbung?

reported by doelf, Donnerstag der 13.02.2014, 20:39:56
Für Darren Herman, verantwortlich für den Bereich "Content Services" bei Mozilla, dreht sich alles um den Benutzer. Und um dessen Erlebnis "reicher und bedeutender" zu gestalten, soll der Internetbrowser nach der Installation "Directory Tiles" anzeigen - zum Teil handelt es sich dabei um Werbung.

Das Thema Werbung ist im Bereich der freien Software naturgemäß ein heißes Eisen und mit seiner These, dass Mozilla die bezahlten Inhalte zum Wohl der Benutzer anzeige, bittet Darren Herman quasi um einen Shitstorm. Auf der anderen Seite hat der Mann bei näherer Betrachtung nicht ganz unrecht. Betrachten wir das Thema "Directory Tiles" einmal ganz unvoreingenommen.

Wir versetzen uns in einen Benutzer, der den Firefox frisch installiert hat und die Software zum ersten Mal startet. Das Programm begrüßt uns mit acht leeren Kacheln und einer neunten, welche uns willkommen heißt. Im Laufe der Zeit werden sich diese neun Kacheln mit Webseiten füllen, die wir regelmäßig besuchen, doch nach dem ersten Start herrscht gähnende Leere. Wäre es nicht sinnvoller, diese neun Kacheln mit relevanten Internetangeboten zu füllen? Ja, natürlich wäre dies sinnvoll!

Bleibt die Frage, mit welchen Internetangeboten man diese Kacheln füllen soll. Aus Sicht eines typischen Benutzers wären Wikipedia, Google, YouTube, Facebook und Twitter interessant, doch abgesehen von Wikipedia sind all diese Angebote kommerziell. Ob man sich auf gemeinnützige Dienste beschränkt oder auch gewerbliche zulässt, ist letztendlich eine Glaubensfrage, bei der die Interessen des Benutzers mitunter auf der Strecke bleiben. Also lieber weiter leere Kacheln anzeigen als einen Richtungsstreit riskieren?

Mozillas Lösung für dieses Dilemma ist ein Kompromiss: Einige Kacheln will man mit den eigenen Angeboten füllen und andere mit populären Webseiten aus dem Land des jeweiligen Benutzers. Dazu kommen Inhalte von ausgewählten Sponsoren, welche laut Mozilla den meisten Benutzern gefallen könnten. Diese von Sponsoren genutzten Kacheln will Mozilla deutlich kennzeichnen.

Die "Directory Tiles" sind in unseren Augen weder ein skandalöser Tabubruch, noch ein Geniestreich zum Wohle der Benutzer. Aber sie sind allemal besser als die unschöne Tristesse, welche der Firefox derzeit präsentiert. Der Einzug von bezahlten Inhalten in freie Software bleibt dennoch nicht ohne Gschmäckle, aber dann muss man sich konsequenterweise auch über den voreingestellten Suchmaschinenanbieter empören.
 
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Opera 19.0.1326.63 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 13.02.2014, 19:12:11
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version19.0.1326.63 aktualisiert. Informationen über die Änderungen seit der Version 19.0.1326.56, die vor zwei Wochen veröffentlicht wurde, gibt es leider nicht. Bezüglich der Neuerungen beziehen wir uns daher allgemein auf die Generation 19.
Bild

Diese basiert auf der Chromium-Engine 32 und bietet eine vereinfachte Verwaltung für Lesezeichen. Wenn man in den "Einstellungen" nach "Lesezeichen" sucht und einen Haken bei "Die Lesezeichenleiste zeigen" macht, wird eine neue horizontale Leiste unterhalb der Adressleiste angezeigt. Hier lassen sich Lesezeichen anlegen und organisieren. Darüber hinaus kann man eigene Fotos hochladen, um diese für Themen zu nutzen. Das funktioniert übrigens auch mit Bildern aus dem Web - Rechtsklick auf ein Foto und "Bild als Thema verwenden" auswählen. Operas Entwickler haben auch die Unterstützung für Erweiterungen ausgeweitet.

Download:
 
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EuGH: Kein Urheberrecht auf Deep Links

reported by doelf, Donnerstag der 13.02.2014, 17:34:32
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass direkte Verweise auf Zeitungsartikel im Internet nicht gegen das Urheberrecht verstoßen. Solange der Urheber diese Artikel frei zugänglich anbietet und der Verweisende keine beschränkenden Maßnahmen umgeht, ist auch kein Einverständnis des Urhebers erforderlich.

Der Streit ist so alt, wie er absurd ist. Eine der Grundfunktionen des Internets besteht darin, dass man auf direktem Wege auf weiterführende Inhalte oder Quellen verweisen kann. Auch wir tun dies alltäglich und auch wir wurden aufgrund dieser Praxis bereits mehrfach abgemahnt. Einige Rechteinhaber vertreten nämlich die Ansicht, dass der direkte Verweis auf ihre Inhalte einen Verstoß gegen das Urheberrecht darstellt. Zumeist handelt es sich um Zeitungen und Zeitschriften, die bei direkten Verweisen eine Verminderung ihrer Werbeeinnahmen befürchten. Diese Unternehmen fordern einen "Surface Link" zur Eingangsseite ihrer Publikation, wo sich die teuersten Werbeflächen befinden. Auch wenn wir die wirtschaftlichen Interessen der Verleger durchaus nachvollziehen können, ist ein solcher Verweis nicht praxistauglich, denn er ignoriert seinen Zweck sowie die Interessen der Leser.

In letzter Zeit hatte sich der Streit um "Deep Links" nochmals verschärft, da es vermehrt Nachrichten-Aggregatoren gibt. Diese Dienste suchen diverse Quellen entweder automatisiert oder redaktionell nach neuen Nachrichten ab und bereiten diese für ihre Kunden auf. Einer dieser Anbieter, "Retriever Sverige", wurde von der schwedischen Zeitung "Göteborgs Posten" aufgrund der Verlinkung dortiger Artikel verklagt. Nach Ansicht der Zeitung, benötigt der Nachrichten-Aggregator eine Genehmigung für solche Hyperlinks. Die Richter des EuGH sehen dies allerdings anders. Voraussetzung für eine gesetzeskonforme Verknüpfung ist die freie Zugänglichkeit der Inhalte. Solange der Verweisende keine beschränkenden Maßnahmen umgeht, sind auch "Deep Links" rechtens und bedürfen nicht der Erlaubnis des Urhebers.

Darüber hinaus stellten die Richter klar, dass diese Auslegung für alle Mitgliedsstaaten der EU gilt. Die einzelnen Mitgliedstaaten hätten keinesfalls das Recht, Urhebern im eigenen Land einen weitergehenden Schutz einzuräumen, da dieser Rechtsunsicherheiten und Wettbewerbsverzerrungen zufolge hätte.
 
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HiQ bietet professionelle Mining Rigs für Kryptowährungen

reported by doelf, Donnerstag der 13.02.2014, 14:48:56
Aus der Bergbaustadt Alsdorf kommt das Mining Equipment des 21. Jahrhunderts. Doch statt Steinkohle schürfen die heutigen Schatzsucher virtuelles Geld, die sogenannten Kryptowährungen. Für diesen Zweck bietet HiQ Computer professionelle Mining Rigs mit Leistungen von bis zu 4,5 Megahashes pro Sekunde an.
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Aktuell gibt es die HiQ Mining Rigs in vier Ausführungen: Zur Auswahl stehen der Crypto Miner 1.6FL mit sechs Grafikkarten des Typs AMD Radeon R9 280X, die zusammen auf einen Durchsatz von durchschnittlich 4,5 Megahashes pro Sekunde kommen, sowie die preiswertere Variante Crypto Miner 1.3FL, deren drei Grafikkarten 2,25 Megahashes pro Sekunde leisten. Beide Rigs booten eine speziell für das Mining optimierte Linux-Distribution von einem USB-Stick und sind sofort einsatzbereit. Alternativ sind beide Maschinen auch mit Windows 7 Home Premium 64 Bit erhältlich, dieses Betriebssystem ist dann auf einem Solid-State-Drive installiert. Alle HiQ Mining Rigs nutzen einen offenen Aufbau mit einem stabilen Aluminiumrahmen, der dank optimierter Kabelführung und zusätzlicher Lüfter eine bestmögliche Kühlung sicherstellt.
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Basis aller HiQ Mining Rigs ist eine spezielle Hauptplatine des Herstellers ASRock, welche genau für dieses Einsatzgebiet entwickelt wurde. AMDs Radeon R9 280X wurde für die Berechnungen ausgewählt, da dieser Grafikprozessor die beste Rechenleistung pro Kilowattstunde bietet und somit besonders energieeffiziente Rigs ermöglicht. Die beiden Top-Varianten Crypto Miner 1.6FL und Crypto Miner 1.6FW begnügen sich daher mit 1,8 kW, während der Energiebedarf der Crypto Miner 1.3FL und Crypto Miner 1.3FW unter 1,0 kW liegt. Bei den Netzteilen setzt HiQ Computer auf das Modell POWER ZONE 1000W CM der deutschen Marke be quiet. Während die kleineren Rigs mit einem Netzteil auskommen, stehen den Varianten mit sechs Grafikkarten gleich zwei dieser Kraftspender zur Verfügung. Die Netzteile verfügen über die Zertifizierung 80PLUS Bronze und arbeiten unter Volllast mit einer Energieeffizienz von 86 Prozent.

Die HiQ Mining Rigs sind ab sofort zu Abholpreisen ab 1.599,- Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich. Die Maschinen eignen sich für alle SCRYPT basierten Coins, beispielsweise Litecoins, Worldcoins und Dogecoins. Alle HiQ Mining Rigs werden vor der Auslieferung über einen Zeitraum von mindestens 24 Stunden unter Last getestet. Auf Wunsch, können auch die Worker Daten des Kunden voreingestellt werden. Aufgrund des offenen Aufbaus entsprechen die HiQ Mining Rigs nicht der CE Norm und bieten auch nicht die vorgeschriebene Abschirmung für elektrische Geräte. Der Betrieb in Deutschland ist daher nicht zulässig.
Quelle: www.hiq24.de
 
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EU-Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten verurteilt Massenüberwachung

reported by doelf, Donnerstag der 13.02.2014, 14:38:25
Aufgrund der Massenüberwachung durch die NSA empfiehlt der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten dem Europäischen Parlament, dem Handelsabkommen mit den USA die Zustimmung zu verweigern. Aber auch die einzelnen Mitgliedsstaaten werden aufgerufen, das Treiben ihrer Geheimdienste eingehend zu prüfen.

Nach Ansicht der Abgeordneten kann es kein Handelsabkommen geben, solange die USA keinen ausreichenden Datenschutz für europäische Bürger garantieren. Als Messlatte für den Datenschutz nennen sie dabei die Grundrechtecharta der Europäischen Union. Die Abgeordneten empfehlen, dass Thema Datenschutz vom eigentlichen Handelsabkommen abzutrennen und diesen Punkt separat zu verhandeln. In ihrer Empfehlung verurteilen die Abgeordneten die massenhafte, anlasslose und systematische Sammlung persönlicher Daten. Sie stellen zudem fest, dass der Kampf gegen den Terrorismus niemals als Rechtfertigung für ungezielte, geheime oder sogar illegale Überwachungsprogramme gelten darf.

Nach Ansicht des Ausschusses benötigt die Europäische Union einen "Digital New Deal" und bezieht sich damit auf die Wirtschafts- und Sozialreformen, mit denen die USA einst der Weltwirtschaftskrise entgegengetreten waren. Beim "Digital New Deal" sollen EU-Institutionen, Mitgliedstaaten, Forschungsinstitute, Industrie und Bürgerorganisationen eng zusammenarbeiten. Insbesondere Telekommunikationsfirmen hätten das Thema Datensicherheit vernachlässigt, doch auch bei den Mitgliedsstaaten sehen die Abgeordneten eine Bringschuld. In Richtung der Industrie ertönt der Ruf nach europäischen Cloud-Angeboten. Dies sei ein zukunftsträchtiger Markt, in dem europäische Anbieter insbesondere aufgrund der hohen Datenschutzstandards profitieren könnten.

Doch nicht nur die Aktivitäten der NSA sind nach Ansicht des Ausschusses illegal. Auch Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden, die Niederlande und Polen sollen ihre Überwachungspraktiken auf den Prüfstand stellen. Dabei sei ein besonderes Augenmerk auf mögliche Vereinbarungen zwischen den Geheimdiensten und den Telekommunikationsanbietern zu richten. Grundsätzlich sind aber alle Mitgliedsstaaten aufgerufen, ihr Vorgehen auf Konformität mit der Grundrechtecharta der Europäischen Union abzuklopfen. Namentlich werden Belgien, Dänemark, Italien und Spanien genannt. Das Bemühen um nationale Anti-Spionage-Abkommen bewerten die Abgeordneten als kontraproduktiv - sie fordern eine europäische Lösung.

Bezüglich des Schutzes von Whistleblowern bleibt der Ausschuss recht vage. So rät man der Europäischen Kommission, bei zukünftigen Gesetzen zum Schutz von Whistleblowern auch den umfangreichen Themenkomplex der Geheimdienste zu berücksichtigen. An die einzelnen Mitgliedsstaaten richten die Abgeordneten den Appell, über den Schutz von Whistleblowern vor internationaler Strafverfolgung nachzudenken. Großbritannien wird für das Festsetzen des Journalisten David Miranda, die Beschlagnahme dessen Eigentums und den Druck auf die Tageszeitung Guardian kritisiert. Diese Vorfällen stellen möglicherweise schwere Verstöße gegen die Meinungs- und Pressefreiheit dar.

Der Ausschuß für Bürgerliche Freiheiten stimmte mit 33 zu 7 für diese Empfehlung, allerdings enthielten sich dabei auch 17 Abgeordnete. Am 12. März 2014 wird das Europäische Parlament in Straßburg über die Resolution abstimmen.
 
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Überwachung: Massenklage gegen US-Präsident Barack Obama

reported by doelf, Donnerstag der 13.02.2014, 12:44:45
Randal Howard Paul (kurz: Rand Paul), der Senator des US-Bundesstaates Kentucky, hat Barack Obama verklagt. Paul betrachtet die massenhafte und verdachtslose Erfassung und Speicherung von Telefonverbindungsdaten als gesetzwidrig. Nach eigener Aussage vertritt seine Sammelklage mehr als 380.000 Amerikaner.

Rand Paul wird von der konservativen Organisation "FreedomWorks" unterstützt, die seit 1984 "weniger Staat, niedrigere Steuern und mehr Freiheit" fordert. Auch der Republikaner Paul verfolgt diese Ziele, er steht der rechten Bewegung "Tea Party" nahe und ist mehrfach auf deren Veranstaltungen aufgetreten. Die Einschränkung von Bürgerrechten durch den Patriot Act kritisiert Paul schon seit Jahren. Bezüglich des Whistleblowers Edward Snowden verlangt Paul eine faire Verhandlung. Snowden verdiene aufgrund seines Geheimnisverrats zwar eine Strafe, doch da er illegale Machenschaften der Regierung aufgedeckt habe, sollte diese angemessen ausfallen. Dies schließe die Todesstrafe oder eine lebenslange Haft aus.

Trotz dieser Standpunkte ist Rand Paul ein erzkonservativer Politiker. Er propagiert das uneingeschränkte Recht auf Waffenbesitz und will Abtreibungen gesetzlich verbieten. Zugleich macht er sich für die Einbürgerung illegaler Einwanderer stark und will den Konsum weicher Drogen zu medizinischen Zwecken legalisieren. Paul lehnt die Rolle der USA als Weltpolizist ab und fordert die Zustimmung des Kongresses für jeden Militäreinsatz. Wie viele andere Gesinnungsgenossen aus dem Umfeld der "Tea Party" ignoriert auch Paul das Thema Außenpolitik weitgehend und fordert, dass sich die USA auf ihre eigenen Probleme konzentrieren soll. Rand Paul gilt aus möglicher Präsidentschaftskandidat der Republikaner.
 
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AVM: Updates für alle FRITZ!Boxen verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 12.02.2014, 18:04:49
AVM hat die Sicherheits-Updates für seine FRITZ!Boxen komplettiert: Seit heute sind fehlerbereinigte Firmware-Versionen für alle Router mit optionalem Fernzugriff verfügbar. Dies gilt sowohl für die in Deutschland angebotenen Modelle, als auch für die internationalen Varianten.

In den vergangenen Tagen wurden Router des Typs FRITZ!Box immer wieder für teure Anrufe bei Telefon-Mehrwertdiensten missbraucht. Zunächst zeigte sich AVM ratlos, wie die Angreifer an die Zugangsdaten der Geräte gelangen konnten, doch dann entdeckte der Hersteller eine kritische Sicherheitslücke. Seit dem Wochenende haben die Berliner reihenweise fehlerbereinigte Firmware-Updates veröffentlicht, nun sind alle betroffenen Modelle abgedeckt.

Der Angriff
Der Angriff erfolgt über den Port 443 und ist nur möglich, wenn der Fernzugriff des Routers aktiviert ist. Um die Einstellung des Fernzugriffs zu prüfen, meldet man sich bei seiner FRITZ!Box an und wählt unter "Internet" den Menüpunkt "Freigaben". Dann klickt man auf die Registerkarte "FRITZ!Box Dienste". Ist die Option "Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS" nicht aktiviert, muss man sich keine Sorgen machen. In den meisten Fällen wird der Fernzugriff für die Dienste MyFRITZ! und FRITZ!NAS genutzt. Diese Dienste ermöglichen den externen Zugriff auf angeschlossene Speichermedien, verschiedene Heimnetzanwendungen und auf die Telefonanlage der Router. Laut AVM konnten die Angreifer die auf dem Router gespeicherten Passwörter abgreifen. Mit diesen Zugangsdaten legten sie neue IP-Telefone an und führten über diese dann die kostenpflichtigen Telefonate.

Einbruch erkennen und Beweise sichern
Die IP-Telefone erkennt man an der Anschlussart "LAN/WLAN". Wer unbekannte IP-Telefone auf seinem Router entdeckt, sollte zunächst die Beweise sichern und Screenshots von seiner Konfiguration, von den IP-Telefonen sowie von möglicherweise vorhandenen Rufumleitungen auf internationale Telefonnummern erstellen. Im Anschluss löscht man die unbekannten IP-Telefone und Umleitungen, dann spielt man die neue Firmware auf. Da die Angreifer vollen Zugriff auf die Router hatten, ist es zwingend erforderlich, alle Passwörter zu ändern. Aufgrund der großen Funktionsvielfalt dieser Geräte, kommt da einiges zusammen - Benutzer, Push Mail, Telefonbuch, Online-Speicher, Google Play sowie MyFRITZ!. Da die Gefahr exorbitant hoher Telefonkosten besteht, sollte man unbedingt seinen Telefonanbieter kontaktieren und diesen über den möglichen Missbrauch informieren. Zudem ist es ratsam, bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt zu erstatten.

Die Aktualisierung der Firmware
Die Aktualisierung der Firmware wird mit Hilfe eines Assistenten über die Benutzeroberfläche des Routers vorgenommen. AVM bietet auf seiner Internetseite eine Anleitung an, welche die Update-Prozedur erklärt. Sie dauert - abhängig vom jeweiligen Router und der Geschwindigkeit der Internetverbindung - nur wenige Minuten.
Quelle: avm.de
 
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Microsoft: Support-Ende für 43 Software-Produkte

reported by doelf, Mittwoch der 12.02.2014, 15:31:59
Am 8. April 2014 wird Microsoft die Lebenserhaltung für Windows XP abschalten und endgültig den Support-Stecker ziehen. Dabei werden allerdings auch weitere Software-Produkte mit über die Planke geschickt, allen voran Office 2003 und der Exchange Server 2003.

Bürosoftware ist für Internetkriminelle ein ebenso beliebtes Angriffsziel wie Betriebssysteme, daher sollte man das Support-Ende für Office 2003 keinesfalls unterschätzen. Vista-Nutzer können versuchen, eine Lizenz von Office 2010 aufzutreiben. Die beiden aktuellen Versionen Office 2013 und Office 365 benötigen hingegen Windows 7 oder neuer. Mit LibreOffice und OpenOffice gibt es zudem zwei kostenlose Alternativen. Zusammen mit Office 2003 wird auch FrontPage 2003, die letzte Version dieses HTML-Editors, zu den Akten gelegt. Eigentlich ein Segen, zumal der Nachfolger Expression Web kostenlos zum Download angeboten wird.

Im Gegensatz zu Windows XP bekommt der Windows Server 2003 noch eine Gnadenfrist bis zum 14. Juli 2015. Doch mit dem Support-Ende für den Exchange Server 2003, den SharePoint Portal Server 2003 und Office 2003 werden auch die Einsatzmöglichkeiten für Windows Server 2003 spürbar eingeschränkt. Dass viele Firmen lange am Server 2003 festgehalten haben, liegt oftmals auch an der fehlenden 64-Bit-Unterstützung der Hardware. Dies bedeutet den Neukauf von Software und Hardware sowie umfangreiche Anpassungen bisheriger Unternehmensabläufe. Man darf sich nichts vormachen: Insbesondere kleinere Firmen, die zu lange mit der Erneuerung ihrer Infrastruktur gewartet haben, werden die kommenden Monate nicht überleben.

Hier eine Übersicht aller Microsoft-Produkte, deren Support am 8. April 2014 enden wird:
  • Access 2003
  • Content Management Server 2002 Enterprise Edition
  • Content Management Server 2002 Standard Edition
  • Excel 2003
  • Exchange Server 2003 Enterprise Edition
  • Exchange Server 2003 Standard Edition
  • FrontPage 2003
  • InfoPath 2003
  • InterConnect 2004 Standard Edition
  • Office 2003 Web Components
  • Office Basic Edition 2003
  • Office Professional Edition 2003
  • Office Professional Enterprise Edition 2003
  • Office Small Business Edition 2003
  • Office Standard Edition 2003
  • Office Student and Teacher Edition 2003
  • Office XP Web Components in Office 2003
  • OneNote 2003
  • Outlook 2003
  • PowerPoint 2003
  • Project Professional 2003
  • Project Server 2003
  • Project Standard 2003
  • Publisher 2003
  • Publisher 2003 with Digital Imaging
  • Service Pack 3 for Windows Fundamentals for Legacy PCs
  • SharePoint Portal Server 2003
  • Virtual PC 2004
  • Virtual PC 2004 Express
  • Visio Professional 2003
  • Visio Standard 2003
  • Windows Fundamentals for Legacy PCs
  • Windows Services for UNIX 3.5
  • Windows XP Home Edition
  • Windows XP Media Center Edition 2002
  • Windows XP Media Center Edition 2004
  • Windows XP Media Center Edition 2005
  • Windows XP Professional
  • Windows XP Professional for Embedded Systems
  • Windows XP Professional x64 Edition
  • Windows XP Tablet PC Edition
  • Windows XP Tablet PC Edition 2005
  • Word 2003
 
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LibreOffice 4.1.5 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 12.02.2014, 10:35:36
Die finale Fassung von LibreOffice 4.1.5 liegt zum Download bereit und sie entspricht Bit für Bit dem Release Candidate 3. Wer diesen bereits installiert hat, muss die Software also nicht erneut herunterladen. Während LibreOffice 4.2 neue Funktionen, Code-Verbesserungen und eine optimierte Benutzeroberfläche bietet, umfasst die Version 4.1.5 lediglich Fehlerbereinigungen.

Eigentlich sollte die finale Version von LibreOffice 4.1.5 bereits in der vergangenen Woche veröffentlicht werden, doch dann wurden auf der Zielgeraden fünf bedeutende Fehler entdeckt, welche einen dritten Veröffentlichungskandidaten erforderlich machten. Insbesondere bei der Bearbeitung großer Dokumente mit einer Vielzahl von Bildern hatte die Software erhebliche Probleme. Dazu gab es einen Datenverlust bei der Tabellenkalkulation Calc.

Download:
 
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Microsoft Security Bulletin Summary für Februar 2014

reported by doelf, Mittwoch der 12.02.2014, 10:15:58
Microsoft hat am gestrigen Abend sieben Sicherheits-Updates veröffentlicht, das sind zwei mehr als im Vorfeld angekündigt. Und die beiden zusätzlichen Patches haben es in sich, denn sie schließen kritische Schwachstellen, die sich zum Einschleusen von Schadcode eigenen.

Insgesamt hat Microsoft an diesem Patch-Day 32 sicherheitsrelevante Fehler behoben. Alleine 24 davon stecken im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11 und ein Großteil dieser Schwachstellen ist für die normalen Windows Versionen von kritischer Natur. Dies gilt auch für Windows RT und RT 8.1. Lediglich die Server-Varianten des Betriebssystems bilden eine Ausnahme, hier schwanken die Auswirkungen zwischen moderat und gefährlich. Das kumulative Sicherheitsupdate für Internet Explorer hatte Microsoft ebenso wenig angekündigt wie einen zweiten kritischen Patch, der einen Fehler im Skriptmodul VBScript beseitigt. Auch von diesem Problem sind alle Windows-Versionen betroffen, wobei für die Server-Varianten nur die Warnstufe "moderat" ausgerufen wurde.

Die beiden übrigen kritischen Updates hatten wir erwartet: Das eine behebt eine Speichermanipulation in Direct2D, welche sich über den Internet Explorer zum Einschleusen von Schadcode ausnutzen lässt. Dieser Fehler betrifft Windows 7, 8 und 8.1, Windows RT und RT 8.1 sowie die Server-Versionen Server 2008 R2, 2012 und 2012 R2. Die andere Schwachstelle steckt in Microsofts Forefront Protection 2010 für Exchange Server, hier dienen speziell gestaltete E-Mails als Einfallstor für Schadprogramme. Bleiben noch die drei als "wichtig" klassifizierten Patches: Der erste beseitigt drei Möglichkeiten zur Erhöhung von Berechtigungen aufgrund von Fehlern im .NET-Framework, der zweite kümmert sich um eine Offenlegung von Informationen in den XML Core Services und der dritte unterbindet DoS-Angriffe über eine große Anzahl speziell gestalteter IPv6-Pakete.

Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
  • Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (2909921)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Internet Explorer
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich und dreiundzwanzig vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die schwerwiegendsten Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt. Ein Angreifer, der die schwerwiegendste dieser Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie der aktuelle Benutzer. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit im Skriptmodul VBScript kann Remotecodeausführung ermöglichen (2928390)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit im Skriptmodul VBScript in Microsoft Windows. Wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Website besucht, kann diese Sicherheitsanfälligkeit Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer bestimmten Website zwingen. Er muss den Benutzer dazu verleiten, aktiv zu werden. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Direct2D kann Remotecodeausführung ermöglichen (2912390)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt, kann diese Sicherheitsanfälligkeit Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die speziell gestalteten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website eines Angreifers gelangen, oder eine Dateianlage zu öffnen, die per E-Mail gesendet wurde.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Forefront Protection für Exchange kann Remotecodeausführung ermöglichen (2927022)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Sicherheitssoftware
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Forefront. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn eine speziell gestaltete E-Mail gescannt wird.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in .NET Framework können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2916607)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Microsoft .NET Framework
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft .NET Framework. Die schwerwiegendste Sicherheitsanfälligkeit kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Website oder eine Website mit speziell gestalteten Webinhalten besucht. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch der schädlichen Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

  • Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft XML Core Services kann Offenlegung von Informationen ermöglichen (2916036)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services, die in Microsoft Windows enthalten sind. Die öffentliche gemeldete Sicherheitsanfälligkeit kann zur Offenlegung von Informationen führen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite unter Verwendung von Internet Explorer anzeigt. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die speziell gestalteten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website eines Angreifers gelangen, oder eine Dateianlage zu öffnen, die per E-Mail gesendet wurde.

  • Sicherheitsanfälligkeit in IPv6 kann zu einem Denial-of-Service-Angriff führen (2904659)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Denial-of-Service ermöglichen, wenn ein Angreifer eine große Anzahl speziell gestalteter IPv6-Pakete an ein betroffenes System sendet. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss das System eines Angreifers zu demselben Subnetz gehören wie das Zielsystem.
 
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Internationaler Protesttag gegen die Massenüberwachung

reported by doelf, Dienstag der 11.02.2014, 15:33:27
Was die Geheimdienste angeblicher Rechtsstaaten so alles treiben, hat mit Recht und Gesetz rein gar nichts mehr zu tun. Das mussten wir in den vergangenen Monaten immer wieder erfahren und daher gibt es heute einen internationalen Protesttag gegen die Massenüberwachung.

Es ist dem Whistleblower Edward Snowden zu verdanken, dass wir nun die Wahrheit über das Ausmaß der anlasslosen Überwachung kennen:
  • Fakt ist, dass die Geheimdienste rechtsstaatliche Prinzipien umkehren und de facto von einer Schuldvermutung ausgehen.
  • Fakt ist, dass die Geheimdienste das Internet und andere Kommunikationswege großflächig überwachen.
  • Fakt ist, dass die Geheimdienste dabei massenhaft Daten unbescholtener Menschen sammeln.
  • Fakt ist, dass die so gewonnenen Daten über sehr lange Zeiträume gespeichert werden.
  • Fakt ist, dass die Geheimdienste gegen geltendes nationales und internationales Recht verstoßen.
  • Fakt ist aber auch, dass die verantwortlichen Regierungen diese Gesetzesbrecher decken.
Statt endlich aufzuräumen und die undemokratischen Parallelstrukturen aufzubrechen, verstecken sich die politisch Verantwortlichen unter den alt bekannten Deckmäntelchen namens Anti-Terror-Kampf und Geheimhaltung. Ein Wille zur Veränderung ist nicht zu erkennen und so regiert auch weiterhin die Willkür. Kontrolle und Transparenz sind nicht erwünscht, auch wenn US-Präsident Barack Obama minimale Veränderungen angekündigt hat.

Wer sich außerhalb von Recht und Gesetz stellt, wird gemeinhin als Krimineller oder Terrorist bezeichnet. Welche Klassifizierung dabei zutrifft, hängt dabei alleine von der Motivation ab. Die Motivation der Geheimdienste pendelt zwischen Staatsdienst, Allmachtsfantasien und Wirtschaftskriminalität, was eine Zuordnung erschwert. Unrecht bleibt indes Unrecht, selbst wenn es aus Steuermitteln finanziert wird.

Wenn Menschen nichts zu verbergen hätten, gäbe es keine Klotüren!

Ja, dieser Spruch wirkt zunächst etwas platt, doch er bringt die Sache ziemlich genau auf den Punkt. Selbst wenn man eigentlich nichts zu verbergen hat und gegen keine Gesetze verstößt, will man nicht immer von wildfremden Menschen beobachtet werden. Und daher sollte man am heutigen Tag zumindest seinen Protest zum Ausdruck bringen...
 
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Doch noch ein Smartphone mit Android von Nokia

reported by doelf, Dienstag der 11.02.2014, 12:50:14
Mitten in die Übernahme durch Microsoft platzt Nokias Gerätesparte mit einem Smartphone auf Basis von Android. Laut Watt Street Journal soll das Gerät am 24. Februar 2014 anlässlich des "Mobile World Congress" in Barcelona der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Nokia hatte das Android-Smartphone schon seit längerer Zeit in der Entwicklung, doch es erschien höchst unwahrscheinlich, dass Microsoft ein solches Gerät tolerieren würde. Im Kampf um Marktanteile im Einstiegssegment bleibt den Redmondern nun offenbar keine andere Wahl. Windows Phone 8 stellt zu hohe Anforderungen an die Hardware, Symbian ist tot und begraben und Firefox OS fehlt es außerhalb Südamerikas noch an Marktakzeptanz. Android ist mit Abstand das dominierende Betriebssystem für preiswerte Smartphones und somit Nokias einzige Möglichkeit, um in kurzer Zeit größere Marktanteile hinzugewinnen zu können.
 
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"Diablo III: Reaper of Souls" verspricht mehr Spaß

reported by doelf, Dienstag der 11.02.2014, 11:53:49
Bei HotHardware hat man sich "Diablo III: Reaper of Souls" intensiv angesehen und bescheinigt der Erweiterung, das Spiel besser und schneller zu machen. Der wichtigste Punkt dürfte allerdings sein, dass "Reaper of Souls" dem Tester spürbar mehr Spaß bereitete.


Die Erweiterung "Reaper of Souls" soll am 25. März 2014 veröffentlicht werden, sie befindet sich derzeit im Beta-Test. Die Eindrücke von HotHardware beziehen sich daher auch nicht auf das Endprodukt, sondern auf die aktuelle Beta-Version. "Reaper of Souls" bringt einen fünften Akt, neue Aufgaben, neue Zauber und neue Fähigkeiten. Zudem wird es eine neue Charakterklasse, den Kreuzritter, geben. Doch Blizzard nutzt die Erweiterung auch, um die größten Schwächen von "Diablo III" auszumerzen.

"Diablo III" krankt im Wesentlichen an drei Punkten: Man kann im Auktionshaus für echtes Geld bessere Ausrüstungsgegenstände erwerben, wodurch vielen Spielern der Spaß am Suchen verloren geht. Beim Ausbau des eigenen Charakters genügt es, sich auf wenige Eigenschaften zu beschränken, worunter die strategische Komponente leidet. Und nachdem man Diablo in den Hintern getreten hat, ist man im Prinzip arbeitslos. Dazu kommt, dass die meisten Spieler nach zwölf Jahren Entwicklungszeit einfach mehr erwartet hatten.

Blizzard hat diese Schwachstellen erkannt und bei "Reaper of Souls" weitgehend eliminiert: Es gibt kein Auktionshaus mehr und im Gegenzug wurde die Chance, bessere Gegenstände zu finden, erhöht. Dies gilt insbesondere für Sets und legendäre Objekte, wobei legendäre Gegenstände auch neue Eigenschaften erhalten haben. Zudem findet man primär Ausrüstung, die zum eigenen Charakter passt. Nach Beendigung des fünften Aktes, der eigentlichen Hauptattraktion von "Reaper of Souls", kann man den neuen "Adventure Mode" spielen. Dieser eröffnet dem Spieler die Chance auf einen schnellen Erfahrungsgewinn und erstklassige Beute.

Weitere Details und Vorbestellung bei Amazon.de:
 
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Firefox 28.0 Beta 2 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 11.02.2014, 11:06:06
Die zweite Beta-Version des Firefox 28.0 liegt zum Download bereit. Der finale Firefox 28.0 soll am 18. März 2014 veröffentlicht werden und dann auch die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1 enthalten.

Diese hatten Mozillas Entwickler eigentlich schon in den Firefox 27.0 eingebaut, dann aber aufgrund von Problemen wieder deaktiviert. Doch auch im Zusammenhang mit der Version 28.0 sprechen die Entwickler lediglich von einer "Preview". Von der Kacheloptik abgesehen unterstützt die aktuelle Beta-Version VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf neuerdings auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download:
 
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AVM bestätigt Sicherheitslücke bei FRITZ!Boxen - Weitere Updates verfügbar

reported by doelf, Montag der 10.02.2014, 18:54:05
3. UPDATE: Die Liste der verfügbaren Updates wurde abermals erweitert! In den vergangenen Tagen wurden Router des Typs FRITZ!Box immer wieder für teure Anrufe bei Telefon-Mehrwertdiensten missbraucht. Nun hat AVM, der Hersteller dieser Geräte, eine Sicherheitslücke entdeckt, welche den Angreifern als Einfallstor diente. Erste Firmware-Updates sind bereits verfügbar.

Der Angriff
Der Angriff erfolgt über den Port 443 und ist nur möglich, wenn der Fernzugriff des Routers aktiviert ist. In den meisten Fällen wird der Fernzugriff für die Dienste MyFRITZ! und FRITZ!NAS genutzt. Diese Dienste ermöglichen den externen Zugriff auf angeschlossene Speichermedien, verschiedene Heimnetzanwendungen und auf die Telefonanlage der Router. Laut AVM konnten die Angreifer die auf dem Router gespeicherten Passwörter abgreifen. Weitere Details nennt der Hersteller verständlicherweise noch nicht, schließlich sind zahlreiche Router auch weiterhin verwundbar.

Firmware-Updates
Für die folgenden Modelle gibt es bereits ein Update:
  • FRITZ!Box 7490 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7490 (international)
  • FRITZ!Box 7390 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7390 (international)
  • FRITZ!Box 7362 SL (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7360 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7360 (international)
  • FRITZ!Box 7360 SL (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7340 (international)
  • FRITZ!Box 7330 SL (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7330 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7330 (international)
  • FRITZ!Box 7320 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7312 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7272 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7272 (international)
  • FRITZ!Box 7270 v2/v3 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7270 v2/v3 (international)
  • FRITZ!Box 7240 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 7170 (Deutschland) - neu: 10.02.2014
  • FRITZ!Box 6842 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 6840 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 6810 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 3390 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 3390 (international)
  • FRITZ!Box 3370 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 3370 (international)
  • FRITZ!Box 3272 (Deutschland)
  • FRITZ!Box 3272 (international)
  • FRITZ!Box 3270 (international)
Eine Anleitung erklärt das Einspielen der neuen Firmware-Versionen. Weitere Updates sollen noch an diesem Wochenende folgen!

Fernzugriff deaktivieren
Im Falle von FRITZ!Boxen, für die noch keine fehlerbereinigte Firmware verfügbar ist, rät AVM zur Deaktivierung des Fernzugriffs. Hierzu ruft man die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box in einem Webbrowser auf und wählt unter "Internet" den Menüpunkt "Freigaben". Dann klickt man auf die Registerkarte "FRITZ!Box Dienste". Ist die Option "Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS" nicht aktiviert, muss man sich keine Sorgen machen. Ansonsten entfernt man einfach das Häkchen
Quelle: avm.de
 
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Debian 7.4 ("Wheezy") behebt etliche Schwachstellen

reported by doelf, Montag der 10.02.2014, 17:48:05
Die beliebte Linux-Distribution Debian liegt in der neuen Version 7.4 zum Download bereit. Es handelt sich dabei um eine reine Bug-Fix-Version, welche mehrere Sicherheitslücken schließt sowie "einige ernste Probleme" behebt.

Insgesamt wurden 37 Pakete aktualisiert und ebenso viele Sicherheitslücken gestopft. Die Schwachstellen reichen von Dienstblockaden über Cross-site Scripting bis hin zu Codeausführungen. Das Paket "iceape" ist nicht mehr enthalten, da dessen Sicherheitsunterstützung eingestellt wurde.

Download: Debian 7.4 ("Wheezy")
 
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Leserwahl: Stimmenauszählung beim ADAC war reine Phantasie

reported by doelf, Montag der 10.02.2014, 17:23:48
Der ADAC hat das erste Untersuchungsergebnis der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte veröffentlicht. Dieses kommt zu dem Schluss, dass bei der Leserwahl "Lieblingsauto 2014" weder die Zahl der abgegebenen Stimmen noch die Reihenfolge der Gewinner stimmt.

Nach Erkenntnis der Wirtschaftsprüfer hatte Michael Ramstetter, der ehemalige Kommunikationschef des Automobilclubs, die Zahl der abgegebenen Stimmen willkürlich um weitere Ziffern ergänzt, um eine höhere Teilnehmerzahl vorzugaukeln und die Reihenfolge der Siegerfahrzeuge zu verändern. Dadurch rückte er beispielsweise BMWs 5er auf den fünften Platz vor. Mit dieser Maßnahme wollte Ramstetter offenbar sicherstellen, dass alle großen deutschen Hersteller unter den Top 5 vertreten sind.

Hätte der ADAC von Anfang an richtig gezählt, wäre dieser Eingriff aber gar nicht notwendig gewesen. Zu den "vorsätzlichen Veränderungen" gesellt sich nämlich auch eine "technisch fehlerhafte Verarbeitung der Daten". Eigentlich hätte BMWs 3er den zweiten Platz gemacht, doch ein Großteil der für dieses Fahrzeug abgegebenen Stimmen wurde im Zuge der Auszählung vergessen. Und so gibt es am Ende nur eine Übereinstimmung zwischen den beiden Listen: Der Golf gewinnt.

Die berichtigte Auswertung von Deloitte:
  1. VW Golf (3.271 Stimmen)
  2. BMW 3er (1.703 Stimmen)
  3. Audi A3 (1.664 Stimmen)
  4. Mercedes A-Klasse (1.320 Stimmen)
  5. Skoda Octavia (1.184 Stimmen)
Das zuvor vom ADAC veröffentlichte Ergebnis:
  1. VW Golf (34.299 Stimmen)
  2. Audi A3 (27.765 Stimmen)
  3. Mercedes A-Klasse (24.418 Stimmen)
  4. Skoda Octavia (22.237 Stimmen)
  5. BMW 5er (17.235 Stimmen)
Des Weiteren berichtet Deloitte, dass bei den Leserwahlen der vorausgegangenen Jahre ähnlich verfahren wurde. Details über die Ergebnisse der Jahre 2005 bis 2013 werden die Wirtschaftsprüfer in den kommenden Wochen nachreichen. Der ADAC-Präsident Peter Meyer hatte bereits heute Vormittag seinen Rücktritt erklärt.
Quelle: www.adac.de
 
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Windows-Alternative ReactOS 0.3.16 veröffentlicht

reported by doelf, Montag der 10.02.2014, 15:06:17
Bei ReactOS handelt es sich um ein quelloffenes Betriebssystem, welches nicht nur optisch an Windows erinnert, sondern das auch für Windows geschriebene Software ausführen kann. Die neue Version 0.3.16 ist das erste Update seit achteinhalb Monaten.

Wer vor einigen Jahren darauf gehofft hatte, dass zum Support-Ende von Windows XP ein stabiles ReactOS bereitstehen würde, hat sich leider geirrt. Das im Jahr 1996 unter dem Namen "FreeWin95" gegründete Projekt kann zwar viele Fortschritte aufweisen, doch das Betriebssystem befindet sich weiterhin in einer frühen Alpha-Phase seiner Entwicklung. Und so ist auch ReactOS 0.3.16 leider noch nicht für den Alltagseinsatz geeignet. Die Entwickler von ReactOS sammeln derzeit auf Kickstarter Geld zur Finanzierung des kommerziellen Betriebssystems "Thorium Core Cloud Desktop". Dabei handelt es sich um einen leichtgewichtigen Windows-Ersatz mit Cloud-Funktionen, der auf ReactOS basiert und die Entwicklung des kostenlosen Betriebssystems vorantreiben soll.

Die Entwickler von ReactOS mussten viel Zeit darauf verwenden, die anfänglich schnellen Fortschritte in eine stabile und strukturierte Form zu bringen. Zu diesem Zweck wurden viele Bestandteile des Betriebssystems komplett neu entwickelt, beispielsweise das Client/Server Runtime Subsystem (CSRSS). Dieses ist nun fertiggestellt und die ersten Schritte bei der Neuentwicklung des shell32 haben begonnen. Damit sich nicht alle Neuerungen nur unter der Haube abspielen, wurden austauschbare Themes integriert. Zudem gibt es einen neuen Treiber für den LAN-Controller Realtek RTL8139. Dieser Treiber wird für neuere Versionen von QEMU benötigt.

Download: ReactOS 0.3.16 - 75,4 MByte
Quelle: reactos.org
 
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Der ADAC-Präsident ist zurückgetreten

reported by doelf, Montag der 10.02.2014, 13:44:58
Peter Meyer, der Präsident des angeschlagenen Automobilclubs ADAC, hat sein Amt niedergelegt. Am heutigen Montag wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte zudem ihre Ergebnisse zum Ausmaß der Manipulationen rund um den ADAC-Preis "Gelber Engel" bekanntgeben.

Nach eigenen Angaben will Meyer nicht länger alleine für Fehler und Manipulationen von hauptamtlichen Führungskräften verantwortlich gemacht werden. Laut Satzung des ADAC sind diese Führungskräfte zwar im vollen Umfang für ihre Aufgabengebiete verantwortlich, dennoch hatten sich Mitglieder und Medien nicht ziellos auf Meyer eingeschossen. Als Präsident repräsentierte er nicht nur Deutschlands größten Automobilclub, sondern muss auch dessen Funktion und Glaubwürdigkeit sicherstellen. Und daran hatte es zuletzt berechtigte Zweifel gegeben.

In den vergangenen Wochen untersuchte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte die vom ADAC initiierte Leserwahl "Lieblingsauto 2014", deren Gewinner die Trophäe "Gelber Engel" erhielt. Im Januar 2014 musste der Verein einräumen, dass sein Kommunikationschef Michael Ramstetter die Zahl der Teilnehmer massiv nach oben "korrigiert" hatte. Mittlerweile wird auch die Reihenfolge der gewählten Fahrzeuge angezweifelt. Ramstetter hatte sein Amt bereits im Januar niedergelegt und der ADAC hatte umfassende Untersuchung angekündigt, deren erste Ergebnisse am heutigen Montag erwartet werden.

Die Wirtschaftsprüfer nehmen auch die Leserwahlen der Jahre 2005 bis 2013 unter die Lupe. Somit darf man auch in den kommenden Wochen mit spannenden Ergebnissen und möglicherweise auch mit weiteren Rücktritten rechnen.
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 09.02.2014, 22:37:11
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in der vergangenen Woche 31 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Diesmal haben unsere Kollegen mit den Modellen Asus Zenbook, Sonys VAIO Tap 11 und Toshiba Portégé Z30 gleich drei schlanke und leichte Notebooks getestet.

allround-pc.com:
  • Asus Zenbook: Ultrabooks dominieren derzeit unsere Notebook-Kategorie – fast alle zuletzt getesteten Modelle sind Ultrabooks. Asus betitelt seine Geräte mit der Bezeichnung Zenbook. Neben guter Hardwareausstattung sollen die Produkte durch ihr Design die Zen-Philosophie wiederspiegeln. In unserem Test haben wir ermittelt, ob das Zenbook eine Chance gegen die Konkurrenz hat und sich ein Kauf lohnt...
  • Lautsprecher Teufel Concept E
  • Lian Li PC-V358 Mini-Würfel
hardwareluxx.de:ocaholic.ch:pc-max.de:
  • Asus RT-AC68U AC1900 WLAN-Router im Test: Asus bietet mit dem RT-AC68U AC1900 nach eigenen Angaben den weltweit schnellsten Router an, der den modernen 802.11ac-WLAN-Standard und eine umfangreiche Feature-Vielfalt bereitstellt. Ein Dual-Core-Prozessor und aktuelle Broadcom-Technologie sollen eben diese hohe Performance ermöglichen. Viele Schnittstellen und zahlreiche Software-Funktionen stehen ebenfalls auf der Spezifikationenliste. Ob Asus mit dem neuen Top-Router die Versprechungen halten kann und auf welche Besonderheiten der potenzielle Käufer hoffen kann, erfahrt ihr in diesem Test...
  • Roccat Power-Grid Software im Detail
  • Corsair Hydro Series H105 Kompakt-Wakü im Test
planet3dnow.de:
  • CPU-Kühler: Thermalright AXP-100 & AXP-200 Muscle: Der normale Thermalright AXP-100 war vor etwa einem Jahr einer der ersten Kühler, den wir im Test hatten. HTPC-tauglich sollten die getesteten Modelle sein. Nach einiger Zeit schob Thermalright den AXP-200 nach. Die Modelle haben aber einen Punkt gemeinsam: Billig ist keiner von beiden. Trotz der gebotenen Leistung sind die Kühler somit nicht unbedingt für die breite Masse interessant. Mit den neuen Muscle-Modellen könnte sich das ändern...
technic3d.com:tobitech.de:
  • Duke GA-MC Westerngitarre: Hinter dem in Bayern ansässigen Unternehmen Lacorda, das seit wenigen Jahren Gitarren mit dem Namen Duke vertreibt, steckt eigentlich Armin Hanika, der mit seinem Partner Harti Pilsner dieses Label gegründet hat. Duke Gitarren werden ausschließlich in China gebaut, was bei dem ein oder anderen erstmal für Verwunderung sorgen wird. Verheimlicht wird dabei nichts. In der Gitarre ziert eine Plakette mit dem Modelnamen auch den Zusatz "Hergestellt in China - Kontrolliert und optimiert in Deutschland"...
  • Cat Firefly 7,9" Android Tablet
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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Vogel verscheucht: "Flappy Bird" ist Geschichte

reported by doelf, Sonntag der 09.02.2014, 19:26:40
Mit seinem Gratis-Spiel "Flappy Bird" hatte der vietnamesische Entwickler Dong Nguyen einen ganz großen Hit gelandet - und das war offenbar zu viel für ihn. Gestern kündigte er an, das Spiel zurückzuziehen. Aus Google Play ist es bereits verschwunden, bei Apple wird man allerdings noch fündig.

Das Ende für "Flappy Bird" kündigte Dong Nguyen gestern über Twitter an. "Ich halte das nicht mehr aus", erklärte der Vietnamese seinen Entschluss. Wenig später ergänzte der Entwickler, dass es keine rechtlichen Probleme mit dem Spiel gibt. Dann fügte er noch hinzu, dass er "Flappy Bird" nicht verkaufen will. Man sollte bitte darauf verzichten, ihm entsprechende Angebote zu unterbreiten. In seiner letzten Mitteilung schreibt Dong Nguyen, dass er in Zukunft weiterhin Spiele programmieren will.
Quelle: twitter.com
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen kaum

reported by doelf, Samstag der 08.02.2014, 17:35:51
Auch in der ersten Woche nach dem chinesischen Neujahrsfest sind die Kurse für DRAM-Chips an der Speicherbörse Taiwans kaum gefallen. Lediglich bei den 2Gb-Chips gab es mit einem Rückgang um gut zwei Prozent eine geringfügige Entspannung.

Das Motto der meisten Käufer lautete weiterhin: Erst einmal abwarten. Denn das Grundproblem, die Lieferengpässe nach einem Feuer, dass sich Anfang September 2013 beim weltweit zweitgrößten DRAM-Hersteller SK Hynix ereignet hatte, bleibt weiter ungelöst und wird uns noch ein paar Wochen beschäftigen.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag letzter Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,169 US-Dollar (-0,12%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 4,053 US-Dollar (+0,00%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,576 US-Dollar (-2,05%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,840 US-Dollar (-2,17%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,973 US-Dollar (-0,55%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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LibreOffice 4.1.5 RC 3 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 08.02.2014, 17:21:46
Eigentlich soll die finale Version von LibreOffice 4.1.5 noch in dieser Woche veröffentlicht werden, doch das könnte nun recht knapp werden. Die Entwickler haben nämlich noch einen dritten Veröffentlichungskandidaten eingeschoben.

Welche Änderungen dieser umfasst, wurde bisher noch nicht dokumentiert. Während LibreOffice 4.2 eine Vielzahl neuer Funktionen, Code-Verbesserungen und Optimierungen der Benutzeroberfläche bietet, umfasst die Version 4.1.5 lediglich Fehlerbereinigungen. Dafür verspricht die ausgereifte Entwicklungsschiene 4.1 eine höhere Stabilität.

Download:
 
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Wine 1.7.12 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 08.02.2014, 17:19:33
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit gestern ist die Entwicklungsversion 1.7.12 erhältlich, welche einige Schnittstellen des Window Media Players unterstützt.

Download: Wine 1.7.12

Für die Entwicklungsversion 1.7.12 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Anfängliche Unterstützung der Window Media Player Schnittstellen.
  • Verbessere Task Scheduler Unterstützung.
  • Verschiedene C++ Laufzeit Fehlerbehebungen.
  • Mehr Dlls mit hässlichen Namen für Windows 8 API Unterstützung.
  • Verschiedene Fehlerbehebungen.
 
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Firefox 29.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Freitag der 07.02.2014, 15:54:53
Für alle, denen stabil viel zu spießig und beta viel zu ausgereift ist, haben wir den Firefox 29.0 in der Version Aurora 2 in unseren Download-Bereich bereitgestellt. Und der ist so frisch, dass es nicht einmal Versionshinweise gibt.

Download:
 
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SeaMonkey 2.24 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 07.02.2014, 15:39:15
Nach Firefox 27.0 und Thunderbird 24.3.0 liegt nun auch eine neue Version der Web-Suite SeaMonkey zum Download bereit. Der SeaMonkey 2.24 schließt elf Sicherheitslücken, von denen jeweils vier als kritische bzw. hohe Gefahr eingestuft wurden. Die übrigen drei Schwachstellen sind von mittlerer Schwere.

Die übrigen Änderungen halten sich in Grenzen: Die Einstellungen für DoNotTrack und "Prompt on Sanitize" werden jetzt beim Synchronisieren berücksichtigt. Das Drop-Down-Menü zur automatischen Vervollständigung zeigt nun auch die Favicons der vorgeschlagenen Webseiten an und die "Atom Threading Extensions" (RFC 4685) werden unterstützt. Beim Lesen von E-Mails wird der Name des Kontos in der Statusleiste angezeigt und IMAP-Warnmeldungen enthalten jetzt den Server zum zugehörigen E-Mail-Konto.

Download:
 
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"Assassin's Creed - Schrei nach Freiheit" auch als eigenständiges Spiel

reported by doelf, Freitag der 07.02.2014, 13:50:42
"Assassin's Creed - Schrei nach Freiheit" wurde im Dezember 2013 als Erweiterung für "Assassin's Creed IV - Black Flag" veröffentlicht. Nun hat Ubisoft eine eigenständig lauffähige Version dieses Spiels für die kommende Woche angekündigt.


Am 18. Februar 2014 wird "Schrei nach Freiheit (Standalone)" zunächst für die PlayStations der dritten und vierten Generation erscheinen, eine Woche später soll die PC-Fassung folgen. Eine Umsetzung für die Xbox ist offenbar nicht geplant. In "Schrei nach Freiheit" schlüpft der Spieler in die Rolle von Adéwalé, einem ehemaligen Mannschaftsmitglied des berüchtigten Edward Kenway. Als Schiffbrüchiger gelangt Adéwalé nach Haiti, wo er sich an der Befreiung der dortigen Sklaven beteiligt.
 
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HD+: Neue Sender, höhere Preise, Abo-Option und Vorspulen

reported by doelf, Freitag der 07.02.2014, 13:11:22
Die HD PLUS GmbH hat für das laufende Jahr einige Änderungen angekündigt. So soll der Preis für die zwölfmonatige Nutzung von HD+ um zehn Euro steigen. Zum bisherigen Predpaid-Modell gesellt sich eine Abo-Variante und im April werden drei neue Sender aufgeschaltet. Und auch zum leidigen Thema Vorspulen gibt es Neuigkeiten.

Wer die deutschen Privatsender in HD-Qualität sehen möchte, muss dafür eine Karte von HD+ erwerben. Die Karte hat eine Laufzeit von zwölf Monaten und kostet bisher 55 Euro, doch dieser Preis wird am 6. Mai 2014 auf 65 Euro steigen. Auch die Verlängerung um zwölf Monate wird teurer. Sie kostet derzeit 50 Euro, zukünftig werden 60 Euro berechnet - eine Steigerung um stolze zwanzig Prozent. Neben der aktuellen Prepaid-Karte wird die HD PLUS GmbH auch ein Abonnement für 5 Euro pro Monat anbieten. Dessen Mindestvertragslaufzeit beläuft sich auf zwölf Monate und die Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen zum Ablauf der Jahresnutzung.

Die Preiserhöhung begründet die HD PLUS GmbH mit dem gewachsenen Programmangebot. Seit dem 17. Januar 2014 ist der "Disney Channel HD" enthalten und am 16. April 2014 werden mit "RTL NITRO HD", "n-tv HD" und "ProSieben MAXX HD" drei weitere Sender folgen. Aktuell umfasst die Plattform 16 Fernsehstationen. Allerdings ist auch die Zahl der Zuschauer, die HD+ nutzen, deutlich gestiegen. Zum 31. Dezember 2013 zählte die HD PLUS GmbH mehr als 1,4 Millionen zahlende Kunden, verglichen mit dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um 49 Prozent. Dazu kamen knapp 1,3 Millionen Zuschauer, die ihre HD+ Karte zusammen mit einem neuen Gerät erhalten hatten.

Eine gute Nachricht kommt von der ProSiebenSat.1 Media AG. Dieser Anbieter geht auf seine Zuschauer zu und verzichtet zukünftig auf darauf, das Vorspulen bei HD+ Aufzeichnungen zu unterbinden. Diese Neuerung tritt am 16. April 2014 in Kraft und gilt für die Sender "SAT.1 HD", "ProSieben HD", "kabel eins HD", "sixx HD" und "ProSieben MAXX HD".
 
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"Finde mein iPhone" lässt sich ohne Passwort deaktivieren

reported by doelf, Freitag der 07.02.2014, 10:54:27
Die Funktion "Finde mein iPhone" dient zum Aufspüren verlorener oder gestohlener iPhones und iPads. Doch in der aktuellen Version 7.0.4 von iOS ist es möglich, den Dienst ganz ohne Eingabe des Passworts zu deaktivieren. Und auch das iCloud-Konto lässt sich löschen.


Wenn man die Option "Finde mein iPhone" deaktivieren oder das iCloud-Konto löschen will, fragt iOS normalerweise nach dem Passwort. Wie Bradley Williams im obigen Video demonstriert, gibt es allerdings eine Fehlerkette, mit der sich diese Abfrage vermeiden lässt: Zunächst öffnet man die Einstellungen für die iCloud und löscht beim Benutzerkonto die verborgenen Zeichen im Feld "Passwort". Dann tippt man eine beliebige Zeichenfolge ein und bestätigt diese. Die iCloud meckert daraufhin über das falsche Passwort. Nun verlässt man die Einstellungen für das Benutzerkonto, ruft sie im Anschluss aber sofort wieder auf. Nun löscht man die Zeichenkette "iCloud" und lässt das Feld "Beschreibung" leer. Diesmal gibt es keine Fehlermeldung und der Dienst "Finde mein iPhone" ist deaktiviert.

Nun lässt sich auch das iCloud-Konto ohne weitere Nachfrage löschen. Legt man ein neues iCloud-Konto an, ist dieses regulär mit dem iPhone verknüpft. Der neue Account kann das Gerät finden und hat dann auch vollen Zugriff auf den App-Store.
Quelle: youtu.be
 
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Steve Wozniak rät Apple zu Android

reported by doelf, Freitag der 07.02.2014, 09:42:58
In einem Interview mit WIRED vertrat Apple-Mitbegründer Steve Wozniak die überraschende Ansicht, dass Apple neben iOS auch Android in sein Sortiment aufnehmen sollte. Android als zweites Standbein könnte Apple einen breiteren Markt eröffnen.

Zunächst klingt Wozniaks Idee absurd, doch objektiv betrachtet wächst der Android-Markt seit Monaten deutlich schneller als der iOS-Markt. Zudem ist Apple mit dem nicht ganz so teuren iPhone 5C auf ganzer Linie gescheitert. Alte Technik in eine bunte Kunststoffhülle zu stecken, brachte dem Unternehmen kaum neuen Kunden. Das teurere iPhone 5S verkauft sich hingegen prächtig, Steve Wozniak hat sich gleich drei dieser Geräte gekauft. Das beliebte Apple-Design in Kombination mit der potenten Hardware des iPhone 5S und Android als Betriebssystem könnte also durchaus Sinn machen.

Einen Innovationsmangel will Wozniak bei seiner ehemaligen Firma nicht erkennen. Viele Marktbeobachter hatten für das vergangene Jahr eine Smart-Watch oder ein Smart-TV von Apple erwartet, doch diese Produkte lassen weiterhin auf sich warten. Wozniak folgert daraus, dass der richtige Zeitpunkt für eine Markteinführung noch nicht gekommen sei. Und wirklich neue Ideen würden sowieso unbemerkt hinter verschlossenen Türen entstehen. In Bezug auf die Mitbewerber des iPhones ergänzte er, man dürfe einen Haufen überflüssiger Funktionen nicht mit echten Innovationen verwechseln.

Steve Wozniak hatte die Firma Apple Computer am 1. April 1976 zusammen mit Steve Jobs und Ronald Wayne gegründet. Im Jahr 1987 verließ Wozniak das Unternehmen.
Quelle: www.wired.com
 
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Apple stützt eigenen Aktienkurs

reported by doelf, Freitag der 07.02.2014, 09:13:40
Dass Apples Aktie nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen Ende Januar 2014 unter die Marke von 500 US-Dollar rutschte, sorgte in Cupertino für Hektik: Das Unternehmen nahm 14 Milliarden US-Dollar aus seiner Portokasse, um seinen Aktienkurs zu stützen.

Diese Stützkäufe, welche sich auf einen Zeitraum von knapp zwei Wochen verteilen, bestätigte Tim Cook gegenüber "The Wall Street Journal". Dabei wurden Wertpapiere im Wert von 2 Milliarden US-Dollar im normalen Börsenhandel erworben, während die übrigen 12 Milliarden US-Dollar aus einem vorgezogenen Rückkaufprogramm stammen. Am gestrigen Donnerstag ging Apples Wertpapier mit einem Schlusskurs von 512,51 US-Dollar aus dem Handelstag. Betrachtet man die letzten zwölf Monate, hat Apple insgesamt 40 Milliarden US-Dollar für den Rückkauf eigener Aktien aufgewendet. Cook bewertet dies als Beweis dafür, dass Apple an seine eigene Zukunft glaubt.

Apple hatte im April 2013 einen Aktienrückkauf mit einem Gesamtvolumen von 60 Milliarden US-Dollar angekündigt. Dessen Volumen ist bereits zum Großteil ausgeschöpft, obwohl diese Maßnahme noch bis Ende 2015 laufen soll. Dies wiederum dürfte Wind in den Segeln von Carl Icahn sein, der Apple schon seit längerer Zeit zu einer deutlichen Ausweitung des Rückkaufs drängt. Apple lehnt diesen Vorschlag ab, doch das letzte Wort werden die Anleger auf der jährliche Aktionärsversammlung am 28. Februar 2014 haben.
 
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Microsoft kündigt fünf Sicherheits-Updates an

reported by doelf, Donnerstag der 06.02.2014, 19:29:09
Nach einem lauen Januar bringt der Patch-Day am kommenden Dienstag, den 11. Februar 2014, wieder etwas mehr Würze. Zwei der fünf angekündigten Sicherheits-Updates werden kritische Schwachstellen schließen, die drei übrigen Patches stuft Microsoft als wichtig ein.

Die kritischen Fehler stecken in Windows 7, 8 und 8.1 sowie in den dazugehörigen Server-Versionen Server 2008 R2, 2012 und 2012 R2. Auch die beiden RT-Varianten für ARM-basierende Tablets sind betroffen. Der zweite als kritisch eingestufte Patch kümmert sich um Microsofts Forefront Protection 2010 für Exchange Server. Laut Ankündigung eignen sich die kritischen Schwachstellen zum Einschleusen von Schadcode.

Dazu kommen eine Rechteausweitung sowie eine Preisgabe von Informationen, die sich beide ausnahmslos in allen Windows-Varianten finden. Microsoft stuft diese Fehler als hohe Gefahr ein, lediglich für die Server-Varianten wurde das Informationsleck als geringe Bedrohung bewertet. Bleibt noch ein möglicher DoS-Angriff auf Windows 8 und 8.1, RT und RT 8.1 sowie Server 2012 und 2012 R2, von dem wieder ein hohes Risiko ausgeht.
 
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Sony verkauft PC-Sparte und gliedert Fernseher aus

reported by doelf, Donnerstag der 06.02.2014, 18:15:02
Sony hat sich im dritten Quartal des fiskalischen Jahres 2013 zurück in die Gewinnzone gekämpft, doch die Fernsehsparte und das Geschäft mit Computern bleiben die Sorgenkinder der Japaner. Daher wird Sony in Zukunft keine PCs mehr bauen und seine TV-Sparte ausgliedern.

Lieber Smartphones und Tablets als Computer
Das Gerücht machte schon vor ein paar Tagen die Runde, doch nun steht es fest: Sony wird seine PC-Sparte an die Investment-Firma "Japan Industrial Partners Inc." (JIP) abgeben. JIP ist auf Übernahmen, Ausgliederungen und Restrukturierungen von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen aus dem produzierenden Gewerbe spezialisiert. Die Konditionen der Transaktion wollen die beiden Unternehmen bis Ende März 2014 klären. Bisher ist nur bekannt, dass sich die neue Firma zunächst auf den japanischen Markt konzentrieren soll. Nach der Markteinführung der neuen Frühjahrsmodelle, wird Sony die Entwicklung, die Herstellung und den Verkauf von Computern einstellen und sich stattdessen auf Smartphones und Tablets konzentrieren. Nur die Garantieleistungen und der Kundendienst werden auch weiterhin im gewohnten Umfang fortgeführt.

Fernseher: Günstiger produzieren, teurer verkaufen
Seinem TV-Geschäft gibt Sony eine weitere Chance, nachdem das Unternehmen die dort anfallenden Verluste deutlich eindämmen konnte. In Zukunft wollen sich die Japaner noch stärker auf hochpreisige Modelle konzentrieren und neben den erfolgreichen 4K-Fernsehern auch 2K-Geräte mit einem größeren Farbspektrum und bildverbessernden Technologien etablieren. Darüber hinaus soll die gesamte TV-Sparte in ein eigenes Unternehmen ausgelagert und weiter verschlankt werden. Falls es der zukünftigen Tochter nicht gelingen sollte, bis zum 31. März 2015, dem Ende des Geschäftsjahres 2014, in die Gewinnzone zurückzukehren, dürfte das Thema Verkauf allerdings wieder auf der Tagesordnung landen.
Quelle: www.sony.net
 
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FRITZ!Box: AVM rät zur Deaktivierung des Fernzugriffs

reported by doelf, Donnerstag der 06.02.2014, 16:10:10
Seit einigen Tagen werden Router des Typs FRITZ!Box für teure Anrufe bei Telefon-Mehrwertdiensten missbraucht. Auf welchem Weg die Angreifer auf die Geräte kommen, ist noch völlig unklar. Der Hersteller AVM rät vorsichtshalber zur Deaktivierung des Fernzugriffs.

Ursache unklar
Laut AVM sind bisher nur wenige Fälle bekannt. Diese haben zwei Gemeinsamkeiten: Der Fernzugriff war auf den Routern aktiviert und die Eindringlinge kannten bereits die Zugangsdaten - es fanden also ausschließlich erfolgreiche Anmeldeversuche statt. In den meisten Fällen wird der Fernzugriff für die Dienste MyFRITZ! und FRITZ!NAS genutzt. Diese Dienste ermöglichen den externen Zugriff auf angeschlossene Speichermedien, verschiedene Heimnetzanwendungen und auf die Telefonanlage der Router. Letzteres haben die Angreifer missbraucht, um neue IP-Telefone hinzuzufügen und damit kostenpflichtige Telefonate zu tätigen.

Einbruch erkennen
Die IP-Telefone erkennt man an der Anschlussart "LAN/WLAN". Wer unbekannte IP-Telefone auf seinem Router findet, sollte diese löschen und zudem prüfen, ob Rufumleitungen auf internationale Telefonnummern eingerichtet wurden. Nach dem Löschen verdächtiger Umleitungen ist auch die Option "Callthrough" zu deaktivieren. Darüber hinaus empfiehlt es sich, alle Passwörter - Benutzer, Push Mail, Telefonbuch, Online-Speicher, Google Play, MyFRITZ! - zu ändern und die VPN-Verbindungen neu aufzusetzen. Wenn man auf den Fernzugriff angewiesen ist, empfiehlt sich die Änderung des HTTPS-Ports. Standardmäßig wird der Port 443 genutzt. Eine generelle Rufsperre für Auslandstelefonate ist ebenfalls ratsam.

Fernzugriff sperren
Um zu überprüfen, ob der Fernzugriff aktiviert ist, meldet man sich bei seiner FRITZ!Box an und wählt unter "Internet" den Menüpunkt "Freigaben". Dann klickt man auf die Registerkarte "FRITZ!Box Dienste". Ist die Option "Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS" nicht aktiviert, muss man sich keine Sorgen machen. Ansonsten entfernt man einfach das Häkchen - zumindest bis AVM weitere Informationen liefern kann. Wie die Täter an die Zugangsdaten gelangten, ist nämlich noch völlig unklar. Derzeit laufen die Untersuchungen noch, inzwischen hat der Berliner Hersteller auch die Ermittlungsbehörden eingeschaltet.

UPDATE: AVM hat mittlerweile alle Kunden, die MyFRITZ! nutzen, per E-Mail über die Gefahr informiert.
Quelle: avm.de
 
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Lenovo Thinkpad T540p: Selbstzerstörung durch UEFI-BIOS

reported by doelf, Donnerstag der 06.02.2014, 11:48:50
Vor einem Jahr hatte Samsung einige seiner Notebookmodelle unfreiwillig mit einem Selbstzerstörungs-BIOS ausgestattet. Nun zieht Lenovo nach und hat mit dem Thinkpad T540p jetzt auch ein lebensmüdes Laptop in seinem Sortiment. Offenbar wurde auch hier das UEFI-BIOS nicht spezifikationskonform umgesetzt.

Unter den Betroffenen Kunden finden sich die bei Google angestellten Linux-Entwickler Marc Merlin und Theodore Ts'o. Sie hatten versucht, Linux auf ihren Thinkpads der Baureihe T540p zu installieren und mussten die Geräte im Anschluss einschicken, da sie keine Funktion mehr zeigten. Laut Theodore Ts'o ist die Ursache in der UEFI-Implementierung der Notebooks zu suchen. Nur nachdem der "UEFI Boot" vollständig deaktiviert wurde, lässt sich das Gerät gefahrlos mit Linux starten. Die Bootoption "Both" reicht allerdings nicht aus, es muss explizit der "Legacy Mode" aktiviert werden. Betroffen sind zumindest die BIOS-Versionen 1.08 und 1.11, bei Letzterer handelt es sich um die aktuelle.

Es bleibt zu hoffen, dass Lenovo das Problem zeitnah mit einem BIOS-Update beheben wird. Samsung glänzte im vergangenen Jahr nämlich mit Untätigkeit und ignorierte den Fehler, der die Modellreihen NP300E5C, NP530U3C, NP700Z5C, NP700Z7C und NP900X4C betrifft. Auch hier reicht der einmalige Start einer Linux-Distribution, um die Notebooks zu zerstören, doch auch unter Windows konnte es zu einem Totalausfall kommen. Noch im Herbst 2013 fanden sich Auslaufmodelle im Handel, die den Fehler aufwiesen. Aktuelle Linux-Distributionen versuchen, die von Samsung gemachten Fehler zu umgehen, doch eigentlich liegt die Bringschuld beim Hersteller.
Quelle: github.com
 
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VLC 2.1.3 ("Rincewind") beseitigt viele Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 06.02.2014, 10:07:32
Der Media-Player VLC liegt in der Version 2.1.3 ("Rincewind") für Windows, Mac OS X, Linux, Android und iOS zum Download bereit. Dieses kleinere Update behebt etliche Fehler und verbessert die Decoder für die Videoformate HEVC und VP9.

Die behobenen Fehler und Regressionen sind vielfältiger Natur. Unter Linux soll der DVB-T2-Tuner wieder funktionieren, die Wiedergabe verschlüsselter DVDs wurde repariert und unter Windows soll es beim Aufruf des Videotext keinen Absturz mehr geben. Auch die Abstürze im Zusammenhang mit dem Opus-Codec und einigen Filtern wurden beseitigt. Durch die Aktualisierung mehrerer Codec-Bibliotheken - M2TS, VC1 interlaced, Lagarith, FFv1.3, Xvid - wurden zudem zahlreiche kleine und größere Probleme gelöst.

Download: VLC 2.1.3 ("Rincewind")
 
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Datendiebstahl beim Online-Händler Happyshops

reported by doelf, Donnerstag der 06.02.2014, 09:30:18
Der Versandhändler Happyshops, der nach eigenen Angaben zwanzig verschiedene Onlineshops betreibt und weltweit eine halbe Millionen Kunden zählt, ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Gestohlen wurden Kundennamen, E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter.

Hinsichtlich der Passwörter spricht das Unternehmen von einer "Ein-Wege-Authentifizierung", die sich nicht "ohne erheblichen Aufwand" entschlüsseln ließe. Natürlich hängt dieser Aufwand sehr stark von der Länge und Komplexität des Passworts ab. Betroffene Kunden sollten ihr Passwort bei Happyshops daher umgehend ändern und zudem prüfen, ob sie dieses Passwort auch an anderer Stelle verwenden.

Das Angebot von Happyshops richtet sich primär an den deutschen Sprachraum, daher stammen auch 94 Prozent der Kunden aus Deutschland. Hier eine Übersicht der zu Happyshops gehörenden Domains:
  • Cadre-Parfait.fr
  • Holzeisenbahn-Offensive.de
  • Kreativ-Offensive.de
  • Perfekte-Bilderrahmen.de
  • Puzzle-Offensive.de
  • Spiele-Offensive.de
  • Studio100-Shop.de
Das Unternehmen aus Merseburg in Sachsen-Anhalt nennt keine Details über das Vorgehen der Hacker. Nach eigenen Angaben hat es betroffene Kunden per E-Mail über den Vorfall informiert und vor möglichen Phishing-Versuchen gewarnt.
 
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Twitter macht eine halbe Milliarde US-Dollar Verlust

reported by doelf, Donnerstag der 06.02.2014, 09:01:45
Twitter hat die ersten Geschäftszahlen nach seinem Börsengang veröffentlicht. Das vierte Quartal und auch das Geschäftsjahr 2013 prägen tiefrote Zahlen. Zugleich konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Abschlussquartal sowie im gesamten Geschäftsjahr 2013 mehr als verdoppeln.

Twitter erzielte im vierten Quartal 2013 einen Umsatz von 242,675 Millionen US-Dollar (+116,2%), im gesamten Geschäftsjahr 2013 belief sich der Umsatz auf 664,890 Millionen US-Dollar (+109,8%). Getrübt werden diese Zahlen durch einen Quartalsverlust (GAAP) in Höhe von 511,471 Millionen US-Dollar bzw. 1,41 US-Dollar je Aktie, der den Nettoverlust (GAAP) im Geschäftsjahr 2013 auf stolze 645,323 Millionen US-Dollar bzw. 3,41 US-Dollar je Aktie ansteigen lässt. Im vierten Quartal des Vorjahres hatte Twitter lediglich 8,705 Millionen US-Dollar Verlust gemacht und im Geschäftsjahr 2012 addierte sich der Nettoverlust (GAAP) auf 79,399 US-Dollar.

Grund für die hohen Verluste sind aktienbasierende Vergütungsaufwendungen in Höhe von 521,000 Millionen US-Dollar, welche im Zusammenhang mit dem Börsengang stehen. Ohne diese einmalige Belastung hätte Twitter im vierten Quartal 9,774 Millionen US-Dollar verdient (non-GAAP). Für das erste Quartal 2014 erwartet Twitter einen Umsatz zwischen 230 Millionen und 240 Millionen US-Dollar sowie weitere aktienbasierende Vergütungsaufwendungen mit einem Volumen zwischen 145 Millionen und 155 Millionen US-Dollar. Der erste Quartalsgewinn dürfte also noch etwas auf sich warten lassen.

Im Dezember 2013 zählte Twitter 241 Millionen aktive Benutzer, im Jahresvergleich bedeutet dies einen Zuwachs um 30 Prozent. Von diesen nutzten 184 Millionen mobile Geräte (+37%) zum Zwitschern. Die Anleger zeigten sich dennoch wenig begeistert und ließen Twitters Aktie nachbörslich um 17,92 Prozent auf 54,15 US-Dollar abstürzen. Doch das ist immer noch gut doppelt so viel wie der offizielle Ausgabekurs, welcher sich im November 2013 auf 26 US-Dollar belief.
 
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Marktanteil: Windows XP legt wieder zu

reported by doelf, Mittwoch der 05.02.2014, 21:00:24
Gleich zu seinem Amtsantritt hat Microsofts neuer CEO Satya Nadella ein großes Problem: In zwei Monaten endet der Support für Windows XP, doch zugleich steigen die Marktanteile des veralteten Betriebssystems wieder auf 29,23 Prozent. Windows 8.1 verzeichnet hingegen nur einen Minizuwachs.
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Laut NetMarketShare kam Windows XP im Januar 2014 auf einen Marktanteil von 29,23 Prozent (+0,25%) und es sieht ganz und gar nicht danach aus, als ob sich die verbliebenen Benutzer des OS-Methusalems innerhalb der kommenden acht Wochen von ihrem Betriebssystem trennen würden. Daher sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass Windows XP im April zum Freiwild wird. Eine derart weitverbreitete Software, für die es keinerlei Updates mehr geben wird, gleicht einem roten Teppich für die Internetkriminellen.

Windows Vista verlor im Januar weitere 0,31 Prozent seines Marktanteils und erreichte nur noch 3,30 Prozent. Damit fiel der "größte Fehler" von Steve Ballmer erstmals hinter Windows 8.1 zurück, dass sich um 0,35 Prozent auf 3,95 Prozent verbessern konnte. Windows 8 verlor zugleich 0,26 Prozent und rutschte auf 6,63 Prozent ab. In der Addition kamen Windows 8 und 8.1 somit auf magere 10,58 Prozent, eine Verbesserung von gerade einmal 0,09 Prozent. Das ist auf ganzer Linie enttäuschend.

Das weltweit führende Betriebssystem hieß abermals Windows 7, es erreichte im Januar einen Marktanteil von 47,49 Prozent. Allerdings ist der Marktanteil von Windows 7 zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder etwas geschrumpft - im Dezember 2013 hatte NetMarketShare noch 47,52 Prozent gemeldet. Bleibt die Frage, wie Microsoft noch verhindern kann, dass Internetkriminelle und Virenentwickler den 8. April 2014 zum Feiertag ausrufen. Derzeit scheint es, als ob die Benutzer von Windows XP dessen Nachfolger nicht einmal geschenkt nehmen würden.
 
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Thunderbird 24.3.0 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 05.02.2014, 18:26:53
Abgesehen vom Internetbrowser Firefox 27.0 liegt auch der E-Mail-Client Thunderbird in einer neuen Version zum Download bereit. Das Update schließt sieben Sicherheitslücken, darunter drei kritische sowie vier hochgradig gefährliche Schwachstellen.

Darüber hinaus wurde ein Fehler beim Antworten auf E-Mails behoben: Enthält eine E-Mail eine vom Absender abweichende Antwortadresse, sollte der Klick auf "Antwort" ein neues Kompositionsfenster mit der Antwortadresse als Adressaten öffnen. Stattdessen wird jedoch die als Absender angegebene Adresse eingetragen. Dieses Fehlverhalten wurde in der Version 24.3.0 korrigiert.

Download:
 
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Firefox 28.0 Beta 1 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 05.02.2014, 18:17:55
Für alle, denen aktuell bereits zu alt ist, bieten wir den Internetbrowser Firefox in der Version 28.0 Beta 1 zum Download an. Der finale Firefox 28.0 soll am 18. März 2014 veröffentlicht werden und dann auch die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1 enthalten.

Diese hatten Mozillas Entwickler eigentlich schon in den Firefox 27.0 eingebaut, dann aber aufgrund von Problemen wieder deaktiviert. Nun soll der Firefox 28.0 die Kacheloptik nachreichen und bringt zudem Unterstützung für VP9-Videos. Googles WebM-Containerformat darf neuerdings auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten und es gibt eine Lautstärkeregelung für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte. Dazu kommen die finale Gamepad-API und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X.

Download:
 
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Sony: Kein Kommentar zur Zukunft der PC-Sparte

reported by doelf, Mittwoch der 05.02.2014, 10:45:27
Gestern tauchten erste Gerüchte auf, nach denen sich Sony in Kürze von seiner PC-Sparte trennen wird. Angeblich soll Sony bereits fortgeschrittene Verhandlungen über einen Verkauf an die Investment-Firma "Japan Industrial Partners Inc." (JIP) führen.

JIP ist auf Übernahmen, Ausgliederungen und Restrukturierungen von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen aus dem produzierenden Gewerbe spezialisiert. Sonys PC-Sparte passt somit gut in das Beuteschema der Investment-Firma. Zum jetzigen Zeitpunkt will Sony die Gerüchte allerdings nicht kommentieren und verweist lediglich darauf, dass man verschiedene Optionen habe.

Sony fasst sein Mobil- und PC-Geschäft unter "Mobile Products & Communications" zusammen. Während die Verkaufszahlen von Smartphones zuletzt deutlich gestiegen waren, leidet das Unternehmen - wie seine Mitbewerber - unter einem schwachen Absatz auf dem PC-Markt. Daher konnte, die Sparte ihren operativen Verlust zwar verringern, blieb aber dennoch im Minus.
Quelle: www.sony.net
 
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Microsoft zaubert Überraschungs-CEO aus dem Hut

reported by doelf, Mittwoch der 05.02.2014, 10:16:51
Nach monatelanger Suche hat Microsoft endlich einen Nachfolger für seinen CEO Steve Ballmer gefunden. Allerdings dürften nur die Allerwenigsten mit dem gebürtigen Inder Satya Nadella gerechnet haben. Nadella ist bereits seit 22 Jahren für das Unternehmen tätig.

Zuletzt leitete der 46-jährige als Executive Vice President die erfolgreiche Microsoft-Sparte "Cloud and Enterprise", davor war Nadella von 2007 bis 2011 für Forschung und Entwicklung von Online-Diensten zuständig gewesen. Nadella will Microsoft wieder zu einem innovativen Unternehmen machen, dass neue Trends setzt, statt ihnen hinterherzulaufen. Hierzu will er auch die unter dem Titel "One Microsoft" ausgerufene Strategie seines Vorgängers Ballmer fortsetzen. Übrigens: Vor 22 Jahren gab Nadella nicht nur Microsoft, sondern auch seiner Frau Anupama das Jawort. Mit ihr hat er drei Kinder.

Satya Nadella ist erst der dritte Chef des 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründeten Unternehmens. Auf Gates, einem typischen Vertreter der Kategorie Computer-Geek, folgte im Januar 2000 Steve Ballmer. Ballmer stieß im Jahr 1980 als 30. Mitarbeiter zu dem jungen Software-Unternehmen und war dessen erster Manager. Dem Geschäftsmann Ballmer fehlten allerdings Visionen für einen Markt, der sich aufgrund des omnipräsenten Internets immer schneller veränderte. Als Ballmer am 23. August 2013 seinen Rückzug als CEO ankündigte, reagierten die Börsen mit steigenden Kursen. Mit Satya Nadella hat Microsoft nun einen neuen Chef aus den eigenen Reihen, der wieder etwas mehr Geek und weniger Manager verkörpert.
 
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Adobe stopft kritische 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 04.02.2014, 21:55:23
Adobe hat seinen Flash Player für Windows und Mac OS X auf die Version 12.0.0.44 aktualisiert, für Linux wurde die Version 11.2.202.336 veröffentlicht. Beide Updates beheben einen kritischen Integer-Unterlauf, der sich zum Einschleusen von Schadcode eignet. Laut Adobe wird die Schwachstelle bereits aktiv angegriffen.

Für Windows und Mac OS X wurde das Update in die höchste Gefahrenkategorie 1 eingeordnet, ein sofortiges Einspielen der neuen Version ist bei diesen Betriebssystemen anzuraten. Unter Linux ist weniger Eile geboten, hier liegt die Priorität lediglich bei 3.

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Chrome 32.0.1700.107 veröffentlicht

reported by doelf, Dienstag der 04.02.2014, 21:38:29
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X, Linux und Chrome Frame auf die Version 32.0.1700.107 aktualisiert. Dieses Update umfasst nur vier kleinere Änderungen, die Google so unwichtig sind, dass sie in der Ankündigung nicht einmal Erwähnung finden.

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eBay: Neues Gebührenmodell gilt ab heute

reported by doelf, Dienstag der 04.02.2014, 15:47:43
Das Online-Auktionshaus eBay hat sein Gebührenmodell grundlegend überarbeitet und massiv vereinfacht. Ab dem heutigen Dienstag können Verkäufer monatlich 20 Angebote mit einem Start- oder Festpreis von mehr als einem Euro kostenlos einstellen.

Bisher galt für solche Angebote eine Staffelung zwischen 0,25 und 4,80 Euro, die sich am Startpreis sowie an der Zahl der eingestellten Artikel orientierte. Nun zahlt der Verkäufer erst ab dem 21. Angebot jeweils 0,50 Euro - unabhängig vom Preis und der Zahl der Artikel. Darüber hinaus sind 100 Auktionen mit einem Startpreis von 1,00 Euro pro Monat kostenlos und auch für das Einstellen von Fahrzeugen, Booten und Flugzeugen berechnet eBay weiterhin keinen Cent. Eine Ausnahme bilden Handys mit Vertrag, für die - wie bisher - 9,95 Euro berechnet werden.

Das Bilderpaket mit bis zu 12 Fotos ist jetzt für alle Produktkategorien gratis, wodurch Verkäufer abhängig vom Startpreis entweder 1,35 oder 2,10 Euro sparen. "Galerie Plus" ist für 0-Cent-Auktionen kostenlos, ansonsten werden immer 0,75 Euro berechnet. Für die Option "Sofort-Kaufen" verlangt eBay seit heute keine Gebühren mehr, bisher wurden zwischen 0,10 und 1,20 Euro berechnet. Beim Einstellen in eine zweite Kategorie wird die Angebotsgebühr nicht mehr verdoppelt, sondern lediglich ein Aufschlag von 0,50 Euro erhoben.

Aber wo Licht ist, ist leider auch immer ein Schatten: In diesem Fall wird die neue Verkaufsprovision all jene schmerzen, die häufig hochpreisige Produkte anbieten. Sie steigt nämlich von 9 auf 10 Prozent, zudem hat eBay die maximale Verkaufsprovision von 75,00 auf stolze 199,00 Euro angehoben.
 
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Rechtliche Probleme bei elektronischer Gesundheitskarte

reported by doelf, Dienstag der 04.02.2014, 14:54:11
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht rechtliche Probleme bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Aus Kostengründen haben viele Krankenkassen offenbar darauf verzichtet, die von den Versicherten gelieferten Fotos zu überprüfen.

Der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hatte eine solche Kontrolle bereits im Juni 2009 angemahnt, doch seine Forderung verhallte offenbar ungehört. Und das ist jetzt ein gewaltiges Problem, da auf diesen Karten zukünftig sensible Daten gespeichert werden sollen. Versicherungsdaten, Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Anschrift sind ohnehin auf diesen Karten gespeichert, dazu sollen medizinische Daten, Befundberichte, Arzneimittelrisiken und -unverträglichkeiten sowie eine elektronische Patientenakte kommen. Auch Informationen über Behandlungen und deren Kosten finden auf der eGK Platz.

Es versteht sich, dass diese Daten keinesfalls in die falschen Hände geraten dürfen. Daher sollen die Fotos auf den eGKs den Ärzten und ihrem Personal eine eindeutige Identitätsfeststellung ermöglichen. Da diese Fotos nun aber in den wenigsten Fällen mit dem Ant­litz des Versicherten abgeglichen wurden, taugen die oft unscharfen und fehlfarbenen Bildchen in der Praxis höchstens als Dekorationselement. Schließlich könnten sie wirklich jeden Esel zeigen.
Quelle: www.kbv.de
 
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Der Firefox 27.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 04.02.2014, 11:57:56
Mozillas Entwickler haben die finale Fassung ihres Internetbrowsers Firefox 27.0 veröffentlicht. UPDATE: Der Firefox 27.0 schließt 13 Sicherheitslücken, darunter je vier kritische, vier hochgefährliche und vier mittelschwere Fehler. Die dreizehnte Schwachstelle ist harmloser Natur.
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Mozillas Entwickler haben die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1 auf den 18. März 2014 und damit auf den Firefox 28.0 verschoben, so dass sich die Neuerungen beim Firefox 27.0 in Grenzen halten. Die überarbeitete Social-API kann jetzt mehrere Dienste gleichzeitig verarbeiten und das SPDY-Protokoll wird von der veralteten Version 2 auf den Stand 3.1 aktualisiert. Die Linux-Variante des Internetbrowsers behebt zudem mehrere Probleme mit dem 2D-Rendering-Bibliotheken Azure und Skia.

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CCC: Strafanzeige gegen die Bundesregierung

reported by doelf, Montag der 03.02.2014, 15:59:52
Der Chaos Computer Club (CCC) hat zusammen mit der Internationalen Liga für Menschenrechte e. V. am heutigen Montag Strafanzeige gegen die Bundesregierung sowie die Leiter des Bundesnachrichtendienstes, des Militärischen Abschirmdienstes und des Verfassungsschutzes erstattet.

Die Anzeige ging beim Generalbundesanwalt ein, die Vorwürfe lauten:
  • verbotene geheimdienstliche Agententätigkeiten gemäß § 99 StGB sowie Beihilfe hierzu
  • Verletzungen des persönlichen Lebens- und Geheimbereichs gemäß §§ 201 ff. StGB
  • Strafvereitelung im Amt gemäß § 258 StGB durch Duldung und Kooperation mit NSA und GCHQ
Seit mehr als einem halben Jahr steht fest, dass in- und ausländische Geheimdienste mit ihrer Überwachungstätigkeit gegen hiesige Strafgesetze verstoßen haben. Rechtliche Konsequenzen hatten diese andauernden Verstöße gegen deutsche und europäische Grundrechte allerdings noch nicht. Der CCC geht daher davon aus, dass die politisch und geheimdienstlich Verantwortlichen in Deutschland kein Interesse an einer Aufklärung haben, da sie aller Wahrscheinlichkeit nach aktiv an den Rechtsverstößen beteiligt waren. Daher seinen die Ermittlungen des Generalbundesanwalts dringend erforderlich und auch längst überfällig.

Man darf gespannt sein, ob der Generalbundesanwalt tatsächlich Ermittlungen aufnehmen wird. Die Reaktion auf diese Strafanzeige wird zeigen, wie unabhängig unsere Justiz von der Politik ist und für wen die deutschen Gesetze tatsächlich gelten.
Quelle: www.ccc.de
 
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Windows 8.1 Update 1 aufgetaucht

reported by doelf, Montag der 03.02.2014, 15:33:19
Es wird erwartet, dass Microsoft das Update 1 für Windows 8.1, intern "General Distribution Release 1" genannt, spätestens während seiner Entwicklerkonferenz BUILD im April 2014 veröffentlichen wird. Eine Vorabversion ist aber schon jetzt im Internet aufgetaucht.

Bei dem Build mit der Kennung 9600.16596.WINBLUES14_GDR_LEAN.140114-0237 handelt es sich um die 64-Bit-Variante des Updates. Es umfasst alle bisher veröffentlichten Patches, bringt aber auch neue Funktionen. So soll es eine bessere Unterstützung für Maus und Tastatur bieten sowie die Nutzung von normalen Programmen und Apps vereinheitlichen.

Beim Rechtsklick auf Kacheln öffnet sich neuerdings ein Kontextmenü, über das man beispielsweise die Größe der Kachel ändern oder die App deinstallieren kann. Darüber hinaus bekommen Apps Schaltflächen zum Minimieren und Schließen. Und wer will, kann sich Apps zukünftig auch in der Taskbar anzeigen lassen.
 
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Kundendaten beim französischen Telekommunikationsriesen Orange gestohlen

reported by doelf, Montag der 03.02.2014, 15:13:05
Beim französischen Telekommunikationsriesen Orange, vormals France Télécom und seit Jahren der Marktführer bei unseren Nachbarn, wurden im großen Umfang Kundendaten gestohlen. Der Angriff erfolgte über das Kundenportal des Unternehmens.

Die Angreifer hatten sich über die Webseite "Mon compte", was in der Übersetzung "Mein Konto" bedeutet, Zugriff auf die Kundendaten verschafft. Die gestohlenen Datensätze enthalten die Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Kunden. Darüber hinaus können auch Details über den Familienstand und die abonnierten Produkte betroffen sein. Auch Bankverbindungen waren in der Datenbank gespeichert, allerdings nicht in ihrer vollständigen Form und somit unbrauchbar. An die Passwörter sind die Hacker nicht gelangt, da diese auf einem anderen System gespeichert werden.

Wie Laurent Benatar, der technische Direktor von Organge zwischenzeitlich gegenüber PCINpact bestätigt hat, sind weniger als drei Prozent der Kunden betroffen. Rechnet man die Bereiche Mobiltelefon, VoIP, Breitbandinternet und TV zusammen, kommt Orange auf knapp 43 Millionen Kunden. Damit wären bis zu 1,3 Millionen Kundenkonten betroffen. Allerdings werden viele Kunden mehrere Dienste des Anbieters nutzen, so dass die Zahl etwas geringer ausfallen dürfte. Ausgehend von 26,2 Millionen Mobilfunkkunden, geht es aber zumindest um 786.000 Kundenkonten.
 
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AMD Catalyst 14.01 Beta 1.6 mit Mantle verfügbar

reported by doelf, Montag der 03.02.2014, 13:55:21
AMD hat einen neuen Beta-Treiber für seine Grafikchips veröffentlicht, der erstmals offizielle Unterstützung für die hauseigene Mantle-API umfasst. Diese verspricht sehr hohe Leistungssteigerungen, dazu werden allerdings speziell angepasste Spiele und Anwendungen benötigt.

AMD hatte die Mantle-API Ende September 2013 zusammen mit seinen Grafikprozessoren der Baureihen Radeon R9 und R7 vorgestellt. Mantle soll gegenüber DirectX deutliche Leistungsvorteile bieten und auch die Programmierung vereinfachen. Hierzu müssen Spiele und Anwendungen allerdings zu Mantle portiert werden. Das ist bisher nur mit dem Spiel "Battlefield 4" von DICE geschehen, welches mit Mantle um bis zu 45 Prozent schneller laufen soll. Leistungsgewinne von bis zu 200 Prozent verspricht AMD für "Star Swarm". Hierbei handelt es sich um eine Demo für die Grafik-Engine Nitrous von Oxide Games. Aktuell profitiert insbesondere der Grafikprozessor Radeon R9 290 von Mantle, Optimierungen für weitere GPUs sollen später folgen. Darüber hinaus haben die Entwickler flackernde Texturen bei "Call of Duty: Ghosts" und "Total War: Rome 2" beseitigt. Auch das Frame Pacing wurde weiter optimiert.

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Intel schließt AppUp

reported by doelf, Montag der 03.02.2014, 10:29:40
Intel wird seinen App-Store "AppUp" am 11. März 2014 schließen. Ab diesem Zeitpunkt können Kunden dort keine Apps mehr kaufen und Entwickler auch keine neuen Apps oder Updates einstellen. Bereits gekaufte Apps bleiben lauffähig, zumindest bis zum 15. Mai 2015.

Damit Apps auch nach dem 11. März 2014 funktionieren, müssen diese über ein Desktop-Icon gestartet werden und auch der "AppUp Center Client" muss installiert bleiben. Diese Software wird Intel am 11. März 2014 nochmals aktualisieren und empfiehlt ausdrücklich den Download der neuen Fassung. Am 15. Mai 2015 wird Intel dann auch die Verbindung zum "AppUp Center Client" kappen, wovon 6.242 Apps betroffen sind. Da diese Apps dann nicht mehr funktionieren werden, bietet Intel die Rückzahlung des Kaufpreises an. Die Rückzahlung muss man allerdings bis zum 19. Dezember 2014 beantragen. Kunden, die mit ihren Apps auf einen neuen Computer umziehen wollen, müssen sich hierfür an Intels Kundendienst wenden. Dieser ist noch bis zum 15. Juni 2014 über E-Mail erreichbar - allerdings nur in englischer Sprache.
 
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Flugroute von Helikopter aus Tonspur rekonstruiert

reported by doelf, Montag der 03.02.2014, 10:03:23
Aus der Audiospur eines YouTube-Videos konnte die Finnin Oona Räisänen die Flugroute eines Helikopters rekonstruieren. Möglich machte dies das Videoübertragungssystem an Bord des Hubschraubers, welches auch dessen GPS-Koordinaten übermittelt.

Oona Räisänen bezeichnet sich selbst als Signal- und Elektronik-Geek. Als ihr YouTube das Video einer Verfolgungsjagd in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri vorschlug, stolperte sie über eine seltsame Interferenz im Audiosignal. Das Video wurde aus einem Helikopter gefilmt und zunächst vermutete die junge Finnin ein störendes Motorengeräusch. Doch schnell erkannte sie, dass es sich um ein wiederkehrendes Digitalsignal handelt, dessen Trägerfrequenz zwischen 1.200 und 2.200 Hertz wechselt.

Damit war Räisänens Neugier geweckt. Sie isolierte das Signal und hatte nun 47 Byte große Datenpakete mit Start- und Stop-Bits gewonnen. Diese Pakete veränderten sich nur auf drei Byte-Gruppen, was Räisänen auf die Idee brachte, es könne sich hierbei um GPS-Koordinaten handeln. Und diese Vermutung bestätigte sich: Mithilfe der Positionsdaten konnte sie eine Flugbahn rekonstruieren, die mit der von den Fahrzeugen genommenen Route korrespondiert. Faszinierend!
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 02.02.2014, 23:17:46
An diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in den vergangenen 14 Tagen 67 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Das Angebot reicht dabei von Toshibas FlashAir Wireless SD-Karte über das Elgato Thunderbolt Drive+ und die Grafikkarte MSI GTX 760 Gaming MINI-ITX bis zum Röhrenmikrofon Brauner Valvet X Pure Cardoid.

allround-pc.com:ht4u.net:
  • Grafikkarten-Hersteller zur Thematik Garantieverlust beim Wechsel des Kühlers oder Übertakten: Siegelaufkleber auf Schrauben mit dem Hinweis auf Garantieverlust bei Beschädigung gehören zur Tagesordnung bei vielen Grafikkartenherstellern. Warnhinweise, dass beim Betrieb außerhalb der Spezifikation (Übertakten) Garantieverlust droht hat sicherlich jeder auch schon gesehen. Dennoch wird das Thema in Foren immer wieder heftig diskutiert. Wir haben darum mit den großen Namen der Grafikkartenszene gesprochen und dabei teils interessante Informationen erhalten. Von A (ASUS) bis Z (Zotac) haben die Hersteller uns gegenüber Stellung genommen...
hardwareluxx.de:hardware-mag.de:
  • ZOTAC GTX 780 AMP! Edition: Leistungsmäßig war die GeForce GTX Titan lange nicht zu schlagen, doch dies änderte sich spätestens mit der Vorstellung der GeForce GTX 780 Ti. Preislich eine echte Alternative zu beiden Grafikkarten ist nach wie vor die GeForce GTX 780, die in Sachen Leistung knapp unterhalb der Titan anzusiedeln ist. ZOTAC hält mit einer GTX 780 AMP! Edition zusätzlich einen echten Leckerbissen für Enthusiasten bereit, denn mit 1.006 MHz GPU-Frequenz geht die Karte brachial zuwerke...
  • Sapphire Vapor-X Radeon R9 270X
ocaholic.ch:pcmasters.de:pc-max.de:planet3dnow.de:
  • Cooler Master Silencio 452: Der amerikanische Hersteller Cooler Master ist gewissermaßen der Vorreiter im Bereich gedämmter Gehäuse. Mittlerweile bieten sie neun Modelle an, welche allesamt unter der Silencio-Reihe laufen. Nach und nach kamen in den letzten Jahren immer mehr Anbieter wie Nanoxia, Fractal Design, Cooltek oder andere Hersteller hinzu. Aber messen müssen sie sich letztendlich am günstigen Preis der Silencio-Reihe. Cooler Master ist jedoch bis jetzt noch der unangefochtene Preisführer...
  • Corsair Carbide 330R
technic3d.com:tobitech.de:
  • Brauner Valvet X Pure Cardoid: Als Dirk Brauner sich 1993 entschloss sich selbst ein Röhrenmikrofon nach eigenen Wünschen zu bauen, war er sich keinesfalls bewusst, irgendwann zu einem der besten Mikrofonhersteller überhaupt zu werden. Angefangen hat alles mit dem VM1. Danach folgten weitere Mikrofone ebenfalls auf Röhrenbasis, darunter das VMX, VMA, oder das Valvet. Selbstverständlich findet man im Sortiment auch Modelle, die auf Transistortechnik basieren, wie das Phantom, oder das Phantera. Qualitativ werden bei allen Modellen keine Kosten und Mühen gescheut, das bestmögliche zu realisieren...
  • QPAD MK-85 "Black Switch"
  • Toshiba DT01ACA200 3,5-Zoll HDD
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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PC-BSD 10.0 (Joule Edition) ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 02.02.2014, 18:22:55
PC-BSD ist ein kostenloses Betriebssystem, welches auf FreeBSD basiert, verglichen mit diesem aber eine höhere Benutzerfreundlichkeit bieten will. Die Version 10.0 lässt sich nun auch mit Hilfe von USB-Sticks installieren und es gibt mit GNOME 3, MATE und Cinnamon gleich drei neue Benutzeroberflächen.

Dabei ersetzt MATE das bisher enthaltene GNOME 2. Abgesehen von der grafischen Installationsumgebung gibt es nun auch eine textbasierende Version, beide erkennen neuerdings SSDs und deaktivieren Swap und ZFS atime in diesem Fall automatisch. Im Control Panel finden sich ab sofort ein vereinheitlichter Update Center sowie ein Disk Manager. PC-BSD 10.0 unterstützt jetzt auch Systeme, welche Grafikchips von AMD oder NVIDIA in Kombination mit einer iGPU von Intel verwenden. Aufgrund ihrer Größe wurde die Media-Center-Software XBMC entfernt, kann aber nachträglich installiert werden. MythTV fehlt ebenfalls, hier waren allerdings Probleme mit der zugrunde liegenden Portierung ausschlaggebend.

Download: PC-BSD 10.0
 
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Yahoo: E-Mail-Konten angegriffen

reported by doelf, Sonntag der 02.02.2014, 17:54:33
Mit Hilfe von Schadsoftware haben Kriminelle auf mehrere E-Mail-Konten bei Yahoo zugegriffen. Das Ziel der Angreifer waren offenbar aktuelle Kontakte der Postfachinhaber. Vermutlich sollen an diese SPAM oder Viren unter Verwendung der E-Mail-Adressen der Opfer verschickt werden.

Wie die Angreifer an die E-Mail-Adressen und Passwörter gekommen sind, ist unbekannt. Laut Yahoo wurden die eigenen Systeme nicht gehackt. Möglicherweise wurden die Zugangsdaten mit Hilfe von Schadsoftware beschafft, es ist aber auch denkbar, dass sie aus einem Angriff auf eine Drittfirma stammen. Schließlich verwenden viele Internetnutzer die selbe Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort für mehrere Dienste. Und anhand der E-Mail-Adresse erkennen die Kriminellen sozusagen auf den ersten Blick, wo sie das gestohlene Passwort unbedingt noch ausprobieren sollten.

Yahoo hat die Passwörter der betroffenen Kunden zurückgesetzt. Wenn diese sich anmelden wollen, müssen sie zunächst ein neues Passwort hinterlegen. Für alle anderen gilt, bei E-Mails von Yahoo-Adressen besondere Vorsicht walten zu lassen.
 
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HP Pavilion 17-e069sg - 17,3 Zoll und 4 Kerne zum Kampfpreis

reported by doelf, Sonntag der 02.02.2014, 12:01:16
Ein Notebook mit einem 17,3 Zoll großen Display, einem Vierkern-Prozessor und einer modernen Grafikeinheit, die DirectX 11.1 unterstützt, für weniger als 350 Euro? Kann das überhaupt funktionieren? Das HP Pavilion 17-e069sg wagt dieses Experiment und wir haben diesen Rechner auf Herz und Nieren getestet.
Bild

Herz des HP Pavilion 17-e069sg ist AMDs 28nm-SoC A4-5000 aus der Kabini-Baureihe, das neben den vier Rechenkernen und der Grafikeinheit auch den Chipsatz umfasst. Dieser bietet u.a. zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie zwei SATA-Ports der dritten Generation mit 6 Gbps. Der hochintegrierte Chip benötigt wenig Platz und kommt mit einer TDP von maximal 15 Watt aus, weshalb er eigentlich auf besonders kompakte Geräte zielt. Doch auch in einem 17,3-Zoll-Notebook lässt AMDs Kabini auf lange Akku-Laufzeiten und einen leisen Betrieb hoffen.
 
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Arbeitsspeicher: Unverändert hohe Preise

reported by doelf, Samstag der 01.02.2014, 18:45:53
Wie erwartet, gab es in dieser Woche keine nennenswerte Bewegung bei den Preisen für DRAM-Chips. Der Grund ist das chinesische Neujahrsfest, aufgrund dessen der Handel an der taiwanischen Speicherbörse vom 30. Januar bis zu 4. Februar 2014 pausiert.

Das Motto der Käufer lautete in dieser Woche somit: Erst einmal abwarten. Und da das Grundproblem, die Lieferengpässe nach einem Feuer, dass sich Anfang September 2013 beim weltweit zweitgrößten DRAM-Hersteller SK Hynix ereignet hatte, bestehen bleibt, müssen wir auch in den kommenden Wochen mit sehr hohen DRAM-Preisen leben.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag letzter Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,174 US-Dollar (-0,07%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 4,053 US-Dollar (+0,00%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,630 US-Dollar (+0,00%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,903 US-Dollar (-0,03%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,984 US-Dollar (-0,25%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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LibreOffice 4.1.5 RC 2 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 01.02.2014, 18:22:05
Wer sich noch nicht an das neue LibreOffice 4.2 herantraut, bekommt in der kommenden Woche ein frisches Update aus der erprobten Entwicklungsschiene 4.1. Von der Version 4.1.5 liegt bereits ein zweiter Veröffentlichungskandidat zum Download bereit.

Download:
 
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