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News-Archiv: Februar 2015

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US-Regulierungsbehörde FCC votiert für Netzneutralität

reported by doelf, Freitag der 27.02.2015, 15:46:44
Die US-Regulierungsbehörde "Federal Communications Commission" (FCC) hat gestern eine wegweisende Entscheidung für die Netzneutralität getroffen: Internetanbieter werden ab sofort als Telekommunikationsdienst gemäß Title II, Communications Act, klassifiziert. Hierdurch werden sie als Infrastruktur eingestuft und fallen uneingeschränkt unter die Autorität und die Regulierung der FCC. Und deren Spielregeln gelten nun auch für die kabellose Datenübertragung.

Während sich die Regeln aus dem Jahr 2010 nur begrenzt auf die Mobilfunknetze anwenden ließen, trägt die FCC der technischen Entwicklung Rechnung und macht nun keinen Unterschied mehr zwischen den unterschiedlichen Arten der Internetanbindung. Die Behörde hat zudem die geschäftlichen Umtriebe der Branche zur Kenntnis genommen und gibt daher die folgenden Grundsätze vor:
  • Der Zugriff auf legale Inhalte, Anwendungen, Dienste und Geräte darf nicht blockiert werden.
  • Die Bandbreite darf nicht gedrosselt werden, um legale Inhalte, Anwendungen, Dienste oder Geräte auszubremsen.
  • Die Bevorzugung von Daten bestimmter Dienste oder Partner gegen Bezahlung ist verboten.
Die FCC räumt den Internetanbietern das Rechte auf ein verträgliches Maß an Netzwerkmanagement ein, solange dies für technische und nicht für monetäre Zwecke genutzt wird. Auch Sonderdienste wie VoIP-Telefonie genießen einen Sonderstatus, da diese nicht zum normalen Datenverkehr gezählt werden. Erstmals dient die FCC bei Verstößen der Internetanbieter als Beschwerdestelle und kann in diesem Zusammenhang auch Strafen verhängen.

Die Entscheidung der FCC fiel denkbar knapp mit drei zu zwei Stimmen. Offenbar wollen die Internetanbieter weder ihren neuen Status noch die damit verbundenen Einschränkungen anerkennen. Einige Unternehmen kündigten bereits rechtliche Schritte an.
Quelle: www.fcc.gov
 
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Apple springt am 9. März vorwärts

reported by doelf, Freitag der 27.02.2015, 14:56:21
Apple lädt ausgesuchte Journalisten für den 9. März 2015 nach San Francisco. Das Motto der Veranstaltung lautet "Spring forward" und lässt sich sowohl mit "Frühling nach vorne" als auch mit "Sprung nach vorne" oder "Antriebsfeder nach vorne" übersetzen. Vermutlich geht es um die Apple Watch, doch auch die Vorstellung anderer fantastischer Mussmanhaben ist nicht auszuschließen.
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Apple hatte seine Watch schon im September 2014 angekündigt, konnte damals aber noch keine fertigen Geräte liefern. Damit die potentiellen Kunden dennoch nicht zu Konkurrenzprodukten greifen, verstieß das Unternehmen gegen seinen Grundsatz der absoluten Geheimhaltung und legte seine Karten vorab auf den Tisch. Die Uhr aus Cupertino kombiniert ein eckiges Display mit Saphirglasabdeckung mit einer Krone, welche nicht zum Einstellen der Uhrzeit, sondern zum Scrollen und Zoomen dient. Apple sieht das Gerät als Schmuckstück, gegen Aufpreis wird das Gehäuse mit 18 Karat Gold überzogen, und als Fitness-Tracker, nicht aber als geschrumpftes Telefon. Ohne iPhone, benötigt wird zumindest die Version 5, bleibt die Uhr nutzlos.

Per Watch kann man die Musikwiedergabe auf dem iPhone steuern oder Sprachbefehle an das Telefon leiten. Das iPhone schickt Push-Nachrichten an die Uhr und stellt ausgewählte Bilder zur Anzeige auf dem Uhrendisplay zur Verfügung. Auch die Navigation kann über die Uhr erfolgen - im Zusammenspiel mit dem iPhone, da die Uhr selbst keinen GPS-Empfänger besitzt. Sie soll auch als Fernbedienung für Apple TV dienen, doch eine dauerhafte Zeitanzeige bekommt sie nicht hin: Um Strom zu sparen, schaltet ein Bewegungssensor die Anzeige ein. Bleiben noch die Fitnessfunktionen inklusive der Übertragung des eigenen Herzschlags an eine andere Watch. Geladen wird - vermutlich täglich - per Induktion. Die Preise sollen bei 349 US-Dollar beginnen.
 
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Verbraucherschützer: Facebook ist nicht kostenlos

reported by doelf, Freitag der 27.02.2015, 14:25:18
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat ein weiteres Unterlassungsverfahren gegen Facebook eingeleitet und das Unternehmen am 23. Februar 2015 abgemahnt. Streitpunkt sind 19 Klauseln aus den Nutzungsbedingungen und der Datenrichtlinie, die nach Ansicht der Verbraucherschützer gegen geltendes Recht verstoßen. Zudem sei die Aussage "Facebook ist und bleibt kostenlos" irreführend.

"Kostenlos ist nicht kostenlos" argumentiert der vzbv und führt an, dass Facebook von seinen Nutzern zwar kein Geld verlangt, dafür aber kostbare Daten kassiert und diese dauerhaft speichert. Das Geschäftsmodell des sozialen Netzwerks nutze persönliche Daten als Währung, so dass Facebook seine Werbeumsätze zwischen 2010 und 2014 mehr als versechsfachen konnte. Im vergangenen Jahr kamen dabei stolze 11,49 Milliarden US-Dollar zusammen - indirekt erkauft mit umfangreichen Benutzerdaten.

Auch die am 30. Januar 2015 in Kraft getretenen Fassungen von Facebooks Datenrichtlinie und Nutzungsbedingungen sind den Verbraucherschützern ein Dorn im Auge. Insgesamt haben sie 19 Klauseln, darunter die Klarnamenpflicht und fehlende Einwilligungen in die Verwendung personenbezogener Daten für Werbezwecke, für rechtswidrig befunden und abgemahnt. Die Bestimmungen seinen nicht transparent und die Voreinstellungen für Privatsphäre, Markierungen und Werbeanzeigen alles andere als datenschutzfreundlich.

Facebooks Vorgehen ist nach Ansicht der Verbraucherschützer weder mit der deutschen noch mit der europäischen Rechtsordnung vereinbar. Darüber hinaus äußert der vzbv kartellrechtliche Bedenken. Facebook bleibt bis zum 16. März 2015 Zeit, um auf die Abmahnung zu reagieren.
Quelle: www.vzbv.de
 
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UPDATE: Firefox OS 2.0, 2.1 und 2.2 - Was macht der Fuchs?

reported by doelf, Freitag der 27.02.2015, 13:32:32
Im November 2014 hatten wir uns Firefox OS 2.0 und 2.1 angesehen. Inzwischen hat die Version 2.0 Beta-Status erreicht und 2.1 wird als Aurora gehandelt. Zudem ist Firefox OS 2.2 in der Nightly-Schiene verfügbar. Um auf der Höhe der Zeit zu bleiben, haben wir unseren Eindruck von Firefox OS 2.1 aufgefrischt und auch einen ersten Blick auf die Neuerungen der Version 2.2 geworfen.
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Während Firefox OS 2.1 (Gecko 34) im November 2014 noch sehr holprig lief, ist diese Version im Laufe des Januar und Februar 2015 deutlich gereift. Inzwischen nutzen wir Firefox OS 2.1, genauer gesagt den Build vom 19. Februar 2015, im Alltag und abgesehen von sporadischen Grafikfehlern und dem unzuverlässigen GPS gibt es wenig zu meckern. Im Gegensatz hierzu befindet sich Firefox OS 2.2 (Gecko 37) noch in einer frühen Phase der Entwicklung, so dass man kein stabiles Betriebsverhalten erwarten darf. Mit einem privaten Modus für den Internetbrowser, Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm und Cut&Paste bietet die Version 2.2 allerdings einige interessante Neuerungen.
 
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UPDATE: OpenMediaVault - NAS im Eigenbau

reported by doelf, Freitag der 27.02.2015, 13:17:32
Im Oktober 2014 hatten wir mit OpenMediaVault eine auf den NAS-Einsatz optimierte Linux-Distribution vorgestellt und die Einrichtung eines Netzwerkspeichers ausführlich dokumentiert. Für diesen Artikel haben wir viel Lob erhalten, doch einige Leser sind auch auf zwei Probleme gestoßen. Im Grunde handelt es sich um zwei Symptome des selben Fehlers, der am Ende der Installation auftritt und die Nutzung des NAS verhindert.
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Der Fehler steckt im Bootloader Grub und äußert sich auf zwei Weisen:
  1. Bei der Installation über einen USB-Stick wird Grub auf dem Stick und nicht auf der Zielfestplatte installiert.
  2. Bei der Installation über CD/DVD meldet Grub, dass seine Installation nicht möglich sei.
Warum Grub zuweilen auf diese Weise reagiert, bleibt unklar, doch zumindest kennen wir den Auslöser: Die im BIOS gewählte Bootreihenfolge. Auf einigen Systemen versucht die Installationsroutine grundsätzlich, sich auf dem ersten Gerät in der Bootreihenfolge zu installieren. Volker Theile hatte diesen Fehler schon am 8. Januar 2011 bei Debian gemeldet, behoben wurde das Problem jedoch nicht.

Glücklicherweise gibt es eine einfache Lösung: Ändert man die Boot-Reihenfolge und setzt die Zielfestplatte an die erste Stelle, läuft die Installation normal durch - unabhängig vom gewählten Installationsmedium. Da inzwischen schon einige unserer Leser an dieser Hürde gescheitert sind, haben wir unseren Artikel um den beschriebenen Workaround erweitert.
 
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Samsung lässt seine Smart-TVs wieder ins Netz

reported by doelf, Donnerstag der 26.02.2015, 23:44:41
Vor drei Tagen hatte Samsung diverse Smart-TVs der Baureihen E und D vom Internet getrennt. Das Malheur geschah bei einem "regulären Update eines Smart-Hub-Servers" als die Fernsehgeräte nach der Aktualisierung am Internetzugriff scheiterten. Von den "temporären Schwierigkeiten" waren Benutzer in ganz Europa betroffen.

Inzwischen wurde der Software-Fehler behoben und die Fernseher sollen wieder ganz normal auf das Internet zugreifen können. Bei den Baureihen E und D handelt es sich um Geräte, die in den Jahren 2011 und 2012 auf den Markt gekommen sind - insofern können die Kunden vermutlich froh sein, dass sie überhaupt noch Updates erhalten. Samsung bedauert die Probleme und bittet seine Kunden um Entschuldigung.

Die Südkoreaner sind für solide Hardware bekannt, scheiterte zuletzt aber immer wieder an der Software. Beispielsweise machte ein fehlerhaftes Firmware-Update SSDs der Baureihe 850 Pro unbrauchbar und die Besitzer einiger Smart-TVs mussten beim Abspielen lokal gespeicherter Inhalte Werbepausen erdulden - offenbar ein "Versehen". Im Oktober 2014 versuchte Samsung Leistungseinbrüche bei SSDs der Baureihe 840 EVO mit einem Software-Update zu beheben, doch inzwischen tritt dieser Fehler wieder auf. Ende 2012 sahen wir uns mit einer Häufung von Notebook-Ausfällen konfrontiert, die sich Anfang 2013 auf einen Fehler im UEFI-BIOS zurückführen ließ. Obwohl Samsung zunächst Updates in Aussicht gestellt hatte, wurde dieses Problem nie behoben. Von den Smartphones und Tablets, die Samsung solange mit seinen eigenen Apps zumüllt, bis der Speicher überläuft, wollen wir erst gar nicht anfangen.
 
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Samsung verwandelt SSDs auf magische Weise in Ziegelsteine

reported by doelf, Donnerstag der 26.02.2015, 22:23:41
Samsungs "Magician Software" ist ein durchwachsenes Programm zum Verwalten von Solid-State-Laufwerken des südkoreanischen Herstellers. Sie wird auch genutzt, um Firmware-Updates auf die Datenträger zu bringen, doch im Fall der Firmware EXM02B6Q für das Flaggschiff 850 Pro ging diesmal alles schief. Bei zahlreichen Benutzern war das Laufwerk nach dem Update unbrauchbar bzw. bricked (brick = Ziegelstein), wie der Engländer sagt.

Eigentlich sollte die am 15. Februar 2015 veröffentlichte Firmware EXM02B6Q eine bessere Kompatibilität zu Controllern, die nur mit SATA 3 Gbit/s arbeiten, sicherstellen und die Leistung im Workstation-Einsatz verbessern. Stattdessen werden die Laufwerke nach dem Update gar nicht mehr erkannt. Mit Hausmitteln lässt sich also nichts mehr retten und so müssen die Datenträger eingeschickt werden. Laut Samsung sollen sich betroffene Kunden an den Support wenden, der die defekten SSDs dann schnellstmöglich austauschen wird. Da man im Zuge der RMA-Abwicklung ein anderes Gerät erhält, sind die Daten leider verloren. Samsung hat die fehlerhafte Firmware inzwischen zurückgezogen.
 
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Firefox 37.0 Beta 1 und 38.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 26.02.2015, 19:52:33
Für alle, denen aktuell bereits zu alt ist, bieten wir den Internetbrowser Firefox in den Versionen 37.0 Beta 1 und 38.0 Aurora 2 zum Download an. Den finalen Firefox 37.0, der insbesondere Sicherheitsaspekte optimieren wird, darf man ab dem 7. April 2015 erwarten und mit der Fertigstellung der Version 38.0 ist im Mai 2015 zu rechnen.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

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Thunderbird 31.5 behebt Schwachstellen

reported by doelf, Donnerstag der 26.02.2015, 18:13:21
Der E-Mail-Client Thunderbird liegt in der neuen Version 31.5 zum Download bereit. Diese schließt fünf Sicherheitslücken, von denen zwei eine kritische Bedrohung darstellen. Die übrigen drei Schwachstellen wurden immerhin als hohes Risiko eingestuft. Weitere Änderungen gibt es diesmal nicht.

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LibreOffice 4.4.1 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 26.02.2015, 13:36:01
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt in der finalen Version 4.4.1 zum Download bereit. LibreOffice 4.4.1 behebt 101 Fehler in der seit Ende Januar 2015 verfügbaren Version 4.4, darunter auch 18 Abstürze. Das finale LibreOffice 4.4.1 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits nutzt, muss die Software nicht erneut herunterladen.

Download:
 
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Ermöglicht DirectX 12 gemischte Radeon/GeForce-Gespanne?

reported by doelf, Donnerstag der 26.02.2015, 11:38:02
Die US-Ausgabe von Tom's Hardware will aus gut unterrichteter Quelle erfahren haben, dass eine neue Programmierschnittstelle in Windows 10 die Kopplung unterschiedlicher Grafikprozessoren ermöglichen soll. Nach Ansicht von Tom's Hardware geht es hierbei um DirectX 12, das im Gegensatz zu seinen Vorgängern viel dichter an der Hardware arbeitet und damit ein wenig an AMDs Mantle erinnert.

Das Zauberwort heißt demnach "Explicit Asynchronous Multi-GPU Capabilities". Offenbar fasst DirectX 12 alle Grafikressourcen des Systems zu einer virtuellen Übergrafikkarte zusammen und macht damit Krücken wie CrossFire und SLI überflüssig. Auch der Grafikspeicher soll wesentlich effizienter genutzt werden, denn dank "Split Frame Rendering" muss nicht jede GPU eine eigene Kopie des gesamten Bildspeichers vorhalten. Stattdessen bekommen die einzelnen Grafikprozessoren Abschnitte des Gesamtbilds zur Bearbeitung zugeteilt und das verspricht kürzere Frame-Pipelines sowie spürbar kürzere Latenzen.

Sollte DirectX 12 tatsächlich gemischte Konfigurationen, und damit meinen wir keinesfalls nur leistungsstarke Grafikkarten von AMD und NVIDIA, sondern auch die Grafikkerne in Prozessoren von AMD und Intel in Kombination mit deutlich schnelleren Grafikprozessoren, ermöglichen, wäre dies ein großer Schritt nach vorne. Für die Endkunden bedeutet ein solches Konzept mehr Leistung und weniger Treiberprobleme, während sich die Spielefirmen spezielle Anpassungen und Entwicklungsarbeit sparen können. AMD dürfte mit einer solchen Aussicht gut leben können, während NVIDIA um die Exklusivität von SLI fürchten muss.
 
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Firefox 36.0 schließt 17 Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 26.02.2015, 10:34:59
Wir hatten den Firefox 36.0 zwar schon am Dienstag zum Download bereitgestellt, doch zu diesem Zeitpunkt lagen noch keine Informationen über sicherheitsrelevante Änderungen vor. Heute reichen wir diese nach: Insgesamt wurden 17 Schwachstellen geschlossen, wobei drei als kritisches, fünf als hohes, sechs als mittleres und zwei als geringes Risiko eingestuft wurden.

Zu den kritischen Fehlern gehört ein Pufferüberlauf in der Bibliothek libstagefright, der sich mit Hilfe manipulierter MP4-Videos provozieren lässt. Das Problem führt zu einem Absturz, der sich vermutlich zum Einschleusen von Schadcode eignet. Mit dem Tool Address Sanitizer wurde eine kritische Schwachstelle in IndexedDB aufgespürt, die den Firefox ebenfalls abstürzen lässt. Es handelt sich um den Aufruf bereits gelöschter Indizes, die mit Hilfe von IndexedDB erzeugt wurden. Auch hier besteht die Gefahr, dass sich dieser Fehler als Schlupfloch für Schadcode eignet. Bleiben noch diverse Speicherfehler, welche Mozillas Entwickler zu einem Punkt zusammengefasst haben.

Download:
 
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SpeedFan 4.51 mit voller Unterstützung für Windows 10

reported by doelf, Mittwoch der 25.02.2015, 20:31:00
Alfredo Milani Comparetti hat sein Tool SpeedFan auf die Version 4.51 aktualisiert. SpeedFan liest die Temperatursensoren diverser PC-Komponenten aus und kann im Zusammenspiel mit zahlreichen Monitoring-Chips auch die Drehzahl der Lüfter regeln. Die Version 4.51 bringt volle Unterstützung für Windows 10 und Intels Chipsätze C610 und X99.

Bei den Super-I/Os sind die folgenden Modelle hinzugekommen: Fintek F71811U, F71878A und F71868A, Nuvoton NCT6106D, NCT6792D und NCT6683D sowie ITE IT8783F und IT8620E. Darüber hinaus wurden Probleme mit den PWM-Modi bei Finteks F71808A behoben und im Zusammenspiel mit dem ITE IT8620E kann SpeedFan jetzt bis zu fünf Lüfter regeln. Und natürlich wurde auch diesmal eine Vielzahl kleiner Fehler beseitigt.

Download: SpeedFan 4.51 - 2,11 MByte
 
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Hewlett-Packard legt einen Fehlstart hin

reported by doelf, Mittwoch der 25.02.2015, 19:30:53
Für Hewlett-Packard (HP) hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Fehlstart begonnen. Im Jahresvergleich sind sowohl der Umsatz als auch das operative Geschäft und der Nettogewinn geschrumpft, einzig die Dividende steigt. Obwohl sich der Gewinn je Aktie mit 0,73 US-Dollar im Rahmen der Prognose aus November 2014 bewegt, streicht das Unternehmen seine Erwartungen für das restliche Jahr deutlich zusammen.

Am 25. November 2014 hatte HP für das gesamte Geschäftsjahr 2015 noch einen Gewinn in Höhe von 3,23 bis 3,43 US-Dollar je Aktie (GAAP) in Aussicht gestellt. Inzwischen hat die Firma ihre Erwartungen um ein gutes Drittel reduziert und geht nur noch von 2,03 bis 2,23 US-Dollar je Anteil aus. Im zweiten Quartal 2015 soll sich der Gewinn je Aktie (GAAP) zwischen 0,57 und 0,61 US-Dollar bewegen, der Vorjahreszeitraum hatte 0,66 US-Dollar gebracht.

Doch genug von der Kristallkugel und zurück ins Hier und Jetzt: Verglichen mit dem ersten Quartal 2014 ist HPs Umsatz um 4,67 Prozent auf 26,839 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 28,154 Milliarden US-Dollar) gesunken. Das lag nicht an der PC-Sparte oder der Enterprise Group, deren Anteile um jeweils 0,16 Prozent auf 8,544 Milliarden bzw. 6,981 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Das Druckergeschäft liegt mit einem Minus von 4,68 Prozent auf 5,543 Milliarden US-Dollar ziemlich genau im Trend und die Software-Sparte mit einem Rückgang um 4,91 Prozent auf 871 Millionen US-Dollar ein wenig darüber. Viel schmerzlicher hat sich der Bereich "Enterprise Services" entwickelt, denn hier ist der Umsatz um 10,76 Prozent auf 4,993 Milliarden US-Dollar eingebrochen.

Der operative Gewinn (GAAP) ist im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2014 um 3,86 Prozent auf 1,920 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 1,997 Milliarden US-Dollar) zurückgegangen und der Nettogewinn (GAAP) ist sogar um 4,14 Prozent auf 1,366 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 1,425 Milliarden US-Dollar) gesunken. Beim Gewinn je Aktie (GAAP), der auf 0,73 US-Dollar gerutscht ist, fällt das Minus dank umfangreicher Aktienrückkäufe wesentlich geringer aus und liegt nur bei 1,35 Prozent. Zugleich steigt die Dividende um 10,34 Prozent auf 0,32 US-Dollar. Insgesamt hatte HP im ersten Quartal 1,9 Milliarden US-Dollar in die Hand genommen, um seine Anleger bei Laune zu halten. Das ist heute aber nicht gelungen, denn aktuell liegt HPs Aktie mit 9,35 Prozent im Minus.
 
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Gemalto: Erste Hinweise auf Geheimdienstangriff gefunden

reported by doelf, Mittwoch der 25.02.2015, 17:15:03
Letzte Woche berichtete "The Intercept" über einen gemeinsamen Angriff der Geheimdienste NSA (USA) und GCHQ (Großbritannien) auf den niederländischen SIM-Karten-Hersteller Gemalto. In geheimen Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden brüsten sich die Spione mit ihrer wertvollen Beute: Kundendaten, Netzwerkübersichten und Zugang zu den Schlüsseln, mit denen die mobile Kommunikation gesichert wird. Gemalto hat nun erste Spuren gefunden.

Anhand von Informationen aus den Geheimdienstdokumenten, interner Sicherheitsmechanismen und bereits entdeckter Angriffsversuche hat Gemalto eine erste Untersuchung vorgenommen. Das Unternehmen bestätigt für die Jahre 2010 und 2011 mehrere Attacken, von denen zwei besonders professionell durchgeführt wurden. Hierbei könnte es sich um Angriffe der beiden Geheimdienste handeln. Zunächst versuchten Unbekannte im Juni 2010, das Büronetzwerk einer französischen Niederlassung auszuspionieren. Das Eindringen wurde allerdings entdeckt und konnte abgewehrt werden. Einen Monat später erhielten Mitarbeiter von Mobilfunkunternehmen E-Mails mit einem Trojaner im Anhang, als Absender wurden existierende Adressen von Gemalto verwendet. Das Unternehmen hat seine Kunden vor diesem Angriff gewarnt und in beiden Fällen wurden die zuständigen Stellen informiert.

Zur gleichen Zeit wurden bei den Niederländern mehrere Zugriffsversuche auf Firmen-PCs entdeckt. Die Ziele waren ausschließlich Rechner von Mitarbeitern, die regelmäßig Kundenkontakt hatten. Laut Gemalto beschränkten sich auch diese Angriffe auf die Büronetzwerke, die keine Verbindung zu den sicherheitskritischen Bereichen des Unternehmens haben. Weder die SIM-Schlüssel noch Kundendaten sollen über diese Rechner erreichbar gewesen sein. Zudem seien die Netzwerke der einzelnen Geschäftsfelder - SIM-Karten, Kredit- und Bankkarten, ID-Karten und elektronische Ausweise - voneinander isoliert. Derzeit gäbe es noch keine Anzeichen dafür, dass die Angreifer in kritische Bereiche des Unternehmens vordringen konnten. Stattdessen hätten sie sich darauf konzentriert, die Kommunikation mit den Kunden abzufangen. Im Regelfall sei der Datenversand bei Gemalto gesichert erfolgt, es habe allerdings Ausnahmen gegeben, wenn der Kunde dies ausdrücklich gewünscht habe.

In den Geheimdienstdokumenten wird von zwölf Mobilfunkunternehmen berichtet, für deren SIM-Karten Schlüssel gestohlen wurden. Da vier dieser Anbieter nicht zu Gemaltos Kunden zählen, scheinen sich die Geheimdienste auch bei anderen Herstellern bedient zu haben. Gemalto weist in diesem Zusammenhang insbesondere auf einen Netzbetreiber aus Somlia hin, für den die Dokumente 300.000 erbeutete SIM-Schlüssel aufführen. Weiterhin werden in den Dokumenten Niederlassungen in Italien, Japan und Kolumbien genannt, in denen die SIM-Karten personalisiert werden. Diese Standorte lassen sich nicht Gemalto zuordnen. Zudem sollen nur zwei Prozent der erbeuteten Schlüssel von SIM-Herstellern stammen, da sich die Spione an anderer Stelle leichter bedienen konnten.

Gemalto erklärt weiter, dass in den Jahren 2010 und 2011 die veralteten 2G-Netzwerke noch weit verbreitet waren. Diese wurden ursprünglich in den 80er-Jahren entwickelt und weisen bekannte Schwachstellen auf, die auch das Abhören mit Hilfe gestohlener Schlüssel ermöglichen. Mit SIM-Karten für 3G- und 4G-Netze soll diese Angriffsmethode hingegen nicht mehr funktionieren, da inzwischen zusätzliche Verschlüsselungen Verwendung finden. Das niederländische Unternehmen rät daher zum Austausch veralteter SIM-Karten. Die Untersuchung der Angriffe soll indes fortgesetzt werden, neue Erkenntnisse will Gemalto zeitnah bekannt geben.
Quelle: www.gemalto.com
 
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GeForce GTX 970: NVIDIAs CEO erklärt die "zusätzlichen 1GB"

reported by doelf, Mittwoch der 25.02.2015, 13:49:38
Es geschieht nicht oft, dass sich Jen-Hsun Huang, CEO und Gründer des GPU-Herstellers NVIDIA, zu einer offiziellen Stellungnahme genötigt sieht. Doch die falschen Angaben zur Architektur des Grafikprozessors GeForce GTX 970, die inzwischen zu einer Sammelklage geführt haben, sind offenbar Chefsache. Allerdings scheint sein Kommentar nach hinten loszugehen, denn Huang spricht von einer "neuen Funktion" sowie "zusätzlichen 1GB". Der Rest ist ein bedauerliches Kommunikationsproblem.

Bereits Huangs erster Satz dürfte einige Journalisten auf die Palme bringen:
"Some of you are disappointed that we didn’t clearly describe the segmented memory of GeForce GTX 970 when we launched it."
"Einige von euch sind enttäuscht, dass wir die Speichersegmentierung der GeForce GTX 970 bei ihrer Vorstellung nicht klar beschrieben haben."
Mit "nicht klar beschrieben" leistet sich NVIDIAs CEO die Untertreibung des Monats, denn diese Thematik wurde seinerzeit überhaupt nicht angesprochen. Hätte NVIDIA die Speichersegmentierung damals erwähnt, würden wir jetzt nicht über dieses Thema berichten müssen.
"We invented a new memory architecture in Maxwell. This new capability was created so that reduced-configurations of Maxwell can have a larger framebuffer - i.e., so that GTX 970 is not limited to 3GB, and can have an additional 1GB. GTX 970 is a 4GB card. However, the upper 512MB of the additional 1GB is segmented and has reduced bandwidth. This is a good design because we were able to add an additional 1GB for GTX 970 and our software engineers can keep less frequently used data in the 512MB segment."
"Wir haben für Maxwell eine neue Speicherarchitektur erfunden. Diese neue Fähigkeit wurde entwickelt, damit beschnittene Konfigurationen von Maxwell einen größeren Bildspeicher haben können - beispielsweise ist die GTX 970 nicht auf 3GB limitiert und darf zusätzliche 1GB haben. Die GTX 970 ist eine 4GB-Karte. Allerdings sind die oberen 512MB der zusätzlichen 1GB untergliedert und haben eine reduzierte Bandbreite. Dies ist ein gutes Design, weil wir der GTX 970 zusätzliche 1GB hinzufügen konnten und unsere Software-Entwickler selten benutzte Daten in dem 512MB-Segment ablegen können."
Es ist schon ein wenig vermessen, von "zusätzlichen 1GB" zu sprechen, wenn ein hochpreisiges Produkt mit 4GB beworben wird. Schließlich steht nicht "GeForce GTX 970 3GB mit 1GB Bonus-Speicher gratis (der zusätzliche Speicher ist möglicherweise nicht zur Gänze mit der vollen Bandbreite angebunden und kann Spuren von Erdnüssen enthalten)" auf der Verpackung. Auch das "gute Design" hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, denn das wirklich gute Design bietet die GeForce GTX 980 in Form einer vollwertigen und unbeschnittenen Anbindung des gesamten Grafikspeichers.
"Unfortunately, we failed to communicate this internally to our marketing team, and externally to reviewers at launch."
"Bedauerlicherweise haben wir es versäumt, dies intern unserer Marketing-Abteilung und extern den Testern zum Zeitpunkt der Markteinführung zu kommunizieren."
Dem können wir nur zustimmen.
"Instead of being excited that we invented a way to increase memory of the GTX 970 from 3GB to 4GB, some were disappointed that we didn’t better describe the segmented nature of the architecture for that last 1GB of memory."
"Statt über unsere Erfindung, den Grafikspeicher der GTX 970 von 3GB auf 4GB zu erweitern, begeistert zu sein, waren einige enttäuscht, dass wir die segmentierte Architektur der letzten 1GB des Speichers nicht besser beschrieben haben"
Lieber Jen-Hsun Huang, ich muss mich an dieser Stelle wiederholen, da auch Sie dies tun: Da NVIDIA das Thema Speichersegmentierung totgeschwiegen hatte, konnte auch bei niemandem Begeisterung aufkommen. Zudem hat NVIDIA an die Presse, die Grafikkartenhersteller, die Händler und die Kunden falsche Daten bezüglich der Speicheranbindung und des Chipaufbaus herausgegeben, welche eine vollwertige Anbindung der gesamten 4GB vorgaukelten. So sinnvoll diese neue Technik auch sein mag, sie ist schlechter als ursprünglich dargestellt und daher ist die Enttäuschung vieler Kunden nur zu verständlich. Und nochmals: Die 4GB sind kein Bonus oder Geschenk, sondern genau die Speichergröße, für die ihre Kunden bezahlt haben!
 
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LibreOffice 4.4.1: Zweiter Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 25.02.2015, 12:40:30
Im Laufe dieser Woche soll das fertige LibreOffice 4.4.1 zum Download freigegeben werden. Noch ist es nicht soweit, aber der seit letzter Woche als Pre-Release erhältliche zweite Veröffentlichungskandidat wird nun auch offiziell zum Download angeboten. Dieser behebt 101 Fehler in der seit Ende Januar 2015 verfügbaren Version 4.4, darunter 18 Abstürze.

Download:
 
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AMD legt weitere Details zum Carrizo auf den Tisch

reported by doelf, Dienstag der 24.02.2015, 20:26:33
AMD hat im Rahmen der "International Solid-State Circuits Conference", welche derzeit in San Francisco stattfindet, neue Details bezüglich seiner kommenden APU-Baureihe Carrizo verraten. Carrizo wird auf den neuen Excavator-Modulen basieren und erstmals AMDs "Heterogeneous System Architecture" (HSA) im vollen Umfang unterstützen. AMD betrachtet HSA als Schlüsseltechnik, um Grafikkerne in vollwertige Rechenkerne zu verwandeln.

Die integrierte GPU und HSA 1.0
Bereits bei der Markteinführung des aktuellen Kaveri hatte AMD den Startschuss für HSA verkündet. Doch während der Kaveri zwar einen gemeinsamen Adressraum für den gesamten Speicher von den Caches über den Arbeitsspeicher bis hin zur Auslagerungsdatei bietet, wird Carrizo die HSA-Spezifikation 1.0 vollständig unterstützen. Dazu gehört laut AMD das Umschalten zwischen verschiedenen Aufgaben, wobei der vorherige Zustand der Grafikeinheit zunächst gesichert und danach wiederhergestellt wird. Genau dies beherrscht der Kaveri nicht. In Hinblick auf die Grafikfunktionen verspricht AMD Unterstützung für Mantle und DirectX 12 sowie H.265 in der Hardware - die Umwandlung hochauflösender Videos soll hierdurch um den Faktor 3,5 beschleunigt werden. Und natürlich lässt sich der integrierte Grafikkern auch weiterhin mit diskreten GPUs koppeln.

Strukturgröße und SoC-Konzept
Bezüglich Fertigung und Strukturgrößen gibt es nichts Neues: Carrizo wird - genau wie Kaveri - im 28SHP-Prozess (28 nm Super High Performance) bei Global Foundries vom Band laufen. Doch im Gegensatz zum APU-Konzept des Kaveri (APU = CPU + GPU) stellt Carrizo ein SoC (System-on-Chip = CPU + GPU + Chipsatz) dar, bei dem auch die Southbridge im Prozessor integriert ist. Und wir reden keinesfalls über zwei Chips auf einer Platine, sondern über die volle Integration in einen DIE. Und so macht zumindest die Strukturgröße der Southbridge einen Sprung von 45 auf 28 nm. Interessant ist dieser Schritt auch in Hinblick auf den Stromverbrauch, da der geschrumpfte Chipsatz weniger Strom benötigt, eine viel kürze Anbindung hat und Teil des CPU-internen Energiemanagements wird.
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Schrumpfkur nach GPU-Muster
Obwohl AMD für die Excavator-Module den selben 28-nm-Prozess verwendet, benötigen sie 23 Prozent weniger Fläche als ihre Steamroller-Vorgänger. AMD erklärt dies mit einer kompletten Überarbeitung des Chipdesigns. Man habe sich die Erkenntnisse des GPU-Teams zunutze gemacht, um die Bestandteile des Moduls kompakter anzuordnen. Bei der integrierten GPU konnten auf diese Weise die Leckströme um 18 Prozent reduziert werden, was im Vergleich zum Kaveri um 10 Prozent höhere Taktraten bei unverändertem Stromverbrauch ermöglicht. Bleibt hingegen der Takt gleich, sinkt der Stromverbrauch um 20 Prozent. Damit kann AMD bis zu acht GCN-Kerne in einen mit 20 Watt spezifizierten Prozessor packen, bisher gibt es in dieser Verbrauchsklasse maximal sechs GCN-Kerne. Das Endprodukt misst 250 mm2 (Kaveri: 245 mm2), beinhaltet dabei aber 3,1 Milliarden Transistoren (Kaveri: 2,3 Milliarden Transistoren).
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Stromverbrauch und Ausrichtung
Auch die neuen "Adaptive Voltage-Frequency Scaling Modules" sollen beim Stromsparen helfen. Zehn dieser AVFS-Module sitzen in jedem Excavator-Modul und regeln Takt und Spannung für die einzelnen Baugruppen. Dies rechnet sich in erster Linie für die besonders energieeffizienten 10-Watt-SoCs, deren Rechenkerne knapp ein Drittel schneller laufen dürfen oder bei unveränderter Taktrate bis zu 50 Prozent weniger Strom verbrauchen. AMD versichert auch ein schnelleres Aufwachen aus dem Ruhezustand. So soll der Excavator in weniger als einer Sekunde vom Tiefschlaf S0i3 mit einem Verbrauch unter 50 Milliwatt in den aktiven Zustand wechseln können. All dies zeigt, dass AMD mit Carrizo auf mobile Plattformen zielt. Während Carrizo selbst die mobilen Varianten des Kaveri ablösen wird, soll der besonders energieeffiziente Carrizo-L das Erbe der Kabinis antreten.

Starttermin und Desktop
Als Starttermin für Carrizo nennt AMD "Mitte 2015". Damit dürfte vermutlich die Computex gemeint sein, die Anfang Juni 2015 in Taiwan stattfinden wird. Bleibt die Frage, was AMD für den Desktop-Markt plant. Carrizo ist offiziell nur für All-in-One-PCs gedacht und dürfte dort in verlöteter Form verbaut werden. Aufgrund des SoC-Konzepts würde Carrizo einen neuen Sockel erfordern, was weder den Kunden noch den Mainboard-Herstellern gefallen dürfte. Momentan bedient AMD drei Desktop-Sockel - FM2+, AM1 und AM3+ - und hat schon jetzt mit vollen Lagern und einer mageren Nachfrage zu kämpfen.
Quelle: www.amd.com
 
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Opera 27.0.1689.76 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 24.02.2015, 16:37:06
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 27.0.1689.76 aktualisiert. Dieses Update beseitigt ein Problem beim Schließen einer zweiten Vollbildanzeige und behebt zwei Fehler bei der Netzwerkinstallation. Darüber hinaus wurde die Chromium-Engine auf die Version 40.0.2214.115 aktualisiert.
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Kommen wir noch kurz auf die Neuerungen der Version 27 zu sprechen: Diese bringt ein neues Übersichtsmenü für die geöffneten Tabs (siehe Bildschirmfoto) sowie eine überarbeitete Druckvorschau. Am unteren Rand der Startseite finden sich neuerdings Verknüpfungen zu internen Funktionen wie der Schnellwahl, den Lesezeichen und Discover. Die Entwickler haben auch Probleme mit Kontextmenüs und leeren Ordnern im Lesezeichenmanager behoben. Opera 27 verbessert auch die Unterstützung für den Pepper Flash Player (PPAPI). Dieser wird von Google gewartet und ersetzt bei Chromium das von Adobe bereitgestellte Plug-in, welches auch beim Firefox zum Einsatz kommt. Dazu kommen die üblichen Stabilitätsverbesserungen.

Download:
Quelle: blogs.opera.com
 
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Irreführung: NVIDIA wegen GeForce GTX 970 verklagt

reported by doelf, Dienstag der 24.02.2015, 15:35:55
In Kalifornien wurde eine Sammelklage gegen den GPU-Hersteller NVIDIA und seinen Partner Gigabyte Technology eingereicht. Grund der Klage sind die irreführenden Angaben bezüglich der Grafikkarten des Typs GeForce GTX 970. Mit falschen Angaben hätten NVIDIA und sein Partner die Käufer in den USA (und auch im Rest der Welt) über Monate getäuscht und die technischen Daten schöngerechnet.

Wir erinnern uns: Bei der Markteinführung von GeForce GTX 980 und GTX 970 hatte NVIDIA den Eindruck erweckt, dass sich die beiden Grafikprozessoren lediglich in Hinblick auf ihre Recheneinheiten unterscheiden. Bezüglich der Speicherausstattung und der Speicheranbindung gab es - zumindest auf dem Papier - keine Unterschiede. Doch Papier ist geduldig und die Realität sieht inzwischen ganz anders aus. Statt 64 ROPs und 2.048 KByte L2-Cache gibt es nur 56 Rasterendstufen sowie 1.792 KByte L2-Cache, denn NVIDIA hat einen Block aus 8 ROPs und 256 KByte Cache deaktiviert. Damit bleibt einer der acht 32 Bit breiten Speicher-Controller, die in ihrer Addition das 256 Bit breite Interface bilden, ohne L2-Cache. Im Normalfall verwendet der GeForce GTX 970 nur 3,5 der 4,0 GByte Grafikspeicher und benutzt hierbei 224 Bit, die für eine Bandbreite von 196 GB/s ausreichen. Nur wenn mehr als 3,5 GByte Grafikspeicher benötigt werden, greift die GPU auch auf das 512 MByte große Speichersegment, dem der eigene L2-Cache fehlt, zu. Für dieses addiert NVIDIA weitere 32 Bit zur Anbindung sowie 28 GB/s zum Speicherdurchsatz - eine reine Milchmädchenrechnung. Der Grafikprozessor kann nämlich immer nur aus einem der beiden Speichersegmente lesen, also entweder aus der 3,5 GByte großen Partition mit 196 GB/s oder aus den restlichen 512 MByte mit 28 GB/s. Und je mehr Daten aus dem kleineren Segment gelesen werden, desto niedriger fällt der tatsächliche Speicherdurchsatz aus.

Dass sich die Kläger ausgerechnet Gigabyte Technology herausgepickt haben, darf man vermutlich als Pech bezeichnen, denn auch alle anderen Hersteller von GeForce GTX 970 basierten Grafikkarten haben mit dem selben Problem zu kämpfen. NVIDIA selbst drückt sich seit Wochen um eine offizielle Stellungnahme herum, da diese als Schuldeingeständnis gewertet werden könnte. Und einer Schuld ist sich NVIDIA nicht bewusst, schließlich liefern die beanstandeten Grafikkarten unabhängig von den tatsächlichen Eckdaten eine sehr hohe Leistung. Und so stellt sich die Frage, ob den Käufern überhaupt ein Schaden entstanden ist.

Wer sich bereits im Besitz einer GeForce GTX 970 befindet, sollte das Thema der fehlerhaften Spezifikationen bei seinem Händler ruhig einmal ansprechen. In den USA gewährt Newegg betroffenen Kunden einen Preisnachlass von zwanzig Prozent und auch der Online-Händler Amazon lässt sich zu solchen Nachlässen überreden. Da es sich bei der GeForce GTX 970 um ein hochpreisiges Produkt handelt, lohnt der Aufwand.
Quelle: de.scribd.com
 
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Der Firefox 36.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 24.02.2015, 14:02:15
Mozillas Entwickler haben damit begonnen, den finalen Firefox 36.0 auf die FTP-Server zu laden. Die Versionshinweise wurden bisher noch nicht aktualisiert, so dass wir uns nur auf Vorankündigungen beziehen können. Demnach soll es nun möglich sein, die angepinnten Kacheln, welche auf neuen Tabs zu sehen sind, mit anderen Geräten zu synchronisieren. HTTP/2 wird im vollen Umfang unterstützt und bei den Übersetzungen ist Usbekisch hinzugekommen.
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Für CSS-Farbverläufe darf man vormultiplizierten Farben verwenden und die unerwartete Abmeldung bei Facebook und Google nach dem Neustart des Internetbrowsers konnte behoben werden. Zertifikate mit 1024 Bit starken RSA-Schlüsseln wurden ausgemustert und überhaupt wird der Firefox auf die unsichere RC4-Verschlüsselung soweit wie möglich verzichten. Bezüglich der Add-ons gibt es einige Änderungen für Entwickler. Weitere Neuerungen betreffen die HTML5-Unterstützung: So wurde der Datentyp "Symbol" für ES6 (ECMAScript 6) hinzugefügt und der Unicode-Range Descriptor für CSS implementiert. Letzterer ermöglicht es, einzelne oder mehrere Zeichen für eine bestimmte Schriftart herunterzuladen. Verbesserte ES6-Generatoren versprechen deutliche Leistungssteigerungen und beim CSSOM-View-Modul erfordert das Scrolling keine zusätzlichen Bibliotheken mehr. Die Eigenschaften object-fit und object-position erleichtern das Platzieren und Einpassen von Objekten, dazu kommen die Eigenschaften isolation (CSS) und will-change (CSS3). Auch die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos wurde vorbereitet.

Download:
 
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Kodi (XBMC) 14.2: Erste Beta-Version verfügbar

reported by doelf, Montag der 23.02.2015, 00:38:55
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Mediacenter-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi. Nun steht mit Kodi 14.2 ein zweiter Bug-Fix-Release an und eine erste Beta-Version liegt seit ein paar Tagen zum Download bereit. Diese behebt das unmotivierte Einfrieren unter Windows, welches seit der Version 14.0 immer wieder mal auftritt, und ermöglicht zudem das lückenlose Abspielen von MP3-Dateien.

Ebenfalls behoben wurden Probleme bei der Wiedergabe über des Real Time Messaging Protocol (RTMP) und beim Laden externer Untertitel. Auch mit dem Suchen nach neu hinzugefügten Episoden sowie mit Quellen unterschiedlicher Pfade hatte Kodi bisher so seine Schwierigkeiten, welche die Beta-Version beheben soll. Das Ändern der Bildwiederholrate soll auf keiner Plattform mehr Auswirkungen auf die Videowiedergabe haben, zudem wurden mehrere Fehler im Zusammenspiel mit den PVR-Add-ons behoben. Unter Android wurde ein Problem mit dem Wetter-Add-on gelöst und das SDK für Mac OS X wurde auf die Version 10.10 aktualisiert.

Download: Kodi (XBMC) 14.2 Beta 1
Quelle: kodi.tv
 
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Homepage ganz fix - Der Baukasten von Wix.com im Test

reported by doelf, Sonntag der 22.02.2015, 20:01:30
Unser heutiger Test beschäftigt sich wieder einmal mit einem kostenlosen Internetdienst: Dem Homepage-Baukasten von Wix.com. Wix.com bietet mehrere Hundert Vorlagen aus den unterschiedlichsten Kategorien, auf deren Grundlage praktisch jeder ohne Vorkenntnisse HTML5-kompatible Webseiten erstellen kann. Nach eigenen Angaben hat der Dienst weltweit schon mehr als 60 Millionen Nutzer.
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Wix wurde im Jahr 2006 gegründet und hat seinen Hauptgeschäftssitz in Tel Aviv. Niederlassungen des Unternehmens finden sich in New York, San Francisco, Dnepropetrovsk und Wilna. Hierzulande ist der Anbieter nicht sonderlich bekannt - zu Unrecht, wie wir finden. Sowohl die Webseite als auch der Homepage-Baukasten sind komplett in deutscher Sprache verfügbar und diese Übersetzung wurde professionell und gut verständlich umgesetzt. Ebenfalls wichtig: Auch die Datenschutzrichtlinie des Unternehmens liegt in deutscher Sprache vor und bewegt sich auf dem Niveau europäischer Mitbewerber.
 
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LibreOffice 4.4.1: Zweiter Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 22.02.2015, 11:26:46
In der kommenden Woche soll das fertige LibreOffice 4.4.1 zum Download freigegeben werden. Vorab gibt es zunächst noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten, der momentan bei uns sowie auf dem Pre-Release-Server der Document Foundation zu finden ist. Mit LibreOffice 4.4.1 werden über 80 Fehler in der seit Ende Januar 2015 verfügbaren Version 4.4 behoben, darunter auch etliche Abstürze.

Download:
 
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Firefox 36.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Sonntag der 22.02.2015, 11:06:10
Anfang der kommenden Woche will Mozilla den finalen Firefox 36.0 veröffentlichen und vorab gibt es nun einen ersten Finalkandidaten. Der Firefox 36.0 ermöglicht es, die angepinnten Kacheln, welche auf neuen Tabs zu sehen sind, mit anderen Geräten zu synchronisieren. CSS-Farbverläufe sollen jetzt auch mit vormultiplizierten Farben funktionieren und auf die unsichere RC4-Verschlüsselung wird der Firefox soweit möglich verzichten.

Auf die Entwickler von Add-ons kommt Arbeit zu, denn in diesem Bereich wurden einige Änderungen angekündigt. Weitere Neuerungen betreffen die HTML5-Unterstützung: So wurde der Datentyp "Symbol" für ES6 (ECMAScript 6) hinzugefügt und der Unicode-Range Descriptor für CSS implementiert. Letzterer ermöglicht es, einzelne oder mehrere Zeichen für eine bestimmte Schriftart herunterzuladen. Verbesserte ES6-Generatoren versprechen deutliche Leistungssteigerungen und beim CSSOM-View-Modul erfordert das Scrolling keine zusätzlichen Bibliotheken mehr. Die Eigenschaften object-fit und object-position erleichtern das Platzieren und Einpassen von Objekten, dazu kommen die Eigenschaften isolation (CSS) und will-change (CSS3). Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos ist zwar noch in Arbeit, macht aber Fortschritte.

Download: Firefox 36.0 Final Candidate Build 1
 
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NVIDIA will das Übertakten mobiler GPUs reaktivieren

reported by doelf, Freitag der 20.02.2015, 20:15:45
Mit dem aktuellen Treiber GeForce 347.52 WHQL hat NVIDIA nicht nur die Leistung seiner Grafikprozessoren gesteigert, sondern auch das Übertakten aktueller Mobil-GPUs unterbunden. Auf Nachfrage hatte NVIDIAs Support die Möglichkeit zum Übertakten als Software-Fehler bezeichnet und die Sperre mit dem Schutz der Hardware begründet. Doch nun rudert der Hersteller wieder zurück: Ab März soll das Übertakten wieder möglich sein.

Das Aus für die OC-Tools diverser Notebook-Hersteller kam überraschend und plötzlich: Nachdem NVIDIA "sicherheitsrelevante Änderungen" an den Treiberkomponenten nvlddmkm.sys und nv4_mini.sys vorgenommen hatte, verweigern die Mobil-GPU-Baureihen 800 und 900 jegliches Tuning, während sich ältere Grafikprozessoren kurioserweise auch mit dem GeForce 347.52 WHQL übertakten lassen. Auf Nachfrage von Benutzern erklärte NVIDIAs Support:
"Unfortunately GeForce notebooks were not designed to support overclocking. Overclocking is by no means a trivial feature, and depends on thoughtful design of thermal, electrical, and other considerations. By overclocking a notebook, a user risks serious damage to the system that could result in non-functional systems, reduced notebook life, or many other effects.

There was a bug introduced into our drivers which enabled some systems to overclock. This was fixed in a recent update. Our intent was not to remove features from GeForce notebooks, but rather to safeguard systems from operating outside design limits."
Demnach wurden GeForce-Notebooks - die es im Übrigen gar nicht gibt, da jeder Hersteller eigene Designs mit eigener Kühlung entwickelt - nicht für das Übertakten entworfen. Das Übertakten stelle somit eine Gefahr für die Geräte dar und könne sogar zum Ausfall derselben führen. Dass man NVIDIAs Mobil-GPUs bisher übertakten konnte, begründet der Support mit einem unbeabsichtigten Fehler. Diesen haben man nun behoben.

Möglicherweise hätte NVIDIA das auch den Herstellern hochwertiger Gaming-Notebooks wie Alienware, ASUS und MSI mitteilen sollen, denn diese bewerben ihre mobilen Rechner auch mit einer Übertaktungsmöglichkeit für Prozessor und Grafikchips. Obwohl Gaming-Notebooks ein Nischenprodukt sind und nur ein Teil der Käufer die Übertaktungsfunktionen tatsächlich nutzt, ist NVIDIA hier in ein besonders tiefes Fettnäpfchen getreten und rudert nun zurück:
"As you know, we are constantly tuning and optimizing the performance of your GeForce PC.

We obsess over every possible optimization so that you can enjoy a perfectly stable machine that balances game, thermal, power, and acoustic performance.

Still, many of you enjoy pushing the system even further with overclocking.

Our recent driver update disabled overclocking on some GTX notebooks. We heard from many of you that you would like this feature enabled again. So, we will again be enabling overclocking in our upcoming driver release next month for those affected notebooks.

If you are eager to regain this capability right away, you can also revert back to 344.75."
Auf Kundenwunsch soll die Übertaktungsmöglichkeit für mobile Grafikprozessoren im nächsten Treiber wieder vorhanden sein. Schön, dass NVIDIA so flexibel ist, eine Option, für die die Kunden beim Kauf ihres Notebooks bereits gezahlt haben, wiederherzustellen. Als Zwischenlösung empfiehlt NVIDIA, den Treiber GeForce 344.75 WHQL, der Mitte November 2014 veröffentlicht wurde, zu installieren.
 
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Wine 1.7.37 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Freitag der 20.02.2015, 19:09:43
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die heute erschienene Entwicklungsversion 1.7.37 bringt UTF-7-Unterstützung und behebt grafische Probleme mit Steuerelementen unterschiedlicher Designs.

Download: Wine 1.7.37

Für die Entwicklungsversion 1.7.37 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Interface change notifications.
  • Support for the UTF-7 encoding.
  • A number of graphical fixes for themed controls.
  • Wininet now implemented on top of Win32 sockets.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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Zweites Update für Ubuntu 14.04 ("Trusty Tahr")

reported by doelf, Freitag der 20.02.2015, 15:10:15
Mit der Version 14.04.2 liegt das zweite Update für die "verlässliche Bergziege" (Trusty Tahr) zum Download bereit. Neben Ubuntu sind auch die Schwester-Distributionen Kubuntu, Lubuntu, Mythbuntu, Edubuntu und Xubuntu bereits in der aktualisierten Fassung verfügbar. Obwohl dieses Update ausschließlich Fehler beseitigt, ist die Zusammenfassung der Änderungen wieder einmal sehr umfangreich geraten.

Die Entwicklungsschiene 14.04 erhält "Long-Term Support". Für Ubuntu Desktop, Ubuntu Server, Ubuntu Cloud, Ubuntu Core, Ubuntu Kylin, Edubuntu und Kubuntu bedeutet dies eine Support-Zeit von fünf Jahren, während Lubuntu, Mythbuntu, Ubuntu Studio und Xubuntu immerhin drei Jahre lang mit Sicherheits-Updates versorgt werden.

Download:
Quelle: wiki.ubuntu.com
 
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MacBook Pro: Apple kümmert sich endlich um die Grafikprobleme

reported by doelf, Freitag der 20.02.2015, 14:16:28
Schon seit Jahren beschweren sich die Käufer professioneller Notebooks aus der Baureihe MacBook Pro über massive Grafikfehler und unerwartete Abstürze. Die Probleme reichen von einer verzerrten oder fehlerhaften Bilddarstellung über gänzlich schwarze Bildschirme bis zu plötzlichen Abstürzen des Systems. Nachdem Apple das Problem lange Zeit ignoriert hatte, erfolgte im Oktober 2014 eine Sammelklage in den USA. Nun gibt es einen offiziellen Rückruf.

Apple hatte betroffene Geräte im Rahmen seiner Herstellergarantie bzw. darüber hinaus reichender AppleCare-Verträge kostenlos repariert, doch nach Ablauf dieser Leistungen wurden die Kunden zur Kasse gebeten. Aufgrund der Häufung von Ausfällen verlangten viele Kunden einen Rückruf, doch erst als drei Käufer eine Sammelklage bei einem Gericht in Nordkalifornien einreichten, kam wieder Bewegung in die Sache. Bis dahin hatte Apple entweder nicht reagiert oder auf ein Software-Update verwiesen, welches die Kläger als wirkungslos bezeichnen. Der Fehler soll vielmehr in der Hardware stecken, genauer gesagt im bleifreien Lötzinn, mit dem die Grafikprozessoren von AMD auf dem Mainboard befestigt wurden. Seit 2012 verbaut Apple Grafikprozessoren von NVIDIA, das Problem mit dem Lötzinn wurde dadurch allerdings nicht behoben.

Nun, vier Jahre nach den ersten Defekten, hat sich Apple endlich zu einem weltweiten Rückruf durchgerungen. Laut Hersteller sind die folgenden Notebooks betroffen:
  • MacBook Pro 15 Zoll (Frühjahr 2011) mit AMD Radeon HD 6490M oder 6750M
  • MacBook Pro 15 Zoll (Ende 2011) mit AMD Radeon HD 6750M bzw. 6770M
  • MacBook Pro 15 Zoll Retina (Mitte 2012) mit NVIDIA GeForce GT 650M
  • MacBook Pro 15 Zoll Retina (Anfang 2013) mit NVIDIA GeForce GT 650M
  • MacBook Pro 17 Zoll (Frühjahr 2011) mit AMD Radeon HD 6490M oder 6750M
  • MacBook Pro 17 Zoll (Ende 2011) mit AMD Radeon HD 6770M
In den USA und Kanada ist das Reparaturverfahren seit heute verfügbar, der Rest der Welt muss sich bis zum 27. Februar 2015 gedulden. Benutzer sollen zunächst ihre Daten sichern und ihr Gerät dann in einen Apple Store oder zu einem autorisierten Apple-Händler bringen. Dort wird geprüft, ob das Notebook betroffen ist. Auf eine Dauer der Reparatur legt sich Apple nicht fest, diese könne "je nach Verfügbarkeit von Teilen und Technikern variieren". Soll heißen: Der Händler meldet sich, sobald das Notebook repariert ist.
Quelle: www.apple.com
 
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LibreOffice 4.3.6 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 20.02.2015, 13:39:35
Die finale Version 4.3.6 der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software LibreOffice liegt seit heute zum Download bereit. Dieses Update behebt 109 Fehler, darunter zehn Abstürze. Das fertige LibreOffice 4.3.6 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits installiert hat, muss die Software nicht nochmals herunterladen.

LibreOffice 4.3.6 stammt aus der konservativen Entwicklungsschiene ("Still"), welche die bestmögliche Stabilität bieten soll. Mit LibreOffice 4.3.7 wird dieser Zweig gegen Ende April noch ein letztes Update erhalten, bevor die Pflege des Codes am 27. Mai 2015 eingestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt soll die Entwicklungsschiene 4.4 in den Status "Still" wechseln. Für die kommende Woche steht LibreOffice 4.4.1 in den Startlöchern und wird 83 Fehler, darunter 15 Abstürze, in der Ende Januar freigegebenen Version 4.4.0 beheben.

Download:
 
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NSA und GCHQ infiltrieren SIM-Karten-Hersteller

reported by doelf, Freitag der 20.02.2015, 12:07:49
In einer gemeinsamen Aktion hat der US-Geheimdienst NSA zusammen mit dem britischen GCHQ den SIM-Karten-Hersteller Gemalto gehackt. Die wertvolle Beute: Kundendaten, Netzwerkübersichten und Zugang zu den Schlüsseln, mit denen die mobile Kommunikation gesichert wird. Ein Dokument aus dem Jahr 2010, welches aus dem Fundus des Whistleblowers Edward Snowden stammt, dokumentiert den Angriff.
"Gemalto - mehrere Maschinen erfolgreich mit Implantaten versehen und wir glauben, ihr gesamtes Netzwerk (unter Kontrolle) zu haben"
Wie frühere Dokumente belegen, bezeichnen die Geheimdienste manipulierte Hardware als "Implantate". Dabei kann es sich um bösartige USB-Geräte, infizierte Festplattenfirmware oder auch um zusätzliche Platinen, welche in Netzwerkgeräten oder Servern eingepflanzt werden, handeln. Während sich Festplatten auf traditionelle Weise mit Hilfe von Trojanern angreifen lassen, werden Netzwerkgeräte und Server bereits auf dem Lieferweg abgefangen und mit Implantaten ausgestattet.

Neben Telekommunikationsanbietern wie Belgacom stellen Hersteller von SIM-Karten ein besonders attraktives Angriffsziel dar. Dank der in Massen gestohlenen Schlüssel können die Geheimdienste die mobile Kommunikation nicht nur in Echtzeit überwachen, sondern auch verschlüsselte Aufzeichnungen im Nachhinein dechiffrieren. Auf die Mithilfe von Telekommunikationsanbietern sind die Geheimdienste dabei nicht angewiesen und können ihre Überwachung somit auch ohne Gerichtsbeschluss durchführen. Anders formuliert: Die Geheimdienste können außerhalb jeglicher juristischer und politischer Kontrolle agieren und tun dies auch.

Das Opfer des Angriffs, Gemalto, bezeichnet sich selbst als das "weltweit führende Unternehmen für digitale Sicherheit". Die börsennotierte Firma mit Sitz in den Niederlanden hat 110 Niederlassungen in 44 Ländern und beschäftigt weltweit mehr als 12.000 Mitarbeiter. Gemalto stellt neben SIM-Karten auch Chips für Bank- und Kreditkarten sowie eID-Lösungen her. Diese eID-Chips finden sich in elektronischen Ausweisen sowie in den hierzulande obligatorischen elektronischen Gesundheitskarten. Sollten die Geheimdienste tatsächlich die vollständige Kontrolle über die Netzwerke des Unternehmens erlangt haben, dürften die SIM-Karten-Schlüssel nur die Spitze des Eisbergs darstellen.

Paul Beverly, ein leitender Manager der Firma, zeigte sich gegenüber The Intercept beunruhigt und sehr besorgt. Gemalto hat heute Vormittag eine Stellungnahme veröffentlicht, in der das Unternehmen über die Presseberichte bezüglich der Geheimdienstoperationen informiert. Man habe eine Untersuchung eingeleitet, um die Behauptungen aus den internen Geheimdienstdokumente zu prüfen. Bisher habe man noch keine Spuren gefunden. Allerdings sei man sich durchaus bewusst, mit welchen ausgefeilten Techniken man zu rechnen habe. In den vergangenen Jahren hätte es immer wieder Angriffe auf Gemalto gegeben, doch zum jetzigen Zeitpunkt sehe man noch keine Verbindung zu den beschriebenen Geheimdienstoperationen.
Quelle: firstlook.org
 
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Firefox OS 2.2 für das Geeksphone Peak

reported by doelf, Donnerstag der 19.02.2015, 21:42:00
Geeksphone hat für das Entwickler-Smartphone Peak jetzt auch Firefox OS 2.2 zum Download bereitgestellt. Da die letzten Versionen von Firefox OS 2.1 auf dem Gerät recht ordentlich laufen, haben wir uns an den auf gestern datierenden Build von Firefox OS 2.2 gewagt. Dieser bringt einen privaten Modus für den Internetbrowser sowie eine Zwischenablage inklusive Cut&Paste. Zudem werden Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm angezeigt.
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Zusammen mit diversen Design-Änderungen macht Firefox OS wieder einen ordentlichen Schritt nach vorne, doch auf dem Peak läuft die Version 2.2 leider noch nicht rund. Wie zuvor schon mit der Version 2.1 gibt es wieder Grafikprobleme in Form eines unvollständigen Bildaufbaus. Dieser betrifft in erster Linie den Startbildschirm sowie die seitliche Scroll-Leiste. Wechselt man kurz in die Übersicht der geöffneten Apps und kehrt dann zurück, sind die Darstellungsprobleme meist behoben. Fotos sind nach wie vor auf 5 Megapixel (2.592 x 1.944 Bildpunkte) limitiert und die Videoaufnahme funktioniert ordentlich.
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Dem gestrigen Build fehlt offenbar die deutsche Übersetzung, denn wir erhalten trotz unserer Auswahl "Deutsch" sämtliche Inhalte in englischer Sprache vorgesetzt. Der Wechsel auf Französisch funktioniert hingegen einwandfrei. Öffnen wir den Internetbrowser, wird das Peak recht warm und der Batteriestand fällt sehr schnell - auch das kennen wir bereits von frühen Builds der Versionen 2.0 und 2.1. Neu sind hingegen Probleme bei der Audiowiedergabe, beispielsweise beim Anspielen der Klingeltöne. Sonderlich stabil läuft Firefox OS 2.2 auf dem Peak auch nicht, weshalb wir erst einmal zur Version 2.1 zurückkehren.

Download: Firefox OS 2.2 für Geeksphone Peak
 
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Chrome 40.0.2214.115 behebt CSS3-Problem

reported by doelf, Donnerstag der 19.02.2015, 20:18:33
Googles Entwickler haben ihren Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 40.0.2214.115 aktualisiert und beheben damit ein Problem bei der Verarbeitung von CSS3-Transitions. Animationen und Effekte, die mit Hilfe von CSS3-Transitions umgesetzt wurden, führt Chrome seit der Version 40 nämlich gar nicht oder erst nach langer Wartezeit aus.

Zudem kann es vorkommen, dass auf den Dienst Cryptohome zugegriffen wird, bevor dieser vollständig gestartet ist. Cryptohome ist unter Chrome OS für das sichere und verschlüsselte Mounten der Benutzerverzeichnisse verantwortlich. Der verfrühte Zugriff führt unter Chrome OS zu einem Systemabsturz, beispielsweise wenn jemand direkt nach dem Systemstart als Gast browsen will. Nach dem Update auf Chrome 40.0.2214.115 werden solche Aufrufe abgefangen.

Download:
 
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Windows 10 Technical Preview wird auf den nächsten Build vorbereitet

reported by doelf, Donnerstag der 19.02.2015, 19:43:23
Microsoft hat in den vergangenen 24 Stunden drei Updates an die Benutzer der Windows 10 Technical Preview ausgeliefert. Während es sich bei KB 3021952 um diverse Sicherheitsflicken für den Internet Explorer handelt, sollen die Updates KB 3040021 und KB 3038930 den aktuellen Build 9926 für das Update auf die nächste Entwicklungsstufe vorbereiten.

Zuletzt hatte Microsoft am 4. Februar 2015 ein Update-Rollup verteilt, das der Vorschauversion diverse Verbesserungen brachte. Insbesondere hatte Microsoft die Startprobleme von XBOX Live-fähigen Spielen und diverse Fehler im Zusammenhang mit der App-Installation über den Store behoben. Hier die letzten Änderungen als Übersicht:
  • XBOX Live-fähige Spiele, die eine Anmeldung erfordern, werden nicht gestartet und zeigen fälschlicherweise die Meldung "Um diese Anwendung zu verwenden, müssen Sie sich mit dem Microsoft-Konto anmelden, das verwendet wurde, um sie herunterzuladen" an.
  • Das Startmenü kann kurz nach der Installation nicht starten.
  • Die Verknüpfung für den neuen Store (Beta) wird nicht auf der Taskleiste angezeigt.
  • Der Benutzer bleibt bei der Anmeldung auf dem Bildschirm "Bitte warten" stecken, falls eine Smartcard angeschlossen ist.
  • Virtuelle Maschinen (VMs) verlieren die Verbindung zu virtuellen Festplatten (VHDs).
  • Bei der Installation von Apps wird Benutzern der Fehler 0x8E5E05E2 angezeigt.
  • Das System reagiert nicht mehr, wenn Apps aus dem Store installiert werden.
  • Es gibt eine Verzögerung beim Öffnen einer neuen Registerkarte im Internet Explorer.
  • Im Zusammenspiel mit einigen Grafiktreibern wacht das System nicht aus dem Ruhezustand auf, wenn mehrere Bildschirme angeschlossen sind.
  • Dem Benutzer wird während der Aktualisierung ein falscher Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) angezeigt.
  • Die Einstellungs-App meldet fälschlicherweise, dass neue Builds verfügbar ist. Der Versuch, diese herunterzuladen, mündet im Fehler 0x80246017.
  • Nach dem Wechsel zwischen Hoch- und Querformat wird der Bildschirm nicht ordnungsgemäß aktualisiert.
  • Das Erstellen eines virtuellen Computers oder die Verwaltung eines HyperV-Host führen zum Fehler 0x80200065: "Die Übertragung wurde angehalten, da sich der Computer im Energiesparmodus befindet. Die Übertragung wird fortgesetzt, wenn der Computer aufwacht."
  • Der Windows Remote Desktop Client stürzt ab, wenn Videos oder schnelle Bilderfolgen in einer Remote-Sitzung gezeigt werden.
  • Verbesserungen der Zuverlässigkeit für Live-Migrationen von virtuellen Computern.
  • Verbesserungen der Zuverlässigkeit zur Verhinderung einiger Systemabstürze.
  • Verbesserungen der Zuverlässigkeit zur Vermeidung einer möglichen Datenbeschädigung.
  • Verbesserte Energieeffizienz zur Verlängerung des Batterielaufzeit.
Nachdem Ende 2014 inoffizielle Builds im Internet gelandet waren, ist es durchaus bemerkenswert, dass sich dies im Januar und Februar nicht wiederholt hat. Für den nächsten Build erwarten wir ein verbessertes Startmenü mit variabler Größenanpassung, Drag & Drop und Transparenz. Zudem könnte Microsofts Sprachassistentin Cortana ruhig ein paar Fremdsprachen lernen.
Quelle: twitter.com
 
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NVIDIA und Blizzard verlosen Beta-Schlüssel für "Heroes of the Storm"

reported by doelf, Donnerstag der 19.02.2015, 14:07:55
"Heroes of the Storm" ist ein neues Teamkampfspiel von Blizzard Entertainment, welches in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Seit dem 13. Januar 2015 befindet sich "Heroes of the Storm" in einem geschlossenen Beta-Test, für den NVIDIA und Blizzard nun Zugangsschlüssel verlosen. Um an der Verlosung teilnehmen zu können, muss man seinen Namen, das Geburtsdatum sowie eine E-Mail-Adresse angeben. Zum Spielen benötigt man ein Benutzerkonto bei Battle.net.

Bei "Heroes of the Storm" treten zwei Gruppen aus jeweils fünf Kämpfern auf unterschiedlichen Schlachtfeldern gegeneinander an. Dabei bedient sich Blizzard Entertainment bei bekannten Figuren aus der eigenen Firmengeschichte und schickt die Helden und Monster aus Diablo, StarCraft und Warcraft in den Kampf. Kurioserweise stehen auch die drei Nordmänner aus "Lost Vikings" zur Auswahl. Doch nicht nur die Auswahl der Kämpfer erfordert sehr unterschiedliche Strategien, sondern auch die jeweilige Arena bzw. das Schlachtfeld. Blizzard Entertainment wird "Heroes of the Storm" zunächst für Windows und Mac OS X veröffentlichen. Das Spiel selbst soll kostenlos sein und sich über In-Game-Käufe finanzieren.

Zur Verlosung der Beta-Schlüssel...
 
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Raspberry Pi: Schon 5 Millionen verkauft

reported by doelf, Mittwoch der 18.02.2015, 19:12:57
In weniger als drei Jahren ist es der Raspberry Pi Foundation gelungen, mehr als 5 Millionen ihrer Einplatinencomputer zu verkaufen. Nie zuvor in der Geschichte hat sich ein Computer einer britischen Firma besser verkauft. Amstrad konnte zwar rund 8 Millionen Rechner absetzen, doch dafür benötigte die Firma von 1984 bis 1997 - also 13 Jahre. Und der Raspberry Pi wurde nicht nur in Großbritannien ersonnen, sondern wird auch dort gebaut - im selten sonnigen Wales.
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Und man darf davon ausgehen, dass sich die Verkaufszahlen sogar noch weiter steigern werden, denn seit Anfang Februar 2015 gibt es den Raspberry Pi 2. Dieser bietet die sechsfache Rechenleistung zum alten Preis von 35 US-Dollar. Die zweite Generation der Himbeere basiert auf dem SoC Broadcom BCM2836, dessen vier Kerne des Typs ARM Cortex-A7 mit 900 MHz takten. Der einzelne ARM11-Kern des Vorgängers läuft mit lediglich 700 MHz und bietet auch weniger Rechenleistung pro Taktschritt. Keine Veränderungen gibt es beim Grafikkern, denn der VideoCore IV 3d ist der einzige Grafikkern für ARM-basierende SoCs, für den eine offene und vollständige Dokumentation vorliegt. Abgesehen von der CPU-Leistung litt die erste Generation des Raspberry Pi an chronischem Speichermangel. Statt 256 oder 512 MByte gibt es jetzt 1.024 MByte, ein großer Schritt nach vorne. Der Speicherchip stammt von Micron und taktet mit 450 MHz, also 50 MHz schneller als beim Vorgänger. Als Betriebssysteme liegen NOOBS, Raspbian, Snappy Ubuntu Core und der Multimedia-Center OpenELEC zum Download bereit. Zudem hat Microsoft eine kostenlose Variante von Windows 10 für den Raspberry Pi 2 angekündigt.
 
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Kryptowährungen: Wieder Angriffe und Plünderungen

reported by doelf, Mittwoch der 18.02.2015, 18:37:55
Die Idee von Kryptowährungen, die außerhalb der Kontrolle und Interessen von Staaten und Banken existieren, ist zwar attraktiv, birgt aber auch hohe Risiken. Auf diesem weitgehend unregulierten Markt gibt es unzählige Handelsplätze, die weder über eine ausreichende Sicherheitsinfrastruktur noch über irgendeinen Einlagenschutz verfügen. Seit dem Wochenende fanden wieder diverse Angriffe und Plünderungen statt.

Der von Blackwave Labs eingerichtete Handelsplatz für Kryptowährungen namens Excoin wurde von einem Benutzer mit dem Pseudonym "ambiorx" geplündert. Mit betrügerischen Abhebungen konnte "ambiorx" Bitcoins (BTC), Nubits (NBT) und NuShares (NSR) in unbekannter Höhe entwenden. Das verbliebene Guthaben haben die Kunden inzwischen abgehoben. Excoin hat den Betrieb erst einmal eingestellt, um seine Systeme und Software auf Schwachstellen abzuklopfen. Die Betreiber erklären, die wahre Identität von "ambiorx" zu kennen. Sie wollen nun die Strafverfolgungsbehörden einschalten.

BTER.com, ein weiterer Handelsplatz für Kryptowährungen, wurde um 7.170 Bitcoins erleichtert. Nach aktuellem Wechselkurs beläuft sich der Schaden auf 1,5 Millionen Euro. Der chinesische Betreiber hat eine Belohnung in Höhe von 720 Bitcoins für sachdienliche Hinweise ausgesetzt und die beim Diebstahl verwendete Transaktionskennung veröffentlicht. Sie lautet: f5b0363f03e1ed8bb812c135361ea93590c831ce9f13a3750be1b93575baccc6. Die Auszahlung der verbliebenen Guthaben will BTER.com zu einem späteren Zeitpunkt organisieren. Aktuell versucht der Betreiber Geld für Entschädigungen zusammenzukratzen.

HolyTransaction.com, ein kalifornischer Anbieter für Wallets unterschiedlicher Währungen, befindet sich seit Sonntag unter Beschuss. Es handelt sich um verteilte DoS-Angriffe, welche der Firma schwer zu schaffen machen. Die Guthaben der Kunden sollen hingegen sicher sein. Mit Hilfe neuer Schutzmaßnahmen will HolyTransaction.com die weiterhin stattfindenden Angriffe in den kommenden Stunden unter Kontrolle bringen.
 
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BOINC @ Au-Ja: Die 1,7 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Mittwoch der 18.02.2015, 17:01:22
Die Mitglieder unseres BOINC-Teams, allen voran MrJo und Radulf, haben die Marke von 1,7 Milliarden Credits überschritten. Der neue Meilenstein wurde am Sonntag mit 1.700.084.927 Credits erreicht und inzwischen liegen schon 1.704.768.516 Credits am dem Team-Konto. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und uns für Euren Einsatz GANZ HERZLICH BEDANKEN! Unser Team ist ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen.

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den 14. Platz und findet sich international auf Rang 152.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Intel verschiebt die Skylake-CPUs für Desktops

reported by doelf, Mittwoch der 18.02.2015, 12:18:54
Wie Digitimes meldet, hat Intel seine Motherboard-Partner in Taiwan darüber informiert, dass die Skylake-CPUs für Desktop-PCs (Skylake-S) und die dazugehörigen Chipsätze der 100er-Serie (Sunrise Point) frühestens gegen Ende August 2015 ausgeliefert werden. Der bisherige Zeitplan hatte die Verfügbarkeit auf das zweite Quartal 2015 terminiert, weshalb wir eine Markteinführung zur Computex Anfang Juni 2015 erwartet hatten.

Offenbar hatten die PC- und Mainboard-Hersteller geplant, ihre ersten Skylake-Modelle auf der Messe in Taiwan vorstellen zu können. Die Skylake-CPUs werden wie die aktuellen Broadwell-SoCs im 14-nm-Prozess gefertigt, stellen zugleich aber auch eine neue Architektur dar. Während Broadwell noch auf der Haswell-Architektur basiert und im Desktop-Bereich auch den bekannten Sockel LGA1150 nutzen soll, markiert Skylake den Wechsel zu einem neuen Sockel mit der Bezeichnung LGA1151. Dieser ermöglicht den Einsatz von DDR4-Speicher, soll aber auch weiterhin DDR3-Module unterstützen. Offenbar werden die Desktop-CPUs über zwei Speicherkanäle verfügen und zwei Module je Kanal ansteuern können. Die integrierte Grafikeinheit wird DirectX 12.0 bieten und mit bis zu 128 MByte eDRAM ausgestattet sein. Damit bietet sich Skylake für Windows 10 an, das Gerüchten zufolge ebenfalls um den August herum zur Auslieferung bereitstehen soll. In Hinblick auf die Befehlssatzerweiterungen erwarten wir AVX 3.2 (Advanced Vector Extensions), Hardware-Beschleunigung für SHA-1 und SHA-256, MPX (Memory Protection Extensions) sowie ADX (Multi-Precision Add-Carry Instruction Extensions).

Vermutlich werden sich nun einige Leser die Augen reiben, da sie bisher noch keine Broadwell-CPUs im Handel sichten konnten. Das liegt daran, dass Intel diese Prozessoren bisher ausschließlich als SoCs (Broadwell-Y und Broadwell-U) für Tablets und Ultrabooks anbietet. Der Broadwell-K für den Sockel LGA1150 soll erst im zweiten Quartal 2015 auf den Markt kommen und damit nur wenige Monate vor Skylake. Bestenfalls fünf Monate werden zwischen der Markteinführung von Broadwell-K und Skylake-S liegen, was die PC-Hersteller in eine überaus unerfreuliche Lage bringt. Vermutlich werden viele Kunden Broadwell ignorieren und stattdessen auf Skylake in Kombination mit Windows 10 warten. Lediglich für die Besitzer eines PC mit Haswell-Refresh-CPU dürfte der Broadwell-K als Aufrüstoption interessant sein. Dazu kommen Übertakter, die einen entsperrten Multiplikator benötigen, denn einen solchen werden die ersten Skylake-CPUs noch nicht bieten.
 
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Windows Phone: Microsoft macht die Räume dicht

reported by doelf, Mittwoch der 18.02.2015, 11:06:43
Windows Phone 8 brachte uns die Gruppenkommunikation in Räumen, doch bei Windows 10 fehlt diese Funktion. Dies hat auch seinen Grund, denn Microsoft wird die Räume bereits im März 2015 für alle schließen. Bereits vorhandene Räume bleiben vorerst sichtbar und man kann weiterhin auf die darin enthaltenen Kalender, Fotos, Notizen und Chats zugreifen. Änderungen kann man hingegen nicht mehr vornehmen.

So lassen sich weder Mitgliedschaften noch Berechtigungen bearbeiten und auch die Chat-Funktion wird deaktiviert. Kurzum: Microsoft räumt uns die Möglichkeit ein, in Räumen gelagerte Daten zu sichern. Wer das Update auf die Vorschauversion von Windows 10 wagt, verliert sämtliche Chats sowie den direkten Zugriff auf die Räume. Deren Inhalte findet man zwar weiterhin in den Apps Kalender, OneDrive und OneNote sowie nach Anmeldung beim zum Mobiltelefon gehörigen Microsoft-Konto auf Live.com, doch der Chatverlauf lässt sich nicht wiederherstellen. Insofern sollten die Benutzer von Räumen das Update auf Windows 10 vermeiden und zunächst ihre Chats sichern.
 
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Firefox 36.0 Beta 10 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 18.02.2015, 09:24:51
Mozillas Entwickler haben heute früh die zehnte Beta-Version des Internetbrowsers Firefox 36.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 36.0 ermöglicht es, die angepinnten Kacheln, welche auf neuen Tabs zu sehen sind, mit anderen Geräten zu synchronisieren. CSS-Farbverläufe sollen jetzt auch mit vormultiplizierten Farben funktionieren und auf die unsichere RC4-Verschlüsselung wird der Firefox soweit möglich verzichten.

Auf die Entwickler von Add-ons kommt Arbeit zu, denn in diesem Bereich wurden einige Änderungen angekündigt. Weitere Neuerungen betreffen die HTML5-Unterstützung: So wurde der Datentyp "Symbol" für ES6 (ECMAScript 6) hinzugefügt und der Unicode-Range Descriptor für CSS implementiert. Letzterer ermöglicht es, einzelne oder mehrere Zeichen für eine bestimmte Schriftart herunterzuladen. Verbesserte ES6-Generatoren versprechen deutliche Leistungssteigerungen und beim CSSOM-View-Modul erfordert das Scrolling keine zusätzlichen Bibliotheken mehr. Die Eigenschaften object-fit und object-position erleichtern das Platzieren und Einpassen von Objekten, dazu kommen die Eigenschaften isolation (CSS) und will-change (CSS3). Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos ist zwar noch in Arbeit, macht aber Fortschritte. Den finalen Firefox 36.0 darf man ab dem 24. Februar 2015 erwarten.

Download:
 
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Der Spion in der Festplatte

reported by doelf, Mittwoch der 18.02.2015, 00:21:49
Die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab berichten über eine Gruppe, die vermutlich im staatlichen Auftrag handelt und mit hochentwickelten Werkzeugen Cyber-Angriffe verübt. Im Arsenal der Hacker befinden sich beispielsweise Waffen, um die Firmware von Festplatten zu manipulieren. Auf diese Weise lässt sich nicht nur Schadsoftware perfekt verstecken, sondern auch eine sichere Verschlüsselung aushebeln.

Kaspersky Lab hat die Hacker auf den Namen "The Equation Group" getauft und beschreibt ihre Werkzeuge als "sehr kompliziert und teuer zu entwickeln". Um ihre Opfer zu infizieren, Daten abzugreifen und den Angriff zu verbergen habe die Gruppe "überaus professionell" gearbeitet. Auch wenn bei Kaspersky Lab niemand die NSA beim Namen nennt, so deutet doch vieles auf den US-Geheimdienst hin. Bisher konnten die Sicherheitsexperten sechs Werkzeuge identifizieren, welche als EquationLaser, EquationDrug, DoubleFantasy, TripleFantasy, Fanny und GrayFish bezeichnet werden. EquationLaser war demnach bereits im Jahr 2001 im Einsatz, während TripleFantasy erst seit 2012 genutzt wird.

Um 2008 tritt die Schadsoftware GrayFish auf den Plan, welche in die Firmware von Festplatten implantiert wird. Bei Kaspersky Lab konnte man zwei Module untersuchen, welche die Firmware von Festplatten aller wichtigen Hersteller, darunter Seagate, Western Digital, Toshiba, Maxtor und IBM, manipulieren können. Auf diese Weise lässt sich der Trojaner perfekt verstecken, denn das Auslesen der Firmware ist zumeist nicht möglich. Und da der Schädling bereits beim Bootvorgang aktiv ist, kann er auch die zum Zugriff auf verschlüsselte Festplatten benötigten Schlüssel abgreifen und in einem versteckten Bereich der Festplatte ablegen, von wo man ihn später einsammeln kann.

In etwa zur selben Zeit wurde ein Wurm namens Fanny gesichtet. Dieser attackiert zwei bis dahin unbekannte 0-Day-Lücken in Windows, um sich per Lnk-Angriff zu verbreiten und über eine Rechteausweitung die Kontrolle über das Zielsystem zu erlangen. Interessanterweise wurden die selben 0-Day-Lücken ein Jahr später auch von Stuxnet genutzt - also einem Schädling, der mit der NSA in Verbindung gebracht wird. Fannys Spezialität sind isolierte Rechner, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Der Datenaustausch und das Einschleusen von Befehlen wurde dabei zeitverzögert über manipulierte USB-Sticks vorgenommen, die man mit einen verborgenen Speicherbereich versehen hatte.

Laut Kaspersky Lab verfügt "The Equation Group" über mehr als 300 Domains und über 100 Server in unterschiedlichen Ländern. Zu den bekannten Standorten gehören die USA, Großbritannien, Italien, Deutschland, die Niederlande, Panama, Costa Rica, Malaysia, Kolumbien und die Tschechischen Republik. Zugriffe auf mehrere Dutzend dieser Server werden bereits von Kaspersky Lab abgefangen. Die Opfer der "The Equation Group" finden sich insbesondere in Russland, China und im arabischen Raum. Zu den Zielen gehören Regierungen, Militär, wichtige Infrastrukturen, Telekommunikation, Forschung, Medien, Banken sowie islamistische Aktivisten und Prediger. Auch auf die Entwickler von Verschlüsselungstechnologien hat es die Gruppe abgesehen.

Kaspersky Lab datiert seine ältesten Funde auf das Jahr 2001, einige der Kontrollserver wurden aber schon 1996 registriert. Damit dürfte "The Equation Group" seit zwanzig Jahren ihr Unwesen treiben. Die jetzt veröffentlichten Informationen sind nur der Startschuss, in den kommenden Tagen will Kaspersky Lab noch zahlreiche Details folgen lassen. Man darf also gespannt sein...
 
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Datenschutz made in USA: AT&T finanziert Breitbandausbau mit Benutzerdaten

reported by doelf, Dienstag der 17.02.2015, 18:13:15
Das macht Lust auf das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP): AT&T, einst Telekommunikationsmonopolist in Nordamerika, finanziert den Ausbau seines Breitbandnetzes mit Hilfe personalisierter Werbung. Dazu protokolliert AT&T die Internetnutzung seiner Kunden, von den aufgerufenen Webseiten bis zu eingegebenen Suchbegriffen. Wer das nicht will, muss einen monatlichen Aufschlag zahlen.

Für den Gigabit-Anschluss berechnet AT&T 70 US-Dollar monatlich, sofern die Telekommunikationsfirma jeglichen Datenverkehr auswerten darf. Dazu gehören die besuchten Webseiten, wie viel Zeit man auf den einzelnen Seiten verbringt, welche Links oder Werbung man anklickt sowie nach welchen Begriffen man im Internet sucht. Da AT&T als Telekommunikationsanbieter an der Quelle sitzt, spielen die Einstellungen des Browsers für Historie, Do-not-track oder Cookies keinerlei Rolle. Nur aus verschlüsselten Verbindungen (https) will sich die Firma heraushalten. Aus den gesammelten Daten werden Benutzerprofile erstellt, die AT&T für personalisierte Werbung nutzt. Diese wird sowohl auf Internetseiten eingeblendet als auch per E-Mail oder Direct Mail verschickt. An Dritte will AT&T die Benutzerprofile angeblich nicht verkaufen.

Kunden, die auf der Wahrung des Datenschutzes bestehen und keine SPAM-Mails wollen, zahlen 99 US-Dollar - ein Aufschlag von über 40 Prozent. Im Gegenzug wird ihr Datenverkehr laut ATäT an den Analysesystemen vorbeigeführt. Allerdings behält sich das Unternehmen vor, auch bei diesen Kunden den Internetverkehr auszuwerten - allerdings für andere Zwecke: "AT&T may collect and use web browsing information for other purposes, as described in our Privacy Policy, even if you do not participate in the Internet Preferences program." Welche Zwecke das sein sollen, verrät das Unternehmen allerdings nicht.
Quelle: www.att.com
 
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Entsperrt und ohne Vertrag: Amazon Fire Phone ab 149,00 Euro

reported by doelf, Dienstag der 17.02.2015, 17:16:04
Das Projekt Smartphone dürfte Amazon viel Geld kosten: Da sich das Fire Phone nur schleppend verkauft, bietet der Online-Händler das innovative Gerät jetzt vertragsfrei ab 149,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten an - bisher hatte es 399,00 Euro gekostet. Auch der SIM-Lock, welcher das Fire Phone an die Deutsche Telekom bindet, stellt kein Problem mehr dar, denn den Entsperrcode für fremde Nano-SIM-Karten liefert Amazon kostenlos mit.

Bild Amazons Fire Phone besitzt ein 4,7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel (315 ppi). Dank einer Helligkeit von 590 cd/m2 und einem typischen Kontrast von 1000:1 soll man die Bildschirminhalte auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut erkennen können. Die Hauptkamera ermöglicht eine Auflösung von 13 Megapixel sowie die Aufnahme von 1080p-Videos. Amazon hat sie mit einem optischen Bildstabilisator, einem LED-Blitz und HDR-Fähigkeiten ausgestattet. Auch die Frontkamera, die es immerhin auf 2,1 Megapixel bringt, kann Full-HD-Videos aufzeichnen.

Herz des Fire Phone ist eine 2,2 GHz schnelle Quad-Core-CPU des Typs Qualcomm Snapdragon, die auf 2 GByte RAM zurückgreifen kann. Beim Flash-Speicher stehen 32 und 64 GB zur Auswahl. Mit neun LTE-Bändern, fünf UMTS-Bändern und vier GSM-Bändern kann das Fire Phone weltweit eingesetzt werden. Dazu gibt es schnelles Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11ac inklusive Channel-Bonding (300 Mbps), NFC und Bluetooth 3.0. Als Betriebssystem kommt der hauseigene Android-Ableger Fire OS zum Einsatz. Das Smartphone misst 139,2 x 66,5 x 8,9 mm und wiegt 160 g.

Um das Fire Phone aus der Masse hervorzuheben, hat Amazon zwei Alleinstellungsmerkmale namens "Dynamic Perspective" und "Firefly" integriert. Dynamic Perspective nutzt vier Spezialkameras und vier Infrarot-LEDs auf der Vorderseite des Smartphones in Verbindung mit einem speziellen Prozessor, um die Lage des Bildschirms zum Auge des Betrachters zu bestimmen. Dies ermöglicht beispielsweise Ein-Hand-Gesten. So kann man den Bildschirm vertikal scrollen, indem man das Smartphone nach vorne oder hinten neigt, und durch eine Neigung bei Verwendung von Amazon Music kann man zu den Liedtexten wechseln.

Firefly ist Amazons Beitrag zum Thema Augmented Reality. Drückt der Benutzer die Firefly-Taste, versucht das Smartphone bestimmte Dinge zu erkennen. Als Beispiele führt Amazon E-Mail-Adressen, Telefonnummern, QR- und Strichcodes, Schilder, Poster und Visitenkarten an. Das System erkennt zudem 245.000 Filme und TV-Serien, 160 Fernsehkanäle, 35 Millionen Lieder und 70 Millionen Produkte vom Buch bis zur Zeckenzange. Und all das kann man dann gleich bei Amazon kaufen oder auf seine Wunschliste setzen.

Weitere Details gibt es bei Amazon.de: Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Windows 10 Technical Preview für alle Windows-Smartphones

reported by doelf, Dienstag der 17.02.2015, 12:12:48
Als Microsoft letzte Woche die Windows 10 Technical Preview für Smartphones zum Download freigegeben hatte, gab es bei vielen Benutzern lange Gesichter, denn offiziell werden zunächst nur sechs Mittelklassemodelle - Lumia 630, 635, 636, 638, 730 und 830 - versorgt. Allerdings wurden auf xda-developers inzwischen zwei Methoden veröffentlicht, mit denen man diese Beschränkung umgehen kann. Microsoft selbst bestätigt indes ein Update-Problem für offiziell unterstützte Geräte mit der Firmware-Version 8.10.14226.359.

Kommen wir zunächst zu dem Problem bei den offiziell unterstützten Telefonen: Laut Microsoft gibt es bei Windows Phone 8.10.14226.359 einen Software-Konflikt, welcher das Finden verfügbarer Windows-10-Builds verhindert. Abhilfe schafft das Zurücksetzen des Telefons mit Hilfe des Windows Phone Recovery Tools. Nach dem Zurücksetzen darf man keine WLAN-Verbindung einrichten, sondern muss zunächst das automatische Herunterladen von Updates unterbinden. Danach startet man das Smartphone neu, aktiviert WLAN und installiert die Windows Insider App. Nun sollte die Windows 10 Technical Preview gefunden werden.

Wer kein unterstütztes Gerät hat, kann die Windows 10 Technical Preview dennoch installieren, doch die auf xda-developers präsentierten Methoden sind nicht ohne Risiko. Im Ernstfall kann das Telefon unbrauchbar werden, zudem erlischt die Herstellergarantie. Bevor man sich an das Update wagt, sollte man zudem prüfen, ob auf der Systempartition noch 250 MByte frei sind. Ist dies nicht der Fall, scheitert der Update-Versuch mit einer Fehlermeldung.
  • Methode #1 erfordert einen Windows-PC, auf dem eine spezielle WPInsidersHacks-App läuft. Dieser PC wird auf dem Smartphone als Proxy-Server eingerichtet und manipuliert die Anfragen an Windows Update derart, dass Microsoft das Telefon für ein unterstütztes Modell hält. Wichtiger als das vorgegaukelte Modell scheint die Wahl des passenden Mobilfunkanbieters zu sein. Hier geht es zu Methode #1...

  • Methode #2 erfordert keinen PC, dafür aber Vertrauen, denn es wird ein bereits eingerichteter Proxy-Server in China verwendet. Einerseits erspart man sich die Installation der WPInsidersHacks-App, andererseits schickt Windows Phone das Token der Live ID an den fremden Proxy-Server. Hier geht es zu Methode #2...
 
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SiSoft Sandra Lite 2015 SP1 (21.27) verfügbar

reported by doelf, Montag der 16.02.2015, 19:43:46
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Analyse- und Benchmark-Suite, welche Leistungsmessungen für CPU, Cache, Arbeitsspeicher, Speichermedien und Grafikkarten umfasst. Das dritte Update für die Version 2015 verbessert die Unterstützung von Intels Haswell-E (CPU-Erkennung und DDR4), Skylake (CPU- und GPU-Erkennung, DDR4) und Braswell (CPU- und GPU-Erkennung), zudem wurde das Zusammenspiel mit der Tech-Preview von Windows 10 optimiert.

Darüber hinaus erkennt Sandra ab der Version 21.27, ob HIPM ("Host Initiated PM"), DIPM ("Device Initiated PM") oder DevSlp ("Device Sleep") für SATA-Geräte, insbesondere SSDs, aktiviert ist. Diese Ruhezustände sind insbesondere für Intels SoCs der Baureihe Haswell ULV wichtig, da die Prozessoren ihre Kerne nicht in den Tiefschlaf schicken können, solange der integrierte SATA-Controller aktiv ist. Hieraus resultieren ein zu hoher Stromverbrauch sowie deutlich kürzere Akkulaufzeiten. Laut SiSoftware gibt es zahlreiche Notebooks, welche diese Ruhezustände zwar unterstützen, aber dennoch nicht verwenden.

Download: SiSoft Sandra Lite 2015 SP1 (21.27) - 72,9 MByte
 
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Patch-Pech die Dritte: PowerPoint 2013 auf Windows RT kaputt

reported by doelf, Montag der 16.02.2015, 19:07:03
Nachdem das Update KB 3001652 diverse Systeme in eine Boot-Schreife versetzte (dieses Problem konnte Microsoft inzwischen beheben) und der Flicken KB 3036220 Clear-Type unter Windows Vista sowie Server 2003 und 2008 lahmlegte (hier lässt die Lösung noch auf sich warten), müssen wir den dritten Fehlversuch des vergangenen Patch-Dienstags vermelden: Microsoft hat mit dem Update KB 2920732 PowerPoint 2013 auf Tablets mit Windows RT geschrottet. Der Patch wurde inzwischen zurückgezogen und soll überarbeitet werden.

Als Zwischenlösung empfiehlt Microsoft betroffenen Benutzern, dass sie eine "Auffrischung" durchführen. Darunter versteht man in Redmond das Zurücksetzen des Betriebssystems, ohne dass dabei die persönlichen Dateien und Einstellungen verloren gehen. Auch Anwendungen, die aus dem Windows Store installiert wurden, sind nach der "Auffrischung" noch vorhanden. Das Betriebssystem selbst und die mit diesem gelieferten Anwendungen werden hingegen in ihre ursprünglichen Versionen zurückversetzt.

Für die "Auffrischung" öffnet man "Einstellungen" und wählt dort den Eintrag "PC-Einstellungen ändern". Dann tippt man zunächst auf "Aktualisierung und Wiederherstellung" und dann auf "Wiederherstellung". Unterhalb von "PC ohne Auswirkungen auf die Dateien auffrischen" findet sich das Feld "Erste Schritte". Dieses tippen wir an und folgen den Anweisungen.
 
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WinRAR 5.21 ist fertig

reported by doelf, Montag der 16.02.2015, 18:27:39
WinRAR, eine beliebte Software zur Datenkomprimierung, liegt in der finalen Version 5.21 zum Download bereit. WinRAR 5.21 schränkt die Verwendung von absoluten Pfaden ein, da diese ein Sicherheitsrisiko darstellen. Darüber hinaus nennen die Entwickler drei kleinere Verbesserungen sowie drei behobene Fehler.

Kommen wir zunächst zu den Änderungen für Archive, welche absolute Pfade enthalten: Bisher hat WinRAR die Dateien und Ordner an die vorgegebenen Orte entpackt, auch wenn sich diese außerhalb des eigentlichen Zielverzeichnisses befanden. Dieses Verhalten kann gewünscht sein, beispielsweise wenn ein partielles Backup zurückgespielt wird, doch Angreifer können mit bösartigen Archiven auch die Sicherheit gefährden. Daher ignoriert WinRAR ab der Version 5.21 standardmäßig alle Dateien und Ordner mit absoluten Pfaden. Wer diese Funktion weiterhin nutzen möchte, muss die Option "Allow absolute paths in symbolic links" unter "Advanced" aktivieren oder in der Kommandozeile den Schalter -ola verwenden.

Bei den übrigen Neuerungen handelt es sich um Detailverbesserungen: So kann das Kontextmenü, welches nach dem Drag&Drop von Dateien mit der rechten Maustaste angezeigt wird, neuerdings deaktiviert werden. Befindet sich die Konfigurationsdatei winrar.ini im selben Ordner wie das Installationsprogramm, wird sie in das Programmverzeichnis von WinRAR kopiert. Beim Erstellen von RAR5-Archiven einer vorgegebenen Größe soll diese Grenze nun besser ausgenutzt werden. Darüber hinaus wurden ein überflüssiger Aufruf der Benutzerkontensteuerung von Windows gestrichen und die fehlerhaften Zeitanzeigen beim Konvertieren mehrerer Archive korrigiert. Das Überschreiben schreibgeschützter Dateien funktionierte bisher nur mit RAR- und ZIP-Archiven, nun soll es auch mit anderen Archivtypen gelingen.

Download: WinRAR 5.21
Quelle: www.rarsoft.com
 
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Sonderangebot für Kindle Fire HD7 und Kindle eReader endet bald

reported by doelf, Montag der 16.02.2015, 17:53:03
Unser Partner Amazon hat die Preise des Kindle Fire HD7 und des Kindle eReader für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein vorübergehend reduziert. Diese Angebotsaktion ermöglicht eine Ersparnis zwischen 10 und 30 Euro, doch die Sonderpreise gelten nur bis zum 18. Februar 2015 um 23:59 Uhr bzw. solange der Vorrat reicht sowie ausschließlich bei Verkauf und Versand durch Amazon.

Für den Kindle Fire HD7 mit 7-Zoll-Diplay (1.280 x 800 Pixel) und 8 GB Speicherplatz zahlt man derzeit nur 99 Euro, dies bedeutet eine Ersparnis von 20 Euro. Wenn man zur Variante mit 16 GB Speicherplatz greift, werden nur 119 statt 149 Euro berechnet. Das Sonderangebot gilt für alle Farben - Schwarz, Weiß, Marineblau, Magenta sowie Limone - und jeder Kunde darf zwei Geräte zum reduzierten Preis erwerben. Der Kindle eReader, der inzwischen auch in der Basisversion über ein Touch-Display verfügt, kostet derzeit nur 49 statt 59 Euro. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Zu den Sonderangeboten: Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Microsoft hebt Einschränkungen beim kostenlosen OneNote auf

reported by doelf, Montag der 16.02.2015, 17:47:32
Schon seit dem letzten Jahr gibt es für private Anwender eine kostenlose Variante des digitalen Notizblocks OneNote 2013 für Windows 7 und 8.x, doch diese wies einige Einschränkungen auf. Microsoft hat diese Einschränkungen gestern aufgehoben und bietet nun den vollen Funktionsumfang kostenlos an. Über diesen Appetithappen wollen die Redmonder vermutlich weitere Kunden für Office 365 gewinnen.

OneNote 2013 dient als digitaler Notizblock für Texte, Bilder und Videoinhalte. Es verfügt über eine integrierte Text- und Spracherkennung, zudem lassen sich alle Inhalte an die passenden Office-Programme übergeben. Über ein kostenloses Microsoft-Konto werden die Notizbücher auf OneDrive gespeichert und zwischen diversen Geräte synchronisiert. Neben OneNote 2013 für Windows 7 und 8.x gibt es auch Versionen für Mac OS X, iOS, Android und Windows Phone.

Zu den bisher kostenpflichtigen Funktionen gehören der Passwortschutz für vertrauliche Daten, eine Seitenhistorie mit der Möglichkeit, ältere Versionen einer Seite abrufen zu können, sowie das Hinzufügen von Dokumenten zu einem Notizbuch. Auch Audio- und Videoaufnahmen sowie die Suche nach Wörtern in solchen Aufnahmen waren bisher der Vollversion vorbehalten.

Download: OneNote 2013 für Windows 7 und 8.x
 
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NVIDIA unterbindet das Übertakten mobiler GPUs

reported by doelf, Montag der 16.02.2015, 15:58:51
Mit dem aktuellen Treiber GeForce 347.52 WHQL hat NVIDIA nicht nur die Leistung seiner Grafikprozessoren gesteigert, sondern auch das Übertakten aktueller Mobil-GPUs unterbunden. Offenbar ist dies kein Fehler sondern beabsichtigt und hängt mit sicherheitsrelevanten Änderungen an den Treiberkomponenten nvlddmkm.sys und nv4_mini.sys zusammen. Kurioserweise sind aber nur die GPU-Baureihen 800 und 900 betroffen.

Ein Beispiel: Beim G750JS, einem Notebook aus der ROG-Serie des Herstellers ASUS, wird nach dem Update auf NVIDIAs GeForce 347.52 WHQL im offiziellen Tool "ROG GPU Tweek" statt "GPU Overclock" nun "GPU Clock (MHz)" angezeigt. Der Grafikprozessor, ein GeForce GTX 870M mit 3 GByte GDDR5-Speicher, läuft dabei ohne Übertaktung und die Lüfterdrehzahl wird auch nicht mehr erkannt. ASUS bewirbt dieses Notebook mit "ASUS TurboMaster GPU-Overclocking" und verspricht eine fünfprozentige Übertaktung bei Verwendung von "ROG GPU Tweek". ASUS selbst bietet den GeForce 347.52 WHQL nicht zum Download an, stattdessen gibt es den Grafiktreiber V9.18.13.3788 vom 4. Juli 2014. Dabei handelt es sich offenbar um den GeForce 337.88 WHQL, für aktuelle Spiele keine echte Alternative.

NVIDIAs Support begründet den Schritt wie folgt:
"Unfortunately GeForce notebooks were not designed to support overclocking. Overclocking is by no means a trivial feature, and depends on thoughtful design of thermal, electrical, and other considerations. By overclocking a notebook, a user risks serious damage to the system that could result in non-functional systems, reduced notebook life, or many other effects.

There was a bug introduced into our drivers which enabled some systems to overclock. This was fixed in a recent update. Our intent was not to remove features from GeForce notebooks, but rather to safeguard systems from operating outside design limits."
Demnach wurden GeForce-Notebooks - die es im Übrigen gar nicht gibt, da jeder Hersteller eigene Designs mit eigener Kühlung entwickelt - nicht für das Übertakten entworfen. Das Übertakten stelle somit eine Gefahr für die Geräte dar und könne sogar zum Ausfall derselben führen. Dass man NVIDIAs Mobil-GPUs bisher übertakten konnte, begründet der Support mit einem unbeabsichtigten Fehler. Diesen haben man nun behoben. Möglicherweise hätte man dies Herstellern von hochwertigen Gaming-Notebooks wie Alienware, ASUS und MSI mitteilen sollen, denn die stehen jetzt ziemlich dumm da.

Und es stellt sich noch die Frage, wann NVIDIAs Experten endlich bemerken, dass sich auch die Desktop-GPUs auf den GeForce-Grafikkarten übertakten lassen. Diese werden dabei ebenfalls außerhalb ihrer Spezifikationen betrieben und können auch andere Bauteile des PC, beispielsweise das Netzteil, stark beanspruchen oder gar überlasten. Dagegen muss schnellstmöglich etwas unternommen werden, sonst erschleichen sich vorwitzige Kunden mehr Grafikleistung, als sie bezahlt haben. Mal ehrlich: In letzter Zeit könnte man den Eindruck gewinnen, dass Jen-Hsun Huang reichlich Aktien von AMD gekauft hat.
 
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Webseiten können unter Android beliebige Apps installieren

reported by doelf, Montag der 16.02.2015, 14:35:07
Mit Hilfe zweier Schwachstellen ist es dem Sicherheitsforscher Tod Beardsley gelungen, Webseiten zu erstellen, die beim Aufruf beliebige Apps aus Googles Play Store installieren. Betroffen sind Android 4.3 und älter, sofern der Android-Browser verwendet wird. Goolge hat den Support für diesen Webbrowser eingestellt und plant keine weiteren Sicherheits-Updates. Stattdessen wird jetzt der Aufruf des Play Store blockiert.

Beardsleys Code, der bereits im Metasploit-Framework enthalten ist, stellt nur die Spitze des Eisbergs dar: Während Googles Sicherheitsteam nicht behobene Schwachstellen in Produkten von Adobe, Apple und Microsoft nach eine Sperrzeit von 90 Tagen offenlegt, werden Sicherheitslücken in Android 4.3 und älter ignoriert. Laut Google ist der Aufwand, eine fast zwei Jahre alte Software zu pflegen, finanziell nicht zu rechtfertigen. Das werden zahlreiche Besitzer von Smartphones und Tablets, deren Hersteller keine Updates auf Android 4.4 oder 5.0 anbieten, ein wenig anders sehen.

Für seinen Angriff kombiniert Beardsley eine von Rafay Baloch gemeldete UXSS-Schwachstelle mit einem XFO-Problem, welches Joe Vennix von Rapid7 entdeckt hatte. Das Universal Cross-Site-Scripting (UXSS) betrifft den Android-Browser, dessen Entwicklung Google wie gesagt eingestellt hat. Die Sicherheitslücke ermöglicht es bösartigen Webseiten, andere Webinhalte in versteckte Frames zu laden und dabei Daten abzugreifen oder Aktionen durchzuführen - beispielsweise die Installation einer App. Die Entwickler von Webseiten können das Aufrufen ihrer Inhalte in Frames über die X-Frame-Options (XFO) verhindern, doch diese Maßnahme hat Google in seinem Play Store unzureichend umgesetzt. So ist es Beardsleys Webseite möglich, den Play Store unsichtbar zu öffnen und beliebige Apps zu installieren.

Google hat inzwischen mit dem Holzhammer reagiert und sperrt seinen alten Android-Browser einfach aus: Wer auf den Play Store zugreifen will, muss entweder einen anderen Browser oder die Play-App verwenden. Statt die Schwachstellen im Android-Browser zu beheben, rät Google seinen Kunden zu alternativen Browsern wie Chrome (ab Android 4.0) oder Firefox (ab Android 2.3). Apps, welche die Komponente WebView einbinden, bleiben aber auch dann angreifbar. Deshalb ruft Google die betroffenen Entwickler auf, ihre Apps für Android 4.3 und älter mit eigenen Renderern auszustatten. Man darf davon ausgehen, dass kaum jemand diesem Ruf folgen wird.
 
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Memtest86 6.0.0 bringt DDR4-Unterstützung

reported by doelf, Sonntag der 15.02.2015, 19:04:00
PassMark hat die Version 6.0.0 seiner Speicherprüfungs-Software Memtest86 veröffentlicht, welche einige Probleme behebt und DDR4-Unterstützung bringt. Für AMDs Steppe Eagle sowie Intels Haswell-E, Xeon E5 v3, Ivy Bridge (abgesehen von den Xeons) und Atom E3800 wurde zudem ECC-Unterstützung hinzugefügt. Dazu gibt es neben Englisch jetzt auch die Sprachen Deutsch, Französisch, Japanisch und Chinesisch.

Wird DDR4-Speicher verwendet, erkennt Memtest86 6.0.0 sowohl die spezifischen SPD-Timings als auch Intels XMP-2.0-Profile, die üblicherweise höhere Taktraten sowie schärfere Latenzen beinhalten. Die Leistungsmessung lässt sich grafisch aufbereiten und speichern, man kann auch mehrere Messungen in einem Diagramm zusammenfassen. Ganz neu ist auch der "Hammer Test", mit dem Memtest86 6.0.0 Ladungsverlusten bei wiederholten Zugriffen auf unterschiedliche Reihen der selben Speicherbank auf die Spur kommen will.

Während die "Free Edition" von Memtest86 kostenlos ist, werden für die "Pro Edition" 39 US-Dollar berechnet. Für 49 US-Dollar zuzüglich Versandkosten kann man die "Pro Edition" auch auf einem USB-Stick bestellen. Beide Versionen ermöglichen eine umfangreiche Prüfung des Arbeitsspeichers und lassen sich ohne Installation direkt von einem USB-Datenträger oder einer CD booten. Da man für die Tests kein Betriebssystem starten muss, kann man diverse Speicheroptionen ausprobieren, ohne dass Abstürze zu Schäden an der Installation führen können.

Für die meisten Benutzer wird der Funktionsumfang der kostenlosen Variante voll und ganz ausreichen. Wer sich für die "Pro Edition" entscheidet, bekommt folgende Funktionen als Mehrwert:
  • anpassbare Berichte
  • ECC-Fehler simulieren
  • CPU-Cache deaktivieren
  • automatisieren per Konfigurationsdatei
  • 64-Bit/SIMD Tests
  • Berichte abspeichern
Download: Memtest86 6.0.0
 
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LibreOffice 4.4.1: Erster Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 15.02.2015, 17:51:43
LibreOffice 4.4 liegt seit Ende Januar 2015 in seiner finalen Fassung zum Download bereit, welche umfangreiche Verbesserungen bietet und auch neue Funktionen bringt. Doch mit großen Änderungen schleichen sich auch immer wieder Fehler ein. 83 dieser Fehler, darunter 15 Abstürze, behebt der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.1.

Vor fünf Tagen landete LibreOffice 4.4.1 RC 1 auf dem Pre-Release Server, nun wurde der Veröffentlichungskandidat auch offiziell angekündigt und zum Download freigegeben. Die Veröffentlichung der finalen Fassung ist für die Woche vom 23. Februar bis zum 1. März 2015 geplant, doch bis dahin dürfte es wohl noch einen zweiten Release Candidate geben.

Download:
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen weiter

reported by doelf, Sonntag der 15.02.2015, 17:34:24
An der Speicherbörse in Taiwan fallen die Kurse für Arbeitsspeicher auch weiterhin langsam aber beständig. Seit Jahresbeginn haben die 4 Gb-Chips zwischen 7,9 und 9,9 Prozent ihres Wertes verloren, bei den 2 Gb-Chips bewegt sich der Preisverfall hingegen nur zwischen 0,3 und 3,9 Prozent. Da Arbeitsspeicher in US-Dollar gehandelt wird, verdirbt uns der schwache Euro allerdings die Kauflaune.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,390 US-Dollar (-3,72%) [-7,93%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,028 US-Dollar (-3,04%) [-9,91%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,709 US-Dollar (-1,67%) [-2,40%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,203 US-Dollar (+/-0,00%) [-0,32%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,612 US-Dollar (-2,18%) [-3,93%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Tipp: Apps und Spiele im Wert von über 100 Euro gratis

reported by doelf, Samstag der 14.02.2015, 13:32:29
Bei unserem Partner Amazon.de gibt es heute Apps und Spiele im Wert von über 100 Euro gratis. Darunter finden sich die empfehlenswerten Spiele "80 Days" (In 80 Tagen um die Welt), "Cut the Rope: Experiments" und "Doodle Jump". Ebenfalls kostenlos: Die "OfficeSuite Professional 8", ein "Weltübersetzer" für 33 Sprachen sowie das englische Wörterbuch "Longman Dictionary" mit gesprochenen Beispielen.

Man kann auch in die surreale Spielwelt von "Back to Bed" einsteigen oder mit der "Stellarium Mobile Himmelskarte" den Nachthimmel erkunden. Interessant sind auch der "mSecure - Password Manager and Secure Digital Wallet" mit 256-Bit starker Blowfish-Verschlüsselung und die mobile Version der "Guitar Pro" Tabulatur-Software. Mit "Sorcery! 2" gibt es dann noch ein aufwändiges Adventure.

Zur Aktion: Apps und Spiele im Wert von über 100 Euro gratis

Abgesehen von Spielen und Apps veranstaltet Amazon.de auch ein Gewinnspiel zur Veröffentlichung des neuen Albums von Charlie Winston. Für "Curio City", so der Titel, kombiniert Winston elektronische und akustischen Instrumente, um daraus eine vielschichtige Klanglandschaft zu konstruieren. Das Lied "Stories" gibt es als kostenlose Hörprobe.

Zur Aktion: Charlie Winston - Neues Album, Gewinnspiel und Gratis-Song

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
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Google legt zwei 0-Day-Lücken in Adobes Reader offen

reported by doelf, Samstag der 14.02.2015, 12:18:44
Am 30. Oktober 2014 hatten Googles Sicherheitsexperten zwei bis dato unbekannte Sicherheitslücken im Reader X (10.1.12) und XI (11.0.09) bei Adobe gemeldet. Adobe bestätigte die Fehler und hat sie am 9. Dezember 2014 mit den Updates auf die Versionen Reader X (10.1.13) und XI (11.0.10) geschlossen - allerdings nur für Windows. Die Reader X (10.1.13) und XI (11.0.10) für Mac OS X sind weiterhin angreifbar.

Beide Fehler stecken in der Bibliothek CoolType.dll. Es handelt sich um einen Schreib- und einen Lesezugriff auf den Arbeitsspeicher, bei denen die vorgegebenen Grenzen überschritten werden. Der Schreibzugriff führt offenbar zu einem Heap-Überlauf, welcher den Reader abstürzen lässt. Mit einem von Google bereitgestellten Beispieldokument lässt sich dieses Verhalten beim Reader X (10.1.12) und XI (11.0.09) zuverlässig reproduzieren, während die Reader X (10.1.13) und XI (11.0.10) das Problem unter Windows abfangen und lediglich mehrere Fehlermeldungen anzeigen. Unter Mac OS X stürzen die Reader X (10.1.13) und XI (11.0.10) hingegen ab. Es ist allerdings unklar, ob sich im Verlauf des Programmabsturzes auch Schadcode im Speicher platzieren aus ausführen lässt. Der Lesefehler lässt sich nicht so leicht reproduzieren und benötigt meist mehrere Versuche. Dabei werden Speicherinhalte relativ zur Adresse des Heap-Puffers gelesen, so dass Angreifer Informationen abgreifen können.

Nach Ablauf der 90-tägigen Sperrfrist hat Google die beiden Schwachstellen offengelegt, da diese Fehler auch weiterhin Angriffe auf die aktuellen Mac-Versionen des Readers ermöglichen. Wann Adobe die Sicherheitslücken zu schließen gedenkt, ist indes noch völlig unklar.
Quelle: code.google.com
 
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Videoumwandler SUPER v2015 Build 64 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 14.02.2015, 11:36:39
SUPER, der "Simplified Universal Player Encoder and Renderer" von eRightSoft, ist ein kostenloses Programm, mit dem man Video- und Audio-Daten in zahlreiche andere Formate umwandeln kann. SUPER verwendet hierzu Programme wie FFmpeg, MEncoder, MPlayer oder x264 und stellt diesen eine einheitliche Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Die neue Version 2015 Build 64 behebt mehrere kritische Fehler, weshalb man dieses Update unbedingt installieren sollte. Die meisten Encoder wurden aktualisiert, so dass SUPER nun besser mit Windows 8.1 zurechtkommt. Es kann nun auch Material auf Basis des Audio-Codecs g729 verarbeitet werden und die Ausgabe in die Containerformate WMV, TS (Transp) und M2TS (BluRay) wurde optimiert. Zudem wurde ein Fehler behoben, der bei Verwendung des Codecs HEVC/H.265 für Filme mit über drei Stunden Spielzeit ein schwarzes Bild verursacht.

Download: SUPER v2015 Build 64
 
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BOINC @ Au-Ja kurz vor 1,7 Milliarden Credits

reported by doelf, Samstag der 14.02.2015, 11:22:16
Die Mitglieder unseres BOINC-Teams, allen voran MrJo und Radulf, haben die Marke von 1,7 Milliarden Credits fast erreicht: Aktuell stehen 1.697.791.445,35 Credits auf dem Team-Konto, so dass der nächste Meilenstein voraussichtlich an diesem Wochenende fallen wird. Die Marke von 1,6 Milliarden Credits hatte unser Team am 23. November 2014 passiert. Unser Team würde sich über weitere Mitstreiter oder Sponsoren sehr freuen.

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den 14. Platz und findet sich international auf Rang 152.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Kyocera Torque: Robust, laut und wasserdicht

reported by doelf, Freitag der 13.02.2015, 18:55:30
Der japanische Hersteller Kyocera, eigentlich bekannt für seine Drucker und Multifunktionsgeräte, bringt jetzt ein eigenes Smartphone auf den Markt. Das Torque (KC-S701) getaufte Modell ist weder flach noch elegant, sondern stoßfest, staubgeschützt, wasserdicht und laut genug für den Einsatz auf Baustellen, bei der Landarbeit oder im dichten Großstadtverkehr. Dies ist eine interessante Nische, die von anderen Anbietern weitgehend vernachlässigt wird.

Bild Mit seinem Smartphone erfüllt Kyocera den Militärstandard-810G (Schutz gegen Staub, Erschütterungen, Vibrationen, Temperaturextreme, Regen, Niedrigdruck, Sonnenstrahlen, Salznebel, Feuchtigkeit und eindringendes Wasser) sowie die Zertifizierung gemäß IP68 (staubdicht und wasserdicht für bis zu 30 Minuten und bis zu 1,5 Meter Wassertiefe). Der 4,5 Zoll große Touchscreen des Telefons bietet eine Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten und kann selbst bei Nässe sowie mit normalen Handschuhen bedient werden. Dank der Kyocera-eigenen Smart-Sonic-Receiver-Technologie, welche sowohl Schall als auch Schwingungen zur Übertragung des Tonsignals nutzt, kann man seinen Gesprächspartner auch in lauten Umgebungen verstehen. Für die Freisprechfunktion gibt es zudem zwei Lautsprecher, die es auf mehr als 100 dB bringen.

Herz des Geräts ist das SoC Qualcomm Snapdragon 400 MSM8928, dessen vier Kerne mit 1,4 GHz takten und dem 2 GByte Arbeitsspeicher sowie 16 GB Flash-Speicher zur Seite stehen. Per Micro-SD-Karte lässt sich der Speicherplatz um bis zu 128 GB erweitern. Das Torque besitzt zwei Kameras: Die Hauptkamera leistet 8 Megapixel und bietet einen digitalen Zoom, LED-Blitz sowie Autofokus. Die Frontkamera, welche für Videotelefonate gedacht ist, bringt es auf 2 Megapixel. Ins Mobilfunknetz geht das Telefon über LTE (Band 1, 3, 7 und 20), UMTS (Band 1, 2, 5 und 8) sowie GSM (850, 900, 1800 und 1900). Dazu gibt es Wireless-LAN gemäß IEEE-802.11 a/b/g/n/ac mit 2,4 und 5 GHz, Bluetooth 4.0, Tethering und NFC. Der fest verbaute Lithium-Ionen-Akku leistet 3.100 mAh und lässt sich kabellos (Qi) laden. Im GSM-Netz schafft er 17 Stunden Gesprächszeit, im UMTS-Netz sind 27 Stunden möglich.

Das Smartphone misst 136 x 68 x 13,5 mm und bringt 182 g auf die Waage. Als Betriebssystem kommt Android 4,4 (Kit Kat) zum Einsatz, wobei Kyocera eine sichere Datenverschlüsselung sowie die Unterstützung aller wichtigen Mobile-Device-Management-Lösungen verspricht. Die Japaner haben bereits seit 2008 wasserdichte Mobiltelefone in ihrem Sortiment, doch bisher wurden diese nur in Japan und Nordamerika verkauft. Mit dem Torque (KC-S701) wagt der Hersteller nun den Sprung nach Europa, wobei das Smartphone primär in Deutschland und Frankreich verkauft werden soll. Laut Kyocera wird das Torque noch im Frühjahr in den Handel kommen und kann mit jeder Nano-SIM-Karte benutzt werden. Einen Preis nennt Kyocera leider noch nicht.
Quelle: www.kyocera.de
 
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Sicherheits-Update für Windows macht Schriften unscharf

reported by doelf, Freitag der 13.02.2015, 18:06:55
Microsoft hat erneut Patch-Pech: Das Update KB 3036220, welches gleich mehrere gefährliche Sicherheitslücken im Kernelmodustreiber behebt, zeigt unerwünschte Nebenwirkungen. Unter Windows Vista sowie Windows Server 2003 und 2008 legt der Flicken die Clear-Type-Funktion lahm, mit der die Lesbarkeit von Schriften auf LCD-Bildschirmen verbessert wird. Microsoft hat den Fehler zwar bestätigt, kann bisher aber noch keine Lösung anbieten.

Für betroffene Benutzer, welche zumeist im geschäftlichen Umfeld zu finden sind, ist die Situation ausgesprochen unglücklich:
Bild

Eine der Schwachstellen, welche das Sicherheits-Update behebt, wurde nämlich öffentlich gemeldet. Der Angriff erfolgt mit Hilfe von TrueType-Schriften, die wahlweise in einem Dokument oder in einer Internetseite eingebunden sind. Offenbar wird dabei die Schriftbreite unzureichend geprüft, so dass der Angreifer Schadcode im Sicherheitskontext des lokalen Benutzers ausführen kann. Gegen ein solches Szenario gibt es kaum Schutzmaßnahmen, doch dafür gibt es eine gute Nachricht: Diese kritische Sicherheitslücke betrifft weder Windows Vista noch Windows Server 2003 oder 2008!

Sollte das Update KB 3036220 aufgrund der Schriftdarstellung entfernt werden, bleiben allerdings vier weitere Schwachstellen offen. Diese sind glücklicherweise nicht ganz so gefährlich. Es handelt sich um zwei Rechteausweitungen (Gefahrenstufe: Hoch), eine Möglichkeit zum Umgehen von Sicherheitsfunktionen (Gefahrenstufe: Hoch) sowie einen möglichen DoS-Angriff (Gefahrenstufe: Mittel). Wer den Patch vorübergehend entfernt, sollte den zugehörigen Artikel in Microsofts Knowledge Base im Auge behalten. Eventuell findet Microsoft ja doch noch eine Lösung.
 
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Windows Marktanteile: XP auch 2015 noch weit verbreitet

reported by doelf, Freitag der 13.02.2015, 17:26:27
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Über Jahre waren die Statistiken dieses Anbieters nachvollziehbar, doch im Oktober und im Dezember 2014 erfolgten zwei verwirrende Anpassungen, welche an der Glaubwürdigkeit der Zahlen gerüttelt haben. Zumindest passen die aktuellen Werte wieder zu jenen, welche Netmarketshare bis einschließlich September 2014 veröffentlicht hatte.
Bild

Wir blicken zurück: Im September 2014 lag Windows XP noch bei 23,87 Prozent, während Windows 8 und 8.1 zusammen lediglich auf 12,26 Prozent kamen. Einen Monat später folgte eine Anpassung der Statistiken, welche den Marktanteil von Windows XP auf 17,18 Prozent einbrechen ließ, während die Windows-8-Fraktion auf 16,8 Prozent schoss. Dieser Trend setzte sich im November fort, als Windows XP auf 13,57 Prozent rutschte und Windows 8.x auf 18,65 Prozent kletterte. Eine zweite Kehrtwende sahen wir dann im Dezember: Windows XP kam wieder auf 18,26 Prozent, während der gemeinsame Marktanteil von Windows 8 und 8.1 auf 13,52 Prozent absackte.

Für Januar 2015 sieht Netmarketshare Windows 7 mit 55,92 Prozent (-0,34) an der Spitze vor Windows XP mit 18,93 Prozent (+0,67). Es folgen Windows 8.1 mit 10,04 Porzent (+0,55) und Windows 8 mit 3,79 Prozent (-0,24). Erst auf Rang 5 kommt mit Mac OS X 10.10 das erste Betriebssystem, welches nicht aus dem Hause Microsoft stammt. Mit 3,45 Prozent des Gesamtmarktes liegt Apples aktuelle Version zumindest vor Windows Vista, das im Januar noch auf 2,44 Prozent (-0,46) der Computer lief.
 
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Windows 10 Technical Preview jetzt auch für Smartphones

reported by doelf, Freitag der 13.02.2015, 13:58:05
Microsoft bietet die Windows 10 Technical Preview ab sofort auch für Smartphones an. Um das neue Betriebssystem ausprobieren zu können, muss man sich für das Windows Insider Program anmelden und das Telefon für den Empfang der Vorabversionen registrieren. Microsoft will die Telefone regelmäßig mit neuen Updates versorgen, so dass am Ende das finale Windows 10 installiert ist. Aber auch die Rückkehr zu Windows Phone 8.1 soll jederzeit möglich sein.

Gabe Aul, bei Microsoft verantwortlich für das Windows Insider Program, betont ausdrücklich, dass sich die Smartphone-Variante von Windows 10 noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet und etliche Fehler sowie Ecken und Kanten aufweist. Dazu kommen fehlende bzw. noch nicht vollständig implementierte Funktionen. In erster Linie richtet sich die Technical Preview an Entwickler, IT-Profis sowie Enthusiasten, welche die nächste Entwicklungsstufe von Windows Phone frühzeitig ausprobieren wollen oder müssen. Da die Rückkehr zu Windows Phone 8.1 gewährleistet ist, kann aber jeder das Experiment wagen.

Der erste öffentliche Build der Windows 10 Technical Preview für Smartphones umfasst noch keine aktualisierten Office-Apps und auch Mail, Kalender und Skype entsprechen noch nicht dem Stand, welchen Microsoft im Januar gezeigt hatte. Dafür gibt es die folgenden Verbesserungen:
  • Startbildschirm: Der Startbildschirm lässt sich jetzt mit einem bildschirmfüllenden Hintergrundbild personalisieren.
  • Im Action Center kann man mehr Quick Actions hinterlegen - statt einer Reihe mit vier Aktionen gibt es drei Reihen.
  • Benachrichtigungen sind jetzt interaktiv und ermöglichen eine sofortige Interaktion des Benutzers.
  • Die Umwandlung von Sprache in Text funktioniert neuerdings mit allen Eingabefeldern und wurde zudem weiter optimiert.
  • Die Foto-App berücksichtigt vom ersten Aufruf an alle lokalen sowie alle auf OneDrive gespeicherten Fotos.
Wer sich bereits mit Microsofts Assistentin Cortana angefreundet hat, sollte die Windows 10 Technical Preview vorerst noch meiden: Aktuell versteht Cortana ausschließlich Englisch und ist zudem nur für US-Kunden freigeschaltet. Dazu kommt eine lange Liste bekannter Probleme, welche den einen oder anderen abschrecken wird. Beispielsweise gibt es keine VPN-Unterstützung und man kann keine Ruhezeiten hinterlegen. Im Stromsparmodus werden keine Apps angezeigt und das Daten-Roaming funktioniert erst, nachdem die Option deaktiviert und dann nochmals angeschaltet wurde. Bluetooth-Headsets bremsen Videos aus und programmierte Wecker werden beim Update nicht übernommen.

Da die Windows 10 Technical Preview für Smartphones noch lange nicht fertig ist, beschränkt sie Microsoft vorerst auf sechs Telefone:
  • Lumia 630
  • Lumia 635
  • Lumia 636
  • Lumia 638
  • Lumia 730
  • Lumia 830
Mit jedem Build sollen weitere Modelle hinzukommen, allerdings wird die Liste der unterstützten Geräte zunächst nur langsam wachsen. Ein Problem ist der Speicherplatz, welcher für die Installation benötigt wird. Laut Gabe Aul ist dieser insbesondere bei Top-Modellen wie dem Lumia 930 oder 1520 knapp bemessen und erfordert ein dynamisches Anpassen der Partitionsgrößen. Diese Funktion ist allerdings noch nicht fertig, weshalb man sich auf Smartphones aus der Mittelklasse beschränken musste. Erwartungsgemäß zeigen sich viele Nutzer der Premiummodelle enttäuscht und hinterlassen unter Auls Bekanntmachung recht unfreundliche Kommentare.

Wichtige Links:
 
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Firefox 36.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 13.02.2015, 12:39:51
Mozillas Entwickler haben die neunte Beta-Version des Internetbrowsers Firefox 36.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 36.0 ermöglicht es, die angepinnten Kacheln, welche auf neuen Tabs zu sehen sind, mit anderen Geräten zu synchronisieren. CSS-Farbverläufe sollen jetzt auch mit vormultiplizierten Farben funktionieren und auf die unsichere RC4-Verschlüsselung wird der Firefox soweit möglich verzichten.

Auf die Entwickler von Add-ons kommt Arbeit zu, denn in diesem Bereich wurden einige Änderungen angekündigt. Weitere Neuerungen betreffen die HTML5-Unterstützung: So wurde der Datentyp "Symbol" für ES6 (ECMAScript 6) hinzugefügt und der Unicode-Range Descriptor für CSS implementiert. Letzterer ermöglicht es, einzelne oder mehrere Zeichen für eine bestimmte Schriftart herunterzuladen. Verbesserte ES6-Generatoren versprechen deutliche Leistungssteigerungen und beim CSSOM-View-Modul erfordert das Scrolling keine zusätzlichen Bibliotheken mehr. Die Eigenschaften object-fit und object-position erleichtern das Platzieren und Einpassen von Objekten, dazu kommen die Eigenschaften isolation (CSS) und will-change (CSS3). Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos ist zwar noch in Arbeit, macht aber Fortschritte. Den finalen Firefox 36.0 darf man ab dem 24. Februar 2015 erwarten.

Download:
 
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KB3001652: Microsoft startet zweiten Versuch

reported by doelf, Donnerstag der 12.02.2015, 21:11:07
Nachdem das am Dienstagabend veröffentlichte Update mit der Kennung KB3001652 zahlreiche Windows-PCs in eine unendliche Bootschleife geschickt hatte, zog Microsoft die Notbremse und stellte die Auslieferung ein. Jetzt ist KB3001652 wieder da und will sich erneut installieren. Auf einem Testrechner haben wir das erlaubt und diesmal ließ sich das Update ohne unerwünschte Nebenwirkungen einspielen.

Bei KB3001652 handelt es sich um ein Update-Rollup für Visual Studio 2010, das drei kleinere Probleme behebt. Darunter findet sich eine Regression, die zum permanenten Beenden der WPF-Benutzeroberfläche führen kann, sowie ein Fehler, welcher das Schließen von Office auf Geräten mit Touch-Bedienung um 15 bis 20 Sekunden verzögert. Zudem können mit SHA-256 signierte Zertifikate zur fälschlichen Meldung "Unbekannter Herausgeber" führen. Der Patch wird auch auf Rechnern installiert, auf denen mit Visual Studio entwickelte Programme laufen, welche die "Visual Studio 2010 Tools for Office Runtime" nutzen.
 
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LibreOffice 4.3.6: Zweiter Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 12.02.2015, 20:52:39
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.3.6 liegt schon seit zwei Wochen auf dem FTP-Server der Document Foundation, doch erst jetzt wurde er auch offiziell zum Download freigegeben. Damit dürfte die Veröffentlichung der finalen Fassung, mit der wir eigentlich schon in der letzten Woche gerechnet hatten, unmittelbar bevorstehen. Die Version 4.3.6 richtet sich an Benutzer, die eine möglichst ausgereifte Software benötigen.

Verglichen mit der Version 4.3.5 wurden 109 Probleme beseitigt, darunter zehn Abstürze. Die Entwicklungsschiene 4.3 wird mit LibreOffice 4.3.7 gegen Ende April noch ein letztes Update erhalten, bevor die Pflege des Codes am 27. Mai 2015 eingestellt wird. Bis dahin sollte LibreOffice 4.4 ausreichend gereift sein. Mit der Version 4.4.1 steht ein erster Bug-Fix-Release in den Startlöchern.

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Bundesregierung beschließt schnelles Internet und DVB-T2

reported by doelf, Donnerstag der 12.02.2015, 14:03:05
Die Bundesregierung hat - wie erwartet - beschlossen, die Frequenzen im Bereich um 700 MHz für den Internetausbau neu zu vergeben. Dies bedeutet zugleich das Ende für das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T), welches vom Nachfolgestandard DVB-T2 abgelöst werden soll. Allerdings ist DVB-T2 nicht gleich DVB-T2 und Deutschland wird mal wieder einen Sonderweg gehen.

Wenn man sich die Pressemitteilung der Bundesregierung ansieht, liegt der Schwerpunkt eindeutig auf dem Internet. Für den flächendeckenden Breitbandausbau, der insbesondere in ländlichen Gebieten sehnsüchtig erwartet wird, werden Funkfrequenzen gebraucht. Hier bietet sich der Bereich um 700 MHz an, doch dummerweise nutzen diesen die Fernsehsender für das digitale Antennenfernsehen (DVB-T). Doch damit wird bald Schluss sein: Die Bundesregierung wird die Frequenzen zwischen 694 und 790 MHz noch im ersten Halbjahr 2015 an interessierte Telekommunikationsunternehmen versteigern und die damit erzielten Einnahmen in den Breitbandausbau stecken. Ab 2018 soll es dann eine flächendeckende Grundversorgung mit einer Download-Rate von mindestens 50 Mbit/s geben. Man darf gespannt sein, ob die Bundesregierung dieses Versprechen einhalten kann.

Für all jene Bürger, die ihr Fernsehprogramm über eine Dachantenne empfangen, bedeutet dies aber auch die Anschaffung neuer Empfangsgeräte. Die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 soll schrittweise erfolgen und eine bessere Bildqualität sowie ein größeres Angebot bringen. Dabei gibt es allerdings ein kleines Problem, denn DVB-T2 ist nicht gleich DVB-T2. Die zugrundeliegende Norm wurden zwar schon im September 2009 vom Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) veröffentlicht - gut ein Jahr, nachdem die britische BBC mit ersten Testausstrahlungen begonnen hatte. Doch inzwischen ist der darin definierte Kompressionsstandard H.264 (Mpeg4) technisch schon wieder veraltet, weshalb Deutschland auf H.265 (HEVC) setzen wird. Im Handel befindliche Fernsehgeräte und Receiver, die mit DVB-T2 beworben werden, können mit H.265 (HEVC) jedoch herzlich wenig anfangen. Dass sich aktuelle Geräte per Software-Update nachrüsten lassen, ist ebenfalls eher unwahrscheinlich.
 
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Opera 27.0.1689.69 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 12.02.2015, 10:51:35
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 27.0.1689.69 aktualisiert. Das Update umfasst die Chromium/Blink-Engine 40.0.2214.111 und behebt ein Problem, welches unter Mac OS X den Zugriff auf einige sichere Internetangebote verhindert hatte.
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Kommen wir noch kurz auf die Neuerungen der Version 27 zu sprechen: Diese bringt ein neues Übersichtsmenü für die geöffneten Tabs (siehe Bildschirmfoto) sowie eine überarbeitete Druckvorschau. Am unteren Rand der Startseite finden sich neuerdings Verknüpfungen zu internen Funktionen wie der Schnellwahl, den Lesezeichen und Discover. Die Entwickler haben auch Probleme mit Kontextmenüs und leeren Ordnern im Lesezeichenmanager behoben. Opera 27 verbessert auch die Unterstützung für den Pepper Flash Player (PPAPI). Dieser wird von Google gewartet und ersetzt bei Chromium das von Adobe bereitgestellte Plug-in, welches auch beim Firefox zum Einsatz kommt. Dazu kommen die üblichen Stabilitätsverbesserungen.

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Microsoft Security Bulletin Summary für Februar 2015

reported by doelf, Mittwoch der 11.02.2015, 20:17:31
Microsoft hatte am gestrigen Abend neun neue Sicherheits-Updates auf die Menschheit losgelassen. Da wir den heutigen Tag mit Bluescreens und Abstürzen verbracht haben, die nur teilweise auf das Konto von NVIDIAs GeForce 347.52 WHQL gingen, ist die Formulierung "losgelassen" mit Bedacht gewählt. Der Übeltäter dieses Patch-Days trägt die Kennung KB3001652 und sollte unter allen Umständen gemieden werden! Inzwischen hat Microsoft die Auslieferung dieses Updates gestoppt.

Eigentlich richtet sich KB3001652 nur an die Benutzer von Visual Studio. Der Patch wird aber auch auf Rechnern installiert, auf denen mit Visual Studio entwickelte Programme die "Visual Studio 2010 Tools for Office Runtime" nutzen. Nach dem Herunterladen des Flicken muss Windows neu gestartet werden und landet dabei in einer Bootschleife, welche die Installation des Updates nicht abschließen kann. Die Schleife muss man manuell abbrechen und das System über die Reparaturkonsole wieder flott machen. Herzlichen Dank, Microsoft!

Kommen wir nun zu den neun Sicherheits-Updates: Drei davon wurden als kritisch eingestuft, die übrigen sechs bezeichnet Microsoft als wichtig. Einer der kritischen Flicken behebt 41 Schwachstellen im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11, der zweite schließt 6 Lücken im Kernelmodustreiber und der dritte eine Sicherheitsanfälligkeit in Windows. Es besteht jeweils die Gefahr, dass Angreifer Schadcode einschleusen und ausführen können. Beim Internet Explorer reicht hierzu eine speziell gestaltete Webseite aus, während der Kernelmodustreiber aller Windows-Versionen über TrueType-Schriftartdateien stolpert. Bleibt noch der kritische Fehler in der Gruppenrichtlinie, über den Angreifer die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen können. Hierzu muss lediglich ein Benutzer dazu verleitet werden, eine Verbindung mit einem bösartigen Netzwerk herzustellen.

Auch über manipulierte Office-Dateien können Kriminelle Schadprogramme einschleusen, hierin sieht Microsoft aber nur eine hohe Gefahr. Betroffen sind Excel 2007, 2010 und 2013, Word 2007 und 2010, Office 2010, die Web Applications 2010, die Betrachter für Word- und Excel-Dateien sowie das Office Compatibility Pack - insgesamt geht es um drei Schwachstellen. Ein anderer Fehler in Office 2007, 2010 und 2013 ermöglicht das Umgehen von Sicherheitsfunktion, abermals dienen speziell gestaltete Office-Dokumente als Einfallstor. Ein zweites Problem mit der Gruppenrichtlinie aller Windows-Versionen lässt sich ebenfalls zur Umgehung der Sicherheitsfunktionen missbrauchen. Dazu kommt eine Rechteausweitung unter Windows 7, 8, 8.1, RT, RT 8.1 sowie den Servern 2008 R2, 2012 und 2012 R2. Webseiten mit TIFF-Bildern können bei allen Windows-Varianten Informationen abgreifen und eine Sicherheitsanfälligkeit im Virtual Machine Manager (VMM) ermöglicht eine Rechteerweiterung. Das macht zusammen 56 geschlossene Sicherheitslücken.
 
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NVIDIA GeForce 347.52 für "Evolve" und die Sicherheit

reported by doelf, Mittwoch der 11.02.2015, 12:17:21
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die WHQL-zertifizierte Version 347.52 aktualisiert. Der neue Treiber wird für das Spiel "Evolve" empfohlen, bringt aber auch Leistungsverbesserungen für viele andere Titel. Eher am Rande erwähnt NVIDIA, dass Sicherheitsprobleme in den Treiberkomponenten nvlddmkm.sys und nv4_mini.sys behoben wurden. Weitere Details hierzu liefert der Hersteller allerdings nicht.

Erfreulicherweise sind die zuletzt massiv angewachsenen Treiberpakete für Windows 8.1, 8, 7 und Vista wieder um rund 50 MByte geschrumpft. Für die Grafikprozessoren GeForce GTX 980, GTX 970 und GTX 960 nennt NVIDIA Leistungssteigerungen zwischen 3 und 13 Prozent. Profitieren sollen zahlreiche Spiele, als Beispiele nennt NVIDIA "Alien: Isolation", "Assassin's Creed Unity", "BioShock Infinite", "Crysis 3", "Dragon Age: Inquisition", "Far Cry 4", "GRID: Autosport", "Metro: Last Light", "The Crew" und "WarThunder".

Neue SLI-Profile gibt es für "Alone in the Dark: Illumination", "Evolve", "Final Fantasy XIV: A Realm Reborn" (DX11), "H1Z1", "Saint's Row - Gat out of Hell", "Total War: Attila" und "Triad Wars", die SLI-Profile für "Black Desert", "Dying Light" und "Heroes of the Storm" wurden aktualisiert. Die neuen 3D-Vision-Profile für "Dying Light", "Evolve" und "Total War: Attila" sind hingegen nicht empfehlenswert. Interessant ist zudem, dass NVIDIA endlich die Farbkonfiguration repariert hat: Wer seinen HD-Bildschirm über den HDMI-Anschluss betreibt und die volle RGB-Palette aktiviert hat, bekam bisher einen limitierten Farbbereich, der insbesondere bei sehr hellen und dunklen Farbtönen zu wünschen ließ.

Download: WARNUNG:
Bei der Installation des GeForce 347.52 WHQL (Intel Core i7-870, GeForce GTX 460, Windows 7 64 Bit) ist mein System wiederholt abgestürzt. Erst nachdem ich den alten Treiber GeForce 347.25 WHQL vollständig deinstalliert - also auch GeForce Experience, PhysX und den HD-Audio-Treiber - und das System neu gestartet hatte, lief die Installation ohne Fehler durch!
 
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LibreOffice 4.4.1: Erster Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 11.02.2015, 11:38:27
LibreOffice 4.4 liegt seit Ende Januar 2015 in seiner finalen Fassung zum Download bereit, welche umfangreiche Verbesserungen bietet und auch neue Funktionen bringt. Doch mit großen Änderungen schleichen sich auch immer wieder Fehler ein, weshalb sich nun ein erstes Update - LibreOffice 4.4.1 - in Vorbereitung befindet.

Der erste Release Candidate der kommenden Version 4.4.1 wurde letzte Nacht auf den Pre-Release Server geladen. Bis zur Fertigstellung der Version 4.4.1 bleiben aber noch zwei Wochen, denn die Veröffentlichung ist erst für die Woche vom 23. Februar bis zum 1. März 2015 geplant. Da LibreOffice 4.4.1 RC 1 noch nicht offiziell angekündigt wurde, liegen auch noch keine Details bezüglich der Änderungen vor.

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Tag der offenen Datenbanken

reported by doelf, Dienstag der 10.02.2015, 18:41:22
Pünktlich zum heutigen "Safer Internet Day" haben drei Studenten des Saarbrücker Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit (CISPA) eine schwerwiegende Fehlkonfiguration von Internetdatenbanken offengelegt. Etliche Firmen haben ihre mit brisanten Informationen gefüllten Datenbanken offen und ungeschützt ins Internet gestellt - inklusive voller Schreibrechte für Jedermann!

Kai Greshake, Eric Petryka und Jens Heyens, so die Namen der Studenten, haben bisher 39.890 dieser Fehlkonfigurationen entdeckt. In allen Fällen handelt es sich um die kostenlose und weit verbreitete Datenbank MongoDB, welche auch von vielen Unternehmen und Online-Händlern eingesetzt wird. Wird diese stur nach Anleitung installiert, erhält man zwar eine funktionsfähige Datenbank, doch diese ist noch nicht gegen den Zugriff von außen abgesichert, sondern steht vielmehr offen wie ein Scheunentor. Aus dem Internet kann man solche Datenbanken nicht nur lesen, auch das Schreiben ist möglich. Ein gefundenes Fressen für Kriminelle und Saboteure!

Ein besonders prominentes Opfer dieser Fehlkonfiguration ist ein börsennotierter Internet- und Mobiltelefonanbieter aus Frankreich, dessen Datenbank die Adressen und Telefonnummern von rund acht Millionen Kunden enthält, darunter eine halbe Million aus Deutschland. Das CISPA hatte aufgrund der Tragweite dieser Entdeckung schon vorab den Hersteller der Datenbank, die internationalen Koordinationsstellen für IT-Sicherheit (CERTs) sowie die französische Datenschutzbehörde informiert. Daher dürften die meisten der gefundenen Datenbanken inzwischen abgedichtet sein. Andererseits kommen täglich neue hinzu...
 
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First Person Lover: Mit Kusskanonen, Teddybärgranaten und ganz viel Liebe

reported by doelf, Dienstag der 10.02.2015, 15:38:24
Das Modelabel Björn Borg hat einen Weg gefunden, um unsere hasserfüllte Welt zu retten: Ganz viel Liebe und modische Kleidung - natürlich von Björn Borg. Wie das alles funktioniert, kann man jetzt im kostenlosen Spiel "First Person Lover" ausprobieren. Das Spiel ist für Internetbrowser mit Unity sowie als Installationsversion für Windows und Mac OS X erhältlich.
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Wir schlüpfen in die Rolle eines Agenten, der die Quellen des Hasses aufspüren soll. Zunächst wählen wir unser Geschlecht, dann geht es ans Einkleiden. Abhängig von dem gewählten Outfit verbessert sich unsere Schnelligkeit, unsere positive Energie oder unsere Konstitution. Für unseren Test haben wir uns für eine ausgewogene Mischung aller drei Werte entschieden. Sobald der Look stimmt, knöpfen wir uns den ersten Miesepeter vor. Gesteuert wird mit den Tasten W, A, S, D und der Maus.
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Zunächst decken wir unseren Gegner mit Küssen ein (linke Maustaste), bis er seine frustrierend graue Kleidung verliert. Wenn er dann nackt und verschüchtert vor uns steht, befreien wir ihn mit positiver Energie (Taste "e") und kleiden ihn dabei neu ein (natürlich mit der aktuellen Kollektion von Björn Borg). Der Knilch strahlt bis über beide Ohren und wir können uns um eine seltsame Apparatur zum Einsammeln des Hasses (den "Hate Harvester") kümmern. Davon gibt es natürlich noch viel mehr und sie werden von den schlecht gekleideten Menschen verteidigt.
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Während sich die meisten Menschen über ihre Befreiung freuen, zeigen sich andere immun - beispielsweise prallt all unsere Liebe an obigen Demonstranten völlig wirkungslos ab. Im Einkaufszentrum gibt es einen Laden von Björn Borg, wo wir uns umkleiden und Teddybärgranaten besorgen können. Als musikalische Untermalung läuft dabei "The Power Of Love" von Frankie Goes to Hollywood. Dermaßen ausgerüstet können wir nach einem Zwischenstopp auf dem Dach eines Hotels den Endgegner in Visier nehmen, der auf einem missmutigen Bären reitet und irgendwie an den russischen Friedensfürsten erinnert.
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Mit "First Person Lover" hat Björn Borg eine kurzweilige, augenzwinkernde und unterhaltsame Antwort auf das Spiel "Hatred" geliefert. So kann sich Werbung sehen lassen! Unsere Bilderstrecke liefert 45 Impressionen aus dem Spiel.

Download: First Person Lover (Windows/Mac)
 
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Firefox 36.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 10.02.2015, 13:45:03
Mozillas Entwickler haben die achte Beta-Version des Internetbrowsers Firefox 36.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 36.0 ermöglicht es, die angepinnten Kacheln, welche auf neuen Tabs zu sehen sind, mit anderen Geräten zu synchronisieren. CSS-Farbverläufe sollen jetzt auch mit vormultiplizierten Farben funktionieren und auf die unsichere RC4-Verschlüsselung wird der Firefox soweit möglich verzichten.

Auf die Entwickler von Add-ons kommt Arbeit zu, denn in diesem Bereich wurden einige Änderungen angekündigt. Weitere Neuerungen betreffen die HTML5-Unterstützung: So wurde der Datentyp "Symbol" für ES6 (ECMAScript 6) hinzugefügt und der Unicode-Range Descriptor für CSS implementiert. Letzterer ermöglicht es, einzelne oder mehrere Zeichen für eine bestimmte Schriftart herunterzuladen. Verbesserte ES6-Generatoren versprechen deutliche Leistungssteigerungen und beim CSSOM-View-Modul erfordert das Scrolling keine zusätzlichen Bibliotheken mehr. Die Eigenschaften object-fit und object-position erleichtern das Platzieren und Einpassen von Objekten, dazu kommen die Eigenschaften isolation (CSS) und will-change (CSS3). Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos ist zwar noch in Arbeit, macht aber Fortschritte. Den finalen Firefox 36.0 darf man ab dem 24. Februar 2015 erwarten.

Download:
 
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Bitcoin-Börse MyCoin verschwindet mit 342 Millionen Euro

reported by doelf, Montag der 09.02.2015, 20:39:26
Die in Hongkong beheimatete Bitcoin-Börse MyCoin steht unter Betrugsverdacht. Angeblich hat es sich bei MyCoin nie um einen richtigen Handelsplatz gehandelt, sondern um einen Betrug nach Art des Ponzi-Schemas. Beim Ponzi-Schema werden die Gewinnausschüttungen über die Einzahlungen von Neukunden finanziert, wobei der Zusammenbruch länger auf sich warten lässt als beim normalen Schneeballsystem.

Die Vorwürfe kommen von rund dreißig Personen, die bei der Polizei in Honkong Anzeige erstattet haben. Es handelt sich um Investoren, die ihr Geld vor fünf Monaten in Bitcoin-basierte Verträge von Immobilienmaklern, Versicherungsvertretern und Anwaltskanzleien gesteckt hatten. Nach vier Monaten sollten ihnen erste Gewinne in Höhe einer Million Hongkong-Dollar ausgezahlt werden, doch nach mehreren Verzögerungen fanden sie die Büros von MyCoin wegen Renovierung geschlossen. Daran hat sich bisher nichts geändert, auch wenn die Webseite von MyCoin weiterhin online ist.

Angeblich sollen Anleger rund 386,9 Millionen US-Dollar (ca. 342 Millionen Euro) in MyCoin investiert haben. Hinter MyCoin steht offenbar eine Firma namens "Rich Might Investment Ltd", deren einziger Chef William Dennis Atwood am 10. November 2014 zurückgetreten ist. Seine eigenen Anteile hatte Atwood am selben Tag an die Firma "Fascinating Horizon Overseas Ltd", welche auf den britischen Jungferninseln registriert ist, überwiesen. Das Ruder von "Rich Might Investment Ltd" und 167 weiteren Firmen hat anschließend eine Frau namens Wong Lok-yan übernommen.
Quelle: www.scmp.com
 
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Zu lange Spielpause: Gordon Freeman hat Fett angesetzt

reported by doelf, Montag der 09.02.2015, 19:25:23
Vor 17 Jahren wurde der einfache Physiker Gordon Freeman zum Helden eines legendären Ego-Shooters. Vor elf Jahren feierte Freeman dann seine gloreiche Rückkehr und griff erneut zum Brecheisen. Doch seither herrscht im Hause Freeman gähnende Langeweile und der einstige Mann der Stunde greift nur noch zur Bierdose, um seinen Frust zu ertränken.


Und das hat Folgen: Wie geheime Videoaufnahmen aus Freemans Garage zeigen, wurde "Half-Life 3" nicht ohne Grund auf Eis gelegt. Unser Gordon ist einfach nicht mehr in Form, sondern hat dieselbe vielmehr gänzlich verloren - zumindest im Kurfilm "Half-Life 3: Unannounced" von Fence Post Productions. Unzählige Fans der Spielereihe werden sich bestens in Gordon hineinversetzen können. Ob das gelungene Video auch die Verantwortlichen beim Entwickler Valve erweichen wird, darf allerdings bezweifelt werden.
 
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Kolumne: Samsung und die lauschenden Smart-TVs

reported by doelf, Montag der 09.02.2015, 13:26:52
Skandal! In deutschen Wohnzimmern stehen Smart-TVs des südkoreanischen Herstellers Samsung und tun ganz harmlos, obwohl diese Geräte uns die ganze Zeit belauschen. Aus Sicht des Herstellers kein Problem, schließlich steht in den Datenschutzhinweisen klipp und klar: "Bitte beachten Sie, dass sämtliche gesprochenen Worte, auch persönliche oder sensible Informationen, bei Ihrer Nutzung der Spracherkennung erhoben und an einen Drittanbieter übertragen werden."

Bild Dass derzeit eine große Welle der Empörung durch Presse und Nutzerforen rollt, lässt nur einen Rückschluss zu: Niemand hat Samsungs Datenschutzhinweise gelesen oder gar verstanden! Doch bevor jetzt alle zum Baumarkt fahren, um Mikrofon und Kamera mit Bauschaum zu Leibe zu rücken, sollten wir die Gehirne einschalten. Denn bei der Verarbeitung der Sprachbefehle macht Samsung nichts anderes als Apple, Google oder Microsoft: Wir brabbeln etwas ins Mikrofon (z.B. "Wechseln zu Sender ZDF" oder "Tiefer, Egon, tiefer"), das Gerät schickt eine Aufnahme davon über das Internet an einen Server, dieser wandelt das Gebrabbel in Text um und versucht einen Sinn darin zu erkennen. Das Ergebnis dieser Analyse geht dann zurück an das Gerät. Der einzige Unterschied: Da Samsung in Bezug auf die Software-Entwicklung völlig talentfrei ist, werden die Aufnahmen an einen nicht benannten Drittanbieter übermittelt.

Zugegeben: Das Zurückgreifen auf namenlose Dritte reißt ganz neue Abgründe von Datenschutzproblemen auf, aber im Grunde belauscht uns ein Smart-TV nicht mehr als der Hosentaschenspion namens Smartphone, eine Xbox One oder die TV-Boxen von Amazon, Apple und Google. Wer jetzt zu seinem Samsung-Fernseher hastet, um die Spracherkennung im Einstellungsmenü zu deaktivieren, sollte gleich weitermachen und auch Siri, Cortana und Konsorten eins auf die Lauscher geben. Abgesehen davon ist die Spracherkennung ja auch nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs: Aus biometrischer Sicht ist neben der Sprache natürlich auch unser Antlitz interessant und das bringt uns zur Gesichtserkennung. Samsung verspricht zwar, unser Foto nur lokal auf dem Fernsehgerät zu speichern, doch die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass sogenannte "Hacker" den Unterschied zwischen privat und öffentlich nicht kennen bzw. ignorieren.

Und dann wäre da noch das Kapitel "Geräteinformationen", das Samsung besser "Benutzerprofil" hätte nennen sollen. Der Hersteller sammelt nämlich Daten über gesehene, gekaufte sowie heruntergeladene Inhalte und protokolliert auch die Nutzung von Apps. Soziale Interaktionen wie "Gefällt mir" und "Gefällt mir nicht" werden ebenso übermittelt wie Suchbegriffe, IP-Adressen, Cookies und der Browserverlauf. Und selbst wenn man im Einstellungsmenü die personalisierten Empfehlungen deaktiviert, nimmt sich Samsung die Freiheit heraus, die oben aufgeführten Daten weiter zu erheben. Diese Totalüberwachung des Benutzerverhaltens und Medienkonsums finden wir wesentlich bedenklicher als den Eingriff in die Privatsphäre durch das lauschende Mikrofon.

Bleibt die Frage, wie man Abhilfe schaffen kann. Eigentlich gibt es nur zwei Alternativen: Man kann sich einen dummen Fernseher kaufen oder bei seinem Smart-TV die Internetverbindung kappen. Das wäre auch in Hinblick auf die Sicherheit eine sinnvolle Maßnahme. Internetinhalte spielt man dann über einen PC mit Kodi oder einen Raspberry Pi mit OpenELEC ein. Und das gestaltet sich dann auch wesentlich flexibler und flotter.
Quelle: www.samsung.com
 
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Microsoft Lumia 535: Weiterhin Probleme mit dem Touch-Screen?

reported by doelf, Montag der 09.02.2015, 11:51:21
Als Microsoft im Dezember 2014 das Lumia 535 auf den Markt brachte, beklagten einige Tester ein Eigenleben des Touch-Screens, der nicht immer wie erwartet reagierte. Am 23. Dezember 2014 wurde ein Software-Update nachgeschoben, welches diese Probleme beheben sollte, doch das scheint nicht in allen Fällen funktioniert zu haben. Zuweilen ist wohl das Winterwetter schuld.
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Das Lumia 535 ist das erste Smartphone, welches Microsoft unter seinem eigenen Markennamen auf den Markt gebracht hat. Es handelt sich um ein gut ausgestattetes Einstiegsmodell mit 5 Zoll großem Display, Vierkern-CPU und zwei Kameras mit jeweils 5 Megapixel Auflösung, das im Handel zu Preisen ab 100 Euro zu finden ist. In unserem Test funktionierte das Lumia 535 einwandfrei - sowohl in Räumen als auch auf frostigen Feldern, auf die uns die Suche nach Fotomotiven geführt hatte. Doch dies trifft wohl nicht auf alle Geräte der Baureihe zu.

Im Benutzerforum von Nokia bzw. Microsoft Mobile beklagen einige Kunden weiterhin Bedienungsprobleme. D. Vassallo von Microsoft Mobile hat die Rückmeldungen der Kunden wie folgt zusammengefasst:
  • Beim Versuch nach oben oder unten zu scrollen bzw. nach links oder rechts zu blättern wird irrtümlich ein Symbol ausgeführt, über das man dabei streicht.
  • Der Zoom funktioniert nicht zuverlässig, wenn die Berührungspunkte der Finger weniger als 20 mm auseinander liegen.
  • Beim schnellen Tippen auf der Bildschirmtastatur werden mitunter einzelne Zeichen verschluckt.
  • In nassen und feuchten Umgebungen kann es zum Ghost-Touch kommen. Das Display reagiert dabei, bevor es vom Finger berührt wird. Dies kann vorkommen, wenn man aus der Kälte in ein beheiztes Zimmer tritt und auf dem Display Wasser kondensiert.
Wir konnten das erste Problem nur zuverlässig nachstellen, indem wir den Finger in ein Stofftaschentuch hüllten. Sporadisch tritt dieser Effekt des irrtümlichen Tippens auch auf, wenn man ganz dünn über das Display streicht und der Finger zwischendurch den Kontakt verliert. Um das Zoomen zu torpedieren, muss man die Finger schon sehr dicht nebeneinander positionieren. Das schnelle Tippen scheiterte eher an unserer Zielsicherheit als am Touch-Screen und das Feuchtigkeitsproblem betrifft auch andere Smartphones.

Laut Vassallo untersucht Microsoft die noch bestehenden Probleme mit hoher Priorität. Dabei will das Unternehmen klären, ob es sich um Einzelfälle handelt bzw. unter welchen Bedingungen sich die Fehler reproduzieren lassen. Eine weitere Optimierung per Software-Update sei zum jetzigen Zeitpunkt ebenso denkbar wie ein Tausch der Hardware. Bis die Ursache geklärt ist, müssen sich die betroffenen Kunden aber noch gedulden.
 
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Erstes Smartphone mit vorinstalliertem Ubuntu

reported by doelf, Sonntag der 08.02.2015, 22:42:42
Canonical hat es endlich geschafft, einen Hardware-Partner für die Mobilversion von Ubuntu zu finden: BQ, ein spanisches Unternehmen, das Smartphones, Tablets, 3D-Drucker und Lernroboter in 40 Ländern anbietet. BQ will schon in wenigen Tagen mit dem Verkauf des Smartphones Aquaris E4.5 in einer "Ubuntu Edition" beginnen. Auf Seiten der Telekommunikationsanbieter sind 3 Schweden, amena.com, Giffgaff und Portugal Telecom mit an Bord.
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BQ verspricht, das Aquaris E4.5 Ubuntu Edition europaweit anbieten zu wollen - allerdings nur im Direktverkauf an jene Personen, die BQ oder Ubuntu in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter folgen. Das Telefon soll 169,90 Euro kosten, was dem Preis der Modellvariante mit Android 4.4 entspricht. Beim Aquaris E4.5 Ubuntu Edition handelt es sich nämlich nicht um eine Neuentwicklung, sondern um ein bereits bekanntes Smartphone, welches lediglich mit einem alternativen Betriebssystem - Ubuntu - versehen wird.

Die Ausstattung des Smartphones entspricht der unteren Mittelklasse: Das IPS-Display misst in der Diagonalen 4,5 Zoll (11,43 cm) und bietet eine Auflösung von 960 x 540 Pixel bei 240 ppi. Das Schutzglas stammt von Dragontrail. Herz des Geräts ist ein 1,3 GHz schneller Quad-Core-Prozessor von MediaTek, während eine Mali-GPU für die Grafik sorgt. Es gibt 1 GByte Arbeitsspeicher sowie 8 GB Flash-Speicher, von denen dem Benutzer 5,5 GB zur Verfügung stehen. Eine Erweiterung um bis zu 32 GB ist per Micro-SD-Karte möglich.

Es gibt zwei Steckplätze für Micro-SIM-Karten, statt LTE wird aber nur 3G+ geboten. Dazu kommen WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS und A-GPS. Die Hauptkamera leistet 8 Megapixel (bis zu 13 interpoliert), die Frontkamera schafft 5 Megapixel (bis zu 8 interpoliert). Dual-Blitz und Autofokus gibt es nur für die Hauptkamera. Der Lithium-Polymer-Akku ist mit 2.150 mAh recht üppig bemessen. Die Abmessungen des Aquaris E4.5 belaufen sich auf 137 x 67 x 9 mm, das Gewicht beträgt 123 g.
 
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Jetzt billiger: Kindle Fire HD7 und Kindle eReader

reported by doelf, Sonntag der 08.02.2015, 19:30:33
Unser Partner Amazon hat die Preise des Kindle Fire HD7 und des Kindle eReader für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein vorübergehend reduziert. Diese Angebotsaktion ermöglicht eine Ersparnis zwischen 10 und 30 Euro, doch die Sonderpreise gelten nur bis zum 18. Februar 2015 um 23:59 Uhr bzw. solange der Vorrat reicht sowie ausschließlich bei Verkauf und Versand durch Amazon.

Für den Kindle Fire HD7 mit 7-Zoll-Diplay (1.280 x 800 Pixel) und 8 GB Speicherplatz zahlt man derzeit nur 99 Euro, dies bedeutet eine Ersparnis von 20 Euro. Wenn man zur Variante mit 16 GB Speicherplatz greift, werden nur 119 statt 149 Euro berechnet. Das Sonderangebot gilt für alle Farben - Schwarz, Weiß, Marineblau, Magenta sowie Limone - und jeder Kunde darf zwei Geräte zum reduzierten Preis erwerben. Der Kindle eReader, der inzwischen auch in der Basisversion über ein Touch-Display verfügt, kostet derzeit nur 49 statt 59 Euro. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Zu den Sonderangeboten: Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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SeaMonkey 2.32.1 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 07.02.2015, 22:26:36
Die Web-Suite SeaMonkey liegt in der neuen Version 2.32.1 zum Download bereit. Dieses Update behebt einige Regressionen: So werden in der Version 2.32 die MailNews-Feeds nicht aktualisiert und der Profilmanager merkt sich das gewählte Profil nicht. Probleme gibt es zudem beim Öffnen des Lesezeichenordners in Tabs unter Linux sowie mit dem Hilfemenü im Modern-Theme.

Download:
 
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c't warnt vor gefälschten AMD-Prozessoren

reported by doelf, Samstag der 07.02.2015, 20:00:50
Leser Karsten K. hatte die c't kontaktiert, da mit seinem neuen AMD A8-7600 etwas ganz und gar nicht stimmte: Die APU für den Sockel FM2+ passte nämlich nicht in diesen hinein. Unsere Kollegen haben sich das gute Stück daraufhin näher angesehen und mussten feststellen, dass es sich um einen AMD Athlon 64 X2 5200+ handelt, der mindestens sechs Jahr alt ist.

Der Athlon 64 X2 5200+, gebaut zwischen 2007 und 2009, besitzt im Gegensatz zum A8-7600 nur zwei Rechenkerne und keine Grafikeinheit. Zudem passt er nur in den Sockel AM2+ und muss mit DDR2-Speicher kombiniert werden, während die moderne APU natürlich auf DDR3 setzt. Damit ist eine Verwechslung eigentlich ausgeschlossen. Doch auf der alten K8-CPU befindet sich ein Heatspreader, welcher diesen als A8-7600 ausweist. Zudem steckte der Prozessor im Karton eines A8-7600 und sowohl Heatspreader als auch Verpackung sehen authentisch aus.

Unsere Kollegen von der c't konnten den Athlon 64 X2 5200+ kurz booten, doch dann stürzte der Prozessor ab. Offenbar haben Betrüger den Heatspreader ausgetauscht und die alte CPU in eine aktuelle Verpackung gesteckt. Aufgrund der guten Qualität von Heatspreader und Karton stellt sich die Frage, ob die Kriminellen möglicherweise an Originalmaterial gelangen konnten. Das erschreckende daran: Karsten K. hatte seine APU keinesfalls auf dem Flohmarkt, sondern beim Amazon.de gekauft. Bisher wollte sich der Online-Händler nicht zu dem Vorfall äußern.

AMD reagierte hingegen prompt und schickte sogleich eine Delegation in die c't-Redaktion, um die dreiste Fälschung in Augenschein zu nehmen. Karsten K. wird zudem von AMD die richtige APU erhalten. Allen anderen sei geraten, beim Prozessorkauf ganz genau hinzusehen.
Quelle: www.heise.de
 
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Wine 1.7.36 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 07.02.2015, 14:36:10
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die heute erschienene Entwicklungsversion 1.7.36 bringt eine rudimentäre 64-Bit-Unterstützung für Mac OS X und verbessert das Zusammenspiel mit Apples Mülleimer.

Download: Wine 1.7.36

Für die Entwicklungsversion 1.7.36 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Some preliminary 64-bit support for Mac OS X.
  • Support for configuring speakers in Winecfg.
  • Improved support for Mac OS X Trash folder.
  • Support for typographic features in DirectWrite.
  • Various bug fixes.
 
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Firefox 36.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 07.02.2015, 14:23:11
Mozillas Entwickler haben die siebte Beta-Version des Internetbrowsers Firefox 36.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 36.0 ermöglicht es, die angepinnten Kacheln, welche auf neuen Tabs zu sehen sind, mit anderen Geräten zu synchronisieren. CSS-Farbverläufe sollen jetzt auch mit vormultiplizierten Farben funktionieren und auf die unsichere RC4-Verschlüsselung wird der Firefox soweit möglich verzichten.

Auf die Entwickler von Add-ons kommt Arbeit zu, denn in diesem Bereich wurden einige Änderungen angekündigt. Weitere Neuerungen betreffen die HTML5-Unterstützung: So wurde der Datentyp "Symbol" für ES6 (ECMAScript 6) hinzugefügt und der Unicode-Range Descriptor für CSS implementiert. Letzterer ermöglicht es, einzelne oder mehrere Zeichen für eine bestimmte Schriftart herunterzuladen. Verbesserte ES6-Generatoren versprechen deutliche Leistungssteigerungen und beim CSSOM-View-Modul erfordert das Scrolling keine zusätzlichen Bibliotheken mehr. Die Eigenschaften object-fit und object-position erleichtern das Platzieren und Einpassen von Objekten, dazu kommen die Eigenschaften isolation (CSS) und will-change (CSS3). Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos ist zwar noch in Arbeit, macht aber Fortschritte. Den finalen Firefox 36.0 darf man ab dem 24. Februar 2015 erwarten.

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Chrome 40.0.2214.111 schließt elf Sicherheitslücken

reported by doelf, Samstag der 07.02.2015, 14:11:56
Googles Entwickler haben ihren Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 40.0.2214.111 aktualisiert und dabei - passend zu Versionsnummer und Karnevalszeit - elf Sicherheitslücken geschlossen. Drei als hochgradig gefährlich eingestufte Schwachstellen wurden von externen Sicherheitsforschern entdeckt.

Ein Fehler in der Anbindung der JavaScript-Engine V8 ermöglicht das Umgehen der Same-Origin-Policy (SOP). Dazu kommen der Aufruf eines bereits gelöschten Objekts im DOM (Document Object Model) sowie eine Rechteausweitung im Bereich der Service Workers.

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Radionomy, das eigene Internetradio - Anleitung und Test v2.0

reported by doelf, Freitag der 06.02.2015, 17:07:20
Vor einem Jahr hatten wir Radionomy, eine Plattform für Internetradios getestet und dabei ausführlich beschrieben, wie man bei Radionomy ein eigenes Internetradio aufbauen kann, welche Möglichkeiten diese Plattform bietet und für wen sich Radionomy eignet. Seither hat sich bei Radionomy einiges verändert, weshalb wir unseren Artikel umfassend überarbeitet und alle Bilder ausgetauscht haben.
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Wie gehabt gibt es zwei Anleitungen: Die erste beschreibt, wie man sein eigenes Internetradio in weniger als zehn Minuten auf Sendung bringt, während wir in der zweiten in die Tiefe gehen und (fast) alle Möglichkeiten der Radionomy-Plattform ausloten. Wir haben hierzu ein eigenes Internetradio namens earresistible (Stream: M3U-Datei, Strm-Datei für Kodi/XBMC) eingerichtet - und keine Angst, wir spielen dort nicht rund um die Uhr "The Temptations".
 
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Twitter verdoppelt seinen Umsatz und fährt hohen Verlust ein

reported by doelf, Freitag der 06.02.2015, 01:01:05
Twitter hat seine Geschäftszahlen für das am 31. Dezember 2014 beendete vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2014 auf den Tisch gelegt. Der Mitteilungsdienst konnte seinen Jahresumsatz mehr als verdoppeln, doch unter dem Strich steht weiterhin ein hoher Nettoverlust. Und aufgrund aktienbasierter Vergütungen ist auch für das Jahr 2015 noch keine schwarze Zahl in Sicht.

Im vierten Quartal 2014 erzielte Twitter einen Umsatz in Höhe von 479,078 Millionen US-Dollar und konnte die 242,675 Millionen US-Dollar des Vorjahreszeitraums fast verdoppeln. Hiervon wurden 432 Millionen US-Dollar mit Werbung generiert, davon wiederum 88 Prozent auf mobilen Geräten. Die restlichen 47 Millionen US-Dollar erzielte Twitter mit Datenlizenzierung und anderen Tätigkeitsfeldern. Das Unternehmen konnte seinen Nettoverlust (GAAP) von 511,471 Millionen auf 125,352 Millionen US-Dollar reduzieren, je Aktie lag der Fehlbetrag bei 0,20 US-Dollar nach roten 1,41 US-Dollar im vierten Quartal 2013.

Die Zahl der monatlich aktiven Benutzer ist seit dem vierten Quartal 2013 um zwanzig Prozent auf 288 Millionen angewachsen. Rund achtzig Prozent der Benutzer hatten dabei mobile Geräte verwendet. Weiterhin vermeldet Twitter 182 Milliarden Zugriffe auf die Timelines, was einer Steigerung um 23 Prozent entspricht. Für tausend Zugriffe kassierte Twitter 2,37 US-Dollar, das sind stolze 60 Prozent mehr als in den drei Monaten des Vorjahrs. Während die gestiegenen Werbepreise den Anlegern gefallen dürften, sieht es bei den Benutzerzahlen anders aus. Twitter liegt weit abgeschlagen hinter Facebook und entwickelt sich langsamer als erwartet.

Twitters Jahresumsatz ist um 111 Prozent von 664,890 Millionen auf 1,403 Milliarden US-Dollar angewachsen und hat sich somit mehr als verdoppelt. Zugleich ist der Nettoverlust lediglich um 10,5 Prozent von 645,323 Millionen auf 577,820 Millionen US-Dollar zurückgegangen. Dabei fällt auf, dass sich der Verlust recht gleichmäßig über die vier Quartale verteilt: Q1: 132,362 Millionen US-Dollar; Q2: 144,642 Millionen US-Dollar; Q3: 175.464 Millionen US-Dollar; Q4: 125.352 Millionen US-Dollar. Den Verlust je Aktie beziffert das Unternehmen auf 0,96 US-Dollar nach einem Minus von 3,41 US-Dollar im Jahr 2013.

Für das erste Quartal 2015 erwartet Twitter einen Umsatz zwischen 440 Millionen und 450 Millionen US-Dollar, für das gesamte Geschäftsjahr 2015 prognostiziert das Unternehmen 2,30 Milliarden bis 2,35 Milliarden US-Dollar. Das EBITDA, also der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, soll sich in den ersten drei Monaten zwischen 89 Millionen und 94 Millionen US-Dollar bewegen. In zwölf Monaten sollen 550 Millionen bis 575 Millionen US-Dollar zusammenkommen. Allerdings kommen auch aktienbasierte Vergütungen in Höhe von 700 Millionen bis 750 Millionen US-Dollar auf Twitter zu, davon 160 Millionen bis 170 Millionen US-Dollar im ersten Quartal.
 
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Adobe schließt dritte 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Donnerstag der 05.02.2015, 23:54:39
Adobe hat endlich auch die dritte 0-Day-Lücke im Flash Player gestopft. Für Windows und Mac OS X liegt der Flash Player in den abgesicherten Versionen 16.0.0.305 und 13.0.0.269 zum Download bereit, für Linux ist der Flash Player 11.2.202.442 erhältlich. Zudem werden die neuen Versionen seit einigen Stunden über die automatische Update-Funktion des Programms verteilt. Der Flash Player sollte schnellstmöglich aktualisiert werden, da die Sicherheitslücke bereits angegriffen wird.

Wie zuvor schon die zweite wird auch die dritte Schwachstelle aktiv vom Exploit-Kit "Angler" angegriffen, beispielsweise über in Werbeanzeigen integrierten Schad-Code. Trend Micro hatte die ersten Angriffe auf diese Sicherheitslücke schon am 14. Januar 2015 beobachtet. Unter anderem wurde das französische Videoportal Dailymotion (dailymotion.com) als Virenschleuder missbraucht. Dabei zielten die Kriminellen mit ihrem Exploit auf den Internet Explorer und den Firefox unter Windows, doch der Angriff lässt sich laut Adobe auch auf andere Betriebssysteme und Internetbrowser anwenden.

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Quelle: helpx.adobe.com
 
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Neues Update-Rollup für Windows 10 Technical Preview

reported by doelf, Donnerstag der 05.02.2015, 01:16:32
Microsoft hat ein neues Update-Paket für die Technical Preview von Windows 10 geschnürt. Dieses behebt die Startprobleme von XBOX Live-fähigen Spielen sowie diverse Fehler im Zusammenhang mit der App-Installation über den Store. Virtuelle Maschinen sollen zuverlässiger funktionieren und für Notebooks verspricht Microsoft längere Akkulaufzeiten. Die irritierende Falschmeldung zur Verfügbarkeit neuer Builds wurde ebenfalls behoben.

Folgende Änderungen führt Microsoft für das Update-Rollup vom 4. Februar 2015 an (wir haben die maschinelle Übersetzung in verständliches Deutsch konvertiert):
  • XBOX Live-fähige Spiele, die eine Anmeldung erfordern, werden nicht gestartet und zeigen fälschlicherweise die Meldung "Um diese Anwendung zu verwenden, müssen Sie sich mit dem Microsoft-Konto anmelden, das verwendet wurde, um sie herunterzuladen" an.
  • Das Startmenü kann kurz nach der Installation nicht starten.
  • Die Verknüpfung für den neuen Store (Beta) wird nicht auf der Taskleiste angezeigt.
  • Der Benutzer bleibt bei der Anmeldung auf dem Bildschirm "Bitte warten" stecken, falls eine Smartcard angeschlossen ist.
  • Virtuelle Maschinen (VMs) verlieren die Verbindung zu virtuellen Festplatten (VHDs).
  • Bei der Installation von Apps wird Benutzern der Fehler 0x8E5E05E2 angezeigt.
  • Das System reagiert nicht mehr, wenn Apps aus dem Store installiert werden.
  • Es gibt eine Verzögerung beim Öffnen einer neuen Registerkarte im Internet Explorer.
  • Im Zusammenspiel mit einigen Grafiktreibern wacht das System nicht aus dem Ruhezustand auf, wenn mehrere Bildschirme angeschlossen sind.
  • Dem Benutzer wird während der Aktualisierung ein falscher Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) angezeigt.
  • Die Einstellungs-App meldet fälschlicherweise, dass neue Builds verfügbar ist. Der Versuch, diese herunterzuladen, mündet im Fehler 0x80246017.
  • Nach dem Wechsel zwischen Hoch- und Querformat wird der Bildschirm nicht ordnungsgemäß aktualisiert.
  • Das Erstellen eines virtuellen Computers oder die Verwaltung eines HyperV-Host führen zum Fehler 0x80200065: "Die Übertragung wurde angehalten, da sich der Computer im Energiesparmodus befindet. Die Übertragung wird fortgesetzt, wenn der Computer aufwacht."
  • Der Windows Remote Desktop Client stürzt ab, wenn Videos oder schnelle Bilderfolgen in einer Remote-Sitzung gezeigt werden.
  • Verbesserungen der Zuverlässigkeit für Live-Migrationen von virtuellen Computern.
  • Verbesserungen der Zuverlässigkeit zur Verhinderung einiger Systemabstürze.
  • Verbesserungen der Zuverlässigkeit zur Vermeidung einer möglichen Datenbeschädigung.
  • Verbesserte Energieeffizienz zur Verlängerung des Batterielaufzeit.
 
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Opera 27.0.1689.66 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 04.02.2015, 13:50:56
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 27.0.1689.66 aktualisiert. Leider gibt es noch keine aktualisierten Versionshinweise, so dass wir lediglich auf die Neuerungen der Version 27 verweisen können. Diese bringt ein neues Übersichtsmenü für die geöffneten Tabs (siehe Bildschirmfoto) sowie eine überarbeitete Druckvorschau.
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Am unteren Rand der Startseite finden sich neuerdings Verknüpfungen zu internen Funktionen wie der Schnellwahl, den Lesezeichen und Discover. Die Entwickler haben auch Probleme mit Kontextmenüs und leeren Ordnern im Lesezeichenmanager behoben. Opera 27 basiert auf der Chromium/Blink-Engine 40 und verbessert die Unterstützung für den Pepper Flash Player (PPAPI). Dieser wird von Google gewartet und ersetzt bei Chromium das von Adobe bereitgestellte Plug-in, welches auch beim Firefox zum Einsatz kommt. Dazu kommen die üblichen Stabilitätsverbesserungen.

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VLC Player: Kritische Schwachstelle oder heiße Luft?

reported by doelf, Mittwoch der 04.02.2015, 10:15:22
Am 24. November 2014 wurde eine kritische Sicherheitslücke für den VLC Player 2.1.5 gemeldet. Mit Hilfe manipulierter m2v-Videos lassen sich angeblich Speicherinhalte manipulieren und möglicherweise auch Schadcode einschleusen. In den vergangenen Tagen wurde die Schwachstelle von einigen Medien aufgegriffen, doch bis heute konnte der Entdecker keinen funktionierenden Angriff präsentieren.

Schlimmer noch: Die vom Entdecker gelieferten Details bieten kaum Ansatzpunkte, um die angebliche Sicherheitslücke vernünftig nachstellen zu können - sie werfen vielmehr weitere Fragen auf. Beispielsweise warum der Fehler mit einer unvollständigen Installation von Windows XP getestet wurde, auf der nicht einmal DirectSound zur Verfügung stand. Die Ursache des beobachteten Problems muss daher gar nichts mit VLC zu tun haben, sondern kann auch im Betriebssystem, den verwendeten Treibern oder der Bibliothek libavcodec begründet sein.

Die VLC-Entwickler konnten lediglich eine Assertion feststellen, mit der die Ausführung des Players stoppt. Soll heißen: Der Programmcode bemerkt den Defekt bzw. undefinierten Zustand und wird kontrolliert beendet, bevor irgendwelcher Code ausgeführt wird. Damit wäre der VLC Player 2.1.5 nicht angreifbar. Darüber hinaus wurde die Version 2.2.0 mit zusätzlichen Kontrollen ausgestattet, die das Auftreten des Fehlers bereits im Vorfeld verhindern. Ein zweiter Veröffentlichungskandidat des VLC Player 2.2.0 ist seit dem 21. November 2014 erhältlich.
 
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report München: IP-Telefonie ist unverschlüsselt und unsicher

reported by doelf, Dienstag der 03.02.2015, 23:22:19
Das ARD-Politmagazin report München hat sich für seine heutige Ausgabe mit dem Thema IP-Telefonie beschäftigt. Die auch als "Voice Over IP" bekannte Technik wird derzeit den Kunden vieler Telekommunikationsunternehmen aufgezwungen, da sie ohne herkömmlichen Telefonanschluss auskommt und somit Kosten spart. Das geht allerdings auf Kosten der Sicherheit, denn die Telefongespräche werden unverschlüsselt übertragen.

Technisch wäre es kein Problem, sämtliche Gespräche sicher zu verschlüsseln - dies räumen auch die Deutsche Telekom und Vodafone ein. Gemacht wird das aber nicht, so dass sich der Computerforensiker Michael Foth ohne großen Aufwand in IP-Telefonate einklinken kann. Alles, was der Experte für seinen Angriff benötigt, ist ein spezielles Programm und die IP-Adresse des Opfers. Danach macht das Gespräch einen Umweg über seinen Rechner, wo Foth als "Man in the Middle" alles mithören kann. Oh, du schöne neue Kommunikationswelt!

Bleibt die Frage, warum die technisch mögliche Verschlüsselung nicht eingesetzt wird. Laut report München wollen sich Geheimdienste und Ermittlungsbehörden die Möglichkeit zum Datenabgriff offenhalten und hatten schon im Jahr 2004 entsprechende Weichen gesetzt. Dem Politmagazin liegen streng vertrauliche Dokumente des "Europäischen Instituts für Telekommunikationsstandards" (ETSI) vor, in denen es um Treffen der Telekommunikationsunternehmen mit Geheimdienstvertretern geht. Das Thema: Überwachungsmethoden für VoIP.

Wer nun die Ansicht vertritt, dass man die unverschlüsselte Übertragung von IP-Telefonaten im Interesse der Sicherheit hinnehmen sollte, ist ausgesprochen kurzsichtig. Schließlich verfügen auch Kriminelle und ausländische Geheimdienste über die technischen Möglichkeiten, um deutsche IP-Telefonate abzugreifen. Und neben ganz normalen Bürgern, die gerne von sich behaupten, dass sie rein gar nichts zu verbergen hätten, sind hiervon auch Anwälte, Ärzte, Behörden, Firmen und Journalisten betroffen.
Quelle: www.br.de
 
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Firefox 36.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 03.02.2015, 18:15:37
Mozillas Entwickler haben heute eine sechste Beta-Version des Internetbrowsers Firefox 36.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 36.0 ermöglicht es, die angepinnten Kacheln, welche auf neuen Tabs zu sehen sind, mit anderen Geräten zu synchronisieren. CSS-Farbverläufe sollen jetzt auch mit vormultiplizierten Farben funktionieren und auf die unsichere RC4-Verschlüsselung wird der Firefox soweit möglich verzichten.

Auf die Entwickler von Add-ons kommt Arbeit zu, denn in diesem Bereich wurden einige Änderungen angekündigt. Weitere Neuerungen betreffen die HTML5-Unterstützung: So wurde der Datentyp "Symbol" für ES6 (ECMAScript 6) hinzugefügt und der Unicode-Range Descriptor für CSS implementiert. Letzterer ermöglicht es, einzelne oder mehrere Zeichen für eine bestimmte Schriftart herunterzuladen. Verbesserte ES6-Generatoren versprechen deutliche Leistungssteigerungen und beim CSSOM-View-Modul erfordert das Scrolling keine zusätzlichen Bibliotheken mehr. Die Eigenschaften object-fit und object-position erleichtern das Platzieren und Einpassen von Objekten, dazu kommen die Eigenschaften isolation (CSS) und will-change (CSS3). Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos ist zwar noch in Arbeit, macht aber Fortschritte. Den finalen Firefox 36.0 darf man ab dem 24. Februar 2015 erwarten.

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Internet Explorer 11 ermöglicht Datendiebstahl

reported by doelf, Dienstag der 03.02.2015, 14:05:06
Wie David Leo berichtet, schottet der Internet Explorer 11 die geöffneten Webseiten unzureichend gegeneinander ab. Dies ermöglicht UXSS-Angriffe (Universal Cross Site Scripting), in deren Verlauf bösartige Webseiten auf Webinhalte in anderen Tabs oder Fenstern zugreifen und diese auch manipulieren können. Seitens Microsoft gibt es noch keine Lösung, aber auch mit Bordmitteln lässt sich der Angriff leicht abwehren.

Der von David Leo bereitgestellte Beispielcode ändert den Inhalt von "dailymail.co.uk", so dass statt der Webseite nur der Text "Hacked by Deusen" zu sehen ist. Dieser Angriff umgeht dabei auch HTTP-zu-HTTPS Beschränkungen. Die Betreiber von Webseiten können den Angriff mit Hilfe des Headers "X-Frame-Options" unterbinden, sofern sie als Wert "DENY" oder "SAMEORIGIN" senden.
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IE-Benutzer sollten in den "Internetoptionen" unter "Erweitert" beim Unterpunkt "Sicherheit" den "Erweiterten geschützten Modus aktivieren", dann scheint der Angriff ins Leere zu laufen. Die App-Variante des Internet Explorer (Metro/Modern Style) nutzt "Erweiterten geschützten Modus aktivieren" standardmäßig und ist daher nicht angreifbar.
Quelle: seclists.org
 
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Zeichenprogramm Inkscape 0.91 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 03.02.2015, 12:18:39
Inkscape, ein kostenloses und quelloffenes Grafik- und Zeichenprogramm für Windows, Linux und Mac OS X, liegt in der neuen Version 0.91 zum Download bereit. Die Software nutzt den W3C-Standard für skalierbare Vektorgrafiken (SVG), kann aber auch viele andere Dateiformate lesen und schreiben, so dass Inkscape eine interessante Alternative zu Illustrator, CorelDraw und XaraX darstellt.

Mit der Version 0.91 wechselt Inkscape auf die Grafik-Engine Cairo, wodurch die Geschwindigkeit erhöht und die Darstellungsqualität verbessert wird. Diese mehrjährige Arbeit wurde zum großen Teil von Google gesponsert, lassen die Entwickler wissen. Ebenfalls neu ist der automatische Vektorisierer, mit dem sich kleine Pixelgrafiken wie Icons in Vektorgraphiken umwandeln lassen. Es gibt auch eine neue Symbol-Bibliothek mit vielen frei verwendbaren Symbolen. Dank verbesserter Einrast-Optionen fällt das schnelle Ausrichten von Objekten leichter, dazu kommen neue Möglichkeiten zum automatischen Platzieren.

Auf Seiten der Exportformate sind FXG, SIF und HTML5 hinzugekommen, beim Import wurden VSD und CDR ergänzt. Die Formate EMF und WMF können jetzt auf allen Plattformen gelesen und geschrieben werden, zudem wurde die Unterstützung von XCF, PDF, EPS und PS+LaTeX verbessert. Mit an Bord sind auch etliche Erweiterungen. Diese ermöglichen die Erzeugung isometrischer Gitter, das Zuschneiden von Bitmaps, das Erstellen von Voronoi-Diagrammen und die Anwendung von Farbwerten auf ganze Gruppen von Objekten. Zudem kann man Text aus Vektorgraphiken extrahieren, verschiedene Text-Objekte zusammenzufügen sowie Schriftarten auszutauschen.

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Tipp: Gratis-Song von Deichkind und Gewinnspiel

reported by doelf, Dienstag der 03.02.2015, 01:11:51
Unser Partner Amazon.de veranstaltet zur Veröffentlichung des neuen Deichkind-Albums "Niveau Weshalb Warum" ein Gewinnspiel, zudem kann man das Lied "So'ne Musik" (Spielzeit: 3:10 Minuten) als Appetithappen kostenlos herunterladen. Unsere Anspieltipps sind neben der Single "Denken Sie groß" und dem Titelsong "Niveau Weshalb Warum" das überaus soziale "Like mich am Arsch" sowie "Hauptsache nichts mit Menschen".

Man merkt sofort, dass das Plattenlabel "Sultan Günther Music" großen Einfluss auf die Künstler genommen hat, denn Deichkind labeln sich jetzt selbst. Vom 8. April bis zum 1. Mai 2015 touren Deichkind von Aurich bis Neu-Ulm und wer mit dabei sein will, kann Eintrittskarten gewinnen. Universal Music und Amazon.de verlosen nämlich fünf mal 2 Tickets für ein Deichkind-Konzert inklusive Meet & Greet (= vor den Künstlern stehen und "Hallo" stammeln). Um teilzunehmen, muss man lediglich den Titel des neuen Albums (das war "Niveau Weshalb Warum") nennen, seine Kontaktdaten eingeben und beim Formular auf der Webseite bis zum 05. Februar 2015 auf die Schaltfläche "Senden" klicken (oder drauf tippen). Viel Glück!

Deichkind: neues Album, Gratis-Song und Gewinnspiel
 
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Raspberry Pi 2: Gleicher Preis, sechsfache Leistung und Windows

reported by doelf, Dienstag der 03.02.2015, 00:35:57
Die Raspberry Pi Foundation hat ihren beliebten Einplatinencomputer endlich überarbeitet und mit einem neuen Prozessor ausgestattet. Dieser besitzt vier Kerne des Typs ARM Cortex-A7, die mit 900 MHz takten. Im Vergleich zum einzelnen ARM11-Kern der ersten Generation versprechen die Entwickler die sechsfache Rechenleistung. Dank der ARMv7-Architektur laufen jetzt auch Ubuntu Core und Windows 10 auf der Himbeere.
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Das CPU-Upgrade war längst überfällig, doch der Wechsel zu einem anderen Chip hätte einen Strich durch die Infrastruktur des Raspberry Pi gemacht: Ob Anleitung oder Software, man hätte an vielen Stellen nochmals von vorne anfangen müssen. Glücklicherweise war Broadcom bereit, ein neues SoC namens BCM2836 bereitzustellen. Dieser Chip bietet zwar mehr Rechenleistung, entspricht in allen anderen Belangen aber seinem Vorgänger BCM2835. Dies gilt auch für den Grafikkern VideoCore IV 3d, dem einzigen Grafikkern für ARM-basierende SoCs, für den eine offene und vollständige Dokumentation vorliegt.

Abgesehen von der CPU-Leistung litt die erste Generation des Raspberry Pi an chronischem Speichermangel. Statt 256 oder 512 MByte gibt es jetzt 1.024 MByte, ein großer Schritt nach vorne. Der Speicherchip stammt von Micron und taktet mit 450 MHz, also 50 MHz schneller als beim Vorgänger. Das Layout entspricht der bekannten Version B+ und wie bei dieser gibt es vier USB-Anschlüsse der zweiten Generation, 100 MBit schnelles Netzwerk, einen HDMI-Ausgang sowie eine kombinierte Klinkenbuchse für die analogen Audio- und Videosignale. Dazu kommt ein Leser für Micro-SD-Karten und die 40-polige GPIO-Kontaktleiste.

Die Stromversorgung erfolgt über eine Micro-USB-Buchse und der Strombedarf wird weiterhin mit 1,8 A an 5 V spezifiziert. Als Betriebssystem liegen aktualisierte Versionen von NOOBS und Raspbian zum Download bereit, zudem kann man jetzt auch Snappy Ubuntu Core installieren. Auch OpenELEC, ein Multimedia-Center auf Basis von Kodi, ist bereit verfügbar. Zudem hat Microsoft eine kostenlose Variante von Windows 10 für den Raspberry Pi 2 angekündigt. Interessierte Entwickler können sich schon jetzt als Windows IoT Developer anmelden.
 
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Der Flash Player wird erneut angegriffen

reported by doelf, Montag der 02.02.2015, 23:42:55
Adobes gerade erst geflickter Flash Player 16.0.0.296 enthält eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2015-0313), die bereits aktiv angegriffen wird. Wie Trend Micro, ein bekannter Anbieter von Antiviren-Software und Sicherheitslösungen berichtet, ist es Kriminellen gelungen, bösartige Werbebanner mit integriertem Exploit-Code auf dem französischen Videoportal Dailymotion (dailymotion.com) zu platzieren.

Über mehrere Weiterleitungen griffen die Banner auf die Domain "retilio.com" zu, von der die gefährliche Flash-Datei "skillt.swf" geladen wurde. Der Angriff erfolgt automatisch beim Laden einer manipulierten Internetseite und man muss davon ausgehen, dass neben Dailymotion auch weitere seriöse Anbieter als Virenschleuder missbraucht werden. Erste Untersuchungen von Trend Micro deuten darauf hin, dass die Schwachstelle bereits in das Exploit-Kit Angler integriert wurde. Trend Micro hatte die ersten Angriffe auf die neue Sicherheitslücke am 14. Januar 2015 beobachtet.

Momentan zielen die Kriminellen mit ihrem Exploit nur auf den Internet Explorer und den Firefox unter Windows, doch der Angriff lässt sich laut Adobe auch auf Mac OS X anwenden. Neben den aktuellen Versionen 16.0.0.296 und 13.0.0.264 sind auch ältere Ausgaben des Flash Players betroffen. Adobe will noch in dieser Woche einen Flicken bereitstellen. Bis dieser erhältlich ist, sollte man den Flash Player lieber deinstallieren.
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Jolla legt bei seinem Tablet nach

reported by doelf, Montag der 02.02.2015, 21:39:17
Im November 2014 hatte das finnische Unternehmen Jolla seine Pläne für das erste Tablet auf Basis von Sailfish OS 2.0 angekündigt. Die Idee kam hervorragend an und binnen weniger Stunden konnte die Finanzierung per Crowdfunding gesichert werden. Nun legt Jolla nochmals nach und sammelt weiteres Geld ein, um eine mit 64 GB Speicher ausgestattete Variante anbieten zu können. Wer bereits zu den Unterstützern zählt, kann mit einer Zuzahlung von 25 US-Dollar upgraden.
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Neue Besteller müssen zur 64-GB-Version greifen, bekommen diese aber zum reduzierten Sonderpreis von 249 US-Dollar. Im Handel soll das Tablet später 299 US-Dollar kosten. Dazu kommen allerdings weitere 20 US-Dollar Versandkosten und die Mehrwertsteuer muss der Kunde auch noch entrichten. Aktuell ist das Angebot auf Teilnehmer aus der EU, Norwegen, der Schweiz, den USA, Kanada, Australien, Indien, China, Hongkong und Russland beschränkt. Die Auslieferung der ersten Geräte ist für Mai 2015 geplant.

Die übrigen Eckdaten zeigen sich weitgehend unverändert: Jollas Tablet nutzt ein 7,85 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten bei 330 ppi. Herz des Geräts ist eine Vierkern-CPU von Intel, die mit 1,8 GHz taktet und 64 Bit unterstützt. Diesem SoC stehen 2 GByte Arbeitsspeicher (DDR3L-RS) und 32 bzw. 64 GB Flash-Speicher (EMMC) zur Seite, letzterer kann per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GB erweitert werden. Es gibt zwei Kameras: Die Hauptkamera bietet 5 Megapixel Auflösung, die zweite ist auf 2 Megpixel beschränkt. Ins Internet gelangt man ausschließlich über Wireless-LAN (IEEE 802.11 a/b/g/n auf 2,4 und 5 GHz). Das Tablet misst 203 x 137 x 8,3 mm und wiegt 384 g. Der Akku leistet nun 4.450 mAh und ist damit etwas stärker als ursprünglich angekündigt (4.300 mAh).
 
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Android kann seine Dominanz weiter ausbauen

reported by doelf, Montag der 02.02.2015, 20:16:10
Dass Android auch im Jahr 2014 das Smartphone-OS Nummer 1 sein wird, dürfte niemand ernsthaft bezweifelt haben. Somit blieb nur die Frage, ob Android es schaffen würde, seinen hohen Marktanteil von 78,9 Prozent noch weiter auszubauen. Dank 1,043 Milliarden Geräten ist dies gelungen: Laut Strategy Analytics läuft Googles Betriebssystem auf 81,2 Prozent aller im Jahr 2014 ausgelieferten Smartphones.

Apples Absatz ist 2014 zwar um 25,62 Prozent gestiegen, doch der gesamte Markt konnte sogar um 29,65 Prozent zulegen. Und so bringen 192,7 Millionen Geräte für iOS nur noch einen Marktanteil von 15,0 Prozent nach 15,5 Prozent im Jahr 2013. Mit 38,8 Millionen Geräten, ein Plus von 8,38 Prozent, bleiben Smartphones mit Windows Phone eine Randerscheinung. Microsofts Marktanteil ist zugleich von 3,6 auf 3,0 Prozent geschrumpft. Und obwohl es mit Firefox, Blackberry, Sailfish und Tizen inzwischen etliche Alternativen gibt, verschärft sich die Marktkonzentration in Richtung Android immer weiter. In der Addition bringen es die übrigen Betriebssysteme gerade einmal auf einen Markteinteil von 0,7 Prozent nach 2,0 Prozent im Vorjahr.
 
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Smartphone-Markt: Apple und Samsung gleich auf

reported by doelf, Montag der 02.02.2015, 19:43:07
Im vergangenen Jahr hat es größere Verschiebungen auf dem Smartphone-Markt gegeben, die allerdings erst auf den zweiten Blick auffallen. Die aktuellen Zahlen von Strategy Analytics zeigen die gewohnte Reihenfolge: Samsung vor Apple und dahinter die beiden chinesischen Hersteller Lenovo und Huawei. Doch die Dominanz der Südkoreaner bröckelt gewaltig und im vierten Quartal lagen Samsung und Apple erstmals gleich auf.

Laut Strategy Analytics hat Samsung im vergangenen Jahr 317,2 Millionen Smartphones ausgeliefert, das sind 0,81 Prozent weniger als 2013. Zugleich ist der gesamte Markt um 29,65 Prozent auf 1,283 Milliarden Geräte gewachsen, so dass der Marktanteil der Südkoreaner von 32,3 auf 24,7 Prozent geschrumpft ist. Im vierten Quartal 2014 konnte Samsung nur 74,5 Millionen Telefone absetzen, ein Rückgang um 13,37 Prozent. Dank der iPhones 6 und 6 Plus konnte Apple im selben Zeitraum um 46,08 Prozent zulegen und ebenfalls 74,5 Millionen Smartphones ausliefern. Für beide Firmen bedeutet dies einen Marktanteil von 19,6 Prozent, doch während Samsung zehn Prozentpunkte verloren hat, konnten die Amerikaner zwei hinzugewinnen. Im gesamten Jahr liegt Apple mit 192,7 Millionen Telefonen aber noch weit hinter Samsung und ist mit 25,62 Prozent ebenfalls langsamer gewachsen als der Markt. Dementsprechend ist Apples Marktanteil um 0,5 Punkte auf 15,0 Prozent geschrumpft.

Rang drei belegt Lenovo. Die Chinesen haben 2014 rund 92,7 Millionen Smartphones ausgeliefert, ein Plus von 49,28 Prozent. Lenovos Marktanteil ist nach der Übernahme von Motorola um 0,9 Punkte auf 7,2 Prozent gestiegen. Dahinter liegt mit 74,1 Millionen Geräten Huawei - jetzt nur noch Chinas Nummer zwei. Huaweis Absatz ist 2014 um 47,02 Prozent gewachsen, wodurch die Firma ihren Marktanteil um 0,7 Punkte auf 5,8 Prozent ausbauen konnte. Doch auch bei den Plätzen drei und vier konnte der Verfolger gegen Jahresende Boden gut machen: Im Abschlussquartal lag Lenovo mit 24,7 Millionen Telefonen und einem Marktanteil von 6,5 Prozent gar nicht mehr allzu weit vor Huawei, welches sich mit 24,1 Millionen Einheiten immerhin 6,3 Prozent des Marktes sichern konnte. Man darf gespannt sein, wie weit der Rückenwind des Abschlussquartals Apple und Huawei in diesem Jahr nach vorne blasen kann.
 
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Huawei setzt auf Smartphones der Oberklasse

reported by doelf, Montag der 02.02.2015, 17:43:42
Huaweis neue Strategie heißt Klasse statt Masse: Immer mehr etablierte Hersteller sehen sich von der Billig-Konkurrenz aus China und Indien massiv unter Druck gesetzt und flüchten in hochpreisige Produkte, die derzeit noch erträgliche Gewinnmargen versprechen. Auch Chinas zweitgrößter Smartphone-Hersteller geht nun diesen Weg und will knapp ein Drittel seiner diesjährigen Modelle in der Oberklasse positionieren.

Neben der Oberklasse will Huawei auch im mittleren Preisbereich mit neuen Smartphones punkten. Das Geschäft mit Einstiegsgeräten ist für das Unternehmen hingegen nicht mehr interessant, da hier kaum noch Gewinne zu erzielen sind. Erst vor wenigen Tagen hatte sich der südkoreanische Marktführer Samsung anlässlich enttäuschender Geschäftszahlen ganz ähnlich geäußert. Allerdings wird dieser Strategiewechsel sowohl Samsung als auch Huawei Marktanteile kosten. Samsung wurde laut Strategy Analytics im vierten Quartal 2014 von Apple eingeholt und Huawei liegt nach nach der Übernahme Motorolas durch Lenovo nur noch an vierter Stelle. Aber immerhin konnte Huawei die ebenfalls aus China stammenden Mitbewerber Xiaomi und Oppo auf Abstand halten.
 
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Google Earth Pro ist jetzt kostenlos

reported by doelf, Montag der 02.02.2015, 14:20:07
Google hat die Lizenzbestimmungen der Pro-Variante von Google Earth geändert und bietet die Software ab sofort kostenlos an. Eine Registrierung ist weiterhin erforderlich, doch der vormals zeitlich limitierte Testschlüssel läuft nun nicht mehr ab. Die Pro-Variante richtet sich in erster Linie an Unternehmen, Behörden und professionelle Nutzer, die erweiterte Funktionen benötigen.

Google Earth Pro ermöglicht Entfernungsmessungen in Fuß, Meilen und Kilometern. Auch Flächenmessungen und 3D-Messungen sind möglich. Auf diese Weise können Planungsbüros Abstände und Flächen ermitteln, aber auch Sichtachsen prüfen. Die gewonnen Daten kann man dann gleich visualisieren und mit zusätzlichen Informationen anreichern, beispielsweise mit Parzellendaten, demografischen Merkmalen und historischen Verkehrsdaten.

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LibreOffice 4.3.6: Zweiter Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 01.02.2015, 00:21:20
Zuletzt war unser Fokus primär auf LibreOffice 4.4 gerichtet, das in dieser Woche veröffentlicht wurde. Doch auch die Arbeit an der Entwicklungsschiene 4.3 geht weiter und schon in der kommenden Woche soll LibreOffice 4.3.6 freigegeben werden. Ein zweiter Veröffentlichungskandidat liegt nun als Pre-Release zum Download bereit.

LibreOffice 4.3.6 umfasst zwar keine neuen Funktionen, behebt dafür aber etliche Fehler. Diese Version richtet sich an Benutzer, die auf möglichst stabile und ausgereifte Software Wert legen. Im Gegensatz hierzu kann LibreOffice 4.4 mit den neuesten Funktionen aufwarten. Für Ende April ist dann noch LibreOffice 4.3.7 geplant, bevor am 27. Mai 2015 der Support für die Entwicklungsschiene 4.3 auslaufen wird.

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