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Zum Thema 6 Kerne

News-Archiv: Februar 2016

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LibreOffice 5.1.1 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Montag der 29.02.2016, 08:55:08
Im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers von The Document Foundation findet sich seit dem Wochenende der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1.1 für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Das erste Update für das Anfang Februar freigegebene LibreOffice 5.1 ist für Anfang März geplant. Eine Übersicht der Änderungen ist noch nicht verfügbar.

Abgesehen von LibreOffice 5.1 liegt seit Mitte Februar auch die finale Version 5.0.5 zum Download bereit. Hierbei handelt es sich um ein reines Bug-Fix-Update ohne neue Funktionen, welches insbesondere auf den Einsatz im Produktivumfeld zielt. Die Entwicklungsschiene 5.0 wird Anfang Mai ein letztes Update erhalten.

Download: LibreOffice 5.1.1 RC 2
 
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MouseJack: Kabellose Mäuse und Tastaturen lassen sich kapern

reported by doelf, Freitag der 26.02.2016, 17:55:08
Sicherheitsexperten von Bastille haben in kabellosen Mäusen und Tastaturen der Hersteller Amazon, Dell, Gigabyte, HP, Lenovo, Logitech und Microsoft mehrere Schwachstellen entdeckt, mit deren Hilfe sich die Eingabegeräte aus bis zu 100 Meter Entfernung übernehmen lassen. Die für den Angriff benötigte Hardware kostet gerade einmal 13,60 Euro.

Betroffen sind ausschließlich Funkgeräte, die nicht auf den Bluetooth-Standard setzen. Während Bluetooth die Sicherheit der kabellosen Übertragung eindeutig regelt, implementieren die Hersteller bei einfachen Funklösungen mit einem USB-Dongle als Empfänger hauseigene Sicherheitskonzepte. Wie die Forscher von Bastille feststellen mussten, wird dabei nur die Datenübertragung zwischen Tastatur und USB-Dongle verschlüsselt, nicht aber jene mit der Maus. Ein Angreifer kann daher eigene Funksignale als Maus ausgeben und Eingaben am Rechner vornehmen.

Doch nicht nur Mausbewegungen und Klicks lassen sich nachahmen, sondern auch Tastatureingaben. Die USB-Empfänger unterscheiden nämlich nicht nach Art der Eingabe, sondern verarbeiten auch Tastatursignale, die unverschlüsselt von einer Maus gesendet werden. Alle betroffenen Geräte verwenden den Funkchip nRF24L von Nordic Semiconductor, die Datenaufbereitung erfolgt jedoch herstellerspezifisch. Somit sind nicht alle Geräte im gleichen Umfang angreifbar.

Hier eine Übersicht der angreifbaren Mäuse und Tastaturen:
  • AmazonBasics Wireless Mouse MG-0975 (USB-ID des Dongles: 04f2:0976)
  • Dell KM714 Wireless Keyboard & Mouse Combo (USB-ID des Dongles: 046d:c52b)
  • Dell KM632 Wireless Mouse (USB-ID des Dongles: 413c:2501)
  • Gigabyte K7600 Wireless Keyboard (USB-ID des Dongles: 04b4:0060)
  • HP Wireless Elite v2 Keyboard (USB-ID des Dongles: 03f0:d407)
  • Lenovo Wireless Mouse 500 MS-436 (USB-ID des Dongles: 17ef:6071)
  • Logitech K360 (USB-ID des Dongles: 046d:c52b, Firmware 012.001.00019 & 012.003.00025)
  • Logitech K400r (USB-ID des Dongles: 046d:c52b, Firmware 012.001.00019 & 012.003.00025)
  • Logitech K750 (USB-ID des Dongles: 046d:c52b, Firmware 012.001.00019 & 012.003.00025)
  • Logitech K830 (USB-ID des Dongles: 046d:c52b, Firmware 012.001.00019 & 012.003.00025)
  • Microsoft Sculpt Ergonomic Mouse (USB-ID des Dongles: 045e:0745)
  • Microsoft Wireless Mobile Mouse 4000 (USB-ID des Dongles: 045e:07b2)
  • Microsoft Wireless Mouse 5000 (USB-ID des Dongles: 045e:07a5)
Während Logitech als einziger Hersteller Firmware-Updates für die betroffenen Geräte liefern kann, bieten Dell und Lenovo ihren Kunden zumindest Hilfe bei der Suche nach Alternativen bzw. beim Austausch der betroffenen Geräte an. Microsoft, Gigabyte und HP haben sich hingegen noch nicht zu dem Problem geäußert.
 
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GPU-Z 0.8.7 behebt etliche Probleme

reported by doelf, Freitag der 26.02.2016, 17:02:27
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 0.8.7 bringt Unterstützung für weitere NVIDIA-GPUs und verbessert die Erkennung von AMDs Radeon Software Crimson Edition.

Zu den neu eingepflegten GPUs gehören NVIDIAs GeForce GTX 980 8GB (Notebook), GTX 965M, GTX 750 (GM206) und GT 710 (GK208) sowie die Profikarten Quadro K1200, M5000, M2000M, M1000M, K2200M, GRID K160Q und Tesla K80 vom selben Hersteller. Ein Bluescreen, der im Zusammenspiel mit Intels Cloverview (Atom Z2760) auftritt, konnte behoben werden. Dazu kommen weitere Stabilitätsverbesserungen sowie kleinere Korrekturen.

Download: GPU-Z 0.8.7

Alle Neuerungen in der Übersicht:
  • Radeon Crimson Driver version is now properly detected
  • Fixed 1.55V GPU voltage reading on AMD Fiji when in ULPS
  • Fixed Skylake DirectX 12 feature level to correctly show 12_1
  • Fixed bluescreen on Intel Cloverview (Atom Z2760)
  • Fixed CUDA detection for devices on bus number bigger than 9
  • Fixed AMD Beema naming
  • Fixed OpenCL driver crash message always blaming ATI
  • Some HD 2000 and HD 3000 cards are now correctly recognized as ATI
  • Revision ID is now always displayed as two digits
  • Fixed shader model still being displayed on older cards
  • Fixed millisecond precision in log file timestamps
  • Updated Armenian language texts
  • Misc Stability fixes
  • Added support for NVIDIA GTX 980 8GB (notebook), GTX 965M, GTX 750 (GM206), GT 710 (GK208), Quadro K1200, M5000, M2000M, M1000M, K2200M, GRID K160Q, Tesla K80
 
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Firefox 45.0 Beta 10 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 26.02.2016, 13:16:27
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 44.0.2 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 45.0 Beta 10 zum Download bereit. Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Die angekündigte Nutzung von GTK3 unter Linux wurde ab Beta 4 wieder deaktiviert. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten.

Download: Firefox 45.0 Beta 10
 
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Angespielt: Californium - Artes Hommage an Philip K. Dick

reported by doelf, Freitag der 26.02.2016, 12:44:40
Philip K. Dick (1928-82) gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Der US-Amerikaner hat mit Büchern wie "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" (verfilmt als "Blade Runner") das Science-Fiction-Genre geprägt. Oft reichten schon Kurzgeschichten von Dick für einen abendfüllenden Kinofilm: "Erinnerungen en gros" (verfilmt als "Total Recall"), "Variante Zwei" (verfilmt als "Screamers") oder "Minority Report". Aktuell läuft die dystopische TV-Serie "The Man in the High Castle", welche auf dem Roman "Das Orakel vom Berge" basiert, bei Amazon.

Bild

Mit "Californium" wurde dem Meister nun ein Computerspiel gewidmet und Arte veröffentlicht dieses kostenlos. Ein Fest für Dick-Fans? Die erste von vier Episoden liegt bei Arte für Windows und Mac OS X zum kostenlosen Download bereit und wir haben diese durchgespielt. Drei weitere Episoden folgen am 1., 8. und 15. März 2016. Wir sagen Euch, ob sich der Besuch in Dicks dystopischen Realitäten lohnt...
 
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Firmware-Updates für Lumia 950 und 950 XL

reported by doelf, Freitag der 26.02.2016, 10:42:34
Microsoft hat neue Firmware-Updates für die Smartphones Lumia 950 und Lumia 950 XL veröffentlicht. Diese versprechen eine bessere Stabilität, eine zuverlässigere GPS-Ortung und eine höhere Sprachqualität. Insider müssen zum Production-Ring wechseln, um die Firmware-Updates sofort zu erhalten. Für die Insider-Builds sollen sie Anfang März nachgereicht werden.

Die neue Firmware wird an Telefone ohne Branding (der Code für den Mobilfunkanbieter lautet dann 000-88) sowie an ausgewählte Mobilfunkanbieter ausgeliefert. In Deutschland sind dies Vodafone (Lumia 950 und 950 XL) sowie O2 (Lumia 950), eine vollständige Liste findet sich bei Microsoft. Ab März sollen dann alle Ringe - Fast, Slow und Production - annähernd zeitlich mit neuen Firmware-Versionen beliefert werden. Bis Anfang dieses Jahres hatten Teilnehmer am Insider-Programm gar keine Firmware-Updates erhalten, was zu mannigfaltigen Problemen geführt hatte.

Für US-Benutzer sind übrigens zwei weitere Firmwares verfügbar: Das LG Lancet (Verizon) und das Lumia 830 (AT&T) bekommen ein frisches Update, sofern diese Telefone noch mit Windows Phone 8.1 laufen. Leider ist die Abkürzung über den Production-Ring in diesen Fällen nicht möglich, so dass man vor dem Update zu Windows Phone 8.1 zurückkehren muss.
 
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Google-Suche bevorzugt AMP

reported by doelf, Donnerstag der 25.02.2016, 18:16:28
Googles Suchmaschine bevorzugt auf Mobilgeräten Suchergebnisse von Seiten, die den Vorgaben von AMP (Accelerated Mobile Pages Project) entsprechen. Bei AMP handelt es sich um eine HTML-Variante, welche diverse Inhalte ausklammert, um Internetseiten zu beschleunigen. Das mag zunächst nach einer guten Idee klingen, ist tatsächlich aber ein Holzweg.

Das Web wird immer mobiler und Google will die mobile Nutzung weiter vorantreiben. Erst im letzten Jahr wurden alle Webseiten, die kein responsives Design bieten, von den Suchergebnissen auf mobilen Geräten ausgeschlossen. Dies geschehe einzig zum Wohle des Benutzererlebnisses, hatte der Internetriese, dessen Suchmaschine den Markt in der westlichen Welt mit großem Abstand dominiert, damals propagiert. Wer nicht von Google aufs Abstellgleis geschoben werden wollte, musste auf HTML5 umsteigen und reichlich mit Stylesheets und JavaScript arbeiten, um den sehr unterschiedlichen Anforderungen heutiger Mobilgeräte gerecht zu werden.

Eine Folge dieses Umstiegs sind streng gerasterte Layouts, die verstärkt auf Bilder und weit weniger auf Text setzten, sowie One-Page-Designs, auf denen man ewig in der Vertikalen scrollen kann. Das mag auf Smartphones noch angehen, für die Bedienung mit Maus und Tastatur sind diese Webseiten kaum geeignet. Es mangelt an einer klaren Aufteilung, stattdessen gibt es sehr wenig Text vor vollflächigen Bildern. Inhalte fallen zu Gunsten des Designs weitgehend über Bord und obwohl diese Seiten sehr aufgeräumt aussehen, verliert man schnell die Übersicht. Der Ballast aus Bildern, CSS und JavaScript verhindert zudem kurze Ladezeiten.

Ein neuer Heilsbringer namens "Accelerated Mobile Pages Project" will nun den Stein der Weisen gefunden haben und die mühsam auf responsiv getrimmten Webseiten wieder vereinfachen, um den Datenverkehr und die Ladezeiten zu optimieren. Dass die Größe von Bildern bei AMP passend für das Zielgerät berechnet wird, mag ja noch logisch erscheinen, dies lässt sich aber auch mit herkömmlichen Techniken umsetzen. Aber AMP verbietet auch jegliches JavaScript abseits der eigenen Bibliothek und schränkt die Nutzung von CSS und HTML ein. Besonders ärgerlich: Formulare und Eingabefelder kennt AMP gar nicht, nur simple Schaltflächen. Auch bezüglich der Stylesheets ist nur Einheitsbrei gestattet.

Das Ergebnis sind hochgradig optimierte 08/15-Mobilseiten. Google will schnelle Einheitsdesigns, auf denen sich die Besucher sofort zurechtfinden und ohne Wartezeiten Werbung zu sehen bekommen. Um dies durchzusetzen, nutzt das Unternehmen wieder einmal seinen Holzhammer: Das Ranking. Nur wer in den Suchergebnissen oben steht, wird auch geklickt. Und wer oben stehen möchte, muss nach Googles Wünschen tanzen. Große Anbieter können es sich leisten, schnell ein AMP-Design rauszurotzen, um im Ranking aufzusteigen. Kleine müssen hingegen auf CMS-Systeme wie WordPress, Joomla und Drupal hoffen - mit allen damit verbundenen Sicherheitsrisiken.
 
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AnyDVD-Entwickler SlySoft ist Geschichte

reported by doelf, Donnerstag der 25.02.2016, 15:38:10
Die Firma SlySoft Inc. mit Firmensitz in der Karibik war insbesondere für ihr Programm AnyDVD bekannt. Die erstmals im Jahr 2003 angebotene Software kann die Kopierschutzmechanismen von Video-CDs, DVDs und Blu-rays umgehen und auch die Regionalcodes entfernen. Solche Fähigkeiten werden von der Filmindustrie als Piraterie bewertet und nun hat das Urheberrecht SlySoft per Breitseite versenkt.

Auf der Firmenseite steht folgende Bekanntmachung zu lesen:
"Due to recent regulatory requirements we have had to cease all activities relating to SlySoft Inc.
We wish to thank our loyal customers/clients for their patronage over the years."
Die Übersetzung: "Aufgrund der jüngsten regulatorischen Auflagen mussten wir alle Aktivitäten im Zusammenhang mit SlySoft Inc. einstellen. Wir möchten uns bei unseren treuen Kunden/Klienten für ihre jahrelange Unterstützung bedanken."

Im Firmenforum bestätigen Mitarbeiter, dass es sich um keinen Scherz oder Hackerangriff handelt. Vielmehr scheint der Druck der Organisation "Advanced Access Content System License Administrator" (AACS LA) zu groß geworden zu sein. Die AACS LA entwickelt und lizenziert das Kopierschutzverfahren AACS, welches von AnyDVD ausgehebelt wird. Dies führte zu einem jahrelangen Rechtsstreit. Neben Technologiefirmen wie Intel, Microsoft, Panasonic, Sony und Toshiba sind in der AACS LA auch große Studios wie Walt Disney und Warner Bros. vertreten. Zuletzt wollte die AACS LA die USA zu Sanktionen gegen den Inselstaat Antigua und Barbuda, in dem SlySoft Inc. ansässig ist, bewegen. Dies ist beispielsweise möglich, wenn ein Land die Einhaltung von Urheberrechten nicht durchsetzt.

Anscheinend war diese Strategie erfolgreich und das ist durchaus kritisch zu bewerten. Denn es scheint, als würden zukünftig nicht mehr Gerichte, sondern nur noch der längere Hebel der größeren Wirtschaftsmacht über die Legalität eines Geschäftsmodells entscheiden. Ein Grund mehr, das Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) äußerst kritisch zu sehen.
Quelle: slysoft.com
 
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Tipp: Samsung SSDs im Tagesangebot bei Amazon

reported by doelf, Donnerstag der 25.02.2016, 12:52:44
Heute hat unser Partner Amazon zwei Solid-State-Drives von Samsung im Tagesangebot: Das Modell Samsung SSD 850 Pro 256GB (MZ-7KE256BW) gibt es für 100,- Euro und das Modell Samsung SSD 850 Evo 1TB (MZ-75E1T0B) ist für 245,- Euro erhältlich. Beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Die SSDs nutzen die übliche 2,5-Zoll-Bauform und sind mit einem SATA-Anschluss der dritten Generation ausgestattet.

Preislich ist insbesondere das Modell Samsung SSD 850 Evo 1TB (MZ-75E1T0B) mit einem satten Terabyte Speicherplatz interessant. Dieses Laufwerk schafft eine sequentielle Leserate von bis zu 540 MB/s, geschrieben wird maximal mit 520 MB/s. Bei 4K-Zufallszugriffen sind 98.000 IOPS beim Lesen und 90.000 IOPS beim Schreiben möglich. Samsung verbaut hier hauseigenen TLC-Speicher sowie 1 GiB LPDDR2 als Cache. Samsungs SSD 850 Evo 1TB (MZ-75E1T0B) beherrscht die 256 Bit starke AES-Verschlüsselung und es gibt satte fünf Jahre Herstellergarantie. Zum Lieferumfang gehören die Programme "Magician" und "Migration Assistant".

Mit 256 GB fällt die Speicherkapazität von Samsungs SSD 850 Pro 256GB (MZ-7KE256BW) zwar kleiner aus, dank MLC-Speicher ist dieses Laufwerk aber etwas schneller. Beim sequentiellen Lesen erreicht es 550 MB/s, geschrieben wird mit bis zu 520 MB/s. Für 4K-Zufallszugriffe nennt der Hersteller maximal 100.000 IOPS beim Lesen und bis zu 90.000 IOPS beim Schreiben. Der Cache fällt mit 512 MiB LPDDR2 nur halb so groß aus. Auch Samsungs SSD 850 Pro 256GB (MZ-7KE256BW) beherrscht die 256 Bit starke AES-Verschlüsselung, die Herstellergarantie beläuft sich auf zehn Jahre - sofern die TBW-Grenze (Total Bytes Written) nicht überschritten wird.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Foxconn übernimmt Sharp

reported by doelf, Donnerstag der 25.02.2016, 12:06:01
Foxconn und Sharp sind sich einig: Die in Geldnöten steckenden Japaner werden mehrheitlich von der taiwanischen Firma Hon Hai Precision Industry, besser bekannt unter dem Namen Foxconn, übernommen. Dies soll am 28. Juni 2016 in Form einer Kapitalerhöhung durch Drittanbieter-Zuteilung geschehen. Für den 23. Juni 2016 haben die Japaner eine Aktionärsversammlung anberaumt.

Sharp hatte zum 30. September 2015 insgesamt 1.701.439.887 Aktien mit 1.685.204 Stimmen ausgegeben. Am 28. Juni 2016 sollen weitere 3.281.950.697 Aktien mit 3.281.950 Stimmen zum Preis von 118 Yen (ca. 0,96 Euro) je Anteil an Foxconn und seine Partner gehen. Auf Hon Hai Precision Industry kommen dabei 1.300.000.000 Anteile, 915.550.697 gehen an Foxconn Far East, 646.400.000 an Foxconn Technology und die restlichen 420.000.000 an die SIO Holding. Nach Abschluss der Drittanbieter-Zuteilung werden die Taiwaner zum Preis von insgesamt 387.270.182.246 Yen (ca. 3.148.506.582 Euro) knapp Zweidrittel der Aktien und der Stimmrechte halten.

Am selben Tag erwirbt Hon Hai Precision Industry zudem 8.621.171 Anteile der neuen Klasse-C-Aktien zum Preis von 11.800 Yen (ca. 95,93 Euro) je Anteil. Dieses Geschäft hat ein Volumen von weiteren 101.729.817.800 Yen (ca. 827.063.419 Euro). Die Klasse-C-Aktien umfassen kein Stimmrecht, dafür aber eine Option auf 862.117.100 Standardaktien mitsamt 862.117 Stimmen. Diese Option kann ungeachtet der Aktienkurses ab dem 1. Juli 2017 gezogen werden und würde die Dominanz von Foxconn weiter ausbauen.

Hon Hai Precision Industry wird eine Sicherheit in Höhe von 100 Milliarden Yen (ca. 813 Millionen Euro) hinterlegen. Sollte das Geschäft scheitern, fällt diese Summe an Sharp. Sollte die Kapitalerhöhung durch Drittanbieter-Zuteilung wie geplant vollzogen werden, werden die 100 Milliarden Yen dabei verrechnet.
 
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Firefox 45.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 25.02.2016, 10:44:41
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 44.0.2 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 45.0 Beta 9 zum Download bereit. Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Unter Linux wurde GTK3 integriert. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten.

Download: Firefox 45.0 Beta 9
 
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Neue Windows 10 Insider Previews für PCs und Smartphones

reported by doelf, Donnerstag der 25.02.2016, 10:37:01
Für Insider im Fast-Ring gibt es frische Builds im Doppelpack: Der Windows 10 Insider Preview Build 14271 zielt auf PCs und der Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14267.1004 auf Smartphones. Letzterer behebt einen schwerwiegenden Fehler, welcher den USB-Anschluss des Lumia 550 komplett lahmlegen konnte.

Nach dem Update auf den ursprünglichen Build 14267 kann das Lumia 550 nur noch im Flash-Modus laden (erst ausschalten, dann Power und Lautstärke+ gedrückt halten bis ein Blitz angezeigt wird) und wird auch am USB-Anschluss des Rechners nicht mehr erkannt. Um zum Build 10586 (Auslieferungszustand) zurückzukehren, muss man das Windows Device Recovery Tool im Blindflug ("Lumia" auswählen, nachdem das Telefon nicht gefunden wurde) anwenden. Danach installiert man die Insider-App, aktiviert den Fast-Ring und kann es mit dem fehlerbereinigten Build 14267.1004 versuchen. Auch die Benachrichtigung über Visual Voicemails wurde repariert und funktioniert jetzt auch mit dem Lumia 950 XL Dual-SIM. Zudem bringt eine neue Version der People-App den Kommunikationsverkauf zurück.

Wichtig: Der Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14267.1004 lässt sich derzeit nur auf Geräten installieren, die bereits mit Windows 10 Mobile ausgeliefert werden. Das wären die Microsoft-Modelle Lumia 950, 950 XL, 650 und 550, das Xiaomi Mi4 und das Alcatel Onetouch Fierce XL. Letzteres wurde vom Build 14267 noch nicht unterstützt.

Der Build 14271 der Windows 10 Insider Preview für PCs bringt eine wichtige Änderung bezüglich des Benutzer-Feedbacks: Die Einstellung, ob und wann Windows seine Benutzer um Feedback bittet, lässt sich ab diesem Insider-Build nicht mehr verändern und steht immer auf "Automatisch". Es ist verständlich, dass sich Microsoft möglichst viel Rückmeldungen wünscht, doch einige Benutzer wird dies nerven. Für diese bleibt nur der Wechsel auf Windows 10 November Update und somit das Verlassen des Insider-Programms.

Microsoft hat auch zahlreiche Fehler im PC-Build behoben: Die Akzentfarben der Fenster sollen nach einem Upgrade erhalten bleiben und nicht auf Schwarz zurückgestellt werden, zudem verhindert die Auswahl einer Dia-Show als Desktop-Hintergrund den Wechsel der Akzentfarbe nicht mehr. Zum schnellen Benutzerwechsel kann man nun auch Bildcodes (Picture Passwords) verwenden, die Icons für die Musiksteuerung wurden aktualisiert und sehen in hohen Auflösungen schärfer aus und im Action-Center wurden die Klickflächen vergrößert, so dass man nicht mehr genau auf den Text zielen muss. Das automatische Ausblenden der Taskbar soll zuverlässiger funktionieren, bisher scheiterte es beispielsweise bei bildschirmfüllenden PowerPoint-Präsentationen. Auch das Verbergen von Benachrichtigungen im Präsentationsmodus soll jetzt funktionieren. Benachrichtigungen, die eine Interaktion verlangen, fehlte zuweilen die Texteingabe, auch dieser Fehler wurde behoben.

Noch nicht behoben wurden Bluescreens beim Aufwachen aus dem Ruhezustand und es gibt nach wie vor Probleme mit den Sicherheitsprodukten Kaspersky Anti-Virus, Kaspersky Internet Security und Kaspersky Total Security Suite. Microsoft und Kaspersky arbeiten an einer Lösung, doch vorerst funktionieren diese Programme nicht mit den Insider-Builds. Werden in der TNA immer alle Icons angezeigt, gerät das Layout aus den Fugen. Der Webbrowser Edge zeigt Darstellungsfehler bei Diagrammen, die über die Bibliothek D3.js generiert werden. Betroffen sie beispielsweise Internetangebote wie Cortana, Bing.com und PowerBI.com. Ein weiterer Fehler sorgt bei einigen Apps - QQ, Windows Live Mail, Expression Encoder 4 - für Abstürze.
 
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Intel Chipset Device Software (INF Update Utility) 10.1.1.14

reported by doelf, Mittwoch der 24.02.2016, 10:05:04
Intel hat seinen Chipsatztreiber, also das "INF Update Utility", auf die Version 10.1.1.14 aktualisiert. Diese ordnet einige Geräte - Xeon E3-1200 v5 und E3-1500 v5, Mobil-I/O der sechsten Generation (SPT-LP) und die Chipsätze 100/C230 (SPT-H) - neu ein, um Probleme beim Treiber-Update zu beheben. Zudem wurde die angezeigte Versionsnummer für die Bibliothek CSVer.dll korrigiert.

Das Treiberpaket unterstützt Windows 7, 8, 8.1 und 10 sowie die Windows Server 2008 R2, 2012 und 2012 R2. Auf Seiten der Prozessoren wird das Update für die zweite bis sechste Core-Familie, die Core-M-Modelle sowie die aktuellen Atom-Abkömmlinge empfohlen. Als unterstützte Chipsätze nennt Intel die Serien 9, 100, C210, C220 und C230, was nur bedingt zu den aufgeführten CPU-Serien passt.

Download: Intel Chipset Device Software (INF Update Utility) 10.1.1.14
 
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Opera 35.0.2066.82 schließt kritische Sicherheitslücke

reported by doelf, Mittwoch der 24.02.2016, 09:18:53
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 35.0.2066.82 aktualisiert. Dieses Update aktualisiert die von Opera verwendete Chromium-Engine auf die Version 48.0.2564.116 und behebt damit eine kritische Sicherheitslücke.

Es handelt sich um die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2016-1629, die Google schon am 18. Februar 2016 geschlossen hatte. Details zu dieser Sicherheitslücke hält Google unter Verschluss, aber sie erlaubt nicht nur das Umgehen der Same-Origin-Policy (SOP) im HTML-Renderer Blink, sondern auch noch die Flucht aus der Sandbox. Bei einem erfolgreichen Angriff können somit wesentliche Sicherheitsvorkehrungen des Internetbrowsers außer Kraft gesetzt werden: Es werden Inhalte von nicht vertrauenswürdigen Drittseiten nachgeladen und dann außerhalb der abgeschirmten Sandbox ausgeführt - das ist quasi ein Elfmeter für Schadprogramme. Google war dies Entdeckung dieses Fehlers stolze 25.633,70 US-Dollar wert!

Abgesehen von der gestopften Sicherheitslücke bringt Opera 35.0.2066.82 nur eine Änderung: Beim Ziehen eines Pinned-Tab stürzt der Browser nicht mehr ab. Der geplante Fix für animierte Themen, welche den Bildschirm nicht in den Ruhemodus schalten lassen, musste hingegen verschoben werden.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Apple: "Fehlermeldung 173" ist in Arbeit

reported by doelf, Dienstag der 23.02.2016, 15:25:01
Am 14. Februar 2016 ist das "Apple Worldwide Developer Relations Certification Intermediate Certificate", welches zum Einstellen von Apps in die Stores für iOS, Mac OS X und Apple TV, für Apples Wallet und beim Webbrowser Safari für Erweiterungen und Push-Benachrichtigungen verwendet wird, abgelaufen. Apple hatte das Zertifikat pünktlich ausgetauscht, doch das reicht leider nicht.

Seit nunmehr neun Tagen stürzen unter Mac OS X etliche Anwendungen kommentarlos ab oder melden sich mit der "Fehlermeldung 173". Das Problem besteht darin, dass Quittungen über den Kauf, welche mit dem veralteten Zertifikat erstellt worden waren, nun als ungültig erkannt werden. Da Mac OS X allerdings schon das neue Zertifikat vorliegt, sieht das Betriebssystem keinen Grund, eine neue Quittung zu erstellen. Um dies dennoch zu erzwingen, soll man das neue "Apple Worldwide Developer Relations Certification Intermediate Certificate" aus dem Schlüsselbund entfernen. Startet man im Anschluss das Programm, muss man sich erneut beim Mac-App-Store anmelden und es wird eine neue Quittung generiert.

Laut Apple wurde das Problem in Mac OS X 10.11.4 Beta (El Capitan) und Safari 9.1 Beta behoben. Ob man auf die Veröffentlichung dieser Versionen warten muss oder Apple vorher noch einen Flicken ausliefern wird, ist derzeit noch unklar. Übrigens: Der nächste Wechsel des "Apple Worldwide Developer Relations Certification Intermediate Certificate" soll erst am 7. Februar 2023 erfolgen. Das gibt Apple viel Zeit, um alles, was man aus den aktuellen Problemen lernen konnte, wieder zu vergessen...
 
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Apple: "Fehlermeldung 53" war ein Fehler

reported by doelf, Dienstag der 23.02.2016, 14:33:00
Nach einer Reparatur in Eigenregie oder durch eine unabhängige Werkstatt meldeten etliche iPhones und iPads einen "Fehler 53". Einige Geräte blockierten nur den Fingerabdrucksensor, anderen schalteten in den Wartungsmodus und ließen sich gar nicht mehr nutzen. Nachdem Apple zunächst eine kostenpflichtige Reparatur verlangt hatte, soll nun ein Software-Update den "Fehler" beheben.

Ursprünglich hatte Apple erklärt, der Fingerabdrucksensor und andere sicherheitsrelevante Bauteile müssten aus Sicherheitsgründen nach einem Austausch validiert werden. Diese Validierung werde in Apples Werkstätten durchgeführt, aber eben nicht von Drittanbietern. Als Lösung wurde betroffenen Kunden eine kostenpflichtige Reparatur angeboten. Doch nun hat Apple eine Kehrtwende vollzogen und stellt die "Fehlermeldung 53" als interne Prüfroutine dar, die versehentlich an Endkunden ausgeliefert wurde. Auf Anfrage erhalten betroffene Kunden eine spezielle Version von iOS 9.2.1, welche das Problem beseitigt. Kunden, die Apple für die Beseitigung des Fehlers 53 bezahlt haben, sollen ihr Geld zurück bekommen.
 
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Linux Mint: Auch Foren von Angriff betroffen

reported by doelf, Dienstag der 23.02.2016, 13:56:22
Hacker hatten auf der offiziellen Download-Seite von Linux Mint nicht nur einen Link auf eine manipulierte ISO-Datei platziert, sondern auch die Benutzerdaten der Foren gestohlen. Möglicherweise kam es auch zu einem Zugriff auf die Spendenliste. Derzeit sind Webseite und Foren offline, lediglich der Blog ist noch online.

Dort erfährt man, dass die Hacker die Benutzernamen nebst E-Mail-Adressen und weiterer Profildaten erbeutet haben. Auch die Passwörter wurden entwendet. Diese waren zwar verschlüsselt, doch die Frage lautet letztendlich: Waren sie sicher genug verschlüsselt? Betroffene Benutzer sollten ihre Passwörter ändern, sofern sie diese auch auf anderen Webseiten verwenden. Bei Linux Mint sollen die Passwörter für alle Benutzer zurückgesetzt werden, sobald der Foren-Server wieder online gehen.

Aktuell kriechen überall Ratten aus den Löchern, die den Hack für sich beanspruchen oder schon immer über Missstände bei Linux Mint gewusst haben wollen. Der Wahrheitsgehalt dieser Behauptungen lässt sich schwer prüfen, dennoch scheint das Team von Linux Mint mit der Verwaltung und Absicherung der Server überfordert gewesen zu sein. Jetzt ist es an der Zeit, aus den eigenen Fehlern zu lernen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
 
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Windows 10 in harter Schale: Panasonic Toughpad FZ-F1

reported by doelf, Dienstag der 23.02.2016, 11:05:17
Auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona zeigt Panasonic ein ganz besonderes Gerät mit Windows 10: Das Toughpad FZ-F1 ist namentlich ein Tablet, fällt mit seinem 4,7 Zoll großen Display aber eher ins Segment der Smartphones. Es nutzt eine Quad-Core-ARM-CPU, doch statt des normalen Windows 10 Mobile kommt Windows 10 IoT Mobile Enterprise zum Einsatz.

BildDank Windows 10 IoT Mobile Enterprise soll das Toughpad FZ-F1 eine höhere Sicherheit inklusive ARMs TrustZone, ein besseres Management sowie die perfekte Einbindung in das Internet der Dinge bieten. Auch vor Witterung und Stürzen ist das Geräte bestens geschützt: Es erfüllt die Anforderungen der Schutzklassen IP65 und IP67 sowie die US-amerikanische Militärnorm MIL-STD-810G, welche neben Feuchtigkeit und Staub auch extreme Temperaturen, plötzliche Temperaturänderungen, große Höhen sowie starke Schläge und Vibrationen berücksichtigt. Alle Anschlüsse des Toughpad FZ-F1 sind verdeckt ausgeführt und ein stabiler Gummimantel fängt Stürze aus einer Höhe von bis zu 182,88 cm sicher ab.

Im Inneren des Smartphones steckt ein Qualcomm MSM8974AB, dessen vier Kerne mit bis zu 2,3 GHz takten. Dem SoC stehen 2 GiB RAM und 16 GB Flash-Speicher zur Seite, der Speicher lässt sich per Micro-SD-Karte um bis zu 64 GB erweitern. Das 4,7 Zoll große Display bietet zwar nur eine Auflösung von 1.280 x 720 Punkten, lässt sich dank hoher Leuchtkraft und Antireflexionsbeschichtung dafür aber auch bei Sonnenschein ablesen. Die Touch-Bedienung funktioniert auch mit Handschuhen und Stiften (aktiv und passiv), zudem erkennt das Display Regentropfen. Drei Mikrofone mit Störgeräuschfilter und ein 100-dB-Lautsprecher ermöglichen die Benutzung in sehr lauten Umgebungen.

Die beiden Kameras leisten 5 bzw. 8 Megapixel und die Hauptkamera wurde mit einem LED-Blitz versehen. Es gibt Platz für zwei Micro-SIM-Karten, welche Daten und Gespräche über LTE, HSPA+, UMTS, EDGE, GPRS, GSM, CDMA 1x und EVDO Rev.A verschicken können. Kabellos verbindet sich Panasonics Toughpad FZ-F1 zudem über Wireless-LAN gemäß IEEE802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth v4.1 LE (Class 1), GPS, GLONAS und NFC. Die Standart-Batterie leistet 3.200 mAh (24 Stunden Telefonieren oder 8 Stunden Internet oder 700 Stunden Standby), es gibt aber auch eine Variante mit 6.400 mAh (48 Stunden Telefonieren oder 16 Stunden Internet oder 1.400 Stunden Standby). Für den Batteriewechsel im laufenden Betrieb hat man eine Minute Zeit.

Das Toughpad FZ-F1 misst 15,5 x 2,9 x 1,6 cm und bringt 281,2 g auf die Waage. Panasonic bietet drei Jahre Herstellergarantie und wird das Gerät in der zweiten Jahreshälfte 2016 auf den Markt bringen. Einen Preis nennt der Hersteller noch nicht.
 
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Tipp: Xbox One, Heimkino und Acer-Monitor im Tagesangebot

reported by doelf, Dienstag der 23.02.2016, 09:50:35
Unser Partner Amazon hat heute die Xbox One 500GB 2014 inklusive Xbox One Wireless Controller 2015 und "Forza Horizon 2" im Tagesangebot für 344,- Euro. Ebenfalls im Tagesangebot: Ein 23,6-Zoll Bildschirm von Acer für 99,99 Euro sowie viele Produkte aus dem Bereich Heimkino. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Über die Xbox One müssen wir wohl nichts mehr schreiben, daher kommen wir gleich zum Bildschirm: Der Acer K242HQLBbid bietet eine Bilddiagonale von 60 cm (23,6 Zoll) sowie die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Dazu kommen LED-Hintergrundbeleuchtung, eine schnelle Reaktionszeit von bis zu 5 ms und ein Kontrastverhältnis von bis zu 100.000.000 zu 1. Zum Anschluss stehen VGA, DVI und HDMI zur Auswahl, mitgeliefert wird leider nur ein VGA-Kabel. Also lieber gleich ein HDMI-Kabel mitbestellen!

Im Bereich Heimkino gibt es Blu-ray-Player, HD-Receiver und -Recorder sowie Soundbars und Sounddecks. Auch das komplette Heimkinosystem Samsung HT-J5550W 5.1 3D Blu-ray findet sich unter den Angeboten. Die übrigen Produkte stammen von Magnat, Philips, Samsung, Yamaha und Xoro.

Hier noch einmal alle Tagesangebote als Übersicht:Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Julian Assange: Noch ein Anlauf in Schweden

reported by doelf, Montag der 22.02.2016, 16:59:36
Nachdem die "Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen" (UNWGAD) die Situation des Wikileak-Gründers Julian Assange als ungerechtfertigte Freiheitsberaubung eingestuft hatte, versuchen es die Anwälte des Australiers noch einmal in Schweden. Sie wollen aufgrund der neuen Bewertungslage die Rücknahme des Haftbefehls erreichen.

Ob sich überhaupt ein Gericht mit dieser Eingabe befassen wird, ist noch unklar, denn Assange hatte im Mai 2015 bereits vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens verloren und den Rechtsweg in dem Land eigentlich schon ausgeschöpft. Auch die zuständige Staatsanwältin Marianne Ny zeigte sich im Vorfeld von der Einschätzung der UNWGAD unbeeindruckt. Diese sei rechtlich nicht bindend und somit für den Fall nicht weiter relevant.

Wir blicken zurück: Julian Assange hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Mai 2015 unterlag Assange dann vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens. Ende 2015 einigten sich Schweden und Ecuador auf eine Befragung innerhalb der Botschaft, doch diese ist bisher noch nicht erfolgt. Im Februar 2016 forderte die UNWGAD Großbritannien und Schweden auf, Assange freizulassen und ihm eine Wiedergutmachung zu zahlen. Auch das ist noch nicht passiert.
 
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Linux Mint warnt vor manipulierten ISO-Dateien

reported by doelf, Montag der 22.02.2016, 15:31:43
Die Server der beliebten Linux-Distribution Mint sind Opfer eines Angriffs geworden. Die Hacker hatten am Samstag, den 20. Februar 2016, zugeschlagen und den Link zu einer manipulierten ISO-Datei unter die Download-Links des offiziellen Servers gemischt. Betroffen war ausschließlich Linux Mint 17.3 in der Cinnamon-Edition.

Wer Linux Mint 17.3 Cinnamon-Edition am 20. Februar 2016 heruntergeladen hatte, sollte die ISO-Datei überprüfen. Hier eine Übersicht der unterschiedlichen Varianten und der korrekten Signaturen:
  • linuxmint-17.3-cinnamon-32bit.iso: 6e7f7e03500747c6c3bfece2c9c8394f
  • linuxmint-17.3-cinnamon-64bit.iso: e71a2aad8b58605e906dbea444dc4983
  • linuxmint-17.3-cinnamon-nocodecs-32bit.iso: 30fef1aa1134c5f3778c77c4417f7238
  • linuxmint-17.3-cinnamon-nocodecs-64bit.iso: 3406350a87c201cdca0927b1bc7c2ccd
  • linuxmint-17.3-cinnamon-oem-64bit.iso: df38af96e99726bb0a1ef3e5cd47563d
Falls die Signatur abweicht, handelt es sich um eine manipulierte Datei. Diese sollte man löschen, eventuell damit erstellte DVDs wegwerfen und USB-Sticks neu formatieren. Wer Linux Mint von einer manipulierten ISO-Datei installiert hat, muss das System neu aufsetzen. Zudem sollte man alle mit dieser Installation genutzten Passwörter ändern, denn die Hacker haben eine Hintertüre eingebaut, um Passwörter abzugreifen.

Die manipulierten ISO-Dateien finden sich unter der IP-Nummer 5.104.175.212 und die Backdoor verbindet sich mit der Domain absentvodka.com. Beide Spuren führen nach Bulgarien, genauer gesagt nach Sofia.
 
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Kolumne: Die Diktatur des Pöbels

reported by doelf, Montag der 22.02.2016, 15:08:53
Karl Marx und Friedrich Engels forderten einst die Diktatur des Proletariats, doch schon kurz nachdem das sozialistische Experiment namens DDR gescheitert und vom Mitbewerber BRD aufgekauft worden war, zeigte das frisch eingemeindete Volk seine hässliche Fratze: Die Diktatur des Pöbels. Und wie so vieles aus den 90er Jahren feiert auch der Pöbel derzeit sein Comeback.

Eigentlich wollte ich heute über neue Smartphones schreiben, doch in Anbetracht der Ereignisse des vergangenen Wochenendes habe ich dazu einfach keine Lust mehr. Vor knapp 25 Jahren fand die fremdenfeindliche Ausländerhatz in der sächsischen Stadt Hoyerswerda ihren Höhepunkt. Der besoffene Mob gröhlte, warf mit Steinen und schließlich sogar mit Brandsätzen. Leider hat in Sachsen kaum jemand aus diesen Vorfällen gelernt - möglicherweise auch, weil seinerzeit von den 82 Festgenommenen nur vier verurteilt worden waren.

Hoyerswerda liegt im Landkreis Bautzen, dem die Bundesregierung im Mai 2009 den Titel "Ort der Vielfalt" verlieh. Diese Auszeichnung belohnt Gemeinden, Städte und Kreise für ihr Engagement für kulturelle Vielfalt. Doch zu früh gefreut: In der Nacht zu Sonntag brennt in Bautzen eine geplante Flüchtlingsunterkunft und da ist er wieder: Der gröhlende Mob. Angetrunken und lauthals pöbelnd wird die Feuerwehr bei ihren Löscharbeiten behindert. Die Polizei nimmt Personalien auf und erteilt Platzverweise.

Und das alles passiert nur wenige Tage, nachdem in Clausnitz im Erzgebirge ein ebenso primitiver Pöbel einen Bus mit Flüchtlingen umzingelt hatte. Die Hassprediger von AfD, Pegida bis Donald Trump haben gerufen und die tumben Massen haben die Worte gehört. Der Mob hält sich jetzt irrtümlich für das Volk und den letzten Verteidiger der Wahrheit, dabei sind die Protagonisten an Einfalt kaum zu übertreffen. Sie sind angeblich stolz, Deutsche zu sein, doch sie beweisen nur, dass Dummheit und Stolz, tatsächlich auf einem Holz wachsen.

Ich schäme mich für das Bild von Deutschland, welches diese alkoholgeschwängerte Meute der Welt zeigt. Frisches Futter für Putin und seine Trolle. Weitere Nägel des Egoismus und Nationalismus in den Sarg der Europäischen Union. Warum nicht gleich die ganze komplizierte Sache mit der Zivilisation aufgeben und wieder ordentlich in die Wälder kacken und einander mit dicken Ästen einen Scheitel ziehen? Allzu weit haben wir uns ja offenbar noch nicht weiterentwickelt. Und das gilt keinesfalls nur für die östlichen Landesteile!
 
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Firefox 45.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 22.02.2016, 14:46:22
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 44.0.2 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 45.0 Beta 8 zum Download bereit. Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Unter Linux wurde GTK3 integriert. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten.

Download: Firefox 45.0 Beta 8
 
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Kodi 16.0 (Jarvis) ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 21.02.2016, 15:16:35
Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) liegt in der stabilen Version 16.0 (Codename: Jarvis) zum Download bereit. Die wichtigste Änderung findet bei Kodi 16 unter der Haube statt: Im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, setzt Jarvis auf das wesentlich frischere DirectX 11.

Bild

Dies bedeutet jedoch nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern. Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten. Für Fernbedienungen, die keine Taste für das Kontextmenü besitzen, gibt es nun die Möglichkeit, dieses über einen langen Druck auf die Taste OK bzw. Enter zu öffnen. Die Entwickler versprechen zudem eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer und die Musikbibliothek lässt sich nun auch nach dem Hinzufügedatum sowie "Interpreten/Jahr" sortieren.

Für Android wurden die Auflösungen von Benutzeroberfläche und Videoskalierung getrennt, denn viele Geräte, die 4K-Videos abspielen können, sind mit der Darstellung der Benutzeroberfläche in ultrahoher Qualität schlicht und einfach überfordert. Bei Kodi 16 wird das Interface auf 1080p begrenzt, während die Videos die volle Qualität auskosten können. Leider funktioniert dies nicht mit allen Geräten, da einige Hersteller Googles Designvorgaben ignorieren. Betroffenen Benutzern empfehlen die Entwickler, bei den verantwortlichen Herstellern Druck zu machen. Zugleich macht Kodi den Schritt von libstagefright zu MediaCodec, was insbesondere für ältere Geräte ein Problem darstellen kann.

Die veraltete Karaoke-Funktion, die sich im Code von Kodi versteckte, wurde entfernt. Eine Rückkehr ist zwar möglich, doch hierfür muss sich zunächst ein interessierter Entwickler finden. Der Add-On-Manager wurde abermals überarbeitet und mit einer Update-Schaltfläche für die Erweiterungen versehen. Unter dieser finden sich nun - sofern verfügbar - unterschiedliche Versionen des jeweiligen Add-ons. Zudem lässt sich für jede Erweiterung einzeln einstellen, ob diese automatische Updates beziehen soll oder nicht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen.

Download: Kodi 16.0 (Jarvis)
Quelle: kodi.tv
 
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Wine 1.9.4 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 21.02.2016, 15:02:37
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.4 bringt Unterstützung für farbige Glyphen und Ersatzschriften in DirectWrite. Verbesserungen gibt es für den WebServices-Reader und Direct3D 11.

Abstürze wurden bei mehreren 64-Bit-Anwendungen, UltraISO (ISODrive.sys), dem Wii/GCN-Emulator Dolphin und dem Spiel "Pendulumania" behoben. Auch um Startprobleme haben sich die Entwickler gekümmert, betroffen waren BitComet (bis Version 1.3.7), der PlayStation-Emulator bleem! 1.4, das Saturn PCB Design Toolkit 6.86 sowie die Spiele "XIIZeal" (Steam), "Romance of the Three Kingdoms 13" und "SimCity 4 Deluxe". Bei "Jagged Alliance 2" (1.13) funktioniert das Mausrad wieder und bei "Ultima IX" ist der Mauszeiger beim Lesen von Büchern sichtbar. Gleiches gilt für dem Hilfetext bei "No Limits 2". Die WLAN-Treiber von Linksys lassen sich wieder installieren und Wine beendet sich ohne Zicken.
 
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Für Insider: Windows 10 Mobile macht Versionssprung auf Build 14267

reported by doelf, Sonntag der 21.02.2016, 14:40:12
Für Insider im Fast-Ring gibt es wieder einen neuen Build von Windows 10 Mobile - aber nur, wenn man ein Lumia 950, 950 XL, 650, 550 oder Xiaomi Mi4 nutzt. Die Build-Nummer ist von 10586.107 auf 14267 gesprungen, so dass die Builds für Mobiltelefone und PCs nun die selbe Nummer tragen. Den Build 14267 für PCs hatte Microsoft schon am Donnerstag veröffentlicht.

Die Beschränkung auf die zuvor genannten fünf Telefone hat einen Grund: Diese Modelle werden bereits mit Windows 10 Mobile ausgeliefert und dürfen den neuen Entwicklungszweig somit als erstes ausprobieren. Weitere Smartphones sollen folgen, nachdem sie ihr Upgrade auf Windows 10 Mobile erhalten haben. Dies soll laut Microsoft Mexiko am 29. Februar 2016 geschehen, doch eine Bestätigung aus dem Hauptquartier steht bisher noch aus. Besitzer des Lumia 550 sollten auf den Build 14267 lieber verzichten, denn er kann den USB-Port lahmlegen. Das Lumia 550 lädt dann nur noch im Flash-Modus (erst ausschalten, dann Power und Lautstärke+ gedrückt halten bis ein Blitz angezeigt wird) und wird auch am USB-Anschluss des Rechners nicht mehr erkannt. Um zum Build 10586 zurückzukehren, muss man das Windows Device Recovery Tool im Blindflug ("Lumia" auswählen, nachdem das Telefon nicht gefunden wurde) anwenden.

Kommen wir nun zu den Neuerungen: Ein neues Musiknoten-Icon in Cortana ermöglicht einen schnelleren Zugriff auf die Musiksuche der Assistentin. Wird es angeklickt, lauscht Cortana der aktuell spielenden Musik und startet eine entsprechende Suche. Die Adressleiste von Edge unterstützt nun wieder die Eingabe über Word Flow (Swype) und der private Modus (InPrivate) ist leichter zu finden - das Icon befindet sich rechts neben dem zum Öffnen eines neuen Tabs. Zudem gibt uns Edge die Möglichkeit, unerwünschte Downloads abzubrechen. Skype ermöglicht das Anheften von Fotos, hierzu klickt man einfach auf die Heftklammer. Alternativ kann man auch die Kamera öffnen, um erst noch ein Foto zu schießen.

Folgende Fehler hat Microsoft im Build 14267 behoben: Bei Eingaben in Edge wird bei Verwendung von Word Flow (Swype) nicht mehr jedes zweite Wort ignoriert und bei aktivierter polnischer Tastatur werden die Wortvorschläge nun mit Akzenten angeboten. In einigen Apps, die für Windows Phone 8.1 programmiert wurden, ließ sich die Navigationsleiste nicht ausblenden. Als Beispiele führt Microsoft WhatsApp, Twitter, Weibo und Flixster an. Dies wurde repariert und auch diverse App-Abstürze, welche das Telefon neu starten ließen, konnte Microsoft beheben. Das Aufzeichnen von Videos auf SD-Karten soll flüssiger funktionieren und Live-Kacheln sollen sich zuverlässiger aktualisieren. Auch Tastaturen mit großen Wörterbüchern funktionieren jetzt zuverlässiger.

Abgesehen von den USB-Problemen mit dem Lumia 550 hat der Build 14267 Schwierigkeiten mit dem Anrufbeantworter. Dieser muss manuell auf neue Anrufe geprüft werden, da die visuelle Aufbereitung und Benachrichtigung fehlt.
 
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Firefox 45.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 21.02.2016, 11:07:22
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 44.0.2 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 45.0 Beta 7 zum Download bereit. Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Unter Linux wurde GTK3 integriert. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten.

Download: Firefox 45.0 Beta 7
 
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TP-LINK sperrt offene Firmware aus

reported by doelf, Freitag der 19.02.2016, 17:20:54
Wie der im Bereich OpenWRT aktive Netzwerkexperte Adam Longwill herausgefunden hat, will TP-LINK das Aufspielen offener Firmware auf seine Router gänzlich unterbinden. Der Hersteller kommt damit gesetzlichen Vorgaben aus den USA und Europa nach, welche illegale Eingriffe in den Funkverkehr verhindern sollen.

In Europa geht es um die Richtlinie 2014/53/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014, welche europaweit zum 13. Juni 2016 in Form nationaler Gesetze in Kraft treten wird. In den USA führt die FCC die noch nicht in Kraft getretene Regelung unter der Nummer 15-170. Beide Regelungen sollen eine Manipulation von Funkgeräten, beispielsweise eine unzulässige Erhöhung der Sendeleistung oder die Verwendung nicht genehmigter Frequenzen, unterbinden. Hierzu reicht es eigentlich aus, die Firmware des Funkmoduls vor dem Zugriff durch Dritte abzusichern. Dies ist allerdings aufwändiger als eine komplette Sperre, wie TP-LINK sie nun praktiziert.

Gegenüber Longwill erklärte TP-LINK, dass derzeit die folgenden Router die Installation fremder bzw. offener Firmware verhindern:
  • Archer C2 V1
  • Archer C5 V2
  • Archer C7 V2
  • Archer C8 V1
  • Archer C9 V1
  • Archer C1900 V1
  • Archer C2600 V1
  • Archer C3200 V1
  • TL-WDR3500 V1
  • TL-WDR3600 V1
  • TL-WR710N (US-Variante)
  • TL-WR841N V9.0
  • TL-WR841N V11
  • TL-WR940N V3.0
  • TL-WR1043ND V3.0
In Kürze soll die Sperre aber auf alle Router mit Funkmodul ausgeweitet werden. Dies ist ein großes Problem für die Entwickler offener Firmware wie DD-WRT und OpenWRT, denn andere Hersteller werden TP-LINKs Beispiel folgen. Longwill selbst arbeitet mit OpenWRT und wollte diese Firmware auf dem TL-WDR3600 installieren. Als dies entgegen früherer Erfahrungen mit Routern von TP-LINK nicht möglich war, wandte er sich an den Support, der bereitwillig Auskunft erteilte und als Grund die geplante FCC-Regelung anführte.

Da Router-Hersteller die Sicherheitslücken in ihren Geräten ebenso zuverlässig abdichten wie die Kollegen aus dem Bereich Smartphones, stellt offene Firmware eine interessante Alternative dar. Mit DD-WRT und OpenWRT werden Router aber nicht nur sicherer, sondern laufen in den meisten Fällen auch stabiler. Es gibt auch keine Hintertüren, die schlampige Entwickler vergessen oder neugierige Geheimdienste eingebaut haben.

Einige Kritiker der neuen Regelungen befürchten, dass die Sicherheit von Netzwerkgeräten absichtlich untergraben werden soll. Dies würde durchaus Sinn ergeben, schließlich verlangen Politiker und Geheimdienste immer hartnäckiger nach Hintertüren und unsicheren Verschlüsselungsmethoden. Im Falle der Router würde es natürlich ausreichen, die Funk-Firmware mit einer Hintertür zu versehen.
Quelle: ml.ninux.org
 
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Pleiten, Pech und Pannen: Porno-Tabs im Screenshot

reported by doelf, Freitag der 19.02.2016, 15:02:08
Da hatte der Bürgermeister von Quickborn wohl nicht aufgepasst: Im Rahmen einer Diskussion auf Facebook hatte Thomas Köppl (CDU) ein Bildschirmfoto von einem Wikipedia-Eintrag gepostet. Dummerweise waren darauf auch die Überschriften der anderen Tabs zu erkennen: "xHamster GRATIS Por...", "BDSM Porno Videos", "Punishment Porn Vide..." und "German Slut Punished" stehen gleich neben "Artikel 3 des Grundgesetzes".

Wie Bürgermeister Köppl in einer Stellungnahme erklärt, hatte er die entsprechenden Pornoseiten nur zu Recherchezwecken aufgerufen. Denn "eine Gruppe junger Männer hat sich im Skilift ausführlich über BDSM unterhalten" und da war der Herr Bürgermeister nicht so "up to Date". Wissenslücken müssen eben gestopft werden, auch wenn sie noch so peinlich sind. Aber eigentlich ist ja gar nichts passiert, denn für die Videos war das Netz am Urlaubsort zu langsam.

Der Artikel 3 des Grundgesetzes garantiert übrigens die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichberechtigung von Frau und Mann und verbietet Diskriminierung und Bevorzugung aufgrund bestimmter Eigenschaften - beispielsweise eine CDU-Mitgliedschaft oder sexuelle Neigungen. Allerdings habe ich persönlich schon gewisse Schwierigkeiten, Bestrafungspornos mit christlichen und demokratischen Werten in Einklang zu bringen. Und dazu muss ich nicht einmal recherchieren...
 
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Linux: Kritische Sicherheitslücke in glibc

reported by doelf, Freitag der 19.02.2016, 12:41:28
Derzeit werden zahlreiche Linux-Distributionen mit einem Sicherheits-Update für die Bibliothek glibc, also die "GNU C Library", versorgt. Dieser Patch behebt einen kritischen Fehler, welcher sich schon im November 2008 in die Version 2.9 eingeschlichen hatte. Aufgrund der langen Zeit und der weiten Verbreitung von glibc dürften fast alle aktuellen Linux-Varianten betroffen sein.

Die Sicherheitslücke steckt auch in der aktuellen stabilen Ausgabe glibc 2.22, welche auf den 14. August 2015 datiert. Lediglich in der noch in der Entwicklung befindlichen Version 2.23 wurde die gefährliche Sicherheitslücke bereits geschlossen. Nicht betroffen sind die Versionen vor 2.9 sowie andere libc-Lösungen. Sollte für die genutzte Distribution noch kein Flicken verfügbar sein, kann man sich über die Firewall behelfen und die Größe von DNS-Paketen für TCP und UDP auf 512 Bytes beschränken. Auch die Deaktivierung der Erweiterungsmechanismen für DNS (EDNS0) über die Datei "/etc/resolv.conf" soll Abhilfe schaffen.

Unabhängig voneinander hatten Googles Sicherheitsteam und Red Hat einen bekannten Fehler in glibc untersucht und dabei die Tragweite des Problems entdeckt. Der Absturz der Bibliothek kann nämlich zu einem kontrollierten Stack-Überlauf in den Funktionen send_dg (UDP) und send_vc (TCP) führen. Mit Hilfe einer speziell gestalteten DNS-Abfrage kann ein Angreifer gezielt eigenen Code einschleusen und diesen im Rechtekontext des angemeldeten Benutzers ausführen. Es gibt "Proof of Concept"-Code, welcher von Google Online Security bereitgestellt wurde. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Schwachstelle in Kürze angegriffen wird, ist extrem hoch.
 
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Kritisches Update für Google Chrome

reported by doelf, Freitag der 19.02.2016, 09:58:40
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 48.0.2564.116 aktualisiert und diesmal ist das Update sehr wichtig, da eine kritische Sicherheitslücke geschlossen wurde. Die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2016-1629 wurde von einem anonymen Entdecker gemeldet und ist Google stolze 25.633,70 US-Dollar wert!

Details zu dieser Sicherheitslücke hält Google noch unter Verschluss, aber sie erlaubt nicht nur das Umgehen der Same-Origin-Policy (SOP) im HTML-Renderer Blink, sondern auch noch die Flucht aus der Sandbox. Bei einem erfolgreichen Angriff können somit wesentliche Sicherheitsvorkehrungen des Internetbrowsers außer Kraft gesetzt werden: Es werden Inhalte von nicht vertrauenswürdigen Drittseiten nachgeladen und dann außerhalb der abgeschirmten Sandbox ausgeführt - das ist quasi ein Elfmeter für Schadprogramme.

Download:
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14267 für PCs

reported by doelf, Freitag der 19.02.2016, 09:10:16
Nach zwei Wochen gibt es nun auch wieder eine frische Windows 10 Insider Preview für PCs. Der neue Build trägt die Nummer 14267 und wird an Insider im Fast-Ring verteilt. Er bringt Verbesserungen für die Sprachassistentin Cortana, den Internetbrowser Edge und die Kommunikations-Software Skype. Und es gibt erstaunlich wenig Probleme!

Ein neues Musiknoten-Icon in Cortana ermöglicht einen schnelleren Zugriff auf die Musiksuche der Assistentin. Wird es angeklickt, lauscht Cortana der aktuell spielenden Musik und startet eine entsprechende Suche. Auch die Favoritenleiste von Edge hat neue Funktionen erhalten: Durch einen Rechtsklick kann man die Anzeige auf Favicons beschränken oder neue Ordner anlegen. In den Einstellungen des Internetbrowsers findet sich nun eine Option, um die Browser-Daten am Ende jeder Sitzung zu löschen. Zudem kann man bei Downloads eine Nachfrage für das Zielverzeichnis aktivieren. Skype ermöglicht das Anheften von Fotos, hierzu klickt man einfach auf die Heftklammer. Alternativ kann man auch die Kamera öffnen, um erst noch ein Foto zu schießen.

Folgende Fehler hat Microsoft im Build 14267 behoben: Das Zurücksetzen von Windows soll wieder reibungslos funktionieren und die Fehlermeldung bezüglich der Bibliothek WSClient.dll ist verschwunden. Auf Rechnern mit einer Frontkamera des Typs Intel RealSense lässt sich diese wieder nutzen, damit funktioniert auch Windows Hello wieder. Die Speicherkapazität der Systempartition wurde von vorherigen Builds falsch angezeigt, dies soll nun nicht mehr vorkommen.

Erfreulicherweise nennt Microsoft für den Build 14267 nur einen bekannten Fehler: Wer Hyper-V mit mehreren VSwitches oder mehreren virtuellen Netzwerkkarten nutzt, wird nach dem Update keinen Netzwerkzugriff mehr haben. Als Workaround kann man die Einstellungen der VSwitches durch die Eingabe von "netcfg -d" zurücksetzen oder alle VSwitches und virtuellen Netzwerkkarten löschen. Im Anschluss muss man die Netzwerkgeräte neu anlegen und konfigurieren.
 
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Windows 10 Mobile: Erste Upgrades am 29. Februar 2016?

reported by doelf, Donnerstag der 18.02.2016, 15:37:21
Microsoft will das neue Betriebssystem Windows 10 Mobile ab dem 29. Februar 2016 als Upgrade an die ersten Smartphones auf Basis von Windows Phone 8.1 ausliefern - zumindest in Mexiko. Dies teilte Microsoft Mexiko überraschend über Facebook mit, während sich der Rest des Konzerns weiterhin in Schweigen hüllt.

Eigentlich wollte Microsoft die ersten Upgrades auf Windows 10 Mobile schon im Dezember 2015 freigeben, doch dem System fehlte der nötige Feinschliff - insbesondere in Hinblick auf das problemlose Einspielen des neuen Betriebssystems. Dann sah alles nach einer Freigabe im Januar 2016 aus, selbst Mobilfunkanbieter wie die Telekom hatten bereits die Auslieferung erster Upgrades angekündigt, doch intern hatte Microsoft weitere Tests beschlossen und den Termin auf Februar verschoben. Doch auch für den Februar tickt die Uhr und - sofern die Mexikaner Recht behalten - wird Microsoft auch diese Vorgabe nur dank des Schaltjahres einhalten können.

Tatsächlich haben die Redmonder in den vergangenen Wochen viel Arbeit in Windows 10 Mobile gesteckt und neben dem Betriebssystem auch an der eigenen Infrastruktur gebastelt. Beispielsweise wurde die Verteilung von Firmware-Updates auf Insider-Builds ausgeweitet und ein neuer Insider-Ring namens Release Preview eingeführt. Der aktuelle Build 10586.107 hinterlässt jedenfalls einen vielversprechenden Eindruck.

Als wahrscheinliche Upgrade-Kandidaten für die erste Runde hatte Microsoft vor einiger Zeit die Modelle Lumia 430, 435, 532, 535, 540, 635, 640, 640 XL, 735, 830, 930 genannt. Die Smartphones mit 512 MiB RAM und 4 GB Flash-Speicher sollen erst später versorgt werden.
 
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LibreOffice 5.1.1 RC 1 jetzt auch offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 18.02.2016, 14:46:47
LibreOffice 5.1 ist erst seit wenigen Tagen fertig, da wirft schon das erste Update seinen Schatten: Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1.1 liegt für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) jetzt auch offiziell zum Download bereit. Die Fertigstellung von LibreOffice 5.1.1 ist für Anfang März 2016 geplant.

Trotz der offiziellen Freigabe fehlen derzeit noch die Versionshinweise - wir werden diese sobald verfügbar nachreichen. Abgesehen von LibreOffice 5.1 liegt auch die finale Version 5.0.5 zum Download bereit. Hierbei handelt es sich um ein reines Bug-Fix-Update ohne neue Funktionen, welches insbesondere auf den Einsatz im Produktivumfeld zielt. Die Entwicklungsschiene 5.0 wird Anfang Mai ein letztes Update erhalten.

Download: LibreOffice 5.1.1 RC 1
 
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Adobe behebt Lösch-Bug in seiner Creative Cloud

reported by doelf, Mittwoch der 17.02.2016, 14:17:35
Mit dem Update auf die Version 3.5.0.206 hatte sich ein böser Fehler in Adobes "Creative Cloud" eingeschlichen: Wurde die Software nach der Aktualisierung gestartet, leerte sie ohne Warnung oder Rückfrage den Inhalt des nach alphabetischer Sortierung ersten Ordners im Root-Verzeichnis von Mac-Rechnern.

In der nun veröffentlichten Creative Cloud 3.5.1.209 wurde dieser Fehler behoben. Kurioserweise bietet Adobe das Update nicht nur für Mac OS X, sondern auch für Windows zum Download an:Die versehentliche Löschung hatte zumeist den Ordner ".DocumentRevisions-V100" erwischt, welchen Mac OS X für die automatische Speicherung und die Versionsverwaltung von Dateien verwendet. Besonders ärgerlich war der Bug allerdings für die Nutzer des Datensicherungsdienstes Backblaze, denn dieser legt einen versteckten Ordner namens ".bzvol" an. Nach dessen Leerung funktioniert Backblaze nicht mehr.
 
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MixRadio (Nokia Music) wird abgeschaltet

reported by doelf, Mittwoch der 17.02.2016, 14:03:43
Die japanische LINE Corporation, welche den Dienst "Nokia Music" von Microsoft gekauft und in "MixRadio" umbenannt hatte, zieht bald den Stecker: Der Musik-Streaming-Dienst wird in den kommenden Wochen abgeschaltet. Aktuell arbeite man mit den Partnern an einer reibungslosen Schließung.

LINE hatte "MixRadio" im Dezember 2014 von Microsoft Mobile erworben, konnte den Dienst aber nicht zum kommerziellen Erfolg führen. LINE möchte sich nun auf seine Messaging-App konzentrieren, wird mit LINE MUSIC aber auch ein Musikangebot im Sortiment behalten. Dieses ist bisher aber nur in Japan und Thailand verfügbar.
Quelle: linecorp.com
 
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Windows-Klon: ReactOS erreicht Version 0.4.0

reported by doelf, Mittwoch der 17.02.2016, 13:32:10
Der quelloffene Windows-Klon ReactOS hat knapp zehn Jahre nach der Veröffentlichung der Version 0.3.0 den Sprung auf die nächste Entwicklungsstufe 0.4.0 geschafft. Fertig ist das Betriebssystem, das einst als kostenlose Alternative für Windows 2000 gestartet war, aber noch lange nicht.

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ReactOS sieht tatsächlich nicht nur aus wie eine Mischung aus Windows 2000 und XP, sondern lässt sich auch genauso bedienen. Es gibt eine Systemsteuerung, einen Gerätemanager, eine Registrierungsdatenbank und sogar die beliebten Spiele Solitär und WinMine sind mit an Bord. Was fehlt, ist der Internet Explorer, doch den wird kaum jemand vermissen. Doch die Entwickler des Betriebssystems haben weit mehr als eine optische Ähnlichkeit im Sinn: Sie wollen eine vollständige Binärkompatibilität zu Windows 2000 und seinen Nachfolgern erreichen, damit für Windows geschriebene Programme und Treiber ohne Abstriche mit ReactOS funktionieren.

Auch mit der Version 0.4.0 verbleibt ReactOS in der Alpha-Phase seiner Entwicklung, dennoch gibt es bedeutende Fortschritte zu vermelden: Das Dateisystem ext2 steht als Alternative zu FAT bereit und NTFS kann zumindest gelesen werden. Serial-ATA, Sound, USB und Wireless-LAN werden unterstützt, die 2D- und 3D-Grafikausgabe wurde verbessert und das Speichermanagement überarbeitet. Letzteres ist noch lange nicht abgeschlossen, dafür bringt die Version 0.4.0 aber eine komplett überarbeitete Explorer-Shell nebst Unterbau. Gewidmet ist die Version 0.4.0 übrigens den beiden verstorbenen Entwicklern Gé van Geldorp und Brandon Mark Turner, welche die Anfänge des Projekts mitgeprägt hatten.

ReactOS 0.4.0 wird als Boot-CD und Live-CD sowie als fertige virtuelle Maschine für QEMU und VMWare angeboten. Eine VM für VirtualBox ist in Vorbereitung und den Quellcode gibt es natürlich auch.

Download: ReactOS 0.4.0
 
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Assembler-Betriebssystem: MenuetOS 1.20.20

reported by doelf, Mittwoch der 17.02.2016, 11:11:52
Ville Turjanmaa und sein Team haben das 64-Bit Mini-Betriebssystem MenuetOS auf die Version 1.20.20 aktualisiert. MenuetOS wurde komplett in Assembler programmiert, passt auf eine 1,44 MByte große Diskette und bietet dennoch eine grafische Benutzeroberfläche inklusive Internetbrowser und Multimedia-Funktionen.

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MenuetOS kann wahlweise von einer Diskette, einer CD oder einem USB-Stick gestartet werden. Das Betriebssystem beherrscht präemptives Multitasking, unterstützt bis zu acht Prozessoren sowie Bildschirmauflösungen von bis zu 1.920 x 1.080 Bildpunkten mit 16 Millionen Farben. Für Maus und Tastatur wird USB 1.1 geboten, während Datenträger, Drucker, Webcams und TV-Karten auf USB 2.0 zurückgreifen können. Auch einen kompletten TCP/IP-Stack hat MenuetOS an Bord, dazu gibt es einen Internetbrowser sowie Clients für E-Mail, FTP und Schach. Auch Server für ftp, http und mp3 sind im Lieferumfang enthalten.

Der 90 KByte "große" Mediaplayer ist separat erhältlich und kostet aufgrund der enthaltenen Codecs 10 Euro. Neben der Wiedergabe nicht kopiergeschützter DVDs und MP3-Dateien, kann der Mediaplayer auch Fernseh- und Radioprogramme über DVB-T empfangen. Letzteres funktioniert mit den DVB-T-Sticks Artec T14BR dvb-t, Elgato EyeTV DTT, Hauppauge Nova-T Stick und Pinnacle PCTV 72e, weitere Modelle finden sich auf der Liste unterstützter Hardware.

Download: Menuet64 1.20.20
 
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Microsoft Lumia 650: Etwas schicker und LTE serienmäßig

reported by doelf, Dienstag der 16.02.2016, 19:40:16
Entgegen einiger Unkenrufe hat Microsoft nun doch das Lumia 650 mit Windows 10 Mobile vorgestellt: Ein Rahmen aus eloxiertem Aluminium wertet das Smartphone im Vergleich zum Lumia 640 auf und LTE (150/50 Mbps) ist jetzt serienmäßig an Bord. Beim 5-Zoll-Display setzt Microsoft auf AMOLED statt IPS und die Kameras wurden auch aufgewertet.

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Die Auflösung des Displays verharrt bei 1.280 x 720 Bildpunkten (297 ppi, 16 Millionen Farben), geschützt wird es wie beim Vorgänger von Gorilla-Glas 3. Eine XL-Variante ist diesmal nicht geplant. Die Frontkamera leistet nun 5,0 statt der mageren 0,9 Megapixel, bei der Hauptkamera gibt es weiterhin 8,0 Megapixel. Zumindest hat Microsoft die Optik aufgewertet (Blende f/2,2). Beide Kameras nehmen Videos in HD-Qualität (720p = 1.280 x 720 Pixel) mit 30 fps auf, beim Lumia 640 schafft die Hauptkamera hingegen Full-HD (1080p = 1.920 x 1.080 Pixel) mit 30 fps.

Beim SoC greift Microsoft zum Qualcomm Snapdragon 212 mit vier Cortex-A7-Kernen (1,3 GHz) und dem Grafikkern Adreno 304. Der Snapdragon 400 im Lumia 640 taktet die gleichen Rechenkerne um 100 MHz langsamer, besitzt mit der Adreno 305 aber die leistungsfähigere Grafikeinheit. Da das Lumia 650 deren Fähigkeiten weder für Display noch für die Kameras benötigt, ist der Snapdragon 212 dennoch eine stimmige Wahl. Es bleibt bei 1 GiB RAM, der Flash-Speicher wurde jedoch auf 16 GB verdoppelt. Per Micro-SD-Karte lässt sich der Speicher um 200 GB (bisher 128 GB) erweitern.

Für kabellose Verbindungen gibt es Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n, Bluetooth 4.1 und NFC, das Lumia 640 ist bei Bluetooth auf die Version 4.0 limitiert. Leider hat Microsoft die Kapazität des austauschbaren Akkus von 2.500 auf 2.000 mAh reduziert, so dass die Gesprächszeit von 26,5 Stunden (GSM) bzw. 17,5 Stunden (UMTS) auf 16 Stunden (GSM, UMTS, LTE) sinkt. Hierdurch wird das Smartphone kleiner (142 x 70,9 x 6,9 statt 141,3 x 72,2 x 8,8 mm) und leichter (122 statt 145 g), doch in der anvisierten Preisklasse um die 200 Euro dürfte eine lange Batterielaufzeit wichtiger sein.

Eine Dual-SIM-Variante gibt es leider nicht und man muss sich eine Nano-SIM besorgen. Auch an den Farbvarianten hat Microsoft gespart: Nur Weiß und Schwarz stehen zur Auswahl, Orange und Blau wurden gestrichen. Während man das Lumia 640 LTE bereits für unter 140 Euro bekommt, geht das Lumia 650 für 230 Euro an den Start. Das ist für das Gebotene leider zu teuer. Erst wenn die Preise deutlich unter 200 Euro rutschen, wird dieses Lumia interessant. Da Microsoft selbst von "unter 200 US-Dollar" spricht, sollte das durchaus möglich sein.
 
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NVIDIA GeForce 361.91 WHQL für "ARMA 3", "Street Fighter V", "Hitman"

reported by doelf, Dienstag der 16.02.2016, 17:41:15
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 361.91 aktualisiert, welche insbesondere für die Spiele "ARMA 3", "Street Fighter V", "Monster Hunter Online" und die Beta-Ausgabe von "Hitman" empfohlen wird. Für Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista ist der Treiber WHQL-zertifiziert, für Windows XP gibt es den Treiber ohne Zertifizierung. Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400. Aktuelle GPUs werden unter XP aber nicht mehr unterstützt.

Für "Plants vs Zombies Garden Warfare 2" und "XCOM 2" wurden SLI-Profile hinzugefügt, ein neues SLI-Profil für "Assassin's Creed Syndicate" verspricht mehr Leistung und das SLI-Profil für "Need for Speed" unterstützt nun auch die Testversion des Spiels. Bei "Bless" erfolgte eine Beschränkung auf SLI-Single. Neue Profile für 3D-Vision oder den 3D-Kompatibilitätsmodus gibt es auch diesmal nicht und auch die Treiberkomponenten zeigen sich unverändert: NView 147.00, GeForce Experience 2.9.1.35, PhysX System-Software 9.15.0428 und HD-Audio-Treiber 1.3.34.4.

Das Aktivieren von Surround nach einer sauberen Treiberinstallation lässt das Control Panel nicht mehr abstürzen. Unter Windows 10 wurden Probleme mit Adobes Illustrator CC 2015 sowie das irrtümliche "Auswerfen" des Grafikchips beim Öffnen von "Geräte und Drucker" behoben. Unter Windows 8.1, 8 und 7 soll der Taskwechsel über ALT+TAB bei "Tom Clancy's Rainbow Six: Siege" nicht mehr zu Grafikfehlern führen und um die schlechte Leistung von Quadro K5200 und Quadro M4000 im Zusammenspiel mit Dassaults Catia V5 hat sich NVIDIA ebenfalls gekümmert.

Download: NVIDIA GeForce 361.91 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Für konservative Nutzer: LibreOffice 5.0.5

reported by doelf, Dienstag der 16.02.2016, 17:11:07
Zum vor einer Woche veröffentlichten LibreOffice 5.1 hat sich die Version 5.0.5 gesellt. Hierbei handelt es sich um ein reines Bug-Fix-Update ohne neue Funktionen, welches insbesondere auf den Einsatz im Produktivumfeld zielt. Die Entwicklungsschiene 5.0 wird Anfang Mai ein letztes Update erhalten.

LibreOffice 5.0.5 behebt 81 Fehler, darunter auch zehn Abstürze. Wer den zweiten Veröffentlichungskandidaten bereits verwendet, muss die Installationspakete nicht erneut herunterladen, denn dieser ist mit der finalen Fassung Bit für Bit identisch.

Download: LibreOffice 5.0.5
 
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Opera 35.0.2066.68 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 16.02.2016, 16:47:07
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 35.0.2066.68 aktualisiert. Dieses Update verbessert die Stabilität des Programms, zugleich wurde die zugrundeliegende Chromium-Engine auf die Version 48.0.2564.109 aktualisiert.

Unter Windows wird nach einem automatischen Update die zuletzt verwendete Fenstergröße wiederhergestellt. Auch Mac-Nutzer hatten mit einem ähnlichen Problem zu kämpfen: Hier wurden Fenster, die beim vorherigen Schließen minimalisiert waren, nicht mehr geöffnet. Beide Fehler wurden in Opera 35.0.2066.68 korrigiert.

Download:
 
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Firefox 45.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 16.02.2016, 16:35:25
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 44.0.2 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 45.0 Beta 6 zum Download bereit. Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Unter Linux wurde GTK3 integriert. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten.

Download: Firefox 45.0 Beta 6
 
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Kolumne: Können wir Sie mal nerven?

reported by doelf, Dienstag der 16.02.2016, 15:18:13
HERR GOTT IM HIMMEL! Kann man heutzutage keine einzige Internetseite mehr aufrufen, ohne dass man von dämlichen Pop-Ups belästigt wird? Und ich rede jetzt keinesfalls von Werbung, sondern von Umfragen, die nur mal eben eine Viertelstunde meines Lebens kosten. Oder Assistenten, die mit mir Chatten wollen, da ich ja offensichtlich zu blöd bin, die Schaltfläche "Bestellen" zu bedienen.

BildDa hat man die Verwendung von Cookies gerade zu Kenntnis genommen und noch nicht eine Zeile der Webseite gelesen und schon soll man sich eine Minute Zeit nehmen und sagen, was man so denkt. Ich denke: NERVT MICH NICHT! Insbesondere wenn man sich auf den Seiten der Dienstleister oder Hersteller detailliert über potentiell interessante Produkte informieren möchte, ist man dem ständigen Bombardement geradezu ausgeliefert: "Finden Sie nicht, was Sie suchen?", "Soll Tina ihnen helfen?", "Sandra wartet auf ihre Fragen!", "Fragen Sie doch unsere digitale Assistentin Anke!". Klar, ich kann mir den bierbäuchigen Support-Wichtel, der für Tina, Sandra und Anke in die Tasten haut, ganz genau vorstellen. Mehr noch: Ich kenne auch seine wenig hilfreichen Antworten!

Selbst beim Online-Shopping wird man bereits von digitalen Verkäufern heimgesucht. Jeder will mich beraten, dabei hätte ich meine Bestellung längst abgeschlossen, sofern der Shop übersichtlicher, die Suchfunktion sinnvoll konfiguriert und das gewünschte Produkt lieferbar wäre. Liefertermin auf Anfrage. Hmm - "He, Anke, wann kommt Artikel XY12345 wieder rein?" Nach drei Minuten ohne Antwort klicke ich weiter und das nächste "Können wir Ihnen helfen?" springt mir in die Fresse. Früher hatten übereifrige Verkäufer auf Provisionsjagd die Kunden in die Online-Shops getrieben, jetzt treiben uns übereifrige Hilfssysteme wieder zurück in die Läden. Da gibt es nämlich inzwischen viel weniger Verkäufer und die paar, die noch da sind, bekommen ihren Arsch nicht hoch.

"Nehmen Sie sich eine Viertelstunde Zeit, um unsere Umfrage zu beantworten?" - Nein, ich habe besseres zu tun. "Wie gefällt Ihnen unsere Webseite?" - Keine Ahnung, liegt die unter all den Pop-Ups begraben? "Habe Sie Verbesserungsvorschläge?" - Wie wäre es mit weniger Pop-Ups? "Kennen Sie schon unser Newsletter?" - Kennst Du schon meinen SPAM-Filter? Wenn ich die ganze Zeit von Bots angepupst werden will, dann gehe ich auf Dating-Seiten und melde mich als Mitfünfziger mit fetter Karre, dickem Einkommen und winzigem Schniedel an. Dummerweise setzen immer mehr Webseiten auf solch unsinnige Interaktionen mit ihren Besuchern, so dass man sich ständig wie auf seinem Facebook-Profil fühlt und nur noch dann erleichtert durchatmet, wenn mal der Strom ausfällt.
 
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Thunderbird 38.6 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Montag der 15.02.2016, 16:35:55
Mozilla hat seinen E-Mail-Client Thunderbird für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 38.6 aktualisiert und damit auch Sicherheitslücken geschlossen. Um wie viele es sich handelt und wie gefährlich diese sind, ist noch unbekannt, da der entsprechende Eintrag noch nicht veröffentlicht wurde.

Dafür können wir zwei behobene Fehler benennen: Zum einen werden Filter jetzt auf den ausgewählten Ordner angewendet, was bei der vorherigen Version nicht der Fall war. Zum anderen zeigten Windows-Rechner mit Roaming-Profilen nach dem Update keine Nachrichten mehr an.

Download: Thunderbird 38.6
 
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Philips: Update-Loop statt Smart-TV

reported by doelf, Montag der 15.02.2016, 15:40:28
Smart-TV-Funktionen gibt es nicht nur bei Fernsehgeräten, sondern auch bei Blu-ray- und HD-Media-Playern sowie Heimkinosystemen. Während die Fernseher von Philips auch weiterhin Smart-TV ermöglichen, wurde diese Funktion bei den anderen Geräten Ende Januar 2016 nachträglich entfernt - wenn man Glück hatte!

Wer kein Glück hatte, steht vor einem funktionslosen Gerät, das in einer Update-Schleife festhängt. In diesem Fall muss man den Kundendienst von Philips kontaktieren. Wurde das Update erfolgreich abgeschlossen, gibt es zwei mögliche Szenarien: Einige Geräte melden beim Zugriff auf die Smart-TV-Funktionen "To complete Smart TV sign-in, please switch your TV set off and on again" (das Aus- und Anschalten bleibt allerdings wirkungslos), andere bieten zumindest noch drei Dienste an: YouTube, Netflix und einen Internet-Browser. Über den Browser und die HbbTV-Linkliste von hbbig.com lassen sich dann einige der entfernten Dienste wieder nutzen.

Philips erklärt die Downgrades seiner Geräte mit einer Änderung der Lizenzvereinbarungen. Anders formuliert: Philips hatte seine Unterhaltungssparte "WOOX Innovations" im Frühjahr 2014 an die US-Firma "Gibson Brands" verkauft, die offenbar kein Interesse an einer Pflege der Firmware hat. Auch die Kooperation mit lokalen Partnern wie Bild, Maxdome, Napster, Vimeo und die Mediatheken diverser TV-Sender ist hiervon betroffen. Da das Smart-TV-Angebot serverseitig serviert wird, lässt es sich auch nicht mit einer alten Firmware zurückholen.

Interessanterweise sind die Fernsehapparate von Philips nicht von dem Zwangs-Downgrade betroffen, denn dieses Geschäftsfeld wurde Anfang 2014 an den chinesischen Hersteller TPV Technology verkauft. Merke: Ein Markenschriftzug hat rein gar nichts mit dem verantwortlichen Hersteller zu tun! Und Funktionen, die einer serverseitigen Unterstützung bedürfen, entpuppen sich für den Kunden nur allzu oft als ganz großer Käse.
 
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Kodi geht gegen Marken- und Filmpiraten vor

reported by doelf, Montag der 15.02.2016, 14:20:07
Die Entwickler der kostenlosen und quelloffenen Media-Center-Software Kodi (vormals XBMC) haben sich den Namen "Kodi" schützen lassen und werden die missbräuchliche Verwendung dieses Markennamens ab sofort rechtlich verfolgen. Ziel ist es, unseriösen Geschäftemachern, die Kodi mit illegalen Erweiterungen versehen und verkaufen, das Handwerk zu legen.

"Kodi" wird auch in Zukunft eine quelloffene Software bleiben und darf von Entwicklern im Rahmen der "GNU General Public License" (GPL) verwendet werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Profiteure die Media-Center-Software mit illegalen Plug-ins versehen und dann als Softwarepaket oder Kombination aus Hard- und Software weiterverkaufen dürfen. Immer wieder finden sich im Internet zwielichtige Angebote, welche im Namen von Kodi den Zugriff auf topaktuelle Filme, Pornos und verschlüsselte Fernsehprogramme versprechen. Doch weder Kodi noch seine offiziellen Erweiterungen bieten diese Möglichkeiten.

Stattdessen kommen nicht zertifizierte Add-ons zum Einsatz, die den guten Namen von Kodi für Filmpiraterie missbrauchen. Den Käufern solcher Produkte ist es oftmals nicht bewusst, dass sie Urheberrechtsverletzungen begehen. Zudem sorgen die inoffiziellen Add-ons für Inkompatibilitäten und Stabilitätsprobleme, unter denen die offiziellen Ausgaben von Kodi nicht leiden, und zuweilen dienen diese erweiterten Sonderversionen lediglich als Vehikel zur Virenverbreitung. Die versprochenen Zusatzfunktionen werden hingegen oft gar nicht oder bestenfalls unzureichend erfüllt.

Während sich die Verkäufer mit dem Geld längst aus dem Staub gemacht haben, sind die Benutzer frustriert und lassen ihren Zorn an den Entwicklern von Kodi aus. Diese haben mit dem illegalen Treiben zwar nichts zu tun, doch sie sind erreichbar und damit eine leichte Zielscheibe. Auch für Branchengrößen wie Amazon: Im Juni 2015 hatte der Händler Kodi aus seinem App-Store verbannt und Piraterievorwürfe erhoben, doch diverse Boxen mit vorinstalliertem Kodi werden dort weiterhin verkauft, obwohl viele der Anbieter kostenlose Filme und Sportübertragungen versprechen.

Die Lage war bereits soweit eskaliert, dass einige Mitarbeiter des Projekts an ihren Rückzug gedacht hatten. Doch nun gehen die Entwickler in die Offensive und wollen konsequent gegen die missbräuchliche Verwendung des Markennamens "Kodi" vorgehen. Und hierbei kann die Community helfen: Illegale Angebote erkennt man beispielsweise daran, dass der Name "Kodi" mit Formulierungen wie "Fully loaded" und den Begriffen Free, Sports, Movies, XXX oder TV kombiniert wird. Wer solche Angebote findet, sollte den Betreiber der jeweiligen Handelsplattform sowie das Kodi-Team informieren.
Quelle: kodi.tv
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen wieder

reported by doelf, Sonntag der 14.02.2016, 13:58:35
Am Spotmarkt in Taiwan bröckeln die Kurse für Arbeitsspeicher und greifen somit jenen Trend auf, der bereits das gesamte Vorjahr dominiert hatte. Während die DDR3-Chips binnen zwei Wochen zwischen 0,44 und 1,96 Prozent verloren haben, sind die Preise für 4Gb-DDR4-Chips um deutliche 4,02 Prozent gefallen. Die Preisdifferenz zwischen DDR3 und DDR4 ist inzwischen unter zehn Prozent geschrumpft.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1256 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 3,92 Prozent über dem Wechselkurs von Ende Januar. Seit Jahresbeginn hat der Euro 3,64 Prozent auf den US-Dollar gewonnen, denn am 1. Januar 2016 war ein Euro nur 1,0861 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Wochen und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 2,028 US-Dollar (-4,02%) [-7,19%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 1,855 US-Dollar (-1,96%) [-0,86%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,599 US-Dollar (-1,36%) [-2,50%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,072 US-Dollar (-1,47%) [-5,80%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,077 US-Dollar (-0,65%) [-4,27%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,903 US-Dollar (-0,44%) [+26,47%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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LibreOffice 5.1.1 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 13.02.2016, 21:10:50
LibreOffice 5.1 ist gerade erst seit drei Tagen fertig, da wirft schon das erste Update seinen Schatten: Im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers von The Document Foundation findet sich der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1.1 für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit).

Informationen bezüglich behobener Fehler liegen bisher noch nicht vor, wir werden diese - sobald verfügbar - nachreichen. Die Fertigstellung von LibreOffice 5.1.1 ist für Anfang März 2016 geplant. In den kommenden Tagen soll zunächst die ältere Entwicklungsschiene 5.0 auf die Version 5.0.5 aktualisiert werden. Diese gilt aus ausgereifter und empfiehlt sich daher für den Produktiveinsatz, während LibreOffice 5.1 neue Funktionen und eine verbesserte Benutzeroberfläche bringt.

Download: LibreOffice 5.1.1 RC 1
 
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Update bringt Microsoft Office 2013 zum Stillstand

reported by doelf, Samstag der 13.02.2016, 20:57:11
Am Dienstag hatte Microsoft frische Updates für den Monat Februar verteilt, doch eines davon hat sich als problematisch erwiesen: Das Update 3114717 bremst Office 2013 so stark aus, dass sich Applikationen wie Word oder Outlook nicht mehr nutzen lassen. Auch die RT-Variante von Office 2013 ist betroffen, nicht aber Office 365.

Beim Update 3114717 handelt es sich nicht um einen Sicherheitsflicken, sondern um eine normale Fehlerbereinigung. So wurden mehrere Übersetzungen verbessert und Probleme mit Zugriffsberechtigungen behoben. Microsoft hatte auch Add-ins, welche verzögert starten oder Grundfunktionen wie Kopieren und Einfügen überschreiben, deaktiviert und eine Telemetriefunktion eingebaut. Letztere sollte eigentlich beim Aufspüren von Problemen, die durch zu wenig freien Arbeitsspeicher verursacht werden, helfen, scheint aber selbst für neue Fehler zu sorgen. Nach der Deinstallation des Updates 3114717 funktioniert Office 2013 aber wieder normal.
 
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Adobe Creative Cloud löscht Daten auf Macs

reported by doelf, Samstag der 13.02.2016, 20:37:48
Mit dem Update auf die Version 3.5.0.206 hat sich anscheinend ein böser Fehler in Adobes "Creative Cloud" eingeschlichen: Wird die Software nach der Aktualisierung gestartet, leert sie den Inhalt des nach alphabetischer Sortierung ersten Ordners im Root-Verzeichnis von Mac-Rechnern. Dies geschieht ohne Warnung oder Nachfrage!


Zumeist dürfte es sich um den Ordner ".DocumentRevisions-V100" handeln, welchen Mac OS X für die automatische Speicherung und die Versionsverwaltung von Dateien verwendet. Diese Informationen gehen durch Adobes Fehler vollständig verloren. Besonders ärgerlich ist der Bug allerdings für die Nutzer des Datensicherungsdienstes Backblaze, denn dieser legt einen versteckten Ordner namens ".bzvol" an. Wird dieser von Adobe geleert, funktioniert Backblaze nicht mehr. Als Gegenmaßnahme empfiehlt es sich, vor dem Start der "Creative Cloud" ein Verzeichnis namens ".a" oder ".adobedontdeletemydata" im Root zu platzieren.
 
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Chrome: Google streicht diverse Plattformen

reported by doelf, Samstag der 13.02.2016, 20:20:52
Wie der Download-Seite von Chrome zu entnehmen ist, erwartet uns in diesem Frühjahr ein großes Streichkonzert: Ab März 2016 wird es keine weiteren Updates für die 32-Bit-Ausgaben von Linux geben und ab April 2016 wird auch die Unterstützung von Windows XP und Vista sowie Mac OS X 10.6, 10.7 und 10.8 eingestellt.

Dass Google den Stecker für Windows XP zieht, ist durchaus nachvollziehbar, denn Microsoft hatte dies ja schon am 8. April 2014 getan. Der erweiterte Support für Windows Vista endet indes erst am 11. April 2017 und Google lässt dieses Betriebssystem jetzt schon ein Jahr früher fallen. Vermutlich war die geringe Verbreitung Vistas ausschlaggebend für diese Entscheidung, ärgerlich ist sie dennoch. Gleiches gilt für 32-Bit-Systeme, auf denen Linux läuft, sowie ältere Apple-Rechner, die nicht auf Mac OS X 10.9 (Mavericks) upgraden können. Sollte Opera tatsächlich nach China verkauft werden, bleibt für betroffene Nutzer nur noch der Firefox als ernstzunehmende Alternative.

Danke an Mausolos für den Hinweis!
 
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Google stellt Bilderverwaltung "Picasa" ein

reported by doelf, Samstag der 13.02.2016, 20:00:40
Google mistet aus und stellt seine Bilderverwaltung "Picasa" ein. Der Internetkonzern hatte die Shareware Mitte 2004 von der Firma Idealab gekauft und danach kostenlos zum Download angeboten. Obwohl "Picasa" nach wie vor sehr beliebt ist, gibt es mit "Google Photos" inzwischen eine hausinterne Alternative. Und diese hat nun den Vorzug erhalten.

Wer sich bei "Google Photos" anmeldet, findet dort bereits seine mit "Picasa" angelegten Alben. Was fehlt, sind Tags, Titel sowie Kommentare. Um diese Daten auch nach dem Ende von "Picasa" zugänglich zu machen, plant Google eine Art Archiv mit Schreibschutz. Dort soll man seine Alben auch zukünftig betrachten, herunterladen und löschen können, das Organisieren und Bearbeiten alter Inhalte wird aber ebenso wenig möglich sein wie das Erstellen neuer Alben. Hierfür muss man zu "Google Photos" oder den Dienst eines anderen Anbieters wechseln.

Die Abschaltung der Picasa-Internetdienste ist für den 1. Mai 2016 geplant, die Entwicklung der Software wird aber schon am 15. März 2016 beendet. Ab diesem Zeitpunkt wird Google keine weitere Updates veröffentlichen und das Programm auch nicht mehr zum Download anbieten. Wer "Picasa" bereits installiert hat, wird die Software auch zukünftig nutzen können. Entwickler, deren Software die Picasa-API verwendet, werden auf einige Funktionen verzichten müssen.
 
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Strategie: Freeciv 2.5.3 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 13.02.2016, 19:20:48
"Freeciv" ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, welches sich am Klassiker "Civilization" orientiert. Das kostenlose und quelloffene Spiel ist für diverse Plattformen erhältlich, für Windows gibt es fertige Installationspakete. Die Version 2.5.3 behebt einige Fehler, welche insbesondere unter Linux und OpenBSD auftreten können.

So gab es zuweilen Probleme mit dem Konfigurationsskript und einige Zeichenketten blieben im Qt-Client unübersetzt. Aufgrund zu klein bemessener Puffer für Zeichenketten wurden diese in einigen Sprachen abgeschnitten, betroffen war insbesondere die russische Übersetzung. Diese wurde für Freeciv 2.5.3 zudem überarbeitet, ebenso die finnische Sprachversion. Darüber hinaus mussten die Grafikdateien einiger Flaggen aufgrund von Lizenzproblemen überarbeitet werden.

Download: Freeciv 2.5.3 für Windows und Quellcode
 
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Pioneer, die kostenlose Weltraum-Simulation

reported by doelf, Samstag der 13.02.2016, 19:04:08
Abgesehen von "Elite: Dangerous" und "Star Citizen" gibt es auch noch eine kostenlose und quelloffene Weltraum-Simulation namens "Pioneer". "Pioneer" wird aktiv entwickelt und erhält regelmäßig Updates - die neueste Version datiert auf den 11. Februar 2016. Sie ist für Windows und Linux verfügbar, für Mac OS X ist die Ausgabe vom 12. Dezember 2015 aktuell.


Die Handlung von "Pioneer" findet im 31. Jahrhundert statt und bietet unterschiedliche Karriereoptionen - beispielsweise als Kopfgeldjäger, Pirat oder Schmuggler. Nach Angaben der Entwickler handelt es sich um eine Weltraum-Simulation im Geiste von "Frontier: Elite II" und tatsächlich hatte "Pioneer" zunächst als Frontier-Klon begonnen. Inzwischen ist es aber über sein Vorbild hinausgewachsen. "Pioneer" umfasst Millionen von Sternensystemen und das Ende ist offen. Einen Mehrspielermodus gibt es leider nicht, aber man kann zumindest eine Crew anheuern.

Download: Pioneer für Windows, Mac OS X und Linux
 
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Firefox 44.0.2 schließt kritische Sicherheitslücke

reported by doelf, Freitag der 12.02.2016, 11:57:47
Nur drei Tage nach der Veröffentlichung des Firefox 44.0.1 folgt das nächste Update und diesmal wurde eine kritische Sicherheitslücke geschlossen. Darüber hinaus behebt der Firefox 44.0.2 einen Hänger beim Laden von Webseiten, der auf manchen Systemen auch zu einem Absturz beim Programmstart führen kann.

Die kritische Sicherheitslücke findet sich im Zusammenspiel der Service Worker mit Plug-ins: Wenn ein Plug-in eine Netzwerkanfrage über den Browser schickt, können Service Worker die Antworten abfangen und manipulieren. Hierdurch wird die Sicherheit der Plug-ins massiv beeinträchtigt. Es ist beispielsweise möglich, die crossdomain.xml zu fälschen und damit die Same-Origin-Policy (SOP) beim Flash-Plug-in zu umgehen.

Download: Firefox 44.0.2 (32/64 Bit)
 
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Windows 10 Mobile Build 10586.107 im Slow-Ring

reported by doelf, Freitag der 12.02.2016, 10:53:38
Das ging schnell: Nur einen Tag nach der Freigabe für den Fast-Ring ist der Build 10586.107 von Windows 10 Mobile auch im Slow-Ring gelandet. Microsoft spricht von einem kumulativen Update, denn seit der Version 10586 geht es bei Windows 10 Mobile nur noch um den Feinschliff. Und der Build 10586.107 scheint ein heißer Kandidat für die ersten Upgrades zu sein.

Der Build 10586.107 behebt einen einzigen Fehler: Nach der Wiederherstellung des Auslieferungszustands konnte es vorkommen, dass einige Kacheln auf dem Startbildschirm fehlten. Das soll jetzt nicht mehr passieren. Zudem gibt es zwei Verbesserungen zu vermelden: Die Sprachausgabe (Narrator) kommt besser mit mehrsprachigen Inhalten zurecht und das Zurücksetzen von Geräten mit aktivierter Verschlüsselung (BitLocker) soll benutzerfreundlicher funktionieren.

Zusammen mit dem Build 10586.107 hat Microsoft auch einen neuen Verteilerkreis namens "Release Preview" angekündigt. Dieser ist konservativer auslegt als "Slow" und soll den Benutzern weniger Probleme bereiten. Es wird allerdings ein Gerät benötigt, auf dem bereits ein stabiles Windows 10 Mobile (Build 10586 und neuer) läuft. Und das sind derzeit nur die Mobiltelefone der Baureihen Lumia 950, 950 XL und 550. Mit "Release Preview" erhält man Updates für System, Applikationen und Treiber etwas früher, es handelt sich aber nicht um frühe Entwicklungsversionen, sondern um bereits ausgiebig getestete Veröffentlichungskandidaten.
Quelle: twitter.com
 
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Twitters Nutzerzahlen stagnieren

reported by doelf, Donnerstag der 11.02.2016, 12:10:06
Der nach wie vor auf kurze Nachrichten spezialisierte Internetdienst Twitter hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2015 auf den Tisch gelegt. Während der Umsatz des Unternehmens deutlich gestiegen ist, bleibt unter dem Strich ein hoher Verlust. Zudem scheint Twitter die Puste auszugehen: Die Zahl der monatlich aktiven Benutzer (MAU) stagniert.

Für das Abschlussquartal nennt das Unternehmen 320 Millionen MAUs. Das sind zwar neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, doch im Vergleich zum dritten Quartal 2015 gab es keine Veränderung. Rechnet man jene Nutzer heraus, die Tweets nur per SMS verfolgen (SMS Fast Follow), gab es sogar einen Rückgang um zwei Millionen auf 305 Millionen MAUs. Rund 80 Prozent der Nutzer verwendeten Twitter auf Mobilgeräten. Für das erste Quartal 2016 hofft Twitter, zumindest das Niveau des dritten Quartals 2015 halten zu können.

Betrachten wir die Geschäftszahlen, konnte Twitter seinen Umsatz im vierten Quartal um 48,30 Prozent auf 710,473 Millionen US-Dollar ausbauen, für das Geschäftsjahr 2015 bedeuten 2,218 Milliarden US-Dollar sogar ein Umsatzplus von 58,09 Prozent. Da allerdings auch die Kosten im Abschlussquartal um 52 Prozent auf 591 Millionen US-Dollar gestiegen sind, steht unter dem Strich ein Nettoverlust (GAAP) in Höhe von 90,236 Millionen US-Dollar bzw. 0,13 US-Dollar je Anteil. Im Vorjahresquartal hatte sich der Fehlbetrag auf 125,352 Millionen US-Dollar bzw. 0,20 US-Dollar je Anteil belaufen. Das Geschäftsjahr 2015 wurde mit einem Nettoverlust (GAAP) von 521,031 Millionen US-Dollar bzw. 0,79 US-Dollar je Aktie abgeschlossen. Auch 2014 hatte Twitter mit roten Zahlen beendet, damals waren es 577,820 Millionen US-Dollar bzw. 0,96 US-Dollar je Aktie gewesen.

Für das erste Quartal 2016 hofft Twitter auf einen Umsatz zwischen 595 Millionen und 610 Millionen US-Dollar, dies würde eine Steigerung zwischen 36,5 und 39,9 Prozent bedeuten. Zudem will das Unternehmen seine Dienste in den kommenden Monaten massiv überarbeiten und erweitern, um die Wertschöpfung zu verbessern. Die Anleger zeigen sich skeptisch: Nachdem Twitters Aktie im Verlauf des gestrigen Handelstages um 4,03 Prozent auf 14,98 US-Dollar gestiegen war, ging es nachbörslich bis auf 13,85 US-Dollar hinunter. Aktuell liegt der Kurs bei 14,15 US-Dollar, ein Minus von 5,54 Prozent.
 
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Windows 10 Mobile: Neuer Build und neuer Ring

reported by doelf, Donnerstag der 11.02.2016, 10:33:04
Für Insider im Fast-Ring gibt es wieder einen neuen Build von Windows 10 Mobile. Dieser trägt die Nummer 10586.107 und es handelt sich abermals um ein kumulatives Update, welches Fehler korrigiert, aber keine neuen Funktionen bringt. Zugleich startet mit "Release Preview" eine neue Alternative zu den bekannten Verteilerkreisen "Fast" und "Slow". Diese ist konservativer auslegt als "Slow" und soll den Benutzern weniger Probleme bereiten.

Auch "Release Preview" ist nur für angemeldete Insider verfügbar, zudem wird ein Gerät benötigt, auf dem bereits ein stabiles Windows 10 Mobile (Build 10586 und neuer) läuft. Das wären derzeit die Mobiltelefone der Baureihen Lumia 950, 950 XL und 550. Mit "Release Preview" erhält man Updates für System, Applikationen und Treiber etwas früher, es handelt sich aber nicht um frühe Entwicklungsversionen, sondern um bereits ausgiebig getestete Veröffentlichungskandidaten. Das Risiko, auf schwerwiegende Probleme zu treffen, ist somit vergleichsweise gering.

Bei Windows 10 Mobile Build 10586.107 sieht das etwas anders aus, denn dieses kumulative Update hat es vorerst nur in den Fast-Ring geschafft. Diesmal wurde nur ein Fehler behoben: Nach der Wiederherstellung des Auslieferungszustands konnte es vorkommen, dass einige Kacheln auf dem Startbildschirm fehlten. Das soll jetzt nicht mehr passieren. Zudem gibt es zwei Verbesserungen zu vermelden: Die Sprachausgabe (Narrator) kommt besser mit mehrsprachigen Inhalten zurecht und das Zurücksetzen von Geräten mit aktivierter Verschlüsselung (BitLocker) soll benutzerfreundlicher funktionieren.
 
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LibreOffice 5.1 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 10.02.2016, 17:29:38
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt in der finalen Version 5.1 für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) und Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Wer den dritten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 5.1 bereits verwendet, muss die Installationspakete nicht nochmals herunterladen, denn dieser entspricht der finalen Fassung Bit für Bit.

Bild

Hier nun die wichtigsten Neuerungen in einer kurzen Zusammenfassung:

Writer
Um ein besseres Textbild zu erreichen, sind die Einstellungen "Hurenkinder" und "Schusterjungen" in der Textverarbeitung Writer nun standardmäßig aktiviert. Hierdurch wird vermieden, dass wenige Zeilen eines Absatzes auf eine neue Seite umgebrochen werden bzw. nur wenige Zeilen am Seitenende übrig bleiben. Der Serienbrief-Assistent bettet den verwendeten Datensatz in das Writer-Dokument ein, statt hierfür eine zusätzliche .odb-Datei anzulegen. Auf diese Weise funktionieren Serienbriefvorlagen auch auf anderen Rechnern und werden nicht mehr nutzlos, falls die .odb-Datei gelöscht wurde. Der Dialog "Rechtschreibung und Grammatik" bleibt nach Abschluss der Prüfung geöffnet und mit dem neuen Menüpunkt "Zwischenraum verbergen" lassen sich die Seitenzwischenräumen in der Druckansicht verstecken.

Calc
Die Tabellenkalkulation Calc bietet in ihrem Menü die neuen Punkte "Zeilen unterhalb einfügen" sowie "Spalten rechts einfügen". Nach Writer und Impress kann nun auch Calc PNG-Bilder exportieren und die verbesserte Suche findet auch formatierte Zeichenketten (z.B. "10.113" statt nur "10113"). Einschränkungen bei der Formelverarbeitung auf Basis strukturierten Tabellenbezüge wurden behoben und die Funktionen KALENDERWOCHE und KALENDERWOCHE_ADD erfüllen nun strikt den ODF-Standard in der Version 1.2.

Impress und Draw
Für die Präsentationsanwendung Impress und das Zeichenprogramm Draw gibt es neue Befehle zum Navigieren durch sowie zum Sortieren von Seiten. Für die Ansicht "Folienmaster" wird eine andere Hintergrundfarbe verwendet, um den Unterschied zur normalen Ansicht zu unterstreichen. Zudem wird während einer Präsentation der Start des Bildschirmschoners nun auch unter KDE, XFCE und Mate unterdrückt. Ein neues Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen Master und anderen Modi. Ändert man eine Folienvorlage, wirkt sich dies auf alle ausgewählten Standardfolien aus. Sind mehrere Objekte ausgewählt, kann man unter "Formen" deren Breite und Höhe miteinander abgleichen. Über das Menü "Folie" lässt sich ein "Hintergrundbild speichern" und in der Presenter Console findet sich eine Schaltfläche, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Chart
In Chart können exponentielle und potentielle Trendlinien nun auch negative Werte handhaben und in den Trendliniengleichungen wurden überflüssige Einsen entfernt.

Allgemeine Neuerungen
Neu hinzugekommen ist die Eingabe von Unicode-Zeichen über deren Hexadezimalcode mit anschließender Umwandlung über die Tastenkombination ALT+C (jenseits des deutschsprachigen Raums ALT+X). Unter Windows wurde der Zugriff auf die Registrierung geändert, um benutzerspezifische Konfigurationsmöglichkeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwendung von WebDAV-Verbindungen und den Datei-Import, der nun auch Gnumeric (nicht unter Windows), Microsoft Write-Dokumente sowie Apple Keynote 6 unterstützt. Im Startcenter und im Menü "Datei" findet sich nun ein neuer Eintrag, um Dateien von Diensten wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint zu öffnen. Dazu kommt im Menü "Datei" die entsprechende Option zum Speichern. Einige Menüs wurden neu organisiert und auch die Sidebar hat eine Überarbeitung erfahren. Vor eingebetteten NPAPI-Plugins (z.B. Flash) wird nun gewarnt. Diese Plugins sind veraltet und funktionieren nicht mehr auf allen Plattformen, zukünftig soll ihre Unterstützung gänzlich entfernt werden.

Download: LibreOffice 5.1
 
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Opera wird vermutlich nach China verkauft

reported by doelf, Mittwoch der 10.02.2016, 17:13:44
Zur optimalen Wertschöpfung erwägt die norwegische Software-Schmiede Opera ihren Verkauf und nun liegt ein konkretes Angebot aus China auf dem Tisch: Der "Golden Brick Silk Road Equity Investment Fund II LLP" aus Shenzhen bietet 71,00 norwegische Kronen (7,366 Euro) pro Aktie und liegt damit um 56 Prozent über dem gemittelten Kursverlauf der vergangenen 30 Tage. Das Angebot hat ein Gesamtvolumen von 10,5 Milliarden norwegischen Kronen (1,089 Milliarden Euro).

Aufgrund einer enttäuschenden Geschäftsentwicklung hatte Opera am 7. August 2015 eine Neubewertung seiner Geschäftsstrategie angekündigt und als Ergebnis empfiehlt die Firmenleitung nun einstimmig den Verkauf nach China. Großaktionäre, die zusammen rund ein Drittel des Unternehmens halten, haben bereits ihre Zustimmung signalisiert. Der "Golden Brick Silk Road Equity Investment Fund II LLP" wird von "Golden Brick Silk Road Fund Management LLP" aus Shenzhen angeführt. Zu dessen Partnern gehören die beiden Internetfirmen "Beijing Kunlun Tech Co. Ltd." und "Qihoo 360 Software Co. Ltd." aus Peking sowie "Yonglian Investment Co. Ltd." aus Yinchuan. Abgesehen vom Internetbrowser Opera ist insbesondere das Mobilanzeigengeschäft über Opera Mediaworks für die Bieter interessant, denn es könnte den chinesischen Firmen und deren Produkten neue Märkte erschließen.
 
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Windows 10 Version 1511 Build 10586.104 behebt Fehler

reported by doelf, Mittwoch der 10.02.2016, 15:54:46
Microsoft hat gestern Abend ein neues kumulatives Update für Windows 10 Version 1511 veröffentlicht. Es trägt die Kennung KB 3135173 und bringt das installierte Windows 10 auf die Build-Nummer 10586.104. Erfreulicherweise hatte man in Redmond ein Einsehen und geht endlich auf die vorgenommenen Änderungen ein. Bisher hieß es lapidar: "Dieses Update enthält Verbesserungen zur Erweiterung der Funktionalität von Windows 10 Version 1511."

Der Build 10586.104 behebt Probleme mit der Installation des Betriebssystems und seiner Updates sowie mit der Anmeldung. Windows Updates und Apps aus dem Windows-Store können ab sofort zeitgleich installiert werden. Dem Internetbrowser Edge wurde im privaten Modus das Zwischenspeichern besuchter URLs ausgetrieben und es wurden diverse Sicherheitsprobleme in Edge und dem Internet Explorer 11 behoben. Hier eine detaillierte Übersicht aller beseitigten Schwachstellen, welche auch weitere Komponenten - .NET-Framework, Windows Journal, Active Directory Federation Services, NPS Radius Server, Kernel-Modus-Treiber und WebDAV - betreffen. Auch die Sicherheit des Kernels will Microsoft weiter gehärtet haben. Nicht sicherheitsrelevante Fehler wurden in Windows UX, Windows 10 Mobile, Internet Explorer 11, Edge und der Taskbar korrigiert. Und unter Windows 10 Mobile soll die App "Groove Music" neu hinzugefügte Musikstücke schneller anzeigen.
 
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Microsoft veröffentlicht 13 Sicherheits-Updates für Februar

reported by doelf, Mittwoch der 10.02.2016, 15:02:29
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im Februar sind es 13 Flicken, von denen sechs kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Insgesamt hat Microsoft 40 Probleme gelöst, weitere 22 Fehler hat Adobe mit dem aktualisierten Flash Player beseitigt.

13 Sicherheitslücken stecken im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11. Sieben dieser Fehler sind kritischer Natur und ermöglichen das Einschleusen von Schadcode. Fünf weitere stellen eine hohe Gefahr dar, es handelt sich um zwei Remote-Code-Ausführungen, zwei Rechteausweitungen und ein Datenleck. Dazu kommt ein mittelschweres Problem, welches sich für Spoofing-Angriffe missbrauchen lässt. Der Edge-Browser schlägt sich mit sechs Schwachstellen ein wenig besser, doch auch hier wurden vier Remote-Code-Ausführungen als kritisch eingestuft. Der fünfte Fehler ermöglicht das Umgehen der Speicherwürfelung ASLR, er wurde als hochgefährlich klassifiziert. Bleibt noch ein mittelschwerer Spoofing-Angriff.

Im Windows Reader und der PDF-Bibliothek steckt jeweils eine kritische Sicherheitslücke, durch die Schadcode auf das System gelangen kann. Betroffen sind Windows 8.1 und 10 sowie die Server 2012 und 2012 R2 inklusive der Core-Installationen. Alle Windows-Versionen inklusive der Server werden zudem von manipulierten Journal-Dateien bedroht, auch hier droht das Eindringen von Schadprogrammen. Sechs Schwachstellen wurden in Microsoft Office 2007 bis 2016 entdeckt. Alle ermöglichen Remote-Code-Ausführungen, doch nur drei davon betrachtet Microsoft als kritisch. Ebenfalls betroffen sind die SharePoint Server 2007 bis 2013 sowie die Office Web Apps 2010 und 2013. Der SharePoint Server 2013 ist zudem von einer Rechteausweitung betroffen. Für Windows 8.1, 10 und RT 8.1 sowie die Server 2012 und 2012 R2 gibt es zudem einen neuen Flash Player, der 22 kritische Sicherheitslücken stopft.

Kommen wir nun zu den Flicken, die sich um hochgefährliche Probleme kümmern. Fünf davon verteilen sich über alle Windows-Varianten inklusive der Server, es handelt sich um zwei Remote-Code-Ausführungen, eine Rechteausweitung, einen Denial-of-Service-Angriff sowie die Umgehung einer Sicherheitsfunktion. So lässt sich die Kerberos-Authentifizierung mit Hilfe einer Kennwortänderung vermeiden, um die Festplattenverschlüsselung Bitlocker auszutricksen. Über WebDAV kann man auf allen Windows-Varianten eine Rechteausweitung erzielen und ab Windows 7 gelingt dies auch über den RDP-Bildschirmtreiber. Das .NET-Framework 2.0 bis 4.6.1 ermöglicht einen Denial-of-Service-Angriff sowie das Abgreifen von Daten. Auch die Active-Directory-Verbunddienste (Server 2012 R2) und der NPS-RADIUS-Server (Server 2008 bis 2012 R2) lassen sich für Denial-of-Service-Angriffe missbrauchen.
 
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Adobe stopft Sicherheitslücken in diversen Produkten

reported by doelf, Mittwoch der 10.02.2016, 12:59:54
Adobe hat 22 Sicherheitslücken in seinem Flash Player und AIR behoben, mehrere davon sind kritischer Natur. Auch für Photoshop CC, Bridge CC, Connect und den Experience Manager gibt es Sicherheits-Updates, wobei nur Photoshop CC und Bridge CC kritische Schwachstellen aufweisen. Die Flicken für Connect und den Experience Manager bewertet Adobe als wichtig.

Wer den Flash Player unter Windows oder Mac OS X verwendet, sollte die neuen Versionen - zur Auswahl stehen 20.0.0.306 und 18.0.0.329 - unverzüglich installieren, denn hier gilt die höchste Dringlichkeitsstufe 1. Alle 22 Schwachstellen können als Einfallstor für Schadprogramme missbraucht werden. Für Linux liegt der Flash Player 11.2.202.569 zum Download bereit, doch hier gilt - wie für AIR 20.0.0.260 - nur die moderate Warnstufe 3.

In Photoshop CC und Bridge CC stecken drei kritische Sicherheitslücken, über die Schadcode auf den Rechner gelangen kann. Abhilfe schaffen die Updates 16.1.2 (2015.1.2) für den Photoshop CC 2015 sowie 15.2.4 (2014.2.4) für den Photoshop CC 2014. Adobe Bridge CC liegt in der Version 6.2 zum Download bereit. In allen drei Fällen gilt die moderate Warnstufe 3, die Updates müssen also nicht sofort eingespielt werden.

In Adobe Connect stecken drei Fehler und im Experience Manager vier. Diese sind zwar gefährlich, aber nicht kritisch, es gilt jeweils die Dringlichkeitsstufe 3. Adobe will Connect 9.5.2 ab morgen für seine Kunden bereitstellen, für den Experience Manager gibt es bereits Hot Fixes.

Download:
 
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Chrome 48.0.2564.109 schließt sechs Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 10.02.2016, 10:20:45
Google hat seinen Internetbrowser Chrome auf die Version 48.0.2564.109 aktualisiert und dabei sechs Sicherheitslücken geschlossen. Bis auf eine wurden alle Schwachstellen von externen Experten entdeckt. Drei davon bergen ein hohes Risiko, die beiden übrigen wurden als mittelschwer eingestuft.

Bei den hochgefährlichen Sicherheitslücken handelt es sich um einen überlaufenden Puffer in Brotli sowie um zwei Fehler, mit denen Angreifer die Herkunftsprüfung umgehen können. Die Same-Origin-Policy lässt sich sowohl mit Hilfe von Erweiterungen als auch im DOM (Dokument Objekt Modell) überlisten, Google vergibt jeweils einen Finderlohn in Höhe von 7.500 US-Dollar. Wie viel Google der Pufferüberlauf im Datenkompressions-Algorithmus Brotli wert ist, steht indes noch nicht fest.

Download:
 
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Firefox 45.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 10.02.2016, 10:04:58
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 44.0.1 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 45.0 Beta 4 zum Download bereit. Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Unter Linux wurde GTK3 integriert. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten.

Download: Firefox 45.0 Beta 4
 
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Auch Frankreich legt sich mit Facebook an

reported by doelf, Dienstag der 09.02.2016, 17:10:57
Die französische Datenschutzbehörde "Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés" (CNIL) hat Facebook ermahnt, sich zukünftig an die französischen Datenschutzgesetze zu halten. Sollte dies nach Ablauf einer dreimonatigen Frist, welche am 8. Februar 2016 begonnen hat, nicht der Fall sein, drohen dem US-Unternehmen in Frankreich Sanktionen.

Derzeit untersucht und bewertet eine Arbeitsgruppe aus fünf europäischen Ländern die Datenschutzpraktiken der US-Firma Facebook. Neben Frankreich sind auch Belgien, die Niederlande und Spanien beteiligt. Dazu gesellt sich der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. Im vergangenen Jahr hatte bereits die belgische Datenschutzbehörde CBPL das Tracking durch die offiziellen Facebook-Buttons "Gefällt mir" und "Teilen" beanstandet, insbesondere weil Facebook auch das Surfverhalten von Menschen verfolgt, die gar kein Benutzerkonto bei dem sozialen Netzwerk haben. Ein Brüsseler Gericht bestätigte diese Einschätzung in erster Instanz und hatte am 9. November 2015 verfügt, dass Facebook nur noch angemeldete Benutzer per Cookie auswerten darf. Als Retourkutsche sperrte Facebook alle Belgier ohne Mitgliedskonto aus und will das Urteil nun über Formalia - es enthält englische Fachausdrücke wie "Cookie" - für ungültig erklären lassen.

Doch nun bekommen die Belgier Rückendeckung von ihren Kollegen aus Frankreich und Frankreich dürfte mit mehr als 30 Millionen Facebook-Nutzern einen wesentlich höheren Druck ausüben können. Auch die "Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés" (CNIL) bewertet das Tracking von Nicht-Mitgliedern als rechtswidrig, doch sie sieht auch weitere Verstöße: So werden von Facebook Informationen über sexuelle Vorlieben sowie religiöse und politische Überzeugungen ohne explizite Zustimmung der Benutzer gesammelt. Die Aufklärung über die Datenverarbeitung und die damit verbundenen Benutzerrechte bewerten die Franzosen als unzureichend, gleiches gilt für den Einsatz von Werbe-Cookies. Die Benutzerprofile, welche Facebook für die Anzeige personalisierter Werbung erstellt, können Benutzern weder einsehen noch verändern. Hierin sieht die CNIL eine fundamentale Missachtung des Rechts auf Privatsphäre.

Und dann wäre da noch die Datenübertragung personenbezogener Daten in die USA, welche - laut Facebooks Datenrichtlinie - gemäß des ungültigen Safe-Harbor-Abkommens geschieht. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte das Safe-Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA am 6. Oktober 2015 kassiert, da es für die Daten europäischer Bürger in den USA praktisch keinen Schutz vor staatlichen Zugriffen gibt. Nach Ablauf einer Amnestie Ende Januar 2016 verstoßen Unternehmen mit jeder Übertragung personenbezogener Daten in die Vereinigten Staaten gegen europäisches Recht. Mit "Privacy Shield" ist zwar ein Nachfolger geplant, doch von diesem existieren bisher nur ein paar schwammige Eckpunkte.

Die CNIL hat ihre nicht sanktionsbewährte Aufforderung sowohl an Facebook in die USA als auch an den europäischen Ableger in Irland geschickt und den Text aufgrund des Allgemeininteresses zugleich im Internet veröffentlicht. Man könnte von einem freundlichen Hinweis auf ein Fehlverhalten sprechen. Sollte Facebook auf diese Freundlichkeit allerdings mit Ablehnung oder Ignoranz reagieren, sind rechtliche Schritte und Sanktionen vorprogrammiert.
Quelle: www.cnil.fr
 
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Java 8 Update 73 und Java 8 Update 74 erhältlich

reported by doelf, Dienstag der 09.02.2016, 14:33:40
Oracle hat seine Java-Plattform - Laufzeitumgebung und Entwicklerpaket - auf die Versionen 8 Update 73 bzw. 8 Update 74 aktualisiert. Während Java 8 Update 73 eine Sicherheitslücke (CVE-2016-0603) unter Windows schließt, kümmert sich Java 8 Update 74 darüber hinaus um drei Fehler. Für seine zahlenden Kunden bietet Oracle übrigens auch frische Sicherheits-Updates für Java 7 und 6 an.

CVE-2016-0603 lässt sich aus dem Netz ausnutzen, solange der Benutzer noch kein Java installiert hat. Es handelt sich laut Oracle um einen komplexen Angriff, der beim Besuch bösartiger Webseiten ausgeführt wird. Dabei werden Manipulationen vorgenommen, die ihre schädliche Wirkung erst bei der nachfolgenden Installation von Java entfalten. War die Attacke erfolgreich, ist das System vollständig kompromittiert. Oracle vergibt hierfür 7,6 von 10,0 Punkten auf der Gefahrenskala.

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Adobe hat seinen Flash Player aktualisiert

reported by doelf, Dienstag der 09.02.2016, 13:47:15
Adobe hat heute neue Versionen seines Flash Players zum Download freigegeben: Für Windows und Mac OS X stehen die Versionen 20.0.0.306 und 18.0.0.329 zur Auswahl, während für Linux der Flash Player 11.2.202.569 angeboten wird. Über die Änderungen ist noch nichts bekannt, es gibt weder neue Versionshinweise noch frische Sicherheitswarnungen.

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Firefox 44.0.1 behebt sieben Fehler

reported by doelf, Dienstag der 09.02.2016, 12:13:36
Das erste Update für den Ende Januar 2016 veröffentlichten Firefox 44.0 liegt zum Download bereit. Die neue Version 44.0.1 behebt insgesamt sieben Fehler. Ein besonders ärgerliches Problem führt bei einigen Installationen dazu, dass der Firefox beim Upgrade auf die Version 44.0 alle gespeicherten Passwörter vergisst.

Tritt dieser Fehler auf, lassen sich die Passwörter nur mit einer Sicherung der Datei "logins.json" wiederherstellen. Dies funktioniert natürlich nur, wenn man vor dem Update eine Kopie seines Profilordners angelegt hatte. Für Probleme sorgte auch das Verbot von Leerzeichen in Cookie-Namen, welches wieder zurückgezogen wurde. Webseiten, die Service-Worker verwenden, konnten keine WebSockets nutzen. Für H.264-Videos wurde der Audio-Codec Opus/Vorbis deaktiviert, da Bild und Ton nicht synchron abgespielt werden. Als Mindestanforderung gilt nun NSS 3.21 (Network Security Services) und das Gecko SDK wird mit ausgeliefert. Bleiben noch zwei beseitigte Abstürze, einer im Zusammenhang mit dem Cache-Networking und ein zweiter bei der Grafikinitialisierung unter Linux.

Download: Firefox 44.0.1 (32/64 Bit)
 
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FRITZ!OS 6.51 für FRITZ!Box 7490 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 09.02.2016, 11:09:25
Im Dezember 2015 hatte AVM hat die Benutzeroberfläche seines Router-Betriebssystems FRITZ!OS überarbeitet und für die Darstellung auf unterschiedlichsten Geräten optimiert. Dazu gab es diverse Verbesserungen und neue Funktionen. Nun ist mit FRITZ!OS 6.51 ein weiteres Update für die FRITZ!Box 7490 verfügbar, welches allerdings nur Fehler behebt.

Laut AVM wurde die Zuweisung fester IP-Adressen korrigiert sowie die Stabilität des Routers verbessert. Weitere Änderungen werden nicht genannt. Daher werfen wir nochmal einen Blick auf die Neuerungen der Version 6.50:

Das neue Web-Interface reagiert dynamisch auf Größenänderungen des Browser-Fensters und funktioniert mit Tablets und Smartphones ähnlich gut wie mit Desktop-PCs oder Notebooks. Neu hinzugekommen ist der Menüpunkt "Heimnetzübersicht", der nicht nur die Geräte im heimischen Netzwerk anzeigt, sondern bei Zubehör von AVM zugleich die installierte Firmware-Versionen ermittelt und eine sehr bequeme Update-Möglichkeit bietet: Mit einem Klick erfährt man alles über die Verbesserungen und kann die neue Firmware mit einem zweiten Klick auf dem Gerät installieren. Die Zahl der simultanen VPN-Verbindungen wurde von acht auf zwölf erhöht und die Unterstützung von VDSL-Vectoring für Vodafone und die Deutsche Telekom optimiert.

Im Untermenü WLAN findet sich unter dem Punkt "Funkkanal" eine neue Funktion namens "Auslastung des aktuellen Funkkanals". Diese visualisiert die Auslastung des gewählten Funkkanals für die beiden Bänder 2,4 und 5 GHz, um die Einschätzung der erzielbaren Datendurchsätze zu erleichtern. Um einer Störerhaftung zu entgehen, kann man die Anmeldung für Gäste mit vorgeschalteten Nutzungsbedingungen versehen. Nur wer diese Bedingungen akzeptiert, bekommt Internetzugriff. Die Kindersicherung wurde um Tickets erweitert, mit denen sich die Online-Zeit einmalig um 45 Minuten verlängern lässt.

Störungen beim Netzzugang oder der Internettelefonie zeigt die FRITZ!Box 7490 über eine rot leuchtende Info-LED an, auf der Startseite von FRITZ!OS 06.50 findet man dann weitere Informationen über die Art der Störung. Für die DECT-Telefone FRITZ!Fon C4 und MT-F gibt es drei neuen Startbildschirme (Neue Anrufe, Anrufbeantworter, FRITZ!Box) sowie die Möglichkeit, das Menü auf Großschrift umzustellen. Die DECT-Telefone können neuerdings Multimedia-Wiedergaben (Musik, Podcast, Radio) pausieren und Bilder der Formate PNG und GIF für RSS-Feeds, Albumcover, den Mediaplayer und als Live-Bild verwenden. Die FRITZ!Fons unterstützen zudem Türsprechanlagen mit Videofunktion.

Über den Heizkörperregler Eurotronic Comet DECT lässt sich die Temperatur im Haus effizienter regeln. Geräte wie Heizlüfter, die an intelligenten Steckdosen wie FRITZ!DECT 200 oder FRITZ!Powerline 546E angeschlossen sind, lassen sich temperaturabhängig einschalten. Als Temperatursensor dienen beispielsweise FRITZ!DECT 200 oder FRITZ!DECT Repeater 100. Die "Astro"-Schaltung bietet für die Schaltoption "Wochentäglich" bis zu 140 frei wählbare Schaltpunkte und die Verbrauchsdaten können als Mail-Anhang von FRITZ!DECT 200 oder FRITZ!Powerline 546E verschickt werden.

In Hinblick auf die Sicherheit bringt FRITZ!OS 06.50 ebenfalls einige Neuerungen: So lassen sich All-IP-Anschlüsse besser gegen die unerwünschte Nutzung von Internettelefonie aus dem Heimnetz absichern und die Firewall hat einen Stealth-Modus erhalten, der Ping-Anfragen unterbindet. Zudem wurde die TLS-Sicherheit verbessert und der Port 25 abgesichert, um ungesicherten E-Mail-Versand zu blockieren. Für DECT-Verbindungen stehen zwei neue Verschlüsselungsmechanismen (Early Encryption und Rekeying) zur Auswahl.
Quelle: avm.de
 
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Windows 10 Mobile Build 10586.71 im Slow-Ring

reported by doelf, Samstag der 06.02.2016, 18:44:24
Der Build 10586.71 von Windows 10 Mobile hat es in den Slow-Ring geschafft. Hier landen nur Versionen, die sich zuvor schon bei den mutigen Testern im Fast-Ring bewährt haben. Beim Build 10586.71 handelt es sich um ein kumulatives Update, welches Fehler korrigiert, aber keine neuen Funktionen bringt. Zeitgleich wird auch ein Konfigurations-Update ausgeliefert, das ein auslaufendes Zertifikat erneuert.

Microsoft möchte die Build-Nummer 10586 für die finale Fassung von Windows 10 Mobile nutzen, daher werden nur noch die Zahlen hinter dem Punkt erhöht. Während die neuen Lumias 950, 950 XL und 550 bereits mit Windows 10 Mobile ausgeliefert werden, fehlen weiterhin die versprochenen Upgrades für ältere Telefone. Diese Verzögerung hat aber auch positive Seiten, denn im ursprünglichen Auslieferungszustand lief Windows 10 Mobile nicht sonderlich stabil und zuverlässig.

Der Build 10586.71 und das Konfigurations-Update bilden laut Microsoft die Grundlage für einen zuverlässigeren und stabileren Update-Prozess. Auch Upgrades von Windows Phone 8.1 sollen besser funktionieren, beispielsweise werden die Datenprofile für Mobilfunk- und WLAN-Netze sowie die Messaging-Einstellungen übernommen. Ein Fehler beim Upgrade der SensorCore-APIs, welcher den fehlerfreien Einsatz von Fitness-Apps verhinderte, wurde ebenfalls behoben.

Die Erkennung von SD-Karten beim Booten und Einlegen wurde optimiert und das Entfernen der SD-Karte im Betrieb bringt den File-Explorer nicht mehr aus dem Tritt. Die Wiederherstellung einer Bluetooth-Verbindung zu bereits gepaarten Geräten soll zuverlässiger funktionieren und Cortana liefert in Verbindung mit dem Microsoft Band Wegbeschreibungen in Echtzeit. Edge kann jetzt auch PDF-Dateien anzeigen und Groove Music importiert lokale Sammlungen wesentlich schneller. Zudem wurde ein DRM-Problem bei der Neuinstallation von Groove Music behoben. Weitere Verbesserungen verspricht Microsoft für den Stromverbrauch, In-App-Einkäufe, die Kinderecke und die Einstellungen.
 
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Wine 1.9.3 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 06.02.2016, 18:28:51
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die gestern veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.3 aktualisiert die Gecko-Engine auf die Version des Firefox 44 und bringt JSON-Unterstützung für JavaScript.

Bei DirectWrite wurden die Zeilenumbrüche verbessert und für WebServices wurde die Schreibunterstützung ausgebaut. Abermals wurden Instruktionen des Shader Model 4 ergänzt und auch 24 Fehler behoben. Gelöst wurden beispielsweise ein Startproblem bei "Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas 2" sowie die fehlende Bibliothek "olepro32.dll", über die sich zahlreiche mit Visual Basic 5 und 6 geschriebene Programme beklagt hatten. Bei "Star Wars: The Force Unleashed II" haben sich die Entwickler um einen Absturz und bei "Star Wars: The Old Republic" um einen Feher bei den Dialogen gekümmert. Auch die Farbfehler in der Applikation Nikon Capture NX 2.4 und dem Spiel "Far Cry 3" wurden repariert.
 
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LibreOffice 5.0.5 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 06.02.2016, 17:41:33
Abgesehen von LibreOffice 5.1, dessen Veröffentlichung unmittelbar bevorsteht, befindet sich derzeit auch LibreOffice 5.0.5 in Vorbereitung. Ein zweiter Veröffentlichungskandidat liegt seit wenigen Stunden im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers von The Document Foundation zum Download bereit.

Zumindest wird LibreOffice 5.0.5 RC 2 für Windows (32/64 Bit) und Mac OS X (nur 64 Bit) angeboten, die Linux-Variante lässt noch auf sich warten. Bei der Version 5.0.5 handelt es sich um ein reines Bug-Fix-Update ohne neue Funktionen. Über die Anzahl und Art der Änderungen ist bisher noch nichts bekannt, wird werden diese Informationen in Kürze nachreichen.

Download: LibreOffice 5.0.5 RC 2
 
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Maxxter ACT-SPK-BT-03 - Bluetooth-Lautsprecher für 4 Euro

reported by doelf, Samstag der 06.02.2016, 17:27:46
Nachdem uns die niederländische Firma Maxxter mit ihrer Bluetooth-Tastatur und der Gaming-Maus positiv überraschen konnte, haben wir uns heute den Bluetooh-Lautsprecher Maxxter ACT-SPK-BT-03 vorgenommen. Dieser wird von der Handelskette Action für lächerliche 3,99 Euro verkauft. Ein weiterer Preistipp oder doch nur billiger Aluminiumschrott?

Bild

Nach 3,99 Euro sieht der Maxxter ACT-SPK-BT-03 wirklich nicht aus: Das röhrenförmige Gehäuse besteht aus Aluminium, wirkt modern und macht einen soliden Eindruck. Die nicht magnetische Kalotte misst im Durchmesser 40 mm wird von einem schwarzen Lochblech geschützt. Der Lautsprecher selbst ist 50 mm hoch, hat einen Durchmesser von 61 mm und bringt 240 g auf die Waage. Er ist in fünf Farben - Schwarz, Silbergrau, Rot, Violett und Grün - erhältlich.
 
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UN: Julian Assange zu unrecht inhaftiert

reported by doelf, Freitag der 05.02.2016, 11:28:27
Die "Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen" (UNWGAD) bewertet die Situation des Wikileak-Gründers Julian Assange als ungerechtfertigte Freiheitsberaubung. Die Arbeitsgruppe hat die verantwortlichen Regierungen von Großbritannien und Schweden aufgefordert, Assange freizulassen. Zudem stehe dem Australier eine Wiedergutmachung zu. Rechtlich bindend ist diese Einschätzung aber nicht.

Die Bewertung wurde auch nicht einstimmig getroffen: Ein Mitglied der Arbeitsgruppe hat die australische Staatsbürgerschaft und sah hierin einen Interessenskonflikt, sie hatte daher gar nicht an den Beratungen teilgenommen. Ein zweites Mitglied erkennt in der Situation von Julian Assange keine Inhaftierung und zweifelt an der Zuständigkeit der Arbeitsgruppe. Tatsächlich befindet sich der Wikileaks-Gründer nicht in Haft, da er sich seiner Verhaftung durch die Flucht in die Londoner Botschaft Ecuadors entzogen hatte. Da sein Zufluchtsort seit dreieinhalb Jahren von britischen Polizisten belagert wird, ist Assange in seiner Freiheit allerdings stark eingeschränkt.

Wir blicken zurück: Julian Assange hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Mai 2015 unterlag Assange vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens. Zuletzt einigten sich Schweden und Ecuador darauf, eine Befragung in der Botschaft zu ermöglichen. Diese Möglichkeit hatte die schwedische Seite zuvor immer verweigert.
Quelle: www.ohchr.org
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14257 für PCs verfügbar

reported by doelf, Freitag der 05.02.2016, 09:44:57
Vor einer Woche hatte Microsoft mit dem Windows 10 Insider Preview Build 14251 für PCs die Versionsnummern seiner PC- und Mobile-Builds zusammengeführt. Mit dem nun veröffentlichten Build 14257 kümmern sich die Redmonder um einige Fehler, doch ein Großteil der Arbeit findet nach wie vor unter der Haube statt.

Für den Sommer 2016 plant Microsoft ein umfangreiches Feature-Update für Windows 10, welches den Codenamen "Redstone" trägt. Hierfür wird insbesondere OneCore, Microsofts Multi-Architektur-Technologie, vorangetrieben. Dank OneCore soll der selbe Code auf unterschiedlichen Geräten wie PCs, Tablets, Smartphones oder der Xbox One laufen. Auch für das Internet der Dinge (IoT) und die Augmented-Reality-Brille Hololens setzt Microsoft auf OneCore. Zuletzt hatten die Entwickler auch größere Änderungen am Speichermanagement vorgenommen, welches zu Stabilitätsproblemen geführt hatte. Diese will man beim Build 14257 aber wieder im Griff haben.

Darüber hinaus wurden die folgenden Fehler behoben: Im "Action Center" ist die verschwundene Schaltfläche "Verbinden" zurück und in Edge öffnen sich beim Druck auf die Taste F12 wieder die Entwicklerwerkzeuge. App-Vorschläge in Start lassen sich zuverlässig deaktivieren und das Ändern der Zoom-Stufe wirbelt die Desktop-Icons nicht mehr durcheinander. Das Bild für den Sperrbildschirm kann man auch dann dauerhaft ändern, wenn die Option "Unterhaltung, Tipps, Tricks und mehr auf dem Sperrbildschirm anzeigen" aktiviert ist. Weiterhin wurde ein Fehler behoben, der das Einfügen von Dateien in ZIP-Archive verhinderte.

Andere Probleme sind weiterhin vorhanden: Das Zurücksetzen des Rechners führt zu einem funktionslosen Windows, so dass eine Neuinstallation des Betriebssystems notwendig wird. Dieser Fehler betrifft übrigens nicht nur den Build 14257, sondern auch den zuvor veröffentlichten Build 14251! Nach der Anmeldung kann es zu einer Fehlermeldung bezüglich der Bibliothek "WSClient.dll" kommen. Diese lässt sich über eine Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten beheben. Der notwendige Befehl lautet:
schtasks /delete /TN "MicrosoftWindowsWSWSRefreshBannedAppsListTask" /F
Auf PCs mit Intel RealSense ist die Frontkamera funktionslos, weshalb sich Windows Hello und andere Apps, welche die Frontkamera benötigen, nicht verwenden lassen. Zudem kann es nach der Anmeldung vorkommen, dass der Flugzeugmodus als aktiv angezeigt wird, obwohl Wireless-LAN genutzt wird. Es handelt sich hierbei um ein reines Timing-Problem.
 
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Firefox 45.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 05.02.2016, 08:58:18
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 44.0 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 45.0 Beta 3 zum Download bereit. Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Unter Linux wurde GTK3 integriert. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten.

Download: Firefox 45.0 Beta 3
 
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Dritter Release Candidate von Kodi 16.0 (Jarvis) verfügbar

reported by doelf, Freitag der 05.02.2016, 08:54:13
Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) nähert sich der Fertigstellung der Version 16.0 (Codename: Jarvis) - seit gestern liegt der dritte Veröffentlichungskandidat zum Download bereit. Dieser behebt Renderloop-Abstürze unter Windows, korrigiert potentielle Probleme mit DVD-Menüs und ergänzt Mood-Tags für die Dateiformate FLAC, Ogg, Xiph, Vorbis, ASF und MP4/iTunes.

Die wichtigste Änderung findet bei Kodi 16 unter der Haube statt: Im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, setzt Jarvis auf das wesentlich frischere DirectX 11. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern. Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten. Für Fernbedienungen, die keine Taste für das Kontextmenü besitzen, gibt es nun die Möglichkeit, dieses über einen langen Druck auf die Taste OK bzw. Enter zu öffnen. Die Entwickler versprechen zudem eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer und die Musikbibliothek lässt sich nun auch nach dem Hinzufügedatum sowie "Interpreten/Jahr" sortieren.

Für Android wurden die Auflösungen von Benutzeroberfläche und Videoskalierung getrennt, denn viele Geräte, die 4K-Videos abspielen können, sind mit der Darstellung der Benutzeroberfläche in ultrahoher Qualität schlicht und einfach überfordert. Bei Kodi 16 wird das Interface auf 1080p begrenzt, während die Videos die volle Qualität auskosten können. Leider funktioniert dies nicht mit allen Geräten, da einige Hersteller Googles Designvorgaben ignorieren. Betroffenen Benutzern empfehlen die Entwickler, bei den verantwortlichen Herstellern Druck zu machen. Zugleich macht Kodi den Schritt von libstagefright zu MediaCodec, was insbesondere für ältere Geräte ein Problem darstellen kann.

Die veraltete Karaoke-Funktion, die sich im Code von Kodi versteckte, wurde entfernt. Eine Rückkehr ist zwar möglich, doch hierfür muss sich zunächst ein interessierter Entwickler finden. Der Add-On-Manager wurde abermals überarbeitet und mit einer Update-Schaltfläche für die Erweiterungen versehen. Unter dieser finden sich nun - sofern verfügbar - unterschiedliche Versionen des jeweiligen Add-ons. Zudem lässt sich für jede Erweiterung einzeln einstellen, ob diese automatische Updates beziehen soll oder nicht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen.

Download: Kodi 16.0 (Jarvis) RC 3
Quelle: kodi.tv
 
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AMD veröffentlicht Radeon Software Crimson Edition 16.1.1 Hotfix

reported by doelf, Mittwoch der 03.02.2016, 16:36:48
AMDs neuer Grafiktreiber Radeon Software Crimson Edition 16.1.1 Hotfix verspricht Crossfire-Profile für "Rise of the Tomb Raider" und "Fallout 4", bei Letzterem gibt es aber noch Probleme mit der Kombination von Freesync und Crossfire. Abseits des Crossfire-Betriebs soll Lara Croft von Qualitäts- und Leistungsverbesserungen profitieren.

Es wurden auch zahlreiche Fehler behoben: Gebäudetexturen, die im Spiel "Assassin's Creed Syndicate" bei Verwendung der vertikalen Synchronisation auf Freesync-Bildschirmen mit Abwesenheit glänzten, sind jetzt wieder sichtbar. "Battlefield Hardline" stürzt in den Grafikstufen "Ultra" bis "High" nicht mehr ab, bei "Dota 2" wurde das Helden-Menü entflackert und bei "Game of Thrones" wurden schwarze Linien um die Kanten der Charaktere und Menüs entfernt. Die Ladebilder von "Mordheim: City of the Damned" erscheinen nicht mehr so dunkel und bei "Star Wars: Battlefront" wurde der zuweilen fehlerhafte Himmel korrigiert. Weiterhin hat sich AMD um ein Helligkeitsflackern in Verbindung mit FreeSync gekümmert.

In den Einstellungen für AMD OverDrive wurden Probleme mit der Konfiguration der zweiten GPU behoben. Beim Aufwachen aus dem Leerlauf konnte es in Verbindung mit mehreren Bildschirmen zu Anzeigefehlern kommen und beim Wecken des Bildschirms aus dem Energiesparmodus konnte HDMI-Audio verloren gehen. Zudem wurden vom Nutzer bearbeitete Spieleprofile nach einem Neustart zurückgesetzt und die Treiberinstallation führte auf einigen Crossfire-Konfigurationen für schwarze Bildschirme und Farbfehler. AMD will diese Fehler ebenso beseitigt haben wie Grafikfehler beim Abspielen von M2TS-Videos mit der Film-und-TV-App von Windows 10.

AMDs Radeon Software Crimson Edition 16.1.1 Hotfix unterstützt Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700/7700M sowie die APU-Familien Kaveri, Godavari und Carrizo. Der Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, wobei die Unterstützung der APUs - abgesehen von Windows 7 - auf die 64-Bit-Ausgaben der Betriebssysteme beschränkt ist.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.1.1 Hotfix
 
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AMD: Neue APU, neue CPU, neuer Kühler

reported by doelf, Mittwoch der 03.02.2016, 15:01:32
AMD hat einen neuen CPU-Kühler namens "Wraith Cooler", eine neue APU namens A10-7860K und einen neuen Prozessor namens Athlon X4 845 vorgestellt. Der Kühler arbeitet leiser, die APU läuft sparsamer und beim Prozessor feiern die Excavator-Kerne der mobilen Carrizo-APUs ihre Desktop-Premiere.


Im Vergleich zum bisherigen Boxed-Kühler bietet der "Wraith Cooler" 24 Prozent mehr Oberfläche und einen um 34 Prozent höheren Luftdurchsatz. Die Lautstärke gibt AMD mit 39 dB(A) an, was zwar eine Verbesserung darstellt, im Vergleich zu High-End-Kühlern aber weiterhin recht hoch ist. Die Verteilung der Abwärme übernehmen vier Heatpipes, abgeführt wird die Hitze von einem Lüfter mit 92 mm Durchmesser und 3.100 U/min bei 12 Volt. In die schwarze Lüfterumrandung hat AMD sein Logo integriert, welches im Betrieb leuchtet. Unverständlich: Vorerst wird es den "Wraith Cooler" nur im Paket mit dem FX-8370 (Sockel AM3+, 4 Module/8 Kerne, 125 Watt) geben und selbst diesen Prozessor will AMD parallel weiterhin mit dem alten Boxed-Kühler anbieten.

Die neue APU A10-7860K soll ebenfalls mit einem überarbeiteten CPU-Kühler ausgeliefert werden, dieser ist aber deutlich kleiner, hat nur zwei Heatpipes und einen roten Lüfter. Der A10-7860K besitzt zwei Steamroller-Module bzw. vier Kerne, stammt aus der Godavari-Baureihe (2. Generation des Kaveri) und bedient den Sockel FM2+. AMD garantiert eine Taktrate von 3,60 GHz, im Turbo-Betrieb sind 4,00 GHz möglich, zudem lässt sich der Multiplikator zum Übertakten anheben. Die integrierte Grafikeinheit umfasst 512 Shader-Kerne und läuft mit maximal 757 MHz. Im Gegensatz zu den Modellen A10-7870K und A10-7850K, deren TDP bei 95 Watt liegt, begnügt sich der Newcomer mit 65 Watt. Zur Anbindung einer Grafikkarte stehen 16 PCIe-Lanes der dritten Generation zur Verfügung, beim Speicher werden zwei Kanäle für DDR3-2133 geboten. Als Preis nennt AMD 116,99 US-Dollar.

Auch der Athlon X4 845 bekommt den überarbeiteten CPU-Kühler, sorgt an anderer Stelle aber für eine echte Überraschung: Statt auf Steamroller setzt der neue Prozessor auf Excavator-Kerne, die bisher den Mobil-APUs der Carrizo-Baureihe vorbehalten waren. Möglicherweise nutzt AMD hier Chips, die aufgrund einer defekten Grafikeinheit nicht für Notebooks verwendet werden konnten. Hierfür spricht auch die auf 8 PCIe-3.0-Lanes beschränkte Anbindung für Grafikkarte, welche wir von den Mobil-APUs her kennen. Die beiden Module bzw. vier Kerne des Athlon X4 845 takten mit 3,50 GHz und können im Turbobetrieb bis auf 3,80 GHz beschleunigen. Der Prozessor besitzt zwei Speicherkanäle für DDR3-2133 und hat ebenfalls eine TDP von 65 Watt. Mit einem Preis von 69,99 US-Dollar bedient der Athlon X4 845 den Einstiegsbereich.
Quelle: www.amd.com
 
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Drastische Schrumpfkur für Yahoo

reported by doelf, Mittwoch der 03.02.2016, 12:53:01
Im vierten Quartal 2015 hatte Yahoo die Werthaltigkeit seiner Firmenwerte überprüft und beschlossen, diese um 4,461 Milliarden US-Dollar abzuwerten. Für das neue Geschäftsjahr plant das Unternehmen die Einstellung diverser Angebote und den Verkauf von Patenten und Immobilien. Zudem soll die Belegschaft um 15 Prozent reduziert werden. Auch der Verkauf der gesamten Firma ist denkbar.

Doch kommen wir zunächst zu den Geschäftszahlen: Im vierten Quartal 2015 belief sich Yahoos Umsatz auf 1,273 Milliarden US-Dollar (+1,60%), doch aufgrund der Wertanpassung um 4,461 Milliarden US-Dollar gab es einen operativen Verlust in Höhe von 4,530 Milliarden US-Dollar. Der Nettoverlust lag bei 4,435 Milliarden US-Dollar bzw. 4,70 US-Dollar je Aktie. Betrachtet man das gesamte Geschäftsjahr, ist der Umsatz um 7,58 Prozent auf 4,968 Milliarden US-Dollar gestiegen. Aber auch hier sorgte die Wertberichtigung für 4,748 Milliarden US-Dollar Verlust im operativen Geschäft sowie 4,359 Milliarden US-Dollar Nettoverlust. Der Verlust je Aktie lag bei 4,64 US-Dollar. Im Geschäftsjahr 2014 hatte Yahoo noch 7,522 Milliarden US-Dollar bzw. 7,45 US-Dollar je Anteil verdient.

Als Lösung hat Yahoo-Chefin Marissa Mayer eine drastische Schrumpfkur ersonnen: International wird Yahoo zukünftig nur noch mit seiner Suche, E-Mail und Tumblr vertreten sein. In Wachstumsmärkten wie Nordamerika, Großbritannien, Deutschland, Hongkong und Taiwan will das Unternehmen zudem die Bereiche Nachrichten, Sport, Finanzen und Lifestyle abdecken. Nachdem der Dienst "Yahoo Screen" im vierten Quartal 2015 eingestellt wurde, sollen nun einige digitale Magazine zusammengelegt und andere geschlossen werden. Yahoos Aktivitäten in den Bereichen Spiele und Smart TV konnten die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und stehen ebenfalls vor dem Aus. Zudem will die Firma nicht strategischen Aktiva wie Patente und wertvolle Immobilien verkaufen. Insgesamt sollen diese Maßnahmen zwischen einer und drei Milliarden US-Dollar in Yahoos Kasse spülen.

Die Büros in Dubai, Mexiko, Buenos Aires, Madrid und Mailand werden geschlossen. Insgesamt will Yahoo weltweit rund 15 Prozent aller Arbeitsplätze abbauen und bis Ende 2016 auf 9.000 Angestellte und 1.000 Vertragsarbeiter schrumpfen. Hiervon verspricht sich das Unternehmen eine jährliche Kostenersparnis in Höhe von 400 Millionen US-Dollar.

"Dies ist ein starker Plan, der nach mutigen Veränderungen in Bezug auf Produkte und Ressourcen ruft", erklärt Marissa Mayer. Ziel sei ein schlankeres, attraktiveres Unternehmen, das ab 2017 wieder moderat wachsen könnte. Doch wer derart massiv auf Abspecken und Aufhübschen setzt, hat zumeist auch etwas anderes im Sinn: "... wir werden uns zudem mit ernstzunehmenden, strategischen Vorschlägen befassen", sagt Mayer. Im Klartext: Kaufangebote sind willkommen!
 
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"Privacy Shield" soll "Safe Harbor" ablösen

reported by doelf, Mittwoch der 03.02.2016, 11:15:46
Die EU-Kommission ist sich mit den USA einig: Im Interesse der Wirtschaft, die mit der Übertragung personenbezogener Daten in die Vereinigten Staaten derzeit gegen europäisches Recht verstößt, soll schnellstmöglich ein neues Abkommen namens "Privacy Shield" den gescheiterten "Safe Harbor" ablösen.

Das Safe-Harbor-Abkommen aus dem Jahr 2000 sollte für EU-Bürger ein Mindestmaß an Datenschutz sicherstellen, wenn personenbezogene Daten in die USA übertragen und dort verarbeitet werden. Da die weltweit dominierende Technologieunternehmen, darunter Google, Apple, Microsoft, Facebook und Twitter, ihren Firmensitz in den USA haben, ist so gut wie jeder Europäer von solchen Datentransfers betroffen. Und weil die US-Gesetze Datenschutz nur für US-Bürger vorsehen, musste eine Möglichkeit geschaffen werden, mit der sich US-Firmen beim Umgang mit Kunden aus der EU an die europäischen Datenschutzrichtlinie halten konnten. Die Lösung hieß "Safe Harbor".

In der Praxis war "Safe Harbor" weitgehend wirkungslos: Die US-Geheimdienste und Ermittlungsbehörden erkennen keinen Schutz für die Daten von Ausländern an und verdonnerten die Firmen bei Zugriffen einfach zum Stillschweigen. Gerichte in den Vereinigten Staaten sahen US-Firmen sogar in der Pflicht, den Ermittlern auch jene Daten zugänglich zu machen, die ausschließlich in Ländern der EU gespeichert sind. Seit den Enthüllungen von Edward Snowden war allen bewusst, dass es sich bei "Safe Harbor" um eine reine Frace handelt, und am 6. Oktober 2015 wurde die Regelung vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) kassiert.

Seither stellt jede Übertragung personenbezogener Daten in die USA eine Rechtsverletzung dar, die aufgrund einer Amnestie aber nicht verfolgt wird. Gestern verkündete die EU-Kommission dann eine Einigung: Man habe sich mit den USA auf ein neues Abkommen namens "Privacy Shield" verständigt, welches die personenbezogenen Daten von EU-Bürgern besser schützen und die Auflagen des EuGH erfüllen soll. Bisher scheint es aber nicht viel mehr als ein paar Eckpunkte zu geben, denn das tatsächliche Abkommen muss noch ausgearbeitet und von den zuständigen Stellen geprüft und abgesegnet werden. Hier nun die wichtigsten Eckpunkte:
  • Für Firmen wird es strenge Verpflichtungen bezüglich der Verarbeitung von Daten und der Einhaltung des Datenschutzes geben. Das US-Wirtschaftsministerium soll die Unternehmen kontrollieren und Verfehlungen sollen von der US-Handelskommission geahndet werden. Beim Umgang mit den Daten von EU-Bürgern müssen sich die Firmen an die Regelungen der europäischen Datenschutzbehörden halten.
  • Für US-Behörden sollen Zugriffsbeschränkungen und Kontrollmechanismen eingeführt werden. Der Einsatz von Massenüberwachung wird ausgeschlossen und die Ausnahmen sollen in ihrem Umfang stets erforderlich und angemessen sein. Die praktische Umsetzung soll einmal im Jahr durch EU-Kommission und US-Wirtschaftsministerium überprüft werden, hierzu will man auch Vertreter der US-Geheimdienste und der europäischen Datenschutzbehörden einladen.
  • Wiedergutmachung bei Verstößen durch Firmen oder US-Behörden ist ebenfalls geplant. Den US-Firmen werden für die Bearbeitung von Beschwerden Fristen gesetzt und die europäischen Datenschutzbehörden können Beschwerden an das US-Wirtschaftsministerium und die US-Handelskomission verweisen. Wurde der Datenschutzverstoß durch eine US-Behörde begangen, soll eine unabhängige Ombudsperson entscheiden.
Während diese Eckpunkte stimmig klingen, wird erst der endgültige Text den wahren Geist des neuen Abkommens offenbaren. Zudem ist Papier geduldig: Auch wenn die jährliche Überprüfung von "Privacy Shield" massive Defizite ergeben sollte, darf man kaum mit einer einseitigen Aufkündigung durch die Europäer rechnen. Letztendlich wird sich wohl der Europäische Gerichtshof mit "Privacy Shield" beschäftigen müssen.
Quelle: europa.eu
 
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Tipp: Gratis Microsoft Display Dock HD-500 zum Lumia 950 Dual-SIM

reported by doelf, Dienstag der 02.02.2016, 21:04:25
Wer bei unserem Partner Amazon ein Smartphone des Typs Microsoft Lumia 950 Dual-SIM mit Windows 10 Mobile erwirbt, bekommt das passende Display Dock HD-500 kostenlos dazu. Mit Hilfe des HD-500, welches im Einzelkauf gut 80 Euro kostet, lassen sich Bildschirm, Tastatur und Maus mit dem Smartphone verbinden. Diese Aktion gilt ausschließlich bei Verkauf und Versand durch Amazon.

Um dieses Angebot zu nutzen, legt man zunächst das Microsoft Lumia 950 Dual-SIM (schwarz) oder das Microsoft Lumia 950 Dual-SIM (weiß) in seinen Warenkorb. Anschließend fügt man das Microsoft Display Dock HD-500 hinzu. Bei beiden Geräten ist darauf zu achten, dass Verkauf und Versand durch Amazon erfolgen! Im letzten Bestellschritt, der Bestellübersicht, gibt es ein Feld für die Eingabe von Gutscheincodes. Sobald man hier den Gutscheincode LUMIA950DS einträgt, wird der Rabatt in der Bestellübersicht angezeigt.

Das Lumia 950 nutzt ein SoC des Typs Qualcomm Snapdragon 808 mit sechs Rechenkernen und maximal 1,8 GHz Taktrate. Es bietet 3 GiB RAM, 32 GB Flash-Speicher und einen microSD-Einschub für Karten mit bis zu 200 GB Speicherkapazität. Sein AMOLED-Display misst 5,2 Zoll in der Diagonale und erreicht eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel bei 564 ppi, zum Schutz setzt Microsoft auf Cornings Gorilla Glass 3. Die Hauptkamera leistet 20,0 Megapixel und verfügt über eine Optik mit sechs Linsen, eine optische Bildstabilisierung und einen natürlichen Blitz. Sie ermöglicht auch 4K-Videoaufnahmen (3.840 x 2.160 Pixel) mit 30 fps im Format MP4/H.264. Die übrigen Eckdaten: 1/2,4 Zoll Sensorgröße, Blende 1,9, 26 mm Brennweite und ein Schärfenbereich ab 10 cm. Dazu gibt es eine 5-Megapixel-Frontkamera mit Weitwinkelobjektiv und Blende 2,4. Bei Videoaufzeichnungen schafft diese Kamera immerhin Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel).

Das Telefon verfügt über einen USB-3.1-Anschluss (USB-C), NFC, Bluetooth 4.1 sowie WLAN gemäß IEEE 802.11 a/b/g/n/ac inklusive MIMO, WLAN-Anruf und WLAN-Hotspot. Im Mobilfunknetz - es wird eine Nano-SIM benötigt - erreicht das Smartphone dank LTE eine Download-Rate von maximal 300 MBit/s sowie eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s. Der 3.000 mAh starke Akku soll 18 (UMTS/3G) bis 23 (GSM) Stunden Sprechzeit, 9,5 Stunden Surfen über WLAN sowie 67 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen. Das Lumia 950 misst 145 x 73,2 x 8,2 mm und wiegt 150 g.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Hackergruppe Anonsec will bei der NASA eingebrochen sein

reported by doelf, Dienstag der 02.02.2016, 20:22:38
Die Hackergruppe Anonsec berichtet über einen angeblichen Einbruch bei der NASA, der über mehrere Monate völlig unbemerkt erfolgt sein soll. Die Hacker wollen dabei über 250 GB Daten entwendet und die Flugroute einer Drohne manipuliert haben. Die NASA bestreitet einen solchen Vorfall und behauptet, es würde sich um bereits zuvor veröffentlichte Daten handeln. Allerdings will man die Sache gründlich untersuchen.

Laut Anonsec hatte die Gruppe zunächst einen Zugang zu einem NASA-Rechner von einem anderen Hacker gekauft. Damit hatte man zwar einen Fuß in der Tür, aber noch lange keine ausreichenden Rechte für einen weiterführenden Angriff. Über einige Sicherheitslücken konnte ein Root-Zugang simuliert und Angriffswerkzeug auf dem Rechner deponiert werden. Danach wollen sich die Hacker einen Überblick über die Netzwerkstruktur verschafft haben, beispielsweise durch Bruteforce-Attacken auf die Dienste RDP, VNC, SSH und MYSQL. Auf einem System wurde nach nur 0,32 Sekunden die unglückliche Login-Kombination root/root entdeckt.

Als gehackte Ziele werden drei Einrichtungen der NASA aufgeführt: "Glenn Research Center", "Goddard Space Flight Center" und "Dryden Flight Research Center". Dort wollen die Hacker Daten über zahlreiche Wetterexperimente und Fluggeräte gefunden haben. Namentlich werden die beiden Flugzeuge NASA C-20A (Gulfstream III) und Lockheed P-3 Orion sowie die unbenannte Drohne Global Hawk von der Northrop Grumman Corporation genannt. Nach Angaben der Eindringlinge, hatten sie ursprünglich nach geheimen Daten zur Wetterkontrolle - insbesondere über "Chemtrails" - gesucht. Ab diesem Punkt folgt eine recht wirre Verschwörungstheorie inklusive CIA und NSA.

Danach stießen die Hacker offenbar auf mehrere Systeme im "Dryden Flight Research Center", auf denen Ubuntu 3.8.0-29 lief. Diese ließen sich über eine lokal ausgeführte Rechteausweitung (CVE-2014-0038) übernehmen und führten wiederum zu drei Netzwerkspeichern (NAS) mit den ziemlich offensichtlichen Namen DRONE_BACKUPS, DRONE_BACKUPS2 und DRONE_BACKUPS3. Dank identischer Zugangsdaten konnten auch diese Speicher übernommen und kopiert werden - behaupten zumindest die Hacker. Der Höhepunkt des Angriffs soll dann ein manipulierter Flugplan gewesen sein, dessen Ziel der Absturz einer 222,7 Millionen US-Dollar teuren Drohne des Typs Global Hawk im Pazifik war.

Der Absturz der Drohne misslang allerdings - Anonsec erklärt dies mit der Übernahme der Steuerung durch einen Piloten der NASA. Nur wenige Tage später waren dann alle bis dahin genutzten Zugänge und Hintertüren versperrt. Dies würde bedeuten, dass die NASA den Angriff sehr wohl bemerkt hatte - sofern er denn überhaupt stattgefunden hat.
Quelle: pastebin.com
 
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Marktanteile: Windows 10 überholt Windows 8.1 und XP

reported by doelf, Dienstag der 02.02.2016, 17:46:10
Laut NetMarketShare ist Windows 10 im Januar 2016 an Windows 8.1 und XP vorbeigezogen und belegt inzwischen den zweiten Platz unter den Desktop-Betriebssystemen. Auch Mac OS X 10.11 (El Capitan) konnte seinen Marktanteil ausbauen, verharrt aber auf dem fünften Rang. Windows 7 musste indes Federn lassen.

Bild

Mit 52,47 Prozent bleibt Windows 7 zwar mit Abstand die Nummer 1, doch ein Minus von 3,21 Punkten ist beachtlich. Windows 10 konnte sich um 1,89 Punkte auf 11,85 Prozent steigern - bei diesem Tempo würde es noch acht Monate dauern, bis Windows 10 die Spitzenposition übernimmt. Als extrem hartnäckig erweist sich Windows XP, denn der Methusalem konnte seinen Marktanteil nochmals um 0,49 Punkte auf 11,42 Prozent ausbauen. Platz vier geht an Windows 8.1 mit 10,40 Prozent (+0,10).

Erst der fünfte Rang bringt mit Mac OS X 10.11 (El Capitan) etwas Abwechslung, Apples aktuelles Desktop-OS konnte sich im Januar 3,44 Prozent (+0,45) des Marktes sichern. Es folgen Windows 8 mit 2,68 Prozent (-0,08) und Mac OS X 10.10 (Yosemite) mit 2,33 Prozent (+0,10). Linux kommt auf 1,71 Prozent (+0,05) und Windows Vista auf 1,69 Prozent (+0,07). Alle andere Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisiert lassen.
 
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OpenELEC 6.0.1 behebt einige Fehler

reported by doelf, Dienstag der 02.02.2016, 14:39:25
OpenELEC, der "Open Embedded Linux Entertainment Center", liegt in der finalen Version 6.0.1 zum Download bereit. Dieses Update wird allen Benutzern der Versionen 5.95.1 bis 6.0.0 angeboten, sofern die automatische Aktualisierung aktiviert ist. Alternativ kann man natürlich auch die manuelle Update-Suche anwerfen.

Bei OpenELEC handelt es sich um eine kompakte und besonders flotte Linux-Distribution, welche einzig als Unterbau für die Media-Center-Software Kodi dient. Das Betriebssystem läuft sowohl auf PCs als auch auf ARM-Rechnern wie dem Raspberry Pi, Freescale iMX6 oder den WeTek Play Systems. Es lässt sich von USB-Sticks, Speicherkarten und Festplatten starten, die Entwicklung findet unter der GNU General Public License statt.

Die neue Version 6.0.1 behebt ausschließlich Fehler und basiert auch weiterhin auf der Media-Center-Software Kodi 15.2 (Isengard). Die Bibliothek libCEC, welche Fernbedienungssignale per HDMI-Kabel weiterleitet, wurde auf die Version 3.0.1 aktualisiert. Hiervon sollen insbesondere Raspberry-Pi-Nutzer profitieren. Frische Zertifikate beheben SLL-Probleme mit HTTPS-Streams, zudem wurden die DVB-Add-ons aktualisiert. OpenELEC 6.0.1 bringt Unterstützung für den Bluetooth-Chipsatz Cubox-i4pro und behebt Netzwerkprobleme mit WLAN-Lösungen von Intel. Wird OpenELEC 6.0.1 neu installiert, belegt die Boot-Partition nun 512 MB.

Download: OpenELEC 6.0.1
 
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Windows 10 Mobile Build 10586.71 ist da

reported by doelf, Dienstag der 02.02.2016, 14:14:28
Für Insider im Fast-Ring gibt es wieder einen neuen Build von Windows 10 Mobile. Dieser trägt die Nummer 10586.71 und es handelt sich abermals um ein kumulatives Update, welches Fehler korrigiert, aber keine neuen Funktionen bringt. Zeitgleich wird auch ein Konfigurations-Update ausgeliefert, das ein auslaufendes Zertifikat erneuert.

Microsoft möchte die Build-Nummer 10586 für die finale Fassung von Windows 10 Mobile nutzen, daher werden nur noch die Zahlen hinter dem Punkt erhöht. Während die neuen Lumias 950, 950 XL und 550 bereits mit Windows 10 Mobile ausgeliefert werden, fehlen weiterhin die versprochenen Upgrades für ältere Telefone. Diese Verzögerung hat aber auch positive Seiten, denn im ursprünglichen Auslieferungszustand lief Windows 10 Mobile nicht sonderlich stabil und zuverlässig.

Der Build 10586.71 und das Konfigurations-Update bilden laut Microsoft die Grundlage für einen zuverlässigeren und stabileren Update-Prozess. Auch Upgrades von Windows Phone 8.1 sollen besser funktionieren, beispielsweise werden die Datenprofile für Mobilfunk- und WLAN-Netze sowie die Messaging-Einstellungen übernommen. Ein Fehler beim Upgrade der SensorCore-APIs, welcher den fehlerfreien Einsatz von Fitness-Apps verhinderte, wurde ebenfalls behoben.

Die Erkennung von SD-Karten beim Booten und Einlegen wurde optimiert und das Entfernen der SD-Karte im Betrieb bringt den File-Explorer nicht mehr aus dem Tritt. Die Wiederherstellung einer Bluetooth-Verbindung zu bereits gepaarten Geräten soll zuverlässiger funktionieren und Cortana liefert in Verbindung mit dem Microsoft Band Wegbeschreibungen in Echtzeit. Edge kann jetzt auch PDF-Dateien anzeigen und Groove Music importiert lokale Sammlungen wesentlich schneller. Zudem wurde ein DRM-Problem bei der Neuinstallation von Groove Music behoben. Weitere Verbesserungen verspricht Microsoft für den Stromverbrauch, In-App-Einkäufe, die Kinderecke und die Einstellungen.
 
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Opera 35.0.2066.37 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 02.02.2016, 13:26:02
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 35.0.2066.37 aktualisiert. Dieses Update erleichtert die Konfiguration und Anpassung des Programms, zudem kann man tönende Tabs jetzt schneller zum Schweigen bringen.

Bild

Opera 35 fasst die meistgenutzten Browser-Einstellungen unter der neuen Kategorie "Grundeinstellungen" zusammen (siehe Bildschirmfoto). Hier kann man das Startverhalten und das Download-Verzeichnis festlegen, die Lesezeichenleiste ein- und ausblenden, Themen wechseln und die Cookies konfigurieren. Die Audiowiedergabe lässt sich direkt über den Tab-Reiter deaktivieren und vor dem Beenden prüft der Browser neuerdings, ob alle Downloads abgeschlossen sind. Der Lesezeichenmanager entfernt automatisch Duplikate, welche beim Synchronisieren unterschiedlicher Geräte entstehen. Dazu kommen Fehlerbereinigungen sowie das Update auf die Chromium/Blink-Engine 48.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Firefox 45.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 02.02.2016, 12:22:28
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 44.0 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 45.0 Beta 2 zum Download bereit. Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Unter Linux wurde GTK3 integriert. Den fertigen Firefox 45.0 darf man ab dem 8. März 2016 erwarten.

Download: Firefox 45.0 Beta 2
 
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Superschwergewicht: Alphabet (Google) bezwingt Apple

reported by doelf, Dienstag der 02.02.2016, 09:27:52
Zumindest im nachbörslichen Handel war Alphabet, seit dem dritten Quartal 2015 der Mutterkonzern von Google, das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Alphabet hatte zuvor sehr gute Geschäftszahlen für 2015 veröffentlicht, was die Aktien des Unternehmens um acht Prozent in die Höhe schießen ließ. Inzwischen ist die Hysterie wieder etwas abgeebbt und das Plus auf fünf Prozent gesunken.

Im vierten Quartal 2015 erzielte Alphabet einen Umsatz in Höhe von 21,329 Milliarden US-Dollar. Dies bedeutet ein Plus von 17,82 Prozent, ohne den starken US-Dollar wären es sogar 24 Prozent gewesen. Der operative Gewinn (GAAP) kletterte und 22,3 Prozent auf 5,380 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn (GAAP) um 5,3 Prozent auf 4,923 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie (GAAP) ist um 3,98 Prozent auf 7,06 US-Dollar gestiegen. Nimmt man einmalige aktienbasierte Vergütungen und eingestellte Geschäftsfelder aus der Rechnung heraus, ist der Nettogewinn um beachtliche 29,85 Prozent gewachsen.

Das gesamte Geschäftsjahr 2015 bescherte Alphabet 74,989 Milliarden US-Dollar Umsatz (+13,62%), 19,360 Milliarden US-Dollar operativen Gewinn (+17,36%), 15,826 Milliarden US-Dollar Nettogewinn (+11,96) sowie 22,84 US-Dollar Gewinn je Aktie (+11,04%). 99,4 Prozent des Umsatzes (74,541 Milliarden US-Dollar) sowie 121,0 Prozent des operativen Gewinns (23,425 Milliarden US-Dollar) steuerte Google bei. Die anderen Projekte, welche Alphabet als "Bets" (Wetten) bezeichnet, brachten nur 448 Millionen US-Dollar Umsatz, verursachten zugleich aber einen operativen Verlust in Höhe von 3,567 Milliarden US-Dollar.

Alphabet hatte im Abschlussquartal 1,8 Milliarden US-Dollar für Aktienrückkäufe ausgegeben. Mittel für den Kauf von weiteren 514.000 Anteilen wurden im Januar 2016 bewilligt. Insgesamt will das Unternehmen nochmals 3,7 Milliarden US-Dollar in den Kauf eigener Aktien stecken, einen konkreten Zeitplan gibt es allerdings nicht. Die Zahl seiner in Vollzeit beschäftigten Mitarbeiter beziffert Alphabet auf 61.814, Stichtag ist hierbei der 31. Dezember 2015. Binnen eines Jahres ist die Zahl der Beschäftigten um 15,32 Prozent gestiegen.
Quelle: abc.xyz
 
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Apple hat das kostenlose "iTunes Radio" abgeschaltet

reported by doelf, Montag der 01.02.2016, 18:03:39
Apple hat sein werbefinanziertes Internetradio "iTunes Radio" Ende Januar eingestellt. Als Nachfolger dient "Apple Music Radio", für das man allerdings ein kostenpflichtiges Apple-Music-Abonnement abschließen muss. Zum Preis von 9,99 Euro pro Monat kann man dann "werbefrei hören und beliebig viele Titel überspringen".

"iTunes Radio" ging im September 2013 in den USA auf Sendung und umfasste über 200 Sender für unterschiedliche Musikrichtungen. Die Nutzer konnten aber auch ihren persönlichen Mix zusammenstellen, wobei der jeweilige Musikgeschmack mit Hilfe von Bewertungen sowie durch Betätigung der Sprungtaste ausgewertet wurde. Immer wieder wurde über die Bevorstehende Ausweitung des Dienstes auf andere Länder berichtet, doch letztendlich schaffte es "iTunes Radio" nie nach Europa. Neben den USA wurde einzig Australien bedient.

Das bevorstehende Ende zeichnete sich schon im Sommer 2015 mit der Markteinführung des Abo-Dienstes "Apple Music" ab. Zuvor hatte Apple den vom Musiker Dr. Dre gegründeten Kopfhörerhersteller Beats gekauft, um an dessen Streaming-Dienst "Beats Music" zu kommen. Dieser ist auch namensgebend für den weiterhin kostenlos empfangbaren Radiosender "Beats 1", der zusammen mit "Apple Music" gestartet war.
 
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Der sichere Hafen ist am Ende

reported by doelf, Montag der 01.02.2016, 17:06:46
Auch eine zweite Schonfrist ist gestern abgelaufen: Am 6. Oktober 2015 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das Safe-Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA kassiert, da es für die Daten europäischer Bürger in den USA praktisch keinen Schutz vor staatlichen Zugriffen gibt. Dass Firmen die Datenübermittlung dennoch unbehelligt fortführen konnten, lag an einer Amnestie der EU-Kommission.

Diese pragmatische Übergangsregelung wurde zusammen mit den Datenschutzbehörden der einzelnen Mitgliedstaaten und dem europäischen Datenschutzbeauftragten getroffen, sie sollte den Akteuren Zeit für eine Neufassung des Safe-Harbor-Abkommens verschaffen. Und mit dem "Judicial Redress Act of 2015" schien ein eine Lösung greifbar: Die US-Behörden genehmigen sich zwar weiterhin nach Lust und Laune Zugriff auf die Daten europäischer Bürger und Firmen, doch diese können nachträglich in den USA dagegen klagen - zumindest wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen, alle zuständigen US-Minister Karl-Heinz heißen und die Hölle gefriert. Sollte die der Datenschutzverletzung beschuldigte Behörde allerdings das Zauberwort "Geheim" nennen, ist die Sache sowieso wieder vom Tisch.

Es ist überaus beschämend, dass die EU-Kommission eine solche Neuauflage des Safe-Harbor-Abkommens mit ergänzendem "Judicial Redress Act of 2015" überhaupt in Erwägung gezogen hatte. Doch dieses Volksverarschungsabkommen hat es noch nicht allzu weit geschafft: Nachdem das US-Repräsentantenhaus im Eilverfahren grünes Licht gab, stellte sich der US-Senat völlig unerwartet quer. Der Justizausschuss des Senats hat die Gesetzesvorlage jetzt nochmals verschärft und verlangt von anderen Ländern, dass diese den "geschäftlichen Datenverkehr mit den Vereinigten Staaten ermöglichen und die nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten nicht behindern". Länder, welche die Interessen ihrer Bürger und Unternehmen gegen die Interessen der USA durchsetzen wollen, genießen somit erst gar keinen Schutz.

Und nun? Die "Artikel 29 Datenschutzgruppe" der EU-Kommission, welche zum "Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr" eingerichtet wurde, soll eine Lösung finden. Man darf gespannt sein, welches Gewicht die Interessen europäischer Bürger diesmal auf die Waage bringen werden. Bisher hatten Industrie und USA immer ein eindeutiges Übergewicht.
 
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Seit heute gilt nur noch die IBAN

reported by doelf, Montag der 01.02.2016, 15:25:57
Die Schonfrist für Kontonummer und Bankleitzahl ist endgültig abgelaufen: Seit heute müssen auch Privatpersonen im inländischen Zahlungsverkehr die internationalen Kontonummer, kurz IBAN, verwenden. Für Unternehmen war diese Regelung bereits am 1. August 2014 in Kraft getreten. Die IBAN soll insbesondere Zahlungen im Euro-Zahlungsverkehrsraum erleichtern.

Mit ihren 22 Stellen ist die IBAN allerdings extrem sperrig und nur schwer zu erlernen. Sie besteht aus einer Länderkennung (zwei Buchstaben, im Falle von Deutschland heißen diese "DE"), einer zweistelligen Prüfziffer, der Bankleitzahl und der Kontonummer. Sollte die Kontonummer kürzer als zehn Ziffern sein, werden die Lücken nach der Bankleitzahl mit Nullen aufgefüllt.

Die Prüfziffer soll verhindern, dass Zahlungen auf eine fehlerhafte IBAN überhaupt getätigt werden. Wer allerdings das Pech hat, mit seinem Fehler einer existierende IBAN zu treffen, muss sich das Geld selbst wiederholen - beispielsweise über einen Anwalt. Um die Übersicht nicht zu verlieren, sollte man die IBAN laut Bundesbank lieber in Viererblöcke aufteilen.
 
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Gemeinsame PC-Zukunft für Vaio, Toshiba und Fujitsu?

reported by doelf, Montag der 01.02.2016, 13:18:08
Der PC-Absatz ist im Jahr 2015 weiter gefallen. Dies trifft insbesondere die japanischen Hersteller, die darüber hinaus mit einer schwachen Binnenkonjunktur sowie mit hausgemachten Problemen wie umfangreichen Bilanzmanipulationen zu kämpfen haben. Für Vaio, Toshiba und Fujitsu scheint der letzte Ausweg eine Zusammenlegung des PC-Geschäfts zu sein.

Fujitsu hatte 2009 das Joint-Venture Fujitsu Siemens Computers (FSC) übernommen und verfügt somit bereits über Erfahrungen bezüglich der Zusammenarbeit mit einem anderen PC-Hersteller. FSC hatte sich über zehn Jahre am Markt gehalten, war Siemens am Ende aber nicht mehr lukrativ genug gewesen. Sony verkaufte seine PC-Sparte im Jahr 2014 an die Investment-Firma "Japan Industrial Partners Inc." (JIP), hieraus ging Vaio hervor. Bisher ist dieses Unternehmen aber fast nur auf dem japanischen Markt präsent. Toshiba hatte seine Geschäftszahlen in den Jahren 2008 bis 2014 mit umfangreichen Bilanzmanipulationen geschönt. Als diese Praxis dann aufflog, bescherte sie dem Unternehmen tiefrote Zahlen.

Laut DigiTimes mehren sich nun die Zeichen für eine Zusammenarbeit der drei Firmen im PC-Bereich. So soll Toshiba den Auftragsfertiger Pegatron angewiesen haben, die Produktion von 300.000 bereits bestellten Notebooks anzuhalten. Toshiba hatte 2015 gut die Hälfte seiner Notebooks bei Pegatron fertigen lassen, während Vaio und Fujitsu primär auf den Mitbewerber Quanta setzen. DigiTimes schließt hieraus, dass die Verhandlungen zwischen den drei Firmen weit fortgeschritten sind und Toshibas PC-Sparte vermutlich abgestoßen wird. Zusammen halten Vaio, Toshiba und Fujitsu knapp ein Drittel des japanischen Notebook-Marktes.
 
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Sabayon 16.02 ist fertig

reported by doelf, Montag der 01.02.2016, 11:10:42
Nichts ist langweiliger als alte Software und deshalb bietet die Linux-Distribution Sabayon ihren Benutzern immer die neuesten Versionen. Sabayon 16.02 wird als großes Update angekündigt. Neben der Desktop-Ausgabe (nur 64-Bit) gibt es Sabayon 16.02 auch als Server-Edition sowie als Tech-Preview für den Raspberry Pi 2. Weitere ARM-Plattformen wie Udoo und Odroid stehen in der Warteschlange und sollen in Kürze bedient werden.

Bei den grafischen Benutzeroberflächen wurden GNOME auf die Version 3.18 und das KDE Plasma-Desktop auf die Version 5.5.3 (KDE-Framework 5.18) aktualisiert. Alternativ werden Xfce, MATE sowie eine Minimal-Version für Freunde von Fenstermanagern wie Fluxbox oder Openbox geboten. Sabayon 16.02 basiert auf Gentoo, als Kernel stehen die neuesten LTS-Ausgaben der Versionen 3.10, 3.12, 3.14, 3.18 und 4.1 zur Auswahl. Das Umschalten zwischen unterschiedlichen Versionen wird über das Kernel-Menü unter Einstellungen vorgenommen.

Download: Sabayon 16.02
 
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