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News-Archiv: März 2014

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TSMC baut sein 16-nm-Angebot aus

reported by doelf, Montag der 31.03.2014, 19:35:09
Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) Ende 2014 mit der Testfertigung im 16-nm-FinFET-Prozess beginnen will. Mit 16 nm FinFET+ und 16 nm FinFET Turbo sind neuerdings aber noch zwei weitere Varianten geplant.

Wie Quellen aus der Industrie berichten, soll 16 nm FinFET+ ebenfalls gegen Ende 2014 in den Testbetrieb gehen und schon Anfang 2015 für die Massenproduktion genutzt werden. Angeblich will sich TSMC mit Hilfe der Plus-Variante Aufträge für Apples A9-Prozessor an Land ziehen. Bei 16 nm FinFET Turbo - der Name ist noch nicht ganz sicher - handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Fertigungsprozesses, die zwischen 2015 und 2016 getestet werden soll. Mit seinem breiteren 16-nm-Angebot will TSMC insbesondere den kommenden 14-nm-Produkten von Intel und Samsung begegnen.
 
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Dropbox kauft und schließt Readmill

reported by doelf, Montag der 31.03.2014, 17:59:01
Der US-amerikanische Cloud-Speicherdienst Dropbox hat das Berliner Start-up Readmill gekauft und sogleich geschlossen. Ziel der Transaktion war offenbar nur das Personal des Unternehmens. Wer Readmill nutzt, muss seine Inhalte sichern und umziehen.

Für die Sicherung der Daten bleibt noch bis zum 1. Juli 2014 Zeit, an diesem Tag wird die Readmill-App für Android und iOS deaktiviert. Neue Benutzerkonten lassen sich schon jetzt nicht mehr einrichten. Wie David Kjelkerud und Henrik Berggren, die beiden Gründer von Readmill mitteilen, werden sie ihr Wissen und ihre Erfahrung zukünftig in Dropbox einbringen. Ob Dropbox eine mit Readmill vergleichbare Funktion anbieten will, bleibt aber unklar.

Readmill erweiterte elektronische Bücher um eine soziale Komponente. So konnte man Lesezeichen, Markierungen und Anmerkungen mit anderen Lesern teilen. Es war auch möglich, mit anderen Mitgliedern über Bücher oder einzelne Passagen zu diskutieren oder diese Freunden zu empfehlen. Die Plattform war E-Book-Anbietern gegenüber offen, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen.
Quelle: readmill.com
 
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E-Mail für viele Deutsche nur noch mit Transportverschlüsselung

reported by doelf, Montag der 31.03.2014, 13:16:01
Die vier größten deutschen E-Mail-Anbieter Telekom, Freenet, GMX und Web.de haben ihre Lehre aus dem NSA-Skandal gezogen und bieten ihre E-Mail-Dienste seit heute nur noch in verschlüsselter Form an. Sowohl Versand (SMTP) als auch Empfang (POP3/IMAP) erfordern eine Transportverschlüsselung.

Da alle aktuellen E-Mail-Programme SSL oder STARTTLS beherrschen, sollte der Wechsel für die meisten Kunden problemlos über die Bühne gehen. Nur wer uralte Software einsetzt, wird diese austauschen müssen. Die E-Mail-Anbieter haben Anleitungen bereitgestellt, welche die Umstellung am Beispiel unterschiedlicher E-Mail-Programme beschreiben:Die Webmailer der vier Anbieter sind übrigens nicht betroffen, diese verwenden schon seit längerer Zeit verschlüsselte HTTPS-Verbindungen. Wer Probleme mit der Umstellung seiner Software hat, kann daher übergangsweise auf die Webmailer ausweichen.
 
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Bei Amazon in Leipzig wird wieder gestreikt

reported by doelf, Montag der 31.03.2014, 12:36:36
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Amazon-Beschäftigten in Leipzig am heutigen Montag erneut zum Streik aufgerufen. Nach Angaben von Jörg Lauenroth-Mago hatte der Online-Händler mehrere Monate Bedenkzeit nicht genutzt, um eine Einigung mit der Gewerkschaft zu erzielen.

ver.di fordert von Amazon Deutschland die Anwendung tariflicher Regelungen, wie sie im Einzel- und Versandhandel üblich sind. Hierzu gehören tarifliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Nachtarbeitszuschläge sowie Sonn- und Feiertagszuschläge. Amazon hatte seinen Lagermitarbeitern im vergangenen Jahr erstmals ein freiwilliges Weihnachtsgeld in Höhe von 400 Euro gezahlt. Urlaubsgeld gibt es bisher gar nicht und Nachtarbeitszuschläge werden erst ab Mitternacht gezahlt. Nach Auffassung der Gewerkschaft ist es nicht akzeptabel, dass Amazon als größter Online-Versandhändler keiner Tarifbindung unterliegt. Die Geschäftsführung des Unternehmens hat hierzu mehrfach erklärt, kein Interesse an der Aufnahme von Tarifverhandlungen zu haben. Sie setzt auf das hauseigene "Amazon-Vergütungssystem", welches sich an den niedrigeren Tarifen der Logistikbranche orientiert. Solange kein echter Dialog stattfindet, werden Amazon und seine Kunden mit weiteren Streiks leben müssen...
Quelle: www.verdi.de
 
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Erdogan-in-the-Middle: Türkei leitet Googles DNS-Server um

reported by doelf, Montag der 31.03.2014, 12:16:50
Google warnt alle Internetnutzer in der Türkei vor der Verwendung seiner eigenen DNS-Server. Wie das Unternehmen berichtet, leiten türkische Internetprovider alle Anfragen, welche sich an die IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 richten, auf staatliche Server um.

In freien und demokratischen Ländern erreicht man über diese IP-Adressen die DNS-Server von Google, doch in der Türkei ist das seit dem Wochenende anders. Offenbar verlangt die türkische Telekommunikationsbehörde TIB von den Internetanbietern des Landes, alle Anfragen für Googles DNS-Server auf staatliche Rechner umzuleiten. Diese übernehmen zwar auch die Rolle eines DNS-Servers, doch alle Anfragen können von der türkischen Regierung überwacht und gefiltert werden. Damit hat die Internetpolitik des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP einen neuen Tiefpunkt erreicht: Erdogan-in-the-Middle braucht wirklich niemand!
 
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Twitter siegt vor türkischem Gericht

reported by doelf, Samstag der 29.03.2014, 18:08:16
Ein Istanbuler Gericht hat einem Antrag von Twitter stattgegeben und die zuvor von einem anderen türkischen Gericht verlangte Sperrung eines Twitter-Kontos zurückgenommen. Das Gericht verweist auf das Grundrecht der Redefreiheit und bewertet die Blockade als unrechtmäßige Zensur.

Hier eine sinngemäße Übersetzung der Urteilsbegründung:
"Die Freiheit der Rede und Meinungsäußerung und das Recht seine Gedanken und Meinungen zu verbreiten sind Grundrechte und Grundfreiheiten, welche von den Verfassungen aller demokratischen Ländern geschützt werden. In diesem Sinne genießt jeder das Recht, seine Gedanken und auf jede mögliche Weise zum Ausdruck zu bringen. Auf niemanden soll wegen seiner Gedanken und Meinung Zwang ausgeübt werden und niemand soll wegen dieser zensiert oder angeklagt werden. Regierungsstellen sollten alle Handlungen und Maßnahmen unterlassen, die diese Freiheit der Menschen einschränken."
Ein Rückblick: Am 18. März 2014 hatte der ehemalige türkische Minister für Transport, Seewesen und Kommunikation Binali Yildirim vor Gericht eine Beschwerde wegen Verleumdung eingereicht. Diese richtete sich gegen Beiträge des Twitter-Nutzers @oyyokhirsiza, dessen Namen übersetzt "keine Stimmen für Diebe" bedeutet. @oyyokhirsiza warf Binali Yildirim und dessen Sohn Korruption vor, was Yildirim sehr ungelegen kommt, da er derzeit für das Bürgermeisteramt in Izmir kandidiert. Nachdem ein Gerichtsentscheid im Sinne Yildirims ergangen war, sperrte die türkische Telekommunikationsbehörde TIB, die wiederum dem Ministerium für Transport, Seewesen und Kommunikation untersteht, den Zugriff auf Twitter. Twitter hatte die Beiträge von @oyyokhirsiza in den vergangenen Tagen für türkische Benutzer blockiert, zugleich aber eine Beschwerde gegen diese Art von Zensur eingelegt.
 
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Arbeitsspeicher: 2Gb-Chips fallen unter 2 US-Dollar

reported by doelf, Samstag der 29.03.2014, 17:27:19
Auch in dieser Woche sind die Preise für Arbeitsspeicher weiter gefallen. Während die mit DDR3-1600 spezifizierten 2Gb-Chips endlich wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 2 US-Dollar gefallen sind, liegen ihre DDR3-1333-Pendants noch knapp darüber.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der vorletzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,719 US-Dollar (-0,21%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,496 US-Dollar (k.A.)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,981 US-Dollar (-2,08%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,088 US-Dollar (-2,38%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,783 US-Dollar (-0,22%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Tipp: "The Elder Scrolls Online" schon am 30. März 2014 spielen

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 20:20:28
Offiziell erscheint das von vielen sehnlichst erwartete Online-Rollenspiel "The Elder Scrolls Online" erst am 4. April 2014. Wer die PC- und Mac-Version allerdings bei unserem Partner Amazon.de vorbestellt, kann schon ab dem 30. März 2014 in die fantastische Spielewelt Tamriel eintauchen.


Käufer der "Imperial Edition" bekommen fünf Tage Vorsprung und können schon am 30. März 2014 auf das vollständige Spiel zugreifen. Wer sich für die Standard-Edition entscheidet, kann am 1. April 2014 loslegen. Amazon.de verschickt den für den Frühstart benötigten Zugangscode per E-Mail. Darüber hinaus bekommen die Vorbesteller den Bonus-Code für das Entdeckerpaket. Mit diesem kann man jedes der neun Völker in jeder der drei Allianzen spielen, dazu bekommt man das Haustier Hoppler und exklusive Schatzkarten. Die "Imperial Edition" enthält zusätzlich eine 30 cm große Statue von Molag Bal, eine gedruckte Karte von Tamriel, einen 224-seitigen Reiseführer sowie eine Sammlung digitaler Inhalte.

Zur Vorbestellung bei Amazon.de:
 
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werkenntwen steht vor dem Aus

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 19:37:48
Der große Relaunch im Oktober 2013 hat seine Wirkung verfehlt: Wie RTL interactive mitteilt, lässt sich das soziale Netzwerk werkenntwen aufgrund anhaltender Reichweitenverluste und der deutschen Datenschutzbestimmungen nicht wirtschaftlich betreiben und soll Mitte 2014 aufgegeben werden.

RTL interactive führt derzeit Gespräche mit potentiellen Investoren, doch deren Erfolg ist ungewiss. Betroffen sind 40 Mitarbeiter, von denen zumindest einige im Konzern verbleiben sollen. Nach Angaben des Betreibers ist auch der deutsche Datenschutz Schuld am Niedergang des Dientes:
"Auch die Berücksichtigung des Datenschutzes nach deutschem Recht erwies sich als ein Faktor, der die Bindung der Nutzer an das Netzwerk eher erschwerte."
Eventuell hätte RTL interactive die hohen Datenschutzstandards nicht als Stolperstein betrachten, sondern sie offensiv bewerben sollen. Schließlich hatte es in den vergangenen Monaten zahlreiche Anlässe gegeben, um den mangelhaften Datenschutz bei den US-amerikanischen Mitbewerbern zu beklagen. Stattdessen hatte man die Plattform an das Design dieser Mitbewerber angepasst und im Oktober 2013 eine unausgereifte und unübersichtliche Software auf seine Benutzer losgelassen. Von den häufigen Systemfehlern genervt, wandten sich viele letztendlich von werkenntwen ab.

werkenntwen wurde von den beiden Koblenzer Studenten Fabian Jager und Patrick Ohler entwickelt und ging am 3. Oktober 2006 offiziell online. Im Februar 2009 wurde der Dienst von RTL interactive übernommen. Nach eigenen Angaben hat das soziale Netzwerk aktuell über 9,6 Millionen Nutzer.
 
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Hackerangriff: Chip schaltet sein Forum ab

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 19:09:18
Wie die Reaktion des Computermagazins Chip meldet, hat sich ein Unbekannter Zugriff auf das dortige Forum verschafft. Während unabhängige Forensik-Experten den Vorfall untersuchen, ist das Forum nur im Lesemodus erreichbar.

Derzeit scheint noch unklar zu sein, auf welche Weise der Hacker eindringen konnte. Es steht zu vermuten, dass bei dem Angriff auch Zugangsdaten von Benutzern entwendet wurden. Chip speichert zwar nur Passwort-Hashes, doch zumindest bei einfachen Passwörtern besteht die Gefahr, dass sich diese entschlüsseln lassen. Sollte sich dieser Verdacht bewahrheiten, wird Chip alle Passwörter zurücksetzen. Benutzern des Forums wird zudem geraten, mehrfach genutzte Passwörter auch bei den anderen Diensten zu ändern.
Quelle: www.chip.de
 
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BlackBerry schrumpft Richtung Bedeutungslosigkeit

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 18:28:33
Der kanadische Smartphone-Spezialist BlackBerry ist auch im vierten Quartal des fiskalischen Jahres 2014 wieder deutlich geschrumpft und schreibt weiterhin tiefrote Zahlen. Mit ausgeglichenen Geschäftszahlen rechnet die Firma erst in einem Jahr.

Im vierten Quartal des fiskalischen Jahres 2014, welches für BlackBerry am 1. März 2014 endete, erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 976 Millionen US-Dollar. Verglichen mit den 2,678 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums bedeutet dies einen Einbruch um 63,6 Prozent und auch sequentiell ist BlackBerrys Umsatz um weitere 18,2 Prozent geschrumpft (Q3/2014: 1,193 Milliarden US-Dollar). Nur 37 Prozent ihres Umsatzes erzielten die Kanadier mit Geräten, dafür wurden 56 Prozent wurden mit Dienstleistungen erwirtschaftet. Unter dem Strich steht ein Nettoverlust (GAAP) in Höhe von 423 Millionen US-Dollar bzw. 0,80 US-Dollar je Aktie nach einem Minus von 4,401 Milliarden US-Dollar bzw. 8,37 US-Dollar je Aktie im dritten Quartal 2013. Im Vorjahr hatte BlackBerry noch 98 Millionen US-Dollar bzw. 0,19 US-Dollar je Aktie verdient.

Betrachten wir das gesamte Geschäftsjahr 2014, sank der Umsatz um 38,5 Prozent auf 6,813 Milliarden US-Dollar (2013: 11,073 Milliarden US-Dollar). Der Nettoverlust (GAAP) bleibt mit 5,873 Milliarden US-Dollar nur knapp unter dem Umsatz, im Vorjahr hatte sich der Fehlbetrag lediglich auf 646 Millionen US-Dollar belaufen. Je Aktie errechnet sich ein Verlust in Höhe von 11,18 US-Dollar.

Wenn man die Zahlen so betrachtet, scheint BlackBerrys einzige Perspektive in Software und Dienstleistungen zu liegen. Für die Zukunft als Gerätehersteller sieht es hingegen finster aus. Im Abschlussquartal des Vorjahres hatte BlackBerry noch 6 Millionen Smartphones und 370.000 Tablets ausgeliefert, im dritten Quartal 2014 waren es dann nur noch 1,9 Millionen Smartphones und im letzten Quartal lediglich 1,3 Millionen. Dass die Endkunden im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft schätzungsweise 3,4 Millionen BlackBerry-Smartphones gekauft hatten, ist da nur ein schwacher Trost - zumal 2,3 Millionen dieser Geräte noch auf BlackBerry 7 basieren und sich im Abverkauf befanden. Mit gerade einmal 1,1 Millionen Einheiten verharrt BlackBerry 10 ziemlich genau auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (ca. 1,0 Millionen Geräte) und das ist schon mehr als enttäuschend.
 
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Brandgefahr: Lenovo ruft Notebook-Akkus zurück

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 15:50:37
Der Computerhersteller Lenovo ruft mehrere zehntausend Notebook-Akkus zurück. Die Batterien können überhitzen und im schlimmsten Fall besteht sogar Brandgefahr. Lenovo tauscht die fehlerhaften Akkus kostenlos aus - auch außerhalb der Garantiezeit.

Die betroffenen Notebooks wurden laut Hersteller zwischen Oktober 2010 und April 2011 ausgeliefert. Es handelt sich um die folgenden Modelle:
  • ThinkPad T410, T420, T510, W510
  • ThinkPad X100E, X120E, X200, X201, X201s
  • ThinkPad Edge 11, 13 und 14
Weiterhin sind die Zusatz- bzw. Ersatzakkus mit den Produktnummern 43R9255, 51J0500, 57Y4186, 57Y4564, 57Y4565, 57Y4625, 57Y4559, 43R9254 und 0A36277 betroffen. Lenovo hat ein Testprogramm für Windows veröffentlicht, mit dem sich die Batterie des Notebooks überprüfen lässt. Zudem hat das Unternehmen eine Informationsseite zum Rückruf eingerichtet.

In den Jahren 2005 bis 2007 wurden massenhaft Notebooks oder deren Batterien zurückgerufen, in fast allen Fällen bestand Brandgefahr. Wir hatten damals eine herstellerübergreifende Informationsseite eingerichtet, die bis heute gepflegt wird.
 
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Firefox 29.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 14:37:18
Die dritte Beta-Version des Firefox 29.0 liegt zum Download bereit. Der Firefox 29.0 bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Den finalen Firefox 29.0 erwarten wir am 29. April 2014.

Download:
 
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LibreOffice 4.2.3: Zweiter Release Candiate verfügbar

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 14:36:13
Der zweite und vermutlich auch letzte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.2.3 liegt zum Download bereit. Er beseitigt nochmals zehn Fehler, die allesamt recht harmlos erscheinen. Die Veröffentlichung der finalen Version 4.2.3 ist für die kommende Woche geplant.

Seit der finalen Version 4.2.2 wurden 94 Fehler beseitigt, darunter auch sechs Abstürze. Neue Funktionen bringt LibreOffice 4.2.3 zwar nicht, doch dafür wurden die Stabilität und die Zuverlässigkeit verbessert. Die für den Produktiveinsatz empfohlene Entwicklungsschiene 4.1 wird mit der Version 4.1.6 gegen Ende April noch ein letztes Update erhalten, bevor der Support am 28. Mai 2014 ausläuft.

Download:
 
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Apache OpenOffice 4.1.0 Beta wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 13:50:38
Apache hat vor ein paar Tagen eine erste Beta-Version von OpenOffice 4.1.0 veröffentlicht. Es handelt sich um das erste Lebenszeichen seit der Freigabe des stabilen OpenOffice 4.0.1 am 1. Oktober 2013. Apache betrachtet OpenOffice 4.1.0 als kleineres Update, es gibt aber auch zwei neue Funktionen.

So lassen sich Anmerkungen in der Textverarbeitung Writer nun direkt an Textpassagen binden anstatt an Textpositionen. Die Windows-Version der Software unterstützt zudem iAccessible2, was Sehbehinderten deutliche Vorteile bringt. Darüber hinaus wurde das Laden und Importieren aufwändiger 3D-Diagramme stark beschleunigt. Unter Mac OS X wurde die Kompatibilität zu Java 64-Bit verbessert, allerdings setzt die Version 4.1.0 jetzt Mac OS X 10.7 oder höher voraus. Neben zahlreichen Fehlerbereinigungen erweitert OpenOffice 4.1.0 die OOXML-Unterstützung und umfasst überarbeitete Übersetzungen.

Eine besonders wichtige Änderung betrifft den Umgang mit Grafiken: Wurden diese bisher in PNG-Grafiken umgewandelt, versucht OpenOffice 4.1.0 das Original zu erhalten. Dies funktioniert sowohl mit den pixelbasierenden Grafikformaten BMP, JPEG, PNG und GIF als auch mit Vektorgrafiken der Typen SVG und Metafile. Insbesondere bei der Manipulation von Vektorgrafiken darf man eine deutlich höhere Qualität erwarten. Darüber hinaus wurden der Import von Grafiken und deren Einfügen per Drag & Drop vereinheitlicht. Für bereits rotierte, gescherte oder gespiegelte Grafiken gibt es nun ein interaktives Zuschneidewerkzeug.

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Microsoft Office kostenlos für iOS und Android

reported by doelf, Freitag der 28.03.2014, 12:54:06
Microsoft hat die Verteidigung seiner Windows-Bastion aufgegeben und setzt stattdessen auf einen möglichst großen Verbreitungsgrad seiner Office-Produkte. Für Apples iPad gibt es seit einigen Stunden Word, PowerPoint und Excel. Und mit Office Mobile bedienen die Redmonder Smartphones auf Basis von Android, iOS und Windows Phone.

Um Word, PowerPoint und Excel auf einem iPad nutzen zu können, muss dieses iOS 7.0 oder höher bieten. Die einzelnen Apps sind zwar kostenlos, taugen dann aber nur als Dokumentenbetrachter. Erst nach Abschluss eines "Office 365"-Abonnements lassen sich Dateien bearbeiten und neue Dokumente anlegen. Dieses Abonnement ist als In-App-Kauf verfügbar und kostet 99,99 Euro im Jahr - und ja, Apple streicht sich hiervon 30 Prozent ein. Pro Abonnement lässt sich die Software auf fünf Tablets sowie fünf Computern - wahlweise PC oder Mac - nutzen. Damit alle Geräte auf die Dokumente zugreifen können, werden diese bei Microsofts Cloud-Speicher OneDrive abgelegt.

Microsoft Office Mobile benötigt entweder iOS 7.0 oder Android 4.0. Die iOS-Variante läuft neben dem iPad auch auf dem iPhone und dem iPod touch, laut Microsoft wurde die Anwendung für das iPhone 5 optimiert. Die Android-Version wurde konsequent auf Smartphones ausgerichtet, mit diversen Tablets scheint es noch Probleme zu geben. Beide Varianten sind für den privaten Gebrauch kostenlos, doch auch hier lassen sich Dokumente erst nach Abschluss eines "Office 365"-Abonnements bearbeiten.

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Offizieller Trailer für "Batman: Arkham Knight"

reported by doelf, Donnerstag der 27.03.2014, 21:13:24
Warner Bros. zeigt den ersten offiziellen Trailer für "Batman: Arkham Knight". Bei dem Spiel handelt sich um den vierten Teil der Serie, der jetzt wieder von Rocksteady Studios entwickelt wird. "Batman: Arkham Knight" soll Ende 2014 für den PC, Sonys PlayStation 4 und Microsofts Xbox One veröffentlicht werden. Ältere Spielkonsolen bleiben außen vor.


Nach "Batman: Arkham Asylum" (2009) und "Batman: Arkham City" (2011) wurde abermals das Team von Rocksteady Studios mit der Entwicklung beauftragt. Das letztjährige "Batman: Arkham Origins" (2013) stammt hingegen von zwei Teams: Während man sich bei Splash Damage um den Mehrspielermodus kümmerte, lieferte Warner Bros. Games Montréal die Einzelspielerinhalte. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit war allerdings durchwachsen. Nun soll Rocksteady Studios für einen würdigen Abschluss der Erfolgsreihe sorgen.

"Batman: Arkham Knight" spielt ein Jahr nach der Handlung von "Batman: Arkham City". Der Joker ist tot und Gotham eine sichere Stadt. Für Batman bedeutet dies gähnende Langeweile, doch dann schließen sich seine Feinde zusammen, um das Leben des Flattermanns zu beenden. In der Halloween-Nacht übernehmen die Bösewichte das Regiment, Gotham muss evakuiert werden und auf Batman wartet sein letzter Kampf.
 
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Valve veröffentlicht SteamOS Update 96

reported by doelf, Donnerstag der 27.03.2014, 20:36:49
Valve hat seine auf Spieler zugeschnittenen Linux-Distribution SteamOS abermals aktualisiert. Das Update 96 beseitigt einen kritischen Fehler im Paketverwaltungssystem APT, der beim Einspielen von Aktualisierungen irrtümlich zum Löschen von Paketen führen kann.

Aus Debian fließen einige überarbeitete Pakete - gnutls26, file, xserver-xorg-video-intel packages, udisks, python2.7 und iceweasel - ein. Es gibt auch neue Treiber für die Grafiklösungen von AMD (Version 1:14.1~beta1.3-1), welche dem kommenden Debian "Jessie" entnommen wurden. Ein Backport von neueren X-Servern behebt ein Problem von Intels Grafikkernen mit dem Spiel "Metro: Last Light" und auch das Zusammenspiel mit Hybrid-Konfigurationen, die mehrere Grafikchips umfassen, will Valve verbessert haben. Weitere Änderungen betreffen Gigabytes Mini-Barebone "Brix", dessen Wireless-LAN schneller zu stabiler funktionieren soll. Zudem wird jetzt auch der Bluetooth-Controller des Mini-Computers unterstützt.

Download: SteamOS Update 96
 
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EuGH verpflichtet Telekommunikationsanbieter zu Internetsperren

reported by doelf, Donnerstag der 27.03.2014, 20:11:04
Nach Ansicht der Richter am Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) können Telekommunikationsanbieter dazu verpflichtet werden, den Zugriff auf bestimmte Internetinhalte zu unterbinden. Dies sei selbst dann möglich, wenn es noch gar nicht zu einer Urheberrechtsverletzung durch die Kunden der Firma gekommen ist.

Im konkreten Fall hatte die deutsche Constantin Film Verleih GmbH vom österreichischen Telekommunikationsanbieter UPC Telekabel die Sperrung des Zugriffs auf das illegale Filmportal kino.to verlangt. UPC Telekabel lehnte dies ab, da das Unternehmen keine Geschäftsbeziehungen zu den Betreibern von kino.to unterhielt und es keinen Beleg dafür gab, dass die eigenen Kunden rechtswidrig gehandelt hatten. Zudem seien solche Sperren kostspielig und leicht zu umgehen. In letzter Instanz landete der Streit vor dem Obersten Gerichtshof Österreichs, der seinerseits den EuGH anrief.

Der EuGH hat nun im Sinne der Urheberrechtsinhaber entschieden: Das Telekommunikationsunternehmen sei ein Vermittler, dessen Dienste zur Verletzung eines Urheberrechts genutzt werden. Eine direkte Geschäftsbeziehung zum eigentlichen Urheberrechtsverletzer kino.to sei dabei nicht erforderlich. Zudem müssen die Kunden des Telekommunikationsanbieters keine Rechtsverletzung begehen, denn der Schutz der Urheberrechte sei auch vorbeugend sicherzustellen. Wie die Sperre umzusetzen ist, überlässt der EuGH den Telekommunikationsfirmen. Zudem sollen die Gerichte darauf achten, dass ihre Anordnungen ein "angemessenes Gleichgewicht" zwischen den Urheberrechten, der unternehmerischen Freiheit und der Informationsfreiheit sicherstellen.

Aufgrund dieser Entscheidung könnte auf die europäischen Telekommunikationsanbieter eine wahre Flut von Sperranträgen zukommen. Insbesondere die ziemlich schwammige Forderung nach einem "angemessenen Gleichgewicht" lässt langwierige Gerichtsverfahren befürchten. Dabei zäumt der EuGH das Pferd wieder einmal von hinten auf: Die eigentliche Quelle der Urheberrechtsverletzung muss ausgemerzt werden! Eine Zugriffssperre ist hingegen weitgehend nutzlos und birgt immer die Gefahr einer umfassenden Zensur. So wird der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Sperrung von Twitter und YouTube mit Sicherheit als "angemessenes Gleichgewicht" bewerten.
 
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Türkei blockiert jetzt auch YouTube

reported by doelf, Donnerstag der 27.03.2014, 19:26:12
Ein türkisches Gericht hat einen Antrag von Twitter zurückgewiesen, mit dem das Unternehmen die Sperre seines Dienstes beenden wollte. Seit heute wird auch Googles Videoportal YouTube blockiert - auf Anordnung der Telekommunikationsbehörde TIB. Einen Gerichtsbeschluss gibt es nicht.

Aufgrund einer Gesetzesänderung, welche im Februar 2014 in Kraft trat, darf die TIB Internetseiten nach eigenem Gutdünken zu blockieren. Ein richterlicher Beschluss ist nicht mehr erforderlich. Faktisch untersteht die Telekommunikationsbehörde dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP. Zuvor hatten Unbekannte den brisanten Mitschnitt eines Gesprächs zwischen dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu, dessen Staatssekretär Feridun Sinirlioglu, dem Geheimdienstchef Hakan Fidan und dem General Yasar Gürel veröffentlicht. In dem Mitschnitt geht es um die türkische Reaktion auf einen möglichen Angriff auf das Grabmal des Süleyman Shah. Dieses Grabmal befindet sich zwar in Syrien, wird von der Türkei aber als eigenes Hoheitsgebiet betrachtet. Erdogan hat mehrfach geäußert, dass er im Falle eines Angriffs auf die Grabstätte den Verteidigungsfall der NATO ausrufen werde.

Zurück zu Twitter: Obwohl ein Verwaltungsgericht gestern das Ende der Sperre verlangt hatte, ist der Zugriff auf den Dienst nach wie vor nicht möglich. Nach türkischem Recht hat die Telekommunikationsbehörde allerdings 30 Tage Zeit, um auf das Urteil zu regieren. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Regierung den Gerichtsbeschluss anfechtet. Twitter hatte sich auch selbst eingeschaltet und in zwei Anträgen das Ende der Sperre verlangt. Einer dieser Anträge wurde heute zurückgewiesen: Nach Ansicht des Gerichtes ist Twitter als "rechtlich Unbeteiligter" gar nicht berechtigt, solche Anträge einzureichen. Eine sehr seltsame Sichtweise.
 
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Android-Apps missbrauchen Geräte zum Krypto-Mining

reported by doelf, Donnerstag der 27.03.2014, 18:22:14
Trend Micro hat in Googles Play Store zwei Apps entdeckt, welche die Geräte nach der Installation zum Berechnen von Kryptowährungen missbrauchen. Hierdurch entsteht über eine längere Zeit hohe Rechenlast und viel Abwärme, wodurch sich der Verschleiß des Smartphones und Tablets erheblich beschleunigt.

Verantwortlich für das unerwünschte Krypto-Mining ist der Schädling "ANDROIDOS_KAGECOIN", der bereits Ende Februar 2014 in inoffiziellen Kopien der beliebten Apps "Football Manager Handheld" und "TuneIn" gefunden wurde. Doch während diese Apps aus Drittquellen stammten, wurden die Sicherheitsexperten von Trend Micro diesmal in Googles Play Store fündig. Betroffen sind die Apps "Songs" von DaXpert und "Prized - Real Rewards & Prizes" von Prized.

Während "Prized - Real Rewards & Prizes" mittlerweile entfernt wurde, liegt "Songs" in der neuen Version 42 vor. Nach Angaben des Entwicklers wurden "einige Bibliotheken entfernt, was die App kleiner macht". Die Webseite des Herstellers ist allerdings offline und auf E-Mails gibt es keine Antwort. Mit mehr als einer Million Installationen ist "Songs" recht weit verbreitet.

Wie Trend Micro berichtet, haben die Apps mehrere Tausend Dogecoins errechnet, die der Verantwortliche bereits eingetauscht hat. Am 17. Februar 2014 wechselte der Mining-Pool, seither werden Litecoins berechnet. Da beim Krypto-Mining die Batterie in Windeseile geleert wird, starten die Berechnungen erst nach dem Anschließen des Ladekabels. Wer sich zuletzt über lange Ladezeiten gewundert hat, sollte seine App-Sammlung durchforsten und die Übeltäter löschen.
 
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Sailfish OS für Android erreicht erste Tester

reported by doelf, Donnerstag der 27.03.2014, 17:35:08
Jolla hat heute damit begonnen, Sailfish OS für Android an erster Tester zu verschicken. Es handelt sich um einen geschlossenen Test des "Early Adopter Release 1" für Googles Nexus 4 (mako). Die Funktionalität dieser Version ist allerdings noch sehr eingeschränkt.

Zum Test wird ein Nexus 4 (mako) mit Android 4.2.2 (JDQ39) benötigt. Auf diesem muss man zunächst CyanogenMod 10.1.3 installieren, bevor man SailfishOS aufspielen kann. Hierzu wird ein Computer mit ADB (Android Debug Bridge) und Fastboot benötigt. Jolla will Sailfish OS in Kürze auf weitere Android-Geräte bringen, wobei die Arbeiten für Goolges Nexus 7 (grouper, tilapia, flo und deb) und Samsungs Galaxy S3 (i9305) bisher am weitesten fortgeschritten sind. Zumindest vorläufig muss für das Zielgerät CyanogenMod 10.1 verfügbar sein.

Doch zurück zum "Early Adopter Release 1" für Googles Nexus 4 (mako): Das Modem funktioniert, Datenübertragungen über 3G sind möglich und auch SMS lassen sich verschicken und empfangen. Telefonieren kann man hingegen noch nicht - diese nicht ganz unwichtige Funktion will Jolla mit dem nächsten Update nachreichen. Weitere Baustellen sind die Uhr, die Sensoren und Bluetooth. Man kann das Gerät nicht zurücksetzen, keine WLAN-Hotspots einrichten und der USB-Anschluss unterstützt das "Media Transfer Protocol" (MTP) noch nicht. Die Kamera (Foto und Video) ist außer Funktion und das Abspielen von Videos ist auch nicht möglich. Es fehlen lizenzpflichtige Multimedia-Codecs, Apps, der Jolla-Store und der Kompatibilitäts-Layer für Android-Apps. Die virtuelle Tastatur hat noch keine Wortvorhersage, Multiboot wird nicht unterstützt und der Ein/Aus-Schalter funktioniert nicht zuverlässig. Dazu kommen Performance- und Darstellungsprobleme.

Von der Alltagstauglichkeit ist dieser "Early Adopter Release 1" zwar noch meilenweit entfernt, aber er könnte weitere Entwickler zur Mitarbeit an Sailfish OS und dessen Portierungen bewegen. Für Jollas Überleben wird letztendlich die Zahl der Geräte, auf denen Sailfish OS vernünftig läuft, entscheidend sein.
 
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Niedersachsen lässt sich Windows XP etwas kosten

reported by doelf, Donnerstag der 27.03.2014, 15:47:06
Das Bundesland Niedersachsen sieht sich nicht in der Lage, seine Computer rechtzeitig auf neuere Versionen von Windows umzustellen und will daher ein weiteres Jahr an Windows XP festhalten. Doch hierzu muss das Land einen kostspieligen Support-Vertrag mit Microsoft abschließen.

Wie unsere Kollegen von heise online berichten, geht es in Niedersachsen um rund 8.000 Büro-PCs. Während der gemeine Endkunde ab dem 8. April 2014 mit kritischen Sicherheitslücken in Windows XP allein gelassen wird, können Firmen und Behörden einen besonderen Support-Vertrag mit Microsoft abschließen. Aus Industriequellen ist zu erfahren, dass Microsoft für diesen "Custom Support" im ersten Jahr 200 US-Dollar pro Computer berechnet. In den Folgejahren will Microsoft den Preis weiter anheben. Da es von offizieller Stelle keine Zahlen gibt, müssen wir mal schnell nachrechnen:

8.000 * 200 US-Dollar macht 1,6 Millionen US-Dollar bzw. 1,16 Millionen Euro

Sofern Niedersachsen keinen hohen Rabatt aushandeln kann, bezahlt der Steuerzahler den verspäteten Umstieg mit rund 1,16 Millionen Euro. Doch das ist nur die halbe Rechnung, denn der "Custom Support" umfasst ausschließlich Updates für kritische Fehler. Als wichtig klassifizierte Patches muss man einzeln hinzukaufen und für geringfügige bis mittelschwere Schwachstellen wird Microsoft gar keine Updates entwickeln. Und dann wäre da noch Office 2003, für das der Support ebenfalls am 8. April 2014 enden wird.
Quelle: www.heise.de
 
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Türkei und Twitter: Die neuesten Entwicklungen

reported by doelf, Mittwoch der 26.03.2014, 20:26:01
Ein Verwaltungsgericht in Ankara hat die von der Regierung verhängte Twitter-Blockade als Verstoß gegen die türkischen Verfassung und die Europäische Menschenrechtskonvention bewertet. Zugleich klagt Twitter vor zwei türkischen Gerichten gegen die Sperre und entfernt parallel hierzu beanstandete Inhalte.

Nach Angaben der Regierungspartei AKP sind in der Türkei mehrere Hundert Gerichtsbeschlüsse gegen Twitter ergangen, die der Dienst wissentlich ignoriert habe. Diese Zahl hat sich inzwischen ein wenig relativiert: Es gab lediglich drei Beschlüsse und über keinen davon wurde Twitter im Vorfeld der Sperrung informiert. In zwei Fällen erkannte Twitter Verstöße gegen seine eigenen Nutzungsbedingungen und entfernte die Inhalte. Der dritte Gerichtsbeschluss bezieht sich auf einen Benutzer, der einem ehemaligen Minister Korruption vorwirft. Twitter sieht diesen Vorwurf durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt und hat gegen den Beschluss Beschwerde eingelegt. Bis über die Beschwerde entschieden ist, bleiben die Beiträge des Kontos für türkische Benutzer gesperrt. Eine zweite Beschwerde richtet sich gegen die Blockade des gesamten Dienstes, da selbst in den Gerichtsbeschlüssen nur von einzelnen Inhalten die Rede war. Twitter betont zudem, bisher keinerlei Benutzerdaten an die türkische Regierung gegeben zu haben.

Das 15. Verwaltungsgericht in Ankara bewertet die Sachlage ähnlich wie Twitter. Nach Ansicht des Gerichtes ist die Sperrung des gesamten Dienstes "unverhältnismäßig". Es handle sich um einen Eingriff in die Rede- und Meinungsfreiheit, welcher sowohl gegen die türkische Verfassung als auch gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoße. Laut Gerichtsbeschluss soll die Blockade unverzüglich beendet werden. In der AKP herrscht derzeit noch Uneinigkeit, wie mit diesem Urteil umzugehen ist. Der stellvertretende Ministerpräsident Bülent Arinc erklärte, man werde sich dem Gericht beugen, während Justizminister Bekir Bozdag das Urteil zunächst genau prüfen und möglicherweise auch anfechten will. In einer Fernsehübertragung erklärte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am heutigen Mittwoch, dass die Zugeständnisse seitens Twitter alles andere als ausreichend seien. Seine Regierung verlange die Entfernung von rund 700 weiteren Inhalten. Gerichtsbeschlüsse für diese weiteren Inhalte gibt es allerdings noch nicht.
 
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GeForce GTX Titan Z: NVIDIA krönt seine Kepler-Baureihe

reported by doelf, Mittwoch der 26.03.2014, 15:31:59
Anlässlich NVIDIAs alljährlicher GPU-Konferenz hat Firmenchef Jen-Hsun Huang einen ziemlich fetten Hasen aus dem Hut gezaubert: Auf der "GeForce GTX Titan Z" sitzen zwei Kepler-GPUs des Typs GK110 im Vollausbau mit zusammen 5.760 CUDA-Kernen und 12 GByte GDDR5-Grafikspeicher mit einer Geschwindigkeit von 7 Gbps.


Eine GeForce GTX Titan Z leistet unglaubliche 8 TeraFLOPs und falls auch das noch nicht ausreichen sollte, lassen sich zwei dieser Grafikkarten zu einem SLI-Verbund zusammenschließen. Allerdings muss man sich das gute Strück auch leisten können: Eine einzelne GeForce GTX Titan Z kostet bereits stolze 2.999 US-Dollar (ca. 2.170 Euro)! Laut NVIDIA kommt das Monster im Laufe des Aprils weltweit in den Handel.
Bild

NVIDIAs GeForce GTX Titan Z zielt auf kommende Bildschirme mit 5K-Auflösung sowie den Multi-Monitor-Betrieb, hierfür besitzt die Grafikkarte einen DisplayPort, einen HDMI-Anschluss sowie zwei DVI-Ausgänge.Mit der Rechenleistung eines Supercomputers empfiehlt sich die GeForce GTX Titan Z auch für Medienproduktionen und wissenschaftliche Simulationen. Das Thema Stromverbrauch hat NVIDIA noch nicht angeschnitten, dafür verspricht der Hersteller einen leisen Betrieb.
 
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Intel kauft Hersteller von Gesundheitsarmband

reported by doelf, Mittwoch der 26.03.2014, 15:07:13
Intel hat die Firma BASIS Science Inc. gekauft. Das zuvor in Privatbesitz befindliche Unternehmen produziert das elektronische Armband "Basis", das an eine Smart-Watch erinnert. "Basis" ist jedoch keine Uhr, sondern einzig auf die Aspekte Fitness und Gesundheit ausgerichtet.

"Basis" enthält nach Angaben des Herstellers die fortschrittlichsten Sensoren, welche man derzeit kaufen kann. Das Armband misst den Puls und die Temperatur der Hautoberfläche, zeichnet alle Bewegungen auf und berechnet daraus den Kalorienverbrauch. Zudem kann das Gerät unterschiedliche Schlafphasen unterscheiden. Auf Basis der gesammelten Daten unterbreitet "Basis" Vorschläge zur Verbesserung des gesundheitlichen Allgemeinzustands, zudem lassen sich die Daten auch in Echtzeit auslesen und auswerten. Auch nach der Übernahme soll "Basis" weiterhin verkauft werden.

Weder Intel noch BASIS Science Inc. machen Angaben zum Kaufpreis. Mit dieser Übernahme unterstreicht Intel sein Engagement im Bereich der Wearables. Der Chipriese sucht derzeit nach neuen Wegen in den Mobilmarkt, nachdem er den Höhenflug von Smartphones und Tablets weitgehend verpasst hatte.
 
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Übersicht: Neue Aktionen von Amazon.de

reported by doelf, Mittwoch der 26.03.2014, 12:02:11
Unser Partner Amazon.de bietet in dieser Woche diverse Sommerreifen und Zubehör mit Preisvorteilen von bis zu 40 Prozent an. Die Preise vieler Koffer, Rucksäcke und Taschen wurden sogar um 60 Prozent reduziert. Darüber hinaus gibt es 20 Prozent Rabatt auf ausgewählte Bluetooth-Produkte von Jabra und beim Kauf ausgewählter elektrischer Zahnbürsten von Braun legt Amazon.de gratis eine Packung Aufsteckbürsten bei.

Hier alle Aktionen in der Übersicht:
  • Reifen und Zubehör um bis zu 40% reduziert
    Pünktlich zum Frühjahrsbeginn gibt es bei Amazon.de zahlreiche Sommerreifen von namhaften Herstellern wie Continental, Hankook, Michelin, Pirelli, Semperit und Uniroyal zu reduzierten Sonderpreisen - es winken Rabatte von bis zu 40 Prozent. Gleiches gilt für diverse Radzierblenden, Felgen und Felgenschlösser.
    Reifen und Zubehör um bis zu 40% reduziert...

  • Koffer, Rucksäcke und Taschen um bis 60% reduziert
    Für die Vorfreude auf den Urlaub hat Amazon.de die Preise vieler Koffer, Rucksäcke und Taschen um bis zu 60 Prozent reduziert. Die Produkte stammen von bekannten Herstellern wie Bench, Chiemsee, Columbia, Converse, Dakine, Eastpak, Puma, Tatonka, U-Travel und Vaude.
    Koffer, Rucksäcke und Taschen um bis 60% reduziert...

  • Aktion: 20% Rabatt auf ausgewählte Bluetooth-Produkte von Jabra
    Bei Amazon.de gibt es bis zum 31. März 2014 zwanzig Prozent Rabatt auf ausgewählte Bluetooth-Produkte des Herstellers Jabra. Zur Auswahl stehen Kopfhörer Headsets, Lautsprecher und Freisprechanlagen.
    Aktion: 20% Rabatt auf ausgewählte Bluetooth-Produkte von Jabra...

  • 3D-Blu-rays zum Aktionspreis
    Im Angebot finden sich derzeit auch mehrere 3D-Blu-rays wie etwa "Avatar - Aufbruch nach Pandora", "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" (auch als Extended Edition und Sammleredition erhältlich), "Hänsel und Gretel: Hexenjäger", "Hugo Cabret" oder "Men in Black 3".
    3D-Blu-rays zum Aktionspreis...

  • Aktion: Gratis Aufsteckbürsten von Oral B
    Wer eine elektrische Zahnbürste des Typs Braun Oral-B Triumph 5500 oder Oral-B TriZone 5500 kauft, bekommt dazu eine Packung Aufsteckbürsten gratis. Die Packungen enthalten entweder vier (Tiefen-Reinigung und TriZone) oder zwei (3D White) Aufsteckbürsten. Diese Aktion läuft nur solange der Vorrat reicht.
    Aktion: Gratis Aufsteckbürsten von Oral B...

  • Vorbesteller-Vorteile bei Final Fantasy XIV
    Wer "Final Fantasy XIV - A Realm Reborn" vorbestellt, bekommt noch vor dem offiziellen Start des Spiels Zugriff auf die Spielserver. Dazu gibt es eine Moogle-Kappe sowie eine Cait Sith-Puppe als Begleiter. Die Vorbestell-Aktion läuft noch bis zum 13. April 2014.
    Vorbestell-Aktion für "Final Fantasy XIV - A Realm Reborn"...

  • Kindle für 49 Euro
    Amazon.de verkauft seinen eBook-Reader Kindle auch weiterhin für 49,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Ende 2013 hatte der Händler diesen Sonderpreis ausgerufen, inzwischen ist er die Regel. Der Basis-Kindle bietet ein 15 cm (6 Zoll) großes "E Ink"-Display mit einer Auflösung von 600 x 800 Bildpunkten sowie 16 Graustufen. Auf Touch-Funktionalität muss man verzichten, die Bedienung erfolgt ausschließlich über Tasten.
    Kindle für 49 Euro...
 
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Facebook kauft Oculus für 2 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Mittwoch der 26.03.2014, 11:34:02
Facebook setzt seine Einkaufstour fort und hat einen verbindlichen Kaufvertrag für Oculus unterschrieben. Das Unternehmen aus Kalifornien entwickelt die VR-Brille "Oculus Rift", von der es bisher ausschließlich Prototypen gibt. Der Kaufpreis wird auf ca. 2 Milliarden US-Dollar beziffert.

400 Millionen US-Dollar wird Facebook in bar bezahlen und den Rest mit 23,1 Millionen Facebook-Aktien begleichen. Zieht man den durchschnittlichen Schlusskurs der zwanzig Handelstage vor dem 21. März 2014 heran, ergibt sich ein Wert von rund 1,6 Milliarden US-Dollar. Weitere 300 Millionen US-Dollar werden fällig, wenn Oculus vertraglich festgelegte Ziele erreicht. Die Transaktion soll noch im zweiten Quartal 2014 abgeschlossen werden.

Verglichen mit den 19 Milliarden US-Dollar, die Facebook für WhatsApp zahlt, ist Oculus ein echtes Schnäppchen - allerdings eins ohne marktreifes Produkt. Oculus hatte am 1. August 2012 eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter eröffnet und dabei 2.437.429 US-Dollar gesammelt - fast zehnmal mehr als ursprünglich veranschlagt. Mit diesem Geld hat Oculus erste Developer Kits für Spieleentwickler gebaut, die seit März 2013 erhältlich sind. Drei Monate später konnte sich Oculus rund 16 Millionen US-Dollar von Investoren sichern. Mit einer marktreifen VR-Brille ist frühestens gegen Ende 2014 zu rechnen.

Während sich Oculus bisher voll und ganz auf Spiele konzentriert hat, sieht Facebook einen deutlich größeren Markt. So sollen zukünftige VR-Brillen auch für die Kommunikation, in der Bildung sowie für den Konsum von Unterhaltungsmedien genutzt werden. Offenbar will Facebook letztendlich eigene Produkte gegen Googles Glass in Stellung bringen.
 
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Kritische 0-Day-Lücke in Microsoft Word unter Beschuss

reported by doelf, Dienstag der 25.03.2014, 20:23:23
Microsoft warnt vor eine kritischen 0-Day-Lücke in seiner Textverarbeitung Word. Aktuell wird die Version 2010 mit Hilfe speziell gestalteter RTF-Dateien angegriffen, verwundbar sind jedoch alle Word-Versionen von 2003 bis 2013 sowie der Word Viewer, der Office Compatibility Pack und Microsofts Office für Mac 2011.

Darüber hinaus ermöglicht die Schwachstelle Angriffe auf die Word-Automationsdienste der SharePoint Server 2010 und 2013, die Office Web Apps 2010 und den Office Web Apps Server 2013. Laut Microsoft werden die gefährlichen RTF-Dateien derzeit per E-Mail verschickt. Öffnet der Benutzer eine solche E-Mail mit Outlook 2007, 2010 oder 2013, wird standardmäßig Word zur Anzeige gestartet. Dabei kann der Angreifer eigenen Code einschleusen und die Kontrolle über den Computer erlangen.

Microsoft kann zwar noch kein fertiges Sicherheits-Update bieten, hat aber zumindest ein "Fix it" parat. Das "Fix it" verhindert, dass Word RTF-Dateien öffnet. Für Benutzer, die das RTF-Format häufig verwenden, ist dieser Notbehelf allerdings kaum geeignet. Wann mit einem richtigen Patch zu rechnen ist, lässt Microsoft offen. Der nächste Patch-Day ist für den 8. April 2014 geplant - und das ist dann auch der letzte für Office 2003 und Windows XP.

Zum Fix it: Disable opening RTF content in Microsoft Word
 
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SiSoft Sandra Lite 2014 SP1c (20.25) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 25.03.2014, 19:57:35
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Analyse- und Benchmark-Suite, welche Leistungsmessungen für CPU, Cache, Arbeitsspeicher, Speichermedien und Grafikkarten umfasst. In unserem Download-Center findet sich die neue Version 2014 SP1c (20.25), welche ein paar kleinere Fehler beseitigt.

SiSoft Sandra Lite 2014 SP1c (20.25) behebt beispielsweise ein Problem beim Vermessen optischer Laufwerke (CD, DVD und BD). Zudem gibt es Optimierungen für die wissenschaftlichen Leistungstests, welche man sowohl auf Prozessoren als auch auf APUs und Grafikchips ausführen kann. Bei CPUs wurde der Code für SSE2 und AVX/FMA überarbeitet und bei den APUs bzw. GPUs betreffen die Verbesserungen CUDA sowie OpenCL.

Download: SiSoft Sandra Lite 2014 SP1c (20.25) - 65,8 MByte
 
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MSI AG240: Neuer All-in-One-PC für Gamer

reported by doelf, Dienstag der 25.03.2014, 13:33:39
MSI hat mit dem AG240 einen neuen All-in-One-PC in seinem Sortiment, der sich an Spieler richtet. Das Gerät verfügt über einen schnellen Quad-Core-Prozessor vom Typ Intel Core i7-4710HQ, die Grafiklösung NVIDIA GeForce GTX 860M, die Netzwerkkarte Killer E2200 und zwei SSDs im RAID-0-Verbund.

BildDer Core i7-4710HQ gehört zu den Mobil-Prozessoren aus Intels "Haswell Refresh", wurde bisher aber noch nicht offiziell vorgestellt. Unseren Informationen nach taktet die CPU ihre vier Kerne mit 2,5 GHz und kann im Turbo-Betrieb auf bis zu 3,5 GHz beschleunigen. Der Prozessor beherrscht HyperThreading und verfügt über 6 MByte L3-Cache, seine TDP liegt bei 47 Watt. Der integrierte Speicher-Controller verfügt über zwei Kanäle und unterstützt DDR3L-1600, MSI bestückt seinen AG240 mit 8 GByte RAM. Maximal lassen sich die beiden Speichersteckplätze mit 16 GByte (2 x 8 GByte) bestücken. Im Core i7-4710HQ ist auch die Grafikeinheit Intel HD Graphics 4600 integriert, doch für den 3D-Betrieb greift MSI zu einer mobilen Grafikkarte des Typs GeForce GTX 860M zurück, die mit 2 GByte GDDR5-Speicher ausgestattet ist.

Als Chipsatz kommt Intels HM87 Express zum Einsatz, der sich um ein RAID-0-Array aus zwei 128 GB großen mSATA-SSDs von Plextor, eine 1-TB-Festlatte mit 7.200 U/min und einen Blu-ray-Brenner kümmert. Darüber hinaus stellt der Chipsatz fünf USB-Anschlüsse bereit, von denen drei der dritten Generation entstammen. MSIs AG240 bietet Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11ac und Bluetooth 4.0, doch Spieler werden für schnellere Reaktionszeiten zur kabelgebundenen Netzwerkkarte Killer E2200 greifen. Der Bildschirm des All-in-One-PCs misst 23,6 Zoll und bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Er ist reflexionsarm und kann dank seines HDMI-Eingangs auch zur Wiedergabe externer Quellen genutzt werden. Lautsprecher, Webcam (2,0 Megapixel) und DVB-T-Empfänger sind bereits integriert.

MSIs AG240 misst 583 x 425 x 33 mm, das externe Netzteil des Computers leistet 150 Watt. Die Wandbefestigung gemäß VESA-Standard ist ebenfalls möglich. In Deutschland soll der MSI AG240 ab Juni 2014 erhältlich sein, der Hersteller nennt eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.499 Euro inklusive der Mehrwertsteuer. Zum Lieferumfang gehören eine kabellose Tastatur und Maus. MSI gibt auf das Gerät zwei Jahre Garantie inklusive kostenloser Abholung und Rücksendung.
Quelle: de.msi.com
 
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Intels Haswell Refresh kommt schon im April - vollständige CPU-Übersicht

reported by doelf, Dienstag der 25.03.2014, 10:38:08
Wie aus Asien zu hören ist, wird Intel im Laufe des Aprils neue Prozessoren und Chipsätze auf den Markt bringen, um seine aktuelle Haswell-Plattform auffrischen. Zudem soll es weitere All-in-one-PCs und Minicomputer auf Basis der neuen Chips geben.

Bei "Haswell Refresh" handelt es sich keinesfalls um eine neue Architektur, sondern lediglich neue CPU-Modelle mit leicht höheren Taktraten. Die Prozessoren nutzen weiterhin den Sockel LGA-1150 und werden im bekannten 22-nm-Verfahren produziert. Mit den 14-nm-CPUs der Broadwell-Architektur darf man erst gegen Ende des Jahres rechnen, wobei sich Intel angeblich zunächst auf die mobilen Varianten beschränken wird. Desktop-CPUs mit 14-nm-Strukturen werden demnach erst im Jahr 2015 auf den Markt kommen.

Hier eine Übersicht der für April 2014 geplanten Desktop-Prozessoren:
  • Core i7-4790 (3,6 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i7-4790S (3,2 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4xxx)
  • Core i7-4790T (2,7 bis ?? GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 45 Watt, HD 4xxx)
  • Core i7-4785T (2,2 bis ?? GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx)
  • Core i5-4690 (3,5 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4590 (3,3 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4690S (3,2 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4xxx)
  • Core i3-4360 (3,7 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx)
  • Core i3-4350 (3,6 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx)
  • Core i3-4150 (3,5 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx)
  • Pentium G3450 (3,4 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
  • Pentium G3440 (3,3 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
  • Pentium G3240 (3,1 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
  • Celeron G1850 (2,9 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
  • Celeron G1840 (2,8 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
Beim Betrachten dieser Liste fällt auf, dass sie keine K-Prozessoren enthält. Diese CPUs, die sich aufgrund des frei wählbaren Multiplikators in erster Linie an Übertakter richten, sollen erst im dritten Quartal 2014 ihre Nachfolger erhalten:
  • Core i7-4790K (3,6 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4690K (3,5 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4590K (3,3 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
Bei den mobilen Computern ist "Haswell Refresh" bereits angekommen, folgende Prozessoren hat Intel im aktuellen Quartal auf den Markt gebracht:
  • Core i7-4940MX (3,1 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 57 Watt, HD 4600)
  • Core i7-4910MQ (2,9 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 47 Watt, HD 4600)
  • Core i7-4860HQ (2,4 bis 3,6 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 47 Watt, Iris Pro 5200)
  • Core i7-4810MQ (2,8 bis 3,8 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 47 Watt, HD 4600)
  • Core i7-4610M (3,0 bis 3,7 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 37 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4360U (1,5 bis 3,0 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 15 Watt, HD 5000)
  • Core i5-4340M (2,9 bis 3,6 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 37 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4310M (2,7 bis 3,4 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 37 Watt, HD 4600)
Intels Enthusiastenplattform muss sich hingegen noch bis zum dritten Quartal 2014 gedulden. Dann wird mit dem X99 endlich ein neuer Chipsatz mit USB 3.0 kommen und die Prozessoren der Baureihe Haswell-E sollen bis zu acht Kerne umfassen.
 
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Firefox 29.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 25.03.2014, 09:31:47
Die zweite Beta-Version des Firefox 29.0 liegt zum Download bereit. Der Firefox 29.0 bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Den finalen Firefox 29.0 erwarten wir am 29. April 2014.

Download:
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Googles Chromecast ist bereits ein Bestseller

reported by doelf, Montag der 24.03.2014, 21:30:47
Googles Chromecast ist in Deutschland erst seit fünf Tagen erhältlich und schon jetzt führt der HDMI-Stick die Bestsellerliste in Amazons Kategorie "Computer & Zubehör" an. Das Gerät, welches Computer und Mobilgeräte mit dem Fernseher verbindet und auch den Zugriff auf Streaming-Dienste ermöglicht, ist mit einem Preis von 35 Euro überaus erschwinglich.

BildIn den USA ist Googles Chromecast schon seit Juli 2013 ein Kassenschlager und auch hierzulande war der HDMI-Stick häufig als Grauimport anzutreffen. Die auf den Importgeräten vorinstallierten US-amerikanischen Video-on-Demand-Anbieter Netflix, HBO und Hulu funktionieren in Deutschland allerdings nicht. Die deutsche Version von Chromecast arbeitet stattdessen mit Watchever und Maxdome zusammen. Chromecast verbindet Computer, Tablets und Smartphones kabellos mit dem Fernseher. Hierzu benötigt das Gerät lediglich einen freien HDMI-Anschluss, die Stromversorgung erfolgt wahlweise über ein USB-Kabel oder das im Lieferumfang enthaltene Netzteil. Die Kommunikation mit anderen Geräten erfolgt über WLAN. Inhalte lassen sich per Smartphone, Tablet oder Computer an Chromecast übertragen, beim Zugriff auf Internetinhalte dient das Smartphone als Fernbedienung. Mit Hilfe von Googles Internetbrowser Chrome kann man zudem Webseiten an den Fernseher weiterleiten. Bei unserem Partner Amazon.de findet sich Googles Chromecast für 35,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.
 
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Ein erster Blick auf "Assassin's Creed Unity"

reported by doelf, Montag der 24.03.2014, 20:41:05
Ubisoft hat ein kurzes Video veröffentlicht, das uns einen ersten Blick auf "Assassin's Creed Unity" gewährt. Der nächste Teil der Erfolgsserie spielt zur Zeit der Französischen Revolution, in der die bürgerliche Forderung nach "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" sogar dem König den Kopf kostete.


Das Schnittinstrument der Wahl war damals die Guillotine, erfunden vom französischen Arzt Joseph-Ignace Guillotin. Die Guillotine entlastet den Henker, ermöglicht die zügige Bearbeitung zahlreicher Delinquenten und funktioniert auch viel zuverlässiger als ein normales Handbeil. Auch im jetzt veröffentlichten Video spielt die Guillotine eine Rolle, zudem gibt es einen neuen Assassinen namens Arno. Laut Ubisoft befindet sich "Assassin's Creed Unity" derzeit in der Alpha-Phase seiner Entwicklung, dennoch soll das Spiel noch in diesem Jahr für den PC, Sonys PlayStation 4 und Microsofts Xbox One veröffentlicht werden.
 
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DiTech stellt Sanierungsantrag

reported by doelf, Montag der 24.03.2014, 20:36:40
Fast zwei Wochen später als ursprünglich angekündigt hat der österreichische Computerhändler DiTech beim zuständigen Handelsgericht in Wien einen Sanierungsantrag gestellt. Die Verzögerung begründet das Unternehmen mit "intensiven Verhandlungen im In- und Ausland". Offenbar gibt es mehrere Interessenten für eine Finanzbeteiligung an DiTech.

Das Sanierungsverfahren mit Fremdverwaltung soll morgen eröffnet werden. Nach eigenen Angaben belaufen sich die Verbindlichkeiten des Händlers auf 25,8 Millionen Euro, davon fallen 13,3 Millionen Euro auf die Kreditinstitute und 9,9 Millionen Euro auf Lieferanten. Sein Vermögen beziffert DiTech auf 16,4 Millionen Euro. Um seine Kosten zu senken, will DiTech kleineren Filialen schließen sowie seine Logistik und die Firmenzentrale verkleinern. Insgesamt soll die Belegschaft um 60 bis 80 Mitarbeiter reduziert werden.

DiTech wurde vor 15 Jahren von Damian Izdebski gegründet und betreibt sowohl Ladengeschäfte als auch einen Online-Shop. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mehr als eine halbe Million Kunden, doch seine Lager sind aufgrund der schlechten Liquidität nur zu gut einem Drittel gefüllt. Aufgrund fehlender Ware kann der Händler bereits eingegangene Bestellungen mit einem Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro nicht bedienen - hiervon sind über 2.000 Kunden betroffen. Im Rahmen des Sanierungsverfahrens erhält DiTech drei Monate Zeit, um neue Investoren zu finden.
 
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Zweite Beta-Version von XBMC 13.0 "Gotham" verfügbar

reported by doelf, Montag der 24.03.2014, 19:38:30
XBMC ist eine frei erhältliche, unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi. Derzeit befindet sich XBMC 13.0 in der finalen Phase seiner Entwicklung und interessierte Benutzer können vorab schon einmal die zweite Beta-Version ausprobieren.

XBMC 13.0, welches den Codenamen "Gotham" trägt, bringt zahlreiche Verbesserungen. Die Entwickler versprechen deutliche Leistungsgewinne, insbesondere für schwächere ARM-Plattformen wie den Raspberry Pi. Hier die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht:
  • Hardware-Decoding für Android 4.0 und höher (sowohl ARM als auch x86).
  • Deutliche Leistungssteigerungen für ARM-Architekturen (Raspberry Pi und Android).
  • Verbesserte Touch-Bedienung, beispielsweise während der Wiedergabe von Videos sowie Wischgesten für die Navigation.
  • Stereoskopisches 3D-Rendering für die Formate SBS, TAB, Anaglyph und Interlaced. 3D Blu-rays werden leider noch nicht unterstützt und für Full SBS/TAB gibt es keine Hardware-Beschleunigung.
  • Bessere UPnP-Kommunikation mit weiteren XBMC-Installationen und anderen Geräten (funktional mit Apples Airplay und Googles Cast vergleichbar).
  • Die überarbeitete Audio-Engine ist schneller, stabiler und klingt besser. Stereo-Upmix zu 5.1-Raumklang inklusive digitaler Ausgabe möglich.
  • Die Einstellungen wurden in drei Schwierigkeitsgrade - Anfänger, Standard und Experte - unterteilt. Zu jedem Unterpunkt gibt es eine Beschreibung und alle Einstellungen lassen sich auf die Standardkonfiguration zurücksetzen.
  • Diverse Fehlerbereinigungen bei der Videoaufzeichnung (PVR), verbesserte Suche nach Untertiteln und erweiterte Möglichkeiten zur Fernbedienung.
  • FFMPEG, das XBMC zur Wiedergabe von Audio- und Videodateien nutzt, wurde auf die Version 1.2 aktualisiert.
Windows XP wird nicht mehr unterstützt. Wer seinen Rechner lediglich als Media-Center nutzt, sollte daher auf OpenELEC oder XBMCbuntu umsteigen. Beides sind auf Linux basierende Betriebssysteme, die XBMC 13.0 bereits enthalten.

Download: XBMC 13.0 "Gotham"
 
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Frische Treiber von Intel im Download-Center

reported by doelf, Montag der 24.03.2014, 18:09:34
In unserem Download-Center gibt es frische Treiber für die 9er-Chipsätze von Intel sowie neue USB-3.0-Treiber für die Chipsätze der Baureihen 7x und 8x. Dazu kommt die Solid-State Drive Toolbox in der Version 3.2.1, welche Firmware-Updates für Intels Laufwerke SSD DC S3700 und SSD DC S3500 umfasst.

Die neue Firmware ermöglicht die parallele Verwendung von 512 Byte und 4 KByte großen Sektoren und behebt mehrere SMART-Probleme. Nach dem Update initialisieren sich die Laufwerke auch dann richtig, wenn der Strom für weniger als 500 ms entfernt wurde. Sollte es zu einem Ausfall kommen, meldet sich das Laufwerk mit seiner Seriennummer und der Speicherkapazität, zudem lässt sich ein Fehlercode auslesen.

Download:
 
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LibreCAD 2.0.3 behebt mehrere Fehler

reported by doelf, Montag der 24.03.2014, 13:47:27
Die Entwickler der kostenlosen und quelloffenen 2D-CAD-Software LibreCAD haben die Version 2.0.3 ihres Programms veröffentlicht. Das Update beseitigt 23 Fehler, darunter ein besonders schwerwiegendes Problem. Es handelt sich um einen Absturz aufgrund eines ungültigen Kurvenlineals.

LibreCAD 2.0.3 ist für Windows, Mac OS X (Snow Leopard, Lion, Mountain Lion sowie Mavericks) und Linux verfügbar. Die zweite Generation des Programms bringt eine bessere Unterstützung für Kurvenlineal und Bezierkurven sowie die vollständige Unterstützung für Kegelschnitte nach Angabe der Hyperbel und Parabel. Zudem kann man einen Kreis oder eine Ellipse tangential zu zwei ausgewählten Kreisen oder Ellipsen erstellen. Damit wird LibreCAD auch zu einem universellen Geometrie-Programm. Unter der Haube ersetzt die Rendering-Engine Qt4 ihren Vorgänger Qt3.

Download:
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 23.03.2014, 22:19:55
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in den vergangenen vierzehn Tagen 52 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Diesmal im Angebot: Die CeBIT 2014, die Spiele "Thief" (mit Mantel und TrueAudio) und "Titanfall" sowie Crucials nagelneues SSD M550 mit 1 TB Speicherplatz.

allround-pc.com:
  • Seagate Laptop Ultrathin HDD & Toshiba MQ Hybrid Drive: Massenspeicher im 2,5-Zoll-Format werden schon lange nicht mehr nur für den Einsatz in Notebooks verwendet. Durch die geringen Abmessungen und den oftmals sehr leisen Betrieb eignen sie sich auch für HTPC oder besonders kleine Computer. Wir haben uns in diesem Test zwei Laufwerke mit 500 GB Speicherkapazität aus den Häusern Toshiba und Seagate angeschaut...
ht4u.net:
  • Sapphire R7 265 Dual-X im Test: Die unendlichen Weiten der Grafikkarteszene werden nun um einen weiteren Stern erweitert. AMD hat seine R-Serie-Grafikkarten ergänzt, und zwar um die Radeon R7 265. Diese stellen wir heute vor, und zwar in Form der Sapphire R7 265 Dual-X. Eine Referenzkarte gibt es nicht, dafür ein Board-Partner-Produkt, und was dies in der Praxis leistet, klärt unser heutiger Test...
  • AMD Kaveri APUs im Test
  • Thief im Test
  • CPU-Kühler Reboot
hardwareluxx.de:ocaholic.ch:ocinside.de:
  • CeBIT 2014 Bericht mit 150 Bildern auf 9 Seiten: Auf der CeBIT 2014 Computermesse in Hannover gab es wieder jede Menge interessante Produkte zu sehen. Der Redaktion ocinside.de CeBIT 2014 Bericht zeigt auf den folgenden 9 Seiten mit ca. 150 Bildern einen kleinen Überblick zu neuen Produkten aus der IT-Branche. Unser CeBIT Bericht 2014 Schwerpunkt liegt wie jedes Jahr bei aktueller PC Hardware und zeigt einige neue Desktop, Server und NUC Mainboards, Mobile Produkte, Gehäuse, Kühler, Netzteile, SSD, NAS und Wireless Speicherlösungen. Na dann wie immer viel Vergnügen beim Durchstöbern der neusten Trends...
pcmasters.de:
  • Intel NUC D54250WYK im Kurztest: Office- und Multimedia-Rechner müssen nicht unbedingt in einem klobigen Midi-Tower Platz finden, denn der Trend geht ganz klar in Richtung kompakte Mini-PCs. Vor knapp zwei Monaten haben wir einen Vertreter dieser neuen Geräteklasse, die ZBOX ID 92 Plus von Zotac, unter die Lupe genommen. Heute schauen wir uns das High-End-Modell von Chip-Hersteller Intel an, den NUC D54250WYK, der mit einem stromsparenden Intel Core i5-4250U nebst schneller Intel HD Graphics 5000-IGP ausgestattet ist. Kann die kleine Box überzeugen?
  • kanex simpleDock im Kurztest
pc-experience.de:pc-max.de:
  • Rapoo A300, A500 & A600 - Speaker im Video-Test: Die Firma Rapoo veröffentlichte kürzlich die neuen, kompakten Mobile-Lautsprecher A300, A500 und A600 in bunten Farben. Diese sollen euch in den entsprechenden Situationen ein besonderes Klangerlebnis liefern und gleichzeitig ein echter Blickfang sein. Dabei bietet der Hersteller ein Modell für jede Preiskategorie. Wie gut die drei Mobile-Speaker im Alltag funktionieren, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Video-Review...
  • Titanfall für PC im Test
planet3dnow.de:
  • Fractal Design Arc XL: Fractal Design gehört nicht zu den Herstellern, die mit aller Macht jedes Jahr ein halbes Dutzend neuer Gehäuse auf den Markt bringen müssen. Vielmehr beschränken sich die Schweden darauf, bestehende Serien zu erweitern und zu verbessern. So ist es auch kein Wunder, dass es lediglich vier Serien mit jeweils bis zu vier Gehäusen gibt. Die Define-Serie mit gedämmten Gehäusen, die Node-Serie für Home-Entertainment, die Core-Serie für preisbewusste Käufer und die Arc-Serie für maximale Kühlleistung. Wir haben uns diesmal das Arc XL angesehen, das, wie der Name schon andeutet, ein Full-Tower-Gehäuse ist...
  • mITX-Gehäuse: SilverStone Milo ML06
tobitech.de:
  • Goodall "Aloha Koa Standard": Die in den USA hergestellten High-End Gitarren von James Goodall genießen nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf. Rein autodidaktisch angefangen mit dem Bau von Gitarren hat James als Jugendlicher. Er war sich damals keinesfalls bewusst, irgendwann zur absoluten Gitarrenbauelite überhaupt zu gehören. Für den Bau seiner Instrumente scheut er keine Kosten und Mühen und verwendet ausschließlich ausgesuchte und exklusive Klanghölzer...
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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BOINC @ Au-Ja: Die 1,3 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Sonntag der 23.03.2014, 19:22:06
Die Mitglieder unseres BOINC-Teams haben es an diesem Wochenende tatsächlich geschafft und die Marke von 1,3 Milliarden Credits überschritten. Aktuell steht die stolze Summe von 1.300.145.728,42 Credits auf unserem Team-Konto! Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und uns für Euren Einsatz GANZ HERZLICH BEDANKEN!!!

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den 12. Platz und findet sich international auf Rang 125.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Türkei blockiert jetzt auch offene DNS-Server

reported by doelf, Sonntag der 23.03.2014, 19:14:15
Viele Türken benutzen offene DNS-Server, um die von ihrer Regierung verhängten Internetsperren zu umgehen. Nun haben die Behörden damit begonnen, auch den Zugriff auf alternative DNS-Server zu blockieren, darunter Googles DNS-Server, die man in freien und demokratischen Ländern über die IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 erreicht.

Wie die Hürriyet Daily News berichtet, will die islamisch-konservative Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf diese Weise den Zugriff auf Twitter unterbinden. Twitter ist für türkische Internetnutzer seit Freitag nur noch auf Umwegen zu erreichen, da Erdogan dort "ausländische Verschwörer" vermutet, die "unverschämte Lügen" über ihn und seine Regierung verbreiten. Von offizieller Seite heißt es, es gäbe mehrere Hundert Gerichtsbeschlüsse gegen Twitter, die der Dienst ignoriert habe. Andererseits wurde eine Beschwerde der türkischen Anwaltsvereinigung TBB gegen die Twitter-Sperrung von einem Gericht abgewiesen, da die Blockade auf direkte Weisung der Regierung erfolge und nicht aufgrund eines Gerichtsbeschlusses.
 
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Twitter lässt #music verstummen

reported by doelf, Sonntag der 23.03.2014, 18:46:05
Twitter hat seine #music-App aus Apples App-Store entfernt und wird den dazugehörigen Dienst am 18. April 2014 einstellen. Der Dienst war am 18. April 2013 in den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland online gegangen. Für Deutschland wurde #music sogar erst im August 2013 freigeschaltet.

#music durchforstet Twitter nach aktuellen Musiktrends. Darüber hinaus wird berücksichtigt, welchen Interpreten man selbst folgt. Die empfohlenen Musikstücke kann man sich nicht direkt bei Twitter anhören, sondern nur bei einem der offiziellen Partner. In voller Länge ist dies bei Spotify und Rdio möglich, über iTunes gibt es nur eine anderthalbminütige Vorschau. Von Anfang an stellte sich die Frage, wer einen solchen Dienst braucht. Nun kennt auch Twitter die Antwort: Niemand.
Quelle: twitter.com
 
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Microsoft verifiziert: Windows XP ist Windows 8.1!

reported by doelf, Samstag der 22.03.2014, 19:32:40
Während sich Microsoft noch fragt, warum niemand trotz des angedrohten Support-Endes von Windows XP auf Windows 8.1 wechseln will, hat Au-Ja.de längst die Antwort gefunden: Das Update ist gar nicht notwendig, denn Windows 8.1 ist in Wahrheit Windows XP! Und wir haben unwiderlegbare Beweise, erbracht von einem unbestechlichen Insider aus dem Hause Microsoft!

Seit Monaten verunsichert Microsoft seine Kunden mit Warnungen vor dem auslaufenden Support für das - zugegebenermaßen recht betagte - Windows XP. Nun stellen wir uns einfach mal dumm und spielen den typischen DAU. Wir haben zwar so eine Ahnung, dass auf unserem Rechner irgendein Windows läuft - aber welches? Nun, Microsoft war so freundlich, für DAUs wie uns eine Support-Seite einzurichten. Diese warnt einmal mehr eindringlich vor dem bald endenden Support für Windows XP und bietet uns ein praktisches Hilfsmittel an: Welche Version von Windows wird auf meinem Computer ausgeführt? Genau das wollen wir ja wissen, also schnell klicken und:
Bild

Microsofts Helferlein meldet "Betriebssystem auf diesem PC: Windows 8.1" - es ist also alles in Ordnung, denn wir sind offensichtlich auf dem neuesten Stand!

Doch halt, wir sind keine DAUs,
sondern kennen uns aus
und auf der Maschine - oh wei, oh wei,
läuft Windows XP x64 mit dem Service Pack 2!

Mensch, Microsoft! Wenn ihr eure Kunden derart verwirrt, ist es doch kein Wunder, dass niemand auf Windows 8.1 umsteigt!
 
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Hoppla: Mt. Gox findet 200.000 Bitcoins

reported by doelf, Samstag der 22.03.2014, 19:25:57
Die zahlungs- und auch ansonsten ziemlich unfähige Bitcoin-Börse Mt. Gox hat 200.000 Bitcoins gefunden. Wie das Unternehmen mitteilt, lagern diese Bitcoins im Wert von immerhin 85 Millionen Euro in Wallets, welche auf einem alten Format basieren. Man sei bisher davon ausgegangen, dass diese Wallets allesamt leer seien. Sind sie aber nicht.

Mt. Gox hatte am 28. Februar 2014 Gläubigerschutz beantragt und den Verlust von 850.000 Bitcoins im Gesamtwert von damals 400 Millionen Euro gemeldet. Nachdem man nun schon einmal 200.000 Bitcoins auf wundersame Weise wiedergefunden hat, werden nur noch 650.000 Bitcoins vermisst. Damit befinden sich derzeit 202.000 Bitcoins in der Insolvenzmasse. Da man bei Mt. Gox offenbar keinen Plan von Sicherheit und Buchführung hat, kann sich diese Summe aber jederzeit wieder ändern. Nach wie vor plant das Unternehmen einen Neustart. Stellt sich nur die Frage, wer diesen inkompetenten Chaoten sein Geld anvertrauen soll?
Quelle: www.mtgox.com
 
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Wine 1.7.15 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 22.03.2014, 18:24:44
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit gestern ist die Entwicklungsversion 1.7.15 erhältlich, welche einen neuen Scheduler-Dienst umfasst.

Download: Wine 1.7.15

Für die Entwicklungsversion 1.7.15 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • New Task Scheduler service.
  • Many regression test fixes.
  • Support for exception unwinding in VBScript.
  • Various bug fixes.
 
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Loewe: Erneute Rettung, Delisting beschlossen

reported by doelf, Samstag der 22.03.2014, 16:25:01
Nach dem überraschenden Absprung der Investorengruppe Sepmeier, Kalmund und Gesmar-Larsen, auch bekannt als Panthera GmbH, sah es für die Zukunft des insolventen Fernsehgeräteherstellers Loewe finster aus. Nun hat der Münchner Unternehmensinvestor Stargate Capital GmbH einen notariellen Kaufvertrag unterzeichnet.

Stargate Capital erwirbt den gesamten Geschäftsbetrieb der Loewe AG und der Loewe Opta GmbH. Der Kaufpreis liegt "im oberen einstelligen Millionenbereich" und das Geschäft soll bis Anfang April 2014 abgeschlossen sein. Allerdings reicht der Kaufpreis nicht aus, um die Forderungen aller Gläubiger zu erfüllen und eine Zahlung an die Aktionäre wird es auch nicht geben. Mit Zustimmung des Sachwalters hat der Vorstand der Loewe AG das Delisting der Aktien beschlossen. In gut einem halben Jahr werden die Wertpapiere des Unternehmens nicht mehr handelbar sein. Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs ist laut Loewe gesichert, offenbar bringen die beteiligten Banken dem neuen Käufer mehr Vertrauen entgegen. Im Übrigen soll der Firmensitz in Kronach einschließlich der dort beheimateten Produktion erhalten bleiben.

Ein Rückblick:
Das Traditionsunternehmen aus Kronach musste Mitte Juli 2013 ein Schutzschirmverfahren beantragen, nachdem anhaltend hohe Verluste mehr als die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt hatten. Am ersten Oktober 2013 ging dieses Schutzschirmverfahren nahtlos in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über. Mitte Januar 2014 verkündete das Unternehmen dann die Übernahme durch eine deutsche Investorengruppe um den ehemaligen Apple-Manager Jan Gesmar-Larsen. Die Loewe AG und die Loewe Opta GmbH gingen in Liquidation und an ihre Stelle traten die New Loewe GmbH, die Loewe Verwaltungs GmbH und die Loewe Manufaktur GmbH. Loewe schien gerettet, doch dann traten die Investoren Ende Februar 2014 völlig überraschend vom Kauf zurück.
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen weiter

reported by doelf, Samstag der 22.03.2014, 16:00:20
Auch in dieser Woche sind die Preise für Arbeitsspeicher weiter gefallen, wobei sich der Abwärtstrend momentan auf die 2Gb-Chips konzentriert. Doch trotz fallender Kurse verharren diese auch weiterhin über der psychologisch wichtigen Marke von 2 US-Dollar.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der vorletzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,727 US-Dollar (-0,77%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,023 US-Dollar (-2,74%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,139 US-Dollar (-4,68%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,787 US-Dollar (-0,61%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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CPU-Z 1.69 ist da

reported by doelf, Freitag der 21.03.2014, 15:54:29
CPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Prozessor, das Mainboard, den Chipsatz, die Grafikeinheit und den Arbeitsspeicher an, darunter Taktraten, Spannungen, Latenzen und die SPD-Programmierung der RAM-Module. Die neue Version 1.69 erkennt weitere Prozessoren und identifiziert den Hersteller von Grafikkarten.

CPU-Z 1.69 unterstützt AMDs Richland-APUs A6-6420K, A4-6320 und A4-4020 sowie Intels Haswell-CPUs Core i7-4770R und Core i5-4570R mit der besonders leistungsstarken Grafikeinheit Iris Pro Graphics 5200 (Crystal Well). Auch die gesockelten Kabini-APUs Athlon 5350, Athlon 5150, Sempron 3850 und Sempron 2650 für den neuen Sockel AM1 werden neuerdings erkannt.

Download: CPU-Z 1.69 32/64-Bit - 1,90 MByte
 
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BOINC @ Au-Ja: 1,3 Milliarden Credits im Visier

reported by doelf, Freitag der 21.03.2014, 13:52:11
Die Mitglieder unseres BOINC-Teams haben bis heute beachtliche 1.298.939.095,22 Credits zusammengetragen und unser nächstes Etappenziel - die 1,3 Milliarden Credits - ist jetzt ganz nah. Wir hoffen auf rege Unterstützung beim Endspurt, damit wir dieses Ziel noch bis zum Ende dieser Woche erreichen können.

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den 12. Platz und findet sich international auf Rang 125.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Carl Icahn erhöht seinen Druck auf eBay

reported by doelf, Freitag der 21.03.2014, 11:28:05
Nachdem der Finanzinvestor Carl Icahn bei Apple mit seinem Wunsch nach einem gigantischen Aktienrückkauf abgeblitzt war, suchte er sich mit eBay ein neues Ziel. Icahn will eBays Anleger von der Notwendigkeit einer Aufspaltung des Unternehmens überzeugen. Dies lehnt die Firmenleitung jedoch entschieden ab.

Carl Icahn hat sich in den vergangenen Monaten über von ihm kontrollierte Firmen einen beträchtlichen Anteil an eBay gesichert. Bereits im Januar 2014 forderte der Finanzinvestor zwei Sitze im Verwaltungsrat des Unternehmens sowie die Abspaltung des Bezahldienstes PayPal. eBay lehnte dies entschieden ab, was Icahn aber nicht daran hinderte, weitere Aktien zu kaufen.

Sein neuester Kompromissvorschlag ist eine Light-Variante der ursprünglich vorgeschlagenen Aufspaltung: Nach der Abtrennung von PayPal solle eBay lediglich 20 Prozent der Anteile auf dem freien Markt veräußern. Mit einer Aktienmehrheit von 80 Prozent würde eBay die volle Kontrolle über PayPal behalten. Dennoch könnten beide Unternehmensteile gezielt und unabhängig voneinander entwickelt werden. eBays Verwaltungsrat lehnt zum jetzigen Zeitpunkt allerdings auch eine Trennung auf Light ab.

Die Idee einer Aufspaltung von eBay ist nicht neu, denn das Unternehmen besteht aus zwei klar voneinander abgegrenzten Geschäftsfeldern, die unterschiedlich schnell wachsen. Und der Bezahldienst PayPal wächst dabei deutlich schneller als die Handelsplattform. Es verwundert daher nicht, dass sich Icahn einen Teil vom lukrativen PayPal-Kuchen sichern will.
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Kolumne: Erdogans Geburtstagsgeschenk für Twitter

reported by doelf, Freitag der 21.03.2014, 10:29:09
"Wir werden sie auslöschen", polterte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gestern in Bezug auf die sozialen Netzwerke. Den Anfang macht er mit Twitter, dass in der Türkei seit heute gesperrt ist. Und das ausgerechnet am achten Geburtstag des auch in der Türkei äußerst beliebten Dienstes.

Eigentliche hatte Mustafa Kemal Atatürk das Sultanat und Kalifat nach dem ersten Weltkrieg abgeschafft und das Osmanische Reich in eine moderne Republik verwandelt. Knapp 100 Jahre später dreht der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Uhren wieder zurück und positioniert sich als neuer Sultan. Mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hat die massive Unterdrückung anderer Meinungen, welche Erdogan seit Monaten auf den Straßen und im Internet praktiziert, jedenfalls herzlich wenig zu tun. In der Grauzone zwischen Selbstherrlichkeit und Verfolgungswahn prügelt der Ministerpräsident auf alles ein, was an seinem Image kratzt. Dass er sich mit seinem Verhalten erst recht angreifbar macht, will der Unfehlbare nicht einsehen: "Die Völkergemeinschaft kann sagen, was sie will. Mich interessiert das nicht. Jeder wird sehen, wie stark die türkische Republik ist."

Erdogans islamisch-konservative Partei AKP, seit Monaten wegen einer ausufernden Korruptionsaffäre unter Beschuss, hatte das Internet Mitte Februar 2014 unter die Kontrolle der Regierung gestellt. Ein neues Gesetz berechtigt die Telekommunikationsbehörde, welche faktisch der Regierung untersteht, Internetseiten nach eigenem Gutdünken zu blockieren. Ein richterlicher Beschluss ist nicht mehr erforderlich. Darüber hinaus werden Internetanbieter dazu verpflichtet, Zugriffsdaten für die Dauer von zwei Jahren zu speichern. Hierdurch will Erdogan kritische Stimmen aus dem In- und Ausland verstummen lassen. Auf die Presse übt die türkische Regierung schon seit Monaten massiven Druck aus. Kritische Berichterstattung wird immer wieder als "unverschämte Lügen" oder "Teil einer Verschwörung" diffamiert. Anfang März 2014 versprach Erdogan auf einer Wahlkampfveranstaltung, im Falle eines Wahlerfolges den Zugriff auf Facebook und YouTube zu sperren.

Was für europäische Leser zunächst absurd klingt, wird bei Erdogans islamisch-konservativer Wählerschaft durchaus auf offene Ohren treffen. Viele Türken haben noch nie in ihrem Leben einen Computer besessen und finden das Internet ähnlich suspekt wie ihr Ministerpräsident. Der Riss, den Erdogan damit durch die türkische Gesellschaft zieht, ist kaum noch zu kitten. Seit Monaten protestieren Tausende von Türken gegen immer restriktivere Gesetze und die Willkür des Staates. Die Gewaltenteilung funktioniert in der Türkei nicht mehr und Erdogan führt das Land mehr wie ein Patriarch oder Firmenchef. Insbesondere die Ermittlungen in der Korruptionsaffäre um seine AKP blockiert Erdogan mit allen Mitteln. Die zuständigen Staatsanwälte und Polizisten wurden als Verräter und Verschwörer gebrandmarkt und anschließend versetzt oder von ihren Posten enthoben. Immer wieder werden Anwälte und Journalisten verhaftet, friedliche Demonstranten lässt der Ministerpräsident mit Wasserwerfern und Tränengas von der Straße spülen.

Im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts gibt die Türkei ein trauriges Bild ab. Hatte vor 100 Jahren ein weltoffener Visionär an der Spitze dieses Landes gestanden, regiert nun die Kurzsichtigkeit gepaart mit der Angst vor allem Neuen. Es bleibt zu hoffen, dass die türkische Republik in Form ihrer Wähler noch stark genug ist, um einen Möchtegerndiktator und Kleingeist schnellstmöglich aus dem Amt zu wählen.

UPDATE: Ausgerechnet über sein Twitter-Konto verurteilt der türkische Präsident Abdullah Gül die Sperrung sozialer Medien. Er betont, dass die vollständige Sperrung eines weltweiten Dienstes wie Twitter schon aus technischer Sicht unmöglich sei. Nur bei Straftaten sei die Sperrung einzelner Seiten per Gerichtsbeschluss vertretbar. Er hoffe, dass die aktuelle Blockade nur von kurzer Dauer sein werde.
 
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Microsoft identifiziert menschliche Sicherheitslücke

reported by doelf, Donnerstag der 20.03.2014, 16:16:31
Microsoft hat einen ehemaligen Mitarbeiter namens Alex Kibkalo als Sicherheitslücke identifiziert. Der aus Russland stammende Softwareentwickler soll interne Dokumente, Programmdateien von Windows 7, Quellcode von Windows 8 sowie Schutzmechanismen zur Bekämpfung illegaler Softwarekopien an Dritte weitergegeben haben.

Der letzte Vorwurf bezieht sich auf Microsofts "Activation Server Software Development Kit". Dessen Herausgabe schmerzt Microsoft besonders, denn durch das Reverse Engineering dieser proprietären Software lassen sich die Schutzmechanismen diverse Programme identifizieren und umgehen. Microsoft geht davon aus, dass Kibkalo die gestohlenen Unternehmensgeheimnisse an einen französischen Blogger weitergegeben hat. Diesen habe er zudem ermuntert, den Quellcode und die Programme im Internet zu verteilen.

Dummerweise schickte der Blogger die Kopie des "Activation Server Software Development Kits" an einen Mitarbeiter von Microsoft, um sich die Echtheit der Software bestätigen zu lassen. Noch dümmer war jedoch die Entscheidung, ein Hotmail-Konto für diese Anfrage zu verwenden. Der Angestellte informierte jedenfalls seinen Vorgesetzten und das Unternehmen warf einen Blick in das genutzte Postfach. Dort fand sich eine E-Mail von Kibkalo, die unveröffentlichten Code von Windows 8 enthielt. Ermittler konnten darüber hinaus belastende Nachrichten wiederherstellen.

Alex Kibkalo wurde am Mittwoch in Seattle verhaftet. Nach Angaben von Microsoft wollte sich der Entwickler für eine schlechte Bewertung rächen. Vermutlich wird ihm das zuständige Gericht nun eine weitaus schlechtere Bewertung verpassen.

UPDATE: Es ist schon lustig: Die Internetgemeinde empört sich darüber, dass Microsoft das Hotmail-Konto eines Kunden, der zweifelsfrei im Besitz von Geschäftsgeheimnissen der Firma ist, durchsucht hat. Was für ein Tabubruch!

Wie blauäugig kann man denn bitteschön sein? Vielleicht hätte der Inhaber des Kontos ja lieber sein Gehirn einschalten und ein Ein-Weg-Konto benutzen sollen! Wenn man gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Nutzungsregeln verstößt und einen E-Mail-Dienst für illegale Zwecke nutzt und dies dem Betreiber und Geschädigten in Personalunion dann auch noch auf dem Silbertablett präsentiert, sollte man sich nicht wundern, wenn dieser alle ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzt. Darüber, ob die Durchsuchung des Outlook-Kontos auch rechtlich Bestand haben wird, muss letztendlich das Gericht entscheiden.
 
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Blender 2.70 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 20.03.2014, 15:39:50
Blender ist eine quelloffene 3D-Grafiksoftware für Windows, Mac OS X und Linux, mit der sich professionelle Animationen und ganze Filme erstellen lassen. Die neue Version 2.70 beseitigt mehr als 560 Fehler und bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche. Dazu kommen diverse Verbesserungen und neue Funktionen.

Die überarbeitete Benutzeroberfläche bietet Tabs, mit deren Hilfe sich Werkzeuge nach Kategorien ordnen lassen. Zudem kann man neuerdings mehrere Schaltflächen auswählen und zeitgleich bearbeiten, beispielsweise um identische Änderungen an allen Achsen vorzunehmen. Hierzu klickt man auf die erste Schaltfläche und hält die Maustaste gedrückt, während man den Zeiger über weitere Schaltflächen zieht. Unter der Haube gibt es Fortschritte beim Multithreading, zumindest in Bezug auf die Aktualisierung von Objekten. Dies verspricht einen deutlichen Leistungsschub, doch derzeit werden nicht immer alle Kerne ausgelastet, da das Viewport Drawing noch nicht auf mehrere Threads verteilt wird. In den kommenden Versionen wollen die Entwickler das Multithreading nach und nach weiter ausbauen.
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Der Cycles Renderer läuft auf Prozessoren schneller, was insbesondere bei der Berechnung von Haaren, Texturen und im Zusammenspiel mit der Open Shading Language (OSL) zu spüren ist. Neu bei Cycles ist auch die Unterstützung von Volume Rendering für Effekte wie Feuer, Rauch, Nebel oder Glas (siehe Bild). Geboten werden dabei Emission, Absorption und Streuung. Um schwer sichtbaren Objekten mit der Kamera zu folgen, bietet der Motion Tracker nun Gewichte für die Marker an. Durch das Ändern des Gewichtes lässt sich der Einfluss des Markers verstärken oder abschwächen, was auch das Ein- und Ausblenden von Markern ermöglicht. Mit Hilfe des Laplacian Deform Modifier lassen sich Gittermodelle mit Hilfe weniger Hooks in unterschiedliche Positionen bringen, beispielsweise um Lebewesen in unterschiedlichen Posen darzustellen. Neu ist auch der Import von PSD-Dateien (Photoshop), allerdings müssen diese mit maximaler Kompatibilität gespeichert sein und dürfen nur die Hintergrundebene enthalten.

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Opera 20.0.1387.82 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Donnerstag der 20.03.2014, 15:19:27
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 20.0.1387.82 aktualisiert. Über die Änderungen seit der Veröffentlichung von Opera 20.0.1387.64 vor zwei Wochen liegen leider keine Informationen vor. Bezüglich der Neuerungen beziehen wir uns daher allgemein auf die Version 20.

Opera 20 basiert auf der Chromium-Engine 33 und bringt die Möglichkeit, Tabs direkt in die Lesezeichen sowie in die Schnellwahl zu ziehen. Zudem lässt sich das Aussehen der Schnellwahl anpassen. Abermals wurde an der Unterstützung für Chromium-Erweiterungen gefeilt und auch die üblichen Stabilitätsverbesserungen sind vorhanden. Darüber hinaus sollen die von Stash angefertigten Screenshots jetzt besser sein. Diese dienen beim Sammeln interessanter Webseiten als optische Erinnerungshilfe.

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SeaMonkey 2.25 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 20.03.2014, 15:13:51
Die Web-Suite SeaMonkey wurde ebenfalls aktualisiert, die neue Version 2.25 behebt fünfzehn Schwachstellen. Fünf der Sicherheitslücken sind kritischer Natur, von dreien geht eine hohe Gefahr aus und vier wurden als mittelschwer eingestuft. Bleiben noch drei Fehler übrig, die eher harmlos ausfallen.

Während der Eingabe vervollständigt SeaMonkey 2.25 die Namen von Newsgroups automatisch, die übrigen Neuerungen sind bereits vom Firefox 28.0 her bekannt: Auch SeaMonkey 2.25 unterstützt VP9-Videos sowie Googles WebM mit Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download:
 
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Thunderbird 24.4.0 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 20.03.2014, 15:09:47
Nach dem Internetbrowser Firefox 28.0 liegt nun auch der E-Mail-Client Thunderbird in einer neuen Version zum Download bereit. Das Update schließt zehn Sicherheitslücken, darunter fünf kritische sowie drei hochgradig gefährliche Schwachstellen.

Darüber hinaus behebt der Thunderbird 24.4.0 zwei Probleme beim Versand von E-Mails mit Blindkopien (BCC): Absender, die den Thunderbird so konfiguriert haben, dass sie immer eine Blindkopie an ihre eigene E-Mail-Adresse erhalten, werden beim Antworten auf früher verschickte E-Mails fälschlicherweise ignoriert. Ähnliches passiert beim Versuch, auf eine eigene E-Mail zu antworten, die zudem eine oder mehrere Blindkopien umfasst. In diesem Fall bleiben bei einer "Antwort an alle" sämtliche Adressfelder leer.

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Notrufsystem eCall: EU-Rat und Parlament einigen sich

reported by doelf, Donnerstag der 20.03.2014, 11:50:24
Der EU-Rat und das Parlament haben sich auf die Einführung von eCall geeinigt: In Zukunft sollen alle neuen PKWs und Kleintransporter, die in der Europäischen Union zugelassen werden, mit diesem automatischen Notrufsystem ausgestattet sein. Für den Aufbau der benötigten Infrastruktur haben die Mitgliedsstaaten bis zum 1. Oktober 2017 Zeit.

Das Ziel
Das Ziel von eCall ist die schnellere Versorgung von Unfallopfern. Die EU geht davon aus, dass die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte im städtischen Umfeld um rund 40 Prozent reduziert werden kann und für den ländlichen Raum ist sogar eine Halbierung zu erwarten. Hierdurch könne die Zahl der Todesopfer gesenkt und die Schwere der Verletzungen minimiert werden. Zudem würden die Stauzeiten verkürzt, wodurch auch das Risiko von Folgeunfällen sinkt.

Die Funktion
Im Falle eines Unfalls wählt eCall automatisch die europaweite Notrufnummer 112 und stellt eine Sprechverbindung her. Zeitgleich wird ein Datensatz an die Rettungskräfte übermittelt, der die Zeit und den Ort des Unfalls, die Fahrtrichtung, das Nummernschild und die Antriebsart - also Benzin, Diesel, Gas oder Strom - umfasst. Notrufe erfolgen kostenlos über das Mobilfunknetz. Die Mehrkosten für das im Fahrzeug verbaute eCall-System muss offenbar der Käufer tragen.

Der Datenschutz
Ob eine staatliche Stelle oder ein Privatunternehmen die Notrufe entgegennimmt und verarbeitet, entscheidet der jeweilige Mitgliedsstaat. In jedem Fall ist sicherzustellen, dass die Daten ausschließlich für den jeweiligen Notfall genutzt werden. Und natürlich sind dabei auch alle Datenschutzregeln der EU einzuhalten. Vor der Markteinführung will die EU ihre Bürger detailliert über eCall informieren und mögliche Bedenken bezüglich des Datenschutzes zerstreuen.

Das gläserne Auto bleibt uns vorerst erspart - oder besser gesagt: Wir selbst machen unsere Fahrzeuge durch die Verwendung von Smartphones gläsern. eCall tritt hingegen als reines Notrufsystem auf und ist keinesfalls der befürchtete Datenhamster. Man darf davon ausgehen, dass das EU-Parlament dem jetzt ausgehandelten Kompromiss im April 2014 mit großer Mehrheit zustimmen wird. Bleibt nur für jeden einzelnen von uns zu hoffen, dass wir eCall niemals benötigen werden.
 
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"Full-Disclosure" ist Geschichte

reported by doelf, Donnerstag der 20.03.2014, 09:46:24
Durch die kompromisslose Offenlegung von Sicherheitslücken hat die Mailing-Liste "Full-Disclosure" in erheblichem Umfang dazu beigetragen, dass gefährliche Schwachstellen zeitnah beseitigt wurden. Doch nun stellt John Cartwright das Projekt ein, da ihn ein anderer Sicherheitsforscher mit Beschwerden überzieht.

Wie Cartwright in einer Stellungnahme erklärt, sei er immer davon ausgegangen, dass die umfassende Löschaufforderung eines Herstellers den Wendepunkt für "Full-Disclosure" bedeuten würde. Er hätte allerdings nie erwartet, dass ausgerechnet ein Kollege aus der "Community" diesen Antrag stellen würde. Nachdem er viel Zeit in die Beschwerden dieses einen Individuums, dessen Namen er nicht nennen will, investiert hat, zieht Cartwright frustriert einen Schlussstrich. Das aktuelle Rechtsklima mache den Betrieb von "Full-Disclosure" immer schwerer. Zudem gäbe es keine Ehre unter den Hackern und er könne auch keine echte "Community" mehr erkennen. Sicherheit sei zu einem reinen Geschäft geworden und genau das hätte seiner Meinung nach nie passieren dürfen.

Tatsächlich sind Sicherheitslücken längst eine Ware, die viel zu oft an den Meistbietenden verhökert wird. Vielen Hackern ist es dabei völlig egal, ob sie die Schwachstellen an den Hersteller der Software, an Kriminelle oder auch Geheimdienste verkaufen. Der Sicherheit wird mit diesem profitgesteuerten Verhalten jedenfalls kein Dienst erwiesen. Unser Dank gilt jedenfalls Len Rose und John Cartwright für zwölf Jahre harter Arbeit!
Quelle: seclists.org
 
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Firefox 29.0 Beta 1 und 30.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 22:12:55
Für alle, denen aktuell bereits zu alt ist, bieten wir den Internetbrowser Firefox in den Versionen 29.0 Beta 1 und 30.0 Aurora 2 zum Download an. Den finalen Firefox 29.0 darf man ab dem 29. April 2014 erwarten und mit der Fertigstellung der Version 30.0 ist Anfang Juni 2014 zu rechnen.
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Bisher gibt es noch keine neuen Versionshinweise, weshalb wir nur die Release Notes des Firefox 29.0 Aurora 2 zu Rate ziehen können. Diese versprechen eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann. Zudem gibt es eine neue Version von Firefox Sync, die sich auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen.

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Firefox 28.0 schließt 18 Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 21:43:09
Mit der Veröffentlichung des Firefox 28.0 hat Mozilla auch 18 sicherheitsrelevante Fehler beseitigt. Fünf der behobenen Schwachstellen sind kritischer Natur, drei bergen ein hohes Gefahrenpotential, sieben wurden als mittelschwer eingestuft und die drei sind eher harmlos.

Nachdem Mozilla die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1 gestrichen hatte, halten sich die Neuerungen beim Firefox 28.0 in Grenzen: Der Internetbrowser unterstützt neuerdings VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf jetzt auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download:
 
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Kolumne: NSA bietet Klaut-Backup für landesweite Telekommunikation

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 16:53:56
Der US-amerikanische Datenhilfsdienst NSA kann die vollständige Telekommunikation eines Landes mitschneiden, speichern und für einen Monat aufbewahren. Nach Angaben der Washington Post befindet sich der entsprechende Dienst seit dem Jahr 2011 im offenen Beta-Test und soll schon bald auf weitere Länder ausgedehnt werden.
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Nachdem die Entwicklung einer funktionstüchtigen Zeitmaschine aus Zeitmangel immer wieder verschoben wurde, entschloss sich die NSA für eine konventionellere Herangehensweise. Mit Hilfe des Programms "MYSTIC" werden seit 2009 Telekommunikationsmitschnitte angefertigt und über die Erweiterung "RETRO" lassen sich seit 2011 die Gespräche der letzten 30 Tage analysieren. Nach einer automatischen Vorauswahl werden besonders vielversprechende Mitschnitte - ca. ein Prozent der Gesamtdaten - von erfahrenen Analysten probegehört und bewertet. Nur die allerbesten Aufnahmen werden dauerhaft für zukünftige Schnüfflergenerationen archiviert und sollen irgendwann einmal auf im Rahmen der "NSA - The Easy Listening Collection" veröffentlicht werden.

Das Klaut-Backup für landesweite Telekommunikation eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Beispielsweise können die Kundendienste vieler Firmen auf eigene Mitschnitte zur Qualitätssicherung verzichten und sich stattdessen von der NSA über die Unzulänglichkeiten ihrer Mitarbeiter informieren lassen. Solche Mitarbeiterbewertungen könnten vom britischen GCHQ gegen Aufpreis mit Intimfotos angereichert werden. Auch für Otto Normalverbraucher bietet die Rundumerfassung handfeste Vorteile. Sollte Mann seiner Lebensgefährtin mal wieder nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt haben, kann die NSA eine übersichtliche Zusammenfassung der Gesprächsinhalte liefern und damit den häuslichen Frieden sicherstellen. Darüber hinaus könnte die NSA ihr angekratztes Image aufpolieren, indem sie besonders peinliche Aufnahmen von Politikern und Prominenten zur allgemeinen Belustigung über eine YouTube-Schnittstelle veröffentlicht. Gerüchten zufolge laufen auch hier bereits die ersten Tests...
 
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Googles Android Wear: Erste Smartwatches von LG und Motorola

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 14:46:34
Dass Googles Allzweckwaffe Android für Smartwatches und andere Wearables nur bedingt geeignet ist, musste Samsung bereits im vergangenen Jahr erkennen und wechselte bei der zweiten Generation seiner Gear zu Tizen. Doch auch Google ist sich der Problematik durchaus bewusst und präsentiert "Android Wear" sowie neue Partner.

"Android Wear" ist eine speziell angepasste Variante des Betriebssystems, die schlanker ist und auf die Verwendung besonders kleiner Bildschirme optimiert wurde. Sie unterstützt sowohl rechteckige als auch runde Displays. Die Bedienung von "Android Wear" ist zwar auch per Berührungen möglich, primär soll der Benutzer aber über Sprache mit dem Gerät interagieren. Und damit schon bald möglichst viele Apps mit "Android Wear" zusammenarbeiten, hat Google bereits eine Vorschauversion des Entwicklerpaketes zum Download bereitgestellt.
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Erste Smartwatches auf Basis von "Android Wear" werden von LG und Motorola kommen. LG will seine rechteckige "G Watch" im zweiten Quartal 2014 auf den Markt bringen. Man habe bei der Entwicklung der "G Watch" eng mit Google zusammengearbeitet und biete Kompatibilität zu einer breiten Palette von Android-Smartphones, lassen die Südkoreaner wissen. Technische Details wollen sie hingegen noch nicht verraten. Motorolas Moto 360 soll im Sommer 2014 in den Handel kommen, zunächst allerdings nur in den USA. Als erste Smartwatch besitzt die Moto 360 ein rundes Display und setzt sich damit klar vom bisherigen Digitalarmbanduhrgedächtnisdesign ab. Auch seitens Motorola gibt es noch keine Daten zur Technik.
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SimCity geht offline!

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 13:59:04
Keine Panik: Electronic Arts hat bei SimCity keinesfalls die Notbremse gezogen, sondern vielmehr ein Versprechen eingelöst. Mit dem nun veröffentlichten Update 10 ermöglichen die Entwickler endlich den von vielen Spielern gewünschten Single-Player-Modus, in dem man SimCity auch offline nutzen kann.
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Der neue Single-Player-Modus steht nach dem Einspielen des Update 10 sowohl für PC- als auch für Mac-Spieler im Hauptmenü (siehe Screenshot) zur Auswahl. Auch im Single-Player-Modus gibt es in jeder Region mehrere Städte, die voneinander abhängig sind. In Hinblick auf die Optik und das grundsätzliche Spielkonzept unterscheidet sich die Solovariante kaum vom Mehrspielerbetrieb. Man darf jedoch gleich mehrere Städte verwalten und kann jederzeit seinen Spielstand sichern. Auf diese Weise ist es möglich, die Städte in unterschiedliche Richtungen zu entwickeln und bei Misserfolgen zu einem früheren Spielstand zurückzukehren. Und selbst wenn Electronic Arts technische Probleme hat oder die Server dauerhaft vom Netz nehmen sollte, bleibt der Single-Player-Modus erhalten.

Zusätzliche Inhalte stehen grundsätzlich in beiden Modi zur Verfügung. Es ist jedoch nicht möglich, einen Offline-Spielstand in einem Online-Spiel zu nutzen oder umgekehrt. Hierdurch soll der Wettbewerbscharakter des Mehrspielermodus erhalten bleiben. Besonders praktisch ist der Offine-Modus für Mod-Entwickler, die ihre Kreationen erst einmal ausführlich testen können, bevor sie mit ihnen online gehen. Laut Electronic Arts bringt das Update 10 auch Leistungssteigerungen für beide Spielmodi. Zudem nutzt die Freunde-Suche von SimCity ab sofort die Freundes-Suche von Origin.
 
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Mozilla bringt die "Unity Game Engine" auf WebGL

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 13:05:36
Die "Unity Game Engine" zählt bei Spieleentwicklern zu den beliebtesten 3D-Engines. Dank einer Zusammenarbeit mit Mozilla erhält die kommende Version Unity 5.0 ein WebGL Add-on, mit dem Spiele zukünftig im Internetbrowser laufen, ohne dass hierfür irgendwelche Plug-ins benötigt werden.

Grundsätzlich werden auf Unity 5.0 basierende Spiele in allen Internetbrowsern laufen, die WebGL beherrschen. Mit dem Low-Level-Subset asm.js hat Mozillas Firefox allerdings ein potentes Ass im Ärmel, das eine besonders hohe 3D-Leistung verspricht. Bereits seit dem Wechsel zur JavaScript-Engine OdinMonkey, welcher bei der Version 22.0 vorgenommen wurde, hat der Firefox asm.js mit an Bord.


Laut Mozilla dürfen wir ein flüssiges Spielerlebnis erwarten, was man sogleich anhand des 3D-Shooters "Dead Trigger 2" demonstriert. Wie obiges Video zeigt, läuft das Spiel im Firefox fast so schnell wie seine native Version. Durch den Wegfall der Plug-ins müssen Entwickler in Zukunft nur noch einen Link zu ihrem Spiel anbieten, zudem laufen die Spiele ganz unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem.
 
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Thief: Neuer Patch bringt Mantle

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 10:48:08
AMD hatte mit dem Catalyst 14.3 Beta V1.0 bereits den passenden Grafiktreiber veröffentlicht und jetzt liegt auch das entsprechende Update für das Spiel "Thief" selbst vor. Nach der Installation des Patches v1.3 Build 4118.5 kann "Thief" AMDs Technologien Mantel und TrueAudio nutzen.
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TrueAudio wird bisher nur von wenigen Grafikkarten - Radeon R9 290X, R9 290, R7 260X und R7 260 - unterstützt. Es handelt sich um eine vollständig programmierbare Audio-Engine, die laut AMD deutlich mehr Stimmen und Kanäle ermöglicht als aktuelle CPUs. Für einen realistischen 3D-Klang verwendet TrueAudio die Postionsdaten aus dem Spiel, bei "Thief" werden diese beispielsweise für die Berechnung von Echos genutzt. Zudem verspricht AMD eine geringere CPU-Last.


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Mantle ist AMDs Alternative zu Microsofts DirectX und verspricht mehr Leistung durch eine größere Nähe zur Hardware. Für "Thief" zieht AMD drei Beispielkonfigurationen heran, die mit Steigerungen zwischen 17 und 23 Prozent profitieren. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnet die Kombination aus AMDs APU A10-7700K und dem Grafikprozessor Radeon R7 260X, welche mit hohen Qualitätseinstellungen und 1080p auf über 34 fps und damit in den spielbaren Bereich kommt.

Abgesehen von TrueAudio und Mantle beseitigt das Update v1.3 Build 4118.5 einen Absturz beim Start des Spiels, welcher mit den Benutzerkonten von Windows zusammenhängt. Auch weitere Abstürze wurden behoben und die 32-Bit-Version zeigt bei den Zwischensequenzen jetzt Untertitel an. Zudem wurde ein Fehler behoben, durch den es bei der Ausgabe auf mehrere Bildschirme zum Versetzen des Mauszeigers kommen kann.
 
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Googles Chromecast jetzt auch in Deutschland

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 09:59:18
In den USA ist Googles Chromecast seit Juli 2013 ein Bestseller und ab sofort ist der HDMI-Stick für Fernsehgeräte auch in Deutschland offiziell erhältlich. Als Partner konnte Google die beiden Video-on-Demand-Dienste Watchever und Maxdome gewinnen, YouTube und Google Play sind natürlich ebenfalls mit an Bord.

BildBisher war Chromecast hierzulande nur als Grauimport erhältlich, was sich sowohl auf den Preis (über 50 Euro) als auch auf den Funktionsumfang auswirkte, denn die US-amerikanischen Video-on-Demand-Anbieter Netflix, HBO und Hulu können in Deutschland nicht genutzt werden. Trotz dieser Einschränkungen war das Interesse groß. Mit der offiziellen Markteinführung bekommt man Googles Chrome nun auch bei großen Händlern und zudem deutlich billiger - Google empfiehlt einen Verkaufspreis von 35 Euro inklusive der Mehrwertsteuer. Auch bei unserem Partner Amazon.de findet sich Googles Chromecast für 35,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Chromecast läuft mit Chrome OS und verbindet Computer, Tablets und Smartphones kabellos mit dem Fernseher. Hierzu benötigt das Gerät lediglich einen freien HDMI-Anschluss, die Stromversorgung erfolgt wahlweise über ein USB-Kabel oder das im Lieferumfang enthaltene Netzteil. Die Kommunikation mit anderen Geräten erfolgt über WLAN. Inhalte lassen sich per Smartphone, Tablet oder Computer an Chromecast übertragen, beim Zugriff auf Internetinhalte dient das Smartphone als Fernbedienung. Mit Hilfe von Googles Internetbrowser Chrome kann man zudem Webseiten an den Fernseher weiterleiten.
 
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Java 8 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Mittwoch der 19.03.2014, 09:28:01
Oracle hat Java 8 mit gut sechs Monaten Verspätung veröffentlicht. Java 8 wird für Windows, Mac OS X, Linux und Solaris zum Download angeboten, wobei jeweils 32- und 64-Bit-Varianten zur Auswahl stehen. Dazu kommen mehrere Embedded-Plattformen. Windows XP wird allerdings nicht mehr unterstützt.

Die größte Neuerung bezüglich der Programmiersprache sind die "Lambda Expressions". Hierbei handelt es sich um anonyme Funktionen, die eine kompakte und übersichtliche Syntax ermöglichen. Wichtig ist auch die Integration des JavaFX Frameworks in JRE und JDK, wodurch auf Java basierende "Rich Internet Applications" noch stärker in den Fokus rücken. Im Bereich der Sicherheit ist TLS 1.2 auf der Client-Seite jetzt standardmäßig aktiviert und der JSSE Server unterstützt die Erweiterung "SSL/TLS Server Name Indication" (SNI). Dazu kommen Optimierungen beim Rechtemanagement, stärkere Verschlüsselungsalgorithmen und bessere Zufallszahlen.

Download:
 
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O2 warnt vor Routern mit unsicheren WLAN-Schlüsseln

reported by doelf, Dienstag der 18.03.2014, 19:16:33
Der Internetanbieter O2, vormals Alice, liefert seine Router mit voreingestellter WLAN-Verschlüsselung (WPA2) aus. Das ist an und für sich eine gute Idee, da viele Kunden nie ein entsprechendes Passwort anlegen. Doch dummerweise sind die Passwörter, welche für die O2-Router 6431, 4421 und 1421 generiert wurden, nicht sicher.

"Es gibt aktuelle Hinweise, dass das eingesetzte Verfahren zur Generierung dieses WLAN-Schlüssels ein Risiko für eventuelle Zugriffe durch Unbefugte zulässt", heißt es in einer Warnung von O2. "Darum ist es wichtig, Ihren WLAN-Schlüssel schnellstmöglich zu ändern."

Kunden, die grundsätzlich eigene WLAN-Schlüssel vergeben, können sich jetzt entspannt zurücklehnen. Alle anderen sollten einen Blick auf die Unterseite ihres Routers werfen, wo sich der voreingestellte WPA2-Schlüssel findet. Ist dieser Schlüssel noch im Einsatz, sollte man diesen unverzüglich ändern. Wie dabei vorzugehen ist, erklärt eine Anleitung von O2.

Weitere Hilfe bekommt man über die Hotline des Kundendienstes:
Telefonnummer: 0911 47 87 50 10 (Montag bis Sonntag von 08:00 bis 23.00 Uhr)
Es fallen normale Festnetzgebühren an.
 
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Microsoft bringt Surface 2 mit LTE auf den Markt

reported by doelf, Dienstag der 18.03.2014, 18:51:21
Lange hat es gedauert, doch nun gibt es Microsofts Tablet "Surface 2" auch mit LTE-Unterstützung - allerdings nur in den USA und ausschließlich für das Mobilfunknetz von AT&T. Eine LTE-Variante des "Surface Pro 2", auf dem ein vollwertiges Windows 8.1 läuft, ist leider noch nicht in Sicht.
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Abgesehen von den hohen Preisen und dem kastrierten Windows RT, beim "Surface 2" ist Windows RT 8.1 vorinstalliert, verhinderte insbesondere die fehlende Mobilfunkanbindung den Erfolg von Microsofts Tablet-Linie. Im Gegensatz zur Konkurrenz auf Basis von Android und iOS gab es bei Microsoft bisher weder LTE noch UMTS. Doch auch der aktuelle Schritt in Richtung Mobilität wirkt zögerlich und unentschlossen: Ausschließlich die 64-GB-Variante des "Surface 2" wird mit LTE angeboten und die ist darüber hinaus auf ein Land und einen Anbieter beschränkt. Zudem fällt der Aufpreis mit 130 US-Dollar recht happig aus. Man darf somit bezweifeln, dass Microsoft zum Preis von 679,- US-Dollar viele Käufer finden wird.
 
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iPhone 5c: Apple halbiert Speicherplatz, aber nicht den Preis

reported by doelf, Dienstag der 18.03.2014, 18:03:23
Das iPhone 5c hüllt die Technik des im September 2012 eingeführten iPhone 5 in bunten Kunststoff, konnte mit gepfefferten Preisen ab 599,- Euro bisher allerdings kaum Käufer finden. Nun halbiert Apple den Speicherplatz des Plastikbombers auf 8 GB und "lockt" mit einer Ersparnis von 50 Euro.
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Wer da nicht gleich zugreift, hat seinen Versand noch nicht ganz verloren. Im Ernst: Anderthalb Jahre alte Technik im Kunststoffgehäuse ist keine 549,- Euro wert, selbst wenn ein angebissener Apfel die Rückseite ziert. Und das gilt umso mehr, wenn der Speicherplatz auf magere 8 GB beschränkt ist und sich nicht einmal mittels Speicherkarte aufrüsten lässt. Da hilft auch keine kostenfreie Lieferung innerhalb von 24 Stunden.

Apple mag mittlerweile zwar erkannt haben, dass sein iPhone 5c ein Ladenhüter ist, doch im Umgang mit solchen Produkten hat die erfolgsverwöhnte Firma aus Cupertino keinerlei Erfahrung. Dass der Preis des iPhone 5c viel zu hoch angesetzt wurde, lässt sich nicht durch das Beschneiden des Speicherplatzes korrigieren. Vielmehr muss der Grundpreis gesenkt werden - und zwar spürbar! Das Reduzieren der Einstiegsgrenze von 599,- auf 549,- Euro hat jedenfalls nicht einmal eine psychologische Wirkung.
 
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Apple Mac Pro: "Boot Camp" auf Windows 8 limitiert

reported by doelf, Dienstag der 18.03.2014, 14:35:01
Beim neuen Mac Pro (Modell: "Late 2013") hat Apple seine Software "Boot Camp" auf die Unterstützung von Windows 8 limitiert. Ein Dual-Boot-System mit Windows 7 ist ausdrücklich nicht vorgesehen, wie man einem am 5. März 2014 aktualisierten Support-Dokument entnehmen kann.
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Mit "Boot Camp" ermöglicht es Apple, Windows parallel zu OS X auf einem Mac zu installieren. Beim Start des Computers hat der Benutzer die Wahl, welches der beiden Betriebssysteme er ausführen möchte. Allerdings werden nur wenige auf die Idee kommen, Windows 8 starten zu wollen. Im Februar 2014 erzielte Windows 8 weltweit einen Marktanteil von 6,38 Prozent und sein Nachfolger Windows 8.1 kam auf 4,30 Prozent. Zusammen ergibt dies magere 10,68 Prozent. Windows 7 konnte sich im selben Monat stolze 47,31 Prozent des Marktes sichern und blieb damit die dominierende Version. Insbesondere professionelle Benutzer, an die sich ja auch Apples Mac Pro richtet, halten weiterhin an Windows 7 fest. Für viele Kunden dürfte Apples Entscheidung, die Unterstützung für Windows 7 zu streichen, daher nicht nachvollziehbar sein.
 
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BOINC @ Au-Ja: 1,3 Milliarden Credits im Visier

reported by doelf, Dienstag der 18.03.2014, 14:02:24
Die Mitglieder unseres BOINC-Teams haben bis heute beachtliche 1.297.226.082,62 Credits zusammengetragen. Unser nächstes Etappenziel heißt 1,3 Milliarden Credits und ist nicht mehr allzu weit entfernt. Wir hoffen auf rege Unterstützung beim Endspurt, damit wir dieses Ziel im Laufe der aktuellen Woche erreichen können.

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den 12. Platz und findet sich international auf Rang 125.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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AMD Catalyst 14.3 Beta V1.0: Ein Mantel für den Dieb

reported by doelf, Dienstag der 18.03.2014, 11:03:26
AMD hat einen neuen Beta-Treiber mit der Versionsnummer 14.3 Beta V1.0 veröffentlicht. Dieser Grafiktreiber bringt dem Spiel "Thief" Unterstützung für die Technologien Mantle und True Audio, zudem wurde das Bildstottern im CrossFire-Betrieb behoben. Weitere Verbesserungen betreffen "BattleField 4" und "Call of Duty: Ghosts".

Der Treiber unterstützt AMDs DX11-GPUs ab der Baureihe Radeon HD 5000 (Desktop) bzw. Mobility Radeon HD 5000 (Notebook) sowie Windows 7, 8 und 8.1 - jeweils 32 und 64 Bit. Bei "BattleField 4" hatte die Kombination aus CrossFire und Mantle zu Problemen mit der vertikalen Bildsynchronisation geführt, welche AMD mit diesem Treiber beheben konnte. Für "Call of Duty: Ghosts" verspricht AMD kürzere Ladezeiten bei Verwendung von vier Grafikprozessoren. Allgemein wurde zudem ein Audioproblem beseitigt, welches bei Spielen mit vertikaler Bildsynchronisation im CrossFire-Betrieb auftreten kann.

Es gibt allerdings auch noch ein paar ungelöste Probleme: So stürzen Desktop-Plattformen auf Kaveri-Basis ab, sobald AMDs Enduro-Technologie unter Windows 8.1 aktiviert wird. Bei CrossFire-Konfigurationen taktet nur die primäre GPU im lastfreien Betrieb herunter und bei "Titanfall" führt CrossFire weiterhin zu Geflacker. Auch bei der DirectX-Version von "Thief" kommt es zu flackernden Bildern - allerdings nur, wenn CrossFire zunächst aktiviert und dann wieder abgeschaltet wird. Die DirectX-Variante von "Battlefield 4" leidet unter Stabilitätsproblemen, wenn vier GPUs zusammen mit CrossFire und Eyefinity genutzt werden. Leider lässt sich den Versionshinweisen nicht entnehmen, ob AMD das Problem mit der Lüfterregelung im Lastbetrieb behoben hat.

Download: AMD Catalyst 14.3 Beta V1.0 (Windows 8.1/8/7 32/64-Bit) - 292,0 MByte
 
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Fertig: Firefox 28.0 ist da

reported by doelf, Dienstag der 18.03.2014, 10:30:25
Der Internetbrowser Firefox liegt in der stabilen Version 28.0 zum Download bereit. Die wichtigste der im Vorfeld angekündigten Neuerungen, die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1, glänzt einmal mehr mit Abwesenheit. Und dabei wird es auch bleiben.
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In der vergangenen Woche hatte Johnathan Nightingale, Vizepräsident von Firefox, das Projekt überraschend gestoppt. Die seit Ende 2012 in der Entwicklung befindliche Benutzeroberfläche sei fertig, erklärte Nightingale, würde aber kaum genutzt. Von mehreren Millionen Internetnutzern, die tagtäglich mit den Beta- und Aurora-Versionen des Firefox arbeiten, waren zu keinem Zeitpunkt mehr als 1.000 mit der Metro-Oberfläche unterwegs. Das fertige Produkt wurde in der Praxis also kaum getestet und so droht Mozilla ein aufwändiger Support für eine Funktion, die kaum jemand vermissen wird. Am Ende entschied sich Nightingale für die Variante "kurz und schmerzlos" und verzichtet auf die Veröffentlichung.

Und so halten sich die Neuerungen beim Firefox 28.0 in Grenzen. Der Internetbrowser unterstützt neuerdings VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf jetzt auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten. Bleiben noch die geschlossenen Sicherheitslücken, zu denen bisher noch keine Informationen vorliegen. Wir werden diese in Kürze nachreichen.

Download:
 
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Übersicht: Neue Aktionen von Amazon.de

reported by doelf, Dienstag der 18.03.2014, 09:55:40
Bei unserem Partner Amazon.de gibt es aktuell viele Notebooks und Tablets zu reduzierten Sonderpreisen, darüber hinaus sind mehrere 3D-Blu-rays im Angebot und zahlreiche Spiele kann man zum Paketpreis "3 für 49 Euro" bestellen. Beim Kauf ausgewählter elektrischer Zahnbürsten von Braun legt Amazon.de gratis eine Packung Aufsteckbürsten bei.

Hier alle Aktionen in der Übersicht:
  • Aktion: 20% Rabatt auf ausgewählte Bluetooth-Produkte von Jabra
    Bei Amazon.de gibt es bis zum 31. März 2014 zwanzig Prozent Rabatt auf ausgewählte Bluetooth-Produkte des Herstellers Jabra. Zur Auswahl stehen Kopfhörer Headsets, Lautsprecher und Freisprechanlagen.
    Aktion: 20% Rabatt auf ausgewählte Bluetooth-Produkte von Jabra...

  • Aktion: 3 Spiele für 49 Euro
    Amazon.de bietet derzeit viele Spiele zu Aktionspreisen an. Wer drei Titel findet, bekommt diese zum Paketpreis von 49 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Die Aktion erstreckt sich über etliche Plattformen vom PC über die neueste Konsolengeneration PS4, Xbox One und Wii U, deren Vorgänger PS3, Xbox 360 und Wii bis zu mobilen Geräten wie 3DS, DS, PS Vista und PSP.
    Aktion: 3 Spiele für 49 Euro...

  • Notebooks und Tablets bis zu 25% reduziert
    Aktuell gibt es bei Amazon.de zahlreiche Tablets - z.B. Asus New Transformer Pad, Lenovo IdeaTablet S6000-H, Samsung Galaxy Tab 3 10.1 und Sony Xperia Tablet Z SGP311 - sowie etliche Notebooks und Convertibles - z.B. Acer Aspire E1-572G, Asus Transformer Book T300LA, Asus Zenbook UX302LA, Lenovo IdeaPad FLEX14 und Lenovo IdeaPad Yoga 11S - zu Sonderpreisen.
    Notebooks und Tablets zum Aktionspreis...

  • 3D-Blu-rays zum Aktionspreis
    Im Angebot finden sich derzeit auch mehrere 3D-Blu-rays wie etwa "Avatar - Aufbruch nach Pandora", "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" (auch als Extended Edition und Sammleredition erhältlich), "Hänsel und Gretel: Hexenjäger", "Hugo Cabret" oder "Men in Black 3".
    3D-Blu-rays zum Aktionspreis...

  • Aktion: Gratis Aufsteckbürsten von Oral B
    Wer eine elektrische Zahnbürste des Typs Braun Oral-B Triumph 5500 oder Oral-B TriZone 5500 kauft, bekommt dazu eine Packung Aufsteckbürsten gratis. Die Packungen enthalten entweder vier (Tiefen-Reinigung und TriZone) oder zwei (3D White) Aufsteckbürsten. Diese Aktion läuft nur solange der Vorrat reicht.
    Aktion: Gratis Aufsteckbürsten von Oral B...

  • Vorbesteller-Vorteile bei Final Fantasy XIV
    Wer "Final Fantasy XIV - A Realm Reborn" vorbestellt, bekommt noch vor dem offiziellen Start des Spiels Zugriff auf die Spielserver. Dazu gibt es eine Moogle-Kappe sowie eine Cait Sith-Puppe als Begleiter. Die Vorbestell-Aktion läuft noch bis zum 13. April 2014.
    Vorbestell-Aktion für "Final Fantasy XIV - A Realm Reborn"...

  • Kindle für 49 Euro
    Amazon.de verkauft seinen eBook-Reader Kindle auch weiterhin für 49,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Ende 2013 hatte der Händler diesen Sonderpreis ausgerufen, inzwischen ist er die Regel. Der Basis-Kindle bietet ein 15 cm (6 Zoll) großes "E Ink"-Display mit einer Auflösung von 600 x 800 Bildpunkten sowie 16 Graustufen. Auf Touch-Funktionalität muss man verzichten, die Bedienung erfolgt ausschließlich über Tasten.
    Kindle für 49 Euro...
 
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Piratenpartei: Einfach nur unfähig

reported by doelf, Montag der 17.03.2014, 18:08:33
Gute zwei Monate vor der Europawahl arbeitet die Piratenpartei mit aller Kraft daran, möglichst keine Alternative zum politischen Einheitsbrei zu bieten. Statt dringend notwendige Visionen für das 21. Jahrhundert zu formulieren, zerlegen sich die Piraten wieder bzw. immer noch in internen Streitigkeiten.

Gestern zerbrach der Bundesvorstand. Mit Stephanie Schmiedke, Stefan Bartels und Björn Semrau haben drei der sieben Vorstandsmitglieder ihren Rücktritt erklärt. In ihrer Erklärung beklagen die drei eine "Demokratie der Lautstärke". Einzelne Mitglieder würden bestimmte Themen in den Vordergrund drängen und dabei die ursprünglichen Ziele der Partei aus den Augen verlieren. Diesen falschen Kurs und die damit verbundenen Streitigkeiten müsste der Bundesvorstand eigentlich korrigieren, doch in der derzeitigen Konstellation sei dies nicht möglich. Es klingt schon sehr konsterniert, wenn die drei nicht einmal mehr die Möglichkeit sehen, "einen Prozess des Umdenkens in Gang zu setzen".

Dass der dreifache Rücktritt den Schlingerkurs der Piratenpartei beenden wird, wagen wir zu bezweifeln. Meinungsvielfalt ist zweifellos ein hohes Gut, doch ohne roten Pfaden und eine klare Vision kann man keine politischen Veränderungen herbeiführen. Dies ist umso schmerzlicher im Schatten der NSA-Affäre, welche uns nur zu deutlich vor Augen führt, wie überfordert die etablierten Parteien mit Themen wie Internet, Kommunikation, Sicherheit und Datenschutz sind. Gerade in diesem Neuland liegt die eigentliche Kernkompetenz der Piraten, doch leider eröffnet man lieber Nebenkriegsschauplätze im Dresden des Jahres 1945. Und das ist ebenso unpassend wie dämlich.

Nachdem sich die Piratenpartei dank interner Querelen bereits bei der Bundestagswahl um jede Chance gebracht hatte, scheint man nun die gleiche Taktik für die Europawahl zu verfolgen. Und nun, da die 3-Prozent-Hürde gefallen ist, liegt das neue Ziel offenbar unter 0,4 Prozent. Ansonsten könnte am 25. Mai 2014 womöglich doch noch ein einsamer Pirat ins Europäische Parlament einziehen - und mit wem soll die/der sich dann streiten?
 
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Fast fertig: Firefox 28.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Montag der 17.03.2014, 14:35:29
Die Veröffentlichung des Firefox 28.0 ist für diese Woche geplant und auf Mozillas FTP-Server findet sich ein zweiter Finalkandidat. Abermals fehlt die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1, denn das Projekt wurde auf der Zielgeraden beerdigt.

Damit halten sich die Neuerungen beim Firefox 28.0 in Grenzen. Der Internetbrowser unterstützt neuerdings VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf jetzt auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download: Firefox 28.0 Final Candidate Build 2
 
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LibreOffice 4.2.3: Erster Release Candiate verfügbar

reported by doelf, Samstag der 15.03.2014, 17:25:10
Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.2.3 liegt zum Download bereit. Seit der finalen Version 4.2.2 wurden 84 Fehler beseitigt, darunter auch sechs Abstürze. Mit der Fertigstellung von LibreOffice 4.2.3 ist in der Woche vom 31. März bis zum 6. April 2014 zu rechnen.

Download:
 
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AMDs Beta-Treiber haben ein Hitzeproblem

reported by doelf, Samstag der 15.03.2014, 16:47:40
Wie unsere Kollegen von HT4U.net berichten, hat AMDs aktueller Beta-Treiber Catalyst 14.2 Beta 1.3 ein Problem mit der Lüfterregelung, welches zu einer Überhitzung des Grafikprozessors führen kann. Die Folge sind Bildfehler und Abstürze im Lastbetrieb.

Laut HT4U.de sind die Beta-Treiber der Generation 14.1 ebenfalls betroffen. Das Problem ist AMD bekannt, doch bisher gibt es noch keine Abhilfe. Offenbar tritt der Fehler nur in bestimmten Konstellationen auf und auch dann nur sporadisch. Vorläufig sollte man AMDs Beta-Treiber meiden oder den Lüfter vor dem Spielen manuell auf eine ausreichend hohe Drehzahl einstellen. Eine akute Gefahr für die Hardware soll zwar nicht bestehen, hier greifen weitere Schutzmechanismen, doch für die Lebensdauer der Grafikkarte ein solcher Hitzetest auch nicht gerade förderlich.
Quelle: ht4u.net
 
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Firefox beerdigt Metro-Oberfläche auf der Zielgeraden

reported by doelf, Samstag der 15.03.2014, 14:45:54
In der kommenden Woche wird Mozilla den stabilen Firefox 28.0 zum Download freigeben und auch diesmal wird die auf Touch-Bedienung optimierte Metro-Oberfläche für Windows 8 und 8.1 fehlen. Eigentlich ist die neue Benutzeroberfläche fertig, doch Aufwand und Nutzen stehen laut Mozilla in keinem vertretbaren Verhältnis zueinander.

Wie Johnathan Nightingale, Vizepräsident von Firefox erklärt, muss Mozilla mit beschränkten Ressourcen wirtschaften. Die Entwicklung der Metro-Oberfläche hatte viele Ressourcen gebunden, ohne dass die Benutzer ein großes Interesse zeigten. Jeden Tag verwenden mehrere Millionen Internetnutzer die Beta- und Aurora-Versionen des Firefox, doch zu keinem Zeitpunkt waren mehr als 1.000 von ihnen mit der Metro-Oberfläche unterwegs.

Und genau dieses geringe Interesse stellt Mozilla vor ein großes Problem: Da bisher nur wenige Benutzer mit der Metro-Oberfläche gearbeitet haben, wurde sie kaum im Alltagseinsatz getestet. Es wird daher noch unzählige Fehler und Probleme geben, welche die Entwickler in den kommenden Wochen und Monaten prüfen und beheben müssten. Am Ende würden weitere Ressourcen dauerhaft an ein Projekt gebunden, das kaum jemand braucht.

Die Entscheidung, vor der Nightingale stand, lautetet somit: Entweder wird die seit Ende 2012 in der Entwicklung befindliche Benutzeroberfläche eingestampft oder sie wird veröffentlicht und angemessen gepflegt. Nightingale wählte die Variante "kurz und schmerzlos" und verzichtet auf die Veröffentlichung. Dies ist natürlich auch ein Armutszeugnis für Microsoft, wo man die Zukunft von Windows auf die moderne Touch-Oberfläche verwettet.
 
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Google stopft vier Sicherheitslücken in Chrome 33

reported by doelf, Samstag der 15.03.2014, 14:33:25
Google hat ein drittes Update für Chrome 33 veröffentlicht. Die neue Version behebt vier hochgefährliche Sicherheitslücken, welche in Kombination das Ausführen von Code außerhalb der Sandbox erlauben. Die Schwachstellen wurden im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs präsentiert.

VUPEN entdeckte in der Rendering-Engine Blink einen Zugriff auf ein bereits aus dem Speicher entferntes Element sowie eine Schwachstelle im Zusammenspiel mit der Zwischenablage von Windows. Diese beiden Fehler sind Goolge 100.000 US-Dollar wert. Ein anonymer Entdecker zeigte eine Speichermanipulation über die Javascript-Engine V8 sowie den unberechtigten Zugriff auf Dateien durch eine Pfadmanipulation (Directory Traversal). Diese Entdeckung belohnt Google mit 60.000 US-Dollar.

Download:
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen weiter

reported by doelf, Samstag der 15.03.2014, 14:22:20
Die Zeichen stehen auf Entspannung: In dieser Woche sind die Preise für Arbeitsspeicher weiter gefallen, auch wenn sich der Abwärtstrend etwas abgeschwächt hat. Während die 4Gb-Chips mittlerweile weit unter der Marke von 4 US-Dollar liegen, kosten die 2Gb-Chips vorerst noch mehr als 2 US-Dollar.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der vorletzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,756 US-Dollar (-1,78%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,538 US-Dollar (-6,03%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,080 US-Dollar (-2,67%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,244 US-Dollar (-1,58%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,798 US-Dollar (-1,32%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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LibreOffice 4.2.2 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 13.03.2014, 21:57:02
Eine Woche später als ursprünglich geplant liegt das fertige LibreOffice 4.2.2 zum Download bereit. Die finale Version entspricht Bit für Bit dem ersten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits installiert hat, muss die Software nicht nochmals herunterladen.

LibreOffice 4.2.2 behebt 29 Fehler, darunter findet sich allerdings kein einziger Absturz. Bereits in der Woche vom 31. März bis zum 6. April 2014 soll es mit LibreOffice 4.2.3 weitergehen und für den Zeitraum zwischen dem 28. April und dem 4. Mai 2014 ist mit LibreOffice 4.1.6 das letzte Update für die Entwicklungsschiene 4.1 geplant.

Download:
 
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NVIDIA mistet aus: Zukünftig nur noch Treiber für DX11-GPUs

reported by doelf, Donnerstag der 13.03.2014, 20:00:05
Ab der Version 343 werden NVIDIAs Treiber nur noch Grafikprozessoren unterstützen, die DirectX 11 oder höher beherrschen. Für jene GPUs, die auf DirectX 9 bzw. 10 limitiert sind, will NVIDIA die Version 340 bis zum 1. April 2016 weiter pflegen. Allerdings soll es ausschließlich Fehlerbereinigungen geben.

Von NVIDIAs Entscheidung sind die Desktop-Baureihen GeForce 8000, 9000, 100, 200 und 300 sowie das Modell GeForce 405 betroffen. Bei den Notebooks sind es die Modellserien GeForce Go 7000, 8000M, 9000M, 100M, 200M und 300M, im Profisegment kommen noch diverse Quadro-GPUs und der Tesla C1060 hinzu. NVIDIA hat eine Liste aller GPUs vorbereitet.
 
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Hintertür auf Android-Geräten von Samsung entdeckt

reported by doelf, Donnerstag der 13.03.2014, 18:34:05
In diversen Android-Geräten von Samsung, darunter auch die für Google gefertigten Nexus-Modelle, steckt eine Hintertür, die einen Zugriff auf die lokal gespeicherten Dateien aus dem Internet ermöglicht. Die Backdoor steckt in einem proprietären Teil der Software, welcher offenbar von Samsung entwickelt wurde.

Entdeckt wurde die Hintertür von den Entwicklern der freien Android-Variante "Replicant". Wie Paul Kocialkowski vom Replicant-Team berichtet, steckt sie in der Software des Kommunikationsprozessors, der auch als Modem bekannt ist. Bei Smartphones und Tablets sind Modems eigenständige Recheneinheiten mit einem eigenen Betriebssystem, die über weitreichende Rechte verfügen. Das Modem hat oftmals vollen Zugriff auf das Hauptbetriebssystem, welches auf dem Applikationsprozessor läuft, und kann sogar die dort laufende Software umschreiben.

In Samsungs Fall ermöglicht die Software "libsec-ril.so", welche die Kommunikation zwischen Modem und Applikationsprozessor regelt, den Zugriff auf die Datenspeicher des Gerätes. Auf diese Weise lassen sich die Daten des Benutzers ohne dessen Wissen aus der Ferne auslesen. Allerdings wurden auch Funktionen entdeckt, welche das Schreiben und Ändern von Dateien ermöglichen.

Folgende Geräte sind betroffen:
  • Samsung Nexus S (I902x)
  • Samsung Galaxy S (I9000)
  • Samsung Galaxy S 2 (I9100)
  • Samsung Galaxy Note (N7000)
  • Samsung Galaxy Nexus (I9250)
  • Samsung Galaxy Tab 2 7.0 (P31xx)
  • Samsung Galaxy Tab 2 10.1 (P51xx)
  • Samsung Galaxy S 3 (I9300)
  • Samsung Galaxy Note 2 (N7100)
Da die Hintertür in einer reinen Softwarekomponente steckt, lässt sie sich leicht austauschen. Bei Replicant kommt beispielsweise das freie Samsung-RIL zum Einsatz. Nachteile ergeben sich hieraus nicht. Nach Ansicht des Replicant-Teams gibt es auch keine Notwendigkeit für die I/O-Zugriffe aus der Ferne.
 
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Kolumne: Der NSA ihr Botnetz

reported by doelf, Donnerstag der 13.03.2014, 17:02:07
Heutzutage erscheint irgendwie alles als grauer Mischmasch. Es fehlen klare Kontraste wie Gut/Böse, Schlau/Doof oder Wohltäter/Steuerhinterzieher. Selbst die Geheimdienste, die tagtäglich für unsere Sicherheit schuften, lassen sich kaum noch von jenen Schuften unterscheiden, die im Internet mit Trojanern um sich werfen.

BildAbermals ist es die NSA, die zusammen mit ihren Wasserträgern vom GCHQ hart an der allgemeinen Verunsicherung der digitalen Welt arbeitet. Mit Hilfe ihres direkten Zugriffs auf die Infrastruktur des Internets, nachgemachter Facebook-Seiten und SPAM-Mails verteilen die Geheimdienste zumindest seit Juli 2010 ihre "Implantate", bei denen es sich um nichts anderes als Trojaner handelt, die sich mit dem hauseigenen Botnetz verbinden. Und da das gezielte Ausbringen von Viren so unglaublich aufwändig und lästig ist, ersannen die staatlichen Schnüffler ein automatisiertes System mit dem Codenamen "TURBINE". "TURBINE" soll Millionen von Geräten automatisiert infizieren und ausspionieren, ganz ohne menschliches Zutun.

Mancher mag nun argumentieren, dass es NSA und GCHQ weltweit mit schätzungsweise 7,2 Milliarden Terroristen zu tun haben und sich eine solch gewaltige Menge nur automatisiert mit kostenloser Schadsoftware versorgen lasse. Andere werden einwerfen, dass zu hohe Personalkosten bei der Ausbringung der Trojaner das Budget der Geheimdienste stark strapazieren würden. Unter dem hieraus resultierenden Kostendruck könnte sogar die Qualität der Schadsoftware leiden und mit minderwertigen Trojanern wäre niemandem gedient! Doch auf der anderen Seite muss man auch festhalten, dass der persönliche Service gänzlich auf der Strecke bleibt. Die Massenüberwachung mit Hilfe von Botnetzen ist ähnlich geschmackvoll wie ein Schnitzeltag in der Mensa.

Doch dieses unpersönliche Herumschnüffeln ist wohl nicht mehr aufzuhalten. Seit dem Jahr 2012 arbeitet die NSA mit einem Programm namens "SECONDDATE", mit dem sich der Internetverkehr in Echtzeit manipulieren lässt. Offenbar sollen hiermit die störenden Lags beseitigt werden, welche bei Überwachten häufig zu verzögerten Internetzugriffen geführt hatten. Vielen radikalen Islamisten war es zwischenzeitlich kaum noch möglich, ihre Trainingseinheiten bei "America's Army" halbwegs flüssig zu absolvieren. Dank "SECONDDATE" laufen "Man in the Middle"-Angriffe jetzt viel geschmeidiger, selbst wenn an wichtigen Netzknotenpunkten Massenumleitungen vorgenommen werden. Na, das klingt doch nach einer schönen neuen Welt...
Quelle: firstlook.org
 
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Zweiter Veröffentlichungskandidat von Blender 2.70

reported by doelf, Donnerstag der 13.03.2014, 13:52:42
Blender ist eine quelloffene 3D-Grafiksoftware für Windows, Mac OS X und Linux, mit der sich professionelle Animationen und ganze Filme erstellen lassen. Durch den nun veröffentlichten zweiten Release Candidate ist die finale Version 2.70 wieder ein gutes Stück nähergerückt.

Blender 2.70 beseitigt mehr als 560 Fehler und bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche. Diese bietet Tabs, mit deren Hilfe sich Werkzeuge nach Kategorien ordnen lassen. Zudem kann man neuerdings mehrere Schaltflächen auswählen und zeitgleich bearbeiten, beispielsweise um identische Änderungen an allen Achsen vorzunehmen. Hierzu klickt man auf die erste Schaltfläche und hält die Maustaste gedrückt, während man den Zeiger über weitere Schaltflächen zieht. Unter der Haube gibt es Fortschritte beim Multithreading, zumindest in Bezug auf die Aktualisierung von Objekten. Dies verspricht einen deutlichen Leistungsschub, doch derzeit werden nicht immer alle Kerne ausgelastet, da das Viewport Drawing noch nicht auf mehrere Threads verteilt wird. In den kommenden Versionen wollen die Entwickler das Multithreading nach und nach weiter ausbauen.

Der Cycles Renderer läuft auf Prozessoren schneller, was insbesondere bei der Berechnung von Haaren, Texturen und im Zusammenspiel mit der Open Shading Language (OSL) zu spüren ist. Neu bei Cycles ist auch die Unterstützung von Volume Rendering für Effekte wie Feuer, Rauch, Nebel oder Glas. Geboten werden dabei Emission, Absorption und Streuung. Um schwer sichtbaren Objekten mit der Kamera zu folgen, bietet der Motion Tracker nun Gewichte für die Marker an. Durch das Ändern des Gewichtes lässt sich der Einfluss des Markers verstärken oder abschwächen, was auch das Ein- und Ausblenden von Markern ermöglicht. Mit Hilfe des Laplacian Deform Modifier lassen sich Gittermodelle mit Hilfe weniger Hooks in unterschiedliche Positionen bringen, beispielsweise um Lebewesen in unterschiedlichen Posen darzustellen. Neu ist auch der Import von PSD-Dateien (Photoshop), allerdings müssen diese mit maximaler Kompatibilität gespeichert sein und dürfen nur die Hintergrundebene enthalten.

Download:
 
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Hoffnung für "Flappy Bird"?

reported by doelf, Donnerstag der 13.03.2014, 10:17:54
Dong Nguyen, der Entwickler des Spielephänomens "Flappy Bird", hat dem RollingStone ein ausführliches Interview gegeben. Auf drei Seiten geht es um den rasanten Aufstieg des Vogels, wie das Spiel Nguyens Leben verändert hat und ob "Flappy Bird" irgendwann wieder abheben darf.

Das Gespräch mit dem 28-jährigen Kettenraucher aus Vietnam ist durchaus interessant, doch die Fans von "Flappy Bird" interessiert nur eines: Wird Nguyen das im Februar 2014 zurückgezogene Spiel jemals wieder veröffentlichen? "Ich denke darüber nach", erklärt Nguyen im letzten Absatz des Interviews. Aufgrund des hohen Suchtfaktors würde er jedoch eine Warnung einbauen, welche dem Spieler in regelmäßigen Abständen zu einer Pause rät.
 
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Opera 20.0.1387.77 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Donnerstag der 13.03.2014, 09:44:38
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 20.0.1387.77 aktualisiert. Über die Änderungen seit der Veröffentlichung von Opera 20.0.1387.64 vor einer Woche liegen leider keine Informationen vor.
Bild

Opera 20.0.1387.77 basiert auf der Chromium-Engine 33 und bringt die Möglichkeit, Tabs direkt in die Lesezeichen sowie in die Schnellwahl zu ziehen. Zudem lässt sich das Aussehen der Schnellwahl anpassen. Abermals wurde an der Unterstützung für Chromium-Erweiterungen gefeilt und auch die üblichen Stabilitätsverbesserungen sind vorhanden. Darüber hinaus sollen die von Stash angefertigten Screenshots jetzt besser sein. Diese dienen beim Sammeln interessanter Webseiten als optische Erinnerungshilfe.

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Patentrechtsexperte: Apple hat den Verstand verloren

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 21:50:21
Der Patentrechtsexperte Florian Mueller, der im Streit zwischen Apple und Samsung zumeist die Seite der Amerikaner ergriffen hatte, kommt nach Sichtung der Mitschrift einer gerichtlichen Anhörung zu einem erstaunlichen Schluss: Apple hat offenbar den Verstand verloren.

Die Anhörung, welche am 23. Januar 2014 stattfand, dient zur Vorbereitung eines weiteren Patentverfahrens, dass am 31. März 2014 eröffnet wird. Beide Parteien legten dabei ihre Schadensersatzforderungen auf den Tisch und Apples Rechnung bewertet Mueller als "wahnsinnig". Im Rahmen des Verfahrens will Apple einen Experten aufrufen, der Lizenzzahlungen in Höhe von 40 US-Dollar pro Gerät für angemessen und gerechtfertigt erklärt. Um diese Kosten aufzufangen, solle Samsung einfach seine Verkaufspreise anheben.

Im bevorstehenden Prozess geht es um fünf Patente, Apple verlangt demnach 8 US-Dollar je Patent. Die Patente beschreiben das Eintippen von Telefonnummern, die vereinheitlichte Suche, den Abgleich von Daten, die automatische Vervollständigung und die Funktion Slide-to-Unlock. Man könnte auch sagen, es handelt sich um ziemlich triviale Patente. Ein modernes Smartphone nutzt mindestens 125.000 Patente, Google geht sogar von 250.000 aus. Aus dieser Zahl und Apples Forderung berechnet Florian Mueller, dass selbst Einstiegsgeräte, eine Million US-Dollar kosten müssten. Und ja, das klingt tatsächlich völlig durchgeknallt und fernab vom verbindlichen Grundsatz "fair and reasonable".

Abermals wird sich Richterin Lucy H. Koh mit den beiden Streithähnen und ihren Anwälten herumschlagen müssen. Wir beneiden sie jedenfalls nicht um diese Aufgabe.
 
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"The Witcher 3: Wild Hunt" kommt erst 2015

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 21:00:31
Wie das Entwicklungsstudio CD Project in einem offenen Brief mitteilt, wird dessen Spiel "The Witcher 3: Wild Hunt" erst im Februar 2015 in den Handel kommen. Der dritte Teil der Serie soll der Geschichte über den Hexer und Monsterjäger Geralt von Riva, welche auf einer Buchreihe des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowsk basiert, einen würdigen Abschluss setzen.


Wie die polnischen Entwickler erklären, soll "The Witcher 3: Wild Hunt" einen neuen Maßstab für Action-Rollenspiele setzen. Sie versprechen ein "unvergessliches Abenteuer", eine "weiträumige, offene Welt" und eine "kinoreife Geschichte", die dem Spieler dennoch "volle Wahlfreiheit lässt". Und natürlich sollen Grafik und Klang ebenfalls erstklassig sein. Diese ambitionierten Ziele erfordern Zeit und eine Fertigstellung zum Weihnachtsgeschäft 2014 würde Kompromisse erfordern. Und so hat sich CD Project sich für eine Veröffentlichung im Februar 2015 entschlossen.
Quelle: cdpred.com
 
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"Hearthstone: Heroes of Warcraft" ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 20:40:34
Blizzard hat den Betatest des kostenlosen Spiels "Hearthstone: Heroes of Warcraft" abgeschlossen und bietet jetzt die finale Version zum Download an. "Hearthstone: Heroes of Warcraft" ist ein Online-Strategiekartenspiel, welches thematisch an Warcraft angelehnt ist.
Bild

Die Spieler wählen sich einen von neun Warcraft-Helden aus und stellen dann ein passendes Deck zusammen. Das Kräftemessen erfolgt wahlweise gegen einen Computergegner oder gegen andere Online-Spieler. Wie alle Sammelkartenspiele setzt auch "Hearthstone" auf zwei Komponenten: Das Sammeln und das Spielen. Zum Spielen stehen drei Modi zur Auswahl:
  • Play: Man spielt mit seinem Deck gegen einen anderen Online-Spieler.
  • Practice: Man spielt gegen den Computer, beispielsweise um zu üben oder neue Decks zu testen.
  • Forge: Zwei Online-Spieler stellen ihre Decks aus zufällig generierten Karten zusammen.
Die zweite Komponente, das Sammeln, bietet Blizzard dann die Möglichkeit, mit einem kostenlosen Online-Strategiekartenspiel Geld zu verdienen. Um ein möglichst gutes Deck zu bekommen, muss der Spieler nämlich Kartenpackungen kaufen. Diese enthalten je fünf zufällige Karten, wobei es vier Klassen gibt: gewöhnlich (weiß), selten (blau), episch (lila) und legendär (orange). In jeder Packung soll sich laut Blizzard mindestens eine seltene oder bessere Karte befinden. Wie so oft gilt also hier: Free to play but pay to win!

Aktuell ist "Hearthstone: Heroes of Warcraft" für Windows und Mac OS X erhältlich. Mobile Plattformen sollen später folgen.

Download: Hearthstone: Heroes of Warcraft
 
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Neil Young bringt mobilen Audio-Player mit Studioqualität

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 18:45:07
Der kanadische Rockdinosaurier Neil Percival Young, bekannt als Solokünstler, in Verbindung mit seiner Band "Crazy Horse", als Teil des Quartetts "Crosby, Stills, Nash and Young" sowie als Gitarrist von "Buffalo Springfield", wird einen mobilen Audio-Player mit Studioqualität auf den Markt bringen - inklusive Musikportal.
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Neil Young konnte den US-amerikanischen High-End-Spezialisten Ayre Acoustics für die Entwicklung seines PonoPlayers gewinnen. Das Gerät soll einen Digital-Analog-Wandler (DAC) der Spitzenklasse verwenden. Dazu verspricht Young einen Digitalfilter mit minimaler Phase, einen Schaltkreis ohne akustische Rückkopplung sowie einen vollständig diskret aufgebauten Kopfhörerverstärker. Ein zweiter Ausgang dient zum Anschluss an die heimische Anlage. Die maximale Qualität der Audiodateien soll bei 9216 kbps (192 kHz/24 bit) liegen, wobei der verlustfreie FLAC-Codec (Free Lossless Audio Codec) zum Einsatz kommt. Im Shop von PonoMusic.com sollen vier Qualitätsstufen angeboten werden:
  • Volle CD-Qualität: 1411 kbps (44.1 kHz/16 bit) FLAC
  • High Resolution: 2304 kbps (48 kHz/24 bit) FLAC
  • Higher Resolution: 4608 kbps (96 kHz/24 bit) FLAC
  • Ultra-high Resolution: 9216 kbps (192 kHz/24 bit) FLAC
Da diese Dateien viel Platz brauchen, ist der PonoPlayer mit 64 GB Flash-Speicher ausgestattet und der Speicher kann per micro-SD-Karte um weitere 64 GB erweitert werden. Das reicht für 800 bis 5.000 Lieder. Neben FLAC unterstützt der PonoPlayer auch ALAC, MP3, WAV, AIFF und AAC, sofern die Dateien keinen Kopierschutz enthalten. Zur Bedienung gibt es drei Tasten und einen farbigen LCD-Touchscreen. Der Datenaustausch findet über einen micro-USB-Anschluss statt. Dieser dient auch zum Laden des Lithium-Ionen-Akkus, der rund acht Stunden durchhalten soll. Der PonoPlayer soll 399 US-Dollar kosten, doch wer die aktuelle Kampagne auf Kickstarter unterstützt, bekommt das Gerät zum Sonderpreis von 300 US-Dollar.
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Über Kickstarter wollte Neil Young mindestens 800.000 US-Dollar für die Produktion des PonoPlayers und den Aufbau von PonoMusic.com sammeln, doch dieses Ziel wird der Künstler deutlich verfehlen - im positiven Sinne. Bisher haben sich 4.866 Unterstützer gefunden, die zusammen 1.610.699 US-Dollar in das Projekt investieren. Und die Kampagne läuft noch 33 Tage! Die Unterstützer können sich zudem auf die limitierte "Signature Series" des PonoPlayers freuen, welche die lasergravierte Unterschrift von Künstlern wie Neil Young, Tom Petty, Crosby Stills Nash & Young, Foo Fighters, Willie Nelson, Patti Smith, Arcade Fire, Beck, Dave Mathews Band, Herbie Hancock, Norah Jones, Lenny Kravitz oder Pearl Jam trägt.
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Laut Young arbeitet PonoMusic mit allen großen Plattenfirmen zusammen und verhandelt auch mit unabhängigen Musikverlagen. Die Preise für die digitalen Alben sollen sich zwischen 14,99 und 24,99 US-Dollar bewegen, wobei die jeweiligen Verleger die Preise festlegen werden.
 
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Valve veröffentlicht Quellcode von TOGL

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 16:43:52
Valve hat den Quellcode seiner Übersetzungsschicht TOGL veröffentlicht. Diese wandelt Direct3D in OpenGL und erleichtert insbesondere die Portierung von Windows-Spielen auf die Linux-Plattform. Mit TOGL will Valve offenbar die Entwicklung für sein auf Linux basierendes Betriebssystem Steam OS forcieren.

Leider handelt es sich bei TOGL nicht um eine fertige Komplettlösung, sondern vielmehr um einen unvollständigen Bausatz. Der Quellcode stammt aus Valves Echtzeitstrategie "DOTA2" und umfasst nur die von diesem Spiel genutzten Funktionen. Und da die Windows-Version von "DOTA2" noch auf DirectX 9.0c setzt, ist der Funktionsumfang von TOGL nicht nur limitiert, sondern darüber hinaus auch veraltet. Dazu kommt, dass Valve mehrere Funktionen speziell für seine Source Engine angepasst hat. Für Spiele, die auf einer anderen 3D-Engine basieren, sind daher Änderungen erforderlich. Offenbar setzt Valve darauf, dass diverse Entwickler TOGL aufgreifen und weiterentwickeln werden. Nun, ein Anfang ist gemacht.

Download: TOGL Quellcode
 
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The Hitchhiker's Guide to the Galaxy Game - 30th Anniversary Edition

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 15:15:10
In der finsteren Monochromzeit, als die Bildschirme noch keine Farben kannten und "3D" nur zwei Tasten auf dem Keyboard waren, spielte man "Text Adventures". Eines dieser Spiele war "Per Anhalter durch die Galaxis" ("The Hitchhiker's Guide to the Galaxy") und zu seinem dreißigsten Geburtstag hat es die BBC neu veröffentlicht.
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"The Hitchhiker's Guide to the Galaxy" nahm seinen Anfang im Jahr 1978 als Hörspielreihe und wurde ein Jahr später vom englischen Schriftsteller Douglas Adams zu mehreren Romanen weiterentwickelt. 1981 folgte eine TV-Serie und 1984 das Computerspiel. Zum Spielen tippt man Anweisungen ein - zu Anfang würden "look", "light" und "get up" Sinn machen. Auf die Eingaben erfolgt dann wahlweise eine Aktion oder eine Fehlermeldung. Das Grundkonzept lautet jedenfalls: Gucken, nehmen, machen. Und nicht zu lange herumhampeln, sonst steht der gelbe Bulldozer im Schlafzimmer!

Die Edition zum 30. Jubiläum hat eine Bildschirmtastatur für Touch-Eingaben erhalten, diese umfasst auch die Bewegung unserer Spielfigur Arthur Dent. Das regelmäßige Speichern des Spielstands ("save") ist wichtig, denn man stirbt sehr oft. Hierzu (zum Speichern, nicht zum Streben) muss man sich allerdings bei der BBC registrieren. Alternativ kann man auch eine der beiden Varianten, welche zum 20. Jahrestag des Spiels veröffentlicht wurden, spielen. Diese beiden Varianten unterscheiden sich alleine in Bezug auf die Illustration.

Zum Spiel:
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iOS 7.1 schließt 41 Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 14:18:09
Über die Veröffentlichung von iOS 7.1 mit CarPlay hatten wir bereits gestern berichtet, doch nun hat Apple auch die dazugehörigen Sicherheitshinweise nachgereicht. Insgesamt schließt das Update 41 Sicherheitslücken von denen knapp die Hälfte im WebKit steckt.

Die Schwachstellen im WebKit ermöglichen die Manipulation von Speicherinhalten und das Einschleusen von Schadcode. Gleiches kann bei der Verarbeitung von USB-Meldungen und dem Öffnen manipulierter Word-Dokumente, JPEG- und TIFF-Bilder oder PDF-Dateien mit eingebetteten JPEG2000-Bildern passieren. Aufgrund einer Null-Dereference beim Umgang mit MPEG-4-Videos kann der Videotreiber abstürzen und ein weiteres Problem ermöglicht es Webseiten, einen FaceTime-Anruf (nur Audio) ohne Zustimmung des Benutzers zu starten. Darüber hinaus hat Apple eine Möglichkeit zum Umgehen des Sperrbildschirms beseitigt und sichergestellt, dass vor dem Deaktivieren von "Find My iPhone" das Passwort abgefragt wird. Besuche im iTunes-Store wurden besser gegen "Man in the Middle"-Angriffe abgesichert und Safari prüft beim automatischen Ausfüllen von Formularen, ob diese tatsächlich von der richtigen Domain stammen. Auch die Schwachstellen, welche evad3rs für das aktuelle Jailbreak nutzt, wurden in iOS 7.1 geschlossen. iOS 7.1 ist für iPhones ab der Generation 4, für iPads ab der Generation 2, alle Varianten des iPad mini sowie den iPod touch ab der Generation 5 verfügbar.
 
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Adobe: Updates für Flash Player schließen Schwachstellen

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 09:09:35
Gestern hatte Adobe frische Updates für seinen Flash Player veröffentlicht und mittlerweile hat die Firma auch die dazugehörige Sicherheitswarnung nachgereicht. Dieser ist zu entnehmen, dass zwei Schwachstellen geschlossen wurden, die eine hohe aber keine kritische Gefahr darstellen.

Der erste Fehler ermöglicht das Umgehen der Same-Origin-Policy (SOP). Dieses Sicherheitskonzept stellt sicher, dass auf dem Client laufende Scripte ausschließlich Zugriff auf Objekte erhalten, die von der selben Domain stammen. Bei der zweiten Schwachstelle handelt es sich um einen unerwünschten Lesezugriff auf die Inhalte der Zwischenablage. Für Windows und Mac OS X hat Adobe die zweithöchste Warnstufe ausgerufen und den Flash Player in den neuen Versionen 12.0.0.77 und 11.7.700.272 zum Download bereitgestellt. Für Linux-Nutzer ist die Gefahr geringer, doch auch hier gibt es mit dem Flash Player 11.2.202.346 bereits ein entsprechendes Update.

Download:
 
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NVIDIA: Neuer Grafiktreiber - empfohlen für "Titanfall"

reported by doelf, Mittwoch der 12.03.2014, 08:44:38
Laut NVIDIA benötigt man den WHQL-zertifizierten Grafiktreiber GeForce 335.23, um "das bestmögliche Gaming-Erlebnis" für das morgen erscheinende Spiel "Titanfall" sicherzustellen. Zudem räumt NVIDIA seinen beiden Maxwell-GPUs GeForce GTX 750 Ti und GeForce GTX 750 mehr Taktspielraum ein.

Die SLI-Profile für "Bound by Flame", "Diablo III", "DOTA 2", "Need for Speed Rivals" und "Watch Dogs" wurden aktualisiert, dazu kommen 3D-Vision-Profile für "Titanfall" und "Thief" - beide mit der Wertung "gut" - und bei "Call of Duty: Ghosts" erscheint jetzt auch das Laservisier dreidimensional.

Download:
 
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Microsoft Security Bulletin Summary für März 2014

reported by doelf, Dienstag der 11.03.2014, 22:11:40
Microsoft hat am heutigen Abend fünf neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 23 Schwachstellen beheben. Zwei der Patches kümmern sich um kritische Gefahren, die sich zum Einschleusen von Schadcode eignen. Die übrigen Updates beseitigen Fehler, von denen eine hohe Gefahr ausgeht.

Alleine im Internet Explorer wurden 18 Sicherheitslücken geschlossen, die sich allesamt zur Manipulation des Arbeitsspeichers eignen. Betroffen sind die Programmversionen 6 bis 11 und auch wenn nicht jeder Fehler in jeder Version zu finden ist, wurden dennoch alle 18 für mindestens eine Konfiguration als kritisch bewertet. Darüber hinaus patzt DirectShow bei der Verarbeitung manipulierter JPEG-Bilder. Auch dieser kritische Fehler, der in allen x86-Versionen von Windows inklusive der Server-Varianten steckt, eignet sich zum Einschleusen von Schadprogrammen. Lediglich Windows Server 2008 für Itanium und die für ARM entwickelten RT-Versionen sind nicht betroffen.

Im Kernelmodustreiber von ausnahmslos allen Windows-Varianten steckt eine Sicherheitslücken, die sich zur Ausweitung von Berechtigungen eignet, sowie eine zweite, mit deren Hilfe sich Informationen offenlegen lassen. Ein Fehler im SAMR-Protokoll (Security Account Manager) von Server 2003, 2008, 2008 R2, 2012 und 2012 R2 ermöglicht Brute-Force-Angriffe gegen Benutzerkennwörter - hiervon sind auch Windows XP und Vista betroffen. Bleibt noch eine fehlerhafte Implementierung der Datenausführungsverhinderung (DEP) und der Adresswürfelung (ASLR) bei Silverlight 5, welche das Umgehen dieser beiden Sicherheitsfunktionen ermöglicht.

Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
  • Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (2925418)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Internet Explorer
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich und siebzehn vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Internet Explorer. Wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt, können diese Sicherheitsanfälligkeiten Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectShow kann Remotecodeausführung ermöglichen (2929961)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Bilddatei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in Windows-Kernelmodustreiber können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2930275)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die schwerwiegendste dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn sich ein Angreifer bei dem System anmeldet und eine speziell gestaltete Anwendung ausführt. Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen.

  • Sicherheitsanfälligkeit im SAMR-Protokoll (Security Account Manager Remote) kann Umgehung der Sicherheitsfunktion ermöglichen (2934418)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Umgehung der Sicherheitsfunktion ermöglichen, wenn ein Angreifer mehrfach versucht, Kennwörter mit einem Benutzernamen abzugleichen.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Silverlight kann Umgehung der Sicherheitsfunktion ermöglichen (2932677)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Silverlight
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Silverlight. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Umgehung der Sicherheitsfunktion ermöglichen, wenn ein Angreifer eine Website mit speziell gestalteten Silverlight-Inhalten hostet, mit der die Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann, und dann einen Benutzer zum Anzeigen der Website verleitet. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch einer solchen Website zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch einer Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
 
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Google stopft 7 Sicherheitslücken in Chrome 33

reported by doelf, Dienstag der 11.03.2014, 17:11:51
Google hat ein zweites Update für die Version 33 seines Internetbrowsers Chrome veröffentlicht, welches mehrere Abstürze behebt und sieben Sicherheitslücken schließt. Drei der Schwachstellen wurden von externen Experten entdeckt, sie bergen ein hohes Gefahrenpotential. Chrome 33.0.1750.149 ist für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.
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Chrome Frame, das im Jahr 2009 eingeführte Plug-in für den Internet Explorer, wird seit der Version 33 nicht mehr unterstützt. Google hatte die stabile Version 33 vor zwölf Tagen veröffentlicht und dabei 28 Sicherheitslücken geschlossen sowie einige Neuerungen präsentiert. Geändert wurde beispielsweise die Startseite (Screenshot oben), die nun stark an Googles Internetsuche erinnert. Doch das große Google-Logo nebst Suchfeld halten viele Nutzer für überflüssig, da man Suchbegriffe bei Chrome seit geraumer Zeit direkt in die Adresszeile eintippt. Darüber hinaus gibt es neue Restriktionen für Erweiterungen und die Sprachausgabe "Synthesis". Bei "Synthesis" handelt sich um die zweite Hälfte der Web Speech API, welche Google mit der Version 25 eingeführt hatte. Hier eine Demonstration von Synthesis.

Download:
 
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Adobe veröffentlicht Updates für seinen Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 11.03.2014, 15:29:51
Adobe hat seinen Flash Player auf die Versionen 12.0.0.77 und 11.7.700.272 - jeweils für Windows und Mac OS X sowie auf die Version 11.2.202.346 für Linux aktualisiert. Bisher liegen uns noch keine Informationen über die Änderungen oder eventuell geschlossene Sicherheitslücken vor.

Download:
 
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Dauerrenner: Onyx kündigt E-Ink Smartphone an

reported by doelf, Dienstag der 11.03.2014, 10:49:48
Aktuelle Smartphones müssen bei intensiver Nutzung fast täglich ans Ladekabel, was nicht zuletzt an den durstigen LCD-Displays liegt. E-Ink bietet sich hier als Alternative an, doch die Hersteller zögern. Nun traut sich der für seine eBook-Reader bekannte Hersteller Onyx an das Thema heran.

BildDas chinesische Unternehmen zeigt sein "Onyxphone E43" auf der CeBIT. Das Smartphone hat ein 4,3 Zoll großes E-Ink-Display, welches von Gorilla Glass geschützt wird. Der Prozessor stammt von Rockchip und bringt es auf 1,0 GHz Taktrate, dazu gibt es 512 MByte RAM und 4 GB Flash-Speicher. Der Speicherplatz lässt sich mittels micro-SD-Karte um bis zu 32 GB erweitern. Die Leistung dürfte sich damit auf dem Niveau der billigsten Smartphones bewegen. Dafür soll eine Ladung der Batterie (1.800 mAh) für mehr als zwei Wochen reichen.

Onyx verwendet Android als Betriebssystem, allerdings in einer stark angepassten Version. Dieser fehlt beispielsweise Googles Play Store, denn der Hersteller geht davon aus, dass die meisten Apps aufgrund des trägen Displays sowieso nicht laufen werden. Und so erinnert das "Onyxphone E43", dem auch die Kamera fehlt, mehr an einen kompakten eBook-Reader als an ein Smartphone. Der Hersteller will das Gerät ab April in Europa verkaufen, die Preise sollen unter 150 Euro liegen.

Generell ist die Kombination eines Smartphones mit der E-Ink-Technik längst überfällig, doch das Display muss dabei noch schnell genug sein, um zügig durch Kontaktlisten blättern zu können. Auch die Darstellung von Webseiten muss unserer Meinung nach gewährleistet sein, wobei es stark auf die Auflösung des E-Ink-Displays ankommt. Aufgrund des langsamen Bildaufbaus kann man Webseiten nämlich nur bedingt Scrollen oder Zoomen. Auch das "Onyxphone E43" dürfte hierbei schnell an seine Grenzen stoßen. Statt eines voll ausgestatteten Smartphones sollte man daher eher einen eBook-Reader mit Telefonfunktion erwarten.
Quelle: onyx-boox.com
 
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Computerhändler DiTech ist zahlungsunfähig

reported by doelf, Dienstag der 11.03.2014, 10:15:37
Der österreichische Computerhändler DiTech hat sich bei seiner Expansion übernommen und wird im Laufe dieser Woche Insolvenz beim Handelsgericht Wien anmelden. Das Unternehmen strebt ein begleitetes Sanierungsverfahren an und will insbesondere die kleineren Filialen schließen.

Wie Damian Izdebski, Gründer und Geschäftsführer von DiTech, im Firmen-Blog mitteilt, wird DiTech auch seine Logistik und die Firmenzentrale verkleinern. Insgesamt soll die Belegschaft um 60 bis 80 Mitarbeiter reduziert werden. Im Rahmen des Sanierungsverfahrens, welches ein Sanierungsverwalter und externe Restrukturierungsspezialisten begleiten werden, erhält DiTech drei Monate Zeit, um seine Finanzierung zu sichern.

DiTech betreibt sowohl Ladengeschäfte als auch einen Online-Shop. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mehr als eine halbe Million Kunden, doch seine Lager sind aufgrund der schlechten Liquidität nur zu gut einem Drittel gefüllt. Aufgrund fehlender Ware kann der Händler bereits eingegangene Bestellungen mit einem Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro nicht bedienen - hiervon sind über 2.000 Kunden betroffen.
 
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Apple veröffentlicht iOS 7.1 mit CarPlay

reported by doelf, Dienstag der 11.03.2014, 09:27:16
Apple hat sein mobiles Betriebssystem iOS auf die Version 7.1 aktualisiert. Das Update bringt CarPlay zur Anbindung an zukünftige Automobile, behebt einen Absturz des Hauptmenüs und verbessert die Funktion des Fingerabdruckscanners. Auf dem iPhone 4 soll iOS 7.1 spürbar schneller laufen.

Apple hatte CarPlay anlässlich des 84. Internationalen Auto Salon in Genf vorgestellt. Diese neue Multimedia- und Kommunikationszentrale für Automobile soll das iPhone und seine Funktionen besser in das Fahrzeug integrieren. CarPlay lässt sich wahlweise über einen Touchscreen oder über Sprache - Siri - steuern und ermöglicht typische Telefonfunktionen, kann Nachrichten vorlesen und auch neue Mitteilungen per Diktat entgegennehmen. Apples Kartendienst ist ebenfalls mit von der Partie - er durchsucht die Kontaktlisten, E-Mails und Mitteilungen nach möglichen Fahrzielen. Dazu kommen die üblichen Multimediafunktionen plus Musikdienste wie iTunes Radio, Spotify und iHeartRadio. Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo zeigen in Genf bereits Fahrzeuge mit CarPlay, zukünftig werden auch BMW, Citroën, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar, Land Rover, Kia, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Subaru, Suzuki und Toyota auf Apples System setzen. CarPlay ist recht wählerisch und benötigt ein iPhone mit Lightning-Unterstützung - das wären die Modelle iPhone 5, 5s und 5c.

Doch zurück zu iOS: Mit der Version 7 hatte Apple das Aussehen der Benutzeroberfläche deutlich verändert und iOS 7.1 verpasst dieser neuen Optik nun den letzten Schliff. So gibt es eine breitere Unterstützung für die fette Schrift, man kann die Helligkeit reduzieren oder über dunklere Apps den Kontrast erhöhen. Die Möglichkeit, den Bewegungseffekt zu reduzieren, erstreckt sich nun auch auf die Wetter-App, Nachrichten und die Multitasking-Animationen der Benutzeroberfläche. Der Kalender hat eine neue Monatsübersicht bekommen, in der auch die Termine übersichtlich aufbereitet werden. Für mehrere Länder hat Apple auch die Ferientermine eingepflegt. HDR wird beim Fotografieren mit dem iPhone 5S automatisch aktiviert und der Benutzer kann manuell steuern, wann Siri zuhören soll. Hierzu hält man während des Sprechens den Home-Schalter gedrückt. Zudem soll Siris Stimme natürlicher klingen - allerdings nur für britisches und australisches Englisch, Japanisch und Mandarin. Mitteilungen über FaceTime-Anrufe entfallen, wenn das Gespräch mit einem anderen Gerät entgegengenommen wurde.

iOS 7.1 ist für iPhones ab der Generation 4, für iPads ab der Generation 2, alle Varianten des iPad mini sowie den iPod touch ab der Generation 5 verfügbar. Bisher liegen noch keine Informationen bezüglich sicherheitsrelevanter Änderungen vor.
Quelle: www.apple.com
 
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Fast fertig: Firefox 28.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Dienstag der 11.03.2014, 08:40:56
Die Veröffentlichung des Firefox 28.0 ist für die kommende Woche geplant und so verwundert es nicht, dass auf Mozillas FTP-Server bereits ein erster Finalkandidat zum Download angeboten wird. Ob man diesen allerdings auch zur finalen Fassung küren wird, ist noch unklar.

Der Firefox 28.0 bringt die die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8 und 8.1. Diese hatte Mozilla eigentlich schon in den Firefox 27.0 eingebaut, aufgrund von Problemen aber wieder deaktiviert. Auch im Zusammenhang mit der Version 28.0 sprechen die Entwickler lediglich von einer "Preview". Von der Kacheloptik abgesehen unterstützt die aktuelle Beta-Version VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf neuerdings auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download: Firefox 28.0 Final Candidate Build 1
 
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MSI bringt Mini-ITX-Barebone "Nightblade" für Gamer

reported by doelf, Montag der 10.03.2014, 19:44:21
Für Spieler, die sich ein kompaktes Gaming-System zusammenstellen möchten, bietet MSI ein neues Mini-ITX-Barebone namens "Nightblade" an. Das Barebone umfasst ein Mainboard auf Basis von Intels Z87-Chipsatz, ein 600 Watt starkes Netzteil und ein elegantes Gehäuse mit einem vorinstallierten 92-mm-Lüfter.

BildDie Hauptplatine MSI Z87I Gaming Nightblade bietet den Sockel LGA-1150 für Intels aktuelle Haswell-Prozessoren und besitzt zwei Speichersteckplätze für bis zu 16 GByte RAM. Laut MSI sollen DDR-Taktraten bis zu 3.000 MHz möglich sein und auch der Prozessor kann übertaktet werden. Damit die Hitze nicht zum Problem wird, bietet MSI einen passenden CPU-Kühler an, der bis zu 113 Watt Abwärme bewältigen kann. Mit an Bord sind zudem eine Netzwerk-Controller des Typs Killer E2200, Intels Wireless-Controller AC 7260 für WLAN gemäß IEEE 802.11 ac/a/b/g/n und Bluetooth sowie Realteks 7.1-Audio-Codec ALC1150. Die externen Anschlüsse des Barebones umfassen je einen der Typen DisplayPort, HDMI, DVI und eSATA. Dazu kommen sechs USB-Buchsen der dritten sowie vier der zweiten Generation, intern gibt es fünf SATA-Ports mit 6 Gbps.

Das "Nightblade" kann leistungsstarke Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 290 mm aufnehmen, zudem darf der Kühler der Grafikkarte zwei Steckplätze belegen. Der PCIe-x16-Steckplatz der Hauptplatine entspringt der dritten Generation und ist für moderne Grafikkarten bestens gerüstet. Laufwerksschächte gibt es für eine 3,5-Zoll-Festplatte und zwei 2,5-Zoll-Geräte. Alternativ lassen sich in jedem 2,5-Zoll-Einschub zwei mSATA-Laufwerke einbauen. Auch für ein optisches Laufwerk in der Slim-Bauform mit Slot-in-Einzug ist Platz vorhanden. Für eine ausreichende Stromversorgung hat MSI ein 600 Watt starkes Netzteil verbaut, welches die Zertifizierung "80 Plus Gold" erhalten hat und somit besonders energieeffizient arbeitet.

MSIs Mini-ITX-Barebone ist 175,7 mm breit, 277,33 mm hoch und 345,8 mm tief. Insgesamt beläuft sich sein Volumen auf kompakte 16 Liter. MSI wird das "Nightblade" in den kommenden Tagen in den Handel bringen und veranschlagt einen unverbindlichen Verkaufspreis von 449,- Euro inklusive der Mehrwertsteuer.
Quelle: de.msi.com
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Neues Veröffentlichungsdatum für "Watch Dogs"

reported by doelf, Montag der 10.03.2014, 17:06:42
"Watch Dogs" gehörte zu jenen Spielpremieren, die im vergangenen Jahr sowohl für Microsofts Xbox One als auch für Sonys Playstation 4 angekündigt wurden. Doch die für November 2013 geplante Markteinführung wurde kurzfristig auf das Frühjahr 2014 verschoben. Nun hat Ubisoft endlich einen neuen Termin festgelegt: Den 27. Mai 2014.
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Das Spiel über den Hacker Aiden Pearce wird für den PC sowie für die Konsolen Microsoft Xbox 360 und Xbox One, Nintendo Wii U sowie Sony PlayStation 3 und 4 erscheinen. "Watch Dogs" handelt von einer alternativen Realität, in der ein allwissender Supercomputer namens "CtOS" (Central Operating System) das Leben in der Stadt Chicago regelt. Alles funktioniert perfekt, bis Pearce demonstriert, wie verwundbar die Stadt und ihre Bürger in Wahrheit sind. In "Watch Dogs" hackt sich der Spieler in alle möglichen Systeme der Stadt ein, beispielsweise in die Verkehrsleitsysteme, das Stromnetz oder die Dampfrohre, welche die Fernwärme in Chicago verteilen. Wer in diesem Dampfnetz Druckpunkte erzeugt, kann aus der Ferne Explosionen hervorrufen. Will man Verfolger abschütteln, kann man die Ampelschaltung übernehmen und fest installierte Nagelfallen ausfahren.


Ubisoft hat sein virtuelles Chicago auf die Highlights der Stadt beschränkt und die ausufernden Vorstädte deutlich geschrumpft. Dennoch ist die Stadt so groß geworden, dass man ca. acht Minuten in jede Richtung fahren muss, um in die umgebende Landschaft zu gelangen. "Watch Dogs" verspricht eine hochwertige Grafik und die Systemanforderungen haben es in sich: Das Spiel benötigt eine DirectX-11-fähige Grafikkarte mit mindestens 1 GByte Grafikspeicher und läuft nur auf den 64-Bit-Versionen von Windows. Empfohlen werden ein Prozessor, der acht Threads parallel bearbeiten kann (AMD FX-8350 oder Intel Core i7-3770), 8 GByte Arbeitsspeicher und eine flotte Grafikkarte mit 2 GByte Grafikspeicher (AMD Radeon HD 7850 oder NVIDIA GTX 560 Ti).

Vorbestellung und weitere Informationen bei Amazon.de:
Quelle: twitter.com
 
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CDBurnerXP 4.5.3.4643 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Montag der 10.03.2014, 14:53:58
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8 und 8.1 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen.

Das Programm hat zahlreiche Sprachversionen an Bord, darunter auch eine deutsche Übersetzung, und mit 5,04 MByte ist der Download erfreulich kompakt. CDBurnerXP kann sowohl von Privatleuten als auch von Firmen kostenlos benutzt werden. Die gestern veröffentlichte Version 4.5.3.4643 unterstützt jetzt auch Apples Lossless Audio Codec (ALAC) und behebt vier Fehler. Standardmäßig ist aus Kompatibilitätsgründen ab sofort wieder ISO/Joliet als Dateisystem voreingestellt.

Download: CDBurnerXP 4.5.3.4643 - 5,04 MByte

Alle Änderungen der Version 4.5.3.4643 im Überblick:
  • Support for ALAC
  • Changed default file system back to ISO/Joliet for compatibility reasons
  • Better error message when switching file systems
  • Fixed 0x800402A1 error not displayed with proper error message
  • Fixed a problem with renaming files that do not adhere to the file system limitations
  • Fixed incorrect verification logging timing when burning ISO images
  • Fixed: Burn speed possibly changing when burning multiple copies
 
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Schwere Anschuldigungen gegen Mt. Gox

reported by doelf, Montag der 10.03.2014, 14:43:53
Hacker haben die Kunden- und Transaktionsdaten des geschlossenen Bitcoin-Handelsplatzes Mt. Gox veröffentlicht und erheben nun schwere Anschuldigungen gegen die Firma und deren Geschäftsführer Mark Karpeles. Die gestohlenen Daten wurden auf dem Blog von Karpeles, welcher hierzu ebenfalls gehackt wurde, präsentiert.

Mt. Gox hatte Ende Februar 2014 Insolvenz angemeldet und als Grund den Diebstahl von 850.000 Bitcoins mit einem Gesamtwert von ca. 400 Millionen Euro genannt. Für ihren Diebstahl hatten die Kriminellen eine seit dem Jahr 2011 bekannte Sicherheitslücke genutzt. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens belaufen sich angeblich auf 6,5 Milliarden Yen (ca. 46,25 Millionen Euro).

Die von den Hackern veröffentlichten Daten weisen allerdings ein Guthaben in Höhe von 951.116,21905382 Bitcoins auf, welches keinesfalls zur offiziellen Darstellung von Mt. Gox passt. Ob die Daten echt sind oder manipuliert wurden, lässt sich nur schwer sagen. Zumindest wollen mehrere Kunden ihre Kontenstände wiedererkannt haben - die Hacker hatten alle Kundendaten vor der Veröffentlichung anonymisiert. Zumindest zeigt dieser Vorfall, wie gut Karpeles Blog gesichert war.
 
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Die CeBIT hat geöffnet

reported by doelf, Montag der 10.03.2014, 12:12:25
In Hannover hat die CeBIT ihre Tore geöffnet, diesmal aber nur für Fachbesucher ab 16 Jahren. Das Konzept des Jahres 2014 lautet "100% Business", als Topthema wurde "Datability" ausgerufen und der britische GCHQ ist der diesjährige Partnergeheimdienst der Messe.

Anders formuliert: Das (noch) Vereinigte Königreich ist das offizielle Partnerland der CeBIT 2014, weshalb Premierminister David Cameron zur Eröffnung geladen war. Dieser betrachtet Daten als den wichtigsten Rohstoff seines Landes - sollte sich Schottland für die Unabhängigkeit entscheiden, fallen Öl und Gas weg - und das erklärt dann wohl auch, warum der GCHQ derart umfassendes Data-Mining betriebt und alles abgräbt, was sich auch nur in die Nähe der Insel wagt. Wenn es nach Cameron geht, wird Großbritannien "das meistdigitalisierte Land der G8 werden". Leider vermied Cameron in seiner Rede das Thema Datenschutz wie die Pest. Stattdessen warb er mit Steuererleichterungen und Bürokratieabbau für den IT-Standort Großbritannien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wagte einen erneuten Vorstoß ins Neuland und traute sich auch an das Leitthema "Datability" heran. "Big Data" bietet ihrer Ansicht nach viele Chancen, bringt aber auch Verantwortung mit sich. Die EU brauche dringend eine neue Datenschutzgrundverordnung und auch international müsse der Datenschutz sichergestellt werden. Das bezieht die laufenden Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA mit ein.

Bitkom-Präsident Dieter Kempf sieht in der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche eine vierte industrielle Revolution. Die von vielen Sicherheitsexperten gepredigte Datensparsamkeit lehnt Kempf ab, mehr Daten eröffnen seiner Ansicht nach auch mehr Möglichkeiten, um das tägliche Leben effizienter zu gestalten. Zugleich fordert Kempf zuverlässige Schutzmaßnahmen - beispielsweise durch die Anonymisierung von Daten.

Es bleibt abzuwarten, ob die "Weltleitmesse der IT-Branche" als reine Wirtschaftsmesse überleben kann. In den vergangenen Jahren pendelte die Zielgruppe der CeBIT ziemlich konzeptlos zwischen Fachbesuchern und Endkunden hin und her, weshalb die Veranstaltung ein klares Profil vermissen ließ. Zwischen CES (weltgrößte Fachmesse für Unterhaltungselektronik), MWC (größte Mobilfunkmesse Europas), Computex (größte IT-Messe Asiens) und Gamescom (weltgrößte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik) wirkte die CeBIT planlos. Zuletzt hatten sich viele Firmen in den "Planet Reseller", der nur für Fachhändler, Systemhäuser, Systemintegratoren, Etailer und Retailer zugänglich ist, zurückgezogen.

Als reine Profiveranstaltung verzichtet die CeBIT auf das Wochenende und schließt bereits am Freitagabend ihre Pforten. An keinem der fünf Messetage ist Kindern oder Jugendlichen unter 16 Jahren der Zutritt gestattet. Insgesamt stellen auf der diesjährigen CeBIT 3.400 Unternehmen aus 70 Nationen aus.
Quelle: www.cebit.de
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 09.03.2014, 23:35:20
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in den vergangenen vierzehn Tagen 62 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Aus dem Themenbereich Smartphones, Tablets und alles dazwischen sind die folgenden Geräte dabei: Acer Liquid S2, ASUS Fonepad 7, iconBIT NetTAB Mercury Q7, Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition und Sony Xperia Z1 Compact.

allround-pc.com:ht4u.net:
  • Samsung 840 Pro und Evo im Test: Samsungs 840-Pro-SSDs wurden in der Presse in vielen Tests sehr gelobt. Bei genauerem Hinsehen wurde auf unserem Testparcours abseits der Standard-Benchmarks jedoch ein Schwachpunkt sichtbar. Zudem testen wir den vom Schwesterprodukt 840 Evo bekannten RAPID-Mode, welcher seit Kurzem auch für die 840 Pro nutzbar ist und - wo wir schon einmal dabei sind - die 840 Evo auch gleich mit. Unser Testbericht klärt alle Fragen...
  • Corsair Raptor K40 im Test
hardwarelabs.de:
  • Crucial M500 SSD im RAID-0: Solid State Drives sind in aller Munde, nicht zuletzt aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit und der praktisch nicht vorhandenen Hitzeentwicklung. Fakt ist jedenfalls das der Storage-Markt derzeit für den Computer-Endverbraucher nichts schnelleres bietet als eine SSD. Das wäre auch alles schön und gut, wäre da nicht eine immer größer werdende Randgruppe, die sich gerne selbst als Enthusiasten schimpfen. Um diesem Motto gerecht zu werden und dem Geschwindigkeitswahnsinn auf den Grund zu gehen, haben wir redaktionsintern mit dem Gedanken gespielt, zwei identische SSDs in ein Stripeset, bessergesagt in einen RAID 0 Verbund, zu packen und somit SSD-technisch nach den Sternen zu greifen...
hardwareluxx.de:hardware-mag.de:
  • OCZ Vertex 460 SSD mit 240 GB im Test: Ende des vergangenen Jahres musste einem noch Angst und Bange um die Zukunft von OCZ sein, wäre ein Niedergang des Unternehmens doch ein echter Schock für die Branche und treue Kunden des Speicherspezialisten gewesen. Im Januar konnte man dann endlich frohe Kunde übermitteln, denn mit Toshiba wurde ein Konzern gefunden, der OCZ übernahm und in seine Firmengruppe integrierte. OCZ gehört damit zu den wenigen Herstellern am Markt, dessen Produkt-Komponenten fast ausschließlich aus eigenem Hause stammen - dies bringt natürlich gewisse Vorteile mit sich. Man darf gespannt sein, wie sich diese Neuformierung auf die Produktpalette von OCZ auswirkt...
  • Sapphire TOXIC Radeon R9 280X Review
  • 5 externe USB-3.0-Festplatten im Test
ocaholic.ch:ocinside.de:
  • CM Storm Alcor und CM Storm Mizar Testbericht: Vor wenigen Tagen hat Cooler Master die beiden Computermäuse CM Storm Mizar und CM Storm Alcor vorgestellt. Genau wie bei der Namensgebung der heimischen Sprösslinge wird es bei Computerhardware immer schwerer klingende und prägnante Namen zu finden. In diesem Fall ist es jedoch Cooler Master gelungen zwei Namen für ihre neuste Kreation zu wählen, die nicht der Phantasie entspringen, denn bei Mizar und Alcor handelt es sich um zwei Sterne, die sich im Sternenbild Große Maus ähm Großer Bär/Wagen befinden. Aber anstatt dem abendlichen Blick in den Sternenhimmel betrachten wir in diesem Testbericht die beiden Shooting Stars am Hardwarehimmel...
  • Cooler Master CM 690 III Gehäuse Testbericht mit Casemod Anleitung
pcmasters.de:
  • In Win 904 im Kurztest: Man stelle sich einmal ein typisches Gehäuse vor - aus Stahl wird es bestehen, mitunter Kunststoff. Handelt es sich um ein höherwertiges Modell, mag einem auch dünnes Aluminium als möglicher Werkstoff in den Sinn kommen. Unser heutiger Testkandidat, das In Win 904, geht bei der Materialwahl einen weitaus exklusiveren Weg und verfügt über einen massiven Aluminium-Unibody sowie zwei Seitenteile aus getöntem Hartglas...
  • hardwrk Massive Dock im Test
pc-experience.de:
  • Paragon Festplattenmanager 14 Suite in der Praxis: In den vergangenen Jahren haben wir uns ausschließlich mit Produkten aus dem Hause Acronis befasst, wobei dabei die persönlichen Erfahrungen und sicherlich auch Vorlieben eine große Rolle spielten. Hierbei ging es um die Verwaltung der Festplatten und die Erstellung eines Image der Systempartition. Dabei kamen zwei eigenständige Programme zum Einsatz. Nun gibt es wesentlich mehr Hersteller, die sich um die selben Belange kümmern. Wäre es nicht von Vorteil, wenn nur ein einziges Produkt alle Vorhaben erledigen kann? Alles unter einer Oberfläche vereint und übersichtlich angeordnet, das wäre die perfekte Lösung. Als Pendant zu den bereits genannten Produkten tritt immer wieder die Firma Paragon in Erscheinung...
  • Office 2013 DVD mit integriertem Servicepack 1 erstellen
pc-max.de:planet3dnow.de:technic3d.com:tobitech.de:
  • AKG C414 XLII & XLS: Das AKG C414 XLII zählt längst zu einer Legende, es wird nun bereits seit 1971 mit einigen Verbesserungen produziert. Es war als Nachfolger des noch auf Röhrentechnologie basierenden C12 gedacht und somit auch zur entgültigen Abschaffung der Röhre und der Start in die Transistortechnik. Damals dachte niemand, dass die Röhrentechnik bis heute sehr beliebt ist. Mit der selben Doppelmembrankapsel ausgestattet wie das AKG C12VR, soll es auch dessen oder zumindest annähernd ähnlichen Klangeigenschaften in einem kompakten und einfach zu handhabenden Gehäuse vereinen...
  • MiniFlexMic Model 7
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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Wine 1.7.14 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 09.03.2014, 15:07:08
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit Freitag ist die Entwicklungsversion 1.7.14 erhältlich, welche das AVI-Encoding verbessert und Probleme mit monochromen Druckern behebt.

Download: Wine 1.7.14

Für die Entwicklungsversion 1.7.14 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • More Task Scheduler support.
  • Improvements for AVI encoding support.
  • More VisualBasic interfaces in MSXML.
  • Support for deflate content encoding in Wininet.
  • Some fixes for monochrome printers.
  • Various bug fixes.
 
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Apples iPhone 5C verkauft sich nicht

reported by doelf, Samstag der 08.03.2014, 21:31:56
Steht für Apple in diesem Jahr eine hohe Abschreibung an? Laut Digitimes liegen derzeit drei Millionen unverkaufte Smartphones des Typ iPhone 5C auf Halde, obwohl Apple seine Bestellungen für das Gerät bereits Ende 2013 eingestellt hatte. Zeitnahe Preissenkungen sind dennoch nicht zu erwarten.
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Schätzungsweise eine Million Einheiten des iPhone 5C warten derzeit bei diversen Mobilfunkunternehmen aus aller Welt auf Interessenten und die übrigen zwei Millionen haben noch nicht einmal die Lager von Apples Fertigungspartner Pegatron Technology verlassen. Das Interesse der Kunden ist äußerst gering, denn das iPhone 5C bietet die Technik des Vorjahres verpackt in buntem Kunststoff, während das modernere iPhone 5S mit Metallgehäuse nur 100 Euro mehr kostet. Bei einem Einstiegspreis von 599,- Euro spielt ein solcher Aufpreis eine geringe Rolle, viel wichtiger ist hingegen das Prestige das aktuellen Spitzenmodells.

Deutliche Preissenkungen wird es aber erst geben, wenn Apple den Mobilfunkunternehmen entgegenkommt und deren Verluste zumindest teilweise kompensiert. Dabei stellt sich die Frage, ob das iPhone 5C mit einem Preis von 500 Euro mehr Käufer anlocken könnte oder ob es eher in Richtung 400 Euro gehen muss. Die Technik vom Vorjahr wird ja nicht gerade jünger und das gilt insbesondere für den schnelllebigen Smartphone-Markt. Eines steht jedoch schon fest: Apples Fehleinschätzung dürfte in diesem Jahr für hohe Abschreibungen sorgen.
 
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US-Verbraucherschützer gegen die Übernahme von WhatsApp durch Facebook

reported by doelf, Samstag der 08.03.2014, 19:15:16
Zwei US-amerikanische Verbraucherschutzvereinigungen haben bei der FTC (Federal Trade Commission) Beschwerde gegen die Übernahme von WhatsApp durch Facebook eingelegt. Die beiden Organisationen befürchten negative Auswirkungen auf den Datenschutz, insbesondere in Hinblick auf die Weitergabe von Benutzerdaten an die Werbeindustrie.

Bei den Verbraucherschutzvereinigungen handelt es sich um den "Electronic Privacy Information Center" (EPIC) und den "Center for Digital Democracy" (CDD), beides keine Unbekannten. Im Jahr 2010 hatte EPIC beispielsweise irreführende Aussagen sowie den Bruch firmeneigener Datenschutzregeln beim Start von Googles Buzz beanstandet und der CDD hat die Durchsetzung des "Children's Online Protection Act" (COPPA), welcher den Schutz von Minderjährigen bei der Nutzung von Internetdiensten sicherstellen soll, vorangetrieben.

Nach Ansicht der beiden Organisationen haben sich viele Verbraucher bei WhatsApp angemeldet, da dieser Dienst keine Daten an die Werbeindustrie weitergibt. In seiner Datenschutzerklärung, welche zuletzt im Juli 2012 aktualisiert wurde, verspricht WhatsApp weder Namen noch E-Mail-Adressen oder Kontaktinformationen aus Adressbüchern - mit Ausnahme der Mobiltelefonnummern - zu sammeln. Die Zusammenführung von Name und Mobiltelefonnummer findet daher dynamisch auf dem Gerät und nicht auf den Servern des Dienstes statt. Alle Nachrichten werden bei WhatsApp nur zum Zweck der Zustellung gespeichert und danach sofort gelöscht. Unzustellbare Nachrichten werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Die Verwendung von Kontaktinformationen für Werbezwecke schließt WhatsApp aus.

Bei Facebook sieht das bekanntlich ganz anders aus - hier werden sogar jene Inhalte gespeichert, welche der Benutzer eintippt und am Ende doch nicht veröffentlicht. Verbrauchern ist es weder möglich, einzelne Inhalte noch ihre Benutzerkonten zu löschen - alles bleibt erhalten und wird lediglich deaktiviert. Facebooks hauseigener Mitteilungsdienst macht da keine Ausnahme und sammelt alles, was er in die Finger bekommt. Zudem ändert Facebook regelmäßig seine Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen, häufig zu Ungunsten der Verbraucher.

Die Verbraucherschützer befürchten daher, dass Facebook die Datenschutzregelungen von WhatsApp aufweichen und auch die dort gewonnenen Daten an Werbetreibende weiterreichen wird. Bereits eine allgemeine Anmeldung für die zu Facebook gehörigen Dienste liefert dem Unternehmen zahlreiche Informationen. Hierbei entsteht eine hohe Konzentration von Daten und Metadaten bei einem einzelnen Unternehmen, welche für die Privatsphäre der Benutzer eine große Bedrohung darstellt. Von der FTC erwarten die Verbraucherschützer, bei WhatsApp die Beibehaltung der aktuellen Datenschutzbestimmungen sicherzustellen oder die Übernahme auf Eis zu legen.
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen weiter

reported by doelf, Samstag der 08.03.2014, 17:07:42
Auch in dieser Woche sind die Preise für Arbeitsspeicher weiter gefallen und der Abwärtstrend hat sich dabei weiter beschleunigt. Insbesondere die Kurse der wichtigen 2Gb-Chips haben um bis zu 9,81 Prozent verloren und nähern sich nun langsam wieder der psychologisch wichtigen Marke von 2,00 US-Dollar.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der vorletzter Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,824 US-Dollar (-2,87%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,765 US-Dollar (-5,16%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,137 US-Dollar (-7,49%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,280 US-Dollar (-9,81%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,822 US-Dollar (-3,75%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Firefox 28.0 Beta 9 verfügbar

reported by doelf, Freitag der 07.03.2014, 20:48:55
Seit heute liegt die neunte Beta-Version des Firefox 28.0 zum Download bereit. Der Firefox 28.0 bringt die die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8.x, die finale Fassung soll am 18. März 2014 erscheinen.

Mozilla hatte die Kacheloptik eigentlich schon in den Firefox 27.0 eingebaut, aufgrund von Problemen aber wieder deaktiviert. Auch im Zusammenhang mit der Version 28.0 sprechen die Entwickler lediglich von einer "Preview". Von der Kacheloptik abgesehen unterstützt die aktuelle Beta-Version VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf neuerdings auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download:
 
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Apple vs Samsung: Schadensersatz bestätigt

reported by doelf, Freitag der 07.03.2014, 17:40:17
Im ersten Patentprozess zwischen Apple und Samsung hat Richterin Lucy H. Koh die Höhe des Schadensersatzes bestätigt und zugleich ein Verkaufsverbot für die Smartphones und Tablets des südkoreanischen Herstellers abgelehnt. Damit ist nun endlich ein Urteil in erster Instanz gefällt, doch Samsung wird vor der nächsthöheren Berufung einlegen.

Ein Rückblick: Im August 2012 hatten die Geschworenen zunächst einen Schadensersatz in Höhe von 1,05 Milliarden US-Dollar zugunsten von Apple festgesetzt. Bei der Prüfung dieser Summe entdeckte die zuständige Richterin allerdings mehrere Fehler und bestätigte im März 2013 lediglich 600 Millionen US-Dollar. Die übrigen Posten - zusammen 450 Millionen US-Dollar - mussten neu verhandelt werden und wurden im November 2013 auf 290 Millionen US-Dollar reduziert. Dies ergibt eine Gesamtschadensersatzsumme in Höhe von 890 Millionen US-Dollar, zu der noch Nebenkosten von knapp 40 Millionen US-Dollar kommen.

Macht zusammen 929 Millionen US-Dollar, welche die Richterin jetzt bestätigt hat. Das von Apple geforderte Verkaufsverbot für diverse Geräte von Samsung lehnte sie hingegen ab. Apple dürfe seine Patente nicht dazu missbrauchen, um Wettbewerb zu verhindern, erklärte Koh mit einem Verweis auf eine Entscheidung des US-amerikanischen Bundesgerichts.
 
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Türkei: Verbot von Facebook und YouTube als Wahlversprechen

reported by doelf, Freitag der 07.03.2014, 16:02:07
Während Politiker in anderen Ländern soziale Medien für sich nutzen und mit dem Internetausbau auf Stimmenfang gehen, schlägt der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan einen gänzlich anderen Ton an. Sollte seine Partei die Kommunalwahl Ende März gewinnen, will er Facebook und YouTube sperren lassen.

Was zunächst absurd klingt, könnte bei den Anhängern von Erdogans islamisch-konservativer Partei AKP durchaus auf offene Ohren treffen. Viele Türken haben noch nie in ihrem Leben einen Computer besessen und finden das Internet ähnlich suspekt wie ihr Ministerpräsident. Der Riss, den Erdogan damit durch die türkische Gesellschaft ziehen würde, wäre allerdings nicht mehr zu kitten. Seit Monaten protestieren Tausende von Türken gegen immer restriktivere Gesetze und die Willkür des Staates. Die Gewaltenteilung scheint in der Türkei nicht mehr zu funktionieren, denn Erdogan führt das Land mehr wie ein Patriarch oder Firmenchef.

Seine AKP ist seit Monaten aufgrund eine Korruptionsaffäre unter Beschuss, deren Aufklärung der Ministerpräsident mit allen Mitteln blockiert. Die ermittelnden Staatsanwälte und Polizisten wurden von Erdogan versetzt oder von ihren Posten enthoben, die Vorwürfe tat er als unverschämte Lügen und Teil einer Verschwörung ab. Seit einigen Tagen tauchen immer wieder Telefonmitschnitte im Internet auf, die den Ministerpräsident schwer belasten. Doch die Beeinflussung von Gerichtsverfahren und das Zuschustern von Regierungsaufträgen an seine Gesinnungsgenossen betrachtet Erdogan als wichtigen Dienst für sein Volk.

Selbstkritik ist für Erdogan mittlerweile ein Fremdwort, kritische Medien bezeichnet er als Feinde und der Kritik aus dem Internet und von der Straße begegnet er mit Verboten und Tränengas. Dabei demontiert er sich Stück für Stück selbst und schadet seinem Land, da er die Spannungen zwischen der modernen und der traditionellen Türkei auf die Spitze treibt, statt zu vermitteln. Der türkische Präsident Abdullah Gül beweist deutlich mehr Fingerspitzengefühl und erteilte einem Verbot von Facebook und YouTube bereits im Vorfeld eine Absage. Eine solche Blockade würde laut Gül die Freiheitsrechte aller Türken beschneiden.
 
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Frühstart für Windows 8.1 Update 1

reported by doelf, Freitag der 07.03.2014, 15:19:41
Eigentlich wollte Microsoft das Frühjahrs-Update für Windows 8.1 erst im April veröffentlichen, doch nun wurden die Download-Dateien bereits auf download.windowsupdate.com entdeckt. Abgesehen vom eigentlichen Update werden fünf weitere Pakete benötigt - zwei zur Vorbereitung des Systems und drei als Ergänzung.

Die fünf Zusatzpakete sind nach wie vor auf download.windowsupdate.com zu finden, das eigentliche Update hat Microsoft mittlerweile aber wieder entfernt. Doch was einmal im Netz zu finden war, breitet sich wie ein Buschfeuer aus - und so findet sich das Update beispielsweise auf Mega. Die 32-Bit Version ist 360,1 MByte groß und die 64-Bit-Variante bringt 770,1 MByte auf die Datenwaage. Auch Windows 8.1 RT kommt in den Genuss der Frühjahrskur, hier sind es 314,1 MByte. Wie für alle noch nicht offiziell freigegebenen Softwareprodukte gilt auch für Windows 8.1 Update 1: Die Installation geschieht auf eigene Gefahr!

Windows 8.1 Update 1 umfasst alle bisher veröffentlichten Patches, bringt aber auch neue Funktionen. So wurde die Bedienung über Maus und Tastatur verbessert und der Umgang mit Programmen und Apps wurde vereinheitlicht. Beim Rechtsklick auf Kacheln öffnet sich neuerdings ein Kontextmenü, über das man beispielsweise die Größe der Kachel ändern oder die App deinstallieren kann. Darüber hinaus bekommen Apps Schaltflächen zum Minimieren und Schließen. Und wer will, kann sich Apps zukünftig auch in der Taskbar anzeigen lassen. Die offizielle Freigabe soll auf der Entwicklerkonferenz BUILD im April stattfinden.
 
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Microsoft kündigt fünf Sicherheits-Updates für März an

reported by doelf, Freitag der 07.03.2014, 10:44:11
Microsoft hat für seinen März-Patchday fünf Sicherheits-Updates angekündigt, von denen zwei kritische Schwachstellen schließen. Die beiden kritischen Fehler eignen sich zum Einschleusen von Schadcode. Die drei übrigen Patches stuft Microsoft als "wichtig" ein, sie kümmern sich folglich um hochgefährliche Probleme.

Der erste kritische Fehler steckt in allen x86-Versionen von Windows, auch die Server-Varianten sind betroffen. Der zweite steckt im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11. Für Windows XP, Vista, 7, 8 und 8.1 sowie Windows RT und RT 8.1 wird diese Schwachstelle als kritisch bewertet, für die Server-Varianten gilt die Einstufung "moderat".

Zwei der wichtigen Updates beseitigen Probleme, über die sich Sicherheitsfunktionen umgehen lassen. Diese finden sich in Windows XP, Vista, Server 2003, Server 2008, Server 2008 R2, Server 2012, Server 2012 R2 und der Server Core Installation sowie in Silverlight 5. Die letzte Schwachstelle ermöglicht das Ausweiten von Rechten, hiervon sind ausnahmslos alle Windows-Versionen inklusive der RT-Varianten und der Server bis hin zur Core Installation betroffen.
 
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Gefahr: DSL-Modems von D-Link unter Beschuss

reported by doelf, Freitag der 07.03.2014, 10:09:10
Unsere Kollegen von heise online warnen vor einer akuten Angriffswelle auf DSL-Modems des Herstellers D-Link. Die Hacker dringen aus dem Internet in die Geräte ein und verändern die IP-Adresse der DNS-Server. Damit ist es ihnen möglich, den gesamten Internetverkehr über eigene Server umzuleiten.

Die Angriffe richten sich gegen das DSL-Modem D-Link DSL-321B in der Hardwarerevision Z, andere Varianten des Gerätes stehen in Richtung Internet offenbar nicht offen. Betroffen ist die deutschsprachige Firmware 1.0.5. Abhilfe schafft die Version 1.1.0, welche derzeit allerdings nur in englischer Sprache verfügbar ist. Eine Sicherheitswarnung seitens D-Link steht noch aus, die neue Firmware finden sich aber zumindest schon auf dem FTP-Server des Herstellers.

Download: D-Link DSL-321B Firmware (ftp.dlink.de)

DNS-Server sind die Telefonbücher des Internets, sie werden beispielsweise von den Internetanbietern geführt. Werden diese Telefonbücher ausgetauscht, kann der Internetverkehr der betroffenen Nutzer abgefangen und auf andere Server umgeleitet werden. Als Mittelsmann ("Man in the Middle") können die Angreifer sowohl sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter abgreifen als auch ihren Opfern Viren und Trojaner unterschieben. Erst kürzlich hatten Sicherheitsforscher aus Wales einen ähnlichen Angriff dokumentiert, von dem über 300.000 Router betroffen waren. Unter den betroffenen Herstellern fand sich auch D-Link.
Quelle: www.heise.de
 
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Online-Petition für die Handbremse

reported by doelf, Donnerstag der 06.03.2014, 15:25:43
In seiner 128-jährigen Geschichte hat das Automobil viele Änderungen erlebt: Nur noch selten muss der Kotflügel Kot abfangen, auf der Hutablage liegen kaum noch Hüte und viele Handschuhfächer haben noch nie einen Handschuh gesehen. Stattdessen gibt es mehr und mehr elektronische Helfer, beispielsweise elektronische Feststellbremsen.

Eine elektronische Feststellbremse ist ein kleiner, langweiliger und gänzlich emotionsloser Schalter, der gleich mehrere Probleme aufwirft:
  • Man vergisst sehr leicht, die Handbremse anzuziehen... äh... den Knopf zu drücken.
  • Beim Anfahren und Rangieren auf engem Raum ist die elektronische Feststellbremse völlig gefühllos.
  • Die elektronische Feststellbremse ist reparaturanfällig und ihre Wartung ist teuer.
  • Ist die Batterie leer, lässt sich die elektronische Feststellbremse nicht mehr lösen.
Und auch zum schwungvollen Einparken ist eine elektronische Feststellbremse völlig ungeeignet:


Andreas May, Ressortleiter des Bereiches "Ratgeber/Service" bei der Auto Bild, will sich das nicht länger gefallen lassen und ruft in einer Petition zur Rettung der mechanischen Handbremse auf. 3.130 Unterstützer hat er bereits gefunden und es bleiben noch 29 Tage Zeit, sich seinem Anliegen anzuschließen.
 
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Intel veröffentlicht Grafiktreiber für "Titanfall" und "Thief"

reported by doelf, Donnerstag der 06.03.2014, 14:44:38
Intel hat einen Beta-Treiber für die Grafikkerne seiner Haswell-CPUs veröffentlicht. Der neue Treiber, welcher die Versionsnummer 15.33.0.3464 trägt, sollte nur dann installiert werden, wenn man "Titanfall" und "Thief" spielen will. Verbessert wurden laut Intel "Spielbarkeit und Leistung".

Der Beta-Treiber ermöglicht auch die Nutzung von Quick Sync Video im Zusammenspiel mit einigen CPU-Modellen der Baureihen Pentium und Celereon. Diese Technik zum Umwandlen von Videodateien in andere Formate war bisher den Core-Prozessoren vorbehalten, erst mit der Ende Januar veröffentlichten Treiberversion 15.33.14.3412 wurde die Funktion auf 15 Einstiegsmodelle ausgeweitet:
  • Pentium 3558U, 3561Y, G3220, G3220T, G3320TE, G3420, G3420T, G3430
  • Celeron 2957U, 2961Y, 2981U, G1820, G1820T, G1820TE, G1830
Download:
 
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"South Park: Der Stab der Wahrheit" unzureichend zensiert

reported by doelf, Donnerstag der 06.03.2014, 14:07:08
Szenen mit Abtreibungen und Analuntersuchungen wurden bereits im Vorfeld aus der deutschsprachigen Fassung des Spiels "South Park: Der Stab der Wahrheit" entfernt, doch ein "verfassungswidriges Symbol" haben die hausinternen Zensoren von Ubisoft übersehen. Dieses verhindert nun die planmäßige Veröffentlichung in Deutschland und Österreich.

Eigentlich sollte "South Park: Der Stab der Wahrheit" am heutigen Donnerstag in den Handel kommen, doch bei der Prüfung des Spiels wurde ein "verfassungswidriges Symbol" beanstandet. Bei diesem wird es sich um die Hakenkreuze handeln, die an mehreren Stellen der US-Fassung auftauchen - beispielsweise in Form der Armbinden der Fluraufsicht. Ein neuer Veröffentlichungstermin soll in Kürze bekannt gegeben werden.
Quelle: shop.ubi.com
 
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Low Cost: AMDs gesockelte Kabinis und passende Mainboards

reported by doelf, Donnerstag der 06.03.2014, 12:03:31
Mit den gesockelten Kabinis besinnt sich AMD auf seine Kernkompetenzen: Den DIY-Markt und Kampfpreise. Die neuen Prozessoren besitzen zwei oder vier Kerne und werden zwischen 25 und 50 Euro kosten. Passende Mainboards - Übersicht anbei - wurden bereits im Handel gesichtet - zu Preisen zwischen 25 und 30 Euro!

Die gesockelten Kabinis sind eigentlich weder CPUs noch APUs sondern SoCs. Ein solches "System-on-a-Chip" umfasst die CPU-Kerne, die Grafikeinheit und den Chipsatz. AMDs neue Preisbrecher werden die Namen Athlon und Sempron wiederbeleben, was zu Irritationen führen könnte - schließlich wurden diese Namen bisher für grafiklose CPUs verwendet. Die Chips versprechen zwar keine Höchstleistungen, doch zumindest sind sie in Bezug auf ihre Ausstattung auf der Höhe der Zeit:
  • Jaguar CPU-Kerne
    Geboten werden zwei oder vier Rechenkerne der Jaguar-Generation, welche neben Virtualisierung (AMD-V) und AES-Beschleunigung die Befehlssatzerweiterungen MMX, SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, SSE4A, SSE4.1, SSE4.2, AMD64 sowie AVX (Advanced Vector Extensions) beherrschen. Der gemeinsam genutzte L2-Cache (16-fach assoziativ) fasst 1 (Dual-Core) oder 2 MByte (Quad-Core). Jeder Kern verfügt zudem über 32 KByte L1-Cache für Befehle (2-fach assoziativ) und weitere 32 KByte L1-Cache für Daten (8-fach assoziativ).

  • GCN Grafikeinheit und Speicher-Controller
    Die integrierte Grafikeinheit entstammt der GCN-Architektur (Graphics Core Next) und beherrscht DirectX 11.2. Sie umfasst 128 Shader-Kerne, welche man auch für Rechenaufgaben einspannen kann. Unterstützt werden dabei OpenCL und DirectCompute. Der Speicher-Controller der Kabinis, welcher von den CPU-Kernen und der Grafikeinheit genutzt wird, besitzt nur einen Kanal. Über diesen kann das SoC zwei DDR3-1600-Module ansteuern.

  • Chipsatz, Sockel und TDP
    Der integrierte Chipsatz umfasst PCI-Express 2.0, USB 3.0, USB 2.0, SATA 6 Gbps sowie HD-Audio. Damit ist er moderner ausgestattet als Intels X79, welcher immerhin eine Enthusiastenplattform bedient. Leider erfordert die Architektur der Kabinis schon wieder einen neuen Sockel, welchen AMD intern als "FS1b" bezeichnet. Offiziell wird mittlerweile aber vom Sockel AM1 gesprochen. Die TDP der gesockelten Kabinis beläuft sich auf maximal 25 Watt.

  • Mainboards
    Passende Mainboards wird es von ASRock, ASUS, BIOSTAR, ECS, Gigabyte und MSI geben. Abgesehen von ECS haben schon alle Hersteller erste Hauptplatinen angekündigt - hier eine Übersicht:

Was uns AMD bisher schuldig bleibt, sind die Spezifikationen der SoCs. Doch bis zur Markteinführung Anfang April 2014 bleibt ja auch noch etwas Zeit. Laut AMD sollen die neuen Chips bis zum 9. April 2014 weltweit erhältlich sein.
Quelle: www.amd.com
 
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Kryptowährungskrise: Auch Poloniex wurde bestohlen

reported by doelf, Donnerstag der 06.03.2014, 09:14:44
Nach Mt. Gox (ca. 400 Millionen Euro Schaden; Status: insolvent) und Flexcoin (ca. 420.000 Euro Schaden; Status: geschlossen) hat es jetzt auch den Handelsplatz Poloniex getroffen. Bei Poloniex werden unterschiedliche Kryptowährungen gehandelt, gestohlen wurden aber ausschließlich Bitcoins.

Der Angriff auf Poloniex ereignete sich am 4. März 2014 und entspricht vom Vorgehen her den Diebstählen bei Mt. Gox und Flexcoin: Die Hacker überfluteten auch das dortige Buchungssystem mit unzähligen Anfragen, um Bitcoins zwischen diversen Konten zu transferieren. Hieraus resultierte eine Überlastung der Server, welche das Überziehen der Konten ermöglichte. Glücklicherweise entdeckte eine Sicherheitsfunktion die ungewöhnlichen Zugriffe und veranlasste die automatische Sperrung des Bitcoin-Handels.

Wie Tristan D'Agosta, der Betreiber von Poloniex berichtet, wurden dennoch 12,3 Prozent der dort gelagerten Bitcoins gestohlen. Um den Schaden möglichst fair zu verteilen, hat er allen Kunden 12,3 Prozent ihres Bitcoin-Guthabens abgezogen. D'Agosta plant, den entstandenen Schaden aus eigenen Mitteln sowie aus zukünftigen Transfergebühren zu begleichen. Vermutlich werden die Gebühren bei Poloniex auf 1,5 Prozent ansteigen, entschieden ist das aber noch nicht. D'Agosta hat betroffene Kunden bereits per E-Mail über den Diebstahl informiert und arbeitet an Sicherheits-Updates für Poloniex.
Quelle: twitter.com
 
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Opera 20 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 05.03.2014, 16:56:36
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 20.0.1387.64 aktualisiert. Diese basiert auf der Chromium-Engine 33 und bringt die Möglichkeit, Tabs direkt in die Lesezeichen sowie in die Schnellwahl zu ziehen. Zudem lässt sich das Aussehen der Schnellwahl anpassen.
Bild

Abermals wurde an der Unterstützung für Chromium-Erweiterungen gefeilt und auch die üblichen Stabilitätsverbesserungen sind vorhanden. Darüber hinaus sollen die von Stash angefertigten Screenshots jetzt besser sein. Diese dienen beim Sammeln interessanter Webseiten als optische Erinnerungshilfe.

Download:
 
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Großes Update für die Xbox One verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 05.03.2014, 16:19:18
Microsoft hat gestern ein umfangreiches Update für seine Spielkonsole Xbox One veröffentlicht. Dieses beseitigt etliche Fehler, ergänzt fehlende Funktionen und bereitet die Konsole auf das Spiel "Titanfall" vor, das in der kommenden Woche für die Xbox One erscheinen wird.


Der "Party Chat" ist jetzt standardmäßig aktiv und man kann auch über unterschiedliche Titel hinweg chatten. Einladungen und Teilnahmen am Multiplayer wurden vereinfacht und als Aktion in die Benutzerprofile integriert. Zudem kann man neuerdings sehen, was die anderen Mitglieder gerade machen. Die Freundesliste wurde beschleunigt und es werden Personen angezeigt, mit denen man kürzlich gespielt hat. Und man kann jetzt erkennen, wenn Freunde etwas senden. Das Spielgeschehen lässt sich nun auch auf Twitch.TV übertragen und im Snap-Modus kann man sich Game-Clips ansehen.

Bing und Google Maps lassen sich nach dem Update über Gesten steuern. Neu sind der stille Modus des Benachrichtigungs-Centers und der Passwortschutz für die Benutzereinstellungen. Die Firmware der Konsole unterstützt den Adapter für Stereo-Headsets sowie Headsets von Drittanbietern. Zudem hat Microsoft die 50-Hertz-Ausgabe repariert und über den optischen SPDIF-Ausgang kann man jetzt auch Dolby Digital 5.1 schicken. Der HDMI-Ausgang beherrscht neben Dolby Digital 5.1 auch DTS 5.1 sowie die unkomprimierte Ausgabe von 2.0, 5.1 und 7.1 Audioströmen.

Die Xbox One lädt das Update normalerweise automatisch herunter, während sie sich im Ruhemodus befindet und in der jeweiligen Zeitzone wenig Internetverkehr zu erwarten ist.
Quelle: news.xbox.com
 
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Kryptowährungskrise: Auch Flexcoin macht dicht

reported by doelf, Mittwoch der 05.03.2014, 15:23:39
Nach der Insolvenz von Mt. Gox hat es jetzt auch den kanadischen Handelsplatz Flexcoin erwischt: Aufgrund eines Diebstahls von 896 Bitcoins fehlen dem Unternehmen die finanziellen Mittel, um seinen Betrieb weiter aufrechterhalten zu können. Der Gesamtwert der gestohlenen Bitcoins liegt bei über 420.000 Euro.

Flexcoin hat bereits die lokalen Ermittlungsbehörden eingeschaltet. Alle Bitcoins, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs im "Cold Storage" befanden und somit offline ausgelagert waren, sind noch vorhanden und sollen ihren Besitzern gebührenfrei zurückerstattet werden. Die Betreiber von Flexcoin bedauern den Vorfall und räumen ein, trotz großer Anstrengungen am Ende versagt zu haben. Offenbar waren Team und Rücklagen zu klein, um den Ansturm der Angreifer dauerhaft standhalten zu können.

Der Dieb hatte zunächst über die IP-Nummer 207.12.89.117 ein neues Benutzerkonto angelegt und verwendete dabei die Adresse 1DSD3B3uS2wGZjZAwa2dqQ7M9v7Ajw2iLy. Danach überflutete er Flexcoin mit Tausenden simultaner Anfragen, um Bitcoins zwischen diversen Konten zu transferieren. Dies führte zu einer Überlastung der Server, welche es ihm ermöglichte, die Konten zu überziehen, bevor das Minus in der Buchhaltung auftauchte. Die dabei entwendeten Bitcoins wurden abschließend auf die Adressen 1NDkevapt4SWYFEmquCDBSf7DLMTNVggdu und 1QFcC5JitGwpFKqRDd9QNH3eGN56dCNgy6 verteilt.

Das Vorgehen der Hacker erinnert an den Diebstahl, welcher Mt. Gox in die Insolvenz getrieben hatte. Auch dort wurde das System mit Buchungsanfragen überflutet, was den Diebstahl von 850.000 Bitcoins mit einem Wert von ca. 400 Millionen Euro zur Folge hatte.
 
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Video: Volvo zeigt Apples CarPlay in Aktion

reported by doelf, Dienstag der 04.03.2014, 16:04:14
Volvo hat ein Video veröffentlicht, welches Apples CarPlay in Aktion zeigt. CarPlay ist Apples neue Kommunikations- und Multimediazentrale für Automobile, deren Fokus auf der Anbindung des iPhone und dessen Dienste liegt.


Apple hatte CarPlay anlässlich des 84. Internationalen Auto Salon, der vom 6. bis 16. März 2014 in Genf stattfinden wird, angekündigt. Dort wird das System in ausgesuchten Modellen der Hersteller Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo zu sehen sein, zukünftig sollen aber auch BMW, Citroën, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar, Land Rover, Kia, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Subaru, Suzuki und Toyota auf CarPlay setzen. Volvo ist jedoch der erste Hersteller, der ein Video veröffentlicht hat.

CarPlay lässt sich wahlweise über einen Touchscreen oder über Sprache - Siri - steuern und integriert das iPhone in das Fahrzeug. Geboten werden typische Telefonfunktionen, das Vorlesen und Diktieren von Nachrichten sowie umfangreiche Multimediafähigkeiten inklusive des Zugriffs auf Musikdienste wie iTunes Radio, Spotify und iHeartRadio. Dazu kommt Apples Kartendienst, der die Kontaktlisten, E-Mails und Mitteilungen nach möglichen Fahrzielen durchstöbert. CarPlay ist recht wählerisch und benötigt ein iPhone mit Lightning-Unterstützung - das wären die Modelle iPhone 5, 5s und 5c.
 
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Sicherheitsforscher entdecken 300.000 gehackte Router

reported by doelf, Dienstag der 04.03.2014, 14:32:58
Sicherheitsforscher vom Team Cymru aus Wales haben einen Angriff auf mehrere Router-Modelle, die primär von Privatkunden und von kleineren Firmen genutzt werden, entdeckt. Bei mehr als 300.000 Geräten hatten Kriminelle die Adresse der DNS-Server geändert und damit jeglichen Internetverkehr über ihre eigenen Server umgeleitet.

DNS-Server sind die Telefonbücher des Internets, sie werden beispielsweise von den Internetanbietern geführt. Werden diese Telefonbücher ausgetauscht, kann der Internetverkehr der betroffenen Nutzer abgefangen und auf andere Server umgeleitet werden. Als Mittelsmann ("Man in the Middle") können die Angreifer sowohl sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter abgreifen als auch ihren Opfern Viren und Trojaner unterschieben. Router sind dabei ein ideales Angriffsziel, da man auf einen Schlag alle verbundenen Geräte vom Computer über Tablet und Smartphone bis hin zum Smart-TV kompromittieren kann. Zudem enthalten viele dieser Geräte bekannte Sicherheitslücken.

Der Angriff wurde erstmals im Januar 2014 entdeckt, er scheint nach bisherigen Erkenntnissen Mitte Dezember 2013 begonnen zu haben. Laut Team Cymru richtet er sich nicht gegen ein einzelnes Modell, sondern gegen zahlreiche Router unterschiedlicher Hersteller. Hierzu gehören beispielsweise D-Link, Micronet, Tenda und TP-Link. Die Firmware der untersuchten Router enthält eine Schwachstelle, welche Cross-Site Request Forgery (CSRF) ermöglicht. Per JavaScript wurde den Routern zunächst ein NULL-Passwort untergeschoben und im Anschluss die DNS-Konfiguration manipuliert. Die Angreifer änderten die Adresse des primären DNS-Severs auf 5.45.75.11 und leiteten den sekundären auf 5.45.75.36 um:
Bild

Dieses Vorgehen konnte mit einem Router des Typs TP-Link TD-8840t (Firmware 3.0.0 Build 120531) nachgestellt werden. Angegriffen wurde aber auch eine Version von ZyXELs ZynOS, bei der sich die Konfigurationsdatei des Routers von außen ohne Anmeldung herunterladen lässt. Die meisten der Opfer kommen aus Vietnam. Es folgen Indien, Italien, Thailand, Kolumbien, Bosnien-Herzegowina, die Türkei und die Ukraine. Deutschland, Österreich, die Schweiz, Dänemark, Belgien, Luxemburg und die Niederlande werden zumindest namentlich nicht erwähnt. Die Sicherheitsexperten von Team Cymru empfehlen die Prüfung der DNS-Einstellungen, im Normalfall sollte der Router sich diese vom Internetanbieter zuweisen lassen.
 
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Firefox 28.0 Beta 8 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 04.03.2014, 13:22:30
Seit wenigen Minuten liegt die achte Beta-Version des Firefox 28.0 zum Download bereit. Der Firefox 28.0 bringt die die angepasste Benutzeroberfläche für die Kacheloptik (Modern UI) von Windows 8.x, die finale Fassung soll am 18. März 2014 erscheinen.

Mozilla hatte die Kacheloptik eigentlich schon in den Firefox 27.0 eingebaut, aufgrund von Problemen aber wieder deaktiviert. Auch im Zusammenhang mit der Version 28.0 sprechen die Entwickler lediglich von einer "Preview". Von der Kacheloptik abgesehen unterstützt die aktuelle Beta-Version VP9-Videos und Googles WebM-Containerformat darf neuerdings auch Audiodaten auf Basis des Opus-Codecs enthalten. Für über HTML5 eingebundene Audio- und Videoinhalte gibt es eine Lautstärkeregelung, die finale Gamepad-API ist enthalten und eine bessere Unterstützung des "Notification Center" von Mac OS X wird ebenfalls geboten.

Download:
 
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Google stopft 19 Sicherheitslücken in Chrome

reported by doelf, Dienstag der 04.03.2014, 11:38:55
Google hat mit dem ersten Update für Chrome 33 insgesamt 19 Sicherheitslücken geschlossen. Vier der Schwachstellen wurden von externen Experten gemeldet und drei davon bergen ein hohes Gefahrenpotential. Chrome 33.0.1750.146 ist für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.
Bild

Chrome Frame, das im Jahr 2009 eingeführte Plug-in für den Internet Explorer, wird seit der Version 33 nicht mehr unterstützt. Google hatte die stabile Version 33 vor zwölf Tagen veröffentlicht und dabei 28 Sicherheitslücken geschlossen sowie einige Neuerungen präsentiert. Geändert wurde beispielsweise die Startseite (Screenshot oben), die nun stark an Googles Internetsuche erinnert. Doch das große Google-Logo nebst Suchfeld halten viele Nutzer für überflüssig, da man Suchbegriffe bei Chrome seit geraumer Zeit direkt in die Adresszeile eintippt. Darüber hinaus gibt es neue Restriktionen für Erweiterungen und die Sprachausgabe "Synthesis". Bei "Synthesis" handelt sich um die zweite Hälfte der Web Speech API, welche Google mit der Version 25 eingeführt hatte. Hier eine Demonstration von Synthesis.

Download:
 
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Aktuelle Twitter-Warnung ist nur ein technischer Fehler

reported by doelf, Dienstag der 04.03.2014, 10:09:25
Twitter hatte am gestrigen Montag Sicherheitswarnungen an eine unbekannte Zahl seiner Benutzer verschickt und diese darin zur Änderung ihrer Passwörter aufgefordert. Als Grund nennt die E-Mail mögliche Sicherheitsprobleme bei einem nicht zu Twitter gehörigen Internetangebot.

Wie Re/code berichtet, handelt es sich diesmal jedoch nicht um ein tatsächliches Sicherheitsproblem, sondern um einen Systemfehler. Die Warnungen seien, so ein Firmensprecher, versehentlich verschickt worden. Dummerweise wurden zugleich die Passwörter der betroffenen Konten zurückgesetzt. Laut Twitter sind deutlich weniger als ein Prozent seiner Nutzer betroffen. Diese müssen nun ein neues Passwort hinterlegen, um wieder auf ihr Konto zugreifen zu können.
Quelle: recode.net
 
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Marktanteil: Windows XP legt nochmals zu

reported by doelf, Dienstag der 04.03.2014, 09:22:22
Während Microsoft nicht müde wird, vor dem am 8. April 2014 auslaufenden Support für Windows XP zu warnen, steigen die Marktanteile des dreizehnjährigen Betriebssystems zum zweiten Mal in Folge. Windows 8 und 8.1 können hingegen kaum Boden gutmachen.
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Laut NetMarketShare kam Windows XP im Februar 2014 auf einen Marktanteil von 29,53 Prozent. Das sind 0,30 Prozentpunkte mehr als im Januar und der Wert von Dezember wurde sogar um 0,55 Prozentpunkte übertroffen. Für Microsoft ist dies ein Albtraum, schließlich soll der Support für Windows XP schon im kommenden Monat eingestellt werden. Ab diesem Zeitpunkt wird es keinerlei Updates mehr geben, auch nicht für kritische Sicherheitslücken. Die meisten Computer, auf denen Windos XP läuft, sind nicht für die aktuellen Windows-Versionen 8 und 8.1 geeignet. Auf der anderen Seite scheint die Mehrzahl der Kunden nicht gewillt zu sein, sich neue Rechner anzuschaffen. Zudem fehlen oftmals auch passende Treiber für Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner, externe Audio- und Videogeräte oder Digitalkameras. Firmen scheuen die hohen Investitionskosten sowie den mit neuer Hardware verbundenen Aufwand und viele Endkunden haben das Interesse am PC schlichtweg verloren. Die Aufgabe der wichtigen Bastion Windows XP könnte für Microsoft zum größten Eigentor seiner Firmengeschichte werden, denn es droht eine weitere Abwanderungswelle in andere Architekturen und Betriebssysteme.

Ein weiterer Grund für den Unwillen der Kunden, sich auf ein neues Windows einzulassen, ist der radikale Umbruch bei den Versionen 8 und 8.1. Kurioserweise sind es genau jene Funktionen, die PC-Nutzer an Tablets faszinieren, welche sie bei Computern abschrecken. Windows 8.1 konnte seinen Marktanteil im Februar um gerade einmal 0,35 Prozentpunkte auf 4,30 Prozent ausbauen, Windows 8 verlor im selben Zeitraum 0,25 Prozentpunkte und rutschte auf 6,38 Prozent ab. Zusammen halten der 8er-Windows nun magere 10,68 Prozent des Marktes.

Für das unbeliebte Windows Vista ging es um 0,20 Prozentpunkte herunter auf 3,10 Prozent - ein Wert, den sich Microsoft für XP wünscht. Marktführer bleibt derweil Windows 7 mit einem Marktanteil von 47,31 Prozent. Doch während Windows XP den zweiten Monat in Folge zulegen konnte, muss Windows 7 den zweiten Rückgang verkraften. Im Februar büßte Microsofts letztes Erfolgsmodell 0,18 Prozentpunkte ein, im Januar waren es lediglich 0,03 gewesen. Hierzu wird sicherlich auch beitragen, dass Microsoft den Verkauf der Retail-Version von Windows 7 im Oktober eingestellt hatte.

Bleibt die Frage, wie Microsoft diese Kuh vom Eis bekommen will. So wie es derzeit aussieht, könnte nicht einmal eine kostenlose Version von Windows 8.1 das Problem der veralteten XP-Rechner aus der Welt schaffen.
 
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Linux Mint Debian 201403 ist fertig

reported by doelf, Montag der 03.03.2014, 23:19:17
Während die Hauptvariante der Linux-Distribution Mint auf Ubuntu basiert, verwendet die "Linux Mint Debian Edition" (kurz: LMDE) den Testing-Zweig von Debian als Basis. LMDE wurde nun auf die Version 201403 aktualisiert, welche das Update Pack 8 sowie die Benutzeroberflächen Cinnamon 2.0 und MATE 1.6 umfasst.

Zur Auswahl stehen vier Image-Dateien - Cinnamon 2.0 und MATE 1.6 jeweils als 32 und 64 Bit. Es handelt sich in allen Fällen um Live-DVDs, über die sich das Betriebssystem sowohl booten als auch installieren lässt. Linux Mint Debian 201403 unterstützt EFI und GPT. Als "Rolling Release" muss LMDE nur einmal installiert werden und hält sich danach per Update-Funktion auf dem neuesten Stand.

Download: Linux Mint Debian 201403
 
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Apple drängt mit CarPlay ins Auto

reported by doelf, Montag der 03.03.2014, 22:54:41
Anlässlich des 84. Internationalen Auto Salon, der vom 6. bis 16. März 2014 in Genf stattfinden wird, hat Apple mit CarPlay eine neue Kommunikationszentrale für Automobile vorgestellt. Seine Premiere wird CarPlay noch in dieser Woche in ausgesuchten Modellen der Hersteller Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo feiern.

Laut Apple wollen zukünftig auch BMW, Citroën, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar, Land Rover, Kia, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Subaru, Suzuki und Toyota auf CarPlay setzen. Das System lässt sich wahlweise über einen Touchscreen oder über Sprache - Siri - steuern. CarPlay soll das iPhone und seine Funktionen besser in das Fahrzeug integrieren. Es ermöglicht typische Telefonfunktionen, kann Nachrichten vorlesen und auch neue Mitteilungen per Diktat entgegennehmen. Auch Apples Kartendienst ist mit von der Partie - er durchsucht die Kontaktlisten, E-Mails und Mitteilungen nach möglichen Fahrzielen. Dazu kommen die üblichen Multimediafunktionen plus Musikdienste wie iTunes Radio, Spotify und iHeartRadio. CarPlay ist recht wählerisch und benötigt ein iPhone mit Lightning-Unterstützung - das wären die Modelle iPhone 5, 5s und 5c.
Quelle: www.apple.com
 
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Mt. Gox: 850.000 Bitcoins vermisst, Hotline eingerichtet

reported by doelf, Montag der 03.03.2014, 22:21:21
Wie zuvor berichtet, hatte die Bitcoin-Börse Mt. Gox am 28. Februar 2014 Gläubigerschutz beantragt. Offenbar wurden dem Unternehmen 850.000 Bitcoins mit einem Wert von ca. 400 Millionen Euro gestohlen. Dennoch hofft Mt. Gox auf einen Neuanfang und hat jetzt Hotlines für seine Kunden eingerichtet.

Wie Mt. Gox berichtet, stammen rund 750.000 der verschwundenen Bitcoins von Kunden und weitere 100.000 von der Firma selbst. Der Diebstahl, bei dem die Kriminellen eine seit dem Jahr 2011 bekannte Sicherheitslücke für mehrfache Abhebungen missbraucht hatten, ereignete sich bereits Anfang Februar. Der Handelsplatz stoppte daraufhin alle Abhebungen und an die Bitcoins, die noch bei Mt. Gox lagern, kommt seither niemand heran. Auch in den Büchern scheint nicht alles zu stimmen, weshalb das Unternehmen einen zusätzlichen Hackerangriff nicht ausschließen kann. Nach eigenen Angaben hat Mt. Gox mittlerweile externe Sicherheitsexperten sowie die japanischen Ermittlungsbehörden hinzugezogen.

Die Verbindlichkeiten des Unternehmens belaufen sich auf 6,5 Milliarden Yen (ca. 46,25 Millionen Euro). Um seine Schulden zurückzahlen zu können, will Mt. Gox seinen Betrieb wieder aufnehmen. Doch angesichts des gewaltigen Vertrauensverlustes darf man bezweifeln, dass der Handelsplatz jemals wieder auf die Beine kommen wird. Für betroffene Kunden hat Mt. Gox ab heute eine Hotline geschaltet:

+81 3-4588-3922 (Englisch)
+81 3-4588-3921 (Japanisch)
Montag bis Freitag von 02:00 bis 09:00 Uhr CET
Quelle: www.mtgox.com
 
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Kolumne: Willkommen im Kalten Krieg 2.0

reported by doelf, Sonntag der 02.03.2014, 23:11:17
Eigentlich hatte ich eine Kolumne über die Spanner ihrer Majestät geplant, doch die Webcam-Wichser von der Insel müssen sich aus aktuellen Anlass gedulden: Der irre Iwan ist wieder da und hat uns über das Krimgebirge den eisigen Hauch des kalten Krieges geschickt.

Ob Mode, Make-up oder Schwule verdreschen, der Russe pflegt auch heute noch viele Vorlieben, die uns Europäern ausgesprochen altmodisch vorkommen. Mit der plötzlichen Rückbesinnung auf die langjährige Tradition des kalten Krieges hatte im Westen allerdings niemand gerechnet. Zar Wladimir III.*, derzeit noch als Wladimir Wladimirowitsch Putin bekannt, hat mit kühlem Kalkül und einer unverfrorenen Kalt­schnäu­zig­keit für eine diplomatische Eiszeit gesorgt. Während die Drähte der roten Telefone glühen, zeigen sich die westlichen Politiker ebenso verschnupft wie ratlos. Gerade noch hatte der russische Bär freundlich brummend die Welt bei Putins Winterspielen zu Gast, doch nun fletscht er seine Zähne und schwingt den Eishockeyschläger. Nein, dieser Bär will jetzt nicht mehr spielen!

Was Putin zur Stunde auf der Krim veranstaltet, ist pure Provokation. Der Möchtegern-Zar des Großrussischen Reiches zeigt uns allen seinen Eiszapfen und weiß, dass er damit durchkommen wird, da niemand einen dritten Weltkrieg riskieren will. Die große Frage lautet nun, wo Putin seine Grenze ziehen wird. Weißrussland trägt Russland ja schon im Namen, die wissen also schon, wohin sie gehören. Der nach wie vor ungelöste Transnistrien-Konflikt in Moldawien bedroht die dort lebende russischsprachige Minderheit und schreit geradezu nach einem größenwahnsinnigen Friedensbringer. Zudem grenzt das winzige Land direkt an die Ukraine und im Westen kennt es eh kaum jemand. Und dann wären da noch die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, die Russlands Zugang zur Ostsee behindern. Zudem benötigt Russland unbedingt noch eine Pufferzone zum Schutz gegen demokratische Ideen aus Europa. Und freie Sicht auf Berlin - so aus rein sentimentalen Gründen. Möglicherweise zieht sich der Bau des Flughafens Berlin Brandenburg ja gar nicht wegen des Brandschutzes, sondern wegen goldener Dekoelemente, kyrillischer Beschriftung und der Umbenennung von "Willy Brandt" in "Wladimir Putin" so lange hin.

Putins Einmarsch anonymer Stoßtruppen unter dem Vorwand, die russischstämmige Bevölkerung vor faschistischen Übergriffen schützen zu müssen, ist lachhaft. Das Schlimmste daran ist jedoch, dass sich Putin der Haltlosigkeit dieses Arguments voll und ganz bewusst ist. Doch das ist ihm egal. Mit dem Sturz von Wiktor Janukowytsch hatte das ukrainische Volk ihn und ganz Russland düpiert. Nun präsentiert Putin seine Rechnung und zeigt Europa, den USA, der NATO und der UNO die kalte Schulter. Russland tut, was Russland tun will. Ob in Georgien, Syrien oder der Ukraine. Und Kritik wird nicht geduldet. Leider ist Putin kein Idiot, er ist hochintelligent und genau das macht ihn so gefährlich. Russland war schon immer ein guter Boden für Schachspieler. Der Westen muss jetzt aufpassen, nicht gleich mit dem zweiten Zug matt gesetzt zu werden.

* Streng genommen gab es keinen russischen Zar Wladimir, doch zwei Großfürsten der Kiewer Rus trugen diesen Namen. Dieses mittelalterliche Großreich umfasste Russland, die Ukraine sowie Weißrussland und hatte Kiew als Hauptstadt.
 
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Arbeitsspeicher: Weitere Entspannung bei den Preisen

reported by doelf, Sonntag der 02.03.2014, 18:33:38
Die Kurse für DRAM-Chips sind auch in der vergangenen Woche wieder etwas gefallen. Im Durchschnitt lagen die Preise am Freitag zu Handelsschluss um 2,23 Prozent unter den Werten der Vorwoche. Dennoch bewegen wir uns auch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der vorletzter Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,937 US-Dollar (-2,45%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,970 US-Dollar (-0,58%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,310 US-Dollar (-2,24%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,528 US-Dollar (-3,22%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,893 US-Dollar (-2,67%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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LibreOffice 4.2.2: Erster Release Candiate verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 02.03.2014, 18:19:45
Nachdem die Veröffentlichung von LibreOffice 4.2.1 zur Beseitigung akuter Probleme vorgezogen wurde, soll in der kommenden Woche bereits das finale LibreOffice 4.2.2 zum Download freigegeben werden. Aktuell ist allerdings nur ein Veröffentlichungskandidat verfügbar.

Informationen zu den Änderungen liegen leider nicht vor, zudem steht die offizielle Ankündigung des Release Candiate noch aus. LibreOffice 4.2.2 rückt an die Stelle der ursprünglich geplanten Version 4.2.1, denn deren Nummer hatte man für das eingeschobene Update verwendet. Sofern uns weitere unverhoffte Änderungen erspart bleiben, wird es in der Woche vom 31. März bis zum 6. April 2014 dann planmäßig mit LibreOffice 4.2.3 weitergehen. Für den Zeitraum zwischen dem 28. April und dem 4. Mai 2014 ist mit LibreOffice 4.1.6 das letzte Update für die Entwicklungsschiene 4.1 geplant.

Download:
 
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