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Zum Thema 6 Kerne

News-Archiv: März 2015

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Clean Reader: Eine verdiddiliediete Idee steht vor dem Aus

reported by doelf, Dienstag der 31.03.2015, 17:25:24
Mit der App "Clean Reader", die seit Februar 2015 für Android und iOS angeboten wird, will die Firma "Page Foundry" für ein sauberes Lesevergnügen ohne Schimpfwörter sorgen. Dies ist nun gelungen, denn für In-App-Verkäufe stehen nach dem Ausstieg des Verlags Inktera absolut gar keine Bücher mehr zur Verfügung. Zuvor hatten bereits Smashwords und Draft2Digital, zwei Plattformen für selbstverlegende Autoren, einen Schlussstrich gezogen.

Fast hätte man Ned Flanders hinter "Clean Reader" vermutet, denn der Nachbar von Homer Simpson hat das Umschiffen von Schimpfwörtern schon vor langer Zeit zu seinem Markenzeichen gemacht. Doch leider verzichtet die App auf jedes "diddilie" und "doodilie", denn den Machern ist die Sache bierernst. Mit den Einstellungen "Clean" (sauber), "Cleaner" (sauberer) und "Squeaky Clean" (quietschsauber) macht sich "Clean Reader" in literarischen Werken auf die Suche nach Bums, Fick, Arsch, Titten, Fresse, Fotze, Flachbrettwichser und weiteren Ergüssen, die Bücher so interessant und kontrovers machen, um sie zum Wohl seiner Nutzer auszublenden.

Als wir erstmals vom "Clean Reader" hörten, hielten wir das Konzept für eine ziemlich dumme Idee. Aber in den Stores von Apple und Google wimmelt es nur so vor unsinnigen Apps und daher ignorierten wir diesen Scheiß einfach. Doch die Autoren, deren Werke ungefragt gesäubert wurden, schimpften in den sozialen Netzen wie die Rohrspatzen und haben die Säuberungs-App inzwischen so gut wie in die Knie gezwungen. Ohne Werbung und ohne In-App-Verkäufe ist "Clean Reader" wirtschaftlich tot und dürfte schon bald im digitalen Nirwana verschwinden.

Wir bewerten es jedenfalls positiv, dass in Zeiten, wo selbst harte Kerle wie Lucky Luke auf ihre Kippe verzichten müssen, nicht jeder Versuch, die Kunst zu zensieren und weichzuspülen, von Erfolg gekrönt ist. Abgesehen davon ergibt sich in unserem Themenspektrum verdammt selten die Gelegenheit, Worte wie Bums, Fick, Arsch, Titten, Fresse, Fotze oder Flachbrettwichser verwenden zu können. Herzlichen Dank dafür, "Clean Reader"!
 
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LibreOffice 4.4.2: Zweiter Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 31.03.2015, 14:04:38
In dieser Woche soll LibreOffice 4.4 ein zweites Update erhalten. Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.2, der zuvor schon im Pre-Release-Bereich des FTP-Servers zu finden war, wird inzwischen auch offiziell zum Download angeboten. Vermutlich wird er schon in Kürze zur finalen Fassung gekürt werden. Mit LibreOffice 4.4.2 werden ausschließlich Fehler behoben, neue Funktionen gibt es nicht.

Nachdem sich der erste Release Candidate um 54 Fehler, darunter auch zwei Abstürze, gekümmert hatte, bringt der zweite Veröffentlichungskandidat lediglich vier Änderungen. Zwei Regressionen beim Export ins DOC-Format und ein übereifriger Filter wurden behoben. Zudem wurde ein Fehler korrigiert, der bei passwortgeschützten Dokumenten zum Verlust der darin enthaltener Bilddateien führen kann.

Download:
 
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Windows 10 Technical Preview für Telefone bald für viel mehr Modelle

reported by doelf, Dienstag der 31.03.2015, 11:11:36
Die nächste Windows 10 Technical Preview für Telefone soll zahlreiche Modelle unterstützen - vom preiswerten Einsteigermodell Lumia 430 über Microsofts allererstes Smartphone Lumia 535 bis hin zu Nokias Flaggschiffen Lumia ICON, 1020, 1320 und 1520. Microsoft hat eine entsprechende Liste veröffentlicht, die aufgrund laufender Kompatibilitätstests aber noch nicht final ist.

Die erste Windows 10 Technical Preview für Telefone läuft offiziell nur auf sechs Mittelklassegeräten, was bei vielen Benutzern zu Frust und Enttäuschung führte. Auch Modelle mit zwei SIM-Schächten fehlen bisher völlig. Ein Problem war bisher der Speicherplatz, welcher für die Installation benötigt wird. Einige Mobilfunkanbieter hatten die Partitionen zu klein bemessen, so dass Microsoft einen Mechanismus zum dynamischen Anpassen der Partitionsgrößen einbauen musste. Nach Angaben von Gabe Aul, bei Microsoft verantwortlich für das Windows Insider Program, wurde dieser Mechanismus inzwischen erfolgreich getestet und ermöglicht dem nächsten Build eine breite Geräteunterstützung:
  • Lumia 430
  • Lumia 435
  • Lumia 435 Dual SIM
  • Lumia 435 Dual SIM DTV
  • Lumia 520
  • Lumia 525
  • Lumia 526
  • Lumia 530
  • Lumia 530 Dual Sim
  • Lumia 532
  • Lumia 532 Dual SIM
  • Lumia 535
  • Lumia 535 Dual SIM
  • Lumia 620
  • Lumia 625
  • Lumia 630
  • Lumia 630 Dual Sim
  • Lumia 635
  • Lumia 636
  • Lumia 638
  • Lumia 640 Dual SIM
  • Lumia 720
  • Lumia 730
  • Lumia 730 Dual SIM
  • Lumia 735
  • Lumia 810
  • Lumia 820
  • Lumia 822
  • Lumia 830
  • Lumia 920
  • Lumia 925
  • Lumia 928
  • Lumia 1020
  • Lumia 1320
  • Lumia 1520
  • Lumia ICON
Wann dieser neue Build erscheinen wird, lässt Aul leider offen.
 
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Windows 10 Technical Preview Build 10049: Project Spartan ist da

reported by doelf, Dienstag der 31.03.2015, 10:44:43
Keine zwei Wochen nach der Veröffentlichung des Build 10041 liegt bereits die nächste Version der Windows 10 Technical Preview zum Download bereit und bringt eine wesentliche Neuerung: Den Internetbrowser "Project Spartan", der den Internet Explorer weitgehend ersetzen soll. Abgesehen davon gibt es nur ein paar kleinere Verbesserungen. Eine Warnung vorweg: Wer virtuelle Maschinen verwendet, sollte diesen Build meiden!

Im Build 10049 geht es ausschließlich um "Project Spartan", welchen Microsoft zum Internetbrowser der Zukunft erklärt hat. "Project Spartan" konzentriert sich auf moderne Webseiten und soll hierdurch schneller und schlanker sein. Das Programm ist unter Windows 10 als Standardbrowser eingerichtet und bietet mehrere Funktionen, die der Internet Explorer nicht beherrscht. Beispielsweise lassen sich Internetseiten mit Anmerkungen und Notizen versehen und anschließend per E-Mail verschicken oder über soziale Netzwerke mit anderen teilen. Das Programm ermöglicht auch das Abspeichern und den PDF-Export beliebiger Webseiten, bereitet diverse Quellen in einer Leseliste auf und bietet eine spezielle Leseansicht.


Auch die Sprachassistentin Cortana ist vollständig integriert und behält immer die passenden Informationen vor. Doch damit Cortana weiß, was uns interessieren könnte, muss sie natürlich die von uns besuchten Seiten inklusive unserer Eingaben protokollieren, diese Daten an einen Server von Microsoft übermitteln und dort auswerten lassen. Das mag zwar praktisch sein, doch aus Sicht des Datenschutzes sorgt Cortana für Bauchschmerzen. Weiterhin dient "Project Spartan" Microsoft als Fundament für die Umstellung auf Windows als Service. In Zukunft werden immer mehr Dienste und Anwendungen im Web laufen und somit auf unterschiedlichen Geräteklassen und Architekturen verfügbar sein.

Abseits von "Project Spartan" nennt Microsoft drei behobene Fehler: So soll die Photo-App nicht mehr abstürzen, wenn man nach der Aufnahme zur Kamerarolle wechselt. Weiterhin wurde ein Problem behoben, das auf dem Desktop geöffnete Fenster auch hinter dem Startbildschirm sichtbar machte. Zudem soll man bei der Ersteinrichtung nicht mehr hängen bleiben, wenn man den PC manuell über die Tasten Windows+L sperrt.

Es gibt aber auch ein paar neue Fehler: Wer nach der Anmeldung einen blauen Bildschirm (keinen Bluescreen) sieht, sollte den PC sperren (Windows+L) und sich nochmals anmelden. In Outlook funktioniert das Indizieren neuer E-Mails nicht, so dass die Suche nur alte Inhalte findet. Weiterhin ist es nicht möglich, auf dem Build 10049 virtuelle Maschinen (Hyper-V) laufen zu lassen.
 
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UPDATE: Firefox 37.0 schließt 13 Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 31.03.2015, 09:46:51
Der seit Dienstagabend offiziell erhältliche Firefox 37.0 dichtet 13 Schwachstellen ab, von denen vier kritischer Natur sind. Von einer Sicherheitslücke geht zudem eine hohe Gefahr aus, fünf weitere wurden als mittelschwer eingestuft und zwei Fehler sind vergleichsweise harmlos. Unter Windows hat nur die 32-Bit-Version den finalen Status erlangt, der 64-bittige Feuerfuchs wird sich noch bis zur Version 38 gedulden müssen. Für Linux und Mac OS X ist der Firefox bereits mit 64 Bit erhältlich.
Bild

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wurde auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und für die Türkei ist Yandex ab sofort die neue Standardsuche. Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Verschärft wurden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau.

Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zum Aufbau verschlüsselter http-Verbindungen. Im Gegensatz zu https werden die dabei verwendeten Zertifikate nicht von einer dritten Stelle beglaubigt, doch zumindest werden die Daten nicht im Klartext übertragen. Abgesehen von Sicherheitsaspekten gibt es eine native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE). Dies funktioniert unter Windows ab Vista. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

Download:
 
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Kommt ein 4-Zoll-Nachfolger für das iPhone 5c?

reported by doelf, Montag der 30.03.2015, 18:30:54
Aus dem Umfeld asiatischer Zulieferer ist zu vernehmen, dass Wistron einen Nachfolger des iPhone 5c fertigen soll. Apple hatte dieses geringfügig günstigere Einstiegsmodell im September 2013 vorgestellt und seither nicht mehr überarbeitet. Lediglich eine Variante mit nur 8 GB Flash-Speicher wurde im März 2014 nachgereicht, um Mobilfunkanbietern als Lockvogel zu dienen.

Im Gegensatz zum iPhone 5s basiert die c-Variante noch auf der Technik des im Herbst 2012 eingeführten iPhone 5, es kommt somit ein Apple A6 im Zusammenspiel mit dem Grafikprozessor PowerVR SGX 543 zum Einsatz. Diese drei Jahre alte Technik soll in der zweiten Jahreshälfte 2015 ausgedient haben, denn zu Preisen ab 399 Euro für die 8-GB-Variante (kein Scherz) hatten die Mitbewerber schon vor anderthalb Jahren mehr geboten. Allerdings wird Apple dem Nachfolgemodell seinen aktuelle Prozessor A8 mit Sicherheit vorenthalten.

Nach Angaben der Gerüchteküche soll das iPhone 6c zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Es soll einerseits weniger kosten und andererseits jenen Kunden eine Alternative aufweisen, die ein kompaktes Gerät mit vier Zoll großem Display schätzen. Ohne uns dabei allzu weit aus dem Fenster zu lehnen geben wir daher folgende Prophezeiung ab: Das iPhone 6c wird ein 4 Zoll großes Display mit 1.136 x 640 Bildpunkten bei 326 ppi sowie zwei Kameras mit Auflösungen von 8 und 1,2 Megapixeln haben und in seinem Inneren wird ein Apple A7 mit 1 GByte LPDDR3-1333 und dem Grafikprozessor PowerVR G6430 stecken. Oder anders gesagt: Apple wird das iPhone 5s in einem Kunststoffgehäuse wiedererwecken. Voodoo!
 
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"Super Mario 64" als HD-Version im Webbrowser spielen

reported by doelf, Montag der 30.03.2015, 16:33:41
Der Entwickler Roystan Ross hat den ersten Level (Bob-Omb Battlefield) des Spieleklassikers "Super Mario 64" als Demonstration für die Funktion "Super Character Controller" der Spiel-Engine Unity in hochauflösender Grafik wiederbelebt.


"Super Mario 64 HD" läuft sogar im Internetbrowser, sofern der "Unity Web Player" installiert ist. Ansonsten bietet Ross auch Downloads für Windows, Mac OS X und Linux an. Standardmäßig ist die Tastatur als Controller voreingestellt, man kann aber auch zum Gamepad wechseln. Es fehlen nur wenige Kleinigkeiten, beispielsweise die Flügelkappe, mit der Mario zum "Wing Mario" wird, und der Endgegner "Big Bob-omb". Stattdessen serviert Ross ein paar Riesenspinnen (siehe Video). Es wird allerdings beim ersten Level bleiben, denn die vollständige Konvertierung des Spiels plant der Entwickler leider nicht.

Download: Super Mario 64 HD
 
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Nur heute: Professionelle Drucker von HP im Angebot

reported by doelf, Montag der 30.03.2015, 16:13:49
Unser Partner Amazon.de verkauft heute einige Drucker aus der Baureihe "Officejet Pro" von HP zu Sonderpreisen. Der Hersteller verspricht einen besonders effizienten Betrieb mit einer Reduzierung der Druckkosten um bis zu 50 Prozent. Es handelt sich bei allen angebotenen Modellen um Multifunktionsgeräte, die auch die Aufgaben von Kopierer und Scanner übernehmen. Einige der Drucker können zudem Faxen.

Mit Hilfe aktueller Preisvergleiche haben wir überprüft, wie gut Amazons Angebote sind. Dabei wurden nur Händler berücksichtigt, welche die Drucker tatsächlich auf Lager haben, denn auch wir hatten in der Vergangenheit mehrfach die Erfahrung mehrwöchiger Lieferzeiten mit anschließender Stornierung unserer Bestellung machen müssen. Bei den Modellen Officejet Pro 8620 e-All-in-One, Officejet Pro 8610 e-All-in-One und Officejet Pro 6830 e-All-in-One beläuft sich der Preisvorteil auf rund zwanzig Euro, während man beim teureren HP Officejet Pro 276dw um die 50 Euro sparen kann. Da der Einzelpreis aller angebotenen Geräte jenseits der 29 Euro liegt, erfolgt der Versand kostenlos.

Zur Aktion: Drucker der Baureihe HP Officejet Pro im Angebot

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Kostenlose Audiobearbeitung Audacity 2.1.0 ist fertig

reported by doelf, Montag der 30.03.2015, 11:35:58
Audacity ist ein leistungsstarkes Programm zur Bearbeitung von Audiodateien, welches für Windows, Mac OS X und Linux angeboten wird. Die quelloffene Software, welche die GNU General Public License (GPL) nutzt, ist seit gestern in der stabilen Version 2.1.0 verfügbar. Diese bringt eine Echtzeitvorschau für diverse Effekte und einen neuen Rauschfilter.
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Die Echtzeitvorschau funktioniert derzeit mit "Linux Audio Developer's Simple Plugin API" (LADSPA), "Virtual Studio Technology" (VST) und "Audio Unit" (Mac OS X), sie wurde von Leland Lucius implementiert. Zudem hat die Mehrzahl der Nyquist-Effekte eine Vorschau-Schaltfläche erhalten. Paul Licameli hat den verbesserten Rauschfilter "Noise Reduction" beigetragen, welcher "Noise Removal" ersetzt. Alle Effekte können als Kette verwendet werden, zudem ist die Sortierung nach Namen, Herausgeber und Klasse möglich. Für VST können FXB-Voreinstellungsbänke aus mehreren Plugins genutzt werden. Weiterhin wurden die Pegelanzeigen von Leland Lucius und James Crook überarbeitet, sie sind jetzt kompakter und bieten dennoch mehr Informationen. Neu hinzugekommen ist auch eine Spektralauswahl in der Spektogramm-Ansicht, sie stammt von Paul Licameli.

Download: Audacity 2.1.0
 
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Das FBI und die Sicherheitshinweise für Mobilgeräte

reported by doelf, Sonntag der 29.03.2015, 17:53:59
Aktuell gibt es Berichte, dass das FBI einige Sicherheitshinweise zur Benutzung von Mobilgeräten von seiner Webseite gelöscht hat. Im Web wird gemutmaßt, die Themen Sicherheitscode und Verschlüsselung sollen totgeschwiegen werden, da diese die Arbeit des FBI erschweren. Doch so gerne wir US-Behörden bei ihren digitalen Pannen bloßstellen, müssen wir die US-Bundespolizei diesmal in Schutz nehmen.

Die Behörde hatte in ihrer Rubrik New E-Scams & Warnings lediglich Sicherheitshinweise des "Internet Crime Complaint Center" (IC3) zitiert, welche auf den 12. Oktober 2012 datieren. Diese und weitere veraltete Beiträge wurden kürzlich aus dem für aktuelle Warnungen gedachten Bereich entfernt. Auf der selben Seite verlinkt das FBI allerdings auf den IC3 und dort finden sich weiterhin die vollständigen und ungekürzten Empfehlungen bezüglich der sicheren Verwendung von Mobilgeräten. Zuweilen hilft ein einziger Klick, um eine Verschwörungstheorie aufzulösen. Oder man bemüht eine beliebige Suchmaschine - ist ja nicht so kompliziert ;-)
 
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Neues Sicherheitsleck bei Uber?

reported by doelf, Sonntag der 29.03.2015, 17:16:20
Der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber könnte wieder ein Sicherheitsproblem haben. Wie die Webseite Motherboard berichtet, werden auf AlphaBay aktive Benutzerkonten des Dienstes verkauft - zum Schleuderpreis von 1 US-Dollar pro Konto. Die Kriminellen liefern hierfür den Realnamen, den Benutzernamen, das Passwort, einen Teil der Kreditkartennummer sowie die bei Uber hinterlegte Telefonnummer.

Die Kollegen von Motherboard haben betroffene Benutzer kontaktiert und konnte verifizieren, dass es sich zumindest bei einem Teil der Datensätze um aktive Konten handelt. Uber hat auf den Bericht bereits regiert und verlautbaren lassen, dass man keinerlei Hinweise auf unbefugte Zugriffe finden konnte. Als Ursprung der Daten vermutet Uber andere Unternehmen, bei denen sich die eigenen Kunden mit identischen Benutzernamen und Passwörtern registriert haben. Dies ist generell eine schlechte Idee und so könnte sich Ubers Verdacht durchaus bestätigen. Dennoch möchten wir Uber-Kunden an dieser Stelle raten, ihr Passwort sicherheitshalber zu ändern.
 
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Aufgehübschte Neuauflage: "Half-Life 2: Update"

reported by doelf, Sonntag der 29.03.2015, 16:54:56
"Half-Life 2: Update" ist die beste Nachricht seit der Veröffentlichung von Black Mesa: Unter der Leitung von Filip Victor haben Fans den elf Jahre alten Egoshooter gründlich überarbeitet, ohne dabei den grafischen Stil des Spiels zu verändern. "Half-Life 2: Update" wurde als kostenlose Modifikation auf Steam veröffentlicht und läuft eigenständig - das Original muss man aber dennoch besitzen.


Keine Frage: "Half-Life 2" hatte im Jahr 2004 mit seinem breiten Einsatz von Physik Maßstäbe gesetzt, nur der hirnlose Endgegner war damals eine echte Enttäuschung gewesen. Doch die Zeit ist nicht spurlos an "Half-Life 2" vorübergegangen und so wirkt die Grafik inzwischen reichlich angestaubt. Die am Freitag veröffentlichte Überarbeitung sorgt für Abhilfe und verbessert insbesondere das Aussehen von Licht und Schatten. Das Spiel hat High Dynamic Range Lighting bekommen, dazu gibt es neue Partikeleffekte und einen verbesserten Nebel. Im Gegensatz zu Black Mesa, welches den ersten Teil von "Half-Life" auf die Source-Engine des zweiten Teils konvertiert, fallen die Unterschiede naturgemäß geringer aus (siehe Video). Abgesehen von der grafischen Aufwertung wurden auch zahlreiche Probleme, die zu Darstellungsfehlern führten oder den Spielfluss störten, behoben.

Download:Während die beiden ersten Teile wiederbelebt wurden, sieht es für die Fortsetzung der Reihe finster aus: Die Entwicklung des dritten Teils liegt nach wie vor auf Eis und die lange Pause ist Gordon Freeman nicht gut bekommen. Eventuell sollte Valve ein Fitnessspiel für Mobilgeräte veröffentlichen, in dem wir Freeman wieder in Form bringen müssen.
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen, der Euro steigt

reported by doelf, Sonntag der 29.03.2015, 15:25:27
An der Speicherbörse in Taiwan fallen die Kurse für Arbeitsspeicher nach wie vor langsam aber beständig. Derzeit verlieren die Kurse im Durchschnitt etwa ein Prozent pro Woche, was auch saisonale Gründe haben dürfte. Bis zum Verkaufsstart von Windows 10 wird der PC-Markt schwach bleiben, zugleich sind die Lager der meisten Hersteller noch gut gefüllt.

Da Speicherchips in US-Dollar gehandelt werden, entscheidet der Wechselkurs zum Euro darüber, ob der Preisverfall auch hierzulande ankommt. Zwischen dem 1. Januar und dem 27. März 2015 hat der Euro rund zehn Prozent auf den US-Dollar verloren, so dass nur die 4Gb-Chips ihren Preisvorteil behalten. Doch zumindest zeigt der Euro einen positiven Trend und konnte seit dem 15. März 2015 wieder um 3,75 Prozent zulegen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,218 US-Dollar (-2,54%) [-12,60%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,861 US-Dollar (-1,65%) [-14,88%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,636 US-Dollar (-2,39%) [-6,57%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,173 US-Dollar (-1,36%) [-1,67%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,515 US-Dollar (-1,94%) [-9,71%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Gerücht: Intel plant 10-Milliarden-Zukauf

reported by doelf, Sonntag der 29.03.2015, 13:40:32
Im Gegensatz zu Firmen wie Google, Oracle und NVIDIA ist Intel in Bezug auf Übernahmen eher zurückhaltend, doch nun steht nach Angaben des "Wall Street Journal" der größte Zukauf in der Geschichte des Unternehmens bevor. Das Ziel der angeblichen Übernahme soll die im kalifornischen San Jose beheimatete Firma Altera sein, deren Kauf über zehn Milliarden US-Dollar kosten würde.

Altera ist auf die Entwicklung integrierter Schaltkreise (ICs) spezialisiert und hat diverse FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) und CPLDs (Complex Programmable Logic Devices) in seinem Sortiment. Dazu kommen SoCs auf ARM-Basis sowie die Embedded-CPUs der Baureihe Nios II. Die Firma liefert ihren Kunden auch komplette Development-Kits und verfügt mit Quartus II über eine eigene Design-Software, mit der sich individuelle ICs entwickeln lassen. Was Altera fehlt, ist eine eigene Fertigung. Genau hier kommt Intel ins Spiel, denn Altera gehört seit Februar 2013 zu den Firmen, die Intels Fertigungsstätten nutzen dürfen. Intel will mit seinem Einstieg in die Auftragsfertigung eine bessere Auslastung erzielen, die zudem nicht von den Launen des PC-Marktes abhängig ist.

Altera und sein Mitbewerber Xilinx dominieren den IC-Markt, welcher in den vergangenen Jahren stärker gewachsen ist als Intels Kerngeschäft. Die Investoren scheinen von der Übernahme begeistert zu sein, denn Alteras Aktie ist am Freitag um 28,39 Prozent auf 44,39 US-Dollar geschossen und konnte nachbörslich sogar noch auf 45,25 US-Dollar klettern - ein Plus von 30,87 Prozent. Intels Kurs kletterte bis zum Börsenschluss um 6,38 Prozent auf 32,00 US-Dollar. Während sich das "Wall Street Journal" auf gut informierte Quellen beruft, wollten weder Altera noch Intel das Gerücht kommentieren.
Quelle: www.wsj.com
 
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Kodi (XBMC) 14.2 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 29.03.2015, 12:56:13
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Mediacenter-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi. Nun wurde mit Kodi 14.2 ein zweiter Bug-Fix-Release veröffentlicht, der auch das unmotivierte Einfrieren unter Windows behebt. Dieses Ärgernis trat seit der Version 14.0 immer wieder mal auf und hatte viele Benutzer vom Update abgehalten. Kodi 14.2 ermöglicht zudem das lückenlose Abspielen von MP3-Dateien.

Ebenfalls behoben wurden Probleme bei der Wiedergabe über des Real Time Messaging Protocol (RTMP) und beim Laden externer Untertitel. Auch mit dem Suchen nach neu hinzugefügten Episoden sowie mit Quellen unterschiedlicher Pfade hatte Kodi bisher so seine Schwierigkeiten, welche die neue Version beheben soll. Das Ändern der Bildwiederholrate soll auf keiner Plattform mehr Auswirkungen auf die Videowiedergabe haben, zudem wurden mehrere Fehler im Zusammenspiel mit den PVR-Add-ons behoben. Unter Android wurde ein Problem mit dem Wetter-Add-on gelöst, generell merkt sich dieses Add-on den zuletzt genutzten Standort. FTPS soll besser funktionieren und das SDK für Mac OS X wurde auf die Version 10.10 aktualisiert.

Download: Kodi (XBMC) 14.2
Quelle: kodi.tv
 
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Gigabyte F2A88XM-HD3 - Sockel FM2+ zum Kampfpreis

reported by doelf, Samstag der 28.03.2015, 00:40:50
Das dritte Motherboard aus unserem Quintett für AMDs Sockel FM2+ ist das Gigabyte F2A88XM-HD3. Mit Straßenpreisen, die knapp über 50 Euro beginnen, spielt es in der Liga des ASUS A88XM-E, doch Gigabytes Hauptplatine bietet zwei Vorzüge: Zum einen nutzt das F2A88XM-HD3 die Möglichkeiten des AMD A88X besser aus und bietet acht SATA-Ports mit jeweils 6 Gbps, zum anderen verfügt es über einen zweiten PCIe-x16-Steckplatz.
Bild

Keine Frage, Gigabyte bietet beim F2A88XM-HD3 überraschend viel für vergleichsweise kleines Geld, doch auch dieses Motherboard verlangt ein paar Kompromisse. So fehlen der DisplayPort und der S/PDIF-Ausgang, das Layout legt seltsame Eigenheiten an den Tag und es gibt keine deutschsprachige Kurzanleitung. Bleibt die Frage, welches Mainboard das bessere Einstiegsmodell ist: Das ASUS A88XM-E oder Gigabytes F2A88XM-HD3?
 
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Fast fertig: Firefox 37.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Freitag der 27.03.2015, 10:24:38
Anfang der kommenden Woche will Mozilla den finalen Firefox 37.0 veröffentlichen und seit heute früh gibt es einen zweiten Finalkandidaten. Unter Windows wird vorerst nur die 32-Bit-Version den finalen Status erlangen, während sich der 64-bittige Feuerfuchs noch bis zur Version 38 gedulden muss. Für Linux und Mac OS X ist der Firefox bereits mit 64 Bit erhältlich.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

Download: Firefox 37.0 Final Candidate Build 2
 
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LibreOffice 4.4.2: Zweiter Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 27.03.2015, 10:11:07
In der kommenden Woche soll LibreOffice 4.4 ein zweites Update erhalten, doch zunächst gibt es noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 4.4.2. Dieser liegt seit letzter Nacht als Pre-Release zum Download bereit, Informationen über Änderungen und behobene Fehler sind allerdings noch nicht verfügbar. Wir werden diese zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

Mit LibreOffice 4.4.2 werden ausschließlich Fehler behoben, neue Funktionen sind hingegen nicht geplant. Der erste Release Candidate hatte 54 Fehler behoben, darunter auch zwei Abstürze. Die nächste Entwicklungsstufe der beliebten Bürosoftware steht allerdings auch schon in den Startlöchern. Die erste Beta-Version von LibreOffice 4.5 dürften wir noch im April zu Gesicht bekommen.

Download:
 
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Fast fertig: Firefox 37.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Donnerstag der 26.03.2015, 21:29:43
Anfang der kommenden Woche will Mozilla den finalen Firefox 37.0 veröffentlichen und vorab gibt es nun einen ersten Finalkandidaten. Unter Windows wird vorerst nur die 32-Bit-Version den finalen Status erlangen, während sich der 64-bittige Feuerfuchs noch bis zur Version 38 gedulden muss. Für Linux und Mac OS X ist der Firefox bereits mit 64 Bit erhältlich.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

Download: Firefox 37.0 Final Candidate Build 1
 
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HP ersetzt Beats durch Bang & Olufsen

reported by doelf, Donnerstag der 26.03.2015, 15:46:32
Hewlett-Packard (HP) hat einen neuen Audiopartner gefunden: Ursprünglich hatte HP mit Beats zusammengearbeitet, doch nach der Übernahme durch Apple scheint seitens Beats kein Interesse an einer Fortsetzung dieser Kooperation zu bestehen. Und das könnte sich für HPs Kunden auszahlen, denn statt einer Beschallung à la Dr. Dröhn gibt es zukünftig dänischen Wohlklang von Bang & Olufsen.

Bang & Olufsen soll HPs Desktop-PCs, Notebooks und Tablets klangtechnisch optimieren und auch entsprechendes Zubehör liefern. Der PC-Hersteller verspricht für alle mit "Bang & Olufsen" oder "B&O PLAY" gekennzeichneten Modelle isolierte Audioschaltkreise und optimierte Kopfhöreranschlüsse. Auf der Software-Seite erhalten die Geräte ein spezielles Kontrollpanel, mit dessen Hilfe sich der Klang an den eigenen Geschmack anpassen lässt. Hierfür soll es optimierte Voreinstellungen geben, aber auch die manuelle Konfiguration soll möglich sein.

Erste Geräte will HP noch im Frühjahr auf den Markt bringen. Das Logo "Bang & Olufsen" ist den Baureihen Spectre, OMEN und ENVY vorbehalten. Die Marke "B&O PLAY" soll hingegen auf den PCs der Pavilion-Baureihe, Tablets und Zubehörartikeln zu finden sein.
Quelle: www8.hp.com
 
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Germanwings: Absturz wurde bewusst herbeigeführt

reported by doelf, Donnerstag der 26.03.2015, 13:48:53
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, war der Absturz des Germanwings-Flugzeugs am Dienstag kein Unfall. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Frankreich hat Ermittlungen wegen absichtlicher Tötung von 149 Menschen gegen den Co-Piloten des Flugs 4U9525 eingeleitet. Sie spricht in diesem Zusammenhang von einem "bewussten Handeln des Co-Piloten".

Die Staatsanwaltschaft stützt ihren Verdacht auf die Tonaufnahmen aus dem Cockpit des Airbus A320. Demnach war der Co-Pilot zum Zeitpunkt des Absturzes alleine im Cockpit gewesen und hatte den Rest der Besatzung ausgesperrt. Diese habe während des achtminütigen Sinkflugs vergeblich versucht, die verschlossene Tür aufzubrechen. Über die Beweggründe des Co-Piloten, der deutscher Nationalität war, ist nichts bekannt. Diese Frage ist allerdings auch nebensächlich, denn es kann keine Rechtfertigung für eine solche Tat geben. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, die zusätzlich zu ihrem Verlust nun auch noch diesen Ballast aufgebürdet bekommen. Die Fluggesellschaften sollten indes über eine Regelung nachdenken, dass nie eine Person alleine im Cockpit zurückbleiben darf.
 
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PlayStation 4: Firmware v2.50 bringt Pause und Backup-Funktion

reported by doelf, Donnerstag der 26.03.2015, 11:34:47
Sony aktualisiert die System-Software seiner PlayStation 4 heute auf die Version 2.50 (Codename: Yukimura). Yukimura ermöglicht es, laufende Spiele durch einen Druck auf die PS-Taste zu pausieren. Dies soll bereits mit einer Vielzahl von Titeln funktionieren. Zudem wurde eine Datensicherung über externe USB-Laufwerke integriert. Hierbei werden Einstellungen, Spielstände, Screenshots, Videos, Spiele, Updates und heruntergeladene Erweiterungen kopiert.

Im Bereich der sozialen Vernetzung kann man jetzt auch bei Facebook nach Freunden suchen. Das Einrichten von Partys wurde vereinfacht und man kann mit einer Freundschaftsanfrage gleich auch die Frage nach dem realen Namen verknüpfen. Neu ist auch die Suche nach Freunden, die ein bestimmtes Spiel besitzen, und man kann laufenden Spielen direkt vom Newsfeed aus beitreten. Von allen errungenen Trophäen wird automatisch ein Screenshot generiert und man kann seine Leistungen über Facebook, Twitter oder Mitteilung verkünden. Die eigenen Trophäen lassen sich jetzt besser sortieren und Spiele ohne jeglichen Fortschritt werden in der Liste nicht mehr angezeigt.

Die Firmware v2.50 ermöglicht eine individuelle Tastenbelegung für Controller des Typs Dualshock 4. Fettere Schriften und ein höherer Kontrast sollen die Lesbarkeit der Benutzeroberfläche verbessern, zudem lassen sich die Farben invertieren und die Schriftarten vergrößern. Weiterhin bieten alle Bereiche der grafischen Benutzeroberfläche - inklusive Message und Party - eine Vorlesefunktion (Text-to-speech). Bei Remote Play und Share Play werden jetzt 60 fps unterstützt, die PS Vita benötigt hierzu das Update 3.50. Videos kann man jetzt auch auf Dailymotion hochladen und zukünftige Software-Updates können automatisch installiert werden.
 
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LightEater, der allmächtige Spion im UEFI-BIOS

reported by doelf, Mittwoch der 25.03.2015, 23:41:38
Anlässlich der Sicherheitskonferenz CanSecWest haben Corey Kallenberg und Xeno Kovah ihr neues Betätigungsfeld vorgestellt: Sie kapern das UEFI-BIOS von Hauptplatinen und verschaffen sich auf diese Weise Zugriff auf sämtliche Speicherinhalte. Gegen einen solchen Angriff sind auch Live-Sessions von Betriebssystemen wie Tails (The Amnesic Incognito Live System) vollkommen wehrlos.

Wer nun denkt, dass der Angriff auf ein UEFI-BIOS einen großen Aufwand darstelle, irrt sich gewaltig. Inzwischen sind diverse Sicherheitslücken bekannt, die in unzähligen UEFI-Implementierungen anzutreffen sind, da fast alle Hersteller den selben Code als Grundlage verwenden. Mit ein wenig Mühe kann man einen Schädling erstellen, der das BIOS unterschiedlichster Hauptplatinen befällt und sich dort dauerhaft einnistet. Eine Stichprobe bei mehreren tausend BIOS-Dateien der Hersteller Acer, ASRock, ASUS, Dell, Gigabyte, HP, LG und Lenovo ergab, dass nur eine Handvoll Angriffe scheitern würden. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass Millionen von Computern akut gefährdet sind.

Kallenberg und Kovah haben für ihre Demonstration einen unheimlichen Trojaner namens LightEater erschaffen. Dieser dringt über Windows 10 in das System ein, umgeht den Schreibschutz des BIOS und setzt sich in dem Bereich, der für den Systemmanagementmodus (SMM) verantwortlich ist, fest. Dort liegt LightEater auf der Lauer und hat ständig vollen Zugriff auf alle Speicherinhalte. Selbst als Live-Session gestartete Betriebssysteme wie Tails lassen sich auf diese Weise angreifen, da der Schädling beim Laden des Betriebssystems bereits aktiv ist. Das Hauptproblem besteht darin, dass SMM uneingeschränkten Lese- und Schreibzugriff auf den gesamten Speicher hat.

In Zusammenarbeit mit Intel wollen Kallenberg und Kovah eine Weg finden, um SMM zu isolieren. Ihr Endziel ist es, dass die Speicherinhalte bei einem erfolgreichen Einbruch in SMM unzugänglich bleiben. Gleichzeitig arbeiten die beiden Sicherheitsexperten mit Firmen wie Dell und Lenovo an der Absicherung der BIOS-Versionen. Allerdings müssen die Hersteller ihre Kunden noch dazu bewegen, die abgedichteten BIOS-Versionen auch einzuspielen.
Quelle: legbacore.com
 
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"Batman: Arkham Knight" kommt später

reported by doelf, Mittwoch der 25.03.2015, 16:55:39
Seit der offiziellen Vorstellung auf der E3 2014 fiebern die Fans der finsteren Fledermaus dem vierten Teil der Computerspielreihe "Batman: Arkham" entgegen, doch "Batman: Arkham Knight" lässt weiterhin auf sich warten. Nach Angaben von Sefton Hill, dem Leiter von Rocksteady Studios, verschiebt sich das Spiel abermals. Als neuen Termin nennt Hill den 23. Juni 2015.


Eigentlich hatte Rocksteady Studios "Batman: Arkham Knight" für den 14. Oktober 2014 angekündigt und dann kurzfristig auf den 2. Juni 2015 verschoben. Darauf werden jetzt weitere drei Wochen gepackt, doch dann soll der Mann im Fledermauskostüm endlich weltweit losflattern - sowohl auf dem PC als auch auf Microsofts Xbox One und Sonys PlayStation 4. Einen kleinen Vorgeschmack liefert obiges Gameplay-Video mit dem Titel "Officer Down".
 
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EU-Kommissar Ansip plädiert für einen digitalen Binnenmarkt ohne Geoblocking

reported by doelf, Mittwoch der 25.03.2015, 16:29:00
Der estnische Politiker Andrus Ansip ist Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für den digitalen Binnenmarkt. In letzterer Funktion hat Ansip heute die Praxis des Geoblockings gegeißelt und einen digitalen Binnenmarkt ohne Grenzen gefordert. Es sei absurd, dass wir Europäer reale Grenzen und Mauern eingerissen haben, diese im Internet jedoch fortbestehen lassen.

Es könne nicht sein, dass Europäer, die ganz legal digitale Inhalte von einem europäischen Anbieter beziehen wollen, ausgesperrt werden, da sie angeblich aus dem "falschen" Land kommen. "Ein- und Aussperren sind keine gewinnenden Strategien", mahnt der liberale Politiker. Derzeit verkaufen in Europa nur sieben Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen grenzübergreifend, was zu einer Zerstückelung des Marktes führt, die europäische Firmen klein hält und den Kunden die Wahlmöglichkeit nimmt. Im 21. Jahrhundert sei es absurd, wenn Konsumenten und Firmen digital an einen Ort gebunden werden.

Als Ursache für diese digitalen Barrieren sieht der Este unterschiedliche Gesetze, Standards und Systeme, welche die Europäische Union unbedingt vereinfachen und vereinheitlichen muss. Auf seiner Agenda für den gemeinsamen digitalen Binnenmarkt stehen die Gesetze und Standards aber erst an zweiter und dritter Stelle. Priorität hat für Ansip die Abschaffung des Geoblockings. Zunächst müsse ein grenzenloser digitaler Binnenmarkt geschaffen werden, indem Konsumenten und Anbietern keine unnötigen Barrieren in den Weg gelegt werden. Konkrete Vorschläge will Ansip am 6. Mai 2015 auf den Tisch legen.
Quelle: europa.eu
 
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Windows 10 Technical Preview Build 10041 ab jetzt für alle

reported by doelf, Mittwoch der 25.03.2015, 13:59:50
Microsoft hat damit begonnen, den vor einer Woche für den "Fast Ring" freigegebenen Build 10041 auch an die Empfänger langsamer Updates (Slow Ring) zu verteilen. Garniert wird das Ganze mit drei frischen Flicken, welche den FREAK-Angriff unterbinden, diverse Probleme beheben und Fehler im Surface Hub korrigieren. Was jetzt noch fehlt, sind aktualisierte ISO-Dateien.

BildZu den Neuerungen des Build 10041 gehört das überarbeitete Startmenü, welches nun Transparenz beherrscht und Drag & Drop unterstützt. Man kann Apps im Startmenü anheften und die Liste "Alle Apps" lässt sich jetzt leichter bedienen. Es ist jetzt auch möglich, Fenster in virtuelle Desktops zu ziehen, und die Task-Leiste umfasst nur die Applikationen des aktuellen Desktops.

Zur Verwaltung von Netzwerkverbindungen gibt es ein neues Bedienmenü (siehe Bildschirmfoto) und die Live-Kachel der Foto-App berücksichtigt jetzt auch Bilder, die auf OneDrive liegen. Die Foto-App unterstützt RAW-Dateien und soll zuverlässiger sowie schneller arbeiten, zudem wurden einige Tastaturbefehle integriert. Es gibt auch ein neues Feld zur handschriftlichen Eingabe kurzer Texte.

Cortana ist ab sofort auch in Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und China verfügbar. Microsofts Assistentin durchforstet das Internet und sucht lokal nach Apps, Dateien und Einstellungen. Die Apps "Windows Feedback" und "Insider Hub" lassen sich leichter bedienen und dokumentieren die eigene Mitwirkung bei der Fehlersuche. Informationen über Neuerungen in Windows 10 werden jetzt auf dem Sperrbildschirm angezeigt.
Quelle: twitter.com
 
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Windows 7: Das Update KB 2952664 ist wieder da

reported by doelf, Mittwoch der 25.03.2015, 12:09:04
Schon vor elf Monaten verunsicherte Microsoft die Benutzer von Windows 7 mit dem Update KB 2952664, welches laut Beschreibung dazu dient, "die Aktualisierung auf die neueste Version von Windows zu erleichtern". Die Neuauflage des Patches (Version 11.0), der seit gestern über Windows-Update automatisch verteilt wird und den Microsoft als "wichtig" einstuft, ist nicht weniger rätselhaft.

Damals wurde spekuliert, dass Microsoft mit KB 2952664 ein echtes Upgrade von Windows 7 auf Windows 8.1 ermöglichen könnte. Dem war leider nicht so, denn ob mit oder ohne KB 2952664: Es werden nur die persönlichen Dateien übernommen, während sämtliche Programme und Einstellungen verloren gehen. Nun, ein knappes Jahr später, steht Windows 10 vor der Türe und Microsoft hat bereits kostenlose Upgrades für die Benutzer von Windows 7, 8 und 8.1 angekündigt. Wird es diesmal einen echte Upgrade-Pfad geben, der nicht in einer Neuinstallation ausartet? Soll KB 2952664 ein solches Upgrade vorbereiten? Und warum ist dieser Flicken so wichtig, dass ihn Redmond abermals außer der Reihe veröffentlicht? Wir wissen es nicht, aber Microsoft muss sicherstellen, dass sich Windows 10 möglichst schnell verbreitet. Und das wird kaum gelingen, solange sich die Benutzer mit umständlichen Neuinstallationen herumschlagen müssen.
 
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Planänderung: Microsoft isoliert "Project Spartan" vom Internet Explorer

reported by doelf, Mittwoch der 25.03.2015, 11:34:48
Im Rahmen eines Developer Workshops hat Microsoft eine wichtige Änderung bezüglich "Project Spartan" verkündet: Demnach wird nur "Project Spartan" die neue Rendering-Engine erhalten und unter Windows 10 als Standardbrowser agieren. Der Internet Explorer 11 bleibt indes unverändert erhalten und soll die Kompatibilität zu älteren Webseiten sicherstellen. Die zukünftige Hauptaufgabe des Internet Explorers sieht Microsoft allerdings im Intranet großer Firmen.

In Unternehmen, deren Intranetangebote noch nicht auf HTML5 und moderne Webtechnologien umgestellt wurden, kann der Internet Explorer 11 per Gruppenrichtlinie zum Standardbrowser erklärt werden. Microsoft will hiermit seine Geschäftskunden beruhigen, die bereits den umfassenden Änderungen von Windows 8.x weitgehend skeptisch gegenüber stehen. Tatsächlich stammen viele firmen- und behördeninterne Abläufe noch aus der Zeit von Windows XP und Server 2003, so dass eine Kompatibilität zum Internet Explorer 8, 7 oder gar 5.5 benötigt wird. Dies soll der Internet Explorer 11 gewährleisten, der zukünftig nur noch Sicherheitsflicken erhalten wird.

"Project Spartan" konzentriert sich hingegen auf moderne Webseiten und soll hierdurch schneller und schlanker sein. Das Programm ist unter Windows 10 als Standardbrowser eingerichtet und bietet mehrere Funktionen, die der Internet Explorer nicht beherrscht. Beispielsweise lassen sich Internetseiten mit Anmerkungen und Notizen versehen und auch die Sprachassistentin Cortana wird vollständig integriert. Weiterhin dient "Project Spartan" Microsoft als Fundament für die Umstellung auf Windows als Service. In Zukunft werden immer mehr Dienste und Anwendungen im Web laufen und somit auf unterschiedlichen Geräteklassen und Architekturen verfügbar sein.

Diese klare Trennung der beiden Browser hatte Microsoft im Januar noch nicht vorgesehen. Anlässlich der offiziellen Vorstellung von Windows 10 hießt es noch, dass die neue Rendering-Engine auch in den Internet Explorer integriert werden solle und "Project Spartan" die Engine des Internet Explorers für ältere Webseiten verwenden könne. Das neue Konzept klingt einfacher und schlüssiger, es muss aber auch praxistauglich umgesetzt werden. Wenn "Project Spartan" auf eine altmodische Webseite trifft, darf dies nicht mit einer Warnmeldung oder einer fehlerhaften Darstellung enden, denn damit würde Microsoft einen Großteil des Internets aussperren.
 
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Videoportal Twitch meldet Angriff

reported by doelf, Dienstag der 24.03.2015, 19:27:49
Das bei Computerspielern beliebte Live-Streaming-Videoportal Twitch hat alle Benutzerpasswörter und Stream-Schlüssel zurückgesetzt und zudem die Verknüpfungen der Benutzerkonten mit Twitter und YouTube gekappt. Als Grund nennt der Dienst, der seit Mitte letzten Jahres zu Amazon gehört, unberechtigte Zugriffe auf mehrere Benutzerkonten.

Die Benutzer von Twitch müssen bei ihrem nächsten Zugriff neue Passwörter hinterlegen, die eine Länge von mindestens acht Zeichen haben. Dies ist bereits ein Kompromiss, denn zuvor hatte das Videoportal noch längere Zeichenketten verlangt. Twitch geht leider nicht näher auf den Ablauf des Angriffs ein und verrät auch nicht, auf welche Weise die Zugangsdaten der kompromittierten Konten geschützt waren. Kunden, die das für Twitch benutzte Passwort auch an anderer Stelle verwenden, sollen es vorsichtshalber überall ändern.
 
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Nur heute: Speicherprodukte von SanDisk im Angebot

reported by doelf, Dienstag der 24.03.2015, 19:09:01
Unser Partner Amazon.de verkauft heute zahlreiche Speicherprodukte des renommierten Herstellers SanDisk zu Sonderpreisen und verspricht eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent. Die Aktion umfasst USB-Sticks von 16 bis 128 GB, Micro-SD-Karten zwischen 8 und 128 GB, SD-Karten zwischen 16 und 128 GB sowie kabellose Datenträger mit Kapazitäten von 32 und 64 GB.

Besonders interessant finden wir die 128 GB große Micro-SDXC-Karte SanDisk SDSDQUN-128G-FFP-A Ultra (bis zu 48 MB/s) für 65,90 Euro, die in aktuellen Preisvergleichen rund zwanzig Euro teurer ist. Ähnlich sieht es beim USB-3.0-Stick SanDisk SDCZ88-128G-G46 Extreme PRO 128GB (bis zu 260 MB/s) aus, den es bei Amazon.de zum Aktionspreis von 69,90 Euro gibt. Bei der für 51,90 Euro angebotenen SDXC-Karte SanDisk SDSDUN-128G-FFP Ultra 128GB (bis zu 40 MB/s) kann man rund 15 Euro sparen. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Ab einem Bestellwert von 29 Euro ist die Lieferung kostenlos.

Zur Aktion: SanDisk-Speicherprodukte im Angebot

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Weitere 80 Millionen US-Dollar für Cyanogen

reported by doelf, Dienstag der 24.03.2015, 17:43:24
CyanogenMod ist eine alternative Distribution von Android, die von der Android-Community gepflegt wird. Doch hinter dem Projekt steht seit September 2013 auch das Start-Up Cyanogen Inc., welches die Entwicklung von CyanogenMod vorantreiben und das Betriebssystem kommerzialisieren will. Dieses Unternehmen konnte sich jetzt weitere 80 Millionen US-Dollar von namhaften Investoren sichern.

Wie Cyanogen Inc. mitteilt, konnten für die von Premji Invest geführten Finanzierungsrunde viele neue Investoren gewonnen werden. Hierzu gehören beispielsweise Twitter, der Chiphersteller Qualcomm, die Telekommunikationsanbieter Telefónica und Smartfren Telecom sowie der Medienmogul Rupert Murdoch. Auch Index Ventures, Vivi Nevo und die von Len Blavatnik geführte Industriegruppe Access Industries zählen zu den neuen Geldgebern. Zudem haben Benchmark, Andreessen Horowitz, Redpoint Ventures und Tencent Holdings Ltd., die sich zuvor bereits für Cyanogen Inc. engagiert hatten, weitere Mittel bereitgestellt. Microsoft wird nicht aufgeführt, allerdings ist die Liste der Investoren auch nicht vollständig.

Cyanogens CEO Kirt McMaster betonte nochmals sein Ziel, Android aus dem Griff Googles zu befreien und eine offene Plattform für Software-Entwickler, Gerätehersteller und Endkunden zu schaffen. Hierfür konnte McMasters Firma bisher 110 Millionen US-Dollar einsammeln.
Quelle: cyngn.com
 
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Tipp: Amazon Fire TV Stick zum Sonderpreis

reported by doelf, Dienstag der 24.03.2015, 17:14:30
Mitglieder von Amazon Prime können den Fire TV Stick bis 26. März 2015 um 9 Uhr zum Sonderpreis von 19 Euro vorbestellen - normalerweise kostet der Stick 39 Euro. Wer Prime noch nicht nutzt, kann hierfür eine kostenlose Probemitgliedschaft mit einer Laufzeit von 30 Tagen abschließen. Neukunden, die danach eine Prime-Mitgliedschaft für 49 Euro pro Jahr buchen, bekommen zudem 12 Euro gutgeschrieben, so dass der Stick letztendlich nur 7 Euro kostet. Alle Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer.

BildIm Amazon Fire TV Stick arbeitet eine Doppelkern-CPU des Typs Broadcom Capri 28155 (ARM A9), der die Grafikeinheit VideoCore4 und 1 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Dazu gibt es 8 GB Flash-Speicher, Dual-Band-WLAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n, Bluetooth 3.0 (HID, HFP, SPP) und einen HDMI-1.4b-Anschluss. Die Stromversorgung erfolgt über eine Micro-USB-Buchse, ein entsprechendes Kabel nebst Netzteil findet sich im Lieferumfang. Dieser umfasst auch eine Fernbedienung, die allerdings keine Sprachsteuerung bietet. Eine Variante mit Sprachfunktion ist als Zubehör erhältlich, alternativ kann man aber auch eine entsprechende App auf seinem Smartphone nutzen. Videos des Formats H.264 gibt der Stick in den Auflösungen 720p oder 1080p wieder, jeweils mit 60 fps. Die Auslieferung der Fire TV Sticks beginnt am 15. April 2015.

Zur Aktion: Prime-Mitglied werden und den Fire TV Stick zum Sonderpreis vorbestellen

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Windows 10 IoT: Für die kleinen Dinge

reported by doelf, Dienstag der 24.03.2015, 15:28:30
Mit Windows 10 IoT wird Microsoft eine spezielle Windows-Variante für Einplatinencomputer wie den Raspberry Pi 2, industrielle Zwecke und das Internet der Dinge bereitstellen. Auf der WinHEC 2015, welche kürzlich im chinesischen Shenzhen abgehalten wurde, ging Microsoft erstmals genauer auf seine Pläne ein. Dabei wurde Windows 10 IoT in drei Varianten untergliedert.

Die drei Varianten unterscheiden sich in Hinblick auf die Hardware-Anforderungen und die verfügbaren Benutzeroberflächen:
  • Windows 10 IoT für industrielle Geräte: Diese Variante kommt mit dem traditionellen Desktop und unterstützt neben universellen Apps auch normale x86-Software. Hierzu werden ein entsprechender Prozessor, 1 GByte Arbeitsspeicher und 16 GB Festspeicher benötigt.

  • Windows 10 IoT für mobile Gerät: Für mobile Geräte setzt Microsoft auf die moderne Kacheloptik und universelle Apps. Das System läuft ausschließlich auf der ARM-Architektur und benötigt 512 MByte Arbeitsspeicher sowie 4 GB nicht flüchtigen Speicher.

  • Windows 10 IoT für kleine Geräte: Hierunter versteht Microsoft Einplatinencomputer wie den Raspberry Pi 2 (ARM), aber auch Systeme auf Basis von Intels Atom E3800 (x86) oder Qualcomms Snapdragon 410 (ARM). 256 MByte RAM und 2 GB Festspeicher reichen aus, doch dafür gibt es keine Benutzeroberfläche.
Für Raspberry Pi 2 und Konsorten ist keine Benutzeroberfläche eingeplant, wodurch das Einsatzgebiet des Windows 10 IoT für kleine Geräte stark eingeschränkt ist. Microsoft zielt ausschließlich auf Entwickler und keinesfalls auf Endkunden, die nur einen stromsparenden Mediacenter oder Heimserver planen. Dies verwundert ein wenig, da die vorgestellten Einplatinencomputer Microsofts Hardware-Anforderungen deutlich übertreffen und unter Linux kein Problem mit der Darstellung eines Desktops haben.

Bisher gibt es noch keine Testversionen von Windows 10 IoT. Microsoft will die neue Betriebssystemklasse im Sommer zusammen mit den anderen Varianten von Windows 10 veröffentlichen. Windows 10 IoT soll für registrierte Gerätehersteller und Entwickler kostenlos sein.
 
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Windows 10: Kostenlose Upgrades bremsen den PC-Markt

reported by doelf, Dienstag der 24.03.2015, 14:05:16
Windows 8.x läuft nur auf 14 Prozent aller PCs, während der Marktanteil von Windows XP weiterhin über 19 Prozent liegt. Das soll sich mit Windows 10 nicht wiederholen und so hat Microsoft für die Benutzer von Windows 7, 8 und 8.1 kostenlose Updates in Aussicht gestellt. Selbst Raubkopien sollen sich aktualisieren lassen, wobei diese allerdings unlizenziert bleiben. Doch die Upgrade-Strategie aus Redmond bereitet den PC-Herstellern Kopfzerbrechen.

Wenn der vorhandene PC noch ordentlich läuft, stellt das Upgrade auf Windows 10 kein finanzielles Risiko dar. Man kann das neue Betriebssystem einfach aufspielen und sich daran erfreuen, dass Windows 10 mit den Ressourcen schonender umgehen soll als seine Vorgänger. Es gibt keinen Druck, diesen Versionswechsel zur Anschaffung neuer Notebooks und Desktop-Rechner zu nutzen. Doch genau einen solchen Anreiz benötigen die Hersteller von Computern und Komponenten, denn die Nachfrage ist nach wie vor schwach und die Lager sind voll. Die Geschäfte laufen so schleppend, dass selbst Intel seine Prognosen vor einigen Tagen kappen musste. Im Laufe des zweiten Quartals wollen die PC-Hersteller ihre Lagerbestände auf ein sicheres Niveau abbauen, doch auch für das dritte Quartal herrscht - Windows 10 zum Trotz - kein Optimismus. Und so soll der Effekt, welchen das für August 2015 angekündigte Betriebssystem auf den PC-Markt haben wird, nach Einschätzung von Zulieferern eher gering ausfallen.
 
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Germanwings-Flugzeug über Frankreich abgestürzt

reported by doelf, Dienstag der 24.03.2015, 12:46:32
Ein Flugzeug der deutschen Billigfluggesellschaft und Lufthansa-Tochter Germanwings ist nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP über Südfrankreich abgestürzt. Der Airbus A320 war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf als er gehen 11.20 Uhr vom Radar verschwand. An Bord waren 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Vermutlich gibt es keine Überlebenden.

Frankreichs Präsident Francois Hollande teilte diese traurige Botschaft im Fernsehen mit und sagte, dass sich an Bord eine große Zahl deutscher Staatsbürger befunden hat. Der Flug mit der Nummer 4U9525 ist in den französischen Alpen nahe der Gemeinde Barcelonnette abgestürzt. Diese liegt im Departement Alpes-de-Haute-Provence. Einsatzkräfte haben bereits erste Trümmerteile gefunden. Demnach wurde die Maschine vollständig zerstört. Ob es auch Opfer am Boden gab, ist bisher nicht bekannt.
Quelle: twitter.com
 
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SeaMonkey 2.33.1 behebt kritische Schwachstellen

reported by doelf, Montag der 23.03.2015, 19:51:02
Die beiden kritischen Sicherheitslücken, welche Mozillas Entwickler am Wochenende bereits im Firefox 36.0.4 geschlossen hatten, wurden nun auch in der Internetsuite SeaMonkey gestopft. Beide Fehler hatten Sicherheitsforscher im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs, welcher von HPs Zero Day Initiative veranstaltet wird, demonstriert und dokumentiert. Ein zeitnahes Update ist daher anzuraten.

Die erste Schwachstelle, einen Fehler in Mozillas Prüfung typisierter Feldgrenzen für die Just-in-Time Kompilierung (JIT) von JavaScript und die Verwaltung von Grenzprüfungen für den Heap-Zugriff, hatte ein Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym ilxu1a zum Lesen und Schreiben von Speicherinhalten missbraucht. Auf diese Weise lässt sich beliebiger Schadcode einschleusen und ausführen. Mariusz Mlynski nutzte einen Fehler bei der SVG-Verarbeitung für seinen Angriff auf die Same-Origin-Policy (SOP). Diese konnte er erfolgreich umgehen und dabei eigene Scripte in einem privilegierten Kontext ausführen.

Download:
 
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AMD Catalyst 15.3 Beta bringt Freesync

reported by doelf, Montag der 23.03.2015, 15:47:45
AMD hat eine neue Beta-Version seines Grafiktreibers Catalyst für Windows 8.1 und 7 veröffentlicht. Der Catalyst 15.3 Beta bringt Unterstützung für Freesync, sofern eine einzelne GPU zum Einsatz kommt, der Bildschirm diese Funktion beherrscht und die Anbindung über den DisplayPort erfolgt. Neben den APUs der Kaveri-Serie wird Freesync von Grafikkarten der Baureihen Radeon R9 295X2, R9 290X, R9 290, R9 285, R7 260X und R7 260 unterstützt.

Bei FreeSync handelt es sich um einen offenen Standard zur dynamischen Anpassung der Bildwiederholrate von Monitoren an die Frame-Rate der Grafikkarte. Während die Frame-Rate, abhängig vom darzustellenden Inhalt, stark schwankt, arbeiten Bildschirme normalerweise mit einer konstanten Bildwiederholrate von 60 Hertz. Wird keine vertikale Synchronisierung (V-Sync) erzwungen, führen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten zum Tearing, also zum Zerreißen der Bildschirminhalte. Hinsichtlich der Latenzzeiten ist V-Sync jedoch problematisch, da der Monitor den Takt vorgibt. Sinnvoll wäre es, wenn sich der Bildschirm nach der Grafikkarte richten würde und genau dies ist der Ansatz von FreeSync. Die Bildwiederholrate bewegt sich dabei zwischen 30 und 144 Hz.

Weiterhin hat AMD Eyefinity-Konfigurationen aus unterschiedlich ausgerichteten Bildschirmen für seine Radeon R9 285 freigeschaltet. Neue Crossfire-Profile gibt es für "Battlefield Hardline", "Evolve", "Far Cry 4", "Lords of the Fallen", "Project Cars" und "Total War: Attila", für "Alien Isolation", "Assassin's Creed Unity", "Civilization - Beyond Earth", "FIFA 2015", "Grid Autosport", "Ryse: Son of Rome", "Talos Principle" und "The Crew" wurden die Crossfire-Profile aktualisiert. "Dying Light" muss vorerst ohne CrossFire auskommen, da es hier zu Problemen kommt. Noch eine wichtige Einschränkung: Unter Windows 8.1 32-Bit kann der Catalyst 15.3 Beta nicht mit den APUs der Kaveri-Familie genutzt werden.

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Firefox 36.0.4 - Mozilla muss nachbessern

reported by doelf, Sonntag der 22.03.2015, 10:54:55
Eigentlich sollte der Firefox 36.0.3 zwei kritische Sicherheitslücken schließen, doch das ist nur bei einem der Fehler im vollen Umfang gelungen. Die vom Sicherheitsforscher Mariusz Mlynski entdeckte Schwachstelle bei der SVG-Verarbeitung, mit deren Hilfe sich die Same-Origin-Policy (SOP) umgehen lässt und Scripte im privilegierten Kontext ausführt werden, wird erst vom Firefox 36.0.4 gestopft.

Mlynski hatte seinen Angriff im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs, welcher von HPs Zero Day Initiative veranstaltet wird, demonstriert. Auf der selben Veranstaltung zeigte ein Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym ilxu1a, wie sich ein Fehler in Mozillas Prüfung typisierter Feldgrenzen für die Just-in-Time Kompilierung (JIT) von JavaScript und die Verwaltung von Grenzprüfungen für den Heap-Zugriff missbrauchen lässt. Diese Schwachstelle ermöglicht das Lesen und Schreiben von Speicherinhalten und somit auch das Einschleusen beliebigen Schadcodes, sie wurde im Firefox 36.0.3 vollständig geschlossen. Da beide Sicherheitslücken bereits dokumentiert wurden, sollten die Updates unverzüglich aufgespielt werden.

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NVIDIA GeForce 347.88 für "Battlefield Hardline" und GeForce GTX Titan X

reported by doelf, Samstag der 21.03.2015, 18:19:20
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die WHQL-zertifizierte Version 347.88 aktualisiert. Der neue Treiber wird für das Spiel "Battlefield Hardline" empfohlen und unterstützt zudem die neuen Karten auf Basis des Grafikprozessors GeForce GTX Titan X. Eine weitere Änderung betrifft die Benutzer aktueller Mobil-GPUs: Diese Chips dürfen jetzt wieder übertaktet werden!

In der vorausgegangenen Treiberversion 347.52 WHQL hatte NVIDIA das Übertakten einiger Mobil-GPUs "aus Sicherheitsgründen" deaktiviert, versprach dann aber die Rückkehr der Funktion. Auch wenn NVIDIA das Thema in den Versionshinweisen nicht behandelt, wurde das Übertakten im GeForce 347.88 wie versprochen reaktiviert. Und, sofern man den Angaben glauben darf, wurde der HD-Audio-Treiber 1.3.33.1 kassiert und durch seinen Vorgänger 1.3.33.0 ersetzt. Diesen hatte NVIDIA zuletzt im Dezember 2014 mit dem GeForce 347.09 WHQL gebündelt.

Im Download sind zudem die PhysX System-Software 9.14.0702 (gehörte ebenfalls zum GeForce 347.09 WHQL) sowie GeForce Experience 17.12.8.0 (bekannt vom GeForce 347.52 WHQL) enthalten. Dafür gibt es frische SLI-Profile für "Life is Strange" (DX9), "Medieval Engineers" (DX11), "NASCAR '14", "Trine 3" (DX9) und "Zombie Army Trilogy" (DX11). Die neuen 3D-Vision-Profile für "Battlefield Hardline", "Project CARS" und "Saint's Row: Gat Out of Hell" sind leider allesamt nicht empfehlenswert.

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Firefox 36.0.3 behebt zwei kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Samstag der 21.03.2015, 16:27:01
Mit dem Update auf die Version 36.0.3 beheben die Entwickler des Internetbrowsers Firefox zwei kritische Sicherheitslücken, die im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs demonstriert wurden. Dieser Wettbewerb wird von HPs Zero Day Initiative veranstaltet und bringt immer wieder erstaunliche Angriffsvarianten zum Vorschein. Beim Firefox dienten diesmal JavaScript und SVG als Einfallstore.

So entdeckte der Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym ilxu1a einen Fehler in Mozillas Prüfung typisierter Feldgrenzen für die Just-in-Time Kompilierung (JIT) von JavaScript und die Verwaltung von Grenzprüfungen für den Heap-Zugriff. Die Schwachstelle ermöglicht das Lesen und Schreiben von Speicherinhalten und somit auch das Einschleusen beliebigen Schadcodes. Mariusz Mlynski nutzt für seinen Angriff einen Fehler bei der SVG-Verarbeitung, mit dessen Hilfe er die Same-Origin-Policy (SOP) umgehen und eigene Scripte in einem privilegierten Kontext ausführen kann. Da beide Sicherheitslücken bereits dokumentiert wurden, sollten die Updates unverzüglich aufgespielt werden.

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Windows 10 Technical Preview Build 10041 ist da

reported by doelf, Freitag der 20.03.2015, 20:55:00
Microsoft schickt den Build 10041 an all jene Nutzer der Windows 10 Technical Preview (PC) raus, die sich für schnelle Updates entscheiden haben. Der Ritt ganz oben auf der Welle hat aber auch seine Schattenseiten: So gibt es Probleme mit einer übereifrigen UEFI-Prüfung, den HD-Audio-Lösungen von Conexant, Creative, Realtek und VIA sowie mit der HDMI-Ausgabe des Surface Pro 3.

Meldet der Build 10041 beim Installationsversuch ein nicht unterstütztes Disk-Layout für UEFI-Firmware, liegt das an einer überaus pingeligen Kompatibilitätsprüfung. Dieses Problem lässt sich derzeit nur mit einer MSR-Partition (Microsoft Reserved Partition) umgehen. Die Audioprobleme sind mannigfaltig: Realtek konnte die Störgeräusche inzwischen durch ein Treiber-Update (Version 6.0.1.7458) beheben, während der neue Treiber für Creatives X-Fi noch nicht einsatzfähig ist. HD-Audio-Lösungen von VIA geben derzeit nur Systemklänge und die Audioinhalte weniger Apps wieder - das Deaktivieren aller Klangverbesserungen soll Abhilfe schaffen. Die Audioprobleme mit USB-Geräten will Microsoft weitgehend beseitigt haben, zudem ist die Wiedergabe über Deezer und Spotify wieder möglich. Auch die Schwierigkeiten bei Verwendung von HDMI-Audio, beispielsweise auf dem hauseigenen Surface Pro 3, will Microsoft inzwischen im Griff haben.

BildDen Build 10041 gibt es nur über Windows Update, ISO-Dateien sind ab jetzt der langsamen Update-Verteilung vorbehalten. Zukünftig sollen mehr schnelle Updates erscheinen, allerdings darf man auch mehr Probleme und weniger Hilfestellungen erwarten. Ein neuer Build für Telefone ist in Vorbereitung und soll weitere Modelle unterstützen, einen Termin für seine Veröffentlichung nennt Microsoft aber nicht.

Zu den Neuerungen des Build 10041 gehört das überarbeitete Startmenü, welches nun Transparenz beherrscht und Drag & Drop unterstützt. Man kann Apps im Startmenü anheften und die Liste "Alle Apps" lässt sich jetzt leichter bedienen. Es ist jetzt auch möglich, Fenster in virtuelle Desktops zu ziehen, und die Task-Leiste umfasst nur die Applikationen des aktuellen Desktops. Cortana ist ab sofort auch in Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und China verfügbar. Microsofts Assistentin durchforstet das Internet und sucht lokal nach Apps, Dateien und Einstellungen.

Zur Verwaltung von Netzwerkverbindungen gibt es ein neues Bedienmenü (siehe Bildschirmfoto) und die Live-Kachel der Foto-App berücksichtigt jetzt auch Bilder, die auf OneDrive liegen. Die Foto-App unterstützt RAW-Dateien und soll zuverlässiger sowie schneller arbeiten, auch einige Tastaturbefehle hat Microsoft integriert. Es gibt ein neues Feld zur handschriftlichen Eingabe kurzer Texte und Informationen über Neuerungen in Windows 10 werden jetzt auf dem Sperrbildschirm angezeigt. Die Apps "Windows Feedback" und "Insider Hub" lassen sich leichter bedienen und dokumentieren die eigene Mitwirkung bei der Fehlersuche.
 
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Auch Apple mit Patch-Pech: Mac OS X Security Update 2015-003

reported by doelf, Freitag der 20.03.2015, 19:22:42
Nur zehn Tage nachdem Apple mit dem Security Update 2015-002 mehrere Sicherheitslücken in Mac OS X 10.10.2 (Yosemite), 10.9.5 (Mavericks) und 10.8.5 (Mountain Lion) stopfte, liegt für Yosemite ein weiteres Sicherheits-Update zum Download bereit. Dieses behebt mehrere Pufferüberläufe in der iCloud-Keychain (CVE-2015-1065), die Angreifer in privilegierten Netzwerkpositionen zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen können. Zudem wurde eine Typen-Verwechslung in IOSurface (CVE-2015-1061) korrigiert, über die bösartige Applikationen beliebigen Code mit vollen Systemrechten ausführen können.

Wer nun ein Déjà-vu zu haben glaubt, liegt vollkommen richtig: Die Typen-Verwechslung CVE-2015-1061 ist uns seit zehn Tagen ein Begriff, denn dieser Patch wurde im Rahmen des Security Update 2015-002 bereits in Mountain Lion und Mavericks eingepflegt. Bei Yosemite ist das anscheinend misslungen, so dass Apple hier einen zweiten Versucht benötigt. Auch die unter der Kennung CVE-2015-1065 aufgeführten Pufferüberläufe sind alte Bekannte: Apple hatte den entsprechenden Flicken ebenfalls schon für das Security Update 2015-002 angekündigt. Da dieser Fehler nur Yosemite betrifft, wurde der entsprechende Eintrag inzwischen entfernt und in die Hinweise zum Security Update 2015-003 verfrachtet.
 
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Firefox 37.0 Beta 7 (32/64 Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 20.03.2015, 17:57:35
Mozillas Entwickler haben eine siebte Beta-Fassung ihres Internetbrowsers Firefox 37.0 zum Download freigegeben. Für Linux und Windows ist der Firefox jetzt wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version erhältlich - wir haben den 64-bittigen Fuchs seit Anfang März unter Windows 7 im Einsatz und er läuft schnell und überraschend zuverlässig.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

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Firefox 36.0.3 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 20.03.2015, 17:53:39
Mozillas Entwickler haben ihren Internetbrowser Firefox auf die Version 36.0.3 aktualisiert. Es handelt sich um das zweite Update für die Version 36, einen Firefox 36.0.2 gab es nämlich nicht. Bisher liegen noch keine Informationen bezüglich der vorgenommenen Änderungen vor, diese müssen wir zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

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Chrome 41.0.2272.101 behebt kleinere Fehler

reported by doelf, Freitag der 20.03.2015, 17:23:10
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 41.0.2272.101 aktualisiert. Dieses Update behebt ein fehlerhaftes Verhalten aufgrund von unerwünschten Separatoren hinter Pfad zum Benutzerdatenverzeichnis. Zudem musste PasswordManagerBrowserTest.PasswordValueAccessibleOnSubmit erneut deaktiviert werden.

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Opera 28.0.1750.48 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 20.03.2015, 16:30:09
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 28.0.1750.48 aktualisiert. Diese basiert auf der Chromium-Engine 41.0.2272.89 und hebt Suchbegriffe in den Adressvorschlägen nun in schwarz hervor. Weiterhin haben die Entwickler ein Probleme mit dem Lesezeichenmanager behoben und unter Windows einen Darstellungsfehler bei 150-prozentiger Vergrößerung korrigiert.
Bild

Ab der Version 28 lassen sich Lesezeichen zwischen Computer, Telefon und Tablet abgleichen. Hierzu klickt man wahlweise auf das Symbol (siehe Bildschirmfoto) oder den Menüeintrag "Synchronisieren", Voraussetzung ist ein Benutzerkonto bei Opera. Während der Texteingabe in die kombinierte Adress- und Suchleiste schlägt Opera passende Lesezeichen vor und auch die Verwaltung von Lesezeichen wurde weiter verbessert. Unter Mac OS X 10.10 (Yosemite) kann Opera neuerdings hochauflösende H.264-Videos wiedergeben und weitere Menüs wurden für den Vibrancy-Effekt von Yosemite angepasst.

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Wine 1.7.39 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Freitag der 20.03.2015, 15:59:39
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.39 bringt unter Mac OS X Unterstützung für WinMM-Joysticks und verbessert den Umgang von GdiPlus mit animierten GIF-Bildern.

Download: Wine 1.7.39

Für die Entwicklungsversion 1.7.39 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • WinMM joystick support on Mac OS X.
  • Kerning support in DirectWrite.
  • Support for DirectX Media Objects filters.
  • Better support for animated GIFs in GdiPlus.
  • Improved support for Known Folders in Shell32.
  • Various bug fixes.
 
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NVIDIA GeForce GTX TITAN X: Technische Daten und erste Tests

reported by doelf, Mittwoch der 18.03.2015, 15:09:35
Nachdem NVIDIAs Chef und Firmengründer Jen-Hsun Huang die GeForce GTX TITAN X bereits auf der Games Developer Conference vor die Kameras hielt, folgen nun die technischen Daten des neuen Überfliegers aus der Maxwell-Baureihe: Für seine GeForce GTX TITAN X nutzt NVIDIA einen Grafikprozessor des Typs GM200, der sich aus 3.072 CUDA-Kernen zusammensetzt und dem 12 GByte GDDR5-Grafikspeicher zur Seite stehen.
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Mit Taktraten von 1.000 bis 1.075 MHz erreicht die GeForce GTX TITAN X eine Textur-Füllrate von 192 GigaTexels/s (GeForce GTX 980: 144 GigaTexels/s), die 12 GByte Grafikspeicher laufen mit 7,0 Gbps und schaufeln über ihre 384 Bit breite Anbindung beachtliche 336 GB/s (GeForce GTX 980: 224 GB/s) - die deutsche Produktseite verkündet irrtümlich 226,5 GB/s. Der Stromverbrauch der GeForce GTX TITAN X soll bei maximal 250 Watt liegen, während sich eine GeForce GTX 980 mit 165 Watt begnügt. Preislich geht die Rechnung allerdings nicht auf, denn während man eine GeForce GTX 980 im Handel "schon" ab 500 Euro findet, soll die GeForce GTX TITAN X ab 1.000 Euro zu haben sein. Ein SLI-Verbund aus zwei GeForce GTX 980 bietet fast immer deutlich mehr Leistung und liegt auch beim Verbrauch nicht allzu viel höher.
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Der Umstieg von einer GeForce GTX TITAN Black, welche noch aus der Kepler-Generation stammt, wird sich selten lohnen. Mit 213 GigaTexels/s erzielt die GeForce GTX TITAN Black eine höhere Textur-Füllrate und bei der Speicherbandbreite herrscht Gleichstand. Nur wenn tatsächlich mehr als 6 GByte Grafikspeicher gefordert werden, ist die GeForce GTX TITAN X im Vorteil. Gleiches gilt für das Dual-GPU-Modell GeForce GTX TITAN Z, das zwar mit 12 GByte ausgestattet ist, aber für jeden der beiden Grafikprozessoren eine eigene Kopie des Framebuffers vorhalten muss. Mit einer Textur-Füllrate von 338 GigaTexels/s und einer Leistungsaufnahme von 375 Watt spielt die GeForce GTX TITAN Z allerdings auch in einer anderen Liga. Interessanterweise konnten wir keinen Vergleichstest zwischen GeForce GTX TITAN X und GeForce GTX TITAN Z finden.

Hier zwei interessanteste Testberichte zum Thema:
 
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Sicherheits-Updates: Microsoft bessert nach

reported by doelf, Mittwoch der 18.03.2015, 11:07:51
Microsoft hat zwei der vor einer Woche veröffentlichten Sicherheits-Updates nachgebessert, da es Probleme mit Windows Server 2003 gab. Auch die unscharfe Darstellung von Schriften, welche seit Februar 2015 bei Windows Vista sowie mit Windows Server 2003 und 2008 auftritt, wurde inzwischen behoben. Offiziell angekündigt hat Microsoft die überarbeiteten Flicken bisher nur im englischsprachigen Support-Bereich.

Sicherheitsanfälligkeiten im Windows-Kernel können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (KB 3038680) v2.0
Das Sicherheits-Update mit der Kennung KB 3038680 behebt zwei als hochgefährlich eingestufte Rechteausweitungen im Windows-Kernel. Unter Windows Server 2003, dort trägt der Patch die Kennung 3033395, gibt es allerdings ein Problem mit dem Installationspaket, so dass das Update immer wieder neu angeboten wird. Die zweite Auflage 3033395-v2 soll diesen Fehler nun beheben und wird allen Benutzern von Windows Server 2003 empfohlen - gleichgültig ob sie das Update KB 3033395 bereits installiert haben oder nicht. Wer eine andere Version von Windows nutzt, muss nichts unternehmen. Weitere Details gibt es bei Microsoft.

Sicherheitsanfälligkeit in NETLOGON kann Spoofing ermöglichen (KB 3002657) v2.0
Der Patch mit der Kennung KB 3002657 behebt ein hochgradig gefährliches Problem mit NETLOGON, welches Angreifern in der selben Domäne ermöglicht, andere Benutzer oder Systeme zu imitieren. Bei Windows Server 2003 kann das Update leider zu Verbindungsproblemen führen, weshalb Microsoft auch hier nachbessern musste. Wer noch Windows Server 2003 einsetzt, sollte daher die Neuauflage 3002657-v2 einspielen - gleichgültig ob das Update KB 3033395 bereits installiert ist oder noch nicht. Wer eine andere Version von Windows nutzt, muss nichts unternehmen. Weitere Details gibt es bei Microsoft.

Berichtigung für den Abfall der Textqualität nach der Installation des Sicherheits-Updates 3013455 (KB 3037639)
Bereits im Februar 2015 hatte Microsoft das Update KB 3036220 veröffentlicht, welches kritische Sicherheitslücken im Kernelmodustreiber behebt. Doch unter Windows Vista sowie Windows Server 2003 und 2008 legte der zum Update gehörige Flicken KB 3013455 die Clear-Type-Funktion lahm, mit der die Lesbarkeit von Schriften auf LCD-Bildschirmen verbessert wird. Dieses Anzeigeproblem behebt Microsoft mit dem zusätzlichen Patch KB 3037639, welchen man auf betroffenen Systemen manuell herunterladen und installieren muss. Dabei spielt es keine Rolle, ob KB 3013455 bereits vorhanden ist oder erst nachträglich installiert wird. Wer eine andere Version von Windows nutzt, muss nichts unternehmen. Weitere Details gibt es bei Microsoft.

Die Häufung von Patch-Problemen mit Windows Server 2003 zeigt deutlich, dass Microsoft nicht mehr allzu viel Energie in dieses zwölf Jahre alte Betriebssystem investiert. Einige Fehler werden schon nicht mehr behoben, weshalb ein zügiger Wechsel anzuraten ist. Ohnehin wird die Versorgung mit Sicherheits-Updates in weniger als vier Monaten enden - der letzte Patch-Day für Windows Server 2003 ist für den 14. Juli 2015 geplant.
 
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CD-Ripper CDex 1.78 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 17.03.2015, 20:03:05
Acht Jahre war es sehr ruhig um den beliebten und überaus zuverlässigen CD-Ripper CDex, doch im Juni 2014 ist das Projekt wieder zu neuem Leben erwacht. Seither wurden neun stabile Versionen veröffentlicht, die neueste davon erst vor wenigen Tagen. CDex 1.78 beinhaltet neue Versionen der Vorbis- und Ogg-Encoder sowie eine aktualisierte Fassung des Visual C++ Redistributable Package.

Der Vorbis-Encoder trägt jetzt die Versionsnummer 1.3.5 und der Ogg-Encoder liegt in der Version 1.3.2 vor. Die Offset-Werte für CD-ROM-Laufwerke wurden aktualisiert und die Kompatibilität verbessert. Weiterhin haben die Entwickler einen Fehler bezüglich der Track-Nummern während der Dateierstellung behoben. Auch ein paar andere Probleme, die aber nicht näher benannt werden, wurden beseitigt.

Bei der Installation ist nach wie vor Vorsicht geboten, denn Sourceforge erweitert das Setup um "empfohlene Software" - aktuell sind das "Roll Around", "Ad-Aware Web Companion", "TuneUp Utilities" und "Skype". Standardmäßig sind diese Programme allesamt ausgewählt und man muss zunächst für jedes einzelne zur manuellen Installation wechseln und dann die Haken vor jeder Option einzeln entfernen, damit der heimische PC nicht sinnlos zugemüllt wird. Wer sich verklickt, kann die unerwünschten Programme zumindest problemlos deinstallieren.

Download: CDex 1.78 - 12,5 MByte
 
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Oracle Linux 7.1 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 17.03.2015, 19:40:02
Oracle Linux 7 Update 1 (kurz: 7.1) liegt zum Download bereit. Wie üblich liefert Oracle sein Linux mit unterschiedlichen Kernel-Varianten aus und installiert standardmäßig seinen "Unbreakable Enterprise Kernel" (UEK) Release 3 (kernel-uek-3.8.13-55.1.6.el7uek, 64 Bit). Alternativ kann man einen zu Red Hat kompatiblen Kernel (kernel-3.10.0-229.el7, 64 Bit) nutzen, doch dieser beherrscht nicht alle Funktionen der Distribution. Seit dem Wechsel zur Version 7 werden keine 32-Bit-Prozessoren mehr unterstützt.

Bei Verwendung von UEK Release 3 ermöglicht Oracle Linux 7.1 sowohl die Nutzung von Docker- als auch von LXC-Containern. Weiterhin wird, exklusive für UEK Release 3, ein umfassendes, dynamisches Tracing mit DTrace geboten. Die Unterstützung des Dateisystems Btrfs ist laut Oracle reif für Produktionsumgebungen, Voraussetzung ist abermals der UEK Release 3. Bleiben noch diverse Treiber-Updates für die Hardware von Drittherstellern, von denen ausnahmsweise auch der Red-Hat-kompatible Kernel profitiert.

Download: Oracle Linux 7.1
 
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VirtualBox 4.3.26 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Dienstag der 17.03.2015, 19:36:37
Oracle hat seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 4.3.26 aktualisiert und dabei diverse Fehler behoben, beispielsweise einen Absturz von Linux-4.0-Hosts. VirtualBox läuft unter Windows, Mac OS X, Linux und Solaris, als Gast können die unterschiedlichsten Betriebssysteme genutzt werden. Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!

Download: VirtualBox 4.3.26 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Hier alle Änderungen seit der Version 4.3.24 in der Übersicht:
  • GUI: in the snapshots pane, protect the age of snapshots against wrong host time
  • NAT Network: fixed a bug which prevented to propagate any DNS name server / domain / search string information to the NAT network
  • NAT Network: don't delay the shutdown of VBoxSVC on Windows hosts
  • Mouse support: the mouse could not be moved under rare conditions if no Guest Additions are installed
  • Storage: if the guest ejects a virtual CD/DVD medium, make the change permanent
  • VGA: made saving secondary screen sizes possible in X11 guests
  • SDK: fixed the VirtualBox.tlb file
  • rdesktop-vrdp: make it work with USB devices again
  • USB: fixed a possible BSOD on Windows hosts under rare conditions
  • iPXE: enable the HTTP download protocol on non-Linux hosts
  • Mac OS X hosts: don't panic on hosts with activated SMAP (Broadwell and later)
  • Linux hosts: don't crash Linux 4.0 hosts
 
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Firefox 37.0 Beta 6 (32 und 64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 17.03.2015, 19:35:18
Mozillas Entwickler haben eine sechste Beta-Fassung ihres Internetbrowsers Firefox 37.0 zum Download freigegeben. Für Linux und Windows ist der Firefox jetzt wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version erhältlich - wir haben den 64-bittigen Fuchs seit drei Wochen unter Windows 7 im Einsatz und er läuft schnell und überraschend zuverlässig.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

Download:
 
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ASUS A88XM-E - Sockel FM2+ für Sparfüchse

reported by doelf, Dienstag der 17.03.2015, 17:24:38
Im zweiten Teil unserer Testreihe von Motherboards für AMDs Sockel FM2+ sehen wir uns heute das ASUS A88XM-E an. Diese Hauptplatine ist im Gegensatz zum MSI A88XM Gaming recht spartanisch ausgestattet, doch auch sie basiert auf AMDs A88X-Chipsatz und so gibt es sechs SATA-Ports mit jeweils 6 Gbps, vier USB-3.0-Anschlüsse und Gigabit-LAN. Mit Straßenpreisen, die knapp über 50 Euro beginnen, ist das ASUS A88XM-E insbesondere für preisbewusste Käufer interessant.
Bild

Im Test mit AMDs A10-7850K erwies sich die Hauptplatine als stabil und energieeffizient, doch die Einstellungen für unsere Speichermodule mussten wir manuell vornehmen. Auch in anderen Punkten verlangt das ASUS A88XM-E ein wenig Kompromissbereitschaft, denn obwohl Ausstattung und Funktionen für die meisten Einsatzzwecke vollkommen ausreichen, hat ASUS das Potential des AMD A88X bei dieser Hauptplatine nicht ganz ausgereizt. Ob sich der Kauf des ASUS A88XM-E dennoch rechnet, klärt unser Test.
 
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Kodi (XBMC) 14.2: Erster Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Montag der 16.03.2015, 13:43:53
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Mediacenter-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi. Nun steht mit Kodi 14.2 ein zweiter Bug-Fix-Release an und ein erster Veröffentlichungskandidat liegt seit ein paar Tagen zum Download bereit. Dieser behebt das unmotivierte Einfrieren unter Windows, welches seit der Version 14.0 immer wieder mal auftritt, und ermöglicht zudem das lückenlose Abspielen von MP3-Dateien.

Ebenfalls behoben wurden Probleme bei der Wiedergabe über des Real Time Messaging Protocol (RTMP) und beim Laden externer Untertitel. Auch mit dem Suchen nach neu hinzugefügten Episoden sowie mit Quellen unterschiedlicher Pfade hatte Kodi bisher so seine Schwierigkeiten, welche der Release Candidate beheben soll. Das Ändern der Bildwiederholrate soll auf keiner Plattform mehr Auswirkungen auf die Videowiedergabe haben, zudem wurden mehrere Fehler im Zusammenspiel mit den PVR-Add-ons behoben. Unter Android wurde ein Problem mit dem Wetter-Add-on gelöst, generell merkt sich dieses Add-on den zuletzt genutzten Standort. FTPS soll besser funktionieren und das SDK für Mac OS X wurde auf die Version 10.10 aktualisiert.

Download: Kodi (XBMC) 14.2 RC 1
Quelle: kodi.tv
 
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GPU-Z 0.8.2 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Montag der 16.03.2015, 13:32:59
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 0.8.2 bringt Unterstützung für Windows 10 und für viele neue Grafiklösungen. Darüber hinaus wurden mehrere Fehler behoben.

Auf Seiten AMDs sind die Modelle Radeon R9 255, R9 M280X, R9 M295X, HD 8370D und FirePro W7100 hinzugekommen, von NVIDIA wurden die Modelle GeForce Titan X, GTX 980M, GTX 970M, GTX 965M, GTX 845M, GTX 760 Ti OEM, GTX 660 (mit 960 Shadern), GT 705, GT 720, GT 745M, NVS 310 und Grid K200 hinzugefügt. Auch die Grafikeinheit von Intels Broadwell-CPUs wird neuerdings unterstützt. Weiterhin soll GPU-Z mit Intels GMA3600 und AMDs Kaveri-APUs besser harmonieren und für NVIDIAs GeForce GTX 970 wurde die Zahl der ROPs korrigiert. Es gibt auch eine neue Schaltfläche namens "Lookup", welche den verbauten Grafikbeschleuniger im Internet nachschlägt. GPU-Z 0.8.2 erkennt den WHQL-Status von Treibern und kann jetzt auch von verschlüsselten Systemlaufwerken gestartet werden.

Download: GPU-Z 0.8.2 - 1,63 MByte

Alle Neuerungen in der Übersicht:
  • Added graphics card lookup button
  • Added Windows 10 support
  • Added support for NVIDIA Titan X
  • Added support for AMD R9 255, FirePro W7100, HD 8370D, AMD R9 M280X, R9 M295X
  • Added support for NVIDIA GTX 980M, GTX 970M, GTX 965M, GTX 845M, GTX 760 Ti OEM, GTX 660 (960 shaders), GT 705, GT 720, GT 745M, NVS 310, Grid K200
  • Added support for Intel Broadwell Graphics
  • Improved Intel GMA3600 support
  • Improved hardware access stability on AMD Kaveri
  • Fixed GTX 970 ROP count
  • The driver version readout will now display WHQL status
  • Added AMD APU logo and updated other logos
  • Added PCI-Express bus usage sensor on NVIDIA
  • Added registry key (Force_WDDM_Mem_Sensor=1) to bypass NVIDIA driver memory monitoring and use WDDM monitoring instead
  • Web links now opened in default browser
  • Fixed NVIDIA BIOS save hanging system on Windows 8 and newer
  • Show N/A on Intel IGP memory size
  • Fixed GPU-Z icon disappearing on shortcuts
  • Fixed blank line between sensor logfile entries
  • GPU-Z can now start properly from encrypted system drive
  • Displayed Catalyst version only includes version number
  • Fixed OpenCL detection on HD 7970M
  • CrossFire on AMD cards no longer displayed as ATI CrossFire
  • Disabled memory vendor detection on future APUs
 
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LibreOffice 4.4.2: Erster Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 16.03.2015, 11:59:30
Zwischen Ende März und Anfang April 2015 soll LibreOffice 4.4 ein zweites Update erhalten. Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.2, der zuvor schon im Pre-Release-Bereich des FTP-Servers zu finden war, wird nun auch offiziell zum Download angeboten. Dieser Release Candidate behebt 54 Fehler, darunter auch zwei Abstürze.

Download:
 
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Firefox 37.0 Beta 5 (32 und 64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Montag der 16.03.2015, 11:51:36
Mozillas Entwickler haben eine fünfte Beta-Fassung ihres Internetbrowsers Firefox 37.0 zum Download freigegeben. Für Linux und Windows ist der Firefox jetzt wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version erhältlich - wir haben den 64-bittigen Fuchs seit drei Wochen unter Windows 7 im Einsatz und er läuft schnell und überraschend zuverlässig.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen weiter

reported by doelf, Sonntag der 15.03.2015, 22:55:18
An der Speicherbörse in Taiwan fallen die Kurse für Arbeitsspeicher nach wie vor langsam aber beständig. Über die vergangenen zwei Wochen sind die Kurse um bis zu 2,5 Prozent erodiert und seit dem Jahreswechsel haben sie sogar um bis zu 13,5 Prozent nachgegeben. Doch dummerweise werden Speicherchips in US-Dollar gehandelt und der Euro hat auf den US-Dollar seit Jahresbeginn 13,2 Prozent verloren - und das war's dann mit der Ersparnis.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,302 US-Dollar (-2,39%) [-10,32%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,909 US-Dollar (-1,32%) [-13,45%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,676 US-Dollar (-1,59%) [-4,28%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,203 US-Dollar (+/-0,00%) [-0,32%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,545 US-Dollar (-2,52%) [-7,93%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Kolumne: Die mutlose Neufassung des Telemediengesetzes

reported by doelf, Samstag der 14.03.2015, 20:47:37
Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, macht nicht nur in Hinblick auf die Energiewende keine glückliche Figur. Auch die Neufassung des Telemediengesetzes erweist sich leider nur als mutloser und fauler Kompromiss, der vor den Rechteinhabern buckelt und zugleich die Marktposition großer Telekommunikationsanbieter festigt. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, die Änderung hätten ein paar Lobbyisten in der Eckkneipe auf einem Bierdeckel ersonnen.

Während im Rest der Welt kostenlose WLAN-Netze allgegenwärtig sind, gilt das Internet bei den Deutschen als Neuland und wird mit hohen Mauern, undurchdringbaren Verschlüsselungen und MAC-Filtern abgesichert. Wer um Zugang bittet, muss einen notariell beglaubigten Nutzungsantrag in dreifacher Ausführung einreichen, sein polizeiliches Führungszeugnis und die Taufurkunde vorlegen sowie den Nachweis des Abonnements einer Film- und Musikflatrate erbringen. Eine ziemlich hohe Hürde, die im Allgemeinen aber binnen weniger Wochen zu meistern ist, so dass der spontanen WLAN-Nutzung eigentlich nichts entgegensteht. Man muss halt nur ein wenig vorausschauend planen.

Unsere Nachbarn halten das alles für typisch deutsch, denn wir sind bekanntlich Masochisten. Wir bleiben vor roten Fußgängerampeln stehen, verlangen immer nach Kassenzetteln und Quittungen, hören uns täglich Helene Fischer an und haben einen weltberühmten Humor. Kein Wunder also, dass uns für die Anbieter kostenloser WLAN-Zugänge so etwas Wegweisendes wie die "Störerhaftung" eingefallen ist. Denn eigentlich dürfen wir ja alle kostenlose WLAN-Zugänge anbieten, solange wir das rechtliche Risiko tragen. Und wenn sich unsere WLAN-Gäste illegal Musik herunterladen, die NSA hacken oder den Minister Gabriel in irgendwelchen Foren als Pfeife beleidigen, dann haften wir als Störer.

Nun könnte der Gesetzgeber all seinen Mut zusammennehmen und einfach mal sagen: "Diensteanbieter, die einen Internetzugang zur Verfügung stellen, können wegen einer rechtswidrigen Handlung eines Nutzers nicht auf Unterlassung in Anspruch genommen werden". Dann hätten wir endlich Rechtssicherheit und die kostenlosen WLAN-Zugänge würden wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Das würde dann auch die Mobilfunknetze entlasten, so dass die Telekommunikationsunternehmen nicht immer über den ach so teuren Netzausbau jammern müssten. Und das Beste daran: Sigmar Gabriel müsste sich mit der obigen Formulierung nicht einmal ins Neuland vorwagen, denn das Telemediengesetz enthält bereits einen solchen Haftungsausschluss für die großen Telekommunikationsanbieter.

Doch unser Bundesminister für Wirtschaft und Energie hat leider auf jegliche Klarheit verzichtet. Rechtssicherheit bringt die Neufassung des Gesetzes nämlich nur jenen, die "geschäftsmäßig oder als öffentliche Einrichtung" einen Internetzugang anbieten. Hiermit werden die Geschäftsmodelle der Telekommunikationsunternehmen geschützt und öffentliche Anbieter aus der Verantwortung genommen. Privatpersonen und Vereine dürfen sich hingegen auch in Zukunft mit der Abmahnindustrie herumschlagen. Doch auch die geschäftsmäßigen und öffentlichen Anbieter sind nur geschützt, "wenn sie zumutbare Maßnahmen ergriffen haben, um eine Rechtsverletzung durch Nutzer zu verhindern". Und das bedeutet im Klartext:
  • Die eigentlich freien WLAN-Netzwerke müssen mit einer sicheren Verschlüsselung betrieben werden, damit außenstehende Dritte keinen Zugang erlangen.
  • Berechtigte Nutzer, die sich das Zugangspasswort besorgt haben, müssen eine Erklärung abgeben, im Rahmen der Nutzung keine Rechtsverletzungen zu begehen.
In der Praxis bleibt also alles wie gehabt: Entweder wird man Kunde eines großen Telekommunikationsunternehmens und nutzt dessen WLAN-Zugangspunkte oder man fragt im Hotel, Restaurant oder Geschäft nach den aktuellen Zugangsdaten. Einfach während des Stadtbummels die freien WLAN-Netze in der Umgebung zu nutzen, bleibt auch in Zukunft ein entspanntes Urlaubsvergnügen. Den gewünschten "Schub für kostenloses WLAN" wird Sigmar Gabriel so jedenfalls nicht erreichen.

Und was ist mit Privatpersonen und Vereinen? Was ist mit Freifunk? Diese sind für den Minister "sonstige Diensteanbieter" und die haben die gleichen Pflichten wie ihre gewerblichen und öffentlichen Kollegen: Sie müssen ihre WLAN-Netze verschlüsseln und eine Nutzungserklärung einholen. Und darüber hinaus müssen sie "die Namen der Nutzer kennen, denen sie den Zugang gewährt haben". Mit einem freien WLAN-Zugang lässt sich die verlangte Identitätsprüfung natürlich nicht vereinen und sie stellt auch keinen Fortschritt dar. Schon heute kann sich der Störer schadlos halten, indem er den Rechtsverletzer benennt. Kurzum: Diese Neufassung hätte sich der Minister sparen können!
Quelle: www.bmwi.de
 
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Kehrtwende: Julian Assange soll in London befragt werden

reported by doelf, Freitag der 13.03.2015, 17:46:30
Jetzt also doch: Die Stockholmer Staatsanwältin Marianne Ny gibt sich geschlagen und will den WikiLeaks-Gründer Julian Assange in London zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen befragen. Eine entsprechende Anfrage hat die Stockholmer Staatsanwaltschaft heute an Assanges Anwälte gerichtet, zusammen mit der Bitte um eine DNA-Probe. Nun muss nur noch Ecuador zustimmen, in dessen Botschaft sich Assange seit August 2012 versteckt.

Wir blicken zurück: Julian Assange hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Dies stellt einen Verstoß gegen die Kautionsauflagen dar, so dass Assange auch in Großbritannien straffällig geworden ist. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Juli 2014 entschied das Stockholmer Landgericht, dass der europäische Haftbefehl gegen Julian Assange weiter in Kraft bleibt und so blieb auch der Australier in der Botschaft.

Die seit fast drei Jahren andauernde Pattsituation ist mehr als lächerlich, schließlich hat die Stockholmer Staatsanwaltschaft noch nicht einmal Anklage gegen Assange erhoben und will ihn - zumindest offiziell - lediglich befragen. Assange fürchtet indes eine Auslieferung von Schweden an die USA, wo ihm eine lebenslange Haftstrafe wegen Geheimnisverrats und Spionage droht.
 
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UPDATE: MSI A88XM Gaming - Sockel FM2+ für Spieler

reported by doelf, Freitag der 13.03.2015, 15:30:11
Bevor wir unsere Testreihe von Motherboards für AMDs Sockel FM2+ fortsetzen, gibt es heute erst einmal ein Update des ersten Teils. Dieser behandelt die Micro-ATX-Platine MSI A88XM Gaming, welche von uns die Endnote "sehr gut" erhalten hat. Wir haben diesen Artikel um die Vergleichswerte des ASUS A88XM-PLUS, das wir uns in den kommenden Tagen noch näher ansehen werden, erweitert.
Bild

Zudem haben wir zwei Ergänzungen vorgenommen, die aus dem Feedback unserer Leser resultieren: Es handelt sich um einen Hinweis darauf, dass die 4-Pin-Anschlüsse für die Gehäuselüfter nicht über PWM, sondern lediglich über die Spannung geregelt werden. Weiterhin haben wir ergänzt, dass sich der Gigabit-LAN-Controller Killer E2205 auch unter Linux nutzen lässt. Dies können wir zumindest für die Ubuntu-Familie bestätigen.
 
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Adobe schließt kritische Schwachstellen im Flash Player

reported by doelf, Freitag der 13.03.2015, 10:42:22
Seit gestern sind neue Versionen des Adobe Flash Players verfügbar. Für Windows und Mac OS X liegt das Programm in den aktualisierten Versionen 17.0.0.134 und 13.0.0.277 zum Download bereit, für Linux ist der Flash Player 11.2.202.451 erhältlich. Die in Googles Chrome und Microsofts Internet Explorer integrierten Flash Player wurden ebenfalls auf die Version 17.0.0.134 aktualisiert.

Mit diesen Updates hat Adobe insgesamt elf Sicherheitslücken geschlossen. Nach Angaben der Software-Firma können Angreifer vier Speichermanipulationen, zwei Typenverwechslungen, einen Ganzzahlenüberlauf und zwei Aufrufe bereits gelöschter Objekte zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen. Zwei weitere Schwachstellen ermöglichen das Umgehen der Domain-Trennung sowie das unerlaubte Hochladen von Dateien. Laut Adobe werden die Sicherheitslücken noch nicht aktiv angegriffen, dennoch gilt für Windows und Mac OS X die höchste Warnstufe "1" - die Updates sollten folglich unverzüglich installiert werden. Linux-Benutzer können sich einmal mehr zurücklehnen, für sie gilt die moderate Warnstufe "3".

Download:
 
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Disney legt den Fahrplan für Star Wars auf den Tisch

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 22:43:47
Dass "Star Wars - Episode VII" am 17. Dezember 2015 in die Kinos kommen wird, war bereits bekannt. Nun hat Disney auch den Starttermin für "Star Wars - Episode VIII" verraten: Der achte Teil wird ausnahmsweise nicht zur Weihnachtszeit, sondern ab dem 26. Mai 2017 zu sehen sein. Und dazwischen kommt "Rogue One" als eigenständiges Füllmaterial.

Die Informationen stammen aus sicherer Quelle, nämlich von Disney-Chef Bob Iger. Dieser unterrichtete heute in San Francisco die Aktionäre seines Unternehmens über die Pläne des Filmstudios. Demnach wird uns "Rogue One" am 16. Dezember 2016 als eigenständiger Film ins "Star Wars"-Universum entführen. "Rogue One" spielt abseits der Haupthandlung und soll nur der erste Film in einer Reihe von Spin-Offs sein. Die Dreharbeiten sind für diesen Sommer geplant und werden in London stattfinden. Für die Regie konnte Disney Gareth Edwards ("Monsters", "Godzilla") gewinnen, das Drehbuch schreibt Chris Weitz ("Cinderella", "About a Boy", "Antz") und Felicity Jones ("The Theory of Everything") soll eine der Hauptrollen spielen.

Dass "Star Wars - Episode VIII" seine Premiere am 26. Mai 2017 feiern wird, hat einen guten Grund: 40 Jahre (und einen Tag) zuvor datiert der Kinostart von "Star Wars: A New Hope", auch bekannt als "Episode IV". Mit diesem Film, der aus dem wissenschaftlich und philosophisch geprägtem Genre namens Science Fiction wieder ein simples aber unterhaltsames Zukunftsmärchen machte, begann seinerzeit die Erfolgsgeschichte von Star Wars. Regie und Drehbuch soll Rian Johnson ("Looper", "The Brothers Bloom", "Brick") übernehmen, der zudem für "Star Wars - Episode IX" in Gespräch ist.
 
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Der Rundfunkbeitrag ist rechtens

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 19:29:56
Nach Ansicht des Oberverwaltungsgerichts Münster ist der in Deutschland seit dem 1. Januar 2013 erhobene Rundfunkbeitrag verfassungsgemäß. Die Richter des 2. Senats haben heute drei Berufungsklagen von Privatleuten zurückgewiesen, die rechtlich gegen die geräteunabhängige Abgabe vorgegangen waren.

Die drei Kläger waren zuvor schon an den Verwaltungsgerichten in Arnsberg und Köln gescheitert. Ein vierter Kläger hatte seine Berufung am Mittwoch zurückgezogen. Der Streitpunkt ist nicht etwa die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an sich, sondern vielmehr die Art und Weise, wie die Gebühr seit 2013 erhoben wird.

Bis Ende 2012 mussten nur jene Bürger eine Rundfunkgebühr bezahlen, die auch ein entsprechendes Empfangsgerät hatten. Neben Radios und Fernsehapparaten zählten zuletzt auch "neuartige Rundfunkgeräte" wie Computer, Mobiltelefone und Tablets zu diesen Empfangsgeräten. Diese gerätebezogene Abgabe wurde am 1. Januar 2013 durch einen Rundfunkbeitrag ersetzt, der pro Wohnung bzw. pro Betriebsstätte erhoben wird.

Viele Bürger und Unternehmen finden es unfair, auch für jene Wohnungen und Betriebsstätten zahlen zu müssen, in denen gar kein Rundfunk empfangen wird. Die Gerichte haben mit der Neuregelung indes kein Problem und stellen sich bisher auf die Seite des Gesetzgebers. Der Streit dürfte aber noch nicht vorbei sein, denn das Oberverwaltungsgericht hat die Revision beim Bundesverwaltungsgericht zugelassen.
 
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Zum Tode von Sir Terry Pratchett

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 17:56:40
Der englische Schriftsteller Sir Terry Pratchett, der insbesondere für seine Scheibenwelt-Romane bekannt ist, weilt nicht mehr unter uns. Pratchett ist im Alter von 66 Jahren im Kreise seiner Familie und mit der Katze auf seiner Bettdecke eingeschlafen. Er lässt seine Frau Lyn und die gemeinsame Tochter Rhianna zurück.

Terry Pratchett wurde am 28. April 1948 im englischen Beaconsfield geboren. Im Alter von 13 Jahren veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte "The Hades Business", sein erster Roman "The Carpet People" erschien 1973. Zu dieser Zeit arbeitete Pratchett als Journalist und wurde 1980 zum Pressesprecher des "Central Electricity Generating Board", wo er Ausreden für Störfälle in drei Atomkraftwerken erfinden musste. Diese Erfahrung muss seine Kreativität derart angeregt haben, dass er im Jahr 1983 mit "The Colour of Magic" den Grundstein für seine überaus erfolgreiche Scheibenwelt-Serie legte.

Insgesamt zählt die Scheibenwelt-Reihe vierzig Romane. Dazu kommen diverse "Sachbücher", die technische, magische und kulturelle Hintergründe zu Pratchetts Fantasy-Welt liefern. Der Autor hat auch mehrere Bücher in Zusammenarbeit mit diversen Kollegen verfasst, darunter "Good Omens", welches 1990 zusammen mit Neil Gaiman entstand, sowie die Trilogie "The Long Earth", "The Long War" und "The Long Mars", welche Pratchett zwischen 2012 und 2014 zusammen mit Stephen Baxter verfasste.

Am 18. Februar 2009 wurde Terry Pratchett für seine literarischen Verdienste zum Ritter geschlagen. Seit Ende 2007 war bekannt, dass der Schriftsteller an Alzheimer litt. Eine Fernsehdokumentation der BBC begleitete den Autor im Jahr 2008 und schilderte sein Leben mit der Krankheit. 2011 folgte eine weitere Dokumentation, in der sich Pratchett für den Freitod unheilbar kranker Menschen einsetzte. Heute, am 12. März 2015, verstarb Terry Pratchett an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung.

Es ist tröstlich zu wissen, dass Pratchett den Tod nie als Monster sah. In seinen Büchern war der personifizierte Tod mit schwarzem Umhang, Sense und der Neigung, in Großbuchstaben zu sprechen, stets ein Sympathieträger, der eine Schwäche für Katzen und Curry hat. Vielleicht hatte der Tod ja kurz Pratchetts Katze gestreichelt, als er ihn heute abholen kam.
Quelle: www.bbc.com
 
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Zu optimistisch: Intel kassiert seine Prognosen

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 17:18:14
Am 15 Januar 2015 hatte Intel seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2014 auf den Tisch gelegt und dabei Rekordumsätze für beide Zeiträume verkündet. Und offenbar war man vom eigenen Erfolg derart berauscht, dass der Ausblick auf das erste Quartal 2015 allzu optimistisch ausgefallen ist.

Einen Umsatz zwischen 13,2 Milliarden und 14,2 Milliarden US-Dollar wollte Intel zwischen Januar und März 2015 einfahren, doch daraus wird nichts mehr. Das Unternehmen hat seine Erwartungen heute auf 12,5 Milliarden bis 13,1 Milliarden reduziert. Verantwortlich sind laut Intel insbesondere Firmenkunden, die sich beim Kauf neuer Desktop-PCs zurückhalten, sowie PC-Hersteller, die ihr Inventar nicht im erwarteten Umfang auffüllen.

Offenbar halten viele Unternehmen weiterhin an Windows XP fest, statt auf Windows 8.1 zu wechseln. Dies wird sich vermutlich erst ändern, sobald Windows 10 auf den Markt ist. Auch die wirtschaftliche Schwäche Europas und die großen Wechselkursschwankungen bereiten Intel Probleme. Das Servergeschäft kann Intels Erwartungen hingegen erfüllen. Die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2015 will Intel am 14. April 2015 auf den Tisch legen.
Quelle: www.intc.com
 
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Jenseits von Sony: Das VAIO Phone feiert Premiere

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 16:53:14
Im vergangenen Jahr hatte Sony seine defizitäre PC-Sparte an die Investment-Firma "Japan Industrial Partners Inc." (JIP) abgegeben. Inzwischen firmiert das Unternehmen als "VAIO Corporation" und stellt neben Computern auch Tablets und Smartphones her. Während es vom Tablet bisher nur Prototypen gibt, kommt das erste Smartphone jetzt in den Handel.

BildDas VAIO Phone VA-10J besitzt ein 5 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten und wird von einem mit 1,2 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor (32 Bit) angetrieben. Neben 2 GByte RAM gibt es 16 GB Flash-Speicher und einen Micro-SD-Schacht für Karten mit bis zu 64 GB Speicherplatz. Die Hauptkamera leistet 13 Megapixel und für Selfies gibt es eine zweite Kamera mit einer Auflösung von 5 Megapixeln.

In Hinblick auf die Funktechniken werden LTE, UMTS, Wireless-LAN gemäß IEEE802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0 und GPS geboten, NFC gibt es hingegen nicht. Als Betriebssystem kommt Android 5.0 zum Einsatz. Das VAIO Smartphone misst 71,3 x 141,5 x 7,95 mm und wiegt 130 g, sein Akku leistet ordentliche 2.500 mAh. Gefertigt wird das Telefon von der Firma "Japan Communications Inc.", VAIO ist demnach nur für das Design verantwortlich.

Das VAIO Phone VA-10J ist also ein typisches Mittelklasse-Smartphone für den Preisbereich um die 200 Euro, doch in Japan ist bekanntlich alles etwas teurer und so kostet das Gerät dort 51.000 Yen - rund 395 Euro. Und so ist es höchst unwahrscheinlich, dass dieses Telefon seinen Weg nach Europa finden wird.
 
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Vorratsdatenspeicherung in den Niederlanden vorerst gekippt

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 14:01:59
Der Gerichtshof von Den Haag hat die niederländische Regelung zur Vorratsdatenspeicherung für unwirksam erklärt. In unserem Nachbarland verlangte der Gesetzgeber von den dortigen Telekommunikationsanbietern, das sie die Verkehrs- und Standortdaten ihrer Nutzer speichern und den Ermittlungsbehörden auf Anfrage zur Verfügung stellen.

Nach Ansicht der Den Haager Richter verletzt das Gesetz die Privatsphäre unbescholtener Bürger und missachtet den Schutz personenbezogener Daten. Da diese Grundrechtseingriffe nicht auf das erforderliche Minimum beschränkt sind, ist das Getz in seiner jetzigen Form unwirksam. Das niederländische Gesetz basiert auf der europäischen "Richtlinie 2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Daten". Diese trat am 3. Mai 2006 in Kraft und wurde am 8. April 2014 vom Europäischen Gerichtshof für ungültig erklärt. Die Umsetzung der Richtlinie, die vordergründig auf eine Harmonisierung des gemeinsamen Binnenmarktes abzielte, fand auf Basis nationaler Gesetze statt. Nach dem Wegfall der Richtlinie bleiben diese solange in Kraft, bis sie im jeweiligen Mitgliedsstaat gekippt werden. Dabei ist zu beachten, dass der Europäische Gerichtshof die Vorratsdatenspeicherung nicht generell untersagt, sondern vielmehr unter strenge Auflagen gestellt hat.

Das niederländische Gesetz, gegen das die Verbände der niederländischen Rechtsanwälte und Journalisten sowie diverse Menschenrechtsgruppen wie Privacy First geklagt hatten, erfüllte diese Anforderungen nicht und ist damit Geschichte. Bereits im Jahr 2011 hatte der Gesetzgeber die Speicherdauer von 12 auf 6 Monate verkürzt, was die Kritiker im niederländischen Senat allerdings nicht verstummen ließ. Theoretisch kann der niederländische Staat, der auch die Kosten des Rechtsstreits tragen muss, gegen das Urteil in Berufung gehen. Dies ist jedoch unwahrscheinlich, da das Ministerium für Sicherheit und Justiz bereits an einer Neufassung des Gesetzes arbeitet und in dieser auch die Bedenken der Den Haager Richter berücksichtigen will. Ein Sprecher des Ministeriums sieht den Schutz der Privatsphäre durch das neue Gesetz gewährleistet und betont, dieses soll so schnell wie möglich verabschiedet werden. Das leidige Thema Vorratsdatenspeicherung ist also auch in den Niederlanden noch lange nicht vom Tisch.
 
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LibreOffice 4.4.2: Erster Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 12:47:00
Zwischen Ende März und Anfang April 2015 soll LibreOffice 4.4 ein zweites Update erhalten. Ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.2 liegt jetzt als Pre-Release zum Download bereit. Informationen über Änderungen und behobene Fehler sind noch nicht verfügbar. Wir werden diese zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

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Opera 28 ermöglicht das Synchronisieren von Lesezeichen

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 12:28:38
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 28.0.1750.40 aktualisiert. Mit der Version 28 lassen sich Lesezeichen zwischen Computer, Telefon und Tablet abgleichen. Hierzu klickt man wahlweise auf das Symbol oder den Menüeintrag "Synchronisieren", Voraussetzung ist ein Benutzerkonto bei Opera.
Bild

Während der Texteingabe in die kombinierte Adress- und Suchleiste schlägt Opera passende Lesezeichen vor und auch die Verwaltung von Lesezeichen wurde weiter verbessert. Unter Mac OS X 10.10 (Yosemite) kann Opera neuerdings hochauflösende H.264-Videos wiedergeben und weitere Menüs wurden für den Vibrancy-Effekt von Yosemite angepasst. Opera 28 basiert auf der Chromium-Engine 41.0.2272.76 und verspricht mehr Stabilität sowie eine bessere Unterstützung für Chromium-Erweiterungen.

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SeaMonkey 2.33 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 10:55:30
Zwei Wochen nach dem Firefox 36.0 liegt nun auch die Web-Suite SeaMonkey in der aktualisierten Version 2.33 zum Download bereit. SeaMonkey 2.33 umfasst die Verbesserungen und Sicherheits-Updates seiner Schwesterprogramme Firefox und Thunderbird. Darüber hinaus wurde die Kontrolle über die Tracking-Funktionen verbessert.

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Firefox 37.0 Beta 4 (32 und 64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 12.03.2015, 10:33:10
Mozillas Entwickler haben eine vierte Beta-Fassung ihres Internetbrowsers Firefox 37.0 zum Download freigegeben. Für Linux und Windows ist der Firefox jetzt wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version erhältlich - wir haben den 64-bittigen Fuchs seit zwei Wochen unter Windows 7 im Einsatz und er läuft schnell und überraschend zuverlässig.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

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Mac OS X Security Update 2015-002 stopft FREAK-Lücke

reported by doelf, Mittwoch der 11.03.2015, 18:44:20
Apple hat das Security Update 2015-002 für Mac OS X 10.10.2 (Yosemite), 10.9.5 (Mavericks) und 10.8.5 (Mountain Lion) veröffentlicht. Dieses behebt fünf Sicherheitslücken, darunter auch den Angriff auf künstlich geschwächte RSA-Verschlüsselungen über die kürzlich dokumentierte FREAK-Methode. Hierzu wurde die Unterstützung der unsicheren Verschlüsselungsmethoden entfernt.

Bei der iCloud Keychain von Yosemite wurden mehrere Pufferüberläufe behoben, die Angreifer in privilegierten Netzwerkpositionen zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen können. Zudem war es bösartigen Anwendungen unter Yosemite bisher möglich, Speicheradressen über mach_port_kobject zu ermitteln und damit die Adresswürfelung zu umgehen. Alle drei Versionen von Mac OS X lassen sich über zwei Fehler in IOAcceleratorFamily und IOSurface angreifen, die bösartigen Anwendungen das Ausführen beliebigen Codes mit vollen Systemrechten ermöglichen.
 
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Microsoft Security Bulletin Summary für März 2015

reported by doelf, Mittwoch der 11.03.2015, 17:03:08
Microsoft hat uns am gestrigen Abend mit 14 neuen Sicherheits-Updates beglückt, von denen fünf kritische und neun hochgefährliche Fehler beheben. Insgesamt wurden 44 Schwachstellen geschlossen, darunter auch der FREAK-Angriff auf verschlüsselte Verbindungen. Interessanterweise gehört der FREAK-Flicken für die Redmonder nicht in die Kategorie kritisch.

Im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11 wurden elf teils kritische Sicherheitslöcher gestopft. Es geht dabei um neun Speicherfehler beim Umgang mit Objekten, die Angreifer zum Ausführen von Schadcode im Sicherheitskontext des aktuellen Benutzers missbrauchen können. Eine dieser Schwachstellen wurde öffentlich gemeldet. Dazu kommt ein Speicherfehler bei der Verarbeitung von VBScript-Modul-Objekten, der sich ebenfalls als Einfallstor für Schadcode eignet. Darüber hinaus setzt der Internet Explorer seine domänenübergreifenden Richtlinien nicht korrekt um, so dass Angreifer auf Informationen einer anderen Domäne zugreifen können. Dieses Problem würde öffentlich dokumentiert.

Acht Sicherheitsanfälligkeiten finden sich im Adobe-Schriftartentreiber, sie betreffen alle Varianten von Windows bis hin zu den Server Core-Installationen und wurden mit dem Gesamtschweregrad "kritisch" bewertet. Fünf dieser Fehler ermöglichen das Einschleusen von Schadcode beim Laden präparierter Dateien oder Webseiten, zwei weitere legen Speicherinhalte offen und der letzte lässt sich für DoS-Angriffe missbrauchen. Auch mit Hilfe von Windows-Textdienste-Objekten und DLL-Dateien kann man allen Windows-Versionen Schadcode unterschieben. Die beiden verantwortlichen Schwachstellen wurden von Microsoft als kritisch eingestuft. Windows Vista und die Server 2003 und 2008 sind zudem von einem Fehler im VBScript-Skriptmodul betroffen, der beim Aufruf speziell gestalteter Webseiten das Einschleusen von Schadcode ermöglicht. Für die Server bewertet Microsoft das Problem als mittleres Risiko, für Vista wurde es hingegen als kritisch klassifiziert.

Weitere fünf Sicherheitslücken, von denen aber nur eine kritischer Natur ist, finden sich in diversen Büroprodukten von Office 2007, 2010 und 2013 über die Betrachter für Word- und Excel-Dateien und das Office Compatibility Pack bis zum SharePoint Server 2007, 2010 und 2013. Schadcode lässt sich über manipulierte Dokumente oder RTF-Dateien einschleusen, während sich die SharePoint-Server mit Hilfe speziell gestalteter Anforderungen überlisten lassen. Hierbei kann der Angreifer eigene Skripte erstellen und diese dann im Sicherheitskontext des aktuellen Benutzers ausführen.

Kommen wir nun zu den Flicken, die sich um hochgradig gefährliche Schwachstellen kümmern: Vier von diesen befinden sich im Kernelmodustreiber aller Windows-Varianten, sie lassen sich zur Erhöhung von Berechtigungen sowie zum Abgreifen von Informationen missbrauchen. Auch speziell gestaltete PNG-Bilder auf Webseiten können Informationen aus allen Versionen von Windows herauskitzeln. Zwei weitere Lücken ermöglichen lokal angemeldeten Benutzern das Erhöhung ihrer Berechtigungen. Gleiches gilt für vier Fehler im Exchange Server 2013 und ein fünfter ermöglicht das Vortäuschen einer Besprechungsanfrage. Ein weiterer Fall von Spoofing betrifft den Netlogon aller Windows-Server inklusive der Core-Installationen.

Unter Verwendung des Taskplaners von Windows 7, 8 und 8.1 sowie Server 2008 R2, 2012 und 2012 R2 können Benutzer mit eingeschränkten Rechten auch auf Dateien zugreifen, für die sie gar keine ausreichende Befugnis besitzen. Will sich ein Angreifer Informationen über ein System verschaffen, kann er hierzu Webseiten mit eingebetteten JPEG-XR-Bilddateien verwenden. Dies funktioniert bei allen Windows-Versionen mit Ausnahme von Server 2003. Für DoS-Angriffe kann man das Remotedesktop-Protokoll von Windows 7, 8, 8.1, Server 2012 und Server 2012 R2 einspannen. Und dann kommen wir endlich zum Freak-Fix: Microsoft hat die schwachen RSA-Schlüssel deaktiviert und damit den Rückfall auf angreifbare Verschlüsselungsmethoden unterbunden.
 
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iOS 8.2 repariert Apples Health-App und pflegt die Watch ein

reported by doelf, Dienstag der 10.03.2015, 19:28:03
Mit iOS 8.2 bereitet Apple den Weg für seine Watch, die am 24. April 2015 in den Handel kommen wird. Ab sofort lässt sich ein iPhone (ab Version 5) mit der Watch paaren und gleicht dabei die Daten ab. Und es gibt eine neue Aktivitäts-App, welche die von der Uhr gewonnenen Fitness-Daten aufbereitet. Dazu kommen Fehlerbereinigungen, Stabilitätsverbesserungen und geschlossene Sicherheitslücken.

Die Health-App soll jetzt auch mit größeren Datenmengen zurechtkommen anstatt einfach nur abzustürzen und das Problem der leeren Diagramme hat Apple ebenfalls behoben. Der Benutzer kann die Maßeinheiten für Entfernungen, Größe, Gewicht, seine Körpertemperatur und den Blutzuckerspiegel endlich frei wählen und die Einheiten für Vitamine und Mineralstoffe wurden korrigiert. Zudem visualisiert die Health-App jetzt auch Daten von Drittanbieter-Apps und wer die ständige Überwachung seiner Bewegungen satt hat, kann das Erfassen von Schritten, Entfernungen und Treppen neuerdings deaktivieren.

Weuterhin will Apple die Stabilität der Apps Mail, Maps und Music verbessert haben und die VoiceOver-Funktion sowie das Verbinden kompatibler Hörhilfen soll ab jetzt zuverlässiger vonstattengehen. Die behobenen Fehler können bei bisherigen iOS-8-Versionen das Navigieren zu favorisierten Orten, die Wiederherstellung aus der iCloud, das Abgleichen einiger Musikdateien und Playlisten sowie das Löschen von Hörbüchern verhindern. Das letzte Wort in schnellen Antworten wurde von der automatischen Korrektur übersehen, "Siri Eyes Free" blockierte die Ausgabe von Anrufen über die Lautsprecher des Fahrzeugs und auch diverse Probleme mit Terminen und Exchange musste Apple beheben.

Auch sechs Sicherheitslücken werden von iOS 8.2 gestopft. So kann eine NULL-Pointer-Dereferenzierung in CoreTelephony einen Neustart auslösen und mehrere Pufferüberläufe in der iCloud Keychain ermöglichen Mittelsmannangriffe inklusive Code-Einschleusung. Bösartige Anwendungen können dank einer Typenverwechslung in IOSurface Code mit Systemrechten ausführen und dank eines Fehlers in MobileStorageMounter neue Ordner in geschützten Bereichen anlegen. Weiterhin hat Apple Secure Transport gegen den FREAK-Angriff abgesichert, indem man die unsicheren Verschlüsselungsverfahren deaktiviert hat. Bleibt noch ein Fehler in Springboard zu erwähnen, durch den Unbefugte einen Blick auf den Homescreen erhaschen können.
 
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Android 5.1 (Lollipop) ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 10.03.2015, 13:39:35
Das Update auf Android 5.1 verbessert Stabilität und Geschwindigkeit, zudem gibt es ein paar neue Funktionen. Erstmals unterstützt Lollipop mehrere SIM-Karten, wodurch Googles aktuelles Betriebssystem auch für preiswerte Smartphones interessant wird. Neu sind auch die Sicherheitsfunktion "Device Protection" und HD-Telefonie in kompatiblen Netzen.

Mit aktivierter "Device Protection" bleibt ein Gerät so lange gesperrt, bis man sich bei seinem Google-Konto anmeldet. Dies gilt auch, wenn das Smartphone oder Tablet auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt wird. Google will mit dieser Funktion sicherstellen, dass gestohlene oder verlorene Geräte für Dritte nutzlos sind. "Device Protection" soll auf fast allen Smartphones und Tablets, die mit Android 5.1 ausgeliefert werden, zur Verfügung stehen.

Die HD-Telefonie entfaltet ihren besseren Klang leider nur, wenn die teilnehmenden Geräte kompatibel sind und der Mobilfunkanbieter diese Funktion unterstützt. Als Beispiele nennt Google die Mobilfunknetze von T-Mobile USA und Verizon sowie das Smartphone Nexus 6.
 
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Ab Morgen verfügbar: GTA Online Heists

reported by doelf, Montag der 09.03.2015, 21:13:11
Rockstar Games erweitert den Online-Modus seines Konsolenkrachers "GTA 5": Ab morgen gibt es mit "GTA Online Heists" ein umfangreiches Update, welches diverse Raubzüge umfasst. Diese begeht man zusammen mit drei erfahrenen Komplizen (Mindestvoraussetzung ist Rang 12), die ein paar Stunden Zeit und mindestens 60.000 Ingame-Dollar übrig haben.


Jeder Raubzug ist in mehrere Teilmissionen untergliedert. Zunächst ist man mit diversen Vorbereitungen beschäftigt, bevor es ans große Geld geht. Insgesamt sollen die Heists zwanzig Stunden neue Inhalte bieten und sind für alle Käufer von "GTA 5" kostenlos erhältlich. Die PC-Version von "GTA 5" wird erst am 14. April 2015 erscheinen - dann aber zumindest inklusive der Heists. Wer das Spiel vorbestellt hat, bekommt aufgrund der abermaligen Verspätung zusätzliche 200.000 Ingame-Dollar geschenkt. Laut Rockstar Games wird die PC-Version die beste Grafik und die ausgefeilteste Technik bieten. Alles andere wäre allerdings auch eine echte Enttäuschung.
 
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Apple springt gerade vorwärts - Update #11

reported by doelf, Montag der 09.03.2015, 18:49:59
Apples Veranstaltung "Spring forward" läuft gerade und wir fassen die wichtigsten Neuerungen für das Portal und unser Forum zusammen. Der Auftakt dürfte nur US-Bürger interessieren: Der Pay-TV-Anbieter HBO startet in den USA ein Streaming-Angebot namens "HBO Now". Dieses wird zunächst exklusiv auf Apple-TV und anderen Geräten mit Apfel verfügbar sein. Kostenpunkt: 14,99 US-Dollar pro Monat.

Eine neue Version von Apple-TV gibt es aber nicht, stattdessen wird der Preis auf 69 US-Dollar gesenkt - auch eine Maßnahme gegen die inzwischen drei Jahre dicke Staubschicht. Apple-TV lebt nur noch von Apples umfangreichem Angebot an Inhalten und auch ein Smart-TV von Apple ist wohl weiterhin nicht in Sicht.

Jetzt lobt Tim Cook den Bezahldienst Apple Pay. Dieser wird von 2.500 Banken unterstützt und erreicht bei Kunden eine Zufriedenheitsquote von 99 Prozent. Selbst die ersten Getränkeautomaten von Coca Cola akzeptieren mittlerweile Apple Pay und bis zum Ende des Jahres sollen es 100.000 sein. Na dann "Prost" - allerdings nur in den USA, denn im Ausland ist Apple Pay auch weiterhin nicht existent.

Mehr als 40 neue Automodelle werden 2015 mit Apples CarPlay ausgestattet, mit dem Homekit wird das Haus gesteuert und mit dem HealthKit unsere Gesundheit überwacht. Letzteres wird um das ResearchKit erweitert und soll schon bald für die medizinische Forschung genutzt werden. Mit dabei sind die Universitäten von Oxford, Stanford und Pennsylvania. Eine der ersten Forschungs-Apps dient der Erforschung von Parkinson und registriert hierzu unkontrolliertes Zittern.
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Nun zum MacBook: Apple konnte seine Notebook-Verkäufe im letzten Jahr um 21 Prozent verbessern, bei den Mitbewerbern schrumpfte der Absatz hingegen um zwei Prozent. Nun hat Apple das Notebook - Wortlaut von Tim Cook - neu erfunden: Es ist goldfarben. Es wird aber auch Farben für außerhalb Russlands geben: Weiß/Silber und Grau.

Die normalgroße Tastatur reicht bis an den Rand und das Gerät ist extrem flach - 13,1 mm. Apples Marketingleiter Phil Schiller verkündet eine um 24 Prozent geringere Bauhöhe und ein Gewicht von unter einem Kilogramm. Ein neuer Schaltmechanismus namens "Butterfly" ermöglicht flachere Tasten. Jede Taste wird jetzt von einer eigenen LED beleuchtet. Das Retina-Display hat eine Diagonale von 12 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.304 x 1.440 Bildpunkten. Es soll heller sein und dennoch knapp ein Drittel weniger Strom verbrauchen.

Das neue Touchpad "Force Touch" kann unterschiedliche Druckstärken unterscheiden und reagiert entsprechend. Zudem gibt es haptisch Rückmeldung, was sich per Software konfigurieren lässt. Laut Schiller kommt das Notebook ohne Lüfter aus und arbeitet lautlos - schließlich gibt es auch keine Festplatte. Herz des neuen MacBook ist ein Intel Core-M (Broadwell) mit 1,3 GHz Taktrate und einer TDP von 5 Watt. Dank Turbo kann die CPU kurzzeitig bis auf 2,9 GHz beschleunigen. Der Rest des Notebooks ist eine mehrschichtige Batterie. Sie reicht für 9 Stunden Web-Surfen über WLAN oder 10 Stunden Videowiedergabe von der SSD.

Kabellos bietet das neue MacBook Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11ac und Bluetooth. Es gibt einen einzelnen USB-3.0-Anschluss (Typ C). Dieser dient zugleich auch als Stromversorgung sowie als Bildschirmanschluss für DisplayPort, HDMI und VGA. Dazu gibt es eine analoge Klinkenbuchse für Kopfhörer. Jony Ive betont nochmals, dass das neue MacBook ohne Lüfter auskommt und auch keine Lüftungsschlitze aufweise. Das neue MacBook kommt am 10. April 2015 zu Preisen ab 1.299 US-Dollar in den Handel.

BildTick, tack: Die Apple Watch. Viele unterschiedliche Designs, Saphirglas als Abdeckung, auf Wunsch mit 18 Karat Gold. Das wissen wir schon alles. Die "fortschrittlichste Uhr aller Zeit" geht bis auf 50 Millisekunden genau und bietet ein Ziffernblatt mit Mickey Mouse. Ich bin noch nicht überzeugt. Mit der Funktion "Glances" wirft man einen schnellen Blick auf die Musikwiedergabe auf dem iPhone, das aktuelle Wetter, Nachrichten oder seinen Puls. Die Uhr zeigt Mitteilungen und E-Mails an, man kann auch Anrufe annehmen.

Die Apple Watch überwacht, ob wir uns ausreichend bewegen und überträgt unseren Herzschlag auf Wunsch an andere Uhren. Man kann auf dem Mini-Display sogar zeichnen, was mir absolut sinnlos erscheint. Cook zeigt so etwas wie die Skizze einer Katze. Das ehemalige Super-Model Christy Turlington Burns ist mit der Apple Watch einen Halbmarathon in Afrika gelaufen. Hätte sie ohne Uhr natürlich nie geschafft - eventuell muss die Watch als Doping gewertet werden.

Da die Apple Watch weder eine SIM-Karte noch einen GPS-Empfänger hat, ist sie auf ein iPhone angewiesen. Und es muss zumindest ein iPhone 5 sein. Für das iPhone stellt die Watch eine Erweiterung dar, inklusive Siri. Die antwortet dann in Textform auf dem Display. Für das WatchKit gibt es offenbar schon "Tausende Apps", die beispielsweise Börsenkurse und Sportergebnisse ausgeben. Dazu kommen Uber, Instagram, Twitter und Facebook sowie das Bezahlen per Apple Pay. Per Shazam erkennt die Uhr Musikstücke und dient zugleich als Schlüssel für Hotel und Auto.

Per HomeKit kann man seine Wohnungs- und Garagentüren aus der Ferne öffnen. Benötigt wird iOS 8.2, welches Apple noch heute bereitstellen wird. Die Batterie reicht bei normaler Benutzung für einen Tag, der nach Apple 18 Stunden dauert. Die Apple Watch gibt es in zwei Größen: Mit 38 mm Display-Diagonale beginnen die Preise bei 349 US-Dollar, für die 42 mm große Variante werden mindestens 399 US-Dollar fällig. Mit Edelstahlgehäuse reichen die Preise von 459 bis 1.099 US-Dollar und die goldene Watch kostet bereits in der Basisversion schlappe 10.000 US-Dollar. Verkaufsbeginn ist der 24. April 2015 - auch in Deutschland.
 
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Kanada: Reisende müssen ihr Smartphone entsperren

reported by doelf, Montag der 09.03.2015, 16:44:41
Wer auf einem kanadischen Flughafen landet, muss den Zollbeamten Zugriff auf sein Smartphone geben. Die Weigerung, das Gerät zu entsperren, wird als Behinderung der Zollkontrolle geahndet und hat nun einen Kanadier aus Quebec hinter Gitter gebracht. Einen konkreten Verdacht müssen die Zöllner offenbar nicht haben.

Wie CBC Kanada berichtet, wurde der 38-jährige Kanadier Alain Philippon letzten Montag am internationalen Flughafen von Halifax kontrolliert. Die Zollbeamten forderten Philippon auf, sein Smartphone zu entsperren, doch der Mann weigerte sich mit dem Hinweis, dass dieses persönliche Daten enthalte. Daraufhin wurde Philippon festgenommen und wegen Behinderung der Zollkontrolle angeklagt. Am 12. Mai 2015 soll der Fall im kanadischen Dartmouth verhandelt werden. Philippon drohen 25.000 kanadische Dollar Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Gefängnis.

Bisher hat Philippon, der zwischenzeitlich auf Kaution entlassen wurde, nur erklärt, dass er für sein Recht auf Privatsphäre kämpfen werde. Ein Sprecher des Zolls betonte, dass die dortigen Mitarbeiter gut geschult seinen und erkennen können, wann sich eine genauere Kontrolle lohne. In Kanada sind die Befugnisse des Zolls sehr weit gefasst, doch ob hierunter auch die Herausgabe von Passwörtern fällt, wurde bisher noch nicht gerichtlich geklärt. Man darf also gespannt sein.
Quelle: www.cbc.ca
 
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MediaTek schon bald mit Radeon-Grafik?

reported by doelf, Montag der 09.03.2015, 15:23:33
Laut Fudzilla verstärkt AMD seine ARM-Aktivitäten und wird in Zukunft eigene Grafikkerne für diese Architektur anbieten. Dabei soll AMD mit der taiwanischen Firma MediaTek zusammenarbeiten, die in den vergangenen Monaten zahlreiche Hersteller von ihren SoCs überzeugen konnte. MediaTek ist bisher hauptsächlich im unteren und mittleren Preisbereich anzutreffen, zeigte zuletzt aber auch deutliche Ambitionen in Richtung Oberklasse.

Dies dürfte dem Platzhirsch Qualcomm gar nicht gefallen. Qualcomm war mit seinen hauseigenen Adreno-GPUs bisher im Vorteil, während alle Mitbewerber (inklusive Apple) zu ARMs Mai oder den PowerVR-GPUs von Imagination Technologies (vormals VideoLogic) geifen mussten. Einzig NVIDIA stehen ebenfalls eigene Grafikkerne zur Verfügung, doch der Grafikspezialist hatte sich Mitte 2014 aus dem Geschäft mit Smartphones und Tablets zurückgezogen und setzt seither auf Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer und in Fahrzeugen.

Für die Entwickler von ARM-SoCs wäre ein breiteres Grafikangebot wünschenswert und AMD kann zweifelsohne die notwendige Kompetenz vorweisen. Zudem suchen die Amerikaner weitere Standbeine abseits des x86-Marktes, den Intel seit Jahren klar dominiert. Eine Zusammenarbeit zwischen MediaTek und AMD klingt somit vielversprechend, auch wenn die beiden Firmen derzeit noch nichts bestätigen wollen. Fudzilla verweist bezüglich seiner Informationen auf sichere Quellen aus der Industrie.
 
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Apple Watch: App-Nutzung auf 10 Sekunden beschränkt

reported by doelf, Sonntag der 08.03.2015, 20:05:12
Apple hat für den 9. März 2015, also für morgen, nach San Francisco geladen. Das Motto der Veranstaltung lautet "Spring forward" und lässt sich sowohl mit "Frühling nach vorne" als auch mit "Sprung nach vorne" oder "Antriebsfeder nach vorne" übersetzen. Natürlich geht es um Apples Watch, die das Unternehmen schon im September 2014 angekündigt hatte. Und obwohl die Watch schon vor Monaten gezeigt wurde, sind einige Details noch streng geheim.

Hierzu gehört die Akkulaufzeit, welche bei intensiver Benutzung lediglich wenige Stunden betragen soll. Wie nun von App-Entwicklern zu erfahren war, hat Apple ungewöhnliche Maßnahmen ergriffen, um das Nutzungsverhalten der Käufer zu steuern. So sollen Apps für maximal zehn Sekunden bedient werden. Danach muss der Benutzer mit dem, was auch immer die App für ihn erledigen soll, fertig sein und von der Uhr ablassen. Diese schaltet dann ihren Bildschirm aus und kann wertvolle Energie sparen. Zu den Firmen, die Vorzeige-Apps in Cupertino unter strengster Geheimhaltung entwickeln und optimieren durften, gehören BMW, Facebook und die Fluggesellschaft United Continental. Apple hat keine Uhren an Entwickler herausgegeben und seinen Partnern für ihre Arbeit lediglich das Mitbringen von Datenträgern erlaubt, die am Ende des Tages bei Apple bleiben mussten.
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Die Apple Watch soll ab April ausgeliefert werden, zunächst aber wohl nur in den USA. Die Uhr kombiniert ein eckiges Display inklusive Saphirglasabdeckung mit einer Krone, welche nicht zum Einstellen der Uhrzeit, sondern zum Scrollen und Zoomen dient. Apple sieht das Gerät als Schmuckstück, gegen Aufpreis wird das Gehäuse mit 18 Karat Gold überzogen, und als Fitness-Tracker, nicht aber als geschrumpftes Telefon. Ohne iPhone, benötigt wird zumindest die Version 5, bleibt die Uhr nutzlos. Per Watch kann man die Musikwiedergabe auf dem iPhone steuern oder Sprachbefehle an das Telefon leiten. Das iPhone schickt Push-Nachrichten an die Uhr und stellt ausgewählte Bilder zur Anzeige auf dem Uhrendisplay zur Verfügung. Auch die Navigation kann über die Uhr erfolgen - im Zusammenspiel mit dem iPhone, da die Uhr selbst keinen GPS-Empfänger besitzt. Sie soll auch als Fernbedienung für Apple TV dienen und Fitnessfunktionen bieten - inklusive der Übertragung des eigenen Herzschlags an eine andere Watch. Die Preise starten bei 349 US-Dollar.
 
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Windows Marktanteile: XP nimmt wieder Kurs auf 20 Prozent

reported by doelf, Sonntag der 08.03.2015, 17:27:29
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Nachdem die dortigen Statistiken im vergangenen Jahr zwei verwirrende Sprünge gemacht hatten, scheinen die Zahlen seit Dezember 2014 wieder stimmig zu sein. Und sie dürften Microsoft ganz und gar nicht gefallen, denn Windows XP ist wieder auf dem Vormarsch.
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Für Februar 2015 sieht Netmarketshare Windows 7 mit 55,99 Prozent (+0,07) an der Spitze und Windows XP mit 19,15 Prozent (+0,22) auf dem zweiten Rang. Obwohl der Oldtimer seit fast einem Jahr keine Updates mehr erhält, läuft er weltweit noch auch jedem fünften Rechner. Nur halb so weit verbreitet hat sich Windows 8.1, das inzwischen auf 10,49 Prozent kommt und um bescheidene 0,45 Punkte zulegen konnte. Zugleich hat Windows 8 abermals 0,24 Punkte verloren und rutscht auf einen Marktanteil von 3,55 Prozent ab. Ebenfalls auf 3,55 Prozent (+0,10) kommt Mac OS X 10.10, das sich den vierten Platz mit Windows 8 teilt. Es folgen Windows Vista mit 2,11 Prozent (-0,33), Mac OS X 10.9 mit 1,65 Prozent (-0,17) und Linux mit 1,53 Prozent (+0,19).

Das Sicherheitsrisiko namens Windows XP wird Microsoft und dem Internet noch für einige Zeit erhalten bleiben. Zudem zeichnet sich ab, das sich Windows 7 zum nächsten XP entwickeln wird. Um seine Support-Probleme zu lösen, muss Microsoft mit Windows 10 ein echter Coup gelingen: Das nächste Windows muss sowohl konservativen als auch progressiven Benutzern gefallen, darf keine allzu hohen Anforderungen an die Hardware stellen und muss günstig bzw. kostenlos angeboten werden. Nur so kann Microsoft sicherstellen, dass Windows 7 bis zum 14. Januar 2020, also zum Zeitpunkt seines Support-Endes, wirklich schon zum alten Eisen gehört, wie es derzeit bei Windows Vista der Fall ist.
 
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Firefox 37.0 Beta 3 (32 und 64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 08.03.2015, 13:41:57
Mozillas Entwickler haben eine dritte Beta-Fassung ihres Internetbrowsers Firefox 37.0 zum Download freigegeben. Für Linux und Windows ist der Firefox jetzt wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version erhältlich - wir haben den 64-bittigen Fuchs seit letztem Dienstag unter Windows 7 im Einsatz und er läuft schnell und überraschend zuverlässig.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

Download:
 
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Wine 1.7.38 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 08.03.2015, 13:19:34
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.38 umfasst eine neue Ausgabe der Mono-Engine und aktualisiert die Gecko-Engine auf die Version 36, welche auch als Unterbau des aktuellen Firefox zum Einsatz kommt.

Download: Wine 1.7.38

Für die Entwicklungsversion 1.7.38 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • New version of the Gecko engine based on Firefox 36.
  • Support for themed scrollbars.
  • Updated version of the Mono engine.
  • More compatible RPC interface for service control.
  • Support for X Drag & Drop version 5.
  • Threading fixes in IME support.
  • Various bug fixes.
 
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Kolumne: He Android, don't be obsolete!

reported by doelf, Freitag der 06.03.2015, 19:49:22
Erst Ende Januar 2015 hatte Google den Benutzern von Android 4.3 und älter empfohlen, den Android Webbrowser zu deaktivieren und stattdessen Chrome (ab Android 4.0) oder Firefox (ab Android 2.3) zu installieren. Nun teilt Google mit, dass man für Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) ab Mai 2015 auch Chrome nicht mehr weiterentwickeln wird. Dies zeigt einmal mehr, dass die geplante Obsoleszenz bei Smartphones und Tablets über die Software realisiert wird.

Google begründet seine Entscheidung abermals rein wirtschaftlich: Nur noch 5,9 Prozent der Android-Geräte nutzen "Ice Cream Sandwich". Das klingt wenig, bedeutet aufgrund der großen Verbreitung von Android aber dennoch mehrere Millionen Geräte. Weitere 7,3 Prozent sind noch mit den Versionen 2.2 (Froyo) und 2.3 (Gingerbread) unterwegs. Zudem muss man festhalten, dass nur noch die Versionen 4.4 (KitKat) und 5.0 (Lollipop) die volle Unterstützung erhalten. Während KitKat mit 40,9 Prozent derzeit die Android-Gemeinde dominiert, ist Lollipop mit 3,3 Prozent auch weiterhin eine absolute Randerscheinung. Und genau das ist eines der Probleme.

Für Google hat das Zeitalter "Lollipop" am 3. November 2014 begonnen, doch zunächst landete das neue Betriebssystem nur auf den hauseigenen Geräten. Im Handel finden sich selbst heute fast ausschließlich Geräte mit Android 4.4, welches am 31. Oktober 2013 vorgestellt wurde und das für Google schon anderthalb Jahre auf dem Buckel hat. Nur drei Monate älter ist die Version 4.3, die noch zur Generation "Jelly Bean" gehört und deren integrierter Android Browser schon jetzt keine Updates mehr bekommt. Es ist abzusehen, dass die Uhr auch für Android 4.4 schon längst tickt und, sobald sich Lollipop etabliert hat, der Support-Stecker gezogen wird.

Insbesondere Kunden, die nicht zum allerneuesten Gerät greifen, laufen binnen weniger Monate ins Obsoleszenzmesser. Wer die aktuellen Angebote durchforstet, findet immer noch Auslaufmodelle mit Android 4.0 bis 4.3, deren Schwachstellen nicht mehr behoben werden. Google scheint das nicht zu kümmern, denn beim Internetriesen sitzen die Entwickler im stillen Kämmerlein und spielen immer mit der neuesten Software auf der aktuellsten Hardware herum. Dass die reale Welt etliche Monate hinterherhinkt und Geräte eine Lebensdauer von mehr als zwei Jahren haben, ist uninteressant. Dass jede Support-Entscheidung mehrere Millionen Kunden betrifft, spielt keine Rolle.

Leider sind Smartphones und Tablets (noch) keine offene Plattform wie PCs, auf der man ganz einfach ein neues Betriebssystem aufspielen kann. In den meisten Fällen müssen die Kunden auf Updates vom Gerätehersteller hoffen und diese Hoffnung wird im Fall von Android fast immer enttäuscht. Es ist erstaunlich, dass Google bei all seiner Marktmacht keinen Hebel findet, um bei seinen Partnern eine reibungslose Update-Versorgung durchzusetzen. Schlimmer finden wir jedoch, dass Kunden ohne Update-Pfad nun auch aktuelle Versionen von Apps wie Chrome verwehrt bleiben. Vielleicht sollte Google nicht nur über grüne Energien nachdenken, sondern auch über all den Gerätemüll, der durch Software-Obsoleszenz verursacht wird.
 
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Firefox 36.0.1 behebt mehrere Probleme

reported by doelf, Freitag der 06.03.2015, 16:11:32
Mit dem Update auf die Version 36.0.1 behebt Mozilla neun Fehler, darunter auch Stabilitätsprobleme. So wurde ein häufiger Absturzgrund beseitigt und ein Fehlstart auf Systemen, auf denen Microsofts Sicherheitsprogramm EMET läuft, gelöst. Die integrierte Kommunikationsfunktion Firefox Hello soll nicht mehr sporadisch inaktiv werden und auch das Tab mit den verfügbaren Kontakten soll stets sichtbar bleiben.

Die potentiell problematischen ANY-Anfragen an DNS-Server wurden deaktiviert und der Zugriff auf Hosts mit einem Unterstrich im Namen soll wieder korrekt funktionieren. Weiterhin wurde ein Fehler behoben, aufgrund dessen sich die Firefox die Druckeinstellungen nicht merkt. Auch der ungebührlich große Speicherbedarf von WebGL, der mit Canvas2d auftritt, ist wieder verschwunden. Bleibt noch zu erwähnen, dass der Schalter -remote zurückgekehrt ist.

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Chrome 41 stopft 51 Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 06.03.2015, 15:27:27
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 41.0.2272.76 aktualisiert. Das Update bringt ein paar neue Funktionen und schließt zugleich 51 Sicherheitslücken. 19 der Schwachstellen wurden von externen Experten entdeckt und davon stellen wiederum 13 ein hohes Risiko dar. Die übrigen sechs wurden als mittelschwere Gefahr eingestuft.

Chrome 41 bringt aber auch Neuerungen für Javascript, indem der Browser ES6 Template Literals sowie ES6 Lexical Declarations unterstützt. Die Audio-API ermöglicht es Entwicklern, inaktiven AudioContext ruhen zu lassen, um Strom zu sparen. Weiterhin kann jetzt die Balance zwischen den beiden Stereo-Kanälen justiert werden. Nutzen HTTPS-Seiten SHA-1-Zertifikate, die über den 1. Januar 2017 hinaus gültig sind, werden sie als "bestätigt unsicher" behandelt.

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"FREAK" bedroht Windows, Android, iOS und Mac OS X

reported by doelf, Freitag der 06.03.2015, 14:12:16
Abermals wurde eine gravierende Sicherheitslücke in der SSL-Verschlüsselung entdeckt. Wie ein Team internationaler Sicherheitsexperten dokumentiert hat, kann beim Aufbau einer verschlüsselten HTTPS-Verbindung oftmals eine unsichere Verschlüsselungsmethode erzwungen werden. Betroffen von der "Factoring attack on RSA-EXPORT Keys" sind mehrere Internetbrowser, die auf Windows, Android, iOS und Mac OS X laufen.

Schuld an der ganzen Miesere ist - mal wieder - die USA. Dort hatte die Regierung den Export sicherer Verschlüsselungsmethoden in den 90er-Jahren untersagt. Für das Ausland waren nur schwache Verschlüsselungen, welche die US-Geheimdienste schon damals brechen konnten, zulässig. Dummerweise erlauben zahlreiche Server und einige Internetbrowser auch heute noch den Rückfall auf diese unsicheren Verschlüsselungsstandards. Das Problem tritt auf, wenn man mit einem betroffenen Internetbrowser eine Verbindung zu einem lasch konfigurierten Server aufbaut. Klinkt sich ein Mittelmann in den Verbindungsaufbau ein, kann dieser einen Rückfall auf RSA_EXPORT und damit auf unsichere 512-Bit-Schlüssel erzwingen.

Nach Angaben der Sicherheitsforscher akzeptiert derzeit mehr als ein Viertel der weltweiten HTTP-Server, darunter bekannte Namen wie americanexpress.com, groupon.com, bloomberg.com, nespresso.com, nissan.co.jp oder deichmann.com, die unsichere Verschlüsselung. Auf Seiten der Internetbrowser sind folgende Produkte betroffen:
  • Apple Safari für Mac OS X
  • Apple Safari für iOS
  • Blackberry Browser
  • Google Chrome für Mac OS X (ein Update wird bereits verteilt)
  • Google Chrome für Android
  • Google Android Browser
  • Microsoft Internet Explorer (Sicherheitshinweise)
  • Opera für Mac OS X
  • Opera für Linux
Die Versionen von Google Chrome für Windows und Linux sind ebenso wenig betroffen wie Opera für Windows. Mozillas Firefox ist auf keiner Plattform angreifbar. Google hat bereits mit der Auslieferung eines Updates für die Mac-OS-X-Variante von Chrome begonnen, Apple will Safari in den kommenden Tagen abdichten und Microsoft bereitet ebenfalls einen Patch vor. Als Übergangsmaßnahme empfehlen die Redmonder, die unsicheren Verschlüsselungen mit Hilfe des Programms "Group Policy Object Editor", welches ab Windows Vista zur Verfügung steht, zu deaktivieren. Android-Benutzer, welche die Version 4.0 oder älter verwenden, dürfen kein Update mehr erwarten. Google hat den Support für diese Plattformen eingestellt und pflegt weder den Android Browser noch Chrome. Hier bietet sich der mobile Firefox als Ausweg an.

Möglicherweise kommt die "Factoring attack on RSA-EXPORT Keys" gerade zur rechten Zeit. In der westlichen Welt, insbesondere in den USA und Großbritannien, verlangen Politiker, Polizeibehörden und Geheimdienste zunehmend nach Möglichkeiten, um sichere Verschlüsselungen umgehen zu können. Die geschwächte Exportvariante von RSA, eigentlich ein Relikt längst vergangener Zeiten, führt uns anschaulich die Folgen solcher Bestrebungen vor Augen. Anstatt neue Sicherheitsprobleme in komplexe Prozesse einzubauen, sollten lieber die Altlasten vergangener Jahrzehnte konsequent ausgemerzt werden.
 
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GDC: NVIDIA zeigt Geforce GTX Titan X

reported by doelf, Freitag der 06.03.2015, 12:14:19
NVIDIAs Gründer und CEO Jen-Hsun Huang hat auf der "Game Developers Conference" (GDC) in San Francisco das neue Flaggschiff Geforce GTX Titan X vor die Kameras gehalten. Zumindest behauptet NVIDIA, dass es sich bei der gezeigten Grafikkarte um das erste Produktionsmodell handeln soll. Ganz sicher kann man sich bei dieser Firma aber nicht sein, denn Jen-Hsun Huang hatte auch schon mal eine Attrappe präsentiert.

Diese Skandal hatte sich 2009 ereignet, als NVIDIAs Chef der versammelten Presse freudestrahlend die erste Grafikkarte auf Basis der Fermi-Architektur gezeigt hatte. Nur wenig später musste der Hersteller dann eingestehen, dass es sich bei der angeblichen Grafikkarte um eine Attrappe gehandelt hatte. Die Täuschung wurde damit begründet, dass die damaligen Vorserienmodelle nicht attraktiv genug ausgesehen hätten.

Zurück ins Hier und Jetzt: Laut Jen-Hsun Huang sollte die Geforce GTX Titan X eigentlich erst auf der in zwei Wochen stattfindenden Hausmesse "GPU Technology Conference" gezeigt werden, doch für virtuelle Welten, wie sie im Demo des VR-Spiels "Thief in the Shadows" zu sehen sind, sei die Leistung eines Titanen erforderlich. Zudem soll eine neue Technik namens "Asynchronous Time Warp" (ATW) dafür sorgen, dass den Trägern einer VR-Brille nicht mehr so schnell schlecht wird.

Details zur Geforce GTX Titan X rückt NVIDIA allerdings noch nicht heraus. Die neue Grafikkarte soll auf der Maxwell-Architektur basieren, der Grafikchip soll 8 Milliarden Transistoren umfassen und es soll 12 GByte Grafikspeicher geben. Dies deutet auf einen Preis jenseits von 1.000 Euro hin. Wann mit der Markteinführung des neuen Titanen zu rechnen ist, bleibt ebenfalls offen.
 
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Java SE 8 Update 40 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 05.03.2015, 16:00:25
Oracle hat Java SE 8 Update 40 zum Download freigegeben und verspricht Verbesserungen in Bezug auf die Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Verwaltung. Beispielsweise können die JVMs (Java Virtual Machines) auf Speicherknappheit reagieren und die Speichermenge, die jeder JVM zur Verfügung steht, reduzieren, um Fehler zu vermeiden.

Der "native Packager" ermöglicht Entwicklern die Erstellung von Applikationen, die wie native Programme laufen und keine Laufzeitumgebung benötigen. Solche Applikationen können beispielsweise über den Mac App-Store bereitgestellt werden. Unter Mac OS X gibt es jetzt auch die Möglichkeit, den JavaFX-Stack zu modernisieren. Dieser basierte bisher auf QTKit und Quicktime und wurde nun zum AVFoundation-Framework portiert. Erst der neue JavaFX-Stack ermöglicht die Aufnahme von Applikationen in den Mac App Store.

Java SE 8 Update 40 bringt auch zahlreiche Optimierungen für Oracles JavaScript-Engine "Nashorn". Hierzu gehört die Unterstützung dynamischer Sprachen und ein Klassen-Filter, mit dem sich der Zugriff auf Java-Klassen aus JavaScript-Code kontrollieren lässt. Das Update bringt auch ein neues Hilfsmittel zur Aktualisierungen von Zeitzonen, das die rohen Zeitzonendaten (tzdata) von der IANA-Datenbank verarbeitet und in die von Java benötigten Formate konvertiert. Auf diese Weise lassen sich die Regeln für Zeitzonen jederzeit auf den neuesten Stand bringen.

Download: Java SE 8 Update 40
 
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MSI A88XM Gaming - Sockel FM2+ für Spieler

reported by doelf, Mittwoch der 04.03.2015, 22:46:45
Heute starten wir unsere Testreihe von Motherboards für AMDs Sockel FM2+ mit dem MSI A88XM Gaming. Dieses Micro-ATX-Modell richtet sich an Spieler und bietet neben zwei PCIe-x16-Steckplätzen für Grafikkarten auch eine hochwertige Audiolösung, den leistungsstarken Gigabit-LAN-Controller Killer E2200 sowie umfangreiche Übertaktungsfunktionen.
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Mit "OC Genie 4" verfügt diese Hauptplatine über eine zweistufige Übertaktungsautomatik, die sich kinderleicht bedienen lässt. Auch an die integrierten Grafikkerne der APUs hat MSI gedacht und stellt diesen vier unterschiedliche Anschlüsse (VGA, DVI-D, HDMI und DisplayPort) zur Verfügung. Ist das quadratische MSI A88XM Gaming letztendlich eine runde Sache?
 
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Kritische 0-Day-Lücke in Seagates Business Storage 2-Bay NAS

reported by doelf, Dienstag der 03.03.2015, 17:52:59
Mit seinem "Business Storage 2-Bay NAS" zielt der Festplattenhersteller Seagate in erster Linie auf Geschäftskunden. Leider ist die Firmware der Geräte bis zur Version 2014.00319 angreifbar und ermöglicht das Einschleusen von Schadcode mit vollen Root-Rechten. Der Angreifer benötigt hierfür keinerlei Zugriffsdaten, der Netzwerkspeicher muss lediglich mit dem Internet verbunden sein.

Der Sicherheitsexperte OJ Reeves hat die 0-Day-Lücke auf Beyond Binary detailliert beschrieben. Das Hauptproblem besteht darin, dass Seagates Firmware auf veralteter Software basiert, für die bekannte Angriffe existieren. So erlaubt PHP 5.2.13 (veröffentlicht am 25. Februar 2010) Pfade, die NULL-Bytes enthalten. Mit Hilfe eines NULL-Bytes können Angreifer die Pfade an einer bestimmten Stelle abbrechen und haben somit die volle Kontrolle über Dateiendungen. Das PHP-Framework CodeIgniter 2.1.0 (veröffentlicht am 23. November 2011) erzeugt Sitzungs-Cookies, die sich entschlüsseln und manipulieren lassen - und dummerweise kommt auf allen Geräten der selbe Schlüssel zum Einsatz. Eine weitere Applikation prüft die Benutzerrechte anhand eines Cookies, der unter anderem die Variable "is_admin" enthält. Setzt ein normaler Benutzer diesen Wert von "Nein" auf "Ja", erhält er administrativen Zugriff. Eine weitergehende Validierung findet allem Anschein nach nicht statt. Bleibt noch Lighttpd 1.4.28 (veröffentlicht am 22. August 2010), dass auf den NAS-Systemen mit Root-Rechten läuft, was als Einladung an Angreifer gewertet werden kann.

Reeves hatte die schwerwiegenden Fehler am 7. Oktober 2014 entdeckt und konnte schon einen Tag später funktionsfähigen Exploit-Code vorweisen. Bis zum 16. Oktober 2014 hatte er seinen Angriff weiter optimiert, inzwischen funktioniert dieser automatisiert als Metasploit-Module sowie als eigenständiges Python-Script. Am 18. Oktober 2014 kontaktierte Reeves sowohl Seagates Support als auch MITRE für die Erteilung einer CVE-Kennung. Es dauerte allerdings bis zum 22. Oktober 2014, bis sich bei Seagate jemand fand, der die Informationen entgegennahm. Dann folgte ein sinnloses Hin und Her mit mehreren Support-Mitarbeitern, die offenbar völlig überfordert waren. Erst am 23. Januar 2015 konnte Seagate die 0-Day-Lücke bestätigen, doch geschlossen wurde sie bis heute nicht. Wer Seagates Business Storage 2-Bay NAS nutzt, sollte das Gerät unverzüglich vom Internet trennen.
 
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Firefox 37.0 Beta 2 verfügbar - für Windows mit 32 oder 64 Bit

reported by doelf, Dienstag der 03.03.2015, 16:06:01
Mozillas Entwickler haben soeben eine zweite Beta-Fassung ihres Internetbrowsers Firefox 37.0 zum Download freigegeben. Für Windows gibt es neben der 32-Bit-Variante nun endlich auch eine mit 64 Bit. Ob der 64-Bit-Fuchs am 7. April 2015 das Prädikat "stabil" erhalten wird, ist allerdings noch fraglich. Für die Version 37.0 werden zahlreiche Sicherheitsaspekte des Browsers optimiert.

Der Fixefox kann ab Version 37.0 von seinen Benutzern über Heartbeat bewertet werden. Von diesem unkomplizierten Weg erhoffen sich die Entwickler ein schnelleres Feedback. Die Bing-Suche wird auf das verschlüsselte HTTPS-Protokoll umgestellt und Zertifikate können zentralisiert über OneCRL für ungültig erklärt werden. Das vom US-Geheimdienst NSA entwickelte DSA-Verfahren (Digital Signature Algorithm) unterstützt Mozilla nicht mehr, es wurde sowohl für Zertifikate als auch für TLS-Verbindungen entfernt. Neu sind auch Einschränkungen für E-Mail-Namen in Zertifikaten und die Unterstützung von HTTP/2 AltSvc zur Verwendung nicht authentifizierter Verschlüsselungen.

Verschärft werden die Bedingungen für den Aufbau verschlüsselter Verbindungen. So unterbindet der Firefox 37.0 das Zurückfallen auf unsichere TLS-Versionen und die TLS-Fehlstartoptimierung erfordert nun eine Chiffrensammlung mit AEAD-Aufbau. Dazu gibt es eine erweiterte SSL-Fehlerberichterstattung für Probleme, die nicht auf Zertifikatfehler zurückzuführen sind. Abgesehen von Sicherheitsaspekten erwartet uns die eigentlich schon für die Version 36.0 geplante HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos. Für Web Worker steht WebSocket zur Verfügung und Worker-Threads können neuerdings auf IndexedDB zugreifen. Im Bereich CSS beherrscht der Firefox 37.0 display:contents.

Download:
 
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Bluetooth-Tastaturen bald auch für Windows Phone

reported by doelf, Dienstag der 03.03.2015, 10:12:41
Ein großes Manko von Windows Phone ist die fehlende Unterstützung für Bluetooth-Tastaturen, was insbesondere die Arbeit mit dem mobilen Office erschwert. Weder die Version 8.1 Update 1 noch die Vorschauversion von Windows 10 können mit dieser Gerätegattung etwas anfangen, doch das soll sich mit Windows Phone 8.1 Update 2 endlich ändern.

BildMicrosoft hat nämlich die Produktseite seiner faltbaren Bluetooth-Tastatur "Universal Foldable Keyboard" freigeschaltet und nennt dabei folgende Mindestanforderungen an das Betriebssystem:
  • Windows 8, 8.1
  • Windows Phone 8.1 Update 2
  • Apple iOS 7-8.1
  • Android 4.3-5.0
Weiterhin muss das Gerät Bluetooth 4.0 beherrschen und HID-Tastaturen unterstützen. Microsofts "Universal Foldable Keyboard" misst im ausgeklappten Zustand 295,1 x 125,3 mm und bietet normalgroße Tasten. Zusammengeklappt schrumpft die Tastatur auf 147,6 x 125,3 mm und ist dabei 11,5 mm hoch. Beim Öffnen wird das "Universal Foldable Keyboard" automatisch eingeschaltet und beim Schließen schaltet es sich aus. Der wiederaufladbare Akku soll laut Microsoft eine Laufzeit von bis zu drei Monaten ermöglichen. Als Preis rufen die Redmonder 99,95 US-Dollar auf.
 
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Mac OS X 10.10.3 Beta (Yosemite) für alle

reported by doelf, Dienstag der 03.03.2015, 09:47:11
Apple hat den öffentlichen Beta-Test für Mac OS X 10.10.3 Beta (Yosemite) gestartet. Das Update enthält eine neue Foto-App, die sowohl iPhoto als auch Aperture ersetzen soll. Leider ist die Foto-App recht simpel gestrickt und kann Aperture nicht das Wasser reichen. Benutzer, die eine professionelle Foto-Software benötigen, sollten sich daher nach Alternativen umsehen.

Wer ein Google-Konto besitzt, kann in den Systemeinstellungen jetzt auch die Zwei-Faktoren-Authentifizierung einrichten. Dazu kommt eine Vielzahl neuer Emojis, die nun allesamt in unterschiedlichen Hautfarben zur Auswahl stehen. Auch Apples Watch ist jetzt als Symbol verfügbar. Weitere Verbesserungen betreffen Wireless-LAN und das Screen-Sharing. Um am öffentlichen Beta-Programm teilnehmen zu können, benötigt man nichts weiter als seine Apple-ID. Da es sich um eine unfertige Version des Betriebssystems handelt, sollte sie nicht auf Produktivsystemen installiert werden.

Zum Beta-Programm für Mac OS X...
 
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VirtualBox 4.3.24 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Dienstag der 03.03.2015, 09:23:58
Oracle hat seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 4.3.24 aktualisiert und dabei diverse Fehler behoben. VirtualBox läuft unter Windows, Mac OS X, Linux und Solaris, als Gast können die unterschiedlichsten Betriebssysteme genutzt werden. Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!

Download: VirtualBox 4.3.24 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Hier alle Änderungen seit der Version 4.3.22 in der Übersicht:
  • VMM: emulation fix for the ENTER instruction under certain conditions; fixes Solaris 10 guests (VT-x without unrestricted guest execution)
  • VMM: fix for handling NMIs on Linux hosts with X2APIC enabled
  • NAT/NAT Network: fix connection drops when the host's DHCP lease was renewed (Windows hosts only)
  • NAT: don't crash on an empty domain list when switching the DNS host configuration (Mac OS X hosts only)
  • PXE: re-enable it on Windows hosts (Windows hosts only)
  • Shared Folders: fixed a problem with Windows guests
  • Audio: improved record quality when using the DirectSound audio backend
  • VBoxManage: when executing the controlvm command take care that the corresponding VM runtime changes are saved permanently
  • Windows Installer: properly install the 32-bit version of VBoxRes.dll on 32-bit hosts
  • Linux hosts / guests: Linux 4.0 fixes
  • OS/2 Additions: fixed mouse integration
  • X11 Additions: fixed a sporadic failure to deactivate virtual screens
 
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Windows 10 hat inzwischen 2,8 Millionen Tester

reported by doelf, Dienstag der 03.03.2015, 00:41:14
Anlässlich des Mobile World Congress 2015 in Barcelona hat sich Stephen Elop, Chef der Gerätesparte von Microsoft, auch zum Windows Insiders Program geäußert. Dieses zählt mittlerweile 2,8 Millionen Teilnehmer, die in erster Linie die PC-Version von Windows 10 ausprobieren. Für die Mobiltelefon-Variante von Windows 10, die momentan nur für sechs Smartphones erhältlich ist, hatten sich bis Ende Februar lediglich 60.000 Benutzer angemeldet.

Im Laufe des Februar hatten sich insgesamt 600.000 neue Insider registriert, denn Ende Januar hatte Microsoft noch 2,2 Millionen Teilnehmer vermeldet. Am 21. Januar 2015 waren es 1,7 Millionen gewesen, doch die offizielle Ankündigung von Windows 10 hatte für eine halbe Million Neuanmeldungen binnen zehn Tagen gesorgt. Zuvor war das Interesse am Windows Insiders Program deutlich geringer gewesen, vom 17. Dezember 2014 bis zum 21. Januar 2015 waren nur 200.000 neue Teilnehmer hinzugekommen. Dennoch hatte Microsofts Gabriel Aul schon im Dezember berichtet, dass nie zuvor eine Preview- oder Beta-Version von Windows so intensiv genutzt wurde, wie die von Windows 10.
 
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VLC 2.2.0 ("WeatherWax") ist fertig

reported by doelf, Montag der 02.03.2015, 23:59:50
Der Media-Player VLC liegt in der neuen Version 2.2.0 ("WeatherWax") für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Zugleich wurden VLC 2.4.1 für iOS und VLC 1.1.0 für Android und Android TV veröffentlicht. Für Windows RT und Windows Phone gibt es eine Beta-Fassung von VLC 1.1.0. Nach Angaben der Entwickler wurden mehr als 1.000 Fehler behoben.

VLC 2.2.0 geht das Problem vertikal ausgerichteter Videos an und rotiert diese für die Wiedergabe unter Verwendung der Hardware-Beschleunigung. Dies funktioniert derzeit mit MP4/MOV-, MKV- und rohen H264-Dateien. Das Abspielen von Dateien wird jetzt auch auf dem Desktop dort fortgesetzt, wo man es zuvor beendet hatte. Deutliche Verbesserungen gibt es beim Abspielen und Encoding von Ultra-HD-Codecs wie VP9 und H265. Zudem wurde die Kompatibilität zu einer Vielzahl exotischer Codecs optimiert und auch mit problematischen Ogg-, MP4- und WMV-Dateien kommt VLC jetzt viel besser zurecht.

Für Linux, Android und den Raspberry Pi wurde eine neue Art der Hardware-Beschleunigung implementiert (die übrigen Plattformen bekommen diese erst in der Version 3.0.0) und für Mac OS X (Yosemite) und Android (Google Material Design) wurde die Benutzeroberfläche angepasst. Erweiterungen kann man jetzt direkt aus VLC heraus herunterladen und es gibt eine Erweiterung zum Herunterladen von Untertiteln. VLC beherrscht ab sofort "Digital Cinema Package" und kann somit auch native Kinoformate wiedergeben. Weiterhin haben die interaktiven Menüs von BluRays (BD-J) eine experimentelle Unterstützung erhalten.

Download: VLC 2.2.0 ("WeatherWax") - 27,1 MByte
 
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MWC: Acer setzt auf Windows 8.1 Phone

reported by doelf, Montag der 02.03.2015, 19:33:05
Acer versucht es noch einmal mit Windows Phone, diesmal im Einstiegssegment. Das neue Smartphone Liquid M220 nutzt Windows 8.1 Phone und soll - sobald verfügbar, auf die Version 10 aktualisiert werden. Für Deutschland wird es das etwas besser ausgestattete Liquid M220 Plus geben, welches aber auch nur 90 Euro kostet. Die einfache Variante soll nochmals um 10 Euro günstiger sein.

Geboten wird jeweils ein 4 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten bei 233 PPI. Die Hauptkamera verfügt über einen LED-Blitz und schafft 5 Megapixel, während die Frontkamera mit 2 Megapixel auskommen muss. Kabellos verbinden sich die Telefone über Bluetooth 4.0 und Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n, ins Mobilfunknetz geht es maximal per UMTS. Angetrieben werden beide Varianten von Qualcomms Snapdragon 200, einer Dual-Core-CPU, die mit bis zu 1,2 GHz taktet. Während das einfache Liquid M220 mit 512 MByte Arbeitsspeicher und 4 GB Flash-Speicher recht mager ausgestattet ist, bietet die Plus-Version 1 GByte RAM sowie 8 GByte Flash-Speicher - die zehn Euro Aufpreis sind somit gut investiert. Der Speicher lässt sich per Micro-SD-Karte erweitern.
Quelle: www.acer.de
 
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MWC: Microsoft stellt Lumia 640 und Lumia 640 XL vor

reported by doelf, Montag der 02.03.2015, 18:46:56
Nachdem das Einstiegssegment mit neuen Smartphones abgedeckt wurde, arbeitet sich Microsoft anlässlich des Mobile World Congress 2015 in Barcelona in die untere Mittelklasse vor. Dort sollen die beiden Modelle Lumia 640 und Lumia 640 XL schon bald besonders viel Ausstattung und Leistung für wenig Geld bieten. LTE und Dual-SIM gibt es allerdings nur gegen Aufpreis.
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Das Lumia 640 bietet ein 5,0 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten bei 294 PPI, während die XL-Variante die selbe Pixelzahl auf 5,7 Zoll mit 259 PPI zeichnet. Beide Bildschirme werden von Cornings Gorilla Glass 3 geschützt. Mit Abmessungen von 141,3 x 72,2 x 8,85 mm und einem Gewicht von 144 g ist das Lumia 640 handlicher und leichter als sein 157,9 x 81,5 x 9 mm großes und 171 g schweres Schwestermodell. Dafür steckt im Lumia 640 XL ein 3.000 mAh starker Akku, während die Batterie des normalen Lumia 640 nur 2.500 mAh leistet.
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Unter der Haube herrscht Gleichstand: Angetrieben werden beide Smartphones von Qualcomms Snapdragon 400, einem 4-Kern-Prozessor, der mit bis zu 1,2 GHz taktet. Dem SoC stehen 1 GByte Arbeitsspeicher und 8 GB Flash-Speicher zur Seite, letzteren kann man per Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweitern. Kabellose Verbindungen bauen die Telefone über Bluetooth 4.0 und Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 b/g/n auf, beim Mobilfunk gibt es wahlweise UMTS mit bis zu 42,2 Mbps oder gegen Aufpreis LTE mit bis zu 150 Mbps. Zudem wird es von beiden Telefonen Dual-SIM-Varianten geben.

Wer besonderen Wert auf gute Fotos legt, sollte zum Lumia 640 XL greifen, denn dieses bietet eine Hauptkamera mit 13 Megapixel Auflösung und einem Zeiss-Objektiv. Auch Sensorgröße (1/3 Zoll) und Blende (f/2.0) sind dem Lumia 640 überlegen, dessen Kamera es nur auf 8 Megapixel, 1/4 Zoll und f/2.2 bringt. Einen LED-Blitz und einen vierfachen Digitalzoom bieten indes beide Smartphones. Für Selfies besitzt das Lumia 640 XL eine Frontkamera mit 5 Megapixeln und Weitwinkelobjektiv, während sich die Frontkamera des Lumia 640 mit ihren 0,9 Megapixeln eigentlich nur für Videotelefonie eignet.

Microsoft will das Lumia 640 XL noch im März auf den Markt bringen und ruft 189 Euro für die 3G-Variante auf. Mit LTE soll das Telefon 219 Euro kosten. Das Lumian 640 soll dann im April für 139 Euro (UMTS) bzw. 159 Euro (LTE) folgen. Die genannten Preise verstehen sich laut Microsoft zuzüglich Mehrwertsteuer.

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MWC: Samsung zeigt Galaxy S6 mit und ohne Kante

reported by doelf, Montag der 02.03.2015, 17:14:44
Samsung zeigt sein neues Flaggschiff Galaxy S6 auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona - und zwar in zwei Varianten. Während das normale Galaxy S6 mit einem flachen Display ausgestattet ist, biegt sich die Anzeige des Galaxy S6 edge um die Ecke. Die Südkoreaner versprechen zusätzliche Funktionen für diesen "Seitenbildschirm", beispielsweise die farbliche Kennzeichnung von VIP-Kontakten, welche man auch dann erkennen kann, wenn das Smartphone auf seinem Display liegt.
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So ganz will sich uns der Sinn des gebogenen Bildschirms nicht erschließen, es sei denn man braucht unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal, das Apple nicht bieten kann (oder will). Auf die Auflösung des 5,1 Zoll (12,95 cm) großen AMOLED-Displays hat die Biegung jedenfalls keinen Einfluss, sie beläuft sich bei beiden Varianten auf 2.560 x 1.440 Bildpunkte mit einer Pixeldichte von 577 PPI. Wo wir gerade bei Auflösungen sind: Die HDR-taugliche Hauptkamera schafft 16 Megapixel, bietet eine F1.9-Blende und ist in 0,7 Sekunden einsatzbereit. Für Selfies gibt es eine Frontkamera mit 5 Megapixeln und einem Weitwinkelobjektiv (120 Grad).

In anderen Punkten hat sich Samsung seinem Rivalen aus den USA angenähert: Beide Varianten des Galaxy S6 setzen auf "eine edle Symbiose aus Glas und Metall", die "durch die Arbeit von Glasbläsern und Kunstschmieden" inspiriert wurde und "ein atemberaubendes Designstatement" abgibt. Kunststoff, aus Samsungs Sicht für lange Zeit das überlegene Material, ist Schnee von gestern. Die Batterie ist jetzt fest verbaut und den Steckplatz für Micro-SD-Karten hat Samsung gestrichen. Staub- oder wasserdicht sind die S6-Modelle dennoch nicht. In der Home-Taste befindet sich ein neuer Fingerabdruckscanner, der nun genau wie bei Apple funktioniert.

Für ordentlich Leistung sorgt ein 64-Bit-Prozessor des Typs Samsung Exynos 7 mit acht Kernen. Je nach Leistungsanforderung kommen vier schnelle ARM-A57-Kerne oder vier energieeffiziente ARM-A53-Kerne zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist mit 3 GByte LPDDR4 großzügig bemessen, dazu kommen 32, 64 oder 128 GB Flash-Speicher. Da Micro-SD-Karten nicht mehr unterstützt werden, muss man sich schon vor dem Kauf gut überlegen, wie viel Speicherplatz es sein muss. Die Akkus der beiden Smartphones lassen sich kabellos laden, alternativ kommt ein Micro-USB-2.0-Stecker zum Einsatz.

Das Datum der Markteinführung und die Preise hat Samsung offiziell noch nicht verraten, inoffiziell ist von April und ab 700 Euro die Rede. Ein Galaxy S6 edge mit 128 GB Speicherplatz soll demnach um die 1.050 Euro kosten. Ob Preis, Ausstattung oder Verarbeitung - die neue "Galaxy S"-Generation wirkt wie das erste Android-Smartphone von Apple. Man darf gespannt sein, ob es sich ebenso gut verkaufen wird.

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MWC: Firefox OS auf TV-Geräten und bald auf Feature-Phones

reported by doelf, Montag der 02.03.2015, 15:54:14
Auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona ist auch Mozilla mit Firefox OS vertreten. Hierzulande gilt Firefox OS als Exot, während sich das Betriebssystem in Entwicklungs- und Schwellenländern auf immer mehr Smartphones der untersten Preisklasse findet. Doch neben diesen Einstiegsmodellen sind in Spanien auch hochpreisige Fernsehapparate mit Firefox OS zu sehen.
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Zugegeben, TV-Geräte haben mit der mobilen Welt nur wenig zu tun, doch Panasonic nutzt für seine neuen UHD-Modelle der Viera-Baureihe erstmals das quelloffene und flexible Betriebssystem von Mozilla. In Anbetracht dessen, was die TV-Hersteller bisher so alles auf ihre Kunden losgelassen haben, scheint die Entscheidung für Firefox OS richtig - zumindest darf man einen stabilen Internetbrowser mit umfangreichen Funktionen und voller HTML5-Kompatibilität erwarten.
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Bezüglich der Smartphones gibt es kaum Lichtblicke. Das bisher schnellste Modell mit Firefox OS heißt Fx0 und stammt vom japanischen Mobilfunkanbieter KDDI. Mit seinem transparenten Gehäuse und der Version 2.0 des Betriebssystems sticht das Fx0 aus der Masse hervor, doch die Hardware ist nur mittelklassig: Das Telefon bietet ein 4,7 Zoll großes Display (1.280 x 720 Bildpunkte) sowie zwei Kameras mit Auflösungen von 8,0 und 2,1 Megapixel. Der 1,2 GHz schnellen Quad-Core-CPU Qualcomm Snapdragon 400 stehen 1,5 GByte Arbeitsspeicher sowie 16 GB Flash-Speicher zur Seite, letzteren kann man per Micro-SD-Karte um bis zu 64 GB erweitern. Dazu gibt es - und das ist für Firefox OS eine Besonderheit - LTE.
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Seinen Schwerpunkt sieht Mozilla leider immer noch im absoluten Einstiegssegment, wo sich auch das von Alcatel Onetouch gebaute Orange Klif findet. Dieses Smartphone soll unter 40 US-Dollar kosten und bietet immerhin zwei Steckplätze für SIM-Karten sowie UMTS mit bis zu 21 MBit/s. Der Rest ist Magerkost: Das Display misst 3,5 Zoll (320 x 480 Pixel) und die Kamera bringt es auf 2 Megapixel. Angetrieben wird das Klif von einem 2-Kern-Prozessor von Mediatek, der auf lediglich 256 MByte Arbeitsspeicher zugreifen kann.

Und es geht sogar noch spartanischer: Zusammen mit KDDI, LG U+, Telefónica und Verizon Wireless will Mozilla eine neue Klasse von Feature-Phones auf Basis von Firefox OS entwickeln. Diese sollen ab 2016 in unterschiedlichen Bauformen, also auch als Klapp- und Schiebevariante, auf den Markt kommen und die Basisfunktionen eines Mobiltelefons um Apps, Navigation, Internet, Multimedia und LTE erweitern.
 
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Milliarden-Deal: NXP will Freescale übernehmen

reported by doelf, Montag der 02.03.2015, 13:26:19
Der niederländische Chiphersteller NXP Semiconductors N.V. und sein US-Konkurrent Freescale Semiconductor, Ltd. haben ein Übernahmeabkommen unterzeichnet. Nach dem Zusammenschluss wird das neue Unternehmen einen Börsenwert von 40 Milliarden US-Dollar haben und Marktführer in den Bereichen Halbleiterprodukte für den Automobilsektor und Allzweck-Mikrocontroller (MCU) sein.

NXP will den Aktionären von Freescale je Anteil 6,25 US-Dollar in bar plus 0,3521 NXP-Aktien zahlen. Basierend auf dem Schlusskurs vom 27. Februar 2015 bedeutet dies ein Gesamtvolumen von 11,8 Milliarden US-Dollar. Die Niederländer wollen eine Milliarde US-Dollar aus Barmitteln und eine weitere Milliarde mit Krediten finanzieren. Die derzeitigen Freescale-Aktionäre werden zukünftig ca. 32 Prozent des Unternehmens halten. Dies setzt natürlich ihre Zustimmung voraus, gleiches gilt für die Anteilseigner von NXP und die Regulierungsbehörden.

Durch die Übernahme, deren Abschluss für die zweite Jahreshälfte geplant ist, entsteht ein neuer Chipriese mit einem Umsatzvolumen von über 10 Milliarden US-Dollar. Richard Clemmer, derzeit CEO von NXP, soll das Unternehmen auch in Zukunft führen. Die Niederländer erwarten von der Übernahme eine bessere Marktposition sowie Kostensenkungen aufgrund weitreichender Synergien. Bereits im ersten Jahr rechnet NXP mit Ersparnissen im Bereich von 200 Millionen US-Dollar, in den Folgejahren sollen es sogar 500 Millionen werden.

Bei NXP handelt es sich um die ehemalige Halbleitersparte von Royal Philips, die am 29. September 2006 ausgegliedert wurde. Die Niederländer erzielten im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 5,647 Milliarden US-Dollar und ihr Nettogewinn (GAAP) belief sich auf 539 Millionen US-Dollar. Freescale ist am 4. April 2004 aus der ehemaligen Halbleitersparte Motorolas hervorgegangen. Die Texaner können für 2014 einen Umsatz in Höhe von 4,634 Milliarden US-Dollar sowie einen Nettogewinn von 251 Millionen US-Dollar vorweisen.
Quelle: www.nxp.com
 
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Ubuntu 15.04 (Vivid Vervet) Beta 1 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 01.03.2015, 23:36:33
Die erste Beta-Version von Ubuntu 15.04 (Codename: "Vivid Vervet") liegt zum Download bereit - oder auch nicht. Bisher sind nur die Image-Dateien der Varianten Kubuntu (mit Plasma 5 Desktop), Lubuntu, Ubuntu GNOME, UbuntuKylin, Ubuntu Mate, Xubuntu und Ubuntu Cloud verfügbar. Auf Ubuntu selbst muss man noch warten, gleiches gilt für Edubuntu, Mythbuntu und Ubuntu Server.

Da es sich um eine sehr frühe Beta-Version handelt, darf man von der "lebhaften südlichen Grünmeerkatze", so die Übersetzung von "Vivid Vervet", noch etliche Fehler erwarten. Angesprochen sind daher in erster Linie Entwickler und alle, die zur Fertigstellung der neuen Version beitragen wollen.

Download:
 
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CPU-Z 1.72 behebt ein Problem mit Windows 10

reported by doelf, Sonntag der 01.03.2015, 23:11:38
CPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Prozessor, das Mainboard, den Chipsatz, die Grafikeinheit und den Arbeitsspeicher an, darunter Taktraten, Spannungen, Latenzen und die SPD-Programmierung der RAM-Module. Die neue Version 1.72 bringt eine grundlegende Unterstützung für Intels Skylake, zudem wurde ein Fehler im Zusammenspiel mit Windows 10 Build 9926 behoben.

Download: CPU-Z 1.72 32/64-Bit - 2,15 MByte
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen weiter

reported by doelf, Sonntag der 01.03.2015, 17:39:45
An der Speicherbörse in Taiwan fallen die Kurse für Arbeitsspeicher weiterhin langsam aber beständig. Über die vergangenen zwei Wochen sind insbesondere die eTT-Chips, welche zwar auf ihre Funktion getestet werden, aber keine Takteinstufung erhalten, billiger geworden. Betrachtet man die Entwicklung seit dem Jahreswechsel, sind die Kurse der 4Gb-Chips um durchschnittlich zehn Prozent gefallen.

Weit weniger hat sich bei den 2Gb-Chips getan und weil Arbeitsspeicher in US-Dollar gehandelt wird, verdirbt uns der schwache Euro die Kauflaune. In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,383 US-Dollar (-0,21%) [-8,12%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,948 US-Dollar (-2,64%) [-12,29%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,703 US-Dollar (-0,35%) [-2,74%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,203 US-Dollar (+/-0,00%) [-0,32%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,585 US-Dollar (-1,67%) [-5,54%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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