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News-Archiv: März 2016

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LibreOffice 5.1.2 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 31.03.2016, 19:58:17
Das zweite Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll in der kommenden Woche veröffentlicht werden, vorab gibt es aber noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Dieser ist bisher nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zu finden.

Während sich der erste Release Candidate um 88 Fehler, darunter auch zehn Abstürze, gekümmert hatte, liegen zu den Änderungen im zweiten Veröffentlichungskandidaten noch keine Informationen vor. Wir werden diese, sobald verfügbar, nachreichen.

Download: LibreOffice 5.1.2 RC 2
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14295 landet im Slow-Ring

reported by doelf, Donnerstag der 31.03.2016, 19:51:25
Die frische Windows 10 Insider Preview mit der Build-Nummer 14295 ist nun auch für PCs und Smartphones im Slow-Ring verfügbar. Die Mobilvariante lässt sich nicht nur auf jenen Telefonen installieren, welche mit Windows 10 Mobile ausgeliefert werden, sondern auch auf den Modellen, für die es inzwischen ein Upgrade auf Windows 10 Mobile gibt. Mit Ausnahme des Lumia 635.

Das Upgrade auf Windows 10 Mobile ist derzeit für 18 Smartphones verfügbar: Da wären die Lumias 1520, 930, 830, 735, 730, 640 XL, 640, 638 (1GB), 636 (1GB), 635 (1GB), 540, 535, 532, 435 und 430, die beiden Modelle Win HD w510u und Win HD LTE x150q von BLU sowie das MCJ Madosma Q501. In der Release-Schiene liefert Microsoft den Build 10586.164 aus, welchen wir auf unserem Lumia 535 ausprobiert haben. Bisher läuft Windows 10 Mobile auf diesem Einsteigertelefon vorbildlich. Mit Ausnahme des Lumia 635 können alle genannten Mobiltelefone zum Insider Preview Build 14295 wechseln, die Freigabe für das Lumia 635 soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Auch auf jenen Geräten, die bereits mit Windows 10 Mobile verkauft werden, also die Lumias 550, 650, 950 und 950 XL, das Xiaomi Mi4 und Alcatels OneTouch Fierce X, kann man den neuen Insider Build ausprobieren.

Der Insider Preview Build 14295 behebt einige Fehler: Bei der Mobile-Variante sollen beim Einspielen eines Backups nach dem Zurücksetzen des Telefons keine Apps mehr verloren gehen, was bisher zu leeren, grauen Kacheln geführt hatte. Zudem soll das Herunterladen neuer Sprachen und Tastaturen zuverlässiger funktionieren. Der anschließende Neustart des Mobiltelefons muss derzeit allerdings noch manuell initiiert werden. Die PC-Ausgabe bleibt nicht mehr hängen, wenn ein Gamepad, beispielsweise die Controller von Xbox One oder Xbox 360, angeschlossen werden. Darüber hinaus wurden Anmeldeprobleme bei Xbox Live behoben und die Sicherheitsprogramme von Kaspersky laufen wieder. Ein ebenfalls behobener Fehler verursache ein Neuladen des aktuellen Tabs, wenn bei Edge in einem Passwortfeld die Feststelltaste gedrückt wurde.

Noch nicht behoben wurden bei der Mobil-Version Synchronisationsprobleme mit Microsofts Band 1 und 2 (Lösung: Zurücksetzen und neu paaren), Verbindungsprobleme mit Miracast-Empfängern und Erkennungsprobleme beim Microsoft Display Dock mit einer Firmware vor Version 4. Der PC-Build zeigt irrtümlich Verbindungsfehler für virtuelle Switches unter Hyper-V an und einige TPM-Chips, beispielsweise der des ASUS Zenbook UX31, sorgen für Audiofehler und störrische Trackpads (Lösung: Den Dienst microsoftwindowstpm deaktivieren). Der Narrator und ähnliche Apps sind derzeit nicht in der Lage, die Menüeinträge im Feedback Hub vorzulesen. Wird eine Anmeldemethode wie Windows Hello genutzt, kommt es zu einer Schleife bei der Bluetooth-Erkennung, die für diverse Probleme sorgt. Zum einen stottern Bluetooth-Geräte, bei kombinierten Lösungen bricht die Datenrate im WLAN-Netzwerk ein und die Akkulaufzeit sinkt (Lösung: Den Dienst Microsoft Passport deaktivieren). Ein Zahlendreher in einer IP-Adresse verursacht Probleme mit Miracast-Empfängern (das lässt sich per Registry geradebiegen) und einige Apps wie QQ, Windows Live Mail und Expression Encoder 4 neigen zu Abstürzen.
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.3.2 WHQL

reported by doelf, Donnerstag der 31.03.2016, 16:39:38
AMD hat seinen Grafiktreiber aktualisiert und zur Abwechslung mal wieder eine WHQL-zertifizierte Version aus dem Hut gezaubert. Die Radeon Software Crimson Edition 16.3.2 unterstützt Windows 10, 8.1 und 7 sowie die Grafikkarten der Baureihen Radeon R9 Fury, R9 300, R7 300, R9 200, R7 200, R5 300, R5 240, HD 8500 bis HD 8900 und HD 7700 bis HD 7900. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für das Dual-GPU-Modell Radeon Pro Duo und die VR-Brillen Oculus Rift (SDK v1.3) und HTC Vive.

Es gibt ein aktualisiertes Crossfire-Profil für die DX11-Variante von "Hitman" und Vulkan 1.0 wurde implementiert - hier fehlt aber noch die offizielle Validierung durch die Khronos Group. Es wurden auch einige Fehler behoben: Die Furys verursachen nach einer längeren Ruhezeit keine Darstellungsfehler auf dem Desktop und "Final Fantasy XIV" bleibt nicht mehr hängen. Bei Kamerafahrten gerät "XCOM2" nicht mehr ins Stottern und bei der Update-Prüfung findet die Radeon Software die neuesten Treiber. "Counter-Strike: Global Offensive" muss manuell auf ein bildschirmfüllendes Format gestreckt werden, sofern die native Bildschirmauflösung nicht genutzt wird.

Die folgenden Fehler wurden noch nicht behoben: Der Schalter für die Energieeffizienz wird auch für Produkte angezeigt, die diese Funktion gar nicht unterstützen. Einige Spiele verweigern den Start, wenn bei AMD Gaming Evolved das "In Game Overlay" aktiviert ist - hier hilft derzeit nur das Abschalten dieser Funktion. Unter Verwendung von Crossfire flackert es bei "DOTA2" (nur im Menü), "Need For Speed" und "The Division". Weiterhin sorgt Crossfire für Grafikfehler in den Todesanimationen von "League of Legends" und "XCOM2" stürzt zuweilen kommentarlos ab. Sollte "Hitman" im DX11-Modus flackert, kann man wahlweise zum DX12-Modus wechseln oder die Schattenauflösung auf niedrig ändern.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.3.2 WHQL
 
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Tipp: Yahoo kaufen

reported by doelf, Mittwoch der 30.03.2016, 17:04:21
Wer den 1995 gegründeten Internetpionier Yahoo kaufen möchte, muss sich beeilen: Ernst gemeinte Gebote werden nur noch bis zum 11. April 2016 entgegengenommen! Zum Verkauf stehen Yahoo selbst, Yahoo Japan sowie Yahoos Anteile an der chinesischen Handels- und Kommunikationsplattform Alibaba.

Das Unternehmen wurde einst von den beiden Stanford-Doktoranden David Filo und Jerry Yang gegründet und begann sein Leben zunächst als Internetverzeichnis und später als Suchmaschine (Yahoo Suche, AltaVista). Heute ist Yahoo eines der weltgrößten Webportale und verdient sein Geld mit Online-Werbung. Der Versuch, mit der Foto-Plattform Flickr und der Blog-Plattform Tumblr in Konkurrenz zu Facebook und Twitter zu treten, ist indes nicht gelungen. In erster Linie glänzt bei Yahoo nur noch das Lächeln von CEO Marissa Mayer, aber vielleicht hat ja jemand von euch Verwendung für diesen Dino. Zumindest ist Yahoo attraktiver als AOL...
Quelle: www.wsj.com
 
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Foxconn übernimmt Sharp (nun doch)

reported by doelf, Mittwoch der 30.03.2016, 16:45:38
Bereits vor einem Monat hatte das schwer angeschlagene japanische Technologieunternehmen Sharp seine Übernahme in Form einer Kapitalerhöhung durch Drittanbieter-Zuteilung durch den taiwanischen Auftragsfertiger Hon Hai Precision Industry, besser bekannt unter dem Namen Foxconn, verkündet. Doch statt das Geschäft zu bestätigen, zögerte Foxconn und konnte mit dieser Strategie den Preis je Anteil von 118 auf 88 Yen drücken.

Wie geplant wird Sharp am 28. Juni dieses Jahres 3.281.950.697 neue Aktien mit 3.281.950 Stimmen ausgeben und diese an Foxconn und seine Partner verkaufen. Je Aktie bekommen die Japaner aber nur 88 statt 118 Yen (0,693 statt 0,929 Euro). An der bereits angekündigten Verteilung ändert sich nichts: Auf Hon Hai Precision Industry kommen 1.300.000.000 Anteile, 915.550.697 gehen an Foxconn Far East, 646.400.000 an Foxconn Technology und die restlichen 420.000.000 an die SIO Holding. Nach Abschluss der Drittanbieter-Zuteilung werden die Taiwaner zum Preis von insgesamt 288.811.661.336 Yen (ca. 2,273 Milliarden Euro Euro) - ursprünglich wären es 387.270.182.246 Yen (ca. 3,048 Milliarden Euro) gewesen - knapp Zweidrittel der Aktien und der Stimmrechte halten.

Am selben Tag erwirbt Hon Hai Precision Industry zudem 11.363.636 Anteile der neuen Klasse-C-Aktien zum Preis von 8.800 Yen (69,256 Euro) je Anteil. Dieser zweite Posten hat ein Gesamtvolumen von 99.999.996.800 Yen (ca. 787 Millionen Euro). Im Februar hatte Sharp noch von 101.729.817.800 Yen (ca. 801 Millionen Euro) gesprochen, wollte damals allerdings auch nur 8.621.171 Anteile zum Stückpreis von 11.800 Yen (92,866 Euro) verkaufen. Die Klasse-C-Aktien umfassen kein Stimmrecht, dafür aber eine Option auf 1.136.363.600 Standardaktien mitsamt 1.136.363 Stimmen - im Februar wurden 862.117.100 Standardaktien mitsamt 862.117 Stimmen kommuniziert. Die Option kann ungeachtet der Aktienkurses ab dem 1. Juli 2017 gezogen werden und würde die Dominanz von Foxconn weiter ausbauen.

Hon Hai Precision Industry wird eine Sicherheit in Höhe von 100 Milliarden Yen (ca. 787 Millionen Euro) hinterlegen. Sollte das Geschäft doch noch scheitern, fällt diese Summe an Sharp. Sofern die Kapitalerhöhung durch Drittanbieter-Zuteilung wie geplant vollzogen wird, werden die 100 Milliarden Yen dabei verrechnet.
 
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Nachgereicht: Blender 2.77

reported by doelf, Mittwoch der 30.03.2016, 14:20:03
Blender ist eine kostenlose und quelloffene 3D-Grafiksoftware, welche von der gemeinnützigen Organisation "Blender Foundation" unter der GPL-Lizenz entwickelt wird. Das Programm ermöglicht das Modellieren, Texturieren und Rendern von dreidimensionalen Objekten. Zudem lassen sich Animationen generieren und eine integrierte Spiel-Engine ist ebenfalls vorhanden.

Die neue Version 2.77 bringt einige Änderungen: Windows XP wird nicht mehr unterstützt, das Build-System für SCons wurde eingestellt und hinsichtlich OpenGL wird jetzt die Version 2.1 als Minimalvoraussetzung gefordert. Es wurden aber auch hunderte von Fehlern behoben und neue Funktionen implementiert. Cycles bietet beispielsweise eine bessere Volumenstreuung (Subsurface Scattering) und beschleunigt deren Berechnung auf dem Grafikprozessor. Auch Rauch, Feuer und Punktdichten werden nun von der GPU berechnet. Die Position der Bewegungsunschärfe lässt sich anpassen und der Rolling-Shutter-Effekt wird unterstützt.


Der Decimate-Modifier, welcher genutzt wird, um die Vertex-/Flächen-Anzahl eines Netzes zu vermindern, berücksichtigt neuerdings Symmetrien. Mit dem neuen Boolean-Werkzeug kann man nicht-destruktive Bearbeitungen an Objekten vornehmen. Standardmäßig wird die neue Form aus dem vorhandenen Objekt herausgeschnitten, man kann die beiden aber auch vereinen oder nur die Differenz behalten. Weiterhin sollen verbesserte Auswahlwerkzeuge das Modeling erleichtern. Im Sequencer kann man einen Weißabgleich oder eine Tonkorrektur vornehmen, zudem wurde der gaußsche Weichzeichner beschleunigt.

Die Bildhauerei (Sculpting) per Schlangenhaken (Snake Hook) wurde ebenso überarbeitet wie die Verwendung des Fettbleistifts (Grease Pencil) - hier wurde die Pinselarbeit an die Herangehensweise bei der Netzmodellierung (Mesh Modelling) und Partikelpflege (Particle Grooming) angeglichen (siehe Video). Weitere Optimierungen wurden in den Bereichen Animation, Game Engine, Bibliotheken und Add-ons vorgenommen. Die Benutzeroberfläche unterstützt jetzt mehrzeilige Tipps und die Fortschrittsanzeigen wurden vollständig überarbeitet. Zudem hat man die Kantenglättung für OpenGL-Ausgaben verbessert.

Download: Blender 2.77
 
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Tagesangebote: Bluetooth-Lautsprecher, Speicherprodukte und Halo 5

reported by doelf, Mittwoch der 30.03.2016, 11:56:11
Bei unserem Partner Amazon gibt es heute die wasserdichten und schlagfesten Bluetooth-Lautsprecher UE MEGABOOM im Tagesangebot für 179 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Als Normalpreis nennt Amazon 299 Euro, woraus sich ein Preisvorteil von 120 Euro ergibt. Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Blau, Rot und Violett.

Die Micro-SDXC-Speicherkarte Samsung 128GB EVO Plus kostet im Tagesangebot nur 44,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Dieser Datenträger liest mit bis zu 80 MB/s und schreibt mit maximal 20 MB/s, ein SD-Adapter gehört zum Lieferumfang.

Das Solid-State-Drive Samsung EVO 850 120GB (MZ-75E120B/EU) wird im Tagesangebot für 49,90 Euro angeboten - inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Dieser Festplattenersatz im 2,5-Zoll-Format verfügt über einen SATA-Anschluss der dritten Generation und erreicht beim Lesen bis zu 540 MB/s bzw. 94.000 IOPS. Geschrieben wird mit maximal 520 MB/s bzw. 88.000 IOPS.

Die Limited Edition von "Halo 5: Guardians" (100% uncut) für die Xbox One kostet heute nur 29,97 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Als Normalpreis nennt Amazon 99,99 Euro. Die Limited Edition des Spiels enthält exklusive Gegenstände sowie neue Inhalte, um den Spartan-Kampf zu verbessern. Dazu kommt eine besondere Verpackung im Steelbook-Design. Der Shooter ist ab 16 Jahren freigegeben.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Opera 36.0.2130.46 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 30.03.2016, 09:56:53
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 36.0.2130.46 aktualisiert. Bisher liegen noch keine Informationen über die Änderungen in diesem Update vor. Die Version 36.0 brachte eine neue Optik für die Startseite und eine verbesserte Touch-Bedienung für Windows 10.

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Die überarbeitete Startseite wurde dem Design der Lesezeichenverwaltung und anderer interner Seiten angeglichen: Der Nachrichten-Feed ist nun direkt unter der Schnellwahl zu sehen, wobei der Themenschwerpunkt unter den Einstellungen rechts oben geändert wird. Hier lässt sich auch das Design (Thema) wechseln. Lesezeichen, synchronisierte Tabs und der Browser-Verlauf werden über die Icons auf der linken Seite aufgerufen. Abgesehen von den Touch-Optimierungen für Windows 10 wurde der Übergang zwischen den internen Seite beschleunigt, dazu kommen die üblichen Stabilitätsverbesserungen. Als Basis für Opera 36.0 dient Chromium/Blink 49.

Download:
 
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Firefox 46.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 30.03.2016, 09:43:30
Vom Firefox 46.0 liegt inzwischen eine sechste Beta-Version zum Download bereit. Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code und liefert die in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogene GTK3-Integration nach. Dazu wurden mehrere Fehler in WebRTC behoben und das Entschlüsselungsmodul wird als Rückfall zum Dekodieren unverschlüsselter H264- und AAC-Medien verwendet.

Die JavaScript-Engine SpiderMonkey nutzt für JIT-Code bislang Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert.

Download: Firefox 46.0 Beta 6
 
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LibreOffice 5.1.2 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 30.03.2016, 08:50:14
Das zweite Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 liegt in Form eines ersten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. LibreOffice 5.1.2 RC 1 kümmert sich um 88 Fehler, darunter auch zehn Abstürze.

Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1.2 ist für die kommende Woche geplant, doch zuvor wird es noch einen zweiten Release Candidate geben. Dessen Quellcode ist bereits verfügbar, fertige Installationspakete finden sich bisher aber nur für Mac OS X 64-Bit im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers.

Download: LibreOffice 5.1.2 RC 1
 
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Kodi 16.1 RC 2 (Jarvis): Erstes Update im Anmarsch

reported by doelf, Dienstag der 29.03.2016, 17:29:12
Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) liegt seit Ende Februar in der stabilen Version 16.0 (Codename: Jarvis) zum Download bereit. Das erste Bug-Fix-Update mit der Versionsnummer 16.1 ist nun ebenfalls so gut wie fertig und in Form eines zweiten Veröffentlichungskandidaten erhältlich.

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Genau wie der erste Release Candidate behebt auch der zweite neun Fehler: Das Caching der Add-on-Verzeichnisse wurde deaktiviert und einige Darstellungsfehler bei DirectX korrigiert. Unter Mac OS X und iOS wurde ein Absturz bei JSON-RPC behoben und Kodi friert nicht mehr ein, wenn kein ADSP Add-on vorhanden ist. Für Android wurde die fehlende Datei libgif.so ergänzt und der AndroidStorageProvider ignoriert /mnt/runtime und ruft nicht mehr alle 500 ms Exits auf. Der elektronische Programmführer öffnet rund zwanzig Prozent schneller, der Zugriff auf den EventServer wurde aus Sicherheitsgründen auf localhost beschränkt und ein Tippfehler beim Berechnen erzwungener Seitenverhältnisse wurde korrigiert.

Der erste Release Candidate hatte sich um folgende Probleme gekümmert: Die Version 16.0 neigt unter Mac OS X 10.7 zu Abstürzen, wenn Festplattennamen aufgelöst werden. Auch beim Video-Rendering mit VAAPI und DXVA kann das Programm abstürzen, während es beim Zugriff auf den elektronischen Programmführer (EPG) zu einem Hänger kommen kann. Auch aufgrund eines zu knapp bemessenen Timeouts beim Beenden des Bildschirmschoners kann Kodi einfrieren. Weiterhin wurden generelle Rendering-Probleme sowie ein Fehler beim Erstellen von Bildschirmfotos für Lesezeichen unter Windows behoben. Nach einem langen Tastendruck kann es vorkommen, dass weitere Tastatureingaben ignoriert werden. Dies wurde ebenso korrigiert wie ein Fehler in ZeroConfBrowser, der das saubere Beenden der Software unterbindet. Zudem hat Kodi gelernt, bei Videos mit nur einem Kapitel keinen Kapitelsprung durchzuführen.

Download: Kodi 16.1 RC 2 (Jarvis)
Quelle: kodi.tv
 
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Google aktualisiert Chrome

reported by doelf, Dienstag der 29.03.2016, 17:08:02
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 49.0.2623.110 aktualisiert und dabei keine einzige Sicherheitslücke geschlossen. Diesmal wurden lediglich ein paar kleinere Fehler beseitigt, welche auf die alltägliche Nutzung keine Auswirkung haben.

Download:
 
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Neue Windows 10 Insider Previews für PCs und Smartphones

reported by doelf, Dienstag der 29.03.2016, 16:57:07
Für Insider im Fast-Ring gibt es frische Builds im Doppelpack, denn der Windows 10 Insider Preview Build 14295 zielt sowohl auf PCs als auch auf Smartphones. Auch jene Smartphones, welche sich von Windows Phone 8.1 auf Windows 10 Mobile aktualisieren lassen, werden ab sofort bedient. Mit Ausnahme des Lumia 635.

Das Upgrade auf Windows 10 Mobile ist derzeit für 18 Smartphones verfügbar: Da wären die Lumias 1520, 930, 830, 735, 730, 640 XL, 640, 638 (1GB), 636 (1GB), 635 (1GB), 540, 535, 532, 435 und 430, die beiden Modelle Win HD w510u und Win HD LTE x150q von BLU sowie das MCJ Madosma Q501. In der Release-Schiene liefert Microsoft den Build 10586.164 aus, welchen wir auf unserem Lumia 535 ausprobiert haben. Bisher läuft Windows 10 Mobile auf diesem Einsteigertelefon vorbildlich. Mit Ausnahme des Lumia 635 können alle genannten Mobiltelefone zum Insider Preview Build 14295 wechseln, die Freigabe für das Lumia 635 soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Auch auf jenen Geräten, die bereits mit Windows 10 Mobile verkauft werden, also die Lumias 550, 650, 950 und 950 XL, das Xiaomi Mi4 und Alcatels OneTouch Fierce X, kann man den neuen Insider Build ausprobieren.

Der Insider Preview Build 14295 behebt einige Fehler: Bei der Mobile-Variante sollen beim Einspielen eines Backups nach dem Zurücksetzen des Telefons keine Apps mehr verloren gehen, was bisher zu leeren, grauen Kacheln geführt hatte. Zudem soll das Herunterladen neuer Sprachen und Tastaturen zuverlässiger funktionieren. Der anschließende Neustart des Mobiltelefons muss derzeit allerdings noch manuell initiiert werden. Die PC-Ausgabe bleibt nicht mehr hängen, wenn ein Gamepad, beispielsweise die Controller von Xbox One oder Xbox 360, angeschlossen werden. Darüber hinaus wurden Anmeldeprobleme bei Xbox Live behoben und die Sicherheitsprogramme von Kaspersky laufen wieder. Ein ebenfalls behobener Fehler verursache ein Neuladen des aktuellen Tabs, wenn bei Edge in einem Passwortfeld die Feststelltaste gedrückt wurde.

Noch nicht behoben wurden bei der Mobil-Version Synchronisationsprobleme mit Microsofts Band 1 und 2 (Lösung: Zurücksetzen und neu paaren), Verbindungsprobleme mit Miracast-Empfängern und Erkennungsprobleme beim Microsoft Display Dock mit einer Firmware vor Version 4. Der PC-Build zeigt irrtümlich Verbindungsfehler für virtuelle Switches unter Hyper-V an und einige TPM-Chips, beispielsweise der des ASUS Zenbook UX31, sorgen für Audiofehler und störrische Trackpads (Lösung: Den Dienst microsoftwindowstpm deaktivieren). Der Narrator und ähnliche Apps sind derzeit nicht in der Lage, die Menüeinträge im Feedback Hub vorzulesen. Wird eine Anmeldemethode wie Windows Hello genutzt, kommt es zu einer Schleife bei der Bluetooth-Erkennung, die für diverse Probleme sorgt. Zum einen stottern Bluetooth-Geräte, bei kombinierten Lösungen bricht die Datenrate im WLAN-Netzwerk ein und die Akkulaufzeit sinkt (Lösung: Den Dienst Microsoft Passport deaktivieren). Ein Zahlendreher in einer IP-Adresse verursacht Probleme mit Miracast-Empfängern (das lässt sich per Registry geradebiegen) und einige Apps wie QQ, Windows Live Mail und Expression Encoder 4 neigen zu Abstürzen.
 
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Kolumne: Ein Humorflüchtling namens Erdogan

reported by doelf, Dienstag der 29.03.2016, 15:05:01
Recep Tayyip Erdogan, türkischer Präsident und weithin bekannt als die größte Spaßbremse vom Bosporus, hat wieder einmal ein Problem mit Kritik: Er hat den deutschen Botschafter einbestellen lassen, um von der Bundesregierung die Löschung eines satirischen NDR-Videos zu verlangen. Dies zeugt von einem dramatischen Mangel an Humor und gewaltigem Nachhilfebedarf in puncto Pressefreiheit.

Da hat man wohl aufs falsche Pferd gesetzt: Die Türkei und ihr Möchtegern-Sultan Recep Tayyip Erdogan sollen als sicherer Drittstaat dafür sorgen, dass Europa nicht in Flüchtlingen ertrinkt. Tatsächlich wird die Meinungsfreiheit in der Türkei mit Füßen getreten und Kritik an der korrupten Regierung mit Gefängnis geahndet. Insbesondere der streitsüchtige Präsident in seinem neuen Sultanspalast gilt als unfehlbar und duldet keinerlei Widerspruch - weder aus dem In- noch aus dem Ausland. Bisher verzichtet Erdogan darauf, ein Kopfgeld auf ausländische Journalisten auszusetzen, doch in der Türkei selbst wurden die Medien bereits gleichgeschaltet und de facto unter staatlicher Kontrolle gestellt. Wer sich dem Diktat der muslimisch-konservativen Regierungspartei (AKP) nicht freiwillig beugte, wurde kurzerhand eingelocht.


Unsere Kollegen vom Satiremagazin "extra 3" haben der selbstherrlichen Politik des türkischen Präsidenten nun aus sicherer Entfernung ein kleines Lied gewidmet: "Erdowie, Erdowo, Erdogan". Aber Satire, die für Pressefreiheit und Menschenrechte eintritt, trifft bei Erdogan auf taube Ohren. Und so ließ der Humorflüchtling vom Bosporus den deutschen Botschafter einbestellen, um die sofortige Zensur des Beitrags zu verlangen. Ob auch die Auslieferung der verantwortlichen Redakteure und die Verbrennung aller Negative gefordert wurde, ist derzeit noch unklar. Die Türkei ist schließlich nicht Deutschland und dass die türkische Regierung die (falsche) Meinung anderer ignoriert, hat ja nicht zu bedeuten, dass andere Regierungen nicht die türkische (richtige) Meinung uneingeschränkt und ohne Nachfrage zu übernehmen haben.

Hinter verschlossen Türen soll Erdogan bereits damit begonnen haben, jedem Flüchtling im Lande einen türkischen Pass und ein Einreisevisum für die EU auszustellen. Zudem erwägt die Türkei einen Boykott ihres Boykotts des Eurovision Song Contest 2016 sowie die Ausrichtung einer eigenen Fußball Europameisterschaft. Nachdem der bärtige Österreicherin Conchita Wurst im Jahr 2014 zum Siegerin gekürt worden war, hatte die AKP den türkischen Staatssender TRT zum Rückzug vom ESC bewegt. Allerdings gibt es einen aktuellen Rückfallplan mit dem Titel "Recep Tayyip über alles", geschmettert von einem zehntausend Mann starken Armeechor. Gastauftritte in Österreich und Ungarn sind angedacht, zur Not wird der Chor die Einreisekontingente dieser Länder sprengen müssen. Was die Euro 2016 betrifft, soll ein reintürkischer Wettbewerb sicherstellen, dass auch die Türkei mal Europameister wird. Schließlich dürfte sich selbst Griechenland diesen Titel einmal kaufen.

So, liebe Restdemokraten Europas, das habt ihr nun davon! Wegsehen hat eben noch nie geholfen!
 
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NVIDIA GeForce 364.72 WHQL für Oculus Rift

reported by doelf, Dienstag der 29.03.2016, 10:32:44
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 364.72 aktualisiert, welche offizielle und vollständige Unterstützung für die VR-Brille Oculus Rift bringt. Hierzu gehören die Spiele "EVE: Valkyrie", "Chronos" und "Elite Dangerous" sowie NVIDIAs VRWorks. Auch die Unterstützung für das bald folgende Konkurrenzmodell HTC Vive wurde weiter ausgebaut.

Ein neues SLI-Profil gibt es für "Dark Souls III", dazu kommen 3D-Vision-Profile für "Dark Souls III", "Gears of War Ultimate Edition", "Hitman Pro", "Paragon" und "Quantum Break". Keines dieser 3DV-Profile ist empfehlenswert und für den 3D-Kompatibilitätsmodus gibt es diesmal keine neuen Profile. GeForce Experience wurde auf die Version 2.11.2.42 aktualisiert, ansonsten bleibt alles wie gehabt: NView 147.00, , PhysX System-Software 9.15.0428 und HD-Audio-Treiber 1.3.34.4. Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400, aktuelle GPUs werden unter Windows XP nicht mehr unterstützt.

Dafür hat NVIDIA ein paar Fehler behoben: Unter Windows 10 verursacht das Treiber-Update mit einem einzelnen Bildschirm am HDMI-Anschluss keinen Bluescreen mehr und auch die sporadischen Abstürze im SLI-Betrieb wurden behoben. Beim Entfernen eines Kabels vom Razer Dock stürzt der Grafiktreiber nicht mehr ab und die Mixtur aus normalen und G-SYNC-Bildschirmen funktioniert besser. Im SLI-Betrieb soll "Tom Clancy's The Division" flüssiger laufen, das gilt auch für Windows Vista bis 8.1. Hier soll auch der PowerDirector nicht mehr mit einem Verweis auf die Bibliothek nvspcap64.dll abstürzen.

Download: NVIDIA GeForce 364.72 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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FBI knackt iPhone ohne Apples Hilfe

reported by doelf, Dienstag der 29.03.2016, 09:24:34
Der US-Bundespolizei FBI ist es gelungen, das iPhone des Attentäters von San Bernardino ohne Hilfe von Apple zu knacken. Damit wurde der heftige Disput zwischen den Ermittlern und Apple beendet, ohne die eigentliche Kernfrage klären zu müssen: Darf ein Gericht vom Hersteller die Bereitstellung von Methoden zum Aushebeln kritischer Sicherheitsmechanismen verlangen?

Das FBI hatte genau dies von Apple gefordert, doch der Technologiekonzern weigerte sich, eine Art Generalschlüssel für seine Geräte zu entwickeln. In dem wochenlangen Streit hatte sich zunächst ein Gericht hinter den Antrag der Bundespolizei gestellt, im Anschluss übte dann auch noch das US-Justizministerium massiven Druck auf Apple aus. Apple-Chef Tim Cook trat daraufhin an die Öffentlichkeit und warnte vor der Tragweite der gerichtlichen Anordnung. Diese basiert nämlich auf dem "All Writs Act" aus dem Jahr 1789, welcher alle Maßnahmen, die notwendig sind, um ein Gesetz durchzusetzen, sanktioniert.

Das Unternehmen wollte es auf einen Präzedenzfall ankommen lassen, doch diese Strategie hätte leicht nach hinten losgehen können: Hätte die US-Gerichtsbarkeit Apple auch in letzter Instanz zur Bereitstellung von Hintertüren verpflichtet, wären alle Verschlüsselungs- und Sicherheitsmaßnahmen der US-Technologiefirmen mit einem Schlag sinnlos geworden. Eine Entscheidung hätte entweder der Industrie oder den Ermittlungsbehörden schwer geschadet, weshalb beide Seiten mit dem Ausgang zufrieden sein dürften: Das FBI hat bewiesen, aktuelle Sicherheitsmaßnahmen auch ohne die Mithilfe der Unternehmen brechen zu können, während sich Apple dem juristischen und politischen Druck nicht beugen musste.

Allerdings benötigte das FBI die Unterstützung externer Experten, welche die Schutzmechanismen auf dem iPhone 5C von Syed Farook mit Hilfe von Sicherheitslücken in iOS 9 umgehen konnten. Aktuell liegt iOS in der Version 9.3 vor und in der Zwischenzeit sind etliche kritische Schwachstellen gestopft wurden. Es kann gut sein, dass der verwendete Angriff bei einem Gerät mit aktuellem Patch-Level gar nicht mehr funktionieren würde. Details über die ausgenutzten Fehler hat das FBI nicht verraten und es darf auch bezweifelt werden, dass diese Informationen in naher Zukunft offengelegt werden. Ob das Telefon den Ermittlern hilfreiche Informationen liefern konnte, ist ebenfalls unbekannt.

Am Ende des Tages bleibt alles wie gehabt: Software enthält immer Sicherheitslücken und Sicherheitslücken werden immer ausgenutzt. Das einzige, was Sicherheitsmaßnahmen erkaufen können, ist Zeit.
Quelle: money.cnn.com
 
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Thunderbird 38.7.1 verfügbar

reported by doelf, Freitag der 25.03.2016, 22:24:58
Mozilla hat seinen E-Mail-Client Thunderbird für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 38.7.1 aktualisiert. Es gibt diesmal nur eine Änderung: Wie zuvor schon beim Firefox 45.0.1 wurde nun auch im Thunderbird die Bibliothek "Graphite Font Shaping" deaktiviert.

Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz. Warum Graphite in Mozillas Produkten deaktiviert wurde, ist unklar.

Download: Thunderbird 38.7.1
 
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Google stopft Sicherheitslücken in Chrome

reported by doelf, Donnerstag der 24.03.2016, 22:02:34
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 49.0.2623.108 aktualisiert und dabei fünf Sicherheitslücken geschlossen. Vier hochgefährliche Schwachstellen wurden von externen Experten gefunden, hierzu gehört auch der Pufferüberlauf in libANGLE, welchen JungHoon Lee (lokihardt) im Rahmen des Hackerwettbewerbs Pwn2Own vorgeführt hatte.

In V8 wurde ein Lesezugriff außerhalb der vorgegebenen Grenzen entdeckt, der Wen Xu von Tencent KeenLab immerhin 7.500 US-Dollar einbringt. Dazu kommen zwei Use-after-free-Fehler in der Navigation und den Erweiterungen, die Google 5.500 bzw. 5.000 US-Dollar wert sind. Darüber hinaus haben interne Untersuchungen einige Fehler sowie weitere Schwachstellen in der JavaScript-Engine V8 offenbart.

Download:
 
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Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14291 nun auch für Upgrader

reported by doelf, Donnerstag der 24.03.2016, 21:43:03
Heute erhalten auch jene Mobiltelefone, für die seit letzter Woche das Upgrade auf Windows 10 Mobile bereit liegt, Zugriff auf den aktuellen Insider Preview Build 14291. Voraussetzung ist die Installation der Insider-App sowie die Anmeldung für einen der beiden Verteilerkreise Fast oder Slow.

Das Upgrade auf Windows 10 Mobile ist derzeit für 18 Smartphones verfügbar: Da wären die Lumias 1520, 930, 830, 735, 730, 640 XL, 640, 638 (1GB), 636 (1GB), 635 (1GB), 540, 535, 532, 435 und 430, die beiden Modelle Win HD w510u und Win HD LTE x150q von BLU sowie das MCJ Madosma Q501. In der Release-Schiene liefert Microsoft den Build 10586.164 aus, welchen wir auf unserem Lumia 535 ausprobiert haben. Bisher läuft Windows 10 Mobile auf diesem Einsteigertelefon vorbildlich.

Mit Ausnahme des Lumia 635 können alle genannten Mobiltelefone zum Insider Preview Build 14291 wechseln, die Freigabe für das Lumia 635 soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Der Build 14291 umfasst eine neue Version des Internetbrowsers Edge sowie überarbeitete Karten- und Wecker-Apps. Die beiden Apps Insider Hub und Windows Feedback wurden zum Feedback Hub vereint. Über diese Schnittstelle sollen Benutzer Probleme melden und auch Vorschläge einreichen. Microsoft hat einen Fehler behoben, der die Verwendung der unsicheren WEP-Verschlüsselung verhindert hatte. Längere Eingaben bremsen den Text nicht mehr aus und die Eingabe über Word Flow (Swype) kommt besser mit langen Worten zurecht. Die Auflistung aller Apps berücksichtigt die gewählte Schriftgröße und unter "Einstellungen", "Extras" tauchen keine Geister-Apps mehr auf. Darüber hinaus soll die Fotoauswahl (z.B. für Anhänge) zielsicherer arbeiten.
 
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Außerplanmäßiges Sicherheits-Update für Java SE

reported by doelf, Donnerstag der 24.03.2016, 20:38:35
Oracle warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in Java SE (CVE-2016-0636). Betroffen sind ausschließlich Installationen, die auf Desktop-Systemen im Webbrowser laufen. Die Schwachstelle wird über bösartige Internetseiten angegriffen, eine Authentifizierung ist hierbei nicht erforderlich. Der Fehler wurde bereits öffentlich dokumentiert.

Da die Details bereits bekannt sind und der Angriff nicht allzu komplex ist, hat Oracle diese Sicherheitslücke in die zweithöchste Kategorie 9,3 eingestuft. Ein sofortiges Update auf die neue Version 8 Update 77 ist daher anzuraten. Für zahlende Kunden, welche noch Java SE 7 nutzen, ist ebenfalls eine passende Aktualisierung verfügbar.

Download:Wird Java SE auf Desktop-Systemen ausschließlich für alleinstehende Applikationen verwendet, besteht keine Gefahr. Auch Server sind sicher, da die dortigen Java-Installationen nur vertrauenswürdigen Code ausführen. Grundsätzlich sollte man sich gut überlegen, ob man Java SE in seinem Webbrowser verwenden möchte, denn die wenigsten Internetangebote benötigen dies.
 
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Adobe veröffentlicht Flash Player 21.0.0.197

reported by doelf, Donnerstag der 24.03.2016, 17:02:10
Mit dem Flash Player 21.0.0.197 stopft Adobe ausnahmsweise keine kritischen Sicherheitslücken, sondern behebt einen Fehler, der zahlreiche Flash-Spiele beeinträchtigt. Die neue Version wird für Windows und Mac OS X zum Download angeboten, auch die integrierten Flash Player in Googles Chrome und Microsofts Browsern bekommen ein Update. Derweil klaffen vier frische 0-Day-Lücken.

Diese wurden vor einer Woche im Rahmen des von Trend Micro und HPE veranstalteten Hackerwettstreits Pwn2Own 2016 erfolgreich demonstriert. Man darf also davon ausgehen, dass Adobe schon bald ein weiteres Update nachschieben wird, möglicherweise sogar schon am kommenden Dienstag. Insgesamt wurden auf dem Hackerwettkampf 21 0-Day-Lücken offengelegt - sechs in Windows, fünf in Mac OS X, vier in Flash, drei in Safari, zwei in Edge und eine in Chrome.

Download: Adobe Flash Player 21.0.0.197 für Windows und Mac OS X
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.3.1 für "Need for Speed"

reported by doelf, Donnerstag der 24.03.2016, 16:36:09
AMDs neuer Grafiktreiber bringt Unterstützung für "Need for Speed" sowie ein überarbeitetes Crossfire-Profil für "Hitman". Leider kann "Need for Speed" aus Crossfire kaum Leistungsgewinne ziehen, dafür flackert das Bild. "Hitman" läuft mit Crossfire besser, solange man "Super Sampling" nicht auf 1.5x stellt. In der Ankündigung spricht AMD von einer "Radeon Software Crimson Edition 16.3.1" und lässt den Zusatz "Hotfix" weg, beim Download taucht dieser aber wieder auf.

AMD hat sich abermals um einige Probleme gekümmert: Die installierten Spiele sollten nun wieder alle in den Radeon Einstellungen zu finden sein, dies war vorher nicht immer der Fall. Spiele auf Basis der Unreal Engine 4 sollen sich nicht mehr willkürlich aufhängen und die Frame-Raten von DirectX-12-Applikationen wurden von der Bildwiederholrate des Displays entkoppelt. Zudem wurde ein schwarze Bildschirm oder Systemhänger unmittelbar nach dem Start der Videoapplikation von Oculus behoben. Auf einigen Systemen ist die Installation über die Kommandozeile nicht möglich, hier hilft vorerst nur der Umweg über die grafische Installationsroutine.

Die folgenden Fehler wurden noch nicht behoben: Der Schalter für die Energieeffizienz wird auch für Produkte angezeigt, die diese Funktion gar nicht unterstützen. Einige Spiele verweigern den Start, wenn bei AMD Gaming Evolved das "In Game Overlay" aktiviert ist - hier hilft derzeit nur das Abschalten dieser Funktion. "Final Fantasy XIV" bleibt zuweilen hängen oder verursacht einen schwarzen Bildschirm. Unter Verwendung von Crossfire flackert es weiterhin bei "Plants vs Zombies: Garden Warfare 2" und "The Division". Weiterhin sorgt Crossfire für Grafikfehler in den Todesanimationen von "League of Legends". Und wer die Rift mit FRTC verwendet, sollte V-Sync deaktivieren.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.3.1
 
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Analyse: Wohin will Apple?

reported by doelf, Donnerstag der 24.03.2016, 15:17:23
Apple hat sein Blatt für das Frühjahr 2016 auf den Tisch gelegt, doch wer ein Paar Asse erwartet hatte, sieht sich nun mit durchwachsenen Karten konfrontiert. Für Kunden mit zierlichen Händen und Köpfen wurde das iPhone wieder geschrumpft und das iPad hat einen professionellen Anstrich und einen saftigen Preisaufschlag erhalten. Und nun?

Zugegeben, die iPhones hatten sich im Jahr 2015 prächtig verkauft, insbesondere in China. Apples Telefone sind technisch auf der Höhe der Zeit, allerdings ohne neue Maßstäbe setzen zu können. Die Kunden mögen die Software und Apples Dienste sowie die vortreffliche Eignung des iPhones als Statussymbol. Doch ein Trendsetter ist Apple schon lange nicht mehr: Den Wunsch nach größeren Displays und leistungsstärkeren Kameras hatte das Unternehmen lange ignoriert und nun wird das gerade erst aufgeblasene iPhone auch schon wieder geschrumpft. Auch wenn die inneren Werte stimmen, kann ich bei Preisen ab 489 Euro keine allzu große Zielgruppe für das iPhone SE erkennen.

Ähnlich sieht es beim iPad Pro 9,7" aus: Ein Einstiegspreis von 689 Euro für die WLAN-Variante mit 32 GB Speicherplatz ist, wie soll man es höflich formulieren, ambitioniert. Der Markt für Tablets ist gesättigt und die Absatzzahlen schrumpfen. Und das gilt auch für das iPad: Im ersten Quartal des fiskalischen Jahres 2014 konnte Apple 26 Millionen iPads verkaufen, ein Jahr später waren es 21,4 Millionen und in diesem Jahr nur noch 16,1 Millionen. Wie will Apple diese Entwicklung mit einem Preisaufschlag und teurem Zubehör aufhalten? Zumal die Pro-Linie der Tablets aus Cupertino lediglich die Surface-Modelle aus Redmond kopiert - und das nicht einmal sonderlich gut.

Der große Vorteil der Surface-Tablets ist ihre x86-basierte PC-Technik, mit der Microsoft die Grenzen zwischen Computer und Tablet erfolgreich auflösen konnte. Zuvor hatte man in Redmond Lehrgeld zahlen müssen und Windows RT samt ARM mit einem lauten Knall an die Wand gefahren. Selbst für kommende Windows-Telefone wird ein x86-Unterbau immer wahrscheinlicher. Apple fährt derzeit noch zweigleisig: Die ARM-Architektur für iOS und x86 für Mac OS X. Ob das so bleiben wird, ist mehr als fraglich, denn Apple konzentriert seine Entwicklungsarbeit auf iOS. Das iPad Pro ist laut CEO Tim Cook das bessere Notebook, zugleich hatte er die hauseigenen MacBooks mit keinem Wort erwähnt.

Viele Marktbeobachter hatten die Vorstellung neuer oder zumindest überarbeiteter MacBooks erwartet, denn noch ist keines dieser Geräte mit Intels aktueller Skylake-Generation ausgestattet. Insbesondere das MacBook Pro bedarf dringend einer Frischzellenkur, doch stattdessen gibt es nur ein iPad Pro. Im Gegensatz zur PC-Konkurrenz fehlt nach wie vor die Touch-Bedienung und nicht wenige Benutzer bewerten die beiden letzten Betriebssystemversionen eher kritisch. Rollen die MacBooks langsam aufs Abstellgleis? Aber warum? Seit dem ersten Quartal 2014 sind die Verkaufszahlen für Macs von 4,8 Millionen auf 5,3 Millionen Einheiten gestiegen.

Und sonst? Mit dem Verkauf und Streaming von Inhalten hat sich Apple ein zweites Standbein aufgebaut, das allerdings sehr eng an den Erfolg der eigenen Geräte gebunden ist. Die Zeit des iPad ist abgelaufen und die der Watch womöglich noch nicht gekommen. Während andere Hersteller früher am Markt waren und bereits die dritte oder vierte Generation ihrer Uhren anbieten, beschränkt sich Apple auf die Optimierung der Software. Das ist zwar erfreulich, doch über den Erfolg der Watch sagt es wenig aus. Und so bleibt Apple ein Unternehmen, das knapp 70 Prozent seines Umsatzes mit einem einzigen Produkt, dem iPhone, generiert. Ein riskantes Spiel!
 
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Mac OS X 10.11.4 (El Capitan), Sicherheits-Updates für Yosemite und Mavericks

reported by doelf, Donnerstag der 24.03.2016, 13:41:16
Apple hat sein aktuelles Betriebssystem Mac OS X El Capitan auf die Version 10.11.4 aktualisiert und bietet damit die Möglichkeit, vertrauliche Notizen durch einen Code zu schützen. Zudem hat Apple etliche Sicherheitslücken geschlossen und passend hierzu gibt es auch frische Sicherheits-Updates für die beiden älteren OS-Generationen Yosemite und Mavericks.

Insgesamt führt Apple 59 behobene Schwachstellen auf: Beispielsweise lassen sich Speicherinhalte mit Hilfe speziell gestalteter FlashPix-Bitmaps, Photoshop-Dokumente, PNG-Bilder, PDF-Dateien, XML-Inhalte und Schriftarten derart manipulieren, dass Angreifer Schadcode einschleusen und ausführen können. Das Http-Protokoll kann sogar aus der Ferne als Einfallstor für Schadprogramme missbraucht werden. Über JavaScript verrät Messages sensible Informationen und Mittelsmänner können auf verschlüsselte Anhänge zugreifen. Aufgrund mehrerer Schwachstellen in OpenSSH lassen sich private Schlüssel des Clients im Zuge einer Anmeldung beim Server abgreifen und ein Speicherleck in OpenSSL eignet sich als Ziel für DoS-Attacken. Eine Änderung im Werkzeug für Code-Signaturen verhindert, dass lokale Benutzer die Existenz beliebiger Dateien prüfen können, und wenn man bei Erinnerungen auf eine Telefonnummer klickt, wird diese nicht mehr ohne Rückfrage gewählt.

Besonders interessant ist auch ein Fehler im ASN.1-Decoder, durch den Schadcode über manipulierte Zertifikate eingeschleust werden kann. Auch über WLAN sind Angriffe möglich, allerdings nur durch Personen in einer privilegierten Netzwerkposition. Diese Attacke nutzt die fehlerhafte Validierung von Netzwerk-Frames, um Schadcode einzuschleusen. Zahlreiche Fehler im Kernel ermöglichen bösartigen Applikationen das Ausführen beliebigen Codes mit Kernel-Rechten. Die Auswahl der Schwachstellen reicht hierbei von Ganzzahlenüberläufen über den Zugriff auf bereits gelöschte Objekte bis zu NULL-Zeiger-Dereferenzierungen und diverse Speicherschluderein. Auch über kritische Fehler in den Bereichen Bluetooth, IOGraphics, RAID und USB sowie über die Grafiktreiber von Intel und NVIDIA können sich Programme Kernel-Rechte verschaffen. Fehlerhafte Implementierungen von HID und RAID ermöglichen eine Analyse des Kernel-Speichers und eine NULL-Zeiger-Dereferenzierung in IOFireWireFamily lässt sich für DoS-Angriffe ausbeuten.

Bleiben noch die restlichen Neuerungen für El Capitan: Abgesehen vom Passcode-Schutz für Notizen bringt Mac OS X 10.11.4 die Möglichkeit, diese alphabetisch, nach Erstellungs- oder Bearbeitungsdatum zu sortieren und Evernote-Dateien zu importieren. Live Photos lassen sich per AirDrop und Nachrichten zwischen iOS und Mac OS X austauschen. In Photos wurde ein Problem behoben, welches das Laden von RAW-Dateien verzögert, und Safari kommt jetzt wieder mit Twitters t.co-Links zurecht. Auch sollen JavaScript-Dialoge in Safari keine Webseiten mehr blockieren. Man kann iBooks PDFs in der iCloud sichern und die VIP-Mailbox arbeitet wieder mit Gmail-Konten zusammen. Auch um USB-Audiogeräte, die zuweilen ihre Verbindung verlieren, und um die Zuverlässigkeit der hauseigenen USB-C Multiport-Adaptern hat sich Apple gekümmert.

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iOS 9.3 bringt Night Shift, Flicken und Probleme

reported by doelf, Donnerstag der 24.03.2016, 11:46:02
Mit dem Update auf iOS 9.3 beseitigt Apple 39 Sicherheitslücken und bringt neue Funktionen wie "Night Shift". Technisch wird nun auch Dolby Digital Plus über den Apple Lightning Digital AV-Adapter geschickt. Allerdings gab es auch wieder Probleme mit überlasteten Aktivierungsservern, die zuweilen ernsthafte Nebenwirkungen hatten: Einige Geräte lassen sich gar nicht mehr aktivieren und müssen zurückgesetzt werden, bevor man einen neuen Anlauf mit iOS 9.3 wagen kann.

Die augenscheinlichste Neuerung ist der Nachtmodus "Night Shift", welcher nach Sonnenuntergang die Blauanteile der Anzeige reduziert. Blaues LED-Licht kann negative Auswirkungen auf den Tag-Nacht-Rhythmus haben, während ein wärmeres Bild einen besseren Schlaf ermöglichen kann. Überarbeitet wurden die Apps Notizen, News, Health und Apple Music. Notizen lassen sich neuerdings durch Touch ID oder einen Code schützen, zudem kann man sie alphabetisch, nach Erstellungs- oder Bearbeitungsdatum sortieren. Dazu kommen die Tasten "Neue Zeichnung" und "Checkliste". Bei News findet sich unter "Für Sie" der neue Bereich "Topstars" und unter "Unser Tipp" präsentieren Apples Redakteure eine Auswahl an Kanälen und Themen. Berichte und Videos lassen sich auf dem iPhone auch im Querformat anzeigen und man kann die Textgröße für Artikel anpassen.

Health nutzt jetzt Drittanbieter-Apps zur Anzeige ausgewählter Daten wie Gewicht, Training und Schlaf. In die andere Richtung erhalten Drittanbieter-Apps über das HealthKit Zugriff auf die Aktivitätsringe und -zusammenfassungen der Apple Watch. Die von der Apple Watch gesammelten Aktivitätsdaten lassen sich über das Health-Dashboard abrufen. Apple Music kann Musikstücke aus dem Katalog direkt für Abspiellisten nutzen, ohne dass man die Titel zunächst zur eigenen Sammlung hinzufügen muss. Das iPad spielt Musikvideos bildschirmfüllend ab und im Bereich "Radio" wird angezeigt, was gerade auf Beats 1 läuft. Mit Hilfe von "Duplizieren" kann man ein Standbild aus einem Live Photo extrahieren und Live Photos lassen sich per AirDrop und Nachrichten zwischen iOS und Mac OS X austauschen.

iBooks unterstützt nun auch das Laden von Hörbüchern, die man zuvor im iBooks Store erworben hat. Wurden diese über die Familienfreigabe gekauft, stehen die Hörbücher auch allen Familienangehörigen zur Verfügung. Man kann iBooks PDFs in der iCloud sichern und mit dem Apple Pencil Textpassagen markieren. Für die Nutzung im Bildungsbereich gibt es verbesserte Managementoptionen wie die Anmeldung bei iCloud über verwaltete Apple-IDs, die Freigabe von Apps sowie Einschränkungen bei der Verwendung der iCloud-Fotomediathek und von Apple Music. iOS 9.3 ist kompatibel zur neuen Classroom-App. Für die Abonnenten von Apple Music wurden in CarPlay die Bereiche "Für dich" und "Neu" freigeschaltet. Die Karten-App präsentiert unter "In der Nähe" lokale Attraktionen wie Tankstellen, Parkplätze oder Restaurants.

Die Liste der Fehlerbehebungen ist lang: Angeschlossene Tastaturen lassen sich jetzt besser nutzen, beispielsweise zum Navigieren per Pfeiltasten und zum Scrollen per Leertaste. Auch Probleme beim Entsperren des iPad und bei der Sichtbarkeit von Eingabefeldern im Zusammenspiel mit einer Hardware-Tastatur wurden behoben. Podcasts unterstützt die bildschirmfüllende Videowiedergabe und Apple Pay berücksichtigt die Bonusprogramme bestimmter Geschäfte. Die App "Aktivität" bietet im neuen Bereich "Trainings" eine Monatsübersicht an und in der Karten-App lassen sich Strecken antippen, um Ziele und Haltestellen hervorzuheben. iOS 9.3 behebt auch Probleme bei App-Käufen von Volumenkunden sowie Zertifikatfehler beim Aktualisieren von Konfigurationsprofilen. Das Zusammenspiel mit OS X Caching Servern wurde ebenfalls verbessert.

iOS-Geräte verkraften nun auch Daten vor Mai 1970. 3D Touch soll zuverlässiger mit der Schaltersteuerung funktionieren, es wurden mehrere Probleme mit VoiceOver korrigiert und "Erinnerungen" zeigt große Schriften wieder lesbar an. Die Batterieanzeige soll genauer funktionieren und die Einschränkungen für die Nutzung mobiler Daten nicht mehr überschrieben werden. Die Fertigstellung von iCloud-Backups soll zuverlässiger funktionieren und bei der Wiederherstellung sollen keine Health-Daten verloren gehen. Apple hat sich auch um Probleme bei der iMessage- und FaceTime-Aktivierung gekümmert und die Stabilität in Zusammenhang mit 3D Touch, der Telefon-App und der Mail-App verbessert. Letztere bereitet Probleme, wenn der Speicherplatz zur Neige ging oder Mail Drop mit großen Anhängen konfrontiert wird.

Die geschlossenen Sicherheitslücken sind ebenfalls reichhaltig: Dem FontParser kann man über PDF-Dokumente Schadcode unterschieben und mit Hilfe von USB-Geräten können Applikationen Kernel-Rechte erhalten. Letzteres gelingt alternativ dank etlicher Schwachstellen im Kernel, die von Ganzzahlenüberläufen über den Zugriff auf bereits gelöschte Objekte bis zu NULL-Zeiger-Dereferenzierungen und Speicherschluderein spannen. Auch die Prüfung von Signaturen lässt sich dank eines Kernel-Fehlers umgehen und DoS-Angriffe sind ebenfalls möglich. Über mehrere Fehler im Http-Protokoll kann man aus der Ferne Schadcode an iOS-Geräte schicken und libxml2 stolpert über speziell präparierte XML-Dateien. Bösartige Webseiten können Inhalte in Message-Threads einfügen und Mittelsmänner auf verschlüsselte Anhänge zugreifen.

Besonders interessant ist auch ein Fehler im ASN.1-Decoder, durch den Schadcode über manipulierte Zertifikate eingeschleust werden kann. Auch Schriftarten und Webseiten können einmal mehr als Einfallstore für Angriffe missbraucht werden. Über WebKit gelingt zudem der Zugriff auf sensible Benutzerdaten, die aktuelle Position sowie die Bewegungsrichtung. Um ein iOS-Gerät über speziell präparierte WLAN-Frames zu attackieren, muss sich der Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition befinden. Im Erfolgsfall lässt sich auch auf diese Weise Schadcode auf das Gerät bringen und ausführen.

Wie man sieht, handelt es sich bei iOS 9.3 um ein größeres Update. Alleine aufgrund der großen Zahl behobener Fehler und Sicherheitslücken ist eine zeitnahe Installation anzuraten. Da sich der Ansturm auf die Aktivierungsserver inzwischen wieder gelegt hat, sollte es dabei auch keine größeren Probleme mehr geben.
 
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Neue Geräte: Apple schwimmt gegen den Trend

reported by doelf, Mittwoch der 23.03.2016, 14:42:01
Apple gilt als der Trendsetter, doch nun schwimmt das Unternehmen gegen den Markt: Während alle anderen Hersteller nur noch Billiggeräte mit kleinen Displays anbieten, packt man in Cupertino die Technik des iPhone 6s ins 4-Zoll-Format und nennt das Ergebnis iPhone SE. Und obwohl sich Tablets heutzutage nur noch über den Preis verkaufen lassen, kostet der Nachfolger des iPad Air 2 mindestens 689 Euro und hat dann nicht mal eine Mobilfunkeinheit.

Das iPad Pro 9,7"
BildVor anderthalb Jahren hatte Apple das iPad Air 2 präsentiert. Das 9,7-Zoll-Tablet setzte mit einer Dicke von 6,1 mm und einem Gewicht von 437 g neue Maßstäbe, dennoch gingen die Verkaufszahlen weiter zurück. Viele Marktbeobachter sahen Apples Preispolitik als Ursache, denn für ein iPad Air 2 mit mageren 16 GB Speicherplatz (natürlich ohne SD-Kartenleser) und WLAN verlangte das Unternehmen stolze 489 Euro. Mit Mobilfunkunterstützung wurden sogar 609 Euro aufgerufen. Höchste Zeit zum Umdenken und so hat Apple beim neuen iPad Pro 9,7" eine wesentliche Änderung vorgenommen: Die Zielgruppe!

Während sich das iPad Air 2 primär an Konsumenten richtet, einen gesättigten Markt, in dem die Bereitschaft, für Neukäufe tief in die Tasche zu greifen, stetig sinkt, wendet sich Apple nun wieder an die Profis. Und da Unternehmen ihre Anschaffungen von der Steuer absetzen können, ist ein Einstiegspreis von 689 Euro für die WLAN-Variante mit immerhin 32 GB Speicherplatz schon fast ein Schnäppchen. An Dicke und Gewicht hat sich nichts geändert und auch Bildschirmformat (Verhältnis: 4:3, Diagonale: 24,63 cm/9,7 Zoll) sowie Auflösung (2.048 x 1.536 Pixeln bei 264 ppi) werden beibehalten.

Dafür bietet das neue "True Tone Display" einen um 25 Prozent größeren Farbumfang. Das macht das Tablet für Grafiker und Designer interessant, also jene Kundschaft, die Apple einst am Leben erhalten hatte. Als Apple dann zum Massenhersteller wurde, ignorierte man über Jahre die Wünsche der Profis. Passend zur Rückbesinnung auf alte Käuferkreise stattet Apple das kleine iPad Pro auch mit einem Stift aus, dem Apple Pencil. Dieser ist als Zubehör erhältlich und kostet weitere 109 Euro. Und wo wir schon einmal dabei sind, holen wir uns auch noch das Smart Keyboard für 169 Euro.

"Das Smart Keyboard verbindet eine Reihe neuer Technologien und Materialien zu einer völlig neuen Tastatur", sagt Apple. Es hat auch eine "innovative neue Schnittstelle, die Strom und Daten in beide Richtungen überträgt". Was fehlt, ist ein deutsches Tastaturlayout mit Umlauten, denn, wie beim großen Bruder mit 12,9 Zoll großem Display, gibt es auch für das kleine iPad Pro vorerst nur eine US-Version - das ist schwach. Wer nun denkt, man könne wenigstens das Smart Cover des gleich großen iPad Air 2 nutzen, wird ebenfalls enttäuscht: Laut Apple passt das nicht. Also nochmal 59 Euro. Oder das Silikon Case für 79 Euro.

Eine kurze Zwischenrechnung: Mit Stift, Tastatur und Smart Cover kostet das iPad Pro mindestens 1.026 Euro. Apple verspricht mit diesem Gerät zwar einen vollständigen Notebook-Ersatz, doch ein richtiges Notebook ist weiterhin flexibler - mehr Anschlüsse, mehr Speicherplatz, mehr professionelle Software - und dabei auch noch günstiger. Und so schön kompakte und leichte Geräte beim Transport auch sind, als Arbeitsgerät eignen sie sich nur bedingt. Profis werden daher eher zur 12,9-Zoll-Variante des iPad Pro greifen, das dann allerdings 907,33 Euro kostet - nackt mit 32 GB und WLAN.

Die inneren Werte des kleinen iPad Pro können sich sehen lassen: Da wäre der 64-Bit-Prozessor A9X, dem der Co-Prozessor M9 und 2 GiB RAM zur Seite stehen - das große iPad nutzt die gleiche CPU, taktet diese aber höher und hat doppelt soviel Arbeitsspeicher. Bei den Kameras punktet dann die 9,7-Zoll-Variante: Für Fotos gibt es 12 statt 8 Megapixel und Videos kann man in 4K statt Full-HD aufzeichnen, dazu gibt es Videostabilisierung. Die Facetime-Kamera schafft 5 statt 1,2 Megapixel und bietet einen Blitz, bei den Facetime-Videos herrscht mit 720p allerdings wieder Gleichstand.

Dazu gibt es Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz, HT80 mit MIMO) und Bluetooth 4.2. Die Mobilfunkvarianten beherrschen mehr LTE-Bänder (1 bis 5, 7, 8, 12, 13, 17 bis 20, 25 bis 30, 38 bis 41), wobei die SIM-Funktion erstmals fest integriert ist. Der nicht austauschbare Lithium-Polymer-Akku leistet 27,5 Wh, was für eine Laufzeit von zehn Stunden im WLAN-Betrieb ausreichen soll. Im Mobilfunknetz sind neun Stunden möglich. Das iPad Pro 9,7" kann ab morgen mit 32, 128 oder 256 GB Speicherplatz vorbestellt werden, die Auslieferung soll am 31. März 2016 beginnen.

Das iPhone SE
BildDas iPhone SE tritt die Nachfolge des iPhone 5s an und übernimmt dessen Größe: Handliche 10,16 cm (4 Zoll) Bildschirmdiagonale mit 1.136 x 640 Pixeln bei 326 ppi. Die Abmessungen der beiden Telefone - 123,8 x 58,6 x 7,6 mm - sind identisch, das iPhone SE ist aber um ein Gramm schwerer. Der 64-Bit-Prozessor A9 mit seinem Co-Prozessor M9 stammen hingegen ebenso aus dem iPhone 6s wie die iSight-Kamera, die 12 Megapixel leistet und 4K-Videos mit 30 fps (Full-HD mit 60 fps) aufzeichnen kann. Bei der FaceTime-Kamera greift Apple dann wieder auf das iPhone 5s zurück und bietet nur 1,2 Megapixel sowie 720p.

Neben Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n/ac und Bluetooth 4.2 gibt es auch NFC: Bezüglich der Mobilfunkausstattung listet Apple zwei unterschiedliche Varianten: Beide beherrschen GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz), UMTS/HSPA+/DC-HSDPA (850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz), CDMA EV-DO Rev. A (800, 1700/2100, 1900, 2100 MHz) und die LTE-Bänder 1, 2, 3, 4, 5, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 25 und 26. Nur beim Modell A1662 gibt es die LTE-Bänder 13 und 29, das Modell A1723 beherrscht dafür die LTE-Bänder 7 und 28, die TD-LTE-Bänder (38, 39, 40, 41) sowie TD-SCDMA 1900 (F) und 2000 (A).

Die fest verbaute Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht eine Sprechdauer von bis zu 14 Stunden (3G). Surfen kann man zwischen 12 (3G) und 13 Stunden (LTE, WLAN). Die Wiedergabe von Videoinhalten beziffert Apple ebenfalls auf 13 Stunden, beim Musikhören sind maximal 50 Stunden möglich. Auch das iPhone SE kann ab morgen vorbestellt werden, es ist wahlweise mit 16 GB für 489 Euro oder 64 GB für 589 Euro erhältlich. Als Farben stehen Silber, Gold, Space Grau und Roségold zur Auswahl. In den gleichen vier Farbvarianten wird übrigens auch das iPad Pro 9,7" angeboten.
 
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Kolumne: Zurück zur Normalität?

reported by doelf, Mittwoch der 23.03.2016, 11:12:42
Und wieder hat der Terror Europa erschüttert und in Brüssel 31 Menschenleben gekostet. Zudem kämpfen viele der über 200 Verletzten noch mit dem Tod, um sich später - sofern sie diesen Kampf denn gewinnen - auf den langen Weg zurück in ein normales Leben zu machen. Doch was ist noch normal, wenn verblendete Feiglinge den Tod unschuldiger Zivilisten als den Willen Gottes zelebrieren?

Machen wir uns nichts vor: Die Attentäter von Brüssel, wie zuvor schon die von Paris, entspringen einer neuen Generation. Es sind Versager, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen haben, die immer wieder Ärger mit dem Gesetz hatten und die irgendwann im radikalen Islam ein Ventil für ihren Hass auf die westliche Gesellschaft gefunden haben. Schloss man sich früher einer Gang an und kämpfte um die Vorherrschaft im Viertel, lockt nun der "Islamische Staat" mit einem weit größeren Ziel. Diese Gang verspricht die Weltherrschaft unter der Faust Gottes - oder besser gesagt die patriarchalische, arabische Interpretation dieser göttlichen Faust.

Es scheint eine Ehre zu sein, sich für den "Islamischen Staat" und dessen Ideologie in die Luft zu sprengen. Anerkennung und Respekt durch Tod und Zerstörung statt durch Überfälle oder Auftritte in Casting-Shows. Das klingt komplett wahnwitzig und ist es auch, dennoch scheint es keine Nachwuchsprobleme zu geben. Zugegeben, die europäischen Länder haben oft bei der Integration versagt und sind nicht entschieden genug gegen die Entstehung gefährlicher Parallelgesellschaften vorgegangen. In einigen Bevölkerungsgruppen fällt der soziale Aufstieg sehr schwer, doch oft genug mangelt es auch am Willen. Kriminalität und Terrorismus erscheinen dann als der leichte Weg.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass Gangs, seien es kriminelle oder terroristische, eine klare Hierarchie aufweisen. Du tust, was dir gesagt wird, selbst wenn du deinen dummen Arsch in die Luft jagst. Und das ist bequem und einfach, denn man muss keine eigenen Entscheidungen treffen. Im Gegensatz hierzu bietet die westliche Welt eine unübersichtliche Zahl von Möglichkeiten und Alternativen. Man kann fast alles erreichen, aber auch auf ganzer Linie versagen. Und wenn man versagt, ist man selbst dafür verantwortlich, denn ausschlaggebend waren die eigenen Fehler und die eigenen Entscheidungen. Eine solche Verantwortung ist nicht leicht zu (er)tragen.

Freiheit und Verantwortung sind zwei Konzepte, welche in unserer Gesellschaft Hand in Hand gehen und die der "Islamische Staat" konsequent ablehnt. Leider gibt es in allen Gesellschaftsformen, so offen und sozial sie sich auch geben mögen, Gewinner und Verlierer. Dass einige Verlierer nun auf den Terror setzen, ist ein riesiges Problem, für das es vermutlich keine Lösung gibt. Wir werden wohl damit leben müssen, dass es immer wieder zu solch abscheulichen Anschlägen kommt. Und wer jetzt nach mehr Sicherheit schreit, macht es sich ebenfalls zu leicht: Freiheit und Demokratie sind nämlich keine Selbstverständlichkeit, man muss tagtäglich um sie kämpfen!

Ich persönlich kämpfe gerade mit meiner eigenen Rückkehr zur Normalität. Die Nachrichten aus Brüssel erreichten mich, als ich wenige Hundert Meter von Belgiens Grenze entfernt über Apples Neuheiten schrieb. Von einer Sekunde auf die andere hatten diese Geräte jeglichen Ganz verloren und waren völlig nichtig und unbedeutend. Daran hat sich in den letzten Stunden zwar nichts geändert, dennoch können wir Menschen uns für völlig nichtige und unbedeutende Dinge begeistern, da sie uns - zumindest kurzzeitig - von den Abscheulichkeiten in der Welt da draußen ablenken können. Und daher schreibe ich weiter über Technik, so unwichtig dieses Thema im Schatten von Brüssel auch erscheinen mag.
 
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Wine 1.9.6 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Montag der 21.03.2016, 16:31:41
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.6 verbessert die Erkennung von Grafikkarten in Zusammenspiel mit der freien Grafikbibliothek Mesa 3D. Neu sind auch die Unterstützung für das Shader Model 5 sowie der verbesserte Umgang mit Fehlerzuständen bei C++.

Die vollständige Liste umfasst 32 Fehlerkorrekturen, hier ein paar Beispiele: Diverse Programme und Spiele, darunter Assassin's Creed, Adobe CC 2015, Adobe Illustrator CC 2015, CPU-Z 1.72, EZCastPro 1.4/1.5, Garmin Homeport 2.2.9, Kontakt 5, Splinter Cell: Blacklist, Telepone (MTSP FIM) und Zondervan Pradis 6.0, verweigerten den Start aufgrund fehlender Funktionen. Diese Probleme wurden ebenso behoben wie die Hänger diverser Adventures von Kheops Studio, namentlich "Safecracker", "Destination: Treasure Island", "Nostradamus: Lost Prophecy", "Dracula 3" und "Return to Mysterious Island 2". Der Explorer soll nicht mehr beim Drag'n'Drop abstürzen und der Internet Explorer das Öffnen eines neuen Tab überstehen. Bei 3Dmark03 bis 06 wurde der Fehler "System Info Error" behoben und "Diablo II" soll auf 64-Bit-Systemen auch dann starten, wenn die Grafikkarte über mehr als 2 GiB VRAM verfügt.
 
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Windows 10 Mobile: So funktioniert das Upgrade

reported by doelf, Samstag der 19.03.2016, 12:33:18
Seit dem 17. März 2016 liefert Microsoft die ersten Upgrades auf Windows 10 Mobile an Mobiltelefone mit Windows Phone 8.1 aus. In der ersten Runde werden 18 Smartphones bedient, wobei das Upgrade ein mehrstufiger und insgesamt recht zeitraubender Prozess ist. Um herauszufinden, ob sich dieser Aufwand lohnt, haben wir das Ladekabel angestöpselt und unserem Lumia 535 eine Frischzellenkur verpasst.

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Für 18 Smartphones ist das Upgrade auf Windows 10 Mobile bisher verfügbar: Da wären die Lumias 1520, 930, 830, 735, 730, 640 XL, 640, 638 (1GB), 636 (1GB), 635 (1GB), 540, 535, 532, 435 und 430, die beiden Modelle Win HD w510u und Win HD LTE x150q von BLU sowie das MCJ Madosma Q501. Weitere Geräte sollen folgen, doch zugleich scheint Microsoft in Hinblick auf frühere Aussagen einen Rückzieher zu machen.
 
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Nachgebessert: Firefox 45.0.1 behebt 7 Fehler

reported by doelf, Samstag der 19.03.2016, 12:02:05
Mozilla hat seinen Internetbrowser Firefox 45.0 nachgebessert und ein erstes Update veröffentlicht, welches sich um sieben Fehler kümmert. Beispielsweise bleibt das Programm auf Seiten wie YouTube hängen, wenn der angemeldete Benutzer sehr viele Kanäle abonniert hat. Die Ursache ist offenbar eine Regression in Hinblick auf große Listenelemente.

Aufgrund einer zweiten Regression gingen beim Upgrade auf die Version 45.0 die Schlüsselwörter sowie die Sortierung der Suchanbieter verloren. Auf einigen Systemen fehlten gleich alle Suchanbieter in der Auswahl. Gibt man in der Adresszeile "http://" ohne URL ein, ignoriert der verwendete Tab im Anschluss alle weiteren Eingaben. Wer die Frage zur Akzeptanz von Drittanbieter-Cookies mit "Never" (Nie) beantwortet, kann mit dem Firefox 45.0 bestimmte Webseiten wie forgeofempires.com oder inbox.google.com nicht mehr laden. Weiterhin versagte der Import von XSL:Stylesheets und IBMs iNotes verweigerte die Zusammenarbeit. All diese Probleme behebt der neue Firefox 45.0.1. Zugleich wurde die Bibliothek "Graphite Font Shaping" deaktiviert, ohne dass Mozilla einen Grund für diese Maßnahme nennt.

Download: Firefox 45.0.1 (32/64 Bit)
 
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Neue Windows 10 Insider Previews für PCs und Smartphones

reported by doelf, Freitag der 18.03.2016, 17:59:34
Für Insider im Fast-Ring gibt es frische Builds im Doppelpack, denn der Windows 10 Insider Preview Build 14291 zielt sowohl auf PCs als auch auf Smartphones. Die wichtigste Neuerung betrifft den Internetbrowser Edge und ist vorerst den PCs vorbehalten: Microsoft hat seinem neuen Browser Erweiterungen beigebracht.

Aktuell bieten die Redmonder drei Erweiterungen - Mouse Gestures, Microsoft Translator und Reddit Enhancement Suite - zum Ausprobieren an, weitere sollen folgen. Die übrigen Verbesserungen rund um Edge stehen auch auf Mobilgeräten zur Verfügung: Browser-Tabs lassen sich jetzt anheften, die entsprechende Option findet sich im Kontextmenü. Angeheftete Tabs werden beim Start automatisch geladen und weisen kein Symbol zum Schießen auf. Man muss sie zunächst lösen, was ein versehentliches Schließen verhindern soll. Um das Schließen auf Smartphones zu erleichtern, wurde die entsprechende Schaltfläche vergrößert. Befindet sich eine URL in der Zwischenablage, kann man sie über das Kontextmenü der Adresszeile in einem Schritt einfügen und aufrufen.

Die Karten-App hat eine vereinfachte und vereinheitliche Optik erhalten, aber auch unter der Haube gibt es zahlreiche Optimierungen: Beispielsweise kann man mehrere Suchen und Routen zeitgleich anzeigen lassen und zwischen diesen wechseln. Angaben zu Suche und Route lassen sich verkleinern, so dass mehr von der Karte zu sehen ist. Statt des Umwegs über eine Legende werden die gefundenen Orte direkt auf der Karte markiert und beschriftet. Der aktuelle Standort wird in Hinblick auf lokale Suchen stärker berücksichtigt und Favoriten lassen sich auch offline bearbeiten und mit Notizen versehen. Die Navigationsanzeige ist besser ablesbar und Cortana gibt Richtungsanweisungen, sofern die Assistentin eingeschaltet ist. Zudem kann man gezielt nach 3D-Städten suchen.

Der Wecker wurde ebenfalls überarbeitet und hat eine kompaktere Zeiteinstellung erhalten. Für die japanische Sprache wurde eine einhändig bedienbare Tastatur integriert, welche geringere Abmessungen aufweist, als die normale Bildschirmtastatur. Alternativ lässt sich auch per Stift japanischer Text auf den Bildschirm bringen. Wie vor einer Woche angekündigt, hat Microsoft die beiden Apps Insider Hub und Windows Feedback zum Feedback Hub vereint. Über diese Schnittstelle sollen Benutzer Probleme melden und auch Vorschläge einreichen. Ein Problem wäre die tote Kachel für Windows Feedback auf dem Startbildschirm, welche Microsoft mit einem weiteren Update entfernen will. Startet man die App über Tasten statt mit ihrer Kachel, stürzt sie nach der Übermittlung des Feedbacks ab.

Kommen wir zu den behobenen Fehlern: Der Windows 10 Insider Preview Build 14291 kann sich jetzt wieder in WLAN-Netze begeben, welche die unsichere WEP-Verschlüsselung nutzen. Bei der PC-Variante gerät die TNA bei Anzeige aller Icons nicht mehr durcheinander und die Suchvorschläge von Edge funktionieren wieder normal. Ansonsten wurden nur optische Fehler wie ein veraltetes USB-Symbol oder ein verschobenes X zum Schließen von Edge korrigiert. Bei der Mobilvariante bremsen längere Eingaben den Text nicht mehr aus und die Eingabe über Word Flow (Swype) kommt besser mit langen Worten zurecht. Die Auflistung aller Apps berücksichtigt die gewählte Schriftgröße und unter "Einstellungen", "Extras" tauchen keine Geister-Apps mehr auf. Darüber hinaus soll die Fotoauswahl (z.B. für Anhänge) zielsicherer arbeiten.
 
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Windows 10 Mobile bald ohne HERE-Apps

reported by doelf, Freitag der 18.03.2016, 16:26:47
Die Navigations- und Kartendienste von HERE verlassen Windows 10 Mobile. Aktuell laufen die Apps noch auf Microsofts aktuellem Smartphone-OS, doch dies funktioniert nur mit einem Workaround, den Microsoft am 30. Juni 2016 deaktivieren wird. HERE kommt dem zuvor und entfernt seine Apps bereit zum 29. März 2016 aus dem Windows 10 Store.

Diese Entscheidung stößt bei vielen Benutzern auf Unverständnis, schließlich gehörte HERE zu den gewichtigeren Kaufargumenten für Nokias Lumia-Modelle. Inzwischen ist Windows Maps (Karten), welches auf den Diensten von HERE aufbaut, zu einer brauchbaren Alternative herangereift, so dass die Auswirkungen nicht allzu dramatisch sind.

Hier alle wichtigen Fakten im Überblick:
  • Wer die HERE-Apps unter Windows 10 Mobile installiert hat, wird diese nur noch bis zum 30. Juni 2016 nutzen können.
  • Wer die HERE-Apps noch unter Windows 10 Mobile installieren will, muss dies vor dem 29. März 2016 machen.
  • Wer Windows Phone 8.1 verwendet, wird die HERE-Apps auch in Zukunft uneingeschränkt nutzen können.
  • Die Entwicklung der HERE-Apps für Windows Phone 8.1 wird eingestellt, es soll aber noch Sicherheitsflicken geben.
  • Kartenmaterial, das speziell für Windows Phone 8.1 erstellt wurde, wird zukünftig nicht mehr aktualisiert.
Quelle: 360.here.com
 
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Öffentliche WLAN-Hotspots: Keine Störerhaftung für Gewerbetreibende

reported by doelf, Freitag der 18.03.2016, 15:43:11
Der Europäische Gerichtshof muss darüber entscheiden, ob ein Gewerbetreibender, der einen öffentlichen WLAN-Zugang anbietet, für Urheberrechtsverstöße seiner Nutzer haften muss. Der zuständige Generalanwalt Maciej Szpunar verneint eine solche Störerhaftung und mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Richter seiner Argumentation folgen.

Der zu entscheidende Fall kommt aus Deutschland: Der Freifunker Tobias McFadden bietet einen öffentlichen WLAN-Zugang an, über den ein anonymer Nutzer illegal ein Musikstück zum Download bereitgestellt haben soll. Der Rechteinhaber Sony Music Entertainment Germany GmbH fordert aufgrund der Rechteverletzung 800 Euro von McFadden, da er als Störer für die Verstöße seiner Nutzer haftbar sei. Zudem soll McFadden seinen WLAN-Zugang mit einer sicheren Verschlüsselung gegen missbräuchliche Nutzung absichern, was der Idee eines öffentlichen WLAN-Zugangs widerspricht. McFadden klagte gegen Sonys Forderung vor dem Landgericht München I.

Das Landgerichte wandte sich an den EuGH, da es bei dieser Entscheidung um die Auslegung der Europäischen Richtlinie 2000/31/EG zum "Freier Verkehr von Diensten der Informationsgesellschaft" geht. Nun liegt die Einschätzung von Generalanwalt Maciej Szpunar auf den Tisch und dieser äußert in Hinblick auf eine Sicherungspflicht für WLAN-Netze gleich mehrere rechtliche Bedenken:
  • Einerseits bedrohe eine solche Auflage das Geschäftsmodell der öffentlichen WLAN-Zugänge, da Absicherung und Benutzerverwaltung einen erheblichen Aufwand bedeuten, während der komplizierte Zugriff die potentiellen Benutzer abschrecke. Seinen eigentlichen Zweck kann der "offene" Zugang so aber nicht mehr erfüllen.
  • Andererseits fällt der Betreiber des Zugangs durch das Registrieren der Benutzer und die Speicherung von IP-Adressen und externen Ports unter die Regelung für die Tätigkeiten von Telekommunikationsbetreibern und anderer Anbieter von Internetzugangsdiensten, was einen eindeutig unverhältnismäßigen bürokratischen Aufwand zufolge hätte.
  • Eine Verallgemeinerung dieser Kontrollpflicht würde zudem auf eine Regelung zur Haftung von Vermittlern hinauslaufen, was mit der Europäischen Richtlinie 2000/31/EG nicht vereinbar wäre. Diese soll Mittler nämlich von allgemeinen Überwachungspflichten entbinden und vor einer Haftung zu schützen.
  • Zuletzt wären die Sicherungsmaßnahmen auch noch unwirksam, da sie eine Rechteverletzung nicht verhindern können, sondern nur bei der nachträglichen Verfolgung helfen. Das Verhindern illegaler Handlungen sei indes kompliziert, kostspielig und kaum mit dem Schutz der Privatsphäre und der Vertraulichkeit der Kommunikation zu vereinbaren.
Der Schutz des geistigen Eigentums darf nach Ansicht Szpunars weder die unternehmerische Freiheit übermäßig einschränken, noch das Recht auf die Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit beschneiden. Eine Sicherungspflicht brächte den Rechteinhabern zwar einen Vorteil, doch der Nachteil für die Gesellschaft insgesamt überwiege. Der Nutzen freier WLAN-Hotspots sei hoch, ihre Bandbreite hingegen vergleichsweise gering. Somit bleibe der mögliche Schaden für die Rechteinhaber überschaubar. Zusammenfassend lehnt der Generalanwalt das Auferlegen einer Sicherungspflicht ab.

Sollten die Richter dieser Argumentation folgen, würde dies unmittelbare Auswirkungen auf den umstrittenen Entwurf zur Neufassung des Telemediengesetzes haben. Dieses soll die Verbreitung von öffentlichen WLAN-Zugängen vorantreiben, schreibt aber die Verwendung einer sicheren Verschlüsselung sowie die Registrierung der Benutzer vor.
 
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Keyless: Ohne Schlüssel Autos klauen

reported by doelf, Donnerstag der 17.03.2016, 22:22:21
Zugegeben: Wenn es denn funktioniert, ist ein schlüsselloses Schließsystem (Keyless Entry/Start) sehr bequem: Der Schlüssel verbleibt in der Hosentasche und das Auto öffnet seine Türen dennoch. Möglich macht dies eine Funkverbindung, doch wo Funk ist, muss man erfahrungsgemäß nicht lange nach Schwachstellen suchen. Der ADAC hat einen bekannten Angriff auf aktuelle Fahrzeuge angewandt und erreichte dabei eine erschreckende Erfolgsquote von 100 Prozent.

Soll heißen, alle getesteten Fahrzeuge ließen sich öffnen und starten. Dabei ist das Problem seit Jahren dokumentiert: Man muss nur wenige Hundert Euro in Funküberträger investieren, welche aus zwei Teilen bestehen: Mit dem ersten Überträger positioniert sich ein Dieb in der Nähe des Fahrzeugs, während ein Komplize dem Halter folgt. Ist dieser weit genug entfernt, wird eine Funkverbindung mit dem Schlüssel hergestellt und zum Fahrzeug weitergeleitet. Das schlüssellose Schließsystem wähnt den Schlüssel in seiner Nähe und öffnet die Türen. Der Dieb kann nun einsteigen und wegfahren. Solange der Motor läuft, stört sich die Fahrzeug nicht am fehlenden Schlüssel.


Die folgenden 24 Fahrzeuge konnte der ADAC per Reichweitenverlängerung stehlen: Audi A3, A4 und A6, BMW 730d, Citroen DS4 CrossBack, Ford Galaxy und Eco-Sport, Honda HR-V, Hyundai Santa Fee, KIA Optima, Lexus RX 450h, RangeRover Evoque, Renault Traffic, Mazda CX-5, Mini Clubman, Mitsubishi Outlander, Nissan Qashqai+2 und Leaf, Opel Ampera, SsangYong Tivoli XDi, Subaru Levorg, Toyota RAV4, VW Golf 7 GTD und Touran 5T. Da in anderen Modellen der genannten Hersteller vergleichbare Systeme zum Einsatz kommen, dürften allerdings noch wesentlich mehr Fahrzeuge betroffen sein.

Besonders ärgerlich: Beim Diebstahl mit Hilfe einer Reichweitenverlängerung hinterlassen die Täter keine Spuren, denn zum Öffnen und Starten des Fahrzeugs wurde ja der Originalschlüssel verwendet. Dass sich dieser mehrere hundert Meter vom Auto entfernt befand, lässt sich nicht erkennen. Im schlimmsten Fall droht auch noch Ärger mit der Versicherung, die dem Betroffenen Betrug unterstellt. Da weder Alufolie noch Blechdosen einen verlässlichen Schutz garantieren, müssen die Fahrzeughersteller für Abhilfe sorgen. Diese ignorieren das Problem aber ähnlich hartnäckig wie die Banken die Schwachstellen ihrer fröhlich funkenden Kreditkarten.
Quelle: www.adac.de
 
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Das Upgrade auf Windows 10 Mobile ist da!

reported by doelf, Donnerstag der 17.03.2016, 20:05:29
Es geschehen Zeichen und Wunder: WindowsBlogItalia war einmal mehr richtig informiert, denn heute hat Microsoft tatsächlich mit dem Upgrade von Windows Phone 8.1 auf Windows 10 Mobile begonnen. Passend hierzu findet sich im Windows Store die App Windows 10 Upgrade Advisor, welche das eigene Smartphone auf die Verfügbarkeit des Upgrades hin prüft.

Am heutigen Donnerstag bekommen immerhin 18 Smartphones ihr Upgrade: Da wären die Lumias 1520, 930, 830, 735, 730, 640 XL, 640, 638 (1GB), 636 (1GB), 635 (1GB), 540, 535, 532, 435 und 430, die beiden Modelle Win HD w510u und Win HD LTE x150q von BLU sowie das MCJ Madosma Q501. Weitere Geräte sollen folgen, doch zugleich scheint Microsoft in Hinblick auf frühere Aussagen einen Rückzieher zu machen: Hieß es zunächst, dass alle Telefone, auf denen Windows Phone 8.1 läuft, ein Upgrade auf Windows 10 Mobile bekommen sollen, schreibt Microsoft nun:
"As Windows 10 delivers significant new innovations, many older devices are not able to successfully upgrade without an impact on the customer experience. Our goal is to only offer the Windows 10 upgrade to devices that we are confident can continue to deliver a good customer experience."
Übersetzung: Da Windows 10 signifikante Innovationen bietet, lassen sich viele ältere Geräte nicht erfolgreich aktualisieren, ohne dabei das Benutzererlebnis zu beeinträchtigen. Unser Ziel ist es, das Upgrade auf Windows 10 Mobile nur für jene Geräte anzubieten, von denen wir überzeugt sind, dass sie ein gutes Benutzererlebnis ermöglichen.

Für Smartphones mit 512 MiB RAM und 4 GB Flash-Speicher sieht es demnach finster aus. Ob Microsoft für diese Geräte zumindest ein überarbeitetes Windows Phone 8.1 bereitstellen wird, ist noch unklar.
 
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Thunderbird 38.7 schließt 10 Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 17.03.2016, 12:52:42
Mozilla hat seinen E-Mail-Client Thunderbird für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 38.7 aktualisiert und dabei zehn Sicherheitslücken geschlossen. Sechs der Schwachstellen bergen ein kritisches Risiko, drei weitere wurden als hohe Gefahr eingestuft und die zehnte ist vergleichsweise harmlos.

Einige der Einträge fassen gleich mehrere Fehler zusammen, beispielsweise die kritischen Lücken in der Schriftartenbibliothek Graphite 2: Mit Hilfe präparierter Fonts lässt sich der Stack manipulieren und ein Absturz provozieren, in dessen Verlauf ein Angreifer potentiell eigenen Code ausführen kann. Gleiches gilt für einen Heap-Überlauf in der Bibliothek "Network Security Services" (NSS), welcher beim Parsen von ASN.1-Strukturen auftritt. Dazu gesellen sich drei kritische Fehler, die auf Zugriffen auf bereits gelöschte Objekte beruhen. Diese Schwachstellen stecken in SetBody, den XML-Transformationen sowie im Zeichenkettenparser für HTML5. Und ein paar kritische Speicherprobleme wurden auch behoben.

Download: Thunderbird 38.7
 
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RTL startet neuen Free-TV-Sender "RTLplus"

reported by doelf, Donnerstag der 17.03.2016, 12:20:48
Die Mediengruppe RTL Deutschland kennt keine Gnade und startet am 4. Juni 2016 ihren Gegenentwurf zu SAT.1 Gold: "RTLplus". Auf dem neuen Free-TV-Sender droht "eine unterhaltsame Programmmischung aus beliebten Klassikern und exklusiven Eigenproduktionen". Als Zielgruppe nennt das Unternehmen weibliche Zuschauer im Alter zwischen 14 und 59 Jahren.

Keine Frage, RTL Television ist viel zu hart und männlich geworden, dafür sorgt ja schon Dieter Bohlen, der Donald Trump der deutschen Musikbranche. Als weiblich-weiches Gegengewicht bringt RTLplus sogenannte Doku-Highlights wie "Mein Baby" und "Unsere erste gemeinsame Wohnung" sowie Laientheater in Roben oder anders formuliert Wiederholungen von "Das Jugendgericht", "Das Strafgericht" und "Das Familiengericht". Unter dem Oxymoron "beliebte RTL-Klassiker" will RTLplus auch Serien wie "Dr. Stefan Frank", "Hinter Gittern", "Einsatz in 4 Wänden", "Doppelter Einsatz" und "Nikola" in den Tiefen der Senderarchive ausgraben und vor den Augen des wehrlosen Fernsehvolks frühen Folgen von "Bauer sucht Frau" abspulen. Und weil das bisher alles nach aufgewärmten Nudeln klingt, rührt der Sender für den Herbst ein Süppchen mit exklusiven Eigenproduktionen an. Aber keine Angst: Mit neuen Ideen wird kein RTL-Ableger seine Zuschauer verschrecken, stattdessen werden die Gameshow-Zombies "Familienduell" und "Jeopardy" reanimiert. Bleibt noch die Frage, welchen Platz RTLplus auf meiner Fernbedienung bekommen wird... vielleicht 999?
 
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Das Upgrade auf Windows 10 Mobile kommt...

reported by doelf, Mittwoch der 16.03.2016, 11:10:25
...möglicherweise am morgigen Donnerstag. Dies berichtet zumindest der immer wieder gut informierte WindowsBlogItalia. Die ersten Geräte, die von Windows Phone 8.1 auf Windows 10 Mobile wechseln dürfen, sind demnach die Lumias 1520, 930, 830, 640 XL, 640, 638, 636 und 535. Eine offizielle Ankündigung seitens Microsoft steht aber weiterhin aus.

Dies verwundert, denn in einem von WindowsBlogItalia veröffentlichten Bildschirmfoto wird eine solche Ankündigung für den 14. März 2016 in Aussicht gestellt. Das abgebildete Dokument stammt aus China und datiert selbst auf den 12. März 2016. Zuletzt hatte Microsoft Mexiko die ersten Upgrades für den 29. Februar 2016 versprochen, doch dieser Termin war geplatzt. Es ist nicht auszuschließen, dass auch der morgige Donnerstag wieder ohne eine Bereitstellung verstreichen wird.

Eigentlich wollte Microsoft die ersten Upgrades auf Windows 10 Mobile schon im Dezember 2015 freigeben, doch dem System fehlte der nötige Feinschliff - insbesondere in Hinblick auf das problemlose Einspielen des neuen Betriebssystems. Dann sah alles nach einer Freigabe im Januar 2016 aus, selbst Mobilfunkanbieter wie die Telekom hatten bereits die Auslieferung erster Upgrades angekündigt. Doch leider waren weitere Tests sowie Änderungen an der Infrastruktur zur Auslieferung von Firmware-Updates nötig und Microsoft peilte den Februar an, um dann auch diesen Monat verstreichen zu lassen.

Als wahrscheinliche Upgrade-Kandidaten für die erste Runde hatte Microsoft vor einiger Zeit die Modelle Lumia 430, 435, 532, 535, 540, 635, 640, 640 XL, 735, 830, 930 genannt. In der Liste von WindowsBlogItalia finden sich nur fünf dieser Telefone, dafür aber das Lumia 1520. Fest steht indes, dass die Smartphones mit 512 MiB RAM und 4 GB Flash-Speicher zunächst kein Upgrade erhalten werden. Nach aktuellem Stand der Dinge sollen diese Modelle aber zu einem späteren Zeitpunkt versorgt werden.
 
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CDBurnerXP 4.5.6.6059 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Mittwoch der 16.03.2016, 08:38:08
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.6.6059 erneuert die digitale Signatur.

Seit Anfang 2016 verlangt Microsoft von neu veröffentlichter Software, dass zum Signieren ein SHA-256-Zertifikat verwendet wird. Kommt hingegen die unsichere SHA-1-Verschlüsselung zum Einsatz, wird der Applikation nicht mehr vertraut. Diese Änderung gilt für alle Windows-Versionen ab 7 inklusive der Server. Und da CDBunerXP 4.5.6.6053 die sichere Signatur noch fehlte, meldete Microsft Edge einen Fehler. Darüber hinaus wurde ein Problem mit der Kommandozeilenversion behoben, welches die Verwendung mehrerer Sessions bei der Option -format verhindert.

Download: CDBurnerXP 4.5.6.6059
 
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BOINC @ Au-Ja: Die 2,4 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 22:08:24
Keine acht Monate nach dem historischen Schritt über die 2-Milliarden-Schwelle haben die Mitglieder unseres BOINC-Teams - allen voran MrJo, Radulf und Andre Beddigs - nochmals nachgelegt und am heutigen Dienstag die Marke von 2,4 Milliarden Credits geknackt. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und uns für das Engagement unserer Mitstreiter GANZ HERZLICH BEDANKEN! Dies gilt insbesondere für den Einsatz bei GPUGrid, wo unsere Mitglieder einen erheblichen Beitrag für die medizinische Grundlagenforschung über den Krebs leisten.

Innerhalb Deutschlands belegt unser Team den 15. Rang, im internationalen Vergleich findet es sich derzeit auf Platz 144. In vier Projekten erreichte BOINC @ Au-Ja in Deutschland eine Top-10-Platzierung: Moo! Wrapper (4), GPUGRID (4), Rosetta@Home (5) und Collatz Conjecture (9). Interesse geweckt? Unser Team ist ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen wollen.

Hier noch ein paar Hintergrundinformationen: www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Opera 36.0.2130.32 bringt neue Startseite

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 21:50:17
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 36.0.2130.32 aktualisiert. Dieses Update bringt eine neue Optik für die Startseite und verbessert die Touch-Bedienung unter Windows 10. Die Basis für die Version 36 ist Chromium/Blink 49.

Bild

Die überarbeitete Startseite wurde dem Design der Lesezeichenverwaltung und anderer interner Seiten angeglichen: Der Nachrichten-Feed ist nun direkt unter der Schnellwahl zu sehen, wobei der Themenschwerpunkt unter den Einstellungen rechts oben geändert wird. Hier lässt sich auch das Design (Thema) wechseln. Lesezeichen, synchronisierte Tabs und der Browser-Verlauf werden über die Icons auf der linken Seite aufgerufen. Abgesehen von den Touch-Optimierungen für Windows 10 wurde der Übergang zwischen den internen Seite beschleunigt, dazu kommen die üblichen Stabilitätsverbesserungen.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Ein persönliches Anliegen zum Thema Werbe-Blocker

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 17:33:08
Nach wie vor hat Au-Ja.de als kostenloses Angebot massive Probleme durch die weite Verbreitung von Werbe-/Adblockern. Insbesondere aufgrund unserer technischen Ausrichtung sehen wir uns mit Besuchern konfrontiert, die sich mit Hard- und Software bestens auskennen. Und das ist super, denn Ihr seid unsere Zielgruppe! Allerdings verwendet die große Mehrzahl von Euch auch Adblocker und das macht die Finanzierung dieses Angebots so langsam unmöglich.

Obwohl sich Au-Ja.de ausschließlich über Werbeeinnahmen finanziert, legen wir sehr großen Wert auf unaufdringliche Werbeformen. Wir verwenden keine Pop-Ups oder Pop-Unders, keine lärmenden Videos und praktizieren keinerlei Inhaltsüberlagerung (Overlay-Ads). Zudem setzen wir auf Transparenz und Datenschutz. Die Werbung unserer Partner MSI, Amazon und eBay funktioniert ganz ohne Tracking und ohne das Nachladen externer Inhalte. Lediglich die Anzeigen von Google beziehen wir extern und selbst dies kann in den Datenschutzeinstellungen deaktiviert werden. Wir denken, dies ist fair. Und deshalb bitten wir jetzt Euch um ein wenig Fairness: Deaktiviert die Werbe-Blocker für Au-Ja.de!

Als Reaktion auf solche Aufrufe erreichen mich immer wieder Vorschläge, statt auf Werbung doch lieber auf alternative Finanzierungskonzepte wie Flattr oder Patreon zu setzen. Der Gedanke ist ja ganz nett, doch ich selbst hatte diesen Vorschlag zuletzt am 25. Februar 2016 gemacht und die Reaktion der Leserschaft war leider - wie soll ich es halbwegs neutral formulieren - ausgesprochen mager. Sollte die Finanzierung über diese Dienste ebenso viel Resonanz generieren wie der Thread im Forum, würde es sich eher lohnen, auf die Suche nach Pfandflaschen zu gehen. Dennoch: Rückmeldungen aller Art sind herzlich willkommen!

Michael Doering
Chefredakteur Au-Ja.de
 
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AMDs Polaris kommt ohne HBM 2

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 17:20:33
Im Rahmen seines Capsaicin-Events auf der "Game Developer Conference" in San Francisco hat AMD nicht nur die Dual-GPU-Grafikkarte Radeon Pro Duo angekündigt, sondern auch eine neue Roadmap für seine GPUs präsentiert. Polaris kommt demnach noch vor Mitte des Jahres, allerdings ohne HBM-2-Speicher. Diese Technologie wird erst zum Jahresende mit Vega nachgereicht.

Diese Entscheidung verwundert und ist ein schwerer Schlag ins Kontor, denn High Bandwidth Memory ist eine gemeinsame Entwicklung von AMD und SK Hynix. In der ersten Generation, welche sich beispielsweise auf der Radeon R9 Fury X findet, ist HBM auf vier Speicherstapel mit einer Größe von je 1 GiB beschränkt. Der Speicher taktet mit 500 MHz und jeder Stapel ist über eine 1.024 Bit breite Anbindung mit der GPU verbunden, so dass sich eine Gesamtbandbreite von 512 GB/s ergibt. Während sich die Speicherbandbreite sehen lassen kann, ist der auf 4 GiB beschränkte Maximalausbau für eine Grafikkarte der Oberklasse eher bescheiden.

Mit HBM 2 wird das Speicherlimit deutlich nach oben verlagert, denn dann sind 1 bis 8 GiB pro Stapel möglich. Dies bedeutet einen Maximalausbau von 32 GiB! Zugleich steigt die Taktrate auf 1.000 MHz, wodurch sich der Speicherdurchsatz auf 1.024 GB/s verdoppelt. Keine Frage: AMDs Radeon R9 Fury X mit HBM in der ersten Generation ist eine innovative Grafikkarte, doch erst HBM 2 hat das Zeug zum Kassenschlager. Hier hofften die meisten AMD-Fans auf Polaris, doch wenn Polaris ohne HBM 2 startet, wird NVIDIA einmal mehr die Lorbeeren einheimsen können: Für Mitte 2016 wird NVIDIAs neue Pascal-Architektur erwartet und diese bringt HBM 2 im Maximalausbau mit 32 GiB und 1.000 MHz.

Im Bereich der Energieeffizienz könnte Polaris dank seiner Strukturgröße von 14 nm gegen die mit 16 nm gefertigten Pascal-GPUs zwar punkten, doch die Leistungskrone scheint vorerst bei NVIDIA zu bleiben. Derzeit ist unklar, ob AMD Polaris mit HBM 1 oder GDDR5 an den Start schicken wird, möglicherweise werden es sogar beide Speichertechnologien sein. Für preiswerte Chips wäre dies sicher nicht die schlechteste Wahl, denn bei HBM 1 stellte die magere Produktionsausbeute zu Anfang ein großes Problem dar. Da Vega nur sechs Monate nach Polaris folgen soll, dürfte es sich keinesfalls um eine weitere Architektur, sondern eher um eine Überarbeitung mit HBM 2 als wesentlicher Neuerung handeln. Eventuell benötigt Globalfoundries zusätzliche Zeit, um den 14-nm-Prozess für High-End-GPUs zu optimieren.

Ein Jahr nach Vega, also gegen Ende 2017, soll dann Navi folgen. AMD verspricht für Navi eine bessere Skalierung sowie eine Speichertechnologie der nächsten Generation. Was genau damit gemeint ist, steht allerdings noch in den Sternen.
Quelle: twitter.com
 
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AMD Radeon Pro Duo: Zwei GPUs für die virtuelle Realität

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 14:48:06
Im Segment der VR-Systeme hält AMD nach eigenen Aussagen einen Marktanteil von 83 Prozent. Und damit das auch so bleibt, hat das Unternehmen auf der "Game Developer Conference" in San Francisco ein neues Grafikschlachtschiff namens "Radeon Pro Duo" angekündigt. Diese Dual-GPU-Grafikkarte mit ihrer Rechenleistung von 16 Teraflops richtet sich sowohl an Konsumenten als auch an Entwickler.

Bild

Bei VR geht es nicht nur um Spiele, die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert: Ob Medizin oder Architektur, ob Bildung oder Unterhaltung - virtuelle Realitäten sollen schon bald in allen Lebensbereichen anzutreffen sein. Diesen Zukunftsmarkt will sich AMD sichern, zumal AMDs Marktanteile bei Prozessoren und herkömmlichen Grafikchips zuletzt stark gesunken sind. Nachdem AMD auf der Software-Seite die Entwicklungsumgebung LiquidVR in Stellung gebracht hatte, folgt mit der Radeon Pro Duo nun das passende Stück Hardware. Über dessen technische Daten verliert AMD nur wenig Worte, es sollen aber zwei Grafikprozessoren der dritten GCN-Generation zum Einsatz kommen und das kann eigentlich nur Fiji bedeuten.

Bei der Radeon Pro Duo soll es sich um das erste Produkt der neuen Familie "VR Ready Creator" handeln. Einen namhaften Partner kann AMD auch vorweisen: Crytek setzt die Radeon Pro Duo im Rahmen seiner Initiative "VR First" bei der Ausbildung neuer VR-Entwickler ein. Laut AMD wird die Radeon Pro Duo bereits im zweiten Quartal 2016 in den Handel kommen. Interessenten müssen dabei sehr tief in die Tasche greifen, denn neben der 1.499 US-Dollar teuren Grafikkarte wird zum Abtauchen in virtuelle Welten ja auch noch eine passende Brille benötigt.
Quelle: www.amd.com
 
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Nach 14 Jahren: Der Patch 1.27a für Warcraft III ist da

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 14:06:20
Am 3. Juli 2002 veröffentlichte Blizzard Entertainment den Strategieklassiker "Warcraft III". Nun, fast 14 Jahre später, liegt der Patch 1.27a zum Download bereit. Dieser behebt Probleme mit aktuellen Betriebssystemen wie Windows 10 und Mac OS X 10.11 (El Capitan). Auf aktuellen Macs lässt sich das Spiel jetzt problemlos installieren, allerdings erfordert die neue Version nun Mac OS X 10.10 (Yosemite) oder neuer!

Aufgrund der umfangreichen Änderungen müssen Mac-Nutzer das Spiel zunächst deinstallieren, um im Anschluss die neue Version einzuspielen. Einen eigenständigen Patch für Mac OS X gibt es somit nicht. Dieser wird nur für Windows angeboten und zwar in zwei Geschmacksrichtungen: Einmal für das pure "Warcraft III: Reign of Chaos" sowie für Installationen mit der Erweiterung "Frozen Throne". Obwohl die Kompatibilität zu Windows 7 bis 10 verbessert wurde, werden für die Speicherorte unter Windows 8.1 und 10 weiterhin Admin-Rechte benötigt.

Aber es gibt auch Probleme: Die neue Mac-Version unterstützt den Editor nicht mehr und die Hintergrundmusik wurde aufgrund eines MIDI-Fehlers ausgeschaltet. Läuft "Warcraft III" in einem Fenster, bleiben die Einstellungen zur Gammakorrektur ohne Wirkung. Darüber hinaus gibt es Grafikfehler in den Filmsequenzen und kyrillische Zeichen werden nicht angezeigt. Im Gegenzug wurde ein Absturz im Zusammenhang mit dem Zauber "Chain Lightning" behoben. Weitere Verbesserungen sind geplant, beispielsweise arbeiten die Entwickler an einer Änderung der Balance sowie an einem neuen Karten-Pool.

Download:
Quelle: us.battle.net
 
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Nach 16 Jahren: Der Patch 1.14a für Diablo II ist da

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 13:39:28
Am 29. Juni 2000 veröffentlichte Blizzard Entertainment den Hack'n'Slash-Klassiker "Diablo II". Nun, fast 16 Jahre später, liegt der Patch 1.14a zum Download bereit. Dieser behebt Probleme mit aktuellen Betriebssystemen wie Windows 10 und Mac OS X 10.11 (El Capitan). Auf aktuellen Macs lässt sich das Spiel jetzt problemlos installieren, allerdings erfordert die neue Version Mac OS X 10.10 (Yosemite) oder neuer!

Aufgrund der umfangreichen Änderungen müssen Mac-Nutzer das Spiel zunächst deinstallieren, um im Anschluss die neue Version einspielen zu können. Einen eigenständigen Patch für Mac OS X gibt es somit nicht. Dieser wird nur für Windows, wo man ab sofort auf den XP-Modus verzichten kann, angeboten und zwar in zwei Geschmacksrichtungen: Einmal für das pure "Diablo II" sowie für Installationen mit der Erweiterung "Lord of Destruction". Blizzard Entertainment hat neben der Client-Seite auch seine Server aufgefrischt und weitere Maßnahmen gegen Cheats und Hacks implementiert. Weitere Schritte gegen unehrenhafte Spieler sind geplant.

Download:Wichtiger Hinweis: Mac-Benutzer, die Diablo II 1.14a unmittelbar nach seiner Veröffentlichung installiert hatten, sahen sich mit einer Fehlermeldung konfrontiert: Offenbar wurde ihr Lizenzschlüssel bereits verwendet. Dieser Fehler wurde inzwischen korrigiert, allerdings muss das Spiel bei betroffenen Kunden nochmals entfernt und neu installiert werden.
Quelle: us.battle.net
 
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Endlich: SeaMonkey 2.40 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 12:32:48
Nach vier Monaten gibt es in Form der Version 2.40 wieder ein Lebenszeichen von der Websuite SeaMonkey, dem direkten Nachfolger der Websuite Mozilla und Erbe von Netscape. SeaMonkey 2.40 wird in 26 Sprachen für Windows, Mac OS X und Linux angeboten. Bisher gibt es noch keine Informationen über Änderungen oder geschlossene Sicherheitslücken.

Die Versionshinweise sind seit einiger Zeit recht allgemein gehalten und gehen nicht mehr auf detaillierte Änderungen ein, während die Übersicht der geschlossenen Sicherheitslücken leider nur bis zur Version 2.38 reicht. Über die letzten Monate hatten die Entwickler mit ihrer Infrastruktur zu kämpfen, so dass der SeaMonkey 2.40 mit einer massiven Verspätung erschienen ist. Daher ist die Frage, welchen Stand die Version 2.40 in Hinblick auf die geschlossenen Schwachstellen aufweist, überaus relevant.

Download: SeaMonkey 2.40
 
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CeBIT: Big Data trifft Big Drucker, Festplattenhäcksler und in Vino IoT

reported by doelf, Dienstag der 15.03.2016, 10:29:14
Einst eine Messe, auf die Technologiebegeisterte und Beutelratten pilgerten, um die neuesten IT- und Technologieprodukte internationaler Firmen zu sehen, rückte in den vergangenen Jahren das Geschäft mit Dienstleistungen immer stärker in den Fokus der CeBIT. Big Data, Cloud, Smart Home, Digitalisierung und der digitale Binnenmarkt sind die vorherrschenden Themen. Dazu gesellen sich das Internet der Dinge und Angela Merkel.

Die deutsche Bundeskanzlerin hatte im Vorfeld ihres CeBIT-Besuchs verkündet, dass Daten "die Rohstoffe des 21. Jahrhunderts" sind. Deutsche Firmen müssen nach Ansicht Merkels die Auswertung von Daten vorantreiben und zugleich für eine höhere Datensicherheit sorgen. Altbekannte Weisheiten, die sich nur schwer umsetzen lassen, solange viele Firmen in ländlichen Regionen auch im Jahr 2016 noch über langsame ISDN- oder DSL2000-Anschlüsse ans Internet angebunden sind. Auch Themen wie Big Data und Cloud stellen deutsche und europäische Unternehmen vor das Problem, dass die führenden Dienstleister in diesem Sektor aus den USA stammen und der Datentransfer über den Atlantik den Status eines sicheren Hafen verloren hat. Bleibt noch der Hinweis, dass Bund, Länder und Gemeinden noch zu Hauf auf uralte PCs mit Windows XP setzen, wodurch die Verarbeitung von Daten ausgebremst und die Sicherheit weitgehend ausgehebelt wird. So mancher Innovationsstau hat seine Ursache nämlich nicht in der Wirtschaft, sondern vielmehr in einer Politik auf der Suche nach der schwarzen Null. Ganz gleich ob reale oder Datenautobahn: Ohne die notwendigen Investitionen bleiben in Deutschland nur Schlaglochpisten zwischen maroden Brücken.


Wie weit die Cloud und das Internet der Dinge in die Wirtschaft vordringen können, zeigt das Pilotprojekt TracoVino (siehe Video) des Nürnberger Unternehmens MyOmega. Dieses erweitert den Weinberg um mit Solarstrom betriebene IoT-Systeme auf Intel-Basis, deren Sensoren dem Winzer Echtzeitdaten über Boden- und Klimaverhältnisse per Mobilfunknetz liefern. Das Problem des sicheren Hafens in den USA versuchen viele Dienstleister durch den Aufbau lokaler Rechenzentren zu lösen. Die Telekom hat hier einen Heimvorteil und versucht, damit bei Handel und Industrie zu punkten. Da die Telekom bei den meisten Diensten auf ihre Partner setzt, darf man allerdings nicht erwarten, alles aus einer Hand zu bekommen. Ein anderes Problem der Cloud ist ihr enormer Strombedarf, der nicht verteilt, sondern an den jeweiligen Rechenzentren entsteht. Bei Bau und Betrieb energieeffizienter Rechenzentren präsentieren sich insbesondere US-Unternehmen wie Google und Apple als Vorreiter, doch die Bestmarke setzt inzwischen das Dresdner Unternehmen Cloud&Heat, welches Googles Vorgabe um deutliche 40 Prozent unterbieten kann.

BildFür Endkunden dürften die smarten Geräte rund ums Haus interessant sein, beispielsweise Netgears Smart-Home-Kamera Arlo Q. Diese liefert dank 4-Megapixel-Bildsensor und eingebauter Nachtsichtfunktion selbst bei Dunkelheit klare Bilder in volle HD-Qualität. Bleibt zu hoffen, dass die Firmware der Kamera keine eklatanten Sicherheitslücken aufweist und sich Netgear zumindest ein paar Jahre um die Bereitstellung von Updates kümmern wird. Ebenfalls spannend bleibt das Thema 3D-Druck. In Halle 4 am Bitkom-Stand zeigt das Berliner Startup BigRep den weltweit größten, serienmäßig verfügbaren 3D-Drucker im Rahmen einer exklusiven Preview. Die neueste Generation des BigRep ONE druckt Objekte mit einer Größe von maximal 1.188 x 1.047 x 1.000 mm.

Zum Abschluss noch etwas Endgültiges: Der Festplattenvernichter Powerline HDS 230 der HSM GmbH aus dem oberschwäbischen Frickingen. Es ist nach wie vor eine weit verbreitete Unsitte, komplette Rechner mit ungelöschten Festplatten in die Verwertung zu geben. Zuweilen wird eine einfache Formatierung vorgenommen und der Datenträger dann über eBay und Co verscherbelt. Der verantwortungsvolle Administrator greift hingegen zur Spitzhacke und schaufelt damit ein finales Datengrab. Wer solch körperliche Ertüchtigung vermeiden möchte, kann sich zukünftig des Powerline HDS 230 und dessen Schneidwellen aus schwerem Stahl bedienen.

Auf der CeBIT gibt es also nach wie vor viel zu sehen, auch wenn die Mehrzahl der Produkte weit weniger greifbar (und einige auch nur schwer begreifbar) sind, als in der Vergangenheit. Den Besuchern dürfte es allerdings sehr schwer fallen, die traditionellen Beutel mit Cloud-Diensten und Big Data zu füllen. Und ein Powerline HDS 230 ist als Mitbringsel dann doch etwas schwer...
Quelle: www.cebit.de
 
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Linux 4.5 ist fertig: UEFI, AMD und Raspberry Pi

reported by doelf, Montag der 14.03.2016, 16:00:06
Trotz einer erst am Wochenende behobenen Regression hat Linus Torvalds auf einen achten Veröffentlichungskandidaten verzichtet und Linux 4.5 für stabil erklärt. Die neue Version schützt UEFI-Systeme vor ausufernden Löschorgien und verschafft AMDs aktuellen Grafikkarten mehr Dampf. Und der Raspberry Pi 2 läuft quasi "Out of the Box".

UEFI ist und bleibt eine Baustelle, ganz unabhängig vom Betriebssystem. Dies zeigt sich auf Linux-Maschinen, wenn der Aufruf "rm -rf /" nicht nur alle Dateien löscht, sondern gleich auch noch die Hardware schießt. Der Grund sind EFI-Variablen, die vom Kernel unter /sys ins virtuelle Dateisystem eingehängt werden. Werden diese gelöscht, sollte die Firmware sie beim Neustart wiederherstellen, doch diese Funktion scheint manchmal zu fehlen. Als Folge der fehlerhaften Firmware-Programmierung verweigern die Rechner nach dem Löschen den Start und müssen in die Werkstatt. Während Linux 4.5 den eigentlichen Fehler nicht beheben kann, bringt die neue Version zumindest Schutzmechanismen gegen ein versehentliches Löschen.

Der Grafiktreiber AMDGPU, welcher seit Linux 4.2 an Bord ist, beherrscht nun auch das Energiemanagement für die Chips der aktuelle R9-Baureihe. Damit kann auch Powerplay genutzt werden, um den Chiptakt über den garantierten Standardtakt hinaus (Turbo) anzuheben oder zum Energiesparen abzusenken. Von Hause aus ist Powerplay allerdings deaktiviert und muss erst über die Option CONFIG_DRM_AMD_POWERPLAY sowie den GRUB-Parameter amdgpu.powerplay=1 zugeschaltet werden. Was kaum ein AMD-Benutzer bemerken wird: Das UMS (User-Space Mode-Setting) wurde aus dem Treiber entfernt, schließlich ist KMS (Kernel-Mode-Setting) seit Jahren der Standard.

Der Raspberry Pi 2 wird jetzt "Out of the Box" unterstützt, zumindest theoretisch. Für Probleme sorgen der Kartenleser und der offizielle Touchscreen, zudem fehlt noch der neue Raspberry Pi 3. Zumindest bis Linux 4.6 sollte man daher lieber auf die gewohnten Distributionen zurückgreifen, die spezielle Anpassungen für den Mini-Rechner enthalten. Nachdem es bereits einen DRM-Treiber für den Grafikkern (Broadcom VideoCore IV 3D) des Rasperry Pi gab, steht nun eine komplett offene Lösung für die 3D/OpenGL-Unterstützung zur Verfügung. Der entsprechende VC4-Gallium3D-Treiber kommt von Mesa, es wird die Version 11.1.0 der Grafikbibliothek benötigt.
Quelle: lkml.iu.edu
 
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CDBurnerXP 4.5.6.6053 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Montag der 14.03.2016, 11:32:54
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.6.6053 behebt drei Fehler.

Wenn Zusammenstellungen mit Verzeichnisnamen, welche die maximal erlaubte Länge für Dateinamen überschreiten, importiert werden sollen, kommt es nicht mehr zu einer Fehlermeldung. Auch ein Problem bei der Initialisierung der Audio-Bibliothek wurde behoben, dieses führte zu einer Fehlermeldung bei DRM-geschützten Inhalten. Zudem konnte es vorkommen, dass serbische Sprachen (Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina) in der Auswahl nicht angezeigt werden. Darüber hinaus gibt es zwei Neuerungen: Den Kommandozeilenschalter /od+update sowie das Bereitstellen der Dateinamen in der Zwischenablage, wenn Audiotitel per STRG+C kopiert werden.

Download: CDBurnerXP 4.5.6.6053
 
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Tipp: Schnelle Speicherkarten im Blitzangebot

reported by doelf, Montag der 14.03.2016, 10:12:19
Bei unserem Partner Amazon gibt es bis 13 Uhr (oder solange der Vorrat reicht) drei schnelle Speicherkarten im Blitzangebot. Besonders spannend ist die Micro-SDXC-Karte SanDisk Ultra 200GB für 82,90 Euro, aber auch die schnellen SDHC-Karten Samsung PRO Plus 32GB für 29,90 Euro und Transcend Extreme 32GB für 21,00 Euro sind attraktive Angebote. Die genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Ab einem Bestellwert von 29 Euro entfallen die Versandkosten.

Für die SanDisk Ultra 200GB spricht der gewaltige Speicherplatz, dank SD-Adapter lässt sich die Micro-SD-Karte zudem in allen möglichen Geräten verwenden. Diese müssen allerdings den SDXC-Standard sowie die große Speicherkapazität unterstützen. Während SanDisk eine hohe Leseleistung von 90 MB/s verspricht, schweigt der Hersteller zur Schreibleistung. Dank Class 10 darf diese aber nicht unter 10 MB/s fallen.

Bei den Modellen Samsung PRO Plus 32GB und Transcend Extreme 32GB handelt es sich um vollformatige SD-Karten für den Einsatz in Kameras und Notebooks. Dank des weithin unterstützten SDHC-Standards sind diese Speichermedien sehr kompatibel und zudem äußerst schnell. Beide Hersteller versprechen eine Leserate von bis zu 95 MB/s. Beim Schreiben ist die Karte von Samsung mit maximal 90 MB/s einen Hauch schneller als das Modell von Transcend, das 85 MB/s schafft.

Direktlinks zu den Angeboten:Angebot verpasst? Hier ein paar Alternativen:Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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NVIDIA GeForce 364.51 erhält WHQL-Zertifizierung

reported by doelf, Montag der 14.03.2016, 09:48:08
NVIDIA hatte seinen Grafiktreiber GeForce 364.47 WHQL aufgrund eines schwerwiegenden Fehlers zurückziehen müssen. Kurz darauf wurde eine Beta-Version mit der Nummer 364.51 bereitgestellt, die nun auch die WHQL-Zertifizierung bestanden hat. Der GeForce 364.51 WHQL wird für Windows 10, 8.1, 8, 7, Vista und XP angeboten. Als Mindestvoraussetzung für die Installation nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400, aktuelle Modelle werden unter XP aber nicht mehr unterstützt.

Mit dem Grafiktreiber GeForce 364.47 WHQL hatte es nach der Express-Installation massive Probleme auf Systemen mit mehreren Bildschirmen gegeben, zuweilen endete der Systemstart mit einem Bluescreen. Die Version 364.51 WHQL behebt diesen Fehler und wird insbesondere für die Spiele "Tom Clancy's The Division", "Hitman", "Need for Speed", "Ashes of the Singularity" und "Rise of the Tomb Raider" empfohlen. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für die Vulkan-API, der neuen Generation von OpenGL. Die offene Programmierschnittstelle der Khronos Group war zunächst unter dem Projektnamen "Next Generation OpenGL" gestartet und verspricht eine deutliche hardwarenähere Programmierung. Damit beschreitet OpenGL den selben Weg wie zuvor bereits AMDs Mantle und Microsofts DirectX 12, wobei Vulkan tatsächlich auf Mantel aufbaut.

Neue SLI-Profile gibt es für "Hitman" und "The Technomancer", das SLI-Profil für "Zui Zhong Bing Qi (Ultimate Weapon)" wurde aktualisiert. Frische 3D-Vision-Profile sind für "Call of Duty: Black Ops 3", "Far Cry Primal", "Just Cause 3", "Need for Speed", "StarWars Battlefront (2015)" und "Rise of the Tomb Raider" enthalten, empfehlenswert sind diese aber nicht. Wesentlich besser steht es um die 3D-Kompatibilitätsprofile für "Call of Duty: Black Ops 3" und "Just Cause 3", die beide als exzellent bewertet wurden. In Hinblick auf die Treiberkomponenten wurde GeForce Experience auf die Version 2.10.2.40 aktualisiert, die übrigen Bestandteile - NView 147.00, PhysX System-Software 9.15.0428 und HD-Audio-Treiber 1.3.34.4 - zeigen sich unverändert.

Download: NVIDIA GeForce 364.51 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Arbeitsspeicher: DDR4 erreicht das Preisniveau von DDR3

reported by doelf, Sonntag der 13.03.2016, 15:19:24
Am Spotmarkt in Taiwan ist der Kurs für 4Gb-DDR4-Chips auf das Niveau seiner DDR3-Pendants gerutscht: Am Freitag wurden die mit DDR4-2133 spezifizierten 4Gb-Chips für durchschnittlich 1,696 US-Dollar gehandelt, während man für die DDR3-1600-Modelle 1,692 US-Dollar zahlen musste. Schon bald dürften DDR4-Chips die günstigere Wahl sein, was insbesondere AMD noch stärker unter Druck setzen wird.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1147 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 0,97 Prozent unter dem Wechselkurs von Mitte Februar. Seit Jahresbeginn hat der Euro allerdings 2,63 Prozent auf den US-Dollar gewonnen, denn am 1. Januar 2016 war ein Euro nur 1,0861 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung des letzten Monats und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 8Gb (1Gx8) DDR4-2133: 4,704 US-Dollar (neu)
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 1,696 US-Dollar (-16,37%) [-22,38%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 1,692 US-Dollar (-8,79%) [-9,57%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,485 US-Dollar (-7,13%) [-9,45%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 0,996 US-Dollar (-7,09%) [-12,48%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 0,973 US-Dollar (-9,66%) [-13,51%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Tipp: Xbox One 500GB mit 3 Spielen für 319,- Euro

reported by doelf, Sonntag der 13.03.2016, 11:49:21
Bei unserem Partner Amazon gibt es heute die Spielkonsole Xbox One 500GB mit den drei Top-Spielen "Forza Horizon 2", "Far Cry Primal" (100% Uncut) und "Halo 5: Guardians" im Tagesangebot zum Preis von nur 319 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Dieses Angebot gilt nur bei Verkauf und Versand durch Amazon so lange der Vorrat reicht.

Bitte beachten: Das Autorennspiel "Forza Horizon 2" hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren, die beiden anderen Spiele sind hingegen auf Spieler ab 16 Jahren beschränkt. Die ungeschnittene Fassung von "Far Cry Primal" entführt uns diesmal in die Vorzeit, wo wir uns gegen Mammuts und Säbelzahntiger behaupten müssen. In der Rolle des Jägers Takkar müssen wir unsere Künste verfeinern und Waffen aus den Knochen unserer Beute herstellen - ganz ohne Schießpulver und Zielfernrohr. Zudem ist man ganz auf sich allein gestellt, denn in der Steinzeit gibt es keinen Multiplayer-Modus. "Halo 5: Guardians" ist der krasse Gegensatz: In dem SciFi-Shooter, der uns abermals in eine ferne Zukunft entführt, liegt der Schwerpunkt eindeutig auf dem Mehrspielererlebnis.

Zum Tagesangebot: Xbox One 500GB mit 3 Spielen für 319,- Euro

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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BOINC @ Au-Ja: Endspurt auf 2,4 Milliarden Credits

reported by doelf, Sonntag der 13.03.2016, 11:03:11
Weniger als acht Monate nach dem historischen Schritt über die 2-Milliarden-Schwelle eilen die Mitglieder unseres BOINC-Teams, allen voran MrJo, Radulf und Andre Beddigs, in Richtung 2,4 Milliarden. Diesen Meilenstein auf dem Weg in Richtung 2,5 Milliarden werden wir in Kürze passieren. Und dabei könnten wir Eure Hilfe gebrauchen!

BOINC @ Au-Ja leistet in Projekten wie GPUGrid einen erheblichen Beitrag für die medizinische Grundlagenforschung über den Krebs. Innerhalb Deutschlands belegt unser Team projektübergreifend den 15. Rang, im internationalen Vergleich findet es sich derzeit auf Platz 143. In vier Projekten erreicht BOINC @ Au-Ja in Deutschland eine Top-10-Platzierung: Moo! Wrapper (4), GPUGRID (4), Rosetta@Home (5) und Collatz Conjecture (9). Interesse geweckt? Unser Team ist ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen wollen.

Hier noch ein paar Hintergrundinformationen: www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14283

reported by doelf, Sonntag der 13.03.2016, 09:20:29
Nachdem Microsoft am Mittwoch die Ringe Slow und Release Preview sowie jene Retail-Geräte, die mit Windows 10 Mobile ausgeliefert wurden, mit dem Build 10586.164 bedient hatte, ist nun der Build 14283 für Insider im Fast-Ring verfügbar. Und dieser verspricht keine Stabilisierung des gegenwärtigen Status Quo, sondern einen Blick auf die nächste Entwicklungsstufe.

Der Build 14283 ist momentan nur für die folgenden Smartphones erhältlich: Microsoft Lumia 950, 950 XL, 650 und 550, Xiaomi Mi4 sowie Alcatel Onetouch Fierce XL. Wer ein anderes Modell verwendet, muss entweder auf zukünftige Builds warten oder in einen anderen Ring wechseln. Die Neuerungen des Build 14283 halten sich derweil in Grenzen: Die Phone-App wurde um zwei Anzeigen erweitert, welche auf verpasste Anrufe und Sprachmitteilungen hinweisen. Dies geschieht durch kleine Zahlen neben dem jeweiligen Symbol. Nach dem Öffnen des Tabs verschwinden die Zahlen - jedenfalls meistens. Weiterhin lässt sich der Vorschautext in der Mitteilungsübersicht von Outlook Mail deaktivieren und über das Kontextmenü, das sich beim Drücken auf Mails öffnet, kann man Spam als Müll entsorgen. Wenn der Outlook Kalender an einen Termin erinnert, kann man eine eventuelle Verspätung per Schaltfläche ankündigen. Ab dem nächsten Build wird Microsoft die Apps "Insider Hub" und "Windows Feedback" zum "Feedback Hub" zusammenfassen.

Die Liste der behobenen Fehler ist diesmal sehr umfangreich:
  • Ein Absturz mit anschließendem Neustart während der Texteingabe konnte behoben werden.
  • Der Druck auf das @-Zeichen fügt nicht mehr die Inhalte der Zwischenablage ein, hiervon waren einige Sprachen betroffen.
  • Der Auflistung aller Apps fehlte zuweilen die aufhellende bzw. abdunkelnde Überlagerung, welche den Text vor dem Hintergrundbild besser lesbar macht.
  • Die Aktualisierung der Live-Kacheln soll den App-Start nicht mehr verzögern und statt einzeln werden die Kacheln jetzt im Block aktualisiert.
  • Die Benachrichtigungen bestimmter Live-Kacheln, beispielsweise der Wetter-App, sollen nicht mehr unerwartet gelöscht werden.
  • Bei Live-Ordnern sollen die Icons bestimmter Apps nicht mehr so winzig erscheinen, wenn man 350% DPI eingestellt hat.
  • Beim Wischen über die App-Liste soll sich die Bildschirmtastatur nicht mehr unverhofft öffnen.
  • Der Hintergrund des Startbildschirms stottert beim vertikalen Scrollen auf dem Lumia 950 nicht mehr.
  • Der Name des Musikstücks soll nicht mehr flackern, wenn Abspielen gedrückt wird oder man aus einer Pause heraus den Track wechselt.
  • Die kabellose Anbindung von Bildschirmen (Miracast) funktioniert jetzt auch über das Action Center.
  • Wird eine benutzerdefinierte Tondatei, die für Benachrichtigungen aktiviert ist, gelöscht, stellt Windows den Standard wieder her.
  • Die Formatierung von "More notifications" im Action Center wurde überarbeitet.
Kommen wir nun zu den bekannten Problemen: Da das Bluetooth-Profil AVRCP auf die Version 1.5 aktualisiert wurde, müssen die Telefone mit den Freisprechanlegen von Fahrzeugen neu verpaart werden. Hier kann es noch zu Problemen kommen, welche man unter Nennung von Automarke, Modell und Baujahr bei Microsoft melden sollte. Ein Fehler in einer System-API verhindert den Datenabgleich mit Microsofts Band 1 und 2. Ein Wechsel der Telefonsprache soll Abhilfe schaffen. Die Gadgets-App kann Microsofts Display Dock nicht erkennen, wenn dieses eine Firmware vor der Version 4 verwendet. Dies verhindert dummerweise das Firmware Update auf jene Version 4, die eine stabilere USB-C-Anbindung verspricht. Und wie beim aktuellen Insider Build für PCs funktioniert die Verbindung mit kabellosen Netzwerken, welche die unsichere WEP-Verschlüsselung verwenden, nicht.
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.3 Hotfix für "Hitman"

reported by doelf, Samstag der 12.03.2016, 18:42:15
AMDs neuer Grafiktreiber Radeon Software Crimson Edition 16.3 Hotfix bringt Crossfire-Profile für "Hitman" und "The Park". Für "Rise of the Tomb Raider" und "Gears of War Ultimate Edition" verspricht AMD deutliche Leistungsgewinne, zudem wird erstmals der OpenGL-Nachfolger Vulkan, welcher auf AMDs eigener Mantle-Technologie aufbaut, unterstützt.

Vulkan wurde zunächst unter dem Projektnamen "Next Generation OpenGL" entwickelt und ermöglicht eine deutliche hardwarenähere Programmierung. Damit beschreitet OpenGL den selben Weg wie zuvor bereits AMDs Mantle und Microsofts DirectX 12 und tatsächlich baut die offene Programmierschnittstelle der Khronos Group auf AMDs Mantle auf. Vulkan 1.0 wurde am 16. Februar 2016 veröffentlicht und hat in dieser Woche Treiberunterstützung seitens AMD und NVIDIA erhalten.

Die Radeon Einstellungen ermöglichen neuerdings eine abgestimmte Bildschirmskalierung für jedes Spiel und einen schnellen Wechsel der Sprache über das Menü. Eyefinity kann jetzt auch mit zwei Bildschirmen genutzt werden, man kann sich den Crossfire-Status anzeigen lassen und es gibt neue soziale Links. Unter "Spiele", "Globale Einstellungen" lassen sich einige Stromspartechniken für ausgewählte Grafikkarten (Radeon 300 Serie und Radeon Fury X) deaktivieren. Dies soll helfen, wenn Spiele stotternd laufen oder Bildfehler zeigen. Zudem feiert die XConnect-Technologie zum Ansteuern externer Grafiklösungen über Thunderbolt 3 (USB-C) ihre Premiere. Damit dies funktioniert, muss das System-BIOS allerdings externe GPUs unterstützen.

Für "Rise of the Tomb Raider" verspricht AMD Leistungsverbesserungen von bis zu 16 Prozent (Radeon R9 Fury X Serie) und bei "Gears of War Ultimate Edition" sind sogar Steigerungen von bis zu 44 Prozent (Radeon R9 380 Serie) bzw. 60 Prozent (Radeon R9 Fury X Serie) möglich. Das gelegentliche Einfrieren von "Gears of War Ultimate Edition" wurde behoben und die Abstürze von "Rise of the Tomb Raider" in Verbindung mit Tessellation sind ebenfalls verschwunden. Dafür gibt es bei "Rise of the Tomb Raider" noch Darstellungsfehler in den Videos und die Kombination aus AMD-GPU und Intel-Prozessor sorgt auf einigen Systemen für Stress mit "Gears of War Ultimate Edition".

Für den Benchmark-Test "Ashes of the Singularity 2.0" wurde DirectFlip aktiviert und bei "XCOM 2" wurde das Flackern beseitigt. Unter Verwendung von Crossfire flackert es weiterhin bei "Plants vs Zombies: Garden Warfare 2", "The Division" und "Star Wars Battlefront", letzteres hat zudem Probleme mit den Bodentexturen in den Überlebensmissionen auf Hoth. Weiterhin sorgt Crossfire für Grafikfehler in den Todesanimationen von "League of Legends". Einige Spiele verweigern derzeit den Start, wenn bei AMD Gaming Evolved das "In Game Overlay" aktiviert ist - hier hilft derzeit nur das Abschalten dieser Funktion. Und wer die Rift verwendet, sollte V-Sync deaktivieren.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.3 Hotfix
 
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Bildbetrachter IrfanView 4.42 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 12.03.2016, 16:00:04
IrfanView ist ein schneller Bildbetrachter für Windows mit zahlreichen Bearbeitungs- und Konvertierungsfunktionen. Für Privatleute, Schulen, Universitäten und die nicht kommerzielle Nutzung ist die Software kostenlos. Die neue Version 4.42 behebt Fehler beim Laden der Dateiformate PCX, BMP und PPM sowie Probleme mit der Installation sowie Dateiverknüpfungen unter Windows 10.

Auch beim Durchsuchen von Ordnern und beim Anzeigen von Vorschaubildern wurde nachgebessert. Im Dateimenü kann man nun auch eine Auswahl direkt abspeichern (CTRL + SHIFT + B) und der Fotografieren-Dialog wurde um einen Countdown in der Titelleiste erweitert. Beim Ausdrucken kann man das Überlaufen von Bildern unterbinden und im Bildteile-Exportieren-Dialog kann man bei mehrseitigen Dateien gleich alle Seiten extrahieren. Das Laden des FITS-Formats wurde verbessert und $R dient als neuer Platzhalter für das Seitenverhältnis des Bilds (Breite/Höhe). Wenn man die STRG-Taste gedrückt hält und in eine Markierung klickt, wird diese gelöscht. Beim Update sollte man nicht die PlugIns vergessen, denn diese wurden ebenfalls aktualisiert.

Download:
 
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LibreOffice 5.1.1 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 12.03.2016, 15:37:54
Mit einer Woche Verspätung liegt nun das finale LibreOffice 5.1.1 für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Die finale Fassung ist Bit für Bit identisch mit dem dritten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits installiert hat, muss die Software nicht erneut herunterladen.

Seit der Freigabe von LibreOffice 5.1 wurden 83 Fehler behoben, darunter acht Abstürze. Den Großteil der Änderungen, 75 an der Zahl, deckte bereits der erste Release Candidate ab. Hier finden sich sowohl reine Schönheitsfehler wie fehlende Icons, aber auch Probleme beim Im- und Export von Dateien (SVG, RTF, ODF, DOCX) sowie OpenGL-Bugs und die acht Absturzursachen. Der dritte Veröffentlichungskandidat - Nummer zwei war an der offiziellen Freigabe gescheitert - kümmert sich lediglich um acht Probleme. So blieben beim Speichern ins DOCX-Format die Ränder nicht erhalten und benutzerdefinierte Zahlenformate gingen im ODF-Format verloren. Bei Samba-Freigaben wurde keine Sperrdatei erzeugt, es gab eine Division durch Null und den Linien innerhalb von Gruppen wurden Pfeilspitzen hinzugefügt. OpenGL führte bei Übergängen unter Verwendung des Rochade-Effekts zu einer weißen Anzeige, ließ einige Steuerelemente verschwinden und führte zur fehlerhaften Anzeige eines Icons in der Werkzeugleiste der Tabellenkalkulation Calc.

Download: LibreOffice 5.1.1
 
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Adobe: Neues Update stopft 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Freitag der 11.03.2016, 17:53:53
Nicht eine, sondern gleich 23 kritische Schwachstellen hat Adobe in seinem Flash Player behoben. Der Fehler mit der Kennung CVE-2016-1010 ist allerdings ein Sonderfall, denn es handelt sich hierbei um eine 0-Day-Lücke, die bereits aktiv für gezielte Angriffe ausgenutzt wird. Flash-Nutzer unter Windows und Mac OS X sollten unverzüglich die Updates einspielen oder komplett auf den Flash Player verzichten.

Die Flash-Erweiterungen von Google Chrome, dem Internet Excplorer 11 und Edge sind ebenfalls betroffen und in Hinblick auf Chrome sind auch Linux-Systeme hochgradig gefährdet. Kommt hingegen der normale Flash Player 11.2 für Linux zum Einsatz, ist das Risiko wesentlich geringer und die Dringlichkeitsstufe zum Einspielen der Flicken sinkt auf 3. Gleiches gilt für Adobes AIR (Runtime, SDK und Compiler).

Bei der 0-Day-Lücke CVE-2016-1010 handelt es sich um einen Ganzzahlenüberlauf, der sich zum Einschleusen von Schadcode eignet. Dazu kommen zwei weitere Ganzzahlenüberläufe, ein Heap-Überlauf, acht Speichermanipulationen sowie elf Zugriffe auf zuvor bereits aus dem Speicher entfernte Objekte. Auch die übrigen Schwachstellen sind kritischer Natur und lassen sich von Schadprogrammen als Einfallstor missbrauchen.

Download:
 
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Inder hatte Zugriff auf beliebige Nutzerkonten bei Facebook

reported by doelf, Donnerstag der 10.03.2016, 22:19:32
Anand Prakash aus Bangalore in Indien konnte sich Zugriff auf beliebige Nutzerkonten bei Facebook verschaffen. Hierzu musste er die Server der Firma nicht einmal hacken, sondern nur eine technische Schlamperei ausnutzen. Diese steckte - wie so oft - in der Anforderung eines neuen Passworts. Glücklicherweise wandte sich Prakash nach seiner Entdeckung an Facebook.

Das Unternehmen belohnte den Inder mit einem Finderlohn in Höhe von 15.000 US-Dollar, was angesichts von rund 1,6 Milliarden bedrohten Benutzerkonten dann doch etwas mager erscheint. Andererseits war die Schwachstelle alles andere als komplex: Wenn man sein Passwort vergessen hat, schickt Facebook einen sechsstelligen Code an einer hinterlegte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Mit diesem Code kann man dann wieder auf sein Konto zugreifen. Prakash ließ den Code für ein beliebiges Konto generieren und versuchte diesen im Anschluss zu raten. Nach zehn bis zwölf ungültigen Versuchen blockierte Facebook den Zugriff - aber nur auf seiner Hauptseite www.facebook.com.

Wenn Prakash den selben Brute-Force-Angriff auf beta.facebook.com oder mbasic.beta.facebook.com richtete, konnte er hingegen beliebig oft raten. Auf diese Weise konnte er nach einiger Zeit sein eigenes Konto erfolgreich hacken und meldete das Problem am 22. Februar 2016 bei Facebook. Nur einen Tag später hatte das soziale Netzwerk den Fehler behoben und seit dem 2. März 2016 ist Prakash um 15.000 US-Dollar reicher.
 
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Für Adventure-Fans: ScummVM 1.8.0

reported by doelf, Donnerstag der 10.03.2016, 19:44:50
ScummVM 1.8.0 ist fertig und erweitert die Kompatibilität der Software-Sammlung um zehn Spiele, die auf acht unterschiedlichen Engines basieren. Neben Windows, Mac OS X und Linux läuft ScummVM auf etlichen Plattformen, zu denen sich mit der Version 1.8.0 auch der Raspberry Pi sowie die Open-Source-Spielkonsole GCW-Zero gesellt haben. Dazu gibt es zahlreiche Optimierungen, beispielsweise für die Spiele von Sierra.

Bild

Mit Hilfe der Software-Sammlung ScummVM lassen sich klassische Adventures wiederbeleben. ScummVM liefert hierzu neue Programmdateien, welche die Originalscripte der Spiele verarbeiten können und diese auf modernen Rechnern, Spielkonsolen, Smart-TVs, Mobilgeräten sowie dem Raspberry Pi lauffähig machen. Sieben Spiele stehen zum kostenlosen Download bereit, für die übrigen benötigt man die Originaldateien. Diese kopiert man in Verzeichnisse auf der Festplatte und wählt sie anschließend in der Oberfläche des Programms mit "Spiel hinzufügen" aus. Nach einer optionalen Konfiguration kann man diese Spiele dann mit Hilfe der in ScummVM enthaltenen Programmdateien starten.

Die Version 1.8.0 aktualisiert den MT-32-Emulator auf die neueste Version von munt und stellt Spiele, welche dies ursprünglich unterstützten, von AdLib auf Miles Audio um. Diese Maßnahme verspricht einen besseren Klang. Die Grafikebene wurde komplett überarbeitet, so dass die Spiele von Sierra nun perfekt laufen. Man kann sogar zwischen der Darstellung unterschiedlicher Plattformen wechseln. Bei den neu hinzugefügten Spielen handelt es sich um die folgenden Titel:
  • Amazon: Guardians of Eden
  • Beavis and Butthead in Virtual Stupidity
  • Broken Sword 2.5: The Return of the Templars
  • Labyrinth of Time
  • Rex Nebular and the Cosmic Gender Bender
  • Sfinx
  • The Lost Files of Sherlock Holmes: The Case of the Rose Tattoo
  • The Lost Files of Sherlock Holmes: The Case of the Serrated Scalpel
  • Zork: Grand Inquisitor
  • Zork Nemesis: The Forbidden Lands
Download: ScummVM 1.8.0
 
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Microsoft streicht "Fable Legends" und "Project Knoxville"

reported by doelf, Donnerstag der 10.03.2016, 17:32:38
Der harte Sparkurs von Microsoft tritt jetzt auch die Spielestudios in Großbritannien und Dänemark: Lionhead (Großbritannien) soll geschlossen und die Entwicklung an "Fable Legends" eingestellt werden. Das Aus für Press Play (Dänemark) steht bereits fest, hier wird zugleich "Project Knoxville" eingemottet.

Lionhead Studios mit Sitz in Guildford wurde im Jahr 1996 gegründet und gehört seit April 2006 zu Microsoft. Mit "Black & White" (2001) und der 2004 gestarteten Fable-Serie hatte sich Lionhead einen Namen gemacht. Vor zwei Jahren hatte das Studio "Fable Anniversary" veröffentlicht und seither an "Fable Legends" gearbeitet. Dieser Teil der Rollenspielreihe wird nun nicht mehr erscheinen.

Press Play hatte im Jahr 2010 mit dem Plattformspiel "Max & the Magic Marker" begonnen, welches 2013 mit "Max: The Curse of Brotherhood" eine Fortsetzung fand. Ein Jahr zuvor, nämlich 2012, hatte Microsoft das Studio übernommen. Zuletzt hatte Press Play "Kalimba" für Windows und die Xbox One veröffentlicht, das als kooperativer Überlebenstrip angelegte "Project Knoxville" wird eingestampft.
Quelle: news.xbox.com
 
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GPU-Markt: Schaffen AMDs Polaris und NVIDIAs Pascal die Trendwende?

reported by doelf, Donnerstag der 10.03.2016, 17:12:33
Der Markt für Grafikkarten ist im Jahr 2015 weiter geschrumpft und rutschte unter 30 Millionen Einheiten. AMD und seine Partner hat dieser Trend deutlich stärker getroffen als NVIDIA, doch im Juni könnte sich dies ändern: Pünktlich zur Computex in Taiwan wird AMDs neue GPU-Generation Polaris erwartet. Allerdings steht auch NVIDIAs Pascal in den Startlöchern.

Mit Polaris wird AMD die vierte Ausbaustufe der GCN-Architektur (Graphics Core Next) zünden. Die neuen GPUs werden im 14-nm-FinFET-Prozess produziert, was eine Halbierung der Strukturgröße bedeutet. Grund für diesen gewaltigen Schritt sind die Probleme des Auftragsfertigers "Taiwan Semiconductor Manufacturing Company" (TSMC), komplexe Grafikchips mit 20 nm zu fertigen. Dies bewegte AMD im Frühjahr 2015 dazu, 20 nm komplett zu überspringen und alles auf 14 nm zusetzen. Fertigungspartner für Polaris ist Globalfoundries, das Unternehmen hatte im Frühjahr 2014 eine Lizenz für Samsungs 14-nm-FinFET-Prozess erworben. Abgesehen von einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz und einer höheren Grafikleistung verspricht Polaris schnelleren Speicher (HBM Generation 2), moderne Schnittstellen wie HDMI 2.0a (bis zu 18 Gbit/s für 4.096 x 2.160 Pixel @ 60 Hz) und DisplayPort 1.3 (bis zu 32,4 Gbit/s für 5.120 x 2.880 Pixel @ 60 Hz), die Unterstützung von HDR-Bildschirmen (3.840 x 2.160 Bildpunkte mit 10 Bit Farbtiefe bei 60 Hz) sowie H.265-Endcoding und -Decoding in 4K-Qualität. Darüber hinaus sollen die neuen Grafikprozessoren für VR-Spiele optimiert sein.


NVIDIA hat mit Pascal ebenfalls ein neues Pferd im Stall, dessen offizielle Ankündigung vermutlich auf der GPU Technology Conference (GTC) 2016 im April stattfinden wird. Im Gegensatz zu AMD wird NVIDIA dem Auftragsfertiger TSMC die Treue halten und setzt auf dessen 16-nm-FinFET-Fertigung. Den Stapelspeicher und die einheitliche Speicheradressierung hat sich NVIDIA bei AMD abgeschaut, dazu kommt eine schnellere Anbindung zwischen Grafik- und Mikroprozessoren namens NVLink: Mit NVLink will NVIDIA die Bandbreite von 16 auf 80 GB/s anheben. NVIDIA packt die gesamte Grafikeinheit auf ein kompaktes Modul, welches nur ein Drittel der Größe aktueller PCIe-Grafikkarten aufweist. Dank des Stapelspeichers (ebenfalls HBM Generation 2) will NVIDIA die Speicherbandbreite im Vergleich zu Maxwell verdreifachen, die Rechenleistung mit einfacher Genauigkeit (FP32) und die Leistung pro Watt sollen sich verdoppeln. Eine weitere Neuerung von Pascal ist die Möglichkeit, Berechnungen mit halber Genauigkeit (FP16) durchzuführen. Dies ist für PC-Spiele, die FP32 benötigen, uninteressant, verspricht aber eine höhere Energieeffizienz für den Mobileinsatz.


Die Markteinführung für Pascal wird für das dritte Quartal 2016 erwartet, ähnlich sieht es bei Polaris aus. NVIDIA wird sich bei seinen neuen GPUs - GeForce GTX 1080 und GTX 1070 - zunächst auf anspruchsvolle Spieler konzentrieren, seitens AMD erwarten wir eine breite Offensive. Zudem könnte AMD die Computex im Juni nutzen, um seine ersten Produkte ein paar Wochen früher in den Handel zu bringen. Ob AMD und NVIDIA ihre Zeitpläne einhalten können, wird allerdings von ihren Fertigungspartnern und deren Chip-Ausbeute abhängen. Und hier hatten sich in der Vergangenheit sowohl TSMC als auch Globalfoundries schon einige Ausrutscher geleistet.

Doch zurück zum Jahr 2015: Der weltgrößte Grafikkartenhersteller Palit Microsystems mit Marken wie Palit und Galaxy konnte im vergangenen Jahr nur noch rund sieben Millionen Grafikkarten absetzen, ein Minus von zehn Prozent. Asustek Computer kam auf ca. 4,6 Millionen Einheiten und der chinesische Hersteller Colorful auf um die vier Millionen. Micro-Star International (MSI) konnte seine Verkaufszahlen um 15 Prozent auf 3,5 Millionen Grafikkarten steigern. Auch NVIDIAs enger Partner EVGA konnte zulegen, während Gigabyte einen kleinen Rückgang verkraften musste. Besonders dramatisch sollen die Einbrüche aber bei AMDs engen Partnern Sapphire und PowerColor gewesen sein. Sollte der Markt weiter schrumpfen, könnte dies für kleinere Hersteller das Aus bedeuten.
 
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Kodi 17 bekommt zwei neue Standard-Skins

reported by doelf, Donnerstag der 10.03.2016, 11:08:51
Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, welche vormals als XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 (Codename: Krypton) endet seine Ära. Die Nachfolger "Estuary" und "Estouchy" wurden nun vorgestellt.

"Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Beide Skins sind bereits in der aktuellen Entwicklungsversion von Kodi 17 enthalten und werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert. Einen harten Schnitt wird es aber nicht geben, denn "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. Während die Entwickler die neuen Oberflächen als die bessere Wahl betrachten, wollen sie dennoch niemanden zum Wechsel zwingen. Hieran hätte Microsoft bei der Markteinführung von Windows 8 denken sollen.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen


Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.


Wer "Estuary" und "Estouchy" ausprobieren möchte, findet die aktuelle Entwicklerversion von Kodi 17.0 (Krypton) ganz unten auf der offiziellen Download-Seite. Da sich Krypton noch in einer frühen Phase der Entwicklung befindet, muss man sich allerdings auf Fehler und Stabilitätsprobleme gefasst machen. Auf der anderen Seite hat man jetzt noch die Gelegenheit, mit Anregungen und Verbesserungsvorschlägen auf die Gestaltung der neuen Skins einzuwirken.
Quelle: kodi.tv
 
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Update: Vodafone heute mit Dauerstörung

reported by doelf, Mittwoch der 09.03.2016, 22:47:30
"Who you gonna call?" fragt Vodafone heute in seinem Blog und spielt damit auf die Neuauflage des Kinohits "Ghostbusters" an, doch viele Kunden des Telekommunikationsunternehmens werden diese Frage nicht sonderlich witzig finden. Schließlich lautet die Antwort derzeit: Aufgrund von technischen Problemen absolut niemanden! UPDATE: Seit 8:55 Uhr (10.03.2016) soll wieder alles funktionieren. Falls das eigene Gerät noch meckert: Einfach neu einbuchen (Flugmodus an, Flugmodus aus).

Heute Vormittag um 10:57 Uhr meldete Vodafone, es könne "überregional zu Einschränkungen beim Einbuchen kommen". Die Mobilfunkgeräte meldeten "Kein Netz" oder "Nicht im Netzwerk registriert", so dass weder der Internetzugriff noch das Telefonieren oder der Mitteilungsversand möglich waren. Erst neun Stunden später - um 20:15 Uhr - ließ das Unternehmen wissen, dass die Dienste "für einen Großteil der Kunden" wiederhergestellt seien. Allerdings nicht für alle. Inzwischen dauern die Störungen knapp zwölf Stunden an und auch weiterhin bekommen viele Nutzer einfach kein Netz.

Als Grund für die massiven Probleme nannte das Unternehmen um 15:20 Uhr den "technischen Ausfall einer Datenbank in Essen". Dieser hat offenbar weitreichende Folgen, denn auch im Ausland scheitern Vodafone-Kunden beim Versuch, das Roaming zu nutzen. Mitarbeiter der Firma wollten sich auf keinen Zeitplan für die Wiederherstellung des Normalbetriebs festlegen. Man hoffe, die Auswirkungen der Panne noch heute beseitigen zu können. Nun dann: Die Uhr tickt...
 
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Kritische Updates für Adobe Reader und Acrobat

reported by doelf, Mittwoch der 09.03.2016, 14:24:46
Adobe hat drei Sicherheitslücken in seinen Programmen Reader und Acrobat geschlossen und die Software-Firma stuft diese Schwachstellen für Windows und Mac OS X als kritisch ein. Da es bisher noch keine Hinweise auf tatsächliche Angriffe gibt, gilt lediglich die zweithöchste Warnstufe. Eine zeitnahe Installation der Patches ist dennoch anzuraten.

Bei zwei Fehlern handelt es sich um Speichermanipulationen (CVE-2016-1007, CVE-2016-1009), über die Angreifer Schadcode einschleusen können. Gleiches gilt für eine Schwachstelle im Verzeichnissuchpfad (CVE-2016-1008). Nähere Details sind noch nicht bekannt. Als Update stehen gleich drei Versionen zur Auswahl: DC Continuous 15.010.20060, DC Classic 15.006.30121 und XI 11.0.15.

Download:https://helpx.adobe.com/security/products/acrobat/apsb16-09.html
 
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Google stopft Sicherheitslücken in Chrome

reported by doelf, Mittwoch der 09.03.2016, 14:15:33
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 49.0.2623.87 aktualisiert. Dieses Update schließt drei Sicherheitslücken der Gefahrenstufe "hoch". Diesmal wurden alle Schwachstellen von externen Experten gefunden und für zwei der Fehler zahlt Google einen Finderlohn von 3.500 bzw. 5.000 US-Dollar.

Bug Nummer 3 wurde von HPs Zero Day Initiative gemeldet, es handelt sich um einen Schreibzugriff in PDFium, der die vorgesehenen Grenzen durchbricht. Die beiden anderen Fehler stecken im HTML-Renderer Blink, es handelt sich um eine Typenverwechslung und einen Zugriff auf ein bereits aus dem Speicher entferntes Objekt. Darüber hinaus behebt Chrome 49.0.2623.87 mehrere Fehler in der TCP-Sockets-API sowie ein Problem mit lokalen Konten bei Verwendung der ID-basierten Zugehörigkeitsbestimmung.

Download:
 
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Tipp: Samsung Tablets im Tagesangebot bei Amazon

reported by doelf, Mittwoch der 09.03.2016, 13:05:00
Bei unserem Partner Amazon gibt es heute diverse 9,7-Zoll-Tablets von Samsung im Tagesangebot. Neben dem preiswerten Galaxy Tab A T550N mit WiFi steht auch das leistungsstarke Galaxy Tab S2 T810N mit WiFi sowie optional mit WiFi und LTE zur Auswahl. Amazon nennt im Rahmen dieser Aktion Preisvorteile zwischen 89 und 149 Euro.

Folgende Ausführungen sind heute im Angebot, die genannten Preise verstehen sich jeweils inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten:Im Galaxy Tab S2 T815N steckt Samsungs Exynos 5433, der acht Rechenkerne vereint. Je nach Aufgabe wechselt das Tablet zwischen vier schnellen und vier energieeffizienten Kernen. Als Grafiklösung dient ARMs Mali-T760 MP6, dazu gibt es 3 GiB RAM und 32 GB Flash-Speicher. Ein Highlight ist das 9,7 Zoll große AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten. Weiterhin bekommt man zwei Kameras mit 8,0 bzw. 2,1 Megapixeln, WLAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.1, GPS und GLONASS sowie - je nach Ausführung - LTE. Die Batterie leistet 5.870 mAh, als Betriebssystem ist Android 5.0 an Bord und Samsung gibt zwei Jahre Garantie.

Das Galaxy Tab A T550N bietet ebenfalls ein 9,7 Zoll großes Display, doch dessen Auflösung fällt mit 1.024 x 768 Bildpunkten deutlich geringer aus. Auch die Kameras sind mit 5,0 und 2,0 Megapixeln weniger leistungsstark. Als CPU dient ein Qualcomm Snapdragon 410 mit vier Rechenkernen und der GPU Adreno 306. RAM und Flash-Speicher fallen mit 1,5 GiB und 16 GB nur halb so groß aus und es gibt weder LTE noch GPS oder GLONASS. Hinsichtlich des WLAN fehlt der ac-Betrieb und Bluetooth gibt es nur in der Version 4.0. Mit 6.000 mAh ist der Akku erfreulich stark, die Herstellergarantie mit einem Jahr aber sehr kurz. Auch auf dem Galaxy Tab A T550N läuft Android 5.0.

Zur Aktion: Samsung Tablets im Tagesangebot

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Der Firefox 45.0 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 09.03.2016, 09:51:46
Seit gestern Abend liegt die finale Fassung des Firefox 45.0 zum Download bereit. Dieser bringt nicht nur neue Funktionen, sondern schließt auch 22 Sicherheitslücken. Darunter finden sich acht kritische, sieben hochgefährliche und sechs mittelschwere Fehler. Einige Einträge, beispielsweise zum kritischen Problem mit der Font-Bibliothek Graphite 2, fassen zudem mehrere Sicherheitslücken zusammen. Ein zeitnahes Update ist unbedingt anzuraten!

Funktional bringt der Firefox 45.0 die Möglichkeit, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen. Tabs, die beim Synchronisieren mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos übermittelt wurden, werden nun auch für Suchvorschläge in der Adresszeile berücksichtigt. Es gibt auch eine Schaltfläche zum manuellen Abgleich der Tabs sowie eine weitere Lokalisierung (Guarani). Die Funktion Tabgruppen (Panorama) wurde aus dem Firefox entfernt.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert. Die angekündigte Nutzung von GTK3 unter Linux lässt hingegen auf sich warten, sie wurde ab Beta 4 wieder deaktiviert.

Download: Firefox 45.0 (32/64 Bit)
 
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Windows 10 Mobile Build 10586.164 für Retail-Geräte und Insider

reported by doelf, Mittwoch der 09.03.2016, 09:35:51
So langsam kommt Microsoft mit Windows 10 Mobile in die Pötte: Seit gestern gibt es den Build 10586.164 und zwar ohne den Zusatz "Preview". Dieser neue Build wird nämlich nicht nur an Insider in den Ringen Slow und Release Preview ausgeliefert, sondern auch an Retail-Geräte im Release-Zweig. Was jetzt noch fehlt, sind die offiziellen Upgrades für Windows Phone 8.1!

Bei den belieferten Retail-Geräten handelt es sich nämlich nicht um ältere Modelle, welche mit Windows Phone 8.1 verkauft werden, sondern um die neuen Smartphones, die von Hause aus mit Windows 10 kommen. Namentlich wären dies Microsofts Lumias 950, 950 XL, 550 und 650 sowie die Telefone MCJ Madosma Q501, BLU Win HD W510U, BLU Win HD LTE X150Q und Alcatel Onetouch Fierce XL. Große Änderungen hat es seit dem Build 10586.122 nicht gegeben, lediglich einige Anpassungen für die Aktualisierung der Retail-Geräte.
 
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Microsoft veröffentlicht 13 Sicherheits-Updates für März

reported by doelf, Mittwoch der 09.03.2016, 09:16:05
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im März 2016 sind es 13 Flicken, von denen fünf kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Insgesamt hat Microsoft diesmal 43 Probleme beseitigt.

13 Sicherheitslücken stecken im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11 und sie sind ausnahmslos kritischer Natur. Es besteht jeweils die Gefahr einer Remote-Code-Ausführung. Nicht viel besser steht es um den IE-Nachfolger Edge: In diesem wurden elf Schwachstellen behoben und zehn davon wurden als kritisch bewertet. Dazu kommt eine mittelschwere Offenlegung von Informationen aufgrund der fehlerhaften Umsetzung der Richtlinie für URL-Referenzen. Angreifer können sich auf diese Weise Zugriff auf den Anforderungskontext und den Browser-Verlauf des angemeldeten Benutzers verschaffen. Glücklicherweise wurde keine der 24 Browser-Schwachstellen im Vorfeld öffentlich dokumentiert und es gibt auch noch keine Berichte über Angriffe.

Alle Versionen von Windows inklusive der Server lassen sich mit Hilfe speziell präparierter OpenType-Schriften angreifen. Ein kritischer Fehler ermöglicht hierbei das Einschleusen von Schadcode, während sich ein moderates Problem für DoS-Angriffe eignet. Zwei kritische Sicherheitslücken ermöglichen Remote-Code-Ausführungen mit Hilfe manipulierter Multimedia-Dateien. Betroffen sind Windows 7 bis 10 inklusive der RT-Varianten plus die Server von 2008 R2 bis 2012 R2. Auch in der PDF-Bibliothek, welche zum Lieferumfang von Windows 8.1 bis 10, RT 8.1 und der Server-Versionen 2012 und 2012 R2 gehört, stecken zwei kritische Schwachstellen, über die Schadcode auf den Rechner gelangen kann.

Kommen wir nun zu den Flicken, die sich um hochgefährliche Probleme kümmern: In Windows Vista und im Server 2008 wurde eine weitere Möglichkeit entdeckt, dem System manipulierte Bibliotheken unterzuschieben, um über diese Schadcode auszuführen. Drei Fehler stecken in Office 2007, 2010, 2013, 2013 RT und 2016, Office für Mac 2011 und 2016, dem Office-Kompatibilitätspaket und dem Word Viewer. Einer ermöglicht das Einschleusen einer ungültig signierten Binärdatei, sofern sich der Angreifer Schreibzugriff auf den Zielspeicherort verschaffen kann. Die beiden anderen dienen als Einfallstor für Schadprogramme, wobei einer auch die SharePoint Server 2010 und 2013 sowie die Office Web Apps 2010 und 2013 betrifft. Remote-Code-Ausführungen gelingen zudem über zwei Validierungsprobleme in OLE, betroffen sind alle Windows-Varianten inklusive der Server.

Dazu gibt es jeweils eine Rechteausweitung im Speicher-Handling von Windows Vista, 7, Server 2008 und 2008 R2 sowie bei der sekundären Anmeldung ("Ausführen als") auf den genannten Betriebssystemen. Auf allen Versionen von Windows ist zudem eine Rechteausweitung mit Hilfe speziell präparierter USB-Geräte möglich und im Kernel-Modus-Treiber aller Windows-Varianten stecken vier Fehler, über die sich Angreifer ebenfalls höhere Rechte verschaffen können. Bleibt noch ein Bug im .NET-Framework der Versionen 2.0 bis 4.6.1, der sich zur Umgehung von Sicherheitsfunktionen eignet. Ursache ist die unzureichende Überprüfung bestimmter Elemente in signierten XML-Dokumenten.
 
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NVIDIA GeForce 364.51 Beta unterstützt Vulkan-API

reported by doelf, Dienstag der 08.03.2016, 16:39:01
NVIDIA hat eine neue Beta-Version seines Grafiktreibers GeForce veröffentlicht. Die Version 364.51 Beta wird für die Spiele "Tom Clancy's The Division", "Hitman", "Need for Speed", "Ashes of the Singularity" und "Rise of the Tomb Raider" empfohlen. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für die Vulkan-API. Der Beta-Treiber wird für Windows 10, 8.1, 8, 7, Vista und XP angeboten. Als Mindestvoraussetzung für die Installation nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400, aktuelle Modelle werden unter XP aber nicht mehr unterstützt.

Hinter dem Namen "Vulkan API" verbirgt sich die neue Generation von OpenGL. Zunächst unter dem Projektnamen "Next Generation OpenGL" gestartet, verspricht die offene Programmierschnittstelle der Khronos Group eine deutliche hardwarenähere Programmierung. Damit beschreitet OpenGL den selben Weg wie zuvor bereits AMDs Mantle und Microsofts DirectX 12. Vulkan 1.0 wurde am 16. Februar 2016 veröffentlicht und wartet seither auf passende Treiber. Während NVIDIA nun zumindest einen Beta-Treiber mit Vulkan-Unterstützung liefern kann, herrscht bei AMD weiterhin Funkstille.

Neue SLI-Profile gibt es für "Hitman" und "The Technomancer", das SLI-Profil für "Zui Zhong Bing Qi (Ultimate Weapon)" wurde aktualisiert. Frische 3D-Vision-Profile sind für "Call of Duty: Black Ops 3", "Far Cry Primal", "Just Cause 3", "Need for Speed", "StarWars Battlefront (2015)" und "Rise of the Tomb Raider" enthalten, empfehlenswert sind diese aber nicht. Wesentlich besser steht es um die 3D-Kompatibilitätsprofile für "Call of Duty: Black Ops 3" und "Just Cause 3", die beide als exzellent bewertet wurden. In Hinblick auf die Treiberkomponenten wurde GeForce Experience auf die Version 2.10.2.40 aktualisiert, die übrigen Bestandteile - NView 147.00, PhysX System-Software 9.15.0428 und HD-Audio-Treiber 1.3.34.4 - zeigen sich unverändert.

Download: NVIDIA GeForce 364.51 Beta (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Ein persönliches Anliegen zum Thema Werbe-Blocker

reported by doelf, Dienstag der 08.03.2016, 14:51:38
Nach wie vor hat Au-Ja.de als kostenloses Angebot massive Probleme durch die weite Verbreitung von Werbe-/Adblockern. Insbesondere aufgrund unserer technischen Ausrichtung sehen wir uns mit Besuchern konfrontiert, die sich mit Hard- und Software bestens auskennen. Und das ist super, denn Ihr seid unsere Zielgruppe! Allerdings verwendet die große Mehrzahl von Euch auch Adblocker und das macht die Finanzierung dieses Angebots so langsam unmöglich.

Obwohl sich Au-Ja.de ausschließlich über Werbeeinnahmen finanziert, legen wir sehr großen Wert auf unaufdringliche Werbeformen. Wir verwenden keine Pop-Ups oder Pop-Unders, keine lärmenden Videos und praktizieren keinerlei Inhaltsüberlagerung (Overlay-Ads). Zudem setzen wir auf Transparenz und Datenschutz. Die Werbung unserer Partner MSI, Amazon und eBay funktioniert ganz ohne Tracking oder das Nachladen externer Inhalte. Lediglich die Anzeigen von Google beziehen wir extern und selbst dies kann in den Datenschutzeinstellungen deaktiviert werden. Wir denken, dies ist fair. Und deshalb bitten wir jetzt Euch um ein wenig Fairness: Deaktiviert die Werbe-Blocker für Au-Ja.de!

Als Reaktion auf solche Aufrufe erreichen mich immer wieder Vorschläge, statt auf Werbung doch lieber auf alternative Finanzierungskonzepte wie Flattr oder Patreon zu setzen. Der Gedanke ist ja ganz nett, doch ich selbst hatte diesen Vorschlag zuletzt am 25. Februar 2016 gemacht und die Reaktion der Leserschaft war leider - wie soll ich es halbwegs neutral formulieren - ausgesprochen mager. Sollte die Finanzierung über diese Dienste ebenso viel Resonanz generieren wie der Thread im Forum, würde es sich eher lohnen, auf die Suche nach Pfandflaschen zu gehen. Dennoch: Rückmeldungen aller Art sind herzlich willkommen!

Michael Doering
Chefredakteur Au-Ja.de
 
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Kodi 16.1 RC 1 (Jarvis): Erstes Update im Anmarsch

reported by doelf, Dienstag der 08.03.2016, 14:26:13
Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) liegt seit Ende Februar in der stabilen Version 16.0 (Codename: Jarvis) zum Download bereit. Nun kündigt sich mit dem ersten Veröffentlichungskandidaten von Kodi 16.1 ein Bug-Fix-Update an. Dieses behebt neun Fehler, darunter vier Abstürze bzw. Programmhänger.

Um die folgenden Probleme kümmert sich Kodi 16.1 RC 1: Die Version 16.0 neigt unter Mac OS X 10.7 zu Abstürzen, wenn Festplattennamen aufgelöst werden. Auch beim Video-Rendering mit VAAPI und DXVA kann das Programm abstürzen, während es beim Zugriff auf den elektronischen Programmführer (EPG) zu einem Hänger kommen kann. Auch aufgrund eines zu knapp bemessenen Timeouts beim Beenden des Bildschirmschoners kann Kodi einfrieren. Weiterhin wurden generelle Rendering-Probleme sowie ein Fehler beim Erstellen von Bildschirmfotos für Lesezeichen unter Windows behoben. Nach einem langen Tastendruck kann es vorkommen, dass weitere Tastatureingaben ignoriert werden. Dies wurde ebenso korrigiert wie ein Fehler in ZeroConfBrowser, der das saubere Beenden der Software unterbindet. Zudem hat Kodi gelernt, bei Videos mit nur einem Kapitel keinen Kapitelsprung durchzuführen.

Bild

Betrachten wir nun die generellen Verbesserungen von Kodi 16: Die wichtigste Änderung findet unter der Haube statt, denn im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, setzt Jarvis auf das wesentlich frischere DirectX 11. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern. Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten. Für Fernbedienungen, die keine Taste für das Kontextmenü besitzen, gibt es nun die Möglichkeit, dieses über einen langen Druck auf die Taste OK bzw. Enter zu öffnen. Die Entwickler versprechen zudem eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer und die Musikbibliothek lässt sich nun auch nach dem Hinzufügedatum sowie "Interpreten/Jahr" sortieren.

Für Android wurden die Auflösungen von Benutzeroberfläche und Videoskalierung getrennt, denn viele Geräte, die 4K-Videos abspielen können, sind mit der Darstellung der Benutzeroberfläche in ultrahoher Qualität schlicht und einfach überfordert. Bei Kodi 16 wird das Interface auf 1080p begrenzt, während die Videos die volle Qualität auskosten können. Leider funktioniert dies nicht mit allen Geräten, da einige Hersteller Googles Designvorgaben ignorieren. Betroffenen Benutzern empfehlen die Entwickler, bei den verantwortlichen Herstellern Druck zu machen. Zugleich macht Kodi den Schritt von libstagefright zu MediaCodec, was insbesondere für ältere Geräte ein Problem darstellen kann.

Die veraltete Karaoke-Funktion, die sich im Code von Kodi versteckte, wurde entfernt. Eine Rückkehr ist zwar möglich, doch hierfür muss sich zunächst ein interessierter Entwickler finden. Der Add-On-Manager wurde abermals überarbeitet und mit einer Update-Schaltfläche für die Erweiterungen versehen. Unter dieser finden sich nun - sofern verfügbar - unterschiedliche Versionen des jeweiligen Add-ons. Zudem lässt sich für jede Erweiterung einzeln einstellen, ob diese automatische Updates beziehen soll oder nicht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen.

Download: Kodi 16.1 RC 1 (Jarvis)
 
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Skype verlässt den Smart-TV

reported by doelf, Dienstag der 08.03.2016, 13:49:09
Die zu Microsoft gehörende Kommunikationssoftware Skype hat sich im Laufe der Jahre über etliche Geräteklassen verbreitet. Auf Computern, Smartphones und Tablets wird Skype rege genutzt, zudem läuft die App auf einigen Smart-TVs. Doch Fernsehapparate wird Skype ab Juni 2016 nicht mehr unterstützen.

Dies bedeutet, dass "Skype for TV" nicht mehr weiterentwickelt oder gepflegt wird. Auch die technische Hilfe wird zum Juni 2016 eingestellt. Installierte Versionen der App bleiben funktionsfähig, man wird über diese aber keine neuen Benutzerkonten anlegen oder Passwörter ändern können. Da eingestellte Apps ein Sicherheitsrisiko darstellen, wird Skype vermutlich per Zwangs-Update von den meisten Fernsehern verschwinden. Samsung will beispielsweise am 2. Juni den Stecker ziehen.

"Skype for TV" gibt es erst seit 2013, zuvor konnten nur Comcast-Kunden über den Fernseher videofonieren. Hierzu wurde allerdings spezielles Zubehör - ein Adapter, eine Videokamera und eine erweiterte Fernbedienung - benötigt. Smart-TVs mit der App "Skype for TV" machten die Anwendung wesentlich komfortabler: Viele Fernsehgeräte sind bereits mit einer Videokamera ausgestattet und bei anderen lässt sich eine solche nachrüsten.

Zu den Herstellern, die "Skype for TV" im Angebot haben bzw. hatten gehören beispielsweise LG, Panasonic, Phillips, Samsung, Sharp, Sony und Toshiba. Allerdings gab es auch immer wieder Probleme, da Microsoft bei Änderungen nicht alle Plattformen mit Updates versorgt hatte. Zuletzt geschah dies im August 2014, als Skype auf Geräten von Grundig, Hisense, TCL/Thomson und Vestel verschwand. Einen Monat später wurden zumindest Updates für die Smart-TVs von Philips und Sony nachgereicht.
 
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Videoumwandler SUPER v2016 Build 67 bringt 3D-Konverter

reported by doelf, Dienstag der 08.03.2016, 13:03:31
SUPER, der "Simplified Universal Player Encoder and Renderer" von eRightSoft, ist ein kostenloses Programm für Windows, mit dem man Video- und Audio-Daten in zahlreiche andere Formate umwandeln kann. SUPER verwendet hierzu Programme wie FFmpeg, MEncoder, MPlayer oder x264 und stellt diesen eine einheitliche Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Die neue Version v2016 Build 67 umfasst einen 3D-Video-Konverter für unterschiedliche Techniken von Anaglyph 3D (Farbfilter) über Polarisationsfilter bis zur Shutter-Brillen. Auch die Aufnahme von 3D-Videos wird unterstützt. Optimierungen an der KOD86MIX-Engine versprechen einen Qualitätssprung beim Erstellen von 3D-Videos mit den Codecs HEVC/H.265 und VP9. Bei der Videoskalierung unter Verwendung dieser Codecs kann man neuerdings die Größe beibehalten (NoChange) oder eigene Vorgaben machen. Es gibt eine neue Checkbox, über die man manuell Abweichungen der Tonspur beheben kann. Dieser Fehler tritt nicht auf allen Systemen auf.

Download: SUPER v2016 Build 67
 
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Oracle VM VirtualBox 5.0.16 behebt Probleme

reported by doelf, Sonntag der 06.03.2016, 15:09:42
Oracle hatte seine Virtualisierungssoftware VirtualBox im Juli 2015 auf die Version 5.0 aktualisiert, welche Unterstützung für USB 3.0, Mac OS X Yosemite und Windows 10 brachte. Seither gab es acht Updates, welche diverse Probleme beheben. Das neueste trägt die Versionsnummer 5.0.16 und wurde vorgestern zum Download freigegeben.

VirtualBox 5.0.16 behebt Abstürze der virtuellen Maschine im Zusammenspiel mit Prozessoren von AMD, welche sich insbesondere bei der Wiedergabe von Flash-Videos zeigen. Weiterhin wurde ein seltener Absturz beim Start gelöst und die Position von Fenstern, die außerhalb des Bildschirms angeordnet sind, wird beim Neustart automatisch korrigiert. Für Windows-Hosts wurde das Zusammenspiel mit aktuellen Insider Builds verbessert und der Installationspfad für Python korrigiert. Bei gebrückten Netzwerken sollen jetzt auch MTUs, die größer als 2 KiB sind, funktionieren, zudem wurden die Binärdateien für Windows Hosts und Gäste mit einem SHA-256-Zertifikat signiert. Bezüglich der Windows Additions wurde bei Windows-10-Gästen ein sporadisch auftretender Fehler mit dem Grafiktreiber behoben und ein seltenes Unterschlagen von Mausereignissen gelöst. Linux Hosts können Python-Dateien, welche mit dem .run-Installer eingespielt wurden, wieder sauber entfernen. Ab der Version 5.0.16 erlaubt VirtualBox vier serielle Schnittstellen, bei Windows-Hosts wurde zudem ein Fehler im TCP/IP-Backend behoben. Im Bereich USB wurden mehrere Probleme mit dem xHCI-Controller gelöst, beispielsweise das Durchreichen von Webcams. Der Status geteilter Ordner soll zuverlässiger gespeichert werden und für Windows und Mac OS X wurden einige Audio-Fehler korrigiert.

Download: VirtualBox 5.0.16 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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Wine 1.9.5 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 06.03.2016, 14:07:47
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.5 bringt eine neue Version der Mono-Engine mit 64-Bit-Unterstützung sowie Verbesserungen für Drag & Drop.

Auch die Anfänge für einen WineD3D-Command-Stream wurden integriert: Durch die Auslagerung von Berechnungen in einen separaten Command-Stream sollen für Windows programmierte Spiele unter Linux deutlich schneller laufen. Die Entwickler hoffen auf Leistungsgewinne zwischen 50 und 100 Prozent. Insbesondere CPU-limitierte Titel könnten von dieser Änderungen profitieren.

Weiterhin wurden Startprobleme und Abstürze bei folgenden Anwendungen und Spielen behoben: Adobe After Effects 4, ArchiCAD 16, Borderlands (Steam), Assassin's Creed Syndicate, Far Cry 4, Kontakt 5.4.x, LEGO Island (Mindscape), Malwarebytes Anti-Malware 2.1.x, Planetary Annihilation, Process Hacker 2.x, Reaktor 6.0.1, SuperTux 0.3.5a, Train Fever, Trainz: A New Era und World of Tanks 9.2. Auch "Heroes of the Storm" soll nach dem Einspielen der neusten Updates nicht mehr abstürzen. In Powerpoint 2003 und 2007 lassen sich jetzt wieder Videos abspielen und in Powerpoint 2003 kann man auch wieder MPEG-Dateien einbetten. Eine fehlende Funktion wurde für die Installationsroutine von MAXQDA 12.0.2 behoben und im Testlauf "Mother Nature" von 3DMark03 erscheint der Wasserfall transparent.
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14279 für PCs

reported by doelf, Sonntag der 06.03.2016, 13:45:06
Microsoft hat die Windows 10 Insider Preview für PCs abermals aktualisiert. Der neue Build 14279 ist derzeit nur für Insider im Fast-Ring, also der schnellen Verteilungsschiene, erhältlich. Cortana ist nun auch in Mexiko auf Spanisch, in Brasilien auf Portugiesisch sowie in Kanada auf Französisch verfügbar. Die Assistentin berücksichtigt dabei regionale Dialekte und Gepflogenheiten.

Cortana funktioniert jetzt auch als digitaler Notizzettel und erinnert uns an Bücher, die wir lesen wollen, oder an Mülleimer, die auf die Straße gestellt werden müssen. Diese Notizen lassen sich mit Orten, Zeiten oder Personen verknüpfen, damit sich Cortana zum möglichst passenden Zeitpunkt meldet. Diese Erinnerungen lasen sich ganz normal einsehen und bearbeiten, nur Cortana ist derzeit noch nicht in der Lage, diese auf Anfrage herauszusuchen. Diese Funktion ist jedoch geplant. Die getrennten Hintergründe für Anmelde- und Sperrbildschirm werden im Build 14279 vereinigt: Verwendet wird ab sofort nur noch die Einstellung für den Sperrbildschirm. Japaner dürfen sich über eine flüssigere Texteingabe und bessere sowie zahlreichere Wortvorschläge freuen. Der Dienst Sway wurde in die Photos-App integriert, um aus einer Fotoserie eine interaktive Webpräsentation zu generieren. Weiterhin gibt es ein Update für die Xbox-App (Beta).

Abermals wurden einige Fehler korrigiert: Edge und Cortana sollen nicht mehr Abstürzen, wenn Roaming-Profile verwendet werden. Die eigentliche Ursache, ein defektes Benutzerprofil, wird hierdurch aber nicht behoben - da muss man leider selbst Hand anlegen. Cortana nervt nicht mehr mit veralteten Erinnerungen und Objekte, die auf den Desktop kopiert oder verschoben werden, sollen jetzt auch ohne manuelle Aktualisierung auf demselben erscheinen. Zudem hat sich Microsoft um einen Bluescreen bei der Installation bestimmter Treiber über Windows Update gekümmert.

Andere Probleme harren noch ihrer Lösung: Surface Pro 3, Surface Pro 4 und Surface Book ignorieren zuweilen alle Eingabegeräte, so dass der Benutzer zu einem Neustart (Power-Taste gedrückt halten) genötigt ist. Zudem gibt es auf einigen Systemen weiterhin Bluescreens beim Aufwachen aus dem Ruhemodus und die Verbindung mit kabellosen Netzwerken, welche die unsichere WEP-Verschlüsselung verwenden, funktioniert nicht. Nicht nutzbar sind derzeit die Sicherheitsprodukte Kaspersky Anti-Virus, Kaspersky Internet Security und Kaspersky Total Security Suite. Microsoft und Kaspersky arbeiten an einer Lösung, doch die lässt noch auf sich warten. Bleibt noch ein Schönheitsmakel: Werden in der TNA immer alle Icons angezeigt, gerät das Layout aus den Fugen.
 
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LibreOffice 5.1.1 RC 3 jetzt auch offiziell verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 06.03.2016, 11:56:46
LibreOffice 5.1.1 hat seine für diese Woche geplante Veröffentlichung zwar verpasst, doch dafür liegt der dritte Veröffentlichungskandidat nun auch offiziell für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Und diesmal gibt es auch Versionshinweise: Seit der Freigabe von LibreOffice 5.1 wurden 83 Fehler behoben, darunter acht Abstürze.

Den Großteil der Änderungen, 75 an der Zahl, deckte bereits der erste Release Candidate ab. Hier finden sich sowohl reine Schönheitsfehler wie fehlende Icons, aber auch Probleme beim Im- und Export von Dateien (SVG, RTF, ODF, DOCX) sowie OpenGL-Bugs und die acht Absturzursachen. Der dritte Veröffentlichungskandidat - Nummer zwei war an der offiziellen Freigabe gescheitert - kümmert sich lediglich um acht Probleme. So blieben beim Speichern ins DOCX-Format die Ränder nicht erhalten und benutzerdefinierte Zahlenformate gingen im ODF-Format verloren. Bei Samba-Freigaben wurde keine Sperrdatei erzeugt, es gab eine Division durch Null und den Linien innerhalb von Gruppen wurden Pfeilspitzen hinzugefügt. OpenGL führte bei Übergängen unter Verwendung des Rochade-Effekts zu einer weißen Anzeige, ließ einige Steuerelemente verschwinden und führte zur fehlerhaften Anzeige eines Icons in der Werkzeugleiste der Tabellenkalkulation Calc.

Download: LibreOffice 5.1.1 RC 3
 
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Tipp: 480 GB SSD von SanDisk für 109,00 Euro

reported by doelf, Freitag der 04.03.2016, 15:26:05
Heute hat unser Partner Amazon ein Solid-State-Drive von SanDisk mit satten 480 GB Fassungsvermögen für nur 109,00 Euro im Tagesangebot. Ebenfalls einen Blick wert sind das 16-GiB-Speicherkit Crucial Ballistix Elite DDR4-2666 (PC4-21300) für 89,90 Euro, die Micro-SDHC-Speicherkarte Samsung EVO Plus 32GB für 8,99 Euro und der USB-3.0-Stick Transcend JetFlash 700 64 GB für 16,90 Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Ab einem Bestellwert von 29 Euro entfallen die Versandkosten.

Das Solid-State-Drive SanDisk SSD Plus 480GB (SDSSDA-480G-G25) nutzt die übliche 2,5-Zoll-Bauform und bietet einen SATA-Anschluss der dritten Generation, welcher Transferraten von maximal 6 Gb/s ermöglicht. Beim sequentiellen Lesen erreicht das Laufwerk laut Hersteller bis zu 480 MB/s, sequentiell geschrieben wird mit maximal 400 MB/s. Für Zufallszugriffe nennt SanDisk keine Zahlen. SanDisk verbaut in diesem Laufwerk 19-nm-NAND-Speicher des Typs MLC Toggle von Toshiba in Kombination mit dem Controller Silicon Motion SM2246XT. Ebenfalls erwähnenswert ist die dreijährige eingeschränkte Herstellergarantie.

Zum Tagesangebot: SanDisk SSD Plus 480GB (SDSSDA-480G-G25) für 109,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Das 16-GiB-Speicherkit Crucial Ballistix Elite DDR4-2666 (PC4-21300) umfasst zwei Module mit jeweils 8 GiB Speicherkapazität. Diese laufen mit einem DDR-Takt von 2.666 MHz und verwenden dabei Latenzen von 16-17-17. Die ungepufferten Module lassen sich mit vielen aktuellen Prozessoren von Intel kombinieren, sie benötigen eine Spannung von 1,2 Volt und sind mit schwarzen Kühlprofilen ausgestattet.

Zum Tagesangebot: Crucial Ballistix Elite DDR4-2666 (PC4-21300) für 89,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Windows 10 Mobile Insider Preview Build 10586.122

reported by doelf, Freitag der 04.03.2016, 13:56:31
Microsoft hat den Build 10586.122 seiner Windows 10 Insider Preview für Smartphones freigegeben. Dieser Build richtet sich an Insider in den beiden Verteilerringen Release Preview und Slow. Er bringt Verbesserungen für die Modelle Lumia 950, 950 XL, 550 und 650, zudem wurde der Upgrade-Prozess von Windows Phone 8.1 auf Windows 10 Mobile weiter optimiert.

Neben den hauseigenen Geräten versorgt Microsoft nun auch die Modelle MCJ Madosma Q501, BLU Win HD W510U, BLU Win HD LTE X150Q und Alcatel Onetouch Fierce XL. Wer ein Lumia verwendet, das ursprünglich mit Windows Phone 8.1 ausgeliefert wurde, und dies nun mit einem Insider-Build von Windows 10 Mobile im Fast-Ring nutzt, sitzt derzeit zwischen den Stühlen: Die neuen Builds im Fast-Ring, beispielsweise der Ende Februar veröffentlichte Build 14267.1004, richten sich ausschließlich an Geräte, die mit Windows 10 Mobile auf den Markt gekommen sind. Bis Microsoft ein offizielles Upgrade auf Windows 10 Mobile freigibt, muss man folglich in den Slow-Ring wechseln, um neue Versionen zu erhalten.

Hier nun eine Übersicht der Änderungen, welche der Build 10586.122 umfasst:
  • Die Eingabe von Kanji-Schriftzeichen wurde bei Verwendung von Continuum verbessert.
  • Vorschaubilder im Porträtformat werden schneller erstellt.
  • Das Teilen der Internetverbindung wurde für ausgewählte Mobilnetze optimiert.
  • Ein Fehler in Edge, der die Nutzung von Word Flow auf einigen Webseiten verhindert, wurde behoben.
  • Edge schließt jetzt wirklich alle Tabs, wenn der Benutzer dies veranlasst.
  • Die IMS-Registrierung wurde für ausgewählte Mobilnetze überarbeitet.
  • Ein Problem beim Hinzufügen von Microsoft-Konten während der Erstkonfiguration wurde gelöst.
  • Der E-Mail-Abgleich in WiFi-Netzen mit Willkommensseite (Captive Portal) wurde verbessert.
  • Die Datenprofile wurden für Geräte mit zwei SIM-Karten optimiert.
  • Eine Umstellung der Hintergrundprozesse verspricht eine längere Akkulaufzeit.
  • Die Qualität von Videoaufnahmen auf SD-Karten wurde verbessert.
  • Die Qualität der Tonspur wurde ebenfalls verbessert.
  • Eine verbesserte Zuverlässigkeit darf man vom Startbildschirm, App-Updates und der Feedback-App erwarten.
  • Der Wecker soll ebenfalls zuverlässiger funktionieren.
Und es gibt eine weitere Neuerung: Seit gestern liefert Microsoft Firmware-Updates direkt an die Nutzer von Insider-Builds aus. Es ist folglich nicht mehr nötig, in den Verteilerkreis "Release Preview" zu wechseln, um neue Firmware-Updates einzuspielen. Was nun noch fehlt, sind die offiziellen Upgrades auf Windows 10 Mobile...
 
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Fast fertig: Firefox 45.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)

reported by doelf, Freitag der 04.03.2016, 12:03:32
Wir dürfen die finale Fassung des Firefox 45.0 ab dem 8. März 2016 erwarten, also ab dem kommenden Dienstag. Damit ist es höchste Zeit für die Finalkandidaten und deren zweiter findet sich auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server). Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Die angekündigte Nutzung von GTK3 unter Linux wurde ab Beta 4 wieder deaktiviert.

Download: Firefox 45.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)
 
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LibreOffice 5.1.1 RC 3 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 04.03.2016, 11:20:01
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1.1 hat die offizielle Freigabe nicht geschafft, daher liegt nun ein dritter Release Candidate im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers von The Document Foundation zum Download bereit. Dieser ist für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) erhältlich. Das finale LibreOffice 5.1.1 soll eigentlich noch im Laufe dieser Woche veröffentlicht werden.

Abgesehen von LibreOffice 5.1 liegt seit Mitte Februar auch die finale Version 5.0.5 zum Download bereit. Hierbei handelt es sich um ein reines Bug-Fix-Update ohne neue Funktionen, welches insbesondere auf den Einsatz im Produktivumfeld zielt. Die Entwicklungsschiene 5.0 wird Anfang Mai ein letztes Update erhalten.

Download: LibreOffice 5.1.1 RC 3 (Pre-Release)
 
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NVIDIA GeForce 362.00 WHQL für "Far Cry Primal"

reported by doelf, Mittwoch der 02.03.2016, 16:02:51
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 362.00 aktualisiert, welche insbesondere für die Spiele "Gears of War: Ultimate Edition", "Far Cry Primal" und das neuste Update von "Dying Light" empfohlen wird. Für Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista ist der Treiber WHQL-zertifiziert, für Windows XP gibt es den Treiber ohne Zertifizierung. Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400. Aktuelle GPUs werden unter XP aber nicht mehr unterstützt.

Es gibt diesmal keine neuen Profile, weder für SLI noch für 3D Vision oder den 3D-Kompatibilitätsmodus. Und auch die Treiberkomponenten zeigen sich unverändert: NView 147.00, GeForce Experience 2.9.1.35, PhysX System-Software 9.15.0428 und HD-Audio-Treiber 1.3.34.4. Selbst die Liste der behobenen Fehler umfasst keinen einzigen Eintrag - weder für Windows 10 noch für die älteren Versionen zurück bis Vista.

Download: NVIDIA GeForce 362.00 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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AMD veröffentlicht Radeon Software Crimson Edition 16.2.1 Hotfix

reported by doelf, Mittwoch der 02.03.2016, 15:51:00
AMDs neuer Grafiktreiber Radeon Software Crimson Edition 16.2.1 Hotfix bringt ein Crossfire-Profil für "Far Cry Primal". Darüber hinaus wurden etliche Probleme und Fehler behoben, wobei der Schwerpunkt diesmal auf den beiden Spielen "Fallout 4" und "Rise of the Tomb Raider" liegt.

Bei der Version 1.3 von "Fallout 4" flackert es nicht mehr, sobald Crossfire genutzt wird. Die Kombination von Freesync und Crossfire sorgt nach Spielpausen nicht mehr für ein unschönes Tearing, zudem lassen Blätter und Wasser das Spiel in den Detailstufen "Hoch" und "Ultra" nicht mehr stottern. Und beim Scrollen in der Perk-Level-Übersicht von "Fallout 4" flackern die Vorschaubilder nicht mehr.

"Rise of the Tomb Raider" soll nicht mehr abstürzen, wenn das Spiel in einer hohen Qualitätsstufe zusammen mit SMAA in der 4K-Auflösung gestartet wird. Nach dem Start der Mission "Geothermal Valley" bleibt der Grafiktreiber nicht mehr hängen, hiervon waren nur einige Modelle der Baureihe Radeon 300 betroffen. Weiterhin hat AMD Grafikfehler sowie ein gelegentliches Flackern bei der Verwendung von Crossfire unter Windows 7 korrigiert. Und Laras Haar soll nicht mehr Flackern, wenn man die ESC-Taste drückt.

Für "Far Cry 4" wurde die Mixtur aus Freesync und Crossfire optimiert, diese Kombination hat aber auch generell eine Feinabstimmung erfahren. Auch die Grafikfehler bei Wiederaufnahme von Spielen nach einer Ruhepause will AMD jetzt im Griff haben. "World of Warcraft" läuft auf Quad-Crossfire-Konfigurationen nicht mehr in Zeitlupe und die Radeon-Einstellungen sollen zuverlässiger starten. Auch die Position der Speichertaktanzeige in Overdrive wurde überarbeitet, da diese beim Übertakten nicht stimmte. Zum Abschluss wurden noch Probleme mit Rechnern, die Grafiklösungen von Intel und AMD kombinieren, behoben.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.2.1 Hotfix
 
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Tipp: 960 GB SSD von SanDisk für 199,00 Euro

reported by doelf, Mittwoch der 02.03.2016, 14:49:05
Heute hat unser Partner Amazon ein Solid-State-Drive von SanDisk mit satten 960 GB Fassungsvermögen für nur 199,00 Euro im Tagesangebot. Ebenfalls einen Blick wert ist der USB-Stick Transcend JetFlash 64 GB (TS64GJF790KPE) für 16,90 Euro. Beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Ab einem Bestellwert von 29 Euro entfallen die Versandkosten.

Das Solid-State-Drive SanDisk Ultra II SSD 960GB (SDSSDHII-960G-G25) nutzt die übliche 2,5-Zoll-Bauform und bietet einen SATA-Anschluss der dritten Generation, welcher Transferraten von maximal 6 Gb/s ermöglicht. Beim sequentiellen Lesen erreicht das Laufwerk laut Hersteller bis zu 550 MB/s, sequentiell geschrieben wird mit maximal 500 MB/s. Für das Zufallslesen/-schreiben nennt SanDisk bis zu 99.000 bzw. 83.000 IOPS. SanDisk verbaut in diesem Laufwerk 19-nm-NAND-Speicher des Typs TLC Toggle von Toshiba in Kombination mit dem Controller Marvell 88SS9189. Ebenfalls erwähnenswert ist die dreijährige eingeschränkte Herstellergarantie.

Zum Tagesangebot: SanDisk Ultra II SSD 960GB (SDSSDHII-960G-G25) für 199,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Der USB-Stick Transcend JetFlash 64 GB (TS64GJF790KPE) beherrscht USB 3.1. Die maximale Leseleistung beläuft sich auf 100 MB/s, beim Schreiben sind bis zu 30 MB/s möglich. Beachtlich sind zudem die 30 Jahre Garantie bei Verkauf und Versand durch Amazon.

Zum Tagesangebot: Transcend JetFlash 64 GB (TS64GJF790KPE) für 16,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Versandkosten

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Fast fertig: Firefox 45.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)

reported by doelf, Mittwoch der 02.03.2016, 14:19:15
Wir dürfen die finale Fassung des Firefox 45.0 ab dem 8. März 2016 erwarten, also ab dem kommenden Dienstag. Damit ist es höchste Zeit für die Finalkandidaten und deren erster findet sich seit gestern auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server). Der Firefox 45.0 ermöglicht es, Browser-Tabs ohne Umwege über Hello zu teilen, zudem wurde der Tab-Abgleich mit anderen Geräten des selben Firefox-Kontos verbessert.

Eine neue Konfigurationsoption namens network.dns.blockDotOnion erlaubt es, .onion auf der DNS-Ebene zu blockieren. Die Domain .onion wird vom Anonymisierungsdienst "The Onion Routing" (Tor) für versteckte Dienste genutzt. Darüber hinaus wurden der Aufruf von URLs mit einem internationalisierten Domainnamen (IDN) im Unicode-Format repariert und die Funktion Tabgruppen (Panorama) aus dem Firefox entfernt. Die angekündigte Nutzung von GTK3 unter Linux wurde ab Beta 4 wieder deaktiviert.

Download: Firefox 45.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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Raspberry Pi 3: 64 Bit, WiFi und Bluetooth

reported by doelf, Dienstag der 01.03.2016, 13:57:31
Pünktlich zum vierten Geburtstag des ursprünglichen Raspberry Pi Model B hat die Raspberry Pi Foundation ein neues Modell vorgestellt: Den Raspberry Pi 3. Dieser bringt neue Rechenkerne, höhere Taktraten, 64-Bit-Unterstützung, Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11n und Bluetooth 4.1. Bezüglich Preis und Kompatibilität gibt es keine Änderungen.

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35 US-Dollar kostet die dritte Auflage des Einplatinencomputers und ist damit genauso teuer wie ihre Vorgänger. Dabei bietet alleine die Integration von WiFi und Blueetooth einen Mehrwert von rund 15 Euro. Herz des Raspberry Pi 3 ist das SoC BCM2837 von Broadcom. In diesem Chip, der speziell für die Raspberry Pi Foundation entwickelt wurde, stecken vier Rechenkerne des Typs Cortex-A53 (bisher Cortex-A7), die mit 1.200 MHz (bisher 900 MHz) takten. Aufgrund der um 33 Prozent höheren Taktrate und der leistungsstärkeren Architektur darf man im 32-Bit-Betrieb eine Leistungssteigerung um 50 bis 60 Prozent erwarten, sofern ein Raspberry Pi 2 die Vergleichswerte liefert. Zugleich ist die dritte Generation rund zehnmal schneller als ein Raspberry Pi Model B. Erfreulicherweise geht der Leistungsgewinn nicht auf Kosten der Kompatibilität: Alle bisherigen Projekte sollen auch auf dem Raspberry Pi 3 problemlos funktionieren.

Zur Kontinuität trägt auch die Grafikeinheit bei, denn es bleibt beim VideoCore IV 3D (400 MHz, 3D-Kern mit 300 MHz). Das ist positiv, denn Broadcom hat den VideoCore IV 3D vollständig dokumentiert und das ist bei keiner anderen Grafiklösung für die ARM-Architektur der Fall. Aber diese GPU hat auch ihre Altlasten, denn sie ist nicht die schnellste und zudem ein 32-Bit-Konstrukt. Wohl auch aus diesem Grund wird es für den Raspberry Pi 3 trotz der 64-Bit-Rechenkerne vorerst beim 32-Bit-Betrieb bleiben. Ob es Sinn macht, Raspbian auf den 64-Bit-Betrieb umzustellen, werden die kommenden Monate zeigen. H.265 kennt der Grafikkern leider nicht, doch dank des OSMC-Projekts und der schnelleren Rechenkerne gelingt dem Raspberry Pi 3 zumindest das Decodieren per Software. Für MPEG-2 und VC-1 kann man eine Lizenz erwerben, doch hier lohnt sich die Hardware-Beschleunigung eigentlich gar nicht mehr.

Mit 1.024 MiB RAM liegt der Raspberry Pi 3 auf dem Niveau seines Vorgängers, auch an den vier USB-2.0-Buchsen und dem ebenfalls über USB realisierten Ethernet-Anschluss mit 10/100 Mbit/s hat sich nichts geändert. Gleiches gilt für den Micro-SDHC-Einschub, den HDMI-Ausgang (Version 1.4) und die Klinkenbuchse für analoge Audio- und Videosignale. Das Platinenlayout entspricht dem des Raspberry Pi 3, nur die Status-LED musste verlagert werden, um Platz für Wifi und Bluetooth zu schaffen. Da es keinen externen Antennenanschluss gibt, sollte man ein Gehäuse aus Kunststoff einsetzen. Mit 800 mA und 4,0 W liegt der Stromverbrauch des Raspberry Pi 3 auf dem Niveau seines Vorgängers, wie gehabt reicht ein 5-Volt-USB-Ladegerät zum Betrieb aus. Wer durstige USB-Geräte anschließen möchte, sollte allerdings zu einem Netzteil mit mindestens 2,5 A greifen.

Mit mehr als 8 Millionen verkauften Einheiten ist der Raspberry Pi inzwischen der meistverkaufte Computer, der jemals in Großbritannien gebaut wurde - noch vor dem Amstrad PCW. Die dritte Generation wirkt abermals ausgereifter und alltagstauglicher und dürfte das Interesse an dem Mini-Computer sogar noch weiter steigern. Oder, um es mit einem Wort zu sagen: Gekauft!
 
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Tipp: 128 GB Micro-SDXC-Karte von Samsung für 44,90 Euro

reported by doelf, Dienstag der 01.03.2016, 10:16:13
Heute hat unser Partner Amazon eine Micro-SDXC-Karte von Samsung mit satten 128 GB Fassungsvermögen für nur 44,90 Euro im Tagesangebot. Genauso viel Speicherplatz bietet auch das Solid-State-Drive Transcend TS128GSSD370S, welches Amazon heute für 44,00 Euro verkauft. Beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Die Micro-SDXC-Karte MB-MC128DA/EU stammt aus Samsungs Baureihe "EVO Plus" und verfügt über eine UHS-I-Schnittstelle. Dank dieser erreicht die Karte eine Leserate von bis zu 80 MB/s (erst ab UHS-3 sind 90 MB/s möglich), geschrieben wird mit maximal 20 MB/s. Da die Karte zugleich "Class 10" erfüllt, fällt die Schreibrate nie unter 10 MB/s. Das reicht zum Abspielen und Aufnehmen von Videos in voller HD-Qualität. Für aktuelle Smartphones, Tablets und Kameras ist die Karte, welche mit einem Adapter für das normale SD-Format geliefert wird, bestens geeignet. Man sollte allerdings vor der Bestellung prüfen, ob die eigenen Geräte mit 128 GB zurechtkommen.

Zum Tagesangebot: Samsung EVO Plus 128 GB (MB-MC128DA/EU) für 44,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Das Solid-State-Drive Transcend TS128GSSD370S bietet ebenfalls 128 GB Speicherkapazität, nutzt aber das 2,5-Zoll-Format und ist mit einem SATA-Anschluss der dritten Generation ausgestattet. Dank einer Bauhöhe von nur 7 mm kann das Laufwerk auch in besonders flachen Notebooks verbaut werden. Der hauseigene Controller Transcend TS6500 erreicht im Zusammenspiel mit dem verbauten MLC-Flash-Speicher eine sequentielle Leseleistung von bis zu 550 MB/s, geschrieben wird mit maximal 170 MB/s. Die 4K-Zufallszugriffe beziffert der Hersteller auf 70.000 IOPS beim Lesen und 40.000 IOPS beim Schreiben. Transcend gibt drei Jahre Herstellergarantie.

Zum Tagesangebot: Transcend SSD370S 128 GB (TS128GSSD370S) für 44,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

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