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Zum Thema 6 Kerne

News-Archiv: April 2010

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CDBurnerXP 4.3.1.2101 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 30.04.2010,  18:47:03
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista und Windows 7 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen.

CDBurnerXP hat zahlreiche Sprachversionen an Bord, darunter auch eine deutsche Übersetzung. Die Software ist frei von Adware und anderen ungeliebten Nebenerscheinungen. Zudem ist der Download mit 6,26 MByte erfreulich kompakt. CDBurnerXP kann sowohl von Privatleuten als auch von Firmen kostenlos benutzt werden.

Download: CDBurnerXP 4.3.1.2101

Hier eine Übersicht aller Neuerungen in der Version 4.3.1.2101:
  • + Added support for .NET Framework 4.0
  • + Added -speed option to command line version
  • + New replace dialog (with option "replace changed files only")
  • * Command line version now behaves in a more useful way: -folder[targetFolder]:sourcePath will add all contents within sourcePath into targetFolder, instead of adding the source folder as a sub directory.
  • ! Fixed an IOException in the language selection dialog
  • ! Fixed FormatExcpetions when using Arabic translations
  • ! Fixed: Burning ISO images close to the max. size fails with error message
 
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Zehn Jahre Au-Ja: Die ersten Gewinner stehen fest

reported by doelf, Freitag der 30.04.2010,  18:41:01
Der Chefredakteur hat gemischt, Glücksfee Rolf hat gezogen und nun stehen die fünf Gewinner der ersten Runde von "Zehn Jahre Au-Ja" fest. Wir haben die Gewinner bereits angeschrieben und wer auf der folgenden Liste steht, sollte folglich schnell in seine Mailbox schauen und uns seine Adresse mitteilen!
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Die Preise und Gewinner der ersten Runde
  • Boris Leuchtenberg gewinnt ein Mainboard:
    MSI P55-GD55 für Intel Core i7 8xx, Core i5 und Core i3
    Wert: ca. 100 Euro; Produktinformationen
  • Falk Erler gewinnt ein Netzteil:
    be quiet! Straight Power E7-600W
    Wert: ca. 90 Euro; Produktinformationen
  • Renate Wecker gewinnt ein Externes Festplattengehäuse:
    Icy Dock MB559US-1S mit USB 2.0 und eSATA
    Wert: ca. 45 Euro; Produktinformationen
  • Peter Galuschka gewinnt einen Lüfter:
    be quiet! SilentWings 140 mm
    Wert: ca. 15 Euro; Produktinformationen
  • Matthias Schürer gewinnt einen Lüfter:
    be quiet! SilentWings 120 mm
    Wert: ca. 13 Euro; Produktinformationen
Die zweite Runde unseres Gewinnspiels startet voraussichtlich Mitte Mai. Weitere Details folgen in Kürze!
Quelle: www.au-ja.de
 
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Skype 4.2.0.163 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 30.04.2010,  15:49:42
Die Kommunikationssoftware Skype wurde auf die Version 4.2.0.163 aktualisiert. Alle Extras und Spiele im Extras Manager sind nun kostenlos verfügbar und der Tab "Shop" wurde entfernt. Unter Windows 7 ist es jetzt möglich, das Skype-Icon in der Task-Bar auszublenden, so dass nur das Icon im System-Tray bleibt.

Zudem wurden einige Fehler beseitigt: So wurde die Verbindungsstabilität zwischen zwei Windows-Nutzern mit Skype 4.2 verbessert und das Screen-Sharing zwischen Skype 4.2 und 4.0 funktioniert nun auch, wenn der Empfänger einen Computer auf Basis von Intels Pentium 4 oder 3 verwendet. Die Quelle der Fehlermeldung "unterminated tag", die bei einigen Übersetzungen die Anmeldung des Benutzers verhinderte, wurde beseitigt. Die übrigen Änderungen verbessern zumeist die Stabilität und Qualität der Video- und Audio-Übertragung.

Download: Skype 4.2.32.163
 
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Opera 10.53 schließt kritische Schwachstelle

reported by doelf, Freitag der 30.04.2010,  14:01:07
Nur drei Tage nach der Veröffentlichung von Opera 10.52 müssen die Norweger bereits ein Update hinterher schieben. Während mit Opera 10.52 keine Sicherheitslücken geschlossen wurden, beseitigt die Version 10.53 nun eine kritische Sicherheitslücke, welche zur Verbreitung von Schadsoftware genutzt werden kann.

Mit mehreren asynchronen Aufrufen eines Scripts, welches den Inhalt eines Dokumentes verändert, kann Opera dazu verleitet werden, einen nicht initialisierten Wert aufzurufen. Der Webbrowser stützt hierbei ab und mit weiteren Tricks lässt sich ein solcher Absturz zum Einschleusen von Schadprogrammen ausnutzen.

Download:
 
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Steve Jobs macht sich Gedanken zu Adobe und Flash

reported by doelf, Freitag der 30.04.2010,  13:09:49
Wenn sich Steve Jobs Gedanken macht, geschieht dies zuweilen öffentlich. Beispielsweise im Falle digitaler Musik und Kopierschutzmechanismen erteilte Jobs der Musikindustrie eine Lehrstunde und bewies mit iPod und iTunes, dass man allen Unkenrufen zum Trotz mit weniger Schutz weit mehr Geld verdienen kann. Diesmal denkt Jobs über Flash nach und nicht nur Adobe wird diese Gedanken aufmerksam verfolgen.

Apple und Adobe haben eine lange Geschichte, welche Jobs kurz reflektiert, um letztendlich zu dem Schluss zu kommen, dass sich die beiden Firmen im Laufe der Jahre auseinandergelebt haben. Doch eigentlich geht es darum, weshalb Apple auf iPhones, iPods und iPads keine Flash-Anwendungen haben will. Laut Jobs ist Flash kein offener Standard, in seiner Entwicklung einzig und alleine von Adobe abhängig und nicht ohne Alternativen.

"Offen" ist ein Wort, welches man nicht unbedingt mit Apple verbindet. Apples Betriebssysteme nutzen zwar ein quelloffenes Fundament, doch den Rest ist eine geschlossene Entwicklung, welche der Konzern wie alle seine Geheimnisse nicht nur mit technischen Mitteln, sondern auch mit einer schlagkräftigen Rechtsabteilung zu schützen weiß. Im Bereich der Web-Anwendungen setzt Apple jedoch auf offene Standards wie HTML5, CSS und JavaScript.

Jobs betrachtet Flash als unsicher, denn abgesehen von zahlreichen Sicherheitslücken führt die Verwendung von Flash häufig zu Abstürzen. Die Performance ist zudem sehr mäßig und insbesondere auf mobilen Geräten mit geringer Rechenkraft laufen Flash-basierende Videos und Anwendungen nicht flüssig. Mit der Anpassung von Flash auf mobile Geräte kommt Adobe nur langsam voran und so gesellt sich zur schlechten Performance auch eine hohe CPU-Last, welche Akku-Laufzeiten deutlich verkürzen kann. Soweit lassen sich die Argumente von Jobs nachvollziehen, denn das Gelbe vom Ei war Flash noch nie.

Allerdings geht Jobs Kritik noch weiter: Flash wurde für Geräte mit Maus entwickelt und so müssen Anwendungen nachträglich auf die Fingerbedienung angepasst werden. Jobs ist der Ansicht, dass man sie dann gleich in HTML5, CSS und JavaScript umschreiben sollte, vergisst dabei jedoch, dass dies einen deutlichen Mehraufwand bedeutet. Die Frage, ob sich ein solcher Aufwand lohnt, sollte unserer Meinung nach der einzelne Entwickler entscheiden und nicht Apple. Doch diese Wahlfreiheit will Apple den Entwicklern gar nicht erst einräumen. Vielmehr ist die Aussicht, dass Flash-Applikationen die iGeräte überschwemmen könnten, ein rotes Tuch für Jobs. Ein zusätzlicher Flash-Layer kostet wertvolle Resourcen und führt zu zusätzlichen Fehlern und Sicherheitslücken, das ist unbestritten. Und auch dass die Flash-Entwickler von den Möglichkeiten abhängig sind, welche ihnen Adobe einräumt, wollen wir gar nicht leugnen.

Der Kunde wird mit Anwendungen, welche gezielt für das iPhone entwickelt wurden, mit Sicherheit weniger Probleme haben, doch ist die Entmündigung des Kunden und der Entwickler wirklich die bessere Alternative? Schließlich wird niemand gezwungen, mit Flash zu entwickeln oder auf Flash basierende Anwendungen zu benutzen. Apple verteidigt seine Bastion der guten Performance und hohen Stabilität nicht durch Offenheit, sondern durch Abschottung und Reglementierung. Das war allerdings schon immer so und wird von den meisten Kunden auch akzeptiert. Neu an der aktuellen Situation ist einzig die offene Konfrontation mit Adobe.
Quelle: www.apple.com
 
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Ubuntu 10.04 LTS läuft vom Stapel

reported by doelf, Freitag der 30.04.2010,  11:33:19
Canonical hat die Linux-Distribution Ubuntu 10.04 für Desktops, Server und Netbooks vom Stapel gelassen. Die neue Version ist mit dem Kürzel "LTS" versehen, welches für "Long-term support" steht. Über einen Zeitraum von drei Jahren will Canonical regelmäßige Updates kostenlos zur Verfügung stellen.

Ubuntu 10.04 LTS kommt mit einem neuen Design, welches bereits im Vorfeld für etliche Diskussionen gesorgt hatte. Die Boot-Zeiten wurden verkürzt, dies soll sich insbesondere mit auf Flash-Speicher basierenden Datenträgern bemerkbar machen. Die Integration sozialer Netzwerke wurde erweitert. Das "Me Menu" verknüpft den Benutzer mit Diensten wie Facebook, Digg, Twitter und Identi.ca, verbindet aber auch mit Kommunikationsdiensten wie Google Talk, MSN oder IRC.

Ubuntu One ermöglicht Cloud-Dienste und umfasst 2 GB kostenlosen Online-Speicherplatz, 50 GB kann man für 10 US-Dollar pro Monat buchen. Neu hinzugekommen ist der Ubuntu One Music Store, welche DRM-freie Musik zum kostenpflichtigen Download anbietet. Der Zugriff erfolgt über den integrierten Rhythmbox Music Player. Ein neues Design hat auch Ubuntus Software Centre 2.0 erhalten, welches Zugriff auf zusätzliche Anwendungen und Spiele bietet.

Neben Ubuntu wurden auch etliche seiner Derivate aktualisiert, hier eine Übersicht:
 
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Zehn Jahre Au-Ja - Des Gewinnspiels erster Teil

reported by doelf, Donnerstag der 29.04.2010,  18:30:51
Letzte Chance für den ersten Teil unseres Gewinnspiels zur Feier des zehnjährigen Jubiläums von www.Au-Ja.de: Der Einsendeschluss ist heute Nacht (29. April 2010) um 23:59 Uhr! Es winken fünf attraktive Preise von MSI, be quiet! und ICY DOCK! Und die Gewinnchancen sind bei uns deutlich höher als beim Lotto ;-)
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Folgende Preise warten auf Euch:Hier geht es zum Gewinnspiel...
 
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ADAC-Pannenstatistik: Mercedes, BMW und Citroen top

reported by doelf, Donnerstag der 29.04.2010,  18:20:45
Der ADAC hat seine Pannenstatistik für das Jahr 2009 veröffentlicht und dazu 2,04 Millionen Pannenberichte der Gelben Engel aus dem Jahr 2009 ausgewertet. Mercedes erringt drei Siege in den acht Fahrzeugklassen, während BMW und Citroen immerhin zwei Spitzenplätze verbuchen können. Die achte Kategorie geht an VW und Seat.

Die meisten Kleinstwagen erwiesen sich als grundsolide, lediglich der smart fortwo und Chevrolets Matiz hatten mit vielen Pannen zu kämpfen. Noch besser schlagen sich die Kleinwagen, hier bekommen selbst die Hinterbänkler Citroen C3 und Fiat Punto noch gute Noten. Nur wenig schlechter schneiden die Kompakten ab, auf den letzten Plätzen erzielen Kia Ceed und Peugeot 307 zumindest befriedigende Resultate. In der Mittelklasse ziehen Ford Mondeo und Opel Vectra das Ergebnis nach unten, die übrigen Fahrzeuge schlagen sich deutlich besser.

Die Kategorie Sportwagen und Cabrios umfasst nur vier Modelle, hier liegt Mercedes vor Peugeot, doch auch der letztplatzierte Peugeot 206 CC schlägt sich noch gut. Geländewagen und SUVs sind unproblematisch, auf den hinteren Rängen pendeln Toyota RAV4 und Hyundai Tucson zwischen guten und befriedigenden Noten. Bei den kleinen Vans dominiert Citroen mit den Modellen C4 und Xsara Picasso. Renault Scenic, Citroen Berlingo, Opel Zafira und Renault Kangoo können weniger überzeugen. Große Vans entpuppen sich als Problemautos und selbst die baugleichen Sieger VW Sharan und Seat Alhambra kommen nur auf dreimal "befriedigend" und dreimal "gut". Für Mercedes Vito/Viano, Ford Galaxy, Fiat Ducato und Ford Transit hagelt es ganz schlechte Noten.

Hier die TOPs und FLOPs nach Fahrzeugklassen sortiert:
  • Kleinstwagen: TOP = Citroën C1; FLOP = Chevrolet Matiz (2008, 2009: "mangelhaft")
  • Kleinwagen: TOP = BMW Mini; FLOP = Fiat Punto (trotz viermal "gut")
  • Untere Mittelklasse: TOP = Mercedes B-Klasse; FLOP = Peugeot 307 (schlechteste Note: "befriedigend")
  • Obere Mittelklasse: TOP = Mercedes C-Klasse; FLOP = Opel Vectra (dreimal "mangelhaft")
  • Sportwagen/Cabrios: TOP = Mercedes SLK; FLOP = Peugeot 206 CC (schlechteste Note: "befriedigend")
  • Geländewagen/SUV: TOP = BMW X3; FLOP = Hyundai Tucson (dreimal "befriedigend")
  • Kleine Vans: TOP = Citroën C4/Xsara Picasso; FLOP = Renault Kangoo (dreimal "ausreichend")
  • Große Vans: TOP = VW Sharan/Seat Alhambra; FLOP = Ford Transit (dreimal "mangelhaft")
Quelle: www1.adac.de
 
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HP kauft Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Donnerstag der 29.04.2010,  15:54:18
HP ist in vielen Geschäftsbereichen erfolgreich vertreten, doch die Windows basierenden Smartphones des Konzerns fanden zuletzt nur noch wenige Käufer. Vom technischen Aspekt her viel attraktiver sind die Modelle Pre und Pixi des Pocket-PC Pioniers Palm, dessen webOS mit Apples iPhone OS und Googles Android durchaus mithalten kann.

Doch Palm schwächelt seit Jahren und hatte zuletzt mit mäßigen Verkaufszahlen zu kämpfen. Und wenn man ein gutes Produkt hat, dieses aber nicht aus eigener Kraft am Markt etablieren kann, benötigt man einen potenten Partner bzw. Käufer. Bereits seit einiger Zeit wurde über den Verkauf von Palm spekuliert und hinter den Kulissen wurde bereits seit längerer Zeit verhandelt. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, haben die Verwaltungsräte beider Firmen der Übernahme bereits zugestimmt.

HP kauft Palms Aktien zu einem Preis von 5,70 US-Dollar pro Anteil, so dass sich das Gesamtvolumen der Transaktion auf ca. 1,2 Milliarden US-Dollar beläuft. Die Übernahme soll bis zum 31. Juli 2010 abgeschlossen sein, an diesem Tag beendet HP das dritte Quartal seines aktuellen Geschäftsjahres.

In erster Linie scheint es HP auf webOS abgesehen zu haben. Todd Bradley von HPs Personal Systems Group erklärt, dass sein Unternehmen eine führende Rolle im Bereich der Smartphones und mobilen Internetgeräte einnehmen möchte. Man möchte in diesem attraktiven Marktsegment schneller und agressiver wachsen und betrachtet Palms webOS als ideale Plattform für diese Strategie. Mit der Marktmacht von HP im Rücken, dürfte das Angebot der auf webOS basierenden Geräte schnell steigen.

Eine Abkehr von Microsoft bedeutet die Übernahme von Palm allerdings nicht, denn HP wird zugleich auch Smartphones mit Windows Mobile 7 auf den Markt bringen. Dies hatte Microsoft bereits Mitte Februar angekündigt, als der Softwarekonzern einen Ausblick auf das für Herbst 2009 geplante Betriebssystem gab.
Quelle: www.hp.com
 
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BGH: Googles Bildersuche verletzt keine Urheberrechte

reported by doelf, Donnerstag der 29.04.2010,  15:16:26
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte heute darüber zu entscheiden, ob Googles Bildersuche eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Eine Künstlerin hatte die automatische Verarbeitung ihrer Bilder für die Vorschaufunktion der Suche als widerrechtlich angesehen und war vor Gericht gezogen. Das Landgericht Erfurt und das Oberlandgericht Jena hatten die Klage jedoch abgewiesen.

Die Künstlerin zog somit vor den Bundesgerichtshof, um eine endgültige Klärung dieses hochbrisanten Sachverhaltes zu erreichen. Google durchsucht das Internet nach Fotos und Grafiken und legt dabei eine verkleinerte und in der Qualität reduzierte Kopie der gefundenen Bilder auf seinen eigenen Servern ab. Durch das Anlegen dieser Kopie beschleunigt Google einerseits den Suchvorgang und beugt zudem temporär unerreichbaren Servern vor. Als Antwort auf eine Suchanfrage zeigt Google eine Zusammenfassung mit mehreren dieser Vorschaubilder (Thumbnails) an und verweist zugleich auf die Quelle - in Form von Text und einer URL auf die beinhaltende Webseite.

Bei der Aufbereitung der gefundenen Bilder führt Google zwei strittige Bearbeitungsschritte durch: Die nicht genehmigte Bearbeitung der Quelle und deren Speicherung sowie Wiederveröffentlichung in Form der Bildersuche. Die Richter des BHG haben nun entschieden, dass Google das Urheberrecht der Klägerin im fraglichen Fall nicht widerrechtlich verletzt hat. Zwar liege Google keine ausdrückliche oder stillschweigende rechtsgeschäftliche Erklärung zur Nutzung der Werke für seine Bildersuche vor, doch da die Urheberin keine technischen Möglichkeiten ergriffen habe, um Suchmaschinen den Zugriff auf ihre Bilder zu verwehren, durfte Google davon ausgehen, dass eine solche Nutzung geduldet wenn nicht sogar gewünscht sei.

Anders sieht es bei der Indizierung von Bildern aus, die ohne Genehmigung des Urhebers ins Internet gestellt wurden. Werden diese für eine Bildersuche verarbeitet, haftet der Betreiber der Suchmaschine aufgrund der Richtlinie 2000/31/EG. Allerdings muss der Suchmaschinenbetreiber zunächst über die Urheberrechtsverletzung in Kenntnis gesetzt werden, damit er die Möglichkeit hat, die unrechtmäßige Verwendung der beanstandeten Inhalte zu unterbinden.
 
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AMD gibt ATi Catalyst 10.4 zum Download frei

reported by doelf, Donnerstag der 29.04.2010,  13:53:12
Kurz vor Ablauf des Monats hat AMD seinen Grafiktreiber Catalyst auf die Version 10.4 aktualisiert. Der neue Treiber beschleunigt das Spiel "S.T.A.L.K.E.R. Clear Sky", wobei Grafikkarten der Modellreihe Radeon HD 58xx und HD 57xx rund drei Prozent gewinnen und das Dual-GPU-Modell Radeon HD 5970 um sechs Prozent beschleunigt wurde.

Im Bereich der Video-Beschleunigung wird nun auch H.264 Level 5.1 unterstützt, wobei Level 5.1 extrem hohe Auflösungen von 4096 x 2048 Bildpunkten (4Kx2K) ermöglicht. Im ATi Catalyst Control Center wurde eine Option integriert, mit der man die GPU-Beschleunigung an- und ausschalten kann. Die Unterstützung des Drag and Drop Video-Converter von Windows 7 wurde erweitert und neue Formate (H.264 MTS, WMV9 Complex profile interlaced content) sind verfügbar.

Der neue Treiber unterstützt auch AMDs Mobil-GPUs, sofern die Notebooks nicht von Sony, Toshiba oder Panasonic stammen oder einen Intel Chipsatz verwenden, der zwischen der IGP und der diskreten Grafikeinheit umschalten kann. Dies betrifft Geräte mit Intels mobilen Core i5 und Core i3 Prozessoren.

Download für Grafikkarten mit AMD (ATi) GPU:Zusätzlicher Download für Mainboards mit AMD (ATi) Chipsatz:
 
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Google schließt drei schwere Schwachstellen in Chrome

reported by doelf, Mittwoch der 28.04.2010,  22:01:19
Google hat seinen Webbrowser Chrome für Windows auf die Version 4.1.249.1064 aktualisiert und dabei drei als hohes Risiko bewertete Sicherheitslücken geschlossen. Angreifern können mit Fonts und HTML5-Medien Speicherfehler hervorrufen, die sich möglicherweise zum Einschleusen von Schadcode ausbeuten lassen.

Weiterhin enthält Google URL (GURL) einen Fehler, mit dem sich die Origin-Vorgaben umgehen lassen. Hierdurch können Angreifer möglicherweise Daten umleiten bzw. abgreifen. Den Fehler im Umgang mit HTML5-Medien hat Googles Security-Team gefunden. Für die Dokumentation des Font-Problems hat Google den Entdecker mit 500 US-Dollar belohnt, der Cross-Origin-Angriff war dem Internetkonzern sogar 1000 US-Dollar wert.

Wie üblich aktualisiert sich Chrome automatisch, alternativ kann man Chrome 4.1.249.1064 herunterladen.
 
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Core Temp 0.99.6 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 28.04.2010,  21:44:42
Core Temp liest die Temperatur der Prozessorkerne aus und nutzt hierzu die digitalen Wärmesensoren (DTS), welche sich im Inneren der CPU befinden. Die Version 0.99.6 des Tools unterstützt neue und zukünftige Prozessoren von AMD und Intel. Weiterhin kann auf dem Display der Logitech G15 eine Uhr angezeigt werden.

Arthur Liberman, der Entwickler von Core Temp, hat die Erkennung von AMD-CPUs mit freigeschalteten Kernen verbessert und eine neue Methode zur Erkennung der Taktrate von Intel-CPUs integriert. Diese betrifft Prozessoren der Baureihen Core 2 und neuer.

Download:Hier noch die komplette Liste der Änderungen:
  • Add: Support for new and upcoming Intel and AMD processors.
  • Add: Better recognition of AMD dual/tri core unlocked CPUs.
  • Add: Optional 24 hour display on G15 LCD.
  • Fix: Platform field blank for newer AMD CPUs.
  • Fix: Some K8 CPUs were unknown or recognized incorrectly.
  • Fix: Overheat protection "Activate at specified temperature" problems were fixed.
  • Fix: Overheat detection does not show a Balloon Tip when user specified temperature value is set.
  • Fix: Temperature displays a negative value when core temperature reaches over TjMax (Intel).
  • Fix: Intel W3500 series Xeons recognized with Core i7 model numbers (ie W3520 shown as Xeon 920)
  • Fix: In certain cases Core 2 Duo T5500 was recognized as a T5450.
  • Fix: G15 LCD display is no longer always-on-top after coming out of sleep or hibernation.
  • Fix: G15 won't display 0.0000v in case VID readings are not supported by the CPU.
  • Fix: In some cases, at Windows startup systemtray icons would not appear.
  • Change: Windows XP SP2 or higher is now required.
  • Change: Completely new processor frequency detection algorithm. (for Core 2 generation and newer only)
  • Change: Remove "APICID" from main window as it has very little use.
 
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Opera 10.52 für Windows und Mac OS X

reported by doelf, Mittwoch der 28.04.2010,  21:29:00
Mit dem Sprung auf die Version 10.52 schließen die Entwickler von Opera ausnahmsweise keine Sicherheitslücken, lediglich der Sicherheitsdialog wurde überarbeitet. Dafür wurde der Webbrowser noch stabiler und schneller. Dabei war Operas JavaScript-Engine "Carakan" schon zuvor die schnellste auf dem Markt.

Neben der Variante für Windows ist Opera 10.5x nun erstmals auch für Mac OS X verfügbar. Die Liste der Verbesserungen ist lang, zumeist wurden allerdings nur Kleinigkeiten berichtigt oder Details verfeinert. Ein Update ist dennoch empfehlenswert.

Download:
 
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Frische Gigabit-LAN-Treiber von Realtek

reported by doelf, Mittwoch der 28.04.2010,  17:46:42
Realtek hat einige neue Treiber für seine Gigabit-LAN-Controller veröffentlicht: Für Windows 7 und Vista liegen neue Treiber für Realteks PCI-Express- und PCI-basierende Controller zum Download bereit, während für Windows XP und 2000 lediglich die PCI-Express-Treiber aktualisiert wurden.

Download:
 
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AMD stellt Phenom II X6 und 890FX vor

reported by doelf, Dienstag der 27.04.2010,  07:33:46
Die Spatzen hatten es bereits seit Wochen von den Dächern gepfiffen, doch erst heute ist es offiziell: AMDs Phenom II gibt es ab sofort auch mit sechs Kernen sowie mit einer Turbo-Funktion. Parallel zu seinen neuen Top-Prozessoren führt AMD zudem den 890FX Chipsatz ein, welcher ebenfalls das neue Spitzenmodell darstellt.

War zuvor über fünf neue Prozessoren spekuliert wurden, sind es heute nur zwei, die an den Start gehen. Weitere Modellvarianten werden aber mit Sicherheit in absehbarer Zeit folgen. Den Anfang machen die Modelle AMD Phenom II X6 1090T und Phenom II X6 1055T, die beide mit einer TDP von 125 Watt spezifiziert sind. Die erhofften Sechskern-CPUs mit einer TDP von 95 Watt sind somit noch nicht erhältlich.

ModellTakt
GHz
Turbo
GHz
L3
MByte
TDP
Watt
Phenom II X6 mit Turbo CORE
Phenom II X6 1090T3,203,606125
Phenom II X6 1055T2,803,306125


CPUs mit "Turbo CORE"-Technologie kennzeichnet AMD mit einem "T". Wie bei Intel hebt auch AMD die Taktrate einiger Kerne an, sofern nicht alle Kerne belastet werden. Während Intel mit mehreren Stufen arbeitet, steigert AMD die Taktrate einfach um 400 bzw. 500 MHz, wenn mindestens drei Kerne ohne Last sind.
Bild

Im Falle des Phenom II X6 1090T bedeutet dies eine Taktsteigerung um 12,5 Prozent, während der Phenom II X6 1055T sogar um 17,9 beschleunigen kann. Insbesondere ältere Anwendungen und Spiele sollten hiervon profitieren. Die "Turbo CORE"-Technologie funktioniert automatisch, sofern das BIOS des Mainboards den Prozessor unterstützt. AMDs Tool "OverDrive" erkennt den Turbo ab der Version 3.2.1 und ermöglicht so eine Prüfung, ob die Funktion wie gewünscht funktioniert.
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Ansonsten handelt es sich auch bei den neuen Sechskern-CPUs um typische Modelle der zweiten Generation: So verfügen die Phenom II X6 Prozessoren über 512 KByte L2-Cache pro Kern sowie einen gemeinsamen, 6 MByte großen L3-Cache, auf den alle Kerne zugreifen können. In den Prozessoren steckt ein Speicher-Controller mit zwei Kanälen, der sowohl DDR3- als auch DDR2-Module unterstützt. Der Chipsatz wird per HyperTransport 3.0 angebunden.

Der neue Chipsatz AMD 890FX stellt 32 PCI-Express-Lanes der zweiten Generation für Grafikkarten zur Verfügung. Während zwei Karten mit vollen 16 Lanes angebunden werden, bekommen vier Grafikkarten jeweils acht Lanes zugesprochen. Weiterhin kann die Northbridge sechs x1- sowie ein x4-Gerät anbinden und die Southbridge SB850 beinhaltet zwei weitere x1-Anbindungen. AMDs SB850 ist bereits mit einem SATA-Controller der dritten Generation ausgestattet, der Bandbreiten von 6 Gb/s pro Gerät ermöglicht.
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Der 890FX ist AMDs erster Chipsatz mit einer I/O Memory Mapping Unit (IOMMU). Diese erlaubt die virtuelle Adressierung des Speichers durch Systemgeräten, wodurch bei der Virtualisierung die nativen Gerätetreiber verwendet werden können. DMA-fähige Geräte erzielen hierdurch eine bessere Leistung in virtuellen Umgebungen. Abseits der Virtualisierung kann IOMMU den Speicher isolieren und Zugriffsschutz bieten, was zu einer höheren Betriebssicherheit führt.
Quelle: www.amd.de
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Toshiba: 200 GB für's Auto

reported by doelf, Samstag der 24.04.2010,  08:29:52
Mit einer Speichergröße von 200 GB ist Toshibas MK2060GSC die derzeit größte Festplatte für den Einsatz im Automobilbereich. Der Datenträger verwendet einen Platter im 2,5-Zoll-Format, welcher mit 4.200 U/min rotiert. Das ebenfalls neue Schwestermodell MK1060GSC fasst immerhin 100 GB.

Toshibas Automotive-HDDs verkraften Höhen von -300 bis 5.650 Meter sowie Temperaturen zwischen -30 und +85 Grad Celsius - im Betrieb. Die Schocktoleranz liegt im Bereich von 300 G. Die Auslieferung der Festplatten soll nach Angaben des Herstellers im dritten Quartal beginnen, derzeit werden die Datenträger von ausgewählten Partnern evaluiert.

Ich zitiere die Pressemitteilung:
"Toshiba kündigt mit MK2060GSC weltweit erste Automotive-HDD mit 200 GB Speicherkapazität an
BildNeuss, 15. April 2010 - Die Toshiba Storage Device Division präsentiert mit der MK2060GSC die weltweit größte Festplatte für den Automotive-Bereich. Mit einer Kapazität von 200 GB kann die Single-Platter-HDD problemlos den durch On-Board-Applikationen wie Multimedia- oder Telematik-Systeme steigenden Bedarf an Speicherplatz im Automobilbereich abdecken.

Die SATA-HDD MK2060GSC mit 200 GB und einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 4.200 rpm ist die größte Automotive-HDD auf dem Markt. Durch die Verdoppelung der maximalen Speicherkapazität heute verfügbarer HDDs in diesem Segment markiert sie einen neuen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Automotive-HDD-Technologie. Zudem bietet die MK2060GSC mit 1.524 kBPI die bisher höchste lineare Aufzeichnungsdichte bei Automotive-Festplatten. Weitere technische Optimierungen bestehen aus einer 78-prozentigen Verbesserung der internen Transferrate im Vergleich zu anderen Lösungen, einer schnelleren Suchzeit von 12 ms und einer extrem geringen Geräuschentwicklung von 23 dB (Silent Seek).

Durch die Kombination von hoher Speicherkapazität und schneller Reaktionszeit ist die Festplatte ideal geeignet für die Nutzung bei Telematik- und Infotainment-Anwendungen wie GPS- und Navigationssystemen oder Multimedia- und Kommunikationslösungen.

Zu den zentralen Features der neuen 2,5-Zoll-Festplatte gehört die Einsatzmöglichkeit unter extremen Umgebungsbedingungen. So kann die MK2060GSC in Höhen von -300 bis 5.650 m und bei Temperaturen von -30 bis +85 °C (in Betrieb) verwendet werden. Die Schocktoleranz liegt im Betrieb bei 2.940 m/s2 (300 G) und die Vibrationsresistenz bei 29,4 m/s2 (3 G, 8 bis 50 Hz), 24,5 m/s2 (2,5 G, 50 bis 200 Hz) und 19,6 m/s2 (2 G, 50 bis 500 Hz). Damit wird sichergestellt, dass die Laufwerke auch unter extremen Umgebungsbedingungen reibungslos funktionieren.

Neben der MK2060GSC bringt Toshiba auch die Automotive-HDD MK1060GSC mit einer Speicherkapazität von 100 GB auf den Markt. Beide Produkte der neuen HDD-Serie können auch in Industriebereichen eingesetzt werden, in denen eine hohe Temperaturresistenz zu den Festplatten-Anforderungen gehört. Im Einklang mit Toshibas Bestreben, Umweltbelastungen auf ein Minimum zu reduzieren, sind die neuen Laufwerke sowohl RoHS-konform als auch halogenfrei.

Martin Larsson, Vice President der Toshiba Europe Storage Device Division, betont: 'Das Infotainment im Automotive-Segment hat heute ein neues Level erreicht. Unser Ziel bleibt, hier Innovationen aktiv mitzubestimmen. Deshalb arbeiten wir heute mit vier von fünf europäischen Herstellern von Premium-Telematik-Systemen zusammen. Die steigende Nachfrage des Endverbrauchers nach umfassendem Multimedia-Entertainment im Auto und die zunehmende Popularität von GPS-Navigationssystemen haben dazu geführt, dass solche Lösungen nicht mehr ausschließlich auf das PKW-Premium-Segment beschränkt sind. Durch unsere langjährige Marktführerschaft in diesem Bereich sind wir bestens positioniert, um Anbietern von Telematik-Systemen qualitativ hochwertige und zuverlässige Storage-Technologie zur Verfügung zu stellen, mit der sie vom Wachstum dieses Segments profitieren können.'

Die Harman International Automotive Division ist führend in der Integration von State-of-the-Art-Technologien wie der MK2060GSC und der Gestaltung zukünftiger Infotainment-Systeme im Automobilbereich. Harman International Automotive Division war der erste europäische Hersteller von OEM-Produkten mit HDD-basierter Navigation und hat bereits im Jahr 2005 erste Lösungen ausgeliefert.

Marek Neumann, Vice President Advanced Engineering bei der Harman International Automotive Division, betont: 'Die neuen Systeme, die auf den Markt kommen, kündigen die Zukunft des Infotainments im PKW-Bereich an, das emotionale, alle Sinne ansprechende Erlebnisse ermöglichen wird. Durch unsere Entwicklungen werden die Visionen der Automotive-Hersteller von der nächsten Generation des Auto-Infotainments Realität. Mit dem Launch von Toshibas neuer Automotive-HDD können wir nun ein innovatives System bereitstellen, das marktführende Technologie, eine intuitive Bedienung und hohe Qualität bietet.'

Mit dem Launch der MK2060GSC erweitert Toshiba sein Automotive-HDD-Produktportfolio und stärkt seine Marktposition in diesem Segment. Im Jahr 2009 lag hier der weltweite Toshiba-Marktanteil bei 75 Prozent. Bis April 2010 hat Toshiba insgesamt 14 Millionen Automotive-HDDs ausgeliefert. Nach Einschätzung von Berg Insight verfügten Ende 2009 bereits rund 3,5 Millionen PKWs in Europa über ein integriertes Telematik-System. IDC prognostiziert, dass Autos bis 2012 verstärkt mit Infotainment-Systemen, die Audio, Video und Navigation bieten, ausgerüstet werden.

Weitere Informationen und Verfügbarkeit
Die neuen Toshiba-Produkte der MK2060GSC-Serie werden im Laufe des dritten Quartals erhältlich sein. Zur Zeit werden die Festplatten ausgewählten Automotive-Partnern zur Evaluierung zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zu Toshiba-HDDs im Small-Form-Factor-Format finden sich unter storage.toshiba.eu."
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Sam und Max: The Devils Playhouse

reported by doelf, Freitag der 23.04.2010,  09:56:38
Die Adventure-Schmiede TellTale Games hat die dritte Runde für das dynamische Duo Sam und Max eingeläutet und die erste Episode der dritten Staffel veröffentlicht. "The Penal Zone " beschert dem durchgeknallten Hasen (Max) übersinnliche Fähigkeiten, deren Ursache der genervte Hund (Sam) auf den Grund gehen will.

Die beiden tierischen Ermittler geraten auf die Spur von altertümlichen Artefakten mit geheimnisvollen Kräften. Dahinter steckt der Abschaum des Universums doch was hat der vor? Und warum walzt der Kriegsfürst der Gorillas die ganze Stadt nieder? Wie bei TellTale Games üblich, gibt es eine Demoversion für PC und Mac. Gefällt diese, kann man entweder die einzelne Episode kaufen oder die ganze Staffel abonnieren.
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Firefox 3.6.4 Beta verbessert Stabilität

reported by doelf, Freitag der 23.04.2010,  00:09:48
Der beliebte Webbrowser Firefox liegt in der Version 3.6.4 Beta zum Download bereit. Mit der Version 3.6.4 lagern die Entwickler Plug-ins wie Adobe Flash, Apple Quicktime und Microsoft Silverlight in einen eigenen Prozess aus, so dass abgestürzte Plug-ins die Funktion des Firefox nicht beeinträchtigen.

Falls eines der Plug-ins einfriert, lädt man die Seite einfach neu. Der Firefox muss hierzu nicht neu gestartet werden. Weiterhin wurden Sicherheitslücken beseitigt und andere Stabilitätsprobleme behoben. Dennoch handelt es sich um eine Beta-Version, deren Einsatz in Produktivumgebungen nicht empfohlen wird.

Download: Firefox 3.6.4 Beta
 
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Erster Release Candidate von Ubuntu 10.04

reported by doelf, Donnerstag der 22.04.2010,  23:52:57
Die Linux-Distribution Ubuntu nähert sich der Fertigstellung der Version 10.04. Ein erster Release Candidate liegt zum Download bereit und sofern keine groben Fehler gefunden werden, soll bereits am 29. April 2010 die finale Fassung folgen.

Mit der Version 10.04 verändert Ubuntu seine Optik sowie die Anordnung der Fensterelemente. Ubuntu 10.04 RC1 basiert auf dem Kernel 2.6.32, darauf setzen X.org 7.5 und der X-Server 1.7 auf. Die Benutzeroberfläche Gnome wurde auf die Version 2.30 aktualisiert, weiterhin sind Firefox 3.6 und OpenOffice 3.2 mit an Bord. Den Gimp hat man hingegen über die Planke geschickt.

Download: Ubuntu 10.04 RC1
 
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12 Jahre Hartware - Gewinnspiel

reported by doelf, Donnerstag der 22.04.2010,  23:08:55
Hartware hat das Dutzend voll und feiert dieses Jubiläum mit einem Gewinnspiel. Wer einen der neun Preise gewinnen will, muss seinen Wohnsitz in Deutschland haben und ein paar Fragen beantworten und seinen Namen sowie seine E-Mail-Adresse angeben. Das Gewinnspiel läuft vom 21. April 2010 bis zum 9. Mai 2010.

Hier die Gewinne in der Übersicht:
  1. ASUS EAH5850 Grafikkarte
  2. MSI R5770 Hawk Grafikkarte
  3. XFX GeForce GTS 250 Core Edition Grafikkarte
  4. MSI 890FXA-GD70 Mainboard
  5. XFX 750W Black Edition Modular Netzteil
  6. ASUS ENGTX260 Matrix Grafikkarte
  7. PowerColor PCS+ HD4890 Grafikkarte
Zum Gewinnspiel: 12 Jahre Hartware
 
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Scythe verbessert den Kama Connect

reported by doelf, Donnerstag der 22.04.2010,  13:08:09
Scythe hat seinem universellen IDE- und SATA-Adapter Kama Connect mit einem "Plus" versehen. Dieser Namenszusatz steht für zwei Neuerungen: Zum einen haben die Japaner einen universellen Kartenleser integriert und zum anderen zwei USB-2.0-Anschlüsse nachgerüstet.

BildWie bisher ermöglicht auch der Kama Connect Plus den Anschluss von Laufwerken der Baugrößen 2,5, 3,5 und 5,25 Zoll mit einem USB-Anschluss des PC. Dabei ist es egal, ob die Datenträger mit einem parallelen oder einem seriellen ATA-Anschluss ausgestattet sind. Zudem lassen sich ein SATA- und ein IDE-Gerät zeitgleich anschließen, wobei ein im Lieferumfang enthaltenes externes Netzteil die Stromversorgung übernimmt. Auch Festplatten mit 2 TB Speicherplatz werden von dem Adapter unterstützt.

Die USB-Anschlüsse des Kama Connect Plus beherrschen die Standards 2.0 und 1.1, der Kartenleser unterstützt folgende Medien:
  • SD Memory Card (CLASS2 / CLASS4 / CLASS6), SDHC Memory Card (CLASS2 / CLASS4 /CLASS6), Mini SD Card, Mini SDHC Card (CLASS2 / CLASS4 / CLASS6), Multi Media Card (MMC4.0), RS MMC (4.0) + MMC Micro (benötigen Adapter)
  • Memory Stick ROM, Memory Stick PRO (High Speed), Memory Stick Duo (MagicGate / MagicGate & High Speed), Memory Stick PRO Duo (High Speed)
  • Compact Flash Type I, Type II, Type II-HDD, Micro Drive
  • Memory Stick Micro (M2)
  • Micro SD Card (Trans Flash), Micro SDHC Card (CLASS2 / CLASS4 / CLASS6)
Laut Hersteller ist der Kama Connect Plus (SCUPS-3000) ab sofort verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beläuft sich auf 34,95 Euro inklusive Mehrwertsteuer.
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Lian Li bringt Testplattform für Mini-ITX-Mainboards

reported by doelf, Mittwoch der 21.04.2010,  11:08:00
Nicht nur der sperrige Name des "PITSTOP PC-T1 Mini-ITX Spider Test Bench" ist ungewöhnlich, auch beim Design setzt sich Lian Li ganz klar von der gängigen Massenware ab. Auf der seltsamen, weil vierbeinigen Spinne werden Hauptplatinen im Mini-ITX-Format montiert, sie dient dabei als Teststand für den offenen Aufbau.

Wie bei Lian Li üblich kommt als Material Aluminium zum Einsatz, welches wahlweise silberfarben, rot oder schwarz eloxiert wurde. Neben dem Mainboard können ein optisches Laufwerk im Slim-Design, eine 3,5-Zoll-Festplatte sowie ein handelsübliches ATX-Netzteil auf der Teststation montiert werden.
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Die vier Beine des "PITSTOP PC-T1 Mini-ITX Spider Test Bench" verfügen über Gelenke, deren Winkel man auf seine individuellen Bedürfnisse anpassen kann. Als Preis nennt der Hersteller 108 US-Dollar zuzüglich Steuern für die schwarze und silberfarbene Variante sowie 123 US-Dollar zuzüglich Steuern für die rote Version. Ende Mai soll der Teststand bei den lokalen Distributoren eintreffen.

Ich zitiere die Pressemitteilung:
"Lian Li Launches PITSTOP PC-T1 Mini-ITX Spider Test Bench
A breakthrough case in the industry

Bild15 April 2010, Keelung, Taiwan - Lian Li Industrial Co. Ltd Ltd, today officially launches the PITSTOP T1 Mini-ITX Spider Test Bench 2010 Special Edition, promising to be an eye-catching and most innovative testing bench in the industry. Uniquely designed with spider's four legs and M/B tray completely angle-adjustable available in red, silver and black colors, Lian Li's PC-T1 is most ideal for hardware enthusiast looking to display an impressive computer system for the next LAN Party or to challenge family and friends with a unique looking HTPC.

After the PC-777 snail shell design and the PC-888 sail design, the PC-T1 challenges again the concept of how a PC case has to look. Since its first appearance at CeBIT 2010, Lian Li's T1 mini-ITX Spider Test Bench has caused a great sensation and whirlwind of inquires.

Open Design, Easy Assembly, Easy to Upgrade
The unique aluminum design of the Lian Li PITSTOP PC-T1 makes it only 1.08kg light and easy to assemble. As an open test bench, the Lian Li PITSTOP PC-T1 allows an easy access to all main components to change and upgrade the configuration of the system.

General Features
The dimensions stand at 227mm x 272mm x 345mm (Body Width, Height with legs, Body Depth). The chassis supports mini-ITX motherboards, one 5.25" slim CD-ROM, one standard 3.5" hard drives or one SSD drive using an adapter, and a standard ATX PS/2 power supply unit. At the bottom of the testing bench, there is the Lian-Li-patented cable management clamp, making it extremely easy for users to manage cables to ensure the good lucks of the system build. The PITSTOP PC-T1 series also comes with an aluminum M/B thumb screw, so that users can easily screw motherboard without tools.

For more details on features and extras availabilities for Lian Li PITSTOP T1 Mini-ITX Spider Test Bench 2010 Special Edition, please go to Lian Li's website."
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ASUS Rampage III Extreme, das Sport-Mainboard

reported by doelf, Dienstag der 20.04.2010,  10:19:14
Mit dem neuen Rampage III Extreme zielt ASUS auf extreme Übertakter. Das Mainboard beherbergt Intels Sockel LGA1366 und ist somit für die CPUs der Baureihe Core i7-9xx gedacht. Wie alle Hauptplatinen für diese Plattform verwendet auch das Rampage III Extreme Intels X58 Chipsatz zusammen mit der RAID-fähigen Southbridge ICH10R.

Allerdings fehlen Intels Chipsatz brandheiße Funktionen wie SATA 6 Gbit/s oder USB 3.0, so dass ASUS hierfür weitere Controller verbaut. Geboten werden je zwei Ports der neuen Schnittstellen und auch zwei Firewire-Anschlüsse (IEEE1394a, 400 Mbit/s) sind vorhanden. Sogar eine Steckkarte für Bluetooth V2.0/V2.1+EDR und einen über Bluetooth arbeitenden Ein-Ausschalter liefert ASUS mit.
Bild

Vier PCI-Express-x16 Steckplätze der zweiten Generation warten auf Grafikkarten, wobei die 32 Lanes des Chipsatzes Aufteilungen in 16+16, 16+8+8 sowie 8+8+8+8 erlauben. Sollen vier Grafikkarten zum Einsatz kommen, darf deren Kühler allerdings nur einen Steckplatz belegen. Neben AMDs ATI CrossFireX wird natürlich auch NVIDIAs SLI mit bis zu drei Karten unterstützt.

Doch kommen wir nun zum "sportlichen" Teil, denn Übertakten ist für einige Kunden tatsächlich nichts anderes als eine Rekordjagd. Um für diese gewappnet zu sein, hat ASUS eine spezielle Spannungsversorgung (Extreme Engine Digi+) gestrickt und die Ferritkernspulen auf satte 40 Ampere ausgelegt. Neben dem 24-Pin-ATX-Hauptanschluss finden sich auf dem Rampage III Extreme gleich zwei EPS+12V-Buchsen sowie zwei Molex-Buchsen.

Die Übertaktung kann man dank "R.O.G. Connect" mit einem über USB verbundenen Note- oder Netbook steuern. Doch das Rampage III Extreme geht sogar noch einen Schritt weiter und verbindet sich über Bluetooth auch mit Mobiltelefonen. Das Mainboard kann somit per Telefon übertaktet und überwacht werden - allerdings nur mit den Systemen Windows Mobile 6.1, Android und Symbian, denn Apple hat noch keine App dafür ;-)

Wer sich für das Rampage III Extreme interessiert, soll das Mainboard laut ASUS bereits in wenigen Tagen im Handel finden. Allerdings muss man auch den Preis sportlich betrachten: 339,- Euro sind nicht gerade ein Schnäppchen.

Ich zitiere die Pressemitteilung:
"Das neue ASUS Rampage III Extreme geht bis an's Limit
ASUS stellt das neue High-End Mainboard der Republic of Gamers Serie vor. Das Rampage III Extreme basiert auf dem Intel X58 Chipsatz, unterstützt den Intel LGA1366 Sockel für Intel Core i7 Prozessoren mit bis zu sechs Kernen und bietet eine Vielzahl an Overclocking Optionen.

Overclocking Deluxe
Ein Mainboard wie das Rampage III Extreme wird seit Jahren von der Overclocking Community gefordert. Das rekordverdächtige Mainboard bietet hardwäremäßig alles was sich Overclocker wünschen. Das R.O.G. Connect und das RC Bluetooth Feature machen das Übertakten so einfach wie noch nie. Mit dem exklusiven R.O.G. Connect Feature kann der Desktop Rechner mit einem Notebook oder Eee PC via USB verbunden und so übertaktet und überwacht werden. Das neue ASUS Feature 'RC Bluetooth' geht noch einen Schritt weiter und ermöglicht eine drahtlose Überwachung und Übertaktung des Systems mit Hilfe eines bluetoothfähigen Mobiltelefons (aktuell werden Smartphones mit Windows Mobile 6.1, Android und Symbian unterstützt). Das neue Overclocking Flaggschiff arbeitet mit bis zu vier leistungsstarken High-End Grafikkarten und das Extreme Engine Digi+ Design sorgt für volle Overclocking Power.

Leistung pur
Die beste Leistung kann nur durch ein solides Power Management gewährleistet werden. Das Extreme Engine Digi+ Design kombiniert die Vorteile der analogen und digitalen Spannungsversorgung, um die Schaltzeiten zu verkürzen und noch präzisere Einstellungen zu ermöglichen. Im absoluten Grenzbereich sorgt die Pulsweitenmodulation (PWM) für stabile Spannungen. Dank des Einsatzes von FET+ auf dem Mainboard wird die Wärmeableitung verbessert und die elektrische Leitfähigkeit gegenüber traditionellen MOSFETs gesteigert. Des Weiteren kommen neu designte Ferritkernspulen zum Einsatz, die für bis zu 40 Ampere ausgelegt sind.

Ein weiteres Highlight des neuen Rampage III Extreme ist die USB Flashback Option. Ab sofort ist für das Flashen des BIOS weder CPU noch Speicher, noch eine Grafikkarte nötig, sondern nur noch ein USB Stick und ein Netzteil.

Der neue Rekordjäger
Mit diesem neuen Mainboard ist das erklärte Ziel natürlich möglichst hohe Punkte in Benchmarks zu erzielen. Das OC Kit ist ein weiterer Schritt zur Erreichung dieses Ziels. Mit Q Reset bietet ASUS ein exklusives Feature, das einen CMOS-Reset ermöglicht, ohne dass das Board ausgeschaltet werden muss. Grade beim Extremübertakten in Temperaturbereichen nahe dem Cold Boot Bug kann so verhindert werden, dass das System im wahrsten Sinne des Wortes einfriert. So ist auch bei geringen Temperaturen beim extremen Übertakten ein schnelles Handeln möglich.

Mit je zwei ATX12V und 4-Pin Molex-Anschlüssen auf der Platine stehen auch bei Crossfire- oder SLI-Systemen noch genügend Leistungsreserven zur Verfügung.

Am Anfang einer jeden Overclocking Session stehen die Vortests. Auch diese werden dem Anwender beim Rampage III Extreme erleichtert. So können die Signale der PCIe X16 Slots einzeln ausgeschaltet werden, sodass die Grafikkarten einzeln getestet werden können ohne ausgebaut werden zu müssen.
Bild

Rampage III Extreme bietet das Rundumpaket
Beim Ziel zu den höchsten Benchmarks führt am Republic of Gamers Mainboard Rampage III Extreme kein Weg vorbei. Auf leidenschaftliche Overclocker zugeschnitten, bietet das Rampage III Extreme alles was das Herz begehrt: ein durchdachtes Kühldesign, umfangreiche Overclocking Features, ein schönes Design der Platine und natürlich das Höchstmaß an Leistung. Dadurch wird es zur ersten und besten Wahl für jeden Overclocker.

Preis und Verfügbarkeit
Das Rampage III Extreme ist zu einer UVP von EUR 339,- ab Mitte April im Handel verfügbar."
Quelle: www.asus.de
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20 Jahre Enermax: Gewinnspiel zum Geburtstag

reported by doelf, Montag der 19.04.2010,  16:39:13
Für jedes Jahr seiner 20-jährigen Unternehmensgeschichte verlost Enermax einen attraktiven Preis. Verlost werden drei energieeffiziente Netzteile, drei PC-Gehäuse im Mid-Tower-Format, ein Notebookkühler sowie einige Lüfter und vier schicke Festplattengehäuse.

Weiterhin kündigt der Jubilar eine Jubiläumsedition der Netzteilserien Revolution85+, Modu82+ II, Pro82+ II und LibertyECO II an. Diesen Netzteilen liegt für den auf sechs Monate beschränkten Aktionszeitraum ein 120mm-Lüfter mit 1.200 U/min und dem patentierten Twister-Lager bei.

Um einen der attraktiven Preise gewinnen zu können, muss folgende Frage beantwortet werden:
"Welche beiden Enermax Netzteilserien waren die weltweit ersten vollständigen Netzteilserien mit 80PLUS-Bronze-Zertifizierung?"
Tipp: Solch firmengeschichtlich wichtige Informationen hat Enermax in seinen Meilensteinen zusammengefasst.

Das Gewinnspiel endet am 7. Mai 2010, weitere Details finden sich unterwww.enermax.de/20jahre.
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Sharkoon Rapid Case 3,5" eSATA: Schnell, schwarz und preiswert

reported by doelf, Sonntag der 18.04.2010,  21:09:32
Vor einer Woche hatten wir zwei externe Festplattengehäuse mit USB 2.0 und eSATA von Icy Dock vorgestellt, die preislich eher in der Oberklasse angesiedelt sind. Unser heutiger Testkandidat, das Rapid Case 3,5 eSATA von Sharkoon, verspricht die gleiche Leistung und Funktionalität zum halben Preis.
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Obwohl das Festplattengehäuse von Sharkoon deutlich schlichter aussieht, schlägt in ihm das gleiche Herz wie bei Icy Dock. Der Bridge-Controller SATALink SPIF225A von Sunplus. Mit Hilfe eines Solid State Drive vom Typ Intel X25-V 40GB versuchen wir die Grenzen von Bridge-Chip und Gehäuse auszuloten.

Zum Test: Sharkoon Rapid Case 3,5" eSATA - Schnell, schwarz und preiswert...
 
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Google: Zweistellige Umsatz- und Gewinnsteigerung

reported by doelf, Samstag der 17.04.2010,  10:12:25
Google hatte am 31. März 2010 das erste Quartal des fiskalischen Jahres abgeschlossen und legte jetzt die Zahlen auf den Tisch. Umsatz, operativer Gewinn und Nettogewinn stiegen im Vergleich mit dem Vorjahr sehr deutlich und überraschten damit selbst die Analysten.

Der Umsatz verbesserte sich im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 6,77 Milliarden US-Dollar. Auf die von Google betriebenen Seiten fielen dabei 4,44 Milliarden US-Dollar bzw. zwei Drittel des Umsatzes, das Netzwerk der Werbepartner steuerte 2,04 Milliarden US-Dollar bzw. 30 Prozent zum Umsatz bei.

Der operative Gewinn (GAAP) belief sich im ersten Quartal 2010 auf 2,49 Milliarden US-Dollar (Q1/2009: 1,88 Milliarden US-Dollar), während der Nettogewinn (GAAP) im Jahresvergleich von 1,42 Milliarden US-Dollar auf 1,96 Milliarden US-Dollar kletterte - ein Plus von 38 Prozent. Pro Aktie bedeutet dies einen Gewinn in Höhe von 6,06 US-Dollar (Q1/2009: 4,49 US-Dollar).

Weltweit beschäftigte Google am 31. März 2010 20.621 Vollzeitmitarbeiter. Seit dem 31. Dezember 2009 wurden im Unternehmen somit 786 neue Arbeitsplätze geschaffen.
 
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AMD schreibt wieder schwarze Zahlen

reported by doelf, Freitag der 16.04.2010,  20:55:10
Die Computer-Branche boomt und wie zuvor bereits Intel kann nun auch AMD das umsatztechnisch beste erste Quartal seiner Firmengeschichte vermelden. AMDs Prozessoren und insbesondere die Grafikkarten waren im ersten Quartal 2010 deutlich gefragter als noch vor einem Jahr.

Mit 1,57 Milliarden US-Dollar lag der Umsatz (GAAP) um ein Drittel höher als im Vorjahreszeitraum. Im vierten Quartal 2009 hatte AMD zwar 5,1 Prozent mehr umsetzen können, doch das erste Quartal ist saisonal immer etwas schwächer. Der Umsatz mit Mikroprozessoren stieg im Jahresvergleich um 23 Prozent und brach sequentiell um 5 Prozent ein. Bei den Grafikchips kletterte der Umsatz verglichen mit dem ersten Quartal 2009 sogar um 88 Prozent, dieses Segment verlor zudem nur drei Prozent seit dem Abschlussquartal des Jahres 2009.

Viel wichtiger ist jedoch, dass die Texaner wieder schwarze Zahlen schreiben: Der Nettogewinn belief sich im ersten Quartal 2010 auf 257 Millionen US-Dollar bzw. 0,35 US-Dollar pro Aktie, im Vorjahr hatte die Firma noch einen Verlust in Höhe von 416 Millionen US-Dollar bzw. 0,66 US-Dollar pro Aktie hinnehmen müssen. Zugegeben, im letzten Quartal des Jahres 2009 konnte AMD 1,18 Milliarden US-Dollar als Gewinn einstreichen, doch dieser stammte aus den Kassen von Intel, die aufgrund von Wettbewerbsverstößen 1,24 Milliarden US-Dollar an AMD gezahlt hatten.

Für das zweite Quartal erwartet AMD einen geringeren Umsatz, was mit saisonalen Entwicklungen begründet wird.
Quelle: www.amd.com
 
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Microsoft veröffentlicht Silverlight 4

reported by doelf, Freitag der 16.04.2010,  15:32:28
Microsofts kostenloses Browser-Plug-In Silverlight fordert Adobes Flash abermals heraus, diesmal in der Version 4. Zu den Neuerungen gehört eine umfassende Druck-Unterstützung inklusive einer virtuellen Druckansicht. Die Webanwendungen sollen laut Microsoft deutlich schneller starten und um bis zu 200 Prozent schneller laufen.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, bestimmte Anwendungen für vertrauenswürdig zu erklären und damit neue Möglichkeiten zu eröffnen. Vertrauenswürdige Anwendungen dürfen lokale Kopien der bearbeiteten Daten anlegen, also beispielsweise Musik, Videos und Dokumente in den Benutzerordnern speichern. Auch der Zugriff auf Geräte wie Kartenleser oder auf Programme wie Microsoft Office ist möglich. Mit Hilfe von Gruppenrichtlinien können Firmen festlegen, welche Anwendungen für die Mitarbeiter als vertrauenswürdig eingestuft werden.

Silverlight 4 bietet Unterstützung für Webcam und Mikrofon, wobei die Streams über eine sichere Videoverbindung geschickt werden können. Das digitale Rechtemanagement erlaubt nun auch den Offline-Zugriff auf geschützte Daten. Beliebte Funktionen wie Copy/Paste, Drag-and-Drop sowie die Unterstützung des Scrollrads und der rechten Maustaste lassen Webanwendungen wie normale Desktop-Programme funktionieren, so dass sich der Benutzer schneller zurechtfindet.

Download: Silverlight 4
 
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Apple: Sicherheits-Update 2010-003 für Mac OS X 10.5.8 und 10.6.3

reported by doelf, Donnerstag der 15.04.2010,  22:10:39
Aufgrund eines nicht überprüften Indexes beim Umgang von Apples Type Services (ATS) mit eingebetteten Schriftarten kann ein Angreifer Schadcode einschleusen. Hierzu muss der Benutzer lediglich ein entsprechend präpariertes Dokument öffnen oder herunterladen.

Der Fehler wurde von Charlie Miller auf dem Hackertreffen Pwn2Own demonstriert und nun seitens Apple behoben.

Download:
 
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Adobe Reader und Acrobat 9.3.2 sind fertig

reported by doelf, Donnerstag der 15.04.2010,  21:15:19
Adobe hat seinen Reader sowie den Acrobat auf die Version 9.3.2 aktualisiert. Das Update behebt Probleme bei der Arbeit mit den Programmen, verbessert ihre Stabilität und beseitigt drei sicherheitsrelevante Probleme. Kritische Schwachstellen sind aber anscheinend nicht darunter.

Im Bereich Sicherheit wurde ein Fehler behoben, durch den Wasserzeichen angezeigt wurden, die unsichtbar hätten sein sollen. Zudem wurden gültige OSCP-Signaturen fälschlicherweise als ungültig gemeldet und das PPKlite-Plugin konnte bei der Validierung digitaler Signaturen abstürzen.

Beim PDF Maker kam es zu Timeouts, durch die Hyperlinks in Fußnoten von Word-Dokumenten nicht gesetzt wurden. Unter Windows fanden sich Speicher-Lecks im Viewer, wenn ein PDF mehrmals im selben Prozess geladen wurde. Adobe konnte diese Lecks deutlich reduzieren. Weiterhin stürzte der Reader beim Öffnen von PDF-Dateien mit 3D-Inhalten ab und die Option "Punkte als Fadenkreuze rendern" führte zu Leistungseinbrüchen. Eine ganze Reihe weiterer Fehler und Unstimmigkeiten betreffen den Trust Manager.

Zur Aktualisierung kann man entweder die Update-Funktion der Software verwenden oder aber bei Adobe vorbeischauen.
Quelle: kb2.adobe.com
 
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IDF: Atom-Zuwachs durch "Moorestown" und "Tunnel Creek"

reported by doelf, Donnerstag der 15.04.2010,  20:14:36
Im Frühjahr 2008 lief Intels erste Atom-Plattform "Menlow" (Atom-Z) für mobile Internetgeräte (MIDs) vom Stapel und wartet seither auf einen Nachfolger. Dieser soll noch im ersten Halbjahr 2010 auf den Markt kommen und trägt den Codenamen "Moorestown". Zudem ist auch eine SoC-Variante namens "Tunnel Creek" geplant.

Ende 2009 hatte Intel bereits seine Atom-Plattform für Netbooks und Nettops aufgefrischt und den Pine Trail vorgestellt. Die dazugehörigen Pineview Prozessoren vereinen CPU, Speicher-Controller und Grafikkern. Man könnte auch sagen, dass die Northbridge des Chipsatzes in die CPU gewandert ist und Intel daher einen Chip einsparen konnte, wodurch Platzbedarf und Energieverbrauch deutlich gesenkt wurden.

Bei der Menlow-Plattform steckten Speicher-Controller und Grafikkern noch im Chipsatz "Poulsbo", während der Prozessor "Silverthorne" nur den Rechenkern und den Cache umfasste. Mit dem Wechsel zu "Moorestown" wandern Grafik und Speicher-Controller in den neuen Prozessor namens "Lincroft". Der Chipsatz "Langwell", welcher sich nur noch um Audio, USB, Kommunikation und Speichergeräte kümmert, kann dadurch kleiner werden.
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Der Lincroft wird wie alle Atom-Prozessoren im 45nm-Prozess gefertigt, beim Chipsatz setzt Intel noch auf Strukturgrößen von 65 nm. Dank eines verbesserten Power-Managements und aufgrund des verteilten Power Gating benötigt die neue Plattform im Vergleich zu ihrem Vorgänger fünfzigmal weniger Strom wenn die CPU im Leerlauf ist sowie zehnmal weniger Strom beim Abspielen von Musik.

Noch eine Nummer kleiner kommt ein System-on-Chip daher, welches ebenfalls auf Intels Atom-Architektur basiert und den Codenamen "Tunnel Creek" trägt. Tunnel Creek ist für den Einsatz in IP-Telefonen, Druckern und automobilen Infotainment-Systemen gedacht. Das System-on-Chip umfasst einen Atom-Prozessor mit PCI-Express- und Speicher-Controller sowie die Grafikeinheit.
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Für die I/O-Funktionen wird ein zweiter Chip per PCI-Express angekoppelt. Der Kunde kann entweder einen I/O-Hub von Intel verwenden oder zu Produkten eines anderen Herstellers greifen.Die Plattform des Tunnel Creek bezeichnet Intel übrigens als "Queensbay".
Quelle: www.intel.com
 
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IDF: Die Grundzüge von Intels "Sandy Bridge"

reported by doelf, Donnerstag der 15.04.2010,  18:22:38
In Peking findet zur Zeit das Intel Developer Forum (IDF) statt, immer wieder eine beliebte Gelegenheit, um ein paar Details über kommende Produkte bekannt zu geben. In seiner eröffnenden Keynote berichtete David Perlmutter, Executive Vice President und Co-General Manager der Intel Architecture Group (IAG), beispielsweise über die kommende CPU-Architektur namens "Sandy Bridge".

"Sandy Bridge" wird den Nehalem-Nachfolger "Westmere" ablösen und ebenfalls die zweite Generation der Intel Hi-K 32 nm Fertigungstechnologie verwenden. Intel will beim "Sandy Bridge" mehr Befehle pro Taktzyklus verarbeiten, zudem handelt es sich um die erste Architektur, die Intels Advanced Vector Extension (AVX) unterstützen wird. AVX ist eine Befehlssatzerweiterung, die Fließkomma-Berechnungen deutlich beschleunigen soll, was der Erstellung multimedialer Inhalte, 3D-Anwendungen und wissenschaftliche Simulationen zugute kommt. AVX hat somit eine ähnliche Zielgruppe wie der GPGPU-Befehlssätze der Grafikprozesoren.
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Mit an Board ist zudem die Erweiterung AES New Instructions (AES-NI), welche sieben Befehle zur Beschleunigung der Datenverschlüsselung umfasst. AES-NI wird bereits von den aktuellen Westmere-CPUs wie dem Clarkdale geboten. Wie beim Clarkdale werden auch die CPUs der Generation "Sandy Bridge" einen Grafikkern, einen PCI-Express- und einen Speicher-Controller beinhalten. Doch während Intel beim Clarkdale noch zwei Chips auf die Platine setzt, stehen bei "Sandy Bridge" alle Zeichen auf Vereinigung: Uncore, CPU-Kerne und Grafik bilden einen Chip, so dass die Rechenkerne und der Grafikkern auf einen gemeinsamen Cache zurückgreifen können. Weitere Details zum Grafikkern der sechsten Generation hat Intel aber noch nicht genannt.
Quelle: www.intel.com
 
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Lucidlogix Hydra 200: DirectX 11 mit Treiber 1.5.106

reported by doelf, Donnerstag der 15.04.2010,  14:45:04
Mit Hilfe des Lucidlogix Hydra 200, welchen beispielsweise MSI auf seinem Mainboard "Big Bang Fuzion" einsetzt, können unterschiedliche Grafikprozessoren zur Leistungssteigerung gekoppelt werden. Dies funktioniert sogar herstellerübergreifend, bisher allerdings nur mit DX10-Spielen und maximal zwei Grafikkarten. Mit dem Update auf die Treiberversion 1.5.106 gehören diese Einschränkungen teilweise der Vergangenheit an.

Der neue Treiber liegt für Windows 7 und Vista zum Download bereit, Windows XP wird nicht unterstützt. Lucidlogix erlaubt ab sofort Konfigurationen mit drei Grafikkarten, der Hersteller rät hierbei allerdings zum Einsatz baugleicher Grafikkarten, was den eigentlichen Vorteil des Hydra-Konzeptes wieder zunichte macht. Die zweite Neuerung heißt DirectX 11, doch auch hier gibt es Einschränkungen: Auf Seiten AMDs wird der Grafiktreiber Catalyst 10.2 unterstützt, bei NVIDIA die GeForce 196.21 WHQL. Somit gibt es die DX11-Unterstützung bisher auch nur im Zusammenspiel mit Grafikprozessoren von AMD, denn NVIDIAs GeForce GTX 480 und GTX 470 benötigen einen neueren Treiber. Und wie gehabt kann der Hydra 200 auch weiterhin nichts mit NVIDIAs GeForce GTS 250 anfangen.

Das Treiber-Icon zeigt nun Informationen zum Betriebsmodus sowie zur verwendeten DirectX-Generation an. Allerdings schaut Lucidlogix dabei nur nach den Möglichkeiten des Spiel und nicht nach der verwendeten Hardware, so dass auch beim Einsatz von DX10-GPUs bei einigen Spielen DX11 gemeldet wird. Der Bildschirm kann im X-Modus (gemischte Karten) ab sofort an einer beliebigen Grafikkarte angeschlossen werden, Lucidlogix empfiehlt jedoch dringend, den Monitor mit der leistungsstärksten Karte zu verbinden. Auf dieser sollte zudem kein Physx laufen, ansonsten drohen Leistungseinbußen. Man kann Physx wahlweise einer anderen GPU zuweisen oder die Physikbeschleunigung deaktivieren.

Nach wie vor führt die Verwendung von FRAPS zu Abstürzen und 3DMark06 gerät mit hohen Werten für die Kantenglättung ins Trudeln. Je nach Betriebsmodus können die 3D-Anwendungen nicht in Fenstern ausgeführt werden sondern benötigen den vollen Bildschirm. Wie gehabt kann der Mischbetrieb von AMD und NVIDIA GPUs nur mit wenigen Spielen genutzt werden und die Unterstützung für drei Grafikprozessoren sieht noch bescheidener aus: Neben sieben Spielen (Batman, Call of Juarez, Devil May Cry 4, Operation Flashpoint Dragon Rising, Resident Evil 5, Stormrise, H.A.W.X.) kann ein solches Trio auch 3DMark Vantage ausführen.

Download: Lucidlogix Hydra 200 1.5.106
 
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ECS führt automatische Treiber-Updates ein

reported by doelf, Mittwoch der 14.04.2010,  15:46:09
Es ist nicht immer einfach, die Gerätetreiber eines Computers auf dem neuesten Stand zu halten. Darum bieten einige Hersteller Hilfsprogramme an, welche die passenden Aktualisierungen suchen und installieren. Auch ECS kann nun mit einem solchen Dienst dienen, er nennt sich "eDLU", was für "easy Driver Live Update" steht.

BildBei eDLU handelt es sich um ein kostenloses Angebot, welches auch mit älteren Hauptplatinen des Herstellers funktioniert. Da bei Elitegroup Computer Systems oft nicht nur zwischen den Modell-Kennungen sondern auch zwischen unterschiedlichen Hardware-Revisionen unterschieden wird, ist es für den Kunden zuweilen verwirrend, die passenden Downloads für sein Mainboard zu finden. Diese Aufgabe übernimmt nun eDLU und verhindert zugleich die Installation unpassender Treiber.
 
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Intel: Bestes erstes Quartal der Firmengeschichte

reported by doelf, Mittwoch der 14.04.2010,  15:27:14
Selbst im Krisenjahr 2009 war Intel gut aufgestellt, doch nun, da der PC-Markt wieder boomt, schwimmt der Marktführer ganz oben auf der Welle. Das traditionell eher schwache erste Quartal schloss Intel mit einem Umsatz (GAAP) in Höhe von 10,3 Milliarden Dollar ab, das sind nur drei Prozent weniger als im vierten Quartal 2009 sowie 44 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das operative Ergebnis (GAAP) beläuft sich auf 3,4 Milliarden Dollar und liegt damit 38 Prozent über dem vorausgegangenen Quartal sowie sage und schreibe 433 Prozent über dem operativen Ergebnis des ersten Quartals 2009. Den Nettogewinn (GAAP) beziffert Intel mit 2,4 Milliarden Dollar, sequentiell eine Steigerung um 7 Prozent und im Jahresvergleich eine Verbesserung um 288 Prozent. Der Gewinn pro Aktie beläuft sich auf 0,43 Dollar, 3 Cent mehr als im vierten Quartal 2009 und 32 Cent mehr als vor einem Jahr.

Während der Umsatz mit Desktop-Computern stabil blieb, konnte Intel mit Mobil-CPUs einen neuen Rekordumsatz erzielen. Zugleich fiel der Umsatz, der mit der Atom-Plattform erwirtschaftet wurde, um deutliche 19 Prozent. Für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing und Verwaltung hatte Intel im ersten Quartal 2010 rund 3,1 Milliarden Dollar ausgegeben.

Für das zweite Quartal 2010 erwartet Intel einen Umsatz von 10,2 Milliarden Dollar, plus oder minus 400 Millionen Dollar. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, Marketing und Verwaltung sollen gleich bleiben, weiterhin kündigt Intel Abschreibungen in Höhe von ca. 1,1 Milliarden Dollar an. Für das Geschäftsjahr 2010 sind sogar Abschreibungen in Höhe von 4,4 Milliarden Dollar plus oder minus 100 Millionen Dollar vorgesehen.
 
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NVIDIA GeForce 197.45 WHQL für alles außer Fermi

reported by doelf, Dienstag der 13.04.2010,  21:22:00
Nachdem NVIDIA am Wochenende die ersten WHQL-Treiber für seine neuen Top-Modelle GeForce GTX 480 und GTX 470 veröffentlicht hatte, folgen nun die Grafiktreiber für das gemeine Volk von GeForce 6 bis GeForce 300 sowie alle ION-Nutzer. Abermals sind die PhysX-Software in der Version 9.10.0129 und der HD-Audio-Treiber 1.0.9.1 enthalten.

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Microsoft Security Bulletin Summary für April 2010

reported by doelf, Dienstag der 13.04.2010,  20:19:13
Wie angekündigt hat Microsoft heute Abend elf neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, mit denen insgesamt 25 Fehler bereinigt werden. Fünf der Patches wurden mit der höchsten Gefahrenstufe "kritisch" bewertet, fünf weitere beseitigen Bedrohungen, von denen eine hohe Gefährdung ausgeht. Das elfte Update erhielt die Einstufung "mittel".

Betrachten wir zuerst die kritischen Updates: Mit diesen fünf Patches schließt Microsoft zehn Fehler, welche allesamt das Einschleusen von Schadsoftware ermöglichen. Zwei der Schwachstellen betreffen die "Windows Authenticode Signature Verfication". Angreifer können nicht überprüfte Teile und Signaturen von ausführbaren Dateien (PE) und CAB-Dateien ändern, ohne dass die Signatur dabei ungültig wird. Betroffen sind alle Windows Versionen von 2000 bis Windows 7. Dies gilt auch für die fünf Fehler, welche im SMB-Client entdeckt wurden. Der Client lässt sich nämlich mit Hilfe speziell gestalteter SMB-Antworten zum Ausführen von Schadcode überreden. Ein weiterer kritischer Fehler steckt im MPEG Layer-3-Audiocodec, welcher durch manipulierte AVI-Dateien aus dem Tritt kommt. Diese Sicherheitslücke wird bei Windows 2000 und XP sowie Server 2003 und 2008 als kritisch bewertet. Für Windows Vista stellt sie eine hohe Gefahr dar, nur Windows 7 und Server 2008 R2 sind nicht betroffen. Im ActiveX-Steuerelement des Windows Media Player 9 steckt ebenfalls ein kritischer Fehler, diese Version des Media Players findet sich auf Systemen mit Windows 2000 und XP. Die kritische Schwachstelle Nummer zehn kommt nur auf Rechnern mit Windows 2000 Server und den optionalen Windows Media-Diensten vor. Ein speziell gestaltetes Transportinformationspaket bereitet hier dem Schadcode den Weg.

Im "Hoch-Sicherheitsbereich" treten fünf Updates gegen 14 Sicherheitslücken an. Acht Fehler im Windows-Kernel ermöglichen je nach System eine unerwünschte Erhöhung von Berechtigungen oder DoS-Angriffe (Denial of Service). Microsoft Exchange und der Windows SMTP-Dienst stellen zwei weitere Angriffspunkte für DoS-Attacken dar, wenn der Angreifer mit manipulierten DNS-Antworten arbeitet. Um Schadprogramme auf das lokale System zu bringen, bieten sich je eine Schwachstelle in VBScript und dem Office Publisher sowie zwei Sicherheitslücken in Office Visio an. Bleibt noch der mittelschwere Fehler, welcher sich zum Spoofing eignet. Angreifer können eine IPv4-Adresse vorzutäuschen und damit Edge- oder Host-Firewalls umgehen.

Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
  • Sicherheitsanfälligkeiten in Windows können Remotecodeausführung ermöglichen (981210) - Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Update behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in der Windows Authenticode Verification, die Remotecodeausführung ermöglichen können. Ein Angreifer, dem es gelingt, eine dieser Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, kann vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in SMB-Client können Remotecodeausführung ermöglichen (980232) - Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich und mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Angreifer eine speziell gestaltete SMB-Antwort auf eine vom Client initiierte SMB-Anforderung sendet. Um diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, muss ein Angreifer den Benutzer dazu verleiten, eine SMB-Verbindung zu einem speziell gestalteten SMB-Server zu initiieren.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows Media-Diensten kann Remotecodeausführung ermöglichen (980858) - Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Windows Media-Diensten, die auf Microsoft Windows 2000 Server ausgeführt werden. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Angreifer einem Microsoft Windows 2000 Server-System, auf dem Windows Media-Dienste ausgeführt werden, ein speziell gestaltetes Transportinformationspaket sendet. Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. Unter Microsoft Windows 2000 Server sind Windows Media-Dienste eine optionale Komponente und nicht standardmäßig installiert.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft MPEG Layer-3-Codec kann Remotecodeausführung ermöglichen (977816) - Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft MPEG Layer-3-Audiocodecs. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete AVI-Datei öffnet, die einen MPEG Layer-3-Audiostream enthält. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Windows Media Player kann Remotecodeausführung ermöglichen (979402) - Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Windows Media Player. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn Windows Media Player speziell gestaltete Medieninhalte öffnet, die auf einer schädlichen Website gehostet werden. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
  • Sicherheitsanfälligkeiten im Windows-Kernel können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (979683) - Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die schwerwiegendste dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn sich ein Angreifer lokal anmeldet und eine speziell gestaltete Anwendung ausführt. Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeiten können nicht per Remotezugriff oder von anonymen Benutzern ausgenutzt werden.

  • Sicherheitsanfälligkeit in VBScript kann Remotecodeausführung ermöglichen (981169) - Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in VBScript unter Microsoft Windows, die eine Remotecodeausführung ermöglichen kann. Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 als Hoch eingestuft. Unter Windows Server 2008, Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 kann der anfällige Code nicht ausgenutzt werden, aber da der Code vorhanden ist, wird dieses Update als Tiefenverteidigungsmaßnahme bereitgestellt und weist keine Bewertung des Schweregrads auf. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen, wenn eine schädliche Website ein speziell gestaltetes Dialogfeld auf einer Webseite anzeigt und ein Benutzer die F1-Taste drückt, woraufhin das Windows-Hilfesystem mit einer vom Angreifer bereitgestellten Windows-Hilfedatei gestartet wird. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Publisher kann Remotecodeausführung ermöglichen (981160) - Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Office
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Publisher, die Remotecodeausführung ermöglichen kann, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Publisher-Datei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Exchange und Windows SMTP-Dienst können Denial-of-Service ermöglichen (981832) - Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Microsoft Exchange
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Exchange und Windows SMTP-Dienst. Die schwerwiegendere dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Denial-of-Service ermöglichen, wenn ein Angreifer einem Computer, auf dem der SMTP-Dienst ausgeführt wird, eine speziell gestaltete DNS-Antwort sendet. Standardmäßig ist die SMTP-Komponente auf Windows Server 2003, Windows Server 2003 x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition nicht installiert.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Visio können Remotecodeausführung ermöglichen (980094) - Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Office
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office Visio. Die Sicherheitsanfälligkeiten können eine Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Visio-Datei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in der Windows ISATAP-Komponente können Spoofing ermöglichen (978338) - Mittel
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Dieses Sicherheitsupdate wird für Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista und Windows Server 2008 als Mittel eingestuft. Windows 7 und Windows Server 2008 R2 sind nicht betroffen, weil diese Betriebssysteme die von diesem Sicherheitsupdate bereitgestellte Funktion bereits enthalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann einem Angreifer ermöglichen, eine IPv4-Adresse vorzutäuschen, die Filtergeräte umgehen kann, die die IPv4-Quelladresse verwenden. Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie der Windows TCP/IP-Stapel die IPv6-Quelladresse in einem getunnelten ISATAP-Paket prüft.
 
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Visual Studio 2010 und .NET 4 sind fertig

reported by doelf, Dienstag der 13.04.2010,  20:00:13
Microsoft hat seine Entwicklungsplattform Visual Studio 2010 zusammen mit .NET 4 vom Stapel gelassen. "Professional" stellt die Einstiegsvariante von Visual Studio 2010 dar, hier fehlen jedoch Werkzeuge für die Arbeit mit Datenbanken, zur Fehlersuche, für Code-Optiomierung sowie wichtige Test-Tools.

Visual Studio 2010 Premium ist für Datenbanken gewappnet und im Bereich Debugging und Diagnose fehlt einzig IntelliTrace, auch als "Historical Debugger" bezeichnet. Zahlreiche Test-Werkzeuge, der Architektur-Explorer sowie die grafische Aufbereitung in Form von Diagrammen und das Lab-Management sind der Version "Ultimate" vorbehalten.

Weitere Details zu Visual Studio 2010...

Microsofts .NET Framework 4 bringt neue Funktionen für die parallele Programmierung (parallele Schleifen, Task Parallel Library (TPL), Parallel LINQ) sowie einen verbesserten Datenzugriff. Überarbeitet wurde auch die Common Language Runtime (CLR) und die Base Class Library (BCL), ASP.NET, Windows Presentation Foundation (WPF), Windows Workflow (WF) und Windows Communication Foundation (WCF).

Download: Microsofts .NET Framework 4 - 869 KByte
 
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NVIDIAs Fermi: Erste Grafikkarten im Handel

reported by doelf, Dienstag der 13.04.2010,  18:35:41
Gut zwei Wochen nach der Produktvorstellung von NVIDIAs erstem DX11-Grafikprozessor Fermi (GF100) sind endlich die ersten Grafikkarten im Handel angekommen. Die Stückzahlen sind jedoch bescheiden und bisher ist auch nur die schwächere Modellvariante GeForce GTX 470 zu bekommen.

UPDATE: Die Karten sind ausverkauft! Wann Nachschub eintreffen wird, ist derzeit nicht bekannt!

Bei unserem Partner HiQ Computer sind vier Grafikkarten vom Typ Point of View GeForce GTX470 1280MB (VGA-470-A1) vorrätig, der Stückpreis beläuft sich auf 389,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Bei der Variante GeForce GTX 470 taktet der Grafikchiptakt mit 607 MHz, die Shader arbeiten mit 1215 MHz und der 1280 MByte große GDDR5-Speicher mit 837 MHz (3348 Mbps). Die GPU verfügt über 448 Shader-Prozessoren und eine 320 Bit breite Speicheranbindung, ihre TDP gibt NVIDIA mit 215 Watt an.

Als Alternative bietet sich AMDs ATi Radeon HD 5870 an, welche lediglich 10 Euro mehr kostet, dafür aber eine höhere 3D-Leistung sowie einen geringeren Stromverbrauch bietet.
 
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Antec ISK310-150: Mini-ITX mit 150W-Netzteil

reported by doelf, Dienstag der 13.04.2010,  11:57:01
Im Dezember 2009 hatten wir bereits das Mini-ITX-Gehäuse Antec ISK300-65 getestet, heute folgt nun die Modellvariante ISK310-150. Diese Version des ISK hat eine silberfarbene Front und ein 150 Watt starkes Netzteil, wodurch sie auch für leistungsstärkere Systeme geeignet ist.
Bild

Da uns bereits das Antec ISK300-65 sehr gut gefallen hatte, sollte uns auch die geringfügig verbesserte Variante überzeugen können - oder gibt es hier etwa einen Haken?

Zum Test: Antec ISK310-150 - Mini-ITX mit 150W-Netzteil...
 
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DEKRA stellt die Eco-Technik dreier PKW-Modelle auf die Probe

reported by doelf, Montag der 12.04.2010,  14:35:37
Werden die Batterien für Elektroautos in absehbarer Zeit billiger oder setzt sich am Ende doch noch der Wasserstoffantrieb durch? Noch wissen wir dies nicht und bezahlbar sind derzeit sowieso nur die auf Öl- und Gas basierenden Antriebsarten sowie hybride Mischlösungen aus Elektro- und Verbrennungsmotor.

Zahlreiche Hersteller bieten "grüne" Varianten ihrer PKW-Modelle an, deren Aufpreis sich in Grenzen hält, so dass tatsächlich die Chance besteht, die Mehrkosten bei der Anschaffung im Laufe des Autolebens durch die geringeren Spritkosten einzusparen. Die DEKRA hat drei PKW mit Eco-Technik auf die Probe gestellt und das Ergebnis ist ernüchternd.

Folgende Tricks hatten die Testfahrzeuge an Bord:
  • Start-Stopp-Automatik: Diese Technologie funktioniert nur, wenn der Motor warm genug ist. Die Vorteile beschränken sich fast ausschließlich auf den Stadtverkehr. Bei guten Umsetzungen merkt man kaum, dass der Motor neu gestartet wird.
  • Längere Achs- und Getriebeübersetzung: Insbesondere auf der Landstraße und der Autobahn wirkt sich die längere Übersetzung spritsparend aus, da hohe Geschwindigkeiten mit niedrigeren Drehzahlen gefahren werden. Die Beschleunigung und die Elastizität leiden jedoch spürbar.
  • Downsizing des Motors: Turbo statt Hubraum ist eine Tugend, der die Japaner in ihrer Heimat seit vielen Jahren frönen. Dafür ist dieses Konzept anfälliger und weist auch heute noch ein spürbares Turboloch auf.
  • Optimierte Kraftstoffeinspritzung: Es ist eine große Kunst, nur soviel Kraftstoff einzuspritzen, wie in der Fahrsituation tatsächlich benötigt wird. Hier besteht auch in Zukunft noch Verbesserungspotential.
  • Verbesserte Aerodynamik: Dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, ist ein alter Trick, den Sportwagen seit jeher benutzen. Eine schlechte Aerodynamik lässt gerade bei höheren Geschwindigkeiten den Verbrauch in die Höhe schnellen. Werden Kühler und Unterboden zu sehr geschlossen, läuft der Motor jedoch deutlich heißer. Im Innenraum droht aufgrund einen flacheren Dachlinie eine bescheidene Kopffreiheit.
  • Niedriger Rollwiderstand: Spezielle Reifen ermöglichen einen besonders geringen Rollwiderstand und senken somit den Verbrauch. Nach dem ersten Reifenwechsel ist dieser Vorteil jedoch Geschichte, es sei denn man findet ebenso gute Reifen wie der Hersteller.
  • Schaltpunktanzeige: Bei manueller Schaltung zeigt das Fahrzeug den optimalen Zeitpunkt für den Gangwechsel an. Der Fahrer kann diesen Vorschlag befolgen, muss dies aber nicht.
  • Hybrid-Technologie: Ein Elektromotor und ein Verbrennungsmotor versuchen gemeinsam ihre Schwächen zu mindern und ihre Stärken zu pflegen. Hybrid-Antriebe sind zwar viel preiswerter als echte Elektroautos, dennoch bleibt der Aufpreis vergleichsweise hoch.
Die DEKRA schickte die sechs Testfahrzeuge auf einen 114 Kilometer langen Rundkurs um Stuttgart, der jeweils zu einem Drittel den Mix Stadt, Landstraße und Autobahn aufgriff. Wie zu erwarten, fiel der Unterschied der Eco-Fahrzeuge im Vergleich zu den herkömmlichen Modellen viel geringer aus, als die Angaben der Hersteller dies vermuten lassen:
  • Opel Insignia 2.0 CDTI ecoFlex (118 kW) vs 2.0 CDTI ecoTEC (118 kW): Der Verbrauch des Opel Insignia 2.0 CDTI ecoFlex war um 5,4 Prozent bzw. 0,3 l auf 100 km niedriger, dem gegenüber stehen um 15 Prozent geringere Drehzahlen. Auf 10.000 km spart man 30,0 Liter Diesel bzw. 90 kg CO2. Nach vier Jahren amortisiert sich der Aufpreis ab einer Jahresfahrleistung von ca. 26.000 km.
  • Mercedes S 400 Hybrid (205 + 15 kW) vs S 350 (200 kW): Dank des zusätzlichen Elektromotors sinkt der Verbrauch beim S 400 Hybrid um 7,7 Prozent bzw. 0,7 l auf 100 km. Auf 10.000 km sinkt der Verbrauch um 70 Liter Super und es werden 160 kg weniger CO2 erzeugt. Der Aufpreis ist allerdings so hoch, dass er sich innerhalb eines typischen Fahrzeuglebens nicht amortisieren lässt.
  • VW Passat 1.6 TDI Blue Motion (77 kW) vs 2.0 TDI (81 kW): Der kleinere und etwas schwächere Motor des 1.6 TDI Blue Motion verbraucht 7,7 Prozent bzw. 0,4 l auf 100 km weniger Super. Auf 10.000 km spart man 40 Liter Super und entlastet die Umwelt um 110 kg CO2. Nach vier Jahren amortisiert sich der Aufpreis ab einer Jahresfahrleistung von ca. 36.000 km.
Während sich der Einfluss der Fahrweise in einer Größenordnung von bis zu 20 Prozent bewegt, sind die Einsparungen durch die technischen Maßnahmen eher bescheiden. Ein Fahrer, der ein normales Fahrzeug spritsparend bewegt, verbraucht deutlich weniger Kraftstoff als einer, der beim Eco-Modell im Vertrauen auf die technischen Tricks zu sehr auf das Gaspedal drückt.
Quelle: www.dekra.de
 
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CDBurnerXP 4.3.0.2054 als 32-Bit, 64-Bit und Portable-Version

reported by doelf, Sonntag der 11.04.2010,  22:24:31
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista und Windows 7 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen.

CDBurnerXP hat zahlreiche Sprachversionen an Bord, darunter auch eine deutsche Übersetzung. Die Software ist frei von Adware und anderen ungeliebten Nebenerscheinungen. Zudem ist der Download mit 4,42 MByte erfreulich kompakt. CDBurnerXP kann sowohl von Privatleuten als auch von Firmen kostenlos benutzt werden.

Download: CDBurnerXP 4.3.0.2054 - 4,42 MByte

Hier alle Neuerungen der Version 4.3.0.2054:
  • + Introduced x64 and portable version
  • * COM registration is no longer required (more portable)
  • * Updated Inno Setup installer for Win7 improvements
  • ! Fixed m3u not being handled as special file
  • ! Fixed: Edit box does not disappear when clearing the compilation
  • ! Added proper error message when attempting to write files larger than 4GB to FAT32
  • ! Fixed command line version
 
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NVIDIA GeForce 197.41 WHQL für GeForce GTX 480 und GTX 470

reported by doelf, Sonntag der 11.04.2010,  21:40:01
Die auf NVIDIAs DX11-Architektur "Fermi" basierenden Grafikkarten lassen noch auf sich warten, doch zumindest liegen schon passende Treiber zum Download bereit. Die Version 197.41 WHQL unterstützt ausschließlich die Grafikprozessoren GeForce GTX 480 und GTX 470, für ältere Modelle ist sie nicht geeignet.

Der Grafiktreiber GeForce 197.41 ist WHQL-zertifiziert und enthält die PhysX-Software in der Version 9.10.0129. Weiterhin ist NVIDIAs HD-Audiotreiber in der Version 1.0.9.1 enthalten.

Download:
 
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AMDs Phenom II zündet bald auch einen Turbo

reported by doelf, Samstag der 10.04.2010,  23:10:55
AMDs kommende Prozessoren der Phenom-II-Familie werden ein "T" im Namen tragen, welches sie als CPUs mit der neuen "Turbo CORE"-Technologie kennzeichnet. Wie bereits bei Intel werden auch AMDs Prozessoren die Taktrate der einzelnen Kerne anheben, solange nicht alle Kerne belastet werden. Wie aus Papieren von AMD hervorgeht, werden die Turbostufen 400 bzw. 500 MHz betragen.

Um AMDs "Turbo CORE"-Technologie verwenden zu können, werden weder Treiber noch andere Hilfsprogramme benötigt. Nach einem BIOS-Update sollen alle aktuellen AM3-Mainboards sowie zahlreiche AM2+-Hauptplatinen diese Übertaktung beherrschen und automatisch ausführen. Laut AMD werden dabei die elektrischen und thermischen Spezifikationen der CPUs eingehalten. Turbo CORE kennt im Gegensatz zu Intels Lösung nur eine Taktstufe.

Der Turbo zündet bei AMD allerdings nur, wenn drei oder mehr Kerne lastfrei sind, wobei sich diese Angabe auf die Modelle mit sechs Kernen bezieht. Wie viele der vier Kerne des Phenom II X4 960T lastfrei sein müssen, geht aus AMDs Unterlagen nicht hervor. Während die Taktrate der lastfreien Kerne auf 800 MHz abgesenkt wird, hebt AMD die Spannung und den Takt der übrigen Kerne an.

Hier eine Übersicht der kommenden "Phenom II T"-Prozessoren:
  • AMD Phenom II X6 1090T: 3,2 - 3,6 GHz (TDP: 125 W)
  • AMD Phenom II X6 1075T: 3,0 - 3,5 GHz (TDP: 125 W)
  • AMD Phenom II X6 1055T: 2,8 - 3,3 GHz (TDP: 95/125 W)
  • AMD Phenom II X6 1035T: 2,6 - 3,1 GHz (TDP: 95 W)
  • AMD Phenom II X4 960T: 3,0 - 3,4 GHz (TDP: 95 W)
Quelle: anandtech.com
 
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Microsoft: Elf neue Sicherheits-Updates im April

reported by doelf, Samstag der 10.04.2010,  22:13:23
Am kommenden Dienstag wird Microsoft elf neue Sicherheits-Updates veröffentlichen, von denen jeweils fünf als kritisch bzw. wichtig eingestuft wurden, während eines eine moderate Bedrohung beseitigt. Die fünf kritischen Schwachstellen wurden in Windows-Betriebssystemen gefunden und erlauben das Einschleusen von Schadprogrammen.

Die fünf Lücken finden sich allesamt in Windows 2000, in XP wurden vier der kritischen Fehler entdeckt und Vista und Windows 7 enthalten immerhin noch zwei dieser gefährlichen Schwachstellen. Die als wichtig gekennzeichneten Patches betreffen Windows, Microsoft Office sowie Exchange. Auch hier kann fremder Code eingeschmuggelt werden, es kommt aber auch zu unerwünschten Ausweitungen der Benutzerrechte und DoS-Angriffe (Denial of Service) sind ebenfalls möglich. Die moderate Schwachstelle ermöglicht Spoofing-Attacken unter Windows XP und Vista.
 
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ATI CrossFireX Application Profiles 10.3-2010.4.7

reported by doelf, Samstag der 10.04.2010,  21:58:13
AMD hat neue CrossFireX-Profile veröffentlicht, welche im Spiel "Battlefield Bad Company 2" die horizontalen Linien bei Verwendung eines Kartenverbunds sowie das Flackern und die schwarzen Rechtecke im Zusammenspiel mit einzelnen Grafikkarten beseitigen. Zudem kann im Spiel die Kantenglättung per Treiber erzwungen werden.

Dies gelingt allerdings nur bei Verwendung einer einzelnen GPU und funktioniert dank der neuen Profile auch bei den Spielen "Supreme Commander 2", "Dirt2" und "Avatar". Weiterhin fallen in der Beta-Version von "Starcraft 2: Wings of Liberty" die Einheiten nicht mehr über die Kante der Klippen.

Download: ATI CrossFireX Application Profiles 10.3-2010.4.7 - 0,441 MByte
 
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Realtek High-Definition Audio-Treiber 2.47 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 10.04.2010,  20:59:06
Diesmal hatten sich die Entwickler von Realtek zehn Tage Zeit gelassen, bevor ein weiteres Treiber-Update für die HD-Audio-Codecs des Herstellers veröffentlicht wurde. Die neue Version 2.47 findet sich ab sofort auf unserem schnellen Download-Server (Standort: Deutschland) - natürlich kostenlos und anmeldefrei!

Auch diesmal bieten wir wieder drei Pakete an: Für Windows 2000 und XP, für die 32-Bit Varianten von Windows 7 und Vista sowie für die 64-Bit-Versionen von Windows 7 und Vista.

Download:
 
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NVIDIA: Willste Fermi? Musste gleich ganze Familie kaufen!

reported by doelf, Samstag der 10.04.2010,  20:49:13
Außer vollmundigen Versprechungen und einer handvoll Testkarten gab es von NVIDIAs GeForce GTX 480 und GTX 470 (Codename: Fermi) bisher nicht viel zu sehen. Auch zwei Wochen nach der Produktvorstellung kann in Europa kein Händler entsprechende Grafikkarten liefern und nun wird auch Kritik an NVIDIAs Lieferkonditionen laut.

Wie Philipp Heinz im Firmenbog des österreichischen Versandhändlers Hi-Tech Personal Computer berichtet, soll NVIDIA vorgegeben haben, welche Händler die Boardpartner mit den neuen Top-Modellen beliefern dürfen. Anscheinend ist es nicht erwünscht, dass ein technisches Prachtstück wie die Fermi-GPU von jedem Hinz und Kunz verkauft wird - was misstrauisch macht, in welch homöopathische Dosen diese Produkte verfügbar sein werden.

Weiterhin berichtet Philipp Heinz, dass der Verkauf der neuen Karten an die Abnahme weiterer Produkte gekoppelt sei. Wer eine GeForce GTX 470 bestellen möchte, muss zehn weitere Produkte dazu nehmen. Beim Kauf einer GeForce GTX 480 wandern sogar zwanzig weitere Produkte mit in die Bestellung. Durch eine solche Strategie könnte NVIDIA seine Lager räumen und müsste nicht immer wieder alte Produkte umbenennen.

Falls die Angaben von Hi-Tech Personal Computer zutreffen sollten, wird NVIDIA etliche Händler gegen sich aufbringen. Die potentiellen Kunden sind sowieso schon enttäuscht, denn nachdem sie monatelang auf die Markteinführung der ersten DX11-Produkte aus dem Hause NVIDIA warten mussten, hat sich Fermi als Papiertiger entpuppt, den es nirgendwo zu kaufen gibt.
Quelle: hi-tech.at
 
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Google Chrome 5.0.342.9 Beta für Windows, Mac OS und Linux

reported by doelf, Samstag der 10.04.2010,  20:12:33
Google hat die aktuelle Beta-Fassung seines Webbrowsers Chrome auf die Version 5.0.342.9 aktualisiert. Dieses Update liegt für alle Plattformen zum Download bereit und beseitigt einen Fehler, der bei der öffentlichen Beta-Version bisher die Installation einiger Erweiterungen verhindert hatte.

Download der öffentlichen Beta-Version:Im Dev-Channel wird bereits Chrome 5.0.371.0 für angemeldete Teilnehmer zum Download angeboten, auch hier liegt die neue Version für Windows, Mac OS und Linux vor. Informationen hierzu finden sich unter dev.chromium.org.
 
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Externe Festplattengehäuse mit USB 2.0 und eSATA von Icy Dock

reported by doelf, Freitag der 09.04.2010,  23:12:28
Der schnelle Draht ins Internet und die digitale Heimelektronik sorgen für eine schier unendliche Datenflut, welche nach immer mehr Speicherplatz schreit. Externe Festplatten bieten sich hier als praktische Datensammler an, sei es als dauerhafte Erweiterung des internen Speicherplatzes oder als Medium zur Datensicherung.
Bild

Und wem die auf geringe Preise geschneiderte Konfektionsware der Festplattenhersteller nicht gefällt, der kauft sich ein externes Gehäuse und bestückt dies mit der Festplatte seiner Wahl. Zwei besonders elegante Modelle sind die Gehäuse MB559US-1S und MB664US-1S von Icy Dock, die neben dem üblichen USB-2.0-Anschluss auch die deutlich schnellere Anbindung über eSATA ermöglichen.

Zum Test: Externe Festplattengehäuse mit USB 2.0 und eSATA von Icy Dock...
 
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iPhone OS 4: Multitasking, Ordner und Werbung

reported by doelf, Freitag der 09.04.2010,  09:35:08
Apple-Chef Steve Jobs hat gestern die vierte Generation des iPhone OS vorgestellt. Die wohl wichtigste Neuerung des iPhone OS 4 ist das Multitasking, also die zeitgleiche Ausführung mehrerer Anwendungen, welche die Mitbewerber längs beherrschen. Hinzu kommen mehr als 100 weitere Verbesserungen.

Derzeit gibt es das iPhone OS 4 nur für zahlende Entwickler als Beta-Version, erst im Sommer soll das neue Betriebssystem dann für die iPhone-Modelle 3GS und 3G sowie den aktuellen iPod Touch veröffentlicht werden. Die erste Generation von iPhone und iPod Touch gehen leer aus und das iPad bekommt sein Update erst im weiteren Verlauf des Jahres.

Hier nun ein Überblick der Highlights von iPhone OS 4:
  • Multitasking hält nun endlich auch auf dem iPhone Einzug. Während man im Vordergrund mit einer beliebigen App herumspielt, läuft im Hintergrund beispielsweise der Musikspieler Pandora und die VoIP-Software wartet auf eingehende Anrufe. Die meisten Apps werden jedoch eingefroren, sobald sie in den Hintergrund wandern, wodurch Apple den Energieverbrauch möglichst gering halten will.

  • Ordner bringen mehr Übersicht in das Chaos der unzähligen Apps. Hierzu zieht man einfach die zu gruppierenden Apps aufeinander und das iPhone OS denkt sich einen passenden Namen für diese Sammlung aus, wobei die Kategorie im App Store herangezogen wird. Diese Namen kann der Benutzer später ändern. Maximal sind 180 Ordner mit jeweils 12 Apps möglich, also bis zu 2160 Apps.

  • Unified Inbox - ein Postfach, welches alle E-Mail-Accounts des Benutzers zusammenfasst, hilft bei der Suche nach bestimmten Mails. Natürlich gibt es auch weiterhin die Ansicht der einzelnen Accounts. Ganz neu ist hingegen die Anzeige als Konversation, mit der sich ein kompletter Mail-Wechsel anzeigen lässt.

  • Werbung soll Apple zusätzliche Einnahmen in die Kassen spülen und die Entwicklung von Apps noch attraktiver machen. Mit "iAd" können die Programmierer Werbung ganz leicht integrieren, wobei Apple die Vermarktung exklusiv übernimmt und 40 Prozent der generierten Werbeeinnahmen einstreicht.

  • Game Center - In der aktuellen Beta-Version von iPhone OS 4 ist auch eine Preview des Game Center enthalten. Eine Sammlung von APIs soll die Entwicklung von Mehrspieler-Angeboten ermöglichen, welche ähnlich wie die Browser-Spielchen der sozialen Netzwerke einen Gruppenzwang erzeugen sollen.
Quelle: www.apple.com
 
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Everest Ultimate Edition v5.50 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 08.04.2010,  21:44:28
Mit der Version 5.50 unterstützt Everest Ultimate Edition nun auch Intels Core i3, i5 und i7 bis hinauf zum 6-Kern-Prozessor Core i7-980X. Auch die AES-Beschleunigung der CPUs von Intel und VIA wird bei den Leistungsmessungen genutzt. Weiterhin werden die neuen Modelle aus ATis 5000er-Baureihe erkannt.

Bei einigen Mainboards der Hersteller ASUS und Intel können ab sofort die BIOS-Einstellungen ausgelesen werden und Benutzer der Logitech G19 können sich auf dem LCD-Display ihrer Tastatur nun Temperaturen, Spannungen und Lüfterdrehzahlen anzeigen lassen.

Download: Everest Ultimate Edition v5.50 (Demo-Version)
 
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ATi FirePro V8800: Die Radeon 5800 für Profis

reported by doelf, Donnerstag der 08.04.2010,  21:25:54
AMDs Multi-Monitor-Technologie Eyefinity und Microsofts DirectX 11 sind nun auch für Profis verfügbar. Dank 1600 Stream-Prozessoren erreicht die ATi FirePro V8800 eine Rechenleistung von 2,6 Teraflops, die vorherige Generation war nicht einmal halb so schnell. Die 2 GByte GDDR5-Grafikspeicher sind über ein 256 Bit breites Speicher-Interface angebunden und schaffen einen Durchsatz von 147,2 GB/s.
Bild

Mit AMDs Multi-Monitor-Technologie Eyefinity lassen sich vier 30-Zoll-Bildschirme (2560 x 1600 Bildpunkte) zeitgleich ansteuern, so dass eine maximale Auflösung von 16,4 Millionen Pixel erreicht wird. Zum Anschluss stehen vier DisplayPorts zur Verfügung, VGA, DVI oder HDMI gibt es hingegen nicht. Im Zusammenspiel mit dem ATi FirePro S400 Synchronization Module ist eine synchronisierte Ausgabe auf allen vier Bildschirmen möglich und falls vier nicht ausreichen sollten, kann man mit Hilfe einer zweiten Grafikkarte vier weitere Displays ansteuern.

OpenGL 3.2 wird von Hause aus unterstützt und für OpenGL 4.0 und 3.3 gibt es bereits einen Beta-Treiber. Über ATis Stream SDK lässt sich zudem OpenCL 1.0 nutzen und zusammen mit DirectX 11 steht auch die GPGPU-Schnittstelle DirectCompute zur Verfügung, so dass die neue Karte nicht nur für Grafiknutzer sondern auch für hochgradig parallel Rechenaufgaben geeignet ist. Die ATi FirePro V8800 ist mit einem maximalen Stromverbrauch von 225 Watt spezifiziert und kostet laut Hersteller 1499,- US-Dollar.
Quelle: www.amd.com
 
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ClamAV 0.96 - quelloffener Virenschutz

reported by doelf, Donnerstag der 08.04.2010,  20:58:56
Der unter GPL-Lizenz entwickelte, kostenlose Virenscanner ClamAV ist in der Version 0.96 verfügbar. ClamAV wird für Windows, Linux und BSD sowie als Quellcode zum Download angeboten. Für Windows-Schädlinge wurde die Heuristik verbessert, so dass nun auch Viren erkannt werden, die sich als Icons oder mit falschen Informationen im PE-Header tarnen.

Entwickler von Windows-Anwendungen, welche ClamAV einbinden, wird freuen, dass sie den Code ab jetzt auch direkt in Visual Studio benutzen können. Mit dem in LibClamAV eingebauten Bytecode Interpreter kann man nun sehr komplexe Erkennungsroutinen erstellen und auch die Verarbeitung der Signaturen wurde optimiert. Ab sofort kann ClamAV Archive der Typen 7zip, InstallShield und CPIO durchsuchen und insgesamt wurde die Performace sowie die Nutzung der Resourcen verbessert.

Download: ClamAV 0.96
 
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Microsoft Office Starter 2010 zeigt Werbung

reported by doelf, Donnerstag der 08.04.2010,  20:13:39
Wenn diesen Sommer Office 2010 auf den Markt kommt, wird Microsoft das Minimal-Office Works durch Office Starter 2010 ersetzen. Office Starter 2010 wird von den PC-Herstellern vorinstalliert und kann bei Bedarf schnell und unkompliziert auf eine vollwertige Office-Version aufgerüstet werden - gegen Bezahlung versteht sich.

Office Starter 2010 lässt sich für unbegrenzte Zeit nutzen und umfasst Word Starter 2010 und Excel Starter 2010. Beide Programme stellen abgespeckte Fassungen der Vollversionen dar, die Dokumente zwar ohne Einschränkung laden und anzeigen können, aber nur Basisfunktionen für die Bearbeitung und Erstellung von Dokumenten bieten.

Zudem hat Microsoft einen Teil der Benutzeroberfläche für die Anzeige von Werbung reserviert. Im Video sieht man einen Spendenaufruf des "National AIDS Fund" in der rechten, unteren Ecke der Anwendung. Darüber befindet sich das neue "Task Pane", welches auf eine Schnellanleitung, die Hilfefunktion, kostenlose Vorlagen und ClipArts sowie die kostenpflichtigen Upgrades hinweist.
 
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Intel: Core i7-930 mit 2,80 GHz

reported by doelf, Donnerstag der 08.04.2010,  19:45:32
Für den Sockel LGA1366 hat Intel heimlich, still und leise einen neuen Prozessor eingeführt. Der Core i7-930 taktet mit 2,80 GHz, hinzu kommen zwei Turbostufen (2,93 und 3,06 GHz), von denen die zweite ausschließlich dann zündet, wenn nur ein Kern belastet wird. Wie bei der 900er-Serie üblich wird die CPU im 45nm-Prozess gefertigt und hat einen 8 MByte großen L3-Cache.

Die QPI-Anbindung läuft mit 4,80 GT/s, die vollen 6,40 GT/s vergönnt Intel nur den Käufern der Extreme Editions. Preislich startet der Core i7-930 bei 294 US-Dollar und kostet somit nur 10 US-Dollar mehr als der mit 2,66 GHz getaktete Core i7-920. Hierzulande verlangen die Händler für Intels Neuling mindestens 245 Euro, das sind gut 30 Euro mehr als für das langsamere Schwestermodell. Man darf davon ausgehen, dass sich die Preise in den kommenden Wochen knapp über 220 Euro einpendeln werden. Intel behält übrigens auch den Core i7-920 weiterhin im Angebot.
 
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GeForce GTX 480: Update für den Multi-Monitor-Betrieb

reported by doelf, Donnerstag der 08.04.2010,  16:24:12
Wer zwei Bildschirme an einer GeForce GTX 480 betreibt, hatte bisher mit einem hohen Stromverbrauch und einem ziemlich heißen Chip zu kämpfen. Ursache hierfür ist, dass die Stromsparmechanismen bei vielen aktuellen Grafikkarten nicht mehr greifen, sobald mehr als ein Monitor angesteuert wird. Mit einer neuen Firmware geht NVIDIA dieses Problem nun an.

Wie LegitReviews berichtet, lief die GPU der dortigen Testkarte bei Verwendung eines einzelnen Bildschirms mit 50 Grad Celsius, wobei eine Lüfterdrehzahl von knapp 1800 U/min anlag. Dies ist möglich, da die GeForce GTX 480 im Leerlauf die Taktraten von Chip, Shader und Speicher massiv absenken kann. Wurde ein zweiter Monitor aktiviert, lief die Karte mit voller Taktrate, während die Lüfterdrehzahl unverändert blieb. Die GPU-Temperatur kletterte folglich auf 85 Grad Celsius.

Mit der neuen Firmware führt NVIDIA nun veränderte Lüfterprofile ein und lässt den Lüfter mit 2000 U/min rotieren, sobald ein zweiter Bildschirm angesteuert wird. Da die Taktraten auch weiterhin nicht abgesenkt werden, sinkt die GPU-Temperatur allerdings nur um 10 Grad Celsius. Ungelöst bleibt der hohe Stromverbrauch, denn warum das System 70 Watt mehr verheizen soll, nur weil ein zweiter Monitor angesteuert wird, ist für uns nicht nachvollziehbar.
 
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GPU-Z 0.4.2 behebt Lüfterprobleme mit NVIDIA-Karten

reported by doelf, Donnerstag der 08.04.2010,  15:59:55
Das Programm GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Grafikchip, den Grafikspeicher, den Grafiktreiber und den Bildschirm an. Es kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen und Lüfterdrehzahlen auslesen. Bei letzteren gab es allerdings ein Problem mit NVIDIA-basierenden Grafikkarten.

Wenn GPU-Z auf die Sensoren zugriff, kam es vor, dass die Lüferregelung dieser Grafikkarten aus dem Tritt kam. Das Problem wurde mit dem Update auf die Version 0.4.2 ebenso behoben wie die Abstürze im Zusammenspiel mit MSIs HD 5830 TwinFrozr II. Zudem wurde die Kalkulation der Speicherbandbreite umgestellt, so dass 1 GB/s nun wieder 1.000.000.000 Byte pro Sekunde entspricht.

Download: GPU-Z 0.4.2- 509,3 KByte
 
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Kingston DataTraveler: Limitierte Edition mit 4GB Speicherplatz

reported by doelf, Mittwoch der 07.04.2010,  11:32:44
Mit vier farbenfrohen Motiven setzt sich die Limitierte Edition des Kingston DataTraveler von den Mitbewerbern ab. Hierzulande gibt es allerdings nur die Variante "Boca" und auch diese nur in Media Märkten und nur so lange der Vorrat reicht. 10 Euro für 4 GB sind bei USB-Sticks ein marktüblicher Preis.

Ich zitiere die Pressemitteilung:
"Kingston bringt den Frühling in die Läden
DataTraveler USB-Sticks in neuem Design sorgen zum Frühlingsanfang für gute Laune. Limitierte Edition ist nur kurze Zeit verfügbar!

BildMünchen, 6. April 2010 - Kingston Digital Europe Ltd, eine Tochtergesellschaft von Kingston Technology Company, Inc., dem weltgrößten unabhängigen Speicherhersteller, kündigte heute eine limitierte Auflage des beliebten Kingston DataTraveler an. Die in Europa und Lateinamerika angebotene Serie besteht aus vier farbenfroh gestalteten Motiven, die sich wohltuend von dem üblichen Design marktüblicher USB Sticks unterscheiden. In Deutschland ist das Design 'Boca', mit der in Anlehnung an das berühmte Signet der Rolling Stones charakteristischen Zunge, mit 4GB erhältlich. Der unverbindliche Verkaufspreis des exklusiv in Media Märkten angebotenen Sticks beträgt 10 Euro. Damit mechanische Beschädigungen nahezu ausgeschlossen sind, verfügen die Sticks über einen Schiebemechanismus, der die Kontakte schützt. Außerdem gilt wie bei allen Produkten der DataTraveler-Produktlinie eine fünfjährige Herstellergarantie.

'Diese Serie mit exklusiven Designs repräsentiert die neue Lifestyle-Kollektion innerhalb unserer Flash-Speicher Linie', so Christian Marhöfer, Geschäftsführer Kingston Technology GmbH. 'Die Sticks verfügen über alle Eigenschaften und Leistungsmerkmale, die für Kingston DataTraveler Produkte typisch sind. Sie haben nur einen kleinen Nachteil: Es wird sie nur kurze Zeit geben!'

Weitere Informationen zu Kingstons USB-Speichersticks, sowie Tipps & Tricks für Experten und Novizen, Wettbewerbe, Neuigkeiten und Interessantes rund um das Thema Speicher, sind auf der neuen Kingston-Website www.rememberkingston.com zu finden."
 
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Biostar stellt seine "AMD 880G"-Flotte vor

reported by doelf, Mittwoch der 07.04.2010,  11:07:21
AMDs 880G Chipsatz wird in Kürze den Platz des 785G einnehmen und somit auf Mainboards für den Massenmarkt zu finden sein, die einen attraktiven Preis mit einer guten Ausstattung vereinen. Dank der Southbridge SB850, welche wir bereits vom AMD 890GX her kennen, wird auch der AMD 880G sechs SATA-Anschlüsse der dritten Generation inklusive RAID 0, 1, 0+1 und 5 bieten.

Im AMD 880G ist die Grafikeinheit ATi Radeon HD 4250 integriert, die mit 560 MHz taktet und somit die Radeon HD 4200 des AMD 785G um 60 MHz übertrifft. Beim AMD 890GX nennt sich die IGP Radeon HD 4290 und taktet mit 700 MHz. Geboten wird DirectX 10.1 inklusive des Shader-Modell 4.1 und ein Unified Video Decoder der zweiten Generation.

Nur beim Top-Modell TA880G HD verbaut Biostar 128 MByte dedizierten Grafikspeicher und einen HD-Audio-Codec mit acht Kanälen, dafür wurden alle drei Mainboards mit DVI-, HDMI- und VGA-Ausgängen ausgestattet. AMDs kommende Phenom II Prozessoren mit sechs Kernen finden ebenfalls auf allen drei Motherboards ein zu Hause. Wer sich für eine CPU mit weniger Kernen entscheidet, kann versuchen mit 'BIO-unlocKING' deaktivierte Kerne wiederzubeleben. Zudem gibt es einen Infrarotempfänger für die optionale Fernbedienung.

Ich zitiere die Pressemitteilung:
"BIOSTAR 880G Family Introductions
Taipei, Taiwan, April 7, 2010 - BIOSTAR MICROTECH INT'L CORP., a professional manufacturer of motherboards today talks about new AMD 880G chipset market position and introducing BIOSTAR 880G based motherboard line up, including two T-Series 'TA880G HD', 'TA880GB HD' and 'A880G HD' motherboards.
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At first, we all know that AMD 880G chipset is used to replace 785G. We've known that 890GX will replace 790GX become the most high-end integrated chipset, while mainstream product 785G will be replaced by 880G. This product will become AMDs main force of chipset in this year.

From technical specifications, AMD 880G pairs up with South Bridge SB850; it supports HT3.0, integrated Radeon HD 4250 graphics core supports DirectX 10.1, UVD2 and other specifications, core frequency is 560MHz just between 785G and 890GX. The motherboard also supports PCI 16X mode PCI-E 2.0 graphics card and Asymmetric Hybrid CrossFire by AMD DX10.1 graphics card.
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Most users are familiar with BIOSTAR's specialty in offering compact, all-in-one, powerful, and cost effective motherboards. On top of it, there are three key elements we'd like to high light on TA880G HD, TA880GB HD and A880G HD motherboards - 'GTO 63', 'BIO-unlocKING', and 'BIO-Remote'.
  • 'GTO 63', an exclusive development from BIOSTAR that enhances system performance up to 60% and more; supporting true SATA 6Gbps; and fully compatible with Phenom II x 6 processors.
  • 'BIO-unlocKING', provides the flexibility to unlock extra core(s) and achieving much greater performance with lower cost.
  • 'BIO-Remote', with on-board Consumer IR header and optional 'remote controller' certified by Microsoft makes a perfect combination for your in-home entertainments."
 
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Preiswerte Datenriesen mit 1,5 TB von Seagate und Western Digital

reported by doelf, Dienstag der 06.04.2010,  21:19:27
Festplatten mit 1,5 TB Speicherplatz sind derzeit besonders attraktiv: Zum einen kosten diese Speicherriesen deutlich weniger als 100 Euro, zum anderen schlägt das GB mit nur 6 Cent zu Buche. Diese Festplatten bieten sich somit zugleich als gemischte System- und Datenplatte sowie als externes Datenlager an.
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Mit den beiden Modellen Seagate Barracuda 7200.11 ST31500341AS und Western Digital Caviar Green WD15EARS haben wir uns zwei dieser 1,5-TB-Festplatten an Land gezogen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Insbesondere die Western Digital Caviar Green WD15EARS bedarf eines genaueren Blicks, denn hier kommt mit der Advanced Format-Technologie eine Neuerung zum Einsatz, die in Zukunft viele Festplatten betreffen wird.

Zum Test: Preiswerte Datenriesen mit 1,5 TB von Seagate und Western Digital...
 
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Quo Vadis? Die katholische Kirche zwischen Buße und Verdrängen

reported by doelf, Sonntag der 04.04.2010,  20:41:32
Wenn der Karren erst einmal so richtig tief im Dreck steckt, springen die Manager von heute gerne vom Bock, hieven sich schnell noch einen oder zwei Sack Geld auf die Schulter und machen sich dann schleunigst vom Acker. Dem obersten Hirten der katholischen Kirche steht diese Option nicht zur Auswahl, doch neue Ideen scheint Papst Benedikt XVI auch nicht zu haben.

Zugegeben, so etwas wie neue Ideen hatte zu seinem Amtsantritt auch kaum jemand von Papst Benedikt XVI erwartet. Doch die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche sind längst ein internationales Problem und bedürfen einer anderen Lösung als sie zu ignorieren. Der traditionelle Ostersegen "Urbi et Orbi" hätte sich angeboten, um die Zustände im eigenen Haus kritisch zu bewerten, doch stattdessen kritisierte der Papst lieber politische und moralische Missstände außerhalb seines eigenen Hoheitsbereiches. Kardinal Angelo Sodano erdreistete sich gar, als Vorwort den Gläubigen in aller Welt zu erklären, dass sich das Volk Gottes nicht von solch "unbedeutendem Geschwätz" beeinflussen lasse und hinter dem Papst stehe. Sagen wir es mal so: Die Christen, die noch in der katholischen Kirche verbleiben wollen, haben auch keine andere Wahl. Schließlich ist diese Religionsgemeinschaft alles andere als eine Demokratie.

Kardinal Angelo Sodano schlug natürlich auch die altbekannter Brücke zu Petrus und bezeichnete den Papst als "unfehlbaren Felsen der Heiligen christlichen Kirche". Dass es auch andere christliche Kirchen gibt, ignoriert die katholische Kirche seit Jahrhunderten, und dass man die Gläubigen an die angebliche Unfehlbarkeit des Papstes erinnern muss, erscheint schon fast irrwitzig. Wie man sieht, ist die katholische Kirche nicht zum Wandel fähig und hat auch diesmal nicht gelernt, sich der Kritik von außen und innen zu stellen. Stattdessen lässt man Kritik abprallen, denn egal was der Papst sagt, nicht sagt, tut oder nicht tut: Es ist per Definition immer das Richtige.

Es hätte allerdings noch schlimmer kommen können, denn beim Karfreitagsgottesdienst erklärte der Pater Raniero Cantalamessa in Anwesenheit des Papstes, dass er in der aktuellen Diskussion um den Missbrauch durch katholische Geistliche die "die schändlichsten Aspekte des Antisemitismus" erkennen kann, da man der katholischen Kirche eine Kollektivschuld aufbürde, statt den einzelnen Tätern die Verantwortung zuzuweisen. Es ist ausgesprochen perfide, dass Cantalamessa die Opfer, die Kritiker, die Journalisten sowie die Strafverfolger kollektiv in eine Nazi-Uniform steckt, während die Täter und jene, die deren Straftaten und Sünden gedeckt haben, zu unschuldig verfolgten Juden hoch stilisiert. Wirklich bedenklich ist jedoch, dass Cantalamessa nicht irgendein Pater ist, sondern der persönliche Prediger des Papstes.

Doch halt, zumndest nördlich der Alpen scheint es noch Hoffnung zu geben: Der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle sprach in seiner Predigt von "der eigenen Schuld" und dem "eigenen Versagen", die auf der katholischen Kirche lasten, während sein Fuldaer Kollege Heinz Josef Algermissen eine gründliche Aufklärung aller Vorfälle anmahnt. In Augsburg ging der dortige Bischof Walter Mixa nur mit jenen Geistlichen ins Gericht, die ihre Schutzbefohlene sexuell missbraucht hatten. Zur körperlichen Züchtigung und den Vorwürfen, welche sich gegen ihn selbst richten, sagte Mixa wiederum nichts. Dieses Thema behandelte der Bischof lieber in der "Bild am Sonntag", wo er sein "reines Herz" betonte und erklärte, die körperliche Züchtigung immer abgelehnt und daher auch nie praktiziert zu haben.

In diesem Sinne wünschen wir allen Christen ein besinnliches Osterfest!
 
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HD+: Die Nebenwirkungen des hochauflösenden Fernsehens

reported by doelf, Samstag der 03.04.2010,  19:29:19
HD-Fernsehen liegt voll im Trend, denn die Bilder sind gestochen scharf, während analoge Übertragungen auf den großen Flachbildschirmen schlicht und einfach unsäglich aussehen. Im Segment der privaten Anbieter hat HD allerdings einige Nebenwirkungen, welche vielen Zuschauern kaum schmecken werden. Und je mehr Details der Satellitenbetreiber ASTRA über seine Plattform "HD+" bekannt gibt, desto unattraktiver wird das Paket.

HD+ umfasst laut ASTRA derzeit "fünf attraktive Free-TV-Programme", nämlich RTL HD, Sat.1 HD, ProSieben HD, VOX HD und kabel eins HD. Ganz "free" sind die Programme in ihrer HD-Version allerdings nicht mehr, denn um sie sehen zu können benötigt man eine Smartcard sowie die passende Hardware. Beim Kauf der Hardware ist eine Smartcard für die ersten zwölf Monate im Lieferumfang enthalten. Wer nach diesem Zeitraum nicht mehr auf HD+ verzichten will, muss für weitere zwölf Monate 50 Euro bezahlen.

Der einfachste, zugleich aber auch teuerste Weg zu HD+ ist der Kauf eines neuen HD+ Receivers. Die Preise beginnen bei ca. 140 Euro für Geräte ohne Festplatte, Modelle mit Festplatte kosten hingegen mehrere Hundert Euro. Wer bereits einen Receiver oder Fernseher mit einem CI Plus-Slot besitzt, kann für 79 Euro ein passendes CI Plus-Modul inklusive der HD+ Karte erwerben. Dieses soll noch im Laufe des Aprils in den Handel kommen. Bei Receivern und Fernsehern mit dem älteren CI Slot muss der Hersteller zunächst ein Software-Update bereitstellen. Erst danach kann man ein CI Module für HD+ einsetzen. Dieses soll inklusive der HD+ Karte für 99 Euro verkauft werden, ist derzeit aber noch nicht verfügbar.

Doch wo liegen die Einschränkungen der schönen, neuen HD-Welt?
  • Pay-TV mit Werbung: Zum einen wäre da die jährliche Gebühr für die HD+ Karte, welche den Zuschauer keinesfalls von den unzähligen Werbeblöcken oder der nervigen In-Bild-Werbung befreit. Filme und Serien werden also auch weiterhin grob misshandelt, dennoch muss man dafür zahlen.

  • Vorspulen verboten: Was selbst der verstaubte Videorecorder konnte, ist nun nicht mehr möglich. Das Vorspulen wäre technisch zwar kein Problem, doch die Sender wollen, dass sich ihre Zuschauer die Werbung in voller Länge ansehen. Die eigentliche Inhalte sind dabei Nebensache.

  • Nur wenige HD-Inhalte: Bei weitem nicht alle Sendungen, welche über HD+ ausgestrahlt werden, wurden auch tatsächlich in HD-Qualität produziert. Zumindest in der Anfangszeit sollte man nur mit einem geringen Anteil von Sendungen in HD-Qualität rechnen und zumeist ist das Bild ebenso bescheiden wie beim kostenlosen Digitalempfang.

  • Archivieren verboten: Die Aufnahme einer HD+ Sendung kann zwar für unbegrenzte Zeit auf der Festplatte des Receivers gespeichert bleiben, doch auf einen Computer oder auf eine DVD kann man sie nicht mehr kopieren. Eine Verschlüsselung sorgt dafür, dass der Verkauf von DVDs und BDs nicht einbricht.

  • Aufnehmen verboten: Wird ein Receiver oder Fernsehgerät mit CI Plus-Slot verwendet, ist das Aufzeichnen von HD+ Sendern überhaupt nicht möglich. Diese Geräte kennen keine Vorspulsperre und daher unterbinden die Sender die Aufnahme einfach ganz. Ein weiteres Problem können HD+ Receiver ohne Festplatte darstellen. Diese Geräte verfügen oft über eine USB-Buchse zum Anschluss einer externen Festplatte. Soll eine HD+ Sendung aufgezeichnet werden, muss der Hersteller den entsprechenden Kopierschutz inklusive der vorgeschriebenen Verschlüsselung integriert haben. Hat sich der Hersteller diese Kosten gespart, ist auch hier keine Aufzeichnung möglich.
 
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Mandriva Linux 2010 Spring (2010.1) Beta 1

reported by doelf, Samstag der 03.04.2010,  18:12:17
Für die Linux-Distribution Mandriva Linux 2010 Spring (2010.1) hat der Beta-Test begonnen: Das Herz des Systems ist der Linux-Kernel in der Version 2.6.33.1. Für die grafische Interaktion sorgen X.org 7.5 mit dem xserver 1.7.6 sowie die Benutzeroberflächen GNOME 2.30.0 und KDE 4.4.2.

Für Grafikkarten von NVIDIA kommt ab sofort der quelloffene Nouveau-Treiber zum Einsatz, welcher seitens NVIDIA leider keine offizielle Unterstützung findet. Der ATI-Treiber wurde auf die Version 6.13 aktualisiert. Im Bereich der Anwendungen sind die Webbrowser Firefox 3.6.2 und Google Chromium mit an Bord, hinzu kommen die Büro-Suite OpenOffice.org 3.2 und die Multimedia-Programme Songbird 1.4.3, xine-lib 1.2, Lives 1.2.1, Kdenlive 0.7.7.1 und der OpenShot Video-Editor 1.1.

Download: Mandriva Linux 2010 Spring (2010.1) Beta 1
 
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Wine 1.1.42 (Development Release)

reported by doelf, Samstag der 03.04.2010,  17:44:05
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Das Update auf die Version 1.1.42 beseitigt einige Fehler, verbessert die Umsetzung von Direct3D und optimiert die Shell für den Unterstützung des Internet Explorers.

Hier die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht:
  • Support for shared 32/64-bit setups.
  • Dwarf debug info support for better backtraces.
  • More standard actions supported in MSI.
  • Support for TIFF image format in WinCodecs.
  • A number of Direct3D improvements.
  • Shell fixes for better Internet Explorer support.
  • Various bug fixes.
Download: Wine 1.1.42 (Development Release)
 
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Distributed Computing @ Au-Ja: Neue Projekte

reported by doelf, Freitag der 02.04.2010,  18:20:09
Seit vielen Jahren gibt es auf www.Au-Ja.de ein Team für verteiltes Rechnen und bei BOINC belegen wir in Deutschland derzeit mit über 32 Millionen Credits den 28. Platz. Zu den vier bereits unterstützen Projekten sind nun zwei weitere hinzugekommen, welche wir euch kurz vorstellen wollen.

FreeHAL@home (Schwerpunkt: Informatik)
Bei FreeHAL handelt es sich um das am weitesten entwickelte Dialogprogramm, das lernfähig und als freie Software (open source) verfügbar ist. Das Projekt FreeHAL wurde 2006 von Tobias Schulz gegründet und befasst sich mit der Weiterentwicklung dieser künstlichen Intelligenz. FreeHAL@home nutzt die zur Verfügung gestellten Resourcen, um große semantische Netze für die Verwendung in FreeHAL zu parsen und zu konvertieren.

MilkyWay@home (Schwerpunkt: Astronomie)
Das Ziel von MilkyWay@Home besteht darin, ein möglichs genaues, dreidimensionales Modell der Milchstraße zu erstellen. Hierzu werden Daten des Sloan Digital Sky Survey verarbeitet. MilkyWay@Home ist ein gemeinsames Projekt der Abteilungen Computer Science und Physics, Applied Physics and Astronomy des Rensselaer Polytechnic Institute.

Natürlich sind wir auch weiterhin in den Disziplinen Collatz Conjecture (Schwerpunkt: Mathematik), Einstein@Home (Schwerpunkt: Astronomie), Rosetta@home (Schwerpunkt: Medizin) und SETI@home (Schwerpunkt: Astronomie) vertreten. Abseits der BOINC-Plattform könnt ihr natürlich auch weiterhin unser Team bei Folding@Home (Schwerpunkt: Medizin) unterstützen.

Weitere Informationen: Distributed Computing @ Au-Ja

Herzlichen Dank an Heini und Till für die Vorschläge!
 
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Firefox 3.6.3 und 3.5.9 schließen kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 02.04.2010,  14:40:52
Mit der Veröffentlichung der Version 3.6.3 des Webbrowsers Firefox beheben die Entwickler einen kritischen Fehler, welcher Zugriff auf ein bereits aus dem Speicher entferntes Objekt ermöglichte. Hierdurch konnten Speicherinhalte manipuliert und Schadcode eingeschleust werden.

Derzeit gehen die Entwickler davon aus, dass oben genannter Fehler nur im Firefox 3.6.x ausgebeutet werden kann. Dafür wurden acht weitere Schwachstellen, darunter fünf kritische, im Firefox 3.5 gefunden und mit der Veröffentlichung der Version 3.5.9 behoben. In beiden Fällen ist ein sofortiges Update dringend anzuraten.

Download:
 
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Zehn Jahre Au-Ja - Des Gewinnspiels erster Teil

reported by doelf, Donnerstag der 01.04.2010,  21:15:49
Wie am 29. März 2010 angekündigt startet heute die erste Stufe unseres Gewinnspiels zum zehnjährigen Geburtstag von www.Au-Ja.de. Mit diesem Gewinnspiel, dessen weitere Stufen sich über das Jahr 2010 verteilen werden, möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Lesern für ihre jahrelange Treue bedanken.
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In der ersten Runde winken fünf attraktive Preise von MSI Computer, be quiet! und ICY DOCK, darunter ein schnelles Mainboard, ein energieeffizientes Netzteil, ein externes Festplattengehäuse sowie zwei besonders leise Lüfter.

Mitmachen lohnt sich: Zehn Jahre Au-Ja - Des Gewinnspiels erster Teil...
 
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Intels Xeon 7500 bringt 8 Kerne und 16 Threads

reported by doelf, Donnerstag der 01.04.2010,  13:02:17
Anfang der Woche hatte AMD seine CPU-Baureihe Opteron 6000 (Codename: Magny Cours) vorgestellt, deren Prozessoren acht oder zwölf Kerne besitzen. Nun schlägt Intel mit seinen Xeon-7500-Modellen (Nehalem-EX) zurück, welche maximal "nur" acht Kerne bieten, dank HyperThreading aber bis zu 16 Threads parallel bearbeiten können.

Standardmäßig werden Systeme mit vier oder acht Prozessoren unterstützt, für Konfigurationen mit zwei CPUs bietet Intel die preiswertere Baureihe Xeon 6500 an. Die Xeon-7500-Modelle besitzen wahlweise 4, 6 oder 8 Kerne, so dass die Bandbreite der voll ausgebauten Server von 16 Kernen mit 32 Threads bis zu 64 Kernen mit 128 Threads reicht. Auch Kombinationen mit 16 bis 256 CPUs sind geplant, doch hierfür reicht Intels QuickPath Interconnect-Technologie (QPI) nicht mehr aus und es werden spezielle Lösungen erforderlich.

Insgesamt gehen acht 7500er Xeons an den Start, welche mit Taktraten zwischen 1,86 und 2,66 GHz zuzüglich bis zu fünf Turbostufen arbeiten. Das schnellste Modell mit acht Kernen, der Xeon X7560, begnügt sich dabei mit 2,26 GHz und taktet damit sogar noch langsamer als AMDs Opteron 6176 SE, dessen zwölf Kerne es auf 2,30 GHz bringen. Da dem Xeon X7560 drei Turbostufen zur Verfügung stehen, können einzelne Kerne allerdings auf bis zu 2,66 GHz hochgetaktet werden. Während Intel für den Xeon X7560 eine TDP von 130 Watt nennt, spezifiziert AMD den Opteron 6176 SE mit einem typischen Stromverbrauch (Average CPU Power, ACP) von 105 Watt. Bei den CPUs mit acht Kernen kommt AMDs Opteron 6136 auf 2,40 GHz sowie auf eine ACP von 80 Watt.

Intels Xeon 7500 bietet zwei integrierte Speicher-Controller und ermöglicht die Anbindung von maximal 16 DIMMs pro CPU-Sockel, wobei die maximale Taktrate bei 533 MHz (DDR3-1066) liegt. Der Speicher-Controller von AMDs Opteron 6000 kann mit vier Kanälen und drei DIMMs pro Kanal maximal 12 DIMMs pro CPU anbinden, wobei der maximale Takt 667 MHz (DDR3-1333) beträgt. Während Intel seine Prozessoren mit vier QPI-Links ausrüstet, die es ja nach Modell auf 4,8 bis 6,4 GT/s bringen, setzt AMD auf vier HyperTransport-Links der dritten Generation, die jeweils mit 6,4 GT/s arbeiten.

Intel hat bereits erste Benchmark-Resultate veröffentlicht, in denen der Xeon 7500 (Nehalem-EX) seinen Vorgänger Xeon 7400 (Dunnington) deklassiert und teilweise dreimal höhere Ergebnisse liefert. Die theoretische Speicherbandbreite ist sogar um das Achtfache gestiegen. Doch auch in Bezug auf den Funktionsumfang gibt es Neuerungen: So hat Intel dem Nehalem-EX die Machine Check Architecture (MCA) Recovery spendiert, welche bisher den Itanium-Prozessoren vorbehalten war. Diese Funktion soll die Wiederherstellung eines Systems nach schwerwiegenden Fehlern erleichtern und die Ausfallzeiten minimieren. Insbesondere im Bereich der Virtualisierung sollen die neuen Prozessoren punkten und haben hierfür neue Funktionen zur I/O-Virtualisierung und die Intel VT FlexMigration mit an Bord.

ModellTakt
GHz
L3
MByte
TDP
W
Preis
US$
8 Kerne, 16 Threads, 8 Sockel
Xeon X75602,26241303692
Xeon X75502,00181302729
Xeon L75551,8624953157
6 Kerne, 12 Threads, 8 Sockel
Xeon E75402,00181051980
Xeon E75301,86181051391
Xeon L75451,8618952087
6 Kerne, 6 Threads, 8 Sockel
Xeon X75422,6618130k.A.
4 Kerne, 8 Threads, 4 Sockel
Xeon E75201,861895856


Alle Preisangaben in US-Dollar bei einer Abnahme von 1.000 Stück!
Quelle: www.intel.de
 
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Kolumne: Die Missbrauchsvorwürfe gegen Bischhof Mixa

reported by doelf, Donnerstag der 01.04.2010,  09:24:41
Verschweigen und Vertuschen war lange Zeit die Strategie der katholischen Kirche, wenn es um körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt, ausgeübt durch Mitglieder aus den eigenen Reihen, ging. Statt christliche oder demokratische Grundwerte zu achten, wurde über Jahrzehnte lieber das Schweigen der Opfer erkauft. Im Zuge der aktuellen Missbrauchsvorwürfe versucht sich die Kirche nun an Aufklärung und bittet die Opfer, sich zu melden. Und offensichtlich betrifft man damit Terra incognita, denn wenn solche Vorwürfe auf einmal einen der führenden Hirten Deutschlands, im konkreten Fall den Augsburger Bischof Walter Mixa betreffen, werden sie postwendend als "Diffamierung" bezeichnet und den mutmaßlichen Opfern vom mutmaßlichen Täter mit rechtlichen Schritten gedroht. Anscheinend hatte man sich strategisch nur auf Bauernopfer aus den unteren Ebenen eingestellt.

Lesen Sie hierzu einen Kommentar von Hermann Dresen:

Kommentar zu den Missbrauchsvorwürfen gegen Bischhof Mixa
Die Süddeutsche Zeitung berichtete über eidesstattliche Erklärungen insgesamt fünf Betroffener, die angaben, unter Misshandlungen des Hardliner-Bischofs in der Frühzeit seiner Kirchenkarriere als Stadtpfarrer im oberbayerischen Schrobenhausen gelitten zu haben.

Das schnelle, offizielle Dementi mit der gleichzeitigen Androhung rechtlicher Schritte zeigt die ganze Krux des aktuellen Missbrauchsskandals der katholischen Kirche: Die Institution und ihre Repräsentanten werden unbedingt und postwendend geschützt. Die sorgsame Prüfung erfolgt möglicherweise nachträglich - in jedem Fall jedoch diskret.

Die Vermischung der Missbrauchsfrage mit den Debatten um das Zölibat und die Umwertung der Werte in den 68ern hat der öffentlichen Diskussion in den vergangenen Wochen nur geschadet. Der Katholizismus, seit hunderten von Jahren in scholastischer Debatte geübt und in seiner Struktur davon maßgeblich getragen, hat die Unlogik der verschreckten Reaktion der Öffentlichkeit gleich für sich genutzt. So konstatiert Zollitsch: "Missbrauch ist kein Problem der Kirche" und der ehemalige oberste Inquisitor Papst Benedikt XIII verurteilt die sich überschlagenden Reaktionen sogar bereits als "belangloses Geschwätz".

Der elegante Schachzug darunter bleibt vielen verborgen. Denn tatsächlich kann es bei der Debatte um den Kindesmissbrauch an katholischen Einrichtungen nicht darum gehen, den Missbrauch als Problem der katholischen Kirche hinzustellen. Denn sexuellen, körperlichen und seelischen Kindesmissbrauch, so mussten wir in jüngster Zeit bitter lernen, gibt es überall.

Daher begegnet die katholische Kirche dem öffentlichen Diskurs vornehmlich an der Stelle, wo er sein Thema verfehlt: Mit dem Vorwurf nicht zeitgemäß zu sein, oder dem Disput über das Zölibat ist sie bestens vertraut und argumentativ auf sicherem Gelände. Schwieriger wird es da an den Schnittstellen zur weitgehend säkularen Gesellschaftsordnung - eine Problemzone, die sie übrigens mit verschiedenen Religions- und Überzeugungsgemeinschaften teilt.

Diese taucht dann auf, wenn sie sich im Konflikt mit demokratischen Grundpositionen befindet: Beginnend bei Arbeitnehmer- oder Bürgerrechten wie z. B. das Recht eines Arbeitnehmers auf vom Personenstand unabhängige Gleichbehandlung (also Religionszugehörigkeit, Scheidung oder uneheliche Kinder). Endend bei der Mitwisserschaft bei schweren Verbrechen, die in Deutschland selbst zu den Straftaten zählt, wie im Fall des Kindesmissbrauchs.

Bei der Debatte muss es folglich um die Rahmenbedingungen gehen, unter denen Missbrauch stattfand. Die Frage, die es zu klären gilt, ist also nicht, warum es an Institutionen der katholischen Kirche zu Missbrauch kommen konnte. Vielmehr geht es darum, zu klären, wie es sein konnte, dass Hinweise nicht aufgegriffen wurden, dass interne Ermittlungen nicht an die staatliche Rechtsprechung weitergegeben wurden oder wie es kommen konnte, dass damals Minderjährigen noch heute öffentlich Mitschuld an sexuellem Missbrauch gegeben und dass Repräsentanten der katholische Kirche mit Missbrauchsopfern Schweigeabkommen vereinbaren konnten.

Wer schweigen muss, schweigt tot, verschließt, verheimlicht, überspielt, deckt Täter, toleriert was war, verstummt, entgegnet nichts, verbirgt, bemäntelt, hält geheim, lässt verschwinden, übersieht, beschämt, verdunkelt und leugnet. Daher sind Schweigen und Schuldzuweisung die Tumoren, die jeden Missbrauchsfall durchdringen und die dafür verantwortlich sind, dass Opfer selbst nach Jahrzehnten nicht wagen, Anklage zu erheben.

Ist Schweigen in diesem Sinn Teil der katholischen Kirche, ist eine Vereinbarkeitsprüfung mit demokratischen Grundwerten zwingend erforderlich.

Denn wer Recht und Strafe selbst in die Hand nimmt, indem er sich die interne Be- und gegebenenfalls Verurteilung der Täter selbst anmaßt; Wer Tatsachen verschweigt oder verharmlost, um die Täter und nützlicherweise sich selbst vor Schaden durch Imageverlust zu bewahren - der hat ein paar wesentliche Punkte der demokratischen Grundordnung nicht verstanden.

Wer glaubt dass man sich für schwere Vergehen entschuldigen kann, ohne auch Verantwortung zu übernehmen oder gar ohne Besserung zu geloben und für sie zu sorgen, irrt in ähnlichem Maßstab in moralisch/ethischen Belangen - ein Fehler, den sich keine moral-stiftende Institution, wie die noch immer wichtigste Religionsgemeinschaft in Deutschland, erlauben darf.

Im Fall der Vorwürfe gegen den Bischof Mixa sind es fünf Menschen, die sich nach Jahrzehnten des Schweigens gemeinsam zu einer öffentlichen Aussage haben bewegen können. Die postwendende Reaktion der Institution Kirche wird es ihnen schwer machen, Ihre Aussagen auf Dauer zu stützen - seien sie nun zutreffend oder nicht. Dafür wird es keiner hochnotpeinlichen Befragung bedürfen.

Die meisten Missbrauchsopfer sind allein.

"One in Four" heißt die britische Initiative, die sich um Missbrauchsopfer kümmert. Selbst wenn es in Deutschland nur eines von sieben Kindern ist, wie ich dies vor Jahren einmal von einer befreundeten und mit Jahrzehnten der Erfahrung gesegneten Psychotherapeutin hörte, werden die meisten ihr Leid und ihre Erfahrungen mit Priestern, Laien, Erziehern, Jugendtrainern, Gruppenleitern, Nachbarn, Onkeln, Geschwistern, Stiefvätern oder Vätern weiterhin stillschweigend bewahren.

Es wäre schön wenn sie Gelegenheit bekämen, aus der aktuellen Debatte zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche eine neue Lektion zu lernen: Dass das Schweigen durchdringbar ist, dass nicht sie es sind, die sich schämen müssen und dass offene Wunden besser heilen als verdeckte.
 
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