Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

News-Archiv: April 2014

logo

Thunderbird 24.5.0 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 30.04.2014, 16:56:08
Nach dem Internetbrowser Firefox 29.0 liegt nun auch der E-Mail-Client Thunderbird in einer neuen Version zum Download bereit. Das Update schließt acht Sicherheitslücken, darunter vier kritische sowie drei hochgradig gefährliche Schwachstellen. Der achte Fehler wurde als moderates Risiko eingestuft.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Apache OpenOffice 4.1.0 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 30.04.2014, 16:20:26
Apache hat gestern die finale Fassung von OpenOffice 4.1.0 veröffentlicht. Es handelt sich um das erste Update seit der Freigabe der stabilen Version 4.0.1 am 1. Oktober 2013. Apache betrachtet OpenOffice 4.1.0 als kleineres Update, es gibt aber auch zwei neue Funktionen.

So lassen sich Anmerkungen in der Textverarbeitung Writer nun direkt an Textpassagen binden anstatt an Textpositionen. Die Windows-Version der Software unterstützt zudem iAccessible2, was Sehbehinderten deutliche Vorteile bringt. Eine besonders wichtige Änderung betrifft den Umgang mit Grafiken: Wurden diese bisher in PNG-Grafiken umgewandelt, versucht OpenOffice 4.1.0 das Original zu erhalten. Dies funktioniert sowohl mit den pixelbasierenden Grafikformaten BMP, JPEG, PNG und GIF als auch mit Vektorgrafiken der Typen SVG und Metafile. Insbesondere bei der Manipulation von Vektorgrafiken darf man eine deutlich höhere Qualität erwarten. Für bereits rotierte, gescherte oder gespiegelte Grafiken gibt es nun ein interaktives Zuschneidewerkzeug.

Veralteter Code von Mozillas Seamonkey, welcher für Verschlüsselungsdienste und den Zugriff auf das Adressbuch diente, wurde entfernt und durch NSS ("Network Security Services") ersetzt. Dies soll auch die Sicherheit verbessern. Wer ein Adressbuch von Thunderbird oder Seamonkey importieren will, muss allerdings den Umweg über CSV gehen, und auch das Adressbuch von Windows XP wird nicht mehr unterstützt. Darüber hinaus wurde das Laden und Importieren aufwändiger 3D-Diagramme stark beschleunigt und der Import von Grafiken und deren Einfügen per Drag & Drop vereinheitlicht. Unter Mac OS X wurde die Kompatibilität zu Java 64-Bit verbessert, allerdings setzt Apache OpenOffice 4.1.0 jetzt Mac OS X 10.7 oder höher voraus. Dazu kommen zahlreiche Fehlerbereinigungen, eine erweiterte OOXML-Unterstützung und überarbeitete Übersetzungen.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Microsofts Mobiltelefone: Verlustsparte auf Namenssuche

reported by doelf, Mittwoch der 30.04.2014, 14:57:46
Nokia ist seine Mobilgerätesparte los. Den Finnen kommt das ganz gelegen, da sie im ersten Quartal des Jahres 2014 deutlich weniger Mobiltelefone losschlagen konnten. Nun hat Microsoft den Verlustbringer am Hals und will jetzt erst einmal den Markennamen "Nokia" loswerden.

Normalerweise hatte Nokia seine Quartalsergebnisse mit konkreten Verkaufszahlen für Mobiltelefone und Smartphones gewürzt, doch diesmal ist alles anders. Die Mobilgerätesparte wurde vor wenigen Tagen an Microsoft übergeben und taucht in der Bilanz nur noch unter "aufgegebene Geschäftsfelder" auf. Zum Abschied ist der Umsatz der Mobilgerätesparte um 30 Prozent auf 1,929 Milliarden Euro (Q1/2013: 2,765 Milliarden Euro) eingebrochen und hat Nokia einen operativen Verlust in Höhe von 326 Millionen Euro hinterlassen. Als Grund nennt Nokia die eingebrochene Nachfrage für seine Mobiltelefone, doch auch die Smartphones verzeichneten einen Rückgang.

Stephen Elop, vormals Nokias CEO und jetzt Chef der Gerätesparte von Microsoft, hat sich einer Online-Fragestunde bei Nokia gestellt. Diese verlief nicht ohne Kritik, beispielsweise wurde Elop als Microsofts Trojaner und Totengräber für Nokia und dessen Betriebssysteme Meego, Symbian und Meltemi bezeichnet. Der Manager zeigte sich hiervon unbeeindruckt und vertrat die Ansicht, dass er und Nokias Vorstand richtig gehandelt hatten. Details zu Microsofts Produktplänen wollte er nicht verraten, doch zumindest stellte er klar, dass sich die Redmonder baldmöglichst von der Marke "Nokia" trennen wollen. Bezüglich des neuen Namens sei aber noch keine Entscheidung gefallen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Firefox 29 schließt 14 Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 30.04.2014, 13:54:51
Der gestern offiziell vorgestellte Firefox 29 bringt nicht nur eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche, sondern schließt auch 14 Sicherheitslücken. Fünf der Schwachstellen sind kritischer Natur und von weiteren sechs geht eine hohe Gefahr aus. Die übrigen drei Fehler wurden als mittelschwer eingestuft. Ein zeitnahes Update ist also anzuraten!
Bild

Hauptmerkmal des Firefox 29 ist die überarbeitete Benutzeroberfläche mit ihrer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann. Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

eBay wächst und zahlt hohe Steuern

reported by doelf, Mittwoch der 30.04.2014, 13:31:26
Das Online-Auktionshaus eBay ist im ersten Quartal 2014 wieder ordentlich gewachsen, was es insbesondere seinem Bezahldienst PayPal zu verdanken hat. Doch das Unternehmen schrieb auch einen Nettoverlust (GAAP) in Höhe von 2,326 Milliarden US-Dollar bzw. 1,82 US-Dollar je Aktie, da es dem amerikanischen Fiskus sehr hohe Steuern gezahlt hat.

Die Steuerlast belief sich auf rund drei Milliarden US-Dollar und resultierte aus Gewinnen in Höhe von sechs Milliarden US-Dollar, welche eBay im Ausland erzielt hatte. Diese hat das Unternehmen nun in die USA geholt - ein Vorgehen, das anderen Firmen meiden. Ein Beispiel: Apple nimmt trotz seines großen Barvermögens im Ausland lieber Kredite in den USA auf, um mit diesen die dort anfallende Steuerlast weiter zu reduzieren. Lässt man die Steuer außer Acht, konnte eBay seinen Nettogewinn (non-GAAP) um 8,4 Prozent auf 899 Millionen US-Dollar (Q1/2013: 829 Millionen US-Dollar) steigern.

eBay erzielte im ersten Quartal 2014 einen Umsatz in Höhe von 4,262 Milliarden US-Dollar und übertraf die 3,748 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums um 13,7 Prozent. 1,845 Milliarden US-Dollar (+19,2%) steuerte der Bezahldienst PayPal bei und 2,155 Milliarden US-Dollar (+10,1%) stammen aus den Marktplätzen. Bei gleichbleibenden Wachstumsraten wird PayPal das Kerngeschäft bis zu Jahresende zumindest einholen - oder sogar überflügeln.

Für das zweite Quartal 2014 erwartet eBay einen Umsatz zwischen 4,325 Milliarden und 4,425 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn je Aktie (GAAP) soll sich auf 0,51 bis 0,53 US-Dollar belaufen. Im gesamten Geschäftsjahr 2014 soll sich der Umsatz auf 18,000 Milliarden bis 18,500 Milliarden US-Dollar summieren, den Gewinn je Aktie (GAAP) veranschlagt eBay allerdings nur auf 0,04 bis 0,09 US-Dollar. Letzteres hat den Anlegern nicht geschmeckt und so rutschte das Wertpapier nachbörslich um 4,33 Prozent auf 52,18 US-Dollar ab.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Hoher Verlust für Twitter

reported by doelf, Mittwoch der 30.04.2014, 12:29:42
Twitter hat im ersten Quartal 2014 einen hohen Verlust eingefahren und damit seine Anleger enttäuscht. Letzteres verwundert den kundigen Beobachter, denn fast der gesamte Nettoverlusts ist dem Börsengang des Unternehmens geschuldet und kommt daher mit Ansage. Eine ähnliche Durststrecke hatte auch Facebook seinen Aktionären abverlangt.

Im Jahresvergleich konnte Twitter seinen Umsatz mehr als verdoppeln, er beläuft sich auf 250,492 Millionen US-Dollar nach 114,343 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2013. Der Nettoverlust ist zugleich von 27,026 Millionen US-Dollar bzw. 0,21 US-Dollar je Anteil auf 132,362 Millionen US-Dollar bzw. 0,23 US-Dollar je Aktie angewachsen. Das klingt zunächst dramatisch, doch Twitter musste 126 Millionen in Aktienprogramme für seine Mitarbeiter stecken, die mit dem letztjährigen Börsengang zusammenhängen.

Twitters Benutzerzahlen sind abermals deutlich gestiegen: Im März 2014 waren 255 Millionen Menschen auf der Plattform aktiv, verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Zuwachs um 25 Prozent. 198 Millionen Nutzer bzw. 78 Prozent verwendeten mobile Geräte, was einer Steigerung um 31 Prozent entspricht. Im ersten Quartal verzeichnete der Dienst 157 Milliarden Zugriffe auf die Timelines seiner Benutzer, dies bedeutet ein Plus von 15 Prozent. Pro tausend Aufrufe erreichte Twitter einen Werbeumsatz von 1,44 US-Dollar, nahezu doppelt so viel wie vor einem Jahr.

Für das zweite Quartal 2014 erwartet Twitter einen weiteren Umsatzzuwachs auf 270 Millionen bis 280 Millionen US-Dollar, allerdings werden nochmals aktienbasierende Kompensationen zwischen 170 Millionen bis 180 Millionen US-Dollar anfallen. Schwarze Zahlen sind daher noch nicht in Sicht und so brach Twitters Aktie nachbörslich um 11,19 Prozent auf 37,85 US-Dollar ein, nachdem das Wertpapier im regulären Handel noch um 4,64 Prozent auf 42,62 US-Dollar gestiegen war.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

AMD Catalyst 14.4 WHQL liegt zum Download bereit

reported by doelf, Dienstag der 29.04.2014, 23:36:51
Nach mehr als vier Monaten hat AMD wieder einen WHQL-zertifizierten Treiber für DX11-fähige Grafikkarten ab der Baureihe Radeon HD 5000 veröffentlicht. Und diesmal gibt es neben dem Treiber für Windows 8.1, 8 und 7 auch wieder eine Version für Windows XP.

Der Catalyst 14.4 WHQL beherrscht OpenGL 4.4 und funktioniert auch mit AMDs Überkarte Radeon R9 295 X2. Für CrossFire-Konfigurationen verspricht AMD die folgenden Verbesserungen:
  • Anno 2070: Bis zu 34 Prozent mehr Leistung.
  • Crysis 3 : Frame Pacing verbessert.
  • Far Cry 3: Mehr Leistung mit 3 oder 4 GPUs.
  • Metro Last Light: Bis zu 10 Prozent mehr Leistung.
  • Titanfall: Flackern im Spiel behoben.
  • Eyefinity: Beschnittene Anzeige bei 3x1 mit drei 4K-Bildschirmen behoben.
  • Eyefinity: Stottern bei V-Sync in Kombination mit mittleren Auflösungen reduziert.
Zudem soll die Mantle-Version von "BattleField 4" nach einem Task-Wechsel nicht mehr langsamer werden und Bildfehler in Verbindung mit den Kaveri-APUs will AMD ebenfalls beseitigt haben. Vorsicht ist bei Verwendung des Power Director 11 geboten, der beim Encoding einen Bluescreen verursachen kann.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Neue APUs von AMD kombinieren vier x86-Kerne mit ARMs Cortex-A5

reported by doelf, Dienstag der 29.04.2014, 20:53:41
AMD hat heute die dritte Generation seiner APUs für Tablets und preiswerte Notebooks angekündigt. Erstmals umfassen die Prozessoren auch einen ARM-Kern des Typs Cortex-A5, der als "Platform Security Processor" (PSP) fungiert und ARMs TrustZone-Technologie umsetzt. Dabei wird der Prozessor in einen Alltagsbereich und ein besonders gesichertes Segment unterteilt.
Bild

Der besonders gesicherte Bereich ist dabei für sensible Daten und Vorgänge gedacht, beispielsweise für Unternehmensdokumente, das Online-Banking oder Einkäufe im Internet. Erfreulicherweise greift AMD auf eine Lösung zurück, die auf mobilen Geräten bereits weit verbreitet und erprobt ist. Neben dem Cortex-A5 besitzen die neuen APUs bis zu vier x86-Kerne der Generation "Puma+" und eine Grafikeinheit auf Basis der aktuellen GCN-Architektur (Graphics Core Next). Die Strukturgröße verharrt zwar bei 28 nm, doch AMD wechselt den Herstellungsprozess von "Gate Last" zu "Gate First HKMG" und statt bei TSMC laufen die neuen Chips jetzt bei GlobalFoundries vom Band. Der neue Prozess soll die Leckströme deutlich reduzieren, weshalb die APUs jetzt kühler und sparsamer arbeiten.
Bild

Im Bereich preiswerter und leichter Notebooks beerbt die Baureihe "Beema" den 2013 eingeführten "Kabini". AMD verspricht eine Verdopplung der Grafikleistung und einen um bis zu zwanzig Prozent geringeren Stromverbrauch, dieser liegt je nach Modell zwischen 10 und 15 Watt. Durch die Unterstützung von DDR3-1866 wurde die Speicherbandbreite ausgebaut, doch dies bleibt genau wie "Turbo Core" dem Top-Modell A6-6310 vorbehalten. AMD positioniert die Beema-APUs gegen Intels Pentium ("Haswell U" und "Bay Trail M") und verspricht eine deutlich höhere Grafik- und Rechenleistung.
  • A6-6310 (4 x 2,4 GHz; 2 MByte L2-Cache; Radeon R4 @ 800 MHz; DDR3L-1866; TDP: 15 Watt)
  • A6-6310 (4 x 1,8 GHz; 2 MByte L2-Cache; Radeon R3 @ 600 MHz; DDR3L-1600; TDP: 15 Watt)
  • E1-6110 (4 x 1,5 GHz; 2 MByte L2-Cache; Radeon R2 @ 500 MHz; DDR3L-1600; TDP: 15 Watt)
  • E1-6010 (2 x 1,35 GHz; 1 MByte L2-Cache; Radeon R2 @ 350 MHz; DDR3L-1333; TDP: 10 Watt)
Noch sparsamer arbeiten die APUs der Baureihe "Mullins". Diesen Chips begnügen sich selbst bei starker Beanspruchung mit 3,95 bis 4,50 Watt, im Alltagsbetrieb sollen es sogar nur 2,8 Watt sein. Bei identischem Stromverbrauch verspricht AMD die doppelte Grafik- und Rechenleistung der Vorgängergeneration "Temash". Jeder "Mullins" beherrscht Turbo Core und der Speichertakt ist auf maximal DDR3-1333 beschränkt. Laut AMD rechnen die neuen Prozessoren dreimal so schnell wie Intels Atom-SoCs und übertreffen die Grafikleistung des Core i311.
  • A10 Micro-6700T (4 x 2,2 GHz; 2 MByte L2-Cache; Radeon R6 @ 500 MHz; DDR3L-1333; TDP: 4,50 Watt)
  • A4 Micro-6400T (4 x 1,6 GHz; 2 MByte L2-Cache; Radeon R3 @ 350 MHz; DDR3L-1333; TDP: 4,50 Watt)
  • E1 Micro-6200T (2 x 1,4 GHz; 1 MByte L2-Cache; Radeon R2 @ 300 MHz; DDR3L-1066; TDP: 3,95 Watt)
Erste Produkte auf Basis der neuen APUs wurden bereits von Lenovo und Samsung angekündigt und sollen ab August 2014 im Handel erhältlich sein.
Quelle: www.amd.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Update für Flash Player schließt kritische Sicherheitslücke

reported by doelf, Dienstag der 29.04.2014, 17:49:42
Gestern hatte Adobe seinen Flash Player für Windows, Mac OS X und Linux aktualisiert. Wie das Unternehmen heute mitteilt, schließen die Updates eine kritische Schwachstelle, die Kriminelle bereits aktiv angreifen. Insbesondere Windows-Nutzer sollten den Flash Player umgehend aktualisieren.

Aktuell richten sich die Angriffe ausschließlich gegen Windows, doch die Risikostufe der Sicherheitslücke ist bei Mac OS X keinesfalls geringer. Adobe hat für beide Betriebssysteme die höchste Priorität ausgerufen und empfiehlt das sofortige Update auf die Version 13.0.0.206 oder 11.7.700.279. Für Linux wird der Flash Player 11.2.202.356 angeboten, doch hier ist die Gefahr deutlich geringer.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Der Fluch der Cloud: US-Firmen unterstehen weltweit US-Gesetzen

reported by doelf, Dienstag der 29.04.2014, 14:45:53
Für US-Unternehmen wie Amazon, Facebook, Google, IBM und Microsoft wird es eng: Ihre Internetdienste unterstehen nach dem Urteil eines Bundesrichters immer US-amerikanischem Recht - selbst wenn die Kunden im Ausland leben und die Daten auf Servern außerhalb der USA gespeichert werden.

Der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar ist über dieses aktuelle Urteil des New Yorker Bundesrichters James C. Francis IV gestolpert und warnt in diesem Zusammenhang europäische Cloud-Nutzer. Wer seine Daten bei einem US-amerikanischen Unternehmen abspeichert, muss davon ausgehen, dass US-Behörden darauf zugreifen können. In den Vereinigten Staaten gibt es nämlich nicht nur vergleichsweise lasche Datenschutzbestimmungen, sondern diese gelten auch nur für US-Bürger. Die Daten ausländischer Personen und Firmen sind hingegen kaum geschützt.

Im konkreten Fall hatte sich Microsoft geweigert, die E-Mails eines Kunden herauszugeben, da diese auf einem Server im irischen Dublin und somit innerhalb der Europäischen Union gespeichert sind. Die zugehörigen Metadaten, welche auf einem US-Rechner liegen, wurden hingegen übermittelt. Richter James C. Francis IV genügte dies jedoch nicht. Er interpretiert eine internationale Gültigkeit in US-amerikanische Regelungen und Gesetze, sofern sich das Ersuchen zur Herausgabe von Daten an ein US-Unternehmen richtet. Das widerspricht allerdings internationalem Recht.

Leider ist internationales Recht nur dann etwas wert, wenn es jemand gegen die Interessen der USA durchzusetzen wagt. Hier obliegt es insbesondere der Europäischen Union, politischen Druck auszuüben und den datengierigen Partner jenseits des Atlantiks in seine Schranken zu weisen. Wenn ein US-Unternehmen seinen europäischen Kunden die Einhaltung nationaler und europäischer Datenschutzvorgaben verspricht, ist das derzeit reine Makulatur. Der Wille mag zwar da sein, doch rechtlich haben diese Firmen ihren heimischen Gerichten und Behörden leider nichts entgegenzusetzen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

XBMC 13.0 ("Gotham"): Release Candidate 1 ist da

reported by doelf, Dienstag der 29.04.2014, 09:43:22
XBMC ist eine frei erhältliche, unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi. Derzeit befindet sich XBMC 13.0 in der finalen Phase seiner Entwicklung und interessierte Benutzer können vorab schon mal den ersten Veröffentlichungskandidaten ausprobieren.

XBMC 13.0, welches den Codenamen "Gotham" trägt, bringt zahlreiche Verbesserungen. Die Entwickler versprechen deutliche Leistungsgewinne, insbesondere für schwächere ARM-Plattformen wie den Raspberry Pi. Hier die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht:
  • Hardware-Decoding für Android 4.0 und höher auf x86 und ARM (funktioniert ab Beta 3 auch mit Exynos).
  • Deutliche Leistungssteigerungen für ARM-Architekturen (Raspberry Pi und Android).
  • Verbesserte Touch-Bedienung, beispielsweise während der Wiedergabe von Videos sowie Wischgesten für die Navigation.
  • Stereoskopisches 3D-Rendering für die Formate SBS, TAB, Anaglyph und Interlaced. 3D Blu-rays werden leider noch nicht unterstützt und für Full SBS/TAB gibt es keine Hardware-Beschleunigung.
  • Bessere UPnP-Kommunikation mit weiteren XBMC-Installationen und anderen Geräten (funktional mit Apples Airplay und Googles Cast vergleichbar).
  • Die überarbeitete Audio-Engine ist schneller, stabiler und klingt besser. Stereo-Upmix zu 5.1-Raumklang inklusive digitaler Ausgabe möglich.
  • Die Einstellungen wurden in drei Schwierigkeitsgrade - Anfänger, Standard und Experte - unterteilt. Zu jedem Unterpunkt gibt es eine Beschreibung und alle Einstellungen lassen sich auf die Standardkonfiguration zurücksetzen.
  • Diverse Fehlerbereinigungen bei der Videoaufzeichnung (PVR), verbesserte Suche nach Untertiteln und erweiterte Möglichkeiten zur Fernbedienung.
  • FFMPEG, das XBMC zur Wiedergabe von Audio- und Videodateien nutzt, wurde auf die Version 1.2 aktualisiert.
Windows XP wird nicht mehr unterstützt. Wer seinen Rechner lediglich als Media-Center nutzt, sollte daher auf OpenELEC oder XBMCbuntu umsteigen. Beides sind auf Linux basierende Betriebssysteme, die XBMC 13.0 bereits enthalten.

Download: XBMC 13.0 "Gotham" RC 1
Quelle: xbmc.org
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Philips findet neuen Käufer für seine Unterhaltungselektronik

reported by doelf, Dienstag der 29.04.2014, 09:31:59
Philips hat mit dem US-amerikanischen Unternehmen Gibson Brands einen neuen Käufer für seine Unterhaltungselektroniksparte gefunden. Die Amerikaner zahlen 135 Millionen US-Dollar plus nicht näher bezifferte Lizenzgebühren für die Nutzung der Marke "Philips". Ausgenommen ist der Bereich Video, welcher aufgrund bestehender Lizenzverträge erst im Jahr 2017 an Gibson Brands übergehen wird.

Gibson war lange Zeit nur für seine Gitarren bekannt, doch im Zuge der Übernahme der Stanton Group im Jahr 2011 gründete das Unternehmen eine neue Sparte für professionelle Audiokomponenten. Ein Jahr später stieg Gibson bei der japanischen Firma Onkyo ein und weitete sein Angebot auf Unterhaltungselektronik aus. Seit 2013 ist das Unternehmen auch an der japanischen Firma Teac beteiligt. Und nun, abermals ein Jahr später, folgt die Unterhaltungselektroniksparte von Philips, mit der Gibson seine Marktpräsenz in Europa, China und Lateinamerika ausbauen möchte.

Philips hatte Anfang 2013 bereits den Verkauf seiner Unternehmensbereiche Audio, Video, Multimedia und Zubehör an den japanischen Hersteller Funai angekündigt, doch das Geschäft scheiterte. Die bereits ausgegliederte Sparte führten die Niederländer daraufhin unter dem Namen WOOX Innovations weiter und suchten nach einem neuen Interessenten. Sofern es diesmal von allen Seiten grünes Licht gibt, soll die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte 2014 abgeschlossen sein.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Der Firefox 29.0 ist fertig

reported by doelf, Montag der 28.04.2014, 19:13:00
Der Internetbrowser Firefox liegt in der stabilen Version 29.0 zum Download bereit. Die neue Version bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Informationen zu geschlossenen Sicherheitslücken liegen uns noch nicht vor, wir werden diese zeitnah nachreichen.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

iPhone 5: Apple tauscht defekte Taste aus

reported by doelf, Montag der 28.04.2014, 17:33:34
Apple hat den von Benutzern recht häufig beklagten Ausfall der Standby-Taste für einige Smartphones seiner Baureihe iPhone 5 offiziell bestätigt und bietet nun eine kostenlose Reparatur an. Eine Informationsseite verrät nach Eingabe der Seriennummer, ob das eigene Gerät für die Überarbeitung qualifiziert ist.

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Geräte, die bis März 2013 hergestellt wurden und bei denen die Standby-Taste bereits fehlerhaft arbeitet - einen prophylaktischen Austausch der anfälligen Tasten hat der Hersteller nicht vorgesehen. Zudem dürfen die Telefone keine anderen Defekte, beispielsweise ein gesprungenes Display, aufweisen. Die qualifizierten iPhones müssen eingeschickt werden und die Überarbeitung nimmt vier bis sechs Tage in Anspruch. Für Kunden aus Deutschland startet der Austausch am 2. Mai 2014.

Vor dem Einschicken müssen die Benutzer ihre Daten sichern, die Funktion "Mein iPhone suchen" deaktivieren und alle Inhalte und Einstellungen löschen. Nach der Reparatur ist die Verwendung von iOS 6 nicht mehr möglich, das überarbeitete iPhone muss zwingend mit iOS 7 betrieben werden. Kunden, bei deren iPhone 5 die Standby-Taste bereits kostenpflichtig repariert wurde, sollten mit Apples Kundendienst Kontakt aufnehmen. Ihnen will Apple die entstandenen Kosten erstatten.
Quelle: ssl.apple.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Adobe hat seinen Flash Player aktualisiert

reported by doelf, Montag der 28.04.2014, 14:58:06
Adobe hat seinen Flash Player abermals aktualisiert. Für Windows und Mac OS X liegen die Versionen 13.0.0.206 und 11.7.700.279 zum Download bereit und für Linux wird der Flash Player 11.2.202.356 angeboten. Über die Änderungen ist bisher noch nichts bekannt.

Google hatte seinen Internetbrowser Chrome schon vor vier Tagen mit dem Flash Player 13.0.0.206 ausgestattet und verweist bezüglich der Neuerungen auf Adobe. Dort findet sich allerdings noch kein Eintrag für die Version 13.0.0.206. Sollte Adobe mit dem Update gefährliche Sicherheitslücken schließen, werden wir diese Information zeitnah nachreichen.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Australien: Zugriff auf Vorratsdaten kaum beschränkt

reported by doelf, Montag der 28.04.2014, 10:03:32
In Australien regelt der "Telecommunications Interception and Access Act" von 1979 den Zugriff auf die Telekommunikation des Landes. Dieser ist dabei so großzügig gefasst, dass praktisch jeder Beamter die gesammelten Vorratsdaten einsehen kann - selbst die Tierschutzorganisation RSPCA.

Ein richterlicher Beschluss wird nicht benötigt, der interessierte Beamte muss lediglich die Zustimmung seines Vorgesetzten einholen. Die Telekommunikationsanbieter sind verpflichtet, auf solche Anfragen alle gesammelten Metadaten, darunter auch die Standorte der Teilnehmer, herauszugeben. Einen Schutz für bestimmte Berufsgruppen wie Journalisten gibt es dabei nicht und selbst die "Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals" kann die Herausgabe von Standort- und Verbindungsdaten verlangen.

Diese höchst beunruhigende Verfahrensweise kam erst auf Anfrage des grünen Senators Scott Ludlam ans Licht. Ludlam wollte sich über den Stand der Dinge informieren, da der veraltete "Telecommunications Interception and Access Act" derzeit überarbeitet wird und die australischen Ermittlungsbehörden lautstark eine Ausweitung ihrer Rechte fordern. So sollen die gesammelten Daten in Zukunft wesentlich länger gespeichert bleiben und zwischen den Behörden uneingeschränkt ausgetauscht werden. Es handele sich ja "nur um Metadaten".
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Debian 7.5 ("Wheezy") ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 27.04.2014, 19:36:21
Das Debian-Projekt hat die Version 7.5 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Bei der Version 7.x (Codename: "Wheezy") handelt es sich um die stabile Entwicklungsschiene, der das Update aktualisierte Pakete und einige Sicherheits-Patches bringt.

Insgesamt wurden 62 Pakete aufgefrischt und 58 Sicherheitslücken geschlossen, zu den behobenen Schwachstellen gehört auch die Heartbleed-Lücke in OpenSSL. Entfernt wurden die Pakete hlbr und hlbrw, da hlbr defekt ist. hlbr steht für "Hogwash Light BR", es handelt sich um eine brasilianische Abspaltung des "Hogwash Intrusion Prevention System" (IPS) von Jason Larsen.

Download: Debian 7.5 ("Wheezy")
Quelle: www.debian.org
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Arbeitsspeicher: Leichter Preisanstieg

reported by doelf, Sonntag der 27.04.2014, 18:19:43
Nachdem die Kurse für Arbeitsspeicher vor einer Woche um bis zu 12,18 Prozent in die Höhe geschossen, verliefen die letzten Handelstage an der taiwanischen Speicherbörse wieder deutlich ruhiger und die Preise sind kaum weiter gestiegen.

Lediglich bei den 4Gb-Chips ohne Taktangabe (eTT) gab es mit einem Plus von knapp fünf Prozent einen deutlicheren Preissprung, die mit 1.333 MHz spezifizierten 2Gb-Chips wurden hingegen etwas günstiger gehandelt als in der vorherigen Woche. Die Lage bleibt jedoch angespannt, da die beiden DRAM-Hersteller Kingston und Nanya vor Engpässen im dritten Quartal 2014 warnen. Tendenziell werden die Preise in den kommenden Monaten eher steigen.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von vorgestern im Vergleich zum Freitag der vorletzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,849 US-Dollar (+1,77%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,750 US-Dollar (+4,99%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,186 US-Dollar (+0,23%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,320 US-Dollar (-1,21%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,926 US-Dollar (+1,35%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Kritische 0-Day-Lücke im Internet Explorer

reported by doelf, Sonntag der 27.04.2014, 17:59:06
Microsoft wart vor einer kritischen Sicherheitslücke im Internet Explorer der Versionen 6, 7, 8, 9, 10 und 11. Die Schwachstelle ermöglicht das Einschleusen von Schadprogrammen und wird bereits aktiv angegriffen. Bisher ist noch kein Patch verfügbar und es gibt auch kein Fix-it.

Laut Microsoft wird der Internet Explorer über speziell gestaltete Webseiten dazu gebracht, auf ein Objekt im Arbeitsspeicher zuzugreifen, das entweder schon gelöscht oder aber nicht richtig angelegt wurde. Das Resultat ist eine gezielte Manipulation von Speicherinhalten, welche die Angreifer zum Einschleusen von Schadcode nutzen. Derzeit untersucht Microsoft das Problem und arbeitet an einem Update. Wann dieses erhältlich sein wird, ist allerdings noch unklar.

Weitere Details zur Schwachstelle können die Sicherheitsexperten von FireEye liefern: Die aktuelle Angriffswelle richtet sich gegen den Internet Explorer der Versionen 9, 10 und 11. Die Angreifer benutzen eine Flash-Datei sowie Javascript und umgehen sowohl ASLR als auch DEP. Wer Flash oder Active Scripting deaktiviert, kann den Angriff unterbinden. Auch das "Enhanced Mitigation Experience Toolkit" (EMET) und der "Erweiterte geschützte Modus" im Internet Explorer 10 und 11 unterbinden das Ausnutzen der 0-Day-Lücke.

Da Microsoft auch weiterhin Support für Windows Server 2003 leistet (bis zum 14. Juli 2015), wird es auch einen Patch für den Internet Explorer 6 geben. Man darf jedoch davon ausgehen, dass es kein frei erhältliches Update für Windows XP geben wird, weil Microsoft dort die kritischen Löcher nur noch für zahlende Kunden stopft. Und somit ist sie jetzt da: Die erste kritische Sicherheitslücke in Windows XP, die dauerhaft offen stehen wird. Wer immer noch mit Windows XP ins Internet geht, sollte zumindest einen alternativen Browser verwenden.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Ein seltsames Update für Windows 7

reported by doelf, Sonntag der 27.04.2014, 15:32:51
Microsoft verteilt seit einigen Tagen ein neues Update für Windows 7. Die Beschreibung fällt ausgesprochen knapp aus und so wird im Internet wild darüber spekuliert, welchen Sinn und Zweck der 2,4 MByte große Download hat. Soll er den Umstieg von Windows 7 auf Windows 8.1 erleichtern?

Normalerweise beschreibt Microsoft zumindest halbwegs nachvollziehbar, welche Aufgabe ein Update hat. Im Fall von KB 2952664 lesen wir:
"Dieses Update hilft Microsoft Verbesserungen für das aktuelle Betriebssystem vornehmen, um die Aktualisierung zu auf die neueste Version von Windows zu erleichtern."
Die neueste Version von Windows ist 8.1 bzw. 8.1 Update. Offenbar bereitet der Patch Windows 7 vor, damit man möglichst problemlos auf Windows 8.1 umsteigen kann. Dies war bisher nicht möglich, stattdessen musste man zunächst Windows 8.0 installieren und im Anschluss das Upgrade auf Windows 8.1 ausführen. Und neuerdings wird dann auch noch das Update für Windows 8.1 fällig. Dieser Weg ist höchst umständlich und kostet dem Benutzer Nerven und dem Unternehmer viel Geld. Ein komfortablerer Wechsel wäre insbesondere für Microsoft wünschenswert, denn die Begeisterung für Windows 8 und 8.1 hält sich bei den Geschäftskunden in engen Grenzen. Doch noch ist es nicht so weit, denn auch Windows 8.1 Update behält nach wie vor nur die persönlichen Dateien, wenn wir die Installation unter einem frisch aktualisierten Windows 7 starten. Und so bleiben einige Fragezeichen hinter KB 2952664 ???
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Entdeckt: E.T. der Unterirdische

reported by doelf, Sonntag der 27.04.2014, 15:02:50
Mit seinem Kinofilm "E.T. - Der Außerirdische" landete Steven Spielberg im Jahr 1982 einen Volltreffer. Atari wollte sich an diesen Erfolg anhängen und erwarb die Rechte für das Videospiel zum Film, doch der in Eile zusammengeklöppelte Titel wurde ein gewaltiger Flop. Lastwagenweise mussten die produzierten Module entsorgt werden. Nun hat der Regisseur Zak Penn den Software-Müll für eine Dokumentation wieder ausgegraben - auf einer Mülldeponie.


Die Ausgrabungen fanden in Alamogordo im US-Bundesstaat New Mexico statt. Diese Kleinstadt liegt mitten im Nichts und existiert eigentlich nur aufgrund eines Luftwaffenstützpunkts sowie als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Naturschutzgebiet "White Sands". Am 16. Juli 1945 hatten die USA auf einem Testgelände nahe "White Sands" die erste Kernwaffe gezündet und Alamogordo liegt gerade einmal 100 km vom einstigen Testgebiet entfernt. Das klingt nach einem idealen Ort, um etwas für die Ewigkeit unter der Wüstensonne zu vergraben. Doch Atari hatte nicht mit Regisseur Zak Penn gerechnet, der die Xbox Entertainment Studios als Geldgeber für seine Dokumentation gewinnen konnte. Und so zogen hunderte Schaulustige auf die ehemalige Müllhalde, um dem historischen Spatenstich beizuwohnen. Und sie wurden nicht enttäuscht, denn neben anderem Müll fand Penn auch die verschollenen Module.

Angeblich hatte Atari das Spiel "E.T. The Extra-Terrestrial" in nur fünf Wochen entwickelt und fünf Millionen Module für seine Konsole Atari 2600 fertigen lassen. Eine Million davon ging tatsächlich über die Ladentheken, doch dann folgte die Ernüchterung bei Spielern und Zeitschriften. "E.T. The Extra-Terrestrial" hatte einen hohen Frustrationsfaktor, sah billig aus und nervte mit zahlreichen Fehlern. Und so verstopften die übrigen vier Millionen Module Ataris Lager, bis man sie letztendlich entsorgen ließ. Vor einiger Zeit hatte bereits das Internet Archive "E.T. The Extra-Terrestrial" für seine Software-Abteilung ausgegraben und einige der ärgsten Fehler beseitigt. Wer will, kann dieses Lowlight der Konsolenspielgeschichte im Internetbrowser spielen.
Bild

Zum Spiel: Der Außerirdische E.T. ist auf der Erde gestrandet und sein Smartphone ist in mehrere Stücke zersplittert. Damit E.T. nach Hause telefonieren kann, muss er die Einzelteile finden und wieder zusammenfügen, doch er wird von einem Wissenschaftler und einem F.B.I.-Agenten gejagt. Der Wissenschaftler entführt E.T. in seine Forschungseinrichtung, der Agent nimmt ihm die Einzelteile des Telefons wieder ab. Gesteuert wird E.T. mit den Pfeiltasten, doch jede Bewegung kostet Lebensenergie. Zu Anfang haben wir 9.999 Lebenspunkte, die aber schnell aufgebraucht sind. Stirbt E.T., kommt ihm ein kleiner Junge namens Elliott zu Hilfe und wir erhalten nochmals 1.500 Lebenspunkte. Die Einzelteile des Telefons liegen leider in Löchern, die auf der Spielfläche als dunkle Flecken gekennzeichnet sind. E.T. muss in diese springen und kommt oft nicht mehr heraus (Tipp: Leertaste für den Schwebemodus drücken, dann die Pfeiltaste nach oben halten und schließlich die Pfeiltaste nach rechts oder links drücken). Insbesondere die begrenzten Lebenspunkte und das Feststecken in den Löchern hat E.T. den Ruf als eines der schlechtesten Spiele aller Zeiten eingebracht.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Google Chrome: Update behebt Abstürze und Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 25.04.2014, 17:17:34
Gut zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Chrome 34 liegt ein erstes Update zum Download bereit. Entgegen erster Angaben seitens Google wurden doch neun Sicherheitslücken geschlossen, von denen einige eine hohe Gefahr darstellen. Darüber hinaus wurde der integrierte Flash Player auf die Version 13.0.0.206 aktualisiert.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Erneut Mining-Malware in Googles Play Store

reported by doelf, Freitag der 25.04.2014, 15:29:46
Abermals wurden mehrere Apps in Googles Play Store entdeckt, die mobile Geräte zum Krypto-Mining missbrauchen. Diesmal handelt es sich vordergründig um Wallpaper-Apps, deren wahre Aufgabe das Errechnen von Bitcoins ist. Solche Apps verkürzen die Akkulaufzeit und beschleunigen zudem den Verschleiß von Batterie und Gerät.

Ende März 2014 waren bereits die beiden Apps "Songs" von DaXpert und "Prized - Real Rewards & Prizes" von Prized aufgeflogen, in denen ein Schädling namens "ANDROIDOS_KAGECOIN" steckte. Dieser berechnete Dogecoins und Litecoins, während es diesmal um Bitcoins geht. "BadLepricon" haben die Entwickler ihren Schädling getauft und diesen als Wallpaper-Apps getarnt in Googles Play Store eingestellt. Abhängig vom Motiv hatten die Apps unterschiedliche Namen, beispielsweise "Beating Heart Live Wallpaper", "Epic Smoke Live Wallpaper" oder "Mens Club Live Wallpaper". Insgesamt haben die Sicherheitsexperten von Lookout fünf dieser Apps entdeckt, die Google mittlerweile entfernt hat. Jede einzelne App wurde auf 100 bis 500 Geräten installiert.

Da mobile Geräte nur über eine geringe Rechenleistung verfügen, stellt "BadLepricon" die gestohlene Rechenzeit in unterschiedliche Pools ein. Hierzu wird der Mining-Proxy Stratum verwendet. Das Krypto-Mining startet zudem nur, wenn der Ladestand der Batterie mindestens 50 Prozent beträgt und der Bildschirm ausgeschaltet ist. Auf diese Weise verhindert der Schädling eine Entdeckung aufgrund hoher CPU-Last oder extrem kurzer Akkulaufzeiten. Diese sinken trotzdem merklich, da "BadLepricon" den Eintritt in den Schlafmodus unterbindet.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

LibreOffice 4.1.6: Zweiter Release Candidate

reported by doelf, Freitag der 25.04.2014, 14:00:43
Bei LibreOffice hat man derzeit die Qual der Wahl: Neben den stabilen Versionen LibreOffice 4.2.3 und 4.1.5 gibt es auch Veröffentlichungskandidaten der kommenden Versionen 4.2.4 und 4.1.6.

Während die Entwicklungsschiene 4.1 die beste Stabilität verspricht, bietet 4.2 die neuesten Funktionen. Das finale LibreOffice 4.1.6 soll Ende April 2014 veröffentlicht werden. Es handelt sich dabei um das letzte Update dieser Entwicklungsschiene, deren Support am 28. Mai 2014 auslaufen wird. Der nun vorliegende zweite Veröffentlichungskandidat behebt 84 Fehler, darunter auch 13 Abstürze.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Apples FaceTime verlangt ein Update

reported by doelf, Freitag der 25.04.2014, 13:21:36
Seit dem 16. April 2014 können viele Apple-Nutzer FaceTime aufgrund eines abgelaufenen Zertifikates nicht mehr verwenden. Als Lösung rät Apple zu einem Update auf iOS 7.0.4 oder 6.1.6, für Mac OS X liegt FaceTime in der Version 1.0.5 zum Download bereit.

FaceTime für Mac 1.0.5 unterstützt alle Versionen des Betriebssystems ab 10.6 ("Snow Leopard"). Etwas komplizierter wird es für mobile Geräte: iOS 7.0.4 benötigt zumindest ein iPhone der Generation 4, ein iPad der zweiten Generation, ein iPad mini oder einen iPod touch der fünften Generation. Wer einen iPod touch der vierten Generation nutzt, muss zu iOS 6.16 greifen. iOS 6.16 unterstützt auch das iPhone 3GS, doch diesem fehlt die Frontkamera, weshalb es für dieses Gerät keine offizielle Unterstützung für FaceTime gibt.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Microsoft nicht so schlecht wie befürchtet

reported by doelf, Freitag der 25.04.2014, 12:46:57
Microsofts neuer CEO Satya Nadella konnte am gestrigen Abend ganz brauchbare Geschäftszahlen präsentieren. Im ersten Quartal nach Ballmer gab es einen stabilen Umsatz und einen Gewinnrückgang, der allerdings nicht so deutlich ausfiel, wie im Vorfeld befürchtet.

Für Microsoft endete am 31. März bereits das dritte Quartal des fiskalischen Jahres 2014. In diesem belief sich der Umsatz auf 20,403 Milliarden US-Dollar und lag damit nur unwesentlich unter den 20,489 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums. Der operative Gewinn (GAAP) schrumpfte um 8,38 Prozent auf 6,974 Milliarden US-Dollar (Q3/2013: 7,612 Milliarden US-Dollar) und der Nettogewinn (GAAP) sank um 6,52 Prozent auf 5,660 Milliarden US-Dollar (Q3/2013: 6,055 Milliarden US-Dollar). Je Aktie ergibt sich ein Gewinn (GAAP) in Höhe von 0,68 US-Dollar nach 0,72 US-Dollar im dritten Quartal 2013.

Microsoft hat sich intern neu strukturiert und unterscheidet jetzt zwischen den beiden Sparten "Geräte und Endkunden" (8,30 Milliarden US-Dollar; +12%) sowie "Geschäftskunden" (12,23 Milliarden US-Dollar; +7%). Erstere soll am heutigen Freitag Zuwachs bekommen, denn die Übernahme von Nokias Gerätesparte ist laut Microsoft abgeschlossen.

Der mit Office 365 erzielte Umsatz ist in der Geschäftskundensparte um 100 Prozent gestiegen, bei Privatanwendern meldet Microsoft knapp eine Million neuer Abonnenten. Insgesamt nutzten 4,4 Millionen Anwender Office 365 Home. Die Volumenlizenzierung von Windows verzeichnete ein Umsatzplus von elf Prozent, im Endkundengeschäft konnte Windows um vier Prozent zulegen. Zudem gab es eine starke Nachfrage für die Xbox One und auch die Surface-Tablets finden langsam Akzeptanz. Die Cloud-Plattform Azure konnte ihren Umsatz sogar um 150 Prozent steigern. Insbesondere die Entwicklung bei Azure, Office 365 und Surface dürften Satya Nadella gefallen, denn der neue Chef hatte die Devise "mobile-first, cloud-first" ausgerufen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Amazon startet mit deutlichem Umsatzplus

reported by doelf, Freitag der 25.04.2014, 11:26:56
Der Online-Händler Amazon ist mit einem deutlichen Umsatzplus in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Den größten Zuwachs gab es jedoch nicht im eigentlichen Kerngeschäft, dem Handel, sondern im Bereich der Dienstleistungen. Doch auch die Kosten sind deutlich gestiegen.

Amazon erzielte im ersten Quartal 2014 einen Umsatz in Höhe von 19,741 Milliarden US-Dollar nach 16,070 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Dies bedeutet einen Zuwachs von 22,84 Prozent, wobei 15,705 Milliarden US-Dollar (+18,34%) aus dem Handel und 4,036 Milliarden US-Dollar (+44,19%) aus Dienstleistungen stammen. 11,858 Milliarden US-Dollar (+26,27%) seines Umsatzes generierte Amazon in seinem Heimatmarkt Nordamerika und 7,883 Milliarden US-Dollar (+18,03%) im Rest der Welt.

Im Jahresvergleich sind allerdings auch Amazons Kosten um 23,32 Prozent auf 19,595 Milliarden US-Dollar gestiegen. Nach wie vor investiert das Unternehmen einen Großteil des Gewinns in sein weiteres Wachstum. Der Nettogewinn fällt mit 108 Millionen US-Dollar entsprechend bescheiden aus, liegt aber immerhin um 31,71 Prozent über den 82 Millionen US-Dollar des ersten Quartals 2013. Der Gewinn je Aktie kletterte von 0,18 auf 0,23 US-Dollar.

Für das zweite Quartal 2014 erwartet Amazon einen Umsatz zwischen 18,1 Milliarden und 19,8 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs um 15 bis 26 Prozent entspricht. Allerdings werden aktienbasierte Vergütungen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte das Quartalsergebnis mit 455 Millionen US-Dollar belasten, weshalb Amazon einen operativen Verlust zwischen 455 Millionen und 55 Millionen US-Dollar in Aussicht stellt.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Update 2 - Alte Soft- und Hardware im Post-XP-Zeitalter weiterverwenden

reported by doelf, Donnerstag der 24.04.2014, 20:14:42
Wir haben unseren aktuellen Artikel "Alte Soft- und Hardware im Post-XP-Zeitalter weiterverwenden" abermals erweitert. Neu hinzugekommen ist ein ärgerlicher Stolperstein beim Upgrade von Windows 8 64-Bit auf 8.1. Zudem können wir Praxiserfahrungen mit Lubuntu 14.04 im Zusammenspiel mit Intels Pentium M (Banias) nachreichen.
Bild

In den übrigen Kapiteln betrachten wir den Umstieg auf Windows 7 und 8.1 bzw. auf eine der zahlreichen Linux-Distributionen. Dazu geben wir einen Überblick, welche Distribution für welche Einsatzzwecke geeignet ist. Etwas genauer betrachten wir auch das PAE-Problem, über das Linux bei Intels Mobil-CPUs der Baureihen Pentium M und Celeron M häufig stolpert. Weitere Themen sind der quelloffene Windows-Klon ReactOS und die Verwendung virtueller Computer zur Lebensverlängerung für alte Hard- und Software.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Opera 12.17 schließt Heartbleed-Lücke

reported by doelf, Donnerstag der 24.04.2014, 17:54:32
Knapp zehn Monate nach der Veröffentlichung der Version 12.17 hat Opera nochmals ein Update für die auf der Presto-Engine basierende Fassung seines Internetbrowsers bereitgestellt. Opera 12.17 ist ausschließlich für Windows erhältlich und schließt zwei Sicherheitslücken.

Bei der ersten handelt es sich um die berüchtigte Heartbleed-Lücke in OpenSSL, welche bei Opera die automatische Update-Funktion betrifft. Um diese Schwachstelle anzugreifen, benötigt man allerdings ein gültiges Opera-Zertifikat. Gleiches gilt für die zweite Sicherheitslücke, die ebenfalls in der automatische Update-Funktion steckt. Alternativ zum Update auf Opera 12.17 kann man auch auf den aktuellen Entwicklungszweig umsteigen, der statt Presto die Chromium-Engine verwendet. Hier ist Opera 20.0.1387.91 aktuell.

Download:
Quelle: blogs.opera.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

F.B.I. ließ Anonymous für sich hacken

reported by doelf, Donnerstag der 24.04.2014, 14:19:56
Wie die New York Times berichtet, hat das F.B.I. die Hackergruppe Anonymous für Angriffe auf ausländische Rechner missbraucht. Neben dem Iran, Nigeria und Pakistan gehörten auch die Türkei, Brasilien sowie die polnische Botschaft in Großbritannien zu den Zielen der Angriffe.

Die US-amerikanische Bundespolizei hatte Ende 2011 einen Angriff auf die private Spionagefirma Stratfor untersucht und konnte Hector Xavier Monsegur alias "Sabu" als einen der beteiligten Hacker identifizieren. Monsegur gehörte damals zu Antisec, einer Splittergruppe von Anonymous. Wie Gerichtsunterlagen und Zeugenaussagen belegen, nutzte das F.B.I. Monsegur in der Folgezeit, um weitere Mitglieder von Anonymous zu identifizieren.

Zudem begann Monsegur, seinen Mitstreitern eine große Zahl möglicher Ziele vorzuschlagen. Insgesamt sollen es mehr als 2.000 Internetdomänen gewesen sein, darunter Regierungsseiten von Ländern wie dem Iran, Nigeria und Pakistan sowie der Türkei und Brasilien. Ein diplomatisch besonders brisanter Angriff richtete sich gegen die polnische Botschaft in London. Als Einfallstor diente zumeist eine Sicherheitslücke in der Webserver-Konfigurationssoftware Plesk, welche administrative Zugriffe ohne gültige Zugangsdaten ermöglichte.

Aus den Gerichtsunterlagen geht zwar nicht hervor, dass das F.B.I. diese Angriffe angeordnet hat, doch diese Interpretation ist mehr als wahrscheinlich. Sicher ist jedoch, dass sich die Bundespolizei bei den gestohlenen Daten bedient hat, darunter Zugangs- und Bankdaten. Der Hacker Jeremy Hammond, der die Angriffe im Auftrag von Monsegur durchgeführt hatte, verbüßt derzeit eine zehnjährige Haftstrafe in einem US-Gefängnis. Über den Verbleib von Monsegur ist hingegen nichts bekannt.
Quelle: www.nytimes.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Chinas Regierung bleibt bei Windows XP

reported by doelf, Donnerstag der 24.04.2014, 11:30:35
Yan Xiaohong, der Vizedirektor der chinesischen "National Copyright Administration" hat Windows 8 eine klare Absage erteilt. Microsofts aktuelles Betriebssystem sei ziemlich teuer und so wird die chinesische Regierung vorerst bei Windows XP bleiben.

In seiner Stellungnahme räumte Yan Xiaohong ein, dass Windows XP durchaus ein Sicherheitsproblem darstellt. Man arbeite aber mit chinesischen Experten zusammen, die spezielle Produkte zum Schutz von Windows XP anbieten. Die Regierung unterzieht diese Produkte derzeit einer Bewertung und will im Anschluss Empfehlungen für chinesische Benutzer aussprechen. Unklar bleibt dabei, ob die chinesischen Sicherheitsfirmen lediglich Schutzprogramme anbieten werden oder auch eigene Patches für Windows XP entwickeln sollen.

Zugleich verhandeln die zuständigen Stellen mit Microsoft über den Preis von Windows 8. Dieses kostet in China derzeit 888 Yuan, was ca. 103,95 Euro entspricht. In den vergangenen Jahren hatte die chinesische Regierung mehrere hundert Millionen US-Dollar in die Hand genommen, um die Rechner in Behörden und Ministerien mit legalen Lizenzen auszustatten. Nun hofft man auf einen großzügigen Rabatt beim Wechsel auf Windows 8. Denkbar wäre aber auch eine weitere Versorgung mit kritischen Updates für Windows XP.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Facebook wächst weiter kräftig

reported by doelf, Donnerstag der 24.04.2014, 09:46:56
Facebook hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2014 auf den Tisch gelegt und diese können sich sehen lassen. Der Umsatz ist im Jahresvergleich um 71,6 Prozent auf 2,502 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 1,458 Milliarden US-Dollar) gewachsen und der Nettogewinn (GAAP) hat sich mit 642 Millionen US-Dollar (Q1/2013: 219 Millionen US-Dollar) beinahe verdreifacht.

Der Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal 2014 bei 0,25 US-Dollar, vor einem Jahr waren es lediglich 0,09 US-Dollar gewesen. Mit 2,27 Milliarden US-Dollar konnte das soziale Netzwerk den mit Werbung generierten Umsatz um 82 Prozent steigern, wobei 59 Prozent über mobile Endgeräte generiert wurden. Zahlungen und Gebühren haben weitere 237 Millionen US-Dollar zum Umsatz beigesteuert.

Laut Facebook haben im März 2014 rund 1,28 Milliarden Menschen das soziale Netzwerk genutzt, das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die große Mehrzahl, nämlich 1,01 Milliarden Benutzer, griff über mobile Geräte auf Facebook zu. Im Schnitt zählte Facebook jeden Tag 802 Millionen Benutzer (+21%), 609 Millionen (+43%) verwendeten dazu ihre mobilen Geräte.
Quelle: investor.fb.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Apple dank iPhone auf Erfolgskurs, Aktiensplit angekündigt

reported by doelf, Donnerstag der 24.04.2014, 09:28:54
Für Apple endete am 29. März bereits das zweite Quartal des fiskalischen Jahres 2014. Dank einer starken Nachfrage für das iPhone und steigenden Umsätzen mit Software, Inhalten und Diensten konnte das Unternehmen sowohl seinen Umsatz als auch den Gewinn steigern.

Apple erzielte im zweiten Quartal 2014 einen Umsatz in Höhe von 45,646 Milliarden US-Dollar, das sind 4,69 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Q2/2013: 43,603 Milliarden US-Dollar). Im Jahresvergleich ist der operative Gewinn um 8,24 Prozent auf 13,593 Milliarden US-Dollar (Q2/2013: 12,558 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Ähnlich sieht es beim Nettogewinn aus, der mit 10,223 Milliarden US-Dollar (11,62 US-Dollar je Aktie) um 7,08 Prozent über den 9,547 Milliarden US-Dollar (10,09 US-Dollar je Aktie) des zweiten Quartals 2013 liegt. Im Vergleich zum traditionell umsatzstarken Weihnachtsquartal sind Umsatz, operatives Geschäft und Nettogewinn jedoch um gut zwanzig Prozent gefallen. Für das dritte Quartal 2014 erwartet Apple einen Umsatz zwischen 36 und 38 Milliarden US-Dollar.

Mit 26,064 Milliarden US-Dollar (+13,54%) und 43,719 Millionen Einheiten (+16,80%) war das iPhone mit großem Abstand Apples wichtigster Umsatzbringer im zweiten Quartal 2014. An zweiter Stelle lag das iPad, doch Tablets taugen weniger als Statussymbol und so ist der Druck der preiswerteren Android-Konkurrenz deutlich spürbar. Die Verkaufszahlen des iPad sind im Jahresvergleich um 16,05 Prozent auf 16,350 Millionen Einheiten gefallen und der Umsatz brach um 12,99 Prozent auf 7,610 Milliarden US-Dollar ein. Umsatzbringer Nummer drei waren die Macs mit 5,519 Milliarden US-Dollar (+1,32%) und 4,136 Millionen Einheiten (+4,66%) gefolgt von Software, Inhalten und Diensten mit 4,573 Milliarden US-Dollar (+11,16%). Mit 461 Millionen US-Dollar (-52,08%) ist der iPod endgültig zu einer Randerscheinung geworden.

Um die Anleger bei Laune zu halten, will Apples CEO Tim Cook stolze 130 Milliarden US-Dollar investieren. So wurde der Aktienrückkauf von 60 Milliarden auf 90 Milliarden US-Dollar aufgestockt, dieses Programm läuft noch bis Ende des kalendarischen Jahres 2015. Die Quartalsdividende wurde um rund acht Prozent angehoben und soll jährlich weiter steigen. Am 15. Mai 2014 wird Apple eine Dividende in Höhe von 3,29 US-Dollar je Anteil auszahlen, Stichtag ist der 12. Mai 2014. Darüber hinaus wird es im Juni einen Aktiensplit im Verhältnis 7:1 geben. Die Anteilseigner sollen am 2. Juni 2014 für jede gehaltene Aktie sechs weitere bekommen. Der Handel wird am 9. Juni 2014 auf die neue Verteilung umgestellt werden.
Quelle: www.apple.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Philips legt holprigen Start hin

reported by doelf, Mittwoch der 23.04.2014, 18:37:58
Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat nach Ansicht von CEO Frans van Houten einen "herausfordernden Jahresbeginn" hinter sich gebracht. Aufgrund schwieriger Märkte und ungünstiger Kursentwicklungen in China und Russland sind Umsatz und Gewinn geschrumpft.

Im Jahresvergleich ist der Umsatz der Niederländer um 4,53 Prozent auf 5,020 Milliarden Euro (Q1/2013: 5,258 Milliarden Euro) gefallen. Den deutlichsten Einbruch verzeichnete das wichtigste Geschäftsfeld "Healthcare" (Q1/2014: 1,966 Milliarden Euro) mit 7,57 Prozent, doch auch im Bereich "Lightning" (Q1/2014: 1,892 Milliarden Euro) ist der Umsatz um 4,2 Prozent geschrumpft. Dem steht ein leichtes Plus von 1,3 Prozent im Segment "Consumer Lifestyle" (Q1/2014: 1,016 Milliarden Euro) gegenüber. Philips erzielte im ersten Quartal 2014 einen Nettogewinn in Höhe von 137 Millionen Euro (-15,43%) bzw. 0,15 Euro je Aktie (-11,76%).

Derzeit beschäftigt Philips weltweit 112.306 Mitarbeiter, das sind 3.809 weniger als vor einem Jahr und 1.784 weniger als zum Jahresende 2013. Die meisten Arbeitsplätze hat das Unternehmen in den Bereichen "Lighting" und "Healthcare" abgebaut. Die Elektroniksparte ("Audio, Video, Multimedia and Accessories") wollen die Niederländer abstoßen. Sie wurde in das eigenständige Unternehmen "WOOX Innovations" auslagert und wird bereits als eingestellter Geschäftsbereich geführt. Laut Philips gibt es Kaufinteressenten, die namentlich aber nicht genannt werden. Von einem Verkauf wären 1.962 Beschäftigte betroffen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Apple stopft 13 Sicherheitslücken in Mac OS X

reported by doelf, Mittwoch der 23.04.2014, 14:59:20
Apple hat das Sicherheits-Update 2014-002 für Mavericks, Mountain Lion und Lion veröffentlicht. Dieses schließt 13 Schwachstellen, von denen sich fünf zum Einschleusen von Schadcode eignen. Andere Fehler ermöglichen beispielsweise das Abfangen von SSL-Kommunikation oder den Ausbruch aus der Sandbox.

Als Einfallstor für Schadsoftware können speziell gestaltete URLs, Ruby-Skripte sowie manipulierte PDF-Dateien und JPG-Bilder dienen. Bösartige Applikationen können neue WindowServer-Sessions starten und auf dieser Weise aus der Sandbox ausbrechen. Zudem ist es möglich, die Kontrolle über das System mit Hilfe von Intels Grafiktreiber zu erlangen. Schuld sind Zeiger, die aus dem Userspace erreichbar sind. Im Authentifizierungsdienst Heimdal Kerberos steckt zudem ein Fehler, der sich für DoS-Angriffe ausnutzen lässt.

Zwei weitere Schwachstellen ermöglichen es Angreifern in einer privilegierten Position, sich in eine SSL-Verbingung einzuklinken (Triple Handshake) bzw. Cookies abzugreifen. Darüber hinaus können lokale Benutzer bisher auf Kernel-Zeiger (IOKit, XNU) zugreifen und damit die Adressverwürfelung umgehen. Wenn man beim Schließen des Notebook-Deckels an eine Taste oder das Touchpad kommt, wird die Bildschirmsperre nicht zuverlässig aktiviert. Apple hat dieses Problem gelöst, indem Tastatur und Touchpad beim Wechsel in den Ruhemodus ignoriert werden.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

iOS 7.1.1 behebt Fehler und Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 23.04.2014, 14:01:20
Apple hat iOS auf die Version 7.1.1 aktualisiert und dabei 19 Sicherheitslücken geschlossen. Der Fingerabdruckscanner soll nun zuverlässiger arbeiten und zwei Tastaturprobleme wurden ebenfalls beseitigt. iOS 7.1.1 ist für iPhones ab der Generation 4, für iPads ab der Generation 2, alle Varianten des iPad mini sowie den iPod touch ab der Generation 5 verfügbar.

Laut Apple gab es bisher Probleme mit Bluetooth-Tastaturen, wenn zugleich VoiceOver aktiviert war. Ein weiterer Fehler konnte dazu führen, dass Tastatureingaben verzögert verarbeitet wurden. Beide Probleme werden von iOS 7.1.1 behoben.

16 der insgesamt 19 Sicherheitslücken wurden im WebKit entdeckt, sie eignen sich zum Einschleusen von Schadcode beim Aufruf bösartiger Webseiten. Zwei weitere Schwachstellen ermöglichen es Angreifern in einer privilegierten Position, sich in eine SSL-Verbingung einzuklinken (Triple Handshake) bzw. Cookies abzugreifen. Darüber hinaus konnten lokale Benutzer bisher auf Kernel-Zeiger zugreifen und damit die Adressverwürfelung umgehen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Vierte Beta-Version von XBMC 13.0 "Gotham" verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 23.04.2014, 13:15:46
XBMC ist eine frei erhältliche, unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi. Derzeit befindet sich XBMC 13.0 in der finalen Phase seiner Entwicklung und interessierte Benutzer können vorab schon einmal die vierte Beta-Version ausprobieren.

XBMC 13.0, welches den Codenamen "Gotham" trägt, bringt zahlreiche Verbesserungen. Die Entwickler versprechen deutliche Leistungsgewinne, insbesondere für schwächere ARM-Plattformen wie den Raspberry Pi. Hier die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht:
  • Hardware-Decoding für Android 4.0 und höher auf x86 und ARM (funktioniert ab Beta 3 auch mit Exynos).
  • Deutliche Leistungssteigerungen für ARM-Architekturen (Raspberry Pi und Android).
  • Verbesserte Touch-Bedienung, beispielsweise während der Wiedergabe von Videos sowie Wischgesten für die Navigation.
  • Stereoskopisches 3D-Rendering für die Formate SBS, TAB, Anaglyph und Interlaced. 3D Blu-rays werden leider noch nicht unterstützt und für Full SBS/TAB gibt es keine Hardware-Beschleunigung.
  • Bessere UPnP-Kommunikation mit weiteren XBMC-Installationen und anderen Geräten (funktional mit Apples Airplay und Googles Cast vergleichbar).
  • Die überarbeitete Audio-Engine ist schneller, stabiler und klingt besser. Stereo-Upmix zu 5.1-Raumklang inklusive digitaler Ausgabe möglich.
  • Die Einstellungen wurden in drei Schwierigkeitsgrade - Anfänger, Standard und Experte - unterteilt. Zu jedem Unterpunkt gibt es eine Beschreibung und alle Einstellungen lassen sich auf die Standardkonfiguration zurücksetzen.
  • Diverse Fehlerbereinigungen bei der Videoaufzeichnung (PVR), verbesserte Suche nach Untertiteln und erweiterte Möglichkeiten zur Fernbedienung.
  • FFMPEG, das XBMC zur Wiedergabe von Audio- und Videodateien nutzt, wurde auf die Version 1.2 aktualisiert.
Windows XP wird nicht mehr unterstützt. Wer seinen Rechner lediglich als Media-Center nutzt, sollte daher auf OpenELEC oder XBMCbuntu umsteigen. Beides sind auf Linux basierende Betriebssysteme, die XBMC 13.0 bereits enthalten.

Download: XBMC 13.0 "Gotham" Beta 4
Quelle: xbmc.org
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Netgear DGN1000: Hintertür doch nicht geschlossen

reported by doelf, Mittwoch der 23.04.2014, 12:17:12
Anfang Januar 2014 wurde eine undokumentierte Hintertür auf zahlreichen Routern entdeckt, über die sich Konfigurationsdaten ändern und Passwörter im Klartext auslesen lassen. Drei Monate später lieferte Netgear als erster Hersteller ein Update für seinen Router DGN1000, doch das Problem ist damit keinesfalls aus der Welt.

Netgear hatte zwar angekündigt, dass die Firmware 1.1.00.48 die gefährliche Hintertür beseitigt, doch das ist nicht der Fall. Denn der höchst schlampig gesicherte Hintereingang wurde mit voller Absicht in die Firmware integriert. Eloi Vanderbeken von Synacktiv hat das Update gründlich untersucht und musste dabei feststellen, dass Netgear die Backdoor lediglich etwas besser versteckt hat.

Ein kurzer Rückblick: Cisco, Diamond, Linksys und Netgear haben diverse Router nicht selbst entwickelt, sondern von der Firma SerComm bezogen. In 24 dieser von SerComm gefertigten Geräte wurde eine Hintertür ("scfgmgr") entdeckt, die auf dem TCP-Port 32764 lauscht. Ohne Anmeldung kann man aus dem lokalen Netzwerk - und in einigen Fällen sogar aus dem Internet - eine Shell mit Root-Rechten öffnen und die gesamte Konfiguration inklusive der unverschlüsselten Passwörter auslesen sowie verändern. Mit dem Problem konfrontiert, gaben sich die Hersteller überrascht und versprachen schnelle Updates. Wir begaben uns damals in die firmeneigenen Support-Foren von Cisco, Linksys und Netgear und suchten nach "TCP 32764". Zu unserem Erstaunen hatten alle drei Hersteller bereits im Jahr 2010 Benutzeranfragen bezüglich des lauschenden Ports erhalten. Die Kunden hatten sich dabei auch explizit hinsichtlich möglicher Sicherheitsrisiken erkundigt. Im Forum von Netgear wird in diesem Zusammenhang auf einen Thread in einem Linux-Forum verwiesen, der sogar auf das Jahr 2007 datiert. Das Problem war somit lange bekannt und wurde seitens der Hersteller ignoriert. Die weiterhin ausstehenden Firmware-Updates belegen zudem, dass man diese Hintertür offenbar aussitzen will. Einzig Netgear hat als rühmliche Ausnahme seinen DGN1000 abgedichtet.

Leider betreibt aber auch Netgear nur Flickschusterei. Vanderbeken konnte zwar bestätigen, dass der TCP-Port 32764 selbst nicht mehr lauscht, doch man kann die Hintertür über das lokale Netzwerk wieder aktivieren. Ab der Firmware 1.1.00.48 hält ein neuer Prozess namens ft_tool nach Paketen des EtherType 0x8888 Ausschau. Sobald ft_tool als Payload den MD5-Hash von "DGN1000" und das Paketformat 0x201 vorfindet, wird die Hintertür scfgmgr wieder gestartet. Schädlinge, die in das lokale Netzwerk eingedrungen sind, können den Router jetzt wieder auslesen oder manipulieren. Diese Möglichkeit steht übrigens auch dem Internetanbieter offen, der über PPPoE direkt mit dem Router verbunden ist. Wie Vanderbeken weiter ausführt, lässt sich der Netgear DGN1000 über den Pakettyp 0x200 pingen, wobei er mit seiner MAC-Adresse antwortet. Und der Pakettyp 0x202 ändert die vom Router im lokalen Netzwerk genutzt IP-Adresse. Dazu kann man über die LEDs des Gerätes eine Lightshow veranstalten. Die Frage, welchen Zweck SerComms Hintertür hat, bleibt weiterhin unbeantwortet.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

CDBurnerXP 4.5.3.4746 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Mittwoch der 23.04.2014, 09:02:17
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8 und 8.1 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen.

Das Programm hat zahlreiche Sprachversionen an Bord, darunter auch eine deutsche Übersetzung, und mit 5,07 MByte ist der Download erfreulich kompakt. CDBurnerXP kann sowohl von Privatleuten als auch von Firmen kostenlos benutzt werden. Die gestern veröffentlichte Version 4.5.3.4746 umfasst die StarBurn-Bibliothek 15.2, welche Probleme mit Windows 8.1 behebt. Zudem wurde ein Fehler beseitigt, der das Hinzufügen weiterer Audio-Tracks verhinderte, nachdem eine Audiozusammenstellung zunächst geschlossen und im Anschluss wieder geöffnet wurde.

Download: CDBurnerXP 4.5.3.4746 - 5,07 MByte

Alle Änderungen der Version 4.5.3.4746 im Überblick:
  • Added Serbian Cyrillic translation and cyrillic/latin installer translation
  • Updated StarBurn to 15.2 (for Win 8.1/SPTD)
  • Fixed: Adding audio tracks was no longer possible when closing the audio compilation area and opening it again
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Fast fertig: Firefox 29.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Dienstag der 22.04.2014, 18:30:39
Die Veröffentlichung des finalen Firefox 29.0 ist für die kommende Woche geplant und auf Mozillas FTP-Server findet sich ein erster Finalkandidat. Dieser bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen.

Download: Firefox 29.0 Final Candidate Build 1
logo

Wird Windows 9 ein Cloud-System?

reported by doelf, Dienstag der 22.04.2014, 17:38:15
Die russische Piratengruppe WZOR hat neue Informationen über Windows 8.2 und Windows 9 veröffentlicht. Demnach soll das nächste Update für Windows 8 im Herbst veröffentlicht werden und das Startmenü zurückbringen. Weit größere Änderungen sind aber für Windows 9 geplant.

Doch bleiben wir zunächst bei Windows 8: Zum jetzigen Zeitpunkt steht noch nicht fest, ob wir im Herbst Windows 8.1 Update 2 oder Windows 8.2 erhalten werden. Sicher ist jedoch, dass das Startmenü zurückkehren wird. Microsoft wird das neue Startmenü optisch an sein "Modern UI"-Design (Metro) anpassen und es mit Live-Kacheln bereichern. Über diese Kacheln lassen sich nicht nur Programme starten, sie zeigen auch dynamisch aktualisierte Inhalte an - beispielsweise das Wetter oder neu eingetroffene Mitteilungen.

Während das kommende Update für Windows 8 lediglich Detailverbesserungen bieten wird, soll Windows 9 einen echten Umbruch markieren. Angeblich plant Microsoft ein Cloud-Betriebssystem, dessen Client-Komponente nur wenige Funktionen bietet und möglicherweise sogar kostenlos sein wird. Alle weiterführenden Funktionen und Programme werden aus dem Netz geladen und erfordern den Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements. Da beim Client Betriebssystem und BIOS miteinander verschmelzen, kontrolliert Microsoft das System.

Sollten diese Informationen tatsächlich zutreffen, werden sich die Kritiker von UEFI und Secure Boot bestätigt sehen. Diese hatten von Anfang an davor gewarnt, dass sich über Secure Boot auch kontrollieren lässt, welche Programme der Anwender ausführen darf und welche nicht. Ähnlich wie bei Android oder iOS könnte Microsoft die freie Wahl der Software abschaffen und Rechner mit vorinstalliertem Windows 9 auf Anwendungen aus seinem eigenen Windows Store beschränken. Doch das könnte am Ende noch mehr Käufer abschrecken als die ungeliebten Kacheln.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

AMD Catalyst 14.4 Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 22.04.2014, 15:09:01
AMD hat einen ersten Veröffentlichungskandidaten seines Grafiktreibers Catalyst 14.4 zum Download bereitgestellt. Der Catalyst 14.4 unterstützt die 32- und 64-Bit-Varianten Windows 8.1, 8 und 7 sowie alle Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 5000.

Der Catalyst 14.4 Release Candidate beherrscht OpenGL 4.4 und funktioniert auch mit AMDs Überkarte Radeon R9 295 X2. Für CrossFire-Konfigurationen verspricht AMD die folgenden Verbesserungen:
  • Anno 2070: Bis zu 34 Prozent mehr Leistung.
  • Crysis 3 : Frame Pacing verbessert.
  • Far Cry 3: Mehr Leistung mit 3 oder 4 GPUs.
  • Metro Last Light: Bis zu 10 Prozent mehr Leistung.
  • Titanfall: Flackern im Spiel behoben.
  • Eyefinity: Beschnittene Anzeige bei 3x1 mit drei 4K-Bildschirmen behoben.
  • Eyefinity: Stottern bei V-Sync in Kombination mit mittleren Auflösungen reduziert.
Zudem soll die Mantle-Version von "BattleField 4" nach einem Task-Wechsel nicht mehr langsamer werden und Bildfehler in Verbindung mit den Kaveri-APUs will AMD ebenfalls beseitigt haben. Vorsicht ist bei Verwendung des Power Director 11 geboten, der beim Encoding einen Bluescreen verursachen kann.

Download: AMD Catalyst 14.4 Release Candidate (Windows 8.1/8/7 32/64-Bit) - 301,0 MByte
Quelle: support.amd.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

iOS: Neuer Schädling zielt auf SSL-Verbindungen

reported by doelf, Dienstag der 22.04.2014, 14:43:42
Das Kölner Sicherheitsunternehmen SektionEins warnt vor einem neuen Schädling, der per Jailbreak entsperrte iOS-Geräte befällt. Der Trojaner hat es auf ausgehende SSL-Verbindungen abgesehen und versucht, Apple-IDs und die dazugehörigen Passwörter zu stehlen.

Laut SektionEins befindet sich der Schädling in einer Bibliothek, die den Namen "Unflod.dylib" oder "framework.dylib" trägt. Er hängt sich an alle laufenden Prozesse und hält nach SSL-Verbindungen Ausschau. Wird eine solche aufgebaut, versucht der Trojaner die Apple-ID des Gerätes sowie das dazugehörige Passwort zu stehlen. Seine Beute schickt er dann unverschlüsselt an zwei Server mit dem Standort USA, die offenbar von chinesischen Kunden angemietet wurden. Die IP-Adressen, 23.88.10.4 und 23.228.204.55, finden sich im Quellcode. Für die Übertragung wird der Port 7878 genutzt.

Der Quellcode des Schädlings wurde offenbar mit XCode unter Mac OS X kompiliert. Er weist als ursprünglichen Projektnamen "framework.app" auf und der Benutzer nannte sich einfach "apple". Der Trojaner ist mit dem Zertifikat eines iPhone-Entwicklers signiert. Ob es den Entwickler "WANG XIN" tatsächlich gibt und ob der Schädling wirklich von diesem stammt, ist allerdings noch unklar. Die Signatur datiert jedenfalls auf den 14. Februar 2014. Da der Trojaner ausschließlich auf Geräten funktioniert, die per Jailbreak entsperrt wurden, ist eigentlich keine Signatur notwendig. Es könnte sich also durchaus um eine Finte handeln.

Betroffene Benutzer sollten zumindest die Bibliotheken "Unflod.dylib" und "framework.dylib" löschen und ihre Passwörter ändern. Da der Infektionsweg noch nicht bekannt ist, empfiehlt es sich, das Gerät auf den Auslieferungszustand zurückzusetzen. Dabei geht dann allerdings auch der Jailbreak verloren.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Dünnere Heatpipes für Smartphones

reported by doelf, Dienstag der 22.04.2014, 14:06:35
Die immer dünner und zugleich leistungsfähiger werdenden Smartphones und Tablets stellen sehr hohe Anforderungen an die Kühlung. Aktuell werden zumeist Heatpipes mit einer Dicke von 0,8 mm verbaut, doch erste Hersteller können bereits Röhrchen mit nur 0,6 mm Durchmesser liefern.

Die in Taiwan beheimatete Firma Chaun-Choung Technology liefert entsprechende Heatpipes an ihre Kunden aus und in Kürze wollen auch Taisol Electronics, ebenfalls aus Taiwan, sowie die japanischen Hersteller Fujikura und Furukawa Electric Group eigene 0,6-mm-Heatpipes auf den Markt bringen. Zudem hoffen die Hersteller, die Dicke der Röhrchen um weitere 25 Prozent reduzieren zu können - dies würde einen Durchmesser von 0,45 mm bedeuten.

Die winzigen Heatpipes für Mobilgeräte werden, genau wie ihre großen Geschwister im PC-Bereich, aus Kupfer gefertigt. Das macht die Verkleinerung nicht gerade einfacher und die Hersteller hatten schon massive Probleme, die Ausbeute ihrer 0,6-mm-Produktion so weit zu verbessern, dass nun eine profitable Massenfertigung möglich ist. Einen Zeitplan für noch dünnere Heatpipes gibt es daher noch nicht.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Nexus 8 soll von HTC gebaut werden

reported by doelf, Dienstag der 22.04.2014, 11:07:08
Googles nächstes Tablet wird für das dritte Quartal 2014 erwartet und bringt zwei große Neuerungen: Zum einen wird die Bildschirmdiagonale von sieben auf acht Zoll wachsen und zum anderen soll das Gerät diesmal von HTC gebaut werden.

Die beiden Generationen des Nexus 7 hatte Google in Zusammenarbeit mit Asustek entwickelt und diese Tablets werden auch von Asustek gefertigt. Doch während das erste Nexus 7 auf eine große Nachfrage stieß, ist die aktuelle Generation nur noch ein 7-Zoll-Tablet unter vielen. Die schleppenden Verkäufe und neue Auflagen seitens Google haben bei Asustek angeblich zu einem schwindenden Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit geführt, so dass nun HTC eine Chance erhält. HTC hatte mit seinem ersten Ausflug ins Tablet-Geschäft kein Glück, doch derzeit kämpft das taiwanische Unternehmen mit Verlusten und kann jeden Auftrag gut gebrauchen. Bleibt nur die Frage, ob Google das Nexus 8 wirklich mit Nachdruck auf dem Markt platzieren wird.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Java: 1998 geschlossene Sicherheitslücke angreifbar

reported by doelf, Dienstag der 22.04.2014, 10:40:57
Im Jahr 1998 bewies der schweizer Sicherheitsforscher Daniel Bleichenbacher, dass der "Adaptive Chosen-Ciphertext"-Angriff (CCA2) keinesfalls nur graue Theorie ist. Und auch 16 Jahre später lässt sich der Fehler noch ausnutzen, wenn man nicht die neuesten Java-Updates eingespielt hat.

Blicken wir zurück ins Jahr 1998: Der Sicherheitsforscher Daniel Bleichenbacher zeigte erstmals einen praktikablen CCA2-Angriff gegen die RSA-Verschlüsselung unter Verwendung der Verschlüsselungsfunktion PKCS#1 v1. Bleichenbacher schickte hierzu mehrere Millionen Chiffrate an ein Entschlüsselungsorakel, wobei er unterschiedliche Antworten für korrekt bzw. falsch formatierte RSA-Blöcke erhielt. Mithilfe dieser Informationen konnte er seine Anfragen immer weiter verfeinern, bis er am Ende den Schlüssel der SSL-Sitzung rekonstruiert hatte. Die Lösung des Problems erscheint auf den ersten Blick trivial: Falsch formatierte Mitteilungen müssen genauso behandelt werden wie korrekt formatierte, damit Angreifer keine Rückschlüsse aus der Antwort ziehen können.

Im Fall der API "Java Secure Socket Extension" (JSSE), welche von Java für SSL-Verbindungen genutzt wird, haben sich allerdings Fehler eingeschlichen, die Bleichenbachers CCA2-Angriff wieder möglich machen. Dank der fehlenden Prüfung einer Array-Länge im com.sun.crypto.provider.TlsPrfGenerator lässt sich eine Exception provozieren, welche zur Fehlermeldung "INTERNAL_ERROR SSL/TLS" führt. Zu dieser Warnung kann es allerdings nur kommen, wenn die PKCS#1-Struktur akzeptiert wurde und wir uns bereits innerhalb der Dekodierung befinden. Unsere Nachricht hatte also die korrekte Formatierung, enthielt jedoch einen Fehler. Jede andere Fehlermeldung dient hingegen zur Abwehr des CCA2-Angriffs und deutet somit auf eine falsche Formatierung hin.

Oracle hat diesen kritischen Fehler erst in der vergangenen Woche mit der Veröffentlichung von Java 8 Update 5 und Java 7 Update 55 geschlossen. Insgesamt beheben die Updates 37 Sicherheitslücken, von denen neun als äußerst gefährlich eingestuft wurden.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Nike stampft seine Wearables ein

reported by doelf, Sonntag der 20.04.2014, 13:17:18
Wie CNET berichtet, hat Nike seine Pläne für Wearables auf Eis gelegt und das Entwicklerteam des Nike+ FuelBand aufgelöst. Auch die Nike+ Sportwatch ist hiervon betroffen. Offenbar will der Sportartikelhersteller seinen Fokus auf Software verlagern.

Nike hatte 2013 mit der SportWatch GPS und dem Fuelband SE zwei tragbare Gadgets auf den Markt gebracht hat, eine weitere Smartwatch war für das erste Halbjahr 2014 geplant. Das besonders kompakte Fuelband SE erfasst alle Bewegungen des Körpers und vergibt Aktivitätspunkte (NikeFuel), hinzu kommen ein Schrittzähler und die Uhrzeit. Die Anbindung über Bluetooth 4.0 ist allerdings auf neuere Geräte von Apple beschränkt. Auch die SportWatch GPS umfasst einen Schrittzähler. Dank Tempo- und Zeitmesser zeichnet die Uhr Runden sowie Intervalle auf und berechnet den Kalorienverbrauch. Über einen proprietären 2,4-GHz-Empfänger kommuniziert die Uhr mit Windows und Mac OS X.

Was beiden Wearables fehlt, ist eine universelle Anbindung. Das Fuelband SE ist auf iOS beschränkt und die SportWatch GPS lässt sich gar nicht mit mobilen Geräten koppeln. Zudem bieten immer mehr Smartphones integrierte Herzfrequenz- und Schrittzähler. Insofern macht es für Nike durchaus Sinn, sich auf Software zu beschränken und die Sensoren der bereits vorhandenen Geräte zu nutzen. Trotzdem soll der Verkauf des FuelBand SE fortgesetzt werden und auch die zugehörige Software will Nike weiterhin pflegen.
Quelle: www.cnet.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Arbeitsspeicher: Preisanstieg um bis zu 12,18%

reported by doelf, Sonntag der 20.04.2014, 11:38:18
Nachdem die Preise für Arbeitsspeicher in den vergangenen Wochen etwas gefallen waren, kam es in der letzten Woche zu einer überraschenden Trendwende. An der taiwanischen Speicherbörse sind die Kurse um bis zu 12,18 Prozent in die Höhe geschossen.

Betroffen sind insbesondere die wichtigen 2Gb-Chips, die sich zuletzt wieder der Marke von 2 US-Dollar angenähert hatten. Nach Kursanstiegen von 10,60 (DDR3-1600) bis 12,18 Prozent (DDR3-1333) sind wir von diesem Preis allerdings wieder weit entfernt. Der Kurs der 4Gb-Chips (DDR3-1600) ist hingegen nur um 3,11 Prozent gestiegen und liegt auch weiterhin deutlich unter 4 US-Dollar.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von vorgestern im Vergleich zum Freitag der vorletzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,781 US-Dollar (+3,11%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,563 US-Dollar (+2,98%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,181 US-Dollar (+10,60%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,348 US-Dollar (+12,18%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,900 US-Dollar (+3,43%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Wir wünschen ein frohes Osterfest!

reported by doelf, Sonntag der 20.04.2014, 11:19:04
2013 war Ostern deutlich früher und viel kälter. Statt Schnee und Eis gibt es in diesem Jahr viel Sonne, grüne Bäume und Vogelgesang. Daher wünschen wir unseren Lesern wunderschöne und erholsame Feiertage im Kreise ihrer Familien oder Freunde.
Bild

Als Postkartenmotiv dienen uns in diesem Jahr die OEM-Hersteller der Eier, die oftmals unter geflügelunwürdigen Bedingungen schuften müssen. Wenn also ein zwielichtiger Hase mit großer Marketingabteilung vor eurer Tür auftaucht, um Hochglanzeier mit seinem Markenlogo abzuliefern, packt das Langohr erst einmal an denselben und verlangt detaillierte Angaben zu den Arbeitsbedingungen der Hühner ;-)

Über die Ostertage nutzen wir die Hühner auch als Hintergrundbild für www.Au-Ja.de. Wer einen anderen Style verwendet, kann das Geflügel manuell aktivieren...
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

NVIDIA GeForce 337.61 Beta Hotfix-Treiber

reported by doelf, Freitag der 18.04.2014, 19:39:46
NVIDIA hat einen Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht, der Probleme mit 4K-Displays und Hyper-V beseitigt. Die Fehler stecken allerdings nicht im aktuellen WHQL-Treiber 335.23, sondern in der kürzlich veröffentlichten Beta-Version 337.50, welche deutliche Leistungsgewinne verspricht.

Laut NVIDIA entspricht der Hotfix-Treiber ansonsten dem Beta-Treiber 337.50. Beide unterstützen alle Grafikprozessoren ab der Baureihe GeForce 8, doch den Hotfix-Treiber bietet NVIDIA ausschließlich für die 32- und 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8 und 8.1 an. Verglichen mit dem aktuellen WHQL-Treiber GeForce 335.23 nennt NVIDIA die folgenden Leistungsgewinne:
  • Aliens vs. Predator (SLI): +45%
  • Batman - Arkham Origins: +15% (SLI: +6%)
  • CoD - Black Ops 2 (SLI): +20%
  • F1 2013: +6% (SLI: +9%)
  • Far Cry 3 (SLI): +7%
  • Hitman Absolution: +8% (SLI: +10%)
  • Metro - Last Light: +10% (SLI: +6%)
  • Sleeping Dogs: +23% (SLI: +31%)
  • Sniper Elite V2: +7% (SLI: +53%)
  • Star Swarm: +21%
  • The Elder Scrolls V - Skyrim: +25%
  • Tomb Raider: +6%
  • Total War - Rome II: +64% (SLI: +71%)
Neue bzw. verbesserte SLI-Profile gibt es für "Diablo III", "Total War - Rome II", "War Thunder" und "Watch Dogs", dazu kommen 3D-Vision-Profile für die Spiele "Path of Exile" und "KickBeat". Im Paket enthalten sind zudem der HD-Audiotreiber 1.3.30.1, die PhysX System-Software 9.13.1220 sowie GeForce Experience in der Version 12.4.48.1.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Sony führt 7:5 im Konsolenduell mit Microsoft

reported by doelf, Freitag der 18.04.2014, 19:23:58
Sony gab am Mittwoch bekannt, dass am 6. April 2014 die siebenmillionste PlayStation 4 verkauft wurde. Microsofts Xbox One kann da nicht mithalten - am Donnerstag konnten die Redmonder nur fünf Millionen verkaufte Spielkonsolen bestätigen.

Gleichstand herrscht hingegen bei den verkauften Spielen pro Konsole: Laut Microsoft erwarben die Besitzer der Xbox One im Durchschnitt 2,9 Spiele. Sony nennt mit 20,5 Millionen nur die Gesamtzahl der verkauften PS4-Titel. Teilt man diese durch sieben Millionen Konsolen, kommt man ebenfalls auf 2,9 Spiele pro Gerät.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Twitter soll strittige Inhalte verpixeln

reported by doelf, Freitag der 18.04.2014, 18:19:15
Nach Angaben des türkischen Kommunikationsministers Lütfi Elvan werden umstrittene Inhalte bei Twitter in Zukunft verpixelt. Die für türkische Internetnutzer "gefährlichen" Beiträge soll die mit umfassenden Vollmachten ausgestattete Telekommunikationsbehörde TIB bestimmen.

Um die Kommunikation mit den türkischen Behörden zu verbessern, soll Twitter zudem eine Zweigstelle in der Türkei eröffnen. Dies wäre auch im Sinne des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, der Twitter Steuerhinterziehung vorwirft. Schließlich zählt das Unternehmen auch türkische Bürger zu seinen Kunden, ohne die türkischen Finanzämter an seinen Werbegewinnen zu beteiligen.

Kommunikationsminister Elvan räumte allerdings ein, dass sich Twitter bisher nur zu einer Verpixelung bereit erklärt habe. Deren Umsetzung, die Rolle der türkischen Telekommunikationsbehörde und der Aufbau einer Niederlassung in der Türkei seien hingegen noch offen. Allerdings hätte ihm Twitter versichert, schon mehr als 200 beanstandete Beiträge gelöscht zu haben.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

LibreOffice 4.2.4: Erster Release Candidate

reported by doelf, Freitag der 18.04.2014, 16:32:54
Bei LibreOffice hat man derzeit die Qual der Wahl: Neben den stabilen Versionen LibreOffice 4.2.3 und 4.1.5 gibt es auch Veröffentlichungskandidaten der kommenden Versionen 4.1.6 und 4.2.4.

Während die Entwicklungsschiene 4.1 die beste Stabilität verspricht, bietet 4.2 die neuesten Funktionen. Das finale LibreOffice 4.1.6 soll Ende April 2014 veröffentlicht werden. Es handelt sich dabei um das letzte Update dieser Entwicklungsschiene, deren Support am 28. Mai 2014 auslaufen wird. Zukunftssicherer erscheint daher LibreOffice 4.2.4, dessen erster Release Candidate 96 Fehler, darunter auch acht Abstürze, beseitigt. Die Fertigstellung von LibreOffice 4.2.4 ist für die Woche vom 5. bis zum 11. Mai 2014 geplant.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Firefox 29.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 18.04.2014, 15:01:28
Die neunte Beta-Version des Firefox 29.0 liegt seit heute morgen zum Download bereit. Der Firefox 29.0 bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Den finalen Firefox 29.0 erwarten wir am 29. April 2014.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

AMD startet mit kleinem Verlust ins Jahr 2014

reported by doelf, Freitag der 18.04.2014, 12:45:50
AMD ist mit einem kleinen Nettoverlust in Höhe von 20 Millionen US-Dollar in das fiskalische Jahr 2014 gestartet. Schuld sind abermals die Prozessoren, dafür holen die GPUs zusammen mit den Spezialchips für Spielkonsolen die Kohlen aus dem Feuer.

Der mit Grafikprozessoren und Konsolenchips erzielte Umsatz ist im Jahresvergleich um beachtliche 118 Prozent gestiegen, während AMD bei seinen CPUs und APUs einen Rückgang um 12 Prozent verzeichnete. Mit 1,40 Milliarden US-Dollar konnte AMD seinen Umsatz im Jahresvergleich um 28,44 Prozent steigern (Q1/2013: 1,09 Milliarden US-Dollar), sequentiell gibt es hingegen einen Rückgang um 11,95 Prozent (Q4/2013: 1,59 Milliarden US-Dollar). Dieser war allerdings zu erwarten, da das Weihnachtsgeschäft die Hochsaison für Konsolen und Computer ist.

Operativ (GAAP) bleibt AMD mit 49 Millionen US-Dollar in der Gewinnzone. Im ersten Quartal 2013 hatte das Unternehmen noch einen operativen Verlust in Höhe von 98 Millionen US-Dollar verschmerzen müssen, zum Abschluss des Jahres gab es 135 Millionen US-Dollar Gewinn. Unterm Strich steht einmal mehr ein Nettoverlust (GAAP), der mit 20 Millionen US-Dollar bzw. 0,03 US-Dollar je Aktie allerdings gering ausfällt. Vor einem Jahr hatte sich der Fehlbetrag auf 146 Millionen US-Dollar bzw. 0,19 US-Dollar je Aktie belaufen und im Abschlussquartal 2013 schrieb AMD 89 Millionen US-Dollar bzw. 0,12 US-Dollar in schwarzen Zahlen.

AMDs Präsident und CEO Rory Read sieht seinen Kurs bestätigt und die Tendenz stimmt tatsächlich optimistisch. Für das zweite Quartal 2014 erwartet AMD ein sequentielles Umsatzplus von 3 Prozent - plus oder minus 3 Prozent.
Quelle: ir.amd.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Ubuntu 14.04 ("Trusty Tahr") ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 17.04.2014, 21:36:45
Die beliebte Linux-Distribution Ubuntu liegt seit heute Abend in der stabilen Version 14.04 ("Trusty Tahr") zum Download bereit. Die Version 14.04 von Ubuntu Desktop, Ubuntu Server, Ubuntu Core, Kubuntu, Edubuntu und Ubuntu Kylin wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit Sicherheits-Updates versorgt werden.

Die "verlässliche Bergziege" (Trusty Tahr) basiert auf dem Linux-Kernel 3.13.9. Ubuntu 14.04 verspricht eine bessere Energieverwaltung für Prozessoren von Intel und bringt Unterstützung für aktuelle Hardware wie Intels Haswell-CPUs, AMDs APUs der Baureihen Kabini und Kaveri sowie die GPUs der "Sea Island"-Familie. Auch ARM64 wird ab sofort unterstützt. Bei der Virtualisierung hat sich ebenfalls viel getan, beispielsweise ARM-Unterstützung für Xen und KVM. Im Software-Bereich sind Libreoffice 4.2.3, Firefox 28 und Thunderbird 24.4 enthalten.

Download:
Quelle: wiki.ubuntu.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Arbeitsspeicher: Preise für 2Gb-Chips ziehen deutlich an

reported by doelf, Donnerstag der 17.04.2014, 17:02:47
Am heutigen Handelstag sind die Preise für Arbeitsspeicher an der taiwanischen Speicherbörse überraschend stark angezogen. Dieser Trend hatte sich bereits gestern angedeutet und betrifft in erster Linie die wichtigen 2Gb-Chips.

Alleine heute ist der Kurs für die mit 1.333 MHz zertifizierten 2Gb-Chips um 7,11 Prozent in die Höhe geschossen und bei den mit 1.600 MHz zertifizierten 2Gb-Chips gab es einen Anstieg um 4,84 Prozent. Ziehen wir die Durchschnittspreise vom vergangenen Freitag zum Vergleich heran, sind diese DRAM-Chips sogar um 8,70 bzw. 6,49 Prozent teurer geworden.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von heute im Vergleich zum Freitag der letzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,762 US-Dollar (+2,59%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,100 US-Dollar (+6,49%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,275 US-Dollar (+8,70%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,872 US-Dollar (+1,91%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Support für Debian GNU/Linux 6.0 ("Squeeze") verlängert

reported by doelf, Donnerstag der 17.04.2014, 16:39:03
Eigentlich sollte der Support für Debian GNU/Linux 6.0 ("Squeeze") am 31. Mai 2014 enden, doch nun will man die Distribution noch bis Februar 2016 mit Sicherheits-Updates versorgen. Wie Moritz Muehlenhoff vom Debian-Projekt erklärt, hatten mehrere Firmen sowie andere Gruppen um eine Verlängerung des Supports auf fünf Jahre gebeten.

Allerdings wird nach dem 31. Mai 2014 nur noch die x86-Plattform (32 sowie 64 Bit) frische Sicherheits-Updates erhalten. Wer "Squeeze" auf einer anderen Architektur einsetzt, muss folglich auf Debian 7 ("Wheezy") umsteigen. Ob man auch "Wheezy" und seine Nachfolger fünf Jahre lang mit Sicherheits-Updates versorgen wird, steht noch nicht fest. "Squeeze" ist sozusagen ein Testballon, der nur funktionieren wird, wenn sich jene Unternehmen, die einen längeren Support-Zeitraum wünschen, auch an der Pflege des Systems beteiligen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

IBM erleidet im Umbau einen Gewinneinbruch

reported by doelf, Donnerstag der 17.04.2014, 12:39:18
Mitten im Umbau seiner Geschäftsfelder ist IBM gut ein Fünftel des Nettogewinns weggebrochen. Zudem schwächelt das Hardware-Geschäft, dessen Umsatz um knapp ein Viertel gesunken ist. Doch auch die restlichen Sparten konnten im ersten Quartal 2014 nicht überzeugen.

Ginni Rometty, IBMs Vorsitzende, Präsidentin und CEO in Personalunion, sieht die Zukunft von Big Blue in der Cloud, Big Data und Sicherheit. Im Hardware-Segment wird hingegen weiter ausgemistet, beispielsweise das Geschäft mit x86-Servern, welches IBM an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkaufen will. Prinzipiell scheint diese Entscheidung richtig, schließlich verzeichnete die Sparte "Systems and Technology" im Jahresvergleich einen Umsatzeinbruch um 23,0 Prozent auf 3,106 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 2,391 Milliarden US-Dollar).

Doch auch im wichtigsten Geschäftsfeld "Global Technology Services" ist der Umsatz um 2,9 Prozent auf 9,330 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 9,605 Milliarden US-Dollar) zurückgegangen und der drittgrößte Umsatzbringer "Global Business Services" stagnierte bei 4,483 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 4,484 Milliarden US-Dollar). Einzig die hausinterne Nummer 2, der Bereich "Software", konnte um 1,6 Prozent auf 5,661 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 5,572 Milliarden US-Dollar) zulegen. IBMs Gesamtumsatz belief sich im ersten Quartal 2014 auf 22,484 Milliarden US-Dollar und blieb damit um 3,9 Prozent unter den 23,408 Milliarden US-Dollar des Vorjahres.

Während der Umsatz wenig Begeisterung hervorrufen kann, ist der Nettogewinn (GAAP) eine echte Enttäuschung. Er sank um 21,4 Prozent auf 2,384 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 3,032 Milliarden US-Dollar) bzw. 2,29 US-Dollar je Anteil (Q1/2013: 2,70 US-Dollar). Doch IBM gibt sich optimistisch und will im gesamten Geschäftsjahr 2014 einen Nettogewinn (GAAP) von mindestens 17,00 US-Dollar je Aktie einfahren.
Quelle: www.ibm.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Bei Google wächst nur der Umsatz

reported by doelf, Donnerstag der 17.04.2014, 09:05:23
Goolge konnte seinen Umsatz im ersten Quartal 2014 kräftig steigern, doch der Gewinn fällt kaum höher aus als im Vorjahreszeitraum. Und die Zahlen sehen auch nicht viel besser aus, wenn man die an Lenovo verkaufte Hardware-Sparte Motorola Mobile außen vor lässt.

Der Umsatz des Internetriesen ist um 19,06 Prozent auf 15,420 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 12,951 Milliarden US-Dollar) gestiegen, wovon 10,469 Milliarden US-Dollar (+21,17%) aus Werbung auf Googles eigenen Webseiten stammen. Weitere 3,397 Milliarden US-Dollar (+4,14%) steuerte die Werbung im Partnernetzwerk bei und die übrigen Geschäftsfelder, darunter Motorola Mobile, kommen auf 1,554 Milliarden US-Dollar (+48,14%).

Ansonsten taucht Motorola Mobile in Googles Geschäftszahlen nur noch unter "Nettoverlust aus beendeten Geschäftsfeldern" auf, dieser beläuft sich auf 198 Millionen US-Dollar. Die fortgeführten Geschäftsfelder erwirtschafteten einen Nettogewinn in Höhe von 3,650 Milliarden US-Dollar (+3,46%), was in der Summe 3,452 Milliarden US-Dollar (+3,17%) ergibt. Je Anteil (diluted) bedeutet dies einen Nettogewinn von 5,04 US-Dollar.

Am 31. März 2014 waren weltweit 49.829 Mitarbeiter in Vollzeit bei Google beschäftigt, das sind 2.073 mehr als am 31. Dezember 2013. Im selben Zeitraum fielen bei Motorola Mobile 235 Arbeitsplätze weg und auch die übrigen 3.659 werden Googles Statistik schon bald verlassen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Neue Grafiktreiber für Haswell, Ivy Bridge und Sandy Bridge

reported by doelf, Mittwoch der 16.04.2014, 20:13:03
In unserem Download-Center finden sich neue Grafiktreiber für die Prozessoren von Intel. Die Version 15.28.22.3517 unterstützt die zweite Core-Generation (Sandy Bridge) und die Version 15.33.18.3496 ist für die dritte (Ivy Bridge) und vierte Core-Generation (Haswell) gedacht.

Download für Intel HD 2000 und HD 3000 (Sandy Bridge): Download für Intel HD 2500 und HD 4000 (Ivy Bridge) sowie HD 4200, HD 4400, HD 4600, HD 5000, Iris 5100 und Iris Pro 5200 (Haswell):
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

LaCie und der 1-Jahres-Hack

reported by doelf, Mittwoch der 16.04.2014, 17:50:26
Der auf Speichergeräte spezialisierte Hersteller LaCie hatte über einen Zeitraum von knapp zwölf Monaten ein massives Sicherheitsproblem. Hacker hatten Schad-Software eingeschleust und konnten darüber auf die bei LaCie gespeicherten Kunden- und Kreditkartendaten zugreifen.

Die Firma hatte die Zugriffe selbst nicht bemerkt und wurde erst am 19. März 2014 durch die US-amerikanische Bundespolizei FBI aufgeschreckt. Eine Untersuchung durch externe Sicherheitsexperten offenbarte dann das Ausmaß des Angriffs: Die Hacker konnten vom 27. März 2013 bis zum 10. März 2014 auf die Kundendaten zugreifen, also fast ein ganzes Jahr lang. Dabei gelangten sie in den Besitz von Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen, Kreditkartennummern und das Ablaufdatum dieser Karten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden auch die Benutzernamen und Passwörter entwendet, weshalb LaCie die Passwörter aller Kunden zurückgesetzt hat. Wer bei LaCie verwendete Passwörter auch an anderer Stelle nutzt, sollte diese sicherheitshalber überall ändern. Zudem rät die Firma ihren Kunden, die Kreditkartenabrechnungen des letzten Jahres sorgfältig zu prüfen.
Quelle: www.lacie.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Intel verkauft seine Quad-Core-SoCs für unter 5 US-Dollar

reported by doelf, Mittwoch der 16.04.2014, 11:23:53
Intel kämpft seit Jahren um Marktanteile im Tablet-Segment, doch die etablierten Hersteller halten an ARM-SoCs von Firmen wie Qualcomm und MediaTek fest. Seit einigen Monaten setzt der Chipriese daher verstärkt auf chinesische Hersteller und lockt diese nun mit Kampfpreisen.

Wie DigiTimes berichtet, bietet Intel seine Quad-Core-SoCs mittlerweile für weniger als 5 US-Dollar an. Das entspricht der Preisklasse chinesischer ARM-SoCs von Firmen wie Allwinner und Rockchip, die Prozessoren von NVIDIA, Qualcomm und MediaTek sind im Vergleich teurer. Zudem unterstützt Intel seine Kunden mit Referenzdesigns und bezuschusst auch das Marketing der fertigen Produkte. Auf diese Weise können die fernöstlichen Tablet-Hersteller "eigene" Produkte mit Intel-SoC ohne großen Aufwand am Markt platzieren.

Mit seinen "Bay Trail"-SoCs auf Basis der Silvermont-Architektur hat Intel einen großen Schritt nach vorne gemacht - sowohl in Bezug auf die Rechenleistung als auch beim Stromverbrauch. Die neuen SoCs arbeiten endlich "Out of Order" und bieten bis zu vier Kerne sowie eine DX11-fähige Grafikeinheit. Es gibt einen Turbo für die Rechen- und Grafik-Kerne, SSE 4.2 und AES-Beschleunigung. Dank der aktuellen 22-nm-Fertigung mit Tri-Gate-Transistoren konnte Intel auch die Energieeffizienz deutlich steigern.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

LibreOffice 4.1.6: Erster Release Candidate

reported by doelf, Mittwoch der 16.04.2014, 10:37:22
Von der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software LibreOffice liegt ein erster Veröffentlichungskandidat der Version 4.1.6 zum Download bereit. Er behebt 80 Fehler, darunter auch 13 Abstürze. Die Entwicklungsschiene 4.1 wird auch weiterhin für den Produktiveinsatz empfohlen.

Das finale LibreOffice 4.1.6 soll Ende April 2014 veröffentlicht werden. Es handelt sich dabei um das letzte Update für die Entwicklungsschiene 4.1, deren Support am 28. Mai 2014 auslaufen wird. Noch nicht ganz so stabil, dafür aber mit neuen Funktionen ausgestattet, liegt LibreOffice 4.2.3 seit einer Woche zum Download bereit.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Oracle schließt 104 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Mittwoch der 16.04.2014, 10:19:29
Oracle hat am gestrigen Abend neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 104 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Alleine 37 Sicherheitslücken stecken in Java, darunter auch neun von zehn besonders kritischen Fehlern.

Viermal vergab Oracle die höchste Risikostufe 10,0 und sechs Lücken wurden der zweithöchsten Gefahrenklasse 9,3 zugeordnet. Eine mit 9,3 bewertete Schwachstelle steckt in der LibXfont-Komponente von Oracles Virtualisierungsdiensten, die übrigen kritischen Sicherheitslücken betreffen allesamt Java. Wer Java einsetzt, sollte daher unverzüglich auf die Versionen 8 Update 5 oder 7 Update 55 aktualisieren.

Zudem hat Oracle eine Übersicht zur Heartbleed-Lücke veröffentlicht. Hier kann man nachsehen, ob die eingesetzte Software betroffen ist und ob es bereits ein Update gibt. Die folgenden Produkte hat Oracle bereits geflickt:
  • Communications Operations Monitor
  • MySQL Enterprise Monitor
  • MySQL Enterprise Server
  • Oracle Communications Session Monitor
  • Oracle Linux 6
  • Oracle Mobile Security Suite
  • Solaris 11.2
Quelle: www.oracle.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Heartbleed-Update: Sicherheitswarnungen und Software-Flicken

reported by doelf, Mittwoch der 16.04.2014, 09:55:35
Der kritische Heartbleed-Fehler in der Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL zieht weite Kreise. Wir haben unsere Liste mit offiziellen Sicherheitswarnungen und Empfehlungen wichtiger Internetdienste und die Übersicht bereits verfügbarer Software-Updates aktualisiert.

Beliebte Dienste wie Google, SoundCloud, Tumblr, Yahoo und YouTube sind von der kritischen Heartbleed-Sicherheitslücke betroffen und einige empfehlen ihren Benutzern bereits, alle Passwörter zu ändern. Auch Facebook, Rapidshare und Web.de waren offenbar betroffen, doch hier gibt es noch keine offiziellen Warnungen. Microsoft, PayPal, Skype und Twitter sind nach eigenen Angaben sicher. Bleiben noch unzählige Online-Shops, Banken und Sparkassen.

Sicherheitswarnungen von Internetdiensten:
  • Amazon Web Services (ist betroffen)
  • Google (Search, Gmail, YouTube, Wallet, Play, Apps und App Engine betroffen)
  • Microsoft (Microsoft Account, Azure, Office 365, Yammer und Skype nicht betroffen)
  • PayPal (ist nicht betroffen)
  • Skype (nicht betroffen, siehe Microsoft)
  • SoundCloud (empfiehlt Passwortänderung)
  • neu: Synology MyDS (empfiehlt Passwortänderung)
  • Tumblr (empfiehlt Passwortänderung)
  • Twitter (ist nicht betroffen)
  • Wunderlist (empfiehlt Passwortänderung)
  • Yahoo (empfiehlt Passwortänderung)
  • YouTube (betroffen, siehe Google)
Auf Seiten der Software sind die berühmtesten Opfer Android 4.1.1, LibreOffice, OpenVPN und VMware. Dazu kommen fast alle Linux-Distributionen, für die aber schon Updates verteilt werden. Bei Android ist nur die Version 4.1.1 angreifbar, ältere und neuere Ausgaben des Betriebssystems bewertet Google als sicher. Google drängt die Hersteller offenbar, betroffene Geräte mit Updates zu versorgen.

Sicherheitswarnungen für Software und Patches: Eines steht fest: Das Thema Heartbleed ist noch lange nicht vom Tisch! Idealerweise sollte man einfach alle Passwörter wechseln, doch auch das macht nur Sinn, wenn der Dienstanbieter seine Server bereits abgesichert hat.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Intels Geschäftszahlen: Server top, Smartphones flop

reported by doelf, Mittwoch der 16.04.2014, 09:05:03
Im ersten Quartal des fiskalischen Jahres 2014, welches für Intel am 29. März 2014 endete, konnte der Chipriese seinen Umsatz und den operativen Gewinn im Jahresvergleich leicht steigern. Nettogewinn und Gewinn je Aktie sind hingegen ein wenig zurückgegangen.

Intel erzielte im ersten Quartal 2014 einen Umsatz in Höhe von 12,764 Milliarden US-Dollar und konnte damit den Vorjahreszeitraum um 1,46 Prozent (Q1/2013: 12,580 Milliarden US-Dollar) überbieten. Verglichen mit dem traditionell umsatzstarken Abschlussquartal sehen wir hingegen einen Rückgang um 7,73 Prozent (Q4/2013: 13,834 Milliarden US-Dollar). Mit 7,941 Milliarden US-Dollar (-1,40%) bleibt der PC Intels wichtigster Umsatzlieferant vor der Server-Sparte, die im ersten Quartal 2014 auf 3,087 Milliarden US-Dollar (+11,16%) kam. Zugleich brach der Umsatz im Segment "Mobil und Kommunikation" um 61,39 Prozent auf 156 Millionen US-Dollar ein, beim "Internet der Dinge" kletterte der Umsatz um 32,05 Prozent auf 482 Millionen US-Dollar. "Software und Dienstleistungen" steuerten weitere 553 Millionen US-Dollar (+6,35%) bei.

Intels operativer Gewinn ist im Jahresvergleich um 0,56 Prozent auf 2,533 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 2,519 Milliarden US-Dollar) gestiegen, sequentiell sehen wir hingegen einen Einbruch um 28,63 Prozent (Q4/2013: 3,549 Milliarden US-Dollar). Nach Steuern bleibt ein Nettogewinn in Höhe von 1,947 Milliarden US-Dollar, der um 4,79 Prozent unter den 2,045 Milliarden US-Dollar des ersten Quartals 2013 und um 25,83 Prozent unter dem 2,625 Milliarden US-Dollar des vierten Quartals 2013 liegt. Der Gewinn je Aktie ist damit auf 0,38 US-Dollar gesunken (Q1/2013: 0,40 US-Dollar; Q4/2013: 0,51 US-Dollar). Bemerkenswert ist der stetig steigende operative Verlust in der Sparte "Mobil und Kommunikation". Im ersten Quartal 2014 hat Intel hier 929 Millionen US-Dollar verloren, Smartphones und Tablets bleiben für das Unternehmen ein teures Verlustgeschäft.

Für das zweite Quartal 2014 erwartet Intels CEO Brian Krzanich einen Umsatz zwischen 12,5 Milliarden und 13,5 Milliarden US-Dollar und eine Bruttomarge von 63 Prozent. Im ersten Quartal lag letztere bei 59,7 Prozent.
Quelle: www.intc.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Pulitzer-Preis für die Aufbereitung des NSA-Skandals

reported by doelf, Dienstag der 15.04.2014, 21:19:29
Der nach dem ungarisch-amerikanischen Journalisten und Zeitungsverleger Joseph Pulitzer benannte Pulitzer-Preis hat in der wichtigsten Kategorie "Public Service" in diesem Jahr gleich zwei Gewinner: Die Zeitungen "The Washington Post" und die US-Version des britischen "The Guardian".

Ausgezeichnet werden diese beiden Zeitungen für die Aufdeckung und Aufbereitung des NSA-Skandals. Joseph Pulitzer, der 1911 verstorbene Stifter des Preises, hätte sicherlich seine Freude an diesen Berichten gehabt. Er selbst hatte immer wieder Missstände und Korruption angeprangert, wobei seine sorgfältigen Recherchen ein ums andere Mal Politik und Wirtschaft bloßstellten. Joseph Pulitzer wird auch folgendes Zitat zugeschrieben:
"Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich. Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht - aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen."
Dieser Grundsatz gilt heute noch genauso wie vor über 100 Jahren, was uns "The Washington Post" und "The Guardian" dank Edward Snowden in den vergangenen Monaten vor Augen führen konnten. Mehr davon!
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Intel veröffentlicht Preise für "Haswell Refresh"-CPUs

reported by doelf, Dienstag der 15.04.2014, 20:54:07
Intel hat eine neue CPU-Preisliste veröffentlicht, welche auf den 14. April 2014 datiert. Preissenkungen finden sich darin leider keine, doch dafür gibt es jede Menge neuer Prozessoren aus dem kommenden "Haswell Refresh". Für Desktop-Systeme sind 27 neue CPUs enthalten.

Diese neuen Prozessoren kosten genau so viel wie ihre Vorgänger, takten aber 100 bis 200 MHz schneller. Weitere Unterschiede gibt es nicht, denn bei "Haswell Refresh" handelt es sich keinesfalls um eine neue Architektur. Die Prozessoren nutzen weiterhin den Sockel LGA-1150 und werden im bekannten 22-nm-Verfahren produziert, so dass weder neue Mainboards noch neue Chipsätze benötigt werden. Dennoch wird Intel demnächst auch zwei neue Chipsätze namens Z97 und H97 vorstellen. Diese werden einen M.2-Steckplatz unterstützen, der sowohl SATA 6 Gbps als auch SATA Express unterstützt und als Nachfolger für mSATA gedacht ist.

Hier eine Übersicht der "Haswell Refresh"-CPUs für Desktop-Systeme:
  • Core i7-4790 (3,6 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600): 303 US-Dollar
  • Core i7-4790S (3,2 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 303 US-Dollar
  • Core i7-4790T (2,7 bis ?? GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 45 Watt, HD 4xxx): 303 US-Dollar
  • Core i7-4785T (2,2 bis ?? GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx): 303 US-Dollar
  • Core i5-4690 (3,5 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600): 213 US-Dollar
  • Core i5-4690S (3,2 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 213 US-Dollar
  • Core i5-4690T (2,5 bis ?? GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 45 Watt, HD 4xxx): 213 US-Dollar
  • Core i5-4590 (3,3 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600): 192 US-Dollar
  • Core i5-4590S (3,0 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 192 US-Dollar
  • Core i5-4590T (2,0 bis ?? GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx): 192 US-Dollar
  • Core i5-4570S (2,9 bis 3,6 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 192 US-Dollar
  • Core i5-4460 (3,2 bis 3,4 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600): 182 US-Dollar
  • Core i5-4460S (2,9 bis 3,4 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 182 US-Dollar
  • Core i5-4460T (1,9 bis 2,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4600): 182 US-Dollar
  • Core i3-4360 (3,7 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx): 149 US-Dollar
  • Core i3-4350 (3,6 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx): 138 US-Dollar
  • Core i3-4350T (3,1 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx): 138 US-Dollar
  • Core i3-4150 (3,5 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx): 117 US-Dollar
  • Core i3-4150T (3,0 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx): 117 US-Dollar
  • Pentium G3450 (3,4 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 86 US-Dollar
  • Pentium G3440 (3,3 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 75 US-Dollar
  • Pentium G3440T (2,8 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD Graphics): 75 US-Dollar
  • Pentium G3240 (3,1 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 64 US-Dollar
  • Pentium G3240T (2,7 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD Graphics): 64 US-Dollar
  • Celeron G1850 (2,9 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 52 US-Dollar
  • Celeron G1840 (2,8 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 42 US-Dollar
  • Celeron G1840T (2,5 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD Graphics): 42 US-Dollar
Beim Betrachten dieser Liste fällt auf, dass sie keine K-Prozessoren enthält. Diese CPUs, die sich aufgrund des frei wählbaren Multiplikators in erster Linie an Übertakter richten, sollen erst im dritten Quartal 2014 ihre Nachfolger erhalten. Und so können wir bisher nur die Eckdaten, aber noch keine Preise nennen:
  • Core i7-4790K (3,6 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4690K (3,5 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4590K (3,3 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Heartbleed: Synology veröffentlicht Update für DSM 5.0

reported by doelf, Dienstag der 15.04.2014, 20:11:58
Synology hat ein Update für seine NAS-Systeme veröffentlicht, welches die Heartbleed-Lücke in OpenSSL schließt. Die Benutzer müssen darüber hinaus die SSL-Zertifikate erneuern und sollen auch ihre Passwörter beim hauseigenen DynDNS-Dienst MyDS ändern.

Mit DSM 5.0-4458 Update 2 hat Synology bisher aber nur die 5er-Serie seiner NAS-Firmware aktualisiert. Wer noch DSM 4.3 verwendet, sollte daher dringend auf die neue Version umsteigen. Einen Flicken für DSM 4.3 hat Synology zwar in Aussicht gestellt, doch dieser wird erst Ende April erhältlich sein. Auch DSM 4.2 ist betroffen und soll innerhalb einer Woche aktualisiert werden. Für DSM 4.1 wird es kein Update geben, hier hilft nur der Wechsel zur Version 4.2 - zumindest nachdem diese geflickt wurde. Die Nutzer von DSM 4.0 und älter können hingegen aufatmen, denn hier gibt es keine Heartbleed-Lücke.

Seinen DynDNS-Dienst MyDS hat Synology ebenfalls abgesichert. Da man dort allerdings Zugangsdaten abgreifen konnte, empfiehlt die Firma ihren Kunden nachdrücklich, ihre Passwörter zu ändern.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Galaxy S5: Auch Samsungs Fingerabdruckscanner versagt

reported by doelf, Dienstag der 15.04.2014, 19:54:32
Apple versprach bei der Vorstellung seines iPhone 5s zusätzliche Sicherheit dank des integrierten Fingerabdruckscanners. Doch schon einen Tag nach dem Verkaufsstart hatte das Biometrie-Team des Chaos Computer Clubs (CCC) den Scanner gehackt. Und Samsungs Galaxy S5 gleich mit.


Natürlich konnten die Sicherheitsexperten damals noch nicht wissen, dass ihr auf alt hergebrachten Methoden basierender Ansatz gut ein halbes Jahr später nochmals ein Smartphone der Oberklasse blamieren wird. Doch das S5 von Samsung heißt nicht nur ähnlich wie das 5s von Apple, sondern fällt auch auf die selben Tricks herein: Man fotografiere einen Fingerabdruck von einer Glasoberfläche ab, invertiere diesen und drucke ihn dann per Laserdrucker auf eine Transparenzfolie. Aus diesen Negativ generiert man anschließend mit Holzleim oder Latexmilch ein Positiv, welches fortan als Fingerersatz dient. Bei SRLabs lag ein solcher Holzleim-Finger vom letztjährigen iPhone-5s-Hack herum und siehe da: Auch das nagelneue Galaxy S5 geht dieser Kopie auf den Leim!

Und damit man Samsung bloß nicht vorwerfen kann, dass sie Apples TouchID einfach nur kopiert haben, verschlimmbessern die Südkoreaner den Fingerabdruckscanner sogar. So lässt das Galaxy S5 beliebig viele Versuche zu, ohne jemals nach einem Passwort oder einer anderen Authentifizierung zu fragen. Schlampige Kriminelle, die einen schlechten Abguss angefertigt haben, probieren es damit einfach so lange, bis das Smartphone den Finger irgendwann einmal erkennt. Das obige Beispielvideo demonstriert dieses Vorgehen anhand der PayPal-App. Samsung sollte hier unverzüglich nachbessern!
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Google kauft Drohnen-Hersteller

reported by doelf, Dienstag der 15.04.2014, 11:07:08
Google hat das US-amerikanische Luft- und Raumfahrtunternehmen "Titan Aerospace" gekauft. "Titan Aerospace" ist auf unbemannte Luftfahrzeuge - also Drohnen - spezialisiert, baut allerdings keine militärischen Angriffsdrohnen sondern vielmehr "atmosphärische Satelliten" (Atmosat).

Die Atmosats erreichen eine maximale Höhe von 20 Kilometern und haben eine Nutzlast von bis zu 100 kg. Ihre Energie gewinnen sie über Solarzellen, wodurch laut Hersteller eine Flugzeit von bis zu fünf Jahren möglich ist. Die Einsatzgebiete der Atmosats reichen von Wetterbeobachtung und Überwachung bis hin zur Telekommunikation. Laut "Titan Aerospace" können die Luftfahrzeuge Waldbrände und Umweltschäden erkennen, doch solche atmosphärischen Satelliten lassen sich auch mit hochauflösenden Kameras bestücken und für Spionage- oder Überwachungszwecke nutzen. Besonders interessant ist jedoch der Ausbau von Mobilfunknetzten mit Hilfe von Atmosats, denn mit ihrer großen Reichweite empfehlen sie sich insbesondere für dünn besiedelte Gebiete.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Firefox 29.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 15.04.2014, 09:50:55
Die achte Beta-Version des Firefox 29.0 liegt seit heute morgen zum Download bereit. Der Firefox 29.0 bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Den finalen Firefox 29.0 erwarten wir am 29. April 2014.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

NVIDIAs GeForce 337.50 Beta verspricht deutliches Leistungsplus

reported by doelf, Dienstag der 15.04.2014, 09:41:02
NVIDIAs GeForce 337.50 Beta ist zwar schon seit einigen Tagen erhältlich, hat aber erst jetzt seinen Weg in unser Download-Center gefunden. Der neue Grafiktreiber verspricht deutliche Leistungsgewinne für einzelne Grafikkarten sowie für SLI-Konfigurationen.

Der GeForce 337.50 Beta unterstützt alle Grafikprozessoren ab der Baureihe GeForce 8 und auch Windows XP hat NVIDIA nicht vergessen. Verglichen mit dem bisherigen WHQL-Treiber GeForce 335.23 hat NVIDIA anhand einer nicht näher benannten GPU aus der Baureihe GeForce GTX 700 die folgende Steigerungen ermittelt:
  • Aliens vs. Predator (SLI): +45%
  • Batman - Arkham Origins: +15% (SLI: +6%)
  • CoD - Black Ops 2 (SLI): +20%
  • F1 2013: +6% (SLI: +9%)
  • Far Cry 3 (SLI): +7%
  • Hitman Absolution: +8% (SLI: +10%)
  • Metro - Last Light: +10% (SLI: +6%)
  • Sleeping Dogs: +23% (SLI: +31%)
  • Sniper Elite V2: +7% (SLI: +53%)
  • Star Swarm: +21%
  • The Elder Scrolls V - Skyrim: +25%
  • Tomb Raider: +6%
  • Total War - Rome II: +64% (SLI: +71%)
Neue bzw. verbesserte SLI-Profile gibt es für "Diablo III", "Total War - Rome II", "War Thunder" und "Watch Dogs", dazu kommen 3D-Vision-Profile für die Spiele "Path of Exile" und "KickBeat". Im Paket enthalten sind zudem der HD-Audiotreiber 1.3.30.1, die PhysX System-Software 9.13.1220 sowie GeForce Experience in der Version 12.4.48.1.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

"Star Citizen" - Der erste Testflug

reported by doelf, Montag der 14.04.2014, 17:38:06
"Star Citizen" ist eine Weltraum-Flugsimulationen in der Tradition von Elite und Freelancer, die derzeit von "Cloud Imperium Games" entwickelt wird. Im Rahmen der Spielemesse PAX East, die am vergangenen Wochenende in Boston stattfand, wurde das Spiel erstmals live vorgeführt.


Dabei lief nicht alles glatt, denn "Star Citizen" befindet sich noch in einer frühen Phase seiner Entwicklung. Mit der Fertigstellung des Spiels ist erst gegen Ende 2015 zu rechnen, doch zuvor wollen die Entwickler einzelne Module für die Unterstützer des Projektes freigeben. Finanziert wird "Star Citizen" nämlich per Crowdfunding. Bisher konnten die Entwickler um Chris Roberts stolze 41.957.614 US-Dollar von 428.283 Unterstützern sammeln.

Das "Dogfighting Module Alpha" soll als erstes freigegeben werden, doch noch fehlt es diesem an Feinschliff. Während das Aufsetzen des Helms schon ganz gut funktioniert und die auf einer modifizierten CryEngine 3 basierende Grafik für eine beeindruckende Optik sorgt, ließen Stabilität, Zielsystem und Schadensabfrage noch viel Raum für Verbesserungen. Dennoch macht dieser erste Testflug Lust auf mehr, solange die G-Kräfte nicht zur Ohnmacht führen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

GPU-Z 0.7.8 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Montag der 14.04.2014, 16:38:49
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die heute veröffentlichte Version 0.7.8 beseitigt ein paar Fehler und unterstützt neue GPUs.

Auf Seiten AMDs wurden die Grafiklösungen Radeon R9 295X2, Radeon R9 M275, Radeon HD 7500G und FirePro W9000 hinzugefügt, bei NVIDIA sind es GeForce Titan Z, GeForce GTX 745, GeForce GTX 880M, GeForce 870M, GeForce 860M, GeForce 850M, GeForce 775M und NVS 510.

Download: GPU-Z 0.7.8 - 1,56 MByte

Hier die Übersicht aller Neuerungen:
  • GPU-Z window can be resized while sensor tab is active
  • Fixed incorrect readings on GeForce Tesla cards
  • Added support for AMD Radeon R9 295X2, R9 M275, HD 7500G, FirePro W9000
  • Added support for NVIDIA GeForce Titan Z, GTX 745, GTX 880M, 870M, 860M, 850M, 775M, NVS 510
  • Fixed release date for GTX Titan Black, GTX 780 Ti
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Sid Meiers "Civilization: Beyond Earth" kommt im Herbst

reported by doelf, Montag der 14.04.2014, 14:55:24
Im Herbst 2014 soll Sid Meiers "Civilization: Beyond Earth" veröffentlicht werden. Der neueste Teil der Erfolgsserie spielt in der Zukunft und die Menschheit hat die Erde letztendlich geschafft. Der einst blaue Planet ist nicht mehr zu gebrauchen und so müssen diesmal fremde Welten zivilisiert werden.


Im Jahr 1991 erschuf Sid Meier mit "Civilization" einen Strategieklassiker, der in der Steinzeit begann und bis zur Besiedelung eines neuen Planeten führte. Der Aufbruch zu neuen Himmelskörpern ist nun der Aufhänger von "Civilization: Beyond Earth" und man könnte tatsächlich sagen: Wir betreten Neuland. Um nicht alle Altlasten ablegen zu müssen, wählt der Spieler zu Anfang einen von acht Sponsoren, der die Expedition finanziert und für den gewünschten kulturellen Hintergrund sorgt. Jeder Sponsor hat dabei gewisse Vor- und Nachteile, zudem wollen Ausrüstung und Kolonisten sorgfältig gewählt sein.
Bild

Der fremde Planet heißt die Menschheit leider nicht willkommen. Überall lauern Gefahren, aber auch Chancen. Es gibt feindselige sowie nutzbare Lebensformen, Bodenschätze und geheimnisvolle Artefakte längst vergessener Kulturen. Unsere Entscheidungen bestimmen auch den technologischen Fortschritt unserer Auswanderer, der sich als Netz um drei Hauptthemen entwickelt, die jeweils an eigene Siegesbedingungen geknüpft sind. Quests greifen die Geschichte des Planeten auf und führen den Spieler durch die Möglichkeiten des Spiels. Im Mehrspielermodus kämpfen bis zu acht Parteien um die Vorherrschaft auf der neuen Welt.

Sid Meiers "Civilization: Beyond Earth" soll im Herbst 2014 für den PC veröffentlicht werden. Noch ist unklar, ob das Spiel auch auf anderen Plattformen erscheinen wird.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Cyber-Spionage beim "Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt"

reported by doelf, Montag der 14.04.2014, 11:37:25
Wie die Tagesschau berichtet, wurde das "Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt" (DLR) über einen Zeitraum von mehreren Monaten ausspioniert. Die hoch professionellen Trojaner, die alle eingesetzten Betriebssysteme infiziert haben, stammen vermutlich von einem ausländischen Geheimdienst.

Damit bestätigt das DLR einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Da sich das DLR mit Raketentechnologien beschäftigt, die auch für Rüstungszwecke interessant sind, wurde das Nationale Cyber-Abwehrzentrum in Bonn eingeschaltet. Die Trojaner wurden durch gezielte Angriffe auf den Rechnern von Systemadministratoren und Wissenschaftlern platziert. Im Code der Schadprogramme finden sich chinesische Schriftzeichen, wobei es sich aber auch um ein Ablenkungsmanöver handeln könnte.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Der Spion mit der Lizenz, Sicherheitslücken totzuschweigen

reported by doelf, Montag der 14.04.2014, 10:40:51
Wie die New York Times berichtet, hat US-Präsident Barack Obama die "National Security Agency" (NSA) angewiesen, alle entdeckten Sicherheitslücken unverzüglich publik zu machen. Es sei denn, das Totschweigen der Schwachstelle diene der nationalen Sicherheit oder aber der Strafverfolgung.

Bild Mit seiner Weisung verlagert der Präsident die Gewichtung zwar etwas weiter in die Richtung "eher veröffentlichen als verschweigen", doch das ist eine rein kosmetische Maßnahme. Der gewaltige Ermessensspielraum, welcher den Geheimdiensten eingeräumt wird, stellt nämlich sicher, dass alles genauso bleibt wie bisher. Sicherheitslücken in Soft- und Hardware lassen sich immer in den Dienst der nationalen Sicherheit oder der Strafverfolgung stellen, sei es zur Überwachung und Spionage oder als Cyberwaffe gegen feindliche Staaten. Am Ende bleibt zumindest die meisterhafte Demonstration, wie man ein Problem entschlossen anpackt, ohne dabei irgendetwas zu verändern.

Unklar ist nach wie vor, ob die NSA von der Heartbleed-Lücke wusste und ob sie diese ausgenutzt hat. In der vergangenen Woche hatte die Electronic Frontier Foundation über verdächtige Zugriffe berichtet, welche die Handschrift von Geheimdiensten tragen. Die NSA bestreitet bisher jede Kenntnis, doch der Geheimdienst hatte über Jahre nach Möglichkeiten gesucht, das Verschlüsselungsprotokoll SSL (TLS) zu knacken.
Quelle: www.nytimes.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Intels Haswell Refresh kommt doch erst im Mai

reported by doelf, Montag der 14.04.2014, 09:39:46
Entgegen bisherigen Spekulationen wird Intel seine aktuelle Desktop-Plattform erst Anfang Mai 2014 mit neuen Prozessoren auffrischen. Zeitgleich sollen auch die Chipsätze der 9er-Serie - namentlich Z97 und H97 - erhältlich sein.

Bisher war aus Asien zu hören, dass Intel die "Haswell Refresh"-CPUs bereits im April auf den Markt bringen will und die neuen Chipsätze dann im Mai nachreicht. Bei "Haswell Refresh" handelt es sich keinesfalls um eine neue Architektur, sondern lediglich um neue CPU-Modelle mit leicht höheren Taktraten. Die Prozessoren nutzen weiterhin den Sockel LGA-1150 und werden im bekannten 22-nm-Verfahren produziert, so dass weder neue Mainboards noch neue Chipsätze benötigt werden. Funktional unterscheiden sich Z97 und H97 dann auch nur in einem Punkt von ihren Vorgängern: Sie unterstützen einen M.2-Steckplatz. M.2 wurde unter dem Namen "Next Generation Form Factor" (NGFF) entwickelt und soll mSATA ablösen. M.2 unterstützt sowohl SATA 6 Gbps als auch SATA Express, welches den Laufwerken einen höheren Datendurchsatz ermöglicht. Hierzu werden zwei bzw. vier PCIe-Lanes verwendet.

Hier eine Übersicht der für Mai 2014 geplanten Desktop-Prozessoren:
  • Core i7-4790 (3,6 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i7-4790S (3,2 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4xxx)
  • Core i7-4790T (2,7 bis ?? GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 45 Watt, HD 4xxx)
  • Core i7-4785T (2,2 bis ?? GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx)
  • Core i5-4690 (3,5 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4590 (3,3 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4690S (3,2 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4xxx)
  • Core i3-4360 (3,7 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx)
  • Core i3-4350 (3,6 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx)
  • Core i3-4150 (3,5 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx)
  • Pentium G3450 (3,4 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
  • Pentium G3440 (3,3 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
  • Pentium G3240 (3,1 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
  • Celeron G1850 (2,9 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
  • Celeron G1840 (2,8 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics)
Beim Betrachten dieser Liste fällt auf, dass sie keine K-Prozessoren enthält. Diese CPUs, die sich aufgrund des frei wählbaren Multiplikators in erster Linie an Übertakter richten, sollen erst im dritten Quartal 2014 ihre Nachfolger erhalten:
  • Core i7-4790K (3,6 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4690K (3,5 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4590K (3,3 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
Bei den mobilen Computern ist "Haswell Refresh" bereits angekommen, folgende Prozessoren hat Intel im aktuellen Quartal auf den Markt gebracht:
  • Core i7-4940MX (3,1 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 57 Watt, HD 4600)
  • Core i7-4910MQ (2,9 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 47 Watt, HD 4600)
  • Core i7-4860HQ (2,4 bis 3,6 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 47 Watt, Iris Pro 5200)
  • Core i7-4810MQ (2,8 bis 3,8 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 47 Watt, HD 4600)
  • Core i7-4610M (3,0 bis 3,7 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 37 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4360U (1,5 bis 3,0 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 15 Watt, HD 5000)
  • Core i5-4340M (2,9 bis 3,6 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 37 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4310M (2,7 bis 3,4 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 37 Watt, HD 4600)
Intels Enthusiastenplattform muss sich hingegen noch bis zum dritten Quartal 2014 gedulden. Dann wird mit dem X99 endlich ein neuer Chipsatz mit USB 3.0 kommen und die Prozessoren der Baureihe Haswell-E sollen bis zu acht Kerne umfassen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Amazon.de: Letzter Tag der Oster- und Kindle-Aktion

reported by doelf, Montag der 14.04.2014, 08:59:00
Am heutigen Montag endet die Oster-Angebote-Woche unseres Partners Amazon.de mit vielen attraktiven Angeboten aus fast allen Produktbereichen. Und bis 22:00 Uhr bekommt man die aktuelle Modellversion des "Kindle Paperwhite" zum Sonderpreis von 99,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten bekommt. Dies entspricht einem Preisvorteil von 30 Euro.

Bild Die im Oktober 2013 eingeführte Generation des "Kindle Paperwhite" bietet schärfere Kontraste, eine verbesserte Beleuchtung, eine neue Touchscreen-Technologie und einen schnelleren Prozessor. Das beleuchtete Paperwhite-Display misst weiterhin 15 cm (6 Zoll) und kann 16 Graustufen anzeigen. Auch die Abmessungen zeigen sich mit 169 x 117 x 9,1 mm unverändert, während das Gewicht von 213 auf 206 g reduziert wurde. Das Gerät unterstützt Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n und ist mit 2 GB Speicherplatz ausgestattet, von denen der Benutzer 1,25 GB verwenden kann - das sind gut 1.000 Bücher. Eine Akku-Ladung reicht bei täglicher Nutzung für bis zu acht Wochen.

Zu den Aktionen bei Amazon.de: Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 13.04.2014, 21:01:03
An diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die seit Anfang April 99 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Neben AMDs Grafikmonster AMD Radeon R9 295X2 wurden diverse Gaming-Tastaturen, Bluetooth-Speaker und eine Gitarre von George Lowden begutachtet.

allround-pc.com: ht4u.net: hardwareluxx.de: hardware-mag.de: ocaholic.ch: ocinside.de:
  • Raspberry Pi Test und PiCam HD Kameramodul für Raspberry Pi im Test: Himbeerkuchen Test auf OCinside.de - natürlich übertaktet. In der deutschen Küche ist der Raspberry Pie - also der Himbeerkuchen - eher seltener anzutreffen. Jedoch findet ein Gerät immer mehr Anhänger, das seinen Namen eben diesem süßen Fruchtkuchen zu verdanken hat. Der Raspberry Pi Einplatinencomputer. In diesem Test werden wir uns den Shooting Star unter den Ein-Platinen Computern etwas näher anschauen und klären, wer ihn wozu gebrauchen könnte...
pcmasters.de: pc-experience.de: pc-max.de: planet3dnow.de:
  • Der gesockelte Kabini - Athlon 5350 im Test: Kabini wurde von AMD vor gut einem Jahr vorgestellt. Bis heute findet man die kleine APU vor allem in preisgünstigen Notebooks. Gleichzeitig kam das Gerücht um eine gesockelte Variante auf, die AMD uns gegenüber halbwegs dementierte. Nun gibt es seit etwas über zwei Wochen bereits die unter dem Namen Athlon und Sempron verpackten Desktop-Kabinis mit 2-4 Jaguarkernen nebst passenden Unterbau zu kaufen, dennoch präsentiert AMD offiziell erst heute die neuen in 28 nm gefertigten APUs mit einer TDP von 25 W...
  • Kompakt-Wasserkühlung: Cooler Master Nepton 280L
  • CPU-Kühler: 4-mal REEVEN
technic3d.com: tobitech.de:
  • George Lowden O35 - Myrtle: Die in Nordirland hergestellten Gitarren von George Lowden genießen auf der ganzen Welt einen hervorragenden, schon fast mystischen Ruf. Rein autodidaktisch angefangen mit dem Bau von Gitarren hat George bereits als Jugendlicher. Er experimentierte mit verschiedensten Hölzern und erlernte den Umgang mit Werkzeugen und der Holzverarbeitung...
  • Wavemaster STAX 2.1 Stereolautsprecher
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

SiSoft Sandra Lite 2014 SP2 (20.28) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 13.04.2014, 16:34:54
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Analyse- und Benchmark-Suite, welche Leistungsmessungen für CPU, Cache, Arbeitsspeicher, Speichermedien und Grafikkarten umfasst. In unserem Download-Center findet sich die nagelneue Version 2014 SP2 (20.28), welche ein paar kleinere Fehler beseitigt.

Download: SiSoft Sandra Lite 2014 SP2 (20.28) - 65,8 MByte
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Heartbleed-Update: Sicherheitswarnungen und Software-Flicken

reported by doelf, Sonntag der 13.04.2014, 16:21:38
Der kritische Heartbleed-Fehler in der Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL zieht weite Kreise. Wir haben unsere Liste mit offiziellen Sicherheitswarnungen und Empfehlungen wichtiger Internetdienste und die Übersicht bereits verfügbarer Software-Updates aktualisiert.

Beliebte Dienste wie Google, SoundCloud, Tumblr, Yahoo und YouTube sind von der kritischen Heartbleed-Sicherheitslücke betroffen und einige empfehlen ihren Benutzern bereits, alle Passwörter zu ändern. Auch Facebook, Rapidshare und Web.de waren offenbar betroffen, doch hier gibt es noch keine offiziellen Warnungen. Microsoft, PayPal, Skype und Twitter sind nach eigenen Angaben sicher. Bleiben noch unzählige Online-Shops, Banken und Sparkassen.

Sicherheitswarnungen von Internetdiensten:
  • Amazon Web Services (ist betroffen)
  • Google (Search, Gmail, YouTube, Wallet, Play, Apps und App Engine betroffen)
  • neu: Microsoft (Microsoft Account, Azure, Office 365, Yammer und Skype nicht betroffen)
  • PayPal (ist nicht betroffen)
  • neu: Skype (nicht betroffen, siehe Microsoft)
  • SoundCloud (empfiehlt Passwortänderung)
  • Tumblr (empfiehlt Passwortänderung)
  • Twitter (ist nicht betroffen)
  • Wunderlist (empfiehlt Passwortänderung)
  • Yahoo (empfiehlt Passwortänderung)
  • YouTube (betroffen, siehe Google)
Auf Seiten der Software sind die berühmtesten Opfer Android 4.1.1, LibreOffice, OpenVPN und VMware. Dazu kommen fast alle Linux-Distributionen, für die aber schon Updates verteilt werden. Bei Android ist nur die Version 4.1.1 angreifbar, ältere und neuere Ausgaben des Betriebssystems bewertet Google als sicher. Google drängt die Hersteller offenbar, betroffene Geräte mit Updates zu versorgen.

Sicherheitswarnungen für Software und Patches: Eines steht fest: Das Thema Heartbleed ist noch lange nicht vom Tisch! Idealerweise sollte man einfach alle Passwörter wechseln, doch auch das macht nur Sinn, wenn der Dienstanbieter seine Server bereits abgesichert hat.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Arbeitsspeicher: Kaum Bewegung in den Preisen

reported by doelf, Sonntag der 13.04.2014, 16:11:21
In den beiden vergangenen Wochen sind die Preise für Arbeitsspeicher an der taiwanischen Speicherbörse weitgehend konstant geblieben. Für 2Gb-Chips musste man am Freitag um die 2 US-Dollar bezahlen, während die 4Gb-Chips derweil zwischen 3,46 und 3,67 US-Dollar liegen.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von vorgestern im Vergleich zum Freitag der vorletzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,667 US-Dollar (-1,40%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,460 US-Dollar (-1,03%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,972 US-Dollar (-0,45%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,093 US-Dollar (+0,24%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,837 US-Dollar (+3,03%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Verbraucherzentralen kontra "The Elder Scrolls Online"

reported by doelf, Freitag der 11.04.2014, 16:44:12
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat den Spieleverlag ZeniMax abgemahnt, da dieser Käufern des Spiels "The Elder Scrolls Online" auf seiner Webseite "30 Tage kostenlose Spielzeit" verspricht. Doch um diese überhaupt nutzen zu können, müssen Spieler gültige Zahlungsdaten für ein kostenpflichtiges Abonnement hinterlegen. Im Anschluss werden diese Angaben mit einer Buchung geprüft.

Während die Abbuchung unmittelbar stattfindet, lässt sich ZeniMax mit den Rückbuchungen offenbar Zeit. Zudem ist bei einigen der unterstützten Zahlungsarten - beispielsweise Paysafecard, Giropay oder Gametimecard - gar keine Rückzahlung möglich. Käufern, die eine dieser Zahlungsarten gewählt haben, verwehrt ZeniMax somit die "30 Tage kostenlose Spielzeit". Viele Käufer fühlen sich getäuscht, zumal "The Elder Scrolls Online" zum vollen Preis verkauft wird und zusätzlich ein Abonnement erfordert. ZeniMax hat nun bis zum 24. April 2014 Zeit, um eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Explosionsgefahr: Sony ruft Notebook VAIO Fit 11A zurück!

reported by doelf, Freitag der 11.04.2014, 13:51:14
Sony ruft sein Notebook VAIO Fit 11A zurück, welches sich durch Umklappen des Bildschirms in ein Tablet verwandeln lässt. Das kompakte Geräte im 11,6-Zoll-Format kann überhitzen und im Ernstfall sogar explodieren. Betroffene Kunden sollten ihre Geräte nicht mehr einschalten.

Ursache des Problems ist die Batterie, welche im VAIO Fit 11A fest verbaut ist. Die betroffenen Notebooks müssen daher eingeschickt und überarbeitet werden. Sony hat hierfür eine Webseite eingerichtet, alternativ erreicht man den Hersteller von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr über die Hotline-Nummer 030-585812345.

Laut Sony wurden die gefährlichen Notebooks im Februar 2014 gefertigt. Sofern sie aus dem europäischen Handel stammen, tragen die Geräte eine der folgenden Produktkennungen: SVF11N16CTB, SVF11N1L2RP, SVF11N1A4E, SVF11N1L2RS, SVF11N1C5E, SVF11N1M2ES, SVF11N1L2EB, SVF11N1S2EB, SVF11N1L2EP, SVF11N1S2ES, SVF11N1L2ES oder SVF11N1S2RS. Wer ein solches Notebook aus dem Ausland mitgebracht hat, kann allerdings auch andere Kennungen vorfinden. Allen gemein ist jedoch, dass sie mit "SVF11N1" beginnen.

Weitere Informationen: In den Jahren 2005 bis 2007 wurden massenhaft Notebooks oder deren Batterien zurückgerufen, in fast allen Fällen bestand Brandgefahr. Wir hatten damals eine herstellerübergreifende Informationsseite eingerichtet, die bis heute gepflegt wird.
Quelle: www.sony.de
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Dropbox: Benutzer nehmen Riceaus

reported by doelf, Freitag der 11.04.2014, 11:07:12
Unter George W. Bush war Condoleezza Rice die Außenministerin der Vereinigten Staaten und jetzt wurde sie in den Verwaltungsrat von Dropbox berufen. Viele Nutzer des Dienstes reagieren auf diese Personalie mit Unverständnis und nehmen nun Riceaus.

Im völkerrechtlich nicht legitimierten Krieg gegen den Irak verfolgte Rice als Sicherheitsberaterin des Präsidenten eine knallharte Linie. Insbesondere mit den unwilligen Europäern ging sie hart ins Gericht und machte sich mit Aussagen wie "Bestraft Frankreich, ignoriert Deutschland und verzeiht Russland" hierzulande wenige Freunde. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an die Frittenkrise, welche damals in der Umbenennung von "French Fries" in "Freedom Fries" gipfelte. Am Ende konnten die Massenvernichtungswaffen, vor denen Rice stets gewarnt hatte, im Irak nicht gefunden werden. Dafür hatte sie zusammen mit ihren Regierungskollegen und den US-Geheimdiensten den Grundstein für die Überwachung der Welt gelegt.

Nach dem Ende ihrer politischen Karriere kehrte Rice an die Universität Stanford zurück, wo sie Politikwissenschaft unterrichtet. Viele Dropbox-Nutzer sind der festen Überzeugung, dass die ehemalige Außenministerin dort schon genügend Schaden anrichtet und im Verwaltungsrats eines Unternehmens, das die Daten seiner Kunden vor Regierungs- und Geheimdienstzugriffen schützen sollte, nichts zu suchen hat.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Maßnahmen gegen Überkapazitäten bei NAND-Flash-Speicher

reported by doelf, Freitag der 11.04.2014, 10:32:26
Wie aus Asien zu hören ist, haben einige Speicherhersteller Maßnahmen ergriffen, um ihren Überkapazitäten bei NAND-Flash-Chips abzubauen. Nach Angaben von Marktbeobachtern sind die Firmen dazu übergegangen, ihre NAND-Flash-Chips zusammen mit DRAM-Speicher im Paket anzubieten.

Aufgrund von Überkapazitäten war Arbeitsspeicher für die Hersteller über lange Zeit ein Verlustgeschäft. Es kam zu einer Marktbereinigung und die verbliebenen Firmen stellten Teile ihrer Produktion auf Spezialspeicher für Mobilgeräte oder auf die Herstellung von NAND-Flash-Speicher um. Auch der schrumpfende PC-Markt verstärkte diesen Trend. Doch dann ließ ein Feuer beim weltweit zweitgrößten DRAM-Hersteller SK Hynix die DRAM-Preise Anfang September 2013 explodieren. Bis Januar 2014 stiegen die Kurse an der taiwanischen Speicherbörse und verharrten im Anschluss lange Zeit auf einem sehr hohen Niveau. Erst in den letzten Wochen sind die Preise wieder etwas gefallen.

Bei NAND-Flash-Speicher gibt es hingegen einen andauernden Preisverfall, der sich Anfang 2014 nochmals verstärkt hatte. Der Wechsel von der DRAM-Fertigung hin zu NAND-Flash-Chips hat zu Überkapazitäten geführt, da insbesondere Samsung, Toshiba und SanDisk ihre Produktion stark ausgebaut haben. Zugleich ist die Nachfrage für NAND-Flash-Speicher nicht so stark gestiegen, wie es die Hersteller erhofft hatten. Im PC-Geschäft dominieren nach wie vor die Festplatten und bei Mobilgeräten wächst die Größe des integrierten Speichers nur langsam. Doch solange die Preise fallen, geben sich die Käufer abwartend und scheuen davor zurück, ihre Lager aufzufüllen. Allerdings kann auch die Bündelung von DRAM- und NAND-Flash-Chips nur funktionieren, wenn am Ende der Preis stimmt.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Firefox 29.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 11.04.2014, 09:11:00
Die siebte Beta-Version des Firefox 29.0 liegt seit heute morgen zum Download bereit. Der Firefox 29.0 bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Den finalen Firefox 29.0 erwarten wir am 29. April 2014.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Western Digital: Die private Cloud läuft (endlich) wieder

reported by doelf, Donnerstag der 10.04.2014, 21:14:46
Seit gestern sind offenbar alle Störungen behoben, die Western Digitals "My Cloud" und "My Book Live" sowie die Software MioNet seit dem 26. März 2014 lahmgelegt hatten. Betroffen waren jene Server-Dienste, welche die Benutzer über das Internet mit ihren Datenträgern verbinden.

Western Digital hatte die Probleme erstmals am 26. März 2014 in seinem Kundenforum eingeräumt. Erst am 4. April konnte der Hersteller das "große Server-Problem" zumindest teilweise beheben. Für einige Kunden blieben "My Cloud" und "My Book Live" allerdings bis zum 7. April ausgesprochen unzuverlässig. Seit gestern soll der Zugriff auch für die meisten MioNet-Nutzer wieder möglich sein.

Die über zwei Wochen andauernden Störungen hatten die Kunden des Unternehmens massiv verärgert, weshalb sich Jim Murphy, der Präsident von Western Digital, in einem offenen Brief entschuldigt. Er verspricht zudem, dass seine Firma Vorkehrungen getroffen habe, um solch langwierigen Ausfälle in Zukunft zu verhindern.
Quelle: www.wdc.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

eBay und Carl Icahn schließen Kompromiss

reported by doelf, Donnerstag der 10.04.2014, 20:52:41
Der berüchtigte Finanzinvestor Carl Icahn hatte sich Anfang des Jahres bei eBay eingekauft und forderte umgehend zwei Sitze im Verwaltungsrat des Unternehmens sowie die Abspaltung des Bezahldienstes PayPal. Nach monatelangem Kräftemessen gibt es nun einen Kompromiss.

Dieser lautet: PayPal bleibt ein Teil von eBay und Icahn bekommt - zumindest offiziell - keinen Sitz im Verwaltungsrat. Allerdings wird David Dorman als unabhängiger Kandidat in den Verwaltungsrat einziehen. Dorman, ein Gründungspartner von Centerview Capital Technology und derzeit Vorstandsvorsitzender der CVS Caremark Corporation, wurde von Icahn vorgeschlagen. Dorman saß auch im Verwaltungsrat von Motorola und stand diesem von 2008 bis zur Aufspaltung des Unternehmens im Jahr 2012 vor. Carl Icahn beharrt übrigens auch weiterhin darauf, dass die Abspaltung PayPals wünschenswert wäre. Er will diesen Vorschlag aber - zumindest vorerst - nicht vor die Aktionäre bringen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Heartbleed: Sicherheitswarnungen und Software-Flicken

reported by doelf, Donnerstag der 10.04.2014, 20:02:35
Der kritische Heartbleed-Fehler in der Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL zieht weite Kreise. Wir haben eine Liste mit offiziellen Sicherheitswarnungen und Empfehlungen wichtiger Internetdienste zusammengetragen und eine Übersicht bereits verfügbarer Software-Updates zusammengestellt.

Beliebte Dienste wie Google, SoundCloud, Tumblr, Yahoo und YouTube sind von der kritischen Heartbleed-Sicherheitslücke betroffen und einige empfehlen ihren Benutzern bereits, alle Passwörter zu ändern. Auch Facebook, Rapidshare und Web.de waren offenbar betroffen, doch hier gibt es noch keine offiziellen Warnungen. PayPal und Twitter sind nach eigenen Angaben sicher. Dazu kommen unzählige Online-Shops, Banken und Sparkassen.

Sicherheitswarnungen von Internetdiensten: Auf Seiten der Software sind die berühmtesten Opfer Android 4.1.1, LibreOffice, OpenVPN und VMware. Dazu kommen fast alle Linux-Distributionen, für die aber schon Updates verteilt werden. Bei Android ist nur die Version 4.1.1 angreifbar, ältere und neuere Ausgaben des Betriebssystems bewertet Google als sicher. Google drängt die Hersteller offenbar, betroffene Geräte mit Updates zu versorgen.

Sicherheitswarnungen für Software und Patches: Eines steht fest: Das Thema Heartbleed ist noch lange nicht vom Tisch! Idealerweise sollte man einfach alle Passwörter wechseln, doch auch das macht nur Sinn, wenn der Dienstanbieter seine Server bereits abgesichert hat.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Wird Heartbleed seit November 2013 angegriffen?

reported by doelf, Donnerstag der 10.04.2014, 17:57:34
Es gibt Hinweise darauf, dass der kritische Heartbleed-Fehler der Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL zumindest seit November 2013 systematisch angegriffen wird. Nach Angaben der Electronic Frontier Foundation deutet dabei viel auf eine fleißige Sammelarbeit durch Geheimdienste hin.

Terrence Koeman, Gründer von MediaMonks B.V., entdeckte verdächtige Log-Einträge, die stark an den Verbindungsaufbau mit Hilfe des am Montag veröffentlichten Exploit-Codes erinnern. Diese Code, der eigentlich als Machbarkeitsnachweis gedacht ist, wird seither von vielen Interessierten - aber auch von Kriminellen - genutzt, um Servern auf den Zahl zu fühlen. Doch die von Koeman entdeckten Logs datieren auf November 2013! Dies legt den Verdacht nahe, dass die Heartbleed-Lücke schon seit Monaten angegriffen wird.

Koemans Server wurde von den IP-Adressen 193.104.110.12 und 193.104.110.20 kontaktiert, welche offenbar zu einem Botnetz gehören. Und dieses Botnetz versucht systematisch, die gesamte Kommunikation über das IRC-Netzwerk Freenode abzufischen. Freenode wiederum gehört zu den wichtigsten Kommunikationsplattformen für die Entwickler freier Software und stellt daher ein äußerst interessantes Angriffsziel für Geheimdienste dar - schließlich werden hier ganz frische Sicherheitslücken frei Haus geliefert.

Die Electronic Frontier Foundation rät den Betreibern der von Heartbleed betroffenen Server, ihre Log-Dateien nach TCP-Übertragungen mit dem Inhalt 18 03 02 00 03 01 40 00 or 18 03 01 00 03 01 40 00 zu durchsuchen, wobei die beiden abschließenden Blöcke durchaus variieren können. Zudem soll man nach IP-Adressen aus dem Bereich 193.104.110.* Ausschau halten. Die vermutlich gefährlichste Sicherheitslücke in der Geschichte des Internets ist damit nochmals um einiges brisanter geworden.
Quelle: www.eff.org
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Update - Alte Soft- und Hardware im Post-XP-Zeitalter weiterverwenden

reported by doelf, Donnerstag der 10.04.2014, 14:53:47
Wir haben unseren aktuellen Artikel "Alte Soft- und Hardware im Post-XP-Zeitalter weiterverwenden" erweitert und zwei neue Kapitel hinzugefügt. Zum einen beleuchten wir die Linux-Kompatibilität antiker Prozessoren, zum anderen beschäftigen wir uns mit dem in Entwicklung befindlichen Windows-Klon ReactOS.
Bild

Bezüglich betagter Prozessoren beleuchten wir insbesondere das PAE-Problem, über das Intels Mobil-CPUs der Baureihen Pentium M und Celeron M stolpern. Noch ist deren Einsatz mit aktuellen Linux-Distributionen schwierig, doch schon in der kommenden Woche wird es Abhilfe geben. Wer auf den quelloffenen Windows-Klon ReactOS setzt, muss deutlich länger warten. Das Projekt steckt nach wie vor in einer frühen Alpha-Phase und richtet sich bisher nur an sehr experimentierfreudige Zeitgenossen. In den übrigen Kapiteln betrachten wir den Umstieg auf Windows 7 und 8.1 bzw. auf eine der vielen Linux-Distributionen. Dazu geben wir einen Überblick, welche Distribution für welche Einsatzzwecke geeignet ist. Und auch die Verwendung virtueller Computer zur Lebensverlängerung für alte Hard- und Software gehört zu den Themen unseres Artikels.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

LibreOffice 4.2.3 mit Heartbleed-Fix

reported by doelf, Donnerstag der 10.04.2014, 14:22:02
Die finale Version von LibreOffice 4.2.3 ist mit einer Woche Verspätung veröffentlicht worden. Neben den vier Änderungen aus dem dritten Veröffentlichungskandidaten enthält sie eine Fehlerbereinigung für den kritischen Heartbleed-Fehler der Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL.

Damit wurden seit der finalen Version 4.2.2 insgesamt 99 Fehler behoben. Auch all jene, die den dritten Veröffentlichungskandidaten bereits verwenden, müssen die finale Fassung von LibreOffice 4.2.3 herunterladen, um den Heartbleed-Fehler zu schließen. Neue Funktionen bringt LibreOffice 4.2.3 nicht, es wurden ausschließlich Stabilität und Zuverlässigkeit verbessert. Die weiterhin für den Produktiveinsatz empfohlene Entwicklungsschiene 4.1 wird mit der Version 4.1.6 gegen Ende April ein letztes Update erhalten, bevor der Support am 28. Mai 2014 ausläuft. Zu diesem Zeitpunkt darf man dann auch die ersten Beta-Versionen von LibreOffice 4.3.0 erwarten.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

AMD FirePro W9100: 5,24 TeraFLOPS für Profis

reported by doelf, Mittwoch der 09.04.2014, 18:59:11
Mit der FirePro W9100 schickt AMD eine neue Grafikkarte für professionelle Anwender ins Rennen. Sie basiert auf einem Hawaii-Chip im Vollausbau, wie er auch auf der Gamer-Karte Radeon R9 290X zum Einsatz kommt. AMD verspricht eine Rechenleistung von 5,24 TeraFLOPS bei einfacher sowie 2,62 TeraFLOPS bei doppelter Genauigkeit.

Bild Im Vergleich zum bisherigen Top-Modell FirePro W9000 konnte AMD die Rechenleistung bei doppelter Genauigkeit um den Faktor 2,62 steigern. Dies ist umso beachtlicher, weil der maximale Stromverbrauch um lediglich ein Watt auf 275 Watt gestiegen ist. Die Hawaii-GPU wird im 28-nm-Prozess gefertigt und besteht aus 2.816 Stream-Prozessoren. Über eine 512 Bit (FirePro W9000: 384 Bit) breite Speicherschnittstelle sind 16 GByte GDDR5-Speicher (FirePro W9000: 6 GByte) angebunden, die mit 1.250 MHz bzw. 5,0 Gbps arbeiten. Damit erreicht die FirePro W9100 einen Durchsatz von bis zu 320 GB/s (FirePro W9000: 264 GB/s), was auch der Speicherbandbreite der Radeon R9 290X entspricht.

Die Stromversorgung erfolgt über den PCIe-3.0-Steckplatz und zwei zusätzliche Anschlüsse mit sechs bzw. acht Kontakten. Zum Anschluss von Bildschirmen stehen sechs Mini-DisplayPorts der Version 1.2 zur Verfügung. An Bildschirmen, welche bereits die Spezifikation 1.2 erfüllen, sind Auflösungen bis zu 4.096 x 2.160 Pixel möglich. Unterstützt der Monitor nur die Version 1.1, muss man sich mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten begnügen. AMDs FirePro W9100 beherrscht DirectX 11.1 inklusive Shader Modell 5.0, OpenGL 4.3 und OpenCL 2.03. Treiber gibt es für Windows Vista, 7 und 8.1 sowie Linux. Mit einem Preis von 3.999 US-Dollar liegt die FirePro W9100 exakt 1.000 US-Dollar über der FirePro W9000.
Quelle: www.amd.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Smartphone in unter 30 Sekunden laden - Akku-Revolution?

reported by doelf, Mittwoch der 09.04.2014, 18:24:18
Das israelische Unternehmen StoreDot zeigt in einem Video, wie die leere Batterie eines Smartphones in weniger als 30 Sekunden vollständig geladen wird. StoreDot entwickelt nach eigenen Angaben Batterien auf Basis von Nanodots, welche die heutige Lithium-Ionen-Technik ersetzen könnten.


Dabei sollten Nanodots eigentlich die Datenspeicherung revolutionieren, denn es handelt sich im winzige Magneten, auf denen durch Polaritätswechsel Daten gespeichert werden. StoreDot zielt mit seiner Entwicklung jedoch auf den Einsatz in Akkumulatoren und Superkondensatoren. Letztere sind Kondensatoren, bei denen der Elektrolyt als leitfähige Verbindung zwischen zwei Elektroden eingesetzt wird, der Elektrolyt agiert also nicht als Kathode. Damit nehmen Superkondensatoren eine Position zwischen herkömmlichen Kondensatoren und Akkumulatoren ein.

Und das wirft die Frage auf, ob in dem Video tatsächlich ein Akkumulator oder vielleicht doch ein Superkondensator aufgeladen wurde. Wie lange kann diese Batterie den Strom halten und wie groß ist ihre Kapazität? Wie viele Ladezyklen hält sie durch? Zudem ist der Versuchsaufbau auf der Rückseite des Smartphones sehr massiv. Lässt sich diese Technik soweit verkleinern, dass sie irgendwann einmal in unsere Hosentasche passt? All diese Fragen bleiben unbeantwortet und letztendlich gibt es nicht mehr als ein interessantes Video von einem sehr schnellen Ladevorgang.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Schlechtes Testergebnis: Samsung verklagt Zeitung

reported by doelf, Mittwoch der 09.04.2014, 15:30:27
Samsung hat die südkoreanische Zeitung "Electronic Times" auf Schadensersatz verklagt, weil diese in einem Testbericht die Kamera des Smartphones Galaxy S5 kritisiert hatte. Laut Samsung basiert das negative Testurteil auf "falschen Angaben" und sei geschäftsschädigend.

Das Vorgehen des Elektronikriesen verwundert, schließlich pumpt die Firma Unsummen in die Werbung und begibt sich mit ihren Produktplatzierungen auch gerne in Grauzonen. Mit der Schadensersatzklage gegen eine etablierte Fachzeitschrift - die Electronic Times erscheint seit 1982 und ist in Südkorea der Marktführer im Technikbereich - riskiert das Unternehmen nun weltweite Aufmerksamkeit sowie ausgesprochen schlechte Publicity. Und wofür das Ganze? Für eine Schadensersatzforderung in Höhe von 300 Millionen südkoreanischen Won, also knapp 207.000 Euro. Sofern sich Samsung nicht zum Ziel gesetzt hat, an der "Electronic Times" ein Exempel zu statuieren, kann man diese Klage nur als dumm und peinlich bezeichnen.
Quelle: www.etnews.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Hawaii mal zwei: AMD stellt Radeon R9 295X2 vor

reported by doelf, Mittwoch der 09.04.2014, 14:45:53
AMD hat im Wettrüsten mit NVIDIA ein neues Grafikkartenmonster in Stellung gebracht. Auf der Radeon R9 295X2 arbeiten zwei Hawaii-GPUs im Vollausbau, die mit 1.018 MHz sogar schneller laufen als auf einer normalen Radeon R9 290X. Um den gewaltigen Stromverbrauch von 500 Watt bewältigen zu können, verbaut AMD eine Flüssigkeitskühlung von Asetek.
Bild

Lassen wir uns die Eckdaten der Radeon R9 295X2 einmal auf der Zunge zergehen: Auf der Platine befinden sich zwei Hawaii-GPUs mit zusammen 5.632 Stream-Prozessoren, die es bei Taktraten von bis zu 1.018 MHz auf eine Rechenleistung von 11,5 TeraFLOPs bringen. Die 352 Textureinheiten sorgen für eine Texturfüllrate von 358,3 GT/s und die 128 ROPs bringen es auf eine Pixelfüllrate von 130,3 GP/s. Jeder GPU stehen 4 GByte GDDR5-Speicher zur Seite, macht zusammen 8 GByte Grafikspeicher. Der Speicher arbeitet mit 5,0 Gbps und beide GPUs verfügen über eine 512 Bit breite Speicheranbindung. AMDs Radeon R9 295X2 nutzt einen PCIe-Steckplatz der dritten Generation und beherrscht DirectX 11.2 sowie Mantle. Der Flüssigkeitskühler von Asetek besteht aus einem Radiator mit einem einzelnen 120-mm-Lüfter. Die Pumpen sind in den beiden Kühlkörpern integriert, welche auf den GPUs sitzen.
Bild

Die Leistungsdaten sind wirklich beeindruckend, doch der Stromverbrauch ist abschreckend. AMD beziffert diesen auf 500 Watt und spricht dabei von einem "typischen Wert" - im Ernstfall kann sich die Monsterkarte durchaus mehr genehmigen! Der Strom fließt über den PCIe-3.0-Steckplatz sowie zwei 8-polige Anschlüsse. Offiziell erlaubt der PCIe-Standard bisher nur 300 Watt - 75W (Steckplatz) + 150W (8-Pin) + 75W (6-Pin). Die von AMD gewählte Konfiguration soll erst in der kommenden PCIe-4.0-Spezifikation Einzug halten und bis zu 375 Watt liefern - 75W (Steckplatz) + 150W (8-Pin) + 150W (8-Pin). Grafikkarten mit einer solchen Stromversorgung gibt es schon seit einiger Zeit, sie entsprechen allerdings nicht der gültigen Spezifikation. Dass AMD aus dieser Konfiguration nun stolze 500 Watt herauskitzeln will, ist ziemlich wahnwitzig und stellt sehr hohe Anforderungen an das Netzteil. Dieses muss pro 8-Pin-Stecker mindestens 28 Ampere verkraften.

Bleibt noch die Frage nach dem Preis. AMD ruft 1.499 US-Dollar bzw. 1.099 Euro auf - zuzüglich Mehrwertsteuer. In Deutschland wird die Radeon R9 295X2 folglich 1307,81 Euro kosten. Damit ist AMDs Schlachtschiff deutlich billiger als die Dual-GPU-Grafikkarte GeForce GTX Titan Z, für die NVIDIA stolze 2.999 US-Dollar haben will. Die GeForce GTX Titan Z tritt zwar mit 12 GByte GDDR5-Speicher an, doch ihre Rechenleistung fällt mit 8 TeraFLOPs ein knappes Drittel niedriger aus.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Das Update-Paket für Windows 8.1 und Server 2012 R2 ist da

reported by doelf, Mittwoch der 09.04.2014, 12:19:52
Microsoft hat in der vergangenen Nacht das versprochene Update-Paket für Windows 8.1 und Server 2012 R2 veröffentlicht. Es umfasst die bisher veröffentlichten Sicherheits-Patches sowie nicht sicherheitsrelevante Updates und einige Neuerungen. Früher hätte Microsoft ein solches Update-Paket als "Service Pack" bezeichnet.


Nach dem Einspielen der Frischzellenkur finden sich zwei neue Schaltfläche rechts oben auf dem Startbildschirm von Windows 8.1 - sie dienen zum Herunterfahren des Computers und zur Suche. Auf einigen Geräten startet Windows 8.1 standardmäßig zum traditionellen Desktop. Die Taskbar kann nun auch Apps enthalten, so dass man Apps vom Desktop aus starten und wechseln kann. Führt man den Mauszeiger in einer App nach oben, tauchen neuerdings Schaltflächen zum Minimieren und Schließen auf. Beim Rechtsklick auf eine Kachel des Startbildschirms öffnet sich ein Kontextmenü mit Optionen - beispielsweise zum Entfernen, Deinstallieren oder zur Größenänderung. Den Windows Store hat Microsoft jetzt standardmäßig an die Taskbar geheftet, von wo er sich aber auch wieder entfernen lässt. Optimierungen beim Internet Explorer 11 sollen die Darstellung von Internetseiten auf unterschiedlich großen Bildschirmen verbessern.

Bevor das eigentliche Update-Paket KB2919355 installiert werden kann, muss das System mit dem Patch KB2919442 vorbereitet werden. Abhängig vom System müssen nach dem Update-Paket bis zu vier weitere Patches eingespielt werden. Laut Microsoft ist dabei die folgende Reihenfolge zu beachten: KB2919442, KB2919355, KB2932046, KB2937592, KB2938439 und KB2934018.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Adobe schließt vier Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 09.04.2014, 11:50:27
Adobe hat seinen Flash Player sowie AIR aktualisiert und dabei vier Schwachstellen bereinigt, von denen sich zwei zum Einschleusen von Schadcode eigenen. Dazu kommen ein Informationsleck durch das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen und ein Fehler, der Angriffe über Cross-Site-Scripting ermöglicht.

Für den Flash Player in Verbindung mit Windows oder Mac OS X hat Adobe die höchste Warnstufe "1" ausgerufen. Laut Hersteller gibt es derzeit zwar noch keine Angriffe auf die Sicherheitslücken, doch die Gefahr ist sehr groß. Wer den Flash Player unter Linux einsetzt oder AIR verwendet, kann die Sache ruhiger angehen - hier gilt nur die Warnstufe "3".

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Google veröffentlicht Chrome 34

reported by doelf, Mittwoch der 09.04.2014, 11:34:06
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 34.0.1847.116 aktualisiert. Das Update bringt nicht nur neue Funktionen, sondern schließt auch 31 Sicherheitslücken. Im Lieferumfang ist auch eine neue Version des Flash Players enthalten.

Chrome 34 unterstützt "Responsive Images" (srcset), die zukünftig das Problem der Aufbereitung von Webseiten für unterschiedliche Bildschirmgrößen lösen sollen. Bei Web Audio wurde der Prefix gestrichen und es gibt eine neue Optik für die "Modern UI" (Metro) von Windows 8. Beaufsichtigte Benutzer (supervised users) können nun mitsamt ihrer Berechtigungen auf neue Computer importiert werden. Zudem versprechen die Entwickler eine bessere Stabilität und eine höhere Geschwindigkeit.

Zwölf der 31 Sicherheitslücken wurden von externen Experten entdeckt, neun davon bergen ein hohes Gefahrenpotential. Google zahlt den Entdeckern Prämien zwischen 1.000 und 5.000 US-Dollar. Darüber hinaus wurde der integrierte Flash Player auf die Version 13.0.0.182 aktualisiert.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Alte Soft- und Hardware im Post-XP-Zeitalter weiterverwenden

reported by doelf, Dienstag der 08.04.2014, 22:12:41
Wir hatten es schon lange gewusst und können uns wirklich nicht überrascht geben. Dennoch setzt der heute auslaufende Support für Windows XP sogar jene Zeitgenossen in Panik, die schon aus Prinzip nie ein Sicherheits-Update eingespielt hatten und seit 2001 ohne Service Pack unterwegs sind (weil der ja nur alles ausbremst). Am heutigen Abend spielen wir feierlich die letzten beiden Patches ein und dann heißt es Abschied nehmen und ein letztes Mal den Mülleimer öffnen.
Bild

Doch nicht nur Windows XP wird heute zum Sicherheitsrisiko, auch bei Office 2003 wird Microsoft keine Schwachstellen mehr beseitigen und gerade Bürosoftware ist ein sehr beliebtes Angriffsziel für Internetkriminelle. Und dann sind da noch der alte Drucker, der Scanner, die Soundkarte und die TV-Karte, für die es keine aktuellen Treiber mehr gibt. Alles ein Fall für den Elektronikschrott? Oder gibt es für uns und unsere alte Soft- und Hardware möglicherweise ein Leben nach Windows XP?
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Microsoft Security Bulletin Summary für April 2014

reported by doelf, Dienstag der 08.04.2014, 20:17:36
Der heutige Patch-Day ist ein ganz besonderer: Zum einen gibt es die letzten öffentlichen Sicherheitsflicken für Windows XP und Office 2003, zum anderen bekommt Windows 8.1 sein erstes umfassendes Update. Und mit diesem geht Microsoft wieder einen Schritt auf die Desktop-Nutzer zu.

Mit den vier heute veröffentlichten Sicherheits-Updates schließt Microsoft insgesamt elf Schwachstellen, die sich zum Einschleusen von Schadsoftware eignen. Zwei der Patches beheben kritische Fehler im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11 sowie in den Word-Versionen 2003, 2007, 2010, 2013 und 2013 RT, in Office für Mac 2011 sowie im Word Viewer und im Office Compatibility Pack. Außerdem sind die Word-Automatisierungsdienste der SharePoint Server 2010 und 2013, die Web Applications 2010 und der Office Web Apps Server 2013 betroffen. Zwei weitere Fehler wurden als hohes Sicherheitsrisiko eingestuft, sie betreffen den Publisher 2003 und 2007 sowie allen Varianten von Windows inklusive der Server und RT.

Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
  • Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Word und Office Web Apps können Remotecodeausführung ermöglichen (2949660)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Office, Microsoft Office-Dienste, Microsoft Office Web Apps
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office. Die schwerwiegendsten dieser Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn eine speziell gestaltete Datei in einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software geöffnet wird. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (2950467)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Internet Explorer
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt sechs vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Internet Explorer. Wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt, können diese Sicherheitsanfälligkeiten Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in der Dateiverarbeitungskomponente von Windows kann Remotecodeausführung ermöglichen (2922229)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer speziell gestaltete BAT- und CMD-Dateien von einem vertrauenswürdigen oder halb vertrauenswürdigen Speicherort im Netzwerk ausführt. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zwingen, den Netzwerkspeicherort zu besuchen oder die speziell gestalteten Dateien auszuführen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu solchen Handlungen verleiten. Ein Angreifer kann z. B. Benutzer dazu verleiten, auf einen Link zu klicken, der zum Speicherort der speziell gestalteten Dateien des Angreifers führt, und sie anschließend dazu verleiten, die Dateien auszuführen.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Publisher kann Remotecodeausführung ermöglichen (2950145)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei in einer betroffenen Version von Microsoft Publisher öffnet. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie der aktuelle Benutzer. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

OpenSSL: Die Verschlüsselung des Internets geht K.o.

reported by doelf, Dienstag der 08.04.2014, 14:25:04
Wer dachte, dass das Support-Ende für Windows XP zum Sicherheits-Super-GAU werden würde, hat sich getäuscht. OpenSSL hat das betagte Betriebssystem übertrumpft und ein gewaltiges Loch in die Verschlüsselung des Internets gerissen. Von der E-Mail über das Online-Banking bis zu Routern und Smart-TV ist alles betroffen, was verschlüsselt über das Netz kommuniziert.

Die Entwickler der extrem weit verbeiteten Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL warnen vor einer fehlenden Bereichsprüfung, die gewaltige Auswirkungen hat. Der Fehler, welcher in der TLS-Heartbeat-Extension steckt, ermöglicht es Angreifern, 64 KByte Daten aus dem Speicher der Gegenstelle auszulesen. Dabei lassen sich nicht nur Zugangsdaten und verschlüsselte Inhalte abgreifen, sondern auch die geheimen Schlüssel, welche die Server für ihre Zertifikate nutzen. Mit diesen Schlüsseln können sich Kriminelle als regulärer Dienstanbieter ausgeben und ahnungslose Internetnutzer über scheinbar sichere Verbindungen abschöpfen. Besonders brisant: Die Eindringlinge hinterlassen nicht einmal Spuren.

Der einzige Trost besteht darin, dass dieses Riesenloch nur in OpenSSL 1.0.1 bis 1.0.1f sowie OpenSSL 1.0.2 bis Beta 1 steckt. Mit OpenSSL 1.0.1g gibt es auch ein sicheres Update. Die weiterhin weit verbreiteten Versionen 0.9.8 und 1.0.0 sind nicht betroffen. Auf der anderen Seite wurde die finale Version 1.0.1 schon vor über zwei Jahren (am 14. März 2012) veröffentlicht. Es ist also durchaus möglich, dass Kriminelle und Geheimdienste diese eklatante Schwachstelle schon seit Jahren nutzen, um verschlüsselte Verbindungen zu knacken. Erst Neel Mehta von Googles Sicherheitsteam entdeckte den Fehler und informierte die Entwickler.
Quelle: heartbleed.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Firefox 29.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 08.04.2014, 14:23:33
Die sechste Beta-Version des Firefox 29.0 liegt zum Download bereit. Der Firefox 29.0 bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Den finalen Firefox 29.0 erwarten wir am 29. April 2014.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Kostenpflichtige Android-App "Virus Shield" kann nix

reported by doelf, Dienstag der 08.04.2014, 13:20:02
Nun gut, nichts ist ein wenig übertrieben. Die App startet mit einem "X" und zeigt kurze Zeit später ein Häkchen an. Und sie hat ihrem Entwickler ordentlich Geld in die Kasse gespült. Aber abgesehen davon macht sie aber absolut rein gar nichts!

Laut Hersteller "Deviant Solutions" schützt "Virus Shield" vor bösartigen Apps, prüft Daten und Dateien in Echtzeit, schützt die Privatsphäre und wirkt sich dabei kaum auf die Akkulaufzeit aus. Zumindest die letztgenannte Aussage trifft zu, denn die übrigen Versprechungen löst diese Mogelpackung nicht ein. Android Police hat "Virus Shield" seziert und den nutzlosen Quellcode veröffentlicht.

In Googles Play Store wurde "Virus Shield" zum Preis von 3,99 US-Dollar angeboten und war binnen einer Woche mit über 10.000 Downloads der Bestseller unter den kostenpflichtigen Programmen. Von den Käufern bekam "Virus Shield" stolze 4,7 von 5,0 möglichen Sternen. Inzwischen hat Google das betrügerische Programm aus seinem Play Store verbannt. Am Ende muss man froh sein, dass die App zumindest keine Schadfunktionen enthielt.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

EuGH erklärt Vorratsdatenspeicherung für ungültig

reported by doelf, Dienstag der 08.04.2014, 11:35:01
Der Gerichtshof der Europäischen Union hat die europäische Richtlinie 2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten für ungültig erklärt. Die Richter bewerten die aktuelle Regelung als "Eingriff von großem Ausmaß" mit "besonderer Schwere in die Grundrechte auf Achtung des Privatlebens und auf den Schutz personenbezogener Daten".

Da das Thema Vorratsdatenspeicherung in den Ländern der Europäischen Union schon immer sehr umstritten war, hatte man die Richtlinie 2006/24/EG seinerzeit durch die Hintertür eingeführt. Angeblich dient sie zur Harmonisierung des Binnenmarktes, da unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Ländern zu einer Ungleichbehandlung der Telekommunikationsunternehmen führen würde. Die Richtlinie verlangt von den Telekommunikationsanbietern die verdachtslose Speicherung aller Verkehrs- und Standortdaten sowie deren Verknüpfung mit dem jeweiligen Teilnehmer bzw. Benutzer. Die Sicherung der Inhalte ist hingegen nicht vorgehen.

Doch auch ohne die eigentlichen Inhalte der Kommunikation lassen die gesammelten Verkehrs- und Standortdaten nach Ansicht des EuGH "sehr genaue Schlüsse auf das Privatleben der Personen" zu. So könne man soziale und geschäftliche Kontakte auswerten sowie Aufenthaltsorte und regelmäßige Gewohnheiten oder Arztbesuche nachvollziehen. Eine solch umfassende Abbildung des Lebensrhythmus stelle einen "besonders schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten" dar, der auch geeignet ist, um "bei den Betroffenen das Gefühl zu erzeugen, dass ihr Privatleben Gegenstand einer ständigen Überwachung ist".

Auf der anderen Seite bewerten die Richter die Vorratsdatenspeicherung durchaus als probates Mittel zur Bekämpfung schwerer Kriminalität. Solange keine Inhalte erfasst werden, könne dieses Werkzeug durchaus angewandt werden. Allerdings müsse man aufgrund der schwerwiegenden Eingriffe in Grundrechte dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gerecht werden und sicherstellen, "dass sich der Eingriff tatsächlich auf das absolut Notwendige beschränkt". Und genau hier würde nach Auffassung des EuGH massiv geschlampt:
  1. Es gibt keinerlei Differenzierung, Einschränkung oder Ausnahme in Hinblick auf das Ziel der Bekämpfung schwerer Straftaten.
  2. Es fehlen Regelungen bezüglich des Zugriff und der Verwendung der Daten sowie eine gerichtliche oder unabhängige Kontrolle.
  3. Der verlangte Speicherzeitraum zwischen 6 und 24 Monaten wurde willkürlich und undifferenziert festlegt.
Darüber hinaus stecken in der Richtlinie 2006/24/EG auch diverse Missbrauchsrisiken:
  • Die Dienstanbieter dürfen bezüglich des Sicherheitsniveaus wirtschaftliche Erwägungen berücksichtigen.
  • Es wird nicht geprüft, ob die Daten nach Ablauf ihrer Speicherungsfrist unwiderruflich vernichtet werden.
  • Die Richtlinie schreibt keine Speicherung der Daten im Unionsgebiet vor, wodurch der Datenschutz in Frage steht.
Der Europäische Gerichtshof hat die zeitliche Wirkung seines Urteils nicht begrenzt, so dass die Ungültigerklärung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Richtlinie wirksam wird.
Quelle: curia.europa.eu
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Netgear schließt Hintertür im Router DGN1000

reported by doelf, Montag der 07.04.2014, 18:49:00
Anfang Januar 2014 wurde eine undokumentierte Hintertür auf zahlreichen Routern der Hersteller Cisco, Diamond, LevelOne, Linksys, Netgear und SerComm entdeckt, über die sich Konfigurationsdaten ändern und Passwörter im Klartext auslesen lassen. Jetzt gibt es zumindest ein Update für Netgears DGN1000.

Alles begann mit dem Linksys WAG200G von Eloi Vanderbeken. Dieser Router lauschte auf dem TCP-Port 32764 und Vanderbeken wollte herausfinden warum. Daher schnappte er sich die Firmware und analysierte sie mit Hilfe des Tools Binwalk. Sein Ergebnis: Es handelt sich um eine undokumentierte Konfigurationsschnittstelle, die sich über das Internet ansprechen lässt. Über diese Schnittstelle kann man die Konfiguration auslesen und ändern, die Benutzernamen und Passwörter im Klartext abgreifen sowie eine Shell öffnen. Weitere Nachforschungen offenbarten, dass mindestens 29 Router von sechs Herstellern betroffen sind. Bei einigen lässt sich die Hintertür nur im lokalen Netzwerk ansprechen, andere stehen auch zum Internet hin sperrangelweit offen.

Die Hersteller zeigten sich überrascht und versprachen schnelle Abhilfe. Wir begaben uns damals in die firmeneigenen Support-Foren von Cisco, Linksys und Netgear und suchten nach "TCP 32764". Zu unserem Erstaunen hatten alle drei Hersteller bereits im Jahr 2010 Benutzeranfragen bezüglich des lauschenden Ports erhalten. Die Kunden hatten sich dabei auch explizit hinsichtlich möglicher Sicherheitsrisiken erkundigt. Im Forum von Netgear wird in diesem Zusammenhang auf einen Thread in einem Linux-Forum verwiesen, der sogar auf das Jahr 2007 datiert. Das Problem war somit bereits seit fast sieben Jahren bekannt und wurde seitens der Hersteller ignoriert. Dass jetzt weitere drei Monate ins Land gehen mussten, bevor ein erstes Firmware-Update auftaucht, ist da nur die Spitze des Eisbergs.

Download: Netgear DGN1000 - Firmware 1.1.00.48 (deutsche Version)
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Österreich wird von der NSA angeblich komplett überwacht

reported by doelf, Montag der 07.04.2014, 17:41:11
Wie Zeitschrift Format.at in ihrer Internetausgabe berichtet, gehört Österreich aller Wahrscheinlichkeit nach zu den sechs Ländern, deren Telekommunikation von der NSA lückenlos überwacht wird. Das Innenministerium in Wien soll darüber informiert sein und die Überwachung sogar vertraglich geregelt haben.

Grundlage der Generalüberwachung ist offenbar ein Geheimvertrag zwischen der NSA und dem österreichischen Heeresnachrichtenamt (HNaA), welcher den Amerikanern den Zugriff auf den kompletten Datenverkehr des Landes gestattet. Dazu gehören Telefonate über Mobil- und Festnetz, VoIP, E-Mails sowie die Nutzung sozialer Netzwerke. Die mithilfe des Programms "Mystic" gesammelten Daten werden für einen Zeitraum von 30 Tagen gespeichert und automatisch analysiert. Interessante Fundstücke werden von Geheimdienstmitarbeitern überprüft und dauerhaft gesichert.

Laut Format.at ist Österreich als Brücke zu Osteuropa und Russland sowie als Sitz einer Vielzahl internationaler Organisationen sehr attraktiv für die NSA. Zudem sollen die Rechtslage sowie die "Kooperationsbereitschaft der Politik" die Spionagetätigkeit der US-Amerikaner stark begünstigen.
Quelle: www.format.at
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Kostenlos fliegen dank Apple?

reported by doelf, Montag der 07.04.2014, 14:26:10
Anthony Hariton, ein 18-jähriger Student an der Universität von Kreta, will einen Weg gefunden haben, mit Hilfe von Apples Passbook-App kostenlos quer durch Europa zu fliegen. Und das wäre dann in der Tat ein Sicherheitsloch, von dem eine massive Gefahr für die Flugsicherheit ausgeht!

Laut Hariton ist sein Hack sehr einfach und man benötigt lediglich einen Computer und ein iPhone. Nerven aus Stahl seien ebenfalls empfehlenswert, während man dem Flughafenpersonal seine digitale Bordkarte für die erste Klasse präsentiert. Weitere Details will der Student erst auf einer Sicherheitskonferenz "Hack in the Box" nennen, die Ende Mai 2014 in Amsterdam stattfinden wird. Sein Vortrag trägt den vielversprechenden Titel "Exploiting Passbook to Fly for Free" und man darf sich die berechtigte Frage stellen, auf welche Weise Hariton anzureisen gedenkt. Bei den Fluggesellschaften dürfte er jedenfalls auf der schwarzen Liste stehen...
Quelle: haxpo.nl
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Tetris auf dem Wolkenkratzer

reported by doelf, Montag der 07.04.2014, 12:45:21
Am Samstag wurde in Philadelphia Tetris gespielt - auf zwei gegenüberliegenden Fassaden des 29 Stockwerke hohen Cira Centre. Das Spektakel, mit dem die Philly Tech Week eingeläutet wurde, dürfte einen neuen Guinness-Weltrekord aufgestellt haben.


Initiator Frank Lee hält bereits den Guinness-Weltrekord für die größte architektonische Anzeigefläche für Spiele. Vor einem Jahr spielte er auf einer Seite des Cira Centers "Pong", die Anzeigefläche belief sich damals auf 5.555,62 Quadratmeter bzw. 59.800 Quadratfuß. Diesmal kam es zu einem Tetris-Duell auf der Nord- und Süd-Fassade des Gebäudes, wodurch die Anzeigefläche auf 9.290,30 Quadratmeter bzw. 100.000 Quadratfuß anwuchs. Zugleich handelte es sich um das größte Tetris-Spiel in der Geschichte - der bisherige Rekord wurde am 15. September 2010 auf der "Gadget Show" in Birmingham mit einer Spielfläche von 105,79 Quadratmeter aufgestellt. Tetris wurde vor 30 Jahren von dem russischen Entwickler Alexey Pajitnov erfunden.
Quelle: www.youtube.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

LibreOffice 4.2.3 hat Verspätung

reported by doelf, Montag der 07.04.2014, 11:42:24
Eigentlich sollte die finale Version von LibreOffice 4.2.3 in der vergangenen Woche zum Download freigegeben werden, doch stattdessen gibt es seit heute einen dritten Veröffentlichungskandidaten, der nochmals vier Fehler beseitigt. Seit der finalen Version 4.2.2 wurden insgesamt 98 Fehler behoben.

Neue Funktionen bringt LibreOffice 4.2.3 zwar nicht, doch dafür wurden die Stabilität und die Zuverlässigkeit verbessert. Die für den Produktiveinsatz empfohlene Entwicklungsschiene 4.1 wird mit der Version 4.1.6 gegen Ende April noch ein letztes Update erhalten, bevor der Support am 28. Mai 2014 ausläuft. Zu diesem Zeitpunkt darf man dann auch die ersten Beta-Versionen von LibreOffice 4.3.0 erwarten.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Massenhafter Identitätsdiebstahl: BSI informiert Betroffene

reported by doelf, Montag der 07.04.2014, 09:54:27
Die Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Verden war im Zuge von Ermittlungen gegen Internetkriminelle über 21 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern gestolpert. Mit Hilfe des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden die Betroffenen ab heute informiert. Zumindest ein Teil der Zugangsdaten wurde bereits missbraucht.

Laut BSI blieben nach einer technischen Analyse und Bereinigung 18 Millionen betroffene E-Mail-Adressen übrig, von denen rund 3 Millionen nachweislich aus Deutschland stammen. Betroffene Kunden der E-Mail-Anbieter Deutsche Telekom, Freenet, GMX, Kabel Deutschland, Vodafone und Web.de werden direkt von diesen Firmen kontaktiert. Für alle anderen stellt das BSI wieder einen webbasierten Sicherheitstest zur Verfügung. Hier gibt man seine E-Mail-Adresse ein und erhält im Falle eines positiven Befunds eine Warnung zugeschickt. Sollte die E-Mail-Adresse nicht betroffen sein, verschickt das BSI auch keine E-Mail.

Wie das BSI berichtet, missbrauchen die Kriminellen die gekaperten E-Mail-Konten zum Versand von SPAM. Hierzu wird ein Botnetz benutzt, dass auch weiterhin aktiv ist. Zudem besteht die aktute Gefahr, dass die betroffenen Benutzer die selben Kombinationen aus E-Mail und Passwort auch für ihre Online-Einkäufe und den Zugang zu sozialen Netzwerken verwenden. Die Kriminellen werden dies mit Sicherheit ausprobieren und im Erfolgsfall auf Kosten der Betroffenen auf Einkaufstour gehen. Doch auch wer unterschiedliche Passwörter verwendet, sollte sich nicht in falscher Sicherheit wiegen: Durch einen Blick in den digitalen Briefkasten können Internetkriminelle herausfinden, welche Dienste man nutzt und dort ein neues Passwort anfordern. Unklar bleibt indes, wie die Zugangsdaten gesammelt wurden. Den eigenen Computer gründlich auf einen Befall mit Viren und Trojanern zu prüfen, erscheint uns jedenfalls sehr ratsam.
Quelle: www.bsi.bund.de
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

YouTube: Sony sperrt Film der Blender-Foundation

reported by doelf, Montag der 07.04.2014, 09:40:01
Und wieder einmal hat ein Fehler im System des Copyright-Irrsinns zugeschlagen: YouTube hat den unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlichten Film "Sintel" der Blender-Foundation gesperrt, da dieser angeblich Urheberrechte von Sony Pictures verletze. Tatsächlich nutzt Sony den Film für eigene Zwecke.


Bisher gibt es kaum 4K-Inhalte und noch viel weniger Filme wurden tatsächlich in 4K erstellt. Der per Crowdfunding finanzierte Kurzfilm "Sintel" der Blender-Foundation kam Sony daher sehr gelegen: Er steht unter der Creative-Commons-Lizenz und lässt sich somit auch von kommerziellen Anbietern für eigene Demozwecke verwenden. Doch mit der Aufnahme in Sonys 4K-Bibliothek wurde "Sintel" offenbar irrtümlich mit Sony als Urheber in Verbindung gebracht.

Ob der Fehler Googles "Content ID" unterlaufen ist oder ein Rechtewächter der Japaner voreilig Alarm geschlagen hat, ist unklar. Jedenfalls war "Sintel" für mehrere Stunden gesperrt und verschaffte Sony Pictures viel negative Publicity. Inzwischen kann man "Sintel" auch auf YouTube wieder sehen. Dennoch bleibt das Grundproblem: Im Copyright-Dschungel sind große Medienunternehmen die Könige und bekommen erst einmal Recht. Die wirklichen Urheber werden von solchen Sperren überrascht und müssen sich dann erst einmal Gehör verschaffen.
Quelle: www.youtube.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Acer Aspire E1-572-34014G50Dnkk - matte 15,6 Zoll mit Full-HD im Test

reported by doelf, Samstag der 05.04.2014, 20:50:51
Wer ein Notebook mit einem matten 15,6 Zoll (39,6 cm) großem Display und voller HD-Auflösung - also 1.920 x 1.080 Bildpunkte - sucht, wird schnell auf das Acer Aspire E1-572-34014G50Dnkk stoßen. Dieses preiswerte Modell ist mit Intels Core i3-4010U aus der aktuellen Haswell-Familie bestückt und unterstützt neben Windows 8 und 8.1 auch Windows 7.
Bild

Zu Straßenpreisen ab 399 Euro bietet das Aspire E1-572-34014G50Dnkk eine ordentliche Ausstattung mit 4 GByte DDR3-1600, einer 500 GB großen Festplatte, USB 3.0, Gigabit-LAN, einer HD-Webcam, Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n sowie Bluetooth 4.0 + HS. Es gibt einen freien DIMM-Slot, so dass sich das Gerät leicht auf 8 GByte aufrüsten lässt. Windows ist nicht im Lieferumfang enthalten, weshalb man zunächst Linpus Linux beseitigen muss. Das ist aber kein Aufwand und man erspart sich die gefühlt tausend Demoversionen, mit denen ein vorinstalliertes Windows üblicherweise verseucht ist.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Türkei: YouTube bleibt gesperrt

reported by doelf, Samstag der 05.04.2014, 20:21:42
Während türkische Internetnutzer nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs wieder auf Twitter zugreifen können, bleibt das Video-Portal YouTube weiterhin gesperrt. Gestern hatte ein Gericht die Blockade für unzulässig erklärt, doch die nächsthöhere Instanz setzte sie heute wieder in Kraft.

Nach Ansicht des ersten Gerichts sollten nur 15 Videos, nicht aber das gesamte Portal gesperrt werden. Das höhere Gericht entschied jedoch, dass die Blockade einzelner URLs technisch nicht möglich sei und YouTube daher bis zur Löschung der beanstandeten Videos für türkische Internetnutzer nicht zugänglich sein darf. YouTube wird in der Türkei seit dem 27. März 2014 blockiert. Angeblich verbreitet das Portal Videos, die den türkischen Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk beleidigen. Tatsächlich dürfte sich die türkische Regierung aber mehr an peinlichen Mitschnitten von Anrufen und Konferenzen stören. Diese belasten den Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, seine Minister sowie deren Geschäftspartner.

Erdogan hat indes den türkischen Verfassungsgerichtshof für die Beendigung der Twitter-Sperre scharf kritisiert. Die Richter würden eine amerikanische Firma schützen und dabei nationale und moralische Werte der Türkei missachten. Wie so oft setzt Erdogan hierbei seine persönlichen Wertvorstellungen fälschlicherweise mit denen seines Landes gleich, statt einen Blick in die Verfassung zu werfen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Unreal Engine 4.1 läuft auf Linux und SteamOS

reported by doelf, Samstag der 05.04.2014, 19:59:51
Epics kommende Unreal Engine 4.1 unterstützt Valves SteamOS und auch andere Linux-Distributionen. Damit gesellt sich die Unreal Engine zu Valves eigener Source Engine und der Cryengine von Crytek. Dieser Trend zu Linux könnte für Microsoft zu einem echten Problem werden.

Während sich Internetnutzung und Kommunikation immer stärker auf mobile Geräte verlagern, sind Computer mit Windows eine Bastion für Spieler geblieben. Doch dies liegt nicht daran, dass wir alle Windows und DirectX innig lieben. Wir spielen unter Windows, weil uns die Entwickler über Jahrzehnte keine andere Wahl gelassen haben. Und genau das wird sich jetzt ändern! 2014 verspricht ein spannendes Jahr für Spieler zu werden...
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Microsoft kündigt vier Sicherheits-Updates für April an

reported by doelf, Samstag der 05.04.2014, 19:37:29
Ein ziemlich unspektakuläres Ende: Der letzte Patch-Day für Windows XP und Office 2003 bringt beiden Produkten je zwei neue Sicherheits-Updates. Jeweils ein Flicken kümmert sich um kritische Fehler, der andere um hochgradig gefährliche Probleme.

Bei der kritischen Schwachstelle in Office 2003 handelt es sich um die kürzlich gemeldete 0-Day-Lücke. Dieser Fehler findet sich auch in den Word-Versionen 2007, 2010, 2013 und 2013 RT, in Office für Mac 2011 sowie im Word Viewer und im Office Compatibility Pack. Außerdem sind die Word-Automatisierungsdienste der SharePoint Server 2010 und 2013, die Web Applications 2010 und der Office Web Apps Server 2013 betroffen. Darüber hinaus wird eine weniger gefährliche Sicherheitslücke im Publisher 2003 und 2007 geschlossen.

Das kritische Windows-Problem heißt einmal mehr "Internet Explorer", betroffen sind die Versionen 6 bis 11 inklusive der RT-Varianten. Während Microsoft für seine Desktop-Systeme von einem "kritischen" Problem spricht, wurde für die Server lediglich die Gefahrenstufe "moderat" ausgerufen. Das zweite Windows-Update kümmert sich um ein hohes Sicherheitsrisiko in ausnahmslos allen Varianten von Windows. Alle vier Schwachstellen eignen sich zum Einschleusen von Schadsoftware.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Wine 1.7.16 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 05.04.2014, 10:51:18
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit gestern ist die Entwicklungsversion 1.7.16 erhältlich, welche Anfänge für die Video-Beschleunigung über DirectX enthält.

Download: Wine 1.7.16

Für die Entwicklungsversion 1.7.16 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • More regression test fixes.
  • String arrays better supported in the IDL compiler.
  • Initial stubs for DirectX Video Acceleration.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Alpenposse: ORF darf Facebook wieder nutzen

reported by doelf, Freitag der 04.04.2014, 18:09:02
In Österreich musste erneut der Verfassungsgerichtshof in die Posse um den Facebook-Auftritt des ORF eingreifen. Die Richter erklärten das vom Bundeskommunikationssenat (BKS) verhängte Foren-Verbot für ungültig, da es die "Meinungsäußerungs- und Rundfunkfreiheit verletzt".

Zum Hintergrund:
Im April 2012 verlangte der BKS erstmals die Löschung aller ORF-Angebote auf Facebook und verwiest dabei auf das ORF-Gesetz, welches die Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Senders regelt. Dieses untersagte dem ORF "Soziale Netzwerke sowie Verlinkungen zu und sonstige Kooperationen mit diesen, ausgenommen im Zusammenhang mit der eigenen tagesaktuellen Online-Überblicksberichterstattung". Das ORF interpretiert diesen Absatz lediglich als Verbot, eigene soziale Netzwerke zu betreiben, während der BKS hierin ein umfassendes Kooperationsverbot sah. Nach Erteilung des Verbots, welches auch etliche Facebook-Seiten von ORF-Mitarbeitern umfasste, legte der ORF beim österreichischen Verwaltungsgerichtshof Beschwerde ein und verlor. Nur wenige Tage später setzte der österreichische Verfassungsgerichtshof das Verbot aus und entschied vor zwei Monaten, dass der umstrittene Absatz des ORF-Gesetzes verfassungswidrig ist. Damit waren die Facebook-Angebote des ORF wieder erlaubt und der Streit schien endgültig entschieden.

Doch der BKS fand eine Hintertür und verhängte abermals ein Facebook-Verbot. Dabei argumentierte der BKS, dass dem ORF das Betreiben ständiger Foren gesetzlich verboten sei. Soziale Netzwerke wie Facebook bieten ihren Benutzern jedoch die Möglichkeit zur Interaktion und seien somit als ständige Foren zu bewerten. Folglich seien die Facebook-Angebote des ORF ständige Foren und damit ein Gesetzesverstoß. Sollte der ORF nicht alle Kommentarfunktionen deaktivieren, was technisch nicht möglich ist, müsse es seine Facebook-Angebote wieder abschalten. Mit ihren neuen Urteil verneinen die Verfassungsrichter diese Auslegung: "Der ORF ist nicht gehalten, Foren auf Seiten sozialer Netzwerke fernzubleiben". Auch die verlangte Deaktivierung der Kommentarfunktionen lehnen die Richter entschieden ab, da eine solche Maßnahme den eigentlichen Sinn und Zweck sozialer Netzwerke widerspreche.

Man darf gespannt sein, ob sich der BKS endlich geschlagen geben wird. Der BKS verfolgt die Interessen des "Verbands österreichischer Zeitungen" (VÖZ) und will deren Revier mit allen Mitteln gegen öffentlich-rechtliche Eindringlinge verteidigen.
Quelle: www.vfgh.gv.at
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Geplanter Kursrutsch: Google macht halbe Sachen

reported by doelf, Freitag der 04.04.2014, 14:37:26
Google hat seinen Aktienkurs erfolgreich halbiert. Nach einem Schlusskurs von 1.135,10 US-Dollar am Mittwoch ging das Papier des Internetriesen am gestrigen Donnerstag sowohl mit 569,74 als auch mit 571,50 US-Dollar aus dem Handelstag - ein Plus von 0,54 Prozent.

Nein, wir haben unsere Rechenkünste nicht im Milchmädcheninstitut für angewandte Daumen-Arithmetik erlernt, Google hat vielmehr einen Aktiensplit im Verhältnis 2:1 durchgeführt. Dieser soll den Kurs drücken und das Wertpapier erschwinglicher machen. Zudem stärkt der Split die Position der beiden Firmengründer Larry Page und Sergey Brin, denn die neuen Aktien umfassen kein Stimmrecht.

Bei Google gibt jetzt drei Arten von Aktien: Die A-Aktien wurden bereits zuvor an der Börse gehandelt und beinhalten ein einfaches Stimmrecht. Aufgrund des Splits erhalten die Anleger für jede A-Aktie zusätzlich eine stimmrechtslose C-Aktie. Bleiben noch die nicht börsennotierten B-Aktien, welche ein zehnfaches Stimmrecht haben. Diese Wertpapiere befinden sich weitgehend im Besitz von Larry Page und Sergey Brin, weshalb das Stimmrecht aller übrigen Anteilseigner eher kosmetischer Natur ist.

An der US-Technologiebörse NASDAQ nutzen die neuen C-Aktien das bekannte Symbol "GOOG" und schlossen gestern mit 569,74 US-Dollar. Die A-Aktien, die bis zum Split unter "GOOG" gehandelt wurden, laufen jetzt unter "GOOGL" und gingen mit 571,50 US-Dollar aus dem Handelstag. Dies bedeutet einen Vorteil von 0,31 Prozent für die A-Klasse. Für den Fall, dass die Kurse der beiden Papiere in den kommenden Monaten deutlich auseinander driften, hat Google seinen Anlegern einen Ausgleich in Aussicht gestellt.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Dritte Beta-Version von XBMC 13.0 "Gotham" verfügbar

reported by doelf, Freitag der 04.04.2014, 13:45:12
XBMC ist eine frei erhältliche, unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi. Derzeit befindet sich XBMC 13.0 in der finalen Phase seiner Entwicklung und interessierte Benutzer können vorab schon einmal die dritte Beta-Version ausprobieren.

XBMC 13.0, welches den Codenamen "Gotham" trägt, bringt zahlreiche Verbesserungen. Die Entwickler versprechen deutliche Leistungsgewinne, insbesondere für schwächere ARM-Plattformen wie den Raspberry Pi. Hier die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht:
  • Hardware-Decoding für Android 4.0 und höher auf x86 und ARM (funktioniert ab Beta 3 auch mit Exynos).
  • Deutliche Leistungssteigerungen für ARM-Architekturen (Raspberry Pi und Android).
  • Verbesserte Touch-Bedienung, beispielsweise während der Wiedergabe von Videos sowie Wischgesten für die Navigation.
  • Stereoskopisches 3D-Rendering für die Formate SBS, TAB, Anaglyph und Interlaced. 3D Blu-rays werden leider noch nicht unterstützt und für Full SBS/TAB gibt es keine Hardware-Beschleunigung.
  • Bessere UPnP-Kommunikation mit weiteren XBMC-Installationen und anderen Geräten (funktional mit Apples Airplay und Googles Cast vergleichbar).
  • Die überarbeitete Audio-Engine ist schneller, stabiler und klingt besser. Stereo-Upmix zu 5.1-Raumklang inklusive digitaler Ausgabe möglich.
  • Die Einstellungen wurden in drei Schwierigkeitsgrade - Anfänger, Standard und Experte - unterteilt. Zu jedem Unterpunkt gibt es eine Beschreibung und alle Einstellungen lassen sich auf die Standardkonfiguration zurücksetzen.
  • Diverse Fehlerbereinigungen bei der Videoaufzeichnung (PVR), verbesserte Suche nach Untertiteln und erweiterte Möglichkeiten zur Fernbedienung.
  • FFMPEG, das XBMC zur Wiedergabe von Audio- und Videodateien nutzt, wurde auf die Version 1.2 aktualisiert.
Windows XP wird nicht mehr unterstützt. Wer seinen Rechner lediglich als Media-Center nutzt, sollte daher auf OpenELEC oder XBMCbuntu umsteigen. Beides sind auf Linux basierende Betriebssysteme, die XBMC 13.0 bereits enthalten.

Download: XBMC 13.0 "Gotham" Beta 3
Quelle: xbmc.org
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Microsoft Office für iPad: Über 12 Millionen Downloads

reported by doelf, Freitag der 04.04.2014, 13:33:27
Über Twitter meldet Microsoft, dass seine Office-Programme für Apples iPad schon mehr als 12 Millionen Mal heruntergeladen wurden. Microsoft hatte die iPad-Varianten von Word, Excel, PowerPoint und OneNote erst vor einer Woche veröffentlicht.

Aus der kurzen Meldung schließen wir, dass man in Redmond die Download-Zahlen der vier Programme addiert hat. Microsoft bietet die Apps kostenlos an, doch in dieser Form taugen sie nur als Dokumentenbetrachter. Erst nach Abschluss eines "Office 365"-Abonnements lassen sich Dateien auch bearbeiten bzw. neue Dokumente erstellen. Pro Abonnement lässt sich die Software auf fünf Tablets sowie fünf Computern - wahlweise PC oder Mac - nutzen. Damit alle Geräte auf die Dokumente zugreifen können, werden diese auf Microsofts Cloud-Speicher OneDrive abgelegt. Für Smartphones gibt es das ebenfalls kostenlose Microsoft Office Mobile, welches sowohl auf iOS 7.x als auch auf Android 4.x läuft.

Download:
Quelle: twitter.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

18 Millionen Zugangsdaten gestohlen und null Details

reported by doelf, Freitag der 04.04.2014, 13:03:50
Nach einer Meldung des Spiegel ist die Staatsanwaltschaft Verden (Niedersachsen) bei Ermittlungen auf einen Datensatz mit 18 Millionen Zugangsdaten gestoßen. Eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft steht noch aus und auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bittet um Geduld.

Das BSI "arbeitet derzeit mit Hochdruck und in Zusammenarbeit mit Behörden und Providern an einer Lösung, wie und auf welchem Wege betroffene Internetnutzer informiert werden können". Weitere Informationen will das Bundesamt "kurzfristig zur Verfügung stellen". Dies scheint auch notwendig, denn laut Spiegel handelt es sich um aktuelle Zugangsdaten, die bereits missbraucht werden.

Erst im Januar 2014 hatte das BSI vor dem Diebstahl von 16 Millionen Zugangsdaten gewarnt und eine Informationsseite bereitgestellt. Diese brach unter dem Ansturm potentiell betroffener Internetnutzer völlig zusammen. Später wurde bekannt, dass die Behörde mehrere Woche gebraucht hatte, um die Informationsseite einzurichten. Hoffen wir, dass es diesmal etwas schneller geht...
Quelle: www.bsi.bund.de
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Opera 20.0.1387.91 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Freitag der 04.04.2014, 11:23:19
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 20.0.1387.91 aktualisiert. Über die Änderungen seit der Veröffentlichung von Opera 20.0.1387.64 vor einem Monat liegen leider keine Informationen vor. Bezüglich der Neuerungen beziehen wir uns daher allgemein auf die Version 20.

Opera 20 basiert auf der Chromium-Engine 33 und bringt die Möglichkeit, Tabs direkt in die Lesezeichen sowie in die Schnellwahl zu ziehen. Zudem lässt sich das Aussehen der Schnellwahl anpassen. Abermals wurde an der Unterstützung für Chromium-Erweiterungen gefeilt und auch die üblichen Stabilitätsverbesserungen sind vorhanden. Darüber hinaus sollen die von Stash angefertigten Screenshots jetzt besser sein. Diese dienen beim Sammeln interessanter Webseiten als optische Erinnerungshilfe.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Firefox 29.0 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 04.04.2014, 11:21:23
Die fünfte Beta-Version des Firefox 29.0 liegt zum Download bereit. Der Firefox 29.0 bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Den finalen Firefox 29.0 erwarten wir am 29. April 2014.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Türkische Regierung will Twitter-Blockade beenden

reported by doelf, Donnerstag der 03.04.2014, 17:51:07
Wie Hürriyet Daily News berichtet, hat die türkische Regierung die von ihr verhängte Twitter-Blockade zurückgenommen. Doch bis alle Türken wieder auf den Dienst zugreifen können, dürften zumindest noch ein paar Stunden vergehen, da die einzelnen Telekommunikationsanbieter ihre Sperren entfernen müssen.

Der türkische Verfassungsgerichtshof hatte gestern das sofortige Ende der Blockade verlangt und sie als einen unzulässigen Eingriff in die von der Verfassung garantierte Redefreiheit bezeichnet. Vertreter der islamisch-konservative Regierungspartei AKP bezeichneten diese Entscheidung als "widersprüchlich". So argumentierte der stellvertretende AKP-Vorsitzende Mustafa Sentop gegenüber CNNTürk, dass drei individuell eingereichte Klagen nicht zu einer generellen Aufhebung der Sperre führen dürfen. Er könne sich aber durchaus vorstellen, die Sperre für die drei Kläger aufzuheben. Zumindest dieser Unsinn scheint der Türkei erspart zu bleiben.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Computerhändler DiTech ist pleite

reported by doelf, Donnerstag der 03.04.2014, 17:28:14
Der österreichische Computerhändler DiTech ist nicht mehr zu retten. Nachdem die Verhandlungen mit einer Investorengruppe gescheitert sind, hat der zuständige Masseverwalter Günther Hödl das Sanierungsverfahren abgebrochen. Der Abverkauf der Waren hat bereits begonnen.

Nach Ende des Abverkaufs werden die 22 Filialen geschlossen und alle 254 Beschäftigten verlieren ihre Arbeitsplätze. Gutscheine und Anzahlungen für bestellte Produkte sind im Prinzip wertlos, da kaum Geld vorhanden ist. DiTech hatte seine Verbindlichkeiten am 24. März 2014 auf 25,8 Millionen Euro und sein Vermögen auf 16,4 Millionen Euro beziffert. Mit Hilfe einer Investorengruppe wollte das Unternehmen diese Lücke schließen, doch die Verhandlungen sind gescheitert.

DiTech wurde vor 15 Jahren als Computerhändler gegründet und hatte zuletzt mit der Marktverschiebung hin zu Smartphones und Tablets zu kämpfen. Diese mobilen Geräten veralten sehr schnell, sind kurzfristigen Trends unterworfen und bieten nur geringe Gewinnspannen.
Quelle: derstandard.at
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Dyson ruft Heizlüfter Hot AM04 und Hot+Cool AM05 zurück

reported by doelf, Donnerstag der 03.04.2014, 16:54:01
Dyson ruft seine beiden Heizlüfter Hot AM04 und Hot+Cool AM05 zurück, nachdem es bei einigen Geräten "aufgrund eines Kurzschlusses zu einem kleinen Brand im Innern" gekommen war. Laut Hersteller ist es dabei weder zu Verletzungen noch zu Sachschäden gekommen.

Sicherheitshalber hat sich Dyson dennoch zu einem freiwilligen Rückruf entschlossen. Der Rückruf ist für die Kunden kostenlos, Dyson übernimmt alle Posten von der Abholung über die Prüfung und Überarbeitung bis hin zur Rücksendung. Zudem werden die Heizlüfter gewartet und gereinigt. Und die überarbeiteten Geräte werden mit einer neuen Garantielaufzeit von 2 Jahren geliefert.

Dyson hat für diesen Rückruf eine eigene Webseite eingerichtet, alternativ können betroffene Kunden die kostenfreie Hotline des Herstellers unter der Nummer 0800-6645516 kontaktieren. Wir hatten den Dyson Hot AM04 im Februar 2013 getestet und unseren "Editor's Choice" vergeben.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Ein Billig-Notebook für 42.482,95 Euro

reported by doelf, Donnerstag der 03.04.2014, 15:32:22
Am heutigen Donnerstag möchten wir eine Unsitte anprangern, die einige Online-Händler auf großen Handelsplattformen wie Amazon praktizieren. Sind bestimmte Geräte ausverkauft, tragen die Anbieter Mondpreise ein, statt die Lieferbarkeit anzupassen.
Bild

Als Beispiel für diese unsinnige Praxis dient uns das Einstiegsnotebook Toshiba Satellite C850-1GR. Wer hätte gedacht, dass ein Notebook mit Intels Celeron 1000M, 4 GByte Arbeitsspeicher und einer 320 GB großen Festplatte zum Preis eines BMW 5er Touring angeboten wird? Die Firma Noracom bietet dieses Notebook zum Preis von 42.482,95 Euro über Amazon an - "Auf Lager. Gewöhnlich versandfertig in 3 - 4 Werktagen. Versand aus Deutschland". Seit gestern wurde der Preis um 5 Cent reduziert, dennoch finden wir ihn ein wenig hoch gegriffen - selbst wenn keine Lieferkosten anfallen. Schließlich bekommen wir für etwas weniger - 42.400,00 Euro - einen nagelneuen BMW 5er Touring. Und der BMW-Händler hat auch noch etwas Spielraum für Sonderausstattungen!
Quelle: www.amazon.de
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Windows und ein Jahr Office 365 für lau

reported by doelf, Donnerstag der 03.04.2014, 15:16:02
Microsoft begibt sich auf unbekanntes Terrain und wird Windows zukünftig zum Nulltarif anbieten. Und damit noch nicht genug, auch das erste Jahr Office 365 soll nichts mehr kosten. Dieses Angebot richtet sich allerdings nicht an Endkunden, sondern an die Hersteller von Computern, Tablets und Smartphones.

Für die Kunden ist dieses Konzept dennoch von Vorteil, denn die Hersteller können ihnen sehr preiswerte Geräte anbieten. Hierzu passen auch die überarbeiteten Hardwareanforderungen für das aufgefrischte Windows 8.1: Dank des Updates, welches Microsoft am kommenden Dienstag veröffentlichen wird, genügen 1 GByte Arbeitsspeicher und 16 GB Festplattenkapazität für den flüssigen Betrieb von Windows 8.1 Update. Bisher markierten diese Werte die absolute - und alles andere als empfehlenswerte - Mindestkonfiguration.

Laut Microsoft richtet sich das Angebot an "OEM- und ODM-Partner, die Smartphones und Tablets mit einer Bildschirmdiagonalen von weniger als neun Zoll entwickeln". Dies zeigt, dass Microsoft eine größere Verbreitung seiner Mobilplattform erreichen will, ohne seine eigenen Surface-Tablets in einen Preiskampf zu verwickeln. Konkurrenz für die Produkte von Nokia scheint hingegen erwünscht - und ist auch dringend erforderlich. Schließlich haben Nokias Smartphones außerhalb Europas nach wie vor einen schweren Stand.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Windows Phone 8.1 im Anflug

reported by doelf, Donnerstag der 03.04.2014, 14:40:59
Schon bald will Microsoft mit der Verteilung von Windows Phone 8.1 beginnen. Das Update richtet sich an alle Smartphones mit Windows Phone 8 - wie schnell es verfügbar sein wird, hängt allerdings vom jeweiligen Hersteller ab. Auf Nokias Neuvorstellungen Lumia 630, 635 und 930 ist das neue Betriebssystem bereits vorinstalliert.


Die Optik
Mit Windows Phone 8 hatte Microsoft eine dritten Spalte für Kacheln eingeführt, die bisher Geräten mit einer Bildschirmdiagonalen von mindestens fünf Zoll vorbehalten ist. Bei Windows Phone 8.1 fällt diese Einschränkung weg und jeder wird kleinere Kacheln nutzen können. Zudem lässt sich der Startbildschirm neuerdings mit einem individuellen Hintergrundbild versehen und Microsoft verspricht viele unterschiedliche Themes für den Sperrbildschirm.

Die Assistentin
Die neue Assistentin namens "Cortana" soll Apples Siri das Fürchten lehren und eine persönliche Beziehung mit dem Benutzer aufbauen. Hierzu lernt "Cortana" die Sprache und die Interessen ihres Meisters, sie dient als sprachgesteuerte Schnittstelle zur hauseigenen Suchmaschine Bing und sammelt auch auf eigene Faust Informationen, die uns interessieren könnten. Benutzer aus den USA können "Cortana" schon bald im Beta-Test aufprobieren. In der zweiten Hälfte soll der Dienst in den USA, Großbritannien und China offiziell an den Start gehen, andere Länder müssen sich allerdings noch bis 2015 gedulden.

Die Verbesserungen
Im neuen "Action Center" laufen die Meldungen aller Apps zusammen, zudem kann man hier Wi-Fi, Bluetooth, den Flugmodus, das Teilen des Internetzugangs und die Bildschirmrotation an- und ausschalten. Das "Word Flow Keyboard" lernt den Schreibstil des Benutzers und nutzt jetzt auch Kontaktdaten für Wortvorschläge. Skype wurde in den Dialer integriert, so dass sich eine Videoverbindung über Skype zu einem normalen Telefongespräch zuschalten lässt. Der überarbeitete Kalender orientiert sich am Design von Outlook und die Multimediawiedergabe wurde auf drei Apps - Music, Video und Podcasts - verteilt, die auch neue Funktionen umfassen. Der Mail-Client hat die Verschlüsselung über S/MIME gelernt und Fotos werden automatisch in Sammlungen organisiert. Und dann ist da noch der Internet Explorer 11, der seinen Weg auf die Smartphones gefunden hat.

Die Alltagserleichterungen
"Data Sense" führt Buch über das verbrauchte Datenvolumen und warnt beim Erreichen vordefinierter Grenzen. "Wi-Fi Sense" verbindet sich automatisch mit öffentlichen Hotspots und ermöglicht das Teilen der heimischen Internetverbindung mit Freunden und anderen Kontakten. Eine Anmeldung der Gäste am Router entfällt damit. "Storage Sense" erleichtert die Verwaltung des Speicherplatzes und der "Battery Saver" verschafft uns einen Überblick der laufenden Stromfresser. Das Synchronisieren verschiedener Geräte umfasst neuerdings auch Themes und Wi-Fi-Passwörter sowie jene Apps, die sowohl für PCs als auch für mobile Geräte verfügbar sind. Mit Hilfe einer speziellen App und einem USB-Kabel lässt sich der Bildschirminhalt des Smartphones auf den PC übertragen, kommende Smartphones verwenden hierzu eine kabellose Miracast-Verbindung.

Die Wertung
Windows Phone 8.1 ist abermals ein evolutionärer Schritt, mit dem sich Microsoft der Funktionsvielfalt von Android und iOS annähert. Dabei versuchen die Redmonder auch aus dem hohen Verbreitungsgrad ihrer PC-Betriebssysteme Synergien zu ziehen. Apps und Dienste, die sich über Gerätegrenzen hinweg nutzen lassen, könnten insbesondere Geschäftskunden von einer auf Windows basierenden Infrastruktur überzeugen. Und zumindest in Europa konnte Windows Phone im vergangenen Jahr viele Kunden gewinnen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Windows 8.1: Das Update kommt am Dienstag

reported by doelf, Donnerstag der 03.04.2014, 12:24:32
Microsoft nutzt den monatlichen Patch-Day am kommenden Dienstag, um ein umfassendes Update für Windows 8.1 zu verbreiten. Dieses kostenlose Update erleichtert die Bedienung mit Maus und Tastatur, macht das Betriebssystem auf schwächeren Rechnern lauffähig und bringt Programme und Apps näher zusammen.


MSDN-Abonnenten können das Update schon seit gestern installieren. Wer noch mit Windows 8 unterwegs ist, findet ab Dienstag ein überarbeitetes Upgrade auf das verbesserte Windows 8.1 im Windows Store - ebenfalls kostenlos. All jene, die ihr Windows 8.1 über Windows Update aktualisieren, sollten nach der Kennung KB2919355 Ausschau halten.

Nach dem Einspielen der Frischzellenkur finden sich zwei neue Schaltfläche rechts oben auf dem Startbildschirm von Windows 8.1 - sie dienen zum Herunterfahren des Computers und zur Suche. Auf einigen Geräten, vermutlich jenen ohne Touch-Bildschirm, startet Windows 8.1 standardmäßig zum traditionellen Desktop. Die Taskbar kann nun auch Apps enthalten, so dass man Apps vom Desktop aus starten und wechseln kann. Führt man den Mauszeiger in einer App nach oben, tauchen neuerdings Schaltflächen zum Minimieren und Schließen auf. Beim Rechtsklick auf eine Kachel des Startbildschirms öffnet sich ein Kontextmenü mit Optionen - beispielsweise zum Entfernen, Deinstallieren oder zur Größenänderung. Den Windows Store hat Microsoft jetzt standardmäßig an die Taskbar geheftet, von wo er sich aber auch wieder entfernen lässt. Optimierungen beim Internet Explorer 11 sollen die Darstellung von Internetseiten auf unterschiedlich großen Bildschirmen verbessern. Die Anforderungen an die Hardware sinken auf 1 GByte RAM und 16 GB Festspeicher, wodurch Microsoft sehr preiswerte Geräte auf Basis von Windows 8.1 ermöglicht.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Canonical schließt Ubuntu One

reported by doelf, Mittwoch der 02.04.2014, 19:48:18
Ein Online-Speicher mit Musikdienst und der Möglichkeit zur plattform- und geräteübergreifenden Synchronisation von Daten - es klang vielversprechend, als Canonical den öffentlichen Beta-Test von "Ubuntu One" im Mai 2009 einläutete. Doch am 1. Juni 2014 ist mit "Ubuntu One" Schluss.

Wie Jane Silber im Blog von Canonical erklärt, hat ihr Unternehmen neue Prioritäten gesetzt und "Ubuntu One" gehört nicht mehr dazu. Zudem könne man nicht mit anderen Anbietern mithalten, die mittlerweile 25 bis 50 GB Speicherplatz kostenlos anbieten. Daher hat man heute den Verkauf von Musik eingestellt und wird den Dienst am 1. Juni 2014 komplett abschalten. Die Inhalte der Benutzer werden noch bis zum 31. Juli 2014 zum Download verfügbar sein, danach werden sie gelöscht. Bereits im kommenden Ubuntu 14.04 LTS (Codename: Trusty Tahr), dessen Veröffentlichung für den 17. April 2014 geplant ist, wird "Ubuntu One" nicht mehr enthalten sein.

Den Quellcode von "Ubuntu One" will Canonical veröffentlichen und unter eine freie Lizenz stellen. Damit wird es Dritten möglich sein, einen vergleichbaren Dienst aufzubauen. Nicht eingestellt werden der Anmeldedienst "Ubuntu One Single Sign On", der Bezahldienst "Ubuntu One Payment" und der plattform- und geräteübergreifende Datenbankdienst "U1DB".
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Türkei: Twitter-Sperre laut Verfassungsgerichtshof illegal

reported by doelf, Mittwoch der 02.04.2014, 18:57:27
Der türkische Verfassungsgerichtshof verlangt von den Behörden des Landes die sofortige Aufhebung der Twitter-Sperre. Nach Auffassung der Richter handelt es sich bei der von der türkischen Regierung angeordneten Blockade um einen unzulässigen Eingriff in die von der Verfassung garantierte Redefreiheit.

Der Artikel 26 der türkischen Verfassung garantiert jedem das Recht, seine Gedanken und Meinungen in Form von Sprache, Schrift, Bild oder durch andere Medien zum Ausdruck zu bringen. Mehrere Personen und Vereinigungen hatten vor Gericht Beschwerde eingereicht, da sie dieses Grundrecht durch die Twitter-Sperre verletzt sehen. Die Richter teilen diese Sicht und ordneten das sofortige Ende der Blockade an. Der Gerichtsbeschluss wurde bereits an die türkische Telekommunikationsbehörde TIB übermittelt, zudem muss der Staat die Gerichtskosten tragen.

Der Zugriff auf Twitter wird in der Türkei seit dem 20. März 2014 unterbunden, eine Woche später wurde auch das Videoportal YouTube gesperrt. Angeblich soll YouTube Videos verbreiten, die den türkischen Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk beleidigen. Viele junge Türken vertreten allerdings die Ansicht, dass Atatürk die zunehmend religiös und restriktiv ausgerichtete Politik des derzeitigen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan als Beleidigung auffassen würde.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Gamesload und Musicload werden im Mai geschlossen

reported by doelf, Mittwoch der 02.04.2014, 09:48:44
Die Deutsche Telekom AG wird ihre Online-Verkaufsplattformen für Spiele und Musik - Gamesload und Musicload - am 28. Mai 2014 schließen. Die Gamesload-Flatrate wurde bereits gestern eingestellt, ein Login ist dort nicht mehr möglich. Zu viel gezahlte Beträge will das Unternehmen über die Telefonrechnungen erstatten.

Wer noch Gutscheine für Gamesload oder Musicload besitzt, sollte diese bis zum 28. Mai 2014 einlösen. Download-Geschenkkarten der beiden Plattformen lassen sich auch später noch bei Videoload oder in der Entertain Videothek einlösen. Am 28. Mai 2014 beenden die beiden Plattformen zunächst nur den Verkauf, auf die bereits gekauften Inhalte werden die Kunden übergangsweise noch zugreifen können. Allerdings wird die Telekom "diese Möglichkeit nicht unbegrenzt zur Verfügung stellen", weshalb sie empfiehlt "sämtlich Daten recht zügig zu sichern". Weiterhin ist zu beachten, dass ab dem 28. Mai 2014 die neuen URLs gamesload.t-online.de und musicload.t-online.de gelten.

Weitere Informationen bieten die beiden Plattformen an:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Marktanteil: Die Flucht aus Windows XP hat begonnen

reported by doelf, Dienstag der 01.04.2014, 18:48:03
Sieben Tage vor der Veröffentlichung der letzten Sicherheits-Updates wenden sich viel Anwender von Windows XP ab. Allerdings schrumpft der weltweite Marktanteil des am 25. Oktober 2001 veröffentlichten Betriebssystems um nicht einmal zwei Prozent. Die Kuh ist also keineswegs vom Eis!
Bild

Laut NetMarketShare kam Windows XP im März 2014 auf einen Marktanteil von 27,69 Prozent, was einen sequentiellen Rückgang um gerade einmal 1,84 Prozent bedeutet. Nachdem Windows XP zwischen Dezember 2013 und Februar 2014 um 0,55 Prozentpunkte zulegen konnte, ist es zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass wir für den März 2014 einen Rückgang notieren können. Dennoch ändert sich nichts am Grundproblem: Ab dem 8. April 2014 ist Windows XP Freiwild für Internetkriminelle!

Viele Kunden vermeiden weiterhin den Wechsel zu Windows 8 und greifen stattdessen zu Windows 7. Dessen Marktanteil stieg um 1,46 Prozent und erreicht mit 48,77 Prozent einen neuen Höchststand. Windows 8 ist auf 6,41 Prozent (+0,03%) der Computer installiert und Windows 8.1 bringt es auf 4,89 Prozent (+0,59%). Zusammen halten der 8er-Windows magere 11,3 Prozent des Marktes. Bleibt noch das ungeliebte Windows Vista, dass nur noch auf 2,99 Prozent (-0,11%) der Rechner zu finden ist.

Für Firmen und öffentliche Institutionen plant Microsoft eine kostenpflichtige Übergangslösung, welche kritische Updates für ein weiteres Jahr beinhalten wird. Hierauf wird auch das Bundesland Niedersachsen zurückgreifen müssen, das rund 8.000 Computer nicht mehr rechtzeitig auf Windows 8.1 umstellen kann. Leider wird es diese Patches definitiv nicht für Endkunden geben!
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

HP bei Notebooks vermutlich wieder die Nummer 1

reported by doelf, Dienstag der 01.04.2014, 17:46:28
Seit 2007 war Hewlett-Packard (HP) der weltgrößte PC-Hersteller, doch dann schlitterte das Unternehmen in die Krise und Lenovo nutzte dies im vergangenen Jahr, um am Branchenprimus vorbeizuziehen. Doch zumindest bei den Notebooks scheint HP in diesem Frühjahr zurückzuschlagen.

Wie aus dem Umfeld asiatischer Zulieferer zu erfahren ist, konnte HP im ersten Quartal 2014 sieben Millionen Notebooks absetzen, rund eine Million mehr als im Vorfeld erwartet. Lenovo kam in den ersten drei Monaten des Jahres auf 6,6 Millionen Einheiten und würde sich damit knapp hinter HP einordnen. Für das gesamte Jahr 2014 hatte HP bisher mit 28,0 Millionen Notebooks gerechnet, Lenovos Schätzungen liegen bei 28,3 Millionen. Es verspricht ein spannendes Rennen um die Notebook-Krone zu werden...
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

DiTech droht der Konkurs

reported by doelf, Dienstag der 01.04.2014, 17:26:25
Wie unsere Kollegen von derStandard.at berichten, hängt die Zukunft des österreichischen Computerhändlers DiTech am seidenen Faden. Vor einer Woche wurde ein Sanierungsverfahren mit Fremdverwaltung eröffnet, dass sich schon im Laufe dieser Woche in ein Konkursverfahren verwandeln könnte.

Der zuständige Masseverwalter Günther Hödl sieht sich mit stetig steigenden Verbindlichkeiten konfrontiert, daher müsse bis zum Wochenende ein Geldgeber gefunden werden. DiTech verhandelt offenbar mit einer österreichischen Investorengruppe. Doch selbst wenn sich der Konkurs noch abwenden lässt, werden 92 der 254 Mitarbeiter ihren Job verlieren und zehn Filialen geschlossen.
Quelle: derstandard.at
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Western Digital: Die Cloud ist down

reported by doelf, Dienstag der 01.04.2014, 15:43:29
"Ihre eigene Cloud. Hochladen und abrufen." - So einfach sollten Western Digitals Datenspeicher der "My Cloud"- und "My Book Live"-Serien funktionieren, doch seit einer Woche ist das nicht mehr der Fall. Die Dienste WD2Go.com und WDMyCloud.com reagieren nur sporadisch und zumeist gar nicht.

Bereits am vergangenen Mittwoch räumte Western Digital in seinem Kundenforum ein, dass es Probleme mit den Cloud-Diensten gibt. Die Verbindungen zu den Geräten seien "langsam und unzuverlässig", erklärte ein Mitarbeiter: "WD untersucht das Problem und hofft, es in Kürze beheben zu können". Am Freitag meldete ein weiterer Mitarbeiter, dass man den Fehler identifiziert habe und sich mitten in der Bereinigung befinde. Zu diesem Zeitpunkt waren Verbindungen möglich, doch es kam sehr häufig zu Abbrüchen. Auch am Samstag, Sonntag und Montag gab es kurze Status-Updates von WD-Mitarbeitern, doch außer Fleißsternchen ist dabei recht wenig herausgekommen.
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Berliner Pannenflughafen BER: Neuer Chef mit neuem Konzept

reported by doelf, Dienstag der 01.04.2014, 15:02:00
Die Katze ist aus dem Sack: Der Berliner Pannenflughafen BER muss in Teilen neu gebaut werden und kann daher frühestens im Jahr 2020 eröffnet werden. Auch der von den zahlreichen Planungsänderungen offenbar völlig überforderte Hartmut Mehdorn muss seinen Stuhl räumen.

Hartmut Mehdorn hatte die Leitung des Projektes im Frühjahr 2013 übernommen und wollte sich erst einmal einen Überblick verschaffen, doch diese Phase dauert immer noch an. "Überall wird geflickt und umgebaut, da kommen die Planungen einfach nicht hinterher", soll der Manager Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit geSMSt haben. Aus diesem Grund sei auch jede Kostenschätzung "nur so ganz grob und überschläglich". Inzwischen musste der komplette Check-in weichen, um den fehlenden Brandschutz nachrüsten zu können. Der freigewordene Raum könnte jetzt mit weiteren Geschäften und einem Schnellrestaurant gefüllt werden. Sollte es nicht möglich sein, den Check-in über einen Anbau zu verwirklichen, bleiben allerdings nur Abriss und Neubau des gesamten Terminalgebäudes. Für einen solchen Neubau werden 2,5 Milliarden Euro veranschlagt, die Kosten des Umbaus sollen sich zwischen 3 und 5 Milliarden Euro bewegen.

Offenbar verteidigte Hartmut Mehdorn bis zuletzt seinen Plan, zunächst nur die Abflughalle in Betrieb zu nehmen. Als Ankunftsflughafen könne - zumindest für "ein paar Jahre" - Berlin Schönefeld genutzt werden. Für die Teileröffnung hatte das BER-Marketing-Team bereits den Slogan "Berlins Exit to the World" ersonnen und wollte in der gesamten Abflughalle kostenloses WLAN anbieten. Doch daraus wird nun nichts: Der Aufsichtsrat schickt Mehdorn mit einer Abfindung in Höhe von 5,3 Millionen Euro nach Hause. Für den erfahrenen Manager ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar: "Nach einem erfolgreichen Probebetrieb der Parkhäuser Anfang Februar kommt dieser Schritt für mich völlig überraschend. Ich hatte deutlich mehr erwartet und werde die Sache nun meinen Anwälten übergeben." Doch Mehdorns Nachfolger steht auch schon fest: Franz-Peter Tebartz-van Elst.

Tebartz-van Elst hat mit ausufernden Bauprojekten Erfahrung und leitete zuletzt im hessischen Limburg die dortige Zweigstelle eines weltweit agierendes Großunternehmens. In dieser Tätigkeit sammelte Tebartz-van Elst zudem erstklassige Erfahrungen im Bereich des Flugwesens. Als ausgewiesener Nicht-Fachmann auf dem Gebiet der Verwaltung steht Tebartz-van Elst auch Bausachfragen und der Buchhaltung ganz vorurteilsfrei gegenüber. Auf die Frage, wie er dieses Großprojekt anzugehen gedenke, antwortete Franz-Peter Tebartz-van Elst: "Mit Gottes Hilfe und meinen Bonusmeilen". Eines der Hauptprobleme sieht er übrigens im Nutzungskonzept des Gebäudes: "Es muss ja nicht unbedingt ein Flughafen werden. Vor meinem geistigen Auge sehe ich vielmehr einen Ort der Zusammenkunft und Besinnung, mit schönen Schreinerarbeiten und einer freistehenden Badewanne".

Nachtrag: Ja, das war unser Aprilscherz!
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Firefox 29.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 01.04.2014, 12:39:44
Die vierte Beta-Version des Firefox 29.0 liegt zum Download bereit. Der Firefox 29.0 bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit einer vereinfachten und klareren Optik, welche der Benutzer zudem flexibel an seine eigenen Vorstellungen anpassen kann.
Bild

Es handelt sich um das größte Design-Update seit Jahren, welches auch die Touch-Bedienung des Internetbrowsers erleichtert. Ebenfalls überarbeitet wurde Firefox Sync, das sich auf Wunsch auch mit einem Mozilla-Konto verknüpfen lässt. Eine interaktive Tour führt den Benutzer durch die Neuerungen. Mit an Bord ist auch die finale Fassung der Gamepad-API, die nun standardmäßig aktiviert ist. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen. Den finalen Firefox 29.0 erwarten wir am 29. April 2014.

Download:
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Microsoft hat Patente für VR-Brille gekauft

reported by doelf, Dienstag der 01.04.2014, 12:36:11
Wie TechCrunch berichtet, hat Microsoft mindestens 81 Patente rund um VR-Brillen gekauft. Die Patente, von denen sechs erteilt und 75 beantragt wurden, stammen von der Firma "Osterhout Design Group", deren wichtigster Kunde das US-Militär ist.

Bereits im September 2013 hatte TechCrunch berichtet, dass Microsoft an der Übernahme der "Osterhout Design Group" interessiert sei. Im November 2013 kam es dann jedoch nicht zum Kauf der Firma, sondern zum Erwerb eines umfangreichen Patentpaketes. Mindestens 81 Patente wurden im Verlauf der letzten Monate in aller Stille auf Microsoft übertragen. Angeblich hat Microsoft hierfür bis zu 150 Millionen US-Dollar gezahlt, doch keine der beteiligten Firmen wollte sich zu Details des Geschäfts äußern. Wichtigster Kunde der "Osterhout Design Group" ist übrigens das US-Militär.

In der vergangenen Woche hatte Facebook die Firma Oculus für 2 Milliarden US-Dollar gekauft. Das Unternehmen aus Kalifornien entwickelt die VR-Brille "Oculus Rift", von der es bisher nur Prototypen gibt. Oculus zielt mit seiner VR-Brille insbesondere auf Spieler, doch Facebook sieht auch Marktchancen in den Bereichen Kommunikation, Bildung und Unterhaltungsmedien. Microsoft dürfte ähnliche Pläne verfolgen und seine zukünftige VR-Brille über die Xbox One an mobile Anwendungen heranführen. Der Schwerpunkt von Googles Glass ist hingegen die erweiterte Realität ("augmented reality").
Quelle: techcrunch.com
 
Diese Meldung diskutieren...
logo

Microsoft bremst seine hausinternen Sheriffs

reported by doelf, Dienstag der 01.04.2014, 12:06:25
Kürzlich wurde bekannt, dass Microsoft im Fall eines untreuen Mitarbeiters den kurzen Dienstweg gewählt und die Postfächer des Mitarbeiters und seines Kontakts selbst durchsucht hatte. In Zukunft will das Unternehmen solche Abkürzungen vermeiden und stattdessen gleich die Polizei einschalten.

Wie Microsofts Chefjustitiar Brad Smith über den Technet-Blog verkündet, gilt diese Änderung mit sofortiger Wirkung. Man habe in der vergangenen Woche mit Verbraucherschutzgruppen und anderen Experten über das Thema diskutiert und sei zu dem Schluss gekommen, dass die Privatsphäre der Nutzer vorrangig sei. Dieses firmeninterne Umdenken sei auch den Enthüllungen von Edward Snowden geschuldet.

Die Vorgeschichte:
Im Jahr 2012 musste Microsoft erfahren, dass ein im Unternehmen beschäftigter Programmierer interne Dokumente, Programmdateien von Windows 7, Quellcode von Windows 8 sowie Schutzmechanismen zur Bekämpfung illegaler Softwarekopien an Dritte weitergegeben hatte. Das Leck flog auf, als ein französischer Blogger Teile von Microsofts "Activation Server Software Development Kit" an einen Mitarbeiter des Unternehmens schickte, damit dieser deren Echtheit bestätige. Diese proprietäre Software wird von Microsoft intern genutzt, um die Verbreitung von Raubkopien zu erschweren. Der Mitarbeiter alarmierte seine Vorgesetzten und da der Blogger ein Hotmail-Konto verwendet hatte, konnte Microsoft sogleich mit eigenen Nachforschungen beginnen. In deren Verlauf wurden die E-Mail-Konten des Bloggers und des untreuen Mitarbeiters durchsucht. Rechtlich ist an diesem Vorgehen nichts auszusetzen, da sich Microsoft diese Möglichkeit in den Nutzungsregeln des E-Mail-Dienstes eingeräumt hatte. Doch die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden haben die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert und das Vertrauen in die IT-Firmen erschüttert. Und so hat zumindest bei Microsoft ein Umdenken eingesetzt.
 
Diese Meldung diskutieren...



Zurück zum Archiv...
 
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2017 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
17.01.2017 05:45:30
by Jikji CMS 0.9.9c