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News-Archiv: April 2015

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Windows 10 Insider Preview Build 10074 für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 30.04.2015, 13:15:22
Anlässlich der Entwicklerkonferenz Build 2015 in San Francisco hat Microsoft eine neue Vorschauversion von Windows 10 für PCs veröffentlicht. Der neue Build trägt die Nummer 10074 und heißt jetzt nicht mehr "Technical Preview" sondern "Insider Preview". Microsoft liefert das Update sowohl an die Teilnehmer des Fast Ring (schnelle Updates) als auch an den Slow Ring (konservative Updates) aus. Neue ISO-Dateien für eine saubere Neuinstallation sind ebenfalls verfügbar.

Der Build 10074 soll in erster Linie mehr Feinschliff aufweisen, während Microsoft mit der neuen Bezeichnung "Insider Preview" dem Beitrag der vielen Tester Anerkennung zollt. Die Botschaft ist eindeutig: "Windows 10 wird euer Windows". Zwischen den Zeilen vermuten wir in winzig kleinen Lettern den Zusatz: "Also installiert Windows 10 auf allen Geräten, damit wir zukünftig nur noch eine Version pflegen müssen!"

Das neue Update markiert zudem die Rückkehr einiger Designelemente, die von Aero Glass, also der 3D-unterstützten Benutzeroberfläche von Windows 7 und Vista, her bekannt sind. In diesem Zusammenhang hat Microsoft ein Experiment gestartet: Die Hälfte der Benutzer wird bei Startmenü und Taskbar weiterhin den bekannten Transparenzeffekt sehen, während die andere Hälfte den Weichzeicheneffekt von Aero Glass erhält.

Für Live-Kacheln gibt es eine neue Animation sowie Verbesserungen in Hinblick auf Geschwindigkeit und Stabilität. Weitere Optimierungen gibt es für hochauflösende Anzeigegeräte und Konfigurationen mit mehreren Bildschirmen. Im Tablet-Modus gelangt man beim Schließen einer App nicht mehr auf den Desktop, sondern zum Startbildschirm. Mit Hilfe neuer Töne wollen die Redmonder Windows 10 zudem frischer klingen lassen.

Auch die Integration von Cortana schreitet voran, Microsofts Assistentin soll uns künftig immer über die Schulter schauen. Cortana kann jetzt Witze erzählen und beantwortet Fragen zu Wetter, Finanzen, Flügen, Kinoprogramm und Zeitzonen. Auch Sachfragen oder technische Spezifikationen zum verwendeten Gerät liefert die Assistentin. Dazu kann sie ab sofort Rechnen, Maßeinheiten konvertieren und dient als Wörterbuch.

Weiterhin wurden die Xbox-App sowie die Apps zur Wiedergabe von Musik und Videos aktualisiert. Der Windows Store Beta hat nun eine blaue statt einer grauen Kachel. Laut Microsoft sollen nun Xbox-Live-Spiele und In-App-Käufe funktionieren. Apps, die man unter Windows 8.1 erworben hat, sind nun auch unter Windows 10 verfügbar. Normale Desktop-Programme lassen sich wieder vom Startmenü aus aufrufen, was beim Build 10061 nicht möglich war.
 
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Android: Noch mehr Apps ignorieren Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 30.04.2015, 11:42:06
Sam Bowne hat seine Liste mit Android-Apps, die eine schwerwiegende Sicherheitslücke beim Validieren von SSL-Zertifikaten für HTTPS-Verbindungen seit Monaten nicht schließen, um 14 Anwendungen erweitert. Mit dabei sind der Vireschutz Advanced Mobile Care (AMC Security), Ask.com, die beliebte Gruppen-App Band, DailyFinance von AOL und der PDF-betrachter Foxit MobilePDF. Insgesamt sind damit 29 Apps, die zusammen mindestens 352,6 Millionen mal heruntergeladen wurden, angreifbar.

Alles begann im September 2014 mit automatisierten Sicherheitsprüfungen des CERT (Computer Emergency Response Team der Carnegie Mellon University). Diese ergaben, dass 23.668 Apps aus Google Play beim Validieren von SSL-Zertifikaten für HTTPS-Verbindungen jämmerlich versagten. Die Sicherheitsexperten kontaktierten daraufhin die verantwortlichen Entwickler, doch auch sieben Monate später lassen sich einige Apps, die millionenfach installiert sind, problemlos angreifen.

Sam Bowne, ein Sicherheitsforscher, der am City College von San Francisco unterrichtet, konnte die gefährliche Sicherheitslücke bisher bei 29 Apps weiterhin nachweisen:
  • neu: AMC Security (5 Millionen Downloads)
  • neu: Amway (100.000 Downloads)
  • neu: Ask.com (1 Million Downloads)
  • neu: Band (10 Millionen Downloads)
  • neu: Club Personal (1 Million Downloads)
  • neu: DailyFinance from AOL (100.000 Downloads)
  • neu: DMV NOW (California DMV) (500.000 Downloads)
  • neu: Equifax (100.000 Downloads)
  • neu: Floating Browser (100.000 Downloads)
  • neu: Foxit MobilePDF - PDF reader (1 Million Downloads)
  • neu: GittiGidiyor (eBay) (1 Million Downloads)
  • neu: IM+ (100.000 Downloads)
  • neu: InstaG (1 Million Downloads)
  • neu: InstaMessage (1 Million Downloads)
  • PicsArt (100 Millionen Downloads)
  • ASTRO File Manager with Cloud (50 Millionen Downloads)
  • ES File Explorer File Manager (100 Millionen Downloads)
  • CityShop - for Craigslist (10 Millionen Downloads)
  • Truecaller - Caller ID & Block (50 Millionen Downloads)
  • Instachat (5 Millionen Downloads)
  • Phone for Google Voice & GTalk (1 Million Downloads)
  • OkCupid (5 Millionen Downloads)
  • Safeway (1 Million Downloads)
  • DISH Anywhere (5 Millionen Downloads)
  • SomNote (1 Million Downloads)
  • Supermovil Santander Mexico (500.000 Downloads)
  • Minha Conta (Santander Brazil) (1 Million Downloads)
  • State Bank Anywhere (1 Million Downloads)
  • Snap Secure (100.000 Downloads)
Bownes Versuchsaufbau nutzt Burp als Proxy, wobei er kein PortSwigger-Zertifikat installiert hat. Wenn eine Webseiten oder eine App eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung aufbauen möchte, sollte die Validierung des Zertifikats fehlschlagen und eine entsprechende Warnung angezeigt werden. Die fehlerhaften Apps warnen jedoch nicht, sondern bauen eine unsichere Verbindung auf und ermöglichen Mittelsmännern so den Zugriff auf die übertragenen Daten. Entsprechende Angriffe auf öffentliche WLAN-Hotspots sind keinesfalls selten.

Erstaunlicherweise sind 24 der angreifbaren Apps nach Meldung der Sicherheitslücke aktualisiert wurden, die Mehrzahl hat sogar noch im März und April 2015 frische Updates erhalten. Das Thema Sicherheit genoss dabei allerdings keine Priorität, wichtiger waren Optik und zusätzliche Funktionen. Die Apps Amway, Ask.com, Club Personal, DMV NOW (California DMV) und Equifax wurden seit über einem halben Jahr nicht mehr gepflegt und scheinen den Verantwortlichen keine Updates mehr wert zu sein. Da hilft nur noch LÖSCHEN!
Quelle: samsclass.info
 
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Neue SDKs bringen Android- und iOS-Apps auf Windows 10

reported by doelf, Donnerstag der 30.04.2015, 10:22:29
Anlässlich seiner Entwicklerkonferenz Build 2015 in San Francisco hat Microsoft vier neue SDKs angekündigt. Diese Entwicklungspakete ermöglichen die Konvertierung von Apps, welche eigentlich für Android oder iOS entwickelt wurden, für Windows 10. Auch Win32- und .NET-Anwendungen sollen zu universellen Apps mutieren und neben Desktop-PCs und Notebooks zukünftig auch Tablets und Smartphones beglücken. Die vierte SDK wandelt Webseiten in Apps um.

Laut Microsoft benötigen Android- und iOS-Apps nur kleinere Anpassungen. Die Entwickler können diese Apps auf Wunsch mit Live-Kacheln versehen und mit dem Microsoft-Store verknüpfen. Das App-Angebot von Microsoft ist immer noch recht mager und viele Firmen scheuen den Aufwand für die Entwicklung nativer Windows-Apps, da Windows Phone kaum Marktanteile vorweisen kann. Die neuen SDKs könnten dies ändern und den wesentlichen Kritikpunkt an Windows Phone ausmerzen.

Um Win32- und .NET-Anwendungen in universelle Windows-Apps zu verwandeln, bedient sich Microsoft eines Tricks. Diese Anwendungen werden nicht lokal installiert, sondern verwenden Microsofts Application Virtualization (App-V). Auf diese Weise kann man über leistungsschwache Geräte wie Smartphones auch komplexe und speicherintensive Anwendungen nutzen. Für Entwickler eröffnet sich die Möglichkeit, ihre Desktop-Programme als "Software as a Service" auch mobil anzubieten.

Die Möglichkeit, Webseiten in Web-Apps zu verwandeln, ist nicht neu. Microsoft steckt die Webseiten allerdings in eine neue Hülle, die zusätzliche Möglichkeiten eröffnet. So kann die Webseite erkennen, ob sie im Internetbrowser geladen wurde oder als eigenständige App läuft. Dies ist für den Anbieter wichtig, damit er die verfügbaren Inhalte und Funktionen anpassen kann. Apropos Internetbrowser: "Project Spartan" hat einen Namen bekommen und heißt jetzt "Microsoft Edge".
 
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Microsoft unerreichbar: Ungebuildet in den Tag

reported by doelf, Donnerstag der 30.04.2015, 09:36:05
Gestern startete Microsofts Entwicklerkonferenz Build 2015 in San Francisco und eigentlich wollten wir uns am heutigen Morgen detailliert mit den Ankündigungen des ersten Tages beschäftigen. Das fällt jedoch schwer, da viele Microsoft-Domains für uns seit Stunden unerreichbar sind. Und das liegt keinesfalls an einer Überlastung.
Bild

Beispielsweise ist sowohl dem Internet Explorer als auch dem Firefox der Server channel9.msdn.com, über den der Live-Stream läuft und auf dem auch die Aufzeichnungen liegen, gänzlich unbekannt. Auch blogs.windows.com ist derzeit unerreichbar. Dort sollten eigentlich neue Informationen über Windows 10 zu finden sein und auch ein neuer Build für PCs - eine Insider Preview - steht angeblich in den Startlöchern. Warum die Domains von unseren DNS-Servern nicht mehr aufgelöst werden, ist noch unklar. Im Zweifelsfall wird der BND seine Finger im Spiel haben ;-)
 
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Beschlossen: Das Notrufsystem eCall kommt

reported by doelf, Mittwoch der 29.04.2015, 14:44:51
Nach dem EU-Rat hat gestern auch das Europäische Parlament die Einführung des automatischen Notrufsystems eCall beschlossen. Demnach müssen alle neuen PKW-Modelle sowie leichte Nutzfahrzeuge, die ab dem 31. März 2018 auf den Markt kommen, mit eCall ausgestattet sein. Darüber, ob das System auch in Bussen oder Lastkraftwagen zum Einsatz kommen soll, will die EU-Kommission bis 2021 entscheiden. Die Mitgliedsstaaten wurden bereits verpflichtet, die notwendige Infrastruktur bis zum 1. Oktober 2017 einzurichten.

Den Automobilherstellern legt das Europäische Parlament nahe, auch Modellreihen, die vor dem 31. März 2018 in den Handel gehen, mit dem automatischen Notrufsystem auszurüsten. Da dies aber nicht verpflichtend ist, wird man auch nach dem Stichtag noch Neuwagen ohne eCall kaufen können. Ziel der neuen Regelung ist die flächendeckende Verfügbarkeit der Technik unabhängig vom Kaufpreis und der Ausstattungsvariante der Fahrzeuge. Zusätzliche Sicherheit soll keine Kostenfrage sein, doch die Fahrzeughersteller werden ihre Preise für eCall erhöhen und Bürger ohne ausreichende Geldmittel werden zu günstigen Gebrauchtfahrzeugen ohne eCall greifen. Zumindest dürfte die Technik aufgrund der hohen Stückzahlen deutlich billiger werden und die Nutzung von eCall wird für alle Bürger kostenlos sein.

Hier die wichtigsten Fakten rund um eCall:
  • Das Ziel
    Das Ziel von eCall ist die schnellere Versorgung von Unfallopfern. Die EU geht davon aus, dass die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte im städtischen Umfeld um rund 40 Prozent reduziert werden kann und für den ländlichen Raum ist sogar eine Halbierung zu erwarten. Hierdurch könne die Zahl der Todesopfer gesenkt und die Schwere der Verletzungen minimiert werden. Zudem würden die Stauzeiten verkürzt, wodurch auch das Risiko von Folgeunfällen sinkt.

  • Die Funktion
    Im Falle eines schweren Unfalls wählt eCall automatisch die europaweite Notrufnummer 112 und stellt eine Sprechverbindung her. Zeitgleich wird ein Datensatz an die Rettungskräfte übermittelt, der die Zeit und den Ort des Unfalls sowie Informationen zu Fahrzeugtyp, Treibstoff und die Anzahl der Insassen umfasst. Die Notrufe erfolgen kostenlos über das Mobilfunknetz, ein zusätzliches Mobiltelefon wird hierfür nicht benötigt.

  • Der Datenschutz
    Da sich das System nur bei schweren Unfällen einschalten darf, ist die Verfolgung bzw. Überwachung von Fahrzeugbewegungen ausgeschlossen. Ob eine staatliche Stelle oder ein Privatunternehmen die Notrufe entgegennimmt und verarbeitet, entscheidet der einzelne Mitgliedsstaat. In jedem Fall ist sicherzustellen, dass die Daten ausschließlich für den jeweiligen Notfall genutzt werden und keine Weitergabe an Dritte erfolgt.
Bei eCall geht es keinesfalls um das gläserne Auto, auch wenn einige Datenschützer dies so darstellen bzw. den baldigen Ausbau des Systems zu einem weiteren Überwachungsinstrument befürchten. Die Datenhamster fahren hingegen längst mit: Sei es in Form von Smartphones, vernetzten Navigationssystemen oder der Fahrzeugelektronik, die ständig Daten erfasst und speichert bzw. direkt an den Hersteller übermittelt.
 
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Dritte Vorschau auf den neuen Internetbrowser Vivaldi

reported by doelf, Mittwoch der 29.04.2015, 13:53:32
Der Markt für Internetbrowser ist hart umkämpft und neben dem Internet Explorer, Chrome und Firefox bleibt kaum Platz. Selbst Opera ist nach wie vor ein Nischenprodukt und Apples Safari hat seinen Ausflug auf Windows längst wieder beendet. Dennoch wagt sich die isländische Firma Vivaldi Technologies auf das raue Terrain vor und präsentiert jetzt die dritte Vorschau (Version 1.0.162.4) auf ihren eigenen Browser.
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Der Verantwortliche für das Projekt heißt Jon von Tetzchner und hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Internetbrowser. Als das norwegische Telekommunikationsunternehmen Telenor im Jahr 1994 einen Internetbrowser als Forschungsprojekt in Auftrag gab, war von Tetzchner einer der beiden Programmierer. Aus diesem Projekt wurde später Opera, ein schlanker Browser für eine Vielzahl von Plattformen. Bis zum Jahr 2010 leitete von Tetzchner die Geschicke von Opera, das zu einem eigenständigen Unternehmen geworden war. Nach einem Führungs- und Richtungswechsel kam es zu immer größeren Spannungen und schließlich zum Bruch zwischen von Tetzchner und Opera.

Mit Vivaldi wagen der Opernfreund und sein 24-köpfiges Team nun einen Neuanfang auf Grundlage alter Tugenden: Der neue Internetbrowser soll schnell sein und dennoch umfangreiche Funktionen und eine weitreichende Flexibilität bieten. Die von Opera bis zum Jahr 2013 genutzte Presto-Engine feiert hingegen keine Rückkehr, stattdessen kommt die Chromium/Blink-Engine zum Einsatz. Einerseits fehlen von Tetzchner die Rechte, um Presto für sein neues Projekt nutzen zu können, andererseits ist die Engine inzwischen völlig veraltet. Doch was darf man von Vivaldi erwarten?
  • Tab Stacks (Tab Gruppierungen) sorgen für mehr Ordnung, indem man thematisch zusammengehörige Tabs einfach stapelt (siehe Bildschirmfoto). Diese Tab Stacks feiern in der Version 1.0.162.4 Premiere.
  • Notes (Notizen), können zu jeder Webseite erstellt werden. Dabei lassen sich auch Bildschirmfotos und andere Anhänge hinzufügen. Notes wurde für die Version 1.0.162.4 deutlich verbessert.
  • Quick Commands (Kurzbefehle) ermöglichen die Bedienung über Tastaturbefehle, beispielsweise für die Suche in Einstellungen, Browserverlauf, geöffneten Tabs und Lesezeichen. Man öffnet sie mit der F2-Taste.
  • Speed Dials (Kurzwahl) kennen wir bereits von Opera, doch bei Vivaldi lassen sich gleich mehrere dieser Sammlungen anlegen.
Die dritte Vorschauversion von Vivaldi unterstützt nun auch Mausgesten und markiert ungelesene Tabs. Für Windows gibt es eine automatische Update-Funktion und die Lesezeichen können auf platzsparende Vorschaubilder reduziert werden. Inzwischen werden 40 Sprachen unterstützt und man kann die Daten aller wichtigen Internetbrowser importieren. Auch Stabilität und Geschwindigkeit des Browsers wurde deutlich verbessert. Was weiterhin fehlt, sind der E-Mail-Client und eine Möglichkeit zum Synchronisieren von Notizen, Lesezeichen, Verlauf und Sitzungsdaten mit anderen Geräten.

Download: Vivaldi Preview für Windows, Mac OS X und Linux (Ubuntu, Debian, Fedora)
Quelle: vivaldi.net
 
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Samsung unter Druck: Umsatz und Gewinn fallen

reported by doelf, Mittwoch der 29.04.2015, 12:41:08
Die Geschäftszahlen des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung sind keine Überraschung, denn schon Anfang April hatte das Unternehmen einen enttäuschenden Ausblick auf das erste Quartal 2015 gegeben. Der tatsächlich erzielte Umsatz liegt nun ziemlich genau in der Mitte der anvisierten Spanne, während es der operative Gewinn immerhin in den oberen Bereich der Vorhersage geschafft hat. Die Vorgaben seines Vorjahreszeitraums verfehlt das Unternehmen dennoch deutlich.

Samsungs Umsatz ist im Jahresvergleich um 12,22 Prozent auf 47,12 Billionen Won (Q1/2014: 53,68 Billionen Won) gesunken, was rund 40,52 Milliarden Euro entspricht. Der operative Gewinn ist sogar um 29,56 Prozent auf 5,98 Billionen Won (Q1/2014: 8,49 Billionen Won) eingebrochen, in Euro sind das ca. 5,14 Milliarden. Wer einen positiven Trend sucht, darf festhalten, dass der operative Gewinn zumindest wieder steigt: Im vierten Quartal 2014 hatte dieser 5,29 Billionen Won und im dritten Quartal 2014 sogar nur 4,06 Billionen Won betragen. Enttäuschender hat sich der Nettogewinn entwickelt, der mit 4,63 Billionen Won (ca. 3,98 Milliarden Euro) um 38,84 Prozent unter den 7,57 Billionen Won des Vorjahreszeitraums bleibt und auch sequentiell einen Rückschritt (Q4/2014: 5,35 Billionen Won) bedeutet.

Im Halbleitersegment konnte Samsung weiterhin von hochpreisigem Arbeitsspeicher (DDR4) profitieren und seine DRAM-Fertigungskosten durch den Umstieg auf 20-nm-Strukturen nochmals senken. Die Verkäufe von NAND-Speicher sind gestiegen und für die Controller- und CPU-Produktion wurde die 14-nm-Fertigung hochgefahren. Saisonal sind die Chipverkäufe jedoch gesunken. Die Display-Sparte konnte mit hochwertigen OLED- und LCD-Produkten punkten, wobei es im LCD-Bereich sowie bei den TV-Panels zu einem saisonalen Einbruch kam. Gleiches gilt auch für die eigenen Fernsehapparate. Smartphones aus dem unteren und mittleren Preisbereich haben die Verkaufszahlen etwas angekurbelt, doch Tablets und Featurephones lassen sich immer schwerer verkaufen. Die Folge sind ein weiterer Umsatzrückgang und ein stark reduziertes Marketing-Budget.
Quelle: www.samsung.com
 
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Chrome 42.0.2311.135 schließt fünf Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 29.04.2015, 11:29:21
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 42.0.2311.135 aktualisiert. Das Update schließt fünf Sicherheitslücken, wobei eine von einem externen Experten gemeldet wurde. Es handelt sich um den Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt im DOM (Document Object Model), welche seitens Google als hochgradig gefährlich eingestuft wird.

Download:
 
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Kurseinbruch: Twitter senkt Prognose und kauft ein

reported by doelf, Mittwoch der 29.04.2015, 09:51:49
Das klingt nach Frust-Shopping: Obwohl der Mikroblogging-Dienst Twitter seinen Umsatz im ersten Quartal 2015 massiv steigern konnte, ist auch der Nettoverlust weiter angewachsen. Als Konsequenz kappt das Unternehmen seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von 2,30 Milliarden bis 2,35 Milliarden US-Dollar auf 2,17 Milliarden bis 2,27 Milliarden US-Dollar und reduziert zudem das erwartete EBITDA um 40 Millionen auf 510 Millionen bis 535 Millionen US-Dollar. Als Gegenmaßnahme kauft man den Marketing-Experten TellApart.

TellApart ist auf dynamische Werbeanzeigen und E-Mail-Marketing spezialisiert. Das kalifornische Unternehmen setzt dabei auf personalisierte Anzeigen sowie Optimierungen für unterschiedliche Geräteklassen. Twitter erhofft sich aus dieser Übernahme eine bessere Gewinnschöpfung über mobile Geräte, doch schon im gerade abgeschlossenen Quartal hatte der Mikroblogging-Dienst stolze 89 Prozent seines Werbeumsatzes auf dieser Geräteklasse erzielt. Sofern die zuständigen Aufsichtsbehörden grünes Licht für die Transaktion geben, soll das Geschäft bereits am 1. Juni 2015 abgeschlossen sein - den Kaufpreis nennt Twitter allerdings nicht.

Zurück zu den Geschäftszahlen des ersten Quartals 2015: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Twitter seinen Umsatz um 74,03 Prozent auf 435,939 Millionen US-Dollar (Q1/2014: 250,492 Millionen US-Dollar) steigern und das ist beachtlich. Doch leider sind auch die Kosten massiv gestiegen, so dass unter dem Strich ein Nettoverlust in Höhe von 162,442 Millionen US-Dollar steht. In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 hatte das Unternehmen "nur" 132,362 Millionen US-Dollar verloren, der Fehlbetrag ist folglich um 22,73 Prozent angewachsen. Zugleich ist der Verlust je Aktie um 8,7 Prozent auf 0,25 US-Dollar gestiegen.

Die Zahl der monatlich aktiven Benutzer lag im ersten Quartal 2015 bei 302 Millionen und ist in Jahresfrist um 18 Prozent angewachsen. 80 Prozent der Nutzer verwendeten für den Zugriff auf Twitter mobile Geräte. Doch Wachstum alleine generiert noch lange kein Geld und inzwischen verlieren viele Anleger die Geduld. Gestern ging Twitters Wertpapier mit 52,16 US-Dollar in den Handelstag und verließ das Börsenparkett am Nachmittag als geprügelter Hund mit einem Schlusskurs von nur noch 42,27 US-Dollar. Doch es hätte sogar noch schlimmer kommen können als ein Tagesverlust von 18,18 Prozent: Wenige Minuten vor Ende des Handelstages hatte Twitters Aktie nur noch bei 38,38 US-Dollar (-26,42%) gelegen.
 
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Android: Sicherheitslücken in Apps werden ignoriert

reported by doelf, Dienstag der 28.04.2015, 18:33:01
Im September 2014 zeigten Tests des CERT (Computer Emergency Response Team der Carnegie Mellon University), dass 23.668 Apps aus Google Play beim Validieren von SSL-Zertifikaten für HTTPS-Verbindungen jämmerlich versagten. Die Sicherheitsexperten kontaktierten daraufhin die verantwortlichen Entwickler, doch auch sieben Monate später lassen sich einige Apps, die millionenfach installiert sind, problemlos angreifen.

Sam Bowne, ein Sicherheitsforscher, der am City College von San Francisco unterrichtet, konnte die gefährliche Sicherheitslücke bei 15 Apps, die zusammen auf 330,6 Millionen Downloads kommen, weiterhin nachweisen:
  • PicsArt (100 Millionen Downloads)
  • ASTRO File Manager with Cloud (50 Millionen Downloads)
  • ES File Explorer File Manager (100 Millionen Downloads)
  • CityShop - for Craigslist (10 Millionen Downloads)
  • Truecaller - Caller ID & Block (50 Millionen Downloads)
  • Instachat (5 Millionen Downloads)
  • Phone for Google Voice & GTalk (1 Million Downloads)
  • OkCupid (5 Millionen Downloads)
  • Safeway (1 Million Downloads)
  • DISH Anywhere (5 Millionen Downloads)
  • SomNote (1 Million Downloads)
  • Supermovil Santander Mexico (500.000 Downloads)
  • Minha Conta (Santander Brazil) (1 Million Downloads)
  • State Bank Anywhere (1 Million Downloads)
  • Snap Secure (100.000 Downloads)
Bownes Versuchsaufbau unterstützt kein HTTPS, so dass Webseiten und Dienste beim Versuch, eine verschlüsselte Verbindung aufzubauen, eine entsprechende Warnung anzeigen. Die fehlerhaften Apps warnen nicht, sondern bauen stattdessen eine unverschlüsselte Verbindung auf, so dass Mittelsmänner die übertragenen Daten einfach abgreifen können. Obwohl es die Entwickler binnen sieben Monaten nicht geschafft haben, die Schwachstelle in ihren Apps zu beheben, sind alle betroffenen Programme zuletzt zwischen Februar und April 2015 aktualisiert worden. Offenbar hatte die Sicherheit bei dieser Software-Pflege keine hohe Priorität.

Eine besondere Erwähnung verdient die App "Truecaller - Caller ID & Block" von True Software Scandinavia AB, die mit 50 Millionen Downloads eine recht große Verbreitung hat. Sie nutzt nämlich gar kein SSL, sondern sendet die Benutzerdaten - Name, E-Mail und Telefonnummer - im Klartext, sobald der Benutzer den Punkt FAQ öffnet. Da hilft nur noch LÖSCHEN!
Quelle: samsclass.info
 
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Philips sieht Licht am Ende des Tunnels

reported by doelf, Dienstag der 28.04.2015, 16:59:39
Nach schwierigen Monaten ist der niederländische Technikkonzern Royal Philips recht ordentlich ins neue Jahr gestartet. Der Umsatz ist in allen Unternehmensbereichen deutlich gestiegen und lag mit 5,339 Milliarden Euro um 13,79 Prozent über den 4,692 Milliarden Euro des ersten Quartals 2014. Allerdings wirbeln die Wechselkurse die Zahlen durcheinander und die Übernahme des Medizintechnikherstellers Volcano belastet den Gewinn. Der Kauf der auf Instrumente für Gefäßuntersuchungen spezialisierten US-Firma hatte rund eine Milliarde Euro gekostet.

Das Segment Healthcare ist das wichtigste Standbein der Niederländer und hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2,261 Milliarden Euro (+15,01%) zum Gesamtumsatz beigesteuert. Mit 17,13 Prozent ist der Umsatz im Bereich "Consumer Lifestyle" noch etwas stärker gewachsen, er lag bei 1,190 Milliarden Euro. Die Lightning-Sparte konnte um 9,35 Prozent auf 1,719 Milliarden Euro zulegen und weist somit das geringste Wachstum auf. Sie soll in der ersten Jahreshälfte 2016 in Form eines Börsengangs als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert werden. Philips erwartet in Zusammenhang mit seiner Aufspaltung Unkosten in Höhe von 300 Millionen bis 400 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr.

Aufgrund der Kursschwankungen zwischen Euro und US-Dollar ist der Umsatz in Westeuropa nur um 4,14 Prozent auf 1,334 Milliarden Euro gewachsen, während Philips in Nordamerika um 17,57 Prozent auf 1,753 Milliarden Euro zulegen konnte. Rechnet man diesen Faktor heraus, bleibt in Europa ein Umsatzplus von zwei Prozent, während Nordamerika eine Nullnummer schiebt. Den größten Anteil am Umsatz haben inzwischen die Schwellen- und Entwicklungsländer mit 1,809 Milliarden Euro (+20,2%) und auch nach der Kurberichtigung bleibt hier ein Wachstum von sechs Prozent.

Wie eingangs erwähnt, ist der Nettogewinn rückläufig. Mit 100 Millionen Euro bzw. 0,11 Euro je Aktie lag er rund 27 Prozent unter den 137 Millionen Euro bzw. 0,15 Euro je Aktie des ersten Quartals 2014. Im dritten Quartal 2015 soll der mehrheitliche Verkauf des Bereichs LED- und Fahrzeugbeleuchtung an den Investmentfond "GO Scale Capital" einen Barerlös von 2,8 Milliarden US-Dollar abzüglich Steuern und Transaktionskosten in die Kassen der Niederländer spülen. Das sollte reichen, um die Kosten der Aufspaltung zu stemmen und die Jahresbilanz aufzuhübschen.
 
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Bugfix für Windows 10 Technical Preview Build 10061 (PC)

reported by doelf, Dienstag der 28.04.2015, 15:12:21
Seit einer Woche gibt es für PC-Nutzer, die sich für die schnellen Updates der Windows 10 Technical Preview entschieden haben, den Build 10061. Aufgrund von Problemen mit den Sprachpaketen und dem Startmenü wird dieses Update noch nicht an den konservativeren Slow-Ring ausliefert. Zumindest einen Fehler, der den Sperrbildschirm schwarz und unbrauchbar macht, hat Microsoft mit dem gestern veröffentlichten Patch KB 3055415 behoben.

Das Problem mit den Sprachpaketen, welches die Installation des Build 10061 sehr langsam und speicherintensiv macht, ist hingegen noch vorhanden. Derzeit werden nämlich alle Sprachpakete installiert und nicht nur die tatsächlich benötigten. Sollte der Speicherplatz auf Festplatte oder SSD knapp werden, muss man im Anschluss an die Installation händisch aufräumen. Auch der Fehler im Startmenü, welcher den Aufruf normaler x86-Programme verhindert, wurde noch nicht behoben. Als Workaround muss man derzeit die Programmdateien suchen und an die Taskbar heften.

Als Neuerungen bringt der Build 10061 ein schwarzes Thema für Startmenü, Taskbar und Action Center. Startmenü und Taskbar werden transparent gezeichnet und die Größe des Startmenüs lässt sich verändern. Per "AutoColor" erkennt Windows 10 die dominierende Farbe des Hintergrundbilds und nutzt diese für die grafischen Akzente, man kann Farben und Transparenz aber auch manuell anpassen. Im Tablet-Modus werden die Bedienelemente jetzt größer dargestellt, dafür zeigt die Taskbar die laufenden und angehefteten Apps nur noch optional an.

Die überarbeiteten Apps Mail und Kalender laufen jetzt schneller und man kann direkt zwischen ihnen wechseln. Die Mail-App präsentiert sich mit einer traditionellen, dreigliedrigen Benutzeroberfläche und unterstützt benutzerdefinierte Wischgesten. Mit diesen kann man Mails löschen, markieren, verschieben oder als gelesen kennzeichnen. Die Zahl der virtuellen Desktops ist ab sofort nicht mehr begrenzt. Durch einen Doppelklick in die Titelleiste lässt sich der neue Internetbrowser "Project Spartan" maximieren und die Anordnung der Lesezeichen wurde ebenfalls optimiert.
 
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Opera 29.0.1795.47 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 28.04.2015, 14:31:25
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 29.0.1795.47 aktualisiert. Diese basiert auf der Chromium-Engine 42.0.2311.82 und ermöglicht das Synchronisieren geöffneter Tabs zwischen den Desktop-Varianten und Opera für Android. Eine weitere Neuerung für Android ist der Turbo-Modus, welcher den bisherigen Off-Road-Modus ersetzt und dabei eine wesentlich bessere Kompatibilität verspricht.
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Im Off-Road-Modus wurden Webseiten über einen Proxy-Server geleitet, der diese komprimiert und fertig gerendert an das Smartphone schickte. Hierdurch konnte man wertvolle Bandbreite sowie Ressourcen sparen, doch die verantwortlichen Server hatten Probleme mit komplexen JavaScript-Inhalten, was zu Darstellungsfehlern führte. Der neue Turbo-Modus stellt einen Kompromiss dar: Operas Server übernehmen weiterhin die Datenkompression, das Rendering geschieht jedoch erst auf dem Smartphone. Auf diese Weise umschiffen die Entwickler mögliche Kompatibilitätsprobleme. HTTPS-Seiten werden nach wie vor ohne Umwege an die Geräte geleitet, denn hier steht die Sicherheit der Daten im Vordergrund. Wichtig: Viele Android-Benutzer beklagen Abstürze nach dem Update. Man sollte die App zunächst deinstallieren und dann neu herunterladen, um diesen Fehler zu umgehen.

Das Synchronisieren zwischen den unterschiedlichen Plattformen ermöglicht den nahtlosen Wechsel des Geräts, ohne Inhalte neu suchen bzw. öffnen zu müssen. Hierfür wird ein Benutzerkonto bei Opera benötigt. Nach der Anmeldungen kann man die auf anderen Geräten geöffneten Tabs dann gleich auf der überarbeiteten Startseite (siehe Bildschirmfoto) einsehen. Auch die Schnellwahl und der Browser-Verlauf wurden optisch aufgewertet, letzterer wurde ebenfalls in die Startseite integriert. Tabs, welche Musik abspielen, werden ab sofort gekennzeichnet und Tastaturbefehle lassen sich individuell anpassen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Links mit Hilfe von Mausgesten in neuen Tabs, Fenstern oder im Hintergrund zu öffnen. Natürlich wurde auch die Stabilität und das Zusammenspiel mit Chromium-Erweiterungen weiter verbessert.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Firefox 38.0 Beta 8 (32/64-Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 28.04.2015, 13:38:42
Mozillas Entwickler haben am gestrigen Abend eine achte Beta-Version ihres Internetbrowsers Firefox 38.0 zum Download bereitgestellt. Zu den Neuerungen gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen.

WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Wie Mozilla bezüglicher der 64-Bit-Ausgabe für Windows verfahren wird, ist noch unklar. Seit der Version 37.0 Beta 3 ist für Windows auch eine 64-Bit-Variante erhältlich, die bisher allerdings keinen finalen Status erhalten hat. Für den Firefox 38.0 Aurora 2 hatten die Entwickler eine 64-Bit-Ausgabe für Windows als Neuerung angekündigt, doch dieser Eintrag ist inzwischen wieder verschwunden. Wir benutzen den Firefox 64-Bit seit Anfang März unter Windows 7 und konnten bisher keine großen Probleme feststellen - insofern hoffen wir auf eine offizielle Freigabe am 12. Mai 2015. Dies würde sich anbieten, da der Firefox 38.0 über die kommenden Monate auch als "Extended Support Release" (ESR) dienen wird.

Download: Firefox 38.0 Beta 8
 
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Rettung aus der Insolvenz: Metz wird gespalten und verkauft

reported by doelf, Dienstag der 28.04.2015, 12:44:20
Metz, der deutsche Traditionshersteller von Fernseh- und Blitzgeräten, ist gerettet. Wie der zuständige Insolvenzverwalter Joachim Exner heute mitteilt, wurden die beiden Unternehmenssparten unabhängig voneinander an zwei Investoren verkauft. Auch der Geschäftsbetrieb im mittelfränkischen Zirndorf soll weitergehen, ist aber mit einem weiteren Abbau von Arbeitsplätzen verbunden.

Das Geschäft mit Fernsehapparaten wurde vom chinesischen Elektronikkonzern Skyworth (Hong Kong Skyworth Digital Holdings Co., Ltd.) gekauft. Das 1988 in Shenzhen gegründete Unternehmen zählt zu den größten TV-Herstellern Chinas und fertigt auch OEM-Geräte für andere Marken. Darüber hinaus gehören auch Kühlschränke, Waschmaschinen, Mobiltelefone, Sicherheitstechnik, LED-Beleuchtung und Produkte für den Automobilsektor zum Portfolio des Unternehmens. Während Skyworth in einigen Märkten wie Südafrika bereits präsent ist, hat das Unternehmen den Schritt nach Europa noch nicht geschafft. Dies soll nun mit Hilfe der Marke Metz gelingen, deren Produktions- und Entwicklungsstandort Zirndorf bleiben soll. Allerdings wird die Zahl der dortigen Mitarbeiter um weitere 67 auf 152 reduziert und neben Metz soll sich der Vertrieb auch um die Marke Skyworth kümmern. Die Gläubiger haben dem Verkauf bereits zugestimmt, die Genehmigung durch die Kartellbehörden steht aber noch aus.

Die Sparte Blitzgeräte, welche auch Kunststoffprodukte fertigt, geht an die Fürther Daum-Gruppe. Die Daum-Gruppe entwickelt Antriebslösungen im Bereich der Elektromobilität mit dem Schwerpunkt Fahrräder sowie hochwertige Fitnessgeräte. In der Blitz- und Kunststoff-Sparte gehen 28 Arbeitsplätze verloren, 146 Mitarbeiter werden übernommen. Von den Gläubigern gab es bereits grünes Licht, der Betriebsübergang ist für den 1. Mai 2015 geplant. Über den Kaufpreis beider Unternehmensteile wurde Stillschweigen vereinbart.

Das im Jahr 1938 von Paul Metz gegründete Traditionsunternehmen hatte mit "Qualität - Made in Germany" geworben, in den vergangenen Jahren aber immer weniger Käufer für seine Produkte gefunden. Im November 2014 ging Metz schließlich das Geld aus und die Firma musste einen Insolvenzantrag stellen.
Quelle: www.metz.de
 
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Dank China und iPhone: Wieder ein Rekordquartal für Apple

reported by doelf, Dienstag der 28.04.2015, 10:20:24
Ja, so langsam wird es langweilig. Apple hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal des fiskalischen Jahres 2015 auf den Tisch gelegt und kann abermals einen neuen Rekord vermelden: Nie zuvor konnte man in Cupertino so viel Umsatz und Gewinn in den ersten drei Monaten eines kalendarischen Jahres generieren. Der über den App Store erwirtschaftete Umsatz erreichte sogar ein neues Allzeithoch. Doch während der Umsatz in China förmlich explodierte, war er in Japan rückläufig.

Apples globaler Umsatz ist um 27,19 Prozent auf 58,0 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 45,6 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Wichtigster Markt bleibt weiterhin Amerika mit 21,316 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 17,982 Milliarden US-Dollar; +18,54%), doch dann folgt bereits China mit 16,823 Milliarden US-Dollar (9,835 Milliarden US-Dollar; +71,05%). Europa rutscht hingegen auf Rang drei ab, hier konnte Apple nur 12,204 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 10,941 Milliarden US-Dollar; +11,54%) generieren. Eine erstaunliche Entwicklung gibt es zudem in Japan, wo Apples Umsatz um 14,58 Prozent auf 3,457 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 4,047 Milliarden US-Dollar) geschrumpft ist. Damit fällt Japan hinter den übrigen asiatisch-pazifischen Raum zurück, der mit 48,19 Prozent den zweitgrößten Umsatzschub aufweist und im zweiten Quartal 2015 auf 4,210 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 2,841 Milliarden US-Dollar) kam.

Mit 61,170 Millionen Einheiten (Q2/2014: 43,719 Millionen; +39,92%) und 40,282 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 26,064 Milliarden US-Dollar; +54,55%) hat das iPhone seine Position als mit Abstand wichtigster Umsatzlieferant weiter ausgebaut. Die Bedeutung des iPad schwindet indes weiter - die Absatzzahlen sind um 22,80 Prozent auf 12,623 Millionen Einheiten (Q2/2014: 16,350 Millionen) gesunken und der Umsatz ist sogar um 28,67 Prozent auf 5,428 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 7,610 Milliarden US-Dollar) eingebrochen. Bei den Macs ist der Absatz um 10,32 Prozent auf 4,563 Millionen Einheiten (Q2/2014: 4,136 Millionen) gestiegen, doch weil der Preis pro Rechner sank, konnte der Umsatz nur um 1,74 Prozent auf 5,615 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 5,519 Milliarden US-Dollar) zulegen. Im Dienstsektor, welcher die Stores, Garantieerweiterungen, Apple Pay sowie Lizenzen umfasst, kletterte der Umsatz um 9,25 Prozent auf 4,996 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 4,573 Milliarden US-Dollar).

Apples Nettogewinn belief sich im vergangenen Quartal auf 13,6 Milliarden US-Dollar und konnte den Vorjahreszeitraum damit exakt um ein Drittel übertreffen (Q2/2014: 10,2 Milliarden US-Dollar). Dank massiver Aktienrückkäufe schoss der Gewinn je Anteil sogar um 40,36 Prozent in die Höhe und lag bei 2,33 US-Dollar (Q2/2014: 1,66 US-Dollar). Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung will das Unternehmen nun 200 Milliarden US-Dollar an seine Investoren ausschütten, gut 50 Prozent mehr als ursprünglich geplant. So sollen 140 Milliarden statt 90 Milliarden US-Dollar in den Rückkauf eigener Aktien gesteckt werden und die Dividende für das zweite Quartal 2015 wurde um elf Prozent auf 0,52 US-Dollar erhöht (Stichtag: 11. Mai 2015; Zahltag: 14. Mai 2015). Für das dritte Quartal, welches im Juni enden wird, erwartet Apple einen Umsatz zwischen 46 Milliarden und 48 Milliarden US-Dollar - dies wäre eine Verbesserung zwischen 22,99 und 28,34 Prozent.

Derzeit scheint sich alles, was Apple anfasst, in Gold zu verwandeln - nicht nur die Watch, die in diesem Quartalsbericht noch gar keine Rolle gespielt hat. Damit das auch in Zukunft so bleibt, muss sich Apple verstärkt auf den asiatischen Markt konzentrieren. Betrachten wir Apples Umsatz, liegen China und der asiatisch-pazifische Raum in der Addition schon jetzt gleichauf mit Amerika - und das bei wesentlich höheren Wachstumsraten. Apple muss seine zukünftigen Produkte somit insbesondere an den asiatischen Geschmack anpassen, während Europa und Japan an Bedeutung verlieren. Besorgniserregend ist zudem Dominanz des iPhones, welches inzwischen fast 70 Prozent des Umsatzes liefert. Apple entwickelt sich immer mehr zu einem Unternehmen, dessen Schicksal von einem einzigen Produkt abhängt.
Quelle: www.apple.com
 
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Aus für Survival-Horror: "Silent Hills" offiziell abgesagt

reported by doelf, Montag der 27.04.2015, 19:31:13
Eigentlich konnte es nur ein Hit werden, oder in einer Katastrophe enden: Für das Survival-Horror-Spiel "Silent Hills" hatte Konami den Regisseur und Drehbuchautor Guillermo del Toro (Regie: "Hellboy", "Pans Labyrinth") sowie den Spielentwickler Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") verpflichtet. Doch Kojima und Konami haben sich verkracht, weshalb das Spiel auf Eis gelegt wurde.

Die Spannungen zwischen Kojima und Konami hatten bei den Fans von "Metal Gear Solid" und "Silent Hills" seit Mitte März 2015 für Unbehagen gesorgt. Nach wochenlangen Spekulationen erklärte del Toro am vergangenen Wochenende, "Silent Hills" sei aus seiner Sicht begraben. Parallel hierzu kündigte Sony an, die Demoversion am 29. April 2015 aus seinem PlayStation Store zu entfernen. Den letzten Sargnagel hat heute Konami selbst eingeschlagen: Gegenüber Kotaku bestätigte der Verlag das Ende für "Silent Hills".

Den Entwicklungsstand des für Herbst 2016 geplanten Spiels bezeichnet der Verlag als "embryonisch". Dies lässt vermuten, dass das Spiel in den vergangenen achteinhalb Monaten keine sonderlich großen Fortschritte gemacht hatte. Allerdings betont Konami auch, dass man weiter an der Erfolgsreihe "Silent Hill" festhalten will. Auch mit Guillermo del Toro haben die Japaner noch nicht abgeschlossen - man führe derzeit Gespräche über seine Mitwirkung an zukünftigen "Silent Hill"-Projekten.
Quelle: kotaku.com
 
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Nokia dementiert Mobiltelefonpläne

reported by doelf, Montag der 27.04.2015, 14:49:10
Niemand (bei Nokia) hat die Absicht, neue Mobiltelefone zu bauen (und zu verkaufen). Dies lässt das finnische Unternehmen wissen, nachdem zunächst Re/code über entsprechende Gerüchte berichtet und dann der Chef von Nokia China eindeutige Andeutungen gemacht hatte. Genau genommen hatte Re/code allerdings nie behauptet, Nokia würde wieder Mobiltelefone bauen und verkaufen.

Werfen wir zunächst einen Blick auf das Dementi der Finnen:
"Nokia reaffirms it currently has no plans to manufacture or sell consumer handsets

April 26, 2015

SUNNYVALE, Calif. - Nokia notes recent news reports claiming the company communicated an intention to manufacture consumer handsets out of a R&D facility in China. These reports are false, and include comments incorrectly attributed to a Nokia Networks executive.

Nokia reiterates it currently has no plans to manufacture or sell consumer handsets."
Nokia erklärt, derzeit keine Pläne für den Bau oder Vertrieb neuer Mobiltelefone zu haben. Berichte, dass man die Absicht habe, sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in China für die Herstellung von Mobiltelefonen zu nutzen, seien falsch und wurden fälschlicherweise einem Manager von Nokia Networks zugeschrieben.

Lassen wir die angeblichen Äußerungen seitens Nokia China beiseite und konzentrieren wir uns auf die ursprüngliche Meldung von Re/code, müssen wir festhalten, dass die Kollegen nie vom Bau oder Vertrieb neuer Mobiltelefone gesprochen hatten. Es ging lediglich um die Entwicklung und Lizenzierung solcher Geräte, die dann von anderen Firmen gefertigt und verkauft werden sollen. Genau so sind die Finnen auch beim Tablet Nokia N1 vorgegangen, das zwar von Nokia entwickelt wurde, nun aber von einem chinesischen Partner in Lizenz gebaut und vertrieben wird. Und genau dies, nämlich die Entwicklung neuer Mobiltelefone und deren Lizenzbau durch Partner, dementiert Nokia interessanterweise nicht.
 
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LibreOffice 4.3.7 ist fertig

reported by doelf, Montag der 27.04.2015, 11:15:34
Die finale Fassung der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software LibreOffice 4.3.7 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Es handelt sich dabei um das letzte Update für die Entwicklungsschiene 4.3, deren Support am 27. Mai 2015 enden wird. Das fertige LibreOffice 4.3.7 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits installiert hat, muss die Installationspakete nicht nochmals herunterladen.

Seit der finalen Version 4.3.6 wurden 101 Änderungen vorgenommen, dabei haben die Entwickler auch 15 Absturzgründe beseitigt. Etliche Probleme betreffen wieder einmal das Zusammenspiel mit Microsofts Dokumentenformaten OOXML, DOC, DOCX, PPTX und XLSX. Da der Support für die Entwicklungsschiene 4.3 schon in einem Monat enden wird, empfiehlt sich ein baldiges Upgrade auf die Version 4.4. Deren neueste Ausgabe ist seit Anfang April LibreOffice 4.4.2.

Download: LibreOffice 4.3.7
 
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Debian 8 (Jessie) ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 26.04.2015, 15:46:33
Die Linux-Distribution Debian 8, welche den Codenamen "Jessie" trägt, liegt pünktlich seit gestern zum Download bereit. Die Entwicklung von Jessie hat fast zwei Jahre gedauert, dafür gibt es nun "Long Term Support" - also eine langfristige Versorgung mit Sicherheits-Updates über einen Zeitraum von fünf Jahren. Mit Jessie wird das Init-System standardmäßig auf systemd umgestellt, welches kürzere Systemstartzeiten sowie Cgroups für Dienste ermöglicht. Zudem gibt es die Möglichkeit, Dienste teilweise zu isolieren. Der Vorgänger SysVInit ist weiterhin optional verfügbar.

Debian 8 nutzt den Linux-Kernel 3.16.7-ctk9 und gibt sich damit gewohnt konservativ - seit dem 12. April 2015 ist der Kernel 4.0 verfügbar. Die UEFI-Unterstützung, welche Debian mit der Vorgängerversion "Wheezy" eingeführt hatte, wurde stark überarbeitet und umfasst nun diverse Anpassungen an bekannte Firmware-Fehler. Als Desktop kommt standardmäßig Gnome 3.14 zum Einsatz, wobei auch KDE Plasma 4.11.13, Xfce 4.10 und LXDE als Alternativen zur Auswahl stehen. Zu den über 43.000 gebrauchsfertigen Softwarepaketen gehören GIMP 2.8.14, Icedove (Thunderbird) 31.6.0, Iceweasel (Firefox) 31.6.0esr sowie LibreOffice 4.3.3.

Jessie unterstützt zehn Architekturen: 32 Bit PC (Intel x86), 64 Bit PC (AMD64), PowerPC (Motorola, IBM), MIPS (big-endian, little-endian), IBM S/390 (s390x), ARM 32 Bit (armel, armhf) und ARM 64 Bit (AArch64). Allerdings ist Debian für Einsteiger nur bedingt geeignet, erfreut sich dafür aber in Unternehmen einer großen Beliebtheit. Zu den benutzerfreundlicheren Derivaten, welche auf Debian aufbauen, gehören beispielsweise Ubuntu und Mint.

Download: Debian 8 (Jessie)
Quelle: www.debian.org
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen, der Euro steigt

reported by doelf, Sonntag der 26.04.2015, 15:00:38
An der Speicherbörse in Taiwan sind die Kurse für Arbeitsspeicher auch in den vergangenen beiden Wochen weiter gefallen. Den größten Einbruch gab es mit 6,68 Prozent bei den als DDR3-1333 spezifizierten 2Gb-Chips, doch auch die DDR3-1600-Varianten mit 2Gb und 4Gb Speicherkapazität haben abermals über drei Prozent verloren. Indes hat sich der Euro im Verhältnis zum US-Dollar leicht erholt. Da Arbeitsspeicher in US-Dollar gehandelt wird, ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise ausschlaggebend.

Zwischen dem 1. Januar und dem 24. April 2015 hat der Euro dennoch 10,14 Prozent auf den US-Dollar verloren, so dass der Preisverfall größtenteils durch die Kursschwankungen wieder ausgeglichen wird. Allerdings zeigt die Kurve des Euro inzwischen wieder leicht nach oben und über die vergangenen vierzehn Tagen hat sich unsere Währung immerhin um 2,73 Prozent erholt. Für die fallenden Speicherpreise ist der schwache PC-Mark verantwortlich, der nicht nur unter einer saisonalen Schwäche leidet, sondern auch auf die Markteinführung von Windows 10 wartet.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,060 US-Dollar (-3,47%) [-16,89%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,649 US-Dollar (-2,21%) [-21,18%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,559 US-Dollar (-3,17%) [-10,97%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,913 US-Dollar (-6,68%) [-13,44%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,434 US-Dollar (-1,10%) [-14,54%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Nokia-Manager bestätigt die Rückkehr ins Mobiltelefongeschäft

reported by doelf, Samstag der 25.04.2015, 16:53:46
Mike Wang, der Chef von Nokia China, hat die Rückkehr des einstigen Weltmarktführers in das Mobiltelefongeschäft offiziell bestätigt: Schon im kommenden Jahr sollen erste Geräte auf den Markt kommen und Android als Betriebssystem verwenden. Diese Smartphones sollen in der südwestchinesischen Provinz Sichuan hergestellt werden und auch die Entwicklung soll im Reich der Mitte stattfinden.

Laut Wang wird Nokia sein globales Zentrum für Forschung und Entwicklung nach Sichuan verlagern. Zur Zeit laufen dort die Bauarbeiten für das zweitgrößte Entwicklungszentrum in ganz China. Neben Smartphones und Tablets will sich Nokia in China auch mit dem Internet der Dinge und drahtloser Netzwerktechnik beschäftigen. Konkrete Produkte hat Wang zwar nicht angekündigt, aber die Verwendung von Windows Phone so gut wie ausgeschlossen.
 
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Opera entlässt sein Desktop-Team in Oslo

reported by doelf, Samstag der 25.04.2015, 16:15:43
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat an ihrem Stammsitz in Oslo 70 Arbeitsplätze abgebaut. Es handelt sich um das Entwickler-Team, das bisher für die Desktop-Version des Internetbrowsers verantwortlich war. 30 der betroffenen Stellen wurden nach Polen verlagert, wo das Unternehmen alle Aktivitäten rund um den Desktop-Browser konzentrieren will. Opera hatte seine Anleger im Februar mit schwachen Geschäftszahlen enttäuscht.

Das Unternehmen leidet stark unter den abgekühlten Beziehungen zu Russland, denn dort ist Opera weit verbreitet. Gleichzeitig setzt Opera immer stärker auf mobile Plattformen wie Android und liefert auch den neuen Standardbrowser für die Featurephones von Microsoft bzw. Nokia. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters gab sich Operas CEO Lars Boilesen betont optimistisch. Er habe das Gefühl, alles laufe sehr gut und man gebe Vollgas beim Umbau des Unternehmens. Entlassungen seien nie leicht, aber es gehe dabei keinesfalls um Kostenersparnis.

Opera war im Jahr 1994 als Forschungsprojekt des norwegischen Telekommunikationsunternehmens Telenor gestartet und wurde anfangs von nur zwei Programmierern entwickelt. Bis zum Jahr 2013 nutzte Opera eine eigene Engine namens Presto, die inzwischen von Chromium/Blink abgelöst wurde. Diesem Architekturwechsel fielen damals auch etliche Funktionen zum Opfer, was langjährige Benutzer sehr kritisch bewerteten. Laut Netmarketshare kommt Opera im Desktop-Segment aktuell auf einen Marktanteil von 1,15 Prozent und liegt damit weit hinter Microsofts Internet Explorer (56,54%), Googles Chrome (24,99%), Mozillas Firefox (11,89%) und Apples Safari (5,00%).
Quelle: ca.reuters.com
 
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Firefox 38.0 Beta 7 (32/64-Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 25.04.2015, 15:37:36
Mozillas Entwickler haben in den frühen Morgenstunden eine siebte Beta-Version ihres Internetbrowsers Firefox 38.0 zum Download bereitgestellt. Zu den Neuerungen gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen.

WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Wie Mozilla bezüglicher der 64-Bit-Ausgabe für Windows verfahren wird, ist noch unklar. Seit der Version 37.0 Beta 3 ist für Windows auch eine 64-Bit-Variante erhältlich, die bisher allerdings keinen finalen Status erhalten hat. Für den Firefox 38.0 Aurora 2 hatten die Entwickler eine 64-Bit-Ausgabe für Windows als Neuerung angekündigt, doch dieser Eintrag ist inzwischen wieder verschwunden. Wir benutzen den Firefox 64-Bit seit Anfang März unter Windows 7 und konnten bisher keine großen Probleme feststellen - insofern hoffen wir auf eine offizielle Freigabe am 12. Mai 2015. Dies würde sich anbieten, da der Firefox 38.0 über die kommenden Monate auch als "Extended Support Release" (ESR) dienen wird.

Download: Firefox 38.0 Beta 7
 
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CDBurnerXP 4.5.5.5571 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Samstag der 25.04.2015, 15:27:53
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8 und 8.1 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die gestern veröffentlichte Version 4.5.5.5571 umfasst die seit Mitte März verfügbare StarBurn-Bibliothek 15.4.

Weiterhin wurde die EchoNest-API mit mooma.sh reaktiviert und das Programm fängt OverflowExceptions mit einer entsprechenden Fehlermeldung ab. CDBurnerXP hat zahlreiche Sprachversionen an Bord, darunter auch eine deutsche Übersetzung. Mit 5,38 MByte ist der Download erfreulich kompakt. CDBurnerXP kann sowohl von Privatleuten als auch von Firmen kostenlos benutzt werden.

Download: CDBurnerXP 4.5.5.5571 - 5,38 MByte
 
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Geeksphone hat die Firmware-Updates für Peak und Keon eingestellt

reported by doelf, Freitag der 24.04.2015, 18:21:03
Auf den beiden Smartphones Peak und Keon hatte Firefox OS einst seine Premiere gefeiert. Und da diese Geräte für Entwickler gedacht waren, wurden sie beinahe täglich mit frischen Firmware-Versionen versorgt. Seit dem 7. bzw. 8. April 2015 blieben weitere Updates allerdings aus. Wie Rodrigo Silva-Ramos, Mitbegründer des spanischen Herstellers Geeksphone, nun im Kundenforum seiner Firma bestätigt hat, wurde der Support für die beiden Telefone eingestellt.

Das ist einerseits sehr schade, denn zumindest das Peak ist den meisten aktuellen Smartphones, die mit Firefox OS verkauft werden, nach wie vor überlegen. Und in Anbetracht des Nischendaseins, das Firefox OS fristet, werden nur wenige Entwickler bereit sein, nochmals in ein neues Smartphone zu investieren. Auf der anderen Seite waren die Builds, welche Geeksphone auf seiner Webseite bereitgestellt hat, immer ein Glücksspiel gewesen. Die Firma hatte diese unverändert von Mozilla übernommen und nie auf Kompatibilität zu den eigenen Geräten geprüft. Dies führte zu mannigfaltigen Problemen und einigen völlig haarsträubenden Fehlern. So war es eine zeitlang nicht möglich, die Touch-Bedienung zu nutzen, da die Position des Fingers falsch interpretiert wurde.

Auch die Kamera des Peak war ein ständiges Ärgernis. Diese schafft eigentlich 8 Megapixel, doch das gelingt nur mit der am 19. November 2013 veröffentlichten Firmware 1.1.0. Aufgrund der von Geeksphone vorgenommenen Anpassungen durfte diese Version nicht als Firefox OS ausgeliefert werden, sondern musste die verwirrende Bezeichnung B2G (Boot to Gecko) tragen. Im Laufe des Jahres 2014 hatten die Spanier zwar mehrfache eine neue stabile Firmware versprochen, diese am Ende aber nie geliefert. Zudem gab es immer wieder Probleme mit dem Build-Server, der mal über Tage keine Updates lieferte oder aber die falschen Versionen in die Archive packte. So wurde Anfang 2015 über Wochen eine instabile Version 2.1 als Firefox OS 2.0 ausgeliefert.

Als die täglichen Updates nach dem 8. April 2015 ausblieben, gingen die meisten Nutzer von einem weiteren Hänger des Build-Servers aus. Erst auf Nachfrage stellte sich heraus, dass Geeksphone den Support eingestellt hat. Dieser Schritt wurde ebenso wenig angekündigt wie die Absicht, die Erstellung neuer Builds an die Community abzugeben. Dies bekräftigte Rodrigo Silva-Ramos zumindest im Kundenforum. Ohne aktive Unterstützung seitens Geeksphone wird das aber wohl nichts mehr werden.
 
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iMac: Neuer Grafiktreiber behebt JPEG-Absturz

reported by doelf, Freitag der 24.04.2015, 17:26:57
Nach dem Update auf Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) stürzten einige iMacs beim Versuch, große JPEG-Bilder anzuzeigen oder eine Vorschau von diesen zu erstellen, ab. Zunächst fror das System ein, dann sah man einen schwarzen Bildschirm und der Rechner startete neu. Apple hat nun einen neuen Grafiktreiber (iMac Graphics Update) veröffentlicht, der dieses Problem beheben soll.

Laut Apple ist der Fehler auf die folgenden Modelle beschränkt:
  • iMac (27 Zoll mit Retina 5K, Ende 2014)
  • iMac (27 Zoll, Ende 2013)
  • iMac (21,5 Zoll, Ende 2013)
Download: iMac Graphics Update - 722 KByte
 
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Zum Ausprobieren: LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 in 32 und 64 Bit

reported by doelf, Freitag der 24.04.2015, 16:06:47
Die nächste Generation der kostenlosen und quelloffenen Bürosoftware LibreOffice wirft ihre Schatten voraus: Auf dem Server des Projektes liegt die erste Alpha-Ausgabe der kommenden Version 5.0.0 zum Download bereit - und die gibt es diesmal auch für Windows in der Geschmacksrichtung 64 Bit! Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist allerdings erst gegen Ende Juli bzw. Anfang August zu rechnen.

Download: LibreOffice 5.0.0 Alpha 1
 
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LibreOffice 4.3.7: Zweiter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Freitag der 24.04.2015, 15:10:11
Im Laufe der kommenden Woche soll das finale LibreOffice 4.3.7 veröffentlicht werden, zuvor gibt es aber noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten. Seit der finalen Version 4.3.6 wurden 101 Änderungen an der kostenlosen Bürosoftware vorgenommen, dabei haben die Entwickler auch 15 Absturzgründe beseitigt. Etliche Probleme betreffen wieder einmal das Zusammenspiel mit Microsofts Dokumentenformaten OOXML, DOC, DOCX, PPTX und XLSX.

Bei LibreOffice 4.3.7 handelt sich um das letzte Update für die Entwicklungsschiene 4.3, deren Support am 27. Mai 2015 enden wird. Mit der Fertigstellung von LibreOffice 4.3.7 darf man einen Monat früher, also ab den 27. April 2015, rechnen. Ein baldiges Upgrade auf die Version 4.4 ist somit anzuraten, deren neueste Ausgabe ist seit Anfang April LibreOffice 4.4.2.

Download: LibreOffice 4.3.7 RC 2
 
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Ubuntu 15.04 (Vivid Vervet) ist fertig

reported by doelf, Freitag der 24.04.2015, 13:15:59
Die "lebhafte südliche Grünmeerkatze", so die Übersetzung von "Vivid Vervet", ist fertig. Abgesehen von Ubuntu Desktop, Server, Snappy Core, Cloud Server und Netboot sowie den weiteren Ubuntu-Varianten Studio, GNOME, Kylin und MATE liegen auch Kubuntu (KDE), Lubuntu (LXDE) und Xubuntu (Xfce) in der neuen Version 15.04 zum Download bereit.

Ubuntu 15.04 (Vivid Vervet) basiert auf dem Linux-Kernel 3.19 und wird über einen Zeitraum von neun Monaten mit frischen Updates versorgt. Beim hauseigenen Desktop Unity 7.3 wurden diverse Fehler behoben und Animationen überarbeitet, um das Starten und Herunterfahren zu beschleunigen. Menüs lassen sich jetzt derart konfigurieren, dass diese ständig angezeigt werden und nicht nur, wenn man mit dem Mauszeiger über sie fährt. Zudem werden Dash, HUD und Abmeldedialog endlich über Programmen, die im Vollbildmodus angezeigt werden, gelegt. Der Fenstermanager Compiz 0.9.12 bringt nun auch die vollständige Unterstützung des Desktops MATE und aktualisiert den GTK Window Decorator für Gnome2. Zudem wurden mehrere Probleme, die Compiz mit dem proprietärem Grafiktreiber von NVIDIA hatte, beseitigt. Gnome wurde weitgehend auf die Version 3.14 aktualisiert und Qt liegt jetzt in der Version 5.4 vor. Im Bereich der Anwendungen sind Firefox 36, Chromium 41, Pulseaudio 6 und LibreOffice 4.4 mit an Bord.

Download:
Quelle: wiki.ubuntu.com
 
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Amazon macht Miese und erfreut die Börse

reported by doelf, Freitag der 24.04.2015, 12:29:49
Jeff Bezos, Gründer und CEO des Online-Händlers Amazon, bleibt seiner Strategie treu: Alles, was bei seinem Unternehmen reinkommt, wird gleich wieder in die weitere Expansion investiert: Im ersten Quartal 2014 hatte Amazon bei 19,741 Milliarden US-Dollar Umsatz 19,595 Milliarden US-Dollar ausgegeben, diesmal lagen der Umsatz bei 22,717 Milliarden US-Dollar und die Kosten bei 22,462 Milliarden US-Dollar.

Obwohl das Unternehmen seinen Umsatz im Jahresvergleich um 15,08 Prozent steigern konnte, steht unter dem Strich ein Nettoverlust in Höhe von 57 Millionen US-Dollar bzw. 0,12 US-Dollar je Aktie. In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 hatte Amazon hingegen 108 Millionen US-Dollar bzw. 0,23 US-Dollar je Aktie verdient. Interessanterweise ist der operative Gewinn von 146 Millionen auf 255 Millionen US-Dollar gestiegen, ein Plus von 74,66 Prozent. Doch Zinsaufwendungen von 115 Millionen US-Dollar und andere Ausgaben, die sich auf weitere 130 Millionen US-Dollar summieren, fressen diesen Gewinn wieder auf.

Für das zweite Quartal 2015 erwartet Amazon einen Umsatz zwischen 20,6 Milliarden und 22,8 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg um 7 bis 18 Prozent bedeuten würde. Operativ ist ein Verlust von 500 Millionen US-Dollar möglich, bestenfalls rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. Hierin sind allerdings Aufwendungen in Höhe von 600 Millionen US-Dollar für aktienbasierte Vergütungen sowie Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte enthalten. Den Anlegern scheinen die Zahlen zu gefallen, denn seit dem gestrigen Börsenschluss ist Amazons Aktie um 8,63 Prozent auf 423,63 US-Dollar gestiegen.
 
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Microsoft: Cloud und Surface stark, Windows und Telefone schwach

reported by doelf, Freitag der 24.04.2015, 10:55:59
Für Microsoft endete am 31. März bereits das dritte Quartal des fiskalischen Jahres 2015. Während das Cloud-Geschäft massiv gewachsen ist, sorgt der einstige Umsatzgarant Windows für Ernüchterung. Deutliche Zuwächse verzeichnete zudem Xbox Live und auch der Verkauf der neuen Surface-Modelle hat sich positiv entwickelt. Ein Sorgenkind bleiben die Smartphones, denn trotz attraktiver Einstiegsmodelle sind Verkaufszahlen und Umsatz in diesem Segment weiter rückläufig.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Microsoft seinen Umsatz um 6,50 Prozent auf 21,729 Milliarden US-Dollar (Q3/2014: 20,403 Milliarden US-Dollar) ausbauen, doch der operative Gewinn (GAAP) ist um 5,45 Prozent auf 6,594 Milliarden US-Dollar (Q3/2014: 6,974 Milliarden US-Dollar) geschrumpft. Der Gewinn je Aktie (GAAP) rutschte sogar um 10,29 Prozent auf 0,61 US-Dollar (Q3/2014: 0,68 US-Dollar) ab. Hierbei macht Microsoft Restrukturierungskosten in Höhe von 190 Millionen US-Dollar bzw. 0,01 US-Dollar je Anteil geltend, welche für die Integration von Nokias Gerätesparte aufgewendet wurden. Um die Investoren bei der Stange zu halten, investierten die Redmonder im vergangenen Quartal rund 7,5 Milliarden US-Dollar in Aktienrückkäufe und Dividenden.

Die Geräte- und Endkundensparte (Devices and Consumer) konnte ihren Umsatz um acht Prozent auf 9,0 Milliarden US-Dollar steigern. Zu den Zugpferden gehörten Office 365, das seine Benutzerzahlen sequentiell um 35 Prozent auf über 12,4 Millionen steigern konnte, und die Suchmaschine Bing, deren Werbeumsatz um 21 Prozent gewachsen ist. Für Xbox Live meldet Microsoft ein Wachstum von 30 Prozent und die Surface-Tablets konnten ihren Umsatz um 44 Prozent auf 713 Millionen US-Dollar verbessern. Der mit Telefonen erzielte Umsatz lag nur noch bei 1,4 Milliarden US-Dollar nach 2,3 Milliarden und 2,6 Milliarden in den beiden vorausgegangenen Vierteljahren. Insgesamt konnte Microsoft im dritten Quartal lediglich 8,6 Millionen Lumias verkaufen. Windows schwächelt ebenfalls: Der Umsatz der OEM-Versionen ist um 19 (Pro) bzw. 26 Prozent (non-Pro) eingebrochen.

Mit Unternehmenskunden erzielte Microsoft einen Umsatz in Höhe von 12,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von lediglich fünf Prozent. Der Verkauf von Volumenlizenzen für Windows ist um zwei Prozent eingebrochen und einen ebenso hohen Rückgang verzeichnen die Office-Produkte. Letzteres liegt auch an der Migration zu Office 365 und den Cloud-Diensten, welche ein Umsatzwachstum von 106 Prozent verzeichneten. Inzwischen generieren die Redmonder mit ihren Cloud-Angeboten einen Umsatz von rund 6,3 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Wichtig bleiben aber auch die Server-Produkte und -Dienste, welche ein Umsatzplus von zwölf Prozent verbuchen konnten. Gefragt waren insbesondere die Premium-Versionen der Windows Server, System Center Server und SQL Server, denn für diese vermeldet Microsoft eine Steigerung um 25 Prozent.
 
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Trendwende: Google steigert operativen Gewinn

reported by doelf, Freitag der 24.04.2015, 09:44:11
Nachdem Googles operativer Gewinn (GAAP) im dritten und vierten Quartal des Jahres 2014 leicht geschrumpft war, richtet sich unser Blick in die Geschäftszahlen für die ersten drei Monate des Jahres 2015 genau auf diesen Posten. Und dort stehen diesmal 4,447 Milliarden US-Dollar. Da es im Vorjahreszeitraum nur 4,115 Milliarden US-Dollar waren, bedeutet dies eine Steigerung um 8,07 Prozent und somit eine Trendwende. Die Trennung von Motorola Mobile hat sich für Google ausgezahlt.

Googles Nettogewinn (GAAP) ist um 3,88 Prozent auf 3,586 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 3,452 Milliarden US-Dollar) geklettert und der Gewinn je Aktie (GAAP) konnte um 3,17 Prozent auf 5,20 US-Dollar (Q1/2014: 5,04 US-Dollar) zulegen. Im Abschlussquartal 2014 hatte der Verkauf von Motorola Mobile an Lenovo für einen Gewinnsprung von 40,91 Prozent gesorgt, während wir im dritten Quartal 2014 einen Gewinneinbruch um 5,29 Prozent gesehen hatten. Der Umsatz ist von 15,420 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2014 auf 17,258 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dies bedeutet ein Plus um 11,92 Prozent, obwohl mit Motorola Mobile ein ganzes Geschäftsfeld weggefallen ist.

Mit seinen eigenen Webseiten konnte Google im ersten Quartal 2015 einen Umsatz von 11,932 Milliarden US-Dollar (+13,96%) generieren, weitere 3,576 Milliarden US-Dollar (+5,18%) steuerten die Partner aus dem Werbenetzwerk bei. Die Bedeutung der beiden Umsatzquellen driftet somit immer weiter auseinander. Insgesamt 15,508 Milliarden US-Dollar (+11,81%) seines Umsatzes erzielte Google über den Verkauf von Werbeplätzen. Die übrigen Geschäftsfelder steuerten weitere 1,750 Milliarden US-Dollar (+12,90%) bei. Am 31. März 2015 beschäftigte Google 55.419 Mitarbeiter in Vollzeit, das sind gut zwanzig Prozent mehr als vor einem Jahr. Zumindest, wenn man die 3.659 Arbeitsplätze bei Motorola Mobile außen vor lässt.
 
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Kolumne: Unser BND, der willige Sklave der NSA

reported by doelf, Donnerstag der 23.04.2015, 22:13:24
Der Bundesnachrichtendienst (BND), der erst am vergangenen Wochenende aufgrund seiner Verdienste im Kampf gegen den Datenschutz und die Grundrechte mit dem BigBrotherAward 2015 in der Kategorie Behörden & Verwaltung ausgezeichnet worden war, gerät zusehends in Erklärungsnöte. Offenbar hat der BND dem US-Geheimdienst NSA über Jahre zugearbeitet und dabei nicht einmal vor der EU, deutschen Unternehmen und deutschen Politikern halt gemacht. Die Linke spricht bereits von möglichem Landesverrat, zumindest geht es aber um Komplizenschaft bei der Wirtschaftsspionage gegen europäische Unternehmen.

Bild Es begann mit einem Artikel, welchen Spiegel Online heute um 16:23 Uhr veröffentlicht hatte. In diesem berichtet das Nachrichtenmagazin, dass der BND von der NSA lange Listen mit Suchbegriffen, sogenannten "Selektoren", erhalten habe. Nach diesen Selektoren durchforstete der BND über Jahre alle möglichen Kommunikationswege und leitete die Fundstücke an die NSA weiter. Erst nach den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden kam man beim BND auf die Idee, sich diese Selektoren etwas genauer anzusehen. Im Oktober 2013 musste man dann feststellen, dass rund 2.000 der Selektoren auf Firmen und Politiker aus Westeuropa inklusive Deutschland zielten. Oder anders formuliert: Der BND hat für die NSA gegen die Interessen seines eigenen Landes spioniert.

Diese Erkenntnis schlug im Geheimdienst-Untersuchungsausschuss, der seit Monaten von allen Verantwortlichen nach Strich und Faden belogen wird, ein wie eine Bombe. Doch erst ein Beweisantrag, den die Grünen für den Untersuchungsausschuss gestellt hatten, brachte das wahre Ausmaß des Skandals zu tage. Bei einer erneuten Prüfung wurden 40.000 Selektoren entdeckt, die alleine im Interesse der USA liegen und sich gegen Deutschland und die EU richten. Laut Zeit Online soll die NSA insgesamt 800.000 Suchbegriffe an den BND übermittelt haben. Die heutige Sitzung des Geheimdienst-Untersuchungsausschusses wurde nach Bekanntwerden des Skandals abgebrochen.

Die Bundesregierung, die den BND trotz seiner zahlreichen Verstöße gegen Verfassung und Gesetze mit einer Ausweitung seiner Kompetenzen belohnen will, hat bereits eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin heißt es, man habe den Bundesnachrichtendienst "angewiesen, den komplexen Sachverhalt vollständig aufzuklären" - vermutlich laufen die Aktenvernichter in Pullach bereits heiß. Das Bundeskanzleramt habe "technische und organisatorische Defizite beim BND identifiziert" und "unverzüglich Weisung erteilt, diese zu beheben". Als realitätsfremde Beruhigungspille wirft man dann noch hinterher, dass es nach wie vor "keine Hinweise auf eine massenhafte Ausspähung deutscher und europäischer Staatsbürger" gebe.

Die Frage, welche jeder Bürger laut äußern sollte, lautet somit nicht mehr "Wollt ihr uns verarschen?", sondern "Glaubt ihr wirklich, dass ihr damit noch durchkommt?". Es gibt Tage, da kann man einfach nicht genug essen, um angemessen kotzen zu können...
 
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Fedora 22 Beta wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 23.04.2015, 16:30:18
Am 26. Mai 2015 soll die finale Fassung der Linux-Distribution Fedora 22 zum Download bereitstehen, doch bis dahin muss noch am Feinschliff gearbeitet werden. Hierzu wurde eine Beta-Version freigegeben, welche die am 10. März 2015 veröffentlichte Alpha-Version ablöst. Fedora 22 basiert auf dem Kernel 4.0.0 und wechselt beim standardmäßigen Paketmanager von yum zu dnf. Mit dnf wollen die Entwickler eine schnellere und zuverlässigere Erkennung und Verwaltung von Abhängigkeiten erreichen.

Fedora 22 nutzt GNOME 3.16 als Desktop, es gibt aber auch Varianten (Spins) mit KDE Plasma 5 und Xfce 4.12. GNOME 3.16 bringt eine neue Mitteilungsliste, einen überarbeiteten Kalender sowie einen verbesserten Dateimanager. KDE Plasma 5 nutzt Qt 5 und KDE Frameworks 5 als Unterbau und bietet nun vollständige Hardware-Beschleunigung auf Basis von OpenGL(ES). Xfce 4.12 unterstützt hochauflösende Anzeigen und Gtk3-Plug-ins, zudem wurde die Ausgabe auf mehrerer Bildschirme verbessert. Anmeldebildschirm und GNOME Display Manager (GDM) nutzen bei der Desktop-Version ab sofort Wayland als Display-Server. Sollte dies nicht möglich sein, fällt Fedora 22 auf Xorg zurück. Auch die GNOME-Session selbst nutzt weiterhin X. Bei der Server-Version kommt standardmäßig XFS als Dateisystem zur Anwendung, andere Dateisysteme stehen natürlich weiterhin zur Auswahl.

Download:
 
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Windows 10 Technical Preview Build 10061 für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 23.04.2015, 15:25:59
Abgesehen vom Build 10052 für Telefone hat Microsoft auch den Build 10061 für PCs veröffentlicht. Benutzern, die sich für die schnellen Updates der Windows 10 Technical Preview entschieden haben, wird die neue Version über Windows Update automatisch angeboten. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man eine manuelle Update-Suche anstoßen. Ob Microsoft den Build 10061 auch an die Empfänger des konservativeren Slow-Ring ausliefern wird, steht noch nicht fest.

Laut Microsoft gibt es weiterhin ein Problem mit den Sprachpaketen, welches die Installation des Updates sehr langsam und speicherintensiv macht. Derzeit werden nämlich alle Sprachpakete installiert und nicht nur die tatsächlich benötigten. Sollte der Speicherplatz auf Festplatte oder SSD knapp werden, muss man im Anschluss an die Installation händisch aufräumen. Sofern die Entwickler diesen Fehler schnell beheben können, kann der Build 10061 auch in den langsamen Update-Zyklus einfließen. Ansonsten wird dieser Build übersprungen. Es gibt aber auch noch ein zweites Problem, das gegen den Build 10061 spricht: Normale x86-Programme können nicht aus dem Startmenü aufgerufen werden. Stattdessen muss man die Programmdateien suchen und an die Taskbar heften.

Bleibt die Frage, welche Neuerungen für den Build 10061 sprechen. Startmenü, Taskbar und Action Center haben ein neues schwarzes Thema erhalten, Startmenü und Taskbar werden transparent gezeichnet und die Größe des Startmenüs lässt sich verändern. Per "AutoColor" erkennt Windows 10 die dominierende Farbe des Hintergrundbilds und nutzt diese für die grafischen Akzente, man kann Farben und Transparenz aber auch manuell anpassen. Im Tablet-Modus werden die Bedienelemente jetzt größer dargestellt, dafür zeigt die Taskbar die laufenden und angehefteten Apps standardmäßig nicht mehr an. Optional lassen sich diese zurückholen und man kann auf Wunsch gleich beim Start in den Tablet-Modus wechseln.

Die überarbeiteten Apps Mail und Kalender laufen jetzt schneller und man kann direkt zwischen ihnen wechseln. Die Mail-App präsentiert sich mit einer traditionellen, dreigliedrigen Benutzeroberfläche und unterstützt benutzerdefinierte Wischgesten. Mit diesen kann man Mails löschen, markieren, verschieben oder als gelesen kennzeichnen. Die Zahl der virtuellen Desktops ist ab sofort nicht mehr begrenzt. Durch einen Doppelklick in die Titelleiste lässt sich der neue Internetbrowser "Project Spartan" maximieren und die Anordnung der Lesezeichen wurde optimiert. Beim Build 10061 funktioniert Hyper-V, so dass man mit virtuellen Maschinen arbeiten kann. Auch die Abstürze von Visual Studio will Microsoft behoben haben.
 
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Welttag des Buches: Amazon Kindle ab 49 Euro

reported by doelf, Donnerstag der 23.04.2015, 13:55:27
Anlässlich des heute stattfindenden "Welttag des Buches" hat Amazon den Preis seines eBook-Readers Kindle um 10 Euro gesenkt. Mit Spezialangeboten kostet das Gerät jetzt 49 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten, während die werbefreie Variante für 69 Euro zu haben ist. Beide besitzen einen 6 Zoll (15 cm) großen Touchscreen mit Pearl ePaper-Technologie und einer Pixeldichte von 167 ppi, der 16 Graustufen anzeigt.

Der "Welttag des Buches" bzw. der "Welttag des Buches und des Urheberrechts" wurde von der UNESCO als weltweiter Feiertag für die Kultur des geschriebenen Wortes und die Rechte der Autoren initiiert und erstmals am 23. April 1995 begangen. Dabei besann sich die UNESCO auf den Georgstag, an dem in Katalonien zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg neben Rosen auch Bücher verschenkt werden. Auf den 23. April fallen zudem die Todestage der Schriftsteller Miguel de Cervantes und Josep Pla sowie der Geburtstag des isländischen Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness. Auch William Shakespeare soll am 23. April geboren und gestorben sein, wobei weiterhin ungeklärt ist, ob Shakespeare dazwischen überhaupt gelebt hat.

Zur Aktion: Amazon Kindle ab 49 Euro

Amazon hat gestern neue Titel in seine Aktion 3 CDs für 15 Euro aufgenommen und Mitglieder des Shopping-Clubs Amazon BuyVIP bekommen Produkte von Dyson um bis zu 30 Prozent reduziert - allerdings nur bis zum 27. April 2015.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Windows 10 Technical Preview für Telefone: Build 10052

reported by doelf, Donnerstag der 23.04.2015, 12:09:13
Microsoft hat seine Windows 10 Technical Preview für Telefone aktualisiert. Bei dem neuen Build 10052 handelt es sich lediglich um ein kleineres Update, welches sich um einige Probleme und Fehler kümmert. Das Windows Phone Recovery Tool wurde ebenfalls überarbeitet, so dass auch die Baureihe Lumia 520 wieder mit der Windows 10 Technical Preview versorgt wird.

Vor einer Woche hatte Microsoft die Auslieferung der Windows 10 Technical Preview an die Modelle Lumia 520, 521, 525 und 526 gestoppt, da in einigen Fällen die Rückkehr zu Windows Phone 8.1 unter Verwendung des Windows Phone Recovery Tools fehlgeschlagen war. Betroffene Benutzer beklagten das Einfrieren des Flash-Vorgangs, der zu nicht mehr reagierenden Smartphones führte. Laut Microsoft konnte der Flash-Speicher mancher Geräte die Daten nicht schnell genug verarbeiten, so dass es zu Schreibfehlern kam. Im überarbeiteten Windows Phone Recovery Tool wurde die Blockgröße daher von 2 MB auf 128 kB reduziert und die Schreibrate von 8 MB/s auf 5 MB/s gebremst.

Der Build 10052 selbst ermöglicht das Einschalten des Flugmodus sowie das Ausschalten der Datenverbindungen - beides funktionierte im Build 10051 noch nicht. Beim Upgrade vom Build 9941 auf 10051 gingen die MMS-Einstellungen verloren, so dass man multimediale Mitteilungen weder versenden noch empfangen konnte. Dieser Fehler trat bei einer Neuinstallation des Build 10051 nicht auf und wurde im Build 10052 auch generell gelöst. Das Update ermöglicht zudem das Herunterladen zusätzlicher Tastaturen für weitere Sprachen und in der Kamera-App wurden Probleme mit dem Sucher behoben. Diese wurden insbesondere beim Lumia 1020 beobachtet.
 
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Realtek High-Definition Audio-Treiber 2.76 verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 23.04.2015, 10:36:41
Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des letzten Updates hat Realtek endlich wieder eine neue Version seines HD-Audio-Treibers veröffentlicht. Die Version 2.76 ist nur für Windows 8.1, 8, 7 und Vista verfügbar, der Treiber für Windows XP und 2000 wird seit Mai 2014 nicht mehr weiterentwickelt. Erfreulicherweise ist der Download um ein paar Megabyte geschrumpft.

Wie üblich bieten wir zwei Geschmacksrichtungen an: Ein Treiber-Paket für die 32-Bit-Varianten von Windows 8.1, 8, 7 und Vista sowie ein zweites für die 64-Bit-Versionen von Windows 8.1, 8, 7 und Vista. Wer nach wie vor auf Windows 2000 oder XP setzt, findet auf unserem Download-Server zudem die letztjährige Treiberversion 2.74. Wohl bekomm's!

Download:
 
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Facebooks Ausgaben sind um 83 Prozent gestiegen

reported by doelf, Donnerstag der 23.04.2015, 10:16:47
Im ersten Quartal 2015 hatte Facebook stolze 2,61 Milliarden US-Dollar in Zukäufe und den Ausbau seiner Geschäftsfelder investiert. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sind die Ausgaben damit um 83 Prozent gestiegen und das erklärt dann auch, warum das soziale Netzwerk zwar deutlich mehr Umsatz generieren, zugleich aber weniger Gewinn einfahren konnte. Die Anleger reagierten enttäuscht und der Kurs gab nachbörslich um 2,2 Prozent auf 82,77 US-Dollar nach.

Offenbar betrachten viele Aktionäre Facebook als eine reine Gelddruckmaschine und die Umsatzentwicklung scheint diese Einschätzung zu unterstreichen. Im ersten Quartal 2014 hatte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 2,502 Milliarden US-Dollar generiert, ein Jahr später waren es nun 3,543 Milliarden US-Dollar - ein Zuwachs von 41,61 Prozent. Doch das Internet ist ein hochgradig volatiles Geschäftsfeld, das ständig in Bewegung ist und immer den neuesten Trends hinterherhetzt. Somit sind Investitionen auf lange Sicht überlebenswichtig, auch wenn sie kurzfristig den Gewinn drücken.

Facebooks operativer Gewinn (GAAP) lag in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 bei 933 Millionen US-Dollar und somit um 15,22 Prozent unter den 1,075 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums. Der Nettogewinn (GAAP) ist sogar um 20,25 Prozent auf 512 Millionen US-Dollar (Q1/2014: 642 Millionen US-Dollar) eingebrochen. Damit rutscht auch der Gewinn je Aktie (GAAP) um 28 Prozent auf 0,18 US-Dollar. Investoren, die nur das schnelle Geld suchen, kann diese Entwicklung nicht gefallen - und Facebooks Gang an die Börse hatte viele Goldgräber angelockt.

Wirklich erstaunlich ist indes die weiterhin zweistellige Wachstumsrate der täglich sowie monatlich aktiven Benutzer. Im März 2015 hatten 936 Millionen Nutzer das soziale Netzwerk tagtäglich verwendet, das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die große Mehrzahl, nämlich 798 Millionen, nutzte hierfür mobile Geräte. Die Zahl der monatlich aktiven Benutzer ist um 13 Prozent auf 1,44 Milliarden gewachsen, davon verwendeten 1,25 Milliarden mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets.
Quelle: investor.fb.com
 
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Finanzdienstleister eBay: PayPal überholt die Marktplätze

reported by doelf, Donnerstag der 23.04.2015, 09:47:08
Was sich schon lange angedeutet hatte, wurde im ersten Quartal 2015 zur Realität: eBay hat mit seinem Bezahldienst PayPal erstmals mehr Umsatz generiert als mit seinem ursprünglichen Kerngeschäft, den Marktplätzen. Und während PayPals Umsatz weiter zweistellig gewachsen ist, mussten die Marktplätze einen Umsatzrückgang hinnehmen. In Hinblick auf die Aufspaltung des Unternehmens in der zweiten Jahreshälfte dürften die Investoren einen klaren Favoriten haben.

Mit 4,448 Milliarden US-Dollar lag eBays Umsatz im ersten Quartal 2015 etwas höher als erwartet. Doch den Zuwachs um 4,36 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdankt das Unternehmen ausschließlich seinem Bezahldienst PayPal, der um 14,25 Prozent auf 2,108 Milliarden US-Dollar zulegen konnte. Der mit den Marktplätzen generierte Umsatz schrumpfte hingegen um 3,99 Prozent auf 2,069 Milliarden US-Dollar und spielt nur noch die zweite Geige. Die Enterprise-Sparte steuerte weitere 288 Millionen US-Dollar bei, ein Plus von 7,06 Prozent.

Unter dem Strich steht für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2015 ein Nettogewinn (GAAP) in Höhe von 626 Millionen US-Dollar bzw. 0,51 US-Dollar je Aktie nach einem Nettoverlust (GAAP) von 2,326 Milliarden US-Dollar bzw. 1,82 US-Dollar je Aktie im Vorjahr. Dieser hohe Verlust resultierte allerdings aus dem Transfer internationaler Barreserven in die USA, der eine einmalige Steuerlast von 3 Milliarden US-Dollar mit sich brachte. Insofern lohnt ein Blick auf die non-GAAP Zahlen und diese weisen für das erste Quartal 2014 einen Nettogewinn von 899 Millionen US-Dollar aus. Diesmal sind es 943 Millionen US-Dollar, was eine Steigerung um 4,89 Prozent bedeutet.

Im ersten Quartal 2015 hatte eBay rund eine Milliarde US-Dollar in Aktienrückkäufe investiert, weitere zwei Milliarden US-Dollar sollen in den kommenden Monaten in die Aufwertung des eigenen Wertpapiers fließen. Für das zweite Quartal 2015 erwartet eBay einen Umsatz zwischen 4,4 Milliarden und 4,5 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn je Aktie zwischen 0,44 und 0,49 US-Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr 2015 soll sich der Umsatz zwischen 18,350 Milliarden und 18,850 Milliarden US-Dollar bewegen, beim Gewinn je Aktie peilt das Unternehmen 2,17 bis 2,32 US-Dollar an.
 
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Mostly made in Germany: Der Deutsche Computerspielpreis 2015

reported by doelf, Mittwoch der 22.04.2015, 14:06:43
In Berlin wurde am gestrigen Abend zum siebten Mal der "Deutsche Computerspielpreis" vergeben. Der von den Branchenverbänden BIU e.V. und GAME e.V. gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ausgelobte Förderpreis wurde diesmal in 14 Kategorien vergeben. Als "Bestes Deutsches Spiel" sowie für die "Beste Inszenierung" wurde das Fantasy-Rollenspiel "Lords of the Fallen" vom Frankfurter Entwicklerstudio Deck13 ausgezeichnet. Dafür gab es 105.000 Euro Preisgeld.
Bild

Die beiden neuen Kategorien "Bestes Internationales Spiel" und "Beste Internationale neue Spielewelt" gingen an "This War of Mine" vom polnischen Entwickler 11Bit Studios. Hier blieb es allerdings bei der Ehre, denn während sich die Macher internationalen Flair verschaffen wollen, werden für diese Kategorien keine Preisgelder ausgelobt. Gleiches gilt für die ebenfalls neue Trophäe für das "Beste Internationales Multiplayer-Spiel", welche an Blizzards "Hearthstone: Heroes of Warcraft" ging, und den Publikumspreis, welchen From Software und Bandai Namco Entertainment für "Dark Souls 2" bekamen.

Hier die weiteren Preisträger in der Übersicht:
  • Bestes Kinderspiel: "Fire" (Daedalic Entertainment) - 50.000 Euro Preisgeld
  • Bestes Jugendspiel: "TRI: Of Friendship and Madness" (Rat King Entertainment, Rising Star Games) - 50.000 Euro Preisgeld
  • Bestes Serious Game: "Utopolis - Aufbruch der Tiere" (Reality Twist, Nemetschek Stiftung) - 30.000 Euro Preisgeld
  • Bestes Nachwuchskonzept:
    "In Between" (Hochschule Trier) - 30.000 Euro Preisgeld
    "UnderRaid" (Hochschule Darmstadt, Mediencampus Dieburg) - 20.000 Euro Preisgeld
    "Simon Cooks" (SAE Institute Köln) - 10.000 Euro Preisgeld
  • Bestes Mobiles Spiel: "Rules!" (The Coding Monkeys) - 30.000 Euro Preisgeld
  • Bestes Gamedesign: "The Last Tinker - City of Colors" (Mimimi Productions) - 30.000 Euro Preisgeld
  • Beste Innovation: "Spiel des Friedens" (Studio Fizbin, Landesmuseum für Kunst und Kultur Münster) - 30.000 Euro Preisgeld
 
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Präziser ätzen: Applied Materials nimmt Kurs auf 7 nm

reported by doelf, Mittwoch der 22.04.2015, 13:32:55
Applied Materials (AMAT), der weltgrößte Hersteller von Fertigungsanlagen für die Halbleitertechnik, hat mit seinem "Centura Tetra Z Photomask Etch" ein neues System zum Ätzen optischer Lithographie-Photomasken vorgestellt. Dieses soll mit Strukturgrößen von 10 nm und darunter die Fertigung zukünftiger Halbleiterprodukte ermöglichen.

Laut Hersteller liegt die Genauigkeit der mit "Centura Tetra Z Photomask Etch" erstellten Photomasken im Ångström-Bereich, wobei ein Ångström als Maßeinheit 10-10 Meter entspricht. Die weitere Reduzierung der kritischen Abmessung (critical dimension, CD) ermöglicht Logik- und Speicherchips der nächsten Generation, welche eine höhere Komplexität sowie einen geringeren Energiebedarf versprechen. Um mit einer Wellenlänge von 193 nm präzise Muster zwischen 10 und 7 nm erzeugen zu können, setzt AMAT auf Immersion und Mehrfachstrukturierung.

Bei der Immersionslithografie befindet sich zwischen der letzten Linse und der Oberfläche des Wafers keine Luft, sondern eine sogenannte Immersionsflüssigkeit. Diese Flüssigkeit besitzt einen möglichst hohen Brechungsindex und verkleinert somit die Projektion der gewünschten Struktur auf die Fotomaske. Unter Mehrfachstrukturierung versteht man die Kombination unterschiedlicher Techniken, welche eine höhere Schärfe des Musters zum Ziel haben. Hierzu zählen beispielsweise Zweitonfotolacke sowie mehrfache Belichtungen oder Ätzungen, AMAT nennt aber keine Details.

Die Anwendungsgebiete von "Centura Tetra Z Photomask Etch" umfassen das Ätzen von Chrom, Molybdänsilicid (MoSi), Hartmaske und Quarz (Quarzglas) zur Herstellung von fortgeschrittenem Binär- (Chrom) und Phasenverschiebungsmasken (PSM). Der steuerbare CD-Bias verschafft dem System eine flexiblere Anpassung an kundenspezifische Bedürfnisse und die kontrollierte Ätztiefe für Quarz ermöglicht alternierende Phasenmasken (PSM) sowie chromfreie Phasenlithographie.
 
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Wegweisend? Brüssel ändert seine Gesetze für Uber

reported by doelf, Mittwoch der 22.04.2015, 11:13:41
Momentan arbeiten die Fahrer des Fahrdienstvermittlers Uber in Brüssel noch illegal und müssen Strafen fürchten, doch das könnte sich bereits im Januar 2016 ändern. Belgiens stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Entwicklungszusammenarbeit Alexander De Croo befürwortet eine Gesetzesänderung, welche die bisherigen Taxilizenzen lockern oder sogar gänzlich abschaffen soll.

Wie Politico berichtet, sollen die rund 700 Uber-Fahrer in Brüssel als selbstständige Unternehmer registriert werden. Sie dürfen dann offiziell ihre Fahrdienste anbieten, müssen für die erzielten Gewinne aber auch Einkommenssteuer bezahlen. Und es gibt noch einen richtig großen Haken: Die Tätigkeit für Uber darf nur ein Zusatzverdienst sein und nicht etwa zur Haupteinkommensquelle der Fahrer werden.

Die regulären Taxis will De Croo verpflichten, zukünftig auch die Zahlung per Kreditkarte zu akzeptieren. Hiermit will der stellvertretende Ministerpräsident gegen die weit verbreiteten Schwarzfahrten vorgehen. Die Taxispuren in der Stadt sollen indes den traditionellen Taxis vorbehalten bleiben und diese sollen auch in Zukunft die einzigen sein, die Laufkundschaft am Straßenrand aufnehmen dürfen.

Die Details der neuen Regelung erarbeitet derzeit Pascal Smet von der "Socialistische Partij Anders" (sp.a), der bis 2014 flämischer Bildungsminister war und jetzt die Verantwortung für die Verkehrsentwicklung in Brüssel trägt. Mit der Unterstützung von Alexander De Croo und der "Open Vlaamse Liberalen en Democraten" (Open VLD) könnte das neue Gesetz mehrheitsfähig sein und bereits zum Jahresbeginn 2016 in Kraft treten. Für Uber wäre es zumindest ein symbolischer Sieg.
Quelle: www.politico.eu
 
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26 frische Updates für Windows 7, 8 und 8.1

reported by doelf, Dienstag der 21.04.2015, 23:46:40
Microsoft hat am heutigen Abend 26 nicht sicherheitsrelevante Updates veröffentlicht, hier eine Auswahl: Der Hotfix KB 3033446 soll der Wireless-LAN-Lösung von Intels Cherry Trail unter Windows 8.1 auf die Sprünge helfen und KB 3036216 beseitigt Probleme mit USB-xHCI-Controllern der Hersteller AMD, AsMedia, ETron, Intel, NEC, NVIDIA und VIA unter Windows 8.1 und Server 2012 R2. Nach dem Einspielen des Hotfix KB 3037924 lassen sich Systempartitionen von Windows 8.1, RT 8.1 und Server 2012 R2 auch auf Blu-ray-Medien sichern.

Das Update KB 3013531 ermöglicht das Kopieren von MKV-Dateien per Explorer auf Smartphones mit Windows Phone 8.1, während sich KB 3013538 um Probleme mit der automatischen Helligkeitsanpassung unter Windows 8.1, RT 8.1 und Server 2012 R2 kümmert. KB 3015696 behebt einen Absturz von InputPersonalization.exe unter Windows 8.1, RT 8.1 und Server 2012 R2, KB 3020370 aktualisiert die Bibliothek Cmitrust.dll unter Windows 7, 8, 8.1, RT und RT 8.1 und KB 3022345 aktiviert den Dienst "Diagnostics Tracking" unter Windows 8.1 und Server 2012 R2. Besitzer von Surface-Tablets sollten das Update KB 3038002 einspielen, da es die Erkennung von SD-Karten des Typs UHS-3 (Ultra High Speed Class 3) ermöglicht. Unter Windows 8, 8.1, RT, RT 8.1, Server 2012 und 2012 R2 zeigte der Explorer für Fotos, die mit bestimmten Android-Geräten aufgenommen wurden, kein Datum an. Der Patch KB 3044673 soll dies reparieren.

Die beiden Updates KB 3038562 und KB 2998097 kümmern sich um Probleme mit Passwörtern und KB 3045717 sorgt dafür, dass sich die Sprachausgabe unter Windows 8.1, RT 8.1 und Server 2012 R2 wieder mit der Taste STRG anhalten lässt. Seit Dezember 2014 konnten viele Benutzer von Windows 8.1, RT 8.1 und Server 2012 R2 beim Ausdrucken keine eigenen Papiergrößen mehr definieren, KB 3038701 behebt diesen Fehler. In Word-Dateien sorgte die Schriftart Cambria für Ärger, da Windows 8 und 8.1 eine unterschiedliche Metrik nutzten. Die Lösung heißt: KB 3043812. KB 3045719 beseitigt einen Absturz von Project Siena unter Windows 8.1, RT 8.1 und Server 2012 R2, der bei der Verwendung von Galerien auftritt. Und mit KB 3046743 reduziert Microsoft den für Office-Updates benötigten Speicherplatz unter Windows RT 8.1.

Dank KB 3047254 sollen Bluetooth-Geräte unter Windows 8.1 und RT 8.1. nicht mehr den Bluescreen 0x0000009F verursachen. Der Anschluss zweier USB-Geräte konnte unter Windows 8.1, RT 8.1 und Server 2012 R2 den gleichen Bluescreen verursachen, hier verspricht das Update KB 3047255 Abhilfe. Ein Update für Secure Channel (KB 3047641) kümmert sich um einen Absturz von "Local Security Authority" (LSA) unter Windows 8.1, RT 8.1 und Server 2012 R2. Unter Windows 8.1 konnte die Kombination aus Intels CPU-Grafik und einer diskreten GPU von AMD beim Aufwachen aus dem Ruhezustand zum Bluescreen 0x00000113 führen, das Update KB 3053946 löst dieses Problem. Mit dem Patch KB 3048100 will Microsoft schließlich noch das Update-Erlebnis bei Windows 8.1 und Server 2012 R2 verbessern.
 
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Firefox 38.0 Beta 6 (32/64-Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 21.04.2015, 13:26:30
Mozillas Entwickler haben in den frühen Morgenstunden eine sechste Beta-Version ihres Internetbrowsers Firefox 38.0 zum Download bereitgestellt. Zu den Neuerungen gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen.

WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Wie Mozilla bezüglicher der 64-Bit-Ausgabe für Windows verfahren wird, ist noch unklar. Seit der Version 37.0 Beta 3 ist für Windows auch eine 64-Bit-Variante erhältlich, die bisher allerdings keinen finalen Status erhalten hat. Für den Firefox 38.0 Aurora 2 hatten die Entwickler eine 64-Bit-Ausgabe für Windows als Neuerung angekündigt, doch dieser Eintrag ist inzwischen wieder verschwunden. Wir benutzen den Firefox 64-Bit seit Anfang März unter Windows 7 und konnten bisher keine großen Probleme feststellen - insofern hoffen wir auf eine offizielle Freigabe am 12. Mai 2015. Dies würde sich anbieten, da der Firefox 38.0 über die kommenden Monate auch als "Extended Support Release" (ESR) dienen wird.

Download: Firefox 38.0 Beta 6
 
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Firefox 37.0.2 behebt Grafikprobleme und schließt Schwachstelle

reported by doelf, Dienstag der 21.04.2015, 10:50:35
Am gestrigen Abend haben Mozillas Entwickler den Firefox 37.0.2 freigegeben. Dieses Update behebt Darstellungsprobleme mit Google Maps und verbessert die Stabilität im Zusammenspiel mit einigen Grafiklösungen. Auch eine Sicherheitslücke, die als hochgradig gefährlich klassifiziert wurde, schließt der Firefox 37.0.2.

Die Schwachstelle wurde intern vom Mozilla-Entwickler Robert Kaiser (Kairo) entdeckt. Dieser stolperte über einen Wettlauf bei der Initialisierung von Plug-ins. Sollte diese fehlschlagen, kann es zum Zugriff auf bereits gelöschte Objekte kommen. Dabei besteht zumindest die Möglichkeit, dass Angreifer diesen Fehler für ihre Zwecke missbrauchen können.

Download: Firefox 37.0.2
 
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AMD kündigt Windows 10 für Juli an

reported by doelf, Dienstag der 21.04.2015, 10:34:54
Bei der Bekanntgabe der wenig prickelnden Quartalszahlen hatte AMD-Chefin Lisa Su die Investoren ihres Unternehmens auf die zweite Jahreshälfte 2015 vertröstet. Diese würde nicht nur die übliche Marktbelebung durch den Start des neuen Schuljahres bringen, sondern Ende Juli auch die Markteinführung von Windows 10 sehen.

Wortwörtlich sagte Su:
"What we also are factoring in is, with the Windows 10 launch at the end of July, we are watching the impact of that on the back-to-school season, and expect that it might have a bit of a delay to the normal back-to-school season inventory buildup."
Übersetzung: "Was wir ebenfalls einkalkulieren müssen, mit der Markteinführung von Windows 10 gegen Ende Juli, sind die Auswirkungen des neuen Schuljahres, und wir erwarten eine kleine Verzögerung beim Auffüllen der Lager auf das saisonal übliche Niveau."

Microsoft hatte bisher nur von "Sommer 2015" gesprochen und damit einen mehrmonatigen Raum für Spekulationen gelassen. Der Ausrutscher von Lisa Su konkretisiert diesen Termin und bestätigt die Vermutungen, dass viele Hersteller die Computex in Taiwan für die Vorstellung neuer Computer und Tablets mit Windows 10 nutzen werden.
 
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IBMs Umsätze schrumpfen zum Jahresauftakt weiter

reported by doelf, Dienstag der 21.04.2015, 10:01:13
IBMs Chefin Ginni Rometty gibt sich zufrieden mit den ersten drei Monaten des Jahres 2015. Zwar lagen die Umsätze von Big Blue um 11,9 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums, doch in den strategischen Schwerpunkten verzeichnete das Unternehmen ein deutliches Wachstum. So ist der Umsatz im Cloud-Segment um beachtliche 75 Prozent gestiegen und der Bereich Geschäftsanalyse konnte um mehr als zwanzig Prozent zulegen.

Betrachtet man das große Ganze, sind diese "strategischen Imperative" allerdings nur kleine Rädchen im Mahlwerk des Konzerns, der in allen Bereichen mit negativen Vorzeichen gestartet ist. Der Umsatz von IBMs wichtigstem Geschäftsfeld "Global Technology Services" ist um 10,9 Prozent auf 7,886 Milliarden US-Dollar gefallen, die Software-Sparte verzeichnete einen Umsatzrückgang um 8,2 Prozent auf 5,199 Milliarden US-Dollar und auch der Bereich "Global Business Services" ist um 13,0 Prozent auf 4,318 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Mit 22,6 Prozent ist der Umsatzeinbruch in der Hardware-Sparte besonders dramatisch. Diese hat IBM inzwischen an Lenovo verkauft und führt sie als eingestellten Geschäftsbereich. Der Gesamtumsatz belief sich im ersten Quartal 2015 auf 19,590 Milliarden US-Dollar und lag damit um 11,9 Prozent unter den 22,236 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums.

Vor Steuern haben die fortgeführten Geschäftsfelder Einnahmen in Höhe von 3,001 Milliarden US-Dollar (-5,7%) in die Kassen gespült und nach Steuern steht ein Nettogewinn (GAAP) von 2,328 Milliarden US-Dollar (-2,4%) zu Buche. Dieser wird von einmaligen Ausgaben in Höhe von 0,2 Milliarden US-Dollar belastet, welche aus einem Gerichtsurteil gegen IBM Spanien resultieren. Da IBM zuletzt fleißig in Aktienrückkäufe investiert hatte, ist der Gewinn je Anteil (GAAP) um 2,6 Prozent auf 2,35 US-Dollar gestiegen. Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet IBM einen Gewinn (GAAP) zwischen 14,17 und 14,92 US-Dollar je Aktie. Dieser würde zwar knapp unter den 14,94 US-Dollar von 2013, zugleich aber deutlich über den 11,90 US-Dollar von 2014 liegen.
Quelle: www.ibm.com
 
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Re/code: Nokia arbeitet an neuen Mobiltelefonen

reported by doelf, Montag der 20.04.2015, 15:58:30
Unter CEO Stephen Elop, der von Microsoft kam, hatte Nokia seine Mobiltelefonsparte heruntergewirtschaftet. Dann kehrte Elop zu Microsoft zurück und trug die Mobiltelefonsparte der Finnen im Handgepäck. Seither darf nur noch Microsoft den Namen "Nokia" für Mobiltelefone nutzen - zumindest bis Ende 2016. Tatsächlich werden die meisten Geräte aber schon als "Microsoft Lumia" verkauft.

Das könnte das traurige Ende einer Geschichte sein, die vor über hundert Jahren mit Papier und Gummistiefeln begonnen hatte, um dann über Reifen zur Mobilfunktechnik zu führen. Doch im Nachhinein sind weder Nokia noch Finnland mit dem Verkauf an Microsoft sonderlich glücklich und somit mehren sich die Zeichen für eine Rückkehr. Wie Re/code nun berichtet, arbeiten die Finnen aber nicht nur an ihrer Rückkehr ins Mobiltelefongeschäft, sondern wollen auch im ewigen Zukunftsmark "Virtual Reality" mitspielen.

Quelle der wiedererstarken Ambitionen ist die Sparte "Nokia Technologies", die eigentlich nur die zahlreichen Patente des Unternehmens verwaltet und Lizenzen für deren Nutzung verkauft. Das erste Lebenszeichen war das auf Android basierende Tablet Nokia N1, welches zwar von Nokia entwickelt wurde, das aber von einem chinesischen Partner in Lizenz gebaut und vertrieben wird. Ähnlich könnte Nokia auch in Hinblick auf zukünftige Smartphones vorgehen, zumindest sobald man den eigenen Markennamen wieder für diese Produktkategorie nutzen darf.

Man darf gespannt sein, ob Nokia mit der Entwicklung solcher Lizenzprodukte eigene Akzente setzen kann. In der Technikwelt wimmelt es von Markenzombies wie "Grundig", "Schaub Lorenz" oder "Telefunken", die nichts mehr mit den ursprünglichen Unternehmen zu tun haben und heute nur noch 08/15-Produkten zu etwas Glanz verhelfen sollen. Das bisher nur in China erhältliche Tablet namens Nokia N1 ist zwar nichts Besonderes, überzeugt aber mit einer hohen Qualität und ist im Reich der Mitte sehr gefragt.
Quelle: recode.net
 
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Bundesagentur für Arbeit: Kein Netz, auch Webseite offline

reported by doelf, Montag der 20.04.2015, 14:58:59
Die "Bundesagentur für Arbeit" (BA) hat seit heute morgen mit massiven IT-Problemen zu kämpfen. Schon seit Stunden können die Dienststellen nicht mehr auf ihre Software, die zentralisiert auf externen Server läuft, zugreifen. Die Mitarbeiter kommen somit weder an Kundendaten noch an Termine oder Vermittlungsvorschläge. Selbst die Internetseite der BA ist derzeit nicht zu erreichen.

Betroffene Kunden sollten ihre Termine dennoch wahrnehmen, denn die Mitarbeiter der Dienststellen greifen ausnahmsweise wieder zu Stift und Papier, die glücklicherweise in ausreichender Menge vorliegen. Wer einen Termin kurzfristig stornieren muss, sollte zum Telefon greifen, denn auch die E-Mail-Server der BA haben ihren Dienst eingestellt. Als Fehlerquelle wird ein Software-Update vermutet, welches erst am Wochenende eingespielt wurde.
 
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Rückschlag für Firefox OS: Alcatel One Touch streicht Fire S

reported by doelf, Montag der 20.04.2015, 12:56:05
Alcatel One Touch hatte sein Smartphone Fire S mit Firefox OS 2.0 bereit auf dem Mobile World Congress im Februar 2014 angekündigt. Mit einer Vierkern-CPU, LTE (4G) und NFC sollte das Fire S dem Fuchs frischen Wind bringen, nicht umsonst titelte der Hersteller mit dem Slogan "For Fox Sake". Doch die Marktsituation hat sich verändert und das Fire S wurde abgesagt.

Nachdem von Februar bis Oktober 2014 seitens Alcatel One Touch absolute Funkstille geherrscht hatte, tauchte Ende letzten Jahres doch noch eine Produktseite mit den Spezifikationen auf. Das Fire S sollte demnach ein 4,5 Zoll großes IPS-Display mit 960 x 540 Bildpunkten, Licht- sowie Annäherungssensor bekommen. Die Hauptkamera wurde mit 8 Megapixeln spezifiziert, doch Firefox OS 2.0 ist noch auf 5 Megapixel limitiert. Ein späteres Update auf Firefox OS 2.1 sollte dem Smartphone weitere Funktionen und eventuell auch eine höhere Kameraauflösung bringen. Autofokus und LED-Blitz gehörten ebenso zu den Merkmalen wie eine Selfie-Kamera mit 2 Megapixeln sowie die Möglichkeit, Videos mit voller HD-Auflösung (1080p) und 30 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen.

Als erstes Smartphone mit Firefox OS sollte das Fire S den Mobilfunkstandard LTE (4G) unterstützen und 150 Mbps im Download sowie 50 Mbps beim Upload erreichen. Weitere Alleinstellungsmerkmale sollten NFC und eine 1,2 GHz schnelle Quad-Core-CPU sein. Mit einem Gigabyte war auch der Arbeitsspeicher - zumindest für Firefox OS - recht großzügig bemessen. Dazu nannte der Hersteller 4 GB Flash-Speicher, der sich per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GB erweitern lässt, Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 und A-GPS. Die Batterie sollte immerhin 2.000 mAh leisten, Abmessungen und Gewicht bezifferte Alcatel One Touch auf 129,5 x 63,5 x 8,5 mm sowie 126 g.

Auf die Veröffentlichung der Produktseite folgte abermals ein halbes Jahr Funkstille. Als die Preise des Vorgängermodells Alcatel One Touch Fire E kürzlich ins Bodenlose fielen, kontaktierten wir den Hersteller auf mehreren Wegen, um nach dem Verbleib des Fire S zu fragen. Eigentlich hatten wir aufgrund des akuten Preisverfalls beim Fire E auf eine bevorstehende Markteinführung des Fire S spekuliert, doch stattdessen gab es eine kalte Dusche: Laut Support wurde das Projekt Fire S eingestellt und die Markteinführung abgesagt. Offenbar wird es Firefox OS bei Alcatel One Touch zukünftig nur noch als Option für die Pixi-Modelle geben.

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Justizskandal: FBI-Labor hatte Fehlerquote von 96 Prozent

reported by doelf, Montag der 20.04.2015, 11:47:54
Vor dem Jahr 2000 waren es in Indizienfällen oft einfache Haaranalysen gewesen, die in den USA über Leben und Tod entschieden hatten. Damals galt diese Methode als zuverlässig und die Forensiker des FBI als gewissenhaft. Dann wechselte man zur DNA-Analyse und scheute sich bis ins Jahr 2012 vor dem Blick zurück. Wie sich nun zeigte, hatte diese Haltung des US-Justizministeriums einen guten Grund: Eine Überprüfung alter Fälle offenbarte eine erschreckende Fehlerquote von 95,9 Prozent!

Erst vor drei Jahren konnten Gegner der Todesstrafe das US-Justizministerium und die Bundespolizei FBI davon überzeugen, die alten Fälle nochmals mit modernen Methoden zu überprüfen. Es geht um rund 2.500 Fälle aus den Jahren 1985 und 2000. Auch vor 1985 wurde die unzuverlässige Haaranalyse eingesetzt, doch damals wurden die Daten noch nicht digital erfasst und lassen sich anhand der Akten nur schwer rekonstruieren. In weiteren 700 Fällen verweigerten Staatsanwaltschaft oder Polizei die Herausgabe der Unterlagen für eine erneute Untersuchung. Das FBI ist inzwischen bemüht, den lange unter den Teppich gekehrten Skandal so schnell und gründlich wie möglich aufzuarbeiten.

Bisher wurden die FBI-Gutachten für 268 Gerichtsverfahren überprüft und 257 davon entpuppten sich als fehlerhaft. Dies bedeutet eine Fehlerquote von 95,9 Prozent, die 284 Personen ins Gefängnis oder gar in den Sarg gebracht hat. Nach Angaben der "National Association of Criminal Defense Lawyers" (NACDL) und des "Innocence Project" hatten 26 der 28 verantwortlichen Forensiker keine objektiven Gutachten geliefert, sondern die gewonnenen Daten im Sinne der Anklage ausgelegt. Neben unzureichenden Arbeitsgeräten sollen fehlende Standards die Hauptursache der Fehleinschätzungen gewesen sein - erst im Jahr 2012 legte das FBI seine Verfahrensweisen für Haaranalysen schriftlich fest.

Erschreckend ist auch die Erkenntnis, dass FBI-Experten vor Gericht von "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" sprachen, obwohl ihnen jegliche Grundlage für eine solche Einschätzung fehlte. Die aus früheren Fällen gewonnenen Erfahrungswerte waren nämlich nicht nur unvollständig, sondern ebenfalls fehlerhaft. Somit wurde die Eindeutigkeit falscher Erkenntnisse mit früheren Fehleinschätzungen untermauert und die Geschworenen letztendlich in die Irre geführt. Bisher ist unklar, in wie vielen Gerichtsverfahren eine fehlerhafte Haaranalyse für die Verurteilung ausschlaggebend war. Von den 284 Verurteilten landeten jedenfalls 32 in der Todeszelle und 14 wurden bereits hingerichtet oder sind im Gefängnis gestorben.
 
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LibreOffice 4.4.3: Erster Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 20.04.2015, 10:20:21
Anfang Mai 2015 soll LibreOffice 4.4 ein drittes Update erhalten und der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.3 ist jetzt auch offiziell verfügbar. Dieser kümmert sich um 80 Probleme, darunter auch fünf Abstürze. Viele der korrigierten Fehler betreffen wieder einmal das Zusammenspiel mit Microsofts Dokumentenformaten OOXML, DOC, DOCX, PPTX und XLSX.

Download: LibreOffice 4.4.3 RC 1
 
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3D-Drucker: MakerBot gibt Endkundengeschäft auf

reported by doelf, Montag der 20.04.2015, 10:06:40
Das US-Unternehmen MakerBot fertigt 3D-Drucker und zielte mit seinen Produkten von Anfang an auf Endkunden. Hierzu hatte MakerBot an den drei Standorten New York, Boston und Greenwich sogar eigene Verkaufsfilialen eröffnet. Diese Geschäfte werden nun geschlossen und rund ein Fünftel aller Mitarbeiter entlassen. Die Firma begründet diese Schritte mit einer Neuorientierung und erhofft sich eine Kostenersparnis.

MakerBot wurde Mitte 2013 von seinem US-amerikanisch-israelischen Mitbewerber Stratasys gekauft und der scheint für das Unternehmen andere Pläne zu haben. Laut David Reis, CEO von Stratasys, soll sich MakerBot zukünftig auf professionelle Kunden und den Bildungssektor konzentrieren. Hier hofft Reis auf höhere Margen als im Endkundengeschäft, in dem es aufgrund chinesischer Produkte inzwischen einen harten Preiskampf gibt. Stratasys selbst bedient ebenfalls den Profisektor, so dass es zwangsläufig zu mehr Überschneidungen kommen wird. Dies dürfte auch der Hauptgrund für den massiven Stellenabbau bei MakerBot sein.
 
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BigBrotherAwards 2015: Die Preisträger

reported by doelf, Sonntag der 19.04.2015, 16:38:08
Frage: Was haben Barbie, der Bundesnachrichtendienst, das Bundesministerium für Gesundheit, Bundesinnenminister Thomas de Maizière und sein Vorgänger Hans-Peter Friedrich gemeinsam? Antwort: Sie sind seit Freitag Preisträger des "BigBrotherAwards 2015"! Dazu unsere herzlichsten Glückwünsche, ihr grundrechteignorierenden Schnüffler!

Kategorie Technik: Hello Barbie
Viele Kinder spielen noch mit Puppen, statt sich ordentlich über Facebook und WhatsApp analysieren zu lassen. Daher haben die Firmen Mattel und Toytalk eine Barbie-Puppe mit Mikrofon und Wireless-LAN ausgestattet, die dem Kind Fragen stellt und die Antworten zur Auswertung an einen Cloud-Server übermittelt. Das Ganze erinnert an die Simpsons-Folge "Die böse Puppe Lustikus", doch es gibt auch eine innovative Wendung: Mattel und Toytalk machen die Eltern zu ihren Komplizen und erstatten auf Wunsch täglich Bericht über die Antworten des Nachwuchses.

Kategorie Behörden & Verwaltung: Bundesnachrichtendienst (BND)
Obwohl sich der BND konsequent dumm stellt und auf gezielte Gedächtnislücken setzt, steht inzwischen fest, dass der Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland im Inland tagtäglich Millionen Telekommunikationsdatensätze sammelt und diese rechtswidrig zur Auswertung und dauerhaften Speicherung an die Kollegen der NSA weiterleitet. Dabei ignoriert der BND sowohl das Grundgesetz als auch seine Kompetenzen, die auf Aufklärung im Ausland beschränkt sind. Zur Belohnung will die große Koalition die Pullacher NSA-Kopie weiter aufrüsten.

Kategorie Wirtschaft: Amazon Mechanical Turk und Elance-O-Desk
Gleich zwei Auszeichnungen hat in diesem Jahr Amazon erhalten. Die erste ergeht in der Kategorie Wirtschaft für die Crowdworking-Plattformen Amazon Mechanical Turk und Elance-oDesk. Hier können die Malocher der vierten industriellen Revolution ihre Arbeitskraft ohne irgendwelche sozialen Absicherungen verramschen - natürlich im Geiste von Freiheit (der Arbeitgeber befreit sich von jeder Verantwortung) und Flexibilität (der Arbeitnehmer muss sich verbiegen oder brechen). Besonders perfide ist dabei "Elance-oDesk", denn hier überwacht eine Team-App sämtliche Tastatur- und Mauseingaben des Auftragnehmers und schickt diese nebst Screenshots an den Auftraggeber.

Kategorie Arbeitswelt: Amazon Logistik
Die zweite Auszeichnung geht für die Kategorie Arbeitswelt an die beiden Amazon-Töchter in Bad Hersfeld und Koblenz. Dort hat man nämlich besonders schlaue Klauseln für die Arbeitsverträge ersonnen und verpflichtet seine Mitarbeiter, ihren Gesundheitszustand praktisch jederzeit von Medizinern, welche das Unternehmen bestellt, prüfen zu lassen. Die dabei erhobenen Daten sowie auch alle anderen persönlichen Daten lässt Amazon dann in den USA verarbeiten. Diese befremdliche Praxis haben die Mitarbeiter dem Unternehmen per Arbeitsvertrag gestattet. Natürlich wird niemand dazu gezwungen, dem Datenexport zuzustimmen und für Amazon zu arbeiten.

Kategorie Neusprech: Digitale Spurensicherung
Die "Digitale Spurensicherung" ist so etwas wie das "Infrastrukturabgabegesetz". Da Worte wie "Vorratsdatenspeicherung" und "Autobahnmaut" negativ belegt sind, gibt ihnen die Politik andere Namen und schon kann der alte Wein in neuen Schläuchen wieder unter das Volk gebracht werden. Dass wir uns damit am Ende ordentliche Bauchschmerzen einhandeln werden, interessiert höchstens diese peniblen Verfassungsrichter. Bei den "digitalen Spuren" handelt es sich übrigens um unsere Standort- und Kommunikationsdaten, die gesammelt und für einen gewissen Zeitraum auf Vorrat gespeichert werden sollen.

Kategorie Verbraucherschutz: Bundesministerium für Gesundheit
Die Kategorie Verbraucherschutz wurde vom Bundesministerium für Gesundheit mit Füßen getreten. Weder Patienten noch Ärzte haben aus eHealth-Projekten wie der elektronische Gesundheitskarte irgendeinen Nutzen gezogen, dafür wurde das Vertrauen in die Sicherheit und Vertraulichkeit von Patientendaten massiv untergraben. Die Profiteure sind börsennotierte Großkonzerne, die dank eHealth Milliardengewinne erwirtschaften und an ihre Investoren ausschütten konnten. Hauptsache die Wirtschaft brummt und wir können uns alle schicke Health-Bänder leisten.

Kategorie Politik: Thomas de Maizière und Hans-Peter Friedrich
Der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und sein Nachfolger Thomas de Maizière wurden in der Kategorie Politik ausgezeichnet. Die beiden Politiker hatten sich "die systematische und grundlegende Sabotage der geplanten Europäischen Datenschutzgrundverordnung" zur Aufgabe gemacht und es geschafft, einen wahren Trümmerhaufen zu hinterlassen. Unter der Schirmherrschaft diverser Lobbyverbände hat das Innenminister-Duo die Daten der Bürger an die Wirtschaft verhökert, statt einen europäischen Datenschutz auf hohem Niveau zu schaffen.
 
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Wine 1.7.41 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 18.04.2015, 23:30:22
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.41 erweitert die Unterstützung für Kernel-Job-Objekte und bringt Verbesserungen für MSI-Patches.

Download: Wine 1.7.41

Für die Entwicklungsversion 1.7.41 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • More Known Folders supported in the shell.
  • Some more support for kernel job objects.
  • More MSI patches improvements.
  • Some theming fixes.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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VLC 2.2.1 ("Terry Pratchett") ist fertig

reported by doelf, Freitag der 17.04.2015, 16:31:57
Der beliebte Media-Player VLC liegt in der neuen Version 2.2.1 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. VLC 2.2.1 trägt diesmal nicht den Namen einer Figur aus den Romanen von Terry Pratchett, sondern ehrt den kürzlich verstorbenen Schriftsteller selbst. Die Version 2.2.1 behebt etliche Probleme und schließt auch eine Sicherheitslücke, von der allerdings nur eine moderate Gefahr ausgeht.

Es geht um den Pufferüberlauf mit der Kennung CVE-2014-9629, der zwar in VLC 2.1.6, nicht aber in der Version 2.2.0 behoben wurde. Dieser Fehler steckt im Schroedinger-Modul für Dirac-Streams. Weiterhin wurden einige Abstürze im Zusammenhang mit FLAC- und SPC-Dateien beseitigt sowie Probleme mit den Codecs VP9, Atrac3 und AAC gelöst. Auch mehrere Fehler und Regressionen beim Fortsetzen der Wiedergabe, bei Verwendung von MP4-Kapiteln, MKVs und dem Netzwerk konnten korrigiert werden.

Download: VLC 2.2.1 ("Terry Pratchett") - 27,5 MByte
 
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Cyanogen und Microsoft bilden Allianz gegen Google

reported by doelf, Freitag der 17.04.2015, 14:42:45
Kirt McMaster, der CEO von Cyanogen Inc., hatte in der Vergangenheit mehrfach seine Absicht bekräftigt, Android aus den Klauen Googles befreien zu wollen. Und nun hat sich McMaster mit Microsoft einen starken Partner an Land gezogen, der schon bald diverse Apps und Dienste für Cyanogen OS bereitstellen soll. Konkret geht es dabei um die Bereiche Produktivität (Outlook, Office und OneNote), Messaging (Skype), Werkzeuge (Bing, Bing Maps) und Cloud-Dienste (OneDrive).

Cyanogen wird Microsofts Apps und Dienste in sein kommerzielles Betriebssystem integrieren und zusammen mit diesem vertreiben. Im Gegenzug soll Microsoft native Anwendungen für Cyanogen OS entwickeln. Die Kombination eines auf Android basierenden Betriebssystems mit Software und Diensten von Microsoft macht Google zwar überflüssig, doch nicht wenige werden kritisieren, dass hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wird.

Aber es gibt ja noch die freie Variante CyanogenMod, welche nicht als kommerzielles Projekt betrieben wird. Diese wird auch in Zukunft keine vorinstallierten Apps oder Dienste von Microsoft enthalten, sondern den Benutzern die freie Wahl ihres Meisters überlassen.
Quelle: cyngn.com
 
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Ausgespielt: Battlefield Heroes/Play4Free, Need for Speed World & FIFA World

reported by doelf, Freitag der 17.04.2015, 13:58:57
Der Spieleverleger "Electronic Arts" (EA) hält Frühjahrsputz und schiebt vier kostenlose Spiele aufs Abstellgleis: Laut Patrick Söderlund, dem verantwortlichen Manager bei EA Studios, werden "Battlefield Heroes" (2009), "Battlefield Play4Free" (2011), "Need for Speed World" (2010) und "FIFA World" (2014) in 90 Tagen abgeschaltet. Die große Überraschung in dieser Liste ist "FIFA World", denn dieses Spiel ist weltweit erst am 20. Mai 2014 gestartet und befindet sich nach wie vor im offenen Beta-Test. Allerdings hat auch "Battlefield Play4Free" die Beta-Phase nie verlassen.

Weiter geht es hingegen für "Star Wars: The Old Republic" (2011), denn hier wächst die Zahl der Spieler und in Anbetracht der kommenden Kinofilme dürfte diesem Titel auch in Zukunft viel Aufmerksamkeit gewiss sein. Daher plant EA im Laufe des Jahres gleich mehrere Updates, welche die Spieler in neue Geschichten einbeziehen und die Faszination "Star Wars" aufrechterhalten sollen. Vor drei Jahren steckte das als kostenpflichtiges Abonnement gestartete "Star Wars: The Old Republic" in einer großen Krise, doch der Wechsel zum kostenlosen Spielmodell konnte die Republikflucht stoppen.
Quelle: www.ea.com
 
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Testkauf: Samsung-Akkus zu 100% gefälscht

reported by doelf, Freitag der 17.04.2015, 13:33:30
Unsere Kollegen von der c't haben einen Testkauf von Smartphone-Akkus des Herstellers Samsung durchgeführt und dabei eine faustdicke Überraschung erlebt: Von zwölf auf Amazon.de bei unterschiedlichen Anbietern bestellten Batterien entpuppten sich alle zwölf als dreiste Fälschungen von fragwürdiger Qualität. Auch Amazon.de selbst hatte solche Fälschungen als Originalware geliefert.

Das dreckige Dutzend hatten die Kollegen natürlich nicht in einem Paket, sondern immer einzeln bestellt. Acht Batterien wurden von kleineren Händlern, die den Marktplatz von Amazon.de nutzen, geliefert, die übrigen vier kamen von Amazon.de selbst. Alle Akkus waren mit Samsungs Kennzeichnung versehen und steckten zum Teil sogar in nachgemachten Verpackungen. Was die Kollegen misstrauisch machte, waren subtile Unterschiede, die sich sogar bei baugleichen Modellen fanden. Und so wurden die Batterien für eine genaue Prüfung nach Samsung geschickt und dort ausnahmslos als Plagiate enttarnt. Wir würden wetten, dass der Akku-Einkauf über eBay keinen Deut anders verlaufen wäre.
Quelle: www.heise.de
 
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Firefox 38.0 Beta 5 (32/64-Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 17.04.2015, 13:17:10
Mozillas Entwickler haben in den frühen Morgenstunden eine fünfte Beta-Version ihres Internetbrowsers Firefox 38.0 zum Download bereitgestellt. Zu den Neuerungen gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen.

WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Wie Mozilla bezüglicher der 64-Bit-Ausgabe für Windows verfahren wird, ist noch unklar. Seit der Version 37.0 Beta 3 ist für Windows auch eine 64-Bit-Variante erhältlich, die bisher allerdings keinen finalen Status erhalten hat. Für den Firefox 38.0 Aurora 2 hatten die Entwickler eine 64-Bit-Ausgabe für Windows als Neuerung angekündigt, doch dieser Eintrag ist inzwischen wieder verschwunden. Wir benutzen den Firefox 64-Bit seit Anfang März unter Windows 7 und konnten bisher keine großen Probleme feststellen - insofern hoffen wir auf eine offizielle Freigabe am 12. Mai 2015. Dies würde sich anbieten, da der Firefox 38.0 über die kommenden Monate auch als "Extended Support Release" (ESR) dienen wird.

Download: Firefox 38.0 Beta 5
 
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Zurückgezogen: Windows 10 für Lumia 520, 525 und 526

reported by doelf, Freitag der 17.04.2015, 13:07:51
Vor einer Woche hatte Microsoft die zweite Windows 10 Technical Preview für 35 Telefone veröffentlicht, nun sind es drei weniger: Aufgrund von Problemen wurde die Auslieferung an die Modelle Lumia 520, 525 und 526 vorläufig gestoppt. Laut Microsoft hatten einige Benutzer berichtet, dass auf diesen Smartphones die Rückkehr zu Windows Phone 8.1 unter Verwendung des Windows Phone Recovery Tools misslingt.

Wie dem Foren-Thread bei Microsoft zu entnehmen ist, zeigten einige Geräte nach dem gescheiterten Rückkehrversuch gar keine Reaktion mehr oder blieben schon im Flash-Vorgang hängen. Andere Smartphones hatten nur ihre "International Mobile Station Equipment Identity" (IMEI) vergessen und konnten sich somit nicht mehr bei Mobilfunknetzen anmelden. Dieses Problem soll sich allerdings mit einem Reset lösen lassen. Microsoft untersucht die Fehler derzeit und kann betroffenen Kunden noch keine Lösung anbieten.

Die zweite Windows 10 Technical Preview für Telefone trägt die Nummer 10051 und hat auch "Project Spartan" mit an Bord. Es handelt sich allerdings um eine sehr frühe Version, die noch nicht als Standardbrowser genutzt wird. Neu an Bord sind zudem die beiden Apps Outlook Mail und Outlook Calendar, zwischen denen man ohne Umweg über den Startbildschirm hin und her wechseln kann. Auch die Apps für Telefonate und Mitteilungen wurden ausgetauscht. Die Mitteilungs-App hat ein komplett neues Design erhalten, zudem wurden die beiden Funktionen enger miteinander verzahnt. Umfassende Änderungen hat auch die Kontakte-App erfahren, welche nun systemweit alle Kontakte erfasst und verwaltet. Zusammen mit der funktionalen Aufwertung hat die App auch eine neue Optik erhalten. Große Änderungen gibt es bei den Kartendiensten, wo Microsoft erstmals Bing Maps und HERE Maps in eine universelle Karten-App zusammengeführt hat. Auch der App-Switcher und die Bildschirmtastatur wurden weiter optimiert.
 
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Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) Supplemental Update 1.0

reported by doelf, Freitag der 17.04.2015, 12:45:20
Apple hat am gestrigen Abend ein Update für Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) veröffentlicht, welches ein Problem mit dem Grafiktreiber beheben soll. Offenbar verweigern einige Macs nach dem Aufspielen der Version 10.10.3 den Systemstart, wenn bestimmte Applikationen zur Aufnahme von Videos laufen. Unklar ist, ob Apple hiermit ein Aufwachen aus dem Ruhezustand meint, denn beim Kaltstart laufen schließlich keine derartigen Programme.

Mac OS X 10.10.3 ist seit einer Woche verfügbar und bringt eine neue Foto-App sowie über 300 zusätzliche Emoji-Symbole. Auch die notorischen Probleme mit Wireless-LAN- und Bluetooth-Verbindungen will Apple einmal mehr behoben haben. Weitere Neuerungen sind die Integration von Spotlight-Vorschlägen in Look Up und ein zuverlässigeres Teilen des Bildschirminhalts. Wird Safari im privaten Modus genutzt, speichert Apples Internetbrowser von nun an auch keine Favicons der besuchten Seiten mehr ab. Darüber hinaus schließt die Version 10.10.3 auch 79 Sicherheitslücken, von denen etliche kritischer Natur sind.
 
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AMD kommt nicht auf die Beine

reported by doelf, Freitag der 17.04.2015, 09:38:46
Der abermals abgekühlte PC-Markt hat nicht nur Intel kalt erwischt, sondern auch den kleineren Konkurrenten AMD wieder zurück in die Verlustzone gestoßen. Für das erste Quartal 2015 meldet das Unternehmen einen Nettoverlust in Höhe von 180 Millionen US-Dollar, im Vorjahreszeitraum hatte das Defizit nur bei 20 Millionen US-Dollar gelegen. Abschreibungen in Zusammenhang mit AMDs Ausstieg aus dem Microservergeschäft, welcher mit sofortiger Wirkung stattfindet, tragen 75 Millionen US-Dollar zum Verlust bei.

AMD hatte sich im lukrativen Servergeschäft immer schwer getan, denn Intels Position war dort einfach zu dominant und gefestigt. Die Hersteller von Servern nahmen Prozessoren von AMD nur zögerlich an und beschränkten sich dann auf wenige Modelle. Einen Ausweg wollte AMD Anfang 2012 gefunden haben, als der Chipspezialist den Microserver-Hersteller SeaMicro für 334 Millionen US-Dollar übernahm. Gut drei Jahre später ist dieses Vorhaben nun gescheitert. Dass sich die Abschreibungen nur auf 75 Millionen US-Dollar belaufen, dokumentiert den deutlichen Wertverlust dieses Geschäftsbereichs.

Das operative Geschäft lieferte AMD im ersten Quartal 2015 einen Verlust in Höhe von 137 Millionen US-Dollar nach einem operativen Gewinn von 49 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Mit CPUs und Grafikprozessoren hat die Firma in den ersten drei Monaten des Jahres 75 Millionen US-Dollar verloren, da der Umsatz im Jahresvergleich um dramatische 38 Prozent eingebrochen ist. Ein Grund sind volle Lager bei den PC-Herstellern, die bei AMD keinen Nachschub bestellen mussten. Der Umsatz beläuft sich auf 1,03 Milliarden US-Dollar und liegt damit um 26,43 Prozent unter den 1,40 Milliarden US-Dollar des ersten Quartals 2014. Dieses hatte allerdings von einer hohen Nachfrage bei Spielkonsolen, für die AMD die Chips liefert, profitiert. In diesem Bereich (Enterprise, Embedded and Semi-Custom) ist AMD weiterhin profitabel und hat operativ 45 Millionen US-Dollar verdient.

Für das zweite Quartal 2015 erwartet AMD bestenfalls einen stabilen Umsatz, ein weiterer Einbruch um sechs Prozent sei aber auch möglich. AMDs Präsidentin und CEO Dr. Lisa Su setzt daher auf die zweite Jahreshälfte, in der sich der PC-Markt wieder erholen soll und die Computerhersteller ihre Lager auffüllen müssen.
Quelle: ir.amd.com
 
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ASUS A88XM-PLUS - Sockel FM2+ mit ein paar Extras

reported by doelf, Donnerstag der 16.04.2015, 23:42:33
Mit dem ASUS A88XM-PLUS beschließen wir heute unserer Testreihe von Motherboards für AMDs Sockel FM2+. Dieses Motherboard kommt aus der mittleren Preisklasse und verspricht einen attraktiven Kompromiss aus Kosten und Ausstattung. Zu Straßenpreisen, die knapp unter 70 Euro beginnen, bietet das ASUS A88XM-PLUS vier DIMM-Slots, zwei PCIe-x16-Steckplätze, acht SATA-Ports mit 6 Gbps und vier USB-3.0-Anschlüsse.
Bild

Dazu gibt es Gigabit-LAN, eine automatische Übertaktungsfunktion und drei Bildausgänge für die integrierten Grafikkerne der APUs. Klingt doch ganz vernünftig, oder? Das fanden wir auch und hatten uns das ASUS A88XM-PLUS als Referenzplatine für einige APU-Tests besorgt. Ob wir damit die richtige Wahl getroffen haben, verrät dieser Testbericht.
 
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LibreOffice 4.4.3: Erster Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 16.04.2015, 10:30:30
Anfang Mai 2015 soll LibreOffice 4.4 ein drittes Update erhalten. Ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.3 liegt jetzt als Pre-Release zum Download bereit. Informationen über Änderungen und behobene Fehler sind noch nicht verfügbar. Wir werden diese zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

Download: LibreOffice 4.4.3 RC 1 (Pre-Release)
 
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Kolumne: Vorsicht, verniedlichte Vorratsspeicherung voraus!

reported by doelf, Mittwoch der 15.04.2015, 19:39:37
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat heute einen "Leitlinien zur Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfristen für Verkehrsdaten" veröffentlicht und damit den ewigen Sicherheitszombie Vorratsdatenspeicherung wiedererweckt. Damit haben sich unsere Befürchtungen nationaler Alleingänge bewahrheitet, denn EU-weit ist die Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten wohl endgültig gescheitert. Deutschland soll bald eine "maasvolle" Variante mit nur zehn Wochen Speicherfrist bekommen.

Bild Wir blicken zurück: Vor ziemlich genau einem Jahr hatte der Gerichtshof der Europäischen Union die europäische Richtlinie 2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten für ungültig erklärt. Die Richter bewerteten die damalige Regelung als "besonders schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten", der auch geeignet ist, um "bei den Betroffenen das Gefühl zu erzeugen, dass ihr Privatleben Gegenstand einer ständigen Überwachung ist". Der Richtlinie fehlten zudem ausreichende Differenzierungen, Einschränkungen oder Ausnahmen, weiterhin seien Zugriff und Verwendung der Daten unzureichend geregelt und es fehle eine gerichtliche oder unabhängige Kontrolle. Auch den geforderten Speicherzeitraum bewerteten die Richter als willkürlich. Allerdings untersagten die Richter die Erhebung von Vorratsdaten nicht vollständig, sondern kassierten nur die damalige Umsetzung. Und so forderten die Befürworter der Vorratsspeicherung unverzüglich eine Neuauflage, die der Juristische Dienst des EU-Rates im Juni 2014 allerdings für tot erklärte. Auf europäischer Ebene war das leidige Thema endlich vom Tisch.

Doch gerade, wenn Gras über eine Sache gewachsen ist, kommt eine Kanzlerin daher und macht das Thema zur Chefsache. Auslöser waren angeblich die islamistischen Anschlägen in Paris, welche die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung untermauern würden. Dummerweise speichern die Franzosen alle Kommunikationsdaten seit Anfang 2006 für einen Zeitraum von zwölf Monaten und genutzt hat es ihnen rein gar nichts. Aber nachdem das Gras erst einmal weg war, musste man nur noch einen Heiko Maas vor den Karren spannen und schon konnte der Speicherzirkus wieder Fahrt aufnehmen. Und der Bundesjustizminister versucht es diesmal nicht mit dem Holzhammer, sondern will mit einer kleinen, harmlosen Regelung "die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit in der Digitalen Welt bewahren". So ist die Speicherfrist für Verbindungsdaten in seinem Vorschlag auf nur zehn Wochen beschränkt und Standortdaten müssen schon nach vier Wochen gelöscht werden. E-Mails bleiben außen vor und werden gar nicht erfasst. Gleiches gilt für die eigentlichen Inhalte der Kommunikation, doch die wurden zuvor auch nicht gespeichert. Ein Novum ist hingegen die Vorgabe, dass die Speicherung in Deutschland stattfinden muss. Den Zugriff muss ein Richter genehmigen und er ist auf schwere Straftaten beschränkt. Zudem sollen die Betroffenen grundsätzlich über den Abruf ihrer Daten informiert werden.

Man merkt, dass Maas seine Hausaufgaben gemacht hat und die Schwächen der alten EU-Richtlinie auszumerzen versucht. Er setzt auf kurze Speicherzeiten, klare Beschränkungen und mehr Transparenz, was der Vorratsdatenspeicherung zu einer größeren Akzeptanz in der Bevölkerung verhelfen könnte. Auch die islamistischen Terroristen tragen dazu bei, dass der Bürger nach mehr Sicherheit lechzt und dabei auch einen verdorbenen Brocken wie die Vorratsspeicherung schluckt. Dabei hatte sich dieses Werkzeug schon in seiner schärferen Fassung als völlig stumpfes Instrument erwiesen. Zurechtgestutzt zu einem möglicherweise grundrechtskonformen Überwachungsinstrument ist die Vorratsspeicherung so nützlich wie ein Korkenzieher gegen ein Rudel hungriger Löwen. Insofern sollte diese sinnfreie Sicherheitskosmetik schlicht und einfach zu den Akten gelegt werden. In Zeiten einer großen Koalition der Ja-Sager wird dies aber nicht gesehen.
Quelle: www.bmjv.de
 
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Oracle schließt 98 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Mittwoch der 15.04.2015, 17:57:02
Oracle hat neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 98 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Die gefährlichsten Fehler stecken diesmal in Java, der Oracle Fusion Middleware, den Sun Systems Products und MySQL. Viele der Schwachstellen lassen sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen, weshalb man die Updates unverzüglich einspielen sollte.

Die meisten Sicherheitslücken finden sich in MySQL. Von den 26 Schwachstellen lassen sich vier ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen. Eine davon wiegt besonders schwer, sie trägt die höchste Risikoeinstufung 10,0. In der Fusion Middleware wurden 17 Fehler behoben, 12 davon sind ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifbar. Auch hier weist eine der Lücken die höchste Risikostufe 10,0 auf. Immerhin 14 Schwachstellen betreffen Java und alle lassen sich aus dem Internet angreifen. Drei der Sicherheitslücken wurden der höchsten Risikostufe 10,0 zugeordnet und zwei weitere haben die zweithöchste Wertung 9,3 erhalten. In der Sun Systems Products Suite wurden acht Löcher gestopft, vier davon sind aus dem Internet erreichbar und eine entstammt der höchsten Risikostufe 10,0. Im Oracle Database Server wurden 4 Löcher gestopft, darunter eines der Kategorie 9,0. Glücklicherweise lässt sich keine dieser Schwachstellen ohne Authentifizierung ausnutzen.

In den folgenden Produkten wurden Sicherheitslücken bis zur Risikostufe 7,5 behoben. In den Klammern geben wir jeweils an, wie viele der Fehler sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen lassen: Oracle Supply Chain Products Suite: 7 (2), Oracle PeopleSoft Products: 6 (1), Oracle E-Business Suite: 4 (3), Oracle Commerce Platform: 2 (2), Oracle Industry Applications: 2 (2), Oracle Hyperion: 2 (1), Oracle Right Now Service Cloud: 1 (1), Oracle Siebel CRM: 1 (1), Oracle Enterprise Manager Grid Control: 1 (1), Oracle Support Tools: 1 (0), Oracle Health Sciences Applications: 1 (0) und Oracle JD Edwards Products: 1 (0).
Quelle: www.oracle.com
 
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Nokia will Alcatel-Lucent übernehmen

reported by doelf, Mittwoch der 15.04.2015, 17:08:39
Nokia will nicht nur den Kartendienst HERE verkaufen, sondern auch sein Geschäft als Ausrüster für Telekommunikationsnetze ausbauen. Hierzu planen die Finnen die einvernehmliche Übernahme des Mitbewerbers Alcatel-Lucent. Alcatel-Lucent entstand im Jahr 2006 aus der Fusion der französischen Firma Alcatel mit dem US-amerikanischen Unternehmen Lucent Technologies. Mit Nokia-Alcatel-Lucent würde ein neuer Marktführer mit einem Jahresumsatz von 25,9 Milliarden Euro entstehen entstehen.

Auf einer Webseite namens "New Connectivity" haben die beiden Unternehmen ihre Pläne heute verkündet. Demnach bietet Nokia 0,55 neue Nokia-Anteile für jede ausgegebene Aktie von Alcatel-Lucent, was einem Gesamtvolumen von 15,6 Milliarden Euro entspricht. Für die Anleger bedeutet dies einen Aufschlag von 28 Prozent bzw. 4,27 Euro je Aktie, wenn man den Durchschnittspreis der Alcatel-Lucent-Aktie der vergangenen drei Monate sowie Nokias Schlusskurs von Montag heranzieht. Nach der Übernahme würden Alcatel-Lucents Aktionäre 33,5 Prozent des Unternehmens halten, die restlichen 66,5 Prozent wären im Besitz der jetzigen Nokia-Anleger. Während sich die Vorstände der beiden Firmen bereits einig sind, müssen Aktionäre und Aufsichtsbehörden noch zustimmen. Den Abschluss der Transaktion plant Nokia für die erste Hälfte des kommenden Jahres.

Nokia hat derzeit 61.000 Mitarbeiter und ist in 140 Ländern vertreten, Alcatel-Lucent kommt auf 52.000 Mitarbeiter sowie Aktivitäten in 130 Ländern. Dennoch erreichte Nokia im vergangenen Jahr lediglich einen Umsatz von 12,7 Milliarden Euro, während Alcatel-Lucent auf 13,2 Milliarden Euro kam. Mit 7,7 Milliarden Euro haben die Finnen allerdings größere Barreserven als die Franzosen und Amerikaner, die 5,6 Milliarden Euro in die Ehe einbringen werden. Für Forschung und Entwicklung hatte Nokia im Jahr 2014 beachtliche 2,5 Milliarden Euro investiert, bei Alcatel-Lucent waren es 2,2 Milliarden Euro. Die Finnen sind insbesondere in Europa (31%) und im pazifischen Raum (26%) stark vertreten, während Alcatel-Lucent sein Geld in Nordamerika (44%) und Europa (23%) verdient. Die Prozentangaben dokumentieren den Anteil der jeweiligen Region am Jahresumsatz 2014.
 
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Chrome 42 schließt Sicherheitslücken und bringt Push-API

reported by doelf, Mittwoch der 15.04.2015, 15:23:09
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 42.0.2311.90 aktualisiert. Abgesehen von der überaus wichtigen und allseits geliebten Zahl 42 bietet die neue Version eine Push-API, über die Server Mitteilungen an WebApps schicken können. Diese Mitteilungen werden unabhängig vom Status (aktiv oder geschlossen) der App verarbeitet. Unter der Haube haben die Entwickler weiter an Stabilität und Geschwindigkeit geschraubt.

Chrome 42.0.2311.90 schließt zudem 45 Sicherheitslücken, zwölf von diesen haben externe Experten entdeckt. Eine kritische Schwachstelle ist diesmal nicht dabei, wohl aber vier der Gefahrenstufe "hoch". Beispielsweise wurde im HTML-Parser ein Fehler entdeckt, mit dessen Hilfe sich Cross-Origin-Beschränkungen umgehen lassen. Die Entdeckung dieser Lücke ist Google 7.500 US-Dollar wert, während ein ähnliches Problem im HTML-Renderer Blink immerhin mit 4.000 US-Dollar belohnt wurde.

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Intel tritt auf der Stelle

reported by doelf, Mittwoch der 15.04.2015, 14:52:14
Intel hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2015 auf den Tisch gelegt. Nach den Rekordumsätzen im vierten Quartal sowie im gesamten Geschäftsjahr 2014 hatte das Unternehmen zu optimistisch in die Zukunft geblickt und musste seine Prognose Anfang März deutlich nach unten korrigieren. Doch zumindest die reduzierten Erwartungen konnte Intel erfüllen.

Die ersten drei Monate brachten Intel einen Umsatz von 12,781 Milliarden US-Dollar. Das sind zwar deutlich weniger als die erhofften 13,2 Milliarden bis 14,2 Milliarden US-Dollar, doch zumindest die Vorgabe des Vorjahreszeitraums (12,764 Milliarden US-Dollar) hat der Chipriese gehalten. Der operative Gewinn ist um 4,18 Prozent auf 2,615 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 2,510 Milliarden US-Dollar) gestiegen und beim Nettogewinn legte Intel um 3,21 Prozent auf 1,992 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 1,930 Milliarden US-Dollar) zu. Und dank der Aktienrückkäufe kletterte der Gewinn je Anteil um 7,89 Prozent auf 0,41 US-Dollar (Q1/2014: 0,38 US-Dollar).

Während das PC-Geschäft um 8,36 Prozent auf 7,420 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 8,097 Milliarden US-Dollar) schrumpfte, wuchs der Umsatz der Serversparte um 19,18 Prozent auf 3,679 Milliarden US-Dollar (3,087 Milliarden US-Dollar). Das Internet der Dinge steuerte 533 Millionen US-Dollar (+10,58%) zum Umsatz bei, aus Software und Diensten resultierten weitere 534 Millionen US-Dollar (-3,44%). Betrachtet man den operativen Gewinn der einzelnen Geschäftsfelder, fällt der massive Einbruch im PC-Geschäft auf: 1,410 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 1,847 Milliarden US-Dollar) bedeuten einen Rückgang um 30,99 Prozent. Demgegenüber ist der operative Gewinn der Serversparte um 27,32 Prozent auf 1,701 Milliarden US-Dollar (Q1/2014: 1,336 Milliarden US-Dollar) gewachsen.

Für das zweite Quartal 2015 erwartet Intel einen Umsatz zwischen 12,7 Milliarden und 13,7 Milliarden US-Dollar sowie eine Bruttogewinnmarge von 62 Prozent. Beim Jahresumsatz will Intel das Niveau von 2014 erreichen, rechnet aber nicht mehr mit einem neuen Rekord. Unklar bleibt dabei, ob der angebliche Milliardeneinkauf namens Altera stattfinden wird.
Quelle: www.intc.com
 
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Microsoft Security Bulletin Summary für April 2015

reported by doelf, Dienstag der 14.04.2015, 20:18:10
Microsoft hat soeben elf neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, von denen vier kritische und sieben hochgefährliche Fehler beheben. Insgesamt wurden 26 Schwachstellen geschlossen, von denen zumindest eine bereits aktiv angegriffen wird. Auch wenn die Flicken der vergangenen Monate so manches Problem bereitet hatten, ist ein baldiges Einspielen der Updates anzuraten.

Alleine im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11 wurden zehn Sicherheitslöcher gestopft, von denen neun kritische Auswirkungen mit sich führen. Lädt der Benutzer eine speziell präparierte Webseite, kann ein Angreifer die volle Kontrolle über den Computer erlangen. Zum Glück wurde bisher keiner dieser Fehler öffentlich dokumentiert oder angegriffen. Fünf Lücken, darunter zwei kritische, wurden in diversen Office-Produkten entdeckt. Hierunter findet sich auch eine Speichermanipulation bei der Verarbeitung von RTF-Inhalten, die sowohl öffentlich dokumentiert wurde als auch aktiv angegriffen wird.

Mit Hilfe manipulierter HTTP-Anfragen kann man Windows 7, 8, 8.1 und den Server-Versionen 2008 R2, 2012, 2012 R2 Schadcode unterschieben - verständlicherweise wird dieser Fehler, der auch Core-Installationen des Servers betrifft, als kritisch bewertet. Über EMF-Bilder (Enhanced Metafile) lassen sich Windows Vista und 7 sowie Server 2003, 2008 und 2008 R2 angreifen. Auch diese Schwachstelle wurde für alle betroffenen Betriebssysteme inklusive der Core-Installationen des Servers als kritisch eingestuft.

Kommen wir nun zu den wichtigen Updates: Als hochgefährlich gelten zwei Sicherheitslücken im SharePoint Server 2010 und 2013, es handelt sich dabei um Rechteausweitungen per Cross-Site-Scripting. Weitere Rechteausweitungen drohen aufgrund eines Fehlers im Task Scheduler von Windows 7 und Server 2008 R2 sowie wegen zwei Bugs beim Ausführen speziell präparierter Programme. Letztere finden sich in allen Versionen von Windows, auch in den Core-Installationen des Servers.

Mit Hilfe der XML Core Services lassen sich unter Windows Vista und 7 sowie unter Server 2003, 2008 und 2008 R2 Sicherheitsvorkehrungen umgehen und eine Sicherheitsanfälligkeit in Hyper-V erlaubt DoS-Angriffe (Denial-of-Service) auf Windows 8.1 und Server 2012 R2. Bleiben noch zwei Informationslecks in den "Active Directory Federation Services" (AD FS) von Windows Server 2012 R2 und im .NET-Framework der Versionen 1.1 bis 4.5.2.
 
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Adobe schließt kritische Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 14.04.2015, 19:24:30
Adobe hat seinen Flash Player aktualisiert und dabei 22 teils kritische Sicherheitslücken gestopft. Für Windows und Mac OS X gilt die höchste Warnstufe 1, denn zumindest eine der Schwachstellen (CVE-2015-3043) wird bereits aktiv angegriffen. Dieser Fehler ermöglicht Angreifern die Manipulation von Speicherinhalten und das Ausführen eigenen Codes. Für Linux ist das Risiko deutlich geringer, hier gilt die Warnstufe 3.

Darüber hinaus hat Adobe noch zehn ähnliche Speichermanipulationen behoben, die ebenfalls als Einfallstor für Schadprogramme dienen können. Gleiches gilt für eine Typenverwechslung, einen Pufferüberlauf, zwei Fälle doppelter Aufrufe von free() und vier Zugriffe auf zuvor bereits gelöschte Objekte. Mit Hilfe von zwei Speicherlecks lässt sich die Adresswürfelung (ASLR) austricksen und ein weiterer Fehler ermöglicht den Zugriff auf geschützte Informationen durch das Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen.

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LibreOffice 4.3.7: Erster Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 14.04.2015, 19:00:44
Der Freitagnacht als Pre-Release bereitgestellte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.3.7 RC 1 ist jetzt auch offiziell verfügbar. Seit der finalen Version 4.3.6 wurden 90 Änderungen an der kostenlosen Bürosoftware vorgenommen, dabei haben die Entwickler auch 14 Absturzgründe beseitigt. Etliche Probleme betreffen wieder einmal das Zusammenspiel mit Microsofts Dokumentenformaten OOXML, DOC, DOCX, PPTX und XLSX.

Bei LibreOffice 4.3.7 handelt sich um das letzte Update für die Entwicklungsschiene 4.3, deren Support am 27. Mai 2015 enden wird. Mit der Fertigstellung von LibreOffice 4.3.7 darf man einen Monat früher, also ab den 27. April 2015, rechnen. Ein Upgrade baldiges auf die Version 4.4 ist somit anzuraten, deren neueste Ausgabe ist seit Anfang April LibreOffice 4.4.2.

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Firefox 38.0 Beta 4 (32/64-Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 14.04.2015, 18:44:14
Mozillas Entwickler haben in den frühen Morgenstunden eine vierte Beta-Version ihres Internetbrowsers Firefox 38.0 zum Download bereitgestellt. Zu den Neuerungen gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen.

WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Wie Mozilla bezüglicher der 64-Bit-Ausgabe für Windows verfahren wird, ist noch unklar. Seit der Version 37.0 Beta 3 ist für Windows auch eine 64-Bit-Variante erhältlich, die bisher allerdings keinen finalen Status erhalten hat. Für den Firefox 38.0 Aurora 2 hatten die Entwickler eine 64-Bit-Ausgabe für Windows als Neuerung angekündigt, doch dieser Eintrag ist inzwischen wieder verschwunden. Wir benutzen den Firefox 64-Bit seit Anfang März unter Windows 7 und konnten bisher keine großen Probleme feststellen - insofern hoffen wir auf eine offizielle Freigabe am 12. Mai 2015. Dies würde sich anbieten, da der Firefox 38.0 über die kommenden Monate auch als "Extended Support Release" (ESR) dienen wird.

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AMD Catalyst 15.4 Beta für "Grand Theft Auto V"

reported by doelf, Dienstag der 14.04.2015, 18:08:46
AMD hat eine neue Beta-Version seines Grafiktreibers Catalyst für Windows 8.1 und 7 veröffentlicht. Der Catalyst 15.4 Beta bringt Unterstützung für das Spiel "Grand Theft Auto V" inklusive eines entsprechenden Crossfire-Profils. Auch für "Dying Light", "Galactic Civilizations III", "Metal Gear Solid V: Ground Zeroes", "Mortal Combat X" und "Sleeping Dogs: Definitive Edition" wurden Crossfire-Profile hinzugefügt, zudem wurden die Profile für "Battlefield Hardline", "Far Cry 4", "Middle Earth: Shadow of Mordor" und "Sniper Elite 3" überarbeitet.

Im Bereich der Fehlerbekämpfung konnte AMD zwei Abstürze in "Battlefield Hardline" beheben und ein Speicherleck in "Battlefield 4" schließen. Glasscherben sorgen in "Battlefield Hardline" allerdings auch weiterhin für ein störendes Flackern und nach dem Wechsel der Auflösung bei aktiviertem Vsync kommt es nach wie vor zu Darstellungsfehlern und Bildstottern. Bei "Far Cry 4" wurde das Tearing bekämpft, das zuweilen nach dem Einschalten von Vsync auftreten kann. Auch das Stottern einiger Crossfire-Konfigurationen im Zusammenspiel mit "Far Cry 4" wollen die Entwickler beseitigt haben. Leider stürzt das Spiel beim Wechsel vom Fenster- zum Vollbildmodus immer noch ab und im Querformat-SLS-Modus bleiben uns die flackernden Zwischensequenzen erhalten.

Zum Schluss noch eine wichtige Einschränkung: Unter Windows 8.1 32-Bit kann der Catalyst 15.4 Beta nicht mit der integrierten Grafikeinheit der Kaveri-APUs genutzt werden! Auch von der vor langer Zeit versprochenen Kompatibilität zu Windows 8 ist nichts zu sehen.

Download:
Quelle: support.amd.com
 
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NVIDIA GeForce 350.12 WHQL für "Grand Theft Auto V"

reported by doelf, Dienstag der 14.04.2015, 14:38:56
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die WHQL-zertifizierte Version 350.12 aktualisiert. Der neue Treiber wird für das Spiel "Grand Theft Auto V" empfohlen - inklusive SLI-Unterstützung und Konfiguration über GeForce Experience. Für Grafikchips der Generationen Kepler und Maxwell wird zudem Open CL 1.2 geboten und auch die Unterstützung hochauflösender Bildschirme wurde verbessert.

Spieler, die Shadowplay oder GameStream im Zusammenspiel mit 4K- oder 5K-Anzeigen benutzen, sollten bei SLI eine Leistungssteigerung bemerken. Neue bzw. verbesserte SLI-Profile gibt es für "Assassin's Creed: Rogue", "Oddworld: New 'n' Tasty!", "Project CARS" und "Victor Vran". Für "Grand Theft Auto V", "Heroes of The Storm" und "Mortal Kombat X" gibt es frische 3D-Vision-Profile, wobei die beiden erstgenannten die Wertung exzellent erhalten haben, während "Mortal Kombat X" nur ein befriedigendes Ergebnis erreicht. Im Download sind zudem die PhysX System-Software 9.15.0324 (neu), GeForce Experience 2.4.1.21 (neu) und der HD-Audio-Treiber 1.3.33.0 (alt) enthalten.

Noch eine lustige Anmerkung am Rande: Während NVIDIA seinen "GeForce Game Ready Driver for Grand Theft Auto V" auch für Windows XP anbietet, verlangt das Spiel als Minimalkonfiguration DirectX 10 und Windows Vista.

Download:
 
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Apple verkauft mehr als eine Millionen Uhren in den USA

reported by doelf, Dienstag der 14.04.2015, 12:09:32
Nach Schätzungen von Slice Intelligence wurden in den USA am ersten Tag der Vorbestellung rund 1,244 Millionen Apple Watches geordert. Der Statistikdienst, der die Online-Bestellungen von mehr als zwei Millionen Amerikanern auswertet, geht von 957.000 Käufern aus, die im Schnitt 1,3 Uhren bestellt haben. Der Durchschnittspreis pro Uhr soll bei 503,83 US-Dollar liegen.

Dass "nur" 503,83 US-Dollar pro Gerät gezahlt werden, liegt an der Popularität der "günstigen" Sport-Version. Diese steckt in einem Aluminiumgehäuse und ist ab 349 US-Dollar erhältlich, während die Apple Watch mit Edelstahlgehäuse erst bei 549 US-Dollar beginnt. 62 Prozent der Kunden sollen sich für die Watch Sport entschieden haben und von diesen wiederum 64 Prozent für ein schwarzes Armband. Mit 22 Prozent folgt die Farbe Weiß, während Blau, Grün und Pink im einstelligen Bereich rangieren. Diese Wahl ist recht konservativ und durchaus preisorientiert.

Dass 71 Prozent der Vorbesteller zur größeren Ausführung (42 mm) gegriffen haben, ist wenig überraschend. Im Vergleich zur 38-mm-Variante kostet sie zwischen 50 und 2.000 US-Dollar Aufpreis. Mit einem Anteil von 40 Prozent liegt die Watch Sport in "Space Gray" in der Gunst der Vorbesteller ganz vorne, doch gut ein Drittel der Käufer hat sich für Edelstahl entschieden und somit mindestens 549 US-Dollar investiert. Auch wenn die endgültigen Zahlen noch nicht vorliegen, dürfte Apple in diesem Jahr zu einem der weltweit größten Uhrenhersteller aufsteigen.

Das neue Macbook, welches seit Freitag ebenfalls vorbestellt werden kann, wurde in den USA rund 48.000 mal verkauft. Auch hier war "Space Gray" die bevorzugte Farbe, liegt mit 58 zu 36 Prozent aber nicht allzu weit vor der goldenen Variante. Während 47 Prozent der Kunden zum Basismodell für 1.299 US-Dollar gegriffen haben, zahlten 53 Prozent stolze 1.599 US-Dollar für 256 GB mehr Speicherplatz und 100 MHz mehr Prozessortakt.
 
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Adobe Flash Player 17.0.0.169 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 14.04.2015, 11:24:06
Adobe hat seinen Flash Player auf die Version 17.0.0.169 aktualisiert. Leider sind die Versionshinweise noch nicht auf dem aktuellen Stand (Version 17.0.0.134 vom 12. März 2015) und auch es gibt auch noch keine neue Sicherheitswarnung. Bezüglich der Änderungen tappen wir daher völlig im Dunkeln und müssen diese später nachreichen.

Download: Flash Player 17.0.0.169
 
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Hackerangriff auf die belgische Mediengruppe Rossel

reported by doelf, Montag der 13.04.2015, 09:32:44
Die belgische Mediengruppe Rossel ist Opfer eines Hackerangriffs geworden, darunter auch die Online-Präsenz der bekannten Zeitung "Le Soir". Gestern Abend um 19 Uhr mussten die Kollegen ihre Webseite aus dem Netz nehmen, zudem wurde die Fertigstellung der gedruckten Ausgabe verzögert. Inzwischen ist "Le Soir" wieder online und auch in Papierform erhältlich.

Über die Art und den Ursprung des Angriffs ist noch nicht bekannt, derzeit untersuchen IT-Experten den Vorfall. Bisher weist nichts auf einen Zusammenhang mit der Übernahme des französischsprachigen Fernsehsenders TV5 Monde durch IS-Sympathisanten hin. Laut Unternehmenschef Didier Haman hatte man die Webseite geschlossen, um den Angreifern ihr Ziel zu nehmen und eine mögliche Verbreitung von Schadsoftware zu verhindern. Die Angebote in den sozialen Netzwerken waren nicht betroffen, dort berichtete "Le Soir" fortwährend über seine Situation und andere Ereignisse. Haman erklärt weiter, dass man die internen Systeme schnell wiederherstellen konnte. Während solche Angriffe gegen Rossel und "Le Soir" regelmäßig vorkommen und üblicherweise abgefangen werden, versagte gestern offenbar die Firewall.
Quelle: www.lesoir.be
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen, der Euro auch

reported by doelf, Sonntag der 12.04.2015, 23:37:13
An der Speicherbörse in Taiwan sind die Kurse für Arbeitsspeicher auch in den vergangenen beiden Wochen weiter gefallen. Den größten Einbruch gab es mit 5,66 Prozent bei den als DDR3-1333 spezifizierten 2Gb-Chips, doch auch die eTT-Varianten (funktionsgetestet, aber ohne Taktangabe) haben nochmals 4,29 bis 5,31 Prozent eingebüßt. Diese Preisentwicklung hat nicht nur saisonale Gründe, auch das Warten auf Windows 10 sorgt momentan für eine schwache Nachfrage am PC-Markt.

Da Speicherchips in US-Dollar gehandelt werden, entscheidet der Wechselkurs zum Euro darüber, ob der Preisverfall auch hierzulande ankommt. Zwischen dem 1. Januar und dem 10. April 2015 hat der Euro rund 12,5 Prozent auf den US-Dollar verloren und derzeit weist die Kurve wieder klar nach unten. Hierzulande kommen die fallenden Preise somit leider nicht an.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,170 US-Dollar (-1,49%) [-13,91%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,709 US-Dollar (-5,31%) [-19,40%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,610 US-Dollar (-1,59%) [-8,05%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,050 US-Dollar (-5,66%) [-7,24%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,450 US-Dollar (-4,29%) [-13,59%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Aluminium-Ionen: Der Ausweg aus der Batteriesackgasse?

reported by doelf, Sonntag der 12.04.2015, 00:11:28
Seit Jahren dominieren auf Lithium basierende Akkus den Markt und kommen sowohl in Elektrofahrzeugen als auch in mobilen Geräten zum Einsatz. Doch während sich diese Batterien in Hinblick auf ihre Lebensdauer durchaus bewährt haben, gibt es bei Kosten, Energiedichte, Ladezeiten und Sicherheit noch Verbesserungspotential. Wissenschaftler der Universität Stanford wollen all diese Probleme auf einen Schlag gelöst haben: Mit Aluminium.

Nun ist die Idee der Aluminium-Akkus ist alles andere als neu, sie wird schon seit 30 Jahren verfolgt und hatte die Forscher bisher nur vor unlösbare Probleme gestellt. So lieferten die Zellen magere 0,55 Volt, verloren innerhalb von 100 Ladezyklen zwischen 26 und 85 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität und waren danach nicht mehr zu gebrauchen. Zudem litt das Material der Kathoden an einem schnellen Zerfall und die Zellen verhielten sich eher wie Kondensatoren als wie eine Batterie. Das ist überaus schade, denn verglichen mit Lithium ist Aluminium spottbillig und neigt auch weit weniger zum Entflammen.

Doch nun haben Professor Hongjie Dai, der an der Universität Stanford Chemie unterrichtet, und sein Team im Nature Magazin einen neuen Ansatz präsentiert. Die Forscher kombinieren für ihren Aluminium-Ionen-Akku eine Aluminium-Anode mit einer Kathode aus dreidimensionalen Grafit-Schaum. Die Batterie arbeitet durch die elektrochemische Abscheidung und Auflösung von Aluminium an der Anode sowie Interkalation/De-Interkalation von Chloraluminat-Anionen im Graphit. Hierbei kommt ein nicht entflammbarer ionischer Flüssigelektrolyt zum Einsatz. Im Gegensatz zu früheren Versuchen gibt diese Zelle ihre Ladung gleichmäßig ab und erreicht dabei eine Spannung von knapp zwei Volt.

Das klingt schon einmal vielversprechend, doch es kommt sogar noch besser: Die coulombsche Effizienz, welche das Verhältnis zwischen Entladung- und Ladungskapazität beziffert, liegt bei rund 98 Prozent. Lithium-Ionen-Akkus schaffen nur 85 bis 95 Prozent und Nickel-Metallhydrid-Batterien kommen lediglich auf 65 bis 85 Prozent. Aber die Aluminium-Ionen-Zelle ist nicht nur effizient, sie lässt sich auch in einer Minute aufladen und übersteht 7.500 Ladezyklen ohne Kapazitätseinbußen. Bei Litium-Ionen-Akkus bewegt sich die Lebensdauer je nach Qualität zwischen 1.000 und 10.000 Ladezyklen. Allerdings fällt die Kapazität oft schon nach 500 Ladezyklen auf 80 Prozent.

Sollte es der Aluminium-Ionen-Akku bis zu Produktionsreife schaffen, wäre er die Lösung für eine Vielzahl aktueller Probleme. Die Ladezeiten von Geräten und insbesondere die von Fahrzeugen könnten dank der neuen Technologie drastisch reduziert werden, Energiedichte und -effizienz würden weiter ansteigen und die Brandgefahr wäre ebenfalls gebannt. Hierdurch werden auch flexible Batterien möglich, die sich in biegbare Geräte oder Kleidung einarbeiten lassen. Sogar als Pufferspeicher für die Stromnetze könnte man solche Akkus einsetzen. Das einzige, was unseren Optimismus drückt, sind all die anderen Ankündigungen für sensationelle Batterietechnologien, die letztendlich doch nie auf den Markt gekommen sind.
Quelle: www.nature.com
 
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Windows 10 Technical Preview für Telefone: Die Neuerungen

reported by doelf, Samstag der 11.04.2015, 18:15:17
Seit gestern ist die zweite Ausgabe der Windows 10 Technical Preview für Telefone verfügbar, welche die Zahl der unterstützten Smartphones von 6 auf 35 anhebt. Lediglich beim Lumia ICON gibt es ein Skalierungsproblem, das sich nicht auf die Schnelle beheben ließ. Aus dem selben Grund werden auch die Modelle Lumia 930 und Lumia 640XL noch nicht unterstützt, doch diese hatte Microsoft in seiner Vorankündigung auch noch nicht aufgeführt.

Der neue Build trägt die Nummer 10051 und hat auch "Project Spartan" mit an Bord. Es handelt sich allerdings um eine sehr frühe Version, die noch nicht als Standardbrowser genutzt wird. Zumindest die Leseliste und die spezielle Leseansicht von Webseiten kann man aber schon einmal ausprobieren. Neu an Bord sind zudem die beiden Apps Outlook Mail und Outlook Calendar, zwischen denen man ohne Umweg über den Startbildschirm hin und her wechseln kann. Für Outlook Mail kann man benutzerdefinierte Wischgesten einrichten, zudem wurde das Erstellen von E-Mails um zahlreiche Formatierungsoptionen erweitert. E-Mail-Konten werden jetzt direkt unter Outlook Mail eingerichtet und können auch nur dort wieder gelöscht werden.

Auch die Apps für Telefonate und Mitteilungen wurden ausgetauscht. Die Mitteilungs-App hat ein komplett neues Design erhalten, zudem wurden die beiden Funktionen enger miteinander verzahnt. So kann man den Absender einer Mitteilung beim Lesen derselben ohne Umwege anrufen. Wird der Build 10051 frisch installiert, lassen sich auch MMS nutzen. Nach dem Upgrade vom Build 9941 ist das leider nicht möglich, hier hilft nur ein Zurücksetzen auf Windows Phone 8.1 mit nachfolgender Neuinstallation von Windows 10. Umfassende Änderungen hat auch die Kontakte-App erfahren, welche nun systemweit alle Kontakte erfasst und verwaltet. Zusammen mit der funktionalen Aufwertung hat die App auch eine neue Optik erhalten.

Große Änderungen gibt es bei den Kartendiensten, wo Microsoft erstmals Bing Maps und HERE Maps in eine universelle Karten-App zusammengeführt hat. Diese umfasst den Zugriff auf Karten und Luftaufnahmen, ermöglicht ortsbezogene Suchen und bietet eine sprachgeführte Navigation. Der App-Switcher, welcher durch langes Drücken der Zurück-Taste aufgerufen wird, umfasst jetzt die 15 zuletzt geöffneten Apps. Zudem ist er nicht mehr auf die vertikale Ausrichtung beschränkt, sondern lässt sich auch im Querformat nutzen. Um das Potential großformatiger Displays besser ausnutzen zu können, hat Microsoft zudem ein Raster-Layout in den App-Switcher integriert. Bei der Bildschirmtastatur finden sich Punkt, Komma und Emojis jetzt gleich auf der ersten Seite.
 
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Endlich: "Grand Theft Auto V" für den PC

reported by doelf, Samstag der 11.04.2015, 16:15:36
Am 14. April 2015, also am kommenden Dienstag, erscheint der Spielehit "Grand Theft Auto V" endlich auch für den PC. Das Entwicklungsstudio Rockstar verspricht eine bisher nie dagewesene Bildqualität in 4K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde - sofern die heimische Hardware das mitmacht. Obwohl das Spiel an sich nicht allzu hohe Ansprüche an die Hardware stellt, werden für die höchste Auflösung mindestens zwei flotte Grafikprozessoren aktueller Bauart benötigt.
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Als absolutes Minimum verlangt "Grand Theft Auto V" Windows Vista 64 Bit mit Service Pack 2, einen Intel Core 2 Q6600 (2,4 GHz) oder einen AMD Phenom 9850 (2,5 GHz), 4 GByte Arbeitsspeicher und eine DX10-fähige Grafikkarte. Zur Not sollen AMDs Radeon HD 4870 1GB oder NVIDIAs GeForce 9800 GT 1GB ausreichen. Empfohlen werden hingegen Windows 7 64 Bit oder neuer, ein Intel Core i5 3470 (3,2 GHz) oder ein AMD FX-8350 (4,0 GHz), 8 GByte Arbeitsspeicher und eine DX11-fähige Grafikkarte. Als Beispiele nennt Rockstar AMDs Radeon HD 7870 2GB und NVIDIAs GeForce GTX 660 2GB. Auf der Festplatte belegt "Grand Theft Auto V" übrigens stolze 65 GB.
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In ersten Tests (PC Gamer, IGN) werden die gestiegene Detailfülle und die flüssigen 60 fps gelobt, auch die wechselnden Tageszeiten und Wetterbedingungen wurden für den PC noch einmal ordentlich aufpoliert. Neu ist auch der Rockstar-Editor, mit dem man Ereignisse aus der Spielewelt gezielt für Videoaufnahmen inszenieren kann. In diesem Regisseurmodus lassen sich Personen, Tiere, Wetter und Tageszeit steuern, man kann zudem auch Gesten festlegen sowie Dialoge einbinden.

Tipp: "Grand Theft Auto V" (PC) bei Amazon.de bestellen

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Massenüberwachung: Amnesty International verklagt Großbritannien

reported by doelf, Samstag der 11.04.2015, 15:06:11
Amnesty International, Liberty und Privacy International haben gestern die britische Regierung vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagt. Die Straßburger Richter sollen über die Massenüberwachung durch britische Geheimdienste urteilen, die nach Ansicht der drei Organisationen sowohl europäisches Recht als auch Menschenrechte missachtet.

In Großbritannien stehen die Geheimdienste praktisch außerhalb der normalen Rechtsprechung. Als offizielle Beschwerdestelle dient seit dem "Regulation of Investigatory Powers Act" aus dem Jahr 2000 das "Investigatory Powers Tribunal" (IPT). Nur das IPT kann die Überwachungspraktiken von GCHQ, MI5 und MI6 beschränken, doch die Sitzungen des Gremiums finden im Geheimen statt und einmal getroffene Entscheidungen lassen sich nicht mehr anfechten. Im Februar 2015 hatte das IPT die britischen Überwachungspraktiken für rechtskonform erklärt, auch wenn diese ihre gesetzliche Legitimierung zum Teil erst im Nachhinein erhalten hatten.

Für die Menschenrechtsgruppen ist der Rechtsweg in Großbritannien somit abgeschlossen und der Gang nach Straßburg ein logischer Schritt. Als Beweismittel dienen ihnen dabei die vom Whistleblower Edward Snowden bereitgestellten Unterlagen, welche das Vorgehen von britischen und US-amerikanischen Geheimdiensten sehr detailliert beschreiben. Ein pikantes Detail besteht darin, dass ausgerechnet Frankreich derzeit die Einführung neuer Gesetze plant, welche den dortigen Geheimdiensten ähnlich weitreichende Möglichkeiten einräumen. Das Urteil der Straßburger Richter wird somit auch die französische Regierung zurechtweisen oder bestätigen.
Quelle: www.amnesty.org
 
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LibreOffice 4.3.7: Erster Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 11.04.2015, 14:26:14
Am gestrigen Abend wurde der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.3.7 als Pre-Release bereitgestellt. Es handelt sich um das letzte Update für die Entwicklungsschiene 4.3, deren Support am 27. Mai 2015 enden wird. Mit der Fertigstellung von LibreOffice 4.3.7 darf man einen Monat früher, also ab den 27. April 2015, rechnen.

Die Version 4.3.7 umfasst zwar keine neuen Funktionen, behebt dafür aber mehrere Fehler. Welche das sind, ist noch nicht bekannt, da die offizielle Ankündigung des Release Candidate noch aussteht. Wir werden diese Informationen nachreichen, sobald sie verfügbar sind.

Download:
 
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iTunes 12.1.2 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Freitag der 10.04.2015, 22:30:49
Apple hat iTunes auf die Version 12.1.2 aktualisiert. Unter Mac OS X verbessert dieses Update das Synchronisieren von Fotos über die neue Foto-App, die zum Lieferumfang von Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) gehört. Diese Foto-App ist nicht unumstritten, da sie die leistungsfähigere Fotobearbeitung Aperture ersetzt.

Zudem wurde die Option "Informationen", welche bei Mac OS X unter "Ablage" und bei Windows unter "Datei" zu finden ist, überarbeitet. Auch die Stabilität von iTunes will Apple weiter verbessert haben.

Download: iTunes 12.1.2 für Windows und Mac OS X
 
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Gerücht: Nokia will seinen Kartendienst HERE verkaufen

reported by doelf, Freitag der 10.04.2015, 19:49:01
Das Wirtschaftsportal Bloomberg meldet, dass Nokia den Verkauf seines Kartendienstes HERE erwägt. HERE ist ein eigenständiger Geschäftsbereich des finnischen Unternehmens, der Dienst kann im Internet und per App (Android, iOS) kostenlos genutzt werden. Auf Telefonen mit Windows Phone sind HERE Maps und die Navigationssoftware HERE Drive+ sogar vorinstalliert.

Laut Bloomberg will sich Nokia in Zukunft alleine auf das Netzwerkgeschäft konzentrieren und holt derzeit Angebote für HERE ein. Zu den möglichen Käufern gehören der Fahrdienstvermittler Uber sowie private Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Auch deutsche Automobilhersteller sollen bereits Interesse gezeigt haben. Aus gut informierten Quellen will Bloomberg zudem erfahren haben, dass die Abgabe der Angebote für diesen Monat geplant ist. Nokias Finanzberichte beziffern den Wert von HERE auf rund zwei Milliarden Euro.
Quelle: www.here.com
 
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Apple Watch: Die Lieferzeiten

reported by doelf, Freitag der 10.04.2015, 17:59:57
Seit heute kann man Apples Smartwatch vorbestellen, die Preise beginnen hierzulande bei 399,- Euro. Offiziell soll die Apple Watch ab dem 24. April 2015 ausgeliefert werden, doch das wird nur bei wenigen Modellvarianten gelingen. Für die meisten Versionen der Uhr meldet Apples Online-Shop Wartezeiten bis Juni bzw. Juli. Aufgrund begrenzter Stückzahlen wird es die Uhren vorerst auch nicht in Apples Ladenlokalen geben.
Bild

Das Basismodell "Apple Watch Sport" mit Aluminiumgehäuse wird grundsätzlich im Juni ausgeliefert. Die Farbe, zur Auswahl stehen Weiß, Schwarz, Blau, Rot und Grün, spielt dabei ebenso wenig eine Rolle wie die Größe. Das 38-mm-Modell verkauft Apple für 399,- Euro, die 42-mm-Variante gibt es für 449,- Euro.

Wer gerne ein Edelstahlgehäuse hätte, muss für die "Apple Watch" mindestens 649,- Euro auf den Tisch legen. Das 38-mm-Modell soll in den meisten Ausführungen binnen vier bis sechs Wochen geliefert werden, nur wer ein Lederarmband in "Midnight Blue" oder "Soft Pink" (je 849,- Euro) bzw. das Gliederarmband in "Space Black" (1.199,- Euro) wünscht, muss sich bis Juni gedulden. Gleiches gilt für die Größe 42 mm (ab 699,- Euro) mit Ausnahme der Variante mit Gliederarmband in "Space Black" (1.249,- Euro), welche man erst im Juli bekommt.

Mit echtem Gold lockt die "Apple Watch Edition" zu Preisen zwischen 11.000,- und 18.000,- Euro. Unabhängig von Farbe und Größe muss man auf die Edition-Modelle bis Juni warten.
Quelle: store.apple.com
 
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Kolumne: TV5 Monde oder wie man schlechte Passwörter dumm präsentiert

reported by doelf, Freitag der 10.04.2015, 14:05:37
Heute stelle ich die folgende These auf: Früher war alles genauso wie heute, nur die Auflösung ist viel schärfer geworden und es gibt viel zu wenig mechanische Tastaturen. Und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn die Kombination dieser drei Faktoren ist dem französischsprachigen Fernsehsender TV5 Monde zum Verhängnis geworden.

Bild Wie ich auf so etwas komme? Nun, die Fakten sprechen für sich! Wie Ars Technica berichtet, hatte TV5 Monde seinen Reporter David Delos für die Sendung "13 Heures" in den eigenen Redaktionsräumen interviewt. Das ist an sich nicht schlimm, doch im Hintergrund sieht man eine Glaswand mit diversen Zetteln, auf denen die Zugangspasswörter für Instagram, Twitter und YouTube vermerkt sind. Die Aufnahme der Sendung wurde inzwischen entfernt, aber eines der Passwörter konnte man sogar noch im Webvideo erkennen: "lemotdepassedeyoutube". Das ist zwar schön lang, aber nicht gerade sicher, denn "le mot de passe de YouTube" lässt sich mit "das Passwort für YouTube" übersetzen. Sofern dieser Passwortaufbau bei TV5 Monde System hatte, ließe sich damit die schnelle Übernahme durch die Hacker erklären. Q.E.D.

Und damit kommen wir zurück zu meiner Eingangsthese:
  1. Früher war alles genauso wie heute: Schlechte Passwörter haben eine lange Tradition und halten sich so hartnäckig wie Herpes. Schon 1987 erklärte Lord Helmchen im Kinofilm "Spaceballs", dass nur Idioten eine Kombination wie "12345" für ihren Koffer verwenden würden. Dennoch blieb ausgerechnet "12345" über Jahrzehnte ein äußerst beliebtes Passwort, bis einige Anbieter auf die Idee kamen, aus Sicherheitsgründen mindestens acht Zeichen zu verlangen. Seither findet sich "12345678" ganz oben in der Hitliste, wobei einige Schlaumeier lieber "01234567" verwenden. Nun, zumindest jene Hacker, die nicht bis drei zählen können, kann man auf diese Weise erfolgreich aussperren. Und das wären weltweit so ungefähr drei.

  2. Die Auflösung ist viel schärfer geworden: Solange es niemand errät, erfüllt auch ein schlechtes Passwort seinen Zweck. Ich persönlich kenne etliche Benutzer, die seit Jahren Passwörter wie "geheim" oder "dieter" verwenden, da ihre Konten noch nie gehackt wurden. Das macht solche Passwörter zwar keinen Deut sicherer, aber wir Menschen lernen bekanntlich nur durch Zuckerbrot und Peitsche. Ein besonderes Problem stellen Firmenumgebungen dar, in denen gleich mehrere Personen ein Passwort kennen müssen. Das endet praktisch immer damit, dass die Passwörter irgendwo hinterlegt werden. Mal findet sich auf dem Desktop ein Netzwerkordner mit dem Titel "Passwörter", mal hängen gelbe Klebezettel am Bildschirm. Über letztere freuen sich auch Besucher, Putzkräfte und hochauflösende Kameras.

  3. Es gibt zu wenig mechanische Tastaturen: Vor der Jahrtausendwende gab es eine goldene Sicherheitsregel, die beim Umgang mit Passwörtern zu befolgen war: Klebe das Passwort immer unter die Tastatur! Wenn man sich daran hielt, konnte eigentlich nichts schief gehen. Die Zugänglichkeit war stets gewährleistet, denn das Passwort war ohne Umwege erreichbar, sobald es gebraucht wurde. Aber auch die Sicherheit wurde berücksichtigt, denn beim normalen Arbeiten war das Passwort völlig unsichtbar. Selbst Hacker, die im gesamten Firmennetz ihr Unwesen trieben, konnte das geheime Passwort unter der Tastatur nicht einsehen. Und wer den Zettel mit transparentem Klebeband fixierte, konnte ein solches Passwort über Jahre verwenden. Doch mit Tablets und Smartphones funktioniert der alte Grundsatz leider nicht mehr.
Hieraus ergeben sich wiederum zwei Lösungsansätze:
  1. Wir könnten hochauflösendes Digitalfernsehen einfach verbieten und müssten dann auch nicht mehr jede Hautunreinheit der Schauspieler und Moderatoren ertragen.

  2. Die Sicherheitsbehörden könnten Unternehmen zum Aufstellen mechanischer Tastaturen verpflichten, damit Passwörter wieder einen geschützten Aufbewahrungsort bekommen.
In der Theorie bestünde zudem die Möglichkeit, sichere Passwörter zu wählen und sich diese einzuprägen. Dies mag auf den ersten Blick als beste Alternative erscheinen, doch in der Praxis hat sich dieses Vorgehen nie bewährt.
 
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Firefox 38.0 Beta 3 (32/64-Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 10.04.2015, 09:48:21
Mozillas Entwickler haben in den frühen Morgenstunden eine dritte Beta-Version ihres Internetbrowsers Firefox 38.0 zum Download bereitgestellt. Zu den Neuerungen gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen.

WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Wie Mozilla bezüglicher der 64-Bit-Ausgabe für Windows verfahren wird, ist noch unklar. Seit der Version 37.0 Beta 3 ist für Windows auch eine 64-Bit-Variante erhältlich, die bisher allerdings keinen finalen Status erhalten hat. Für den Firefox 38.0 Aurora 2 hatten die Entwickler eine 64-Bit-Ausgabe für Windows als Neuerung angekündigt, doch dieser Eintrag ist inzwischen wieder verschwunden. Wir benutzen den Firefox 64-Bit seit Anfang März unter Windows 7 und konnten bisher keine großen Probleme feststellen - insofern hoffen wir auf eine offizielle Freigabe am 12. Mai 2015. Dies würde sich anbieten, da der Firefox 38.0 über die kommenden Monate auch als "Extended Support Release" (ESR) dienen wird.

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Hat Intel seinen 10-Milliarden-Zukauf abgesagt?

reported by doelf, Donnerstag der 09.04.2015, 19:57:23
Laut CNBC hat Intel die Übernahmeverhandlungen mit Altera vor gut einer Woche abgebrochen. Wie der Fernsehsender erklärt, konnten sich die beiden Firmen nicht auf einen Preis einigen. Seine Informationen will CNBC aus gut unterrichteten Quellen haben - bisher haben weder Intel noch Altera die Übernahmegerüchte kommentiert. An der Börse zeigt die Meldung noch keine große Auswirkung: Intels Wertpapier liegt mit 31,51 US-Dollar leicht im Plus und Alteras Aktienkurs kletterte sogar um 3,9 Prozent auf 43,64 US-Dollar.

Das "Wall Street Journal" hatte Ende März den größten Zukauf in Intels Firmengeschichte angekündigt und das Volumen der Übernahme auf über zehn Milliarden US-Dollar geschätzt. Die US-amerikanische Firma Altera ist auf die Entwicklung integrierter Schaltkreise (ICs) spezialisiert und dominiert diesen Markt zusammen mit ihrem Mitbewerber Xilinx. Im Sortiment Alteras finden sich diverse FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) und CPLDs (Complex Programmable Logic Devices), dazu kommen SoCs auf ARM-Basis sowie die Embedded-CPUs der Baureihe Nios II. Das Unternehmen liefert seinen Kunden auch komplette Development-Kits und verfügt mit Quartus II über eine eigene Design-Software, mit der sich individuelle ICs entwickeln lassen.

Was Altera fehlt, ist eine eigene Fertigung und genau hier kommt Intel ins Spiel, denn Altera gehört seit Februar 2013 zu den Firmen, die Intels Fertigungsstätten nutzen dürfen. Intel will mit seinem Einstieg in die Auftragsfertigung eine bessere Auslastung erzielen, die zudem nicht von den Launen des PC-Marktes abhängig ist. Da der IC-Markt in den vergangenen Jahren stärker gewachsen ist als Intels Kerngeschäft, wäre Altera durchaus ein attraktiver Zukauf.
Quelle: www.cnbc.com
 
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Opera 28.0.1750.51 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 09.04.2015, 13:44:25
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 28.0.1750.51 aktualisiert. Diese basiert auf der Chromium-Engine 41.0.2272.118 und behebt einen Programmabsturz bei der Einleitung des HiDPI-Modus unter Windows. Auch unter Linux bereiteten hochauflösende Displays dem Internetbrowser Probleme, denn hier scheiterte bereits die Erkennung derselben.
Bild

Ab der Version 28 lassen sich Lesezeichen zwischen Computer, Telefon und Tablet abgleichen. Hierzu klickt man wahlweise auf das Symbol (siehe Bildschirmfoto) oder den Menüeintrag "Synchronisieren", Voraussetzung ist ein Benutzerkonto bei Opera. Während der Texteingabe in die kombinierte Adress- und Suchleiste schlägt Opera passende Lesezeichen vor und auch die Verwaltung von Lesezeichen wurde weiter verbessert. Unter Mac OS X 10.10 (Yosemite) kann Opera neuerdings hochauflösende H.264-Videos wiedergeben und weitere Menüs wurden für den Vibrancy-Effekt von Yosemite angepasst. Unter Windows haben die Entwickler einen Darstellungsfehler bei 150-prozentiger Vergrößerung korrigiert.

Download:
Quelle: blogs.opera.com
 
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Zwei Updates für Windows 10 Technical Preview Build 10049

reported by doelf, Donnerstag der 09.04.2015, 12:57:53
Microsoft hat gestern zwei Updates veröffentlicht, die bekannte Probleme mit dem Build 10049 der Windows 10 Technical Preview beheben. So wurde in Outlook das Indizieren neuer E-Mails repariert, denn seit der Auslieferung des Build 10049 verharrte der Index auf dem alten Stand. Auch Hyper-V lässt sich jetzt wieder einschalten. Dies war bisher nur möglich, wenn Hyper-V schon vor der Aktualisierung auf den Build 10049 aktiviert war. Wurde das System hingegen mit dem Build 10049 neu aufgesetzt, konnte man keine virtuellen Maschinen nutzen.

Microsoft hatte den Build 10049 Ende März zum Download freigegeben. Der Schwerpunkt dieses Updates ist "Project Spartan", welches Microsoft zum Internetbrowser der Zukunft erklärt hat. "Project Spartan" konzentriert sich auf moderne Webseiten und soll hierdurch schneller und schlanker sein. Das Programm ist unter Windows 10 als Standardbrowser eingerichtet und bietet mehrere Funktionen, die der Internet Explorer nicht beherrscht. Beispielsweise lassen sich Internetseiten mit Anmerkungen und Notizen versehen und anschließend per E-Mail verschicken oder über soziale Netzwerke mit anderen teilen. Das Programm ermöglicht auch das Abspeichern und den PDF-Export beliebiger Webseiten, bereitet diverse Quellen in einer Leseliste auf und bietet eine spezielle Leseansicht.

Auch die Sprachassistentin Cortana ist vollständig integriert und behält immer die passenden Informationen vor. Doch damit Cortana weiß, was uns interessieren könnte, muss sie natürlich die von uns besuchten Seiten inklusive unserer Eingaben protokollieren, diese Daten an einen Server von Microsoft übermitteln und dort auswerten lassen. Das mag zwar praktisch sein, doch aus Sicht des Datenschutzes sorgt Cortana für Bauchschmerzen. Weiterhin dient "Project Spartan" Microsoft als Fundament für die Umstellung auf Windows als Service. In Zukunft werden immer mehr Dienste und Anwendungen im Web laufen und somit für unterschiedliche Geräteklassen und Architekturen verfügbar sein.

Abseits von "Project Spartan" nennt Microsoft drei behobene Fehler: So soll die Photo-App nicht mehr abstürzen, wenn man nach der Aufnahme zur Kamerarolle wechselt. Weiterhin wurde ein Problem behoben, das auf dem Desktop geöffnete Fenster auch hinter dem Startbildschirm sichtbar machte. Zudem soll man bei der Ersteinrichtung nicht mehr hängen bleiben, wenn man den PC manuell über die Tasten Windows+L sperrt.
 
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Die zweite Windows 10 Technical Preview für Telefone kommt morgen

reported by doelf, Donnerstag der 09.04.2015, 12:22:17
In der Sendung "Windows Weekly" hat Gabe Aul, bei Microsoft verantwortlich für das Windows Insider Program, den nächsten Build der Windows 10 Technical Preview für Telefone angekündigt. Laut Aul hat dieser am Dienstag grünes Licht erhalten und soll bereits am morgigen Freitag zum Download freigegeben werden. Diesmal wird Microsoft 35 Smartphones unterstützen - vom preiswerten Einsteigermodell Lumia 430 bis hin zu Nokias Flaggschiffen Lumia 1020, 1320 und 1520.

Bereits Ende März hatte Aul eine Liste der voraussichtlich unterstützten Smartphones veröffentlicht - aufgrund laufender Kompatibilitätstests allerdings unter Vorbehalt. Erfreulicherweise läuft der neue Build auf fast allen aufgeführten Modellen - mit Ausnahme des Lumia ICON. Bei diesem gibt es ein Skalierungsproblem, das sich nicht auf die Schnelle beheben ließ. Damit sind die folgenden Smartphones kompatibel:
  • Lumia 430
  • Lumia 435
  • Lumia 435 Dual SIM
  • Lumia 435 Dual SIM DTV
  • Lumia 520
  • Lumia 525
  • Lumia 526
  • Lumia 530
  • Lumia 530 Dual Sim
  • Lumia 532
  • Lumia 532 Dual SIM
  • Lumia 535
  • Lumia 535 Dual SIM
  • Lumia 620
  • Lumia 625
  • Lumia 630
  • Lumia 630 Dual Sim
  • Lumia 635
  • Lumia 636
  • Lumia 638
  • Lumia 640 Dual SIM
  • Lumia 720
  • Lumia 730
  • Lumia 730 Dual SIM
  • Lumia 735
  • Lumia 810
  • Lumia 820
  • Lumia 822
  • Lumia 830
  • Lumia 920
  • Lumia 925
  • Lumia 928
  • Lumia 1020
  • Lumia 1320
  • Lumia 1520
Dass sich Microsoft beim ersten Build auf sechs Mittelklassegeräte beschränken musste, lag an zu klein bemessenen Partitionen. Um das Update einspielen zu können, musste ein Mechanismus zum dynamischen Anpassen der Partitionsgrößen entwickelt werden, welchen der zweite Build nun beinhaltet. Mit einer größeren Verbreitung dürfte sich auch die Entwicklung von Windows 10 für Telefone erheblich beschleunigen.
Quelle: twit.tv
 
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iOS 8.3 ist schneller und bringt neue Emoji-Tastatur

reported by doelf, Donnerstag der 09.04.2015, 11:34:19
Abgesehen von Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) und dem Sicherheits-Update 2015-004 für Mountain Lion und Mavericks hat Apple am gestrigen Abend auch iOS 8.3 freigegeben. Das mobile Betriebssystem soll in vielen Punkten schneller arbeiten, zudem bringt es eine neue Emoji-Tastatur. Abermals sollen diverse Änderungen die Zuverlässigkeit von Wireless-LAN- und Bluetooth-Verbindungen optimieren.

Die Leistungssteigerungen zeigen sich laut Apple beim Starten und der Reaktionsgeschwindigkeit von Apps, bei der Arbeit mit Tabs im Internetbrowser Safari sowie im Zusammenspiel mit Bildschirmtastaturen von Drittherstellern. Auch Tastaturkürzel und die vereinfachte chinesische Tastatur sollen von den Verbesserungen profitieren, gleiches gilt für die Apps Messages, Wi-Fi und Control Center. Apple hat auch mehrere Probleme mit der Bildschirmrotation behoben und einige Fehler in Messages, Family Sharing und CarPlay beseitigt. Eine Reihe von Änderungen soll zudem die Barrierefreiheit der Geräte verbessern.

Darüber hinaus schließt iOS 8.3 auch 58 Sicherheitslücken. Beispielsweise konnten bösartige Apps den Passcode des Benutzers bisher durch Ausprobieren erraten und sich Angreifer über Backups Zugang zu geschützten Daten verschaffen. Behoben wurden auch Cross-Domain-Zugriffe auf Cookies und Anmeldedaten, die aufgrund von Weiterleitungen entstehen. Bei Verwendung von Bluetooth-Tastaturen konnte es passieren, dass QuickType den Passcode des Benutzers lernt. Zudem ließ sich die Zahl der Fehlversuche bei der Passcode-Eingabe erhöhen und das Löschen des Telefons unterbinden. Dazu kommen zahlreiche Schwachstellen, über die Schadcode auf das Gerät gelangen kann.
 
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Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 09.04.2015, 11:09:57
Apple hat am gestrigen Abend mit der Auslieferung des finalen Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) begonnen und zugleich das Sicherheits-Update 2015-004 für Mac OS X 10.8.5 (Mountain Lion) und 10.9.5 (Mavericks) bereitgestellt. Während in allen drei Versionen zahlreiche Schwachstellen geschlossen wurden, bringt Mac OS X 10.10.3 auch eine neue Foto-App sowie über 300 zusätzliche Emoji-Symbole. Auch die notorischen Probleme mit Wireless-LAN- und Bluetooth-Verbindungen will Apple einmal mehr behoben haben.

Für langjährige Benutzer der Fotobearbeitung Aperture ist die neue Foto-App ein zweischneidiges Schwert, denn sie ersetzt Aperture und bietet zugleich deutlich weniger Möglichkeiten. Insbesondere professionelle Benutzer sehen sich von Apple im Stich gelassen, doch die Zeiten, als Apple auf die Treue von Fotografen und Designern angewiesen war, sind schon lange vorbei. Viel wichtiger sind ganz normale Benutzer, die fleißig Apps und Medieninhalte kaufen und sich über die zahlreichen Emojis erfreuen, welche es jetzt in unterschiedlichen Hautfarben gibt. Weitere Neuerungen sind die Integration von Spotlight-Vorschlägen in Look Up und ein zuverlässigeres Teilen des Bildschirminhalts. Wird Safari im privaten Modus genutzt, speichert Apples Internetbrowser von nun an auch keine Favicons der besuchten Seiten mehr ab.

Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) und das Sicherheits-Update 2015-004 beheben auch 79 Sicherheitslücken. Über mehrere Fehler können sich beliebige Programme volle Systemrechte verschaffen, beispielsweise mit Hilfe einer NULL-Zeiger-Dereferenzierung in NVIDIAs Grafiktreiber. Dazu kommen zahlreiche Einfallstore für Schadcode, beispielsweise über den Internetbrowser. Mögliche Wege sind eine unzureichende Prüfung von URL-Eingaben, der Zugriff auf bereits gelöschte Objekte durch CoreAnimation, diverse Speichermanipulationen bei der Verarbeitung von Schriftarten sowie ein Speicherfehler in WebKit. Apple hat auch seinen Internetbrowser Safari aktualisiert, die neuen Versionen 8.0.5, 7.1.5 und 6.2.5 schließen insgesamt zehn Schwachstellen.
 
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Datendiebstahl: Millionenstrafe für AT&T

reported by doelf, Donnerstag der 09.04.2015, 10:14:18
Der nordamerikanische Telekommunikationskonzern AT&T, der in den USA und Kanada über Jahrzehnte eine Monopolstellung innehatte, wurde von der Aufsichtsbehörde "Federal Communications Commission" (FCC) zu einer Strafe in Höhe von 25 Millionen US-Dollar verurteilt. Grund sind drei weitreichende Fälle von Datendiebstahl durch Mitarbeiter des Unternehmens.

Laut FCC hatten sich die Diebstähle in Mexiko, Kolumbien sowie auf den Philippinen ereignet. In den dort von AT&T betriebenen Call-Centern hatten Mitarbeiter die persönlichen Daten von knapp 280.000 US-Kunden entwendet und an Dritte weiterverkauft. Die gestohlenen Datensätze umfassen Kundennamen und Sozialversicherungsnummern sowie kundenspezifische Netzwerkinformationen, sogenannte CPNI-Daten. Den Käufern der Datensätze ging es in erster Linie um die CPNI-Daten, da diese auch Schlüssel für gesperrte Telefone umfassen. Mit Hilfe der treulosen AT&T-Mitarbeiter konnten die Kriminellen gestohlene Mobiltelefone freischalten und auf dem Schwarzmarkt weiterverkaufen.

Laut FCC trägt AT&T die volle Verantwortung für seine Mitarbeiter sowie für die viel zu laxen Sicherheitsvorkehrungen in seinen Call-Centern. Aus diesem Grund hat die Behörde die bisher höchste Strafe für Datenschutzvergehen gegen den Telekommunikationskonzern verhängt. AT&T hat die Strafe bereits akzeptiert.
Quelle: www.fcc.gov
 
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IS-Sympathisanten legen französischsprachigen TV-Sender lahm

reported by doelf, Donnerstag der 09.04.2015, 09:48:24
Im vermutlich weitreichendsten Hackerangriff seit das Filmstudio Sony Pictures letzten November gekapert wurde, haben Sympathisanten der Terrorgruppe "Islamische Staat" (IS) den französischsprachigen Fernsehsender "TV5 Monde" übernommen. Das Programm von TV5 Monde richtet sich an frankophone Zuschauer in aller Welt, es wird von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Länder Belgien, Frankreich, Kanada und Schweiz getragen.

Die Attacke war anscheinend gut vorbereitet. Sie begann am gestrigen Abend gegen 22 Uhr und konzentrierte sich zunächst auf die TV5-Angebote in sozialen Netzwerken. Kurze Zeit später übernahmen die Angreifer auch das EDV-Netz des Senders und legten dabei weltweit aller Niederlassungen lahm. Selbst die Kontrolle über die Ausstrahlung des eigenen Fernsehprogramms hatte TV5 Monde zu diesem Zeitpunkt vollständig eingebüßt. Die sichtbare Folge war ein stundenlanger Sendeausfall. Die Webseite von TV5 Monde ist auch weiterhin offline.

Auf der Facebook-Seite des Senders veröffentlichten die Angreifer IS-Propaganda und verhöhnten den französischen Präsidenten François Hollande sowie das französische Militär, das am Kampf gegen den IS beteiligt ist. Zudem wurden persönliche Daten von Angehörigen französischer Soldaten publik gemacht und diese Personen zu Angriffszielen erklärt. Um ihre Familien zu retten, sollen die Soldaten ihre Waffen niederlegen und den Kampf gegen den IS einstellen. Weiterhin wurden die Anschläge von Paris als "Geschenke an die Franzosen" bezeichnet.

Kurz nach Mitternacht war die Lage soweit unter Kontrolle, dass Senderchef Yves Bigot den Angriff offiziell bestätigen konnte (siehe Video). Zu diesem Zeitpunkt waren die Konten bei Facebook und Twitter gesichert und die mobile Webseite reaktiviert. Laut Bigot haben die Hacker allerdings eine Spur der Verwüstung hinterlassen und massive Schäden angerichtet, deren Behebung mehrere Tage dauern könnte.
 
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FBI warnt vor Sicherheitslücken in WordPress Plug-ins

reported by doelf, Mittwoch der 08.04.2015, 20:36:50
Der "Crime Complaint Center" (IC3) der US-amerikanischen Bundespolizei FBI warnt vor Sicherheitslücken in veralteten Plug-ins für das beliebte "Content Management System" (CMS) WordPress. Offenbar greifen Anhänger der Terrorgruppe "Islamische Staat" (IS) solche Schwachstellen gezielt an, um auf WordPress basierende Webseiten zu manipulieren oder komplett zu übernehmen.

Es ist ein altbekanntes Problem, dass CMS-Software wie WordPress und erst recht die zusätzlich installierten Plug-ins von den Webseitenbetreibern viel zu selten aktualisiert werden. Und da sich die angreifbaren Versionen im Internet leicht aufspüren lassen, können Kriminelle und Terroristen binnen kurzer Zeit Tausende von Webseiten unter ihre Kontrolle bringen. Erst gestern warnte der Sicherheitsexperte Marc-Alexandre Montpas vor einer gefährlichen Sicherheitslücke in dem weit verbreiteten Plug-in WP-Super-Cache, welche einen Angriff auf das Administratorenkonto ermöglicht. Um diese persistente XSS-Schwachstelle zu beheben, sollte man WP-Super-Cache 1.4.4 einspielen.

Wer gleich mehrere Plug-ins verwendet, sollte gleich noch ein weiteres einspielen: Das Plugin Vulnerabilities prüft die Plug-ins der eigenen WordPress-Installation und meldet bekannte Sicherheitslücken. Auf Wunsch kann dem Administrator automatisch eine Warnung per E-Mail geschickt werden. Auf diese Weise fällt es wesentlich leichter, die Übersicht zu behalten. Aktuell erkennt Plugin Vulnerabilities immerhin 257 Sicherheitslücken.
Quelle: www.ic3.gov
 
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Frische Grafiktreiber von Intel

reported by doelf, Mittwoch der 08.04.2015, 14:39:17
Wir machen heute Frühjahrsputz in unserem Download-Center und haben dabei auch Intels Grafiktreiber aktualisiert. Neu hinzugekommen sind die Versionen 15.36.18.4156 und 15.28.23.4101 für Windows 7, 8 und 8.1. Während die Version 15.36.18.4156 für die Core-Prozessoren der vierten und fünften Generation (Haswell und Broadwell) gedacht ist, unterstützt die Version 15.28.23.4101 die Core-Prozessoren der zweiten Generation (Sandy Bridge).

Für die CPU-Familien Haswell und Broadwell verspricht Intel eine höhere Leistung in 3DMark11. Weiterhin wurden ein Systemabsturz in Zusammenhang mit "Dead Rising 3" sowie zwei Programmabstürze beim Ausführen der Leistungstests Cinebench Cinema 4D und SPECviewperf 12 behoben. Bei den Spielen "Lara Croft and the Temple of Osiris", "Resident Evil 6 Biohazard", "Ryse: Son of Rome" und "Worms: Revolution" wurden Darstellungsfehler korrigiert und auch das Flackern bei "Halo 2" will Intel entfernt haben. Weitere Verbesserungen betreffen das Aufwachen aus dem Ruhezustand und das Zusammenspiel mit 4K-Bildschirmen am HDMI-Anschluss. Andere Probleme hat Intel leider noch nicht im Griff: "Dragon Age: Inquisition" verweigert weiterhin den Start, "Galactic Civilizations III" hängt sich zuweilen auf und bei "Dead Rising 3" stottert die Bildausgabe.

Der Treiber für die Prozessoren der Baureihe Sandy Bridge soll Darstellungsfehler bei Applikationen, die Direct3D oder OpenGL nutzen, beheben. Welche Programme und Spiele gemeint sind, verrät Intel leider nicht. Auch sonst nennt der Hersteller keinerlei Details.

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Neue Chipsatz-, USB- und RAID-Treiber von Intel

reported by doelf, Mittwoch der 08.04.2015, 12:14:21
Intel hat einen neuen USB-3.0-Treiber für die Chipsatzfamilien 8, 9, C220 und C610 veröffentlicht. Dieser trägt die Versionsnummer 3.0.4.65 und unterstützt Windows 7 sowie Windows Server 2008 R2. Der Treiber behebt zwei Bluescreens sowie mehrere Probleme mit Bluetooth- und USB-2.0-Geräten. Schon etwas länger gibt es den Chipsatztreiber 10.0.26, der neben Windows 7, 8, 8.1, Server 2008, 2008 R2, 2012 und 2012 R2 nun auch die 64-Bit-Versionen von Windows 10 und Windows Server Threshold unterstützt.

Bereits im Dezember 2014 hatte Intel seine RAID-Software "Rapid Storage Technology" (RST) auf die Version 13.6.0.1002 aktualisiert. Dieser Treiber unterstützt die Chipsätze 9x, 8x, 7x und C600 sowie die Betriebssysteme Windows 7, 8, 8.1, Server 2008 R2, 2012, und 2012 R2. Für die Chipsätze 6x, 5x, C220, C210, C200 und 3400 muss man weiterhin auf die alte Version 12.9.0.1001 zurückgreifen. Leider leidet auch die Version 13.6.0.1002 immer noch an diversen Inkompatibilitäten und Bluescreens, weshalb man Intels RST nur dann installieren sollte, wenn die Software auch wirklich benötigt wird.

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BOINC @ Au-Ja: Die 1,8 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Mittwoch der 08.04.2015, 10:04:35
Die Mitglieder unseres BOINC-Teams, allen voran MrJo und Radulf, haben die Marke von 1,8 Milliarden Credits überschritten. Der neue Meilenstein wurde am Samstag mit 1.801.067.171 Credits erreicht und inzwischen liegen schon 1.809.598.156,32 Credits am dem Team-Konto. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und uns für Euren Einsatz GANZ HERZLICH BEDANKEN! Unser Team ist ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen.

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den 14. Platz und findet sich international auf Rang 153.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Neue Netzwerktreiber von Realtek im Download-Center

reported by doelf, Mittwoch der 08.04.2015, 09:38:23
Vor einigen Tagen hatte Realtek frische Treiber für seine PCIe- und PCI-basierenden LAN-Controller veröffentlicht. Diese Treiber unterstützen eine breite Palette von Betriebssystemen - angefangen bei Windows 2000 bis hin zu Windows 8.1. Wir haben das Angebot in unserem Download-Center heute aktualisiert und die neuen Treiber eingebunden.

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Huawei Ascend P8: Die Spezifikationen des Flachmanns

reported by doelf, Dienstag der 07.04.2015, 15:58:29
Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) und die Zulassungsbehörde TENAA haben die Eckdaten von Huaweis kommenden Smartphone-Flaggschiff Ascend P8 enthüllt. Demnach kommt das Telefon mit einem 5,2 Zoll großem Display, dem hauseigenen 8-Kern-Prozessor Kirin 930 und 3 GByte Arbeitsspeicher. Mit 6,4 mm ist es zudem dünner als Apples iPhone 6 und Samsungs Galaxy S6.

Huaweis Tochter HiSilicon hatte mit dem Sampling des Kirin 930 im ersten Quartal 2015 begonnen. Der Kirin 930 nutzt den 32/64-Bit-Befehlssatz ARMv8-A und besteht aus vier Kernen des Typs Cortex-A53e, die mit bis zu 2,0 GHz takten, sowie vier Cortex-A53-Kernen, welche auf 1,5 GHz beschränkt sind. Je nach Last wird zwischen den schnelleren und den energieeffizienteren Kernen gewechselt, es handelt sich also um eine CPU mit 4 plus 4 Kernen (big.LITTLE). Das SoC umfasst zudem den Grafikprozessor Mali-T628 MP4 und einen Speicher-Controller mit zwei Kanälen, welcher LPDDR3-1600 beherrscht und einen Datendurchsatz von bis zu 12,8 GB/s erreicht. Das integrierte Mobilfunkmodem unterstützt zwei SIM-Karten und LTE mit bis zu 301,5 Mbit/s.

Der Arbeitsspeicher des Ascend P8 fasst 3 GByte und der Flash-Speicher immerhin 32 GB. Letzterer lässt sich per Micro-SD-Karte erweitern. Das 5,2 Zoll große Display wird mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten angegeben, was eine Pixeldichte von 424 ppi bedeutet. Damit schlägt Huawei das iPhones 6 (4,7 Zoll mit 1.334 x 750 Pixel bei 326 ppi), erreicht trotz kompakterer Abmessungen das Niveau des iPhone 6 Plus (5,5 Zoll mit 1.920 x 1.080 Pixel bei 401 ppi) und bleibt hinter dem Galaxy S6 (5,1 Zoll mit 1.440 x 2.560 Pixel bei 577 ppi). Die Hauptkamera hat eine Auflösung von 13 Megapixeln und ordnet sich ebenfalls zwischen den iPhones mit 8 und dem Galaxy S6 mit 16 Megapixeln ein. Als Betriebssystem setzt Huawei wie gewohnt auf Android 5.0 (Lollipop).

Der Rahmen und die Rückseite des Ascend P8 bestehen aus Metall, einen Fingerabdruckscanner gibt es nicht. Dafür ist das Ascend P8 nur 6,4 mm dick und somit dünner als Apples iPhone 6 (6,9 mm), 6 Plus (7,1 mm) und Samsungs Galaxy S6 (6,8 mm). Die offizielle Vorstellung des Huawei Ascend P8 ist für den 15. April 2015 in London geplant. Einen Preis hat der Hersteller noch nicht genannt, man darf aber von 500 US-Dollar aufwärts ausgehen.
 
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NVIDIA: Hot Fix für "Battlefield Hardline" & "Dragon Age: Inquisition"

reported by doelf, Dienstag der 07.04.2015, 14:54:10
NVIDIA hat einen neuen Hot-Fix-Treiber mit der Versionsnummer 350.05 veröffentlicht, welcher Abstürze der Spiele "Battlefield Hardline" und "Dragon Age: Inquisition" beheben soll. Während bei "Battlefield Hardline" auf manchen Systemen ein Direct-X-Fehler gemeldet wird, kommt es bei "Dragon Age: Inquisition" in Verbindung mit Grafikchips der Baureihen 600 und 700 zu einem TDR-Absturz (Timeout Detection and Recovery).

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Firefox 38.0 Beta 2 (32/64-Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 07.04.2015, 14:08:04
Seit wenigen Minuten liegt die zweite Beta-Version des Internetbrowsers Firefox 38.0 zum Download bereit. Zu den Neuerungen gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen.

WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Wie Mozilla bezüglicher der 64-Bit-Ausgabe für Windows verfahren wird, ist noch unklar. Seit der Version 37.0 Beta 2 ist für Windows auch eine 64-Bit-Variante erhältlich, die bisher allerdings keinen finalen Status erhalten hat. Für den Firefox 38.0 Aurora 2 hatten die Entwickler eine 64-Bit-Ausgabe für Windows als Neuerung angekündigt, doch dieser Eintrag ist inzwischen wieder verschwunden. Wir benutzen den Firefox 64-Bit seit Anfang März unter Windows 7 und konnten bisher keine großen Probleme feststellen - insofern hoffen wir auf eine offizielle Freigabe am 12. Mai 2015. Dies würde sich anbieten, da der Firefox 38.0 über die kommenden Monate auch als "Extended Support Release" (ESR) dienen wird.

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Überprüfung beendet: TrueCrypt 7.1a ist sicher

reported by doelf, Dienstag der 07.04.2015, 10:55:58
Am 28. Mai 2014 wurde die Entwicklung der beliebten Verschlüsselungs-Software TrueCrypt überraschend eingestellt und die Entwickler verkündeten, ihre Software sei unsicher und nicht zur weiteren Verwendung zu empfehlen. Schon damals lief eine gründliche Überprüfung des Quellcodes, die nun zu einem überraschenden Ergebnis kommt: Im Grunde ist TrueCrypt 7.1a sicher und es gibt lediglich vier Schwachstellen mit begrenzten Auswirkungen.

Das "Open Crypt Audit Project" hatte in seiner monatelangen Arbeit nicht nur den Quellcode des Programms, sondern auch die verwendeten Verschlüsselungsmethoden unter die Lupe genommen. Dabei wurden insgesamt vier Sicherheitslücken entdeckt, von denen zwei ein hohes und eine ein geringes Risiko darstellen. Für die vierte Schwachstelle wurde gar kein Schweregrad festgelegt. Alle vier Probleme stecken in den kryptografischen Routinen, doch drei davon lassen sich nur mit hohem Aufwand angreifen. Mögliche Hintertüren haben die Experten hingegen nicht entdeckt.

Werfen wir nun einen Blick auf die vier Fehler: Wenn TrueCrypt 7.1a unter Windows eingesetzt wird, können bestimmte Gruppenrichtlinien dazu führen, dass schwache Zufallszahlen verwendet werden. Tritt dieses als hohes Risiko eingestufte Problem auf, gibt es keinerlei Warnung. In der Praxis wird dieser Fehler ausschließlich Unternehmen betreffen. Ebenfalls als hohes Risiko wurden mögliche Cache-Timing-Angriffe auf einige der in TrueCrypt genutzten AES-Implementierungen gewertet. Die Experten raten zur Verwendung von Intels AES-NI, um diese Schwachstelle zu umgehen.

Weiterhin werden die Schlüsseldateien aus kryptografischer Sicht etwas schlampig erstellt. Das ist zwar unprofessionell, stellt in der Praxis aber nur ein geringes Risiko dar. Auch die Header-Daten der verschlüsselten Laufwerke sind nicht perfekt gesichert und lassen sich möglicherweise nachmachen. Die Konsequenzen, welche sich aus gefälschten Headern ergeben, sind allerdings noch unklar, weshalb für diese Sicherheitslücke keine Gefahrenstufe festgelegt wurde.

Die vier gefundenen Sicherheitslücken lassen sich mit überschaubarem Aufwand korrigieren, was allerdings daran scheitern wird, dass die Entwickler von TrueCrypt nach wie vor anonym sind und das Interesse an ihrer Software offenbar vollkommen verloren haben. Dennoch: TrueCrypt 7.1a darf als sicher betrachtet und auch weiterhin genutzt werden. Als möglicher Nachfolger hat sich inzwischen das quelloffene VeraCrypt in Position gebracht, welches auf dem Code von TrueCrypt aufbaut. Bisher wurde VeraCrypt aber noch keiner umfassenden Prüfung unterzogen.

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Samsung gibt Ausblick auf das erste Quartal 2015

reported by doelf, Dienstag der 07.04.2015, 09:40:55
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat einen Ausblick auf die Geschäftszahlen des ersten Quartals 2015 gegeben und bleibt dabei deutlich hinter den Werten des Vorjahreszeitraums zurück. Doch während der Umsatz auch sequentiell weiter schrumpfen wird, gibt es beim operativen Gewinn eine Trendwende zu vermelden, denn Samsung wird die beiden vorausgegangenen Quartale klar übertreffen.

Für das erste Quartal 2015 erwartet Samsung einen operativen Gewinn zwischen 5,7 Billionen und 6,1 Billionen Won (4,79 Milliarden bis 5,12 Milliarden Euro). Das sind zwar zwischen 28,15 und 32,86 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, aber auch 7,75 bis 15,31 Prozent mehr als im Abschlussquartal des vergangenen Jahres. Der Umsatz soll sich zwischen 46,0 Billionen und 48,0 Billionen Won (38,64 Milliarden bis 40,32 Milliarden Euro) bewegen, das wären 10,58 und 14,31 Prozent weniger als zum Jahresauftakt 2014. Verglichen mit dem vierten Quartal 2014 beläuft sich der Rückgang voraussichtlich auf 8,97 und 12,76 Prozent.

Samsung hatte im letzten Jahr schwer mit der billigen Konkurrenz aus China zu kämpfen. Diese macht das Geschäft mit günstigen Smartphones, Tablets und Fernsehgeräten für die Südkoreaner unrentabel, so dass Samsung für eine bessere Profitabilität Marktanteile aufgeben musste. Wie seine Mitbewerber aus Japan will sich auch Samsung in diesem Jahr verstärkt auf hochpreisige Produkte konzentrieren, was zu einem weiteren Umsatzrückgang führen könnte. Nicht zuletzt der Markterfolg des neuen Smartphone-Flaggschiffs Galaxy S6 wird darüber entscheiden, ob Samsungs neue Strategie aufgehen wird.
 
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MSI A88X-G45 Gaming - Sockel FM2+ im ATX-Format

reported by doelf, Montag der 06.04.2015, 10:07:58
Im vierten Teil unserer Testreihe von Motherboards für AMDs Sockel FM2+ kehren wir zu MSI zurück und betrachten das Modell A88X-G45 Gaming. Es handelt sich hierbei um eine sehr gut ausgestattete Hauptplatine im ATX-Format, die sich primär an Spieler und anspruchsvolle Benutzer richtet. Geboten werden drei PCIe-x16-Steckplätzen für Grafikkarten, eine hochwertige Audiolösung sowie der leistungsstarke Gigabit-LAN-Controller Killer E2200.
Bild

MSI hat diese Hauptplatine zudem mit mit acht SATA-Ports (allesamt 6 Gbps) sowie mit acht USB-3.0-Anschlüssen (AMD A88X und VIA VL805) versehen. Dazu gibt es vier Bildschirmausgänge (VGA, DVI-D, HDMI und DisplayPort), von denen sich drei zeitgleich nutzen lassen. Wer viel bastelt und übertaktet, wird sich über die praktischen Schalter (Power, Reset, Clear-CMOS, OC Genie) und die LED-Anzeige für die Ausgabe der Post-Codes freuen. Dazu gibt es eine zweistufige Übertaktungsautomatik und Messpunkte zum Abgreifen der Spannungen. Und die Straßenpreise, die knapp über 90 Euro beginnen, machen das MSI A88X-G45 Gaming zu einem verlockenden Angebot.
 
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Wir wünschen ein frohes Osterfest!

reported by doelf, Sonntag der 05.04.2015, 14:59:03
Es ist wieder so weit: Die Christen suchen überall auf der Welt ihre Eier und feiern ihr zweithöchstes Fest nach Pfingsten und vor Weihnachten - also in Hinblick auf die religiöse Bedeutung und nicht zeitlich oder nach der Größe und Menge der Geschenke sortiert. Die führenden Kirchen bieten in ihren zahlreichen Filialen nähere Details und Hintergünde, wir wollen uns daher auf einen schlichten Gruß beschränken: Wir wünschen unseren Lesern wunderschöne und erholsame Feiertage im Kreise ihrer Familien und Freunde.
Bild

Als Postkartenmotiv dienen uns auch in diesem Jahr die OEM-Hersteller der Eier, die oftmals unter geflügelunwürdigen Bedingungen schuften müssen. Diese Hühner sind seit Samstag auch als Hintergrundmotiv unserer Webseite geschaltet. Wer kein Hintergrundbild will bzw. ein anderes Huhn oder gar einen Hasen zu sehen wünscht, wird in unserer Styles-Sektion fündig. Dort finden sich die notwendigen Werkzeuge, um das Erscheinungsbild von Au-Ja.de anzupassen.
 
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Marktanteile: XP behauptet Rang 2, Mac OS X 10.10 rückt vor

reported by doelf, Samstag der 04.04.2015, 11:16:26
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Nachdem die dortigen Statistiken im vergangenen Jahr zwei verwirrende Sprünge gemacht hatten, scheinen die Zahlen seit Dezember 2014 wieder stimmig zu sein. Und sie dürften Microsoft ganz und gar nicht gefallen, denn Windows XP ist einfach nicht totzukriegen.
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Für März 2015 sieht Netmarketshare Windows 7 mit 58,04 Prozent (+2,05) an der Spitze und Windows XP mit 16,94 Prozent (-2,21) auf dem zweiten Rang. Obwohl der Methusalem seit fast einem Jahr keine Updates mehr erhält, scheinen sich viele Benutzer - insbesondere in Asien - nicht von XP trennen zu wollen. Windows 8.1 kann sich um bescheidene 0,06 Punkte auf 10,55 Prozent verbessern, zugleich rutscht Windows 8 um 0,03 Punkte auf 3,52 Prozent. Dazwischen, auf Rang vier, nistet sich Mac OS X 10.10 mit 3,96 Prozent (+0,41) ein. Es folgen Windows Vista mit 1,97 Prozent (-0,14), Mac OS X 10.9 mit 1,61 Prozent (-0,04) und Linux mit 1,50 Prozent (-0,03). Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und spielen damit praktisch keine Rolle.
 
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Wine 1.7.40 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 04.04.2015, 10:52:16
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.40 unterstützt Kernel-Job-Objekte und korrigiert mehrere Probleme mit ListView-Objekten. OOB-Daten in Windows-Sockets und MSI-Patches werden jetzt besser unterstützt.

Download: Wine 1.7.40

Für die Entwicklungsversion 1.7.40 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Support for kernel job objects.
  • Various fixes to the ListView control.
  • Better support for OOB data in Windows Sockets.
  • Support for DIB images in the OLE data cache.
  • Improved support for MSI patches.
  • Some fixes for ACL file permissions.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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Firefox 37.0.1 behebt Startprobleme und deaktiviert HTTP/2 AltSvc

reported by doelf, Samstag der 04.04.2015, 10:45:37
Gestern haben Mozillas Entwickler den Firefox 37.0.1, der mehrere Fehler und Sicherheitslücken in der am Dienstag veröffentlichten Version 37.0 korrigiert, freigegeben. Hierzu musste auch HTTP/2 AltSvc deaktiviert werden, welches den Aufbau verschlüsselter http-Verbindungen ermöglichen sollte. Darüber hinaus hatten Grafiktreiber und Software von Drittanbietern beim Firefox 37.0 für Startprobleme gesorgt.

HTTP/2 AltSvc sollte die Kommunikation eigentlich sicherer machen, in dem es normale http-Verbindungen verschlüsselt. Im Gegensatz zu https werden die dabei verwendeten Zertifikate nicht von einer dritten Stelle beglaubigt, aber schließlich ist alles besser, als Daten im Klartext zu übertragen. Allerdings entdeckte der Sicherheitsforscher Muneaki Nishimura, dass sich mit Hilfe von Mozillas Implementierung auch die Prüfung regulärer SSL-Zertifikate umgehen lässt, so dass im Falle ungültiger Zertifikate keine Warnung erfolgt. Mittelsmänner können dabei unter Verwendung eigener Zertifikate unbemerkt andere Webseiten nachahmen. Damit dies nicht geschieht, hat Mozilla HTTP/2 AltSvc vorläufig deaktiviert.

Auch eine weitere Neuerung, der Lesemodus, bereitet Probleme. Den Lesemodus gibt es bisher nur im Firefox für Android, er soll Webseiten mit dem Ziel einer besseren Lesbarkeit aufbereiten. Dabei arbeitet der Lesemodus als unprivilegierter Inhalt. Ist die Aufbereitung nicht möglich, zeigt der Lesemodus die normale Webseite an. Wie der Sicherheitsforscher Armin Razmdjou feststellen musste, wird auch diese Anzeige als unprivilegierter Inhalt umgesetzt, so dass die üblichen Restriktionen für eingebettete URLs oder Frames nicht beachtet werden. In Kombination mit einer weiteren Sicherheitslücke, lässt sich dann die Same-Origin-Policy (SOP) umgehen und beliebiger Code einschleusen. Diese Schwachstelle konnte Mozilla korrigieren.

Download:
 
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Kolumne: Das Unbeiwort des Jahres lautet "Smart"

reported by doelf, Donnerstag der 02.04.2015, 16:06:20
Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Gerät mit dem Zusatz "Smart" unsere Daten abgreift oder neue Sicherheitslücken aufreißt. Dies macht mich sehr nachdenklich. Irgendwie erweckt "Smart" ja den Eindruck, dass irgendetwas besonders intelligent und fortschrittlich sei. Aber ich hatte früher ja auch mal gedacht, dass mit "Handy" ein Mobiltelefon gemeint ist und man mit "Oldtimer" alte Fahrzeuge tituliert. Höchste Zeit für eine gründliche Recherche!

Bild Da man Informationen aus dem Internet nicht mehr trauen kann, schließlich wird das Allermeiste von Unternehmen, Interessengruppen und einem Haufen Idioten eingestellt, begebe ich mich zum Bücherregal. Das ist so eine Art Schrank, in dem viele quaderförmige Objekte, die Bücher, stehen. Diese Bücher setzen sich wiederum aus vielen Seiten Papier zusammen und auf das Papier wurden mit Farbe unzählige Buchstaben gedruckt. Man kann sich ein Buch wie einen Stapel Kindle-Reader vorstellen, bei dem jedes Gerät nur eine Seite anzeigt und man zum Umblättern auf das nächste Gerät nehmen muss.

Der Stapel Kindle-Reader, um den es mir geht, trägt die Bezeichnung "Oxford Advanced Learners Dictionary" - ein Buch, das englische Wörter erklärt. In diesem, nennen wir es einfach einmal Wörterbuch, schlage ich "Smart" nach und finde gleich mehrere Bedeutungen:
  1. bright and new-looking; well dressed; neat
  2. esp. US: having or showing intelligence; clever; ingenious
  3. quick; brisk
  4. fashionable; chic
In erster Linie bedeutet "Smart" demnach "hell und neu aussehend; gut gekleidet; ordentlich". Auch Bedeutung Nummer 4, die "modern; schick" lautet, weist in diese Richtung. Es geht also gar nicht um Intelligenz, sondern nur um ein adrettes Erscheinungsbild. Das passt, denn die meisten als "Smart" beworbenen Gerätschaften sind schicke Blender, denen man ihre Fehler und Mängel zumindest optisch nicht ansieht. Etwas seltener findet die dritte Bedeutung "schnell; forsch" Anwendung, denn diese bezieht sich fast ausschließlich auf die Fortbewegung - und zwar zu Fuß und nicht in zweisitzigen Autos.

Versaut haben es einmal mehr die Amerikaner, welche für die zweite Interpretation verantwortlich sind: "Intelligenz haben oder zeigen; klug; genial". Das ist eigentlich die Bedeutung des Wortes "Clever", doch im Gegensatz zum britischen Sprachgebrauch sind "Smart" und "Clever" in den Staaten so gut wie immer austauschbar. Während uns die Marketing-Abteilungen ihre smarten Geräte auf die amerikanische Weise anpreisen, wissen die Entwickler ziemlich genau, dass es sich nur um aufgeblasene Blender nach britischer Interpretation handelt. Kurzum: Smart ist ein tolles Wort, um uns alle zu verarschen.

Ja, es wundert schon fast, dass der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den internationalen Geldgebern noch keine smarte Schuldentilgung vorgeschlagen hat, die zunächst klug klingt, die Löcher in der Staatskasse aber doch nur kosmetisch abdeckt. Aufgrund seiner unklaren Bedeutung ist "Smart" eigentlich das perfekte Wort für Politiker: Der Atomstreit mit dem Iran schreit geradezu nach einer smarten Lösung und die Annexion der Krim hält Russlands Präsident Wladimir Putin sicherlich auch weiterhin für einen smarten Schachzug. Gar nicht auszudenken, was geschehen könnte, wenn sich Kim Jong-un eine smarte Frisur zulegen würde!

Doch ich schweife ab: In der Technik bedeutet "Smart" eigentlich nur, dass ein Gerät Daten über mich sammelt und diese dann zur wirtschaftlichen Ausbeutung an Dritte überträgt. Damit bietet "Smart" keine neuen Lösungen, sondern erzeugt vielmehr neue Probleme. Moderne Geräte mit einem echten Mehrwert sollten zumindest "Clever" sein oder gar "Intelligent". Und wenn wir endlich damit aufhören, immer dem neuesten Unsinn nachzujagen, könnte irgendwann vielleicht sogar ein bisschen Weisheit in die Technik einfließen. Doch dafür müsste die Technik bereit sein, sich zurückzunehmen. Und wir ebenfalls.

Für mich ist "Smart" jedenfalls das Unbeiwort des Jahres, ein "vocabulum non gratum". Es sollte wegen bewusster Irreführung schnellstmöglich aus dem allgemeinen Sprachgebrauch getilgt werden. Ach ja: "Handy" bedeutet im Englischen so viel wie praktisch oder nützlich und als "Oldtimer" bezeichnet man einen Alteingesessenen.
 
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Spielverderber: Nintendo stoppt "Super Mario 64 HD"

reported by doelf, Donnerstag der 02.04.2015, 14:24:14
Die japanische Firma Nintendo hat sich einmal mehr als Spielverderber erweisen: Der Entwickler Roystan Ross, der den ersten Level des Spieleklassikers "Super Mario 64" zu Demonstrationszwecken auf der Unity-Engine in hochauflösender Grafik wiederbelebt hatte, bekam für sein beeindruckendes Projekt kein anerkennendes Schulterklopfen, sondern nur eine schnöde Abmahnung.

Ross hat die Abmahnung bereits akzeptiert und sowohl die Download-Versionen für Windows, Mac OS X und Linux als auch die Variante für den "Unity Web Player" aus dem Internet entfernt. Weiterhin erklärt der Entwickler, dass ihn die große Resonanz auf sein Projekt überrascht habe. Von ihm sei "Super Mario 64 HD" nur als Programmierbeispiel für andere Entwickler gedacht gewesen. Aus diesem Grund hatte sich Ross auch auf den ersten Level beschränkt und von Anfang an keine Ausweitung der Portierung geplant.
 
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LibreOffice 4.4.2 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 02.04.2015, 14:07:42
Bei LibreOffice 4.4 wurde ein zweites Mal nachgebessert. Das neue Update trägt die Versionsnummer 4.4.2 und behebt 58 Fehler, darunter auch zwei Abstürze. Korrigiert wurde beispielsweise ein ärgerlicher Bug, der bei passwortgeschützten Dokumenten zum Verlust der darin enthaltener Bilddateien führen kann. Auch Probleme beim Im- und Export diverser Dateiformate wie DOC, DOCX und RTF wurden beseitigt.

Das finale LibreOffice 4.4.2 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits verwendet, muss die Büro-Software folglich nicht nochmals herunterladen. Neue Funktionen bringt die Version 4.4.2 nicht, doch die nächste Entwicklungsstufe der beliebten Büro-Software wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Sofern es nicht zu unerwarteten Verzögerungen kommt, sollten wir die erste Beta-Version von LibreOffice 4.5 noch in diesem Monat zu Gesicht bekommen.

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Blender 2.74 macht die Haare schön

reported by doelf, Donnerstag der 02.04.2015, 11:59:58
Blender ist eine quelloffene 3D-Grafiksoftware für Windows, Mac OS X und Linux, mit der sich professionelle Animationen und ganze Filme erstellen lassen. Die neue Version 2.74 beseitigt unzählige Fehler und bringt diverse Verbesserungen sowie neue Funktionen. Viel Arbeit ist abermals in den Cycles-Renderer geflossen, doch auch beim Erstellen von Haaren und deren Verhalten gibt es deutliche Fortschritte.

Bild Die Entwickler konnten ein hartnäckiges Stabilitätsproblem bei der Simulation von Haaren beheben, welches aufgrund sehr unterschiedlicher Längen auftrat. Erstmals gibt es eine Kollisionsabfrage für Haare, welche aber nur andere Objekte berücksichtigt. Das ist verständlich, denn die Zusammenstöße einzelner Haaren würden viel zu viel Rechenleistung erfordern. Für diesen Fall kann man allerdings auf ein Volumenmodell zurückgreifen, welches aufgrund innerer Reibung (internal friction) die Bewegung benachbarte Haare anpasst. Über das Volumenmodell lässt sich auch eine Zieldichte (target density) definieren, die dem Haar eine nach außen gerichtete Kraft bzw. Eigenspannung verleiht. Weiterhin wurde das für die Biegesteifigkeit verwendete Kräftemodell geändert. Der Radius von Locken kann jetzt vom Benutzer geändert werden und der neue Spiral-Modus lässt Haare am Ende eindrehen - das ist in erster Linie nützlich für Bärte und den Intimbereich. Praktisch ist auch der neue Formenschnitt (shape cut), welcher die Haare anhand eines Gitternetzobjektes zuschneidet.

Diverse Optimierungen sorgen bei Cycles für eine größere Präzision und weniger Störungen. Schwarze Hintergründe wurden aus dem Shader-Graphen entfernt, was die Geschwindigkeit steigert und den Speicherbedarf minimiert. Für Oberflächen kann man über das neue Attribut "Pointiness" definieren, wie scharfkantig diese sein sollen. Beim Viewport-Compositing lassen sich neuerdings die Effekte Umgebungsverdeckung (ambient occlusion) und Schärfentiefe (depth of field) nutzen, weitere sollen in Zukunft folgen. Der Benutzer kann nun eigene Normals definieren, um die Ausrichtung von Flächen zu klären. Neu ist zudem der Datentransfer von einem Gitternetz zu einem anderen, welcher die Modifizierung der Modelle stark vereinfachen kann. Der Freestyle-Renderer, der nicht fotorealistisch arbeitet sondern Zeichenstile imitiert, benötigt jetzt wesentlich weniger Arbeitsspeicher. Beim Bearbeiten von Animationen kann man mit dem Wachsmalstift (grease pencil) gezeichnete Linien ganz oder teilweise kopieren (STRG+C) und einfügen (STRG+V). Über die Tastenkombination ALT+S ist es zudem möglich, den Druck und damit die Stärke der Linien zu bearbeiten.

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Chrome 41.0.2272.118 behebt kritische Sicherheitslücke

reported by doelf, Donnerstag der 02.04.2015, 10:35:33
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 41.0.2272.118 aktualisiert. Dieses Update behebt, was bei Chrome eher selten vorkommt, eine kritische Sicherheitslücke. Ein externer Sicherheitsexperte hatte mehrere Fehler in der JavaScript-Engine V8, Gamepad und IPC kombiniert, um eigenen Code außerhalb der geschützten Sandbox ausführen zu können.

Wie schwerwiegend dieser Angriff ist, zeigt sich auch an der Höhe der Belohnung, welche Google für diese Entdeckung auszahlt: Es sind stolze 29.633,70 US-Dollar. Abgesehen von der kritischen Schwachstelle wurden noch drei weitere Sicherheitsprobleme beseitigt, darunter ein hochgradig gefährlicher Pufferüberlauf in der GPU, welcher durch eine Race-Condition verursacht wird. JungHoon Lee (lokihardt) hatte diesen Fehler im Rahmen des von HPs Zero Day Initiative veranstalteten Pwn2Own-Wettbewerbs erfolgreich mit zwei Fehlern im Windows-Kernel kombiniert.

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Thunderbird 31.6 behebt Schwachstellen

reported by doelf, Donnerstag der 02.04.2015, 10:19:25
Der E-Mail-Client Thunderbird liegt in der neuen Version 31.6 zum Download bereit. Diese schließt fünf Sicherheitslücken, von denen zwei eine kritische Bedrohung darstellen. Zwei weitere Schwachstellen wurden immerhin als hohes Risiko eingestuft, der verbleibende Fehler hat nur moderate Auswirkungen. Abgesehen von den gestopften Sicherheitslücken gab es diesmal keine weiteren Änderungen.

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Quelle: www.mozilla.org
 
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Microsoft Surface 3: Mit x86 und bald auch mit LTE

reported by doelf, Mittwoch der 01.04.2015, 23:06:32
Microsoft versucht es doch noch einmal mit einem Surface-Tablet ohne den Zusatz "Pro" - diesmal allerdings auf Basis der x86-Architektur. Damit bekommt man auch ein vollwertiges Windows 8.1 (auch ohne "Pro") anstatt der ungeliebten RT-Variante. Um den Preis unter die Marke von 500 US-Dollar drücken zu können, sorgt ein Intel Atom x7-Z8700 für den Antrieb, zudem bietet die Basisversion nur 2 GByte RAM und 64 GB Flash-Speicher.
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Der Atom x7-Z8700 besitzt vier Kerne, die mit 1,6 GHz takten und je nach Last bis auf 2,4 GHz beschleunigen können. Das reicht völlig, um normale Desktop-Programme auszuführen, doch für anspruchsvolle Rechenaufgaben sollte man sich etwas Zeit nehmen. Da uns die Grundausstattung für 599 Euro (499 US-Dollar) recht mager erscheint, würden wir für 120 Euro (100 US-Dollar) Aufpreis zur Modellvariante mit 4 GByte Arbeitsspeicher und 128 GB großer SSD greifen. Beide Versionen soll es zukünftig auch mit LTE geben, doch für diese nennt Microsoft noch keine Preise. Das Surface 3 ohne LTE kann ab sofort vorbestellt werden, die ersten Geräte will Microsoft hierzulande am 7. Mai 2015 ausliefern.

Während es LTE nur optional gibt, gehören Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0, USB 3.0 (Anschluss in voller Größe) und ein Mini-DisplayPort zur Grundausstattung. Der Flash-Speicher lässt sich erfreulicherweise per Micro-SD-Karte erweitern. Das 10,8 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.280 Bildpunkten und unterstützt 10-Punkt-Multitouch - wahlweise per Finger oder Stift. Die Redmonder haben das Surface 3 mit zwei Kameras ausgestattet. Die Frontkamera leistet 3,5 Megapixel, die Hauptkamera bringt es auf 8,0 Megapixel und bietet eine automatische Fokussierung. Dazu gibt es ein Mikrofon und Stereolautsprecher mit Dolby-Audioausgabe.

Das Surface 3 misst 267 x 187 x 8,7 mm und wiegt 622 g, damit handelt es sich um das bis dato leichteste Modell dieser Baureihe. Mit Hilfe des integrierten, dreifach verstellbaren Klappständers kann man das Tablet auf einen Tisch stellen und mit der optionalen Tastatur namens Surface 3 Cover für 149,99 Euro funktioniert es dann fast wie ein Notebook. Ebenfalls separat erhältlich ist der Surface-Stift für 49,99 Euro. Addiert man die Kosten für Tablet, Tastatur und Stift zusammen, bieten die meisten Notebooks wesentlich mehr fürs Geld - zumal Microsoft dem Surface 3 nur ein Jahr Herstellergarantie gönnt. Ein Preisbrecher ist das Surface 3 im Gegensatz zu vielen Lumia-Smartphones leider nicht.
 
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Google kündigt neue Chromebooks und einen PC-in-a-Stick an

reported by doelf, Mittwoch der 01.04.2015, 16:26:13
Die preiswerten Chromebooks, welche billige Hardware mit Googles Betriebssystem Chrome OS kombinieren, bekommen Zuwachs aus chinesischer Produktion: In den USA können die Modelle "Haier Chromebook 11" und "Hisense Chromebook" seit gestern für 149 US-Dollar vorbestellt werden. Interessanter ist allerdings das in Zusammenarbeit mit ASUS entwickelte Gerät namens Chromebit, bei dem es sich sozusagen um einen PC-in-a-Stick handelt.
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Laut Google ist Chromebit kleiner als ein Schokoriegel und wird weniger als 100 US-Dollar kosten. Der Stick enthält aber einen kompletten Computer wurd wird per HDMI-Stecker mit einem Bildschirm oder Fernsehgerät verbunden. Es handelt sich somit um eine konsequente Weiterentwicklung bekannter Multimedia-Sticks, welche die Limitierung auf eine einzelne Funktion aufhebt. Technische Daten gibt es leider noch keine, die Markteinführung des Chromebit ist für diesen Sommer geplant.
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Ebenfalls von ASUS kommt ein Convertible-Chromebook mit dem Namen Flip C100. Wie der Name schon vermuten lässt, kann man das 10-Zoll-Display des Flip C100 in einem Winkel von 360 Grad klappen und das Gerät dann als Tablet verwenden. Laut ASUS soll das 15 mm dünne Flip C100 noch in diesem Quartal in den Handel kommen, in den USA wird es 249 US-Dollar kosten.
 
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China greift nach DRAM- und Flash-Technologien

reported by doelf, Mittwoch der 01.04.2015, 15:56:02
China ist bekanntermaßen der weltgrößte Produzent und Exporteur von Elektronik, doch manch Kleinigkeit muss selbst das "Reich der Mitte" noch importieren. Neben x86-Prozessoren gehören hierzu auch wichtige Speicherprodukte wie DRAM- und Flash-Chips, deren Produktion man nur zu gerne ins eigene Land holen würde. Und in Form der Chipschmiede "Integrated Silicon Solution, Inc." (ISSI) scheint man auch einen Weg gefunden zu haben.

Das Geschäft mit DRAM-Chips ist fest in der Hand von Samsung Electronics (Südkorea), SK Hynix (Südkorea) und Micron Technology (USA), den Flash-Markt dominieren Samsung Electronics (Südkorea), Toshiba (Japan), SanDisk (USA), Micron Technology (USA), SK Hynix (Südkorea) und Intel (USA). Während der zwischenzeitliche Preisverfall zu einer Konsolidierung im DRAM-Markt geführt hatte, gibt es bei NAND-Flash-Chips nach wie vor einen harten Wettbewerb mit einem Überangebot. Die Aussicht auf Mitbewerber aus China dürfte keinem der genannten Unternehmen schmecken, den diese würden mit großer Wahrscheinlichkeit einen ruinösen Wettbewerb beginnen.

An dieser Stelle kommt "Integrated Silicon Solution, Inc." (ISSI) ins Spiel. Das im kalifornischen Milpitas beheimatete Unternehmen entwickelt nämlich elektronische Schaltkreise und hat sich dabei auf DRAM-Chips von niedriger und mittlerer Dichte, SRAM-Chips mit einem besonders geringen Energiebedarf und NOR-Flash spezialisiert. Zu den Kunden der Firma gehören große Namen wie Alcatel-Lucent, Bosch, Cisco Systems, Continental, Ericsson, GE, Huawei, LG, Motorola, NEC, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Siemens, Sony oder Toshiba. Sicher, ISSI ist auf einige Nischenprodukte spezialisiert, doch das Know-how dieser Firma sollte man nicht unterschätzen.

Interessant wird die ganze Sache durch die im März 2015 verkündete Übernahme von ISSI durch ein Konsortium unter Führung des Risikokapitalgebers "Summitview Capital". "Summitview Capital" bezieht seine Geldmittel aus China und ist auf die Zusammenarbeit mit der dortigen Halbleiterindustrie spezialisiert. Im November letzten Jahres konnte sich die Firma hierfür 1,7 Milliarden US-Dollar vom China National Fund und der Regierung der Industriestadt Shanghai, welche direkt der Zentralregierung in Peking unterstellt ist, sichern. Zugleich erhielt "Summitview Capital" Kreditgarantien in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar von fünf chinesischen Banken.

Weitere Mitglieder des Konsortiums sind die chinesischen Anlagefirmen "Hua Capital" und "Huaqing Jiye Investment Management" sowie die Chipschmiede "eTown MemTek" aus Peking. Letztere soll fortschrittliche Speichertechnologien erforschen und entsprechende Produkte entwickeln, was durch den Zugriff auf ISSI - zumindest auf lange Sicht - auch tatsächlich gelingen könnte. Für die Übernahme zahlt das Konsortium 19,25 US-Dollar je Aktie, woraus sich ein Gesamtvolumen von ungefähr 639,5 Millionen US-Dollar errechnet. Sofern die Wettbewerbshüter grünes Licht geben, soll die Transaktion im dritten Quartal 2015 abgeschlossen werden.
 
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Philips verkauft seine Sparte für LED- und Fahrzeugbeleuchtung

reported by doelf, Mittwoch der 01.04.2015, 14:18:43
Royal Philips will seine Sparte für LED- und Fahrzeugbeleuchtung mehrheitlich an den Investmentfond "GO Scale Capital" verkaufen. Die Transaktion hat ein Gesamtvolumen von rund 3,3 Milliarden US-Dollar und die Niederländer erhoffen sich hieraus einen Barerlös von 2,8 Milliarden US-Dollar vor Steuern sowie abzüglich der Transaktionskosten. Sofern die Wettbewerbshüter grünes Licht erteilen, soll das Geschäft im dritten Quartal 2015 abgeschlossen werden.

"GO Scale Capital" ist ein neuer Investmentfond von "GSR Ventures" (China) und "Oak Investment Partners" (USA). Partner des Konsortiums sind "Asia Pacific Resource Development" (China/Hongkong), die "Nanchang Industrial Group" (China) und "GSR Capital" (China). Der Investmentfond scheint sich auf den Automotive-Bereich spezialisiert zu haben, denn zu den bisherigen Beteiligungen gehören die Firmen "Boston Power" (USA) und "Xin Da Yang" (China). Während "Boston Power" Akkus für Elektrofahrzeuge produziert, laufen bei "Xin Da Yang" ebensolche Fortbewegungsmittel vom Band.

Allerdings wird "GO Scale Capital" zunächst nur 80,1 Prozent des Geschäfts übernehmen, während die übrigen 19,9 Prozent bei Philips verbleiben. Die neue Firma wird den Namen "Lumileds" tragen, das führende "Philips" fällt somit weg. Den Posten des CEO übernimmt Pierre-Yves Lesaicherre, der aktuell auch schon bei "Philips Lumileds" am Ruder steht. Als Vorstandschef soll - zumindest übergangsweise - Sonny Wu fungieren. Wu ist Mitbegründer und Geschäftsführer von "GSR Ventures" und Vorstandschef von "GO Scale Capital".
 
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Debian 8 (Jessie) kommt am 25. April 2015

reported by doelf, Mittwoch der 01.04.2015, 13:32:26
Es gibt ein Veröffentlichungsdatum für Debian 8, welches den Codenamen "Jessie" trägt: Die stabile Ausgabe der Linux-Distribution soll am Samstag, den 25. April 2015, offiziell freigegeben werden. Dies hat Niels Thykier auf der Entwickler-Mailingliste angekündigt. Um diesen Termin einhalten zu können, müssen alle kritischen Fehler bis zum 18. April 2015 behoben sein.

Aktuell ist ein zweiter Veröffentlichungskandidat von Debian 8 in 75 Sprachen verfügbar. Als Desktop kommt standardmäßig Gnome 3.14 zum Einsatz, wobei auch KDE 4, Cinnamon, Mate, Xfce und LXDE als Alternativen zur Auswahl stehen. Beim Kernel setzt Jessie auf Linux 3.16 und gibt sich damit gewohnt konservativ - seit Ende März wird der Kernel 3.19.3 als stabil geführt. Für den grafischen Unterbau sorgt X.org 7.7 mit dem X-Server 1.16. Debian ist für Einsteiger nur bedingt geeignet, erfreut sich bei Unternehmen aber einer großen Beliebtheit. Zu den Derivaten, die auf Debian aufbauen, gehören beispielsweise Ubuntu und Mint.
 
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Firefox 38.0 Beta 1 und 39.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 01.04.2015, 12:07:18
Für alle, denen neu bereits zu alt ist, bieten wir den Internetbrowser Firefox in den Versionen 38.0 Beta 1 und 39.0 Aurora 2 zum Download an. Den finalen Firefox 38.0, der für Windows die langersehnte 64-Bit-Variante bringen wird und der einige Funktionen umfasst, welche an Microsofts "Project Spartan" erinnern, darf man ab dem 12. Mai 2015 erwarten. Mit der Fertigstellung der Version 39.0 ist gegen Ende Juni 2015 zu rechnen.

Manch Leser mag sich bezüglich der 64-Bit-Variante die Augen reiben, denn auch die Beta-Versionen des Firefox 37.0 gab es schon in dieser Form. Wir selbst verwenden den 64-bitigen Fuchs seit Anfang März unter Windows 7 und 8.1 als primären Internetbrowser und hatten bisher kaum Probleme. Seitens Mozilla wurde auf eine Freigabe als stabile Version dennoch verzichtet, um weitere Erfahrungen sammeln zu können. Insofern macht es Sinn, wenn möglichst viele Windows-Nutzer die 64-Bit-Ausgabe des Firefox 38.0 in den kommenden Wochen ausprobieren.

Interessant ist auch der Rummel, der momentan um Microsofts neuen Internetbrowser Project Spartan gemacht wird. Dieser soll völlig neuartige Funktionen wie eine Leseliste bringen, welche man bei Mozilla schon seit dem Firefox 38.0 Aurora ausprobieren kann. Auch die Arbeit an der integrierten Kommunikationsschnittstelle "Hello" geht beim Firefox 38.0 weiter: Neu ist beispielsweise die Möglichkeit, aktive Tabs und Browser-Fenster mit seinem Gesprächspartner zu teilen. WebRTC, welches Hello zugrunde liegt, unterstützt jetzt mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln.

Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 integriert und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können.

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