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News-Archiv: April 2016

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Arbeitsspeicher: Die 4Gb-Chips werden billiger

reported by doelf, Samstag der 30.04.2016, 14:52:38
Am Spotmarkt in Taiwan sind die Preise für Abreitsspeicher wieder gefallen. Während sich die Kurse der 8Gb-Chips kaum verändert haben, sind die 4Gb-Chips in den vergangenen drei Wochen um bis zu 9,41 Prozent abgerutscht. Seit Jahresbeginn haben die 2Gb- und 4Gb-Chips durchschnittlich zwanzig Prozent an Wert verloren.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1447 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 0,44 Prozent über dem Wechselkurs von Anfang April. Seit Jahresbeginn hat der Euro sogar 5,40 Prozent auf den US-Dollar gewonnen, denn am 1. Januar 2016 war ein Euro nur 1,0861 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der vergangenen drei Wochen und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 8Gb (1Gx8) DDR4-2133: 4,675 US-Dollar (-0,28%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 1,602 US-Dollar (-4,19%) [-26,68%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 1,516 US-Dollar (-6,88%) [-18,97%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,310 US-Dollar (-9,41%) [-20,12%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 0,920 US-Dollar (-3,36%) [-19,16%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 0,914 US-Dollar (-3,28%) [-18,76%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Wine 1.9.9 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 30.04.2016, 14:34:08
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die heute veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.9 umfasst weitere Arbeiten am WineD3D-Befehlsstrom und bringt Service-Proxies für die WebServices.

Das eingebaute Werkzeug reg.exe unterstützt Abfragen und WinInet kommt besser mit langen URLs zurecht. Und natürlich wurden auch wieder etliche Fehler beseitigt: Die Entwickler haben sich beispielsweise um Startprobleme beim "Gothic 2" (Demo), HiSuite Huwaei Android Smart Device Manager v2.3.55.x, QuarkXPress v9.5, "Prison Tycoon 4" und "Star Craft 2" sowie um Abstürze bei Bottleneck, "Eden Eternal", "King Arthur II" (Demo), "Metal Gear Solid", Office 2007 und Photoshop CC 2015 gekümmert. TeX2Word lässt sich wieder installieren und mit Visual Studio 2015 kompilierte C++-Programme sollten wieder laufen. Bei "Guild Wars" kann man die Kantenglättung zuschalten, ohne dass die Grafik zerstört wird. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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Oracle VirtualBox 5.0.20 behebt SCSI- und XP-Probleme

reported by doelf, Freitag der 29.04.2016, 11:16:49
Nur zehn Tage nach der Freigabe von VirtualBox 5.0.18 schiebt Oracle bereits die Version 5.0.20 nach. Dieses Update behebt schwerwiegende Probleme mit virtuellen und physischen SCSI-Controllern, beseitigt eine Regression, welche den Einsatz unter Windows XP verhinderte, und bringt Anpassungen für Linux 4.5 und die neuen Insider-Builds von Windows 10.

Aufgrund einer Regression in der Version 5.0.18 verursachten vom BIOS ausgegebene Schreibzugriffe einen schwerwiegenden Fehler (Guru Meditation) bei SCSI-Controllern von LsiLogic. Dieser wurde ebenso korrigiert wie mehrere Probleme in der Emulation von BusLogic-SCSI-Controllern. Die TCP-Unterstützung für DNS-Proxy-Server wurde repariert und die Namensauflösung für Hosts umgeschrieben, so dass sie bei Hängern nicht mehr den kompletten Netzwerkverkehr blockiert. Auch der Umgang mit Regeln zur Port-Weitergabe wurde überarbeitet und die Wiederherstellung von Snapshots scheitert nicht mehr, wenn diese mehr Netzwerkgeräte umfassen als im aktuellen Zustand vorhanden sind. Darüber hinaus wurden diverse Bugs rund um die Kommandos copyfrom und copyto behoben, die Abfrage der CPU-Funktionen optimiert und ein Leistungsproblem in Verbindung mit PowerPoint 2010 und den WDDM-Grafiktreibern behoben, welches bei Deaktivierung von Aero auftritt.

Download: VirtualBox 5.0.20 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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Icahn lässt Apple fallen und gibt China die Schuld

reported by doelf, Freitag der 29.04.2016, 10:42:55
Der berüchtigte Finanzinvestor Carl Icahn hatte sich im August 2013 bei Apple eingekauft und die Aktie des Unternehmens in der Folgezeit immer wieder als "dramatisch unterbewertet" bezeichnet. Inzwischen betrachtet Icahn die Lage völlig anders und erklärte letzte Nacht in der TV-Sendung "Power Lunch" des Senders CNBC, dass er bei Apple komplett ausgestiegen sei.

Vor knapp einem Jahr hatte Icahn einen offenen Brief an Apples CEO Tim Cook verfasst, in dem er auf einer massiven Ausweitung des geplanten Aktienrückkaufs beharrte. Apples Aktie kostete damals 128,77 US-Dollar, doch Icahn sah einen realen Wert von 240 US-Dollar. Der Rückkauf würde daher zum Schnäppchenpreis stattfinden. Tatsächlich schüttet Apple derzeit massiv Geld an seine Investoren aus, bis März 2018 sollen 250 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen verteilt werden. Trotzdem ist der Aktienkurs mittlerweile auf 94,36 US-Dollar gesunken. Alleine seit Bekanntgabe der Quartalsergebnisse am Dienstagabend ist das Papier um neun Prozent gefallen.

Trotz seines Ausstiegs spricht Icahn von einem "großartigen Unternehmen" und bescheinigt CEO Tim Cook, einen "großartigen Job" zu machen. Als Grund für seine Entscheidung führte der Investor die Haltung Chinas zu Apple an. Die chinesische Regierung könne jederzeit den Verkauf von Apples Produkten verbieten und das bereite ihm große Sorgen. Es ist erstaunlich, dass dieses kleine Detail einem Finanzgenie wie Icahn bisher entgehen konnte: China ist zwar ein gewaltiger Markt mit großen Chancen, aber auch ein schwer kalkulierbares Risiko, da es sich beim Reich der Mitte nun einmal nicht um eine Demokratie mit freiem Wettbewerb für internationale Unternehmen handelt. Und so klingt Icahns Erklärung wie eine billige Ausrede.
Quelle: www.cnbc.com
 
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Chrome 50.0.2661.94 stopft 9 Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 29.04.2016, 09:44:31
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 50.0.2661.94 aktualisiert. Dieses Update beseitigt neun Sicherheitslücken. Sechs der Schwachstellen wurden von externen Experten gemeldet und vier davon bergen ein hohes Sicherheitsrisiko. Zwei weitere stellen eine mittlere Gefahr dar.

Google hat für jeden hochgefährlichen Fehler 3.000 US-Dollar Finderlohn gezahlt. Es handelt sich um einen ausufernden Schreibzugriff in Blink, einen Speicherfehler in Cross-Process-Frames, sowie zwei Zugriffe auf bereits gelöscht Objekte in Blink und den Erweiterungen. Die Entdecker der beiden mittelschweren Bugs wurden mit je 1.000 US-Dollar belohnt, hierbei geht es um Spoofing in der Adresszeile und ein Informationsleck in der JavaScript-Engine V8.

Download:
 
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Dienstleistungen treiben Amazon an

reported by doelf, Freitag der 29.04.2016, 09:21:36
Der Online-Händler Amazon wird immer mehr zum Dienstleister: Hatte der Verkauf von Diensten im ersten Quartal 2015 noch 24,8 Prozent zum Unternehmensumsatz beigetragen, sind es diesmal 29,34 Prozent. Und während der Produktverkauf "nur" um 20,47 Prozent zulegen konnte, steht bei den Diensten ein Umsatzplus von beachtlichen 51,73 Prozent.

Die Ausgangslage erinnert an eBay und PayPal, die seit einigen Monaten getrennte Wege gehen. Auch bei Amazon wäre eine solche Aufspaltung denkbar, wurde bisher aber noch nicht thematisiert. eBay hatte sich lange gegen die Trennung von PayPal gesträubt, wurde aber massiv von Investoren wie Carl Icahn unter Druck gesetzt und knickte im Oktober 2014 schließlich ein. Sollte sich das ungleiche Wachstum der Geschäftsbereiche fortsetzen, wird sich auch Amazon mit solchen Forderungen konfrontiert sehen.

Doch zurück zu den Geschäftszahlen des ersten Quartals 2016: Der Gesamtumsatz ist um 28,22 Prozent auf 29,128 Milliarden US-Dollar angewachsen, wobei 16,996 Milliarden US-Dollar (+26,78%) auf Nordamerika und 9,566 Milliarden US-Dollar (+23,51%) auf den Rest der Welt fallen. Der operative Gewinn ist von 255 Millionen auf 1,071 Milliarden US-Dollar geschossen und hat sich somit mehr als verdreifacht. Doch während Amazon in Nordamerika 588 Millionen US-Dollar (+131,5%) verdient hat, verbuchte das internationale Geschäft einen operativen Fehlbetrag in Höhe von 121 Millionen US-Dollar (Q1/2015: -194 Millionen US-Dollar). Der wichtigste Gewinnlieferant waren indes die Webdienste mit 604 Millionen US-Dollar (+209,74%) und gerade die hohe Profitabilität in dieser Sparte wird früher oder später die eingangs beschriebenen Begehrlichkeiten wecken.

Unter dem Strich bleiben 513 Millionen US-Dollar als Nettogewinn, im Vorjahreszeitraum hatte Amazon noch einen Fehlerbetrag in Höhe von 57 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Der Gewinn je Aktie beläuft sich auf 1,07 US-Dollar. Für das laufende Quartal erwartet der Online-Händler einen Umsatz zwischen 28,0 Milliarden und 30,5 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung um 21 bis 32 Prozent entspräche. Der operative Gewinn soll sich zwischen 375 Millionen und 975 Millionen US-Dollar (Q2/2015: 464 Millionen US-Dollar) bewegen. Den Anlegern haben Zahlen und Ausblick gefallen, nachbörslich ist Amazons Aktie um 12,62 Prozent auf 678 US-Dollar gestiegen.
 
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Spannende Positionswechsel am stagnierenden Smartphone-Markt

reported by doelf, Donnerstag der 28.04.2016, 21:56:21
Das Wachstum beim Smartphone-Absatz ist im ersten Quartal 2016 beinahe zum Stillstand gekommen. Nach Angaben der "International Data Corporation" (IDC) wurden zwischen Januar und März 2016 weltweit 334,9 Millionen Smartphones verkauft, im Vorjahreszeitraum waren es 334,4 Millionen gewesen. Der Anstieg von nur noch 0,2 Prozent ist der geringste, der jemals für diese Geräteklasse gemessen wurde.

Mit 81,9 Millionen Geräten (-0,6%) und einem Marktanteil von 24,5 Prozent (-0,1) bleibt Samsung die unangefochtene Nummer 1. Insbesondere die neuen Top-Modelle Galaxy S7 und S7 genießen eine hohe Nachfrage, aber auch die preiswertere J-Serie verkauft sich gut. Anders sieht es bei Apple aus, dessen hochpreisige iPhones ihren allerersten Absatzrückgang auf 51,2 Millionen Einheiten (-16,3%) verkraften müssen. Damit sinkt auch Apples Marktanteil um drei Punkte auf 15,3 Prozent. Ob das kompakte iPhone SE für neues Wachstum sorgen kann, wird erst das zweite Quartal zeigen.

Huawei bleibt weltweit die Nummer 3 und führt den Reigen chinesischer Hersteller an. Der Angriff auf die unteren und oberen Marktsegmente hat sich als Erfolg erwiesen, denn Huawei konnte seinen Absatz um 58,4 Prozent auf 27,5 Millionen Smartphones steigern. Damit steigt der Marktanteil der Chinesen um drei Punkte auf 8,2 Prozent. Huaweis ärgste Verfolger, die beiden Lokalkonkurrenten Lenovo und Xiaomi, sind indes aus den Top 5 gerutscht. Auf ihre Positionen sind zwei andere Hersteller aus China, OPPO und vivo, vorgerückt, die beide seit 2011 Smartphones verkaufen.

Vor einem Jahr hatte OPPO gerade einmal 7,3 Millionen Geräte ausgeliefert, im vergangenen Quartal waren es bereits 18,5 Millionen - ein Zuwachs von 153,2 Prozent. Damit konnte sich OPPO 5,5 Prozent (+3,3) des Marktes sichern. Obwohl OPPO seine Produkte seit 2012 auch außerhalb Chinas anbietet, verkaufte das Unternehmen 2015 noch 80 Prozent seiner Ware im Reich der Mitte. vivo setzt sogar mehr als 90 Prozent seiner Smartphones in China ab und tritt erst seit 2014 international auf. Mit 14,3 Millionen Einheiten (+123,8%) konnte sich vivo immerhin 4,3 Prozent (+2,4) des Marktes greifen.
Quelle: www.idc.com
 
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Asustek widerspricht Spaltungsabsicht

reported by doelf, Donnerstag der 28.04.2016, 20:32:54
In Asien halten sich Gerüchte, dass Asustek Computer seine Aufspaltung in zwei Unternehmen plant. Insbesondere die Rückkehr von Ted Hsu als Chief Strategy Officer (CSO) hat die Gerüchteküche neu angeheizt, doch die Firma selbst bestreitet, solche Absichten zu haben.

Asustek Computer besteht aus zwei großen Geschäftsbereichen, "Open Platform" mit Motherboards, Grafikkarten, Bildschirmen, Smart Home, Netzwerk- und Peripheriegeräten sowie "System" mit PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones. Eine Aufspaltung wäre somit tatsächlich denkbar. Alleine das Geschäft mit Hauptplatinen und Grafikkarten wird für 2016 auf einen Gewinn um die 164 Millionen Euro geschätzt und insgesamt könnte das Segment "Open Platform" sogar bis zu 273 Millionen Euro verdienen. Indes soll sich "System", dessen Produkte auf hart umkämpfte Marktbereiche zielen, momentan schwer tun.
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.4.2 Hotfix

reported by doelf, Donnerstag der 28.04.2016, 15:19:14
AMD hat einen weiteren Hotfix für seinen Grafiktreiber veröffentlicht. Die Radeon Software Crimson Edition 16.4.2 bringt neue Crossfire-Profile für "Elite Dangerous" und "Need for Speed", dazu gibt es vollständige Unterstützung für externe Grafiklösungen, die über Thunderbolt 3 angebunden sind und auf GPUs der Baureihen Radeon R9 Fury, Nano oder 300 basieren. AMD nennt diese Technologie "Xconnect".

AMD hat auch einige Fehler behoben: Crossfire lässt "DOTA2", "The Division" und den Leistungstest "Steam VR" nicht mehr flackern und auch bei "Fallout 4" und "Hitman" wurden Grafikfehler sowie eine stotternde Wiedergabe im Crossfire-Betrieb korrigiert. Zudem soll sich Crossfire nicht mehr negativ auf die Frameraten von "Hitman" auswirken. Die zu geringen Lüfterdrehzahlen bei einigen Grafikkarten der Baureihe Radeon R9 380 konnte AMD ebenso lösen wie die nach einem Programmabsturz nicht mehr abgesenkten Taktraten. Das Abschalten von Crossfire für DirectX-9-Applikationen und die Prüfung auf neue Treiberversionen sollen zuverlässiger funktionieren und die Verknüpfung zu den Radeon Settings nach einem Upgrade nicht mehr aus dem Kontextmenü des Desktops verschwinden.

Die folgenden Fehler wurden noch nicht behoben: Der Schalter für die Energieeffizienz wird auch für Produkte angezeigt, die diese Funktion gar nicht unterstützen. Einige Spiele verweigern den Start, wenn bei AMD Gaming Evolved das "In Game Overlay" aktiviert ist - hier hilft derzeit nur das Abschalten dieser Funktion. Zuweilen fehlen die Optionen für die HDMI-Skalierung und zum Deaktivieren von Crossfire. Auf den Inventar- und Charakter-Seiten von "The Witcher 3: Wild Hunt" sorgt Crossfire für ein unschönes Flackern und im Game-Manager fehlen die Icons für Spiele von Origin. Und wer die neue AMD Radeon Pro Duo verwendet, sollte seinen Rechner nicht in den Ruhezustand schicken, denn beim Aufwachen kann es zum Systemabsturz kommen.

Die Radeon Software Crimson Edition 16.4.2 Hotfix unterstützt Windows 10, 8.1 und 7 sowie Grafikkarten der Baureihen Radeon Pro Duo, R9 Fury, R9 Nano, R9 300, R7 300, R9 200, R7 200, HD 8500 bis HD 8900 und HD 7700 bis HD 7900. Im Mobilbereich werden GPUs der Baureihen Radeon R9 M300, R7 M300, R5 M300, R9 M200, R7 M200, R5 R5 M200, HD 8500M bis HD 8900M oder HD 7700M bis HD 7900M benötigt. Auch die APUs der Generationen Kaveri, Godavari und Carrizo werden unterstützt, 32-Bit-Treiber gibt es hier aber nur für Windows 7.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.4.2 Hotfix
 
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LibreOffice 5.0.6 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 28.04.2016, 14:38:31
Bei The Document Foundation ist man derzeit dreigleisig unterwegs: Während LibreOffice 5.2 in Form einer Alpha-Ausgabe seinen ersten Schatten wirft und ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1.3 das dritte Bug-Fix-Update der aktuellen Entwicklungsschiene ankündigt, ist das letzte Update für LibreOffice 5.0 fast fertig.

Die Freigabe des finalen LibreOffice 5.0.6 ist für die kommende Woche geplant und nun gibt es einen zweiten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Dieser ist bisher nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zu finden, weshalb es auch noch keine Details zu den vorgenommenen Änderungen gibt. Der erste Release Candidate hatte 83 Fehler, darunter elf Abstürze, behoben. Wer LibreOffice 5.0 verwendet, sollte sich so langsam mit dem Umstieg auf die Entwicklungsschiene 5.1 anfreunden, denn der Support wird zum 29. Mai 2016 auslaufen.

Download: LibreOffice 5.0.6 RC 2 (Pre-Release)
 
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Samsung hat seine Schwächephase überwunden

reported by doelf, Donnerstag der 28.04.2016, 13:34:16
Der weltgrößte Smartphone-Hersteller Samsung hat seine Schwächephase überwunden und für das erste Quartal 2016 überzeugende Geschäftszahlen vorgelegt: Umsatz und Gewinn sind gestiegen und liegen sogar über der bereits angehobenen Prognose von 49 Billionen bzw. 6,6 Billionen Won. Und auch für das laufende Vierteljahr zeigen sich die Südkoreaner optimistisch.

Tatsächlich konnte Samsung seinen Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 um 5,65 Prozent auf 49,78 Billionen Won (ca. 38,33 Milliarden Euro) steigern. Der operative Gewinn ist um 11,71 Prozent auf 6,68 Billionen Won (5,14 Milliarden Euro) geklettert und der Nettogewinn um 13,39 Prozent auf 5,25 Billionen Won (4,04 Milliarden Euro) angewachsen. Die Strategie, in fast allen Bereichen auf hochwertige Produkte mit einer größeren Gewinnmarge zu setzen, hat sich ausgezahlt. In allen Segmenten mit Ausnahme der Speichersparte ist der Umsatz gestiegen und nur bei den Display-Panels gab es einen operativen Verlust.

Samsungs Halbleitersparte, deren operatives Ergebnis im Jahresvergleich geschrumpft ist, hofft auf steigende Nachfrage für Produkte aus den Bereichen Server, Mobil und Grafik, die eine hohe Marge versprechen. Auch neue Smartphones aus der Oberklasse sollen das Chipgeschäft ankurbeln. Gleiches gilt für OLED-Displays, während der Hersteller bei seinen LCD-Produkten für Fernsehgeräte auf eine höhere Ausbeute bei neu eingeführten Fertigungstechniken setzt. Diese hatten im ersten Quartal 2016 noch für Lieferengpässe gesorgt und letztendlich den Fehlbetrag im Display-Geschäft verursacht.

Im Gegensatz zum lahmenden iPhone 6s hat sich Samsungs S7 zum Zugpferd entwickelt: Das neue Flaggschiff der Südkoreaner verkauft sich blendend und zieht auch die übrigen Baureihen mit. Doch aufgrund saisonaler Einflüsse wird sich der Smartphone- und Tablet-Absatz im zweiten Quartal vermutlich nicht weiter steigern lassen. Dafür soll aber der Verkauf von TV-Geräten anziehen, denn Sportereignisse wie die EM und die Olympischen Spiele heizen die Kauflaune der Verbraucher an. Und mit den Sommermonaten steigt in der nördlichen Hemisphäre auch die Nachfrage für Kühlschränke und Klimageräte.
 
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Facebook verdreifacht Gewinn und plant Ausgabe neuer Aktien

reported by doelf, Donnerstag der 28.04.2016, 12:07:29
Facebook scheint nicht zu stoppen: Der Umsatz des sozialen Netzwerks ist im ersten Quartal 2016 deutlich gestiegen und der Nettogewinn ist förmlich explodiert. Die Aktionäre sollen schon bald mit einem neuen Wertpapier belohnt werden, das auch noch eine andere Aufgabe hat - es soll Mark Zuckerberg den Chefposten dauerhaft sichern.

Doch kommen wir zunächst zu den Geschäftszahlen: Im ersten Quartal 2016 erzielte Facebook einen Umsatz in Höhe von 5,382 Milliarden US-Dollar und überflügelte die Vorgabe des Vorjahreszeitraums dabei um 51,91 Prozent. Der operative Gewinn (GAAP) hat sich mehr als verdoppelt, 2,009 Milliarden US-Dollar bedeuten einen Anstieg um 115,33 Prozent. Beim Nettogewinn (GAAP) sehen wir sogar eine Verdreifachung auf 1,510 Milliarden US-Dollar (Q1/2015: 512 Millionen US-Dollar) bzw. 0,52 US-Dollar je Anteil (Q1/2015: 0,18 US-Dollar). Den Investoren gefallen solche Ergebnisse: Nachbörslich ist Facebooks Aktie um 9,1 Prozent auf 118,80 US-Dollar geklettert.

Die Zahl der täglichen Nutzer ist im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 1,09 Milliarden gestiegen und über 90 Prozent davon verwenden für den Zugriff auf Facebook ihr Tablet oder Smartphone. Mit einem Plus von 15 Prozent fällt das Wachstum bei den monatlichen Nutzern, die sich inzwischen auf 1,65 Milliarden belaufen, nur geringfügig schwächer aus. Und auch bei den monatlichen Nutzern ist der Anteil der Mobilgeräte auf über 90 Prozent angewachsen. Diese Zahlen verdankt Facebook seiner App, die auf allen Geräten, auf denen sie installiert ist, regelmäßige Zugriffe und somit auch mobile Aktivitäten verursacht.

Auf der bevorstehenden Jahresversammlung am 20. Juni 2016 will Facebook seine Aktionäre über die Ausgabe neuer Wertpapiere entscheiden lassen. Da diese Klasse-C-Aktien als einmalige Dividende auf die Anteilseigner verteilt werden sollen, ist nicht mit allzu vielen Gegenstimmen zu rechnen. Das Zuckerbrot kommt aber mit einem leichten Peitschenhieb: Diese C-Aktien sind stimmlos und sollen Mark Zuckerberg die Zügel in seinem Unternehmen sichern. Zuckerberg hatte nämlich angekündigt, seine eigenen Anteile im Lauf der kommenden Jahre größtenteils spenden zu wollen. Geht der Plan auf, kann Zuckerberg stimmlose Aktien abgeben und dennoch seine Stimmmehrheit behalten.
 
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Noch eine Windows 10 Insider Preview für PCs und Smartphones

reported by doelf, Mittwoch der 27.04.2016, 17:13:12
Microsoft gibt derzeit mächtig Gas und hat nur vier Tage nach dem letzten Update den Build 14332 seiner Windows 10 Insider Preview für alle Teilnehmer im Fast-Ring freigegeben. Der Build 14332 ist sowohl für PCs als auch für Mobiltelefone verfügbar und wird von Microsoft als interaktive Fehlerjagd (Bug Bash) inszeniert.

Bis zum 30. April 2016 sollen sich Insider auf unterschiedliche Quests begeben, welche Microsoft über den Feedback Hub ankündigt. Dabei wird jeden Tag ein anderes Teilgebiet von Windows 10 beackert. Die Quests sind recht offen gestaltet, damit die Benutzer frei agieren und somit mehr Fehler aufspüren können. Es ist schon erstaunlich, wie Microsoft den Bug-Frust seiner Kunden in eine Bug-Lust verwandeln will, doch zumindest stärken solche Aktionen das Wir-Gefühl bei den unbezahlten Beta-Testern.

Es gibt aber auch ein paar Neuerungen: Beispielsweise wurden Netzwerkprobleme bei der Ubuntu-Bash behoben, welche für Linux geschriebene Kommandozeilenprogramme vom Internetzugriff abhielten. Die Kommandozeile von Windows kommt besser mit hochauflösenden Displays zurecht, hierfür wurden die Skalierung des Fensters und die Wahl der Schriftart angepasst. Auch die Darstellung von Cursor und Hintergrundfarben sowie das Scrolling bei Editoren wie nano und EMACs wurde optimiert.

Cortana kann nun die Inhalte von Office 365 durchsuchen inklusive der E-Mails, Kontakte, Termine sowie Dateien in OneDrive for Business und SharePoint. Aktuell gibt es seitens Microsoft aber noch Server-Probleme, welche diese Funktion einschränken können. Der Stromverbrauch im Connected Standby sorgte in der Vergangenheit häufiger für Kritik, nun soll die Technologie des Battery Saver für längere und konsistentere Laufzeiten sorgen. Dazu kommt eine ellenlange Liste mit behobenen Fehlern.
 
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LibreOffice 5.1.3 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 27.04.2016, 16:16:39
Das dritte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll in der Woche vom 9. bis zum 15. Mai 2016 veröffentlicht werden, vorab gibt es den ersten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) nun auch offiziell.

Bisher war LibreOffice 5.1.3 RC 1 nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zu finden. Wer nun denkt, mit der offiziellen Freigabe könnten wir auch Details zu den Änderungen benennen, irrt leider: Im Änderungsprotokoll findet sich derzeit nur gähnende Leere. Wir werden diese Informationen, sobald verfügbar, nachreichen.

Download: LibreOffice 5.1.3 RC 1
 
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Firefox 46.0 schließt zehn Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 27.04.2016, 15:15:17
Der gestern veröffentlichte Fiefox 46.0 hat nicht nur diverse Verbesserungen gebracht, sondern auch zehn Sicherheitslücken gestopft. Nur einer der Einträge ist kritischer Natur, dieser fasst aber gleich mehrere Speicherfehler zusammen. Von vier Schwachstellen geht eine hohe Gefahr aus, die restlichen fünf sind von mittlerer Schwere.

Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code. Bislang nutzte die JavaScript-Engine SpiderMonkey für JIT-Code Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt, dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert.

Nachgereicht wurde auch die GTK3-Integration für Linux, welche die Entwickler in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogen hatten. Die Darstellung skalierter Vektorgrafiken des Typs SVG, die Clip und Maske nutzen, wurde ebenso korrigiert wie die fehlerhafte Anzeige von Leerzeichen in Google-Dokumenten. Als letzter Browser unterstützt der aktuelle Firefox noch Windows XP, bei Android wurde hingegen die Unterstützung für Honeycomb (Version 3) eingestellt.

Download: Firefox 46.0
 
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iPhone 6s bremst Apple aus und lässt Aktie fallen

reported by doelf, Mittwoch der 27.04.2016, 10:21:13
Apple wird nicht zu Unrecht als iPhone-Konzern bezeichnet, schließlich generiert das Unternehmen knapp 70 Prozent seines Umsatzes - diese Zahl bezieht sich auf Oktober bis Dezember 2015 - mit Telefonen. Doch beim iPhone 6s ist laut Apple alles, was sich geändert hat, alles. Und diese Aussage bezieht nun auch Absatzzahlen, Umsatz und Gewinn mit ein.

Für Apple endete am 26. März 2016 bereits das zweite Quartal des fiskalischen Jahres 2016, doch statt von neuen Rekordzahlen spricht CEO Tim Cook diesmal von einem "starken makroökonomischen Gegenwind" sowie von einem starken Umsatzplus bei den Dienstleistungen. Dass der Chef diesen Nebenschauplatz in den Fokus rückt, hat seinen Grund, denn der Geräteabsatz ist rückläufig. Um die Anleger zu beruhigen, verspricht Cook den Investoren, weitere 50 Milliarden US-Dollar an sie auszuschütten. Bis März 2018 will Apple insgesamt 250 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an seine Aktionäre verteilen.

Kommen wir nun zu den Zahlen: Apples Umsatz ist um 12,85 Prozent auf 50,557 Milliarden US-Dollar geschrumpft, zugleich rutschte der operative Gewinn um 23,48 Prozent auf 13,987 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn um 22,50 Prozent auf 10,516 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie fiel auf 1,90 US-Dollar nach 2,33 US-Dollar im Vorjahreszeitraum - ein Minus von 18,45 Prozent, obwohl die Zahl der ausgegebenen Anteile im selben Zeitraum durch umfangreiche Rückkäufe um 5,04 Prozent reduziert wurde. Keine Frage: Apple verdient auch weiterhin viel Geld, doch das Ende des ewigen Wachstums scheint erst einmal erreicht.

Schuld ist, wie eingangs erwähnt, ausgerechnet das Zugpferd der Firma: Das iPhone. Aus dem Umfeld asiatischer Zulieferer wurde in den vergangenen Monaten mehrfach über rückläufige Bestellungen seitens Apple berichtet, so dass diese Entwicklung keine große Überraschung ist, doch nun sehen wir sie erstmals schwarz auf weiß: Zwischen Januar und März 2016 konnte Apple 51,193 Millionen iPhones verkaufen, im Jahresvergleich ein Rückgang um 16,31 Prozent. Der mit den Telefonen erzielte Umsatz ist sogar um 18,43 Prozent auf 32,857 Milliarden US-Dollar gefallen und macht jetzt nur noch 64,99 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Auch die übrigen Gerätschaften enttäuschen: Die Stückzahlen des iPad sind um 18,79 Prozent auf 10,251 Millionen Einheiten gesunken und der Umsatz des Tablet-Geschäfts schrumpfte ähnlich stark auf 4,413 Milliarden US-Dollar. Die Nachfrage für Macs ist ebenfalls gefallen: 4,034 Millionen Einheiten bedeuten einen Rückgang um 11,59 Prozent, während sich der Umsatz um 9,05 Prozent auf 5,107 Milliarden US-Dollar verringert hat. Nur bei seinen Diensten (5,991 Milliarden US-Dollar; +19,92%) und anderen Produkten wie Apple TV, Beats und Watch (2,189 Milliarden US-Dollar; +29,6%) ist der Umsatz weiter gewachsen.

An der US-Technologiebörse NASDAQ wurde Apples Aktie nach Ende des Handelstages abgestraft: Lag der offizielle Schlusskurs noch bei 104,35 US-Dollar, rutschte das Papier nachbörslich um knapp acht Prozent auf 96,03 US-Dollar ab. Statt milliardenschwerer Geschenke scheinen die Anleger wegweisende Produkte zu erwarten, doch hier tut sich Apple seit Jahren schwer. Die Fans der Marke hatten sich bisher mit kleineren Innovationen begnügt, doch nun könnte ein Wendepunkt in der Erfolgsgeschichte erreicht sein.
Quelle: www.apple.com
 
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Oculus Rift: Revive für alle Exklusivtitel

reported by doelf, Dienstag der 26.04.2016, 16:50:35
Oculus setzt bei seiner VR-Brille Rift auf Exklusivität und sperrt Konkurrenzprodukte bei einigen Spielen aus. Das ist ärgerlich, denn trotz der Begrenzung auf eine Brille pro Kunde beläuft sich die Lieferzeit momentan auf vier Monate. HTCs Vive bekommt man wesentlich schneller und bei Einsatz des Revive Compatibility Layers fällt dann auch die Exklusivitätsbarriere.

Beim Revive Compatibility Layer handelt es sich um eine Kompatibilitätsebene zwischen dem Oculus SDK und OpenVR, durch die Exklusivtitel auch auf HTCs Vive funktionieren. Revive wandelt hierzu Funktionen der Laufzeitumgebung von Oculus in OpenVR-Aufrufe um, muss dabei aber Signaturprüfungen überwinden. In der ersten Version wurde dies mit Hilfe modifizierter Programmdateien gelöst, die der Benutzer herunterladen und statt der eigentlichen Spiele ausführen musste. Doch solche gehackten Programmdateien stellen nicht nur rechtlich ein großes Problem dar, sie sind auch nicht sonderlich flexibel. Wenn ein neues Spiel oder auch nur eine neue Version veröffentlicht wird, benötigt man auch eine neue Modifikation.

Die Lösung für dieses Problem heißt "Revive Injector": Den "Revive Injector" muss der Benutzer nur einmal herunterladen und anschließend auf die Programmdateien der Exklusivspiele anwenden. Diese werden dann für den Einsatz von Revive modifiziert. Das Freischalten der Anwendungen wird dabei auf den Benutzer verlagert und die Entwickler müssen keine modifizierten Programmdateien mehr zum Download anbieten. Der "Revive Injector" funktioniert mit allen Titeln mit Ausnahme von "Project Cars", hier muss man weiterhin auf ein Patch-Paket zurückgreifen.

Nach Angaben der Revive-Entwickler lassen sich folgende Anwendungen und Spiele problemlos entsperren: "Chronos", "Dreadhalls", "Dreamdeck", "Farlands", "Henry", "LOST", "Lucky's Tale", "Pinball FX2 VR", "Technolust" und "The Rose and I". "Defense Grid 2" kann zuweilen einfrieren und bei "Pool Nation FX Lite" gibt es Probleme mit der Skalierung und der Kamera. "Project Cars" benötigt ein Patch-Paket und meldet irrtümlich, dass keine VR-Unterstützung möglich sei. "Invasion!" läuft bisher noch nicht und für "Oculus Video" fehlt die OpenGL-Unterstützung. Bei "P.O.L.L.E.N." gibt es einen massiven Rendering-Fehler auf dem rechten Auge, der das Spielen unmöglich macht.

Die Steuerung der Spiele erfolgt idealerweise über einen Xbox-Controller. Seit dem letzten Update unterstützt Revive auch Oculus Remote, Oculus Touch sowie die Vive-Controller, wobei das haptische Feedback noch nicht an die Vive-Controller weitergereicht wird. Hieran wird ebenso gearbeitet wie an der Unterstützung für DirectX 12 und OpenGL. Der Revive Compatibility Layer funktioniert inzwischen auch mit Windows 7, zuvor wurden die Versionen 8 oder 10 benötigt.
 
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Bundesnetzagentur geht gegen Spionagekameras vor

reported by doelf, Dienstag der 26.04.2016, 15:04:58
Leistungsstarke Kameras sind heutzutage so klein, dass sie sich in Autoschlüsseln, Brillen, Knöpfen, Uhren, Feuerzeugen, Kleiderhaken, Rauchmeldern, Powerbanks, Ladegeräten oder Lampen verstecken lassen und die meisten davon sind mit WLAN-Funktionalität ausgestattet. Derart getarnte Kameras sorgen beim Käufer zwar für ein James-Bond-Gefühl, verstoßen aber gegen den Paragraphen 90 des Telekommunikationsgesetzes (TKG).

Der Besitz, der Vertrieb und die Herstellung von Sendeanlagen, die sich als Gegenstand des täglichen Gebrauchs tarnen, tatsächlich aber für Foto- und Videoaufnahmen gedacht sind, ist in Deutschland verboten. Solche Kameras ermöglichen eine heimliche Fernüberwachung und stellen eine Gefahr für die Privatsphäre dar. Und daher geht die Bundesnetzagentur nun entschlossen gegen die Hersteller, Verkäufer und Käufer solcher Spionagekameras vor. Die Behörde ist nach Angaben ihres Präsidenten Jochen Homann alleine im Laufe der vergangenen Wochen in über 70 Fällen in Aktion getreten.

Die Bundesnetzagentur recherchiert selbst auf den unterschiedlichen Verkaufsplattformen, nimmt aber auch Hinweise bezüglich illegaler Angebote entgegen. Dabei werden zunächst die Plattformbetreiber aufgefordert, die beanstandeten Angebote zu löschen. Im Anschluss wird ein Verwaltungsverfahren gegen die Verkäufer eingeleitet, die den weiteren Vertrieb zu unterlassen sowie alle Käufer zu benennen haben. Zudem müssen Verkäufer und Käufer die Spionagekameras vernichten und auch einen schlüssigen Nachweis über die Vernichtung der Geräte vorlegen.

Zwei Stichproben bei Amazon und eBay zeigten uns allerdings, dass die Bundesnetzagentur noch viel Arbeit vor sich hat: Die Suche nach "Spionagekamera" lieferte auf Amazon 1.207 Ergebnisse und zumindest auf den ersten Ergebnisseiten entsprechen fast alle Angebote den beanstandeten Kriterien. Die Suche nach "spy cam" liefert sogar 1.413 Resultate. Auf eBay förderte "Spionagekamera" immerhin 439 Angebote zu Tage, mit dem Begriff "spy cam" wurden wir in 1.545 Fällen fündig. Die meisten Verkäufer sitzen allerdings im Ausland und somit außerhalb des Einflussbereichs der Bundesnetzagentur.
 
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Polizei und Verbraucherzentralen warnen vor Routenplanern

reported by doelf, Dienstag der 26.04.2016, 14:10:05
Die Polizei und die Verbraucherzentrale in Niedersachsen warnen vor Routenplanern im Internet. Bei den Angeboten maps-routenplaner.info, online-routenplaner.info, maps-24.info, routenplaner24.info und routenplaner-24.info handelt es sich um Abofallen, die arglosen Benutzern für ihre Dienste extrem unverschämte 500 Euro in Rechnung stellen.

Die Polizei Niedersachsen nennt die Adresse maps-routenplaner.info, welche laut Impressum von einer Web-24 GmbH Internetportale, vertreten durch Dr. Michael Kandler, betrieben wird. Laut LKA München wurde der Name "Dr. Michael Kandler" vermutlich frei gewählt, unter der angegebenen Anschrift - Leopoldstraße 23 in 80802 München - existiert die Firma jedenfalls nicht und auch im zuständigen Handelsregister gibt es keinen Eintrag.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat vier identische Angebote unter den Adressen online-routenplaner.info, maps-24.info, routenplaner24.info und routenplaner-24.info ausgemacht. online-routenplaner.info wird angeblich von einer Office 24 GmbH betrieben, für maps-24.info wird eine Service 24 GmbH genannt. Beide Firmen sitzen angeblich in der Theodor-Heuss-Allee 112 in 60486 Frankfurt, als Geschäftsführer wird ein Dr. Rainer Gölles aufgeführt. Das Impressum von routenplaner24.info nennt eine Cerberus Development GmbH mit der Adresse Kurfürstendamm 30 in 10719 Berlin, während routenplaner-24.info eine ODV Online Content Limited Development & Distribution in der Maximilianstraße 13 in 80539 München angibt. Im Handelsregister konnten wir keine dieser Firmen finden.

Alle fünf Internetauftritte machen derzeit massiv Werbung und versprechen darüber hinaus ein Gewinnspiel. Um den Routenplaner nutzen oder am Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss man sich zunächst mit seiner E-Mail-Adresse registrieren. Hierzu wird ein unverfänglicher Button mit der Aufschrift "Registrieren" genutzt, der für sich alleine nicht auf den Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements hinweist. Dieses wichtige Detail erklärt nur ein Text am Ende der Webseite:
"Die 24 Monate Mitgliedschaft kostet bei Anmeldung 500,- Euro, die Abrechnung erfolgt im Voraus. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Missbrauch unseres Services mit Straf- und Zivilrechtlichen Folgen rechnen müssen."
Betroffene Benutzer bekommen per E-Mail umgehend eine Zahlungsaufforderung über 500 Euro - mitsamt der üblichen Drohgebärden vom Inkassodienst bis zur Strafanzeige. Laut Verbraucherzentrale bietet die ODV Online Content Limited Development & Distribution zudem eine Einstellung des Mahnverfahrens gegen die Zahlung von 200 Euro an. Diese Zahlung soll per Amazon Wertkarte an die E-Mail-Adresse der Firma erfolgen. Angeblich wird die Zahlung per Wertkarte genutzt, damit der Kunde keine Kontodaten weitergeben muss. Tatsächlich wollen die Abzocker aber nur die Spur des Geldes verwischen.

Polizei und Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass keine Zahlungsverpflichtung besteht: Zum einen wurde der Bestellvorgang rechtswidrig umgesetzt, so dass kein gültiger Vertrag zustandegekommen ist, zum anderen existieren die im Impressum genannten Vertragspartner nicht. Betroffene sollten diese Rechnungen auf keinen Fall bezahlen!
 
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Kolumne: Der Virus im Atomkraftwerk

reported by doelf, Dienstag der 26.04.2016, 11:25:46
Wie der Bayrische Rundfunk meldet, hat der Betreiber des Kernkraftwerks Gundremmingen einen Virus auf seinen Systemen entdeckt. Betroffen ist ein Rechner, welcher im Block B der Anlage Steuerungsprotokolle für die Brennelement-Lademaschine erstellt. Natürlich bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, allerdings weiß auch niemand, wie die Schadsoftware auf den Computer gelangt ist.

Während sich Deutschland langsam von der Kernenergie verabschiedet, ohne ein stichhaltiges Konzept für die Entsorgung der noch über Jahrtausende strahlenden Hinterlassenschaft zu haben, sieht die Europäische Union Kernkraftwerke auch weiterhin als Zukunftskonzept zur Bekämpfung der Erderwärmung. Auf die Frage, wo der radioaktive Müll gelagert werden soll, hat die EU freilich auch keine Antwort parat, und in unseren Nachbarländern wie Belgien und Frankreich werden die Laufzeiten alter Meiler immer wieder verlängert. Dabei stehen diese Anlagen aufgrund diverser Störfälle für einen Großteil des Jahres still. Das Misstrauen in die Sicherheit der Kernenergie ist berechtigt - insbesondere heute, am 30. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.

Das Timing hätte jedenfalls nicht besser sein können: Während wir uns vor Augen führen, dass Tschernobyl große Teile Europas radioaktiv verseucht hat, selbst heute sind Wildpilze in einigen Teilen Bayerns immer noch radioaktiv belastet, berichtet der Betreiber des Kernkraftwerks Gundremmingen, dass er einen Virus auf seinen Systemen gefunden habe. Gundremmingen gehört zu 75 Prozent der RWE Power AG aus Essen und zu 25 Prozent der E.ON Kernkraft GmbH aus Hannover, die Anlage umfasst zwei Blöcke (B und C) und ging im Jahr 1984 in Betrieb. Der inzwischen zurückgebaute Block A gehörte zum Vorgängerkraftwerk, einem Siedewasserreaktor, der zwischen 1966 und 1977 als erstes Kernkraftwerk Deutschlands kommerziell genutzt wurde.

Nach Angaben des Betreibers wird "Gundremmingen B und C auch im internationalen Vergleich ein sehr hohes Sicherheitsniveau bescheinigt". Dennoch konnten all diese Maßnahmen und Vorkehrungen nicht verhindern, dass eine Schadsoftware in das Kernkraftwerk vordringen konnte. Gefunden wurde der Virus auf einem System, welches mit der Lademaschine des Block B verbunden ist. Diese entfernt alte Brennelemente aus dem Reaktorkern und bringt sie zum Abkühlbecken, in dem diese dann gelagert werden. Auch zum Einführen neuer Brennstäbe kommt die Lademaschine zum Einsatz. Der infizierte Rechner soll allerdings nur Protokolle von den Ladevorgängen erstellt haben, einen Zugriff auf die Steuerung der Lademaschine sei nicht möglich. Also alles halb so wild?

Mitnichten! Selbst wenn die Entwickler keinen Zugriff eingeplant hatten, bedeutet dies noch lange nicht, dass sich ein solcher nicht mit Hilfe von Sicherheitslücken bewerkstelligen lässt. Im konkreten Fall scheinen wir mit einem blauen Auge davongekommen zu sein, denn statt einer hochspezialisierten Schadsoftware soll es sich bei dem gefundenen Virus um eine Variante handeln, welche als Vorhut eine Internetverbindung herstellt, um den befallenen Rechner für Angriffe aus dem Internet zu öffnen. Doch der Computer ist nicht mit dem Internet verbunden und so konnte auch keine Hintertüre geöffnet werden. Bleibt die Frage, welches Betriebssystem hier zum Einsatz kommt, schließlich zielen solche Wald- und Wiesenviren fast ausschließlich auf Windows.

Magenschmerzen bereitet auch der Infektionsweg: Eindeutig geklärt ist dieser noch nicht, aber man vermutet einen infizierten USB-Stick als Ursache. Ist es im Kernkraftwerk Gundremmingen etwa Usus, USB-Sticks an Bürorechnern zu nutzen und diese anschließend mit den isolierten Systemen der Anlagensteuerung zu verbinden? Das wäre schon eine gewaltige Schwachstelle, schließlich sind USB-Sticks seit Jahren als beliebter Infektionsweg - auch für Atomanlagen - bekannt. Es sei in diesem Zusammenhang an die Angriffe ausländischer Geheimdienste auf das iranische Atomprogramm erinnert. Durch solche Schlampereien können letztendlich auch Schädlinge des Stuxnet-Kalibers in sensible Bereiche vordringen.

Man darf gespannt sein, wie die zuständigen Aufsichtsbehörden reagieren werden. Erst vor einigen Tagen, waren gefälschte Prüfprotokolle in den Kernkraftwerken Biblis und Philippsburg aufgeflogen und hatten abermals unterstrichen, dass gegen menschliches Versagen kein Kraut gewachsen ist. Ich rate zu einem Firmenausflug nach Tschernobyl: Manager und Mitarbeiter, die die dortige Ruine erlebt haben, werden in Zukunft zweifelsohne gewissenhafter und verantwortungsvoller agieren.
Quelle: www.br.de
 
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Tipp: Breaking Bad - Die komplette Serie auf Blu-ray für 49,97 Euro

reported by doelf, Dienstag der 26.04.2016, 09:58:47
Bei unserem Partner Amazon gibt es heute die Erfolgsserie "Breaking Bad" im Tagesangebot: Die Box mit allen Folgen auf 15 Blu Rays kostet lediglich 49,97 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Da "Breaking Bad" die Themen Drogen und Straftaten mit viel schwarzem Humor garniert, ist die Serie nur für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.

Der Inhalt dürfte den meisten Lesern bekannt sein, darum nur eine ganz kurze Zusammenfassung: Der Chemielehrer Walter White bekommt die niederschmetternde Diagnose Lungenkrebs und seine Krankenkasse lehnt eine Behandlung aus Kostengründen ab. Als probaten Ausweg wählt White das selbstständige Unternehmertum und produziert fortan erstklassiges Methamphetamin, das er über einen ehemaligen Schüler verkaufen lässt. Doch einmal auf die schiefe Bahn ("Breaking Bad") geraten, gibt es kein zurück mehr und eine Spirale aus Gewalt und Verbrechen wird in Gang gesetzt.

Zum Tagesangebot: Breaking Bad - Die komplette Serie auf Blu-ray für 49,97 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand
 
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Firefox 46.0 und 47.0 Beta 1 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 26.04.2016, 09:31:44
Die Freigabe des finalen Firefox 46.0 ist für den heutigen Dienstag geplant und auf dem offiziellen Archiv-Server von Mozilla wird man bereits fündig. Dort liegt auch die erste Beta-Fassung des Firefox 47.0 zum Download bereit. Mit der offiziellen Ankündigung und Bereitstellung auf der offiziellen Download-Seite rechnen wir am späten Nachmittag.

Die folgenden Änderungen sind vom Firefox 46.0 Beta bekannt: Die neue Version verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code. Bislang nutzt die JavaScript-Engine SpiderMonkey für JIT-Code Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert. Nachgereicht wird auch die GTK3-Integration, welche die Entwickler in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogen hatten.

Download:
 
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UPDATE: Microsoft kürzt OneDrive nun doch auf 5 GB

reported by doelf, Montag der 25.04.2016, 18:02:30
Microsoft informiert Kunden mit kostenlosem OneDrive-Zugang derzeit per E-Mail über die bevorstehende Beschneidung seiner Leistungen, in unserem Fall treten die Änderungen am 27. Juli 2016 in Kraft. An diesem Tag wird für unser Konto der kostenlose Speicherplatz für eigene Foto- und Videoaufnahmen - bisher 15 GB - gestrichen und der allgemeine Speicherplatz von 15 auf 5 GB reduziert.

Anfang November 2015 hatte Microsoft das umfassende Streichkonzert für OneDrive angekündigt, welches neben den bereits genannten Einschnitten für kostenlose Zugänge auch Kunden mit einem Office-365-Abonnement betrifft. Hatte Microsoft diesen ursprünglich unlimitierten Speicherplatz versprochen, sind inzwischen nur noch 1 TB für Dokumente enthalten.

UPDATE: Nach massiven Protesten hatte Microsoft Altkunden die Möglichkeit eingeräumt, der neuen Regelung bis Februar 2016 zu widersprechen. Wir haben inzwischen Rückmeldung von Lesern und Kollegen erhalten, dass dieser Widerspruch zumeist berücksichtigt wurde und sie auch zukünftig die vollen 15 + 15 GB für ihre Daten und Fotos nutzen können. Microsoft habe dies ausdrücklich per E-Mail zugesichert. In unserem Fall sieht das leider anders aus:
"Änderungen bei OneDrive
Wir möchten Sie über einige anstehende Änderungen bei OneDrive informieren. Ab dem 27.07.2016 stehen in bei OneDrive statt 15 GB standardmäßig 5 GB Speicherplatz kostenlos zur Verfügung. Außerdem wird der zusätzliche 15-GB-Speicher für eigene Aufnahmen abgeschafft."
Ob für alle Nutzer das selbe Datum gibt, ist unklar. Bei uns trudelte die E-Mail jedenfalls am Wochenende für zwei Konten ein.

Wer weniger als 5 GB (Fotos plus Daten) auf OneDrive belegt hat, muss nichts tun. Wer mehr Speicher benötigt, kann wahlweise kostenpflichtig zusätzliche Kapazität hinzu buchen oder einen Teil seiner Daten entfernen. Konten mit mehr als 5 GB Daten, deren Benutzer binnen 90 Tagen nach Erhalt der E-Mail nicht reagiert haben, werden mit einem Schreibschutz versehen. In diesem Zustand kann man die Dateien noch anzeigen und herunterladen, aber keine neuen Inhalte hinzufügen. Nach weiteren neun Monaten wird das Konto dann gesperrt und abermals sechs Monate später werden die Dateien endgültig gelöscht.

Der Grund für Microsofts Rückzieher ist schnell genannt - der Softwareriese hatte zu viel versprochen und nun wird ihm der Spaß einfach zu teuer. Wenn man im Marketing sitzt, wählt man natürlich eine leicht andere Formulierung:
"Die Grundlage war eine schwierige Geschäftsentscheidung, der sorgfältige Analyse und viel Nachdenken vorausgegangen sind. Diese Art von Entscheidung ist jedoch nie leicht zu treffen. Wir sind zu viele Verpflichtungen für kostenlosen Speicherplatz eingegangen und möchten den Schwerpunkt darauf legen, hochwertige Benutzererfahrungen in Produktivität und Zusammenarbeit zu bieten, die der Mehrzahl unserer Benutzer zugute kommen. Wenn wir die aktuellen Angebote fortgeführt hätten, könnten wir unser Wachstum nicht dauerhaft aufrecht erhalten und den zuverlässigen Service, auf den Sie zählen, nicht mehr leisten. Diese Änderungen waren erforderlich, um sicherzustellen, dass wir auch zukünftig einen verbundenen und intelligenten Dienst zur Zusammenarbeit anbieten können."
 
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Apple will nur noch native Apps für seine Watch

reported by doelf, Montag der 25.04.2016, 17:01:17
Ab dem 1. Juni 2016 wird Apple nur noch jene Apps für seine Watch akzeptieren, die mit dem watchOS 2 SDK erstellt wurden. Dieses Entwicklerpaket wurde am 16. September 2015 zusammen mit watchOS 2 freigegeben und brachte der Uhr erstmals native Apps - und diese sollen ab Juni zum Standard werden.

In Hinblick auf die Software hatte Apple mit seiner Watch einen klassischen Frühstart hingelegt: Für Apps gab es zum Zeitpunkt der Markteinführung keinen Zugriff auf die digitale Krone, die Sensoren und den Speicher der Uhr. App-Entwickler mussten daher den Umweg über das iPhone gehen, was die Anwendungen massiv ausbremste und die Watch ohne iPhone völlig nutzlos machte. Erst fünf Monate später schaffte man in Cupertino Abhilfe und lieferte diese Zugriffsmöglichkeiten mit watchOS 2 nach. Darüber hinaus wurde seinerzeit auch das HealthKit auf der Uhr deponiert.
 
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Intel Solid-State Drive Toolbox 3.3.5

reported by doelf, Montag der 25.04.2016, 16:41:58
Intel hat seine Solid-State-Drive Toolbox auf die Version 3.3.5 aktualisiert. Die neue Version wird mit einem SHA256-Zertifikat ausgeliefert, welches Microsoft seit Anfang 2016 von neuer Software einfordert. Da Intel dies bei der Version 3.3.4 übersehen hatte, wurde ein ungültiges Installationspaket gemeldet.

Die Solid-State Drive Toolbox 3.3.5 unterstützt nun auch die Laufwerke der Baureihen SSD 540s, Pro 5400s, E 5400s, E 5410s, DC S3100, DC P3320, DC D3700 und DC D3600. Hier noch eine Übersicht der neuesten Firmware-Updates:
  • Intel SSD DC S3500 M.2: Firmware G2010150
  • Intel SSD DC S3500 HD: Firmware G2010150
  • Intel SSD DC S3500: Firmware D2012370
  • Intel SSD DC S3510: Firmware G2010150
  • Intel SSD DC S3610: Firmware G2010150
  • Intel SSD DC S3700: Firmware 5DV12270
  • Intel SSD DC S3710: Firmware G2010150
Download: Intel Solid-State Drive Toolbox 3.3.5 für Windows
 
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Kodi 16.1 ist fertig

reported by doelf, Montag der 25.04.2016, 14:17:41
Für die Ende Februar 2016 veröffentlichte Version 16 der quelloffenen und kostenlosen Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) ist ein erstes Update erhältlich. Kodi 16.1 behebt insgesamt 19 Fehler, darunter drei Programmabstürze sowie drei Probleme, die Kodi einfrieren lassen.

Bild

Das Caching der Add-on-Verzeichnisse wurde deaktiviert und einige Darstellungsfehler bei DirectX korrigiert. Unter Mac OS X und iOS wurde ein Absturz bei JSON-RPC behoben und Kodi friert nicht mehr ein, wenn kein ADSP Add-on vorhanden ist. Für Android wurde die fehlende Datei libgif.so ergänzt und der AndroidStorageProvider ignoriert /mnt/runtime und ruft nicht mehr alle 500 ms einen Exit auf. Der elektronische Programmführer öffnet rund zwanzig Prozent schneller, der Zugriff auf den EventServer wurde aus Sicherheitsgründen auf localhost beschränkt und ein Tippfehler beim Berechnen erzwungener Seitenverhältnisse wurde korrigiert.

Beim Auflösen der Festplattennamen (nur unter Mac OS X 10.7) und beim Video-Rendering mit VAAPI und DXVA kommt es nicht mehr zu Abstürzen, zudem wurde ein Hänger beim Zugriff auf die Übersicht des elektronischen Programmführers (EPG) behoben. Auch aufgrund eines zu knapp bemessenen Timeouts beim Beenden des Bildschirmschoners kann Kodi einfrieren. Weiterhin wurden generelle Rendering-Probleme sowie ein Fehler beim Erstellen von Bildschirmfotos für Lesezeichen unter Windows behoben. Nach einem langen Tastendruck kann es vorkommen, dass weitere Tastatureingaben ignoriert werden. Dies wurde ebenso korrigiert wie ein Fehler in ZeroConfBrowser, der das saubere Beenden der Software unterbindet. Zudem hat Kodi gelernt, bei Videos mit nur einem Kapitel keinen Kapitelsprung durchzuführen.

Download: Kodi 16.1 (Jarvis)
Quelle: kodi.tv
 
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Neue Windows 10 Insider Previews für PCs und Smartphones

reported by doelf, Sonntag der 24.04.2016, 22:51:18
Während der Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14327 nur ein paar Tage alt ist, hat der Windows 10 Insider Preview Build 14316 für PCs schon zwei Wochen auf dem Buckel. Nun gibt es für beide Ersatz in Form des neuen Windows 10 Insider Preview Build 14328. Für Smartphones bringt dieser keine Änderung, für PCs gibt es gleich eine ganze Tonne.

Beispielsweise ist Windows Ink, das die Stifteingabe revolutionieren soll, erstmals verfügbar. Der Funktionsumfang reicht von Notizzetteln über eine Tafel bis zur Möglichkeit, auf dem Desktop zu zeichnen. Windows Ink wurde bereits in diverse Apps, darunter Maps, Edge und Office integriert. Auf Geräten mit aktivem Stift wie dem Surface Pro 4 oder dem Surface Book ist der Windows Ink Workspace automatisch aktiviert, alle anderen können die Funktion über einen Rechtsklick auf die Taskleiste zuschalten. Das virtuelle Lineal, welches Microsoft bei der Ankündigung von Windows Ink gezeigt hatte, ist noch nicht verfügbar.

Das überarbeitete Startmenü zeigt oben weiterhin die meistverwendeten Apps und darunter jene, die zuletzt hinzugefügt bzw. aktualisiert worden sind (bis zu drei Einträge), doch dann folgt die Liste aller Apps. Exlorer, Einstellungen und Ein/Aus weichen nach links aus und sind dort nur noch als Icon (dafür aber immer) zu sehen. Ordner, die man dem Startmenü über die Personalisierung hinzugefügt hat, muss man nicht mehr über das Hamburgermenü öffnen, denn sie sind sofort sichtbar. Im Tablet-Modus wird der Platz auf dem Bildschirm besser ausgenutzt. Dies geschieht zum einen in Form der bildschirmfüllenden App-Übersicht, die ihre Rückkehr feiert, zum anderen kann das automatische Ausblenden der Taskleiste auf den Tablet-Modus beschränkt werden.

Die Sprachassistentin Cortana benötigt für einfache Aufgaben keine Anmeldung und Konfiguration mehr, dies soll die Hemmschwelle gegenüber der Sprachfunktion abbauen. Sie kann nun auch auf dem Sperrbildschirm lauschen, sofern der Benutzer dies erlaubt. Einfache Antworten bekommt man direkt ("Ist Hannover 96 bereits abgestiegen?"), für sensible Daten muss hingegen eine Entsperrung erfolgen ("Mit wem gehe ich heute Abend essen?"). Erinnerungen kann man nun auch über Fotos und die Inhalte von UWP-Apps (Universal Windows Platform) setzen, hierzu teilt man diese Inhalte mit Cortana. Ab diesem Build agiert Cortana geräteübergreifend: Beispielsweise informiert die Assistentin am PC über einen niedrigen Akkustand beim Smartphone, ermöglicht das Lokalisieren aus der Ferne und stellt Routen und Wegbeschreibungen auf allen Geräten eines Benutzerkontos zur Verfügung.

Das Icon des Action Center findet sich in der TNA nun rechts neben Uhrzeit und Datum, es zeigt jetzt auch die Anzahl der neu eingetroffenen Benachrichtigungen an. Die Benachrichtigungen werden anhand der ausgebenden Apps gruppiert, wobei App-Logo und Name als Überschrift für den jeweiligen Abschnitt verwendet werden. Diese Maßnahme schafft Übersicht und spart Platz. Erinnerungen von Cortana werden hier ebenfalls eingeblendet. Die Kacheln für den Schnellzugriff lassen sich jetzt individuell sortieren, zudem kann man Einträge entfernen sowie neue Schnellzugriffe hinzufügen. Das Wi-Fi-Icon führt zu den verfügbaren Netzwerken, statt das kabellose Netzwerk zu deaktivieren.

Die Uhr in der Taskleiste wurde mit der Kalender-App verknüpft und zeigt im Flyout unsere Termine an. Man kann auch neue Termine einfügen. Wer mehrere Bildschirme verwendet, sieht die Uhr nun auf allen Anzeigen. Die Icons der UWP-Apps (Universal Windows Platform) können nun zusätzliche Informationen anzeigen, beispielsweise die Zahl neu eingetroffener E-Mails. Die Konfiguration der Taskleiste wurde in die System-Rubrik der "Einstellungen" verschoben und man kann die Lautstärke mehrerer Ausgabegeräte regulieren.

In den Einstellungen wurde jeder Eintrag mit einem eigenen Icon versehen. Diese Symbole werden auch verwendet, um Verknüpfungen an den Startbildschirm zu heften. Das Suchfeld schlägt neuerdings Ergebnisse vor, um das Auffinden bestimmter Einstellungen zu erleichtern. Neu hinzugekommen sind Einstellungen für Windows Ink und man kann Touch-Eingaben während der Stiftnutzung ignorieren lassen. Apps lassen sich ab sofort zurücksetzen, müssen diese Funktion aber auch unterstützen. Das Zurücksetzen soll bei Fehlern und Startproblemen helfen. Auch das "Windows Insider Program" ist nun unter "Einstellungen" zu finden.

Zwischen den virtuellen Desktops kann man per Touch-Pad wechseln, hierzu wischt man mit vier Fingern nach links oder rechts. Das Touchpad muss natürlich in der Lage sein, vier simultane Berührungen zu erkennen. E-Mail-Adressen sind auf dem Sperrbildschirm standardmäßig nicht mehr zu sehen und rechts unten wurde eine Steuerung für die Audiowiedergabe implementiert. Der Explorer hat ein neues Icon bekommen und kann neuerdings von der Taskleiste gelöst werden. Dazu gibt es eine neue Vorschauversion der Skype UWP-App, Verbesserungen für die japanische Sprache sowie diverse Fehlerbereinigungen.
 
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CDex 1.8.1 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 24.04.2016, 19:41:09
CDex ist der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Vorsicht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast.

Die neue Version 1.8.1 behebt einen Fehler in der Installationsroutine sowie falsch verknüpfte Bibliotheken unter Windows 7. Die Unterstützung von Windows 10 wurde verbessert und einige interne Bibliotheken sowie die Laufzeitdateien von C++ wurden aktualisiert. Neu hinzugekommen ist eine korsische Sprachversion, die übrigen Übersetzungen wurden überarbeitet.

Download: CDex 1.8.1
 
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LibreOffice 5.2 Alpha 1 zum Ausprobieren bereit

reported by doelf, Sonntag der 24.04.2016, 19:34:34
LibreOffice 5.1 ist schon gut gereift - das dritte Bug-Fix-Update soll in der Woche vom 9. bis zum 15. Mai 2016 veröffentlicht werden - und für die Entwicklungsschiene 5.0 wird der Support zum 29. Mai 2016 auslaufen. Da wird es Zeit, die nächste Generation startklar zu machen, und somit kann man ab sofort die erste Aplha-Ausgabe von LibreOffice 5.2 ausprobieren.

Wie alle Alpha-Versionen des Projekts ist auch der erste Vorgeschmack auf LibreOffice 5.2 nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zu finden. In der Alpha-Phase steckt Software noch voller Fehler, weshalb solche frühen Testversionen mit äußerster Vorsicht zu genießen sind. Vor der Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2, die für die erste Augustwoche 2016 geplant ist, gibt es noch viel zu tun.

Download: LibreOffice 5.2 Alpha 1 (Pre-Release)
 
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Fast fertig: Firefox 46.0 Final Candidate Build 5 (32/64 Bit)

reported by doelf, Sonntag der 24.04.2016, 19:21:34
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 46.0 veröffentlicht werden und vorab gibt es einen fünften Finalkandidaten. Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code. Nachgereicht wird auch die GTK3-Integration, welche die Entwickler in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogen hatten.

Bislang nutzt die JavaScript-Engine SpiderMonkey für JIT-Code Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert.

Download: Firefox 46.0 Final Candidate Build 5 (32/64 Bit)
 
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Nachgereicht: Thunderbird 45.0 mit zahlreichen Verbesserungen

reported by doelf, Freitag der 22.04.2016, 15:13:33
Ausgerechnet der große Versionssprung des E-Mail-Clients Thunderbird wurde seitens Mozilla außerhalb der üblichen Update-Termine vollzogen: Seit zehn Tagen liegt der Thunderbird 45.0 weitgehend unbemerkt zum Download bereit, dabei gibt es diesmal mehr Neuerungen als in allen Updates der vergangenen Jahre zusammen!

Kommen wir nun zu den Neuerungen: Die neue Spalte "Gegenseite" vereint "Von" und "Empfänger", ein Pfeilsymbol markiert dabei die Senderichtung. XMPP-Chatrooms und Befehle werden besser unterstützt, man kann die HTML-Formatierung als Standard setzen und die Rechtschreibprüfung wurde auf die Betreffzeile ausgeweitet. Beim Bearbeiten einer Mitteilung lässt sich der Absender ändern, im Kompositionsfenster ermöglicht ein Dropdown-Menü das Einstellen der Schriftgröße und die Return/Enter-Taste erzeugt einen neuen Absatz (für einen Zeilenumbruch muss man zusätzlich die Shift-Taste gedrückt halten). Das Kartenmaterial liefert OpenStreetmap, für Mail.ru wurde OAuth aktiviert und Name sowie E-Mail-Adresse lassen sich aus dem Header der Mails kopieren. Die Optionen bezüglich Ausnahmen für externe Inhalte wurden erweitert, allerdings migriert der Thunderbird 45.0 die bisherigen Einstellungen auf Basis der Absenderadresse nicht.

Folgende Probleme wurden behoben: Beim Versenden von Mails mit chinesischen, japanischen oder koreanischen Zeichen werden keine überflüssigen Leerzeichen eingefügt, wie es bisher der Fall war. Verbindungsprobleme von XMPP aufgrund langer Benutzerlisten wurden ebenso korrigiert wie nicht sichtbare externe Bilder beim Antworten oder Weiterleiten. Die Rechtschreibprüfung ignoriert nun unsichtbare HTML-Inhalte und ein Absturz beim Parsen bestimmter IMAP-Mitteilungen wurde ebenfalls gelöst. Beim Speichern eines Entwurfs, der mit "als neu bearbeiten" geöffnet wurde, wird das Original nicht mehr überschrieben. Vorformatierte Blöcke in Antworten bleiben erhalten, beim Kopieren aus einem Texteditor gehen keine Leerzeichen mehr verloren und das Kompositionsfenster soll zuverlässiger die richtige Textkodierung auswählen. Neu empfangene E-Mails werden in der richtigen Reihenfolge einsortiert, Anhänge von Box.com werden wieder hochgeladen und beim Gruppieren von Nachrichten wurde die Sortierung repariert. Zudem lassen sich mehrere Anhänge auswählen und zusammen per Drag&Drop kopieren.

Bleibt noch zu erwähnen, dass der Thunderbrid 45.0 zwölf Sicherheitslücken stopft. Sechs Schwachstellen stellen eine kritische Gefahr dar, wobei Mozilla teilweise mehrere Fehler zu einem Eintrag zusammengefasst hat. Die Probleme stecken beispielsweise in den Bibliotheken Graphite 2 und Network Security Services (NSS), in der Funktion SetBody, den XML-Transformationen und dem HTML5-Zeichenkettenparser. Von drei weiteren Lücken geht eine hohe Gefahr aus, zwei sind von mittlerer Schwere und die letzte ist vergleichsweise harmlos. Ein sofortiges Update ist in jedem Fall anzuraten.

Zum Abschluss noch eine Warnung an Umsteiger: Der Import von Outlook und Eudora funktioniert im Thunderbird 45.0 nicht!

Download: Thunderbird 45.0
 
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Chrome 50.0.2661.86/87 behebt etliche Fehler

reported by doelf, Freitag der 22.04.2016, 11:15:00
Google hat seinen Internetbrowser Chrome auf die Version 50.0.2661.86 aktualisiert. Zunächst war die neue Version nur für Linux und Mac OS X verfügbar, die Windows-Variante wurde erst später mit der Versionsnummer 50.0.2661.87 nachgereicht. Sicherheitsrelevante Änderungen sind diesmal nicht enthalten.

Nachdem Chrome 50 zwanzig Sicherheitslücken geschlossen und die Unterstützung für Windows XP und Vista sowie Mac OS X 10.6, 10.7 und 10.8 über Bord geworfen hatte, sorgt das Update auf die Version 50.0.2661.86 für Feinschliff: Beispielsweise wurde die Prüfung, ob das verwendete Betriebssystem überhaupt noch unterstützt wird, auf die neuen Anforderungen von Chrome 50 angepasst. Die Übersetzungen wurden aktualisiert und die stotternde Audiowiedergabe, die durch einen Sicherheitsflicken verursacht wurde, konnte repariert werden. Für Windows 10 wurde eine nicht funktionierende Erkennung des Tablet-Modus entfernt, dies soll den Zugriff auf die Bildschirmtastatur verlässlicher machen. Das Vererben der Sandbox-Vorgaben an Cross-Site Pop-ups wurde korrigiert und eine Absturzursache für Android-Geräte auf x86-Basis konnten die Entwickler ebenfalls beheben.

Download:
 
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Kurseinbruch bei Alphabet (Google)

reported by doelf, Freitag der 22.04.2016, 11:05:44
Auch Alphabets (Googles) Aktienkurse sind nach Bekanntgabe der Quartalszahlen um 6,01 bzw. 6,10 Prozent gefallen. Doch während man bei Microsoft den deutlichen Gewinneinbruch als Ursache Ausmachen kann, glänzen Alphabets Ergebnisse nach wie vor mit zweistelligen Zuwachsraten. Der Grund für die Enttäuschung der Börse heißt daher schlicht und einfach "Gier".

Die Google-Mutter konnte ihren Umsatz im ersten Quartal 2016 um 17,38 Prozent auf 20,257 Milliarden US-Dollar steigern. Der operative Gewinn (GAAP) ist um 20,13 Prozent auf 5,342 Milliarden US-Dollar geschossen und der Nettogewinn (GAAP) um 19,69 Prozent auf 4,207 Milliarden US-Dollar gewachsen. Der Gewinn je Aktie lag vor einem Jahr bei 5,10 US-Dollar, diesmal sind es 6,02 US-Dollar - eine Steigerung um 18,04 Prozent. Das sieht alles sehr gut aus, insbesondere in Anbetracht des extrem hohen Niveaus, auf dem sich Google seit Jahren bewegt. Dennoch hatten die Anleger mehr erwartet und straften die Wertpapiere (Alphabet ist zweifach notiert) nachbörslich ab.

Google ist auch weiterhin die Gelddruckmaschine von Alphabet und steuerte 6,272 Milliarden US-Dollar (Q1/2015: 5,188 Milliarden US-Dollar) zum operativen Gewinn bei, während das Unternehmen in seinen übrigen Bets (Wetten) 802 Millionen US-Dollar (Q1/2015: 633 Millionen US-Dollar) verbrannt hat. Mit 20,091 Milliarden US-Dollar (Q1/2015: 17,178 Milliarden US-Dollar) fallen auf Google 99,18 Prozent des Gesamtumsatzes.
Quelle: abc.xyz
 
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Microsofts Quartalszahlen setzen Aktie unter Druck

reported by doelf, Freitag der 22.04.2016, 09:37:20
Während AMDs Wertpapier trotz hoher Verluste im nachbörslichen Handel stark gestiegen ist, geriet Microsofts Aktie trotz eines Gewinns in Milliardenhöhe unter Druck. Weniger Umsatz und Gewinn sorgten an der US-Technologiebörse NASDAQ für Enttäuschung und einen Kursrutsch um 5,2 Prozent, denn auch das Allheilmittel Cloud wächst nicht auf voller Breite.

Cloud first, Mobile first, Dienste zum Mieten statt Software zum Kaufen. Microsoft steckt mitten im größten Umbau seiner Unternehmensgeschichte und noch trägt die neue Strategie nur begrenzt Früchte. Mit 20,531 Milliarden US-Dollar blieb der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 um 5,51 Prozent unter der Vorgabe des Vorjahreszeitraums, zugleich ist der operative Gewinn (GAAP) recht deutlich um 19,88 Prozent auf 5,283 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Der Nettogewinn (GAAP) ist sogar um 24,65 Prozent auf 3,756 Milliarden US-Dollar gefallen, so dass sich der Gewinn je Aktie nur noch auf 0,47 US-Dollar beläuft - im Vorjahr hatte Microsoft noch 0,61 US-Dollar je Anteil verdient.

Betrachtet man nur die fortgeführten Unternehmensbereiche, kann Microsoft für jeden einzelnen ein leichtes Umsatzplus aufweisen:
  • More Personal Computing: 9,458 Milliarden US-Dollar (+0,95%)
  • Productivity and Business Processes: 6,457 Milliarden US-Dollar (+1,01%)
  • Intelligent Cloud: 6,096 Milliarden US-Dollar (+3,27%)
Extreme Wachstumsraten finden sich indes nur punktuell: Office 365 verzeichnete ein Umsatzplus von 63 Prozent und der mit Azure generierte Umsatz ist sogar um 120 Prozent gewachsen. Auch die Surface-Produkte sorgten für 61 Prozent mehr Umsatz, während das Telefongeschäft nochmals um 46 Prozent gefallen ist. Der mit OEM-Versionen von Windows generierte Umsatz ist derweil um zwei Prozent zurückgegangen, trotzt dabei aber dem weit stärker eingebrochenen PC-Markt. Windows 10 läuft dank des kostenlosen (und sehr aufdringlichen) Upgrades mittlerweile auf 270 Millionen Geräten.
 
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AMD: Viel Optimismus trotz roter Zahlen

reported by doelf, Freitag der 22.04.2016, 09:00:27
Auf dem Weg in Richtung Zen und Polaris muss AMD abermals tiefrote Quartalsergebnisse vorlegen: Die ersten drei Monate des Jahres 2016 bescherten dem CPU- und GPU-Hersteller einen Nettoverlust in Höhe von 109 Millionen US-Dollar bzw. 0,14 US-Dollar je Aktie. Damit liegt der Verlust knapp über den 102 Millionen US-Dollar des vorausgegangenen Quartals, bleibt aber unter dem Fehlbetrag des Vorjahreszeitraums, der sich auf 180 Millionen US-Dollar belaufen hatte.

Im operativen Geschäft ist das Minus sequentiell von 49 Millionen auf 68 Millionen angestiegen, das erste Quartal 2015 hatte AMD einen operativen Verlust in Höhe von 137 Millionen US-Dollar beschert. Kopfschmerzen bereitet allerdings der auf 832 Millionen US-Dollar geschrumpfte Umsatz. Der sequentielle Umsatzeinbruch um 13,15 Prozent lässt sich noch saisonal begründen, doch der Rückgang um 19,22 Prozent im Vergleich zu den Vorgaben des Vorjahres sind keine leichte Bürde. AMDs Schuldenlast beläuft sich unverändert auf 2,24 Milliarden US-Dollar.

Der mit Prozessoren und Grafikchips generierte Umsatz ist im Jahresvergleich um 14 Prozent gefallen, was das Unternehmen mit einer gesunkenen Nachfrage für seine Notebook-CPUs begründet. Der operative Verlust dieser Sparte beläuft sich auf 70 Millionen US-Dollar. Die Geschäftsbereiche Enterprise, Embedded und Semi-Custom haben 372 Millionen US-Dollar zum Umsatz beigetragen, ein Rückgang um 24 Prozent. Insbesondere die gesunkene Nachfrage für Spielkonsolen belastet diesen Geschäftsbereich und ließ den operativen Gewinn auf 16 Millionen US-Dollar schrumpfen.

Lizenzeinnahmen in Höhe von 293 Millionen US-Dollar soll nun ein neues Joint-Venture mit der chinesischen Investment-Firma THATIC (Tianjin Haiguang Advanced Technology Investment) in die Kassen spülen. Die Lizenzen umfassen SoC-Technologie für den Servermarkt, welche das Joint-Venture zur Entwicklung neuer Produkt, die speziell auf die Bedürfnisse des chinesischen Markts zugeschnitten sind, verwenden wird. Die Zahlung ist vom Erreichen bestimmter Meilensteine abhängig, dazu kommen Lizenzgebühren für die Produktverkäufe.

Dieses Joint-Venture und ein positiver Ausblick auf das zweite Quartal - AMD erwartet einen sequentiellen Umsatzanstieg zwischen 12 und 18 Prozent - retten AMDs Aktie vor dem Absturz und sorgten nachbörslich sogar für einen Höhenflug: Das Papier konnte um 20,99 Prozent zulegen und seinen Wert auf 3,17 US-Dollar steigern.
Quelle: ir.amd.com
 
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CPU-Z 1.76 bringt Unterstützung für Windows 98

reported by doelf, Donnerstag der 21.04.2016, 21:28:01
Nein, kein Tippfehler und auch kein Aprilscherz: Mit der Version 1.76 kehrt die Unterstützung für Windows 98 in CPU-Z zurück. Warum weiß der Himmel! Etwas moderner sind die kommenden Prozessoren aus Intels Baureihen Broadwell-E und Broadwell-EP, die ebenfalls eingepflegt worden. Und die Befehlssatzerweiterung AVX512 erkennt CPU-Z 1.76 nun auch. Darüber hinaus wurden einige Fehler behoben, beispielsweise die auf einigen Systemen fehlenden SPD-Angaben.

Falls jemand CPU-Z noch nicht kennt: Dieses Tool zeigt zahlreiche Informationen über den Prozessor, das Mainboard, den Chipsatz, die Grafikeinheit und den Arbeitsspeicher an, darunter Taktraten, Spannungen, Latenzen und die SPD-Programmierung der RAM-Module. Seit der Version 1.73 gibt es auch eine integrierte Benchmark-Funktion, welche die Prozessorleistung sowohl mit einem als auch mit mehreren Threads misst. CPU-Z bietet auch Vergleichsergebnisse gängiger CPUs an, die das Einordnen der Ergebnisse erleichtern. Weiterhin kann der Benchmark als Stresstest verwendet werden.

Tipp: Beim Download empfehlen wir den Griff zum ZIP-Archiv, denn eine Installation von CPU-Z ist nicht notwendig. Das Archiv enthält sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Fassung des Programms.

Download: CPU-Z 1.73 32/64-Bit
 
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Oracle schließt 136 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Donnerstag der 21.04.2016, 21:06:52
Oracle hat neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 136 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Wir sind es gewohnt, dass Java SE der größte Brandherd in Oracles illustrer Software-Sammlung ist, doch diesmal verteilen sich die besonders schwerwiegenden Fehler über eine breite Palette von Produkten und Java SE schafft es nur auf den vierten Rang.

Mit sieben Sicherheitslücken der Gefahrenstufe 9,8 birgt Oracles Fusion Middleware die größten Gefahren, dazu kommt je eine Schwachstelle der Kategorien 8,6 und 8,1. Insgesamt wurden in der Fusion Middleware 22 Fehler behoben, von denen sich alle bis auf eine von außen angreifen lassen. Es folgt MySQL mit 31 Schwachstellen, vier davon stehen nach außen offen und zwei wurden mit 9,8 bewertet. 18 Sicherheitslücken, von denen zwölf aus der Ferne attackiert werden können, wurden in den Sun Systems Products beseitigt. Je eine entspringt dabei den Kategorien 9,8 und 8,1.

Java SE bringt es auf neun Fehler, die allesamt nach außen offenstehen. Drei davon wurden mit 9,6 bewertet und je einer mit 9,0 und 8,3. Auch sechs der sieben Schwachstellen in den Oracle Applications sind von außen angreifbar, dabei gibt es einmal die Risikostufe 9,1 und dreimal 8,2. Bleiben noch die Financial Services mit vier (davon drei von außen angreifbar, einmal 9,1) und der Database Server mit fünf Sicherheitslücken (davon zwei von außen angreifbar, einmal 9,0).

In den folgenden Produkten wurden Sicherheitslücken bis zur Risikostufe 8,8 behoben. In den runden Klammern geben wir jeweils an, wie viele der Fehler sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen lassen, während in den eckigen Klammern die höchste Risikostufe zu finden ist:
  • Oracle Enterprise Manager Grid Control: 2 (1) [8,8]
  • Oracle PeopleSoft Products: 15 (2) [8,7]
  • Oracle Supply Chain Products Suite: 6 (4) [8,2]
  • Oracle Berkeley DB: 5 (0) [7,8]
  • Oracle Linux and Virtualization: 4 (3) [7,5]
  • Oracle JD Edwards Products: 1 (1) [6,5]
  • Oracle Retail Applications: 3 (0) [6,5]
  • Oracle Siebel CRM: 2 (0) [6,5]
  • Oracle Health Sciences Applications: 1 (1) [5,3]
  • Oracle Industry Applications: 1 (0) [4,9]
 
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"World of Warcraft: Legion" erscheint Ende August

reported by doelf, Donnerstag der 21.04.2016, 18:23:20
Blizzard Entertainment hat die Veröffentlichung von "World of Warcraft: Legion" für den 30. August 2016 angekündigt. Das sechste Erweiterungspaket für das beliebte MMORPG kann bereits vorbestellt werden in kostet in der Standard Edition 44,99 Euro. Es gibt auch eine Digitale Deluxe Edition für 59,99 Euro. Beide Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer.


Wer die Vorverkaufsphase nutzt, enthält vorzeitigen Zugriff auf die neue Heldenklasse "Dämonenjäger" und kann einen Charakter sofort auf die Stufe 100 aufwerten. Im Rahmen von "Legion" ist dann ein Aufstieg bis Stufe 110 möglich. Abgesehen von den Dämonenjägern der Illidari verspricht die Erweiterung mythische Waffen sowie eine Ordenshalle als Operationsbasis für den Widerstand gegen die Brennende Legion.

Die Deluxe Edition bringt als Mehrwert zwei Reittiere aus der Gattung Kriegshunde sowie ein Haustier namens Knurps. Dazu bekommt man Starcraft-II-Porträts plus Flügel und Helm für den passenden Dämonenjäger-Look in "Diablo III". Um "Legion" spielen zu können, benötigt man "World of Warcraft" mitsamt der Erweiterung "Warlords of Draenor" sowie ein gültiges Abonnement.
Quelle: eu.battle.net
 
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Opera 38.0 bekommt einen integrierten VPN-Dienst

reported by doelf, Donnerstag der 21.04.2016, 17:00:55
Die kommende Version 38.0 des Internetbrowsers Opera bekommt ein interessantes Alleinstellungsmerkmal: Einen integrierten VPN-Dienst, den man jederzeit aktivieren kann. Ein solcher VPN-Tunnel schützt nicht nur vor Spionen im lokalen Netzwerk und versteckt die IP-Adresse vor neugierigen Webseiten, sondern hilft auch beim Überwinden von Geoblocking, also der Beschränkung von Diensten auf bestimmte Länder oder Regionen.

Der integrierte VPN-Dienst wird von der kanadischen Opera-Tochter SurfEasy Inc. geboten und macht sich erst einmal dadurch bemerkbar, dass der Aufbau von Webseiten - abhängig vom gewählten Standort - spürbar ausgebremst wird. Wir haben die Geschwindigkeit mit Hilfe des Speedtest Zack von AVM gemessen:
  • 28,855 MBit/s Download; 5,018 MBit/s Upload - ohne VPN
  • 28,674 MBit/s Download; 4,938 MBit/s Upload - VPN mit Standort Deutschland
  • 21,867 MBit/s Download; 4,570 MBit/s Upload - VPN mit Standort Kanada
  • 14,023 MBit/s Download; 3,777 MBit/s Upload - VPN mit Standort USA
Aktiviert wird die VPN-Nutzung ganz einfach über die Einstellungen, die entsprechende Option findet sich unter "Datenschutz & Sicherheit". Danach sieht man ein blaues VPN-Logo ganz links in der Adresszeile des Browsers. Klickt man dieses Logo an, kann man seinen Standort ändern. Aktuell stehen hierfür aber nur Deutschland, Kanada und die USA zur Auswahl.

Opera VPN-Client

Wir haben einige Angebote, die Geoblocking verwenden, ausprobiert, und im Prinzip funktioniert Operas Herkunftsverschleierung. Angebote aus den USA laden jedoch sehr träge und scheinen den VPN-Dienst bereits zu kennen. Statt Inhalte zu sehen, die normalerweise US-Bürgern vorbehalten sind, wurden wir mit unterschiedlichen Fehlermeldungen konfrontiert. Erfolg hatten wir nur beim kanadischen Fernsehsender CBC:

Opera VPN-Client

In der Mediathek von CBC konnten wir beliebige Sendungen auswählen und abspielen. Und weil die Übertragungsraten mit kanadischer IP recht flott sind, funktioniert das auch flüssig. Als wir die CBC-Mediathek zuvor mit einer deutschen IP aufgerufen hatten, wurde uns der Zugriff auf die dortigen Inhalte verweigert:

Opera VPN-Client

Operas VPN-Dienst ist eine sehr interessante Funktion, welche dem Internetbrowser aus Norwegen einen erheblichen Mehrwert bringen könnte. Hierfür müssen aber weitere Länder eingepflegt werden, beispielsweise Großbritannien. Zudem bleibt abzuwarten, wie gut Operas VPN-Dienst den zu erwartenden Benutzeransturm verkraften wird. Wer nicht auf die Veröffentlichung des finalen Opera 38.0 warten möchte, kann den VPN-Dienst schon jetzt in der Entwicklerversion ausprobieren.

Download: Opera 38 für Entwickler
 
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Oculus Rift: Über Verspätungen und Hacks

reported by doelf, Donnerstag der 21.04.2016, 12:04:47
Wie DigiTimes berichtet, kämpft Oculus weiterhin mit Problemen in seiner Lieferkette: Aufgrund von Engpässen bei den speziell für die VR-Brille angepassten Fresnel-Linsen wird sich die Auslieferung bis August verzögern. Das dürfte die Käufer ebenso wenig erfreuen wie ein Hack, der die Exklusivtitel der Rift auch für andere Brillen öffnet.

Die Stufenlinsen, die der französische Physiker Augustin Jean Fresnel einst für den Einsatz in Leuchttürmen erfunden hatte, kommen auch in HTCs Vive zum Einsatz, doch im Gegensatz zu Oculus scheint HTC für ausreichend hohe Stückzahlen vorgesorgt zu haben. Zumindest kann der taiwanische Hersteller liefern und könnte in diesem Jahr zum führenden Hersteller von VR-Brillen werden.

Oculus setzt derweil auf Exklusivität und sperrt Konkurrenzprodukte bei einigen Spielen aus. Hier macht allerdings der Revive Compatibility Layer, der eine Kompatibilitätsebene zwischen dem Oculus SDK und OpenVR darstellt, einen Strich durch die Rechnung der Facebook-Tochter. Durch den Einsatz einer handvoll modifizierter Dateien laufen die Exklusivtitel dann auch auf HTCs Vive.

Der Revive Compatibility Layer setzt Windows 8 oder 10 sowie einen Xbox-Controller voraus. Unterstützung für Windows 7 soll in Kürze folgen und auch DirectX 12, OpenGL und Oculus Touch müssen noch implementiert werden. Aktuell funktioniert der Hack mit "Project Cars" (Steam, 64-Bit), "Defense Grid 2", "Lucky's Tale" und dem Oculus Dreamdeck.

Im Prinzip wandelt der Revive Compatibility Layer nur Funktionen der Laufzeitumgebung von Oculus in OpenVR-Aufrufe um, doch Oculus lässt nur signierten Code zu. Daher müssen die Spiele und Applikationen modifiziert werden, was seitens Oculus zu einem lauten Säbelrasseln geführt hat. Der Hersteller betrachtet den Hack als illegal und will gegen ihn vorgehen.

Während Oculus das Recht auf seiner Seite haben dürfte, stellt sich die Situation für potentielle Käufer etwas anders dar: Wer seine Kunden mit Lieferzeiten von vier Monaten verschreckt, muss sich nicht wundern, wenn diese zur Konkurrenz gehen. Und wenn man schon nicht liefern kann, erscheint auch das Pochen auf die Exklusivität bestimmter Titel mehr als nur ein wenig peinlich.
 
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Fast fertig: Firefox 46.0 Final Candidate Build 4 (32/64 Bit)

reported by doelf, Donnerstag der 21.04.2016, 10:00:00
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 46.0 veröffentlicht werden und vorab gibt es einen vierten Finalkandidaten. Einen vierten? Ja, Mozilla hat tatsächlich das Kunststück vollbracht, binnen 42 Stunden vier Finalkandidaten auf den offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zu schieben. Was mal wieder unterstreicht, dass Installationspakete vom Archiv-Server mit Vorsicht zu genießen sind!

Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code. Bislang nutzt die JavaScript-Engine SpiderMonkey für JIT-Code Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert. Nachgereicht wird die GTK3-Integration, welche die Entwickler in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogen hatten.

Download: Firefox 46.0 Final Candidate Build 4 (32/64 Bit)
 
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LibreOffice 5.1.3 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 21.04.2016, 09:52:19
Das dritte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll in der Woche vom 9. bis zum 15. Mai 2016 veröffentlicht werden, vorab gibt es jetzt einen ersten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit).

LibreOffice 5.1.3 RC 1 ist bisher nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zu finden. Über die Änderungen ist daher noch nichts bekannt, wir werden diese Informationen, sobald verfügbar, nachreichen. Ein zweiter Release Candidate ist für die Woche vor der Freigabe der finalen Version geplant.

Download: LibreOffice 5.1.3 RC 1 (Pre-Release)
 
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Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14327

reported by doelf, Donnerstag der 21.04.2016, 09:42:19
Nachdem es der vor einer Woche veröffentlichte Build 14322 nicht in den Slow-Ring geschafft hat, liegt seit gestern der Insider Preview Build 14327 von Windows 10 Mobile zum Download bereit - vorerst wieder nur für Insider im Fast-Ring. Die wichtigste Neuerung ist diesmal eine Vorschau auf Messaging Everywhere.

Über "Messaging everywhere" werden Textnachrichten ans Telefon parallel auch auf dem PC anzeigt. Man kann neue Mitteilungen und Antworten auch am PC verfassen und dann über das Smartphone verschicken. Im Build 14322 hatte Microsoft bereit Einstellungen für "Messaging everywhere" eingebunden, doch es fehlte noch die entsprechende Funktion. Diese ist nun verfügbar, kann aber nur unter den folgenden Voraussetzungen genutzt werden:
  • Man muss mit allen beteiligten Geräten bei einem Microsoft-Konto angemeldet sein.
  • Am Smartphone muss die Option, Textmitteilungen an alle Geräte zu versenden, aktiviert werden.
  • Am PC wird in der Messaging-App definiert, über welches Mobiltelefon die Mitteilungen verschicken werden.
"Messaging everywhere" ist noch nicht fertig und befindet sich derzeit im Beta-Status. Parallel wurde die Skype-Integration aus der Messaging-App entfernt, denn Skype wird sich in Zukunft auf die eigene UWP-App (Universal Windows Platform) konzentrieren.

Cortana ist ab sofort auch in Mexiko auf Spanisch, in Brasilien auf Portugiesisch sowie in Kanada auf Französisch verfügbar. Dies ist auch längst überfällig, denn für PCs hatte Microsoft diese Sprachen bereits Anfang März 2016 mit dem Build 14279 freigeschaltet. Auch die Spracheingaben wurden für diese drei Lokalisierungen angepasst.

Die Liste der behobenen Fehler beginnt mit den Download-Problemen für Sprachpakete, doch diese wurden anscheinend noch nicht endgültig gelöst. Microsoft untersucht derzeit entsprechende Rückmeldungen von Insidern. Wenn das Telefon mit der Power-Taste ein- und ausgeschaltet wird, soll der Bildschirm nicht mehr einfrieren. Auch der zeitweise Ausfall von Eingabe- und Leertaste bei der Bildschirmtastatur wurde beseitigt und die Startprobleme etlicher Apps - Facebook Messenger, Transfer My Data, WeChat, UC Browser - wurden behoben. Emojis lassen sich aus dem Texteingabefeld interaktiver Benachrichtigungen löschen, das Antippen eines Wortes stoppt die automatische Korrektur, der Glance Screen berücksichtigt die Textskalierung und Beispielbilder können als Hintergrund gesetzt werden. Zudem funktioniert das Bluetooth-Tethering nun auch, wenn Bluetooth zuvor nie aktiviert war.

Andere Probleme warten noch auf eine Lösung: Den Feedback-Hub gibt es derzeit nur in englischer Sprache und einige Apps kommen noch nicht mit den neuen Emojis zurecht und zeigen stattdessen leere Kästchen an. Die Kamera-App kann beim Wechsel zur Rolle einfrieren und in der App-Übersicht finden sich doppelte Einträge. Bei Tweetium und einigen anderen Apps gibt es weiterhin Startprobleme, zudem fällt die Datenverbindung über das Mobilfunknetz zuweilen aus, obwohl sie als aktiv angezeigt wird. Ein Wechsel zum Flugzeugmodus und zurück kann diesen Fehler umschiffen. Die Konfiguration des Glance Screen wird vom Build 14327 nicht übernommen und muss nach dem Update manuell angepasst werden.
 
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Bundesverfassungsgericht: BKA-Gesetz ist in Teilen verfassungswidrig

reported by doelf, Mittwoch der 20.04.2016, 12:09:23
Und wieder einmal müssen die Richter in den roten Roben die Bundesregierung auf den Boden des deutschen Grundgesetzes zurückholen: Die weitgehenden Befugnisse, die dem Bundeskriminalamt im Jahr 2009 zur Terrorabwehr zugestanden wurden, sind in Teilen nicht mit den von der Verfassung garantierten Grundrechten vereinbar. Einmal mehr wurde bei der Ausarbeitung eines Gesetzes der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ignoriert.

Grundsätzlich hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts kein Problem mit heimlichen Überwachungsmaßnahmen zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus, doch bei der Ausarbeitung des Gesetzes wurde im Detail geschludert. Angefangen bei den Voraussetzungen zur Durchführung heimlicher Überwachungsmaßnahmen bis hin zur Weitergabe von Daten an andere Behörden im In- und Ausland fehlen klare Grenzen, rechtsstaatliche Absicherungen, Transparenz, individueller Rechtsschutz und aufsichtliche Kontrolle. Das BKA-Gesetz ist aber nur gestolpert, nicht gefallen: Mit Einschränkungen sollen die erweiterten Befugnisse noch bis zum 30. Juni 2018 gelten.

Die Einschnitte in die Grundrechte, die das BKA-Gesetz regelt, sind erheblich: Die Unverletzlichkeit der Wohnung, das Telekommunikationsgeheimnis, die informationelle Selbstbestimmung und das Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme werden zum Wohl der Sicherheit ausgesetzt. Insofern ist es wichtig, dass die Verfassungsrichter der Sicherheit keinen Vorrang gewähren:"Die Sicherheit des Staates als verfasster Friedens- und Ordnungsmacht und die von ihm - unter Achtung von Würde und Eigenwert des Einzelnen - zu gewährleistende Sicherheit der Bevölkerung stehen insoweit mit anderen hochwertigen Verfassungsgütern im gleichen Rang."Es gibt kein Super-Grundrecht auf Sicherheit, das alle anderen aussticht. Es gibt nur Abwägungen, die dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu genügen haben. Doch da die Politik die Verhältnismäßigkeit immer wieder für mehr Sicherheit ausblendet, schießen ihre Gesetze viel zu oft über das Ziel hinaus und müssen nachträglich zurechtgestutzt werden.

Der Erste Senat bemängelt beispielsweise, dass Überwachungsmaßnahmen im ersten Monat ganz ohne vorherige richterliche Anordnung erlaubt sind. In Hinblick auf die Verhütung bevorstehender Straftaten, seien die Kriterien zu locker gefasst und für Gerichte kaum nachzuvollziehen. Zumindest ein konkreter Verdacht müsse bestehen, um solch drastische Einschnitte in die Grundrechte zu erlauben. Weiterhin fehlen Schutzvorschriften zur Wahrung des Kernbereichs der privaten Lebensgestaltung, hier sei die Sichtung der Daten durch unabhängige Stellen erforderlich. Dies gilt auch für den Zugriff auf informationstechnische Systeme, der bisher gar keinen Kernbereichsschutz vorsieht. Dass eine Wohnraumüberwachung auch bei Kontakt- und Begleitpersonen des Verdächtigen durchgeführt werden darf, geht den Richtern zu weit. Auch die Unterscheidung zwischen Strafverteidigern und anderen Rechtsanwälten sei in Hinblick auf den Schutz von Berufsgeheimnisträgern nicht zulässig.

Generell fehlen den Richtern flankierende Regelungen zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit und auch bei den Punkten Transparenz, Rechtsschutz und aufsichtliche Kontrolle besteht Verbesserungsbedarf. Aufgrund der weitreichenden Eingriffe seinen turnusmäßige Pflichtkontrollen und eine umfassende Protokollierung erforderlich. Die Möglichkeit, von der Löschung erhobener Daten abzusehen, ist eindeutig verfassungswidrig. Das zeitnahe Löschen der Löschungsprotokolle, das eine spätere Kontrolle verhindert, bewerten die Richter als "nicht tragfähig". Die Übermittlung der Daten an andere inländische Behörden ist verfassungswidrig, da die Bestimmungen viel zu weit gefasst sind und es zu einer Vermischung von Gefahrenabwehr und Strafverfolgung kommt. Zudem fehle eine effektive Kontrolle durch die Bundesdatenschutzbeauftragte. Die Datenübermittlung ins Ausland ist möglich, setzt allerdings hinreichend gewichtige Gründe und einen "menschenrechtlich und datenschutzrechtlich vertretbaren Umgang mit diesen Daten im Empfängerland voraus".

Die Entscheidung des Ersten Senats ist nicht einstimmig gefallen, die Richter Eichberger und Schluckebier hatten abweichende Meinungen. Richter Eichberger sieht in dem Urteil "überzogene verfassungsrechtliche Anforderungen" und plädiert für eine längere Leine in der Terrorbekämpfung. Richter Schluckebier geht sogar noch einen Schritt weiter und wirft seinen Kollegen vor, die "eigenen Vorstellungen von dem Regelwerk" über die "des demokratisch legitimierten Gesetzgebers" zu stellen.
 
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Intel kündigt massiven Stellenabbau an

reported by doelf, Mittwoch der 20.04.2016, 08:17:34
Am gestrigen Abend hatte Intel seine Quartalszahlen präsentiert, doch die gerieten schnell zur Nebensache: Der Chipriese will sich umstrukturieren, setzt für seine Zukunft auf die Cloud und das Internet der Dinge. Das Image einer PC-Firma soll bis Mitte 2017 abgelegt werden und 12.000 Beschäftigte gleich mit - das sind rund elf Prozent der Mitarbeiter.

Angesichts des schwachen PC-Markts könnte man nun vermuten, dass Intel mit schmerzhaften Rückgängen ins Geschäftsjahr 2016 gestartet ist, doch das ist nicht der Fall. Für das erste Quartal 2016 meldet das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 13,702 Milliarden US-Dollar, 7,21 Prozent mehr als zum Jahresauftakt 2015. Der operative Gewinn ist zwar leicht um 1,8 Prozent auf 2,568 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, doch zugleich kletterte der Nettogewinn um 2,71 Prozent auf 2,046 Milliarden US-Dollar. Und mit 0,42 US-Dollar lag auch der Gewinn je Aktie um 2,44 Prozent über der Vorgabe des ersten Quartals 2015.

Warum also 1,2 Milliarden US-Dollar in eine Umstrukturierung stecken, wenn der Laden läuft? Weil laut Intel eben nicht alle Bereiche laufen und die Cloud und das Internet der Dinge inzwischen für vierzig Prozent des Umsatzes sorgen. Durch eine Fokussierung auf diese Zukunftsmärkte will Intel seine Profitabilität steigern, im PC-Bereich sollen indes 2in1-Geräte, Gaming-PCs und Home Gateways für höhere Erträge sorgen. Für unsere smarte und vernetzte Zukunft betrachtet Intel den klassischen PC hingegen als Auslaufmodell.

Um diese notwendigen Maßnahmen zu unterstreichen, hat Intel seine Geschäftszahlen neu geordnet:
  • Client Computing - Umsatz: 7,549 Milliarden US-Dollar (+1,74%); operativer Gewinn: 1,885 Milliarden US-Dollar (+33,59%)
  • Data Center - Umsatz: 3,999 Milliarden US-Dollar (+8,64%); operativer Gewinn: 1,764 Milliarden US-Dollar (+3,83%)
  • Internet of Things - Umsatz: 651 Millionen US-Dollar (+22,14%); operativer Gewinn: 123 Millionen US-Dollar (+41,38%)
  • Non-Volatile Memory - Umsatz: 557 Millionen US-Dollar (-5,91%); operativer Verlust: 95 Millionen US-Dollar
  • Intel Security - Umsatz: 537 Millionen US-Dollar (+12,11%); operativer Gewinn: 85 Millionen US-Dollar (+466,67%)
  • Programmable Solutions - Umsatz: 359 Millionen US-Dollar; operativer Verlust: 200 Millionen US-Dollar
  • Alle anderen - Umsatz: 50 Millionen US-Dollar; operativer Verlust: 994 Millionen US-Dollar
Allerdings werfen diese Zahlen weitere Fragen auf, denn ausgerechnet im Krisenbereich "Client Computing" ist der operative Gewinn um ein Drittel gestiegen. Dummerweise fasst Intel unter "Client Computing" alle Endkundenprodukte vom Desktop-PC über Notebooks, Ultrabooks, Tablets, Smartphones bis hin zu Netzwerk- und Bluetooth-Lösungen zusammen. Daher liefert das Unternehmen weitere Zahlen: Im Vergleich zum Vorjahresquartal hat Intel zwei Prozent weniger Notebookplattformen verkauft, die Preise blieben dabei stabil. Im Desktop-Bereich sind die Stückzahlen um vier Prozent gefallen, die Preise aber um sechs Prozent gestiegen. Bei Tablets sind die Stückzahlen um 44 Prozent gefallen.

Verglichen mit der allgemeinen Entwicklung des PC-Markts kann sich Intel eigentlich nicht beklagen, denn steigende Preise haben den Absatzrückgang im niedrigen einstelligen Bereich abgefangen. Während es bei Notebooks und Desktops gar nicht schlecht aussieht, bleibt Intels Versuch, im Tablet-Geschäft Fuß zu fassen, ein Debakel - und über Smartphones wollen wir erst gar nicht reden. Damit sich so etwas nicht wiederholt, setzt das Unternehmen nun massiv auf das Internet der Dinge. Doch wie viel Potential dieser Nischenmarkt dauerhaft haben wird, ist noch völlig unklar. Die Gleichung "PC-Krise = Jobverlust" erscheint uns im Falle von Intel jedenfalls alles andere als schlüssig.
Quelle: www.intc.com
 
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Apple MacBook: Neue Prozessoren und Roségold

reported by doelf, Dienstag der 19.04.2016, 19:35:05
Apple hat sein MacBook überarbeitet und mit neuen Prozessoren von Intel ausgestattet, die mehr Rechen- und Grafikleistung bei gleichzeitig verlängerten Akkulaufzeiten bieten sollen. Auch der Flash-Speicher soll schneller arbeiten und als neue Farbvariante steht Roségold als Alternative zu Space Grau, Gold und Silber zur Auswahl.

BildApple hatte das MacBook zuletzt im März 2015 überarbeitet und dabei alles auf einen Anschluss des Typs USB-C gesetzt. Viel hat sich seither nicht geändert: Es bleibt bei einem 12 Zoll (30,5 cm) großen IPS-Display mit 2.304 x 1.440 Pixeln bei 226 ppi und der schon recht angestaubten 480p-Kamera für FaceTime. Der USB-C-Anschluss unterstützt USB 3.1 mit 5 Gbit/s sowie die native Ausgabe über DisplayPort 1.2, für HDMI oder VGA wird ein Adapter benötigt. LAN gibt es nur in der Funkvariante als IEEE 802.11ac und Bluetooth verharrt auf dem Stand 4.0.

Dafür hat sich zumindest unter der Habe etwas getan: Die 2015er Core-M-Prozessoren basierten auf der Broadwell-Generation und hatten Taktraten von 1,1 (Turbo: 2,4) bzw. 1,2 GHz (Turbo: 2,6 GHz). Ihre Nachfolger stammen aus der Skylake-Architektur und rechnen mit 1,1 (Turbo: 2,2), 1,2 (Turbo: 2,7) oder 1,3 GHz (Turbo: 3,1 GHz). Das CPU-Upgrade umfasst auch eine neue Grafikeinheit: Statt Intels HD 5300 gibt es nun Intels HD Graphics 515. Obwohl beide iGPUs über 24 Ausführungseinheiten (EUs) verfügen, soll die des Skylake um bis zu 41 Prozent schneller arbeiten.

Statt einer Festplatte kommen beim MacBook wahlweise 256 oder 512 GB Flash-Speicher zum Einsatz, die per PCIe angebunden sind, als Arbeitsspeicher gibt es weiterhin 8 GiB LPDDR3-1866. Die Akkulaufzeit ist um eine Stunde auf zehn Stunden drahtloses Surfen oder elf Stunden Filmwiedergabe mit iTunes angewachsen. Die Preise beginnen unverändert bei 1.449 Euro.
Quelle: www.apple.com
 
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Oracle VM VirtualBox 5.0.18 behebt Probleme

reported by doelf, Dienstag der 19.04.2016, 16:36:35
Oracle hat ein neuntes Update für seine Virtualisierungssoftware VirtualBox 5.0 veröffentlicht, welches die Versionsnummer 5.0.18 trägt, da der Hersteller immer einen Zähler überspringt. Wie üblich wurden in erster Linie Fehler beseitigt, beispielsweise beim Zusammenspiel mit Windows 10, Linux 4.5 und Linux 4.6.

VirtualBox 5.0.18 korrigiert die Position von Fenstern, welche sich beim Neustart ansonsten außerhalb der Anzeigefläche befinden würden, sowie die Vollbilddarstellung für Mac OS X "El Capitan". Die Festplattenverschlüsselung akzeptiert kein leeres Passwort mehr und ein Absturz beim Herunterfahren der virtuellen Maschine wurde ebenfalls behoben. Für Linux Hosts wurde das Weiterreichen an den PC-Lautsprecher repariert und es gibt wieder mehrere Korrekturen rund um Drag&Drop. Die Hotplug-Kennzeichnung für SATA-Laufwerke im EFI-Betrieb wurde berichtigt, alte Snapshots lassen sich zuverlässiger entfernen und die Kernel-Module für Solaris sind nun korrekt signiert. SCSI-Controller und verschlüsselte Laufwerksabbilder sollen besser miteinander harmonieren und Solaris 7 soll im Zusammenspiel mit SCSI-Controllern von BusLogic nicht mehr abstürzen.

Aus den Namen von USB-Geräten werden störende nicht-ASCI-Zeichen entfernt und VBoxNetNAT soll unter Mac OS X nicht mehr zu einer Vollauslastung des Prozessors führen. Reparaturen an den ACPI-Tabellen bringen das Farbmanagement für ältere Windows-Versionen zurück, es gibt weitere Optimierungen für die Insider-Builds von Windows 10 und bei gebrückten Netzwerken können unter Windows wieder Jumbo-Frames verwendet werden. Bei den Windows Additions wurde ein Hängen von PowerPoint 2010 in Verbindung mit den WDDM-Treibern gelöst, das nur bei deaktiviertem Aero auftritt. Mehrere Probleme, die Linux und Solaris von der Nutzung der 3D-Beschleunigung abhalten, wurden behoben und für die Linux Additions stellt ein Kernel-Treiber die Grafikausgabe sicher, falls X.Org keine Root-Rechte hat.

Download: VirtualBox 5.0.18 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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LibreCAD 2.0.10 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 19.04.2016, 15:01:14
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt seit gestern in der finalen Version 2.0.10 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. LibreCAD 2.0.10 behebt einige Probleme, darunter auch mehrere Speicherlecks, die potentielle Sicherheitslücken darstellen.

Darüber hinaus wurden die Papiergrößen für architektonische Anwendungsgebiete (Arch), wie sie in Nordamerika gebräuchlich sind, korrigiert. Das automatische Speichern lässt sich nun wieder ausschalten und die Werkzeugleiste für Stifte wird auf sehr hochauflösenden Displays nicht mehr so breit angezeigt. Der Dateidialog merkt sich das zuletzt genutzte Format, statt immer auf DXF zurückzufallen, und das Programm stürzt nicht mehr ab, wenn man eine Modifikation zunächst rückgängig macht und sie im Anschluss wiederholen lässt. Die automatische Größenanpassung wirkt sich nun auch auf die Statusleiste und die darin verwendete Schrift aus und das Fenstermenü ist wieder da. Unter Mac OS X kann das Mausrad wieder zum Zoomen genutzt werden, in der Version 2.0.9 bediente es die vertikale Scroll-Leiste.

Download: LibreCAD 2.0.10
 
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Fast fertig: Firefox 46.0 Final Candidate Build 3 (32/64 Bit)

reported by doelf, Dienstag der 19.04.2016, 14:11:19
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 46.0 veröffentlicht werden und vorab gibt es jetzt einen dritten Finalkandidaten. Einen dritten? Ja, denn binnen weniger Stunden sind gleich drei Finalkandidaten auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) gelandet, doch nur der dritte ist auch in deutscher Sprache erhältlich.

Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code. Bislang nutzt die JavaScript-Engine SpiderMonkey für JIT-Code Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert. Nachgereicht wird die GTK3-Integration, welche die Entwickler in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogen hatten.

Download: Firefox 46.0 Final Candidate Build 3 (32/64 Bit)
 
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Dieter Hallervordens Lied für Merkel

reported by doelf, Dienstag der 19.04.2016, 12:27:09
80 Jahre und kein bisschen leise: Nachdem Dieter Hallervorden dem türkischen Präsidenten und unangefochtenem Weltmeister im Beleidigtsein Recep Tayyip Erdogan musikalisch ans Bein gepinkelt hatte, widmete der Kabarettist sein neuestes Lied unserer Bundeskanzlerin und Chefwegduckerin Angela Merkel.

In Anlehnung an den FDJ-Pionier-Appell "Immer bereit" hat Hallervorden die folgenden Zeilen verfasst:
"Sie war einst Junger Pionier,
sie hat schon früher gut taktiert,
und danach auf Jungfrau Maria gemacht,
und uns jetzt ein Stückchen Scharia gebracht.
Scharia light, Scharia light.
Immer bereit!

Sie bleibt ein junger Pionier,
mein Erdogan, sie lernt bei dir.
Hitler-Vergleiche, so was lief ja hier immer,
aber Ziegenficker, das ist ja viel, viel, viel schlimmer.
Nein, das geht zu weit!
Die armen Ziegen!
Immer bereit!

Sie ist kein großer Pionier,
oben da steht nur der Deal mit dir.
Wen du nicht willst, treffen ihre Verbote,
und wen sie nicht will, kommt zurück auf die Boote.
Ganz einfachen: Augen zu vorm Leid.
Zum allem, immer bereit!

Als strammer, braver Pionier,
Satiriker und Schmäher schenkt sie dir.
Aus Plaste und Elaste ist ihr Rückgrat gemacht,
Über den Diktator, wird hier nicht mehr gelacht!
Tschüss Kunstfreiheit.
Zum allem, immer bereit!


Dieter Hallervorden: Merkel - zu allem bereit! - Offizielles Video


Dieter Hallervorden - Erdogan, zeig mich an! - Offizielles Video

Dieter Hallervorden ist in erster Linie für flachen Humor bekannt, auch musikalisch. Singles wie "Du, die Wanne ist voll" (1978) oder "Bauernball im Hühnerstall" (1982) sorgen hierzulande ebenso für Schenkelklopfer wie die Kinofilme "Ach du lieber Harry" (1981) oder "Didi und die Rache der Enterbten" (1985). Doch Hallervorden war stets ein politischer Mensch und ein treffsicherer Kabarettist. 1960 hatte Hallervorden die Berliner Kabarettbühne "Die Wühlmäuse" gegründet und im Fernsehen moderierte er in den 90er-Jahren politische Satiresendungen wie "Spottschau" (Sat.1) und "Spott-Light" (Das Erste). Zuletzt hatte Hallervorden auch im Kino mit ernsten Rollen überzeugt, beispielsweise in den Filmen "Sein letztes Rennen" (2013) und "Honig im Kopf" (2014).
 
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Netflix: Mehr Länder, mehr Kosten, mehr Konkurrenz

reported by doelf, Dienstag der 19.04.2016, 11:38:05
Im Januar 2016 hatte Netflix seinen Dienst auf weitere 130 Länder ausgeweitet, doch diese verursachen in erster Linie höhere Kosten. Das drückt den Gewinn und auch die Wachstumsaussichten sind nicht so rosig, wie viele Anleger gehofft hatten. Und dann wäre da noch Amazon Video, das der Handelsriese nun auch ohne Prime anbieten will.

Bisher bekommt man Amazon Video nur als Bestandteil von Amazon Prime, dessen Jahresabonnement in den USA 99 US-Dollar und hierzulande 49 Euro kostet. Nun soll Amazon Video in den USA auch einzeln für 8,99 US-Dollar je Monat angeboten werden, was angesichts jährlicher Kosten in Höhe von 107,88 US-Dollar eigentlich keinen Sinn ergibt. Erst der Blick auf Netflix offenbar die Strategie von Jeff Bezos, denn der Mitbewerber hatte den Preis seines Standard-Abos vor einem halben Jahr auf 9,99 US-Dollar angehoben. Nur der Basis-Vertrag ist bei Netflix mit 7,99 US-Dollar pro Monat billiger, doch dieser umfasst keine HD-Inhalte und ist auf ein Gerät beschränkt. Ergo: Für Netflix wird der Wettbewerb noch härter!

Dies zeigt sich bereits bei den Nutzerzahlen: Im ersten Quartal 2016 zählte Netflix 77,71 Millionen zahlende Nutzer, ein sequentieller Zuwachs von 6,87 Millionen. Für das zweite Quartal dieses Jahres erwartet der Dienst nur noch eine Steigerung um 3,00 Millionen. Insbesondere dem Geschäft in der Heimat scheint die Luft auszugehen, denn hier fällt die Wachstumsprognose mit 700.000 zahlenden Neukunden besonders dürftig aus. Die übrigen 2,3 Millionen Neukunden will Netflix im Rest der Welt akquirieren, doch das ist alles andere als billig. Diese Expansion kostet Netflix erst einmal Geld und lässt den Gewinn gegen Null schrumpfen.

Mit 45,71 Millionen (+2,31 Millionen) zahlenden Abonnenten waren die Staaten auch im ersten Quartal 2016 der mit Abstand wichtigste Markt für Netflix. Hier konnte das Unternehmen 1,161 Milliarden US-Dollar umsetzen und 413 Millionen US-Dollar verdienen. In der restlichen Welt zählte der Dienst 31,99 Millionen zahlende Kunden (+4,55 Millionen), doch der Umsatz fiel mit 652 Millionen US-Dollar eher bescheiden aus und so gab es einen Fehlbetrag in Höhe von 104 Millionen US-Dollar. In der Addition bedeutet dies einen Gesamtumsatz von 1,813 Milliarden US-Dollar sowie einen Nettogewinn von 28 Millionen US-Dollar bzw. 0,06 US-Dollar je Aktie.

Zugegeben: Mit 24, 26 und 29 Millionen US-Dollar lag der Nettogewinn von Netflix in den ersten drei Quartalen des Vorjahres auf einem ähnlichen Niveau, doch zum Jahresabschluss hatte das Unternehmen 43 Millionen US-Dollar verdient und damit hohe Erwartungen geschürt. Diese konnte Netflix aber nicht einlösen und erwartet für das laufende Quartal sogar einen Gewinnrückgang auf bescheidene 9 Millionen US-Dollar.Der Verlust im internationalen Geschäft soll laut Prognose zwar sinken, doch zugleich wird der Gewinn in den USA schrumpfen. An der Technologiebörse NASDAQ gab es hierfür Prügel: Nach Handelsschluss rutschte der Kurs um 7,84 Prozent auf 99,90 US-Dollar ab.
 
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IBM schrumpft seit vier Jahren

reported by doelf, Dienstag der 19.04.2016, 09:58:50
Im vierten Quartal 2011 konnte IBM zuletzt steigende Umsätze verkünden, dann kam es im Auftaktquartal 2012 zur Stagnation und seither schrumpft Big Blue langsam aber beständig. Diesen Trend konnte IBM-Chefin Ginni Rometty auch im ersten Quartal 2016 nicht umkehren, stattdessen verweist das Unternehmen auf gute Zahlen in strategischen Schwerpunkten wie der Cloud.

In diesen strategischen Schwerpunkten konnte IBM innerhalb eines Jahres einen Umsatz in Höhe von 29,8 Milliarden US-Dollar generieren, dies entspricht rund 37 Prozent des Gesamtumsatzes. Hiervon stammen 10,8 Milliarden US-Dollar aus dem Cloud-Geschäft und wiederum 5,4 Milliarden US-Dollar aus der Bereitstellung der Cloud als Service. Zumindest für diesen, kleinen Bereich kann IBM ein Umsatzplus von 42 Prozent innerhalb von zwölf Monaten verkünden, doch das Gesamtbild zeigt sich deutlich trüber:
  • Technology Services &: Cloud Platforms: 8,424 Milliarden US-Dollar (-1,52%)
  • Global Business Services: 4,131 Milliarden US-Dollar (-4,33%)
  • Cognitive Solutions: 3,979 Milliarden US-Dollar (-1,68%)
  • Systems: 1,675 Milliarden US-Dollar (-21,8%)
  • Global Financing: 410 Millionen US-Dollar (-11,06%)
  • Rest: 66 67 Millionen US-Dollar (-1,49%)
In der Summe bedeutet dies, dass IBMs Gesamtumsatz im ersten Quartal 2016 um 4,62 Prozent auf 18,684 Milliarden US-Dollar gefallen ist. Betrachten wir den Verlauf der letzten vier Jahre, also jenen Zeitraum, in dem es für IBM kontinuierlich bergab ging, sehen wir inzwischen Umsatzeinbußen von 24,27 Prozent. Wie sagt das Sprichwort? Steter Tropfen höhlt den Stein.

Aber vielleicht wird IBM ja auch nur schlanker und profitabler? Dann müsste der Gewinn steigen, doch der Nettogewinn ist um 13,49 Prozent auf 2,014 Milliarden US-Dollar gesunken. Je Aktie bedeutet dies einen Gewinn von 2,09 US-Dollar, rund elf Prozent weniger als vor einem Jahr. Schlimmer noch, der Überschuss aus den fortgeführten Geschäftsbereichen ist sogar um 16,52 Prozent auf 2,016 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Und der Langzeitvergleich mit den ersten drei Monaten des Jahres 2012? Der bescheinigt IBM einen Gewinnrückgang um 34,31 Prozent.

Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen ist IBMs Aktie an der Technologiebörse NASDAQ um 5,16 Prozent auf 144,66 US-Dollar abgerutscht. Dieser Wert liegt knapp unterhalb des Mittelwertes aus dem Hoch- (176,30 US-Dollar) und Tiefstand (116,90 US-Dollar) der letzten 52 Wochen.
 
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AC/DC setzt Tour mit Axl Rose fort

reported by doelf, Montag der 18.04.2016, 17:54:59
Okay, das hat jetzt rein gar nichts mit Technik zu tun, aber zuweilen schweifen wir hier auf Au-Ja auch mal in Richtung Musik ab. Und nachdem uns die letzten Monate musikalisch nur Hiobsbotschaften gebracht hatten (Lemmy Kilmister: tot; David Bowie: tot; Roger Cicero: tot; Helene Fischer: 4 Echos), gibt es endlich auch mal eine sensationelle Medlung: AC/DC setzt seine Welttournee mit Axl Rose als Sänger fort!

Eigentlich ist das "Singen" bei AC/DC ja der Job von Brian Johnson, der diese Stelle 1980 aufgrund des frühen Todes von Bon Scott (Alkoholvergiftung) übernahm. Doch im März 2016 bekam der Australier eine schockierende Diagnose: Ihm droht die Taubheit, wenn er seine Ohren nicht schont! Die Ohren schonen? Als Sänger einer legendären Hard-Rock-Band? Die gerade mit ihrem neuen Album "Rock or Bust" auf Welttournee ist? Johnson hatte die Wahl zwischen Rente und Taubheit und entschied sich, den Rest seines Hörvermögens zu retten. Die Tour wurde unterbrochen und die verbleibenden US-Konzerte abgesagt.

Da bei Johnson keine gesundheitliche Besserung zu erwarten ist, sah alles nach einem Tour-Abbruch aus - oder sogar nach dem vorzeitigen Ende von AC/DC. Doch nun die Sensation: Axl Rose von "Guns N' Roses" springt als Sänger ein. Die Konzerte, welche für Mai und Juni 2016 in Europa geplant sind, werden also stattfinden. Und auch die zehn ausgefallenen US-Termine will die Band nachholen. Es gibt zwar noch keine neuen Daten für die Staaten, da Axl Rose im Sommer zunächst mit seiner eigenen Band durch die Stadien ziehen will, aber die Chancen für den Herbst scheinen ganz gut zu stehen.

Ob sich Axl Rose stimmlich an seinen Vorgängern Johnson und Scott orientieren und ob er Johnsons Schiebermütze tragen wird, ist derzeit noch unklar. Ebenso dürfte über eine weitere Zusammenarbeit zwischen AC/DC und Rose erst nach der Tour entschieden werden. Schließlich ist der behäbig-kraftvolle Schweinerock der Australier den 70ern entsprungen, während der schnelle Sleaze von "Guns N' Roses" ganz klar ein Kind der 80er-Jahre und Kaliforniens ist. Dennoch: Beide Bands setzten auf ein rebellisches Underdog-Image und beide können gewisse Blues-Rock-Einflüsse nicht verleugnen. Auf dem Papier klingt das jedenfalls sehr spannend!
Quelle: www.acdc.com
 
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FreeOffice 2016 verbessert die Kompatibilität

reported by doelf, Montag der 18.04.2016, 16:34:12
SoftMaker hat seine Büro-Software FreeOffice aktualisiert. Im Gegensatz zum vollwertigen "SoftMaker Office 2016" ist "FreeOffice 2016" sowohl für die private als auch für die geschäftliche Nutzung kostenlos, setzt aber eine Registrierung voraus. "FreeOffice 2016" läuft unter Windows (von XP bis 10) sowie unter Linux (32 sowie 64 Bit).

"FreeOffice 2016" nutzt mehrere Kerne für Grafikberechnungen, lässt sich per Touch-Screen bedienen und kommt mit hochauflösenden Anzeigegeräten zurecht. Dank überarbeiteter Dateifilter konnte die Kompatibilität zu Microsoft Office nochmals verbessert werden, in dieser Disziplin kann sich SoftMaker auch von LibreOffice und OpenOffice absetzen. Der PDF-Export unterstützt ab sofort auch PDF-Tags, Kommentare, die Änderungshistorie und Lesezeichen. Neu hinzugekommen ist eine Exportfunktion für das EPUB-Format, mit der die Textverarbeitung Dokumente in E-Books verwandelt.

Die Tabellenkalkulation PlanMaker bringt Pivottabellen und bedingte Formatierung, wie man sie von Excel 2016 kennt. Die Arbeitsblätter können neuerdings bis zu einer Million Zeilen umfassen, dazu werden weitere Rechenfunktionen und neue Diagrammtypen - es stehen mehr als 80 zur Auswahl - geboten. Das Präsentationsprogramm Presentations bietet nun echte Tabellen mit einem entsprechenden Funktionsumfang, bisher wurden die Tabellen noch aus AutoFormen zusammengesetzt. Die Trickkiste von Presentations wurde um Animationen und Folienübergängen auf DirectX-Basis bereichert.

Download: FreeOffice 2016
 
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CDex 1.8.0 ist fertig

reported by doelf, Montag der 18.04.2016, 13:36:43
CDex ist der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Vorsicht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast.

Die neue Version 1.8.0 verbessert das Schreiben von Metadaten und behebt Abhängigkeiten bei der Installation unter Windows 10. Zudem wurden die für Formatkonvertierungen verantwortlichen Bibliotheken aktualisiert und neue Übersetzungen hinzugefügt. Dazu kommen die üblichen Fehlerbereinigungen.

Download: CDex 1.8.0
Quelle: cdex.mu
 
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Nachgereicht: Opera 36.0.2130.65 ist fertig

reported by doelf, Montag der 18.04.2016, 13:21:20
Schon vor einer Woche hatte die norwegische Software-Schmiede Opera ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 36.0.2130.65 aktualisiert. Dieses Update behebt Anzeigefehler, Bedienprobleme sowie Bugs rund um die Downloads. Als Basis dient nun die Chromium-Enigine 49.0.2623.110.

Die Schaltflächen für den Tablet-Modus wurden repariert und die zu schmalen Scroll-Leisten unter Windows 7 in Verbindung mit hochauflösenden Displays wurden ebenfalls behoben. Unter Mac OS X warnt Opera beim Schließen vor laufenden Downloads und das Fortsetzen unterbrochener Downloads soll jetzt auch wieder funktionieren. Ebenfalls auf Mac OS X beschränkt waren Probleme mit dem 2-Finger-Zoom und Wischgesten bei Verwendung der Magic Mouse.

Bild

Generell brachte Opera 36.0 eine neue Optik für die Startseite und eine verbesserte Touch-Bedienung für Windows 10. Die überarbeitete Startseite wurde dem Design der Lesezeichenverwaltung und anderer interner Seiten angeglichen: Der Nachrichten-Feed ist nun direkt unter der Schnellwahl zu sehen, wobei der Themenschwerpunkt unter den Einstellungen rechts oben geändert wird. Hier lässt sich auch das Design (Thema) wechseln. Lesezeichen, synchronisierte Tabs und der Browser-Verlauf werden über die Icons auf der linken Seite aufgerufen.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Firefox 46.0 Beta 11 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 17.04.2016, 17:54:55
Vom Firefox 46.0 liegt eine elfte Beta-Version zum Download bereit. Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code und liefert die in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogene GTK3-Integration nach. Dazu wurden mehrere Fehler in WebRTC behoben und das Entschlüsselungsmodul wird als Rückfall zum Dekodieren unverschlüsselter H264- und AAC-Medien verwendet.

Die JavaScript-Engine SpiderMonkey nutzt für JIT-Code bislang Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert.

Download: Firefox 46.0 Beta 11
 
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LibreOffice 5.0.6 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 17.04.2016, 17:52:12
Während LibreOffice 5.1.2 in der Entwicklungsschiene "Fresh" die neuesten Funktionen bietet, zielt das ausgereifte LibreOffice 5.0 eher auf den Produktiveinsatz. Mit der Version 5.0.6 wird es Anfang Mai ein letztes Update für diesen Zweig geben und der erste Veröffentlichungskandidat ist nun auch offiziell verfügbar.

Die Freigabe des finalen LibreOffice 5.0.6 ist für die Woche vom 2. bis zum 8. Mai 2016 geplant und in der Woche vor der Veröffentlichung soll es noch einen zweiten Release Candidate geben. Die Änderungshinweise zum ersten Veröffentlichungskandidaten führen 83 behobene Fehler auf, darunter elf Abstürze. LibreOffice 5.0.6 RC 1 löst zahlreiche Probleme beim Im- und Export, insbesondere in Hinblick auf die Dateiformate RTF, DOCX und XLSX.

Wichtig: Wer LibreOffice 5.0 verwendet, sollte sich so langsam mit dem Umstieg auf die Entwicklungsschiene 5.1 anfreunden, denn der Support wird zum 29. Mai 2016 auslaufen!

Download: LibreOffice 5.0.6 RC 1 (Pre-Release)
 
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Wine 1.9.8 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 17.04.2016, 17:41:21
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die gestern veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.8 umfasst weitere Arbeiten für den WineD3D-Befehlsstrom und erweitert abermals die Unterstützung für das Shader Model 5.

Für die Mono-Engine gibt es eine Fehlerbereinigung und das Formatieren von Tabellen in WinHelp wurde verbessert. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für Gradienten in Meta-Dateien und natürlich wurden auch wieder etliche Fehler beseitigt: Beispielsweise stürzt VirtualDub 1.10.4 nicht mehr bei der Videowiedergabe über das DirectX-9/11-Backend ab und Mono 4.6 übersteht den Start von .Net-Apps. Bei Office 2010 wurde das Einbetten von Schriftarten beim PDF-Export repariert und zwei Abstürze in GImageX v2.1. wurden ebenfalls behoben. "Army Men RTS" und "Sid Meier's Civilization: Beyond Earth" (Steam) stürzen nicht mehr beim Start ab und bei der Demoversion von "Fifa 2005" wurde die schwarz/blinkende Anzeige korrigiert. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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USA: Heimatschutz warnt Windows-Nutzer vor Apples QuickTime

reported by doelf, Freitag der 15.04.2016, 16:37:42
Nachdem der japanische Sicherheitsdienstleister Trend Micro über Apples Pläne, den Support für die Windows-Variante seiner Multimedia-Software QuickTime einzustellen, berichtet hatte, meldet sich nun das US-Heimatschutzministerium zu Wort: Aufgrund neuer 0-Day-Lücken sollen Windows-Nutzer das Programm umgehend entfernen.

Trend Micro hatte die selbe Empfehlung bereits gestern ausgesprochen, denn Apple weigert sich, die beiden 0-Day-Lücken ZDI-16-241 und ZDI-16-242 in QuickTime für Windows zu schließen. Die Zero Day Initiative (ZDI) hatte die Schwachstellen am 11. November 2015 bei Apple gemeldet und Apple hatte die Fehler umgehend bestätigt. Als dann nichts mehr geschah, bat ZDI am 29. Februar 2016 um ein Status-Update. Apple erklärte daraufhin, dass man die Arbeit an QuickTime für Windows eingestellt habe und diese Fehler nicht mehr beheben werde. Stattdessen veröffentlichte Apple am 11. März 2016 eine Anleitung zur Deinstallation von QuickTime für Windows. So weit, so schlecht.

Inzwischen brennt die Hütte, denn gestern ist die Frist zur Reaktion des Herstellers für die beiden Sicherheitslücken abgelaufen. Seitens ZDI wurden somit alle Details über die Schwachstellen veröffentlicht und nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die ersten Angriffe stattfinden werden. Bei beiden Fehlern handelt es sich um Heap-Überläufe, die das Einschleusen von Schadcode ermöglichen. Der Angreifer muss sein Opfer lediglich auf eine manipulierte Webseite locken oder zum Öffnen einer präparierten QuickTime-Datei bewegen.

Erfreulicherweise sind sich diesmal alle einig - Apple, das US-Heimatschutzministerium und die japanischen Sicherheitsprofis von Trend Micro. Die einhellige Empfehlung lautet daher: Runter mit dem Mist!
 
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Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14322

reported by doelf, Freitag der 15.04.2016, 11:37:27
Vergangene Woche hatte Microsoft den Windows 10 Insider Preview Build 14316 für PCs veröffentlicht und nun liegt eine weitere Ausgabe für Smartphones zum Ausprobieren bereit. Der Build 14322 wird momentan ausschließlich an Insider im Fast-Ring verteilt und richtet sich an jene Mobiltelefone, für die Windows 10 Mobile offiziell verfügbar ist.

Die Modelle Alcatel OneTouch Fierce X, Microsoft Lumia 550, 650, 950, 950 XL und Xiaomi Mi4 werden ab Werk mit Windows 10 Mobile verkauft, als Upgrade ist das Betriebssystem zudem für die Lumias 1520, 930, 830, 735, 730, 640 XL, 640, 638 (1GB), 636 (1GB), 635 (1GB), 540, 535, 532, 435 und 430 sowie für die Smartphones BLU Win HD w510u und Win HD LTE x150q sowie für das MCJ Madosma Q501 verfügbar. Mit Ausnahme des Lumia 635 können alle genannten Mobiltelefone zum Insider Preview Build 14322 wechseln, die Freigabe für das Lumia 635 soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

BildWie beim Windows 10 Insider Preview Build 14316 für PCs ist die Liste der Änderungen recht lang: Die Benachrichtigungen im Action Center werden anhand der ausgebenden Apps gruppiert, wobei App-Logo und Name als Überschrift für den jeweiligen Abschnitt verwendet werden. Diese Maßnahme schafft Übersicht und spart Platz. Zudem wurden die Layout-Vorgaben für die Benachrichtigungen gelockert und bildschirmbreite Bilder ermöglicht. Und wie im PC-Build 14316 lassen sich die Benachrichtigungen im Action Center auf App-Basis anpassen: Über die Einstellungen kann man vorgeben, wie viele Einträge eine einzelne App einstellen darf, als Standard sind drei ausgewählt. Ebenso gibt es drei Prioritätstufen, damit wirklich wichtige Dinge immer oben stehen. Die Kacheln für den Schnellzugriff lassen sich jetzt individuell sortieren, zudem kann man Einträge entfernen sowie neue Schnellzugriffe hinzufügen (siehe Animation).

Um eine Erinnerung bei Cortana zu setzen, kann man nun auch Fotos sowie die Inhalte von UWP-Apps (Universal Windows Platform) nutzen. Hierzu teilt man diese Inhalte mit Cortana. In den Einstellungen wurde jeder Eintrag mit einem eigenen Icon versehen. Diese Symbole werden auch verwendet, um Verknüpfungen an den Startbildschirm zu heften. Das Suchfeld schlägt neuerdings Ergebnisse vor, um das Auffinden bestimmter Einstellungen zu erleichtern. Unter "Personalisierung" haben der Glance Screen und die Navigationsleiste eigene Unterpunkte bekommen, zudem hat Microsoft alle Einstellungen rund um den Akku in den Energiesparoptionen zusammengefasst. Die Liste der aktiven Apps ermöglicht die Änderung deren Hintergrundverhaltens inline und man kann den Ladestand, ab dem der Stromsparmodus greifen soll, wieder prozentual vorgeben. Weiterhin ist es möglich, das Einspielen von Aktualisierungen für vorgegebene Arbeitszeiten zu unterbinden.

Microsoft liefert mit dem Build 14322 neue Emojis aus und ordnet diese in der Tastatur übersichtlicher an. Beim Internetbrowser Edge wurden Copy&Paste und das Tab-Management optimiert und Telefone mit Continuum-Unterstützung können nun die meisten USB-Ethernet-Adapter verwenden. Links unten auf dem Sperrbildschirm ersetzt eine Schaltfläche für die Kamera die sinnlose Zurück-Taste und im oberen Bereich wurde eine Steuerung für die Audiowiedergabe implementiert. Im Feedback Hub kann man Anmerkungen und Rückmeldungen kommentieren. Dank "Messaging everywhere" werden Textnachrichten ans Telefon zukünftig parallel auch auf dem PC anzeigt, doch während entsprechende Optionen bereits eingebunden wurden, fehlt derzeit noch die entsprechende Funktion.

Die Liste der behobenen Fehler umfasst ein Bildschirmflackern bei der Wiedergabe von Vollbildvideos sowie beim ersten Start der Kamera-App. Um Problemen bei der Texteingabe auf die Spur zu kommen, setzt Microsoft diesmal die lokalen Wörterbücher zurück. Wer sich von Musik wecken lässt, wird feststellen, dass die Lautstärke schneller ansteigt. Bei Netflix wird die Wiedergabe nicht beendet, wenn die Lautstärketasten bedient werden, und das Abschalten des Bildschirms lässt laufende Musik nicht mehr verstummen. Erinnerungen und wichtige Benachrichtigungen müssen nicht mehr geschlossen werden, bevor man ein Telefongespräch beenden kann. Microsoft hat auch einige Probleme mit der Bildschirmtastatur und der automatischen Fehlerkorrektur gelöst sowie ein paar kosmetische Fehler behoben. Das schnelle Sperren und Entsperren des Telefons über das Action Center lässt den Startbildschirm nicht mehr einfrieren und der Empfang einer SMS unterbricht das Klingeln des Telefons nicht mehr.

Aber es gibt auch neue Probleme, beispielsweise lassen sich Sprachpakete aufgrund eines Backend-Fehlers derzeit nicht herunterladen. Die Kamera-App kann beim Wechsel zur Rolle einfrieren und in der App-Übersicht finden sich doppelte Einträge. Einige Apps kommen noch nicht mit den neuen Emojis zurecht und zeigen stattdessen leere Kästchen an, zudem reagiert die Tastatur manchmal weder auf die Eingabe- noch auf die Leertaste. Offenbar bereiten etliche Apps, die für Windows Phone 8.1 geschrieben wurden, Probleme. Hierzu gehören der Facebook Messenger, Transfer My Data, Tweetium, WeChat und der UC Browser. Diese Apps lassen sich momentan nicht über ihre Kachel, wohl aber über Cortana starten.
 
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Tipp: Crucial BX200 480 GB SSD für 96,90 Euro

reported by doelf, Freitag der 15.04.2016, 08:58:37
Unser Partner Amazon hat heute das Solid-State-Drive Crucial BX200 mit 480 GB Speicherkapazität zum Preis von 96,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten im Tagesangebot. Im Lieferumfang sind ein Schlüssel für die Datenmigrations-Software Acronis True Image HD sowie ein Spacer zum Vergrößern der Bauhöhe von 7,0 auf 9,5 mm enthalten. Die Herstellergarantie beläuft sich auf drei Jahre.

Crucials BX200 480 GB (CT480BX200SSD1) erreicht beim sequentiellen Lesen einen Datendurchsatz von bis zu 540 MB/s, beim sequentiellen Schreiben sind 490 MB/s möglich. Für das Zufallslesen und -schreiben nennt der Hersteller Werte von 66.000 bzw. 78.000 IOPS. Als Controller kommt ein Silicon Motion SM2256 zum Einsatz, der die NAND-Flash-Chips über vier Kanäle anbindet. Crucial verbaut TLC-Toggle-Speicher von seiner Mutterfirma Micron, welcher mit Strukturgrößen von 16 nm gefertigt wird. Als Cache dienen dem Laufwerk 512 MiB DDR3-Speicher. Der Anschluss erfolgt über eine SATA-Schnittstelle der dritten Generation.

Zum Tagesangebot: Crucial BX200 480 GB (CT480BX200SSD1) für 96,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten
 
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Chrome 50 ist fertig und lässt einige Betriebssysteme fallen

reported by doelf, Donnerstag der 14.04.2016, 18:12:40
Google hat seinen Internetbrowser Chrome auf die Version 50.0.2661.75 aktualisiert. Wie üblich wird das Programm für Windows, Linux und Mac OS X zum Download angeboten, doch diesmal gibt es entscheidende Änderungen in Hinblick auf die unterstützten Betriebssysteme: Windows XP und Vista werden mit diesem Update ebenso zurückgelassen wie Mac OS X 10.6, 10.7 und 10.8.

Bezüglich der Push Notifications zieht Chrome nach und führt Payloads ein, wie man sie bereits vom Firefox kennt. Dies soll insbesondere bei schlechten Netzwerkverbindungen und der Verarbeitung mehrerer Mitteilungen besser funktionieren als der bisherige Umweg über Service Workers. Zudem können die Webseiten nun ermitteln, ob die Mitteilung vom Benutzer geschlossen wird. Ebenfalls neu ist die Unterstützung des Attributs <link rel='preload'>, mit dem Entwickler festlegen können, dass ein bestimmte Ressourcen vor dem Seitenaufbau geladen sein müssen.

Chrome 50.0.2661.75 behebt auch zwanzig Sicherheitslücken. Acht dieser Schwachstellen wurden von externen Experten entdeckt und seitens Google mit Kopfgeld bedacht. Erwähnenswert sind hierbei zwei hochgefährliche Fehler: Es handelt sich um eine universelle XSS-Lücke in der Anbindung von Erweiterungen, die Google 7.500 US-Dollar wert ist, sowie einen ausufernden Schreibzugriff in der JavaScript-Engine V8, dessen Fund mit 5.000 US-Dollar vergolten wurde.

Download:
 
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Micron darf Inotera schlucken

reported by doelf, Donnerstag der 14.04.2016, 16:54:03
Die Handelskommission Taiwans hat der Übernahme des DRAM-Herstellers Inotera Memories durch den US-Mitbewerber Micron Technology zugestimmt. Inotera, derzeit noch ein eigenständiges, am Taiwan Stock Exchange (TSE) notiertes Unternehmen, soll nach der Übernahme zu einer Abteilung Microns werden und sich von der Börse zurückziehen.

Inotera Memories wurde im Jahr 2003 als Joint-Venture der beiden Speicherhersteller Nanya Technology Corporation und Infineon gegründet. Ab 2006 firmierte Infineons Speichersparte dann eigenständig unter dem Namen Qimonda und ging Anfang 2009 in die Insolvenz. Noch bevor dies geschah, kaufte sich Micron bei Inotera ein und übernahm 35,5 Prozent des Unternehmens von Qimonda. Seit Anfang 2013 kauft Micron die gesamte Produktion Inoteras zu üblichen Marktpreisen auf. Auf den Wettbewerb wird die Übernahme kaum Auswirkungen haben, da Micron schon seit Jahren der einzige Kunde von Inotera ist.

Inoteras Aktionäre hatten schon am 29. März dieses Jahres ihre Zustimmung für die Transaktion erteilt. Sie bekommen für jede Aktie 30 Taiwan-Dollar (ca. 0,82 Euro) ausgezahlt. Die Übernahme soll bis Mitte 2016 abgeschlossen sein.
 
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Das iPad und der NTP-Server des Todes

reported by doelf, Donnerstag der 14.04.2016, 13:48:50
Unserer heutiger Horrorstreifen aus dem Apple-Universum lautet: "Das iPad und der NTP-Server des Todes". In diesem streift das kleine iPad umher, trifft auf ein bekannt klingendes WLAN-Netzwerk und verbindet sich mit diesem. Doch das WLAN beherbergt einen verfluchten NTP-Server, der seit dem 1. Januar 1970 in einer Zeitschleife feststeckt.

Da das iPad zeitlich etwas unsicher ist, fragt es regelmäßig über das "Network Time Protocol" bei time.apple.com ab, wie spät es denn ist. Nun behauptet der verfluchte NTP-Server, dass er time.apple.com heiße und antwortet mit einer moderigen Grabesstimme: Es ist der 1. Januar 1970! Leichtgläubig wie das kleine iPad nun mal ist, ändert es ohne nachzudenken seine Systemzeit, stürzt ab und verwandelt sich langsam aber unaufhaltsam in einen teuren Briefbeschwerer. Und da das iPad gestorben ist, belebt es weder ein Kuss noch ein Update wieder.

Dass man Apples Geräte durch ein manuelles Zurücksetzen der Uhr auf den 1. Januar 2016 zerstören kann, hatte der Sicherheitsforscher Zach Straley schon Anfang Februar 2016 in einem Video demonstriert. Dies wiederum brachte zwei andere Sicherheitsexperten - Patrick Kelley und Matt Harrigan - auf die Idee, iPhones und iPads aus der Ferne zu zerstören. Und was ist besser für einen solchen Zeitangriff geeignet als ein Server, der den Geräten die "korrekte" Uhrzeit übermittelt? Das iPad lässt sich recht leicht übertölpeln, da es sich auf den NTP-Server verlässt. Das iPhone hingegen vertraut nur auf die Zeit des GSM-Netzes und das erschwert einen solchen Angriff.

Interessanterweise frieren die Opfer des NTP-Angriffs nicht ein, sie überhitzen! Zunächst stürzen die iPads ab und starten neu, dann läuft ihre Uhr rückwärts und die Temperatur steigt immer weiter an. Binnen weniger Minuten erreichte die Temperatur auf der Außenseite des Gehäuses mehr als 50°C und sobald die Uhr das Jahr 1965 verkündete, waren die iPads gar. Kelley und Harrigan hatten Apple vorab über die Ergebnisse ihrer Untersuchungen informiert und der Hersteller konnte dieses Problem im kürzlich veröffentlichten iOS 9.3.1 beheben.

Wer derzeit noch eine ältere Version von iOS auf einem iPad oder iPhone mit 64-Bit-CPU verwendet, sollte das Update schnellstmöglich einspielen. Dann verlieren verfluchte NTP-Server und Zeitschleifen ihren Schrecken - zumindest bis jemand in der Zeit zurück reist und Apples Entwickler von der Beseitigung des Bugs abhält...
 
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Kindle Oasis: Leichter eBook-Reader mit optimiertem Schwerpunkt

reported by doelf, Donnerstag der 14.04.2016, 10:35:29
Mit dem neuen Kindle Oasis hat Amazon den eBook-Reader acht Jahre nach der Vorstellung der ersten Kindle-Generation zwar nicht neu erfunden, aber auf clevere Weise optimiert: Das Gerät ist auf der Halteseite dicker und schwerer, so dass der Schwerpunkt des eBook-Readers zur Handfläche hin verlagert wurde. Diese optimierte Balance erleichtert das Halten mit einer Hand. In welcher Hand der Kindle Oasis gehalten wird, ermittelt ein Lagesensor.

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Doch der Kindle Oasis hat auch weitere Qualitäten zu bieten, denn Amazon hat die durchschnittliche Dicke um 30 Prozent reduziert: An seiner dünnsten Stelle ist der Kindle Oasis nur 3,4 mm stark, an der dicksten sind es 8,5 mm. Zudem ist das Gerät mit einem Gewicht von 131 g (WLAN) bzw. 133 g (WLAN+3G) um 20 Prozent leichter als seine Vorgänger. Möglich wurde dies durch einen galvanotechnisch metallisierten Polymer-Rahmen, der Leichtigkeit mit Festigkeit und Steifigkeit vereint.

Neu ist auch das Doppelbatteriekonzept, welches Amazon in Form einer Lederhülle umgesetzt hat. Der zweite Akku besteht aus besonders flachen Zellen, welche in die 107 g schwere Hülle eingearbeitet sind. Die Befestigung erfolgt über zwölf Magnete. Die Hülle versorgt den eBook-Reader automatisch mit Strom und wird auch zusammen mit diesem aufgeladen. Als Farben stehen Schwarz, Merlot und Walnuss zur Auswahl.

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Das sechs Zoll große Paperwhite-Display bietet weiterhin 16 Graustufen bei 300 ppi, ein wenig Farbe bleibt also auch bei dieser Generation ein unerfüllter Wunsch. Amazon verspricht indes 60 Prozent mehr LEDs für eine optimierte Ausleuchtung sowie ein besonders robustes Schutzglas. Auch am Bedienkonzept wurde gefeilt: Zwei physische Schaltknöpfe neben dem Display erleichtern das Blättern. Die Belegung dieser Schalter wird ebenfalls über den Lagesensor gesteuert.

Eines ist der Kindle Oasis aber nicht: Billig. Die WLAN-Variante kostet stolze 289,99 Euro, für die 3G-Variante ruft Amazon sogar 349,99 Euro auf. Beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Das ist viel Geld für ein Gerät, mit dem man sich an Amazon bindet. Die Vorbestellung für den Kindle Oasis ist bereits angelaufen, die Auslieferung beginnt am 27. April 2016.

Weitere Informationen und Preise:Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Tipp: Zotac GeForce GTX 980Ti AMP Omega Edition 6 GB für 575 Euro

reported by doelf, Donnerstag der 14.04.2016, 09:36:38
Unser Partner Amazon hat heute die extrem schnelle Grafikkarte Zotac GeForce GTX 980Ti AMP Omega Edition 6 GB zum Preis von 575 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten im Tagesangebot. Dieses Grafikmonster leistet 6.634 GFLOPS mit einfacher und 207 GFLOPS mit doppelter Genauigkeit bei einem moderaten Stromverbrauch unter 250 Watt. Im Leerlauf begnügt sich die Karte mit 12,8 Watt.

Möglich werden diese Leistungswerte durch NVIDIAs Grafikchip GM200-310-A1, welcher der Maxwell-Architektur entspringt. Zotac taktet diesen Chip mit 1.178 MHz und kann per Boost bis auf 1.279 MHz beschleunigen, NVIDIA hatte ursprünglich nur Taktraten von 1.000 bis 1.075 MHz vorgesehen. Die werkseitige Übertaktung wird durch einen leistungsstarken Kühler mit drei 90-mm-Lüftern möglich, wobei Zotac fünf Jahre Garntie gibt, sofern das Produkt innerhalb von 28 Tagen nach dem Kauf beim Hersteller registriert wird. Mit 6 GiB GDDR5-Speicher bietet die Grafikkarte ausreichend Platz für aktuelle und zukünftige Spiele. Die Speicherchips laufen mit 1.755 MHz und sind über ein 384 Bit breites Interface angebunden, so dass eine maximale Bandbreite von rund 337 GB/s erreicht wird.

Die Zotac GeForce GTX 980Ti AMP Omega Edition 6 GB unterstützt DirectX 12.0 (Feature-Level 12-1) nebst Shader Modell 5.0, OpenGL 4.5, OpenCL 1.2 und Vulkan 1.0. Idealerweise wird die Grafikkarte in einem PCIe-Steckplatz der dritten Generation betrieben, der über 16 Lanes angebunden ist. Zum Anschluss stehen DVI, HDMI 2.0 sowie drei DisplayPorts der Generation 1.2 zur Auswahl. Die Stromversorgung erfolgt über den Steckplatz sowie über zwei +12V-Stecker mit jeweils acht Kontakten.

Zum Tagesangebot: Zotac GeForce GTX 980Ti AMP Omega Edition 6 GB für 575 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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LibreOffice 5.0.6 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 14.04.2016, 08:56:52
Während LibreOffice 5.1.2 in der Entwicklungsschiene "Fresh" die neuesten Funktionen bietet, zielt das ausgereifte LibreOffice 5.0 eher auf den Produktiveinsatz. Mit der Version 5.0.6 wird es Anfang Mai ein letztes Update für diesen Zweig geben, ein erster Veröffentlichungskandidat ist seit letzter Nacht im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zu finden.

Die Freigabe des finalen LibreOffice 5.0.6 ist für die Woche vom 2. bis zum 8. Mai 2016 geplant und in der Woche vor der Veröffentlichung soll es noch einen zweiten Release Candidate geben. Leider sind noch keine Änderungshinweise für den ersten Veröffentlichungskandidaten verfügbar, wir werden diese sobald verfügbar nachreichen. Wer LibreOffice 5.0 verwendet, sollte sich so langsam mit dem Umstieg auf die Entwicklungsschiene 5.1 anfreunden, denn der Support wird zum 29. Mai 2016 auslaufen.

Download: LibreOffice 5.0.6 RC 1 (Pre-Release)
 
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"Diablo II: Lord of Destruction" bekommt ein 3D-Upgrade

reported by doelf, Mittwoch der 13.04.2016, 17:48:13
Blizzards Klassiker "Diablo II: Lord of Destruction" hatte erst kürzlich ein frisches Update erhalten, nun winkt ein neuer Look: Ein Fan mit dem Pseudonym egod123 arbeitet an einer Modifikation für "StarCraft II", welche uns letztendlich den gesamten Umfang von "Diablo II" in neuer Grafikpracht bescheren soll. Der Arbeitstitel des Projekts: "The Curse of Tristram".


"The Curse of Tristram" soll kostenlos als Serie mehrerer Einzelkarten auf Battle.net Arcade veröffentlicht werden. Laut egod123, der über die Plattform Patreon um finanzielle Unterstützung bittet, stehen alle Kernsysteme und die wichtigsten Funktionen. Im Sommer will der Entwickler eine geschlossene Alpha-Version bereitstellen, ein genaues Datum gibt es aber noch nicht. Da es sich bei "The Curse of Tristram" um eine Modifikation und nicht um ein eigenständiges Spiel handelt, wird zum Spielen eine "StarCraft II"-Lizenz benötigt.
 
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Wine 1.8.2 behebt einige Probleme

reported by doelf, Mittwoch der 13.04.2016, 13:47:25
Im stabilen Entwicklungszweig von Wine liegt seit gestern die neue Version 1.8.2 zum Download bereit, diese behebt 32 Fehler und verbessert einige Übersetzungen. Beispielsweise wurden Abstürze bei "Adobe After Effects 4", "Crimzon Clover", "Diablo II", "Heroes of the Storm", "Romance of the Three Kingdoms 13", "Star Wars: The Force Unleashed II", "SuperTux 0.3.5a" und "Tom Clancy's Rainbow Six: Vegas 2" behoben.

Der Internet Explorer 8 verabschiedet sich nicht mehr beim Öffnen eines neuen Tabs und bei Powerpoint 2003 und 2007 wurde das Abspielen eingebetteter Videos repariert. Für Applikationen auf Basis von Visual Basic 5 und 6 wurde die Bibliothek olepro32.dll komplettiert und bei "Ultima IX" verschwindet der Mauszeiger nicht mehr beim Lesen von Büchern oder beim Blick ins Inventar. Bei "Jagged Alliance 2" (v1.13) lässt sich das Scroll-Rad der Maus wieder verwenden und "Starcraft" findet laufende Partien auf anderen Rechnern, die direkt per Kabel angebunden sind.

Bei Wine handelt es sich um eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Am 19. Dezember 2015 wurde die stabile Version 1.8.0 nach 17 Monaten Entwicklungszeit freigegeben und am 3. Februar 2016 korrigierte Wine 1.8.1 die ersten 24 Fehler.
 
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Microsoft veröffentlicht 13 Sicherheits-Updates für April

reported by doelf, Mittwoch der 13.04.2016, 13:24:43
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im April 2016 sind es 13 Flicken, von denen sechs kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Insgesamt hat Microsoft diesmal 30 Probleme beseitigt.

Sechs Sicherheitslücken stecken im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11, darunter vier kritische Speichermanipulationen, die eine Remote-Code-Ausführung ermöglichen. Dies kann man beim Internet Explorer 11 auch durch das Unterschieben manipulierter Bibliothek-Dateien (.dll) bewerkstelligen, doch diese Gefahr bewertet Microsoft nur als hoch, obwohl das Problem öffentlich dokumentiert wurde. Beim sechsten Bug geht es um die Offenlegung von Informationen, welche Microsoft als mittleres Risiko einstuft. Auch in Edge wurden sechs Schwachstellen, darunter vier kritische Speichermanipulationen, behoben. Dazu gibt es zwei Erhöhungen von Berechtigungen, die Microsoft als hohe bis mittlere Gefahr betrachtet. Keiner dieser Fehler wurde öffentlich gemeldet.

Eine kritische und drei hochgefährliche Lücken stecken in der Grafikkomponente aller Windows-Versionen von Vista bis 10 inklusive aller Server und der Core-Installationen. Während sich der kritische Fehler als Einfallstor für Schadprogramme anbietet, ermöglichen die drei anderen Probleme das Ausweiten von Berechtigungen. Zumindest zwei dieser Schwachstellen werden bereits ausgenutzt. Neben Windows sind auch das .NET-Framework, Skype für Business 2016 sowie Microsoft Lync 2013 und 2010 betroffen. Ein anderes kritisches Problem wurde in den XML-Core-Services behoben, auch dieses betrifft alle Windows-Versionen bis hin zu Servern in der Core-Installation. Glücklicherweise wurde dieser Weg zur Remote-Code-Ausführung noch nicht öffentlich dokumentiert oder ausgenutzt.

Vier Sicherheitslücken wurden in Office 2007, 2010, 2013, 2013 RT und 2016, Office für Mac 2011 und 2016, dem Office Compatibility Pack sowie den Dateibetrachtern für Excel- und Worddokumente entdeckt, zwei davon betreffen zudem die SharePoint Server 2007, 2010 und 2013 sowie die Office Web Apps 2010 und 2013. In allen Fällen besteht die Gefahr, dass Schadecode eingeschleust und ausgeführt wird, doch nur bei einem der Fehler sieht Microsoft kritisches Potential. Öffentlich gemeldet oder angegriffen wurden diese vier Schwachstellen noch nicht. Auch Adobes Flash Player, der zum Lieferumfang von Windows 8.1, RT 8.1 und 10 sowie der Server 2012 und 2012 R2 gehört, wurde aktualisiert. Adobe hatte in diesem Zusammenhang 24 Sicherheitslücken genannt.

Kommen wir nun zu den Flicken, die sich um hochgefährliche Probleme kümmern: Da wäre eine Sicherheitsanfälligkeit im .NET-Framework der Versionen 4.6 und 4.6.1, die bei der Ausführung einer bösartigen Anwendung zum Einfallstor für Schadprogramme wird. Dieses Problem wurde bereits öffentlich dokumentiert. Auch aufgrund einer unzureichenden Überprüfung von OLE-Benutzereingaben kann Schadsoftware auf alle Windows-Rechner gelangen, die Details hierzu sind aber noch unter Verschluss. Gleiches gilt für eine Schwachstelle in Hyper-V, über die Anwendungen im Gastsystem dem Host Schadcode unterschieben können. Zwei weitere Fehler in Hyper-V legen Informationen offen, betroffen sind Windows 8.1 und 10 sowie die Server 2012 und 2012 R2 inklusive der Core-Installationen.

Über eine öffentlich gemeldete Sicherheitslücke im sekundären Anmeldedienst kann ein Angreifer beliebigen Code als Administrator ausführen und über einen Bug in HTTP.sys einen DoS-Angriff (Denial of Service) starten, beide Probleme sind auf Windows 10 beschränkt. Mit Hilfe eines intern gefundenen Fehlers in den SAM- und LSAD-Remoteprotokollen kann ein Mittelsmann die Herabstufung der Authentifizierungsebene des RPC-Kanals erzwingen, um dann die Identität des authentifizierten Benutzers anzunehmen. Dieses Problem betrifft alle Versionen von Windows inklusive der Server und Core-Installationen. Eine weitere Schwachstelle ermöglicht das Umgehen von Sicherheitsfunktionen durch angemeldete Benutzer, die das Prozesstoken des Client/Server-Runtime-Subsystems (CSRSS) manipulieren. Betroffen sind Windows 8.1, RT 8.1 und 10 sowie die Server 2012 und 2012 R2 mitsamt der Core-Installationen.
 
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Adobe stopft Sicherheitslücken in diversen Produkten

reported by doelf, Mittwoch der 13.04.2016, 11:03:42
Adobe hatte vor einer Woche ein vorgezogenes Update für den Flash Player veröffentlicht, nun sind AIR, die Creative Cloud und der RoboHelp Server dran. Die Flicken für AIR und den RoboHelp Server kümmern sich um kritische Schwachstellen, während die Sicherheitslücke in der Creative Cloud Desktop Application "nur" als wichtig eingestuft wurde.

Es handelt sich dabei um einen Fehler im Sync-Prozess für Creative-Cloud-Bibliotheken (CVE-2016-1034), über den Angreifer Dateien auf dem Client-System lesen und überschreiben können. In der neuen Creative Cloud 3.6.0.244, welche über den integrierten Update-Mechanismus der Software ausgeliefert wird, wurde das Problem behoben. Adobe empfiehlt ein zeitnahes Update.

Die Schwachstelle im RoboHelp Server (CVE-2016-1035) betrifft den Umgang mit SQL-Abfragen. Hierüber können sich Angreifer Zugriff auf Daten verschaffen, was Adobe als kritisch bewertet. Wie im Falle der Creative Cloud empfiehlt der Hersteller ein zeitnahes Update und verhängt die zweithöchste Prioritätsstufe. Ein entsprechender Hotfix liegt zum Download bereit.

Zumindest einige der 24 Sicherheitslücken, die Adobe im Flash Player gestopft hatte, betreffen auch AIR, daher wurden Desktop Runtime, SDK und Compiler nun auf die Version 21.0.0.198 aktualisiert. Obwohl es sich um kritische Schwachstellen handelt, ordnet Adobe die Updates nur in die Prioritätsstufe drei ein. Es ist also keine Eile geboten.

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Oculus Rift: Verspätete Auslieferung wegen Lieferengpässen

reported by doelf, Mittwoch der 13.04.2016, 09:30:33
Die Auslieferung der VR-Brille Oculus Rift ist laut Hersteller am 28. März 2016 in zwanzig Ländern angelaufen, den genauen Liefertermin erfahren die Kunden ein bis drei Wochen vor dem Versand. Dummerweise warten etliche Kunden, die ihre Rift bereits im März bekommen sollten, immer noch auf ihr Paket. Gestern räumte Oculus Lieferengpässe ein.

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Am 6. Januar 2016 startete der Vorverkauf der VR-Brille Oculus Rift mit einem groben Patzer: Im Online-Shop wurde die Brille zu Preisen von 59.900 US-Dollar bzw. 69.900 Euro zuzüglich Steuern und Versandkosten angeboten. Lediglich für Japaner war die Rift ein Schnäppchen, denn die ausgewiesenen 83,80 Yen bedeuteten einen Preis von lächerlichen 0,652 Euro. Es vergingen etliche Stunden, bis Oculus die Preise auf 599 US-Dollar, 699 Euro bzw. 83.800 Yen korrigiert hatte. Diese Verzögerung bedeutet für viele Käufer nun eine Verspätung um mehrere Wochen, denn Oculus kann sein erstes Massenprodukt nur häppchenweise liefern.

Wie unsere Kollegen von heise online berichten, beläuft sich das Zeitfenster für eine pünktliche Lieferung auf sechseinhalb Minuten. Nur wer seine Rift binnen der ersten sechseinhalb Minuten bestellt hatte, bekommt diese pünktlich. Alle anderen müssen sich noch ein paar Wochen gedulden. Die c't-Redaktion konnte ihre Brille erst 41 Minuten nach Beginn des Vorverkaufs ordern und soll nun zwischen Ende Mai und Anfang Juni beliefert werden. Bei dieser Angabe handelt es sich allerdings nur um eine Prognose seitens Oculus und keinesfalls um eine feste Zusage.

Während sich Oculus im firmeneigenen Blog für den Beginn des virtuellen Zeitalters feiert, werden die realen Lieferprobleme lediglich auf Twitter angesprochen:
"We apologize for the delay getting Rifts to your doorstep. We're addressing the component shortage and shipping Rifts as fast as we can."
Übersetzung: "Wir entschuldigen uns für die Verzögerung bei der Auslieferung der Rifts. Wir kümmern uns um die Lieferengpässe bei Komponenten und verschicken die Rifts so schnell wir können".

Zuvor hatten sich zahlreiche Käufer über eine mangelhafte Kommunikation seitens Oculus beklagt: Nachdem die Liefertermine verstrichen waren, herrschte seitens des Herstellers zunächst Funkstelle. Erst Tage später wurden die Liefertermine dann kommentarlos um mehrere Wochen nach hinten verschoben. Auch der vor wenigen Stunden veröffentlichte Tweet scheint die Wogen nicht glätten zu können, zumal Oculus nicht auf Details eingeht. Welche Komponente ist das Problem oder sind es gar mehrere? Was ist an den anhaltenden Gerüchten über Fertigungsprobleme dran? Etwas mehr Transparenz würde sicherlich helfen...
Quelle: twitter.com
 
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Apple Watch: KGI Securities sieht schwindende Nachfrage

reported by doelf, Dienstag der 12.04.2016, 16:45:41
Der Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities, der in Fragen rund um Apple schon mehrere Treffer aufweisen kann, prognostiziert eine schwindende Nachfrage für die Apple Watch. Und im Gegensatz zu Apple nennt Ming-Chi Kuo auch Verkaufszahlen: 10,6 Millionen Einheiten seiner Uhr soll Apple im Jahr 2015 ausgeliefert haben.

Da Apple die Uhr erst am 24. April 2015 auf den Markt gebracht hatte, wären dies immerhin 1,325 Millionen Einheiten pro Monat. Für 2016 gibt sich der Analyst wesentlich skeptischer und erwartet nur noch 7,5 Millionen Uhren, was gerade einmal 625.000 Einheiten pro Monat entspräche. Ming-Chi Kuo spricht selbst von einem Rückgang um 25 Prozent, doch unter Berücksichtigung des späten Verkaufsstarts würden sich die Nachfrage mehr als halbieren.

Als Grund für das schwindende Interesse nennt der Analyst die noch nicht ausgereifte Technik der smarten Uhr: Sie ist auf das iPhone angewiesen, hat keine Killer-Anwendung und eine zu geringe Akkulaufzeit. Auch die Einführung einer zweiten Generation, welche Ming-Chi Kuo für das dritte Quartal 2016 parallel zum iPhone 7 erwartet, wird an den dürftigen Verkaufszahlen seiner Ansicht nach nichts ändern - obwohl er der Apple Watch 2 auf lange Sicht durchaus Potential zugesteht.
 
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Firefox 46.0 Beta 10 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 12.04.2016, 16:19:10
Vom Firefox 46.0 liegt eine zehnte Beta-Version zum Download bereit. Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code und liefert die in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogene GTK3-Integration nach. Dazu wurden mehrere Fehler in WebRTC behoben und das Entschlüsselungsmodul wird als Rückfall zum Dekodieren unverschlüsselter H264- und AAC-Medien verwendet.

Die JavaScript-Engine SpiderMonkey nutzt für JIT-Code bislang Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert.

Download: Firefox 46.0 Beta 10
 
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Gartner: PC-Verkäufe in Q1/2016 um knapp 10 Prozent gesunken

reported by doelf, Dienstag der 12.04.2016, 11:14:56
Die Marktbeobachter von Gartner bescheinigen dem PC-Geschäft eine anhaltende Talfahrt. So sollen die Verkaufszahlen im ersten Quartal 2016 im Jahresvergleich um weitere 9,6 Prozent gesunken sein - zum inzwischen sechsten Mal in Folge. Und mit rund 64,776 Millionen Einheiten bleibt der Absatz unter dem Niveau des Jahres 2007. In der Rangliste der weltgrößten PC-Hersteller hat Apple indes Acer verdrängt.

In Asien und Ozeanien konnten zwischen Januar und März 2016 immerhin 23,3 Millionen PC verkauft werden, ein Rückgang um "nur" 5,1 Prozent. In dieser Region ist der Endkundenmarkt weitgehend gesättigt und die gebremste Wirtschaftsentwicklung in China drückt die Konsumlaune. In Europa, dem nahen Osten und Afrika rutschten die Absatzzahlen um zehn Prozent auf 19,5 Millionen Einheiten, wobei die Verkäufe in Deutschland und Großbritannien stabil waren. Zudem rechnet Gartner für Europa mit einer steigenden Nachfrage seitens der Firmenkunden, allerdings erst gegen Ende 2016. Derzeit testen viele Unternehmen Windows 10, nachdem die Wirtschaft Windows 8 und 8.1 weitgehend ignoriert hatte. Eine starke Zäsur durchzieht die Amerikas: Während in den USA 13,146 Millionen PCs verkauft wurden, ein Minus von 6,6 Prozent, kam es in Lateinamerika zu einem dramatischen Absturz um 32,4 Prozent. Wirtschaftliche und politische Probleme, insbesondere in Brasilien, sollen laut Gartner die Ursache sein.

Mit 12,484 Millionen Rechnern (Q1/2015: 13,458 Millionen; -7,2%) war Lenovo im ersten Quartal 2016 weltweit die Nummer 1 und konnte sich 19,3 Prozent (Q1/2015: 18,8%) des Marktes sichern. Rang zwei belegt HP mit 11,408 Millionen PCs (Q1/2015: 12,537 Millionen; -9,0%) und einem Marktanteil von 17,6 Prozent (Q1/2015: 17,5%), gefolgt von Dell mit 9,145 Millionen Computern (Q1/2015: 9,182 Millionen; -0,4%). Dell steht somit wie ein Fels in der Brandung, wodurch der Marktanteil des Unternehmens von 12,8 auf 14,1 Prozent klettern konnte. Zwei weitere Hersteller schwimmen sogar gegen den Strom: Asus konnte 1,5 Prozent und Apple 1,0 Prozent mehr Rechner als im Vorjahreszeitraum verkaufen. Damit erreicht Asus Platz vier mit 5,365 Millionen Einheiten (Q1/2015: 5,288 Millionen) und einem Marktanteil von 8,3 Prozent (Q1/2015: 7,4%) und Apple liegt auf dem fünften Rang mit 4,611 Millionen Macs (Q1/2015: 4,563 Millionen) und 7,1 Prozent des Marktes (Q1/2015: 6,4%). Apple hat dabei Acer, vor einem Jahr mit 5,183 Millionen PCs und einem Marktanteil von 7,2 Prozent weltweit die Nummer fünf, verdrängt.
 
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Nachgebessert: Firefox 45.0.2 behebt 5 Fehler

reported by doelf, Dienstag der 12.04.2016, 10:21:36
Mozilla hat seinen Internetbrowser Firefox 45.0 ein zweites Mal nachgebessert und dabei fünf Fehler behoben. Beispielsweise wird der Cookie-Header nicht immer gesendet, wenn Cookies von Drittanbietern blockiert sind. Dieses Problem betrifft Web-Worker-Threads. Die Entwickler haben zudem einen häufigen Absturz bei der Videowiedergabe über die Media Source Extension beseitigt.

Korrigiert wurde auch eine Kompatibilitäts-Regression bezüglich des srcset-Attributs vom Image-Tag sowie eine weitere Regression, die Uploads verhindert, wenn als Input kein Type gesetzt ist. Eine dritte Regression sorgt für Probleme beim Copy&Past zwischen dem Firefox 45.0 und anderen Gecko-basierten Programmen wie Thunderbird.

Wer von einem der beschriebenen Fehler betroffen ist, sollte den Firefox auf die Version 45.0.2 aktualisieren. Eile ist nicht geboten, denn sicherheitsrelevante Änderungen gibt es diesmal nicht.

Download: Firefox 45.0.2 (32/64 Bit)
 
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Kolumne: Ein Humorflüchtling namens Erdogan - Teil 2

reported by doelf, Montag der 11.04.2016, 09:03:25
Das Satiremagazin "extra 3" macht sich über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan lustig, die mächtige Spaßbremse vom Bosporus schreit schrill nach Zensur, deutsche Politiker reagieren empört und verweisen auf die hierzulande garantierte Presse- und Meinungsfreiheit. Eigentlich alles wie immer, würde es nicht den Hofnarren des ZDF namens Jan Böhmermann gegeben. Dieser fühlte dem Deutschen Staat dichterisch auf den Zahn und spürte dabei eine entzündete Wurzel auf.

Ob Erdogan jemals eine Ziege gefickt hat oder Schrumpeleier hat, sind Fragen, die wir weder stellen noch beantworten wollen. Dass dieser Unsinn weit jenseits des guten Geschmacks gelagert ist, dürfte ebenfalls jedem bewusst sein - inklusive Böhmermann. Der hatte das höchst umstrittene Gedicht in seiner Sendung "Neo Magazin Royale" nämlich wahrheitsgemäß als "Schmähkritik" gekennzeichnet und während seines Vortrags erklärt, er wolle damit die Grenzen der Satire veranschaulichen.

Man mag Böhmermann für kindisch halten, doch er hat mit seiner gezielten Geschmacklosigkeit ins Schwarze getroffen: Nach der Erstausstrahlung auf ZDF Neo hat der öffentlich-rechtliche Sender zur Zensurschere gegriffen und das Schmähgedicht vor der Ausstrahlung im Hauptprogramm entfernt. Auch in der Mediathek ist nur die geschnittene Fassung der Sendung zu sehen. Das mit Zwangsgebühren finanzierte ZDF begründet diesen Eingriff mit seinen Qualitätsansprüchen.

Auch unsere Bundeskanzlerin hat solche Qualitätsansprüche - zumindest in Bezug auf öffentlich-rechtliche Fernsehunterhaltung. In Hinblick auf sichere Drittstaaten und mögliche EU-Beitrittskandidaten nimmt sie es bekanntlich weniger genau. Den türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu ließ Merkel wissen, dass sie Böhmermanns Beitrag als "bewusst verletzenden Text" ablehne, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Presse- und Meinungsfreiheit seien nicht schrankenlos.

Interessanterweise hatte Böhmermann nichts anderes behauptet, als er dem Fernsehpublikum die Grenzen des Erlaubten demonstrierte. Die Überreaktion von ZDF und Politik belegt indes, dass im Land der Dichter und Denker etwas faul ist: Während die zuweilen alles andere als objektive Berichterstattung über die Ukraine von den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten und den Insassen des Bundestags kommentarlos hingenommen wurde, wurde Böhmermanns Schmähgedicht über Nacht zum Politikum.

Tatsächlich ist Jan Böhmermann nur seiner Rolle als Hofnarr des ZDF treu geblieben: Er übt Kritik an den bestehenden Verhältnissen und zieht die Mächtigen durch den Kakao. Selbst im finstersten Mittelalter, wo Ungehorsam und Kritik konsequent mit scharfer Klinge geahndet wurden, gab es den Begriff der Narrenfreiheit, denn die Rolle des Hofnarren war von großer Bedeutung. Nur er durfte den Herrschenden gegenüber ehrlich sein und ihnen einen Spiegel vorhalten.

Auch in der heutigen Zeit der Abnicker und Ja-Sager einer großen Koalition sollten, nein: müssen wir uns einen Hofnarren wie Jan Böhmermann leisten. Auch wenn es unbequem ist und nicht mit den flüchtlingspolitischen Zielen harmoniert, müssen wir einsehen, dass es in der Türkei keine Presse- und Meinungsfreiheit mehr gibt. Dass in den türkischen Kurdenregionen bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen. Und dass Erdogan alles andere als ein lupenreiner Demokrat ist.
 
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Amazon Tagesangebote: Fifa16 mit und ohne Xbox One

reported by doelf, Montag der 11.04.2016, 08:03:07
Bei unserem Partner Amazon gibt es heute FIFA 16 - Deluxe Edition für die Xbox One im exklusiven Steelbook für 29,97 Euro. Optional bekommt man das Fußballspiel auch im Paket mit einem Xbox One Wireless Controller 2015 für 59,97 Euro oder mit einer Xbox One 500 GB (2015) und zwei Xbox One Wireless Controllern (2015) für 349,97 Euro. Die genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versand.

Wer nicht so auf Fußball oder Spielkonsolen steht, kann bis zu 50 Prozent beim Kauf eines Jogginganzugs sparen. Gleiches gilt für Fernseher der Marke Grundig, deren Angebotspreise von 199,99 bis 2.222,00 Euro spannen. Zur Auswahl stehen Apparate mit Bilddiagonalen von 32 über 42 und 49 bis zu 55 und 65 Zoll, wobei für die beiden größten Abmessungen ein gebogenes Display zum Einsatz kommt.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Amazon Tagesangebote: Headset von Logitech, TV-Serien und Philips Senseo

reported by doelf, Sonntag der 10.04.2016, 12:48:39
Bei unserem Partner Amazon gibt es heute die schnurlosen Gaming-Kopfhörer Logitech G930 für 84,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand - ein echter Kampfpreis. Auch bei vielen Box-Sets von TV-Serien und den beliebten Kaffeepadmaschinen der Baureihe Philips Senseo HD7810/60 für 1 bis 2 Tassen kann man heute einige Euros sparen.

Doch betrachten wir zunächst Logitechs G930: Dieser Kopfhörer nutzt eine 2,4-GHz-Funkverbindung mit einer Reichweite von bis zu 12 Metern. Er bietet 7.1-Surround-Sound mit sieben diskreten Audiokanälen (Center, Rechts/Links vorne, mittig und hinten) sowie einen Subwoofer. Für einen "kristallklaren Klang" sorgen 40-mm-Antriebsspulen mit Neodym-Magneten. Die verstellbare Kopfbügel und der Memory-Schaumstoff ermöglichen einen bequemen und sicheren Sitz, die Rauschunterdrückung erreicht bis zu 26 dB. Am Kopfhörer befinden sich der Lautstärkeregler, eine Stummschalttaste für das integrierte Mikrofon sowie drei programmierbaren Tasten. Logitech verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden.

Die TV-Serien-Boxen umfassen die Genres Action und Abenteuer, Drama, Fantasy, Krimi, Romantik, Science Fiction und Thriller, als Medien stehen Blu-ray und DVD zur Auswahl. Hier ein paar Beispiele: "Better Call Saul", "Bloodline", "Helix", "House of Cards", "Masters of Sex", "Outlander" und "The Blacklist". Die Preise spannen von 12,97 bis 19,97 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versand. Für alle, die lieber einen frischen Kaffee möchten, gibt es die Philips Senseo HD7810/60 Kaffeepadmaschine für 44,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand.

Direktlinks zu den Angeboten:Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Firefox 46.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 10.04.2016, 11:46:28
Vom Firefox 46.0 liegt eine neunte Beta-Version zum Download bereit. Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code und liefert die in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogene GTK3-Integration nach. Dazu wurden mehrere Fehler in WebRTC behoben und das Entschlüsselungsmodul wird als Rückfall zum Dekodieren unverschlüsselter H264- und AAC-Medien verwendet.

Die JavaScript-Engine SpiderMonkey nutzt für JIT-Code bislang Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert.

Download: Firefox 46.0 Beta 9
 
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Arbeitsspeicher: Die DDR4-Preise haben sich stabilisiert

reported by doelf, Sonntag der 10.04.2016, 11:42:29
Am Spotmarkt in Taiwan haben sich die Preise für DDR4-Abreitsspeicher stabilisiert. Nachdem die Kurse seit Jahresbeginn um mehr als zwanzig Prozent gefallen waren, rutschten die Preise im vergangenen Monat nur noch geringfügig (-0,34 bis -1,42%) und liegen jetzt wieder ein wenig über dem DDR3-Niveau, da der Kursverlust bei Chips der älteren Bauart etwas höher (-2,63 bis -4,42%) ausfällt.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1397 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 2,24 Prozent über dem Wechselkurs von Mitte März. Seit Jahresbeginn hat der Euro sogar 4,94 Prozent auf den US-Dollar gewonnen, denn am 1. Januar 2016 war ein Euro nur 1,0861 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung des letzten Monats und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 8Gb (1Gx8) DDR4-2133: 4,688 US-Dollar (-0,34%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 1,672 US-Dollar (-1,42%) [-23,48%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 1,628 US-Dollar (-3,78%) [-12,99%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,446 US-Dollar (-2,63%) [-11,83%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 0,952 US-Dollar (-4,42%) [-16,34%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 0,945 US-Dollar (-2,88%) [-16,00%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14316 bringt viele Neuerungen

reported by doelf, Sonntag der 10.04.2016, 11:18:05
Microsoft hat wieder einen neuen Build der Windows 10 Insider Preview für PCs bereitgestellt. Der Build 14316 ist vorerst nur für Insider im Fast-Ring verfügbar und markiert einen weiteren Schritt in Richtung des für Sommer erwarteten "Windows 10 Anniversary Updates". Unter den neuen Funktionen finden sich diverse Updates für Cortana und das Action Center sowie eine native Ubuntu-Bash.

Die "Bourne-again Shell" (Bash) dient den meisten unixoiden Systemen als Standard-Shell zum Ausführen von Befehlszeilenprogrammen. Ab dem Build 14316 bietet auch Windows 10 diese Möglichkeit, wobei die hier eingesetzte Bash vom Ubuntu-Entwickler Canonical stammt. Die Bash ist standardmäßig nicht aktiviert, da sich diese Funktion ausschließlich an Entwickler richtet. Um sie nutzen zu können, muss man zunächst den Entwickler-Modus (unter "Einstellungen", "Update und Sicherheit", "Für Entwickler") aktivieren und dann unter den Windows-Funktionen das "Windows Subsystem für Linux (Beta)" auswählen. Erst wenn man in der Eingabeaufforderung von Windows "bash" aufruft, wird die Funktion endgültig installiert.


Die digitale Assistentin Cortana wird ab sofort plattformübergreifend aktualisiert. Neue Funktionen stehen somit zeitgleich unter Windows, Windows Mobile und Android zur Verfügung. Mit dem Build 14316 informiert Cortana beispielsweise über einen niedrigen Akkustand: Am PC wird ein Hinweis angezeigt, dass das Mobiltelefon mal wieder an die Steckdose sollte. Weiterhin kann man sein Telefon lokalisieren und aus der Ferne klingeln lassen. Routen und Wegbeschreibungen, welche auf einem Gerät abgefragt wurden, stehen auch auf allen anderen zur Verfügung (siehe Video). Aktuell gibt es diesbezüglich noch ein paar Probleme mit dem Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14295, doch das nächste Update soll diese beheben.

Die Aktivierung von Cortana funktioniert jetzt einfacher, da die passenden Sprachpakete automatisch heruntergeladen und installiert werden. Der Internetbrowser Edge hat zusätzliche Erweiterungen bekommen, einen "Pin It Button" und den "OneNote Clipper". Zugleich wurden die Erweiterungen "Reddit Enhancement Suite", "Mouse Gestures" und "Microsoft Translator" aktualisiert. Aufgrund einer Änderung müssen Erweiterungen, die vor dem Upgrade auf den Build 14316 bereits installiert waren, neu eingespielt werden. Bei Skype wird der Wechsel zur UWP-App (Universal Windows Platform) vorbereitet, eine Vorschauversion liefert einen ersten Eindruck. Obwohl UWP-Apps eigentlich plattformübergreifend laufen, müssen sich die Mobile-Nutzer noch etwas gedulden.

Die Benachrichtigungen im Action Center lassen sich auf App-Basis anpassen. In den Einstellungen kann man hierfür definieren, wie viele Einträge eine einzelne App einstellen darf, als Standard sind drei ausgewählt. Ebenso gibt es drei Prioritätstufen, damit wirklich wichtige Dinge immer oben stehen. Unter "Einstellungen", "Personalisierung", "Farben" kann man jetzt systemweit zwischen hellen und dunklen Hintergründen wechseln. Zudem lassen sich Akzentfarben auf die Titelleisten der Fenster beschränken. Die neue Connect-App ermöglicht das kabellose projizieren von Bildschirminhalten ohne Dock oder Miracast-Adapter, dies funktioniert von Telefonen mit Continuum-Unterstützung zu PCs bzw. Tablets sowie von einem PC oder Tablet zu einem anderen PC.

Alles rund um den Akku wurde in den Energiesparoptionen zusammengefasst. Die Liste der aktiven Apps ermöglicht die Änderung deren Hintergrundverhaltens nun inline und neben den beiden Optionen "immer" und "nie erlaubt" gibt es nun eine dritte namens "von Windows verwaltet". Diese hält Apps bei aktivierter Stromsparfunktion an und schließt jene, die längere Zeit nicht mehr verwendet wurden, automatisch. Zudem fragt das System bei einem Akkustand von zwanzig Prozent nach, ob die Stromsparfunktion aktiviert werden soll. Beim Einspielen neuer Builds und Updates sieht man eine überarbeitete Fortschrittsanzeige und man kann jetzt Arbeitszeiten vorgeben, in denen gar keine Updates eingespielt werden sollen.

Microsoft hat auch alle Emojis grafisch aufgewertet und für diese unterschiedliche Hauttöne bereitgestellt. Im Feedback Hub kann man Anmerkungen und Rückmeldungen kommentieren. Dank "Messaging everywhere" werden Textnachrichten ans Telefon zukünftig parallel auch auf dem PC anzeigt, doch während entsprechende Optionen bereits eingebunden wurden, fehlt derzeit noch die entsprechende Funktion. Ebenfalls noch nicht enthalten ist Windows Ink, mit dem die Stifteingabe revolutioniert werden soll. Der versprochene Funktionsumfang reicht dabei von handschriftlichen Notizen, die von Cortana als Erinnerung oder Termin übernommen werden, bis zum virtuellen Lineal, mit dem man gerade Striche zeichnen kann.

Die Liste der behobenen Fehler umfasst Probleme mit einigen TPM-Chips, von denen beispielsweise das ASUS Zenbook UX31 betroffen ist. Auf diesem Notebook kam es zu Aussetzern bei der Tonausgabe und Eingaben über das Trackpad sprangen wild umher. Diese Fehler wurden ebenso korrigiert wie der irrtümlich angezeigte Fehlerindikator bei virtuellen Switches in Verbindung mit Hyper-V. Das Flyout für Wireless-LAN-Verbindungen wurde optisch überarbeitet und der Text im Passwortfeld ist nun korrekt ausgerichtet. Der Windows Explorer stürzt nicht mehr ab, wenn Apps in der Vollbildanzeige auf mehreren Bildschirmen laufen, und Cortana berücksichtigt die Einstellungsseiten wieder in ihren Suchanfragen.

Aber es gibt auch neue Probleme: Der Visual-Studio-Emulator für Windows 10 Mobile und Hololens verweigert den Start und große Downloads bleiben bei Edge mit 99 Prozent hängen, obwohl sie tatsächlich bereits abgeschlossen wurden. Minimierte UWP-Apps tauchen manchmal nicht in der Taskbar auf, nur der Task-Manager kann diese noch aufspüren. Narrator und andere Vorlese-Apps sind weiterhin nicht in der Lage, bestimmte Texte vorzutragen, hierzu gehören Inhalte aus dem Feedback Hub und Cortana. Der Versuch, den Entwicklermodus zu aktivieren, kann die Einstellungen-App zum Absturz bringen und einige Mitteilungen zeigen nur das Icon der App, nicht aber den dazugehörigen Text. Dieser findet sich nur im Action Center.
 
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Samsung erwartet mehr Umsatz und Gewinn

reported by doelf, Freitag der 08.04.2016, 17:02:57
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat eine neue Prognose für das erste Quartal 2016 veröffentlicht und erwartet nun einen Umsatz zwischen 48 Billionen und 50 Billionen Won (36 Milliarden bis 38 Milliarden Euro). Der operative Gewinn soll auf 6,5 Billionen bis 6,7 Billionen Won (4,9 Milliarden bis 5,1 Milliarden Euro) steigen. Ein Grund für die guten Zahlen soll die große Nachfrage für die neuen Smartphone-Flaggschiffe Galaxy S7 und S7 Edge sein.

Im Vorjahresquartal hatte Samsung einen Umsatz von 47,12 Billionen Won gemeldet, der Umsatz würde somit zwischen 1,87 und 6,11 Prozent steigen. Wesentlich besser steht es um den operativen Gewinn, der sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 auf 5,98 Billionen Won belaufen hatte. Hier darf man eine Verbesserung zwischen 8,7 und 12,04 Prozent erwarten. Im Abschlussquartal des Vorjahres hatte Samsung operativ nur 6,14 Billionen Won verdient, der Umsatz belief sich allerdings auf 53,32 Billionen Won.

Samsung musste seine Strategie bezüglich der Mobiltelefone im vergangenen Jahr neu ausrichten, da die chinesischen Mitbewerber dem weltweiten Marktführer immer mehr Marktanteile abjagen konnten. Ähnlich steht es um die Fernsehapparate der Südkoreaner, denen die billige Konkurrenz aus dem Reich der Mitte zu schaffen macht. Als Reaktion hatte Samsung verstärkt auf neue Trends sowie hochpreisige Produkte gesetzt.
 
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Adobe: Neues Update stopft 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Freitag der 08.04.2016, 16:02:11
Nicht eine, sondern gleich 24 kritische Schwachstellen hat Adobe in seinem Flash Player behoben. Der Fehler mit der Kennung CVE-2016-1019 ist allerdings ein Sonderfall, denn es handelt sich hierbei um eine 0-Day-Lücke, die bereits aktiv für gezielte Angriffe auf alle Windows-Versionen von XP bis 10 missbraucht wird.

Bei der 0-Day-Lücke CVE-2016-1019 handelt es sich um eine Typenverwechslung, die keinesfalls auf Windows beschränkt ist, sondern sich auch unter Mac OS X, Linux und Chrome OS ausnutzen lässt. Die Flash-Erweiterungen von Google Chrome, dem Internet Excplorer 11 und Edge sind ebenfalls betroffen und in Hinblick auf Chrome sind auch Linux-Systeme hochgradig gefährdet. Kommt hingegen der normale Flash Player 11.2 für Linux zum Einsatz, ist das Risiko wesentlich geringer und die Dringlichkeitsstufe zum Einspielen der Flicken sinkt auf 3. Abgesehen von dieser Ausnahme, ist ein sofortiges Update oder der vollständige Verzicht auf Flash anzuraten.

Die übrigen Sicherheitslücken umfassen eine zweite Typenverwechslung, 13 Speichermanipulationen, fünf Zugriffe auf zuvor bereits aus dem Speicher entfernte Objekte sowie einen Stack-Überlauf. Ein weiterer Fehler ermöglicht das Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen. Auch die Vorkehrungen gegen JIT-Spraying, mit dem Angreifer das Speicherlayout ausloten, mussten verbessert werden. Zudem ließen sich verwundbare Ressourcen über den Verzeichnispfad aufspüren.

Download:
 
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Google aktualisiert Chrome

reported by doelf, Freitag der 08.04.2016, 15:41:48
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 49.0.2623.112 aktualisiert und dabei keine einzige Sicherheitslücke geschlossen. Diesmal wurden lediglich ein paar kleinere Fehler beseitigt, welche auf die alltägliche Nutzung keine große Auswirkung haben.

Beispielsweise wurde für Text, der von links nach rechts verläuft, sich aber in einem Block für rechts nach links verlaufende Inhalte befindet, die Breite bisher falsch berechnet. AdBlocker sorgte für Probleme bei "Speichern unter..." und Benutzer werden nun nicht mehr entfernt, solange noch ein Anmeldevorgang aktiv ist.

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Ein erstes Sicherheits-Update für Vivaldi 1.0

reported by doelf, Freitag der 08.04.2016, 15:29:21
Für den neuen Internetbrowser Vivaldi ist ein erstes Sicherheits-Update verfügbar: Die neue Version 1.0.435.42 behebt einen möglichen Spoofing-Angriff, über den eine bösartige Webseite eine falsche Domain in der Adressleiste vorgaukeln kann. Zudem wurde ein Problem beim Hinzufügen einer ersten Notiz über das Plus-Zeichen im Seitenpanel behoben.

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Hier noch ein paar Hintergründe zum Projekt: Der Markt für Internetbrowser ist hart umkämpft und neben dem Internet Explorer, Chrome und Firefox bleibt kaum Platz. Selbst Opera ist nach wie vor ein Nischenprodukt und Apples Safari hat seinen Ausflug auf Windows längst wieder beendet. Dennoch wagt sich die isländische Firma Vivaldi Technologies auf das raue Terrain vor und präsentiert nach einigen Vorschauversionen nun die erste stabile Fassung ihres Webbrowsers Vivaldi.

Der Verantwortliche für das Projekt heißt Jon von Tetzchner und hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Internetbrowser. Als das norwegische Telekommunikationsunternehmen Telenor im Jahr 1994 einen Internetbrowser als Forschungsprojekt in Auftrag gab, war von Tetzchner einer der beiden Programmierer. Aus diesem Projekt wurde später Opera, ein schlanker Browser für eine Vielzahl von Plattformen. Bis zum Jahr 2010 leitete von Tetzchner die Geschicke von Opera, das zu einem eigenständigen Unternehmen geworden war. Nach einem Führungs- und Richtungswechsel kam es zu immer größeren Spannungen und schließlich zum Bruch zwischen von Tetzchner und Opera.

Mit Vivaldi wagen der Opernfreund und sein 24-köpfiges Team nun einen Neuanfang auf Grundlage alter Tugenden: Der neue Internetbrowser setzt auf Schnelligkeit in Kombination mit einer besonders ausgefeilten Funktionalität. Vivaldi soll auf den Benutzer zugeschnitten sein und hierfür eine weitreichende Flexibilität bieten. Die von Opera bis zum Jahr 2013 genutzte Presto-Engine feiert hingegen keine Rückkehr, stattdessen kommt die Chromium/Blink-Engine zum Einsatz. Einerseits fehlen von Tetzchner die Rechte, um Presto für sein neues Projekt nutzen zu können, andererseits ist die Engine inzwischen völlig veraltet und würde zu viele Ressourcen binden.

Statt auf Vereinfachung setzt Vivaldi auf Individualität und das zeigt sich bereits beim ersten Start, denn zunächst darf der Benutzer den Webbrowser an seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Das beginnt bei den Farben, geht über die Anordnung der Tab-Leiste und endet beim Hintergrund des Startbildschirms. Viele weitere Möglichkeiten finden sich unter "Werkzeuge", "Einstellungen". Hier kann man beispielsweise die Positionierung neuer Tabs festlegen, Vorschaubilder und Gruppierungen deaktivieren sowie das Verhalten angehefteter Tabs ändern. Auch die Lage der Adressleiste sowie Tastaturbefehle und Mausgesten lassen sich hier verändern. Darüber hinaus gibt es Optionen für Privatsphäre, Suchmaschinen und Lesezeichen.

Hier die wichtigsten Eigenschaften von Vivaldi 1.0 in der Übersicht:
  • Schnellere Navigation: Vivaldi bietet die von Opera bekannte Schnellwahl für häufig genutzte Webseiten. Um mehr Übersicht für die Schnellwahlziele zu schaffen, kann man diese in Schnellwahlordner einsortieren. Per Schnellvorlauf springt man auf Folgeseiten und per Rücklauf kehrt man zur verwendeten Einstiegsseite eines Angebots zurück. Dazu gibt es Kurzbefehle, mit denen sich der Webbrowser per Tastatur steuern lässt.
  • Intelligenter Browsen: Man kann sich Notizen machen und diese mit Webseiten verknüpfen. Zum parallelen Browsen auf unterschiedlichen Webseiten gibt es Web-Paneele, während seitliche Paneele einen schnellen Zugriff auf Lesezeichen, Downloads und Notizen ermöglichen. Vivaldi unterstützt unterschiedliche Suchanbieter und bietet zudem die Möglichkeit, fast jedes im Web gefundene Suchfeld zu integrieren.
  • Tabverwaltung: Man kann einen Satz offener Tabs als Sitzung speichern und jederzeit wieder laden sowie zusammengehörige Tabs zur besseren Übersicht in Tabgruppen stapeln. Solche Gruppen lassen sich auch als Raster oder Seite an Seite in Form von Kacheln anzeigen. Visuelle Tabs erweitern die Tableiste um Vorschaubilder und geschlossene Tabs kann man aus dem Papierkorb angeln. Dort finden sich auch blockierte Pop-Ups. Darüber hinaus gibt es Funktionen zum schnelleren Tabwechsel.
  • Lesezeichen: Über die Lesezeichenleiste sind diese nicht nur gut erreichbar, sondern lassen sich auch gleich verwalten. Wer will, kann Lesezeichen mit einem Kürzel versehen. Wenn man beispielsweise das Kürzel "au" für www.Au-Ja.de setzt, reicht es zukünftig, in der Adresszeile "au" plus Eingabe zu tippen.
  • Steuerung: Statt nur auf Touch und Klick setzt Vivaldi bei der Steuerung auch auf Tastaturkürzel und Mausgesten. Beides kann man unter "Werkzeuge", "Einstellungen" ganz individuell konfigurieren.
  • Aussehen: Bereits beim ersten Start von Vivaldi kann man ein Farbschema und einen Schnellwahl-Hintergrund festlegen. Beides lässt sich aber jederzeit wieder ändern und für die Farbe geschieht dies mit einem einzelnen Klick. Alternative stimmt die adaptive Oberflächenfarbe das Farbschema passend zur aktiven Webseite ab. Bei Vivaldi sind übrigens nicht nur die Inhalte skalierbar, auch die Größe aller Bedienelemente lässt sich auf das Anzeigegerät und die individuelle Sehschärfe anpassen.
Download: Vivaldi 1.0.435.42
Quelle: vivaldi.net
 
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Thunderbird 38.7.2 verfügbar

reported by doelf, Freitag der 08.04.2016, 15:17:18
Mozilla hat seinen E-Mail-Client Thunderbird für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 38.7.2 aktualisiert. Wie schon bei der Version 38.7.1 gibt es nur eine einzige Änderung: Die Bibliothek "Graphite Font Shaping" wurde deaktiviert. Warum dennoch ein weiteres Update erforderlich ist, wissen wir leider nicht.

Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz. Warum Graphite in Mozillas Produkten deaktiviert wurde, ist unklar.

Download: Thunderbird 38.7.2
 
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LibreOffice 5.1.2 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 08.04.2016, 15:12:32
Diesmal ist es The Document Foundation trotz des späten Release Candidate 2 gelungen, den eigenen Zeitplan einzuhalten und das finale LibreOffice 5.1.2 pünktlich im Entwicklungszweig "Fresh" zu veröffentlichen. LibreOffice 5.1.2 ist für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) verfügbar.

Die Version 5.1.2 behebt 89 Fehler, darunter auch zehn Abstürze. Der zweite Veröffentlichungskandidat wurde aufgrund eines einzigen Fehlers erforderlich: Im Ausdruck erschienen Bilder der Formate .BMP und .PNG als schwarze Rechtecke, sofern die Option zum Konvertieren aller Farben in Grautöne ausgewählt war. Wer LibreOffice 5.1.2 RC 2 bereits installiert hat, muss die Installationspakete nicht nochmals herunterladen, denn die finale Version entspricht dem zweiten Veröffentlichungskandidaten Bit für Bit.

Download: LibreOffice 5.1.2
 
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Durchgespielt: Californium 1 bis 4 - Artes Hommage an Philip K. Dick

reported by doelf, Freitag der 08.04.2016, 14:53:47
Philip K. Dick (1928-82) gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Der US-Amerikaner hat mit Büchern wie "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" (verfilmt als "Blade Runner") das Science-Fiction-Genre geprägt. Oft reichten schon Kurzgeschichten von Dick für einen abendfüllenden Kinofilm: "Erinnerungen en gros" (verfilmt als "Total Recall"), "Variante Zwei" (verfilmt als "Screamers") oder "Minority Report". Aktuell läuft die dystopische TV-Serie "The Man in the High Castle", welche auf dem Roman "Das Orakel vom Berge" basiert, bei Amazon. Mit "Californium" wurde dem Meister nun ein Computerspiel gewidmet und Arte hat dieses kostenlos veröffentlicht. Ein Fest für Dick-Fans?

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Ein wiederkehrendes Thema bei Philip K. Dick ist das Infragestellen einer vordergründigen Realität und die Erkenntnis, dass wir unseren Sinnen und unserem Geist nicht trauen dürfen. In "Total Recall" sind es manipulierte Erinnerungen, welche den Helden in falscher Sicherheit wiegen, bis er die Wahrheit erkennt - oder in den Wahnsinn abgleitet, denn die Realität liegt letztendlich im Auge des Betrachters. In "Blade Runner" entwickeln die Androiden ein Bewusstsein, die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen und am Ende weiß man gar nicht mehr so genau, ob man wirklich aus Fleisch und Blut besteht und sich an seine eigene Vergangenheit erinnert. Im Roman "VALIS" jagt Horselover Fat, ein Pseudonym für Dick selbst, seinen Visionen nach, die sich im Buch auch in einem fiktiven Film widerspiegeln. Da fragt man sich schon, welche Drogen Dick seinerzeit genommen hatte, und die Antwortet lautet: So einige!

Wir haben alle vier Teile von "Californium" durchgespielt, um das Spiel abschließend bewerten zu können. Lohnt dieser Ausflug in Dicks Welten?

Zum Testbericht: Durchgespielt: Californium 1 bis 4 - Artes Hommage an Philip K. Dick
 
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Neuer Webbrowser für Individualisten: Vivaldi 1.0 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 07.04.2016, 11:18:58
Der Markt für Internetbrowser ist hart umkämpft und neben dem Internet Explorer, Chrome und Firefox bleibt kaum Platz. Selbst Opera ist nach wie vor ein Nischenprodukt und Apples Safari hat seinen Ausflug auf Windows längst wieder beendet. Dennoch wagt sich die isländische Firma Vivaldi Technologies auf das raue Terrain vor und präsentiert nach einigen Vorschauversionen nun die erste stabile Fassung ihres Webbrowsers Vivaldi.

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Der Verantwortliche für das Projekt heißt Jon von Tetzchner und hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Internetbrowser. Als das norwegische Telekommunikationsunternehmen Telenor im Jahr 1994 einen Internetbrowser als Forschungsprojekt in Auftrag gab, war von Tetzchner einer der beiden Programmierer. Aus diesem Projekt wurde später Opera, ein schlanker Browser für eine Vielzahl von Plattformen. Bis zum Jahr 2010 leitete von Tetzchner die Geschicke von Opera, das zu einem eigenständigen Unternehmen geworden war. Nach einem Führungs- und Richtungswechsel kam es zu immer größeren Spannungen und schließlich zum Bruch zwischen von Tetzchner und Opera.

Mit Vivaldi wagen der Opernfreund und sein 24-köpfiges Team nun einen Neuanfang auf Grundlage alter Tugenden: Der neue Internetbrowser setzt auf Schnelligkeit in Kombination mit einer besonders ausgefeilten Funktionalität. Vivaldi soll auf den Benutzer zugeschnitten sein und hierfür eine weitreichende Flexibilität bieten. Die von Opera bis zum Jahr 2013 genutzte Presto-Engine feiert hingegen keine Rückkehr, stattdessen kommt die Chromium/Blink-Engine zum Einsatz. Einerseits fehlen von Tetzchner die Rechte, um Presto für sein neues Projekt nutzen zu können, andererseits ist die Engine inzwischen völlig veraltet und würde zu viele Ressourcen binden.

Statt auf Vereinfachung setzt Vivaldi auf Individualität und das zeigt sich bereits beim ersten Start, denn zunächst darf der Benutzer den Webbrowser an seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Das beginnt bei den Farben, geht über die Anordnung der Tab-Leiste und endet beim Hintergrund des Startbildschirms. Viele weitere Möglichkeiten finden sich unter "Werkzeuge", "Einstellungen". Hier kann man beispielsweise die Positionierung neuer Tabs festlegen, Vorschaubilder und Gruppierungen deaktivieren sowie das Verhalten angehefteter Tabs ändern. Auch die Lage der Adressleiste sowie Tastaturbefehle und Mausgesten lassen sich hier verändern. Darüber hinaus gibt es Optionen für Privatsphäre, Suchmaschinen und Lesezeichen.

Hier die wichtigsten Eigenschaften von Vivaldi 1.0 in der Übersicht:
  • Schnellere Navigation: Vivaldi bietet die von Opera bekannte Schnellwahl für häufig genutzte Webseiten. Um mehr Übersicht für die Schnellwahlziele zu schaffen, kann man diese in Schnellwahlordner einsortieren. Per Schnellvorlauf springt man auf Folgeseiten und per Rücklauf kehrt man zur verwendeten Einstiegsseite eines Angebots zurück. Dazu gibt es Kurzbefehle, mit denen sich der Webbrowser per Tastatur steuern lässt.
  • Intelligenter Browsen: Man kann sich Notizen machen und diese mit Webseiten verknüpfen. Zum parallelen Browsen auf unterschiedlichen Webseiten gibt es Web-Paneele, während seitliche Paneele einen schnellen Zugriff auf Lesezeichen, Downloads und Notizen ermöglichen. Vivaldi unterstützt unterschiedliche Suchanbieter und bietet zudem die Möglichkeit, fast jedes im Web gefundene Suchfeld zu integrieren.
  • Tabverwaltung: Man kann einen Satz offener Tabs als Sitzung speichern und jederzeit wieder laden sowie zusammengehörige Tabs zur besseren Übersicht in Tabgruppen stapeln. Solche Gruppen lassen sich auch als Raster oder Seite an Seite in Form von Kacheln anzeigen. Visuelle Tabs erweitern die Tableiste um Vorschaubilder und geschlossene Tabs kann man aus dem Papierkorb angeln. Dort finden sich auch blockierte Pop-Ups. Darüber hinaus gibt es Funktionen zum schnelleren Tabwechsel.
  • Lesezeichen: Über die Lesezeichenleiste sind diese nicht nur gut erreichbar, sondern lassen sich auch gleich verwalten. Wer will, kann Lesezeichen mit einem Kürzel versehen. Wenn man beispielsweise das Kürzel "au" für www.Au-Ja.de setzt, reicht es zukünftig, in der Adresszeile "au" plus Eingabe zu tippen.
  • Steuerung: Statt nur auf Touch und Klick setzt Vivaldi bei der Steuerung auch auf Tastaturkürzel und Mausgesten. Beides kann man unter "Werkzeuge", "Einstellungen" ganz individuell konfigurieren.
  • Aussehen: Bereits beim ersten Start von Vivaldi kann man ein Farbschema und einen Schnellwahl-Hintergrund festlegen. Beides lässt sich aber jederzeit wieder ändern und für die Farbe geschieht dies mit einem einzelnen Klick. Alternative stimmt die adaptive Oberflächenfarbe das Farbschema passend zur aktiven Webseite ab. Bei Vivaldi sind übrigens nicht nur die Inhalte skalierbar, auch die Größe aller Bedienelemente lässt sich auf das Anzeigegerät und die individuelle Sehschärfe anpassen.
Download: Vivaldi 1.0.435.40
Quelle: vivaldi.net
 
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Massiver Arbeitsplatzabbau bei Nokia

reported by doelf, Donnerstag der 07.04.2016, 08:24:04
Nach der Übernahme von Alcatel-Lucent durch Nokia haben die Finnen den weltweiten Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt, alleine in Deutschland sind 1.400 Mitarbeiter betroffen. Nokia will durch Synergieeffekte bis 2018 rund 900 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Durch Zusammenlegungen werden Stellen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, regionale Niederlassungen und Verkauf wegfallen, doch auch beim Management will das Unternehmen ausdünnen.

Darüber hinaus sind Sparmaßnahmen in den Bereichen Dienstleistungen, Beschaffung, Lieferkette und Fertigung geplant, auch der Verkauf überzähliger Immobilien ist angedacht. Zur Schließung kompletter Standorte macht Nokia keine Angaben. Der geplante Arbeitsplatzabbau könnte auch Auswirkungen auf die Zulieferer von Nokia und Alcatel-Lucent haben. In den kommenden Wochen wird Nokia in knapp 30 Ländern Gespräche mit Arbeitnehmervertretern führen und seine jeweiligen Pläne erläutern, die ersten Verhandlungen mit europäischen Betriebsräten wurden gestern aufgenommen.

Genaue Zahlen für die weltweiten Maßnahmen nennen die Finnen nicht und verweisen auf ihre Ankündigung vom 29. Oktober 2015, die allerdings auch nicht konkreter war. Der Finanzdienst Bloomberg spricht von bis zu 15.000 Arbeitsplätzen, welche die Finnen streichen wollen - das wären 14,4 Prozent aller Beschäftigten.

Nokias regionale Niederlassungen werden konkreter: So sollen in Finnland 1.300 Stellen wegfallen, in Deutschland ist der Abbau von 1.400 Arbeitsplätzen geplant. Mit rund 1.250 Stellen soll der Großteil hierzulande bis Ende 2017 eingespart werden, weitere 150 Jobs fallen dann im Laufe des Jahres 2018 weg. Laut Nokia sind alle deutschen Standorte betroffen.

Zugleich betont das Unternehmen, seinen Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt in Deutschland halten zu wollen. In Zukunftstechnologien wie 5G, Cloud, IoT, Connected Car, Industrie 4.0, optischen Highspeed-Datentransport sowie Sicherheitslösungen will Nokia hierzulande investieren, alle anderen Aktivitäten will man zurückfahren. Hiervon dürften insbesondere der Verkauf und das Marketing betroffen sein.
 
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Blender 2.77a behebt etliche Fehler

reported by doelf, Mittwoch der 06.04.2016, 22:56:59
Blender ist eine kostenlose und quelloffene 3D-Grafiksoftware, welche von der gemeinnützigen Organisation "Blender Foundation" unter der GPL-Lizenz entwickelt wird. Das Programm ermöglicht das Modellieren, Texturieren und Rendern von dreidimensionalen Objekten. Zudem lassen sich Animationen generieren und eine integrierte Spiel-Engine ist ebenfalls vorhanden.

Nachdem die im März veröffentlichte Version 2.77 einige Änderungen sowie neue Funktionen gebracht hatte, folgt nun das erste Bug-Fix-Release 2.77a. Im Programm selbst wurden 75 Fehler behoben, darunter elf Abstürze. Weitere acht Korrekturen betreffen die Add-ons.


Hier noch eine Zusammenfassung der Neuerungen, die Blender 2.77 gebracht hatte: Windows XP wird nicht mehr unterstützt, das Build-System für SCons wurde eingestellt und hinsichtlich OpenGL wird jetzt die Version 2.1 als Minimalvoraussetzung gefordert. Es wurden aber auch hunderte von Fehlern behoben und neue Funktionen implementiert. Cycles bietet beispielsweise eine bessere Volumenstreuung (Subsurface Scattering) und beschleunigt deren Berechnung auf dem Grafikprozessor. Auch Rauch, Feuer und Punktdichten werden nun von der GPU berechnet. Die Position der Bewegungsunschärfe lässt sich anpassen und der Rolling-Shutter-Effekt wird unterstützt.

Der Decimate-Modifier, welcher genutzt wird, um die Vertex-/Flächen-Anzahl eines Netzes zu vermindern, berücksichtigt neuerdings Symmetrien. Mit dem neuen Boolean-Werkzeug kann man nicht-destruktive Bearbeitungen an Objekten vornehmen. Standardmäßig wird die neue Form aus dem vorhandenen Objekt herausgeschnitten, man kann die beiden aber auch vereinen oder nur die Differenz behalten. Weiterhin sollen verbesserte Auswahlwerkzeuge das Modeling erleichtern. Im Sequencer kann man einen Weißabgleich oder eine Tonkorrektur vornehmen, zudem wurde der gaußsche Weichzeichner beschleunigt.

Die Bildhauerei (Sculpting) per Schlangenhaken (Snake Hook) wurde ebenso überarbeitet wie die Verwendung des Fettbleistifts (Grease Pencil) - hier wurde die Pinselarbeit an die Herangehensweise bei der Netzmodellierung (Mesh Modelling) und Partikelpflege (Particle Grooming) angeglichen (siehe Video). Weitere Optimierungen wurden in den Bereichen Animation, Game Engine, Bibliotheken und Add-ons vorgenommen. Die Benutzeroberfläche unterstützt jetzt mehrzeilige Tipps und die Fortschrittsanzeigen wurden vollständig überarbeitet. Zudem hat man die Kantenglättung für OpenGL-Ausgaben verbessert.

Download: Blender 2.77a
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.4.1 Hotfix

reported by doelf, Mittwoch der 06.04.2016, 17:38:37
Auf die WHQL-zertifizierte Version 16.3.2 seines Grafiktreibers lässt AMD nur wenige Tage später einen weiteren Hotfix folgen. Dieser trägt die Versionsnummer 16.4.1 und richtet sich primär an die Spieler von "Quantum Break", denen AMD Leistungsvorteile von bis zu 35 Prozent verspricht, sofern eine Grafikkarte des Typs Radeon R9 Fury X zum Einsatz kommt.

Die Unterstützung für die beiden VR-Brillen Oculus Rift und HTC Vive hatte AMD bereits für die Version 16.3.2 WHQL genannt, da diese aber nochmals aufgeführt wird, könnte es diesbezüglich noch Verbesserungen geben. Unter den behobenen Fehlern führt AMD allerdings nur zwei auf: Die Frame-Raten von DirectX-12-Spielen werden nicht mehr gekappt und bei "Hitman" flackert der Direct-X-11-Modus auch dann nicht mehr, wenn eine hohe Schattenqualität gewählt wird.

Die folgenden Fehler wurden noch nicht behoben: Der Schalter für die Energieeffizienz wird auch für Produkte angezeigt, die diese Funktion gar nicht unterstützen. Einige Spiele verweigern den Start, wenn bei AMD Gaming Evolved das "In Game Overlay" aktiviert ist - hier hilft derzeit nur das Abschalten dieser Funktion. Unter Verwendung von Crossfire flackert es bei "Need For Speed" und "The Division", während "XCOM2" zuweilen kommentarlos abstürzt. Für einige DirectX-9-Applikationen lässt sich CrossFire nicht in den Radeon-Einstellungen deaktivieren und auf einigen Systemen ist keine HDMI-Skalierung verfügbar.

Vorsicht ist bei Grafikkarten des Typs Radeon R9 380 geboten: Einige dieser Modelle drehen ihre Lüfter langsamer als erwartet, so dass der Grafikprozessor wärmer wird und gegebenenfalls nicht die volle Taktrate erreicht. Als vorläufigen Workaround sollte man die Lüfterdrehzahl in der Rubrik "Overdrive" anheben.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.4.1 Hotfix
 
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Schnell reagiert: Apple hat Siri abgedichtet

reported by doelf, Mittwoch der 06.04.2016, 11:35:12
Während Android-Benutzer oft über Monate auf kritische Updates warten müssen, die ihr Gerät aufgrund der EOL-Politik (End of life) des jeweiligen Herstellers dann doch nicht erreichen, hat Apple die neueste Schwachstelle im Sperrbildschirm der iPhones 6s und 6s Plus binnen weniger Stunden abgedichtet. Dazu wurden Siri Zügel angelegt.

Der Angriff erfolgte nämlich über die eifrige Assistentin, deren Inkarnation in iOS 9.3.1 auch vom Sperrbildschirm aus in Twitter nach E-Mail-Adressen suchte. Per 3D-Touch konnte man dann über gefundene E-Mail-Adressen an die auf dem Telefon gespeicherten Fotos und Kontakte gelangen, ohne das Gerät hierfür entsperren zu müssen. Apple konnte dieses Problem serverseitig beheben, indem der Zustand des Gerätes bei der Verarbeitung der Anfrage berücksichtigt wird: Ist das iPhone gesperrt, verweigert Siri entsprechende Anfragen.
 
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Tipp: 27-Zoll Gaming-Bildschirm (2.560 x 1.440 Pixel) für 449,90 Euro

reported by doelf, Mittwoch der 06.04.2016, 10:05:54
Unser Partner Amazon hat heute den 27-Zoll-Monitor BenQ XL2730Z für 449,90 Euro im Tagesangebot - inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Auf einer Bildschirmdiagonalen von 68,58 cm stellt dieser Bildschirm 2.560 x 1.440 Pixel (WQHD) im Format 16:9 dar und richtet sich mit seiner FreeSync-Unterstützung und einer Reaktionszeit von 1 ms (Grau zu Grau) insbesondere am Spieler.

Bei FreeSync handelt es sich um einen offenen Standard zur dynamischen Anpassung der Bildwiederholrate von Monitoren an die Frame-Rate der Grafikkarte, welcher von AMD entwickelt wurde. Während die Frame-Rate, abhängig vom darzustellenden Inhalt, stark schwankt, arbeiten Bildschirme normalerweise mit einer konstanten Bildwiederholrate von 60 Hertz. Wird keine vertikale Synchronisierung (V-Sync) erzwungen, führen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten zum Tearing, also zum Zerreißen der Bildschirminhalte. Hinsichtlich der Latenzzeiten ist V-Sync jedoch problematisch, da der Monitor den Takt vorgibt. Sinnvoll wäre es, wenn sich der Bildschirm nach der Grafikkarte richten würde und genau dies ist der Ansatz von FreeSync. Die Bildwiederholrate bewegt sich dabei zwischen 30 und 144 Hz, wobei der BenQ XL2730Z bis zu 144 Hz unterstützt.

Das TN-Panel des BenQ XL2730Z erreicht eine Helligkeit von 350cd/qm und einen dynamischen Kontrast von 12 Millionen zu 1 (statisch: 1.000 zu 1). Besonders beeindruckend ist die Zahl der Anschlüsse: Neben zwei HDMI-Buchsen (Version 1.4) gibt es einen DisplayPort (Version 1.2), einen DVI-DL-Ausgang und einen VGA-Anschluss. Dazu kommen ein integrierter USB-Hub und ein Kopfhörerausgang. BenQ beziffert den typischen Stromverbrauch auf 23 W, maximal genehmigt sich der Bildschirm 65 Watt und im Standby sind es 0,5 Watt.

Zum Tagesangebot: BenQ XL2730Z für 449,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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WhatsApp startet vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

reported by doelf, Mittwoch der 06.04.2016, 09:31:25
Wer WhatsApp verwendet, sollte die neueste Version der App installieren. In dieser wurde nämlich die vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung freigeschaltet, welche nicht nur auf Textnachrichten, sondern auch auf alle Dateien inklusive Fotos und Videos, Gruppen-Chats und Sprachmitteilungen angewendet wird.

Von einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung spricht man, wenn Daten beim Absender ver- und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt werden. Auf allen Zwischenstationen des Transportwegs bleibt die Verschlüsselung gewährleistet, weshalb die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als besonders sicher gilt - ein entsprechend starkes Verschlüsselungsverfahren vorausgesetzt. Dies bedeutet auch, dass WhatsApp selbst nicht mehr mitlesen kann, beispielsweise um Nachrichten für Werbezwecke auszuwerten.

Man muss die Facebook-Tochter WhatsApp nicht mögen, doch die vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist ein deutlicher Schritt nach vorne und bringt den Dienst auf das Sicherheitsniveau von Alternativen wie Threema, Signal oder den Telegram Messenger. WhatsApps Verschlüsselung wurde von Open WhisperSystems entwickelt und basiert auf dem Protokoll des Messengers TextSecure, der seit November 2015 "Signal" heißt. Das Signal-Protokoll wurde vom Krypto-Experten Moxie Marlinspike entwickelt und war früher unter dem Namen "Axolotl" bekannt.

Die Android-Version von WhatsApp konnte bereits Anfang 2015 eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen, bei iOS war dies hingegen nicht möglich. Zudem blieb für die Benutzer lange Zeit unklar, ob ihre Mitteilungen verschlüsselt übermittelt wurden. Dies ist nun anders: Die aktuelle Version der App hat einen neuen Menüpunkt namens "Sicherheit" erhalten, welcher den Status der Verschlüsselung anzeigt. Gleiches gilt für Chats. Um sicherzustellen, dass man die Nachricht an den richtigen Empfänger schickt, gibt es ab sofort eindeutige QR-Codes, über die Kontakte verifiziert werden.

Der Quellcode von WhatsApp bleibt Verschlusssache, doch zumindest die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wurde umfassend dokumentiert. Die öffentlichen Schlüssel verwenden die elliptische Kurve Curve25519, welche den Quasi-Standard für asymmetrische Kryptographie darstellt, seit die vom NIST (National Institute of Standards and Technology) standardisierten Kurven aufgrund der undurchsichtigen NSA-Mitwirkung in Verruf geraten sind. Die Hash-basierte Nachrichtenkennung ist 32 Byte lang und nutzt HMAC-SHA256, während für die symmetrische Verschlüsselung der Inhalte ein 32 Byte langer AES-256-Schlüssel zum Einsatz kommt.
 
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Firefox 46.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 05.04.2016, 16:17:05
Vom Firefox 46.0 liegt eine achte Beta-Version zum Download bereit. Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code und liefert die in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogene GTK3-Integration nach. Dazu wurden mehrere Fehler in WebRTC behoben und das Entschlüsselungsmodul wird als Rückfall zum Dekodieren unverschlüsselter H264- und AAC-Medien verwendet.

Die JavaScript-Engine SpiderMonkey nutzt für JIT-Code bislang Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert.

Download: Firefox 46.0 Beta 8
 
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Spekulationen um PlayStation 4K mit doppelter Grafikleistung

reported by doelf, Dienstag der 05.04.2016, 13:07:58
Im Oktober 2016 will Sony sein Virtual-Reality-Headset Playstation VR zu Preisen ab 399 Euro auf den Markt bringen. Damit ist diese Brille deutlich preiswerter als ihre Mitbewerber von Oculus und HTC, setzt aber auch das Vorhandensein einer PlayStation 4 voraus. Oder einer PlayStation 4K, deren höhere Leistung ein besseres VR-Erlebnis verspricht.

Sony hat bisher noch keine PlayStation 4K angekündigt, doch Entwickler arbeiten bereits mit Prototypen und inzwischen informieren die Japaner auch schon ihre Handelspartner über die Pläne bezüglich einer aufgebohrten Konsole. Diese PS4K wird vermutlich ebenfalls auf AMDs x86-Architektur basieren, soll aber eine deutlich schnellere Grafikeinheit bekommen. Offenbar nutzt die neue Grafikeinheit feinere Strukturen und bietet rund die doppelte Leistung - die GPU der PS4 bringt es derzeit auf 1,84 TeraFLOP/s, sie verfügt über 18 Compute Units und taktet diese mit 800 MHz. Der neue Grafikchip kann Spiele in 4K-Auflösung wiedergeben sowie ältere Titel auf 4K hochskalieren, zudem spielt die Konsole 4K-Blu-Rays ab.

Bezüglich der CPU-Kerne scheint sich Sony noch unschlüssig zu sein: Ein Upgrade sei denkbar, allerdings könnte der anvisierte Preis dann von 400 auf 500 US-Dollar steigen. In der PS4 steckt eine APU mit acht Jaguar-Kernen (vier Module), deren Maximaltakt bei 1,6 GHz liegt. Spiele können bis zu sieben der acht Kerne nutzen, ein bis zwei Kerne belegt das Betriebssystem der Konsole. Die sparsamen aber recht langsamen Jaguar-Kerne kennen wir von den APUs der Kabini-Familie, ein Upgrade auf Carrizo-L (Puma+) würde einen deutlichen Leistungsschub ermöglichen. Noch spannender wäre der Wechsel zur vielversprechenden Zen-Architektur, mit der AMD auch im PC- und Workstation-Geschäft ein Comeback feiern will.

Spiele, welche für die PS4K entwickelt werden, sollen auch auf der PS4 laufen - allerdings in einer schlechteren Qualität. Auf der PS4 müssten die Spieler "erhebliche Opfer bringen", die Unterschiede seien "signifikant". In Anbetracht der noch nicht finalen Spezifikationen und der offenen CPU-Frage klingen solche Formulierungen sehr nach Marketing und sind es wohl auch. Dennoch scheint es bei der PS4K um wesentlich mehr als eine normale Modellpflege zu gehen. Als Spiele für Playstation VR wurden "Eve Valkyrie", "Robinson" und "GT Sport" genannt, zu den ersten Titeln für die PS4K sollen "Deep Down" und "God of War 4" gehören. Einen Termin für die Markteinführung der PS4K gibt es noch nicht.
 
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iOS 9.3.1 hat ein Leck im Sperrbildschirm

reported by doelf, Dienstag der 05.04.2016, 09:19:45
Eigentlich soll der Sperrbildschirm verhindern, dass Fremde auf die sensible Daten zugreifen können, doch in der aktuellen Version des Betriebssystems iOS 9.3.1 klafft eine Lücke, über die man ohne großen Aufwand an Kontakte und Fotos gelangt. Betroffen sind ausschließlich Modelle mit 3D-Touch, also die iPhones 6s und 6s Plus. Aber wir haben einen Workaround.

So funktioniert die Schwachstelle
Wie 9to5Mac berichtet, veranlasst man bei gesperrtem iPhone eine Suche nach Twitter. Hierzu bedienen wir uns der Sprachassistentin Siri, die bei diesem Einbruch als Komplizin agiert. Siri erkundigt sich, wonach sie suchen soll. Da unsere Suche einen Treffer erzielen muss, bietet sich eine weit verbreitete E-Mail-Endung wie @yahoo.com, @gmail.com oder @web.de an. In der Ergebnisliste wählen wir einen Tweet aus, der eine gültige E-Mail-Adresse enthält, und öffnen per 3D-Touch das Kontextmenü zur E-Mail-Adresse. Nun können wir diese E-Mail-Adresse einem beliebigen Kontakt aus unserem Adressbuch hinzufügen und hierbei alle vorhandenen Einträge einsehen. Oder wir legen einen neuen Kontakt an und suchen aus allen verfügbaren Fotos ein passendes aus.

Der Workaround
Seitens Apple gibt es bisher noch keine Lösung. Während 9to5Mac vorschlägt, Siri den Zugang zum Sperrbildschirm zu verwehren, würden wir vorübergehend die 3D-Touch-Funktion deaktivieren. Hierzu sucht man unter "Einstellungen", "Allgemein" nach dem Eintrag "Bedienungshilfen". Hier findet sich der Punkt "3D Touch" nebst Ausschalter.
Quelle: 9to5mac.com
 
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Kolumne: Briefkastenfirmen für alle!

reported by doelf, Montag der 04.04.2016, 19:48:48
Wenn es um Briefkastenfirmen geht, würde ich gerne mehr über Traditionsunternehmen wie die Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG, die Max Knobloch Nachf. GmbH oder die JU-Metallwarenfabrik GmbH lesen. Doch statt in deutsche Firmen zu investieren, schaffen Politiker, Prominente, Wirtschaftsbosse und Bandenchefs ihre ergaunerten Penunzen lieber ins ferne Panama. Ein Skandal!

BildSchließlich ist das kleine mittelamerikanische Land in erster Linie dafür bekannt, dass es ein etwa schiffsbreiter Riss durchzieht. Nebenbei dient Panama als Herkunftshafen für unzählige Schiffe, da hier praktisch alles zugelassen wird, was bei drei noch nicht gesunken ist. Die Teile der Bevölkerung, die nicht für oder im Umfeld des Panamakanals tätig sind, widmen sich der Schwarzarbeit. Dazu gesellen sich ein paar Bananen, Kaffee und im Süden reger Drogenschmuggel. Mit Briefkästen kennt man sich dort nicht so gut aus, denn viele Panamaer besitzen nicht einmal einen eigenen Briefkasten!

Trotz dieser erwiesenen Inkompetenz im Segment des Briefkastenbaus wimmelt es in Panama von Briefkastenfirmen. Es gibt so viele davon, dass man von einer wahren Briefkastenblase sprechen muss. Millionäre und Milliardäre aus aller Welt haben ihr mühsam ergaunertes Erspartes in diesen Unternehmen investiert, doch die meisten Briefkastenfirmen aus Panama können nicht einmal einen ersten Entwurf vorlegen - geschweige denn einen fertigen Prototypen. Nein, es kann kein Zweifel bestehen: Die Superreichen, Supermächtigen und Superrücksichtslosen wurden übelst über den Tisch gezogen!

Das Geld, welches in den panamaischen Briefkastenfirmen steckt, ist möglicherweise für immer verloren. Die verzweifelten Investoren können nicht einmal genügend Münzen zurückholen, um davon ihre sorgsam gen Null gedrückten Steuerschulden zu begleichen! Selbst die Finanzanwälte haben schon fette Schweißflecken im Achselbereich ihres Edelzwirns, denn wenn ihre Klienten in spe zum reinen Überleben in die sonntägliche Kollekte greifen müssen, können auch sie sich keine fetten Gebühren mehr ergeiern. Erste Stimmen rufen bereits nach einer Solidaritätsabgabe zur Sanierung der Superreichen.

Doch mit einer Solidaritätsabgabe würden wir viel zu kurz greifen: Alleine die Kanzlei Mossack Fonseca soll 214.000 Briefkastenfirmen gegründet haben. Um den entstandenen Schaden zu begleichen, muss ein neuer weltumspannender Rettungsschirm her, in den alle privaten und nationalen Vermögen einfließen. Wir empfehlen, die Deutsche Bank zum vertrauenswürdigen Verwalter dieses Schirms zu ernennen, denn dieses Geldinstitut verfügt über ein umfassendes Wissen rund um Briefkastenfirmen und ist mit den Geschäften in Panama bestens vertraut. Natürlich unter Kenntnisnahme der allerstrengsten Richtlinien.

Selbst der britische Premierminister David Cameron hat inzwischen den Ernst der Lage erkannt und der gehört bekanntlich nicht zu den schnellsten. Sobald alle erforderlichen Schlupflöcher für etwaige Parteispender ausgearbeitet sind, will der Drachenhort namens London den Offshore-Briefkästen mit einem neuen Gesetz zu Leibe rücken. Dann müssten die Briefkastenfirmen nämlich die Farbe ihrer Lackierung benennen und, sofern diese Rot sein sollte, den britischen Behörden täglich die aktuelle Luftfeuchtigkeit übermitteln. Verstöße gegen diese Auskunftspflicht könnten möglicherweise geahndet werden.

In einem Exklusivinterview erklärte uns ein Trillerpfeifer aus Panama, dass die dortigen Hintermänner bereits an einer neuen Masche arbeiten. Per Crowdfunding wollen sie Milliarden für die Entwicklung besonders sicherer elektronischer Briefkasten sammeln. An diesen wird aber gar nicht gearbeitet, denn in Wahrheit soll nur eine einfache Weiterleitung an kostenlose Gmail-Konten eingerichtet werden. Möglicherweise haben sich NSA und GCHQ in die Szene eingeschlichen und treten dort als Mittelsmann mit Panamahut auf, um verschlüsselte Daten direkt an der Quelle abgreifen zu können.

In Berlin hat man derweil einen toten Briefkasten gefunden. Die Polizei sah zwar mehrere Täter flüchten, konnte diese aber nicht verfolgen, da sie zunächst den Tatort sichern musste. Dies dauerte mehrere Stunden, da die stumpfe Dienstschere der Beamten das Durchtrennen des Absperrbandes verhinderte. Erst als ein Sondereinsatzkommando eintraf, gab das Band seinen Widerstand auf. Zwischenzeitlich hatten Metalldiebe den toten Briefkasten schon entwendet. Aber es ist noch Zeit, um ins Briefkastengeschäft einzusteigen. Ich gehe jetzt in den Keller und hole mir ein paar Bretter und Werkzeuge. So schwer kann das ja nicht sein...
 
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LibreOffice 5.1.2 RC 2 jetzt auch offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 04.04.2016, 17:13:50
Das zweite Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll in dieser Woche veröffentlicht werden, vorab gibt es aber noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Dieser ist inzwischen auch offiziell verfügbar und behebt einen einzigen Fehler.

Dieses solitäre Problem lässt Bilder der Formate .BMP und .PNG in Ausdrucken als schwarze Rechtecke erscheinen, sofern die Option zum Konvertieren aller Farben in Grautöne ausgewählt ist. Zuvor hatte sich der erste Release Candidate bereits um 88 Fehler, darunter auch zehn Abstürze, gekümmert.

Download: LibreOffice 5.1.2 RC 2
 
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Firefox 46.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 04.04.2016, 16:45:07
Vom Firefox 46.0 liegt eine siebte Beta-Version zum Download bereit. Der Firefox 46.0 verbessert die Sicherheit im JIT-Compiler (Just In Time) für JavaScript-Code und liefert die in der Beta-Phase des Firefox 45.0 zurückgezogene GTK3-Integration nach. Dazu wurden mehrere Fehler in WebRTC behoben und das Entschlüsselungsmodul wird als Rückfall zum Dekodieren unverschlüsselter H264- und AAC-Medien verwendet.

Die JavaScript-Engine SpiderMonkey nutzt für JIT-Code bislang Speicherbereiche, welche die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Ausführen (RWX) erhalten. Dies macht JIT zu einem interessanten Ziel für Angreifer. Ab der Version 46.0 setzt der Firefox standardmäßig auf W^X und unterbindet damit den Schreibzugriff, was Angriffe wesentlich erschwert. Sollten Schreibzugriffe erforderlich sein, werden diese gezielt über VirtualProtect (Windows) bzw. mprotect (alle anderen Plattformen) durchgeführt.

Bei WebRTC soll ein asynchrones Vorgehen das wackelige Beenden von MediaStreamGraph stabilisieren. Neu hinzugekommen sind Rausch- und Echo-Unterdrückung sowie eine automatische Lautstärkeanpassung. Die Freigabeanforderungen für Webcam und Mikrofon wurden voneinander getrennt und die zwischenzeitlich abgeschalteten e10s-Tests wurden reaktiviert. Dazu gibt es Vollduplex-Unterstützung für Pulse Audio (Linux) sowie VP9-Unterstützung - standardmäßig sind diese beiden Funktionen aber noch deaktiviert.

Download: Firefox 46.0 Beta 7
 
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Videoumwandler SUPER v2016 Build 69 verbessert 3D-Konvertierung

reported by doelf, Sonntag der 03.04.2016, 13:45:10
SUPER, der "Simplified Universal Player Encoder and Renderer" von eRightSoft, ist ein kostenloses Programm für Windows, mit dem man Video- und Audio-Daten in zahlreiche andere Formate umwandeln kann. SUPER verwendet hierzu Programme wie FFmpeg, MEncoder, MPlayer oder x264 und stellt diesen eine einheitliche Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Die neue Version v2016 Build 69 verbessert die 3D-Konvertierung für HD- und UHD-Ausgaben durch Optimierungen an der KOD86MIX-Engine. Der GOP-Wert, welcher die Zahl untereinander abhängiger Einzelbilder (Group of Pictures) bei Video-Codecs definiert, wird nun automatisch erkannt, was das Brennen von Video-DVDs erleichtert. Es gibt einen neuen Schalter, mit dem sich die Modulo-16-Korrektur für jede Videoskalierung aktivieren lässt, und die Übernahme von Metadaten beim Erstellen von Audiodateien der Formate MP3 und FLAC wurde verbessert. Eine neue Menüoption ermöglicht zudem die schnelle Überprüfung aller installierten Programmdateien.

Download: SUPER v2016 Build 69
 
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Wine 1.9.7 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 03.04.2016, 13:21:18
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.7 umfasst Arbeiten für den WineD3D-Befehlsstrom und erweitert die Unterstützung für das Shader Model 5.

Der verbesserte Umgang mit Fehlerzuständen bei C++ wurde auf x86-Architekturen mit 64-Bit ausgeweitet und statische Import-Bibliotheken im Windows-Stil werden jetzt auch unterstützt. Dazu kommen Leistungsoptimierungen für das Schreiben von XML-Daten sowie 42 Fehlerkorrekturen. Beispielsweise lässt sich die Wine-Konsole wieder auf Systemen mit koreanischer Lokalisierung starten und die Powerpoint Viewer 2003 und 2007 zeigen keine seltsamen Zeichen mehr an. Beim Microsoft Publisher der Versionen 2007 und 2010 wurde ein Absturz beim Laden von Vorlagen und Dokumenten behoben und der Internet Explorer 8 kann wieder private Sitzungen starten und korrekte Vorschaubilder der Tabs anzeigen.

Darstellungsfehler bei "Indiana Jones and The Emperor's Tomb" in Verbindung mit dem Vertex-Shader wurden ebenso korrigiert wie das rote Wasser bei der Demo-Version von "Settlers: Heritage of Kings". Die Spiele "Civilization II", "MotoGP 3" (Demo) und "The Legend of Heroes Trails in the Sky SC" können wieder gestartet werden, während "Alien8" und "Head Over Heels" nicht mehr abstürzen, wenn sich ihr Fenster teilweise außerhalb des Bildschirms befindet. Und bei "Elder Scrolls Online" wurden Probleme mit der Anmeldung behoben. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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Marktanteile: Windows 10 und Mac OS X 10.11 auf der Überholspur

reported by doelf, Sonntag der 03.04.2016, 12:54:03
Betrachtet man die neuesten Zahlen von NetMarketShare, so befinden sich derzeit zwei Betriebssysteme auf der Überholspur: Windows 10 konnte seinen Marktanteil im März 2016 auf 14,15 Prozent ausbauen und damit das Doppel aus Windows 8.1 und 8.0 hinter sich lassen. Zugleich hat Mac OS X 10.11 (El Capitan) seine Position auf 4,05 Prozent verbessert.

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Mit 51,89 Prozent (-0,45) bleibt Windows 7 zwar mit Abstand die Nummer 1, doch seit Dezember hat der Marktführer bereits 3,79 Punkte eingebüßt. Im selben Zeitraum konnte sich Windows 10, derzeit die Nummer 2, um 4,19 Punkte steigern. Sofern es bei diesem Tempo bleibt, könnte Windows 10 die Spitzenposition in 15 Monate übernehmen. Platz 3 behält Windows XP mit 10,9 Prozent (-0,34), gefolgt von Windows 8.1 mit 9,56 Prozent (-0,27) und Mac OS X 10.11 (El Capitan) mit 4,05 Prozent (+0,33). Falls Apple die regelmäßige Pflege seiner Mac-Modelle nicht komplett vergisst, sollte Mac OS X auf lange Sicht eine Chance auf den dritten Platz haben.

Mit nur noch 2,45 Prozent (-0-02) gehört Windows 8.0 zu den aussterbenden Betriebssystemen, gleiches gilt für Mac OS X 10.10 (Yosemite) auf Platz 7, dessen Abstieg mit nur noch 2,06 Prozent (-0,14) sogar wesentlich steiler verläuft. Auf dem achten Rang verharrt Linux mit einem stabilen Marktanteil von 1,78 Prozent und Windows Vista verabschiedet sich mit 1,41 Prozent (-0,25) langsam aber sicher in Richtung Bedeutungslosigkeit. Alle andere Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisieren lassen.
 
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iOS 9.3.1 repariert Link-Problem

reported by doelf, Freitag der 01.04.2016, 16:20:43
Wenn man nach dem Update auf iOS 9.3 in Safari, Mail oder einer anderen App auf einen Link tippt, tut sich zuweilen rein gar nichts. Schlimmer noch: Auch die betroffene App stellt im Anschluss an den Fehler jede Reaktion ein. Das Update auf iOS 9.3.1 soll dieses Problem beheben.

Über die Ursache des Bugs verliert Apple kein Wort, es soll sich aber um einen Fehler im Zusammenhang mit Universal-Links handeln. Diese verweisen nicht nur auf eine Webseite, sondern - sofern installiert - auch auf die dazugehörige App. Wenn nun eine App besonders viele Universal-Links für sich registriert, kommt iOS 9.3 aus dem Tritt und kann diese Links nicht mehr verarbeiten. Das Problem wurde beispielsweise bei der offiziellen Wikipedia-App und der App von Booking.com beobachtet.
 
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60 Jahre BND: Gehlenheit macht Spione

reported by doelf, Freitag der 01.04.2016, 15:33:52
Am 1. April 1956 sah sich die Weltgeschichte mit einem recht geschmacklosen Aprilscherz konfrontiert: Aus der mit Nazi-Akteuren bestückten "Organisation Gehlen" wurde der Bundesnachrichtendienst (BND), der Auslandsgeheimdienst der Bundesrepublik Deutschland. Schon damals setzte die USA stärker auf Kompetenz als auf die Gesinnung.

Der Namensgeber der "Organisation Gehlen" war Generalmajor Reinhard Gehlen, der unter die Nationalsozialistischen Diktatur die Abteilung "Fremde Heere Ost" (FHO) angeführt hatte. Gehlen hatte rechtzeitig erkannt, dass Deutschland den zweiten Weltkrieg nicht mehr gewinnen konnte, und wichtige Dokumente beiseite geschafft. Nach Kriegsende ergab er sich den Amerikanern und übergab diese Akten. Da der US-Militärgeheimdienst dringend Informationen über die sowjetischen Strategien, Einheiten und Einrichtungen benötigte, durfte Gehlen seine Arbeit für den neuen Dienstherrn fortführen.

Da ein eingespieltes Team wichtig ist, setzte Gehlen auf seine ehemaligen Mitarbeiter sowie Vertraute aus SS, SD, Gestapo, Abwehr und Wehrmacht. Über deren Gesinnung und Verbrechen während der Naziherrschaft wurde, wie in vielen anderen Bereichen, hinweggesehen. Allerdings gab es einen qualitativen Unterschied: Bei der "Organisation Gehlen" bekamen die alten Nazis neue Identitäten und damit eine weiße Weste. Zudem verblieben die alten Kader in einer einflussreichen Position, auch wenn dieser Geheimdienst zunächst dem US-Militär und ab 1949 dem zwei Jahre zuvor gegründeten US-Auslandsgeheimdienst CIA unterstand.

Für anderthalb Jahre war die "Organisation Gehlen" am Camp King in Oberursel untergebracht, im Dezember 1947 zogen die Spione dann in die Reichssiedlung Rudolf Heß nach Pullach um. Dort, nahe München, befindet sich auch heute noch das Hauptquartier des BND. Die Finanzierung des Geheimdienstes durch US-Militär und CIA endete am 1. April 1953, drei Jahre später wurde die Umbenennung in "Bundesnachrichtendienst" vorgenommen. Eine gesetzliche Grundlage bekam der BND allerdings erst im Jahr 1990. Reinhard Gehlen war noch bis 1968 als Präsident des BND tätig.

Während Gehlen sein Spionagehandwerk verstand und den BND stets abgeschottet hielt, wirft seine Gesinnung einige Fragen auf. Gehlen soll Gerhard Frey, dem Gründer und Vorsitzenden rechtsextremen "Deutschen Volksunion" (DVU), nahegestanden haben und hatte dem steckbrieflich gesuchten SS-Hauptsturmführer Alois Brunner zur Flucht nach Syrien verholfen. Brunner hatte für Adolf Eichmann an der "Endlösung der Judenfrage" gearbeitet und machte zeitlebens keinen Hehl aus seiner nationalsozialistischen Gesinnung und seinem Judenhass.

Weitere illustere Mitarbeiter der "Organisation Gehlen" bzw. des BND waren der mehrfach verurteilte Kriegsverbrecher Klaus Barbie, besser bekannt als "Schlächter von Lyon", der ehemalige SS-Oberführer und Leiter der Geheimen Feldpolizei Wilhelm Krichbaum, der als Leiter des Judenreferats mit Planung und Durchführung des Holocausts beauftragte Franz Rademacher, der ehemalige SS-Brigadeführer, NS-Funktionär und Propagandist Franz Six sowie der Erfinder der mobilen Judenvergasung Walther Rauff. Aufgrund dieser Altlasten stieß der BND auch bei unseren westlichen Verbündeten lange Zeit auf wenig Gegenliebe.

Seinen Anfängen als Ableger der US-Geheimdienste machte der BND auch in den vergangenen Jahren alle Ehre, beispielsweise beim Ausspähen deutscher und europäischer Ziele für die NSA. Dass hierbei auch befreundete Nationen und europäische Einrichtungen ausspioniert wurden und das Aussortieren deutscher Ziele - für diese wäre der Verfassungsschutz und nicht der BND zuständig - nicht zuverlässig funktionierte, scheint beim BND niemanden gekümmert zu haben. Auch die für die Kontrolle der Geheimdienste zuständigen Politiker hatten lange Zeit einfach weggesehen.

Die Geschichte des BND beweist, dass Geheimdienste einerseits dringend gebraucht werden, von diesen andererseits aber auch eine große Gefahr ausgeht. Behörden wie der BND haben eine große Macht und da ist Wegsehen keine vertretbare Option. Deutschland muss endlich aus seiner Geschichte lernen und dem BND nicht nur ein klares Regelwerk auferlegen, sondern auch für die Durchsetzung dieser Regeln sorgen. Schließlich agieren die Nachrichtendienste im aktuellen Informationszeitalter aus einer besonders privilegierten Position heraus.
 
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40 Jahre Apple: Eine Geschichte mit Lisa und Newton

reported by doelf, Freitag der 01.04.2016, 11:50:17
Im Jahre 1976 setzten sich die US-Amerikaner Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne zusammen und taten etwas, was in Deutschland gar nicht möglich gewesen wäre: Sie gründeten eine Firma in ihrer Garage. Ron Wayne, der das erste Apple-Logo zeichnete, verließ die Firma schon nach elf Tagen und kehrte zu Atari zurück. Dort hatte Wayne zuvor mit Wozniak gearbeitet.

Die beiden Steves ließen sich indes nicht beirren und brachten am 1. April 1976 den Apple I auf den Markt. Damals war ein Apple noch alles andere als bedienungsfreundlich und erinnerte mit seinem Einplatinenkonzept eher an den Raspberry Pi: Der Käufer erwarb eine mit 666,66 US-Dollar vergleichsweise preiswerte Platine, die ohne Netzteil, Tastatur und Bildschirm geliefert wurde. Da der erste Großkunde Byte Shop, sozusagen ein Computerladen um die Ecke der Garage, die Platine mitsamt Gehäuse bestellt hatte, steckten die Steves ihren Rechner einfach in eine Holzkiste. EMV war damals noch kein Thema und auch bei der heimischen Flimmerkiste wurde seitens der Kunden die Holzoptik geschätzt. Insgesamt wurde der Apple I rund 200 mal gebaut.

Als echter Heimcomputer aus Kunststoff und Metall trat nur ein Jahr später der Apple II an. Der rasend schnelle Prozessor, ein IBM 6502 mit einem Kern und 1,020 MHz Taktrate, konnte auf bis zu 64 KiB RAM (zum Einstieg gab es 4 KiB) zurückgreifen und überzeugte mit einer hohen Schwarz/Weiß-Auflösung von 280 x 192 Pixeln (ab 16 KiB RAM) oder 15 Farben bei 40 x 48 Bildpunkten. Obwohl sich der Preis auf 1.298 US-Dollar verdoppelt hatte, fand der Apple II reißenden Absatz und wurde in unterschiedlichen Varianten bis 1993 verkauft.

Als Nachfolger ging 1983 die Lisa als erster PC mit Maus und grafischem Betriebssystem an den Start, wobei sich Jobs dieses Bedienkonzept bei einem Forschungsrechner von Xerox abgeguckt hatte. Mit ambitionierten Preisen ab 9.995 US-Dollar bzw. 30.000 DM war Lisa so gut wie unverkäuflich, weshalb der Ladenhüter nach der Produktionseinstellung im Jahr 1984 größtenteils auf einer Müllhalde im US-Bundesstaat Utah entsorgt wurde. In diesem Jahr kam auch der Macintosh auf den Markt, welcher das Konzept der Lisa aufgriff, mit Preisen ab 2.495 US-Dollar bzw. 10.000 DM jedoch deutlich günstiger war.

Die Nachfolger des ersten Macs werden bis heute verkauft, wobei sich im Laufe der Jahre fast alles verändert hat. Steckte im Macintosh 128k noch ein 68.000er von Motorola, folgte 1991 die PowerPC-Architektur (IBM/Motorola) und seit 2006 verbaut Apple schnöde x86-Technik von Intel. Andererseits gibt es auch einige Parallelen zwischen den aktuellen Modellen und dem Macintosh 128k: Schon damals hatte Apple auf Speichersteckplätze verzichtet und die RAM-Chips auf der Hauptplatine verlötet und schon damals setzte Apple mit seinem Design neue Maßstäbe.

Obwohl der Macintosh 128k zu Anfang ein Erfolg war, gab es innerhalb der Firma Streit zwischen John Sculley und Steve Jobs. Jobs verließ sein Unternehmen, um NeXT Computer zu gründen und das Trickfilmstudio Pixar zu kaufen. Unter John Sculley konnte Apple den leistungsstärkeren Macintosh Plus im Design- und Drucksektor etablieren und entwickelte seinen ersten PDA, den Newton. Angekündigt auf der CES 1992, kam der Newton erst im Sommer 1993 mit unfertiger Software auf den Markt. Das nur in englischer Sprache verfügbare Betriebssystem NOS 1.02 lief instabil und sehr träge, die Handschrifterkennung war kaum nutzbar und die Batterielaufzeit (vier AAA-Batterien) war lausig. Zu wenig für einen Preis von immerhin 900 US-Dollar.

Obwohl Apples erster Ausflug in den Mobilsektor mit einer Bruchlandung endete, war der Newton viel innovativer als der 1998 von Steve Jobs eingeführte iMac. Jobs war 1996 als Berater zurückgekehrt, um Apple vor der drohenden Pleite zu retten, und übernahm ein Jahr später die Geschäftsführung. Als der iMac kam, wurde der Newton eingestellt. Apple kaufte Jobs Firma NeXT und verwandelte deren Betriebssystem NeXTStep in Mac OS X. Insbesondere das moderne Betriebssystem machte den All-in-one-Computer iMac zum Erfolg.

Mit bunten Farben und seinem halbtransparenten Gehäuse war der iMac Apples erstes Livestyle-Produkt und weitere sollten folgen: iPod (2001), iPhone (2007) und iPad (2010) sorgten für eine erfolgreiche Rückkehr ins Mobilsegment und eine enge Bildung an die eigenen Inhalte- und Software-Shops. Diese Strategie verwandelte den Nischenhersteller für Individualisten im September 2011 zum wertvollste Unternehmen der Welt. Nur wenige Tage später verstarb Steve Jobs an den Folgen seiner Krebserkrankung. Seither warten Fans auf das nächste große Ding von Apple. Die vor einem Jahr eingeführte Watch konnte diesen Anspruch nicht erfüllen, die Verkaufszahlen der Uhr hält Apple bisher unter Verschluss.
 
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