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MSI RTX 2080 Serie

News-Archiv: April 2017

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Unstimmigkeiten beim Deutschen Computerspielpreis

reported by doelf, Freitag der 28.04.2017, 17:26:22

GAME, der Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V., beklagt Unstimmigkeiten beim am Mittwoch verliehenen Deutschen Computerspielpreis. Wie der Branchenverband in einer Stellungnahme erklärt, fehlten bei der Auszählung Stimmen, obwohl keine Enthaltungen oder Abwesenheiten gezählt wurden. Die Mehrzahl der insgesamt 14 Kategorien war hiervon betroffen.

Nach Angaben von GAME fiel die Entscheidung in drei Kategorien so knapp aus, dass die fehlenden Stimmen für den Ausgang entscheidend sein könnten. Die Vertreter von GAME hatten während der Jury-Sitzung auf die Unstimmigkeiten hingewiesen, doch es konnte keine Einigung mit den beiden anderen Ausrichtern, dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), erzielt werden. Da man den Verbleib der fehlenden Stimmen nicht klären konnte, wurden am Ende nur die auffindbaren gewertet. Diesen Differenzen zum Trotz will GAME den Deutschen Computerspielpreis auch in Zukunft unterstützen.

Inzwischen hat sich auch das Studio Mimimi Productions zu Wort gemeldet. Dessen Spiel "Shadow Tactics: Blades of the Shogun" sollte die Auszeichnung für das beste Gamedesign bekommen, hatte die Auszeichnung aber kommentarlos abgelehnt. Bereits in den Tagen vor der Preisverleihung hatte Mimimi Productions "aus zuverlässigen Quellen" erfahren, dass es zu den oben beschriebenen Unstimmigkeiten beim Hauptjury-Wahlverfahren gekommen war. Noch schwerer wiegt allerdings der Vorwurf, dass es zu keiner vernünftigen Auseinandersetzung mit den eingereichten Spielen gekommen sei. Dies lege die Vermutung nahe, dass der Preis "eventuell nicht korrekt und fair vergeben wurde".

Der Deutsche Computerspielpreis wird seit dem Jahr 2009 vergeben, als Veranstaltungsort wechseln sich Berlin und München ab. Um Deutschlands höchstdotierte Auszeichnung für digitale Spiele erhalten zu können, muss ein Spiel zu mindestens 80 Prozent in Deutschland entwickelt wurden sein. In diesem Jahr wurden insgesamt 550.000 Euro ausgeschüttet.

 
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Die Cloud treibt Microsoft an

reported by doelf, Freitag der 28.04.2017, 15:39:43

Das Cloud-Geschäft wächst bei vielen Unternehmen rasant, doch Microsoft gehört zu den wenigen Firmen, bei denen die Cloud bereits signifikante Auswirkungen auf die Unternehmenszahlen hat. Dies liegt an den Synergien, welche das Software-Unternehmen aus der Verknüpfung seiner Produkte und Dienste mit der Cloud ziehen kann. Die gestern veröffentlichten Quartalszahlen unterstreichen dies.

Die ersten drei Monate des Jahres 2017 markierten für Microsoft bereits das dritte Quartal im laufenden Geschäftsjahr. Sie brachten den Redmondern einen um 7,59 Prozent auf 22,090 Milliarden US-Dollar gestiegenen Umsatz sowie einen um 5,89 Prozent auf 5,594 Milliarden US-Dollar gewachsenen operativen Gewinn (GAAP). Interessant wird es unter dem Strich, denn der Nettogewinn (GAAP) ist um beachtliche 27,82 Prozent auf 4,801 Milliarden US-Dollar geschossen. Und weil Microsoft im vergangenen Vierteljahr 4,6 Milliarden US-Dollar in Dividenden und den Rückkauf eigener Wertpapiere gesteckt hatte, ist der Gewinn je Aktie (GAAP) sogar um 29,79 Prozent auf 0,61 US-Dollar gesprungen.

Der Umsatz verteilt sich auf die drei Geschäftsbereiche "Productivity and Business Processes" (7,958 Milliarden US-Dollar; +22,04%), "Intelligent Cloud" (6,763 Milliarden US-Dollar; +10,94%) und "More Personal Computing" (8,836 Milliarden US-Dollar; -7,37%). Zum Segment "Intelligent Cloud" gehören Server-Produkte und Cloud-Dienste (+15%) wie Azure (+93%), aber auch Support-Verträge (-1%). Andere Cloud-Dienste wie Office 365 Commercial (+45%) und Dynamics 365 (+81%) fallen hingegen in die Sparte "Productivity and Business Processes", während die Cloud-Dienste rund um Windows unter "More Personal Computing" geführt werden. In der Addition verspricht die Cloud momentan einen Jahresumsatz von über 15,2 Milliarden US-Dollar, hierzu hat Microsoft die Werte vom März 2017 einfach mit zwölf multipliziert.

Der deutliche Umsatzrückgang bei "More Personal Computing" ist einmal mehr den Smartphones geschuldet, deren Beitrag Microsoft nicht einmal mehr aufführt. Aber auch bei seinen Surface-Geräten muss Microsoft diesmal einen Umsatzeinbruch von 26 Prozent verkünden. Im Bereich Gaming ist der Umsatz hingegen um vier Prozent gestiegen und auch die Suchmaschine Bing konnte mit Werbung rund acht Prozent mehr umsetzen. Ein Plus von fünf Prozent gibt es im OEM-Geschäft mit Windows-Lizenzen, während kommerzielle Windows-Produkte und die damit verbundenen Cloud-Dienste ein Umsatzwachstum von sechs Prozent erzielten. Bleibt noch das seit Dezember 2016 zu Microsoft gehörende Business-Netzwerk LinkedIn, das 975 Millionen US-Dollar zum Umsatz beigesteuert hat.

Die Anleger reagierten zunächst verhalten: Microsofts Aktie hat im nachbörslichen Handel 0,47 Prozent verloren und lag bei 67,95 US-Dollar. Inzwischen notiert das Wertpapier allerdings wieder leicht im Plus.

 
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Dienstleistungen lassen Amazon wachsen

reported by doelf, Freitag der 28.04.2017, 13:46:11

Der Online-Händler Amazon hat ebenfalls Geschäftszahlen für das erste Quartal 2017 veröffentlicht und kann neben der obligatorischen Umsatzsteigerung - diesmal um 22,61 Prozent - auch einen Nettogewinn ausweisen. Beim operativen Gewinn tritt das Unternehmen aber auf der Stelle und außerhalb Nordamerikas verbrennt Amazon weiterhin Geld.

Im ersten Quartal 2017 erzielte Amazon weltweit einen Umsatz in Höhe von 35,714 Milliarden US-Dollar - ein Plus von 22,61 Prozent. 23,734 Milliarden US-Dollar (+15,32%) stammen dabei aus dem Handel mit Waren und die übrigen 11,980 Milliarden US-Dollar (+40,17%) aus dem Geschäft mit Dienstleistungen. Betrachtet man die geografische Verteilung, kommen 20,992 Milliarden US-Dollar (+23,51%) aus Nordamerika, 11,061 Milliarden US-Dollar (+15,63%) aus dem internationalen Geschäft sowie 3,661 Milliarden US-Dollar (+42,67%) von Amazons Webdiensten (AWS). Die Dienstleistungen und insbesondere die Webdienste sind derzeit die stärksten Wachstumsmotoren der Firma.

Während Amazons Ausgaben um 23,71 Prozent auf 34,709 Milliarden US-Dollar gestiegen sind, ist der operative Gewinn um 6,16 Prozent auf 1,005 Milliarden US-Dollar gefallen. Mit seinen Webdiensten hat Amazon 890 Millionen US-Dollar (+47,35%) erwirtschaftet, weitere 596 Millionen US-Dollar (+1,36%) kommen aus dem Nordamerika-Handel. Im Rest der Welt hat das Unternehmen 481 Millionen US-Dollar verbrannt, hier ist der operative Fehlbetrag auf das Vierfache des Vorjahresverlusts angewachsen. Dass Firmenchef Jeff Bezos 724 Millionen US-Dollar (+41,13%) für den Nettogewinn übrig lässt, darf als Geste an die Investoren gewertet werden. Der Gewinn je Aktie ist um 38,32 Prozent auf 1,48 US-Dollar geklettert.

Für das zweite Quartal 2017 erwartet Amazon Umsätze zwischen 35,25 Milliarden und 37,75 Milliarden US-Dollar sowie einen operativen Gewinn zwischen 425 Millionen und 1,075 Milliarden US-Dollar. Während der Umsatz zwischen 16 und 24 Prozent wachsen würde, bliebe der operative Gewinn klar unter den 1,3 Milliarden US-Dollar aus dem zweiten Quartal 2016. Den Anlegern haben die Zahlen gefallen: Nachbörslich ist Amazons Aktie um 3,88 Prozent auf 954 US-Dollar gestiegen.

 
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Starker Jahresauftakt für Intel

reported by doelf, Freitag der 28.04.2017, 13:00:41

Zwischen Januar und März 2017 erzielte Intel den höchsten Q1-Umsatz seiner Firmengeschichte und konnte auch den Gewinn deutlich steigern. Insbesondere das PC-Geschäft hat viel Geld in die Kassen gespült, während das Internet der Dinge weiterhin vergleichsweise kleine Brötchen bäckt und die Flash-Sparte trotz eines neuen Rekordumsatz rote Zahlen schreibt. Dafür hat es die "Programmable Solutions Group", also der 2015 zugekaufte FPGA-Spezialist Altera, in der Gewinnzone geschafft.

Intel konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,98 Prozent auf 14,796 Milliarden US-Dollar (Q1/2016: 13,702 Milliarden US-Dollar) ausbauen. Das PC-Geschäft (Client Computing Group) steuerte hierzu 7,976 Milliarden US-Dollar (+5,66%) bei und die Server-Sparte (Data Center Group) weitere 4,232 Milliarden US-Dollar (+5,83%). Mit deutlichem Abstand folgen das Geschäft mit nicht-flüchtigem Speicher (866 Millionen US-Dollar; +55,48%), das Internet der Dinge (721 Millionen US-Dollar; +10,75%), die Intel Security Group (534 Millionen US-Dollar; -0,56%) und die Programmable Solutions Group (425 Millionen US-Dollar; +18,38%). Es fällt auf, dass der Umsatz außerhalb der traditionellen Kernbereiche besonders stark gestiegen ist. Allerdings liefert der Umsatz immer nur die halbe Wahrheit.

Beim operativen Gewinn (GAAP) sehen wir einen Sprung von 2,568 Milliarden auf 3,599 Milliarden US-Dollar, das ist eine Steigerung um 40,15 Prozent. Sie wird hauptsächlich vom PC-Geschäft (Client Computing Group) getragen, das um 60,80 Prozent auf 3,031 Milliarden US-Dollar zulegen konnte. Der Gewinn der Server-Sparte ist indes um 15,7 Prozent auf 1,487 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Die Zahl der ausgelieferten PC-Plattformen ist diesmal um vier Prozent (Notebooks: +1%; Desktops: -7%) zurückgegangen, der durchschnittliche Preis aber um sieben Prozent (Notebooks: +7%; Desktops: +2%) gestiegen. Ähnlich sieht es bei den Server-Plattformen aus: Hier gab es einen Rückgang der Stückzahlen um ein Prozent, während die Preise um sechs Prozent angezogen sind.

Auch der Wachstumsbereich des Internet der Dinge musste einen Gewinnrückgang um 14,63 Prozent auf 105 Millionen US-Dollar verkraften. Die Programmable Solutions Group (Altera) hatte im Vorjahreszeitraum 200 Millionen US-Dollar verloren, diesmal gibt es 92 Millionen US-Dollar in schwarzen Zahlen. Beim Speichergeschäft ist neben dem Umsatz auch der Verlust weiter angestiegen und zwar um 35,79 Prozent auf tief rote 129 Millionen US-Dollar. Bleibt noch die Intel Security Group mit 95 Millionen US-Dollar (+11,76%). Unter dem Strich steht ein Nettogewinn (GAAP) in Höhe von 2,964 Milliarden US-Dollar (+44,87%) bzw. 0,61 US-Dollar je Aktie (+45,24%).

Für das zweite Quartal 2017 erwartet Intel einen Umsatz zwischen 13,9 Milliarden und 14,9 Milliarden US-Dollar, einen operativen Gewinn um die 3,6 Milliarden US-Dollar sowie ca. 0,53 US-Dollar Gewinn je Aktie. Damit würde Intel das zweite Quartal 2016 - Umsatz: 13,5 Milliarden US-Dollar; Operativer Gewinn: 1,3 Milliarden US-Dollar; Gewinn je Aktie: 0,27 US-Dollar - deutlich übertreffen. Doch trotz guter Zahlen und Aussichten ist Intels Aktie an der US-Technologiebörse NASDAQ nachbörslich um 3,61 Prozent auf 36,08 US-Dollar abgerutscht.

Quelle: www.intc.com
 
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AMD: Neuer Treiber beschleunigt "Warhammer 40,000"

reported by doelf, Donnerstag der 27.04.2017, 22:05:47

Mit der neuen Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.4 will AMD das Spiel "Warhammer 40,000: Dawn of War III" um bis zu sieben Prozent beschleunigen, die Vergleichswerte hierzu liefern eine Radeon RX 580 8GB und die Treiberversion 17.4.3. Der neue Treiber läuft auf allen Desktop-GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 und auf allen Mobil-GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700M. APUs werden nicht unterstützt.

Behobene Fehler
AMD hat Darstellungsfehler bei der HDMI-Skalierung behoben und fehlerhafte Beschreibungen sowie nicht verfügbare Funktionen aus den Radeon Einstellungen entfernt. Nach der Treiber-Installation wird nun auch auf Systemen mit XConnect-Technologie ein Neustart verlangt. "Battlefield 1" (DirectX 11) soll im Multi-GPU-Betrieb an 4k-Bildschirmen nicht mehr stottern und bei "Mass Effect: Andromeda" sollen die HDR-Farben wieder stimmen. Dies war nach dem letzten Update für das Windows 10 Creators Edition Update nicht mehr der Fall gewesen. Weiterhin wurde ein Systemhänger gelöst, der nach langen Laufzeiten im Zusammenspiel mit der Radeon RX 550 auftreten konnte.

Ungelöste Probleme
"Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Auch ein Task-Wechsel soll helfen. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Die Radeon Einstellungen können abstürzen, wenn das Benutzerkonto nach dem Aktivieren bzw. Deaktivieren von AMD CrossFire gewechselt wird, und der Radeon WattMan übernimmt die Einstellungen für einige Grafikkarten der Baureihe Radeon R9 390 nicht. Über HDMI verbundene TV-Geräte können das Signal der Radeon RX 480 verlieren und "Call of Duty: Advanced Warfare" hängt sich zuweilen beim Task-Wechsel auf. Dazu kommen einige Probleme rund um AMDs Radeon ReLive, beispielsweise Konflikte mit XBOX DVR sowie Inkompatibilitäten mit APUs.

Profi-Treiber
Für Workstation-Karten gibt es seit Anfang April die Radeon Pro Software Beta 17.4.2 sowie den stabilen Treiber Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1. Die Beta-Version bringt grundlegende Unterstützung für das Windows 10 Creators Update und schaltet HBR3 für DisplayPorts der Generation 1.4 frei (Radeon Pro WX-Serie). HBR3 bezeichnet eine Datenrate von 25,92 GBit/s bei Verwendung von vier Leitungen. Bei verlustfreier Übertragung reicht das für 5.120 x 2.880 Bildpunkte (5K), während mit verlustbehafteten Kompressionsverfahren auch 7.680 x 4.320 Pixel (8K) möglich sind. Für die 8K-Ausgabe mit 30 Hz reicht jetzt ein einzelnes Kabel aus. Werden zwei Kabel verwendet, sind 60 Hz möglich. Die stabile Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1 bringt die weltweit erste hardware-basierte virtualisierte GPU-Lösung namens "AMD Multiuser GPU" (kurz: "MxGPU") für die Server-Karten der Baureihe FirePro S.

Download:

 
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Windows 10 Creators Update bekommt schneller Updates

reported by doelf, Donnerstag der 27.04.2017, 21:48:39

Nachdem Microsoft kürzlich angekündigt hatte, zweimal jährlich neue Versionen von Windows 10 veröffentlichen zu wollen, wurden jetzt zusätzliche Patch-Days bekannt gegeben. Zum üblichen Termin am zweiten Dienstag jeden Monats soll sich zumindest ein zweiter Patch-Day gesellen. Allerdings geht es den Redmondern dabei nicht um die Sicherheit.

Wie Michael Niehaus im Windows-IT-Blog erklärt, werden an den zusätzlichen Patch-Days nur funktionale Updates verteilt, während die sicherheitsrelevante Flicken weiterhin am zweiten Dienstag jedes Monats bereitgestellt werden. Im Normalfall werden diese neuen Pakete als "Updates" gekennzeichnet sein, allerdings könne es in Ausnahmefällen auch "Kritische Updates" geben. Diese beheben dann besonders schwerwiegende Fehler - aber ebenfalls ohne Sicherheitsaspekt. An Firmen, die "Windows Update for Business" einsetzen, werden die zusätzlichen Aktualisierungen nicht automatisch ausgeliefert. Die Administratoren können somit selber entscheiden, ob sie die funktionalen Updates wie die normalen Sicherheitsflicken verteilen, nur bestimmte Systeme beglücken oder lieber bis zum nächsten Sicherheits-Patch-Day warten wollen. An diesem werden die Zwischendurch-Updates dann nochmals ausgeliefert.

 
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MSI: "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" gratis zum Mainboard

reported by doelf, Mittwoch der 26.04.2017, 21:47:15

Wer ein MSI-Mainboard mit einem der Intel-Chipsätze X99, Z270 oder H270 kauft, kann sich ab heute einen kostenlosen Uplay-Key für die Deluxe Edition von "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" abholen. Diese Aktion läuft bis zum 26. Juni 2017 bzw. solange der Vorrat reicht.

Um einen Uplay-Key zu bekommen, muss man eines der Aktions-Motherboards kaufen und bei MSI registrieren. Hierzu ist es notwendig, ein Benutzerkonto bei MSI anzulegen und den Kaufbeleg hochzuladen. Zudem benötigt man ein Uplay-Konto, um den Code einlösen zu können. Dies geschieht über die Software Uplay PC. Weitere Details finden sich auf der Aktionsseite bei MSI.

Bleibt noch eine Frage: Welche Hauptplatinen stehen zur Auswahl? Die folgenden 24:

  • X99 SERIES
  • X99A GODLIKE GAMING CARBON
  • X99A GODLIKE GAMING
  • X99A XPOWER GAMING TITANIUM
  • X99A MPOWER
  • X99A GAMING 9 ACK
  • X99A GAMING 7
  • X99A GAMING PRO CARBON
  • X99A SLI KRAIT EDITION
  • X99A TOMAHAWK
  • X99A SLI PLUS
  • Z270 / H270 SERIES
  • Z270 XPOWER GAMING TITANIUM
  • Z270 MPOWER GAMING TITANIUM
  • Z270 GAMING M7
  • Z270 GAMING M6 AC
  • Z270 GAMING M5
  • Z270 GAMING M3
  • Z270 GAMING PRO CARBON
  • Z270 GAMING PRO
  • Z270 KRAIT GAMING
  • Z270I GAMING PRO CARBON AC
  • Z270 SLI PLUS
  • H270 GAMING PRO CARBON

 
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NVIDIA: GeForce Game Ready Driver 381.89 WHQL verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 26.04.2017, 21:09:58

NVIDIAs neuester Grafiktreiber bringt Game-Ready-Profile für "Warhammer 40,000: Dawn of War III", "Heroes of the Storm 2.0", "Batman: Arkham VR", "Rick and Morty: Virtual Rick-ality" und "Wilson's Heart". Darüber hinaus wurden drei Abstürze behoben und die Leerlaufspannung angepasst. Der GeForce Game Ready Driver 381.89 WHQL unterstützt Windows 10, 8.1, 8.0 und 7 sowie Grafikkarten ab der Baureihe GeForce 400.

Einer der Abstürze ist auf das Spiel "Sniper Elite 3" limitiert, die beiden anderen bringen Windows zu Fall. Ein BSOD betrifft Notebooks mit Embedded DisplayPort (eDP), er tritt während der Treiber-Installation auf. Der andere lässt Systeme mit einer GeForce GTX 1060 beim Aufwachen aus dem Ruhezustand abstürzen. Noch nicht behoben wurden diverse Speicherfehler bei "Mass Effect: Andromeda" (nur GeForce GTX 1080 Ti) und ein Hänger beim Laden der Level von "Gears of War 4" (GeForce GTX 970M SLI). Auch Abstürze bei "Ghost Recon Wildlands" (GeForce GTX Titan X mit FXAA und Ansel UI), "Tom Clancy's The Division Survival DLC" (GM204 während des Wechsels zwischen Fenster und Vollbild) sowie "For Honor" (GM204 mit ShadowPlay) warten noch auf eine Lösung.

Die Treiber-Komponenten umfassen NView 148.47, die PhysX-System-Software 9.17.0329, den HD-Audio-Treiber 1.3.34.26 sowie GeForce Experience 3.5.0.70. Abgesehen von GeForce Experience wurde somit keine Komponente aktualisiert. Für Windows 10 empfiehlt NVIDIA eine saubere Installation, da das Treiber-Update ansonsten fehlschlagen kann. Zudem meldet der Gerätemanager mitunter einen "Fehler 43", wenn während der Installation ein Bildschirm über HDMI angeschlossen ist. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 381.89 WHQL

 
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Ubuntu Phone: Ab Juni keine Sicherheits-Updates mehr!

reported by doelf, Dienstag der 25.04.2017, 17:50:51

Auch beim Ende von Ubuntu Phone gibt Canonical mächtig Gas: Die weiteren OTA-Updates sind auf kritische Korrekturen und Sicherheitsflicken beschränkt und ab Juni 2017 wird es nicht einmal mehr Sicherheits-Updates geben. Zeitgleich soll auch der Verkauf von Apps über den "Ubuntu Phone App Store" eingestellt werden.

Entwickler stehen im Juni dann vor der Wahl, ob sie ihre Apps für Bestandskunden im Store belassen oder komplett zurückziehen. Apps, die im Store verbleiben, können weiterhin heruntergeladen und von ihren Entwicklern gepflegt werden. Allerdings gilt auch das nur bis Ende 2017, denn zu diesem Zeitpunkt wird der komplette Store eingestellt werden. Die Ubuntu Phones und Tablets werden auch danach noch funktionieren, doch ohne Apps und Store ist ihr Nutzwert stark eingeschränkt. Aber ohne Sicherheits-Updates hat man bei Verwendung dieser Geräte eh kein gutes Gefühl mehr...

 
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Ubuntu 17.10 bereits mit GNOME und Wayland

reported by doelf, Dienstag der 25.04.2017, 16:55:46

Anfang April hatte Canonical, das Unternehmen hinter der Linux-Distribution Ubuntu, das mobile Betriebssystem Ubuntu Phone beerdigt und das hauseigene Unity-Desktop gleich mit entsorgt. Zunächst hieß es, der Wechsel von Unity zu GNOME solle im kommenden Frühjahr mit der Version 18.04 vollzogen werden, doch nun stehen alle Zeichen auf 17.10 und Herbst 2017.

Wie der Mailing-Liste des Release-Teams zu entnehmen ist, soll GNOME ab Ubuntu 17.10 zum Standard-Desktop werden und Wayland als Anzeige-Server dienen. Die Tage von Unity und dessen Anzeige-Server Mir wären damit wohl gezählt. Bezüglich des X-Display-Managers scheint noch keine Entscheidung gefallen zu sein, neben GDM steht der wesentlich kompaktere LightDM zur Auswahl. Auch der E-Mail-Client Evolution, welcher ebenfalls von GNOME-Projekt entwickelt wird, steht nun wieder zur Diskussion. Bis Ubuntu 11.04 zählte Evolution zu den Standardprogrammen und war vorinstalliert, doch seit Ubuntu 11.10 hat ihn der Thunderbird abgelöst. Mit GNOME könnte nun auch Evolution seine Rückkehr feiern, doch es gibt Bedenken bezüglich der Zahl der aktiven Entwickler. Weitere Baustellen sind GTK 3.x und 4.x, eine Anleitung für den Umstieg von Unity zu GNOME sowie Kompatibilitätsprobleme mit den aktuellen Themes, welche man für GNOME anpassen muss.

 
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Windows 10 Insider Preview Build 15207 für Smartphones

reported by doelf, Dienstag der 25.04.2017, 16:21:29

Microsoft hat einen neuen Windows 10 Insider Preview Build mit der Nummer 15207 für Smartphones freigegeben. Dieser Build, der bisher nur für Insider im Fast Ring erhältlich ist, behebt einen Absturz, welcher im Anschluss auf das erste Entsperren nach dem Update geschieht. Der Fehler hängt mit den neuen Datenschutz-Einstellungen zusammen und tritt nur auf Geräten auf, für die kein Passwort festgelegt wurde.

Seit dem vor einer Woche veröffentlichten Build 15205 fragt Windows 10 Mobile während der Erstkonfiguration die gewünschten Datenschutz-Einstellungen ab. Diese Änderung hatte Microsoft zuvor schon im Windows 10 Creators Update für PCs integriert, sie soll den Benutzern vor Augen führen, welche Daten das Betriebssystem für welche Zwecke sammelt. Wer den Build 15205 verwendet und nun den Build 15207 installiert, muss die Datenschutz-Einstellungen nochmals durchlaufen.

Ebenfalls vor einer Woche hatte Microsoft verkündet, dass lediglich elf Smartphones das Windows 10 Creators Update erhalten werden. Es handelt sich um die folgenden Modelle:

  • HP Elite x3
  • Microsoft Lumia 550
  • Microsoft Lumia 640/640XL
  • Microsoft Lumia 650
  • Microsoft Lumia 950/950 XL
  • Alcatel IDOL 4S
  • Alcatel OneTouch Fierce XL
  • SoftBank 503LV
  • VAIO Phone Biz
  • MouseComputer MADOSMA Q601
  • Trinity NuAns NEO
Leider hat sich an dieser Beschränkung nichts geändert und auch der Windows 10 Insider Preview Build 15207 ist nur für diese elf Geräte verfügbar!

 
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Windows 10: Zwei Feature-Updates pro Jahr - Cloud-Version startbereit?

reported by doelf, Dienstag der 25.04.2017, 15:13:00

Wie Bernardo Caldas vom Windows-Marketing mitteilt, sind inzwischen 400 Millionen Geräte mit Windows 10 monatlich aktiv. Und damit das auch so bleibt bzw. die Quote weiter steigt, wird Microsoft zukünftig zwei Feature-Updates pro Jahr veröffentlichen. Parallel dazu sollen Office 365 ProPlus und der System Center Configuration Manager aktualisiert werden.

Die Feature-Updates erscheinen im September und im März, das nächste Update ist für September 2017 geplant. Dazu gibt es, wie gewohnt, jeden Monat frische Sicherheitsflicken. Microsoft wird jedes der Feature-Updates, bei denen es sich eigentlich um neue Unterversionen von Windows 10 handelt, für einen Zeitraum von 18 Monaten pflegen. Zugleich muss man binnen 18 Monaten auf ein neueres Feature-Update wechseln, da man ansonsten keine weitere Updates mehr erhalten wird. Für Office 365 ProPlus gelten diese Support-Zeiträume bereits, neu ist aber die terminliche Abstimmung der beiden Produkte. Auch der System Center Configuration Manager wird auf dieses neue Update-Modell angepasst.

Von einer weiteren Neuerung berichtet Windows Central. Die Kollegen erwarten für den 2. Mai 2017 die Ankündigung einer Education-Version, welche Microsoft gegen Googles Chromebooks positionieren wird. Insbesondere in den USA greifen immer mehr Bildungseinrichtungen zu den preiswerten Computern von Google, statt teure Windows-Rechner anzuschaffen. In diesem Segment soll ChromeOS bereits einen Marktanteil von 49 Prozent (laut IDC) bzw. 58 Prozent (laut Futuresource) halten. Während sich ChromeOS seit 2014 um zwanzig Punkte verbessern konnte, ist Apples iOS um zwölf Punkte auf 14 Prozent abgerutscht und für Windows ging es von 25 auf 22 Prozent.

Die spezielle Education-Version soll die Trendwende bringen. Diese Ausgabe von Windows 10 wird von einer Cloud-Anbindung abhängig sein und soll sich leicht warten und verwalten lassen. Insbesondere durch Schadprogramme verursachte Wartungskosten und Ausfallzeiten sollen damit der Vergangenheit angehören. Als mögliche Produktnamen bringen die Kollegen "Windows 10 Cloud OS" und "Windows 10 S" ins Spiel, was bereits andeutet, dass auch ein Einsatz jenseits des Bildungssektors geplant sein dürfte. Das alles klingt nach einem weiteren Schritt in Richtung "Windows as a Service" mit monatlichen Festkosten, wobei Microsoft die Preise anhand der unterschiedlichen Einsatzgebiete staffeln könnte.

Parallel zum Cloud-Windows soll auch ein neues Surface-Modell auf den Markt kommen. Da es auch hier um den Bildungsbereich geht, dürfte es sich um ein preiswertes Laptop oder Tablet mit vorinstalliertem "Windows 10 S" handeln. Für andere Hardware-Hersteller gelten offenbar die folgenden Vorgaben für "CloudBooks":

  • CPU: 4 Kerne (Intel Celeron oder besser)
  • Arbeitsspeicher: 4 GiB
  • Festspeicher (eMMC oder SSD): 32 GB für 32 Bit bzw. 64 GB für 64 Bit
  • Akku: 40 WHr oder besser
  • Optional: Stifteingabe oder Touch-Bedienung

Diese Vorgaben deuten auf eine x86-Architektur hin. Ob auch ARM bei "Windows 10 S" eine Rolle spielen wird, ist derzeit noch unklar.

 
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Bose oder Böse - Kunden werden angeblich per App ausspioniert

reported by doelf, Sonntag der 23.04.2017, 19:15:49

Auch bei Apps von namhaften Firmen sollte man nicht zu gutgläubig sein: Der US-Amerikaner Kyle Zak hat in Chicago Klage gegen den bekannten Lautsprecher- und Kopfhörer-Hersteller Bose eingereicht. Er wirft dem US-Unternehmen vor, seine Kunden mit Hilfe der kostenlosen App "Bose Connect", welche für Android und iOS angeboten wird, auszuspionieren.

Zak, der für 350 US-Dollar Kopfhörer des Typs "QuietComfort 35" gekauft hatte, spricht von einer "umfassenden Missachtung" der Privatsphäre. Bei der Installation der App empfiehlt Bose seinen Kunden, die Seriennummer des Produkts, ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Nur nach Angabe dieser Daten sei das beste Nutzererlebnis garantiert. Doch Bose behält diese Daten nicht für sich, stattdessen sammelt das Unternehmen Details über alle Mediendateien auf dem Smartphone und teilt diese mit Dritten wie dem Marktanalysten Segment.

Tatsächlich dokumentiert Bose dieses Vorgehen in der "Bose Connect App Privacy Policy". Dort heißt es:

"We share the information that we collect with a variety of third parties. Additionally, other third parties collect information directly through the app."
Bose teilt die gesammelten Daten also mit zahlreichen Partnern und hält es nicht einmal für notwendig, diese im Einzelnen aufzuzählen. Schlimmer noch: Bose gibt die Kontrolle über die Datenzugriffe weitgehend ab, denn die Drittanbieter können die Daten selbst direkt über die App einsammeln. Bei einem Dienstleister wie Crashlytics, welchen Bose als Beispiel aufführt, mag das noch Sinn machen, denn diese Firma untersucht die Software ihrer Kunden auf Fehler. Doch bei Segment, dem zweiten aufgeführten Beispiel, geht es nur noch um Marktanalysen. Dass die Daten angeblich anonymisiert werden, soll offenbar die Bedenken der Kunden zerstreuen. Andererseits sollen Kinder unter 18 Jahren ihre Eltern um Erlaubnis fragen, bevor sie die App verwenden und damit ihre Daten preisgeben.

Zak und sein Anwalt Christopher Dore wollen weitere Käufer dazu bewegen, sich der Klage anzuschließen. Sie fordern für betroffene Kunden einen Schadensersatz in Millionenhöhe und verlangen einen Stopp der Datensammlung. "Bose Connect" unterstützt diverse Produkte des Herstellers, darunter die Kopfhörer QuietComfort 35, QuietControl 30, SoundLink Around-Ear Wireless Headphones II, SoundSport Wireless und SoundSport Pulse Wireless sowie die Lautsprecher SoundLink Color II, SoundLink Revolve und SoundLink Revolve+.

 
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Android: Spyware über Jahre als "System Update" im Play Store

reported by doelf, Sonntag der 23.04.2017, 14:38:12

Die Sicherheitsexperten von Zscaler ThreatLabz haben in Googles Play Store eine Android-App gefunden, die sich als "System Update" bezeichnet, in Wahrheit aber eine Spionage-Software ist. Zuletzt wurde das Programm, welches mehr als eine Million mal heruntergeladen wurde, im Dezember 2014 aktualisiert. Damit blieb die Schadsoftware mindestens 28 Monate lang unentdeckt.

Die App versprach Zugriff auf die neuesten Software-Updates für Android, doch ihre Beschreibung war lückenhaft und - zumindest zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung - gab es nur noch leere Bildschirmfotos. Dies sowie Probleme nach der Installation führten zu zahlreichen schlechten Bewertungen, welche die Sicherheitsforscher auf die Spur des Schädlings brachten. Es ist gut möglich, dass sich die App in der Vergangenheit wesentlich attraktiver präsentiert hatte, schließlich wurde sie millionenfach installiert.

Beim Start des angeblichen "System Update" meldet die App "Unfortunately, Update Service has stopped" (Übersetzung: "Unglücklicherweise wurde der Update-Dienst angehalten"), doch beim vermeintlichen Schließen versteckt sich die App nur. Im Hintergrund richtet sie zwei Dienste ein, welche die Geo-Daten des Benutzers abgreifen und eingehende SMS-Mitteilungen überwachen. Ist eine SMS mehr als 23 Zeichen lang und enthält die Zeichenkette "vova-", wird sie verarbeitet. Eine SMS mit dem Inhalt "get faq" beantwortet die Spyware mit einer Anleitung für ihre Bedienung. Der Angreifer kann per SMS eine Telefonnummer und ein Passwort festlegen, an die im Anschluss die Geo-Daten geschickt werden. Laut Zscaler ThreatLabz findet sich der selbe Code zum Abgriff der Standorte auch in einem Remote-Access-Trojaner namens "DroidJack".

Die Sicherheitsexperten haben ihren Fund bei Google gemeldet und inzwischen wurde die App aus dem Play Store entfernt. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass es auch in weitgehend abgeschotteten Ökosystemen keine absolute Sicherheit gibt und man vor der Installation einer App unbedingt sein Gehirn einschalten sollte!

 
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Layout-Optimierungen für Desktop-PCs und Notebooks

reported by doelf, Sonntag der 23.04.2017, 12:40:21

Einige unserer Leser werden heute sicherlich gedacht haben: Au-Ja sieht doch irgendwie anders aus, oder? Und sie haben recht! Seit Juli 2015 nutzen wir für unser Portal (mit Ausnahme der Testberichte) ein dynamisches Layout, welches alle möglichen Geräte vom Einsteiger-Smartphone bis zum 4k-Fernseher unterstützt. Ein Nebeneffekt dieses Design-Updates waren vergleichsweise große Schriften für einige Bildschirmformate.

Die Betonung liegt dabei auf "waren", denn wir haben in der letzten Nacht einige Optimierungen für typische Desktop-PCs und Notebooks freigeschaltet. Primär geht es um Bildschirmbreiten zwischen 1.280 und 1.680 Pixeln sowie Pixeldichten von maximal 150 PPI. Dieser Bereich umfasst zahlreiche Auflösungen, die bei Bildschirmen und Laptops üblich sind - hier einige Beispiele:

  • 1.280 x 768 (z.B. 12,1 Zoll)
  • 1.280 x 800 (z.B. 10,1 bis 13,3 Zoll)
  • 1.280 x 1.024 (z.B. 17,0 bis 19,0 Zoll)
  • 1.366 x 768 (z.B. 11,6 bis 19,0 Zoll)
  • 1.440 x 900 (z.B. 13,3 bis 19,0 Zoll)
  • 1.600 x 900 (z.B. 17,3 bis 19,5 Zoll)
  • 1.680 x 1.050 (z.B. 22,0 Zoll)

Für diese Display-Typen haben wir die Schriftdarstellung verkleinert und die Portal-Seite von der 2- auf die 4-Spalten-Ansicht umgestellt. Hierdurch wird Au-Ja übersichtlicher, die Lesbarkeit ist besser und unsere Besucher mit klassischen Computern müssen weniger Scrollen. Besucher, denen die Schrift auf ihrem Display zu klein sein sollte, können die Zoom-Funktion ihres Browsers nutzen (beim Firefox geht dies über die Tastenkombinationen Strg + sowie Strg -).

Oberhalb von 1.680 Pixel Bildschirmbreite bleibt es bei vier Spalten. Wir haben allerdings auch hier die Schriftgröße für Bildschirme mit bis 150 PPI reduziert und somit die Lesbarkeit verbessert. Wird der Webbrowser mit reduzierter Fenstergröße genutzt, wertet unsere Webseite die Breite des Browser-Fensters aus. Damit steht die 4-Spalten-Darstellung jetzt auch in der Fensteransicht für einen größeren Bereich zur Verfügung. Für Mobilgeräte hat sich indes nichts geändert.

Wir hoffen, dass Euch die Änderungen gefallen. Falls nicht, beschwert Euch im Forum!

Eure Au-Ja-Redaktion

 
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Chrome 58 schließt 29 Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 21.04.2017, 23:57:36

Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, macOS X und Linux auf die Version 58 bzw. genauer gesagt auf die Version 58.0.3029.81 aktualisiert. Diese verspricht eine höhere Geschwindigkeit und schließt 29 Sicherheitslücken. Zumindest von drei Schwachstellen geht eine hohe Gefahr aus.

Googles Entwickler haben in den vergangenen Monaten kräftig an der JavaScript-Engine V8 geschraubt und konnten die Ladezeiten von typischen Webseiten um zehn bis zwanzig Prozent reduzieren. Zieht man statt Octane das Benchmark-Tool Speedometer, welches Google inzwischen bevorzugt verwendet, zum Vergleich heran, ergeben sich sogar Verbesserungen zwischen 25 und 35 Prozent. Diese Werte beziehen sich auf den Sprung von der Version 49 auf 56, für Chrome 58 hat Google noch keine Zahlen genannt. Betrachtet man die Leistungskurven, so haben sich die Steigerungen inzwischen etwas abgeschwächt, insbesondere Windows profitiert kaum noch. Schwerpunkt der Entwicklung ist, was kaum überraschen dürfte, Android.

Zwölf der 29 Sicherheitslücken wurden von externen Experten entdeckt, besonders gefährlich sind dabei zwei Typen-Verwechslungen in PDFium und Blink sowie ein Zugriff auf zuvor gelöschten Heap-Speicher. Unterbunden wurde auch drei URL-Manipulationen in der Adresszeile (Omnibox), bei denen ähnliche Buchstaben aus anderen Alphabeten genutzt wurden, um lateinische Schreibweisen nachzuahmen. Diese Spoofing-Angriffe bewertet Google nur als mittelschwer, was auch für fünf weitere extern gemeldete Fehler gilt. Eine Möglichkeit zum Umgehen der Same-Origin-Policy (SOP), welche in der HTML-Rendering-Engine Blink entdeckt wurde, soll vergleichsweise harmlos sein.

Download:

 
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CPU-Z 1.79 für AMDs Ryzen 5 und 3

reported by doelf, Freitag der 21.04.2017, 22:50:19

CPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Prozessor, das Mainboard, den Chipsatz, die Grafikeinheit und den Arbeitsspeicher an, darunter Taktraten, Spannungen, Latenzen und die SPD-Programmierung der RAM-Module. Die gestern veröffentlichte Version 1.79 unterstützt AMDs neue Prozessoren der Baureihen Ryzen 5 und Ryzen 3, zudem wurde die Leistungsmessung überarbeitet.

Welche Änderungen der Benchmark-Test erfahren hat, ist unklar. Er trägt jetzt aber die Versionsnummer 17.01. CPU-Z 1.79 umfasst auch eine Fehlerkorrektur für Ryzen-Konfigurationen, welche RAID-Arrays verwenden. Diese hatten CPU-Z bisher einfrieren lassen. Zum Abschluss noch ein Tipp: Beim Download empfehlen wir den Griff zum ZIP-Archiv, denn eine Installation von CPU-Z ist nicht notwendig. Das Archiv enthält sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Fassung des Programms.

Download: CPU-Z 1.79

 
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Wine 2.0.1 ist verfügbar

reported by doelf, Freitag der 21.04.2017, 22:37:34

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die gestern veröffentlichte Version 2.0.1 entspringt der stabilen Entwicklungsschiene, sie umfasst 47 Fehlerkorrekturen.

Die MessageBox verschluckt nicht mehr das letzte Wort, wenn die angezeigte Zeichenkette ein Und-Zeichen umfasst, und der Öffnen-Dialog stürzt nicht mehr ab, wenn der Pfad zum Desktop-Verzeichnis Unicode-Zeichen enthält, die nicht von der aktuellen Lokalisierung unterstützt werden. Bei ComicRack 0.9.x, iMesh 10, "New Marvel Heroes 2015", Sega Bug und "The Magic School Bus Explores The Solar System" wurden Startabstürze behoben und One Note Free Retail sowie Acid Pro Trial 7.0e sollen sich wieder installieren lassen. "Need For Speed Most Wanted" bleibt nicht mehr bei einer Änderung der Grafikeinstellungen hängen und "Rush for Berlin Gold" verabschiedet sich nicht mehr nach den Intro-Videos. Weitere Abstürze wurden für "Odallus The Dark Call" (bei Verwendung eines Force-Feedback-Controllers), Zafehouse (Demo) und Spiele auf Basis der Unreal Engine 4 korrigiert. MIDI-Takt-Mitteilungen zwischen Wine und ALSA werden nicht mehr beschädigt und NVIDIAs GeForce GT 525M nicht mehr als GeForce GTX 470 gemeldet. In der offiziellen Ankündigung finden sich weitere Fehlerberichtigungen.

 
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AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.3 unterstützt neue GPUs

reported by doelf, Freitag der 21.04.2017, 11:47:03

AMD hat einen neuen "optionalen" Grafiktreiber aus der Radeon Software Crimson ReLive Edition veröffentlicht. Die Version 17.4.3 richtet sich in erster Linie an die neuen Grafikkarten der Baureihen Radeon RX 580 und RX 570, bringt aber auch volle Unterstützung für Windows 10 Creators Update. Bei der Version 17.4.2 hatte AMD noch von einer eingeschränkten Unterstützung gesprochen.

Die Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.3 ist nicht auf den Einsatz mit Radeon RX 580 und RX 570 beschränkt, sondern läuft auf allen Desktop-GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700, auf allen Mobil-GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700M und kann auch mit zahlreichen APUs (Desktop: R3, R4, R5, R6, R7; Mobil: R2, R3, R4, R5, R6, R7, R8, HD 8180 bis HD 8400) verwendet werden. AMD bietet Treiber-Versionen für Windows 10 (32/64 Bit), Windows 8.1 (nur 64 Bit) und Windows 7 (32/64 Bit) an, es werden jedoch nicht alle Karten unter allen Betriebssystemen unterstützt.

Ungelöste Probleme
"Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Auch ein Task-Wechsel soll helfen. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Die Radeon Einstellungen können abstürzen, wenn das Benutzerkonto nach dem Aktivieren bzw. Deaktivieren von AMD CrossFire gewechselt wird, und der Radeon WattMan übernimmt die Einstellungen für einige Grafikkarten der Baureihe Radeon R9 390 nicht. Dazu kommen einige Probleme rund um AMDs Radeon ReLive, beispielsweise Konflikte mit XBOX DVR sowie Inkompatibilitäten mit APUs.

Profi-Treiber
Für Workstation-Karten gibt es seit Anfang April die Radeon Pro Software Beta 17.4.2 sowie den stabilen Treiber Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1. Die Beta-Version bringt grundlegende Unterstützung für das Windows 10 Creators Update und schaltet HBR3 für DisplayPorts der Generation 1.4 frei (Radeon Pro WX-Serie). HBR3 bezeichnet eine Datenrate von 25,92 GBit/s bei Verwendung von vier Leitungen. Bei verlustfreier Übertragung reicht das für 5.120 x 2.880 Bildpunkte (5K), während mit verlustbehafteten Kompressionsverfahren auch 7.680 x 4.320 Pixel (8K) möglich sind. Für die 8K-Ausgabe mit 30 Hz reicht jetzt ein einzelnes Kabel aus. Werden zwei Kabel verwendet, sind 60 Hz möglich. Die stabile Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1 bringt die weltweit erste hardware-basierte virtualisierte GPU-Lösung namens "AMD Multiuser GPU" (kurz: "MxGPU") für die Server-Karten der Baureihe FirePro S.

Download:

 
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IBM: Die Cloud wächst, der Umsatz schrumpft

reported by doelf, Mittwoch der 19.04.2017, 17:21:00

Im dritten Quartal 2016 sah es so aus, als hätte Big Blue endlich die Trendwende geschafft. Der Umsatz war damals nur um 0,28 Prozent gesunken, doch schon im vierten Quartal stieg der Rückgang wieder auf 1,31 Prozent an und zum Jahresauftakt 2017 meldet IBM nun einen Einbruch um 2,83 Prozent. Seit nunmehr zwanzig Quartalen schrumpft der einstige Hardware-Riese zu einem deutlich kleineren IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen.

Die von Firmenchefin Ginni Rometty geleitete Dauerbaustelle hat in den vergangenen Jahren die weniger ertragreichen Hardware-Sparten verkauft und stattdessen Cloud- und Sicherheitsdienste ausgebaut sowie die Entwicklung künstlicher Intelligenz zur Verarbeitung von Big Data vorangetrieben. Das sollte die Wertschöpfung optimieren, also prozentual mehr Gewinn aus dem Umsatz herauskitzeln. Bisher ist dieser Plan allerdings noch nicht aufgegangen: Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist IBMs Umsatz im ersten Quartal 2017 um 2,83 Prozent auf 18,155 Milliarden US-Dollar (Q1/2016: 18,684 Milliarden US-Dollar) gesunken, der Nettogewinn allerdings um 13,11 Prozent auf 1,750 Milliarden US-Dollar (Q1/2016: 2,014 Milliarden US-Dollar) eingebrochen. Der Gewinn je Aktie ist um 11,48 Prozent auf 1,85 US-Dollar (Q1/2016: 2,09 US-Dollar) abgerutscht.

Wenn man sich den Spaß erlaubt und das erste Quartal 2012 zum Vergleich heranzieht, sieht die Entwicklung noch viel dramatischer aus: IBMs Umsatz ist innerhalb von fünf Jahren um 26,42 Prozent und der Nettogewinn sogar um 42,92 Prozent gefallen. Rechnet man jetzt noch die Inflationsrate von 6,2 Prozent mit ein, zeigt sich das wahre Ausmaß der blauen Gletscherschmelze.

Und weil diese Entwicklung keinem Anleger gefallen kann, beschwört IBM seit Jahren die gute Entwicklung seiner strategischen Schwerpunkte: Der Umsatz ist dort um zwölf Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar gestiegen, wobei insbesondere das Cloud-Geschäft mit einem Plus von 33 Prozent hervorsticht. Es folgt der Mobilbereich mit einer Steigerung um zwanzig Prozent, Sicherheit mit einem Zuwachs von neun Prozent und die Analysedienste konnten um sechs Prozent zulegen.

Offen bleibt jedoch die Frage, wann die strategischen Schwerpunkte stark genug sein werden, um IBM wieder wachsen zu lassen. Die Anleger reagierten auf die Quartalszahlen jedenfalls negativ und ließen IBMs Aktie um 5,44 Prozent auf 160,80 US-Dollar abstürzen.

Quelle: www.ibm.com
 
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Der Firefox 53.0 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 19.04.2017, 16:30:27

Auf Mozillas offiziellem Archive-Server (vormals FTP-Server) liegt der finale Firefox 53.0 zum Download bereit. Windows XP, Vista und die 32-Bit-Varianten von Mac OS X werden nicht mehr unterstützt. Dafür kann man unter Windows während der Installation zwischen der 32- und der 64-Bit-Variante wählen und die Entwickler haben weitere Maßnahmen gegen problematische Grafiktreiber ergriffen.

Insbesondere veraltete Grafiktreiber stellen für den Firefox ein Stabilitätsproblem dar, das nur die Entwickler der Treiber lösen könnten. Da dies aber nicht geschieht, wurden solche Treiber bisher auf eine schwarze Liste gesetzt. Statt die Leistung der GPU heranzuziehen, berechnet der Firefox dann alles in Software und das ist zuweilen recht zäh. Mit dem Firefox 53.0 schlägt man nun einen neuen Weg ein, der auf einem abgekapselten GPU-Prozess basiert. Wenn dieser abstürzt, reißt er den Firefox nicht mit und nach einer kurzen Verzögerung geht es weiter. Voraussetzung zur Nutzung des GPU-Prozesses sind ein Firefox mit aktivierter Multi-Prozess-Unterstützung (e10s), Windows 7 SP1 oder neuer sowie eine D3D9-fähige Grafiklösung.

Bild

Weitere Neuerungen: Die Lightweight-Themes werden nun auch im privaten Modus genutzt und es gibt zwei neue Themes namens "Compact Light" und "Compakt Dark" (siehe Bildschirmfoto). Der Lesemodus gibt eine Schätzung ab, wie viel Zeit man für die aktuelle Seite benötigt (siehe Bildschirmfoto). Öffnet man einen neuen Tab mit Medieninhalten, bleiben diese blockiert bis der Tab tatsächlich angezeigt wird. Das Design der Medienkontrollen wurden überarbeitet und auch die Anfragen zur Zustimmung des Benutzers wurden klarer und auffälliger gestaltet. Die Titel der Tabs werden neuerdings ausgeblendet und Entwickler können einen Alpha-Kanal auf WebM-Videos anwenden, um diese mit Transparenz zu versehen.

Wie eingangs schon erwähnt, werden Windows XP und Vista sowie die 32-Bit-Varianten von Mac OS X nicht mehr unterstützt. Wer sich noch nicht von Windows XP oder Vista trennen will, bekommt beim Firefox 52.0 ESR noch für ein Jahr Sicherheits-Updates. Unter Linux wurde die Unterstützung für ältere Prozessoren gestrichen, Mindestanforderung sind jetzt ein Intel Pentium 4 oder ein AMD Opteron. Da die offizielle Ankündigung noch aussteht, werden wir Informationen über etwaig behobene Sicherheitslücken später nachreichen.

Download: Firefox 53.0

 
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Windows 10 Insider Preview Build 16176 für PCs

reported by doelf, Mittwoch der 19.04.2017, 16:18:28

Kaum ist das Windows 10 Creators Update (Build 15063) verteilt, nimmt Microsoft die nächste Version seines Betriebssystems in Angriff. Der Build 16176 ist bereits die zweite Ausgabe in der 16er-Serie und wird seit dem Osterwochenende an Insider im Fast-Ring verteilt.

Neuerungen und Korrekturen
Wie schon beim vorausgegangenen Build 16170 räumt Microsoft den Code auf, arbeitet an seiner OneCore-Architektur und berichtigt Fehler. Im Windows Explorer gibt es ein neues Share-Icon, erstmalig eingerichtete Miracast-Verbindungen brechen nicht mehr eine Minute nach Schließen der Verbindungskonfiguration ab und beim Deaktivieren des Nachtmodus werden die Bildschirmfarben unverzüglich zurückgesetzt (alles seit dem Build 16170). Mit dem Build 16176 hat das Windows Subsystem für Linux Zugriff auf die seriellen Schnittstellen erhalten und wenn man den Einschaltknopf für sieben Sekunden gedrückt hält, startet das System eine Fehlersuche. Dies funktioniert aber nur auf neueren Geräten, bei denen der Einschaltknopf nicht mehr über ACPI verwaltet wird.

Ein Leistungsdefizit beim Zeichnen von Startmenü und Action-Center wurde ebenso behoben wie ein Fehler, durch den das Action-Center gleich mehrere Benachrichtigungen auf einmal verwirft. Die Vorlesefunktion lässt sich wieder verwenden, im Flyout von Uhr und Kalender fehlt die Agenda nicht mehr und bestimmte Apps und Spiele stürzen nicht mehr aufgrund einer fehlerhaften Werbe-ID ab. Microsoft Edge friert nach einem Connected Standby nicht mehr ein, da die Erweiterungen des Browsers nun korrekt angehalten werden. Im Gegensatz zum Build 16170 wird Text in Win32-Anwendungen wieder richtig angezeigt und Surface Books starten nach dem Aufwachen keine überflüssige Laufwerksüberprüfung.

Bekannte Fehler
Es gibt aber auch ein paar ungelöste Probleme: Apps wie Slack und Evernote, welche die Desktop Bridge (Centennial) verwenden, verursachen einen Absturz (GSOD). Beim Surface 3 scheitert das Update auf neue Builds, wenn eine SD-Karte eingelegt ist, und der Doppelklick auf das Icon des Windows Defenders in der TNA verpufft ohne Wirkung. Im Windows Ink Workspace stürzen die kürzlich genutzten Apps ab und gelegentlich beklagt sich Windows über abgebrochene Updates.

 
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Windows Mobile: Da waren es nur noch elf

reported by doelf, Mittwoch der 19.04.2017, 13:09:15

Als besonders zweifelhaftes Ostergeschenk hat Microsoft zur Streichliste gegriffen und wird zukünftig nur noch elf Smartphones, darunter vier hauseigene Modelle, mit neuen Windows-Versionen versorgen. Besonders bitter: Dies gilt nicht nur für den neuen Insider Preview Build 15204, sondern auch für das Windows 10 Creators Update, welches für Mobiltelefone noch nicht freigegeben wurde!

Nur die folgenden Smartphones bekommen das Windows 10 Creators Update:

  • HP Elite x3
  • Microsoft Lumia 550
  • Microsoft Lumia 640/640XL
  • Microsoft Lumia 650
  • Microsoft Lumia 950/950 XL
  • Alcatel IDOL 4S
  • Alcatel OneTouch Fierce XL
  • SoftBank 503LV
  • VAIO Phone Biz
  • MouseComputer MADOSMA Q601
  • Trinity NuAns NEO

Diese harte Entscheidung aus Redmond ist verwunderlich, schließlich unterstützten die Vorabversionen (Insider Preview Builds) des Windows 10 Creators Updates noch bis Ende März eine breite Palette von Lumia-Modellen. Der letzte Build, den die aussortierten Smartphones nutzen können, trägt die Nummer 15063. Um diesen installieren zu können, muss man sich für das Insider-Programm anmelden und einer umfassenden Datenübermittlung an Microsoft zustimmen. Falls das keine Option sein sollte, bleibt nur das Windows 10 Anniversary Update (Build 14393) vom letzten Sommer.

Zudem handelt es sich beim Build 15063 um eine unfertige Version mit etlichen Macken: Das Upgrade vom Windows 10 Anniversary Update (Build 14393) funktioniert nicht direkt, zunächst muss man den Build 15055 aufspielen. Hat man das geschafft, ist Edge auf vielen Geräten unbrauchbar, da die Webseiten beim Scrollen immer wieder neu geladen werden. Klickt man auf Texteingabefelder, öffnet Edge die Tastatur nur sporadisch. Zudem kommt es vor, dass man den Unterpunkt zum Hinzufügen neuer Geräte unter Einstellungen nicht mehr auswählen kann.

Der neue Insider Preview Build 15204 ist übrigens auch nicht viel besser, einzig die Texteingabe unter Edge öffnet jetzt wieder zuverlässig die Tastatur. Dafür gibt es drei neue Probleme mit Continuum: Beim HP Elite X3 stellt Continuum seinen Dienst beim Schließen des Deckels ein, beim Lumia 950 gibt es Hänger oder Anzeigefehler nach dem Beenden der Verbindung und zuweilen wacht der Bildschirm nach dem Entfernen aus dem Continuum-Dock gar nicht mehr auf. Als Neuerung wurden die Konfiguration der Datenschutzeinstellungen nun auch bei Windows Mobile integriert.

 
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Kolumne: Soziale Medien machen Stars - und Verbrecher?

reported by doelf, Dienstag der 18.04.2017, 09:36:08

Dass soziale Medien wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube Selbstdarstellern eine Plattform bieten, auf der sie ohne technisches Wissen oder redaktionelle Prüfungen ihre Meinung, Werbung oder Propaganda verbreiten können, ist hinlänglich bekannt. Terroristen nutzen diese Medien schon seit Jahren für ihre Botschaften, doch 2017 scheint das Jahr zu werden, in dem Kriminelle ihre Verbrechen einem internationalen Milliardenpublikum präsentieren. Nach Misshandlungen und Vergewaltigungen kam es an Ostern zum ersten Facebook-Mord.

Am Ostersonntag hatte der US-Amerikaner Steve W. Stephens aus Cleveland im Bundesstaat Ohio eine Video auf Facebook veröffentlicht, in dem er einen Mord ankündigt. Im weiteren Verlauf der knapp eine Minute langen Aufnahme wählt Stephens auf offener Straße einen zufällig vorbeikommenden älteren Mann aus, spricht diesen an und erschießt ihn. Im Anschluss hatte der Täter das Video auf Facebook hochgeladen. Das FBI fahndet seither nach Stephens, konnte den vermutlich ersten Facebook-Mörder aber trotz einer ausgesetzten Belohnung in Höhe von 30.000 US-Dollar noch nicht fassen.

Der Fall von Stephens ist der bisherige Höhepunkt einer neuen Gewaltwelle, die seit Jahresbeginn über Facebook schwappt. Während die Politik die sozialen Medien aufgrund ihrer trägen Reaktion auf terroristische Propaganda und Hassreden kritisiert, zeigen Videos von Verbrechen noch viel deutlicher, wie sehr die Selbstkontrolle der Anbieter versagt. Drei Beispiele: Anfang Januar wurde in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) ein geistig behinderter 18-Jähriger von zwei Männern und zwei Frauen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren entführt und misshandelt. Teile der Tat wurden als Live-Video auf Facebook gestreamt. Ende Januar zeigte ein weiterer Live-Stream eine Vergewaltigung im schwedischen Uppsala. Eine offenbar wehrlose Frau wurde dabei von drei Männern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren missbraucht. Anfang April wurde dann wieder Chicago zum Schauplatz eines Verbrechens, das live auf Facebook übertragen wurde. Jugendliche hatten eine 15-jährige vergewaltigt und sich dabei gefilmt.

Diese drei Beispiele zeigen überdeutlich, dass insbesondere die Generation der sogenannten "Digital Natives" die sozialen Medien völlig ungefiltert und rein instinktiv nutzt. Man teilt mit seinen "Freunden" was man so tut - ganz gleich, ob man einfach nur so rum hängt, ein riesiges Steak isst, besoffen in die Ecke kotzt oder jemanden vergewaltigt. Natürlich spielen dabei soziale Hintergründe eine entscheidende Rolle, doch wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, dass nicht überall auf der Welt eitel Sonnenschein herrscht. Es gibt Gegenden, in denen Gewalt, Drogen und Missbrauch zum Alltag gehören. Und wenn soziale Medien ihre Nutzer dazu auffordern, ihr Leben mit der Welt zu teilen, dann werden sich darunter auch zwangsläufig solche Gewaltexzesse finden. Insbesondere wenn während der Tat eine Gruppendynamik entsteht, welche Facebook und Co. als simple Erweiterung dieser Gruppe betrachtet.

Beim Mord von Cleveland liegt die Sache etwas anders. Stephens scheint ein Einzelgänger zu sein, der die Tat speziell für seine potentiellen Zuschauer inszeniert hat. Während die drei Gruppenverbrechen aller Wahrscheinlichkeit nach auch ohne Facebook stattgefunden hätten, muss man sich hier tatsächlich die Frage stellen, ob der Mord ohne Aussicht auf ein großes Publikum geschehen wäre. Bei der Ausfilterung solcher Inhalte hat Facebook allerdings in allen vier Fällen versagt und so werden die Rufe nach einer verpflichtenden Selbstzensur mit jeder Tat lauter. Und das zurecht, denn Facebook ist keine offene Kommunikationsplattform, sondern ein kommerzielles Medienunternehmen, das die von seinen Nutzern veröffentlichten Inhalte schon immer gefiltert hat. Doch während gegen zur Schau gestellte Brustwarzen hart durchgegriffen wird, scheinen Hass und Gewalt nur zu oft durch die Meinungsfreiheit gedeckt zu sein.

Aus jahrelanger Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass es ohne Filter nicht geht. Im Internet gibt es, wie im realen Leben, einen Haufen Kriminelle und Idioten, die ihre Freiheiten auf Kosten ihrer Mitmenschen missbrauchen. Um solchen Menschen keine Plattform zu geben, muss man die Inhalte filtern und bei allen Fortschritten hinsichtlich der künstlichen Intelligenz kommt man derzeit nicht um menschliche Kontrolleure herum. In unserem eigenen Forum praktizieren wir dies seit Jahren. Sicher, Facebook und Co. haben viel mehr Benutzer und müssten wesentlich mehr Inhalte überprüfen als wir, doch Facebook und Co. verdienen auch Milliarden, eben weil sie aus Kostengründen auf solche Kontrollen verzichten. Das ist ein lukratives Geschäftsmodell, doch die Inhalte von Dritten kommerziell auszuschlachten, ohne irgendeine Verantwortung übernehmen zu wollen, passt meiner Ansicht nach nicht zusammen.

 
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Wine 2.6 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Montag der 17.04.2017, 11:23:25

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die kürzlich veröffentlichte Entwicklungsversion 2.6 bringt 25 Fehlerkorrekturen und bringt einige Fortschritte in Bezug auf Direct3D und DirectWrite.

Es gibt wieder neue Befehle für das Shader Model 5 und es wurde auch weiter am Direct3D-Befehlsstrom gearbeitet - hier wird derzeit Multi-Thread implementiert. Die Unterstützung für 3D-Texturen wurde ausgeweitet und die Umformung von Schriften über DirectWrite wurde verbessert. Die Fehlerkorrekturen beheben einen Absturz während der Installation von "StudioTax 2011", kaputte Grafiken und Instabilitäten bei der DX11-Version von "Neverwinter Online" sowie einen Crash beim Aufruf von "Legacy of Kain: Defiance" über Scripte. Wine iexplore stürzt nicht mehr beim Zugriff auf news.theraoffice.com ab und beim Steam-Client habe sich die Entwickler um das Flackern und verschwundenen Text gekümmert. Weitere Korrekturen betreffen die folgenden Spiele: "0 A.D.", "Aliens vs. Predator" (2010), "BeamNG.drive", "Gal*Gun Double Peace", "No Man's Sky" (GOG), "Rogue Operatives", "The Solus Project", "The Witness", "Train Fever", "Witcher 3", "World of Tanks" (v0.9.15) und "World of Warships". Zudem soll der Bethesda.net-Launcher wieder starten.

 
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Wir wünschen ein frohes Osterfest!

reported by doelf, Sonntag der 16.04.2017, 11:32:10

Da ist es wieder: Ostern. In den vergangenen Jahren hatten wir diese Feiertage zum Anlass genommen, an die Hintergründe dieses Fests und den Weltfrieden zu erinnern. Doch in Anbetracht eines Präsidenten Trump, der österlichen Raketentests eines Kim Jong-un und der Beerdigung der Demokratie in der Türkei sparen wir uns heute dieses Gewäsch und gehen lieber mit der Zeit. Also, liebe Leser, knallen wir ein paar Hasen ab!

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
Inhalte von Google und YouTube aktivieren

Und keine Sorge wegen der Kinder: Es sind ganz, ganz böse Hasen, deren Pixelblut in "Mayhem Triple" von Dustin Gunn über den Bildschirm spritzt. Sozusagen die Kim Jong-uns, Baschar al-Assads und Judas Iskariots (der Jünger, nicht die miese Metal-Band) unter den Langohren. Damit sind wir und der Held des Spiels - Miguel "Mig" Carter - aus dem Schneider und müssen beim Abschlachten keinerlei Gewissensbisse haben. Also dann: Den Sitz der Föhnwelle prüfen, laden, entsichern und die Schoko-Eier im Regen vergessen ;-)

Download: Mayhem Triple (für Windows XP und höher, 23 MiB)

 
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kwmobile 4k HDMI Audio Extractor im Test

reported by doelf, Sonntag der 16.04.2017, 00:29:41

Der HDMI-Anschluss ist heute allgegenwärtig. Seine Stecker und Buchsen sind kompakt, Bild und Ton werden verlustfrei in digitaler Form transportiert, Urheber können ihre Werke dank HDCP schützen und selbst Netzwerk-Anbindungen und Fernbedienungssignale reicht das HDMI-Kabel weiter. Doch was tun, wenn man ein analoges oder digitales Audio-Signal benötigt und das Ausgabegerät nur eine HDMI-Buchse besitzt? Dann greift man zu einem kleinen Helfer wie dem 4k HDMI Audio Extractor von kwmobile.

Bild

Insbesondere bei preisgünstigen DVD- und Blu-ray-Playern geizen die Hersteller mit Anschlüssen und bieten oftmals nur noch HDMI, so dass sich keine Verbindung mit einem Hifi-Verstärker oder einem älteren AV-Receiver ohne HDMI-Anschlüsse herstellen lässt. Auch den meisten Notebooks und Einplatinen-Computern wie dem Raspberry Pi fehlt ein digitaler Audio-Ausgang, gleichzeitig lässt die analoge Ausgabe oft zu wünschen übrig. Die perfekte Lösung für solche Konfigurationen ist ein HDMI-Audio-Extractor oder Audio-Splitter, der den Ton des HDMI-Signals herausfiltert und auf mehrere unterschiedliche Anschlüsse verteilt.

 
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Ubuntu 17.04 (Zesty Zapus) ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 16.04.2017, 00:24:18

Mit Ubuntu 17.04 (Zesty Zapus) läutet Canonical den Abschied von seiner Benutzeroberfläche Unity ein, denn mit der für 2018 geplanten Version 18.04 LTS wird Ubuntu wieder auf Gnome setzen. Ubuntu 17.04 kann indes keinen verlängerten Support-Zeitraum (LTS) vorweisen, es wird nur bis Januar 2018 mit Updates versorgt werden. All jene, denen das zu kurz ist, sollten bei Ubuntu 16.04 LTS bleiben. Dies gilt auch für 32-Bit PowerPCs, denn diese Plattform wird nicht mehr unterstützt.

Ubuntu 17.04 verwendet einen Kernel der Baureihe 4.10 und verwendet systemd für die Auflösung von DNS-Adressen. Bei neuen Installationen kommt eine Auslagerungsdatei anstatt einer Swap-Partition zum Einsatz. Für Drucker, die IPP Everywhere oder Apple AirPrint unterstützen, werden keine spezifischen Treiber mehr benötigt. Auch einige Modelle, die PDF, Postscript oder PCL beherrschen, können ab jetzt ohne Treiber genutzt werden. Ob die Drucker über USB oder das Netzwerk verbunden sind, spielt dabei keine Rolle. Die Kalender-App von Ubuntu Desktop hat jetzt eine Wochenübersicht, LibreOffice wurde auf die Version 5.3 aktualisiert und die Gnome-Apps sind größtenteils in der Version 3.24 enthalten (Ausnahmen: Nautilus 3.20, Terminal 3.20, Evolution 3.22 und Software 3.22). Beim Ubuntu Server sind Qemu 2.8, Libvirt 2.5, LXD 2.12 (GPU-Passthrough inklusive NVIDIAs CUDA, neue Storage-API), DPDK 16.11.1 und OpenStack Ocata mit an Bord.

Dank des Kernel 4.10 bringt Ubuntu 17.04 auch weitere Optimierungen für AMDs Ryzen und verbessert die Leistung von Intels aktueller Turbo-Boost-Generation. Für Grafiklösungen von NVIDIA gibt es neue Nouveau-DRM-Treiber, die den Grafikchip GP106 (GeForce 1060), Boost-Taktraten, Multi-Stream-Transport über den DisplayPort sowie Atomic-Mode-Setting für Bildschirmausgaben unterstützen. Zudem kann der Treiber die Beleuchtung bestimmter Grafikkarten steuern. Beim AMDGPU-DRM-Treiber wurde die Energieverwaltung verbessert und die Lüfterdrehzahl lässt sich nun über hwmon auslesen. Erstmals werden auch die kommenden Polaris-12-GPUs unterstützt. Intels Grafiktreiber behebt HDMI-Probleme beim Skylake sowie Fehler rund um DisplayPort-Audio. Der VC4-DRM-Treiber des Raspberry Pi hat die Textur-Komprimierung ETC1 und Fragment Shader Threading gelernt und in Freedrenos MSM-DRM-Treiber steckt grundlegende Unterstützung für Qualcomms Grafikkerne der Adreno A500-Serie.

Download:

 
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Fast fertig: Firefox 53.0 Finalkandidat Build 6

reported by doelf, Samstag der 15.04.2017, 19:17:08

Mozilla will den finalen Firefox 53.0 am kommenden Mittwoch freigeben, vorab ist nun der sechste Build des Finalkandidaten erhältlich. Unter Windows kann man nun während der Installation zwischen der 32- und der 64-Bit-Variante wählen, zudem haben die Entwickler weitere Maßnahmen gegen problematische Grafiktreiber ergriffen.

Insbesondere veraltete Grafiktreiber stellen für den Firefox ein Stabilitätsproblem dar, das nur die Entwickler der Treiber lösen könnten. Da dies aber nicht geschieht, wurden solche Treiber bisher auf eine schwarze Liste gesetzt. Statt die Leistung der GPU heranzuziehen, berechnet der Firefox dann alles in Software und das ist zuweilen recht zäh. Mit dem Firefox 53.0 schlägt man nun einen neuen Weg ein, der auf einem abgekapselten GPU-Prozess basiert. Wenn dieser abstürzt, reißt er den Firefox nicht mit und nach einer kurzen Verzögerung geht es weiter. Voraussetzung zur Nutzung des GPU-Prozesses sind ein Firefox mit aktivierter Multi-Prozess-Unterstützung (e10s), Windows 7 SP1 oder neuer sowie eine D3D9-fähige Grafiklösung.

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Weitere Neuerungen: Die Lightweight-Themes werden nun auch im privaten Modus genutzt und es gibt zwei neue Themes namens "Compact Light" und "Compakt Dark" (siehe Bildschirmfoto). Der Lesemodus gibt eine Schätzung ab, wie viel Zeit man für die aktuelle Seite benötigt (siehe Bildschirmfoto). Öffnet man einen neuen Tab mit Medieninhalten, bleiben diese blockiert bis der Tab tatsächlich angezeigt wird. Das Design der Medienkontrollen wurden überarbeitet und auch die Anfragen zur Zustimmung des Benutzers wurden klarer und auffälliger gestaltet. Die Titel der Tabs werden neuerdings ausgeblendet und Entwickler können einen Alpha-Kanal auf WebM-Videos anwenden, um diese mit Transparenz zu versehen.

Nicht mehr unterstützt werden Windows XP und Vista sowie die 32-Bit-Varianten von Mac OS X. Wer sich noch nicht von Windows XP oder Vista trennen will, bekommt beim Firefox 52.0 ESR noch für ein Jahr Sicherheits-Updates. Unter Linux wurde die Unterstützung für ältere Prozessoren gestrichen, Mindestanforderung sind jetzt ein Intel Pentium 4 oder ein AMD Opteron.

Download: Firefox 53.0 Finalkandidat Build 6

 
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Windows 10 Creators Update auf 16-GB-Tablets installieren

reported by doelf, Freitag der 14.04.2017, 12:23:59

Seit unserem Test des minimalistisch ausgestatteten TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 hören wir immer wieder, dass sich Windows 10 auf Tablets mit nur 1 GiB Arbeitsspeicher und 16 GB Festspeicher nicht aktualisieren lässt. Diese Behauptung ist, wie wir im Forum schon mehrfach thematisiert haben, falsch. Aber sie ist auch hartnäckig und daher kommt hier nun eine Anleitung zur Installation des Windows 10 Creators Update (Build 15063) auf solchen Tablets.

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Der Arbeitsspeicher stellt für das Update kein Problem dar, wohl aber der Speicherplatz auf dem Tablet. Windows 10 wünscht sich 8 GiB, doch so viel lässt sich beim besten Willen nicht freischaufeln. Der Weg zum Ziel führt daher über eine Neuinstallation des Betriebssystems und dafür müssen wir zunächst unsere Daten sichern.

 
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AMD: Neue Treiber für Windows 10 Creators Update

reported by doelf, Donnerstag der 13.04.2017, 18:55:56

Mit dem Grafiktreiber Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.2 bringt AMD offizielle Unterstützung für das neue Windows 10 Creators Update. Gleiches gilt für die Radeon Pro Software Beta 17.4.2, welche für den Einsatz mit professionellen Grafikkarten für Workstations gedacht ist. Für diese gibt es zudem die stabile Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1.

Behobene Probleme
Doch zunächst zur Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.2: Valves "Asynchronous Reprojection" für SteamVR soll jetzt zuverlässiger funktionieren. Es handelt sich dabei um eine Technologie zur Bildwiederholung, mit der übersprungene Frames bei VR-Inhalten verschleiert werden. Aktuell funktioniert das nur mit den Modellen Radeon RX 480 und Radeon RX 470. Die DirectX-11-Version von "Battlefield 1" soll auf Multi-GPU-Systemen besser skalieren und Radeon ReLive bei Aufnahmen von erweiterten Anzeigen unter Windows 7 nicht mehr flackern. Die Applikations-Profile bleiben auch nach einem Neustart erhalten und auf Systemen mit Hybrid-Grafik soll Windows nach der Installation oder einem Neustart keine Sicherheitswarnungen mehr anzeigen.

Ungelöste Probleme
"Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Auch ein Task-Wechsel soll helfen. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Die Radeon Einstellungen können abstürzen, wenn das Benutzerkonto nach dem Aktivieren bzw. Deaktivieren von AMD CrossFire gewechselt wird, und der Radeon WattMan übernimmt die Einstellungen für einige Grafikkarten der Baureihe Radeon R9 390 nicht. Dazu kommen einige Probleme rund um AMDs Radeon ReLive.

Unterstützte Hardware
Als stabiler Treiber gilt weiterhin die Version 17.2.1, den neuen Treiber umschreibt AMD hingegen als "Optional". Früher nannte das Unternehmen solche Treiber "Hotfix" und davor "Beta". AMDs Crimson ReLive Edition 17.4.2 unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M sowie eine breite Palette von APUs.

Neue Profi-Treiber
Für Workstation-Karten gibt es die Radeon Pro Software Beta 17.4.2 sowie den stabilen Treiber Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1. Die Beta-Version bringt offizielle Unterstützung für das Windows 10 Creators Update und schaltet HBR3 für DisplayPorts der Generation 1.4 frei (Radeon Pro WX-Serie). HBR3 bezeichnet eine Datenrate von 25,92 GBit/s bei Verwendung von vier Leitungen. Bei verlustfreier Übertragung reicht das für 5.120 x 2.880 Bildpunkte (5K), während mit verlustbehafteten Kompressionsverfahren auch 7.680 x 4.320 Pixel (8K) möglich sind. Für die 8K-Ausgabe mit 30 Hz reicht jetzt ein einzelnes Kabel aus. Werden zwei Kabel verwendet, sind 60 Hz möglich. Die stabile Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.1 bringt die weltweit erste hardware-basierte virtualisierte GPU-Lösung namens "AMD Multiuser GPU" (kurz: "MxGPU") für die Server-Karten der Baureihe FirePro S.

Download:

 
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Fast fertig: Firefox 53.0 Finalkandidat Build 5

reported by doelf, Donnerstag der 13.04.2017, 13:53:37

Mozilla will den finalen Firefox 53.0 am kommenden Mittwoch freigeben, vorab ist nun der fünfte Build des Finalkandidaten erhältlich. Unter Windows kann man nun während der Installation zwischen der 32- und der 64-Bit-Variante wählen, zudem haben die Entwickler weitere Maßnahmen gegen problematische Grafiktreiber ergriffen.

Insbesondere veraltete Grafiktreiber stellen für den Firefox ein Stabilitätsproblem dar, das nur die Entwickler der Treiber lösen könnten. Da dies aber nicht geschieht, wurden solche Treiber bisher auf eine schwarze Liste gesetzt. Statt die Leistung der GPU heranzuziehen, berechnet der Firefox dann alles in Software und das ist zuweilen recht zäh. Mit dem Firefox 53.0 schlägt man nun einen neuen Weg ein, der auf einem abgekapselten GPU-Prozess basiert. Wenn dieser abstürzt, reißt er den Firefox nicht mit und nach einer kurzen Verzögerung geht es weiter. Voraussetzung zur Nutzung des GPU-Prozesses sind ein Firefox mit aktivierter Multi-Prozess-Unterstützung (e10s), Windows 7 SP1 oder neuer sowie eine D3D9-fähige Grafiklösung.

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Weitere Neuerungen: Die Lightweight-Themes werden nun auch im privaten Modus genutzt und es gibt zwei neue Themes namens "Compact Light" und "Compakt Dark" (siehe Bildschirmfoto). Der Lesemodus gibt eine Schätzung ab, wie viel Zeit man für die aktuelle Seite benötigt (siehe Bildschirmfoto). Öffnet man einen neuen Tab mit Medieninhalten, bleiben diese blockiert bis der Tab tatsächlich angezeigt wird. Das Design der Medienkontrollen wurden überarbeitet und auch die Anfragen zur Zustimmung des Benutzers wurden klarer und auffälliger gestaltet. Die Titel der Tabs werden neuerdings ausgeblendet und Entwickler können einen Alpha-Kanal auf WebM-Videos anwenden, um diese mit Transparenz zu versehen.

Nicht mehr unterstützt werden Windows XP und Vista sowie die 32-Bit-Varianten von Mac OS X. Wer sich noch nicht von Windows XP oder Vista trennen will, bekommt beim Firefox 52.0 ESR noch für ein Jahr Sicherheits-Updates. Unter Linux wurde die Unterstützung für ältere Prozessoren gestrichen, Mindestanforderung sind jetzt ein Intel Pentium 4 oder ein AMD Opteron.

Download: Firefox 53.0 Finalkandidat Build 5

 
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Fast fertig: Firefox 53.0 Finalkandidat Build 3

reported by doelf, Mittwoch der 12.04.2017, 17:36:59

Mozilla will den finalen Firefox 53.0 am kommenden Mittwoch freigeben, vorab ist schon einmal der dritte Build des Finalkandidaten erhältlich. Unter Windows kann man nun während der Installation zwischen der 32- und der 64-Bit-Variante wählen, zudem haben die Entwickler weitere Maßnahmen gegen problematische Grafiktreiber ergriffen.

Insbesondere veraltete Grafiktreiber stellen für den Firefox ein Stabilitätsproblem dar, das nur die Entwickler der Treiber lösen könnten. Da dies aber nicht geschieht, wurden solche Treiber bisher auf eine schwarze Liste gesetzt. Statt die Leistung der GPU heranzuziehen, berechnet der Firefox dann alles in Software und das ist zuweilen recht zäh. Mit dem Firefox 53.0 schlägt man nun einen neuen Weg ein, der auf einem abgekapselten GPU-Prozess basiert. Wenn dieser abstürzt, reißt er den Firefox nicht mit und nach einer kurzen Verzögerung geht es weiter. Voraussetzung zur Nutzung des GPU-Prozesses sind ein Firefox mit aktivierter Multi-Prozess-Unterstützung (e10s), Windows 7 SP1 oder neuer sowie eine D3D9-fähige Grafiklösung.

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Weitere Neuerungen: Die Lightweight-Themes werden nun auch im privaten Modus genutzt und es gibt zwei neue Themes namens "Compact Light" und "Compakt Dark" (siehe Bildschirmfoto). Der Lesemodus gibt eine Schätzung ab, wie viel Zeit man für die aktuelle Seite benötigt (siehe Bildschirmfoto). Öffnet man einen neuen Tab mit Medieninhalten, bleiben diese blockiert bis der Tab tatsächlich angezeigt wird. Das Design der Medienkontrollen wurden überarbeitet und auch die Anfragen zur Zustimmung des Benutzers wurden klarer und auffälliger gestaltet. Die Titel der Tabs werden neuerdings ausgeblendet und Entwickler können einen Alpha-Kanal auf WebM-Videos anwenden, um diese mit Transparenz zu versehen.

Nicht mehr unterstützt werden Windows XP und Vista sowie die 32-Bit-Varianten von Mac OS X. Wer sich noch nicht von Windows XP oder Vista trennen will, bekommt beim Firefox 52.0 ESR noch für ein Jahr Sicherheits-Updates. Unter Linux wurde die Unterstützung für ältere Prozessoren gestrichen, Mindestanforderung sind jetzt ein Intel Pentium 4 oder ein AMD Opteron.

Download: Firefox 53.0 Finalkandidat Build 3

 
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AMD: Ryzen 5 startet für 169 bis 249 US-Dollar

reported by doelf, Mittwoch der 12.04.2017, 16:37:37

Nach dem Ryzen 7 mit acht Kernen und 16 Threads greift AMD nun im mittleren Preisbereich zwischen 169 und 249 US-Dollar an. Hier positioniert das Unternehmen vier neue Prozessoren der Baureihe Ryzen 5, die über vier bzw. sechs Kerne verfügen und jeweils doppelt so viele Threads abarbeiten können.

Sechs Kerne und zwölf Threads gibt es bei den Modellen Ryzen 5 1600X und Ryzen 5 1600, während sich Ryzen 5 1500X und Ryzen 5 1400 mit vier Kernen und acht Threads begnügen müssen. Nur der Ryzen 5 1600X genehmigt sich bis zu 95 Watt, die drei anderen Prozessoren geben sich mit 65 Watt zufrieden. Mit Ausnahme des Ryzen 5 1400, dessen L3-Cache auf 8 MiB beschränkt ist, fahren alle CPUs die vollen 16 MiB auf. Der zweikanalige Speicher-Controller ist bis DDR4-2667 spezifiziert, höhere Taktraten erreicht man nur beim Übertakten.

Übersicht: AMDs Ryzen 5

  • Ryzen 5 1600X: 249 US-Dollar (Ladenpreis ca. 280 Euro)
    6 Kerne/12 Threads @ 3,6-4,0 GHz (XFR: 4,1 GHz), 16 MiB L3-Cache, 95 Watt

  • Ryzen 5 1600: 219 US-Dollar (Ladenpreis ca. 235 Euro)
    6 Kerne/12 Threads @ 3,2-3,6 GHz (XFR: 3,7 GHz), 16 MiB L3-Cache, 65 Watt

  • Ryzen 5 1500X: 189 US-Dollar (Ladenpreis ca. 207 Euro)
    4 Kerne/8 Threads @ 3,5-3,7 GHz (XFR: 3,9 GHz), 16 MiB L3-Cache, 65 Watt

  • Ryzen 5 1400: 169 US-Dollar (Ladenpreis ca. 185 Euro)
    4 Kerne/8 Threads @ 3,2-3,4 GHz (XFR: 3,45 GHz), 8 MiB L3-Cache, 65 Watt

Besonders spannend erscheint uns der Ryzen 5 1500X, da dieser mit 3,5 GHz einen recht hohen Mindesttakt verspricht und bei ausreichender Kühlung bis auf 3,9 GHz beschleunigen darf. Kombiniert mit einem Straßenpreis ab 207 Euro und einem moderaten Stromverbrauch von 65 Watt bietet sich dieser Prozessor als Basis für günstige Spiele-Systeme an. Die 60 US-Dollar Preisunterschied zum Ryzen 5 1600X kann man dann in eine schnellere Grafikkarte investieren. Alle vier Modelle werden seit gestern offiziell verkauft.

Quelle: www.amd.com
 
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Entweder DVB-T2 HD oder Windows 10 Creators Update

reported by doelf, Mittwoch der 12.04.2017, 14:57:02

Das hochauflösende, terrestrische Antennenfernsehen bereitet am Rechner derzeit wenig Freude, zumindest wenn man auch die privaten TV-Sender über DVB-T2 HD sehen möchte. Wie heise online berichtet, streikt die ohnehin fehlerhafte Software des "freenet TV USB TV-Sticks" nach dem Aufspielen des Windows 10 Creators Update komplett.

Und als Konsument hat man hier leider keine Wahl, denn während für das "freenet TV CI+ Modul" eine große Zahl passender DVB-T2-HD-Receiver zur Auswahl stehen, gibt es für den PC einzig und alleine den "freenet TV USB TV-Stick". Technisch ist der Empfang von DVB-T2 HD dabei kein Problem, wohl aber die Verschlüsselung der Privatsender. Nur der Stick von freenet TV und seine wenig überzeugende Software dürfen diese gegen eine monatliche Gebühr von sechs Euro entschlüsseln. Andere USB-Empfänger bleiben ebenso außen vor wie alternative Software-Anbieter und Linux. Die unfertige (keine Hardware-Beschleunigung, kein zeitversetztes Fernsehen, keine Aufnahmefunktion) Version für Windows bezeichnet freenet TV frecherweise als "stabil", für macOS ist bisher nur eine Beta-Version (inklusive Audio- und Videohänger) verfügbar.

Quelle: www.heise.de
 
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Microsoft stopft gefährliche Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 12.04.2017, 14:21:20

Gestern war ein besonderer Patch-Day, denn Microsoft veröffentlicht nun keine übersichtliche Zusammenfassung (Security Bulletin Summary) mehr. Stattdessen dient der "Security Updates Guide" als Informationsquelle. Hier kann man die Sicherheits-Updates nach Produkten, Schwere und Art filtern sowie sortieren. Und das ist bei 236 Einträgen - bzw. 650 bei aktivierten Details - auch notwendig.

Jeder der 236 Einträge umfasst mindestens eine Sicherheitslücke oder sicherheitsrelevante Änderung. Unter "Severity" wird der maximale Schweregrad der Schwachstellen vermerkt und "Impact" erklärt die Auswirkungen dieses schwersten Fehlers. Fasst ein Eintrag mehrere Schwachstellen zusammen, lassen sich diese durch Auswahl von "Details" sichtbar machen. Nun werden für alle 650 Einträge die jeweiligen Schweregrade und Auswirkungen angegeben. Fast alle Einträge sind mehrfach vorhanden, da mehrere Produkte bzw. Produktversionen betroffen sind. Eine Zusammenfassung solcher Einträge, wie Microsoft sie früher mit den einzelnen Sicherheitsbulletins praktiziert hatte, findet nicht mehr statt. Was ebenfalls fehlt, ist eine Suche nach 0-Day-Lücken, für die Microsoft als Angriffswahrscheinlichkeit "0 - Exploitation Detected" angibt.

Was den April angeht, heißt es seitens Microsoft lapidar, man biete neue Flicken für die folgenden Produkte an: Internet Explorer, Edge, Windows, Office, Office Services, Web Apps, Visual Studio für Mac, .NET-Framework, Silverlight und Adobe Flash Player. 163 Einträge (mit Details: 213) befassen sich mit kritischen Problemen und 69 (mit Details: 421) kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Ein Eintrag (mit Details: 9) befasst sich mit einem Bug mittlerer Schwere und die übrigen drei (mit Details: 7) sind entweder harmlos bzw. nicht kategorisiert. In die letzte Kategorie fällt die standardmäßige Deaktivierung des EPS-Filters (Encapsulated PostScript) bei Office 2010, 2013 und 2016, da dieser eine 0-Day-Lücke enthält, welche bereits für gezielte Angriffe genutzt wird. Und auch eine zweite 0-Day-Lücke (CVE-2017-0199) wurde geschlossen.

Bisher liefert Microsoft keinerlei Details zu CVE-2017-0199. Über die Filtermaske des "Security Updates Guide" kann man zumindest erfahren, dass diese 0-Day-Lücke Windows Vista und 7, die Server 2008, 2008 R2 und 2012 sowie die Office-Pakete 2007, 2010, 2013 und 2016 betrifft. Die Schwachstelle wird als kritisch eingestuft und sie ermöglicht das Einschleusen von Schadcode. Zu Wochenbeginn hatten die Sicherheitsexperten von Proofpoint vor einer Angriffswelle mit präparierten Office-Dokumenten gewarnt, welche den Banking-Trojaner Dridex über diese 0-Day-Lücke installiert.

Bleibt noch zu erwähnen, dass mit dem gestrigen Patch-Day auch der erweiterte Support für Windows Vista ausgelaufen ist. Vista wird somit keine weiteren Sicherheits-Updates mehr erhalten!

 
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Adobe stopft 59 größtenteils kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 12.04.2017, 10:11:55

Adobe hat 47 Sicherheitslücken in den Programmen Reader und Acrobat sowie sieben Schwachstellen im Flash Player geschlossen. Im Photoshop CC und der Creative Cloud Desktop Application wurden jeweils zwei sicherheitsrelevante Fehler behoben und eine weitere Korrektur unterbindet Angriffe auf Campaign-Datenbanken.

Reader und Acrobat
Beim Reader und Acrobat spricht Adobe zwar von kritischen Sicherheitslücken, verhängt für Windows und macOS aber nur die mittlere Prioritätsstufe 2. Diese rät zu einem Update innerhalb von 30 Tagen, da zwar die Gefahr von Angriffen besteht, aktuell aber noch keine bekannt sind. Bei 33 der 47 Schwachstellen handelt es sich um Speichermanipulationen. 21 ermöglichen das Einschleusen von Schadcode, mit den restlichen zwölf lassen sich Speicheradressen ermitteln. Dazu gesellen sich sechs Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, vier Heap-Überläufe, zwei Integer-Überläufe sowie zwei Fehler im Suchpfad, durch die Angreifer auf lokale Ressourcen zugreifen und vermutlich auch eigenen Code einschleusen können.


Flash Player
Auch im Flash Player wurden kritische Schwachstellen behoben, doch hier rät Adobe zum sofortigen Einspielen der Updates (Prioritätsstufe 1). Einzige Ausnahme: Benutzer von Linux-Systemen, die nicht den Webbrowser Chrome verwenden, können sich mit der Aktualisierung Zeit lassen. Die sieben Sicherheitslücken eignen sich ausnahmslos zum Einschleusen von Schadcode, es handelt sich um drei Speichermanipulationen und vier Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte.

Photoshop CC
Ein kritischer Fehler im Photoshop CC für Windows und macOS ermöglicht Angriffe mit Hilfe manipulierter PCX-Dateien, in deren Verlauf der Angreifer Schadcode ausführen kann. Bei der Windows-Version wurden zudem fehlende Anführungszeichen um einen Suchpfad ergänzt. Diese Anführungszeichen stellen sicher, dass der Pfad korrekt interpretiert wird und nicht beim ersten Leerzeichen abbricht. Adobe hat die Prioritätsstufe 3 verhängt, doch wer regelmäßig PCX-Dateien verarbeitet, sollte lieber sofort tätig werden. Der Photoshop CC wird über seinen integrierten Update-Mechanismus aktualisiert, die korrigierten Fassungen tragen die Versionsnummern 2017 (18.1) oder 2015.5.2 (17.0.2).

Creative Cloud Desktop Application
Unter Windows gibt es während der Installation der Creative Cloud Desktop Application ein Rechteproblem, das in die Gefahrenstufe "hoch" fällt. Des Weiteren wurde auch hier ein Problem mit dem Suchpfad, das sich zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen lässt, entschärft. Es gilt die Prioritätsstufe 3, beide Fehler wurden in der Creative Cloud 4.0.0.185 behoben. Zur Aktualisierung der Applikation muss man sich lediglich kurz abmelden und im Anschluss neu anmelden.

Campaign
Aufgrund einer hochgefährlichen Schwachstelle in Campaign v6.11 rät Adobe seinen Nutzern unter Windows und Linux zu einer Aktualisierung binnen 30 Tagen (Prioritätsstufe 2). Angreifer können die Prüfung von Eingaben umgehen und dabei umfangreichen Zugriff auf die Campaign-Datenbank erlangen. Dabei können sie die Daten nicht nur lesen, sondern auch überschreiben und löschen. Im Build 8795 wurde dieser Zugriff unterbunden. Details zur Aktualisierung finden sich im Campaign-FAQ.

 
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Chaos um Quartalszahlen - Ist Toshiba am Ende?

reported by doelf, Dienstag der 11.04.2017, 15:18:02

Der japanische Technologiekonzern Toshiba hat seinen Aktionären die Dividende gestrichen und die überfälligen Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2016 veröffentlicht. Genauer gesagt hat das Unternehmen irgendwelche Zahlen veröffentlicht, denn die beauftragten Buchprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) haben hingeworfen.

Große Atom-Probleme in den USA...
Die Finanzexperten von PwC scheiterten bisher an Toshibas US-Atom-Tochter "Westinghouse Electric Company", welche unlängst Gläubigerschutz beantragen musste. Ende 2016 hatte Westinghouse das Bauunternehmen "Stone & Webster" übernommen, um seine im Jahr 2008 gestarteten Bauprojekte Vogtle 3 und 4 im US-Bundesstaat Georgia und V.C. Summer 2 und 3 im US-Bundesstaat South Carolina in den Griff zu bekommen. In beiden Fällen sollen zwei neue Druckwasserreaktoren des Typs Westinghouse AP1000 mit einer Leistung von je 1,117 MWe in Betrieb genommen werden. Doch die US-Atomaufsicht "Nuclear Regulatory Commission" (NRC) verlangte mehrfach Nachbesserungen in Hinblick auf die Reaktor-Sicherheit und auch das Bauunternehmen hatte immer wieder mit Problemen und Verzögerungen zu kämpfen. Der Zeitplan ist längst gerissen und die Kosten liegen weit über dem ursprünglichen Angebot. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, entschloss sich Westinghouse zum Kauf der Baufirma nebst fauler Bücher und steuerte damit geradewegs in den Gläubigerschutz. Bisher konnte PwC nicht abschließend klären, ob leitende Manager im Rahmen der Übernahme widerrechtlichen Druck auf die Kontrollgremien ausgeübt hatten. Ebenso bleibt unklar, ob die von Toshiba vorgenommenen Abschreibungen in Höhe von 716,6 Milliarden Yen (ca. 6,088 Milliarden Euro), welche dem Restwert von Westinghouse entsprechen, in diesem Umfang gerechtfertigt sind.

...und kleinere Großbritannien
Auch in Großbritannien hat Toshiba ein Atom-Problem, denn dort hält der Konzern 60 Prozent an der Firma NuGeneration Limited, welche in Moorside (West Cumbria) drei Nuklearreaktoren des Typs Westinghouse AP1000 errichten wollte. Da sich Westinghouse im Gläubigerschutz befindet, ist die Zukunft dieses Vorhabens ungewiss und Toshibas Partner ENGIE S.A., auf den die übrigen 40 Prozent fallen, darf nun wählen, ob er aussteigen möchte oder Toshibas Anteil übernimmt. ENGIE hat sich für den Ausstieg entschieden und somit ist Toshiba vertraglich verpflichtet, NuGeneration komplett zu übernehmen. Schlimmstenfalls hat Toshiba 49,7 Milliarden Yen in den britischen Sand gesetzt, doch entsprechende Abschreibungen hatte der Konzern in Hinblick auf die Zahlungsunfähigkeit von Westinghouse bereits berücksichtigt.

Weiter auf Geldsuche
Bei all dem Negativen gibt es seitens PwC auch eine positive Nachricht: Abgesehen vom Atom-Geschäft scheinen die übrigen Konzernbestandteile ordentliche Zahlen vorweisen zu können. Geld ist bei Toshiba dennoch Mangelware und so geht der Ausverkauf weiter. Seit dem 1. April 2017 firmiert die Speichersparte der Japaner als eigenständiges Unternehmen. Diese "Toshiba Memory Corporation" soll ganz oder teilweise verkauft werden, um frisches Geld in die Kassen zu spülen. "Toshiba Memory" umfasst neben dem Flash-Geschäft auch alle DRAM- und SSD-Aktivitäten, nicht aber die Bildsensoren. Im Jahr 2015 erwirtschaftete die Speichersparte einen Umsatz von 845,6 Milliarden Yen (ca. 7,18 Milliarden Euro) und der operative Gewinn belief sich auf 110,0 Milliarden Yen (ca. 934,45 Millionen Euro). Seine Beteiligung am Maschinenbauer "Toshiba Machine" hat das Unternehmen bereits zu Geld gemacht und das TV-Geschäft steht inzwischen ebenfalls zur Disposition. Auch die Boni für Manager und Mitarbeiter wurden gestrichen, Löhne und Gehälter gekürzt und an die Aktionäre wird keine Dividende ausgeschüttet.

Vorläufige Geschäftszahlen
Kommen wir nun zu den Geschäftszahlen, welche die Anforderungen an japanische Aktienunternehmen nicht erfüllen und daher bestenfalls als vorläufig bezeichnet werden können. Für das dritte Quartal 2016 meldet Toshiba einen Umsatz in Höhe von 1.267,9 Milliarden Yen (ca. 10,771 Milliarden Euro) sowie einen operativen Verlust von 673,1 Milliarden Yen (ca. 5,718 Milliarden Euro). Schuld ist das Atomgeschäft, das, wie zuvor bereits erwähnt, zu Abschreibungen von 716,6 Milliarden Yen (ca. 6,088 Milliarden Euro) geführt hatte. Unter dem Strich steht ein Nettoverlust in Höhe von 647,8 Milliarden Yen (ca. 5,503 Milliarden Euro).

 
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Windows Vista wird heute zur Grabe getragen

reported by doelf, Dienstag der 11.04.2017, 10:40:45

Am heutigen Dienstag wird Microsoft ein letztes Mal Sicherheits-Updates für Windows Vista veröffentlichen. Damit endet dann auch der erweiterte Support für das Betriebssystem, welches Ex-Microsoft-Chef Steve Ballmer einmal als seinen "größten Fehler" bezeichnet hatte. Die wenigen Benutzer, welche das unbeliebte Vista noch einsetzen, sollten sich zeitnah nach Alternativen umsehen.

Im Markt konnte Vista nie so richtig Fuß fassen. Zunächst hielten die Nutzer am schlankeren Windows XP fest, dann kam Windows 7 auf den Markt und war in allen Belangen besser als sein Vorgänger. Noch immer läuft Windows XP auf 7,44 Prozent der weltweiten Desktop- und Notebook-Computer, während der Marktanteil von Vista laut NetMarketShare im März 2017 nur noch bei 0,72 Prozent lag. Dabei wurde das ungeliebte Vista in den vergangenen Jahren zumindest noch gepflegt, während der Support für Windows XP schon am 8. April 2014 ausgelaufen war.

Windows Vista wurde am 30. Januar 2007 veröffentlicht, also vor gut zehn Jahren. Mit der neuen Benutzeroberfläche Aero, einer Sidebar mit Gadgets und DirectX 10 hatte Windows Vista nicht gerade echte Killer-Features zu bieten, doch immerhin wurden die 64-Bit-Versionen des Betriebssystems nicht mehr als exotische Randgruppenlösung behandelt, sondern ordentlich unterstützt.

Als nächstes steht Windows 7 auf der Abschussliste, hier endet der erweiterte Support am 14. Januar 2020. Windows 8.1 wird noch bis zum 10. Januar 2023 gepflegt und auch für Windows 10 gibt es ein Ablaufdatum: Den 14. Oktober 2025. Dabei ist zu beachten, dass man immer die neueste Version von Windows 10 installieren muss - sofern die eigene Hardware dies erlaubt.

 
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Sicherheits-Updates für Adobes Acrobat und Reader

reported by doelf, Dienstag der 11.04.2017, 09:30:26

In einer Vorankündigung hat Adobe für den heutigen Dienstag Sicherheits-Updates für seine Programme Acrobat und Reader angekündigt und auf dem hauseigenen FTP-Server liegen diese auch schon zum Download bereit. Zur Auswahl stehen die Versionen DC 2017.009.20044 (Continuous), 2015.006.30306 (Classic) und 11.0.20 (Desktop) jeweils für Windows und macOS.

Updates und Installationspakete für Adobe Reader:

Updates für Adobe Acrobat:

 
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LibreOffice 5.3.2 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 08.04.2017, 12:55:33

Das zweite Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.3 liegt für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Die finale Fassung entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits verwendet, muss das Installationspaket nicht nochmals herunterladen.

Seit der stabilen Version 5.3.1 wurden 60 Fehler korrigiert, darunter auch drei mögliche Absturzursachen. Wie üblich wurde an den Im- und Export-Filtern gearbeitet, diesmal profitieren insbesondere die Formate DOCX, PPTX und RTF. Dazu gibt es eine Vielzahl kleiner Verbesserungen - beispielsweise startet die Seitennummerierung in der Druckvorschau nun mit 1 statt mit 0.

Download: LibreOffice 5.3.2

 
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Twitter: Homeland macht einen Rückzieher

reported by doelf, Samstag der 08.04.2017, 11:57:14

Unmittelbar nachdem Twitter Klage gegen eine Anordnung zur Herausgabe von Nutzerdaten eines regierungskritischen Kontos eingereicht hatte, macht das US-Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security) einen Rückzieher und wird den Fall nicht weiter verfolgen. Das reicht dem demokratischen Senator Ronald Lee Wyden nicht. Dieser will nun sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt.

Nachdem über das Twitter-Konto @ALT_USCIS kritische Beiträge zur Einwanderungspolitik von US-Präsident Trump veröffentlicht wurden, schickte die Zoll- und Grenzschutzbehörde (Customs and Border Protection) zwei ihrer Spezialagenten mit einer Anordnung zur Herausgabe der Benutzerdaten bei Twitter vorbei. Diese Anordnung bezog sich allerdings nicht auf die bei Twitter veröffentlichten Beiträge, sondern auf ein Ermittlungswerkzeug zur Prüfung importierter Waren in Hinblick auf die Einhaltung von Bundesgesetzen. Die Anordnung war vom Minister für Innere Sicherheit, John Francis Kelly, und vom Leiter der Zoll- und Grenzschutzbehörde, Kevin McAleenan, unterzeichnet. Twitter verweigerte die Herausgabe der Daten, da es keinerlei Anhaltspunkte für eine strafrechtliche oder zivilrechtliche Straftat gibt, und vermutet einen Versuch, das im ersten Verfassungszusatz garantierte Recht auf Meinungsfreiheit zu untergraben. Stattdessen reichte das Unternehmen Klage ein.

So viel Aufmerksamkeit scheint nicht im Interesse des Ministeriums für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security) zu sein und so verkündete die diesem unterstellte Zoll- und Grenzschutzbehörde umgehend, den Fall nicht weiter untersuchen zu wollen. Ronald Lee Wyden, der für den Bundesstaat Oregon im US-Senat sitzt, reicht das aber nicht. Er verlangt vom Leiter der Zoll- und Grenzschutzbehörde eine Erklärung und will sicherstellen, dass solche Angriffe auf die Redefreiheit in Zukunft unterbleiben.

Quelle: twitter.com
 
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Twitter kämpft für die Meinungsfreiheit

reported by doelf, Freitag der 07.04.2017, 15:04:50

Twitter lebt davon, dass seine Nutzer etwas mitzuteilen haben. Und seit Donald Trump seinen Posten als US-Präsident bekleidet, sehen sich viele seiner Bürger genötigt, den alternativen Fakten des Präsidenten und seiner Regierung zu widersprechen. Eigentlich sind solche Meinungsbekundungen durch das vom ersten Zusatz der amerikanischen Verfassung garantierte Recht auf Redefreiheit gedeckt, doch das sieht die US-Regierung inzwischen anders.

Konkret geht es um das Twitter-Konto @ALT_USCIS, auf dem kritische Beiträge über Trumps Einwanderungspolitik veröffentlicht wurden. Der Autor hat dabei auch einige Aussagen Trumps und seines Teams eindeutig widerlegt. Nach eigenem Bekunden handelt es sich bei dem Autor um einen Mitarbeiter der nationalen Einwanderungs- und Ausländerbehörde (Citizenship and Immigration Services), einer Unterabteilung des Ministeriums für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security). Homeland Security will eine solche Nestbeschmutzung durch abweichende Meinungen offenbar nicht länger dulden und schickte die Zoll- und Grenzschutzbehörde (Customs and Border Protection), eine weitere Unterabteilung, vor, um die Identität des Twitter-Nutzers zu klären. Doch statt der Anordnung zur Herausgabe der Nutzerdaten Folge zu leisten, verklagt Twitter nun die US-Regierung.

Wie der Klageschrift zu entnehmen ist, wurde die Anordnung vom Minister für Innere Sicherheit John Francis Kelly und vom Leiter der Zoll- und Grenzschutzbehörde Kevin McAleenan unterzeichnet sowie von zwei Spezialagenten namens Stephen P. Caruso und Adam Hoffman überbracht. Interessanterweise werden nicht etwa die Beiträge von @ALT_USCIS beanstandet, sondern ein Ermittlungswerkzeug zur Prüfung importierter Waren vorgeschoben. Dieses hatte der Kongress einzig zu dem Zweck abgesegnet, um eingeführte Güter auf die Einhaltung von Bundesgesetzen zu prüfen. Twitter wirft dem Heimatschutzminister vor, auf diese Weise das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung aushebeln zu wollen. Trotz Aufforderung habe das Heimatschutzministerium keinerlei Belege dafür geliefert, dass von @ALT_USCIS eine strafrechtliche oder zivilrechtliche Straftat begangen wurde.

Sollte Twitter diese Klage verlieren, hätte dies verheerende Folgen für die Meinungsfreiheit in den USA. Das Heimatschutzministerium könnte solche Anordnungen gegen alle Personen einsetzen, die sich in anonymer Form im Internet äußern. Kritiker würden auf diese Weise mundtot gemacht und es gäbe die Möglichkeit, den Staatsapparat von aufsässigen Mitarbeitern zu säubern. Bereits zu Beginn seiner Amtszeit hatte Klimawandel-Leugner Trump versucht, die Umweltschutzaktivisten unter den Staatsbediensteten identifizieren zu lassen - und dabei ging es aller Wahrscheinlichkeit nicht um eine Gehaltserhöhung oder einen feuchten Händedruck.

 
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Canonical beerdigt Ubuntu Phone und Unity-Desktop

reported by doelf, Donnerstag der 06.04.2017, 14:19:13

Canonical-Chef Mark Shuttleworth hat Ubuntus Ausflug auf das Smartphone für gescheitert erklärt. Damit wurde eine weitere Chance vergeben, eine dritte Plattform neben Android und iOS zu etablieren. Zugleich wird der umstrittene Unity-Desktop, welchen Ubuntu mit der Version 11.04 eingeführt hatte und der die Brücke zwischen den unterschiedlichen Plattformen schlagen sollte, eingestellt.

Der Wechsel von Unity zurück zum Gnome-Desktop, welchen Ubuntu bis zur Version 10.10 genutzt hatte, ist für 2018 und Ubuntu 18.04 LTS geplant. Shuttleworth erklärt, er selbst habe fest daran geglaubt, dass Ubuntu Phone und dessen Desktop-Modus Convergence die Zukunft seien. Tatsächlich zeigten aber weder die Industrie noch die Community allzu viel Interesse an der offenen Software. Obwohl die Plattform in seinen Augen "schön, nutzbar und stabil" ist, entwickelte sie sich geschäftlich zu einem Fehlschlag und damit ist ihr Schicksal besiegelt. Stattdessen will sich Canonical zukünftig noch stärker auf die Bereiche Cloud und IoT (Internet der Dinge), in denen das Unternehmen bereits Erfolge erzielen konnte, konzentrieren.

 
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Frühstart: Windows 10 Creators Update ist da!

reported by doelf, Donnerstag der 06.04.2017, 13:45:09

Vor gut einer Woche wurde auf dem offiziellen Windows-10-Blog verkündet, dass Microsoft die finale Fassung des Windows 10 Creators Update ab dem 11. April 2017 ausliefern wird. Damit war aber wohl nur die Aktualisierung über Windows Update gemeint, denn schon gestern wurde die Download-Verfügbarkeit des fertigen Windows 10 Creators Update verkündet.

Hierzu ruft man die Download-Seite von Windows 10 auf und klickt auf "Jetzt aktualisieren", um das Programm "Windows 10 Upgrade-Assistent" herunterzuladen. Nach dem Starten des Assistenten prüft dieser die vorhandene Installation, welche im Normalfall die Versionsnummer 14393 trägt. Das Windows 10 Creators Update ist neuer und hat die Versionsnummer 15063. Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Jetzt aktualisieren" beginnt der Download des Windows 10 Creators Update.

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Wie der Name bereits andeutet, geht es beim "Creators Update" primär um die Produktivität. Microsoft sucht nach neuen Wegen zum Erstellen von 3D-Inhalten. Einer davon ist die App "Paint 3D" mitsamt der Remix3D.com-Community, ein anderer die Integration der hauseigenen Augmented-Reality-Brille HoloLens. Auch an Windows Ink wurde weiter geschraubt - beispielsweise kann man neuerdings direkt in Karten, Fotos oder Videos zeichnen oder schreiben, sofern man die zu Windows 10 gehörenden Apps Maps oder Photos verwendet. Auf Webseiten kann man ebenfalls kritzeln, sofern man mit Edge surft.

Für Spieler wurde der "Windows 10 Game Mode" integriert. Dieser Modus schickt unterstützte Spiele auf die Überholspur und priorisiert sie bei CPU- und GPU-Aufgaben, während Hintergrundaufgaben ausgebremst werden. Der "Windows 10 Game Mode" funktioniert sowohl mit normalen Windows-Spielen als auch mit Titeln auf Basis der "Universal Windows Platform" (UWP). Ebenfalls neu ist die integrierte Streaming-Lösung Beam, welche laut Microsoft mit besonders niedrigen Latenzen glänzt.

 
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AMD Ryzen 5: Erste Preise und Benchmarks

reported by doelf, Donnerstag der 06.04.2017, 13:18:36

Am 11. April soll AMDs Ryzen 5 in vier Varianten in den Handel kommen. Zwei davon besitzen sechs Kerne und zwölf Threads (Ryzen 5 1600X und Ryzen 5 1600), die beiden anderen müssen sich mit vier Kernen und acht Threads (Ryzen 5 1500X und Ryzen 5 1400) begnügen. Erste Angebote in Preisvergleichen starten bei 200 Euro.

Für den Ryzen 5 1600X, das schnellste der neuen Modelle, finden sich derzeit noch keine Preise. Der um 400 MHz gedrosselte Hexa-Core Ryzen 5 1600, der sich dafür aber auch mit 65 statt 95 Watt TDP begnügt, wird für knapp 260 Euro angeboten. Rund 224 Euro muss man für den Ryzen 5 1500X mit vier Kernen und 16 MiB L3-Cache auf den Tisch legen, während der um 300 MHz langsamere Ryzen 5 1400 schon ab 200 Euro zu haben ist. Letzterer besitzt aber auch nur halb so viel L3-Cache. Wir rechnen damit, dass die Preise zum offiziellen Marktstart noch um ein paar Euro sinken werden.

Übersicht: AMDs Ryzen 7 und 5

  • Ryzen 7 1800X: ab ca. 467 Euro
    8 Kerne/16 Threads @ 3,6-4,0 GHz, 16 MiB L3-Cache, 95 Watt

  • Ryzen 7 1700X: ab ca. 350 Euro
    8 Kerne/16 Threads @ 3,4-3,8 GHz, 16 MiB L3-Cache, 95 Watt

  • Ryzen 7 1700: ab ca. 314 Euro
    8 Kerne/16 Threads @ 3,0-3,7 GHz, 16 MiB L3-Cache, 65 Watt

  • Ryzen 5 1600X: noch kein Preis aufgeführt
    6 Kerne/12 Threads @ 3,6-4,0 GHz, 16 MiB L3-Cache, 95 Watt

  • Ryzen 5 1600: ab ca. 260 Euro
    6 Kerne/12 Threads @ 3,2-3,6 GHz, 16 MiB L3-Cache, 65 Watt

  • Ryzen 5 1500X: ab ca. 224 Euro
    4 Kerne/8 Threads @ 3,5-3,7 GHz, 16 MiB L3-Cache, 65 Watt

  • Ryzen 5 1400: ab ca. 200 Euro
    4 Kerne/8 Threads @ 3,2-3,4 GHz, 8 MiB L3-Cache, 65 Watt

Erste Leistungsmessungen eines Ryzen 5 1600 gibt es bei der spanischen Webseite El Chapuzas Informático. Sofern AMDs Hexacore all seine Kerne in die Waagschale werfen kann, zieht er an Intels Core i7-7700K vorbei. Dies zeigt sich bei Cinebench 15 und x264. Speicherdurchsatz und Latenzen sind indes mäßig (Aida64) und bei Spielen bleibt der Ryzen 5 1600 deutlich hinter Intels i7-6700K zurück - der kostet allerdings auch über 300 Euro.

 
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Marktanteile: Windows 7 und macOS 10.12 legen zu

reported by doelf, Donnerstag der 06.04.2017, 11:39:55

Laut NetMarketShare konnten Windows 7 und macOS 10.12 ihre Marktanteile auch im März 2017 weiter ausbauen. Windows 10 erreichte mit 25,36 Prozent einen neuen Höchststand, nachdem seine Marktanteile im Februar leicht gesunken waren. Allerdings liegt dieser Wert nur um magere 0,06 Punkte über dem Stand von Januar.

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Windows 7 war auch im März 2017 die unangefochtene Nummer 1 und konnte um 1,01 Punkte auf 49,42 Prozent zulegen. Das ist der höchste Stand seit April 2016, als der Marktanteil von Windows 7 erstmals unter 50 Prozent gerutscht war. Auf Platz zwei folgt Windows 10 (25,36%; +0,17) und Rang drei verteidigt Windows XP. So langsam muss der Methusalem unter den Betriebssystemen allerdings Federn lassen, denn ein Marktanteil von 7,44 Prozent bedeutet einen deutlichen Rückgang um 1,01 Punkte. Auch die vierte Position belegt Microsoft, Windows 8.1 lief im März noch auf 6,66 Prozent (-0,21) der weltweiten Desktop-Computer und Notebooks.

Erst auf Platz 5 sorgt macOS 10.12 für etwas Abwechslung, Apples aktuelles Betriebssystem konnte sich 3,22 Prozent des Marktes sichern und gehört mit einem Plus von 0,31 Punkten zu den Gewinnern des letzten Monats. Linux hält Position sechs mit 2,14 Prozent (+0,09) vor Windows 8 (1,57%; -0,08) und Mac OS X 10.11 (1,46%; -0,09), während Mac OS X 10.10 (0,93%; -0,07) und Windows Vista (0,72%; -0,06) so langsam aussterben. Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und teilen sich die restlichen 1,06 Prozent des Marktes.

 
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AMD: Neuer Treiber bringt VR- und 8K-Optimierungen

reported by doelf, Donnerstag der 06.04.2017, 09:46:29

AMDs neuer Grafiktreiber Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.4.1 bringt den Polaris-10-GPUs Unterstützung für Valves "Asynchronous Reprojection" (SteamVR, HTC Vive) und schaltet "Asynchronous Spacewarp" (Oculus Rift) für die R9-Modelle frei. Die 8K-Ausgabe wurde ebenfalls verbessert und AMD hat auch wieder ein paar Fehler korrigiert.

"Asynchronous Spacewarp" (ASW) steht seit der Treiberversion 16.10.1 für die Polaris-10-Modelle Radeon RX 480 und RX 470 zur Verfügung, mit der Version 17.4.1 werden nun auch die Baureihen Radeon R9 Fury, Radeon R9 390 und Radeon R9 290 unterstützt. ASW ist immer aktiv und greift ein, wenn das System nicht mit den Bildern hinterher kommt. Aus dem zuvor gezeigten Bild und den aktuellen Positionsdaten berechnet ASW ein Zwischenbild, was als Füllmaterial verwendet wird, um geringe Frameraten zu verschleiern. Auf diese Weise können 50 statt der geforderten 90 fps ausreichen, um ein Spiel flüssig darzustellen.

Valves Gegenentwurf für SteamVR nennt sich "Asynchronous Reprojection". Bisher war die "Asynchronous Reprojection" Grafikkarten von NVIDIA vorbehalten, mit dem Treiber 17.4.1 bringt AMD nun zumindest Unterstützung für die Modelle Radeon RX 480 und Radeon RX 470. Im Gegensatz zu ASW lässt sich "Asynchronous Reprojection" deaktivieren (unter dem Menüpunkt "Leistung"). Auch bei "Asynchronous Reprojection" wird das vorherige Bild angepasst und nochmals angezeigt. Bisher hatte Valve die Framerate im Falle übersprungener Bilder von 90 auf 45 fps halbiert ("Interleaved Reprojection"), doch damit wirkt die VR-Darstellung weniger flüssig.

Für DisplayPorts der Generation 1.4 hat AMD HBR3 freigeschaltet. HBR3 bezeichnet eine Datenrate von 25,92 GBit/s bei Verwendung von vier Leitungen. Bei verlustfreier Übertragung reicht das für 5.120 x 2.880 Bildpunkte (5K), während mit verlustbehafteten Kompressionsverfahren auch 7.680 x 4.320 Pixel (8K) möglich sind. Für die 8K-Ausgabe mit 30 Hz reicht jetzt ein einzelnes Kabel aus. Werden zwei Kabel verwendet, sind 60 Hz möglich.

Behobene Probleme
Bei der Installation eines neuen Treibers über die Radeon Einstellungen, sollen diese nicht mehr Einfrieren. Weiterhin konnte AMD das Flackern, welches auf einigen FreeSync-Bildschirmen bei der Vollbildanzeige im rahmenlosen Fenster auftritt, beheben. "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" soll auf Multi-GPU-Konfigurationen keine Leistungsdefizite mehr erleiden und das Abziehen externer XConnect-Grafiklösungen keine Systemhänger mehr verursachen.

Ungelöste Probleme
"Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Die Radeon Einstellungen können abstürzen, wenn das Benutzerkonto nach dem Aktivieren bzw. Deaktivieren von AMD CrossFire gewechselt wird. Für einige Spiele gehen Änderungen der Applikationsprofile nach einer Abmeldung des Benutzers oder einem Neustart verloren und der Radeon WattMan übernimmt die Einstellungen für einige Grafikkarten der Baureihe Radeon R9 390 nicht. Auch Radeon ReLive, AMDs hauseigene Alternative zu NVIDIAs ShadowPlay hat noch mit einer handvoll Probleme zu kämpfen.

Unterstützte Hardware
Als stabiler Treiber gilt weiterhin die Version 17.2.1, den neuen Treiber umschreibt AMD hingegen als "Optional". Früher nannte das Unternehmen solche Treiber "Hotfix" und davor "Beta". AMDs Crimson ReLive Edition 17.4.1 unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M, aber keine APUs. Die AMD Radeon Pro Software Enterprise verbleibt auf dem Versionsstand 17.Q1 vom 26. Januar 2017. Hinsichtlich der Betriebssysteme werden Windows 10 (32/64-Bit), Windows 8.1 (64-Bit) und Windows 7 (32/64-Bit) bedient, wobei es die 32-Bit-Treiber nicht für alle Karten gibt.

Download:

 
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LibreOffice 5.3.2 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 06.04.2017, 08:29:49

Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.3.2 liegt nun auch für Windows und zudem offiziell zum Download bereit. Es handelt sich hierbei um ein reines Bug-Fix-Release für die aktuelle Entwicklungsschiene der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software. Die Freigabe der finalen Version ist für diese Woche geplant.

Seit der stabilen Version 5.3.1 wurden 60 Fehler korrigiert, darunter auch drei mögliche Absturzursachen. Wie üblich wurde an den Im- und Export-Filtern gearbeitet, diesmal profitieren insbesondere die Formate DOCX, PPTX und RTF. Dazu gibt es eine Vielzahl kleiner Verbesserungen - beispielsweise startet die Seitennummerierung in der Druckvorschau nun mit 1 statt mit 0. Für Windows und Linux ist LibreOffice 5.3.2 RC 2 wahlweise als 32- oder 64-Bit-Ausgabe verfügbar, für macOS gibt es wie üblich nur noch eine 64-Bit-Fassung.

Download: LibreOffice 5.3.2 RC 2

 
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DRAM: Der Preisgipfel scheint überschritten

reported by doelf, Mittwoch der 05.04.2017, 17:22:46

Nachdem die Hersteller von DRAM-Chips ihre Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2016 gedrosselt hatten, kam es am Spot-Markt in Taiwan zu einem sprunghaften Anstieg der Kurse. Dieser dauerte bis Anfang Februar 2017 an, seither bleiben die Preise stabil bzw. haben sogar ein wenig nachgegeben. Das Preisniveau ist aber immer noch sehr hoch.

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Der Kurs für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 ist im letzten Monat um 0,86 Prozent gefallen, liegt aber noch um 18,54 Prozent über dem Wert von Anfang Januar. Seit Oktober 2016 sind die Preise für diese Chips um schmerzhafte 56,99 Prozent in die Höhe geschossen.

Die halbe Speicherkapazität - DDR4-2133 4Gb 512Mx8 - kostet derzeit 3,376 US-Dollar und damit 1,75 Prozent weniger als Anfang März. Das sind aber immer noch 19,21 Prozent mehr als zu Jahresbeginn und im Vergleich zu Oktober 2016 haben sich die Preise um 55,79 Prozent verteuert.

Für die gleiche Größe aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8 werden aktuell 2,936 US-Dollar gezahlt, was für den Monatsvergleich einen Preisrückgang um 2,91 Prozent bedeutet. Seit Anfang 2017 sind die DDR3-Preise um 5,12 Prozent und im Verlauf der letzten sechs Monate um 41,43 Prozent gestiegen.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Zur Stunde ist ein Euro 1,0663 US-Dollar wert und notiert damit um 1,05 Prozent höher als Anfang März. Seit dem 2. Oktober 2016 ist der Euro allerdings um 5,13 Prozent gefallen.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Tizen ist die Killer-Tomate unter den Betriebssystemen

reported by doelf, Mittwoch der 05.04.2017, 14:56:14

Beim Betriebssystem Tizen, das der südkoreanische Elektronikriese Samsung für seine Smart-TVs, Smartphones und Smartwatches nutzt, wurde so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Nach Angaben des israelischen Sicherheitsforschers Amihai Neiderman wirkt der Tizen-Code, als wäre er von Laien programmiert und niemals von Fachleuten geprüft wurden.

Im Rahmen einer Sicherheitskonferenz, die Kaspersky Lab derzeit auf der zu den Niederlanden gehörenden Karibikinsel St. Martin veranstaltet, berichtete Neiderman, dass er bei seiner Überprüfung von Tizen vierzig kritische 0-Day-Lücken gefunden habe, die sich ohne Ausnahme zum Einschleusen von Schadcode eignen. Besonders gravierend ist dabei eine Schwachstelle, über die man dem TizenStore eigenen Code unterschieben kann. Über den Store, der mit den höchsten Systemrechten läuft, können Angreifer die Geräte vollständig und dauerhaft unter ihre Kontrolle bringen. Eigentlich validiert Samsung die vom Store heruntergeladene Software, doch mit Hilfe eines Heap-Überlaufs konnte Neiderman diese Prüfung übergehen.

Praktisch überall im Code wird die Funktion strcpy() genutzt, ohne dass dabei geprüft wird, wie viele Zeichen eigentlich kopiert werden. Damit sind Speicherüberläufe praktisch vorprogrammiert. Obwohl strcpy() in der modernen Programmierung verpönt ist, fand sich die Funktion ausgerechnet in den aktuellen Code-Bestandteilen. Weite Teile von Tizen bestehen indes aus wiederverwendeten Code-Fragmenten alter Projekte, welche auf die Schnelle für den Einsatz in Tizen angepasst wurden. Das daraus entstandene Frankenstein-OS hätte die goldene Himbeere für Programmierkunst verdient: "Das ist möglicherweise der schlimmste Code, den ich jemals gesehen habe", erklärt Neiderman, "Alles, was man da falsch machen kann, haben sie getan".

Tizen basiert auf Linux und gilt als freies Betriebssystem. Es wurde von der Linux Foundation und der LiMo Foundation initiiert, doch bisher setzt es nur Samsung auf seinen Geräten ein. Und daher kommt auch der Großteil des neueren Codes von den Entwicklern des Elektronikriesen. Dabei hatte Samsung schon früher unter Beweis gestellt, dass Software nicht zu den eigenen Kompetenzen gehört. Aufgrund einer fehlerhaften UEFI-Implementierung, die nie korrigiert wurde, verwandelten sich Notebooks des Herstellers beim Linux-Start in Elektronikmüll. Auch das Betriebssystem Android hatte Samsung des Öfteren mit eigenem Code verschlimmbessert (exynos-mem, libsec-ril.so).

 
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Spotify: Mehr Daten und Rechte für die Musikindustrie

reported by doelf, Mittwoch der 05.04.2017, 13:27:29

Spotify, der weltweit führende Anbieter im Bereich Musik-Streaming, hat einen neuen Vertrag mit der Universal Music Group geschlossen. Dieser sieht "mehr Flexibilität für neue Veröffentlichungen" vor und das bedeutet im Klartext, dass die zahlende Kundschaft früher Zugriff auf bestimmte Alben bekommt. Zudem wird der Plattenfirma ein "noch nie da gewesener Zugang zu Daten" garantiert.

Wenn Künstler, die bei Universal Music unter Vertrag stehen, ein neues Album veröffentlichen, können sie dieses mit einer zweiwöchigen Sperre versehen. Während dieses Zeitraums, können nur Kunden mit einem kostenpflichtigen Premium-Konto auf das Album zugreifen. All jene Nutzer, die den werbefinanzierten Standardzugang von Spotify verwenden, dürfen sich lediglich etwaige Single-Auskopplungen anhören. Gegen diese Ungleichbehandlung hatte sich der Streaming-Anbieter lange gesträubt, während der Musikindustrie das kostenlose Modell schon immer ein Dorn im Auge war. Nun denken beide Seiten, einen sinnvollen Kompromiss gefunden zu haben, der auch Spotifys Investoren gefallen dürfte. Über einen möglichen Börsengang des Unternehmens wird ja schon lange spekuliert.

Auch der ausgeweitete Zugriff auf die Datensammlung des Streaming-Dienstes wird in der Pressemitteilung als Errungenschaft präsentiert. So will man neue Werkzeuge entwickeln, über die Künstler und Fans noch enger zusammenrücken. Nüchtern betrachtet sind Daten eine Ware und diese will Spotify nun zu Geld machen. Das birgt Risiken für den Datenschutz, doch in seinen aktuellen Datenschutzbestimmungen verpflichtet sich der Anbieter zumindest, Benutzerdaten nur in anonymisierter Form an Dritte weiterzugeben. Zu diesen Dritten gehören neben der Musikindustrie auch Werbepartner sowie Facebook, da man sich über die Konten des sozialen Netzwerks bei Spotify anmelden kann.

 
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